Als japanischer Whisky eine Hochblüte erlebte, kämpften alle Hersteller mit schwindenden Lagern und nicht genug Zeit und Kapazität, um die Nachfrage auch mittelfristig mit neuer Produktion zu befriedigen. So erging es auch Mars mit der Shinshu Distillery (die auch lange nur sporadisch produzierte) und der Tsunuki Distillery in Kagoshima (wo Mars Komagatake Whisky erzeugt wird).
Nun aber haben sich laut einem Bericht in 88Bamboo die Lagerbestände soweit erholt, dass Mars mit dem Mars Komagatake Single Malt Japanese Whisky in die ganzjährige Distribution gehen kann. Bislang gab es von ihm nur limitierte jährliche Ausgaben.
Die Destillerie schreibt zu seinem Geschmack:
Komagatake aims for a clean and rich taste. It inherits the refreshing and delicate yet full-bodied taste and is a single malt whisky that pursues consistency of flavor through blending techniques from the wide variety of whiskies in the distillery’s possession. With the birth of the classic Single Malt Komagatake, customers can enjoy a special drink any time. Enjoy the gorgeous aromas reminiscent of apple tea, apricots, and ripe persimmons, as well as a smooth mouthfeel and a pleasant, lingering finish.
In Japan kostet der mit 45% vo. Alkoholstärke abgefüllte Mars Komagatake Single Malt Japanese Whisky 7920 Yen, das sind umgerechnet 46 Euro. Bleibt zu hoffen, dass der neue Komagatake so wie manche seiner jährlichen Editionen auch seinen Weg zu deutschen Händlern findet.
Bei VAME Malts aus Olching im Großraum München hat man sich für die neueste Abfüllung etwas Besonderes einfallen lassen: Weil man seitens des unabhängigen Abfüllers gute Kontakte nach Campbeltown hat, bringt man nun einen Blended Malt aus der Region auf den Markt. 204 Flaschen vom Sticky Dicky gibt es, fassstark abgefüllt und volle neun Jahre in einem Sauternesfass gereift.
Was Sticky Dicky geschmacklich bietet und wo Sie die ABfüllung bekommen können, steht unten:
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Unser neuer Whisky aus Campbeltown: Sticky Dicky
Meet Sticky Dicky – ein 9 Jahre alter Campbeltown Blended Malt, komplett gereift in einem Sauternes Fass. Wir freuen uns besonders, auch mal etwas aus dieser Region abzufüllen, aus der wir insbesondere mit den Menschen vor Ort ein sehr gutes Verhältnis pflegen.
Abgefüllt mit 57,1% Fassstärke und wie immer ohne jeglichen Färbungs- und Filtrierungsfirlefanz. Gebrannt wurde Sticky Dicky am 17.03.2016, abgefüllt am 14.04.2024 mit einem Outturn von 204 Flaschen.
Offizielle Tasting Notes:
Nase: Ein cremiges Bouquet, das sich in tropischen Noten von Mango und sonnengereiftem Pfirsich entfaltet. Frische Birne schimmert durch, begleitet von einem Hauch Kaugummi. Mineralische Nuancen verweben sich und verleihen Tiefe und Charakter.
Gaumen: Üppig eröffnet von Aromen wie Apfelkuchen und Karamell-Fudge. Klebriger Mango-Reis und sanfte Vanille verleihen dem Profil eine seidige, dessertartige Fülle, während ein Hauch von Kiefer die Süße mit einer feinen, kräuterigen Frische ausbalanciert.
Abgang: Mittellang und cremig, mit einem bittersüßen Ausklang. Kandierter Ingwer bringt Wärme, während Chinotto und Sarsaparilla eine leicht bittere, wurzelartige Tiefe einbringen.
Genau wissen wir leider nicht, von welchen Brennereien wie viel Anteil des Spirits kommt, Fragen zwecklos. Inspiriert sind Label und Geschichte zum Whisky einerseits vom sehr cremig – schweren Stil des Whiskkies, andererseits von der Szenerie Campbeltowns, näheres gibt es auf unserer Website www.vamemalts.com
Erhältlich sind die Flaschen in begrenzter Anzahl auf unserer Website und zum Start wieder im Einzelhandel bei einigen Händlern mit Ladengeschäft, unter anderem natürlich wieder bei Uhrigs Whiskystube. Wenn ihr in der Nähe seid und die Zeit habt, fahrt hin und kauft die Flaschen dort. Dort könnt ihr probieren und unterstützt neben uns auch noch einen wunderbaren Local Dealer.
