Penelope Bourbon (die Marke gehört zu Luxco) war bei uns manchmal und sporadisch bereits über den Importeur Perola zu finden – aber regelmäßig haben nur us-amerikanische Whiskyfreunde das Vergnügen, die verschiedensten Abfüllungen zu verkosten. Die Sichtbarkeit am Markt könnte sich generell ändern, denn wie The Spirits Business jetzt schreibt, haben die Abfüllungen nun über den UK-Importer Lightbox Brands den Sprung über den Atlantik in einen großen Markt geschafft und werden nun im Handel in Großbritannien zu finden sein.
Die beiden Gründer von Penelope Bourbon, Mike Paladini und Daniel Pose, dazu in einem Statement:
“After so many people reached out to ask when Penelope would be landing in the UK, we’re so excited to finally be able to make it happen. It’s an exciting time to be launching here, with Bourbon being at the heart of the rise of so many classic and contemporary cocktails, such as the Old Fashioned and Whiskey Sour.
“Consumers are embracing premium and experimental spirits, showing a willingness to explore beyond traditional Scotch. Penelope’s commitment to experimentation will be well-received by younger drinkers who are seeking innovative cask finishes and limited edition releases.”
Nach Großbritannien kommen auf jeden Fall drei Abfüllungen aus der Core Range: Four Grain Straight Bourbon, Wheated Bourbon und Architect Bourbon. Die Preise dafür liegen in UK zwischen 40 und 60 Pfund. Auch wird man einige Experimental Bottlings importieren, darunter Valencia, 12 Monate in Vino de Naranja-Fässern aus Sevilla gereift; Rosé Cask Finish, teilweise in französischen Grenache-Rosé-Fässern aus der südlichen Rhône gereift; Rio, ein doppeltes Fassfinish in amerikanischen Honigfässern und brasilianischer Amburana-Eiche; und Old Fashioned, die erste trinkfertige Abfüllung der Marke in Großbritannien.
Bleibt nur zu hoffen, dass den Abfüllungen in UK so viel Erfolg beschieden ist, dass sie auch bei uns die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen…
Addendum 12:15: Danke an Sebasitain Jäger vom WU DRAM Clan, der uns auf den deutschen Importeur hinwies und meinte, dass der WDC in Bälde ein eigenes Penelope-Fass bringen werde…
Wir haben ja bereits über den Steuerstreit zwischen Indien und Pernod Ricardberichtet, bei dem es um eine mutmaßliche Zoll-Abgabenverkürzung durch den Konzern in der Höhe von 314 Millionen Dollar geht (und um eine Strafe, die das dreifache des Jahresgewinns des Konzerns in Indien ausmacht – oder ein Fünftel des Jahresumsatzes). Im Kern geht es um den Vorwurf von falsch deklarierten „Concentrates of Alcoholic Beverages“ durch Chivas Brothers, bei denen laut den indischen Behörden versucht wurde, die wahre Alkoholstärke zu verschleiern und damit Zölle zu sparen.
Der Fall reicht bis ins Jahr 2011 zurück und beschäftigte zuletzt den Obersten Gerichtshof Indiens: Dieser forderte den Delhi High Court im Mai auf, das Verfahren nach über einem Jahrzehnt endlich zügig zu verhandeln. Eine Anhörung war jetzt für den 28. Juli 2026 angesetzt, angesichts dieser Tastache könnte der Rückzug der Klage und die Verlagerung des Streits auf den regulären Instanzenweg über die Zoll-Berufungsbehörde (CESTAT) eher taktische Gründe haben. Ob man sich bei CESTAT bessere Chancen ausrechnet oder einfach Zeit gewinnen will, ist nicht klar.
Für die Whiskyindustrie Schottlands, die nun ja nach dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen UK und Indien leichteren Zugang zum indischen Markt vorfindet, zeigt sich an diesem Fall exemplarisch, dass der Handel mit Indien nicht frei von Hindernissen und Fallstricken ist und wahrscheinlich – wenn auch in einem geringeren Maße – unberechenbar bleiben wird. Allein schon durch die vielen unterschiedlichen Zuständigkeiten und Gesetze der einzelnen Bundesstaaten steht man als Exporteur nach Indien nach wie vor vor einer Mammutaufgabe.
Pernod Ricard hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und betont, mit den Behörden vollumfänglich zu kooperieren. Der Streit ist also trotz des Rückzugs der Klage also noch länger nicht beigelegt.
Wer als Tourist ins Kingdom of Fife reist, der Region nördich und nordöstlich von Edinburgh, der hat meist zwei Gründe dafür: Whisky und Golf. Jetzt gibt es eine Destination, die diese beiden Interessen an einem Ort bündelt: Die Kingsbarns Distillery. Nach einem Bericht in The Spirits Business hat man vor dem Brennereigebäude nun ein eigenes Putting Green eröffnet – das erste seiner Art direkt bei einer Destillerie in Schottland, wie Kingsbarns sagt.
Das Putting Green ist gleich neben dem Besucherzentrum und dem Cafe angelegt worden und kann von den Gästen benutzt werden. Und um die Sache spannender zu machen, gibt es im August einen Wettbewerb: Distillery Manager Peter Holroyd wird die Löcher am Green bespielen und so einen Score festlegen, den es durch Besucher zu schlagen gilt (wir haben keine Ahnung, wie gut Peter beim Golfen ist, daher kann das alles zwischen einer leichten und einer schweren Aufgabe sein). Die, die seinen Score schlagen, nehmen automatisch an der Verlosung eines Sets der Core Range Abfüllungen Doocot, Balcomie und Coaltown teil.
William Wemyss, der Gründer und Besitzer der Brennerei sagt über das Putting Green und die Motivation dahinter:
“Golf and whisky have always felt naturally connected, and particularly so in a place like St Andrews where both are woven into the very identity of the area.”
