Die Familie bekommt Zuwachs: Neben dem Green Spot und dem Yellow Spot wird Irish Distillers gemeinsam mit Mitchell & Sons nach über 50 Jahren Absenz wieder den Red Spot auf den Markt bringen, einen 15 Jahre alten Single Pot Still Irish Whiskey.
Der Spot Familie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts geschaffen, und bekam ihre Bezeichnung von den farbigen Markierungen der Fässer, die das Alter angeben sollten: Blau für sieben Jahre, Grün für 10, Gelb für 12 und Rot für 15 Jahre. Für den Red Spot Single Pot Still Irish Whiskey verwendet man laut Angaben der Erzeuger das Originalrezept, mit dem er zum letzten Mal in den späten Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts erzeugt wurde.
Der neue Red Spot Single Pot Still Irish Whiskey ist ohne Kühlfiltration mit 46% abgefüllt und zur Zeit bereits in Irland erhältlich. Dort kostet er 115 Euro. Später wird er auch in den USA, UK und Frankreich zu haben sein, und zusätzlich im Global Travel Retail. Von einer Veröffentlichung in Deutschland ist uns derweilen nichts bekannt.
Ob man bei Irish Distillers auch den Blue Spot neu herausbringen wird, bleibt abzuwarten.
Immer wieder kommt es vor, dass unabhängige Abfüller Bottlings veröffentlichen, die zwar Single Malts sind, aber keinen Destillerienamen aufweisen. Das hat zumeist den Grund, dass die Destillerie zwar das Fass an den Abfüller verkauft hat, aber nicht das Recht, den Namen anzugeben.
Solche „anonymen“ Abfüllungen aus der Speyside verkostet Serge Valentin heute, und diesmal helfen auch keine Phantasienamen bei der Einordnung der Abfüllungen. Allerdings gibt Serge an, dass die meisten von ihnen dem Vernehmen nach von einer sehr berühmten, noch in Privatbesitz befindlichen Brennerei stammen (wir fügen hinzu: er meint die Brennerei aus „dem Tal des grünen Grases“).
Wie dem auch sei: Auch heute gibt es wieder Punkte satt in der Verkostung der zumeist sehr alten Abfüllungen:
A Fine Christmas Malt 17 yo (58.7%, The Whisky Exchange, 1800 bottles, 2018): 86 Punkte
Unicorn 30 yo 1988/2018 (43%, CWS China, Myths and Legends, First Fill Oloroso Sherry Butt, cask #22, 630 bottles): 92 Punkte
Speyside 42 yo 1976/2018 (45.2%, Sansibar and Acla, Moments in Scotland): 90 Punkte
Speyside Malt 1977/2018 (46.3%, Maltbarn, sherry cask): 90 Punkte
Speyside Region 42 yo 1975/2017 (49.8%, Sansibar, Fazzino): 90 Punkte
Speyside Region 43 yo 1973/2017 (51.3%, Sansibar, Fazzino): 91 Punkte
Und wir garnieren diesen Artikel heute mit einem nicht ganz zufällig ausgewählten Destilleriebild… 😉
Einstimmig fiel die Zustimmung der Behörden in Moray für den zusätzlichen Bau von elf neuen Lagerhäusern der Brennerei Benromach (sie gehört dem unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail) in der Speyside aus. Auf der 4.7 Hektar großen Fläche, die momentan landwirtschaftlich genutzt wird, sollen 29.000 Quadratmeter Lagerfläche für Fässer entstehen – das entspricht einer Fläche von sieben Fußballfeldern.
Diese 11 Lagerhäuser werden nicht auf einmal entstehen, sondern sollen, so der Artikel in The Construction Index, während der nächsten zehn Jahre gebaut werden. Der Vorsitzende der Kommission, David Brenner, sagte, dass der Bau eine signifikante Investition in die Wirtschaft von Moray sei und zeige, wie sehr sich das Unternehmen Gordon & MacPhail langfristig der Region verpflichtet fühlt.
