PR: Laphroaig® Ian Hunter Serie jetzt auch in Österreich erhältlich

Der Laphroaig Ian Hunter „Book One“ 30yo ist ab sofort nun auch im österreichischen Fachhandel erhältlich – nachdem er ja in Deutschland bereits etwas früher gelauncht wurde. Informationen dazu, und über eine Geschenksaktion im österreichischen Fachhandel, können Sie in der folgenden Pressemitteilung nachlesen:


Ein echtes Sammlerstück: Laphroaig® präsentiert die Ian Hunter Serie

Frankfurt am Main, 25. September 2019 Mit „Book One“ der Ian Hunter Story stellt die schottische Destillerie eine exklusive Serie von Laphroaig Whiskys der Super-Premium-Klasse vor. Das Erbe von Ian Hunter bei Laphroaig war wegweisend für die Destillerie und veränderte sie nachhaltig. Dieser 30 Jahre alte Whisky wurde als Hommage an Ian Hunter ausschließlich in Ex-Bourbon-Fässern gereift.

Die Traditionsdestillerie Laphroaig launcht nun eine einzigartige und exklusive Serie von Laphroaig Whiskys zu Ehren von Ian Hunter, der als letztes Mitglied der Gründungsfamilie Johnston die Laphroaig Destillerie von 1908 bis 1944 leitete. Jeder der jährlich herausgegebenen Whiskys wird in einem stilvoll gestalteten Buch präsentiert, das jeweils einem Teil des Erbes von Ian gewidmet ist. Dadurch wird diese einzigartige Kollektion zu einem wahren Sammlerstück für Laphroaig-Fans in aller Welt.

Ian Hunter: Book One

Der erste Teil „Book One: Unique Character“ ist weltweit streng limitiert und spiegelt die eindrucksvolle Persönlichkeit von Ian Hunter wider, die für all die traditionellen Facetten des heutigen Charakters von Laphroaig steht. Dieser „non chill-filtered“ Whisky wurde in First-Fill-Bourbon-Fässern gereift und besticht durch ein wunderbar ausgewogenes Aroma aus süßen, pikanten und medizinischen Geschmacksnoten. Hier kommt der Einfluss von Ian Hunter am deutlichsten zum Tragen, denn er war es, der seinerzeit entschieden hat, Fässer aus amerikanischer Weißeiche in den Reifungsprozess von Laphroaig zu integrieren. Mit der Zeit wirkte der ursprünglich sehr rauchige Charakter dieses 30 Jahre alten Whiskys weniger überfallartig auf die Sinne. Die süßen Vanillenoten, die sich erst durch die lange Reifung voll entfalten konnten, machen diesen Whisky zu einem ausgereiften, ausgewogenen Tropfen.

Das erste Kapitel der Geschichte beginnt mit amerikanischer Eiche, da Ians Entscheidung amerikanische Eichenfässer für die Reifung zu verwenden, eines seiner größten Vermächtnisse ist. Wie viele schottische Destillerien verwendet auch Laphroaig heute für die Reifung der meisten ihrer Whiskys Ex-Bourbon-Fässer. Doch Ian erkannte damals die Chance und sollte den Kurs von Laphroaig damit nachhaltig verändern. Eben diese Neuerung wird in „Book One“ der Ian Hunter Story aufgegriffen. Dieser erlesene, 30 Jahre alte Laphroaig Whisky wurde als Hommage an Ian Hunter ausschließlich in Ex-BourbonFässern gereift.

Der legendäre Ian Hunter Ian Hunter zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Single Malt Whisky. Auch wenn er bisweilen polarisierte, genoss er hohes Ansehen und wurde von denjenigen, die ihm am nächsten standen, sehr geschätzt. Sein Einfluss auf Islay – eine der berühmtesten Whisky-Regionen – ist daher immens.

