Business Insider über Proper No. Twelve und Conor McGregor

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Wir hätten uns über einen Anflug von Bescheidenheit oder Zurückhaltung auch sehr gewundert. Gegenüber dem Business Insider stellt Ken Austin, Geschäftspartner des ehemaligen Mixed Martial Arts Kämpfers Conor McGregor, die Zukunftsaussichten des Irish Whiskeys Proper No. Twelve dar. In den ersten sechs Monaten konnten fast 200.000 Cases, in etwa 2,4 Millionen Flaschen, weltweit verkauft werden. Und, so meint Ken Austin, ist man mit Proper No. Twelve auf dem besten Wege, diese Zahl im ersten Jahr zu verdopplen. Als Nächstes soll dann die Position des meistverkauften Irish Whiskey von Jameson übernommen werden. Momentan belegt Proper No. Twelve den 1. Platz der bestverkauften Irish Whiskeys bei Amazon UK und im Duty Free Shop im Dubliner Flughafen.

Viel Energie verwendet Ken Austin im Gespräch mit Business Insider darauf, das in der letzten Zeit sehr gelittene Image von Conor McGregor etwas aufzupolieren. Gegen McGregor ermittelt die Polizei in Irland aufgrund eines sexuellen Übergriffs. Und auch die Polizei in Miami kümmerte sich um ihn, nachdem er einem Fan das Mobil-Phon aus der Hand schlug und zertrat. Dieser Fan hatte sich erlaubt, von McGregor ein Foto schießen zu wollen. So stellt Ken Austin intensiv die unbekannten Seiten von Conor McGregor heraus: Neben dem Athleten sei McGregor auch ein Whiskey-‚Einhorn‘, ein Geschäftsmann und ein Familienmensch.

Serge verkostet: Coleburn

Eine große Aufgabe für Serge Valentin ist es heute, rund um die aktuelle Coleburn Abfüllung der Private Collection von Gordon & MacPhail noch weitere Bottlings dieser Lost Distillery zu finden. Denn von dieser Brennerei sind nur wenige Originalabfüllungen erschienen. Und schon 1985 wurde der Betrieb dieser Destillerie in den Speyside eingestellt. Doch Whiskyfun wäre nicht Whiskyfun, würden nicht im scheinbar unerschöpflichen Sample-Archiv noch ein paar Coleburn zu finden sein. Und so finden wir im Tasting von heute natürlich noch zwei weitere Coleburn, destilliert zu Beginn der 80er Jahre und ebenfalls in zweit-befüllten ehemaligen Sherry-Fässern gereift. Alle Drei zusammen bilden eine exzellente Session mit Bewertungen knapp unter der 90 Punkte Marke, wie Sie in der gewohnten kompakten Kurzübersicht sehen können:

  • Coleburn 1981/2008 (43%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill sherry hogshead) 88 Punkte
  • Coleburn 25 yo 1980/2005 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, refill butt, cask #2128, 661 bottles) 89 Punkte
  • Coleburn 38 yo 1981/2019 (55.9%, Gordon & MacPhail, Private Collection, refill sherry hogshead, cask #476, 101 bottles) 89 Punkte

Neu: JJ Corry The Battalion

Von Chapel Gate, Irland’s einzigem Whiskeybonder, ist eine neue Abfüllung erhältlich. JJ Corry The Battalion ist ein Blended Irish Whiskey, der als erster irische Whisky der Welt in ehemaligen Mezcal- und Tequila-Fässern nachreifte. JJ Corry The Battalion ist zu Ehren des Bataillons San Patricos (Saint Patrick´s Battalion) benannt, einer Gruppe irischer Männer, die im mexikanisch-amerikanischen Krieg von 1846 – 1848 für Mexiko kämpften. Dieses Bataillon bestand hauptsächlich aus irischen Einwanderern, die sich von der amerikanischen Seite abgewandt hatten, um für Mexiko zu kämpfen. Weitere Informationen zu diesem Bataillon finden Sie bei Wikipedia im englischsprachigen Artikel Saint Patrick’s Battalion.

JJ Corry The Battalion besteht zu 60% aus einem neunjährigen Grain Whiskey. Die restlichen 40% entfallen auf einen Malt Whiskey, welcher 13 Jahre alt reigen durfte. Abgefüllt mit 41 % Vol., sind insgesamt 700 Flaschen erhältlich, der Verkaufspreis ist auf der Website von Chapel Gate mit 60 £ angegeben. Und aufgrund der auf den Flaschen befindlichen Angabe ‚Batch 1‘ vermuten wir, dass es in naher Zukunft noch eine weitere ‚The Battalion‘ erscheint.

PR: Neu in Deutschland – Athrú Annacoona Single Malt Irish Whiskey aus der Lough Gill Distillery

Der Tröbnitzer Getränkehandel, offizieller Importeur der Produkte der Lough Gill Distillery in Sligo, Irland, hat uns Infos über deren ersten Whiskey, den Athrú Annacoona übermittelt.

