Freitag, 19. Juli 2024, 03:38:22

Zu Ehren einer Erfolgsgeschichte: Tag des Deutschen Whiskys

Vor sieben Jahren rief der Verband Deutscher Whiskybrenner (VDW) den Tag des Deutschen Whiskys ins Leben. Seither wird das einheimische Wasser des Lebens am letzten Samstag des Junis gefeiert.

Seit 2017 findet jährlich am letzten Samstag im Juni der Tag des Deutschen Whiskys statt.Verschiedene deutsche Whisky-Destillerien warten an diesem Tag mit besonderen Veranstaltungen auf. So findet beispielsweise in Rüdenau das 2. St. Kilian Whisky Festival der St. Kilian Distillers statt.

Kirsch Import fasst in ihrer heutigen Pressemitteilung die kurze, jedoch auch erfolgreiche Geschichte des des deutschen Whiskys zusammen, und stellt aus ihrem Portfolio die Hercynian Distilling Co. aus dem Harz sowie ihre Range Deutscher Whisky vor.

Hier die Presseaussendung, sowie wir sie erhalten von Kirsch Import haben

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

Zu Ehren einer Erfolgsgeschichte: Tag des Deutschen Whiskys

Stuhr, 28.06.2024 Whisky aus Deutschland ist auf dem Vormarsch und wird alljährlich am letzten Samstag im Juni mit einem Ehrentag gefeiert. Einst vorwiegend für Frucht- und Kornbrände bekannt, stehen in der Bundesrepublik heute mehr Whiskydestillerien als in Schottland. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten gehört die Hercynian Distilling Co. im Harz mit ihrer Flaggschiff-Marke Elsburn.

Die Geschichte des deutschen Whiskys ist jung, aber erfolgreich. Ihren Anfang nahm sie in Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Die Alliierten hatten den Getreidebrand im Gepäck, der hierzulande schnell beliebt wurde. 1958 kam der erste deutsche Whisky als „Racke Rauchzart“ auf den Markt – ein Verschnitt aus schottischem Whisky und deutschem Korn.

In den 1970er- und 1980er-Jahren wuchs die Nachfrage für schottische und irische Malt Whiskys und die Marke „Blaue Maus“ markierte im Jahr 1982 den Beginn der deutschen Whiskyproduktion. Ab den 1990er-Jahren widmeten sich immer mehr deutsche Brennereien der Herstellung von Malt Whisky, stets nach schottischem Vorbild. Die Qualität deutscher Abfüllungen verbesserte sich kontinuierlich.

Vor sieben Jahren rief der Verband Deutscher Whiskybrenner (VDW) den Tag des Deutschen Whiskys ins Leben. Seither wird das einheimische Wasser des Lebens am letzten Samstag des Junis gefeiert.

Die Deutschen und der Whisky

Deutsche trinken heutzutage gern Whisky: Der Anteil am Spirituosenmarkt in Deutschland wuchs von 9,5 Prozent im Jahr 2015 auf 11,9 Prozent im Jahr 2022, Tendenz weiter steigend (Quelle: Statista). Laut des Bundesverbands der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure trinken sechs Millionen Bundesbürger regelmäßig Whisky.

Ein Teil dieses Bedarfs kann aus dem eigenen Land gestillt werden: Im Jahr 2023 erzeugte die deutsche Spirituosenindustrie rund 92.421 Hektoliter Whisky im Wert von rund 21,4 Millionen Euro.

Die heute in Deutschland existierenden rund 300 Whiskybrennereien sind zumeist kleine, experimentelle Manufakturen, die geringe Mengen produzieren. Einige wenige erfreuen sich nationaler und internationaler Anerkennung, die in Medaillen bei Spirituosenwettbewerben ihre Veredelung findet. Eine von ihnen ist die niedersächsische Hercynian Distilling Company.

Bildnachweis: Kirsch Import

Whisky aus dem Harz: Elsburn, Willowburn, The Alrik und Emperor´s Way

Die 1985 gegründete Hercynian Distilling Company im beschaulichen Zorge, einem Ortsteil der Gemeinde Walkenried im Harz, trägt den Titel „Hammerschmiede“ als ursprünglichen Unternehmensnamen. Seit 2002 erscheinen in kleinen Stückzahlen, ohne Kühlfiltrierung oder Färbung abgefüllt, die vollständig handgefertigten Hercynian Single Malts des Familienbetriebs. Das Sortiment besteht aus den Marken Elsburn (bis 2019 unter dem Namen Glen Els bekannt), Willowburn, The Alrik und Emperor´s Way. Jene preisgekrönte, außerordentliche Whisky-Vielfalt der Niedersachsen basiert ebenso auf hoher handwerklicher Qualität und Experimentierfreude wie auf der beeindruckenden Auswahl von Eichenholzfässern in verschiedenen Größen. Der Großteil von ihnen ist vorbelegt mit einer breiten Palette an Liköreinen von Amarone über Marsala bis Sauternes.