Die Speyside-Brennerei Benromach stellt leicht getorften Whisky im Stil der 60er-Jahre her und hat die Pläne für die neuen Lagerhäuser schon im Januar dieses Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt (wir haben hier berichtet). Auch das Besucherzentrum wurde vor zwei Jahren modernisiert und ausgebaut.
Engagierte Whiskyfreunde wollen das Wasser des Lebens nicht nur passiv genießen, sondern in den Destillerien aktiv miterleben, wie es gemacht wird. Sehen kann man das in vielen Brennereien im Vereinigten Königreich und anderswo – aber einige Destillerien bieten mehr: dort kann man interaktive Touren oder sogar eine Art von Lehrgang buchen.
Scotchwhisky.com hat nun einen interessanten Artikel online gestellt, der fünf dieser interaktiven Touren vorstellt. Man erfährt, was sie bieten, was sie kosten und wie man an ihnen teilnehmen kann. Der Bogen spannt sich von günstigen 95 Pfund für eine viereinhalb Stunden lange Tour bis hin zur fünftägigen intensiven Schulung um 1400 Pfund.
Hier eine Liste der Brennereien, die im Artikel mit ihren Experiences vorgestellt werden:
Für Whiskeyfreunde gibt es ein neues Reiseziel auf der Landkarte: Nach einem Bericht von The Spirits Business wird die Ko’olau Distillery auf Hawaii im Dezember mit der Produktion ihres eigenen Whiskeys beginnen.
Die Destillerie, die in Kailua, O’ahu, liegt, wird Whiskey in amerikanischem Stil produzieren, und zwar an die 10.000 Flaschen pro Jahr. Der Old Pali Road Whiskey wird mit 43% abgefüllt werden und aus lokalem Mais erzeugt, um dann mit fünfjährigem amerikanischen Whiskey und Wasser von Hawaii geblendet zu werden.
Die Brennerei wurde von Ian Brooks und Eric Drill, zwei US-Veteranen gegründet. Man wird den fassgereiften Whiskey in lokalen Restaurants und Shops erwerben können, sagen sie, und man wird auch die Destillerie besichtigen und dort Touren und Verkostungen mitmachen können.
Abschließend noch die englischsprachige Pressemitteilung, in der Sie noch mehr über die Brennerei lesen können:
NEW CRAFT DISTILLERY DEBUTS IN WINDWARD O‘AHU
KO‘OLAU DISTILLERY TO LAUNCH OLD PALI ROAD WHISKEY
(Kailua, O‘ahu) — Inspired by the beauty of Hawai‘i and the mystical majesty of the range that bears its name, Ko‘olau Distillery in Windward O‘ahu expects to be in full production in December.
The veteran-owned craft distillery will debut in the Hawai‘i market with its flagship offering, Old Pali Road Whiskey. It is an American-style whiskey and is the only aged, amber whiskey produced on O‘ahu.
Every batch of Old Pali Road Whiskey begins with pure Hawaiian water, filtered for decades through the volcanic rock of the Ko‘olau Range before flowing into an artesian well. Locally sourced corn provides the distinctive, bourbon-style base for the mash used to create Ko‘olau’s hand-distilled whiskey, which is then blended with true, five-year-old American whiskey.
The distillery and its brands were envisioned and created by decorated combat veterans in the U.S. Marine Corps. The partners, LtCol Ian Brooks and LtCol Eric Dill, have extensive and distinguished military careers, overseas deployments and time spent stationed here on O‘ahu.
The whiskey-enthusiast friends and business partners chose Windward O‘ahu in part because they live there, but they live there because “if you spend any time on the Windward side, you realize what a special place it is. It’s different …it’s a unique place in a unique place,” said Ko‘olau Distillery co-founder Ian Brooks.
No other company on O‘ahu is producing whiskey that has been aged in wooden casks, said co-founder Eric Dill.
“The science and art of whiskey-making fascinates me and there is something exceptionally gratifying about making your own.”
The craft distillery will limit production to fewer than 10,000 bott
les a year to start, creating batches of eight barrels at a time. (One barrel contains 53 gallons, the equivalent of roughly 195 liters, or about 267 750-milliliter bottles.)