Von der Lough Gill Distillery  war bislang noch nicht viel zu hören: Vor drei Jahren haben wir über die Pläne zum Bau dieser Brennerei berichtet, danach war von dort nicht mehr wirklich etwas zu vernehmen – was nicht auf Untätigkeit zurückzuführen ist. Mittlerweile ist der Bau nämlich schon sehr weit fortgeschritten, und man beginnt dort, sich in das Licht der Öffentlichkeit zu bewegen.

Das tut man unter anderem mit dem ersten Whiskey von dort, den Athrú Annacoona, der in einer Auflage von 6.600 Stück produziert wurde. Lough Gill, unter der fachkundigen Führung von niemand Geringerem als Billy Walker, der dort als Master Distiller in Erscheinung tritt, hat 500 Fässer angekauft, um aus ihnen von 2019 an insgesamt 9 Abfüllungen auf den Markt zu bringen.

Details zur Brennerei und der ersten der neun Abfüllungen finden Sie nachfolgend:


Lough Gill Distillery veröffentlicht mit Athrú Annacoona ersten Single Malt Whiskey

Die Lough Gill Destillerie liegt im Nordwesten Irlands, in Sligo, nahe des „Wild Atlantic Drive“. 2014 erwarben die Betreiber dort das Hazelwood Estate auf einer Halbinsel im See „Lough Gill“. An den Ufern des Garavogue Flusses, der hier im Osten der Stadt Sligo entspringt, blickt man auf den Berg Benbulbin im Norden. Das Gelände mit einer Fläche von 33 ha umfasst neben riesigen Waldflächen in einem Landschaftsschutzgebiet auch das Hazelwood House. Diese Villa im palladianischen Stil wurde 1722 vom deutschen Architekten Richard Cassels als erste ihrer Art in Irland erbaut. In der Folge wurde Cassels einer von Irlands bedeutendsten Vertreter dieses Stils (Leinster House, Powerscourt House, Westport House um einige zu nennen). Direkt hinter der Villa stehen 24.000 qm ehemalige Werkhallen. Hier wurde früher Nylon, später bis vor nicht langer Zeit dann 60% des Bedarfes an VHS-Videokassetten Europas produziert.

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Nach ihrer Beräumung werden die alten, längst stillgelegten Werkhallen seit Beginn der Bauarbeiten 2016 mit Destillieranlagen ausgerüstet. In der ersten Ausbaustufe entsteht hier eine Brennerei mit einer Jahreskapazität von 1 Mio Liter – 7.000 Fässer Single Malt Whiskey pro Jahr. Eine spätere Erweiterung auf dann 3 Mio Liter ist eingeplant. Bei unserem Besuch auf der Baustelle Anfang April 2019 waren Malzsilos, Malzmühle, Mashtun, Gärbottiche und Stills bereits eingebaut und wurden gerade verrohrt.

Das Werk hat ein Ausmaß von überdachten 2,4 Hektar, die für die Herstellung und Reife des Whiskeys genutzt werden. Geplant ist der Einbau großzügig angelegter Destillieranlagen, Lagerhallen für die Reife, Besucherzentrum, Restaurants und innovativer Erlebniswelten. Auch umfangreiche ergänzende touristische und kulturelle Angebote sind geplant, wie z.B. die Restaurierung des Hazelwood Houses und die Einrichtung eines Richard Cassels Museums.

Als Master Distiller für die Lough Gill Distillery konnte mit Billy Walker ein großer Name der Whisky-Welt gewonnen werden. Seit 2004 hatte dieser die BenRiach-Gruppe (BenRiach, Glendronach, Glenglassaugh) mit aufgebaut und entscheidend geprägt. Als die Eigentümergemeinschaft sich für den Verkauf an Brown-Forman entschied, verließ er schweren Herzens seine alte Wirkungsstätte und sein Lebenswerk. 2017 kaufte er mit seinen Erlösen aus dem Verkauf zunächst Glenallachie.

Auf dem Gelände von GlenAllachie begegnet uns Billy Walker, Mitbesitzer und Master Distiller. Bild © Whiskyexperts

Mit der Lough Gill Destillerie ergab sich für ihn ein weiteres neues Engagement, das einerseits den massiven Entwicklungen und Innovationen am irischen Whiskeymarkt Rechnung trägt, andererseits für Billy selbst einen Kreis schließt. Schon früher hatte er Fußstapfen in Irland hinterlassen, denn bereits John Teeling holte sich Rat und Unterstützung bei Billy Walker für den Aufbau der Cooley Destillerie Anfang der 90er Jahre. In den Jahren 2016 bis 2017 wurden von der Lough Gill Destillerie mit Billy Walkers Hilfe 500 Fässer gereiften Irish Single Malts erworben und in den Lagerhallen in Sligo untergebracht. Nützlich waren dabei nicht zuletzt die alten Kontakte zu Cooley. Im Bestand finden sich neben den klassischen ExBourbon-Fässern auch so unterschiedliche und exquisite Fässer wie Oloroso Casks aus Jerez, Pedro Ximenez Casks aus Cordoba und Tokaji Fässer aus Ungarn.