Ian stieg 1908 als jüngstes Mitglied der Familie Johnston in die Destillerie ein. Seine Verwandten, die Brüder Donald und Alexander Johnston, hatten diese im Jahr 1815 gegründet. Sein Einstieg hatte einen nachhaltigen Einfluss auf das Erbe der Destillerie, der bis heute spürbar ist: Unter seiner Leitung wurde nicht nur die Produktion verdoppelt, sondern Laphroaig Whisky auch weltweit erfolgreich exportiert. So bestand einer seiner größten Erfolge darin, Laphroaig während der Zeit der Prohibition in die USA zu verkaufen. Dafür machte Ian sich den einzigartigen Charakter der Spirituose zunutze und verkaufte diesen für medizinische Zwecke.
John Campbell, Laphroaig Master Distiller, sagt: „Wer die Laphroaig Destillerie heute besichtigt, erkennt in den vielen Verfahren und Innovationen, die noch immer befolgt werden, deutlich den Einfluss von Ian Hunter. Nicht ohne Grund gilt Ian als Pionier und Erneuerer dieses unglaublichen Whiskys. Ohne ihn würde Laphroaig, wie wir ihn heute kennen, nicht existieren. Wir haben Ian also sehr viel zu verdanken. Es ist sein Vermächtnis, das wir mit dieser Serie ehren möchten.“

Tasting Notes

Farbe: Poliertes Gold

Aroma: Manuka-Honig, sanfter Torfrauch, gekochter Apfel, Rosmarin und Vanille, medizinisch und süß. Mandelmilch und ein Hauch Zitronenschale runden das Aroma ab

Geschmack: Torfig und pfeffrig mit Noten von Kräutern, Zedernholz, Kumquatschale und Ginsterblüte, ergänzt mit der Süße von Vanillesauce und Vanilleschoten

Nachklang: Küstenaroma mit dezenten Noten von Jod, Meersalz und Seetang, gefolgt von einem Hauch von Kaffee und Eiche

Laphroaig Ian Hunter „Book One“ (0,7 l, 46,7 % Vol.) ist ab sofort in limitierter Auflage im ausgewählten Fachhandel erhältlich. „Book Two“ wird 2020 auf den Markt kommen.

Saisonaler Geschenktipp: Jetzt zeitlich begrenzt im ausgewählten Fachhandel erhältlich

Laphroaig Quarter Cask inklusive zwei Nosinggläser: Komplexes für Kenner

 Hier erwartet Whisky-Connaisseurs Preisgekröntes von Islay, der südlichsten Insel der Inneren Hebriden. Laphroaig Quarter Cask zeichnet sich durch einen komplexen und sehr torfig-rauchigen Charakter aus und ist etwas für Kenner und solche, die es werden wollen. Die Abfüllung lagerte in kleinen Fässern, dadurch ist der Kontakt mit der Holzfläche bis zu 30 Prozent größer, was zu einer Intensivierung des Reifungsprozesses führt und dem Whisky eine anfängliche weiche Süße und ein samtiges Gefühl verleiht. Zwei Nosinggläser runden das Geschenkset ab.

Set aus 0,7-l-Flasche Laphroaig Quarter Cask (48 Vol.-%) und zwei Nosinggläsern im ausgewählten Lebensmittel- und Fachgroßhandel erhältlich

The Macallan Easter Elchies Black 2019 – Verkauf wieder über Verlosungssystem

Der The Macallan Easter Elchies Black 2019 Release wurde heute wieder auf der Webseite von The Macallan angekündigt – und er wird wieder über ein Verlosungssystem zum Verkauf gebracht. Hier kurz die Verkostungsnotizen des mit 49.7% Alkoholgehalt abgefüllten Whiskys:

COLOUR

Warming Amber

AROMA

Balanced smoked oak with sweet ginger and subtle grapefruit. Combined with a creamy vanilla toffee with hints of smokiness

PALATE

Luxurious full mouthfeel, creamy rich vanilla balanced with ginger, oak and crystallised fruits with a gentle smoke

FINISH

Long and elegant, warmth with hints of dark chocolate and sweet warming peat

Um sich für die Verlosung des Whiskys anzumelden, gehen Sie bitte auf diese Seite und legen Sie einen Account an, falls Sie einen solchen noch nicht besitzen.

Der Preis wird übrigens erst innerhalb des Accounts angezeigt: Er beläuft sich auf £750.00 ohne Versand. (Danke an Jedi für den Hinweis)

PR: Kirsch Whisky bringt Glasgow Distillery Peated, Islay Aerolite Lyndsay, GM Pulteney 1999 for Germany

Jede Menge Neues hat uns der Importeur und Distributor Kirsch Whisky angekündigt – darunter auch wieder eine exklusive Abfüllung für Deutschland von Gordon & MacPhail, ein schöner, fassstarker Pulteney aus dem Jahr 1999 und einige andere Neuheiten. Tauchen wir gleich in medias res:


Glasgow’s rauchiger Single Malt: 1770 Peated Release No. 1

Mit der Gründung der Glasgow Distillery Company zog nach mehr als 100 Jahren wieder eine Whiskybrennerei in die schottische Hafenstadt ein. Einst war sie Heimat für hunderte Brennereien – heute ist die Company eine von wenigen städtischen Destillerien Schottlands, die sich der Herstellung von Single Malt Whisky widmen. Drei Pot Stills nennt sie ihr Eigen, zwei davon helfen dabei, die Tradition der städtischen Scotch-Produktion wiederzubeleben. Mhairi und Tara heißen sie – wie die Familienmitglieder des Gründungs-Trios. In den Kupferkesseln wird Single Malt aus feinster schottischer Gerste und dem besonders klaren Wasser des rund 60 Kilometer entfernten Loch Katrine destilliert.

Mit dem 1770 Peated Release No.1 kommt der erste rauchige Single Malt Whisky der Glasgow Distillery auf den Markt. Die Gerste für diesen Whisky wird mit Torf aus den Highlands geräuchert, das sehr reich an Heidekraut ist – dies sorgt für ein äußerst aromatischen Geschmack. Nach Reifung in 1st Fill Ex-Sherry Fässern erhält der 1770 Peated ein Finish in Virgin Oak Fässern. Das Ergebnis: Ein himmlischer und raffinierter rauchiger Single Malt – Süß, weich mit einem Hauch Würze.

1770 Peated – Release No.1 Glasgow Distillery

3 Jahre gereift in:

  • 1st Fill Sherry Fässern
  • Virgin Oak Finish

50 PPM
46,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Islay Whisky mit Twist: Aerolite Lyndsay 10 y.o.

Der unabhängige Abfüller Atom Brands (u.A. That Boutique-y Whisky Company) bringt eine neue Serie von Islay Whiskys heraus. Den Anfang macht „Aerolite Lyndsay“, ein Islay Single Malt Whisky der für mindestens 10 Jahre in 70% ex-Bourbon, 25% ex-Sherry Quarter Casks & 5% „Mystery“ Fässern reift. Dr. Sam Simmons – Head of Whisky bei Atom Brands – erklärt: „If we do Single Malt we’re going to try to twist it“ – und so hat man für Aerolite Fässer verwendet, die vom eigentlichen Brennerei Charakter wegführen um etwas Neues zu kreieren. Das Ergebnis ist in diesem Fall ein trockener, rauchiger Whisky mit Noten von pochierter Birne und Hibiskus.

Aerolite Lyndsay 10 y.o.

10 Jahre
Islay Single Malt Whisky
Gereift in:

  • 70% ex-Bourbon Casks
  • 25% ex-Sherry Quarter Casks
  • 5% Mystery Casks

46,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Neuheiten von Gordon & MacPhail! Highlight: Pulteney 1999 – Germany Exclusive

Das Geschäft Gordon & MacPhail wurde 1895 von James Gordon und John Alexander MacPhail gegründet und später von ihrem Angestellten John Urquhart übernommen. Der begann erstmals eigene Fässer zu kaufen und sie bei renommierten Brennereien – darunter Glenlivet, Glen Grant und Linkwood – befüllen zu lassen. Gordon & MacPhail ist noch heute in der Hand der Familie Uruqhart. Diese ist inzwischen auch Inhaber einer eigenen Brennerei: der Benromach Destillerie – nur 12 Meilen von ihrem Shop in Elgin entfernt.

Vier Neuheiten – darunter eine Germany Exclusive Abfüllungen – aus der Connoissers Choice Range werden in Kürze erscheinen! Als Highlight ein maritimer Single Malt aus der Pulteney Distillery, der 19 Jahre in einem 1st Fill Bourbon Barrel gelegen hat.

Pulteney 1999/2019
Gordon & MacPhail Connoisseurs Choice

19 Jahre
Dest. 1999
Abgef. 09.07.2019
Germany Exclusive
Gereift im 1st Fill Bourbon Barrel
139 Flaschen
54,2 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Auchroisk 2005/2019
Gordon & MacPhail Connoisseurs Choice

13 Jahre
Dest. 2005
Abgef. 15.07.2019
Gereift im Refill American Hogshead
326 Flaschen
57,6 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Benrinnes 2004/2019
Gordon & MacPhail Connoisseurs Choice

14 Jahre
Dest. 2004
Abgef. 16.07.2019
Gereift im Refill Bourbon Barrel
185 Flaschen
58,2 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

MacDuff 2004/2019
Gordon & MacPhail Connoisseurs Choice

15 Jahre
Dest. 2004
Abgef. 22.07.2019

Gereift im Refill American Hogshead
170 Flaschen
58,5 % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

PR: Smokehead Motorrad der Öffentlichkeit vorgestellt

Wir haben die Entwicklung des Motorrads der Whiskymarke Smokehead ja schon längere Zeit verfolgt, nun ist es aber definitiv soweit: The Smoker ist fertig – und wurde gestern der Öffentlichkeit präsentiert. Das Design der Maschine stammt von Tyler Lunceford, auch bekannt als der Ducatiflüsterer. Hier erfahren Sie alles über die Vorstellung des Motorrads in Shoreditch:


SMOKEHEAD MOTORCYCLE READY TO BE UNLEASHED

The Smoker will launch at The Bike Shed, Shoreditch on 12th November with craftsman Tyler Lunceford in attendance

Smokehead Islay Single Malt Whisky has teamed up with over the past nine months to build a one-of-a-kind, customised Ducati, inspired by vintage motorcycles. The time has come to reveal ‘The Smoker’.

The expertly crafted motorcycle will be unveiled to media, trade and bike fanatics on 12th November in London at The Bike Shed, Shoreditch.

Hosting the evening will be bike blogger Motobob who will run a Q&A with Tyler, while custom motorcycle helmet designer Piers Dowell paints two Smokehead helmets live on the night. Bike fans will enjoy video footage of the creation of The Smoker, including the final video of the bike on the open road.

Mind-blowing cocktails made with Smokehead, Smokehead High Voltage and Smokehead Sherry Bomb will be served throughout the night, including The Smoker serve, created exclusively for the project – a robust mix of Smokehead, lemon juice, honey syrup, ginger liqueur, a pinch of activated charcoal, shaken over ice and strained into a rocks glass, garnished with crystallised ginger.

The Bike Shed Motorcycle Club is a collective who celebrate bike builders, riders and fans, and is one of the UK’s best-known venues for customised motorcycles.

US born Lunceford of North Motorcycles is a renowned global biking sensation (known as the Ducati Whisperer of the New York tri-state) with over 20 years experience customising bikes for obsessive bikers and rock stars. He owned a workshop in Brooklyn but recently relocated to Edinburgh, Scotland to raise a family, and this is where he crafted The Smoker.

Commenting on the partnership with Smokehead and the finished bike:

“Smokehead’s support of unique craftsmen and women resonated with me immediately. Building a customised bike is an incredible process. And it’s a slow process. Notching, welding, grinding, every single detail needs to be accounted for. I wanted to make sure this bike was phenomenal before unleashing it.

“I wanted to make a bike for the street, something that’s comfortable, with a really vintage appeal. This isn’t a bike that’s going to be polished and put in a museum.

“Smokehead whisky is not for everyone and neither is The Smoker – it’s bold, it’s intimidating and it’s loud. It’s really loud. It attracts a certain crowd. It’s certainly not for everyone. I can’t wait for the unveiling at The Bike Shed.”

Adding his thoughts, Iain Weir, Smokehead Brand Director, said:

“We’re overwhelmed with how The Smoker has turned out. Tyler has exceeded expectations and created something incredible for Smokehead. Just like our whisky, The Smoker is bold, daring, independent and most importantly, not for everyone.”

The Smokehead Refinery

The campaign shares stories of partnerships with the boldest of craftsmen and women that Smokehead is proud to rub shoulders with. Chapter 1 of the project was unleashed in 2018, a successful partnership with Dram & Smoke creating a series of ‘Smokehead Feasts’ for media and trade across the UK. Chapter 2 celebrates the collaboration with Tyler.

In late 2018, Smokehead released Sherry Bomb, a heavily peated Islay single malt that has been boldly blasted by sherry casks; following hot on the heels of Smokehead High Voltage, along with their louder and bolder look, which was unveiled in April.

Irische Sliabh Liag Distillers auf der Suche nach 3.5 Millionen Euro für die Ardara Destillerie

0

Nachdem Ende August die Behörden grünes Licht für den Bau der Ardara Distillery im County Donegal gaben (wir haben hier berichtet), geht es nun an die Finanzierung. James Doherty, Moira Doherty and James Keith, Direktoren des Unternehmens, suchen nun über Fundraising eine Summe von 3.5 Millionen Pfund, um das 10 Millionen Euro teure Projekt starten zu können und damit das erste Mal nach 177 Jahren wieder Whiskey im County Donegal zu produzieren.

Interessant ist unter anderem, dass man in der Ardara Distillery die Tradition des getorften irischen Whiskeys aus der vorindustriellen Zeit aufgreifen will. Man will Single Malts und Pot Still Whiskeys produzieren, mit einer Kapazität von bis zu 400.000 Litern Alkohol pro Jahr, das sind ca. 1.2 Millionen Flaschen jährlich.

Bereits jetzt verkauft man bei Sliabh Liag Distillers, ohne eigene Brennerei, den An Dúlamán Irish Maritime Gin, Assaranca Wodka und Silkie Blended Irish Whiskey in 15 Länder weltweit.

Luxco präzisiert Gründe für Bauabbruch bei der Quiet Man Distillery in Derry

Als wir vor fast genau einem Jahr über den Bauabbruch bei der Quiet Man Distillery in Derry berichtet hatten, bei dem ein 12 Millionen Euro teures und bis zu 35 Arbeitsplätze schaffendes Projekt  recht ansatzlos gestoppt wurde, haben wir im Artikel die Frage gestellt, ob diese Vollbremsung etwas mit der Übernahme von Niche Drinks durch den us-amerikanischen Luxco-Konzern zu tun haben könnte.

Die Antwort ist: Ja. Wie The Spirits Business heute berichtet, hat der amerikanische Käufer damals entschieden, das Projekt einzustellen. Aus der Sicht von Luxco war die Marke Quiet Man zu klein, um den Bau der Brennerei zu rechtfertigen. Man sah und sieht The Quiet Man eher als touristisches Projekt.

Ganz vom Tisch ist der Bau jedoch noch nicht: Man behält sich vor, die Brennerei zu einem späteren Zeitpunkt doch zu bauen, sollte die Marke eine entsprechende Größe erreichen, was man aber noch in weiter Ferne sähe.

Und noch ein interessantes Detail ist in der Aussage des Besitzers von Luxco, Donn Lux, zu lesen: Seiner Meinung nach gibt es in Irland und den USA durch den Boom bei den Destillerien bereits merkbare Überkapazitäten, die einen Neubau zusätzlich riskant machen.

Victoria Eady-Butler wird bei Nearest Green Distillery erste afro-amerikanische Master Blenderin

Ende August haben wir bereits von der Eröffnung der Nearest Green Distillery in Shelbyville, Tennessee berichtet. Sie ist nach dem ersten afro-amerikanischen Master Distiller Nathan „Nearest“ Green benannt, der einem gewissen Jasper Newton (besser als Jim Beam) die Technik der Destillation und Whiskey-Herstellung beibrachte.

Nun hat die Nearest Green Distillery bekanntgegeben, dass die Ur-Ur-Enkelin von Nathan Green, Victoria Eady-Butler, bei der Brennerei Master Blenderin werden wird – und damit die erste Afro-Amerikanerin in dieser Position überhaupt.

Victoria Eady-Butler ist bereits im Führungsteam der Brennerei und leitet dort die Nearest Green Foundation, die Stipendien an Nachommen von Nathan Green vergibt. Sie wird das Blending des Uncle Nearest 1884 Premium Small Batch Whiskey übernehmen und die Auswahl der zukünftigen Uncle Nearest 1820 Premium Single Barrel Whiskey überwachen. Sie hat bereits die ersten beiden Batches von Uncle Nearest 1884 Premium Small Batch Whiskey zusammengestellt.

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Tobermory (27 Bilder)

Auf die Isle of Mull geht es heute, wiederum mit den Augen von Jochen Wied, der uns die Bilder seiner Schottlandreise aus dem Juni freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Auf der Insel hat er die Destillerie Tobermory (sie produziert auch rauchigen Whisky unter dem Namen Ledaig) besichtigt – und zwar just zu dem Zeitpunkt, als man dort die neue Brennblase für den Tobermory-Gin installierte. Davon gibt es ebenfalls ein paar Bilder, so wie von anderen interessanten Plätzen in der nach der Renovierung wiedereröffneten Brennerei:

Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Mash Tun bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Grist Hopper bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Washbacks bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Innenleben einer Still bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Innenleben einer Still bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Der alte, auseinandergebaute Spirit Safe bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die älteren Stills bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Neue Stills bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Ältere Stills bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Gin-Still bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Gin-Still bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Warehouse bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Warehouse bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Eines der ältesten Fässer bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Eines der ältsten Ledaig-Fässer bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Verkostung bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Warehouse No. 1 bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tasting bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Ledaig zum Selbstabfüllen bei Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Serge verkostet: 2x Blair Athol von unabhängigen Abfüllern

Zehn und neun Jahre alt sind die beiden in diesem Jahr abgefüllten Whiksys aus der Highland-Brennerei Blair Athol – mit ein Zeichen dafür, dass es momentan schwer ist, ältere Tropfen zu bekommen, wenn man eine unabhängiger Abfüller ist und nicht auf jede Menge eigenen Lagerbestand zugreifen kann.

Aber dass es auch gute Junge geben kann, das wissen wir ja nicht erst seit gestern (früher war nicht nur alles besser, sondern manches auch jünger). Und so zeigen die beiden Abfüllungen der Verkostung von heute auch, dass das Alter nicht ein allein bestimmendes Qualitätskriterium sein muss:

  • Blair Athol 10 yo (46%, James Eadie, Small Batch, 1,084 bottles, 2019): 88 Punkte
  • Blair Athol 9 yo 2009/2019 (50.8%, Valinch & Mallet, sherry, cask #19-0901, 638 bottles): 86 Punkte
Blair Athol. Bildrechte bei Wolfgang F. Rothe

Unser Titelbild stammt von Diageo – mit freundlicher Genehmigung.

TSB: Lux Row Distillers baut Kapazitäten der eigenen Brennerei in Kentucky aus

0

Bei uns ist Lux Row Distillers vor allem durch die Muttergesellschaft Luxco bekannt, ein in Bardstown, Kentucky, ansässiges Unternehmen, das bislang für andere Unternehmen Getränke und Spirits abgefüllt hat und einige eigene Marken besitzt, die mit zugekauftem Whiskey abgefüllt werden. Mit Lux Row Distillers hat man Anfang 2018 eine eigene Brennerei um ca. 35 Millionen Dollar aufgebaut. Donn Lux, der CEO des Unternehmens, hat nun in einem Gespräch mit The Spirits Business die Pläne des Unternehmens für die Zukunft dargelegt – und diese sind von einem Wort geprägt: Wachstum.

Nachdem man in der Vergangenheit Marken gekauft hat (Rebel Yell, Ezra Brooks, Blood Oath und David Nicholson), möchte man diese in der Zukunft nicht mehr mit zugekauftem Whiskey abfüllen, sondern aus der eigenen Produktion bedienen. 400.000 Fässer könnte man jährlich mit diesen Marken abfüllen, aber zunächst muss man einen Pool an gereiftem Bourbon erzeugen. Drei Lagerhäuser hat man bereits gebaut, das vierte wird Mitte nächsten Jahres in Angriff genommen, insgesamt sollen es sechs werden.

Schon in gut zweieinhalb Jahren wird man mit eigenem Whiskey einen Gutteil der Abfüllungen bestreiten, ca. 2030 wird das dann komplett möglich sein, wenn die ersten Whiskeys 12 Jahre alt sind. Schon vorher, nämlich im nächsten Jahr, will man zwei alte Marken wieder neu auflegen – und ein neues Design für Rebel Yell vorstellen.

Serge verkostet: 2 mal Highland Park, 15 Jahre alt

Bei Serge Valentin geht es heute wieder einmal um Highland Park (dort bringt man ja wirklich jede Menge Abfüllungen auf den Markt, und auch bei Unabhängigen ist die Orkney-Destillerie nicht selten zu finden).

Es dreht sich heute um zwei Abfüllungen, die je 15 Jahre alt sind, beide aus dem Einzelfass, eine unabhängig, und eine von der Destillerie für die Wu Dram Clan Whisky Society (lieben Gruß von uns!).

Beide verfehlen die 90 Punkte-Marke, aber auf verschiedenen Seiten, und beide sehr knapp, sodass man durchaus von hervorragenden Benotungen in der Verkostung sprechen kann:

  • Highland Park 15 yo 2003/2018 (50.3%, The Whisky Agency and Liquor Library, barrel): 91 Punkte
  • Highland Park 15 yo 2003/2019 (58.2%, OB for Wu Dram Clan Whisky Society, 1st fill sherry, cask #6162, 628 bottles): 89 Punkte
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Video: Ralfy verkostet Pikesville 6yo Straight Rye (Review #801)

Nach einem irischen Whiskey entfernt sich Ralfy mit seinem neuesten Video noch ein ganzes Stück mehr von Schottland und greift zu einem Rye-Whiskey aus den USA. Der Pikesville 6yo Straight Rye Whiskey ist diesmal im Fokus der Verkostung, und er kann mit seinen Werten Ralfy nicht nur überzeugen, sondern diesmal sogar richtihggehend begeistern.

91 Punkte vergibt Ralfy für ihn – und das Warum und Wieso zu erklären, nimmt diesmal etwas über 18 Minuten in Anspruch (dabei geht es nicht nur um den speziellen Rye Whiskey, sondern auch wieder um Whiskykunde und viel interessantes Wissen rundherum). Zu sehen auf Youtube oder obenstehend. Viel Vergnügen damit!

Exklusiv bei Amazon im November: Auchentoshan Sauvignon Blanc Finish

Die Lowland Destillerie Auchentoshan wird noch im November eine exklusiv bei Amazon erhältliche Sonderabfüllung auf den Markt bringen: Der Auchentoshan Sauvignon Blanc ist mit 47% Alkoholstärke abgefüllt und wurde zunächst in ex-bourbon Fässern gelagert, bevor er in Sauvignon Blanc Barrique Fässern nachreifte.

Weder für die Grundreifung noch für die Länge der Lagerung für das Finish wird von der Brennerei eine Angabe veröffentlicht, sodass man im Fall der neue Abfüllung von einem klassischen No Age Statement Bottling sprechen kann.

Im britischen Amazon wird die neue Abfüllung 50 Pfund kosten.

Auchentoshan hat ja mit Ende Oktober ein neues Design für seine Abfüllungen veröffentlicht, das mehr auf eine urbane Zielgruppe und jüngere Genießer im Barumfeld, die Whisky gerne auch mal mixen und in Longdrinks verwenden, abgestellt ist. Auch das Finish in Sauvignon Blanc – Fässern soll den Geschmack dieser Zielgruppe treffen.

iNews: Artikel über die Penderyn Distillery in Wales (plus Video)

Einen recht interessanten englischsprachigen Artikel über die Penderyn Distillery in Wales, aber auch die Geschichte und die Zukunft walisischen Whiskys, kann man heute auf iNews.co.uk finden. Er entstand nach einem Gespräch mit Stephen Davies, CEO der Welsh Whisky Company.

Die klassischen Brennblasen bei Penderyn. Sie wurden von Forsyths gefertigt und sind experimentell im Einsatz. Bild: Petra Milde

In ihm geht es um den Einfluss von Dr. Jim Swan auf die Entstehung und die Ausrichtung der Brennerei, um die Pläne für die Zukunft und was man sich speziell vom chinesischen Markt für die Zukunft erhofft. Hier ein Ausschnitt, der sich dem asiatischen Markt widmet:

No matter how negotiations progress, Stephen is looking further afield for more opportunities. He says China will soon be a large market – although customer education is still a challenge – as will India, the world’s biggest whisky-drinking nation but also one of the heaviest taxers, with a 150 per cent tariff slapped on imported bottles. A free-trade deal with India “would have a lot of the whisky industry clapping their hands”, he says, but the necessity of having overseas partners to help with distribution means breaking the country would still be challenging.

In diesem Zusammenhang wurden wir von Penderyn auch auf ein etwas über zwei Minuten langes Video mit der Distillery Managerin Laura Davies informiert, das vor einigen Tagen auf Youtube veröffentlicht wurde. Sie können es auch untenstehend finden.