Old Pali Road Whiskey will soon be available at retail and at restaurants and bars around the islands, as well as via e-commerce. For local residents and visitors, distillery tours and tasting events are planned.
“You’re either part of Hawai‘i or you’re not,” Brooks said. “This is where I’m bringing in jobs, bringing things to Hawai‘i instead of just taking. We want to make a quality product that pays homage to the idea of what Hawai‘i represents. That is what we want to share with people,” he said.
About Ko‘olau Distillery
Ko‘olau Distillery hand-bottles the finest made-in-Hawai‘i, delicious craft spirits using pure, volcanically filtered Hawaiian water from an artesian well. It is a veteran-owned business, exacting in its standards, that seeks to serve all with honor, respect and the best-possible experience.
Just as our founders dedicated their lives in service to the country with the United States Marine Corps earning honors and commendations — often at great sacrifice — they believe in earnest stewardship of the land and its finite resources.
From our hearts to your homes and establishments, our Hawai‘i-based business would love to hear from you via email, our website, or by phone. Phone (808) 225-3457; info@koolaudistillery.com. Visit us online at koolaudistillery.com.
Nach seinen technischen Schwierigkeiten in der letzten Verkostung (eine nicht wirklich befriedigend einstellbare Tiefenschärfe zwang ihn dazu, das Video gleich fünf mal aufzunehmen, und das ohne wirklichen Erfolg) ist Ralfy nun mit einem neuen Video und einem neuen Kameraobjektiv zurück – und alles sieht schon weit besser aus.
Heute geht es um einen Ardmore mit 21 Jahren, fassstark, weder gefärbt noch kühlfiltriert, und mit satten 60.1% Alkoholgehalt. Dieser torfige Highlander ist ein schönes Beispiel dafür, dass man rauchige Whiskys auch abseits der bekannten Destillerien finden kann. In dieser unabhängigen Abfüllung zeigt sich Ardmore besonders kräftig – und die Wertung von 87 Punkten zeigt, dass er das Gefallen von Ralfy finden konnte.
Wie immer haben wir das, diesmal zwölf Minuten lange, Video obenstehend für Sie eingebettet, sie finden es aber natürlich auch auf Ralfys Kanal auf Youtube. Viel Vergnügen damit!
Einen neuen und interessanten Zugang zum Thema „Whisky verkosten“ hat das junge deutsche Startup Tastillery gewählt: In Kooperation mit Diageo haben die beiden Gründer Schottland auf der Suche nach typischem Whisky bereist und diese Reise ausführlich auf Video dokumentiert, um so Whisky und das Gefühl dahinter mit mehr Sinnen erlebbar zu machen. Ihr Set mit fünf Proben von Scotch Whisky ist zum Mittrinken zu den fünf Folgen gedacht und soll einen möglichst vielfältigen und dabei typischen Einstieg in das Thema Whisky bieten.
Mehr dazu, und sowohl den Video-Trailer und die Episode 1 aus der Serie finden Sie in nachfolgender Presseaussendung:
Whisky wie auf Netflix – ein schottisches Whisky Abenteuer zum mittrinken.
Die Drinking Buddies Andreas und Waldemar von Tastillery haben eine Mission: Menschen zum besseren Trinken zu inspirieren. Würde dies aber auch bei einem eher trockenen Thema, wie Single Malt Scotch Whisky gelingen? Nur auf eine moderne, unterhaltsame und kreative Weise.
Deswegen haben sich die beiden selbst nach Schottland begeben. Auf der Suche nach dem Sinn des Whiskys. Sie haben dabei fünf Destillerien besucht, um fünf Sorten zu suchen, die das „Wasser des Lebens” am besten repräsentieren. „The Whisky Adventure” ist das Resultat dieser Reise, eine einmalige Kombination von Film und Produkt.
Am 11.11.2018 startete um 11:11 Uhr die erste Episode von „The Whisky Adventure”, einer Film-Serie mit neun Episoden, welche auf Facebook und YouTube ausgestrahlt wird. Damit man beim Zuschauen aber nicht verdurstet und den Whisky miterlebt, kann man das Abenteuer auch selbst nachtrinken.
