Neu: Big Peat 33yo mit Cognac- und Sherry-Fass Finish

Von Douglas Laing kommt der bislang älteste Big Peat an die Händler weltweit: Gerade einmal 1500 Flaschen vom Big Peat 33yo Cognac- & Sherry-Fass Finish wird es geben, abgefüllt mit 47.3% Alkoholstärke. Der Preis dafür: 250 britische Pfund (einen Preis in Euro reichen wir noch nach).

Hier die englischsprachigen Infos dazu:


OLDEST EVER BIG PEAT WITH A UNIQUE CASK HERITAGE UNVEILED

The oldest ever Big Peat Islay Malt Scotch Whisky bottling is unveiled today by Douglas Laing & Co.

The family firm, established over 70 years ago, announces their Big Peat 33 Years Old Limited Edition of only 1,500 bottles – a marriage of Single Malts from Islay, finished in a unique combination of French Cognac and Spanish Sherry casks.

Packaged in a premium, textured gift tube with high gloss varnish and intricate foil detailing, the burnt orange and gold colourways give a subtle nod to the Cognac region. Designed to showcase “the more mature side of Big Peat”, “his” latest Limited Edition carries spirit distilled on Islay in 1985, with “a sweet smokiness and a charred meaty, Malted character at its heart”.

In line with the Douglas Laing family philosophy, the spirit within is proudly offered without colouring or chill-filtration, and at a natural Cask Strength of 47.3%.

Fred Laing, creator of Big Peat and Chairman of his family’s firm, comments:

“Having briefly experimented with the first ever Sherry finish for our Big Islay pal back in 2017 (for the Feis Ile Festival bottling) we received some phenomenal feedback and requests, nay, demands, for further such innovation. Knowing some of our Big Peat spirit (our stocks of Islay Single Cask Single Malt) was maturing nicely in a combination of former Cognac and Sherry casks, it was only a matter of time before we’d be tempted to answer those emails with this rather intriguing and timely European triangular connection!”

Big Peat 33 Years Old Cognac & Sherry Finished Limited Edition is available from specialist spirits retailers globally. Just 1,500 bottles exist, expected to retail at £250.

Tasting Notes

On the nose, detect sweet smokiness alongside ripe plums, brown sugar and juicy peaches. The palate bursts with phenols, red apples, smoky bacon and a meaty, Malted character. The finish is long, with toasted almonds, spices and orange marmalade on burnt buttered toast.

PR: Bowmore präsentiert die zweite limitierte Abfüllung der exklusiven Vault Edition Serie

Sie hat in der ersten Ausgabe bereits viele Freunde gewonnen, nun kommt sie – so informiert uns Beam Suntory Austria – in einer zweiten Auflage in den Handel: Die Bowmore Vault Edition II Peat Smoke ist ab sofort im ausgewählten Fachhandel verfügbar.

Infos dazu gibt er hier in der Presseaussendung, die wir gerne für Sie publizieren:


Bowmore präsentiert die zweite limitierte Abfüllung der exklusiven Vault Edition Serie

Wien, 19.11.2019 – Bowmore® Islay Single Malt Whisky bringt seinen zweiten Whisky aus der limitierten Vault Edition Serie auf den Markt. Der Bowmore Vault Edition Second Release „Peat Smoke“ reifte unter den einzigartigen Bedingungen der Bowmore „No. 1 Vaults“, dem weltweit ältesten Lagerhaus für Scotch Whisky, und verkörpert das unverkennbar rauchige Aroma der schottischen Destillerie.