Dieser einzigartige hochwertige und umfangreiche Bestand an Fässern versetzt die Lough Gill Destillerie in die Lage, bis zur Verfügbarkeit eigenen Whiskeys verschiedene interessante Abfüllungen alten Irish Single Malts auf den Markt zu bringen. Die Whiskeys erscheinen unter der Marke „Athrú“ und wurzeln in der Mythologie und den Geschichten der Heimat der Destillerie.

Beginnend 2019 wird eine Serie von neun einzigartigen Abfüllungen aus 14 bis 16 Jahre altem Single Malt Whiskey abgefüllt. Drei Jahre lang erscheint dabei jedes Jahr eine neue Trilogie, die eine Sammlung aus neun ergibt. Jede Auflage erscheint in einer limitierten Menge von nur 6.600 Flaschen und enthält ein Stück mythologischer Geschichte von Sligo. Die Geschichten handeln vom Sinn des Lebens und dem Durst nach Wissen. Die einzelnen Abfüllungen werden ausgewählt und signiert von Master Distiller Billy Walker. Alle sind in hochwertige Geschenkboxen verpackt, die an Bücher in Erstauflage erinnern – gekennzeichnet mit „First Edition“. Jede Verpackung wird ein anderes Design, aber die gleiche Form haben. Und jede Trilogie wird von einem anderen Künstler gestaltet.

Der erste Whiskey – Athrú Annacoona – kam im Februar 2019 auf den Markt und ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich.

Annacoona repräsentiert die perfekte Verbindung von 14 Jahre gereifem Single Malt Irish Whiskey und Pedro Ximenez und Oloroso Sherry-Fässern. Abgefüllt wurde sie mit 48% vol. – der unverbindliche Verkaufspreis beträgt € 149,-.

Scallywag – neue Kampagne, neuer Scallywag 10yo, 12yo Limited CS Edition und Gift Pack

Von Douglas Laing erreichen uns Neuigkeiten zu deren Linie mit Speyside Blended Malts, Scallywag. Man startet eine neue Marketing Kampagne mit einem frischen Key Visual, das die Geschmacksnoten der Sherryreifung, die roten Früchte, in den Fokus rückt, veröffentlicht einen neuen, permanent in die Reihe aufgenommenen 10 Jahre alten Scallywag, einen limitierten 12 Jahre alten Scallywag in Fassstärke und hat dazu ein Gift Pack mit Scallywag-Socken (ja, wirklich) entwickelt. Alles dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung:


Scallywag Speyside Malt Launches New Marketing Campaign

The campaign, launching this month, will focus on building the Scallywag brand via digital, print and the on-trade. The activation will be significantly bolstered by three exciting new product launches for the brand which is part of Douglas Laing’s Remarkable Regional Malt series – the fastest growing Blended Malt Scotch Whisky brand globally according to IWSR. 

Having recently been awarded the coveted Double Gold at the World Spirits Competition, Scallywag has revealed is new taste-led campaign today, which aims to bring to life the Whisky’s robust and fruity character as a result of its predominantly Sherry cask maturation. Positioning the brand as “the ultimate distillation of the Speyside region”, the new master visual will be activated with a series of trade advertisements, PR and on-trade kits across core markets. 

Beyond that, the brand is ramping up its digital coverage both via key global influencer collaborations and its social media channels. With Father’s Day gifting in mind, the Scallywag community will be invited to participate in an initiative entitled “A Dram with Dad”, whilst a series of giveaways is planned to generate further engagement.

 

The campaign coincides with three Scallywag product launches – a 10 Years Old targeted at the high-end specialist retail channel,

a Limited Edition 12 Years Old at natural cask strength of 53.6%

and a special edition gift pack, containing luxury branded socks, designed to drive rate of sale. 

 

Chris Leggat, Douglas Laing’s CEO comments,

“As a brand passionate about provenance and quality, this campaign and new product offering for Scallywag is designed to showcase and bring to life the ultimate taste of Speyside. We passionately believe in the quality of our Scallywag spirit and that’s why its intense, fruity and indulgent taste is very much at the heart of this new marketing campaign.”

Whisky des Monats Mai 2019: Glenfarclas – die Range

Hohe Verfügbarkeit, attraktiver Preis und in unseren Augen überzeugende Qualität – das sind die Anforderungen, die wir seit unserem Start im Jahr 2013 an den Whisky des Monats stellen. Und hin und wieder vergeben wir diese Auszeichnung nicht nur an eine einzelne Abfüllung, sondern an eine gesamte Range. Und der Preisträger hat, so finden wir, lange genug darauf warten müssen. Zum Whisky des Monats Mai 2019 küren wir diesmal die Abfüllungen der Brennerei Glenfarclas.

Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Die Gründe für diese Entscheidung sind relativ einfach erklärt: Glenfarclas, die 1836 von Robert Hay gegründete 1865 an John Grant verkaufte Speyside-Brennerei, die sich selbst den Highlands zurechnet, bietet eine Range an Originalabfüllungen, die in der gesamten schottischen Whiskywelt schwer zu übertrumpfen ist. Vom zehnjährigen Whisky bis zu uralten Fässern, die in den Fünfzigerjahren des vorigen Jahrhunderts befüllt wurden, spannt sich die Bandbreite der ausschließlich in Sherryfässern gelagerten Single Malts.

Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Auch wenn die alten Abfüllungen, zumeist unter der Linie „Family Casks“ verkauft, mittlerweile sehr hochpreisig sind, findet sich doch unter den Standards Interessantes für jeden Geldbeutel. Im Juni 2013 haben wir zum Beispiel den Glenfarclas 15 zu unserem Whisky des Monats gewählt – eine Empfehlung, die wir der gleichbleibenden Qualität auch heute noch aufrecht erhalten können. Vom Zehnjährigen bis hin zum 25 Jahre alten Glenfarclas, der noch nicht weit über 100 Euro kostet, sind alle Qualitäten im leistbaren Preissegment angesiedelt und gut dazu geeignet, den Einfluss der Fasslagerung auf den Geschmack ein und desselben Destillats mitzuverfolgen. Ab dem Glenfarclas 30yo wird die Angelegenheit schon deutlich kostspieliger – man bekennt sich bei der sich seit Anbeginn an in Familienbesitz befindlichen Brennerei auch offen dazu, den „Abfluss“ aus den Lagern mit über den Preis regeln zu wollen.

Diese fragile Balance zwischen Produktion und Verkauf zu erhalten, ist wohl auch eines der Geheimnisse der Brennerei – man will schlichtweg darauf achten, die ganze Palette des Angebots auch in Boomzeiten wie momentan so ausgewogen zu halten, dass sie auch in Zukunft vorhanden sein wird. Dort, wo wir bei anderen Brennereien durch die Knappheit der passenden Fässer immer wieder gesehen haben, dass bestehende Abfüllungen mit Altersangabe durch alterslose Whiskys ersetzt werden mussten, dort konnte Glenfarclas bislang immer die Range nahezu unverändert lassen. Anders sieht es da bei den Family Casks aus: Manche alten Jahrgänge sind bis zum letzten Fass abgefüllt, man erweitert die Range vornehmlich nun über jüngere Bottlings.

Glenfarclas Family Casks

Unter den Standards gibt es übrigens auch einen schon seit jeher offiziell alterslosen Ausreißer (der aber sein Alter am Rücken preisgibt: 10 Jahre): Wer es gerne kräftig hat, der findet im Glenfarclas 105 eine kostengünstige, mit 60% Alkoholstärke druckvolle Variante, die den Einfluss der Sherryfässer auf den Whisky deutlich erkennen lässt, auch wenn man sich keine feine Klinge erwarten darf.

Glenfarclas 105. Bild mit freundlicher Genehmigung von Whiskybase.com.

Die Standards von Glenfarclas, ebenso wie die Jahrgangsabfüllungen, die immer wieder erscheinen, empfehlen wir gerne als Whiskys des Monats. Wer sie noch nicht kennt und günstig einsteigen will, der kann das mit dem Glenfarclas 12yo tun. Wer etwas Besonderes will, ohne dabei die Kosten endlos steigen zu lassen, der ist mit dem Glenfarclas 21yo oder dem Glenfarclas 25yo bestens bedient. Das Gute dabei: Man kann sich ziemlich sicher sein, dass, findet man unter den Abfüllungen seinen Liebling, dieser auch in Zukunft in gleichbleibender Qualität vorhanden sein wird.

PR: Premiere in Rüdenau – Deutschlands größte Whisky-Brennerei feiert ihren ersten Single Malt

Der Countdown ist fast beendet: Am 12. Mai dieses Jahres präsentiert die Brennerei St. Kilian in Rüdenau ihren ersten Single Malt bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit. Anlass auch, über die spannende Geschichte der Destillerie St. Kilian in einer Pressemitteilung zu berichten – und darüber, was Gäste am 12. Mai in Rüdenau erwartet.

Gespannt? Hier sind alle Infos dazu:


Premiere in Rüdenau: Deutschlands größte Whisky-Brennerei feiert ihren ersten Single Malt

Tag der offenen Tür am Sonntag, 12. Mai

Rüdenau, 30. April 2019. Drei Jahre hat die Whiskywelt darauf gewartet, jetzt ist es soweit: Der erste Single Malt Whisky der Rüdenauer Destillerie St. Kilian verlässt die Fässer. Das muss gefeiert werden: Am Sonntag, 12. Mai laden die Distillers Freunde, Nachbarn, Fans und alle Interessierten zum Tag der offenen Tür ein.

Master Distiller Mario Rudolf Bild: St. Kilian Distillers

Nur eine Autostunde von Frankfurt entfernt, im unterfränkischen Rüdenau, befindet sich Deutschlands größte Whisky-Destillerie. Am 17. März 2016 – dem St. Patrick’s Day – befüllten sie ihre ersten Holzfässer. Etwas über drei Jahre später hat das Warten ein Ende: Der erste Whisky der Distillers kommt auf den Markt.