Das gelingt mit dem gleichnamigen Tasting-Set „The Whisky Adventure”. Erhältlich für 39,- Euro auf TASTILLERY.COM. Zusammen mit Set, Film und den beiden Drinking Buddies, lässt sich das Thema Whisky so ganz einfach entschlüsseln.
Unter Whiskyfreunden ist Bowmore, sagt Serge, immer für eine freundliche Kontroverse gut – denn die Destillerie scheidet die Geister durch ihr Geschmacksprofil. Manche lieben es, manche weniger. Das mag daran liegen, dass Bowmore vor der Jahrtausendwende einen sehr definierten Veilchenton mit sich führte, aber das ist Vergangenheit – und für Serge zählt sie zur Zeit nach eigenen Angaben zu den besten Brennereien der Welt.
Fünf Abfüllungen von Bowmore stehen heute bei ihm zur Verkostung an, aus Bourbonfässern und aus solchen, in denen früher Sherry lagerte – und mit den Bewertungen bewegt sich Serge durch die Bank im oberen Bereich. Seine Liebe zu Bowmore scheint also ungebrochen zu sein.
Hier die Flaschen aus der Verkostung und ihre Punktewertungen:
Bowmore 17 yo 2001/2018 (53.8%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 270 bottles): 90 Punkte
Bowmore 22 yo 1996/2018 (50.4%, Single Malts of Scotland, hogshead, cask #1371, 210 bottles): 91 Punkte
Bowmore 15 yo 2001/2018 (55.3%, La Maison du Whisky, Artist #8, sherry butt finish, cask #108, 679 bottles): 85 Punkte
Bowmore 15 yo 2001/2017 (58.7%, Douglas Laing, Xtra Old Particular, for SCSM China, refill hogshead, cask #11547, 299 bottles): 90 Punkte
Bowmore 20 yo 1997/2017 (54.4%, OB, for CWS China, sherry cask, 231 bottles): 90 Punkte
Am 1. Juni 2016 hieß unsere Schlagzeile „Penderyn plant zweite Destillerie„. Wir berichteten damals von Plänen, eine zweite Brennerei in Swansea zu bauen, und zwar auf dem Gelände der historischen Hafod Morfa Copperworks.
Von RobinLeicester – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47140784
Schon damals hat man sich die Mithilfe eines Fonds der Nationalen Lotterie gesichert, sowie private und kommunale Beteiligungen. Danach war es aber um das Projekt eher still geworden.
Nun aber ist wohl Bewegung in die Sache gekommen, denn in einem Artikel in The Spirits Business kündigt nun der Besitzer der Brennerei, Nigel Short, den Bau der Destillerie in Swansea an. Man will dort auch ein Besucherzentrum, eine VIP-Bar, einen Shop und Ausstellungsflächen errichten und erwartet jährlich 50.000 Besucher.
Im August hat man seitens der Brennerei die Expansion nach Swansea übrigens noch nicht mit dem zweiten Destilleriebau in Verbindung gebracht (siehe unseren Artikel hier), sondern mit Büroplatz, Shops und Ausbildungsstätten.
Wie es nun weitergeht, darüber halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.
Hier noch die ausführliche PR der Swansea City Council zu den Plänen der Destillerie:
Revealed – Penderyn’s Plans to revitalise Key Swansea Heritage Site
A planning application reveals how a key part of Swansea’s historic Hafod Morfa Copperworks site could look when Penderyn Distillery expands there.
The plans, with new architect images for the disused site opposite the Liberty Stadium, include:
a visitor centre with shop, tasting bar, exhibition space and toilets;
the creation of a distillery, offices and VIP bar in the fully refurbished grade two listed powerhouse building;
a new barrel store in part of the grade two listed rolling mill;
a new building and covered walkway connecting these buildings.