“We believed there was an opportunity to create something visitors would genuinely remember and which could only really exist in this part of Scotland. The idea of enjoying a dram at a working distillery and then stepping onto a green overlooking the St Andrews coastline felt like a natural and fitting way to bring those two worlds together.
“As whisky tourism becomes more competitive internationally, experiences that feel authentic and distinctive become increasingly important. We believe this offers something genuinely different.”
Golffreunde können auch bei der Eden Mill Distillery ihr Spiel machen – dort hat man vor kurzem in de Brennerei einen Golf Simulator mit entsprechendem Wettbewerb installiert (wir berichteten hier).
Zwei Originalabfüllungen aus Benromach stehen heute bei Serge Valentin zur Verkostung an: ein Whisky aus der Contrast-Serie, der Côte-Rôtie Weinfässer zwei Jahre lang als Finishing-Fässer nutzte, nachdem der Whisky zunächst zehn Jahre lang in Bourbon-Fässern reifte, und ein Whisky, sortenrein aus Golden Promise Gerste gebrannt (diese Abfüllung aber nur für The Whisky Club Australia).
Diese Hinwendung zu speziellen Gerstesorten ist ein Trend, der es mittlerweile von den kleinen Farm-Destillerien zu den größeren Brennereien geschafft hat und der spannende Resultate zeigen kann (in absehbarer Zeit werden dazu höchst interessante Bottlings erscheinen – watch this space).
Bei Serge hat der Golden Promise Whisky aus dem First Fill Sherry Fass in der Verkostung jedenfalls die Nase weit vorne:
Abfüllung
Punkte
Benromach 12 yo 2014/2026 ‘Contrast Côte-Rôtie Wine Cask’ (46%, OB)
80
Benromach 13 yo ‘Golden Promise Barley Edition’ (46%, OB, exclusive for The Whisky Club, Australia, first fill sherry cask, 2026)
Für Bourbon-Enthusiasten steht die Willet Distillery weit oben in der Liste der Begehrlichkeiten – und von dort vor allem die Sourced Willets aus der Zeit, als die historische Brennerei stillgelegt war und die Familie aus anderen Brennereien spezielle Fässer aussuchte, um sie unter dem Namen Willet abzufüllen.
Eines dieser Fässer, und wohl eines der letzten jemals erhältlichen Fässer aus dieser Periode, hat sich der WU DRAM Clan für seinen nächsten Release ausgesucht, der am 7. August erscheinen wird: Der Willett Family Estate Single Barrel #5753 wird dann in einer Auflage von 96 Flaschen erhältlich sein.
Schon jetzt können wir Ihnen die Geschichte dieses Fasses, der Abfüllung und die Bezugsquellen dafür vorstellen – lesen Sie mehr unten:
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SOURCED WILLETTS – Einer der letzten seiner Art
Mit der zweiten gemeinsamen Abfüllung setzen Willett und der WU DRAM Clan ihre Zusammenarbeit fort – und präsentieren gleichzeitig ein Stück amerikanischer Whiskeygeschichte.
Im Dezember 2025 reiste das Team des WU DRAM Clan nach Bardstown, Kentucky, um direkt vor Ort zahlreiche Fässer in den Lagerhäusern der Willett Distillery zu verkosten. Ziel war es, einen außergewöhnlichen Single Barrel auszuwählen. Zwischen vielen hervorragenden Fässern stach schließlich Barrel #5753 deutlich hervor – ein Bourbon, der sofort Erinnerungen an die legendären „Sourced Willetts“ vergangener Jahrzehnte weckte.
Was bedeutet „Sourced Willett“?
Die legendären Willett Family Estate Single Barrels, die den weltweiten Ruf der Marke begründeten, stammen überwiegend aus einer Zeit, in der Willett selbst keinen Whiskey destillierte. Nach der Schließung der historischen Brennerei Anfang der 1980er Jahre wählte die Familie über Jahrzehnte hinweg außergewöhnliche Bourbons und Rye Whiskeys anderer Kentucky-Destillerien aus, ließ sie in den eigenen Rickhouses weiterreifen und füllte sie als Willett Family Estate Single Barrels ab.
Genau diese „Sourced Willetts“ genießen heute Kultstatus. Sie prägten den Namen Willett weit über die Grenzen der USA hinaus und wurden insbesondere in Deutschland durch Heinz Taubenheim einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Mit der Wiederaufnahme der eigenen Destillation im Jahr 2012 begann gleichzeitig ein neues Kapitel der Destillerie. Die heutigen Eigenproduktionen besitzen einen unverwechselbaren Stil und haben sich längst einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Gleichzeitig markiert dieser Schritt jedoch das Ende der historischen Sourced-Ära: Neue Sourced Willetts entstehen nicht mehr. Jedes heute erscheinende Fass stammt aus einem stetig kleiner werdenden Bestand – und dokumentiert damit ein Stück Bourbon-Geschichte, das sich nicht wiederholen wird.
Barrel #5753 gehört genau zu dieser Generation und zählt damit zu den letzten klassischen Sourced Willetts, die überhaupt noch auf den Markt gelangen.
Ein außergewöhnliches Barrel
Das ausgewählte Fass reifte zwölf Jahre lang in Warehouse G auf Floor 4 – einem oberen Bereich des Rickhouses, in dem hohe Temperaturen und starke jahreszeitliche Schwankungen für eine besonders intensive Reifung sorgen. Gerade diese Bedingungen führten zu einer außergewöhnlichen Konzentration des Bourbons.
