Neu: Dram Way Abfüllungen vier und fünf erschienen

Zwei neue Abfüllungen des unabhängigen Bottlers Dram Way aka Malte Schweia können wir Ihnen heute vorstellen. Sie erscheinen als Edition 02 unter dem Namen „The Angel’s Share and the Devil’s Cut“. Dahinter verbergen sich ein schottischer Whisky aus einer Destillerie, die nicht genannt werden darf, und ein rauchiger Schwede aus der Vertkal-Destillerie Mackmyra.

Genaue Details zu den beiden Bottlings, die auch wieder kunstvoll gestaltet wurden, und die Bezugsquelle, finden Sie nachfolgend:

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Dram Way Abfüllungen vier und fünf erscheinen als Edition 02 „The Angel’s Share and the Devil’s Cut“

Der unabhängige Abfüller Dram Way kehrt mit einer neuen Serie zurück! Nach der ersten Edition, welche die Getreideernte in den Mittelpunkt stellte, geht es bei der neuen Serie um die Effekte, die auf den Whisky während der Reifung wirken. Mit „The Angel’s Share and the Devil’s Cut“ wird der Fokus auf Reifeprozesse gelegt, die den Charakter eines Whiskys maßgeblich prägen.

„Ich freue mich sehr, dass die neue Edition von Dram Way direkt mit beiden Abfüllungen starten kann. Für mich ist diese Abfüllreihe eine starke Weiterentwicklung des Konzepts von Dram Way. Der künstlerische Aspekts bekommt hier eine ganz neue Dimension. Finn hat es geschafft, die Gegensätze der beiden Whiskys perfekt in die Gestaltung einfließen zu lassen!“

Malte Schweia

Dram Way 04 ist der erste Whisky aus Schottland, der unter dem Dram Way Label erscheint. Zwar ist die Brennerei ein Geheimnis, doch das Geschmackserlebnis überzeugt auch für sich genommen. Der Whisky reifte in einem klassischen Ex-Bourbon Cask und wurde mit 46% Trinkstärke abgefüllt. Auf Färbung oder Kühlfiltration wurde selbstverständlich verzichtet. Die Verbindung mit dem Engel auf dem Etikett ist kein Zufall, denn der Whisky zeichnet sich durch filigrane tropische Fruchtnoten aus, die durch eine dezente Zitrusnote ergänzt werden.

Die fünfte Abfüllung steht diesen leichten Aromen konträr gegenüber: Das rauchige Destillat des Mackmyras, welches die verwendeten Wacholderzweige hier besonders schön im Aroma zeigt, trifft auf kräftige Aromen aus schottischen Starkbierfässern. Auch wenn die 44% vol. erst einmal wenig erscheinen, überzeugt der Whisky mit viel Charakter und ordentlich Kraft.

„Für mich ist „The Angel’s Share and the Devil’s Cut” eine Geschichte von Dualität. Der Engel wendet sich uns zu, wirkt offen, hell und freundlich. So ist auch der Whisky; eben eine typische Bourbonreifung, wie ich sie liebe! Der Teufel hingegen zeigt uns den Rücken. Das Etikett wirkt düster, die Gerstenhülsen schon fast verrottet. Der Whisky hat zwar keine 66,6% vol., aber er führt diese Kraft mit seiner wundervollen Rauchigkeit fort.“,

erklärt Schweia.

Beide Abfüllungen sind seit dem 24. März 2023 über die Internetseite https://www.dramway.de zu erwerben.

Whisky im Bild: The Village in Nürnberg 2023 – Eindrücke vom Pre-Opening am Freitag (43 Bilder)

Am gestrigen Freitag fand das sogenannte Pre-Opening der nach eigenem Bekunden größten Whiskymesse Deutschlands, THE VILLAGE in Nürnberg, statt. In der Halle 12 der Messe Nürnberg bieten dort eine große Anzahl Austeller die verschieden Spielarten des Whisk(e)ys. Insgesamt 2.800 verschiedenen Whisk(e)ys aus 22 Ländern, so heißt es von Veranstalterseite, warten drauf, verkostet zu werden. Das Angebot der Aussteller beschränkt sich allerdings nicht alleine auf fass-gelagerte Getreide-Spirituosen. Es findet sich eine große Auswahl an unterschiedlichen Rums, weiteren Spirituosen und alkoholische Getränken (beispielsweise Sherry und Port), sowie Weiteres. Bei unserem gestrigen Rundgang beim Pre-Opening haben wir einige der Ausstellenden fotografisch festgehalten. Wir laden Sie ein, begleiten Sie uns auf unserem kurzen Rundgang über die Messe.