The transformation would be home to the Penderyn Experience whisky tour that would also educate people about the site’s rich history and could attract more than 50,000 visitors a year.The application, submitted by Swansea Council, is expected to be published soon. It will then be considered by planners and be subject to the formal planning process.
The scheme, designed by GWP Architecture, will form part of a council application to the Heritage Lottery Fund (HLF) for a £3.75m grant for the work. If granted planning permission, it would use materials appropriate to the historic setting. The initial phase of works funded by HLF will complete shell and core works, and paves the way for investment from Penderyn to complete the internal fit-out to complete the distillery and visitor attraction. Since being awarded a £189,600 HLF grant to progress the plans last year, the council has worked with partners – including Penderyn and Swansea University – to create a detailed bid.
Council leader Rob Stewart said:
“This exciting scheme will further conserve the copperworks site by making use of historically significant buildings in a sensitive and sustainable way. It will incorporate the world-famous Penderyn brand in Swansea. “It will create jobs, attract visitors and boost the on-going regeneration of the River Tawe corridor. We’re determined to work with public and private sector partners to maximise the river’s potential to develop housing, walks, restaurants, water-based activities, landing stations and boat trips between the city centre and the Liberty Stadium. Other wonderful plans for this area include a cable car and a high-speed zip wire ride on Kilvey Hill, with a visitor centre, restaurant and viewing platform on top of the hill.”
Penderyn owner Nigel Short said:
“The new plans are incredibly exciting for us as a business and for Swansea as a forward-thinking community. “Penderyn wants to be a part of the regeneration of the copperworks and repeat the success we already have with our Welsh single malt whisky and other products.”
The Penderyn scheme would build on preservation and interpretation work already under way at the Hafod Morfa Copperworks site, thanks to the Cu@Swansea project led by Swansea Council and Swansea University. The site dates back to 1808, comprises 12.5 acres on the west bank of the Tawe and is linked to the city centre by the new 1.7km Morfa Distributor Road. In its heyday, copper ore from as far afield as North America, Cuba, Australia and South America was smelted at the site, putting Swansea at the centre of a global web of copper trading connections.
Professor John Spurr, head of the College of Arts and Humanities at Swansea University, said:
“This is wonderful news and shows how Swansea University research is making a positive difference in our city. “We’re delighted that this exciting and ambitious project has taken a major step forward as it will give an opportunity for more people to learn about Swansea’s illustrious copper heritage and provide a home for our work in heritage research, teaching, and public engagement.”
Cllr Robert Francis-Davies, the council’s cabinet member for culture, tourism and major projects, said:
“Working alongside the university and community volunteers, work on site in recent years has included clearing vegetation, stabilising buildings at risk, improving access for visitors, archaeology fieldwork, new pathways, an audio visual trail and new information panels. We’re proud of our heritage in Swansea, with the celebration of our rich history very much part of our culture that resonates with our status as Wales’ city of culture. “Supply chain opportunities will be available at the copperworks site, sustainable materials and energy efficiency technology will be used, and targeted recruitment and training opportunities will be included in any construction contracts to benefit the disadvantaged in our communities, if our bid to the HLF is successful.”
Other plans include a heritage skills development package during restoration works in areas like lime mortaring, stone masonry and blacksmithing.
GWP Architecture have offices around the UK and a growing specialism within the heritage/visitor attraction and drinks sector. The Hafod project follows the recent successful delivery of the National Horseracing Museum, Newmarket, and the Bombay Sapphire Distillery and Visitor Centre, Hampshire.
Eine weitere Neuheit von Glenlivet haben wir in der us-amerikanischen TTB-Datenbank für Sie entdeckt: Nach den Etiketten für einen Glenlivet Founder’s Reserve American Oak Edition und dem neuen Glenlivet 50yo (siehe hier) gibt es nun auch die Label eines Glenlivet 12yo Double Oak in der Datenbank – was zumindest darauf hindeutet, dass dieses neue Bottling für die USA angedacht ist, und vermutlich auch in Europa erhältlich sein wird.