Die Destillerie in Rüdenau. Bild: St. Kilian Distillers

Whisky für alle: Tag der offenen Tür am 12. Mai

Am 12. Mai präsentieren die St. Kilian Distillers ihren Whisky erstmals der Öffentlichkeit – bei einem Tag der offenen Tür vor Ort in Rüdenau. Gäste haben die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Destillerie zu schauen, den Fassprofis der Firma Wilhelm Eder aus Bad Dürkheim beim Live-Toasting, dem Ausbrennen der Fässer, über die Schulter zu schauen – und natürlich den ersten St. Kilian Whisky zu probieren. Auch für die jungen Besucher haben sich die Distillers einiges überlegt: Auf sie warten Kinderschminken, Glitzertattoos und Luftballontiere. Und auf alle Großen: Master Classes mit Whiskyenthusiast Patrick „Pat“ Hock und die Verlosung eines 20-Liter-Whiskyfasses.

Master Distiller Mario Rudolf überprüft den ersten Single Malt der Brennerei. Bild: St. Kilian Distillers

Single Malt made in Germany – mit internationalem Einfluss

Der St. Kilian Whisky wird – so wie alle Spirits der Distillers – nach schottischer Handwerkskunst in kupfernen Pot-Still-Brennblasen der Traditionsmarke Forsyths destilliert. „Die Basis für unseren weichen und fruchtigen Single Malt liefert zu 100 Prozent heimisches Gerstenmalz“, verrät Master Distiller Mario Rudolf. Und auch sonst leistet die Rüdenauer Umgebung ihren Beitrag: mildes Klima, klare Luft, Wälder und Wiesen direkt vor der Haustür. Bei der Reifung ihres Whiskys legen die St. Kilian Distillers besonderen Wert auf die Auswahl der Fässer. Nach diesen suchen sie auf der ganzen Welt: Die Fässer stammen beispielsweise aus Texas, Spanien oder der Karibik.

Ein Fass in der Brennerei. Bild: St. Kilian Distillers

Die Wartezeit verkürzten die Distillers ihren Fans – und sich selbst – mit Kreationen wie der Reihe „Spirit of St. Kilian“ und dem preisgekrönten White Dog. Letzterer erhielt bei den World Whiskies Awards 2018 die Auszeichnung „World’s best White Dog“ – und bildet die Basis für ihren Whisky. Beste (Geschmacks-)Voraussetzungen für den ersten St. Kilian Single Malt also.

Master Distiller Mario Rudolf vor einer der Brennblasen. Bild: St. Kilian Distillers

Über St. Kilian Distillers

Die Whisky-Destillerie der St. Kilian Distillers liegt nur eine Autostunde von Frankfurt am Main entfernt am Rande von Rüdenau in Unterfranken. Die Region ist eng mit dem irischen Heiligen Kilian verbunden. Dieser hätte sich vor 1500 Jahren wahrscheinlich kaum erträumen können, Namensgeber einer Whisky-Destillerie zu werden.

Heilig ist bei St. Kilian Distillers aber nur der Name. Der Auftrag? Außergewöhnliche Spirits kreieren – made in Germany, aber zu Hause auf der ganzen Welt. Ausgezeichnete New Makes wie der White Dog und komplexe Abfüllungen fassgelagerter Malzbrände in der Reihe „The Spirit of St. Kilian“ bereiteten den Weg für echten Single Malt von St. Kilian: 100 Prozent Gerstenmalz aus Deutschland, gebrannt in schottischen Pot Stills, gelagert in exzellenten Fässern von Texas über Islay bis Italien.

Auf in das Lagerhaus. Bild: St. Kilian Distillers

Der Tag der offenen Tür im Überblick

Wann?

Sonntag, 12. Mai 2019, 11:00 – 18:00 Uhr

Wo?

St. Kilian Distillers Hauptstraße 1-5 63924 Rüdenau

Was? 

  • Verkostung des ersten St. Kilian Whiskys
  • Einblicke in die Whisky-Herstellung
  • Whisky-Gewinnspiel
  • Whisky-Tastings: Master Classes mit Patrick „Pat“ Hock
  • Live-Toasting eines 600-Liter-Fasses
  • Für alle kleinen Gäste: Kinderschminken, Glitzertattoos und Luftballontiere
Das St. Kilian Fasslager. Bild: St. Kilian Distillers

PR: Kyrö Distillery Company – EXTEMPORYE. Spinnen die Finnen? Vol. 2

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Die finnische Kyrö Destillerie machte schon im letzten Jahr mit ihrem ersten Single Malt Rye Whisky von sich reden, nun ist man wieder in Deutschland unterwegs um die eigenen Produkte zu promoten. Diesmal gehts um den New Make Rye Whisky, der – unter anderem – in einer Bar Competition Verwendung fand. Fünf glückliche Barkeeper gewannen dabei eine Reise zur Kyrö Brennerei.

