Im ersten Quartal des Jahres hat es zunächst so ausgesehen, als würden sich die Preise auf dem Sammlermarkt für Whiskys stabilisieren – aber nun, im April, hat man alles an Plus der ersten drei Monate wieder verloren. Der Whiskystats Whisky Index, der die Preisentwicklung der 500 meistgehandelten Flaschen abbildet, verlor in diesem Monat 4,7%.
Dabei hat es Scotch Whisky mit -5,2% besonders nach unten gezogen, der Durchschnittswert liegt nun auf einem neuen Tiefststand seit dem Höchstwert im Sommer 2022. Das Ganze wird noch vom Faktum, dass 8% der Flaschen nicht den Mindestpreis erreichten (der zweithöchste Wert nach den 9,1% im Januar des Jahres), umrahmt.

Auch japanischer Whisky büßte um -4,8% ein, und der irische Whiskey gab um -3,8% nach. Damit hat er aber noch nicht alle Gewinne, die es für irischen Whiskey seit dem Jahresbeginn gab, verspielt. Generell sieht man im Markt sehr hohe Volatilität, die darauf hindeutet, dass sich Käufer und Verkäufer nicht sicher sind, wo die Reise in der nächsten Zeit hingeht.
Ein kurzer Blick auf die Gewinner des Monats zeigt, dass nicht überall dunkle Wolken am Himmer hängen: Bowmore (+1,8%), Brora (+1,8%) und Glendronach (+1,5%) konnten ihren positiven Lauf seit Jahresbeginn fortsetzen. Bowmore und Glendronach haben damit die Verluste der letzten beiden Jahre fast vollständig wettgemacht.
Whiskystats schreibt, dass der April die Hoffnungen auf eine kurzfristige Erholung zwar beendet hat, aber der generelle steile Abwärtstrend nach wie vor gebrochen scheint. Man tippt auf eine weitere Seitwärtsbewegung über die nächsten Monate, und wir werden die Entwicklungm wie auch immer sie verlaufen mag, natürlich aufmerksam für Sie weiter mitverfolgen…