Eine einzigartige Kollektion

Vier Hauptaromen zeichnen das beispiellose Sortiment der preisgekrönten Single-Malt-Whiskys von Bowmore aus: rauchig, salzig, süß und fruchtig. Jeder der vier limitierten Whiskys der Vault Edition Serie ist speziell von einem dieser unverwechselbaren Aromen geprägt. Der Name der Vault Edition Kollektion leitet sich von Bowmores berühmtem „No. 1 Vaults“ ab. Das 1779 erbaute Lagerhaus für Scotch Whisky ist das älteste der Welt. Hier lagern so begehrte und sammelwürdige Whiskys wie der legendäre, 50 Jahre alte Black Bowmore. In der einzigartigen Atmosphäre des „No. 1 Vaults“ reift der Single Malt Whisky unter dem Einfluss der rauhen Seeluft zu den perfekt ausgewogenen, aromatischen Whisky-Kreationen von Bowmore. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche und komplexe Serie für anspruchsvolle Sammler und Genießer, die für jeden Geschmack einen Whisky bereithält und die einzigartige Essenz der Destillerie Bowmore zur Geltung bringt.

Die Entfaltung verborgener Aromen

Der zweite Whisky der Vault Edition Serie ist dem perfekt ausgewogenen rauchigen Charakter von Bowmore Whisky gewidmet. Noten von Torfkohle, angeflammtem Holz und patiniertem Leder vermischen sich mit Toffee, süßen Früchten wie Datteln und Feigen, geräucherten Beef Ribs, einem Hauch von Minze und einem leichten, salzigen Finish. Auch der Bowmore Vault Edition Second Release „Peat Smoke“ reift in handverlesenen Fässern unter den einzigartigen Bedingungen der „No. 1 Vaults“. In dieser seltenen Atmosphäre entfalten sich Aromen verborgener Schichten, die dem Whisky seinen besonders tiefen Charakter verleihen.

David Turner, Bowmore Destillerie Manager, sagt:

„Die No. 1 Vaults sind für uns etwas ganz Besonderes. Die Atmosphäre im Inneren des Lagerhauses spielt eine entscheidende Rolle dabei, die perfekt ausgewogenen, vielschichtigen Whiskys zu erschaffen, für die Bowmore bekannt ist. Unsere Vault Edition Serie ist eine Hommage an dieses einzigartige Lagerhaus und wir sind sehr stolz darauf, nun den Vault Edition „Peat Smoke“ mit seinen unverkennbar rauchigen Aromen präsentieren zu dürfen.“

Der erste Whisky dieser einzigartigen Serie war der Bowmore Vault Edition First Release „Atlantic Sea Salt“. Dieser begehrte Single-Malt-Whisky ist durch das unverwechselbare salzige Aromaprofil von Bowmore geprägt und kombiniert den Geschmack salziger Honigwabe und Atlantik-Gischt mit den Noten von sonnengereiften Früchten, gewürztem Kakao und Blutorange zu einem perfekt ausgewogenen Geschmackserlebnis.

Bowmore Vault Edition II Peat Smoke Tasting Notes

Farbe: Goldbraun

Aroma: Torf, süß, reichhaltige Asche, Karamell, ledrig mit einem würzigen Hauch von Thymian, Rosmarin und Minze

Geschmack: Süße Kirsche, überreife Früchte, Räucherkammer und vulkanische Asche

Abgang: Süß, cremig mit leichter Mineralität

Der Bowmore Vault Edition Peat Smoke (0,7 l, 50,1 % Vol.) ist ab sofort im ausgewählten Fachgroßhandel erhältlich.

PR: One Big Family – Jim Beam launcht humorvollen TV-Spot und nationale Plakatkampagne

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Eine neue Kampagne gibt es von Jim Beam fürs Jahresende in Deutschland zu vermelden – und wir haben hier bereits den Film und das Plakatmotiv für Sie. Alles Wissenswerte zur bis Jahresende laufenden Werbekampagne von Beam Suntory unter dem Motto „One Big Family“ in der nachfolgenden Presseinfo:


One Big Family – Jim Beam launcht zum Jahresende humorvollen TV-Spot und nationale Plakatkampagne

Frankfurt am Main, 19. November 2019 – Mit einem neuen, unterhaltsamen TVSpot und einer deutschlandweiten Plakatkampagne unterstreicht Jim Beam seine Rolle als Lifestyle-Marke, die wichtige Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Miteinander verkörpert und ihre Community als große Familie wertschätzt.