Wir würden uns freuen, von euch bei unseren Veranstaltungen z.B. auf der Village oder online zu hören, schreibt uns einfach oder sprecht uns an. Es wird auch wieder ein Weihnachtstasting geben
Hinweis: Der Inhalt dieser Pressemitteilung liegt in der alleinigen Verantwortung von VAME Malts. Für Proben, Händler- oder Interviewfragen oder Sonstiges meldet euch am besten direkt an uns.
Kaffee und Whisky haben viel gemeinsam: Sie sind beides sehr vielschichtige Genussmittel mit einer komplexen Aromenvielfalt – und sie passen auch sonst zusammen, wie der nachfolgende Bericht der Dresdner Whisky Manufaktur zeigt: Dort kooperiert man mit der Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei und erzeugt gemeinsam Whiskybohnen, die dem Kaffee einen speziellen Geschmack verleihen.
Hier mehr über die interessante Kooperation:
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In Dresden werden aus Kaffeebohnen jetzt Whiskybohnen
Dresdner Whisky Manufaktur kooperiert mit Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei
Es war auf jeden Fall mal eine Schnapsidee, die Karsten Lehmann, Gründer der „Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei“, und Frank Leichsenring, Gründer der „Dresdner Whisky Manufaktur“, nach dem gemeinsamen Whisky-Verkosten in den Sinn kam – denn zukünftig sollte es zum abschließenden Verkostungs-Genuss noch ein Kaffee sein. Aber nicht irgendeiner!
In Schottland ist es schon gang und gäbe, dass Whisky-Manufakturen den Kaffeeröstern Fässer zur Verfügung stellen, um dort Kaffeebohnen einzulagern und diese später als Whiskybohnen wieder zu entnehmen. Das haucht dem Kaffee dann einen besonderen Geschmack ein. Da man hierzulande bislang nur den „Irish Coffee“ als Heißgetränk kennt, ist ein Kaffee mit Whisky-Aromen aus Dresden etwas ganz Besonderes und Neues.
Die Herstellung ist allerdings nicht so einfach, wie zuerst gedacht.
„Wir hatten ja überhaupt keine Erfahrung – so fiel uns auch die Entscheidung schwer, ob wir rohe oder geröstete Kaffeebohnen nehmen. Nach langen internen Abwägungen entschieden wir uns für die geröstete Variante“,
verrät Karsten Lehmann, Chef der Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei. Auf Empfehlung der Dresdner Whisky Manufaktur entschied man sich für ein Sherryfass, in dem dann der Dresdner Single Malt Whisky HELLINGER42 eingelagert wurde.
Thomas Michalski (li., Geschmacksbeauftragter der Dresdner Whisky Manufaktur) mit Karsten Lehmann, Chef der Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei
Da gerösteter Kaffee sehr leicht ist, passten nur 50 Kilogramm von ihm ins Fass. Damit alle Bohnen die Sherry-Whisky-Aromen aufnehmen können, bediente man sich der Champagner-Methode:
„Wir haben das Fass immer wieder gewendet und gedreht, damit möglichst alle Bohnen mal ans Holz kommen. Etwa 14-täglich haben wir solange immer wieder eine kleine Probe entnommen, bis wir uns sicher waren, dass alles passt“,
so Lehmann weiter.
„Die Whiskybohnen riechen nach Beeren und ein bisschen nach Nuss und Schokolade. Das verleiht dem daraus gekochten Kaffee eine intensive Note“,
sagt Whisky-Manufaktur-Gründer Frank Leichsenring nach dem ersten Genuss „seines“ Kaffees. Und weil die Nachfrage so groß ist, hat die Whisky-Manufaktur bereits die nächsten Fässer geliefert – der Whisky-Kaffee bleibt also keine Einmal-Aktion.
Karsten Lehmann (li., Chef der Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei) mit Frank Leichsenring, Gründer der Dresdner Whisky Manufaktur, beim Befüllen eines der nächsten Sherry-Whisky-Fässer
Kaufen kann man den Kaffee in ganzen Bohnen in den beiden Dresdner Manufakturen sowie den jeweiligen Online-Shops im 250-Gramm-Beutel für 15 Euro.
„Wir freuen uns über unsere gemeinsame Entwicklung und dass sie von Anfang an so eine große Nachfrage erzeugt. In der Richtung kommt sicher nochmal was nach“,
Die kleine Destillerie Torabhaig auf der Isle of Skye hat mit ihren Abfüllungen weltweit viele Anhänger gefunden. Die neueste von dort ist der Torabhaig Sound of Sleat, der von Brand Ambassador Stewart Dick bei einer Veranstaltung von Marussia in Deutschland präsentiert wurde.
