Im Rahmen ihrer Sendung ’schau Leben‘ stattete der österreicherischer TV-Sender ‚SchauTV‘ der Old Raven Destillerie einen Besuch ab. In etwas mehr 3 Minuten porträtiert das Video diese kleine Brennerei im österreichischen Neustift an der Lafnitz, genau an der Grenze zwischen der Steiermark und dem Burgenland gelegen. Dieses Video können Sie auf der Website des Senders abrufen. Die dortige Paywall inklusive Zahlungsaufforderung verstehen wir als Möglichkeit und nicht als Voraussetzung. Wir durften ebenfalls Andreas Schmidt in seiner Brennerei schon besuchen (unsere Fotoreportage finden Sie hier). Nicht nur seine Leidenschaft für Whisky überzeugte uns, sondern auch sein eigener Old Raven Single Malt Whisky.
Und das ist das Ergebnis: Der Old Raven Whisky. Wir nehmen ihn zum Verkosten auf unseren Stand bei der Aquavitae in Mülheim mit. Eine Rarität, da der Old Raven eigentlich nur sehr lokal verkauft wird. Wir freuen uns darauf, ihn mit Ihnen zu verkosten!
Lange war der 15-jährige GlenDronach Revival nicht mehr erhältlich. Eine Produktionspause zwang die Brennerei, für diese Whiskys auf ältere Whiskys zurück zu greifen. Als auch dies nicht mehr so einfach möglich war, wurde dieser Whisky eingestellt. Wie wir Anfang September berichten durften, kehrt dieser Whisky nun zurück. Und, wie uns heute der deutsche Importeur Kammer-Kirsch informiert, ist der GlenDronach Revival 15 Years Old ab sofort auch wieder auf dem deutschen Markt erhältlich:
GlenDronach Revival 15 Years Old – Eine Whisky-Ikone kehrt zurück
Die GlenDronach Distillery, tief verborgen in der fruchtbaren Landschaft des Forgue-Tals in den östlichen Highland Hills, feiert die viel erwartete Rückkehr ihres 15 Jahre alten Whiskys GlenDronach Revival. Diese Whisky-Ikone, die von Single-Malt-Kennern auf der ganzen Welt geschätzt wird, reiht sich in den Stil der ausdrucksstarken Sherry-Fass-Reifung der GlenDronach Whiskys ein. Mit diesem Single Malt wird das 1826 vom Destillerie-Gründer James Allardice entwickelte Erbe fortgeführt und Highland-Flair mit spanischem Eichenholz harmonisch kombiniert.
15 Jahre lang schlummerte dieser imposante Single Malt Whisky in feinsten Pedro Ximinez und Oloroso Sherry Fässern aus Andalusien, die in der Dunkelheit der GlenDronach Lagerhäuser reiften. Von seinem luxuriösen Ruheplatz geweckt, ist dieser Single Malt von großer Eleganz und Komplexität. „GlenDronach Revival 15 Years Old zeigt eine exzellente Balance aus Intensität und Finesse. Im Geschmack umhüllen intensive Noten von reifen dunklen Früchten und Manuka-Honig ein elegantes samt-seidiges Schokoladen-Finish, das die vielschichtige Komplexität dieses legendären Single Malts widerspiegelt“, meint Master Distiller Rachel Barrie.
Die ursprüngliche 15 Jahre alte Sherry-Fass gereifte Abfüllung wurde von GlenDronach in den 1990er Jahren eingeführt und mit 40% Vol. abgefüllt. 2009 kam sie als GlenDronach Revival 15 Years Old mit 46% Vol erneut auf den Markt. Als einer der besten Sherry-Fass gereiften Single Malts wurde er im Jahr 2015 aufgrund von Lieferbeschränkungen eingestellt. Nach einer Wartezeit von drei Jahren kehrt dieser exquisite Highland Single Malt Whisky nun mit 46% Vol. wieder zurück. Wie alle GlenDronach Whiskys ist er nicht kaltgefiltert und enthält keine Farbstoffe. Auf dem deutschen Markt ist er ab sofort in limitierter Auflage erhältlich. Das Release 2018 erhielt bei der San Francisco World Spirits Competition die Double Gold Medaille, die höchstmögliche Auszeichnung bei diesem Wettbewerb.
Valentino Zagatti sammelte über 50 Jahre lang Whisky. Als er Ende der 50er Jahre mit dem Rauchen aufhörte, begann er mit dem Geld, welches nun übrig war, unterschiedliche Weine und Spirituosen aus allen Ländern der Welt zu sammeln. Später konzentrierte er sich dann ausschließlich auf Whisky. Seine Sammlung wuchs und wuchs.1972 änderte er dann die Ausrichtung seiner Sammlung. Nicht mehr die Masse und Vielzahl standen im Vordergrund, seine Sammlung sollte nun durch rare Abfüllungen eine ganz besondere werden.