Es ist eine Szene wie aus einem Western. Ein grimmiger Typ betritt eine Bar. „Wer ist Eugen?“, will er wissen. Verunsichertes, verlegenes Schweigen der Gäste. Doch dann der große Wendepunkt im Spot. Einer nach dem anderen, Männer wie Frauen, steht auf und skandieren gemeinsam: „Ich bin Eugen! Ich bin Eugen!“ Die Botschaft, die Jim Beam mit seiner neuen Kampagne sendet: Wir setzen uns füreinander ein und stehen auf für das, was uns wichtig ist – die Gemeinschaft. Am Ende des Spots klärt sich auf, dass der grimmige Kerl, der nach Eugen fragt, gar keine böse Absicht verfolgt. Im Gegenteil: Er will Eugen lediglich sein Portemonnaie zurückgeben, das er gefunden hat. Und so feiern schließlich alle gemeinsam in der Bar und stoßen auf die Jim Beam Familie an, zu der sie gehören. Auf diese Weise transportiert der TVSpot mit einem Augenzwinkern die Message „Wenn du weißt, was richtig ist, verstehen wir uns – Jim Beam“.

„Mit dem besonderen, humorvollen Spot machen wir deutlich, was Jim Beam wichtig ist: Wir verstehen uns als eine große Familie und stehen füreinander ein. Durch diesen Spot wird die Assoziation von Jim Beam mit seiner traditionellen Geschichte erweitert um die Wahrnehmung als Lifestyle Marke insbesondere in der jüngeren Zielgruppe zu stärken.“, erklärt Albrecht Schneider, Marketing Director Beam Suntory Deutschland den Hintergrund der Kampagne. „Die Menschen suchen heute verstärkt nach einem tieferen Sinn, sie wollen verstehen, wofür eine Marke steht“.

Im Mittelpunkt der Marke: Gemeinschaft und Werte Beam Suntory startet die umfangreiche Media-Kampagne mit dem 20- bzw. 25sekündigen TV-Spot ab KW 47. Die Motive der Plakatkampagne werden deutschlandweit ab KW 49 präsentiert. Im Fokus stehen die Städte Berlin, Hamburg, Essen, Dortmund, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. Auf den Megalights und Giant Posters wird Jim Beam White – die weltweite Nummer eins der Bourbons – zu sehen sein. Slogans wie „Enthält jede Menge gute Gespräche“ und „Enthält jede Menge legendäre Abende“ unterstreichen die Botschaft, dass Jim Beam verbindet und am besten mit guten Freunden geteilt wird. Begleitende Aktivierungen, wie Geschenkpackungen und Zweitplatzierungen im Handel, runden die Maßnahmen ab.

Jim Beam – seit sieben Generationen aus Familienhand Seit 1795 stellt die Familie Beam in Kentucky, USA, den weltberühmten Bourbon her. Das bedeutet sieben Generationen, in denen Werte und Wissen weitergegeben und gelebt worden sind. Bis heute steht die Marke für echten Whiskeygenuss, der am höchsten ist, wenn man ihn mit Freunden teilt. Denn das umfangreiche Portfolio von Jim Beam hat eine Antwort auf jeden Geschmack: Es umfasst Premium Bourbons wie Jim Beam Black und Jim Beam Single Barrel, sowie die Flavors Jim Beam Apple, red Stag und Honey. Darüber hinaus zählen die erfrischenden Ready-to-Drink-Mixes Jim Beam Ice Tea, Jim Beam & Cola, Jim Beam & Cola Zero und Jim Beam Lime Splash, am besten frisch gekühlt aus dem Kühlschrank, zur großen Jim Beam Family.

