Whisky im Bild: Ein Besuch bei Lochlea (6 Bilder)

Unser Leser Kurt Rottenfusser war bei der eigentlich nicht öffentlich zugänglichen Farm Distillery in den Lowlands...

Lochlea in den schottischen Lowlands ist eigentlich nicht öffentlich zugänglich – die Destillerie grenzt an ein bewohntes Farmhouse an und der Besitzer hat verständlicherweise wenig Lust auf dauernden Trubel.

Hin und wieder schafft man es aber mit vorausgehender respektvoller Beharrlichkeit trotzdem, den Sanktus für einen Besuch zu bekommen. So wie unser Leser Kurt Rottenfusser, der uns von dort einen kurzen Bericht und sechs Fotos geschickt hat – vielen Dank dafür!

GastartikelAutor: Kurt Rottenfusser

Besuch bei Lochlea am 07.05.2026

Führung duch Darren McCormick (Distillery Manager)

Eigentlich ist Lochlea für Publikum nicht geöffnet aber der Chef machte es möglich. Vielen Dank Darren. Schon die Anreise zieht sich, denn Lochlea liegt ein wenig im „Niemandsland“. Ein doch etwas einsamer Bauernhof.

Der Besitzer des Hofes hat vor ca. 10 Jahren beschlossen seine 200 Kühe abzuschaffen und auf nur noch Getreide umzustellen und gleichzeitig eine Brennerei zu bauen. So liefern die 260 acre das notwendige Getreide.

Gemälzt wird außer Haus. Das Wasser bezieht man aus einem 8m tiefen Brunnen auf dem Hof. Interessant ist, dass die Fermentationszeit einmal 66 Stunden und 96 Stunden ist. Diese beiden Wash werden zusamen „gemischt“ und gebrannt.

Distilliert wird 2x in einer 12.000l fassenden Wash- und 7.500l Spiritstill von Forsyth. Oberer Cutting Point ist 75% und der untere 66,7% so dass ein sehr leichter und reiner Spirit entsteht. Es werden alle Arten von Fässern verwendet. Abgefüllt wird außerhalb, aber alle Fässer werden auf dem Hof in drei Warehouses gelagert.

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