Ein Teil seiner Sammlung seltener Whiskys präsentierte Valentino Zagatti in zwei Büchern. Diese, ‘The Best Collection of Malt I’ und ‘The Best Collection of Malt II’, sind mittlerweile selbst gesuchte und schwer zu erwerbende Raritäten.
Valentino Zagatti hat seine Sammlung nie sehen können. Er verlor im Alter von 11 Jahren unwiederbringlich sein Augenlicht durch eine Landmine. Und doch kann er sich dank seines außergewöhnlichen Gedächtnisses an jede Flasche seiner Sammlung, ‚The Unseen Valentino Zagatti Collection‘, erinnern.
‚The Unseen Valentino Zagatti Collection‘ zieht um
Vor einigen Jahren entschloss sich Valentino Zagatti zum Verkauf seiner Sammlung. Interessenten, denen es auch nicht an den nötigen finanziellen Mittel mangelte, gab es reichlich. Den Zuschlag erhielt 2014 der Niederländer Michel Kappen mit seiner Investment-Firma Scotch Whisky International (SWI) (wir berichteten). Ein Jahr später zogen dann die 3.103 Flaschen um, ihre Reise ging von Italien nach Sassenheim nahe Amsterdam (auch hier berichteten wir, inklusive Video des Transports).
In dieser Woche wurden die Räumlichkeiten, in der Valentino Zagatti’s nun beheimatet ist, offiziell eröffnet. Die Präsentation der Sammlung in einer Art Museum war Bedingung des Verkaufs. Thijs Klaverstijn widmet sich in seinem Artikel auf scotchwhisky.com der Geschichte der Sammlung und stellt einige der besonderen Abfüllungen vor:
Die älteste Abfüllung ist aus dem Jahr 1843. Über diesen Whisky ist nicht viel bekannt, weder ob es sich hierbei um einen Blend oder einen Single Malt handelt. Das handgeschriebene Label weist diese Abfüllung als ein Geschenk eines Vater an seine Tochter Atty anlässlich ihrer Hochzeit aus.
In der Sammlung befinden sich vier Abfüllungen der Brennerei Parkmore. Diese Destillerie in Dufftown schloss im Jahr 1931, zahlreiche Gebäude dieser Brennerei sind noch erhalten und werden weiterhin genutzt. Ganz anders verhält es sich mit ihrem Whisky: Gerüchten zufolge soll dieser so schlecht gewesen sein, dass alle verbliebenen Fässer zerstört wurden. Ob diese Gerücht nun wahr ist oder nicht, es existieren kaum noch Abfüllungen aus Parkmore.
Whiskys der Brennerei Glen Grant sind in Italien sehr populär, und auch in der Sammlung von Valentino Zagatti finden sich sehr viele Abfüllungen dieser Destillerie. Mit ganzen 229 unterschiedlichen Flaschen nimmt Glen Grant einen großen Teil der Sammlung ein.
Bei so vielen außergewöhnlichen Abfüllungen spielen die verschiedenen Black Bowmore, die natürlich auch Teil der Sammlung sind, fast nur eine Nebenrolle. Ebenso ein 12-jähriger Port Ellen, abgefüllt anlässlich des Besuches der Queen.
Die neue Heimat
Das Museum befindet sich im zweiten Stock des Gebäudes des Käufers Scotch Whisky International. SWI plant, ihren Kunden dieses nun zugänglich zu machen. Weiterhin überlegt man bei SWI, dieses Museum später einmal monatlich der gesamten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und es gibt auch Überlegungen, die Bücher ‘The Best Collection of Malt‘ neu aufzulegen. Die Whisky-Autoren Becky und Hans Offringa arbeiten momentan daran, und wir freuen uns schon jetzt drauf. Bis dahin bleibt uns das Video des Valentino Zagatti Museums, welches Sie zu beginn unseres Artikels oder auf Youtube finden.