PR: Säntis Malt Snow White No. 7 mit Calvados-Finish

Er gehört zum Winter wie der Schnee – und jetzt ist er wieder neu aufgelegt: Das Bremer Spirituosen Contor, Importeur der Schweizer Whiskys der Brauerei Locher AG, hat uns über das Erscheinen des Säntis Malt Snow White No. 7 mit Calvados-Finish informiert. Einige unserer Leser hatten vielleicht auf einer der letzten Messen die Gelegenheit, diese Abfüllung schon einmal vorab zu probieren – für alle aber hier die gesamten Infos über die neue Abfüllung, gemeinsam mit den Tasting Notes:


Fortsetzung einer weihnachtlichen Whisky-Erfolgsstory aus der Schweiz

Säntis Malt Snow White No. 7 mit Calvados-Finish

Bremen, den 19.11.2019. Die Brauerei Locher AG, die im Jahre 2002 mit den ersten Säntis Malts als Vorreiter der Schweizer Whisky-Produktion in die Geschichtsbücher einging, setzt mit der mittlerweile siebten Abfüllung der beliebten Snow White Reihe ihre weihnachtliche Erfolgsedition fort. Bei Säntis Malt entsteht ein guter Whisky nicht nur durch die Destillation und anschließende Reifung in einem Holzfass. Er entsteht vor allem durch die Leidenschaft aller Beteiligten. Er ist eine Kombination aus perfekter Destillation und der Auswahl besonderer Fässer. Snow White No. 7 lagerte fünf Jahre in historischen, kleinen Bierfässern, in denen über Generationen hinweg das Bier der Appenzeller Brauerei Locher zu ihren Kunden transportiert wurde. Sein unvergleichliches Finish bekam der Whisky durch eine einjährige Lagerung in Calvados Fässern aus dem Traditionshaus von Christian Drouin, das zu den besten Erzeugern des französischen Apfelbranntweins weltweit gehört. Guillaume Drouin, der zusammen mit seinem Vater die Geschäfte des Familienunternehmen führt, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit einem solch hochwertigen Whisky-Produzenten zusammenarbeiten und Säntis Malt mit einigen unserer Calvados Fässern unterstützen durften.“ Säntis Malt Snow White eignet sich mit seinem jährlich wechselnden Design, das in Zusammenarbeit mit der Appenzeller Grafik-Agentur Sichtwerk AG entwickelt wird, auch hervorragend als Sammlerobjekt.

Die Winter-Edition ist auf 2.000 Flaschen limitiert und ab sofort im deutschen Spirituosen-Fachhandel erhältlich.

Säntis Malt Snow White No. 7 in der 0,5-Liter-Flasche, 48,0 % Vol.; UVP 69,99 Euro

Verkostungsnotizen:

Nase: Bereits beim Eingießen verströmt der Whisky einen betörend frischen Duft von Früchten (Feige, Bratapfel und kandierte Ananas), Karamell und Gewürzen. Deutliche Fassnoten umspielen die Kernaromatik. Noten von Malz, Calvados und getrockneten Apfelringen ergänzen nun den Ersteindruck. Eine außergewöhnliche Nase, die ihresgleichen sucht. Erinnert an rare Abfüllungen von Rhum Agricole mit Calvados Finish – leicht und verspielt.

Gaumen: Kraftvoll mit mächtigen Eichennoten, Vanille und einen Hauch von Crème brûlée; umrahmt von Gewürznelken, Zimt und etwas Pfeffer.

Nachklang: Trotz der dichten Aromen ein ausgewogener und filigraner Abgang mit hellem Apfel, der immer wieder durchscheint.

Aberfeldy 40yo als Fill your Own in den Lagerhäusern der Brennerei

Eine recht ungewöhnliche Idee hat man sich bei der Highland-Brennerei Aberfeldy für drei 40 Jahre alte Einzelfässer einfallen lassen, die ab sofort dort als Abfüllungen zum Verkauf stehen. Man kann sich seine Flasche nämlich selbst abfüllen – und zwar direkt in einem der destillerie-eigenen Lagerhäuser, in dem die Flaschen Fässer aufbewahrt werden.