Von ursprünglich 190 Litern Fassinhalt blieben am Ende lediglich 96 Flaschen übrig – ein Angel’s Share von rund 64 %. Abgefüllt wurde Barrel #5753 mit kräftigen 65,1 % vol. beziehungsweise 130,2 Proof. Selbstverständlich erfolgte die Abfüllung ungefärbt und ohne Kühlfiltration.
Sensorisch präsentiert sich Barrel #5753 mit außergewöhnlicher Konzentration. Dunkles Karamell, geröstete Eiche, Leder, Tabak, kandierte Früchte und intensive Gewürznoten verbinden sich mit einer öligen, fast sirupartigen Textur und enormer Tiefe – ein Profil, das viele Bourbon-Liebhaber unmittelbar an die legendären alten Willett Family Estate Bottlings erinnert.
„Willetts mit diesem Profil findet man heute in der freien Wildbahn praktisch nicht mehr. Als Bourbon- Nerd suche ich seit Jahren nach genau diesem Stil. Dass wir bei unserem Besuch ausgerechnet ein Fass wie Barrel #5753 im Warehouse gefunden haben und nun sogar als eigene Abfüllung veröffentlichen können, war ein echter Lucky Punch. Genau dieses intensive, fast sirupartige Profil hat die legendären Sourced Willetts einst so besonders gemacht – und deshalb war für uns sofort klar, dass wir dieses Fass abfüllen müssen.“
Sebastian Jäger, WU DRAM Clan
Der offizielle Verkaufsstart erfolgt am 7. August 2026 bei den WU DRAM Clan-Händlern.
Mit Barrel #5753 veröffentlicht der WU DRAM Clan nicht einfach einen weiteren Single Barrel Bourbon. Die Abfüllung steht exemplarisch für das Ende einer Epoche, die den Mythos der Willett Family Estate Single Barrels geprägt hat. Für Liebhaber klassischer Sourced Willetts dürfte sie daher weit mehr sein als eine seltene Einzelfassabfüllung – sie ist ein greifbares Stück Bourbon-Geschichte.
Recht intensiv war bisher die Geschichte der irischen Killarney Brewing & Distilling Company. Der kombinierte Standort für Destillerie und Brauerei wurde 2022 nach einigen Verzögerungen eröffnet. Doch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Unsicherheiten bei Zöllen, „globalen Störungen der Lieferketten, steigenden Produktionskosten und anhaltendem geopolitischen sowie handelsbezogenen Druck“, wie KBD im vergangenen Jahr mitteilte, zwangen KBD Ende Juli 2025 zur Einstellung der Produktion (wir berichteten). Nachdem das Unternehmen einen neuen Investor nicht finden konnte, bestellte das irische High Court zum Liquidator der KBD James Anderson. Alle 54 Beschäftigten des Unternehmens wurden entlassen (auch hier berichteten wir).
Jetzt hat die Private-Equity-Gruppe Spirit Capital die Killarney Brewing & Distilling Company übernommen. Das in Zug (Schweiz) ansässige Unternehmen bestätigte den Abschluss der Übernahme, wie The spirits business schreibt, zu einem nicht genannten Preis. Spirit Capital besitzt über ihren 2007 erworbenen französischen Geschäftsbereich Spirit France drei Calvados-Marken und zwei Armagnac-Marken. Mit dem Kauf in Killarney steigt das Unternehmen erstmals in das Geschäft mit Irish Whiskey ein.
Spirit Capital sieht die Übernahme als ein „langfristiges“ Engagement und kündigte Pläne an, „lokale Arbeitsplätze wiederaufzubauen“. In einer Erklärung heißt es:
“We have enormous respect for the work and ambition of all those previously involved, and our intention is to preserve that value and bring the facility back into productive use on a phased, responsible and properly managed basis.”
“Our immediate priority is to complete the necessary transition work across safety, compliance, licensing, utilities, engineering and operational planning before activity is recommenced.“
“As the project moves forward, we intend to work constructively with local contractors, suppliers, professional advisers and stakeholders where possible. Rebuilding local employment and supporting the Killarney and Kerry brand will be central to our approach.”
KBD stellte einen Blended Irish Whiskey sowie verschiedene Biersorten und einen Gin her. Die Markteinführung des ersten am Standort produzierten Whiskeys war ursprünglich für 2028 geplant.
Mit seinen Whisky-Wanderungen im Ruhrgebiet und Rheinland bietet Sven Vogel eine Kombination aus Natur, Bewegung und Whiskywissen. Im letzten Monat stellte er bereits auf Whiskyexperts seine angebotenen Touren vor, noch in Planung befand sich neue Route in Dortmund. Heute kann Sven Vogel nun die Premiere der Whiskywanderung Dortmund ankündigen: Sie findet am Samstag, den 5. September 2026, um 13:30 Uhr statt. Alle weiteren Details finden Sie in der folgenden Mitteilung:
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Whiskywanderung Dortmund: Neue Route verbindet Industriekultur und grüne Oasen
Die Whisky-Wanderungen von Sven Vogel wachsen weiter: Mit der neuen Route 3 (Dortmund) feiert das beliebte Erlebnisformat nun auch im Dortmunder Süden Premiere. Nach den etablierten Touren im Ruhrgebiet und in Köln kommt damit erstmals eine Wanderung in die traditionsreiche Bierstadt Dortmund – und verbindet dort auf besondere Weise Whiskygenuss, Natur und Industriegeschichte. Die Route 3 führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus grünen Oasen und beeindruckender Industriekultur. Auf dieser Tour werden fünf ausgewählte Whiskys verkostet – ergänzt um ein frisch gezapftes Bier bei der Bergmann Brauerei etwa auf halber Strecke. Damit erhält das bewährte Konzept in Dortmund eine ganz eigene, lokale Note: Bewegung in der Natur, spannende Geschichten rund um Whisky und gemeinsame Genussmomente, hier zusätzlich verbunden mit einem Stück Dortmunder Braukultur.