Schlechte Whiskys der Islay-Brennerei Caol Ila bei Whiskyfun? Serge Valentin kann sich schwerlich erinnern und vermutet, dass es wohl ein Caol Ila mit sonderbarem Wein-Finish war. Und auch in seinem heutigen Tasting präsentiert er sehr gute bis herausragende Whiskys. An die Seite der beiden diesjährigen Special Releases von Diageo stellt Serge einen jungen Indie-Rebellen und einen alten reifen Unabhängigen. Und auch bei der heutigen Session gibt es keine Enttäuschung, wie wir in der Kurzübersicht sehen können:
Caol Ila 15 yo 2002/2018 ‘Unpeated Style’ (59.1%, OB, Special Release) 82 Punkte
Caol Ila 9 yo 2008/2017 (52%, Hidden Spirits, The Young Rebels Collection, No.6) 86 Punkte
Caol Ila 33 yo 1984/2018 (52.8%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill sherry hogshead, 216 bottles) 93 Punkte
Caol Ila 35 yo 1982/2018 (58.1%, OB, Special Release, refill American oak hogsheads and refill butts, 3,276 bottles) 91 Punkte
Nicht nur von Brora gibt es Nachrichten über weitere Schritte zur Wiedereröffnung, auch bei Rosebank tut sich einiges: Die von Ian Macleod Distillers von Diageo erworbene Brennerei in den Lowlands soll jetzt im Herbst 2020 wieder in Betrieb gehen, nachdem sich erste Angaben zu einem Wiedereröffnungstermin im Jahr 2019 als zu optimistisch erwiesen.
Wie wir bereits im Sommer berichteten, sollen die noch vorhandenen Lagerhäuser am Kanal stehen bleiben und vollständig umgebaut werden. Dort soll der Besucherbereich untergebracht werden.
Bis auf den Kamin werden die Gebäude der Brennerei entlang der Straße abgerissen und durch einen modernen Neubau aus Backstein, Stahl und Glas ersetzt.
Wie auf Scotchwhisky.com zu lesen ist, befindet sich das Gebäude, aus dem schon 2008 die meisten Anlagen gestohlen wurden, in einem bemitleidenswerten Zustand. Laut Robbie Hughes, Group Distillation Manager bei Ian Macleod Distillers, haben die Tauben darin das Regiment übernommen „und tun das, was Tauben besonders gut können“.
Eine Baugenehmigung erwartet man sich innerhalb der nächsten Wochen. Als einzige Anlage, die aus der alten Destillerie übernommen werden soll, nennt Hughes die Getreidemühle, die in den 1930ern von Port Ellen zu Rosebank kam. Die Anlagen zur Dreifachdestillation werden neu gebaut, allerdings entgegen früheren Meldungen nicht im Originalzustan – dazu habe sich die Technik in den letzten 50 Jahren zu stark verändert, so Hughes.
Im Jahr 2019 will man übrigens eine oder zwei Abfüllungen aus dem Bestand an Rosebank-Whiskys veröffentlichen, den man mit der Brennerei von Diageo erworben hat.
Rosebank Destillerie, Foto von Caper13, GNU-Lizenz
Gute Nachrichten erreichen uns soeben aus Schottland: Wie Diageo bekanntgibt, hat Brora die Baugenehmigung erhalten – man kann dort also mit den Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme der alten, ikonischen Destillerie fortfahren.
Im Gegensatz zu Port Ellen, dem zweiten „Wiederaufbau“-Projekt von Diageo, ist bei Brora noch fast die gesamte Ausrüstung erhalten, das bedeutet, dass der Spirit wohl dem alten ähnlich sein wird. Untenstehend die englischsprachige Pressemitteilung, zuvor aber eine Architektenzeichnung der Brennerei, wie sie nach der Erneuerung aussehen soll. Das Bild können Sie in voller Auflösung auch bei uns hier herunterladen (2MB).
Milestone passed with Brora Distillery planning permission
The famous Brora Distillery has taken another step towards reopening after Highland planners granted permission to the landmark project.
Painstaking work will now begin to restore the original buildings, which date back almost two centuries to 1819, bringing the site back to life as a working distillery.
Under the plans, the distillery’s historic stillhouse will be entirely dismantled before being meticulously rebuilt stone-by-stone so that it retains its original character but is structurally capable of once more producing the finest quality spirit.
Stewart Bowman, Brora Distillery Project Implementation Manager, said:
“This is a key milestone in our journey to bring Brora Distillery back into production.
“Everyone involved is raring to get going with the work to restore the beautiful distillery buildings so they can once more produce the spirit that Brora is famous for.
“We will now begin the painstaking work of bringing down and reconstructing the stillhouse with care and attention to detail so that every stone is perfect.”
Diageo first announced plans to reopen Brora Distillery in October last year, 35 years after it closed its doors, sparking local interest from the community and from whisky lovers around the world.