Destillerie Aberfeldy. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Es handelt sich dabei um die Fässer 5029, 5030 und 5031, drei ex-Bourbon Hogsheads, die jeweils am 22. August 1978 abgefüllt wurden. Fass 5029 kommt mit einer Alkoholstärke von 50.1% in die Flasche und soll Honigsüße und Noten von frischem Gras in der Nase zeigen, mit Nelke und Getreidenoten am Gaumen. Fass 5030 hat noch 47.3% Alkoholstärke, bietet in der Nase Lemon Curd und gebutterten Toast und soll extrem weich am Gaumen sein. Fass 5031 dann hat noch 46.1% Alkoholstärke, Aromen von crème brûlée mit Zitronenduft sowie laut Aberfeldy ein endlos langes Finish.

Man darf sich die Flasche direkt vom Fass selbst abfüllen – Kostenpunkt dafür pro Flasche: nicht ganz unerhebliche £2,500.

Speymalt Whisky Distributors (Gordon & MacPhail) mit fast 20% Plus beim Gewinn

Ein Gewinn vor Steuern von 15,6 Millionen Pfund ist eine gute Nachricht – umso mehr, wenn er im Vorjahr noch bei 12,9 Millionen Pfund lag. Diese gute Nachricht konnte Speymalt Whisky Distributors, die Firma hinter dem unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail und der Benromach Distillery, heute der Öffentlichkeit mitteilen.

Haben Grund zur Freude: Von links nach rechts: Stuart Ellis – UK Sales Manager, Ewen Mackintosh – Managing Director and David King – International Sales Director bei Gordon & MacPhail. Bild © Gordon & MacPhail

Das Gewinnwachstum kam nicht vom heimischen Markt, wo man durch die Umstrukturierung des Geschäftes mit einer Konzentration auf Spirituosen sogar ein Minus von 7% verzeichnete, sondern von dem Geschäft in Übersee, das eine Umsatzsteigerung von 32% auf 14,2 Millionen Pfund brachte. Insgesamt steigerte sich der Umsatz von 39 Millionen Pund auf 41 Millionen Pfund, was für das Unternehmen ein Wachstum um 4% bedeutete.

Seitens des Unternehmens betonte man, dass man auch in der Zukunft auf Wachstumskurs bleiben will.

Unser Titelbild zeigt Speymalt Director Stephen Rankin

Gordon & MacPhail in Elgin

David Livingstone ist neuer Distillery Manager bei der Lochranza Distillery

Vor dem Wochenende hat sich bei der Lochranza Distillery (die bei uns unter dem Namen ihrer Whiskys bekannter ist: Arran) eine große personelle Veränderung ergeben: Dort gibt es mit David Livingstone eine neuen Distillery Manager. Er übernimmt von James MacTaggart, der nun Director of Production and Operations für die Lochranza und Lagg Distillerien ist.

James MacTaggart, links, und David Livingstone, rechts. Bild: Lochranza DistilleryArran

Eingefleischten Islay-Freunden wird Livingstone kein Unbekannter sein: Er kommt ursprünglich von der Destillerie Laphroaig, wo er Assistant Distillery Manager war, bevor er sich um den Produktionsprozesss der neuen Ardnahoe Distillery kümmerte.

Auf der Seite von Arran finden sich auch die Statements zur Personalrochade, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Zunächst David Livingston:

It’s an especially exciting time to take on this role at such a remarkable whisky company and I’m very proud to be given the opportunity to look after the future of these great spirits. Our range of Arran Single Malts are loved across the world, and my main priority is to ensure that the quality is preserved going forward.

Being from the islands myself, I recognise how important distilleries are to island communities and that’s something I’ve always been passionate about. The Isle of Arran Distillers is proud to continue to operate as an independently owned distillery that has the local people at its core.

Und James MacTaggart:

As the company continues to grow and develop, it’s necessary that we have the best whisky people around us. We’re delighted to have David on board for the next part of our journey and know that we can learn plenty from his wealth of knowledge and experience.  I’m thoroughly looking forward to my new role as Director of Production & Operations and the opportunity to ensure the excellence of our Arran Single Malts is maintained, while introducing people to our new distillery at Lagg and eventually the whisky we’ll produce there.