Die Wanderung startet und endet im weitläufigen Rombergpark, einem der grünen Wahrzeichen der Stadt. Von dort geht es in Richtung Phoenix West – einem der spannendsten Schauplätze des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Nach dem Stopp an der Bergmann Brauerei führt der Weg weiter vorbei am imposanten Viadukt der Hympendahlbrücke und entlang der Emscher zurück zum Ausgangspunkt im Rombergpark – immer begleitet von passenden Whiskyverkostungen und interessanten Hintergrundinformationen.
„Whisky lebt von Geschichten, Herkunft und den Menschen, mit denen man ihn genießt. In Dortmund kommt mit der Industriekultur und der Braukultur noch ein ganz eigenes Kapitel hinzu – genau diese Verbindung macht die neue Route so besonders“, sagt Sven Vogel. Die Whisky-Wanderungen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem besonderen Erlebnisformat entwickelt. Die Kombination aus Natur, Bewegung und Whiskywissen begeistert regelmäßig Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Deutschlands, viele Termine sind frühzeitig ausgebucht. Mit Dortmund erweitert sich das Angebot nun um einen weiteren Standort – neben den bestehenden Routen in Gelsenkirchen/Essen, Recklinghausen und Köln.
Die Premiere der neuen Dortmunder Route findet am Samstag, den 5. September 2026, um 13:30 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 55 Euro pro Person und beinhaltet neben den fünf Whiskys und dem Bier bei der Bergmann Brauerei unter anderem ein originales Glencairn-Glas inklusive Glashalterband, Shortbread und Wasser. Die Tour dauert inklusive der Verkostungspausen rund 3 bis 3,5 Stunden und ist sowohl für Einsteiger als auch für Whisky-Kenner geeignet; eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Damit niemand fahren muss, ist die An- und Abreise bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, etwa über die Straßenbahnhaltestelle Rombergpark.
Ausblick: Weitere Termine für die Dortmunder Route sind in Planung und werden abhängig von der Nachfrage bekannt gegeben. Tickets für die Wanderungen können über die Seiten www.malts-at-home.com oder www.whisky-wandern.de erworben werden.
Auch am heutigen Dienstag können wir Ihnen wieder die Neuheiten vorstellen, die über Kirsch Import ihren Weg in den Handel in Deutschland finden werden.
Die Thompson Bros. sind gleich dreimal vertreten. Neben dem Final Release des TB/BSW Blended Scotch Whisky und acht Jahre alten Sutherland Single Malt ist dies auch Batch 6 der Mystery Malt Series, zu der 38 Whiskys im Alter von sechs bis 29 Jahren gehören. Mit der Limited Edition Hungarian Oak Sherry setzt Raasay ihre Maturation Series fort, und von The Glenturret erreicht die 2025er Ausgabe ihres Glenturret 14 yo Peat Smoked unseren Markt.
Alles zusammengerechnet werden also insgesamt 42 neue Abfüllungen den Handel erreichen!
Hier alle Details (so weit wie möglich) sowie Verkostungsnotizen:
Von der finalen Auflage eines populären Blended Scotch über noch beliebteren Clynelish Single Malt bis hin zum begehrten Mystery Malt: Die neuen Releases der Thompson Bros. lassen keine Liebhaberwünsche offen.
Hinter dem kryptischen TB/BSW 9 y.o. verbirgt sich ein Erfolgs-Blend mit Highland-Seele. Die Zutaten? Ein top Preis-Genuss-Verhältnis und das nostalgische Sherry-Profil der Reihe. Dieses Final Release bietet die letzte Chance auf den Genuss des gefeierten schweren, öligen Whiskys mit Noten von antikem Leder und Möbelpolitur.
Clynelish ist nicht nur der Highland-Liebling der Thompson Bros. Mit dem Sutherland (Clynelish) 8 y.o. zollen sie der Küstenbrennerei Tribut und fangen ihre Essenz ein – ölig, mineralisch und unverwechselbar wachsig.
Alkoholgehalt: 48% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert
Tasting Notes
Aroma: In der Nase vereinen sich maritime Akzente mit hellen Zitrusfrüchten, die von einer charakteristisch wachsigen und öligen Textur getragen werden.
Geschmack: Am Gaumen zeigt sich eine lebendige Mineralität im Zusammenspiel mit feiner Honigsüße und der typischen öligen Fülle der Küstendestillerie.
Nachklang: Der langanhaltende Nachklang überzeugt durch seine maritime Präsenz und eine dezent würzige Note.
Was diesen Sutherland auszeichnet, ist weniger die laute Geste als vielmehr seine unverkennbare, fast schon archaische Textur. In einer Welt voller überladener Finishes besinnt sich dieser Single Malt auf das Wesentliche: den puren, wachsigen Charakter einer Highland-Legende, der hier in seiner jugendlichen Brillanz eingefangen wurde.
Eine lokale Hommage aus dem Herzen Sutherlands
Die Thompson Brothers aus Dornoch haben mit diesem Batch 001 eine Liebeserklärung an ihren unmittelbaren Nachbarn, die weltberühmte Clynelish Distillery, geschaffen. Nur wenige Meilen trennen den Abfüller von der Brennstätte, deren Destillat für seine ölige Fülle und mineralische Tiefe bekannt ist. Die Reifung von acht Jahren in handverlesenen Fässern bewahrt die lebendige Note des Spirits, während die Abfüllung mit 48 % Vol. ohne Kältefiltration und ohne Farbstoffe den unverfälschten Brennereistil konserviert.