Die Pressemitteilung dazu und einige Bilder finden Sie nachstehend:


Kyrö Distillery Company: EXTEMPORYE – Spinnen die Finnen? Vol. 2

Schon letztes Jahr begeisterte Kyrö die Barszene mit ihrer verrückten Bar-Competition und setzte dieses Jahr noch einen drauf

Das Wort EXTEMPORYE ist die Komposition der englischen Wörter „extemporary“ (=improvisiert) und „rye“ (=Roggen) und spiegelt grandios wider, worum es bei der Challenge geht: Um die spontane bzw. improvisierte Zubereitung eines Drinks, der mit den roggenbasierten Spirituosen der Kyrö Distillery Company aus Finnland kreiert werden soll. Bereits im Vorjahr zog das Kyrö Team mit einer ungewöhnlichen Competition (der Olla spontanii) durch Bars in Deutschland. Diese wurde für 2019 weiterentwickelt und stellte eine noch größere Herausforderung, die das Improvisationstalent der Barkeeper forderte.

Auch dieses Jahr war Brand Ambassador Max Sabato in Deutschland unterwegs und brachte – zusammen mit Head Distiller Kalle und Head of Sales Mikko – die EXTEMPORYE nach Stuttgart, Dresden, Leipzig, Düsseldorf, Bamberg, Nürnberg, Karlsruhe und Mannheim. Im Vorfeld konnten sich Barkeeper aus diesen Städten anmelden, ohne jedoch zu wissen, wann die Rye Gentlemen mit der Challenge in der Bar vorbeikommen würden.

Bei ihrem spontanen Besuch hatten Max, Kalle und Mikko jedoch nicht nur die Kyrö-Produkte Napue, Koskue und Juuri im Gepäck, sondern auch ein „Wheel of Fortune“(=Glücksrad). Auf den 24 Feldern standen originelle Cocktailnamen (z.B. „Ryetini“, „Short but intense“, „Liquid Forest“), zu denen der Barkeeper einen Drink mit einer ausgewählten Kyrö-Spirituose sowie bereits vorhandenen Zutaten mixen sollte. Und dann hieß es: „EXTEMPORYE!“ (in etwa „mit Roggen improvisieren“). Wer mit seinem Drink überzeugte, wurde jedoch erst am Finaltag bekannt gegeben, an dem die Finalisten erneut ihr Mixtalent unter Beweis stellen mussten.

Doch auch für die anderen Teilnehmer gab es während des Finales der EXTEMPORYE noch einiges zu tun: Zur Unterstützung bei den Aufgaben durften sich die Finalisten nämlich aus den ausgeschiedenen Teilnehmern einen Paten aussuchen. Mit den Paten ging Max Sabato in den nächstgelegenen Supermarkt, wo sie 2 süße, 2 saure und 2 zusätzliche Zutaten für den Drink im Wert von 20 € für einen Gegner einkaufen sollten.

Zurück in der Bar dann der Schock: Die eingekauften Zutaten waren letztendlich nicht für den Gegner, sondern für den jeweiligen Finalisten – ganz nach dem Motto „Karma schlägt zurück“. Wer den Gegner mit ausgefallenen Zutaten sabotieren wollte, hatte nun „seinem Finalisten“ ungewollt die Voraussetzungen für den besten Drink erschwert. Für die Vorbereitung zusammen mit dem Paten hatte der Finalist 10 Minuten sowie weitere 5 Minuten für die Präsentation. Dieser Drink wurde nicht nur von einer ausgewählten Jury bewertet; auch die Fachkompetenz der teilnehmenden Barkeeper war gefragt, denn sie durften mit einer Stimme ihren Favoriten wählen.

„Wie schon in der Vorrunde, bewiesen die Barkeeper auch im Finale ihr absolutes Können, komplett improvisiert grandiose Drinks zu kreieren. Wir von Kyrö bedanken uns wirklich bei allen, die dieses Jahr dabei waren. Es war mir eine Ehre, die EXTEMPORYE in Deutschland zu starten und ich freue mich schon, unsere Gewinner mit dem ganzen Team der Destillerie in Isokyrö begrüßen zu dürfen“,

so Max Sabato am Finalabend.