Von unserer Seite aus die herzlichsten Glückwünsche an die beiden und viel Freude und Erfolg in ihren neuen Aufgabengebieten.

Video: Ralfy verkostet: Glenlivet 15yo French Oak (Review #802)

Standards – manche langjährige Whiskyfreunde haben sie in ihrer „Whiskykarriere“ etwas aus den Augen verloren. Weil es ja so viele aufregende Abfüllungen gibt. Und weil auch die Standards früher einmal besser waren, sagt man dann gerne. Vielleicht sind sie dem eigenen Status gegenüber auch einfach zu „einfach“ geworden?

Nicht nur unser Ratschlag ist es, immer wieder einmal ganz „normale“ Standards zu probieren, auch wenn man sich schon zu den „Fortgeschrittenen“ zählt. Sie haben nicht umsonst viele Leute zum Whisky gebracht, weil sie einfach schön zu trinken und einfach unkompliziert zu genießen waren und sind. Man hört ja auch nicht immer Progressive Rock – manchmal darf es auch einfach ein Blues sein (setzen Sie hier einfach ihre musikalischen Vorlieben ein).

Ralfy hält es auch so – und probiert in seinem neuesten Video den „ganz normalen“ Glenlivet 15yo French Oak. Das Ergebnis? Gute 85 Punkte – und knapp 14 interessante Minuten. Viel Vergnügen damit, entweder obenstehend oder auf Youtube.

Der Wiederaufbau der Rosebank Distillery hat heute begonnen

Die Destillerie Rosebank, einst eine der wichtigsten Lowland-Brennereien und danach als Lost Distillery bei Genießern und Sammlern heiß begehrt, wird ab heute wieder restauriert – mit dem Ziel, sie 2021 wieder in Betrieb zu nehmen. Ian Macleod Distillers hat das Gebäude und die verbliebenen Inneneinrichtungen zur Whiskyherstellung (davon gab es nur mehr Rudimentäres) 2017 Scottish Canals und die verbleibenden Fässer sowie den Markennamen von Diageo gekauft. Seitdem hat man die Öffentlichkeit immer wieder mit kleinen Infostückchen versorgt und den Baubeginn nach der Erteilung der Baugehmigung im Januar dieses Jahres sorgfältig geplant.

Man will die Brennerei wieder aufbauen, allerdings nur mit Teilen der historischen Gebäude. Vieles muss moderneren Anlagen und Gebäudeteilen weichen. Ein Besucherzentrum für die erwarteten 50.000 jährlichen Besucher ist ebenso geplant. wie ein Tasting Room, ein Shop und ein Lagerhaus.

Drei neue Stills für die dreifache Destillation, für die Rosebank bekannt war, werden neu aufgestellt. Der über 30 Meter hohe Schornstein wird erhalten bleiben.

Wenn Rosebank wieder in Betrieb geht, sollen dort 25 Arbeitsplätze geschaffen werden.

30 Jahre alter Macallan im Fass für Rekordpreis von 572.000 USD versteigert

Nein, es ist nicht das erste Mal, dass wir über die Versteigerung eines Fasses Macallan zu einem Rekordpreis berichten können. Wir zitieren hier mal das fotografische Gedächtnis unserer mittlerweile 11.000 Artikel umfassenden Datenbank:

Auch dieses Mal geht es um ein 30 Jahrte altes Fass, es stammt aus dem Jahr 1989, und es war dem Käufer die Rekordsumme von 572.000 Dollar wert – umgerechnet sind das 517.000 Euro.

Gut 2000 Euro wäre jede Flasche aus diesem Fass wert, würde es der Käufer abfüllen lassen – aber dieser zieht es vor, das Fass weiter in den Lagerhäusern von Macallan ruhen und reifen zu lassen. Wann er es dann abfüllen lassen wird, ist nicht bekannt, ebensowenig wie die Identität des Käufers…

Das Rekordfass. Bild: Bonham's
Das Rekordfass. Bild: Bonham’s

Gentlemans-Attitude: Interview mit Markus Heinze (BA The Balvenie und Glenfiddich)

Ein Interview mit Markus Heinze, seines Zeichens Markenbotschafter (im schönen Marketingdeutsch auch als Brand Ambassador) von The Balvenie und Glenfiddich, findet sich heute im Online-Magazin Gentlemans-attitude.de.