Wachsige Eleganz und maritime Aromen
Im Glas präsentiert sich der Whisky in einem strahlenden Gelbgold. Das Bouquet offenbart sofort die für die Destillerie so typische wachsige Textur, begleitet von hellen Zitrusaromen, grünem Obst und einer feinen, maritimen Note. Am Gaumen entfaltet sich eine lebhafte Komplexität aus salziger Tiefe und dezenter Honigsüße, die in ein langanhaltendes, würzig-mineralisches Finale übergeht.
Ein Charakterstück für Kenner puristischer Highlands
Dieser Sutherland ist eine ausdrückliche Empfehlung für Genießer, die das Besondere im Authentischen suchen und die maritime Würze der schottischen Ostküste zu schätzen wissen. Mit einer strengen Limitierung auf lediglich 2.187 Flaschen richtet sich Batch 001 an Entdecker, die diesen Single Malt am besten pur bei Raumtemperatur verkosten. Das markante gelbe Label mit der roten Wildkatze unterstreicht dabei optisch den stolzen, regionalen Ursprung dieses handwerklichen Whiskys.
Mystery Malt Series #6 Single Malt Scotch Whisky Thompson Bros.
Alkoholgehalt: 46.3% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert
Die Chance auf einen 21-jährigen Clynelish für nur 69,90€ UVP gibt’s im neuen Batch der Mystery-Malt-Reihe. Wie gehabt verbirgt jede der Flaschen im Einheitslook einen Single Malt Scotch, der seine Identität erst beim Öffnen preisgibt.
Zur sechsten Ausgabe gehören 38 Whiskys im Alter von sechs bis 29 Jahren. Auf der Website gibt es einen Vorgeschmack darauf, welche etablierte Brennerei oder New Wave Distillery dieses Mal für Überraschung sorgt.
Raasay setzt auf rare Hölzer: Hungarian Oak Sherry setzt Maturation Series fort
Die neue Ausgabe der „Oak Species Maturation Series“ rückt die Quercus petraea aus der Region des Zemplén-Gebirges in Ungarn in den Fokus. Anders als seine Vorgänger setzt der Isle of Raasay Hungarian Oak aber nicht nur auf neue Fässer, sondern bereichert die Eichenwürze durch die Vorbelegung mit Oloroso Sherry.
Die Eiche aus dem gebirgigen Nordosten Ungarns zählt zu den weltweit wertvollsten Hölzern für den Fassbau. Lange bevor französische Eiche zum unangefochtenen globalen Standard wurde, vertrauten Spitzenwinzer in ganz Europa, darunter auch in Frankreich, bei der Reifung ihrer besten Weine stark auf ungarische Eiche.
Wie für Raasay typisch reiften getorfte und ungetorfte Destillate der Brennerei getrennt in den Fässern und wurden anschließend verschnitten. Das Ergebnis balanciert die der ungarischen Eiche eigene Würze durch das tiefe, an Trockenfrüchte erinnernde Profil des Oloroso – für Noten von Orange, Ingwer und rauchigem Speck.
Isle of Raasay Single Malt Whisky Oak Species: Hungarian Oak Oloroso Sherry Barrique
Alkoholgehalt: 50% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert
Tasting Notes
Aroma: Ein feiner Rauchschleier legt sich über die würzige Schärfe von Ingwer und die röstige Tiefe von Kaffee. Dahinter entfalten sich edle Nuancen dunkler Schokolade zu einem vielschichtigen Bouquet.
Geschmack: Die Süße reifer Brombeeren verschmilzt am Gaumen mit markanten Akzenten von Bitterschokolade und herbem Kaffee. Eine lebhafte Ingwerwürze verleiht dem Körper eine strukturierte und ausdrucksstarke Präsenz.
Nachklang: Das Finale präsentiert sich langanhaltend und wird von der charaktervollen Würze ungarischer Eiche getragen. Ein dezenter Nachhall von trockenem Rauch rundet den Genuss elegant ab.
Es gibt Momente, die sofort eine Geschichte von fernen Küsten und unberührter Natur erzählen – dieser Single Malt von der Isle of Raasay ist ein solches Erlebnis. Auf der kleinen Hebriden-Insel, die von nur 161 Menschen bewohnt wird, entsteht ein Destillat, das die raue Wildheit der See mit einer bemerkenswerten handwerklichen Finesse verbindet. Es ist die gelungene Symbiose aus lokalem Terroir und dem Mut, bei der Fassauswahl neue, kontinentale Wege zu gehen.
Von vulkanischem Gestein und ungarischen Wäldern
Die Isle of Raasay Distillery, die erste legale Brennerei der Insel, nutzt für ihre Produktion die geologischen Besonderheiten ihrer Heimat. Das mineralreiche Wasser fließt über vulkanisches Gestein und wird durch jurassischen Sandstein gefiltert, was dem Spirit bereits während der drei- bis fünftägigen Fermentation eine ausgeprägte Fruchtigkeit verleiht. Für diese limitierte Edition der „Oak Species Maturation Series“ reifte der im Jahr 2021 destillierte Whisky in seltenen ungarischen Ex-Oloroso Sherry Barriques (Quercus Petraea). Diese spezielle Eichenart und die vorherige Belegung mit Sherry geben dem nur vier Jahre gereiften Whisky eine Tiefe, die man sonst oft erst bei deutlich älteren Abfüllungen findet.
Ein Zusammenspiel aus Brombeere, Ingwer und dunkler Schokolade
Schon beim ersten Schwenken im Glas offenbart der Whisky seinen warmen Kupferton, der ganz ohne Farbstoffe auskommt. In der Nase zeigt sich eine dezente, sehr elegante Rauchigkeit, die von würzigem Ingwer und dem Duft frisch gerösteten Kaffees untermalt wird. Am Gaumen entfaltet sich die volle Komplexität der 50 % Vol.: Saftige Brombeernoten treffen auf die herbe Süße von dunkler Schokolade, während die ungarische Eiche für eine feine, trockene Würze sorgt. Dank des Verzichts auf Kühlfiltration bleibt das Mundgefühl voll und ölig, was die Aromen von Sherry und leichtem Rauch langanhaltend zur Geltung bringt.