Was gibt es über den neuen Glelivet zu sagen? Double Oak steht für zwei Fassarten: European Oak und American Oak Casks, wobei die europäischen Eichenfässer nicht weiter spezifiziert sind. Abgefüllt wird der Whisky wohl mit 40% Alkoholstärke werden, und damit sich wohl in die Standards der Destillerie einreihen.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Am Samstag, den 1. Dezember schon was vor? Wie wäre es mit einem Besuch des Weihnachtsmarktes in der Destillerie Tomatin in den Highlands, der zwischen 10 und 16 Uhr dort stattfindet?
Dort wird es nicht nur Geschenkideen von Tomatin geben, sondern auch von unabhängigen Herstellern, die ihre Produkte präsentieren. So gibt es Süßigkeiten, Kilts und handgearbeitete Möbel aus Whiskyfässern, dazu Essensstände und Holzofenpizza.
Auch sind während des Weihnachtsmarktes alle Destillerieführungen gratis, und auf alle Whiskys von Tomatin, die Sie dort kaufen, gibt es 20% Rabatt.
Mehr von dem, was Sie bei Tomatin an diesem Nachmittag erwartet, finden Sie noch in der nachfolgenden Pressemitteilung, die wir von der Destillerie erhalten haben. Und auch wenn Sie den Weg zu Tomatin an diesem Tag nicht auf sich nehmen können, können Sie vielleicht ein wenig in weihnachtlichen Gedanken schwelgen, wenn Sie über die Angebote dort lesen:
TOMATIN GETS INTO THE CHRISTMAS SPIRIT WITH FESTIVE FAIR
Scotch whisky distiller Tomatin has today (Monday 12th November 2018) announced that it is set to get into the festive spirit as it gears up to host its annual Christmas Fair on Saturday 1st December.
Held within the distillery’s award-winning Visitor Centre between 10am and 4pm, the fair will bring together some of the best independent retailers and specialist brands from across the Highlands, including the local community of Tomatin.
Visitors will be in for a day of festive cheer, with free distillery tours, refreshments and a chance to buy unique Christmas gifts for their friends and family.
Brands showcasing their wares include, Scottish confectionery specialists, Gardiners of Scotland, tartan design studio, Prickly Thistle and, hand crafted whisky barrel furniture experts, Besp-oak.
There will also be a range of food and drink stalls with visitors being able to grab a slice of wood fired pizza or treat themselves to home baking from Cameron’s Tearoom, all before enjoying a festive hot toddy.
Visitors will also be able to take advantage of a 20% discount available across all of Tomatin’s award winning whiskies – making picking up a quick Christmas present a breeze.
New to this year’s event, the local Tomatin community are involved and setting up a number of stalls in the distillery Still House, meaning there’s even more choice than before for visitors. As well as arts and crafts from local independent retailers, a range of fantastic raffle prizes will also be up for grabs with all proceeds going to Tomatin’s charity partner, Maggie’s Centres and the local community’s appointed charity, Alzheimer’s UK.
Allanah Gray, Visitor Centre Manager, said:
„We are incredibly excited that our Christmas fair is back this year at Tomatin. After our first fair was such a success, we’re delighted to showcase more of the fantastic produce and goods made by independent retailers from the area, with the inclusion of the local community this year we have everything from artisan chocolates to homemade soaps, right through to handcrafted Whisky barrel furniture – there is something for everyone!“
Tomatin currently ranks in the Top Whisky Malt Brands in the USA and is one of the fastest growing in the UK. Tomatin Distillery lies just 16 miles south of Inverness and 15 miles north of Aviemore on the A9.
Serge Valentin hat seinen „Tasting-Urlaub“ beendet und ist wieder mit seinen eigenen Verkostungsnotizen auf seiner Webseite vertreten, wo in der letzten Woche Ja Angus MacRaild diesen Job übernommen hat.
Serge hat sich für seine heutige Session acht unabhängige Abfüllung aus der Speyside-Destillerie Glenrothes ausgesucht, allesamt aus den letzten beiden Jahren, und auch die neue Abfüllung aus der Private Collection von Gordon & MacPhail ist dabei (zur Erinnerung: wir haben diese 43jährige Abfüllung um 1000 Euro hier vorgestellt).