Bildnachweis: Kirsch Import

Herzstück der Hercynian Distilling Company ist Elsburn. Der „Original Hercynian Single Malt“ ist ein milder, nicht-rauchiger Whisky. Der fruchtige, malzig-nussige Rohbrand reift zu limitierten Sonder- und jährlich wiederkehrenden Jahrgangseditionen heran. Zu diesen zählen die komplexen Abfüllungen von The Journey. In Fassstärke abgefüllt, verkörpern die Elsburn Wayfare Single Malts den großen Whisky-Bruder des weichen Journey. Intensiv fruchtig-würzige Abfüllungen der Distillery Edition unterstreichen den Charakter von Elsburn.

Bildnachweis: Kirsch Import

Unter der Marke Willowburn fasst die Hercynian Distilling Co. besonders würzige, leicht rauchige Whiskys zusammen, die auf einer Mischung aus hellem, nicht-rauchigem Malz und Rauchmalz (zu 25 bis 50 Prozent über Torf oder Holz geräuchert) basieren. Neben Experimenten mit verschiedenen Cask Finishes, saisonalen Specials wie dem Jul oder anderen limitierten „Bottlings“ bringen die Harzer Willowburn in einer Jahrgangsedition heraus: Ember (dt. „Glut“). Diese Abfüllungen enthalten ihrem Namen entsprechend mehr Rauchmalz und werden aus einer ganzen Reihe verschiedener Fasstypen zu eleganten, sehr aromatischen Single Malts komponiert.

Bildnachweis: Kirsch Import

The Alrik, die dritte Marke der Destillerie, baut dagegen ausschließlich auf Rauchmalz – allerdings „woodsmoked“, also mit Buchen- und Erlenholz geräuchert. Als private Spielerei der Harzer Brenner begonnen, erscheint The Alrik seit 2007 in sehr kleinen Batches oder als Single Cask. Nur 600 bis 1.500 Flaschen werden jährlich von dem kräftigen Experimentalwhisky mit üppigen Aromen und viel Holzrauch abgefüllt.

Bildnachweis: Kirsch Import

Am kräftigsten unter den Single Malts der Hercynian Distillery ist Emperor´s Way. Ihre Namen leihen sich Abfüllungen wie Otto I. (the child) – First Duke of Brunswick von royalen Führungspersönlichkeiten. Zu deren Ehren hat die Hammerschmiede ihren Peated Hercynian Single Malt kräftig rauchig und mit feiner Fruchtnote konzipiert. Die stark limitierten Abfüllungen entstehen aus 100 Prozent Torfmalz mit bis zu 35 ppm und können
sich problemlos mit torfigen Schotten messen.

Anna Katharina Buchholz, Head of Distilling der Hercynian Distilling Co. sagt:

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Single Malts aus dem Harz, dem Herzen Deutschlands, weltweit so viele Fans des Malt Whiskys überzeugen. Das, obwohl wir in erster Linie Ortsansässige sind, die aus lokalen Rohstoffen lokale Produkte herstellen. Die von uns jüngst gewonnenen Auszeichnungen, vorrangig durch die IWSC und die World Whisky Awards, bringen uns eine nominelle Anerkennung. Doch uns ist wichtiger, das Handwerk in den Vordergrund zu stellen und weiter Single Malt nach klassischem Vorbild zu produzieren. Wir möchten Menschen immer wieder damit in Erstaunen zu versetzen.“

Über Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede

Die Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede ist eine in Zorge im Harz ansässige Manufaktur, die seit 1985 in Handarbeit Spirituosen herstellt. Zum Sortiment zählen Kräuter- und Fruchtliköre, Obstdestillate und der Monokel Dry Gin. Seit 2002 stellt die Brennerei auch die Single Malt Whiskys mit den Namen Elsburn, Willowburn, The Alrik
und Emperor´s Way her.

Über Kirsch Import

Kirsch Import kennt die Spirituosenbranche seit 48 Jahren. Das Familienunternehmen aus Stuhr in der Nähe von
Bremen hat sich früh auf das Premium-Segment spezialisiert: Über 4.500 hochwertige Spirituosen, darunter
Deutschlands umfangreichstes Portfolio im Bereich Single Malt, verwaltet in zweiter Generation Christoph Kirsch.

1 Kommentar

  1. interessant, dass die Hercynian Distillerie im Zusammenhang mit dem Tag des Dt. Whisky vorgestellt wird, da gerüchterweise bis vor kurzem der Malt nicht aus heimischer Produktion, sondern aus Schottland importiert wurde. Aus Interesse: Ist die Distillerie jetzt Mitglied im Verband geworden? Nicht falsch verstehen: ich habe dort eine sympathische Führung mitgemacht (Gruß auch an Anna Kathrina) und habe auch tatsächlich 3 Flaschen mitgenommen, weil der schmeckt. Highlight ist natürlich der Alrik.

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