Ein moderner Klassiker für Entdecker
Dieser Single Malt ist eine ausdrückliche Empfehlung für Genießer, die das spannende Wechselspiel zwischen Rauch und Süße suchen. Mit einer weltweiten Limitierung von 8.000 Flaschen richtet sich diese Abfüllung an Sammler und Entdecker, die den Einfluss seltener Holzarten auf den Charakter eines Whiskys schätzen. Er entfaltet sein gesamtes Spektrum am besten pur bei Zimmertemperatur in einem Stielglas. Ein paar Tropfen Wasser können helfen, die fruchtigen Nuancen noch weiter zu betonen und die würzige Kraft der Eiche sanft abzurunden.
Rare Rauchzeichen: Glenturret 14 y.o. aus Sherry Casks
Die rauchigen Zeiten der Glenturret Distillery sind Geschichte: 2025 wurde in Schottlands ältester noch aktiver Brennerei letztmalig aus Torfmalz destilliert. Der Glenturret 14 y.o. Peat Smoked zeigt den nun rarer werdenden, feinrauchigen Stil in Verbindung mit reiner Sherryfassreifung.
Eigentlich als „Distillery Exclusive“ abgefüllt, steht der Highlander aus dem 2025er Release jetzt auch Genießern hierzulande zur Verfügung. Oloroso und Pedro Ximénez Sherry Casks statten ihn mit einem vollen Aroma aus Trockenfrüchten aus, begleitet von karamellisiertem Apfel, Ingwerkuchen und Nuancen von zartem Torfrauch. Am Gaumen verschmelzen süße Holzgewürze, Anis und Melasse mit Torf und dunklen Eichentönen, die in einen warmen, rauchigen Nachklang münden.
Glenturret 14 y.o. Peat Smoked – 2025 Release
Alkoholgehalt: 48% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert
Tasting Notes
Aroma: Getrocknete Früchte und glasierte Äpfel treffen auf die würzige Note von Ginger Cake. Ein feiner Schleier aus Torfrauch und süßlichen Holznoten verleiht dem Bouquet eine elegante Tiefe.
Geschmack: Dichte Melasse und dunkles Eichenholz verschmelzen mit markanten Anisnoten zu einer komplexen Einheit. Eine charaktervolle Torfpräsenz sorgt am Gaumen für Struktur und Kraft.
Nachklang: Der Abschluss gestaltet sich intensiv mit einem langanhaltenden, rauchigen Nachhall.
Es sind die feinen Nuancen und die handwerkliche Ästhetik, die bei diesem Glenturret sofort ins Auge fallen. In der ockerfarbenen Tiefe des Destillats spiegelt sich die Geduld von 14 Jahren Reifezeit wider, während der subtile Rauch eine Geschichte von Tradition und Feuer erzählt, die weit über den Moment des Einschenkens hinausreicht.
Tradition aus der ältesten Brennerei Schottlands
Die Wurzeln dieses Single Malts reichen zurück bis ins Jahr 1763, was die Glenturret Distillery zur ältesten arbeitenden Brennerei Schottlands macht. Für das 2025 Release wurde die gemälzte Gerste sorgsam über Torffeuer gedarrt, um jene charakteristische Rauchnote zu erzeugen, die das Herzstück dieser Abfüllung bildet. Die 14-jährige Reifung im schottischen Klima verleiht dem Destillat eine besondere Tiefe, die durch den Verzicht auf Kühlfiltration und Farbstoffe in ihrer reinsten, authentischen Form erhalten bleibt.
Ein Wechselspiel aus Rauch und Süße
In der Nase entfaltet sich ein komplexes Bouquet, bei dem getrocknete Früchte auf die Süße von Toffee-Apfel und würzigen Ingwerkuchen treffen, sanft umhüllt von feinen Torfrauchschleiern. Am Gaumen zeigt sich der Highland-Charakter mit einer dichten Textur, in der Noten von Anis und Melasse mit dunkler Eiche verschmelzen. Die 48,0 % Vol. tragen die Aromen präzise und führen in einen langen, ausdrucksstarken Abgang, der von einer eleganten, süßen Holzwürze geprägt ist.
Anspruchsvoller Genuss für Kenner
Dieser Single Malt ist eine Empfehlung für jene Genießer, die das Zusammenspiel von kräftigem Rauch und reifer Fruchtigkeit schätzen. Er entfaltet seine volle Aromenvielfalt am besten pur bei Zimmertemperatur in einem tulpenförmigen Glas, um die vielschichtigen Noten der dunklen Eiche zur Geltung zu bringen. Die edle Präsentation in der markanten blau-cremefarbenen Box unterstreicht den kuratierten Charakter dieses Whiskys und macht ihn zu einem besonderen Fundstück für jede anspruchsvolle Sammlung.
Spiritory, der Online-Spiritousenmarktplatz aus Deutschland, tritt aus der digitalen Welt heraus und eröffnet in München sein erstes Ladengeschäft. In der Plinganserstraße 6 im Stemmerhof in Münchens Stadtteil Sendling vollzieht Spiritory den Schritt in den Einzelhandel, am Juli 2026 um 17:00 Uhr findet dort das Grand Opening statt. Was Sie an diesem und den folgenden Tag im Spiritory Premium Spirituosenshop in München erwartet, können Sie in der folgenden Aussendung von Spiritory in Wort und Bild erfahren:
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Spiritory, Europas führender Spirituosenmarktplatz, eröffnet neuen Premium Spirituosenshop in München
München, 21. Juli 2026: Spiritory, Europas führender Marktplatz für seltene Whiskys und Premiumspirituosen, eröffnet am 24. Juli 2026 sein erstes Ladengeschäft in München. Als digitale Plattform verbindet das Unternehmen Whisky-Käufer und Verkäufer in ganz Europa. Mit dem Schritt in den Einzelhandel wird der Premium-Gedanke von Spiritory erstmals physisch erlebbar, in einem Ort, den man betreten, erkunden und entdecken kann.
Spirituosen-Shop als Erlebnis
Im Spiritory Shop rücken die Produkte und Marken wieder ins Zentrum: Jede Flasche bekommt ihren Platz und ihren Kontext, statt im Regal zu verschwinden. Storytelling und Markenbindung stehen im Vordergrund, denn hinter jedem Whisky steht eine Brennerei, eine Region, eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. So wird der Weg in den Einzelhandel wieder zu dem, was er sein sollte: ein Erlebnis mit Entdeckerfreude statt reiner Regalware.
Raritäten & Limitierte Editionen zur Eröffnung
Die Eröffnungsauswahl umfasst über 100 Flaschen, darunter seltene Single Malts, limitierte Abfüllungen und Premiumspirituosen aus Destillerien in Schottland, Irland, Deutschland, Japan und Amerika. Persönliche Beratung durch das Spiritory Team ist fester Bestandteil des Konzepts.
„Unser Wunsch ist es, jedem, der den Laden betritt, ein besonderes Erlebnis zu bieten, egal ob man gerade erst mit Whisky & Spirituosen anfängt oder ein erfahrener Kenner ist. Wir haben etwas für jeden“, sagt Janis Wilczura, CEO von Spiritory. „Im Shop trifft alt auf neu, ein Klostertisch auf ein asymmetrisches Regal, offene Klinkerwand auf ein Neonschild. Wir sehen unser Konzept als Brücke zwischen den Generationen, welche wir verbinden wollen.“
Spiritory betreibt seit 2022 einen Marktplatz und Ökosystem, auf dem Genießer, Sammler und Enthusiasten sowie Verkäufer aus ganz Europa seltene und sammelwürdige Spirituosen, insbesondere Whisky, zu transparenten Marktpreisen handeln können. Zu den Investoren von Spiritory zählt auch der Münchner Comedian Michael Mittermeier.
Grand Opening am 24. Juli im Stemmerhof
Der Laden eröffnet am Freitag, den 24. Juli 2026, um 17:00 Uhr in der Plinganserstraße 6 im Stemmerhof in Münchens Stadtteil Sendling die Tore. Aufgebaut wie eine Galerie in einer denkmalgeschützten Scheune, ist er Münchens neuester Place-To-Be für Whisky- und Spirituosenliebhaber. Die regulären Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr.
Auch in dieser Woche können wir Ihnen wieder neue Einträge in der us-amerikanischen TTB-Datenbank vorstellen. Heute sind es zwei: Der Klassiker in der Range der Speyside-Brennerei The Glenlivet wird in einer Kyoto Edition erscheinen, zudem kündigt sich die vierte Abfüllung der Icons of Campbeltown vor Glen Scotia an. Die Details:
The Glenlivet Aged 12 Years Kyoto Edition genoss ein Finish in ausgewählten Mizunara Oak Casks, und kam anschließend mit 40 % Vol. in die Flaschen. Hier die Etiketten:
Wir müssen schon auf das Backlabel schauen, um den Eintrag der Campbeltown-Destillerie der Glen Scotia als Release No.4 der Icons of Campbeltown zu identifizieren. Denn dort lesen wir:
The Icons of Campbeltown series celebrates the town’s Market Cross and the special community it represents. The limited edition 12-year-old single malt whisky has been matured in first-fill bourbon barrels before a 12 month finish in the finest Vin Santo wine casks. Nutes of rich honey, nuttiness and soft spice develop in layered complexity, leading to a long and rewarding finish, with a character reflective of its Campbeltown origin.
In die Flaschen kommt Glen Scotia Icons of Campbeltown Release No.4 mit 53,8 % Vol., die Label des Bottling sehen so aus:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Gerne und ausgiebig verkostet auf Whiskyfun werden die Malts der Highland-Brennerei Clynelish. So auch wieder am heutigen Tag. Die Session bilden vier aktuelle unabhängige Abfüllungen, die eine Reifezeit zwischen 10 und 30 Jahren vorweisen. Es sei vielleicht kein absoluter Superstar dabei, stellt Serge Valentin am Schluss seiner Verkostung fest. Seine Benotungen liegen jedoch zumeist bei 89 Punkten, was in Richtung Spitzenklasse geht. Unsere Übersicht:
Abfüllung
Punkte
Clynelish 10 yo 2015/20126 (52.8%, The Whisky Exchange, Zodiac series, Virgo, cask #51246, 255 bottles)
Die Bedeutung des Scotch-Whisky-Sektors für die schottische und auch britische Wirtschaft wurde in den letzten Jahren mehrmals deutlich dargestellt. Und nur ein kleiner Teil des Scotch Whisky wird in seiner Heimat konsumiert. Rund 90 % der gesamten Whisky-Produktion in Schottland gehen als Export in die weite Welt. Doch von der britischen Regierung veröffentlichte Zahlen zeigen, dass der Wert des exportierten Scotch sinkt. Waren es im Jahr 2022 noch 6,2 Milliarden Pfund, sank dieser Wert ein Jahr später auf 5,6 Milliarden Pfund. Und die Prognose geht von einem weiteren Rückgang aus.