Zwischen 80 und 89 Punkten vergibt Serge heute, und natürlich steckt in den Beschreibungen jede Menge mehr Infos als in den reinen Wertungen.
Wenn einem eine Erkältung heimsucht, dann kann das den schönsten Tag verderben. Geruchssinn weg, brummender Kopf, allgemeines Unwohlsein und als Mann dann natürlich noch das Gefühl, innerhalb der nächsten Stunden sterben zu müssen 🙂 – es gibt sicherlich Angenehmeres.
Fast jeder Haushalt hat natürlich sein Hausrezept gegen diesen Infekt – und dort, wo Whisky getrunken wird, ist es in der Regel der Hot Toddy. Hier eines von vielen Rezepten, die es dafür gibt:
Die Erklärung, dass man sich nach einem Hot Toddy des Alkohols wegen besser fühlt, ist banal, richtig – und nur ein Teil des Geheimnisses der schottischen Schnupfenkur. Es spielen auch noch ein paar andere Faktoren mit hinein, wie ein Artikel auf Fatherly erklärt. Ein Antioxidiant, das im Whisky enthalten ist, entfaltet seinen Wirkung zum Beispiel ebenso wie das Gewürz.
Aber natürlich hat der Hot Toddy auch einen Haken, so die Mediziner im Artikel weiter – allerdings sei er bei der Beschränkung auf einen pro Tag nichts wirklich Gefährliches, wenn man auch genügend andere Flüssigkeit trinke, so die meisten. Dr. Janette Nesheiwat sieht das etwas anders: Alkohol sei ein zusätzlicher Stress für das Immunsystem und daher eher zu vermeiden. Sie empfiehlt Tee statt eines Hot Toddies.
Wir halten uns, als medizinische Laien, aus diesem Expertenstreit eher raus 😉
Sazerac, eines der ältesten us-amerikanischen Destillationsunternehmen, hat soeben bekannt gegeben, dass man von Diageo insgesamt 19 Marken gekauft hat, darunter auch die bekannte kanadische Whiskymarke Seagram’s. Ein Verkaufspreis wurde dabei nicht genannt.
Die vom Kauf betroffenen Marken sind:
Seagram’s V.O.
Seagram’s 83
Seagram’s Five Star
Myers’s
Romana Sambuca
Yukon Jack
Booth’s
Goldschlager
Popov
Relska
The Club
Black Haus
Peligroso
Grind
Piehole
Parrot Bay
Stirrings
Scoresby
John Begg
Man rechnet seitens Sazerac damit, dass der Kauf Anfang 2019 komplett über die Bühne gegangen sein wird.
Hier noch die englischsprachige Pressemitteilung dazu:
SAZERAC COMPANY PURCHASES BRANDS FROM DIAGEO
LOUISVILLE, KY (Nov. 12, 2018) The Sazerac Company, one of America’s oldest family owned, privately held distillers, is purchasing 19 brands from Diageo, a global leader in beverage alcohol with an outstanding collection of brands across the spirits and beer categories.
The brands being purchased by Sazerac are Seagram’s V.O. Seagram’s 83, Seagram’s Five Star, Myers’s, Romana Sambuca, Yukon Jack, Booth’s, Goldschlager, Popov, Relska, The Club, Black Haus, Peligroso, Grind, Piehole, Parrot Bay, Stirrings, Scoresby and John Begg brands.
“We are delighted to acquire these iconic brands from Diageo and are looking forward to working closely with our wholesalers and customers to provide the focus to maximize the full global potential of the brands,”
The sale of the brands is expected to be completed by early 2019.
About the Sazerac Company
Sazerac is one of America’s oldest family owned, privately held distillers with operations in the United States in Louisiana, Kentucky, Indiana, Virginia, Tennessee, Maine, New Hampshire, South Carolina, Maryland, California, and global operations in the United Kingdom, Ireland, France, India, Australia and Canada. For more information on Sazerac, please visit www.sazerac.com.