Ob die Finnen wirklich spinnen, bleibt nun jedem selbst überlassen…

Über den 1. Platz bei der EXTEMPORYE sowie eine Reise zur Kyrö Distillery Company in Finnland dürfen sich freuen: 

  • Kai Runge (Jaz Hotel Stuttgart) mit seinem Gewinnerdrink Ystävyys
  • Toomas Laur (SonderBar Dresden) mit seinem Gewinnerdrink Suomi Bread
  • Marian Willfahrt (Chelsea Piers Düsseldorf) mit seinem Gewinnerdrink Earl of Österbotten
  • Linda Le (Kawenzmann Bamberg) mit seinem Gewinnerdrink All In
  • Marcel Braun (Gut&Glory Karlsruhe) mit seinem Gewinnerdrink

PR: Neu von Kirsch Whisky – 1770 Glasgow Single Malt 2019, Floki Double Wood Stout Cask Finish

Und wieder können wir über zwei interessante Neuimporte bei Kirsch Whisky berichten, einmal aus Schottland, den 1770 Glasgow Single Malt Scotch Whisky 2019 Release, und einmal aus Island, den Floki Doule Wood Single Cask Reserve Stout Cask Finish. Hier die beiden Neuheiten in der Beschreibung des Importeurs. Die Preise der beiden Abfüllungen, die bald im Fachhandel erhällich sein werden, können Sie dann ebendort in Erfahrung bringen…


Neuheit aus Glasgow: 1770 Glasgow Single Malt Scotch Whisky 2019 Release

Nach mehr als hundert Jahren kam 2014 mit der Glasgow Distillery wieder eine Whiskybrennerei nach Glasgow. Den Namen hat die Destillerie von einer der ursprünglichen Glasgow Destillerien die 1770 gegründet wurde übernommen. Seit der Gründung vor 5 Jahren, hat man viel investiert, um das Beste Equipment und Personal zu bekommen, um einzigartige und hochqualitative Spirituosen herzustellen.

Für den „1770“ 2019 Release Single Malt Scotch Whisky der Glasgow Destillerie wird ausschließlich bestes schottisches Malz verwendet. Das außerordentlich klare Wasser des Loch Katrine trägt ebenfalls seinen Teil dazu bei, das der 1770 Whisky bereits nach 3 Jahren Reifezeit eine ausgezeichnete Qualität aufweisen kann. Destilliert wird der Whisky auf den Kupferbrennblasen „Tara “ & „Mhairi“, die nach Familienmitgliedern der Gründer benannt wurden. Der Whisky reift in ex-Bourbon Fässern und erhält ein Finish in Virgin Oak Fässern. Das Ergebnis ist ein fruchtiger und komplexer Whisky, der überraschend weich für einen dreijähren Single Malt Whisky daherkommt.

1770 – 2019 Release
Glasgow Distillery

Gereift in 1st Fill ex Bourbon + Vigin Oak Finish
46,0 % vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert 

Besonderer Single Malt Whisky aus Island: Floki Doule Wood Single Cask Reserve Stout Cask Finish

Aus der isländischen Eimverkbrennerei kommt eine ganz besondere Neuheit: Floki Double Wood Stout Caks Finish!

Eimverk ist die erste Whisky-Destillerie auf Island. 2009 wurde sie mit dem Ziel gegründet, isländische Premium Spirits aus lokal angebauter Gerste herzustellen. Das besonders robuste isländische Getreide enthält wenig Stärke, weshalb etwa 50 Prozent mehr Gerste pro Flasche Whisky verwendet werden muss als bei anderen Gerstensorten. Die ersten vier Jahre widmete die familiengeführte Brennerei der Entwicklung ihrer Rezepturen. Für den Whisky allein machte man 163 Test-Destillationen – und startete erst dann die Produktion.
Der Single Malt Whisky „Floki“ reift in Fässern, in denen zuvor die Young Malts der Eimverk Distillery gelagert wurden – ursprünglich frische Eichenfässer ohne Vorbelegung. Dies sorgt zusammen mit der isländischen Gerste für einen besonderen und untypischen Single Malt. Für die „Double Wood Single Cask Reserve“ ließ man den Whisky in einem Fass finishen, in dem zuvor Stout Bier aus der Bryggjan brugghús Brauerei lagerte.

Floki Double Wood Stout Cask Finish

Single Cask Reserve
Stout Caks Finish
45,0 % vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

 

Video: Ralfy verkostet Lagavulin 9yo Game of Thrones 46% (Review #774)

Ein neues Video von Ralfy ist auf Youtube (und bei uns obenstehend) zu finden. Diesmal verkostet er den Lagavulin 9yo aus der Game of Thrones Serie von Diageo. Über die Serie zu erzählen hieße Eulen nach Athen zu tragen, und mittlerweile hat sich jeder zumindest über die Marketingaktion seine Meinung gebildet (es steht anzunehmen, dass alle Whiskys aus der Serie wesentlich weniger haben probieren können).

Der Lagavulin selbst wird bei Ralfy durchaus wohlwollend mit 87 Punkten bewertet, und wie immer ist es interessant zu sehen, wie der Altmeister der Videoverkostung zu seinem Urteil kommt. 13 Minuten muss man dafür investieren – gut verbrachte Zeit, meinen wir.

Viel Vergnügen mit dem Video!

TTB-Neuheit: Chivas Regal Ultis 1999 Victory Edition

Es soll ja gerüchteweise unter Whiskyfreunden auch einige Fußballfans geben 😉 – und diese wird unser neuester Fund in der TTB Datenbank freuen: Der Chivas Regal Ultis 1999 Victory Edition ist laut Label eine Hommage an Manchester United und deren Gewinn aller drei maßgeblicher Titel im Jahr 1999 (Premier League, FA Cup und UEFA Champions League).