Eine Frage, die ihm im Interview gestellt wurde, und die Antwort von Markus darauf, möchten wir Ihnen als Appetithappen für den ganzen Artikel vorstellen:

Du hast sehr viel Erfahrung darin, Neulinge in das Thema Whisky einzuführen. Was sind deine besten Tipps, um jemanden wirklich für das Thema zu begeistern?

Antwort Markus: Grundsätzlich gilt: Der Weg ist das Ziel. Whisky-Neulingen rate ich, viel auszuprobieren und ganz wichtig mit viel Spaß an die Sache ranzugehen. Besonders Whisky-Messen eignen sich, um verschiedene Whiskys auszuprobieren und seinen eigenen Geschmack zu finden. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit an Tastings teilzunehmen, die ich über das Jahr verteilt gebe. Dabei werden viele verschiedene Sorten verköstigt. Da findet sicherlich jeder seinen Lieblings-Whisky.

Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.

PR: Auchentoshan Sauvignon Blanc – Die Whisky-Innovation aus Glasgow

Über das Erscheinen des neuen Auchentoshan Sauvignon Blanc haben wir ja bereits vor einiger Zeit eine Vorabmeldung gebracht, nun gibt es auch eine offizielle Pressemitteilung zu dieser neuen, amazon-exklusiven Abfüllung aus der bekannten Lowland-Brennerei, die ab heute zu kaufen ist. 

Lesen Sie hier alles Wichtige, dazu die Verkostungsnotizen und einige Infos über die Destillerie selbst:


Auchentoshan Sauvignon Blanc: Die Whisky-Innovation aus Glasgow

Frankfurt am Main, 18. November 2019 Lebendige Fruchtnoten, unglaublich mild und am besten eisgekühlt. Mit Auchentoshan Sauvignon Blanc bringt die beliebte Whisky-Marke aus Glasgow einen einzigartigen Single Malt auf den Markt, der eine ganz neue Art des Genusses verspricht.

Der neue Auchentoshan Sauvignon Blanc ist das Ergebnis einer ganz besonderen Reifung und perfekt für gemeinsame Momente mit guten Freunden. Durch die Lagerung in Bourbon-Fässern und die Vollendung in Sauvignon Blanc Barriques verbindet er den typisch-weichen Geschmack des dreifach destillierten Auchentoshan mit fruchtigen, erfrischenden Zitrus- und Apfelaromen – charakteristische Noten des beliebten Weißweins. Und mehr noch: Der neue Single Malt bricht mit Konventionen. Denn um sein besonderes Geschmacksprofil perfekt hervorzuheben, wird die Flasche – konträr zu gängigen „Whiskyregeln“ – im Kühlschrank gelagert und als außergewöhnliche Trinkempfehlung eisgekühlt genossen. Das macht ihn zu einer lebendigen, frischen Interpretation von Auchentoshan und einer Hommage an die pulsierende Stadt Glasgow, aus der er stammt.

„Mit Auchentoshan Sauvignon Blanc launchen wir einen Whisky, der Konsumenten eine Genusserfahrung bietet, die ganz anders ist als alles, was sie vorher kannten. Wir sind uns sicher, dass er Konsumenten, die Neues probieren und neue gemeinsame Erfahrungen sammeln möchten, begeistern wird.“,

sagt Albrecht Schneider, Marketing Director Germany.