Der Ausschusses für schottische Angelegenheiten (Scottish Affairs Committee) möchte jetzt mit einer neuen Untersuchung die Auswirkungen der Innenpolitik, von Handelsabkommen und Zöllen auf die Scotch-Whisky-Industrie genauer unter die Lupe nehmen. Patricia Ferguson, Vorsitzende des Scottish Affairs Committee, erklärte:
“Scotch whisky is an iconic product and one of the UK’s flagship exports, supporting thousands of jobs and making a significant contribution to Scotland’s economy, particularly in rural communities. However, the industry is operating in an increasingly challenging environment, facing trade uncertainty as well as rising costs and regulatory pressure at home.
“Our inquiry will examine the opportunities and challenges facing the Scotch whisky sector, and how the UK government can ensure it benefits from tariff reliefs and wider trade policy. We’ll also look at domestic pressures, such as the introduction of the Deposit Return Scheme, workforce challenges and rising energy costs. I encourage anyone with expertise in this area to submit evidence to our inquiry and inform our work.”
Wie erwartet erweitert die Highland-Brennerei Glenglassaugh ihr Portfolio um Glenglassaugh 15 Years Old. Die neue Abfüllung reiht sich neben Portsoy, Sandend und dem Glenglassaugh 12 Years Old in das Kernsortiment der Brennerei ein. Die Neuerscheinung ist mit einem Alkoholgehalt von 46 % abgefüllt. Geschmacklich soll diese zudem an Orangen, gesalzenes Karamell, Manuka-Honig und Kaffee erinnern.
“The 15 Years Old is a magnificent natural evolution, showing how our coastal location shapes the lush Glenglassaugh spirit over time. Creating this expression, I was inspired by time spent on the beach at Sandend Bay, while the sun sets over the North Sea.
“I’ve layered Pedro Ximénez Sherry and Spanish wine casks to give breathtaking and indulgent depth of flavour. Every sip offers the signature coastal character of Glenglassaugh, enveloped in a luxurious date, orange papaya and chocolate elixir.”
Glenglassaugh 15 Years Old ist ab heute (20. Juli) bei The Whisky Exchange in Großbritannien zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von £85 erhältlich. Anschließend wird das neue Bottling weltweit auf den Markt gebracht. Für Nordamerika ist der Start noch in diesem Monat geplant, für ausgewählte europäische Märkte ab August und für die Region Asien-Pazifik ab September.
Eine neue, besondere Abfüllung der Islay-Brennerei Ardnahoe stellt heute die Hanseatische Weinhandelsgesellschaft vor: Ardnahoe Chairmans Selection 6 Jahre entstand nach den persönlichen Vorgaben des kürzlich verstorbenen Gründers und Chairman Stewart Laing (wir berichteten). Der Heavily Peated Single Malt reifte in Oloroso Hogsheads, 1st Fill PX Quarter Casks & 1st Fill Bourbon Casks. Jede Flasche enthält einen persönlichen Brief von Stewart Laing, in dem er einen Einblick in die Geschichte von Ardnahoe gibt, und die Entstehung und Philosophie dieser Edition darstellt. Mehr zur Ardnahoe Chairmans Selection in der Aussendung, die wir von der Hanseatischen Weinhandelsgesellschaft erhalten haben:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
One Off Limited Bottling: Ardnahoe Chairmans Selection 6 Jahre – The Most Heavily Peated Release ever
Entstanden nach den persönlichen Vorgaben des kürzlich verstorbenen Gründers und Chairman Stewart Laing, ist die Chairman’s Selection die bisher torfigste Edition: ein Heavily Peated Single Malt aus den streng limitierten, stark getorften Beständen, die bislang nicht veröffentlicht wurden. Das Ergebnis ist eine kraftvollere Interpretation des unverwechselbaren Ardnahoe Charakters, die zugleich jene Ausgewogenheit, Komplexität und Eleganz bewahrt, für die die Destillerie bekannt ist. Die Idee und Komposition dieser Edition markiert einen emotionalen wie bedeutenden Meilenstein für die Familie Laing, die bereits seit den 1940er-Jahren zu den prägenden Namen der schottischen Whiskyindustrie zählt. Jede Flasche enthält darüber hinaus einen persönlichen Brief von Stewart Laing selbst, der Sammlern einen außergewöhnlichen Einblick in die Geschichte von Ardnahoe sowie die Entstehung und Philosophie dieser besonderen Edition eröffnet.
In Honour of Founder Stewart Laing: Ardnahoe Chairmans Selection 6 Jahre Reifung in Oloroso Hogsheads, 1st Fill PX Quarter Casks & 1st Fill Bourbon Casks
Die limitierte Edition reift sechs Jahre lang in einer außergewöhnlichen Fasskombination aus Oloroso Sherry Hogsheads, seltenen 1st Fill PX Quarter Casks und 1st Fill Bourbon Casks. Das Heavily Peated Torfprofil sorgt für ein kraftvolles Ardnahoe Raucherlebnis, das den klassischen Islay-Stil mit einer opulenten Sherry-Aromatik verbindet. Die Edition sticht durch ihre intensive Farbe hervor sowie durch eine vielschichtige Aromatik geprägt von der dominierenden Reifung in Oloroso- und PX-Fässern mit fruchtig- süßen Sherrynoten und einer ausgewogenen Würze.
Premiere: The most Heavily Peated Ardnahoe Release
Einmalig: One Off Limited Edition, die Stewarts Vision für Ardnahoe zum Ausdruck bringt
Spannende Fassreifung: Oloroso Hogsheads, 1st Fill PX-Quarter Casks & 1st Fill Bourbon Casks
6 Jahre Age Statement
Cask Strength – 60,2 % Vol. & natural colour-
Besonderheit: Jede Flasche enthält ein persönliches Schreiben von Stewart Laing selbst, das Sammlern einen seltenen Einblick in die Geschichte von Ardnahoe und die Vision hinter dieser außergewöhnlichen Abfüllung eröffnet.