Für uns war unsere freie Mitarbeiterin Petra Milde vor Ort – und hat uns von dort einen Bericht samt Videopräsentation und Fotogalerie mitgebracht. Viel Vergnügen beim Lesen und Ansehen!
Gastartikel
Autor: Petra Milde
Torabhaig Sound of Sleat: Launch mit Rauch und Regen
Der Lütjensee nördlich von Hamburg ist nicht unbedingt mit dem Sound of Sleat zu vergleichen, der sich zwischen dem schottischen Festland und der Insel Skye erstreckt. Aber er bietet eine schöne Kulisse für den Launch der neuesten Torabhaig Abfüllung Sound of Sleat am 22. Juli, fand der deutsche Importeur Marussia Beverages. Dazu ein BBQ, für das ein Smoker fleißig aromatisierenden Rauch lieferte und auf den rauchigen Whisky einstimmte und ein Tasting mit dem Global Brand Ambassador von Torabhaig, Stewart Dick – einem angemessenen Deutschland-Start des neuen Single Malts an einem lauen Sommerabend stand nichts im Weg.
Pünktlich mit dem Eintreffen der geladenen Gäste begann es zu regnen. Perfekt, lachte Stewart Dick, genau so kenne er seine BBQs von daheim auch. Schottische Verhältnisse also – wollen wir uns ihnen stellen oder ins Haus gehen? Eine Umfrage ergab eine knappe Mehrheit für ein Ausharren und so rückten wir auf den Bänken unter den Schirmen zusammen und genossen die Atmosphäre, die Gespräche, das BBQ und nicht zuletzt natürlich den Whisky.
Durch den Abend führte Johann Deiger, Head of Sales bei Marussia Beverages, unterstützt von einem Team Mitarbeitern von Marussia und der Agentur Table Ronde Communication.
Den Weg bis zum 10-jährigen Torabhaig mitgehen
Der Torabhaig Sound of Sleat ist die vierte Abfüllung der Serie „The Legacy“, das Chapter 4. Die Brennerei will den Weg zu ihrer 10-jährigen Abfüllung damit Schritt für Schritt darstellen und die Entwicklung des Brennereicharakters aufzeigen. Ja, es ist tatsächlich erst das vierte Release der Brennerei seit der Ausgabe des Chapter 1 im Jahr 2017. Die meisten anderen neuen Brennereien legen eine ganz andere Schlagzahl an den Tag, aber Torabhaig will sich nicht verzetteln, will eine klare Linie beibehalten. Wer mögliche Varianten und Fassausprägungen kennenlernen möchte, hat in der Brennerei auf Skye Gelegenheit dazu, oder kann in den Torabhaig Club eintreten und als Teil dieser „Peat Elite“ spezielle Club Reserves probieren.
Für das Chapter 1: 2017 wurde Torabhaig Single Malt Whisky aus First-Fill-Bourbonfässern abgefüllt, der Chapter 2: Alt Gleann kombinierte 80 % First-Fill-Bourbonfässer mit 20% Re-Fill-Fässern und beim Chapter 3: Cnoc Na Moine kam zum Hauptanteil an First- und Refill-Bourbonfässern kleine Mengen an Oloroso- und PX-Sherryfass-Reifungen hinzu. Beim Chapter 4: Sound of Sleat nun wurden 75% First- und Refill-Bourbonfässer mit 25% frischen amerikanischen Whiskyfässern kombiniert. Sie wurden vor dem Befüllen kräftig getoastet.
Als „well-tempered peat“ bezeichnet Torabhaig den rauchigen Stil seines Whiskys und Stewart Dick erklärt, dass man eben nicht diesen auf den fetten, schweren Rauch setzen will, der die meisten bekannten rauchigen Whiskys auszeichnet. Eher aschig solle der Torabhaig-Rauchcharakter sein, fein und gut ausbalanciert. Das meiste Malz, das jetzt in der Brennerei verwendet wird, hat einen Phenolgehalt von rund 100 ppm. Den hat man über die Jahre etwas erhöht, die erschienenen Legacys rangieren von 55 bis 78ppm beim Sound of Sleat.
Und nun: Tasting des Torabhaig Sound of Sleat
Stewart Dick stellt den Sound of Sleat vor. Der Fokus von Torabhaig liegt auf Bourbonfässern, das hat sich bereits durch die bisherigen Abfüllungen hindurchgezogen. Auch hier beim Sound of Sleat übernehmen sie mit 75% den Hauptpart und lassen dem typischen Hausstil Raum. First-Fill und Refill-Bourbonfässer wurden verwendet, wie wir es vom Allt Gleann kennen. Für eine zusätzliche cremige Note, für Vanille, Karamell und Toffee, auch für Popcorn-Noten, sorgt Whisky, der in Fässern aus frischer amerikanischer Eiche reifte. Sie wurden nicht ausgebrannt, wie es oft für Whiskylagerung geschieht, sondern nur getoastet, stark erhitzt also. Dadurch gibt das Holz seine Aromen langsamer ab, erklärt Stewart, und die Fässer sind langlebiger.
Mit dem Label des Sound of Sleat präsentiert sich Torabhaig neu. Die Flasche solle stärker herausstechen, solle Präsenz zeigen im Regal, erfahren wir. Das Label wurde von Ellis O’Connor gestaltet, einer auf Skye ansässigen Künstlerin. Sie hat darin die Dynamik des Meereskanals Sound of Sleat umgesetzt.
BBQ mit und zum Torabhaig Whisky
Das in mehreren Gängen servierte BBQ-Menü wurde gezaubert von Moritz Crone-Rawe von Rolling Taste. Dabei hat er an einigen Stellen Torabhaig Whisky zum Aromatisieren verwendet. Auf Chicorée mit Orangen und Walnüssen, Forelle vom Grill und Whisky Dip folgten Flank Steak, Bacon Bomb mit Whisky-Glasur und gegrillte Lamm-Chops mit Whiskyfeigen, begleitet von buntem Bete-Salat, grünem Gartensalat, Schmorzwiebel-Mais-Gemüse und Grillkartoffeln. Den Abschluss machte eine Zitronen-Tarte mit Whisky Sour – Schaum und frischen Beeren.
Parallel zu den Speisen wurden die Chapter 2 bis 4 der Legacy Serie gereicht – eine wunderbare Möglichkeit, die verschiedenen Torabhaig-Variationen direkt zu vergleichen. Das Feedback der Teilnehmer ging recht eindeutig in die Richtung: Der Sound of Sleat ist der Favorit der Reihe.
Als besonderes Bonbon hatte Stewart zwei spezielle Einzelfassabfüllungen aus der Brennerei mitgebracht. Einen Torabhaig aus einem Ruby Port Hogshead und einen aus einem Pedro Ximénez Hogshead. Da zeigte sich dann, wie sich der Torabhaig bei starker aromatischer Beeinflussung durch Süßweine verändert – die Meinungen waren geteilt, so richtig überzeugt vom vorteilhaften Einfluss des Portweinfasses zeigte sich niemand, der Genuss des Sherryfass-Whiskys wurde schon eher von wohlwollendem Nicken begleitet. Alles richtig gemacht also wohl von Torabhaig, indem sie zunächst vor allem auf Bourbonfässer setzen.
Und dieser informative und genussreiche Abend klang dann noch aus bei dem einen oder anderen Whisky-Cocktail, zubereitet natürlich mit Torabhaig Single Malt Whisky. Der leichte Nieselregen konnte die Stimmung nicht trüben.
Einleitend zu seiner Verkostung von heute meint Serge Valentin, dass ein Secret Orkney meist aus der Destillerie Highland Park stammt. Mit hundertprozentiger Sicherheit könne er das zwar nicht behaupten, aber zumindest wären Highland Park und Scapa geschmacklich sehr leicht auseinander zu halten.
Hier unsere Tabelle der sieben Whiskys der Verkostung, von denen keiner Highland Park im Namen trägt, aber wohl alle aus dieser Brennerei stammen (zumindest Signatory gibt mit der Aufschrift HP einen sehr undezenten Hinweis).
Abfüllung
Punkte
Orkney Single Malt 18 yo 2006/2024 (53.2%, Whisky Spirits for Whisky Time Frankfurt 2025)
90
Orkney 11 yo 2013/2025 (63.6%, Lady of the Glen, 1st fill bourbon, cask #10001, 203 bottles)
88
Orkney (HP) 14 yo 2010/2024 ‘Edition #30’ (57.1%, Signatory Vintage, 100 Proof, 1st fill oloroso sherry butt)
84
Secret Orkney 14 yo 2010/2024 ‘Edition #23’ (57.1%, Signatory Vintage, 100 Proof, 1st & 2nd fill oloroso sherry butt)
86
Orkney 10 yo 2013 (57%, The Whisky Exchange, Seasons: Winter, sherry hogshead)
Old Orkney Malt 25 yo 1999/2025 (50.3%, Decadent Drinks, HHD + sherry butt)
91
Abschließend fügt Serge noch hinzu, dass die beiden Signatorys zwar ein paar Punkte hinter den anderen Abfüllungen liegen, aber auf Grund ihres deutlich niedrigeren Preises dies mehr als nur wettmachen. Sie seien exzellente Highland Parks.
Am 14. August ist es soweit: Die Ardnahoe Distillery wird ihre allererste Einzelfassabfüllung veröffentlichen, unter der Bezeichnung Ardnahoe Manager’s Selection. Ausgesucht wurde das Fass von Distillery Manager David Livingstone.
Der Ardnahoe Manager’s Selection ist ein sechs Jahre lang in einem first fill Bourbon Cask gereifter Single Malt, der in natürlicher Fassstärke von 58,4% vol. abgefüllt wurde. 232 Flaschen von ihm gibt es, sie sind ab 14. August direkt in der Brennerei und in deren Onlineshop erhältlich. Der Preis: 90 Pfund.
David Livingstone sagt über ihn:
“This was a once in a lifetime opportunity to personally select the first single cask release from Ardnahoe. It wasn’t an easy task to choose from such a great selection.”
“This is a dram to be proud of, it perfectly showcases not only where the whisky is now but also what our whisky will become. With its characteristically intense fruit notes and gentle peat smoke after spending 6 years interacting with the wood, the spirit is unmistakably Ardnahoe.”
“It has been such an amazing privilege to be on this journey… To be manager of this fantastic distillery with such a passionate team is truly a lifelong ambition fulfilled.”
Die Ardnahoe Distillery befindet sich momentan in ihrer Silent Season, es wird also nicht gebrannt und man nutzt die Zeit auch für notwendige Instandhaltungsaufgaben. Es gibt aber dennoch Führungen und Tastings, die man über die Webseite der Brennerei buchen kann.
Wenn man eine Markenikone im Design anpasst, dann tut man das in der Regel sehr behutsam. So geschah es bei Jameson im Jahr 2019 zum letzten Mal bislang (siehe unseren Bericht hier), und so geschieht es auch diesmal. Man muss schon zweimal hinsehen, um die Veränderungen zu bemerken – die es dann aber doch in sich haben.
So kann man zum ersten Mal auf der Flasche lesen, wo Jameson produziert wird:
Crafted for Smoothness at the Midleton Distillery
steht da am Front Label zu lesen.
Das Logo wurde an der Flasche leicht überarbeitet, man nimmt für das neue Label hellere Farben, um im Regal noch mehr herauszustechen, und einige Elemente der Label sind jetzt erhaben gedruckt, damit man sie beim Angreifen der Flasche auch spüren kann.
“This redesign is about more than aesthetics; it deepens the connection between what consumers see on the shelf and the story behind the whiskey. The journey from Bow Street in Dublin to Midleton in Cork in 1975 was a turning point in Irish whiskey history. “At the time, Midleton Distillery was one of the most technologically advanced distilleries in Europe, and the move played a key role in a new chapter for the Irish whiskey industry. This visual evolution mirrors that migration from Bow Street to Midleton and celebrates the brand’s status as a symbol of Irish whiskey excellence today.”
Carol Quinn, Archivist bei Irish Distillers
Im Verlauf des Jahres werden wir bei Jameson noch weitere Änderungen an den Labeln und Verpackungen sehen. So wird der Jameson Single Pot Still zum Beispiel auch einen neuen Namen bekommen.
Die in Tasmanien beheimatete Lark Distillery lässt mit einem deutlichen Umsatzplus im mit Ende Juni abgeschlossenen Finanzjahr aufhorchen: Dank eines guten Geschäfts im Duty Free und im Onlinehandel hat man die Einnahmen um 12% steigern können – und das trotz eines gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfelds. Insgesamt hat man Whisky und Gin im Wert von 10,1 Millionen Dollar, umgerechnet 8,76 Millionen Euro, verkauft.
Besonders im letzten Quartal, also April bis Juni, hat der Produzent deutliche Zuwächse beim Verkauf an Endkonsumenten beobachten können. Sie machten im angegebenen Zeitraum 260.000 Dollar aus. Der Global Travel Retail legte vor allem in australischen Flughäfen zu und hatte zuletzt einen Wert von 195.000 Dollar.
Bei den Exporten gab es allerdings ein Minus, vor allem weil zuvor sehr viel Ware nach Malaysia und die Philippinen verschifft wurde.
In der Zeit bis September will man seitens der Brennerei auch einen Markenrelaunch präsentieren, der auch eine Überarbeitung der Produktlinie enthält. Den neuen Look will man während eines Briefings an Investoren im August zum ersten Mal vorstellen.
Acht Jahre nach der Gründung der Isle of Barra Distillers wird es am 14. August 2025 insgesamt acht neue Abfüllungen unter dem Motto „Tale of the Tides“ von dort geben – nachdem man dort allerdings auch Gin, Rum und Wodka produziert und der erste eigene Whisky wohl nicht vor 2030 erscheinen soll, steht es anzunehmen, dass unter den neuen Abfüllungen wohl wieder ein Blended Malt und/oder ein Blend sein wird, wie es die Isle of Barra Distillers schon einmal am Anfang des Jahres gemacht haben (wir berichteten hier).
Hier die etwas kryptische Ankündigung der Brennerei:
TALES OF THE TIDES ARE COMING
We’re gearing up to unveil a series of truly special releases – a celebration of stories from the sea and a toast to the exciting future of our new distillery. Each release will shine a light on the spirit that surrounds our island home and the journey we’ve been on.
Mark your calendars: our first release drops on 14th August, a date close to our hearts as it marks 8 years since Isle of Barra Distillers began.
Keep your eyes peeled and your glasses ready… this is just the beginning.
Loch Lomond The Original ist ein Bottling, das seit längerem existiert und den unteren Preisbereich für Single Malts aus der Highland-Destillerie abdeckt. Nun scheint diese Abfüllung einen neuen Sidekick zu bekommen, wenn man dem Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank folgt: Den Loch Lomond The Original Triple Oak.
Dabei ist die vor allem die Rückseite interessant, denn auf ihr wird erklärt, was das „Triple Oak“ zu bedeuten hat: Nach der Destillation in den Stills mit geraden Hälsen und jenen mit Schwanenhälsen kommen sie in first fill, refill und recharred Fässer aus amerikanischer Eiche, um dort zu reifen. Der Loch Lomond The Original Triple Oak entwickelt in ihnen Noten von Früchten, Honig und zeigt auch sanfte Rauchnoten.
Auch die Tasting Notes des Master Blender Michael Henry finden sich auf dem Etikett – hier können Sie sie nachlesen:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Auch die Sirens-Serie von whic.de endet jetzt, so wie vor kurzem auch die Edda-Serie (wir berichteten hier). Im finalen Batch #12 finden sich natürlich auch wieder alle Zutaten, die diese Serie herausgehoben haben: Eine interessante Komplexität und ein spannendes Aromenprofil.
279 Flaschen sind von der Letztausgabe aufgelegt – was Sie erwartet und wie Sie an ihre Flasche kommen, können Sie hier lesen:
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VERFÜHRERISCHES SERIENFINALE: SIRENS #12 IST DA
Mysteriöser Insel-Whisky mit extra-langem Tawny Port Finish
Bremen, 30.07.2025
Heute verabschiedet sich whic mit dem letzten Highlight-Whisky von ihrer abwechslungsreichen Whiskyserie Sirens. Batch #12 bildet mit zartem Rauch und einer verheißungsvollen Kombination aus klassischer Bourbonfass-Reifung mit extra langem First Fill Tawny Port Finish ein aufregendes und dabei wohlbalanciertes Finale.
Umspielt von sanften Rauchschwaden verführt das Aroma bereits mit vielseitigen Fruchtnoten von Aprikosen, über Trauben und Kirschen, bis hin zu saftigen Zwetschgen sowie sahnigem Karamell. Ein cremig bis öliges Mundgefühl leitet am Gaumen dunkle Beeren, Feigen, Zartbitterschokolade und karamellisierte Nüsse ein. Ergänzt von etwas Orangenschale und einer spannenden Kräuternote entsteht ein ausgewogenes Profil, das Lust auf mehr macht. Dieser 8-jährige Single Malt weckt den Entdeckergeist und lässt Genießer in die Tiefen der raffinierten Aromenwelt von Whisky eintauchen.
Die angenehme Trinkstärke von 46,6% Vol. bringt genau die richtige Intensität. Ohne Farbstoff oder Kühlfilterung abgefüllt, erfreut Sirens #12 mit natürlicher Schönheit – optisch wie geschmacklich.
Exklusiv bei whic sind die limitierten 279 Flaschen ab sofort erhältlich, um Whiskyliebhaber ein letztes Mal in den Bann der Sirenen zu ziehen – nicht verpassen:whic.de/sirens
„Tawny Port Fässer bringen immer ihren ganz eigenen Charme ein. Mit der 661-tägigen Nachreifung darin konnte sich Sirens #12 von einem bereits gut abgestimmten Whisky zu einem außergewöhnlichen Whisky mit eleganten Beeren- und Nussnoten entwickeln. Das ist echt nochmal ein Highlight zum Finale.“
Arne Wesche, Gründer der whic GmbH
Die Flaschen sind exklusiv bei whic.de erhältlich und können unter folgender URL gefunden werden: whic.de/sirens
Über die Sirens
Der sagenumwobene Gesang der Sirenen zieht selbst die Stärksten in seinen Bann. Unter dem Titel Sirens bringt whic Whiskys heraus, die mit abwechslungsreichen Facetten glänzen. Die verführerischen Schätze aus unterschiedlichsten Fässern entern die Nosing-Gläser mit unwiderstehlichem Genuss. Die den Meereswellen nachempfundenen Glanzelemente, eindringlichen Sirenen-Darstellungen und intensiven Farben reflektieren das weite Spektrum der Whisky-Aromen, die mit dieser Serie entdeckt werden können. Jetzt ist die letzte Chance, dem Ruf der Sirenen zu folgen und das verführerische Batch #12 zu erleben.
Aus der Destillierie Highland Park hat Serge heute sich vier offizielle Abfüllungen und fünf von unabhängigen Bottlern auf den Tisch gestellt und verkostet – mit guten bis sehr guten Wertungen. Insgesamt kommen die Unabhängigen eine Spur besser bei ihm an – eine davon nimmt sogar die Hürde von 90 Punkten.
Den Überblick über die Verkostung gibt – wie gehabt – unsere Tabelle:
Abfüllung
Punkte
Highland Park ‘The Dolphins 2nd Release’ (40%, OB, 2018)
80
Highland Park 21 yo ‘2024 Release’ (46%, OB)
87
Highland Park 2013/2024 (65.5%, OB, Ten Years of the Highland Park Appreciation Society, first fill European oak sherry puncheon, cask #3655, 663 bottles)
88
Highland Park ‘Cask Strength Release No.4’ (64.3%, OB, 2023)
85
Highland Park 19 yo 2004/20254 (54.7%, Duncan Taylor, Single Cask Collection, sherry cask, cask #50171094, 311 bottles)
90
Highland Park 2015/2024 (58.3%, Swell de Spirits, Pop’ Series, for Inter Caves France, first fill tawny porto butt, cask #560, 424 bottles)
89
Highland Park 10 yo 2014/2024 (51.5%, The House of McCallum, Auld Alliance, bourbon and Margaux, cask #279, 343 bottles)
86
Highland Park 18 yo (57.1%, Dràm Mor, 5th birthday release, refill hogshead, cask #3535, 292 bottles)
88
Highland Park 18 yo 2006/2024 (59.2%, C. Dully Selection, bourbon hogshead, cask #3571, 232 bottles)
88
Serge verspricht für die nächste Zeit einige „Secret Orkneys“ im Tasting, und unter ihnen einige Hämmer. Wir sind gespannt.
Nach dem Taranis Pinot des Charentes Single Malt in der Vorwoche dürfen wir Ihnen noch fünf weitere Abfüllungen der Nordpfälzer Edelobst- & Whiskydestille Höning vorstellen – drei ungetorfte und sieben Jahre alte Abfüllungen aus dem Kastanien-, Bourbon- und Rumfass, und zwei getorfte Whiskys, die fünf und acht Jahre alt sind.
Hier alle genauen Infos und die Bezugsquellen zu den deutschen Single Malts aus der Nordpfalz:
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Weitere Neuabfüllungen aus der Nordpfälzer Edelobst- & Whiskydestille Höning: 3x Taranis + 2x Taranis Peated
Taranis Single Malt Whisky im Dreierpack
Der 2024 mit der Goldenen Kammerpreismünze des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnete Taranis Single Malt aus dem Bourbonfass bekommt durch ein im Kastanien- und ein im Rumfass gereiftes Destillat Verstärkung. Alle drei Single Malts sind Einzelfassabfüllungen, jeweils 7 Jahre alt und erweitern das Aromenspektrum der Nordpfälzer Edelobst & Whiskydestille Hönig deutlich.
Taranis Chestnut Single Cask – 0,2 Liter – 7 Jahre – 52,56 Vol. % Geruch:
sowie bei der Whisky Palatina – Die Pfälzer Whiskymesse – in Einselthum am Stand erhältlich.
Nordpfälzer Handwerk trifft auf keltischen Geist
Die beiden exklusiven und geheimen Peated Single Malts von Taranis sind ein Zusammen- spiel aus der torfigen Kraft Islays einerseits und der fruchtigen Rauchnote der Speyside andererseits.
Dass Taranis, benannt nach dem keltischen Donnergott, nicht nur ein Markenname, sondern auch gleichzeitig ein Statement ist, zeigt sich bei diesen beiden Abfüllungen sehr deutlich.
Taranis Sweet and Peat – Single Cask – 200 Flaschen – 47,3 Vol. % Islay („L..?“)
Geruch:
Zarte Rauchnoten treffen auf eine fruchtige Madeira-Wein-Süße. Frisch, lebendig,
Aromen von geschnittenem Gras, helles Malz, Vanillecreme, Speck gepaart mit klimmendem Lagerfeuerholz.
Geschmack:
Weich und ausbalanciert, der Alkohol ist perfekt eingebunden. Honigsüße Trauben treffen auf Vanille. Die subtile medizinische Note zeigt sich reif, süß, leicht herb und gibt dem Destillat eine maritime Tiefe.
Abgang:
Lang und sanft. Die Süße bleibt und wird von feinem Rauch und einer dezenten Aschenote begleitet. Madeira und Torf zeigen sich in harmonischem Einklang.
*) der Schreibfehler auf dem druckfrischen Etikett wird noch bereinigt.
Taranis Peated – 8 Jahre – Single Cask – 100 Flaschen – 52,5 Vol. % · Speyside („B..?“) Geruch:
Kalter und frischer Lagerfeuerholzrauch, Holzkohle, trockenes Eichenholz. Würzig, herb,
Zartbitterschokolade.
Geschmack:
Kräftiger Antritt. Orange, Lakritze mit einem Hauch von Cointreau. Adstringierend, würzig, Nüsse, Holzrauch.
Abgang:
Lang, trocken, Zitrusnoten, Zigarrenrauch. Eine herbe Süße bleibt am Gaumen.
Die Bemühungen der irischen Killarney Brewing & Distilling Company (KBD), den Fortbestand der Brennerei und Brauerei sichern zu können, blieb leider ohne Erfolg. Am 16. April reichte die Brennerei beim irischen High Court einen Antrag auf Prüfung ein. James Anderson von Deloitte wurde zum Prüfer bestellt (wir berichteten). Nach Abschluss des dreimonatigen Prüfungsverfahrens, das einen zeitlich begrenzten Rechtsschutz gewährt, kommt jetzt das Aus für KBD. Eine neuer Investor wurde nicht gefunden und James Anderson vom irischen High Court zum Liquidator der KBD bestellt. Alle 54 Beschäftigten des Unternehmens wurden entlassen.
In einer Erklärung des Unternehmens, das The spirits business dokumentiert, heißt es:
Unfortunately, despite the best efforts of all involved, the process did not result in a successful investment outcome.
Like many in the drinks manufacturing industry, KBD has faced significant and sustained challenges in recent years, stemming from the lasting effects of the Covid-19 pandemic, delays in opening our state-of-the-art distillery in Fossa, global supply chain disruptions, rising input costs, and ongoing geopolitical and trading pressures. More recently, high tariffs on Irish whiskey exports to the US and wider economic uncertainty have further impacted the business.
Earlier this year, the company had reached a preliminary agreement to merge with a US-based strategic partner, but the partner ultimately chose not to proceed. In response, KBD entered the examinership process in the hope of securing new investment to protect jobs and stabilise operations for the long term. Despite tireless efforts, no suitable investor was secured within the timeframe set out by the court.
The company would like to express its sincere and heartfelt thanks to our exceptional employees, whose dedication, resilience, and passion never wavered throughout this incredibly difficult time.
We are also deeply grateful to our shareholders and wider investment community for their support and belief in our vision, and to our loyal customers, partners, and the local community in Killarney who have stood by us at every turn.
We remain proud of what we’ve built together and the craft, care, and creativity that defined our journey.