„Unser Ziel war es einen Whisky zu schaffen, den es so noch nicht gegeben hat“, erklärt Ron Welsh, Master Blender Auchentoshan. „Die Idee: Mit Auchentoshan Sauvignon Blanc einen gekühlten Genuss zu kreieren, mit dem wir Whiskyliebhaber und all jene, die es werden wollen, ansprechen.“

Auchentoshan: die Nummer-eins-Destillerie der Lowlands

Vor den Toren der schottischen Metropole Glasgow produziert Auchentoshan den Lowland Whisky Nummer Eins der Welt. Seit 1823 trifft hier Handwerkskunst auf urbanes Flair und eine progressive Sichtweise, die die Marke prägen. Das Besondere: Auchentoshan ist der einzige dreifach destillierte Single Malt Whisky aus Schottland und schmeckt dank dieses Verfahrens besonders mild.

Tasting Notes

Farbe: Helles Gold

Aroma: Zarte Zitrusnoten weißer Grapefruit mit leichter Süße von weißen Pfirsichen und grünen Äpfeln. Feines Aroma von Heckenkirschen, Besenginster und Jasmin

Geschmack: Leicht pfeffrige und pikante Note, grüne Weintrauben, ein Hauch von Akazienhonig und Zitronencreme, Süße der Vanille, Lychees und Honigmelone sowie Noten von Heu

Abgang: Scharf und pfeffrig mit dem anhaltenden Geschmack nach Zimtäpfeln und einem salzigen Mundgefühl

Auchentoshan Sauvignon Blanc (0,7 l, 47 % Vol.) ist ab dem 18.November exklusiv auf Amazon erhältlich: https://amzn.to/2NXhIEA

Serge verkostet: Ein Deanston-Doppel

Nicht mehr ganz so unbekannt wie bisher sei Deanston, merkt Serge zu Beginn seiner Verkostung an, und da hat er wohl nicht unrecht. Die südafrikanische Distell-Gruppe, zu der Deanston genauso wie Bunnahabhain und Tobermory gehört, hat sich um die Marke, die längere Zeit ein gewisses Schattendasein führte, bemüht und versucht, ihr mit neuen Abfüllungen und einer gewissen Experimentierfreudigkeit neues Leben einzuhauchen.

Zwei Deanston verkostet Serge heute, einen Unabhängigen und einen Offiziellen, der in einem Sauternes-Fass gefinisht wurde, was bei Serge ja immer auf eine gewisse Skepsis stößt. Aber dafür ist auch der zweite Deanston in der Verkostung recht gut benotet:

  • Deanston 10 yo 2008/2019 (56.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 276 bottles): 88 Punkte
  • Deanston 15 yo ‘Sauternes finish’ (57.3%, OB, 1194 bottles, 2018)
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

TTB-Neuheiten: Glenmorangie The Cadboll Estate 15yo, Tullibardine 1964

Zwei Neufunde in der us-amerikanischen TTB-Datenbank werden alte Whiskyhasen kurz stutzen lassen: Denn weder ein Glenmorangie mit dem Namen Cadboll noch ein Tullibardine 1964 scheint wirklich neu zu sein. Dennoch listen wir sie getrost unter Neuheiten. Und das kommt so:

Der Glenmorangie The Cadboll Estate 15yo hat wohl nichts mit dem Glenmorangie Cadboll aus dem Travel Retail zu tun. Denn der letztere ist ohne Altersangabe und nennt sich schlicht und einfach nur „Cadboll“ und nicht „The Cadboll Estate“. Wir tippen mal darauf, dass er in den regulären Handel kommen wird. Und so sehen die Etiketten des mit 43% Alkoholstärke abgefüllten Whiskys aus der Highland-Brennerei aus:

Beim zweiten Neuling aus der Datenbank haben wir nachrecherchiert: Es gab zwar schon ein paar Tullibardine aus dem Jahr 1964, aber dieser hier ist mit 40.4% Alkoholstärke nirgendwo bislang aufzufinden. Und eine im Jahr 2015 aus dem Fass genommene Abfüllung haben wir auch nirgendwo entdecken können. Somit können wir davon ausgehen, dass dieser Tullibardine 1964 wohl neu in den Handel kommen wird (nachdem er einige Zeit wohl in einem Stahltank zwischengelagert wurde). Hier die Etiketten: