Wer schon einmal auf der A95 durch die Speyside unterwegs war, der weiß, dass die Straße, die man auch „Whisky Highway“ nennt, an manchen Stellen ganz gut ausgebaut ist, an anderen aber einem Nadelöhr gleicht. Das führt zu vielen unerfreulichen Begegnungen mit Lastkraftwagen, und wenn sich zwei Brummis an der falschen Stelle begegnen, kann das sehr haarig werden.

The Press and Journal berichtet nun, dass der schottische Verkehrsminister Humza Yousaf diese Strecke nach einer Besichtigung ausbauen lassen will, um die schlimmsten Gefahrenstellen zu entschärfen. Der Minister besichtigte die Strecken als Beifahrer in einem Laster der Firma McPherson of Aberlour, und nach einer engen Begegnung in der Nähe von Craigellachie versprach er, sich für einen baldigen Ausbau der Strecke, die massiv für den Transport von Waren zu und von vielen Destillerien genutzt wird, einzusetzen.

Detail am Rande: McPherson of Aberlour, eines der größten für die Whiskyindustrie tätigen Transportunternehmen, gibt an, bei ihren Lastwagen pro Woche 1000 Pfund für den Ersatz von Seitenspiegeln auszugeben, die entweder durch Gegenverkehr oder Äste zerstört wurden.

Die Destillerie Cardhu bei Craigellachie, unweit der A95. Photo credit: yashima via Visualhunt / CC BY-SA