Man hat sich dazu bei Chivas etwas Besonderes einfallen lassen: Der Chivas Regal Ultis 1999 Victory Edition ist ein Blend aus drei Malts, die im Jahr 1999 destilliert wurden: Strathisla aus nicht näher bezeichneten Eichenfässern, Longmorn aus amerikanischen Eichenfässern und Braeval aus Sherry Butts. Abgefüllt wird das Ganze mit 40% vol. – wann und wo diese Sonderausgabe auf den Markt kommt, lässt sich natürlich aus dem Eintrag in der Datenbank nicht sagen. Anzunehmen, dass sie NICHT zumindest in Großbritannien zu haben sein wird, wäre eher skurril. Hier die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Whisky trägt 5.5 Milliarden Pfund zur Wirtschaftsleistung des Vereinigten Königsreichs bei

Nicht zuletzt dank wachsender Whiskyexporte hat der Beitrag von Whisky zur Wirtschaftsleistung des Vereinigten Königreichs im Vorjahr einen neuen Höchststand erreicht, berichten viele britische Medien, darunter zum Beispiel auch der Courier. Die Zahlen stammen aus einem neuen Report der SWA, der Scotch Whisky Association.

Er beläuft sich nun, nach 5 Milliarden Pfund im Jahr 2016, auf 5.5 Milliarden Pfund, wobei damit nicht nur die Exportleistung inkludiert ist (sie ist mit 4.7 Milliarden Pfund ermittelt worden, sondern auch die sekundären Leistungen im Inland, wie Produktion, Marketing und Tourismus. Hier zu Beispiel beträgt die Summe über 500 Millionen Pfund.

Auch zu dieser Steigerung beigetragen hat, dass die Abgaben, man beschreibt sie als die vierthöchsten in der EU, von der Regierung kürzlich eingefroren wurden und somit mehr Geld für Investitionen übrig blieb.

Von 1 Milliarde Pfund , die im Vereinigten Königreich durch Exporte erlöst werden, stammen 13 Millionen vom Export von Scotch. Ohne Scotch wäre das UK-Handelsbilanzdefizit um 3.3% höher als es ist.

Whiskyfässer bei Invergordon. Photo credit: foxypar4 via Visual Hunt / CC BY

Serge verkostet: Tamnavulin

Whisky aus der Brennerei Tamnavulin hat der durchschnittliche Whiskyfreund nicht sehr oft im Glas – das Angebot ist bei uns einfach nicht sehr präsent und wenn, dann zum Großteil durch unabhängige Abfüller.

Bei Serge finden wir heute vier Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie in der Verkostung, und diese sind, wie zu vermuten war, ebenfalls allesamt aus unabhängigen Quellen. Summa summarum schneiden die Bottlings recht gut ab, mit Wertungen zwischen 80 und 87 Punkten.

Hier die Verkostung von heute:

  • Tamnavulin 1993/2013 (54.6%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 13003, 175 bottles): 80 Punkte
  • Tamnavulin 17 yo 1978/1996 (59.6%, Signatory Vintage, sherry, cask #8065, 510 bottles): 84 Punkte
  • Tamnavulin 25 yo 1992/2018 (50.6%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask #5377, 247 bottles): 87 Punkte
  • Tamnavulin-Glenlivet 26 yo 1992/2018 (51.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 234 bottles): 87 Punkte
Tamnavulin Distillery, um 1990, Foto von Potstill Vienna

Compass Box No Name No. 2 erschienen

Wir haben ja bereits kurz vor Weihnachten letzten Jahres darüber berichtet, dass es eine zweite Version des Compass Box No Name Blended Malt geben wird – nun ist es laut schotchwhisky.com mit einiger Verzögerung soweit (eigentlich war er für den Februar angedacht): John Glaser hat Compass Box No Name No. 2 veröffentlicht und bezeichnet den Blended Malt als „verfeinerte Version“ des vor zwei Jahren auf den Markt gekommenenen No Name, der als der torfigste Whisky aus dem Haus Compass Box galt.

Die Zusammensetzung des Whiskys ist – wie bei Compass Box üblich – auf dem Label angegeben: 75.5% Caol Ila aus Refill Sherry Butts, 10.5% Talisker aus Rejuvenated Hogsheas, 13.5% Clynelish, ebenfalls aus Rejuvenated Hogsheads, und 0.5% aus drei ungenannten Highland Single Malts, die in neuen französischen Eichenfässern gefinisht wurden. Gemeinsam ergibt das „komplexe Torfigkeit mit Noten von getrockneten FRüchten und Kirschen).

110 Britische Pfund oder die Entsprechung in anderen Währungen muss man für eine der 8436 abgefüllten Flaschen, die unter der Ägide von Lead Whisky Maker Jill Boyd entstanden sind, auf den Tisch legen. In Europa sollte er ab sofort erhältlich sein, in den USA ist er ab September in den Regalen zu finden.