Earlier this year, the team bringing Brora Distillery back to life invited the local community to be a part of its revival by sharing their memories, stories and artefacts relating to the famous Scotch distillery. In return, Diageo shared exclusive drawings and plans for the distillery’s construction which, where possible, will replicate the distillation regimes and spirit character of the original distillery.
Von den vielen neuen Brennereien, die in der letzten Zeit in Schottland eröffnet haben, ist die Borders Distillery etwas Besonderes. Sie ist die erste Brennerei in der Borders-Region seit 1837, und sie ist durch ihre Lage in einem alten Industriegebäude in Hawick auch optisch interessant.
Nachdem sie etwas abseits der Touristen-Trampelpfade liegt, sieht man sie nicht so häufig erwähnt wie andere Brennereien. Auch bei uns muss man etwas suchen, bevor man fündig wird: Zuletzt haben wir mit dem Hinweis auf einen Bericht von Petra Milde im Juni etwas über sie gebracht.
Heute können wir Ihnen dank unseres Lesers Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe, auch als „Whiskyvikar“ bekannt, acht neue Bilder der Brennerei und der Gegend um Hawick präsentieren, die Sie vielleicht anregen können, die Destillerie ebenfalls einmal zu besuchen.
Von Balblair gibt es nicht nur relativ viele offizielle Abfüllungen (die übrigens allesamt Vintage-Abfüllungen, also mit Jahreszahl, und keine Bottlings mit Altersangabe sind), sondern auch einiges bei unabhängigen Abfüllern wie zum Beispiel bei Gordon & MacPhail.
Auch bei Serge finden wir sie hin und wieder in Verkostungen, so auch heute. Neben einer Originalabfüllung, die er bei seiner eigenen Tasting-Session in Paris vorstellte, sind auch drei Independents dabei, alle übrigens vom schön erwähnten Abfüller Gordon & MacPhail. Wertungsmäßig befinden wir uns dabei in Regionen von 85 Punkten aufwärts.
Balblair 12 yo (43%, Gordon & MacPhail, Discovery, 2018): 85 Punkte
Balblair 1993/2017 (49.6%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, first fill sherry puncheon, cask #1964): 90 Punkte
Balblair 1991/2018 (46%, OB): 90 Punkte
Balblair 24 yo 1993/2018 (51.6%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice Cask Strength, first fill sherry puncheon, 624 bottles): 86 Punkte.
Den ersten Whisky haben wir übrigens auch selbst verkostet – ein Video davon finden Sie hier. Und wer mehr über die Philosophie der Vintageabfüllungen bei Balblair erfahren will, kann hinter dem folgenden Link unser Videointerview mit Verónica Muntadas-Longridge, International Sales Executive der Brennerei, aus dem Jahr 2016 sehen.
Aus Dublin kommt die Nachricht von einem neuen Irish Whiskey in der Teeling Vintage Reserve Collection. Diesmal ist es ein 30jähriger Irish Single Malt, der auf 500 Flaschen limitiert ist.
Der Teeling 30yo Single Malt Irish Whiskey wurde 1989 destilliert und reifte ursprünglich 25 Jahre lang in ex-Bourbon Casks. Danach durfte er 5 Jahre in Fässern nachreifen, die zuvor weißen Burgunder enthielten.
Kosten wird der Whiskey 1500 Euro pro Flasche, man wird ihn auch in Deutschland erhalten. Er soll in den kommenden Monaten im Handel erscheinen.
Hier die originale Pressemitteilung:
Teeling Whiskey Releases Rare 30-Year-Old Single Malt
Latest limited release in award winning Teeling Vintage Reserve Collection
Teeling Whiskey, Ireland’s leading progressive Irish whiskey producer, has released the latest in its award winning Vintage Reserve Collection – the Teeling 30-Year-Old Irish Single Malt. The Teeling 30-Year-Old release, which is limited to just 500 bottles, is amongst the oldest bottlings of Irish Single Malt released in recent years, making it one of the most exclusive Irish whiskeys in the world.
The Teeling Vintage Reserve Collection consists of very limited releases of rare and old Irish Single Malt whiskey. The collection contains a selection of the oldest Single Malt Irish whiskey ever bottled and allows you to savour and appreciate vintage Irish whiskey at its finest.
The Teeling 30-Year-Old Single Malt was distilled in 1989 and initially matured in ex-Bourbon casks for 25 years, before being given an additional 5 years maturation in ex-White Burgundy French oak casks. The unique dual maturation imparts an extra depth of fruit flavours that elevate this Single Malt into a kaleidoscope of tropical fruit flavours balanced extremely well with the deep layered malt and wood notes evident in the long, decadent finish. Each of the 500 bottles of the 30-Year-Old release were hand bottled in unique decanter bottles and come in a high end wooden gift box with their own certificate of authenticity. The Teeling 30-Year-Old Single Malt is truly a unique Irish whiskey, whose rarity is matched by its distinctive character and flavour, creating a piece of Irish whiskey history to savour.
Jack Teeling, Founder of Teeling Whiskey, commented,
“We are extremely proud to release some of the oldest ever bottlings of Irish Single Malt and welcome this new addition to the Vintage Reserve Collection. This very limited release of 30-Year-Old Irish Single Malt is a one of a kind, due to the French white wine influence that transforms this whiskey into something truly special. There is nothing else like this on the market and gives whiskey drinkers the chance to own their own unique piece of Irish whiskey history.”
The Teeling 30-Year-Old Single Malt will be available initially in the Teeling Whiskey Distillery, Celtic Whiskey Shop and Dublin Airport in Ireland retailing at a RRP of €1,500 per 70cl before being rolled out to a range of International markets including the Benelux, France, Germany, Switzerland, Russia, Australia and select Asian markets in the coming months.
Von der Destillerie Glenglassaugh sind wir über das Erscheinen der zweiten Ausgabe der beiden Glenglassaugh Octave Cask-Abfüllungen informiert worden. Batch #2 gliedert sich wieder in eine getorfte und eine ungetorfte Abfüllung, sie stammen jeweils aus einer Auswahl von Bourbon, Pedro Ximénez, Oloroso and Amontillado Sherry und Port casks, die dann in 60l-Fässern, den sogenannten Octave Casks, nachgereift wurden, bevor sie mit 44% Alkohol abgefüllt wurden. Preis im Vereinigten Königreich: 60 (ungetorft) und 65 Pfund (getorft).
Wir bringen hier für Sie die englischsprachige Pressemitteilung und die Tasting Notes im Original.
Fresh Duo of Glenglassaugh Octaves Released
Glenglassaugh Distillery, standing at the edge of the beautiful Sandend Bay on the Moray Firth coast of Scotland, has released Batch 2 of its Octave cask expressions, Glenglassaugh Octaves Classic and Peated.
Both expressions are composed of hand-selected octaves, made to size from a range of Bourbon, Pedro Ximénez, Oloroso and Amontillado Sherry and Port casks. The small octave cask, of around 65 litres in size, allows for greater interaction between oak wood and spirit, whilst the North Sea air passes through Glenglassaugh’s coastal warehouses in which the casks reside.
Glenglassaugh Octaves Classic Batch 2 has been carefully chosen by Master Blender, Rachel Barrie, combining Bourbon, Pedro Ximénez and Amontillado Sherry Cask Octaves. Waves of tropical fruit sweetness roll on the palate in balance with spiced coffee and an intriguing oak nuttiness. Of natural cask colour, bottled at 44% ABV and non chill filtered.
Glenglassaugh Octaves Peated Batch 2, is composed of Glenglassaugh peated malt matured in Bourbon, Port and Oloroso Sherry Cask Octaves. Salted caramel and yellow plum sweetness harmonise with savoury smoke and maple syrup, spiced by cask and sea. Also bottled at 44% ABV, of natural cask colour and non chill filtered.
Glenglassaugh Master Blender Rachel Barrie said:
“As the surf rolls in on Sandend Bay and invigorating North Sea air passes through our coastal warehouses, these two luscious malts are truly a distillation of nature’s elements. Shaped by the rich abundance of land and sea, this fresh duo of Glenglassaugh Octaves encapsulate rolling waves of flavour that intensify and evolve with each and every sip.
Glenglassaugh Octaves Classic and Peated Batch 2 are jewels in this elemental distillery’s journey, which I hope you will savour to the full.”
NOSE: An intriguing balance of sweetness and savoury smoke, spiced by the sea. Salted caramel shortbread gives way to chilli chocolate and burning driftwood.
PALATE: Sip apricot, ginger and mango salsa, becoming paprika-spiced yellow plum, layered with barbecue-smoked maple wood.
FINISH: Savour roasted nuts and spiced fruit, as lingering wood smoke carries into the salted maple syrup finish.
Der laut Jim Murray beste Whisky der Welt kommt diesmal wieder aus den USA und ist einer, den man wahrscheinlich nur schwer kaufen wird können, denn es ist einer aus der Buffalo Trace Antique Collection 2017.
Der nach seiner Meinung zweitbeste Whisky des Jahres ist ein Speysider und wurde schon in der Whisky Bibel 2017 und 2018 unter die Top 3 gereiht, zuletzt am 3. Platz, jetzt eben Platz zwei.
Auch der drittbeste Whisky in der Whisky Bible 2019 ist ein Amerikaner, und wiederum aus der Antique Collection 2017 von Buffalo Trace – damit gilt für ihn selbiges wie für die Nummer 1: bei uns schwer bis gar nicht zu bekommen.
Addendum: Natürlich freut sich die Buffalo Trace Distillery über die beiden Plätze unter den ersten drei, und hat eine Presseinfo darüber ausgesendet, die wir hier unten anhängen:
Buffalo Trace Whiskies Win Two of Top Three Whisky Bible Awards, Including World Whisky of the Year
Two additional Sazerac Whiskies Receive Top Honors
Two whiskies from Buffalo Trace Distillery won top awards from “Jim Murray’s Whisky Bible 2019,” with William Larue Weller being named World Whisky of the Year and Thomas Handy Sazerac Straight Rye winning Third Best Whiskey in the world. This is the second year in a row a whiskey from Buffalo Trace Distillery has taken home this coveted prize of number one whiskey in the world from Jim Murray.
The winning William Larue Weller, at 128.2 proof, was part of the Distillery’s 2017 Antique Collection, as was the third runner up Thomas Handy Sazerac Straight Rye, at 127.2 proof.
In addition, Buffalo Trace’s Blanton’s Gold Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whiskey was named Single Cask of the Year, and Sazerac owned The Last Drop Distillers’ “Glenrothes” release was honored as Scotch Single Cask of the Year.
“We are both delighted and immensely proud to have won not only the World Whiskey of the Year for the second year in a row, but also to hold the 3rd finest whiskey of the world title, as well as good showings in the single cask of the year categories, said Mark Brown, president and chief executive officer, Buffalo Trace Distillery. “These wins are special to us because we hold Jim’s palate in the highest esteem, but also because they are a testament to the skill and craft of the men and women of Buffalo Trace, who consistently produce the best whiskies in the world.”
The winning William Larue Weller makes this the seventh whiskey produced by Buffalo Trace to receive World Whiskey of the Year in the last 15 years. Those whiskies include E. H. Taylor Four Grain Bourbon in 2018, Thomas H. Handy Sazerac, 128.6 proof in 2013, the Sazerac 18 Year Old Rye Whiskey in 2010, The George T. Stagg Bourbon 129 proof in 2006, and the George T. Stagg Bourbon in both 2005 and 2004.
Haben Sie am 20. Oktober 2018 schon etwas vor? Falls nicht, dann hätten wir eine Idee für Sie, die Sie eine Nacht lang durch 12 Top-Bars der Donaumetropole Wien bringt: Gemeinsam mit Jim Beam verschenken wir 15×2 Tickets für die erste Jim Beam Lange Nacht der Bars. In den 12 teilnehmenden Bars können Sie neue Cocktails und spezielle Attraktionen erleben. Und damit die Freude durch nichts getrübt wird, gibt es auch ein Shuttleservice, das im (von uns geschenkten) Eintrittspreis inkludiert ist.
Neugierig geworden? Alle weiteren Infos finden Sie nachfolgend – und wenn Sie finden: Da muss ich dabei sein, sagen wir Ihnen am Ende des Artikels, wie Sie – wenn Sie unter den 15 ersten Einsendern sind – zu Ihren Karten kommen:
Die erste Jim Beam Lange Nacht der Bars 12x in ganz Wien. Eine Nacht im Zeichen der Barkultur.
In Berlin, Hamburg, Zürich und vielen anderen Städten gibt es bereits „die Lange Nacht der Hotelbars“. Jim Beam®, Österreichs meistverkaufte Whiskeymarke, veranstaltet heuer zum ersten Mal hierzulande eine „Lange Nacht der Bars“. Premiere ist am 20. Oktober: Bei der ersten „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ können einige der besten Wiener Bars in einer Nacht erlebt werden.
Neue Cocktailkreationen, beeindruckende Bartender und Special-Entertainments erwarten die Besucher am 20. Oktober ab 19:00 Uhr in zwölf ganz unterschiedlichen Wiener Bars bei der ersten „Jim Beam Lange Nacht der Bars“. Einiges aber haben all diese Locations gemeinsam: Eine tolle Atmosphäre und die kreativen und innovativen Bartender, die ein gemeinsames Bekenntnis zur Qualität bei der Verwendung von Premium-Spirituosen eint. Außerdem die Liebe zu den Produkten und ihr Können, mit dem sie die Gäste begeistern. Beam Suntory Marketingleiterin Sabrina Ratschnig: „Wir wollen mit diesem Event heimische Mixologen feiern und zeigen, dass Österreich zur internationalen Bartender-Topklasse zählt. Wir freuen uns auf eine ganz besondere Nacht im Zeichen der Barkultur und rund um den Genuss der weltweit besten Spirituosen!“ Sabrina Ratschnig hat im Frühjahr schon Master Distiller Fred Noe von Kentucky nach Österreich geholt, um ihn von der Idee der „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ zu begeistern. Fred Noe, der Urenkel von Firmengründer James B. Beam, lädt auf der Homepage persönlich mittels Videobotschaft zur ersten „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ in Wien ein: „Für mich geht es hier in Österreich, das kein klassisches Land ist, in dem man Whiskey trinkt, darum, neue Whiskeygenießer in der Jim Beam Familie willkommen zu heißen und von unseren Produkten zu begeistern. Come as friend, and leave as family!“
Der richtige Mix – die zwölf Bars der ersten „Jim Beam Lange Nacht der Bars“
Die Wiener Barkultur hat viel zu bieten! Vorhang auf für die teilnehmenden Bars: Die verstecktesten, die coolsten, die kleinsten, die exklusivsten, die mit 1.400 verschiedenen Whiskeys: Klassiker wie Nightfly´s oder Halbestadt, Geheimtipps wie das Mr. Mendez oder Newcomer wie die 26°East Bar und die neue Robertos American Bar. In Summe ergibt sich aus der Location-Liste der perfekte Night-Guide für jeden Besucher und die persönliche „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ am 20. Oktober. Jim Beam® begleitet die besten Bartender Österreichs, die mit ihren erstklassigen Cocktails genussvoll überraschen werden. In dieser Nacht zeigen die Bars und ihre Keeper ihr Können.
Neue Premium-Spirituosen und Cocktailkreationen verkosten
Jim Beam®: Pur oder “on the rocks” mit Eis, oder für Cocktailliebhaber in einem Whiskey Sour oder einem Old Fashioned – bei der ersten „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ gibt es die Möglichkeit verschiedenste Drinks, Cocktails und unterschiedlichste Premium-Spirituosen zu verkosten und sich dabei von Bartendern nach individuellem Geschmack beraten zu lassen. Die verschiedenen Whiskeys von Jim Beam® sind geschmacklich perfekt und in ihrer Angebotsvielfalt – von Jim Beam® Single Barrel über Jim Beam® Black und Jim Beam® Double Oak bis hin zu Jim Beam® White – wunderbar auch als Cocktail zu verarbeiten. Es gibt noch viele weitere spannende Premium-Spirituosen aus der ganzen Welt – von torfigen Single Malts bis über verschiedene Gins aus Spanien, Japan und natürlich Großbritannien, aber auch Cognacs – die bei der „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ verkostet werden können. Als besonderes Highlight zur „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ empfiehlt der Urenkel des Firmengründers den neuen Jim Beam® Single Barrel Bourbon, ein Kentucky Straight Bourbon aus handverlesenen Fässern, mit diesem Whiskey feiert das Unternehmen das erste Fass in dem Jim Beam® 1795 produziert wurde. Fred Noe: „Ich glaube fest daran, dass wir in der Mitte eines goldenen Zeitalters für American Whiskey stehen. Mehr Menschen als je zuvor entdecken und genießen heute Bourbon.“
Wer bis jetzt unter Cocktail nur Gin Tonic oder Mojito verstanden hat, ist eingeladen, bei der ersten „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ Premium-Spirituosen an den besten Adressen für Barkultur in Wien zu genießen und neue Cocktailkreationen im stilvollen Ambiente der zwölf teilnehmenden Bars zu erleben.
Mit dem Shuttleservice durch die „Jim Beam Lange Nacht der Bars“
Für eine unvergessliche Barnacht sorgen ein attraktives Programm, das die Bars eigens für den Event kreiert haben und spezielle Barmenüs für die „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ mit Fokus auf Premium-Spirituosen wie Kentucky Straight Bourbons, Single Malts oder auch Gins aus aller Welt. Ein Shuttleservice verbindet die Locations miteinander, ist im Verkaufspreis inkludiert, und wird die ganze Nacht im Einsatz sein.
Seit 1. August läuft der Vorverkauf für die erste „Jim Beam Lange Nacht der Bars“, die am 20.10.2018 in Wien stattfindet. Um 15,00 Euro ist man bei der ersten „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ dabei. Im Zuge des Ticketkaufs wird die erste Bar als Startpunkt gewählt, dort gibt es dann auch einen Jim Beam Welcome Drink. Inkludiert ist außerdem ein Shuttleservice zwischen den Bars sowie viele Entertainment-Specials und Musikprogramme.
Das Special zur „Jim Beam Lange Nacht der Bars“: Live Musik mit „Nastja und Oleh“ von 22:00 – 01:00 Uhr! Das Duo besteht aus Sängerin und Saxophonist und spielt R&B, Dance und Pop.
Das Special zur „Jim Beam Lange Nacht der Bars“: Werde zum „Stranger in the bar“- beantworte eine gewisse Anzahl an Fragen korrekt und Mr. Mendez holt dich hinter die Bar, wo du deinen eigenen Whiskey Sour mixen kannst.
Wir schenken den ersten 15 Interessenten die Karten zu diesem Top-Event! Schreiben Sie einfach eine Mail an den PR-Partner petra.tischler@buerojetzt.at mit dem Betreff „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ – und wenn Sie unter den ersten 15 sind, erhalten Sie von dort einen Code, mit dem Sie die Karten online erhalten (sie müssen dann den Code, die Bar, in der Sie Ihre „Reise“ beginnen wollen und die Startzeit dafür dort eingeben).
Viel Vergnügen auf der Tour – und wir treffen uns dann vielleicht irgendwo bei der Langen Nacht der Bars
Teilnahmebedingungen:
Bei der Vergabe der Karten kann jeder mitmachen, der seine Anfrage mit dem Betreff „Jim Beam Lange Nacht der Bars“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Die Vergabe beginnt sofort und endet, wenn sich 15 Interessenten gemeldet haben. Die ersten 15 Teilnehmer werden per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Österreich, Büro Jetzt und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Abwicklung der Vergabe der Tickets erfolgt durch Büro Jetzt. Alle Adressdaten werden nach Abschluss der Aktion gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Kartenvergabe nötig sind (Name, email-Adresse). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss der Aktion ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Zum 30-jährigen Jubiläum des unabhängigen Abfüllers Signatory (dahinter steckt Andrew Symington, der auch Besitzer von Edradour ist), hat man ganz tief in den Sack mit den Spezialitäten gegriffen und mehrere Raritäten abgefüllt (die natürlich auch ihren Preis haben). Zwei davon hat Serge Valentin jetzt verkostet – beides Lost Distilleries, von denen man in den letzten Jahren nichts mehr gesehen oder gehört hat.
Die erste Abfüllung stammt aus der Brennerei North Port in Brechin, ist 36 Jahre alt und eine von sechs Abfüllungen, die in den letzten acht Jahren erschienen ist. Abfüllung Nummer 2 ist ein Ladyburn unter dem „Künstlernamen“ Rare Ayrshire – auch hier gab es, abgesehen von wenigen Abfüllungen von Signatory und Black Adder – nichts mehr am Markt.
Beide können in der Verkostung absolute Spitzenwertungen einheimsen:
North Port Brechin 36 yo 1981/2018 (57.2%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, refill sherry butt, cask #1708, 537 bottles): 92 Punkte
Rare Ayrshire 44 yo 1974/2018 (53%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, bourbon barrel, cask #2606, 122 bottles): 93 Punkte
So kann man Geburtstag feiern, finden wir.
Wo einst die Destillerie North Port stand, steht jetzt ein Supermarkt. Bildquelle: Potstill.orgGirvan Grain Distillery – hier stand einmal Ladyburn. Foto von Oliver Dixon, CC-Lizenz
Wieder eine neue Abfüllung, die wir in der us-amerikanischen TTB-Datenbank erspähen konnten: Der Bruichladdich Bere Barley 2010 wurde mit Gerste von vier verschiedenen Farmen auf den Orkney Islands erzeugt: Weyland and Watersfield sowie Quoyberstane auf St. Ola, Northfield auf Burray und Richmond Villa auf South Ronaldsay.
Destilliert im Jahr 2010, wurde der Whisky nach einer Reifezeit von acht Jahren in Eichenfässern im Jahr 2018 in die Flasche gefüllt, mir den üblichen 50% Alkohol.
Im Webshop von Bruichladdich ist diese Variante aus der Bere Barley (eine alte Gerstensorte, die nur mehr vereinzelt angebaut wird) noch nicht zu finden, auch bei Händlern ist die Info noch nicht auf Webseiten aufgetaucht – wann es dann soweit sein wird, können wir ebensowenig sagen wie den Preis, der für die Abfüllung verlangt werden wird.
Hier wie üblich die beiden Etiketten der Neuheit:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.