Die Whisk(e)y-Messe Nürnberg THE VILLAGE findet noch am heutigen Samstag seit 11.00 Uhr ihre Fortsetzung und schließt um 19.00 Uhr. Am morgigen Sonntag, dem 26. März öffnet sie von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, genaue Informatioen zur Messe finden Sie unter www.whiskey-messe.de.

Viel Vergnügen mit und bei unserem Rundgang:

Whiskyfun: Angus verkostet 12x Ardbeg – und einen Glenforres

Eine Menge Abfüllungen aus der Brennerei Ardbeg stehen heute auf dem Verkostungszettel von Angus MacRaild, der wie üblich den Samstag bei Serge Valentin übernimmt. Dann, zum Schluss, gibt es einen Glenforres – aus der Destillerie Edradour, bevor diese von Andrew Symington übernommen und – sagen wir mal: grundoptimiert wurde. Der ist ein echter Kulturschock nach den Wertungen für die Ardbegs, und Angus bezeichnet diesen Whisky auch als selbstauferlegte Strafe für das Glück, das ihm zuvor zuteil wurde.

Aber sehen Sie selbst, hier die Tabelle der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Ardbeg 10 yo (46%, OB, 1 litre ‚For Duty Free Sale Only‘, L22244ML14 52)90
Ardbeg 22 yo 2000/2022 (53.4%, The Whisky Exchange ‚Celebrating 50 Years‘, barrel, 243 bottles)91
Ardbeg 10 yo 1999/2009 (57.5%, Chieftains Choice for German Chieftains Society, cask #114, barrel, 228 bottles)92
Ardbeg 25 yo 1976/2002 (53.5%, OB, for Velier, Single Cask, sherry butt, cask #2396, 492 bottles)94
Ardbeg 30 yo 1975/2006 (40.9%, OB, cask #4699, bourbon, 121 bottles)86
Ardbeg 29 yo 1975/2005 (44.7%, OB for Islay Festival 2005, cask #4719, ex-fino hogshead, 188 bottles)92
Ardbeg 31 yo 1974/2005 (51.8%, OB for UK, cask #2751, bourbon, 141 bottles)93
Ardbeg 31 yo 1974/2005 (52.1%, OB for Oddbins, cask #2752, bourbon, 133 bottles)92
Ardbeg 32 yo 1974/2006 (54.5%, OB for Germany, cask #3326, bourbon, 110 bottles)94
Ardbeg 31 yo 1973/2004 (49.3%, OB, cask #1143, bourbon hogshead, 216 bottles)93
Ardbeg 1964/1996 (40%, Gordon & MacPhail ‚Connoisseur’s Choice‘)89
Ardbeg 30 yo 1967/1997 (50.3%, Signatory Vintage for USA, cask #1141, oloroso sherry butt,  510 bottles)96
Glenforres 12 yo ‚All Highland Malt‘ (43%, OB, 1980s)15

Fremde Federn (246): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Wer unsere Seite regelmäßig verfolgt, der wird wissen, dass die Anzahl neuer Whiskys, die in einem Monat erscheinen, nur mehr in Dutzenden gemessen werden kann. Selbst probieren kann man nicht alle, genau so wenig wie ältere Abfüllungen, die noch irgendwo erhältlich sind.

Hier schlägt die Stunde der Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten Ihnen hier einen Platz, an dem Sie ihre Tasting Notes vorstellen können.

Unsere Serie „Fremde Federn“ am Samstag ist unser Forum für jene Genießer, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Wir möchten damit unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.

Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik deutschsprachige Blogger in der 246. Folge wieder jede Menge Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Serge verkostet: Ein Duo aus Tomintoul

Am Freitag kamen die Tasting Notes von Serge etwas später, daher heute noch nachgereicht: Er verkostet diesmal zwei Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie Tomintoul. Beide sind unabhängig abgefüllt, einer davon ist 12 Jahre alt, der zweite satte 40. Und ja, der Ältere hat diesmal die Nase deutlich vorne.

Hier die Verkostung als Tabelle:

AbfüllungPunkte

Tomintoul 12 yo 2010/2022 (58.4%, Watt Whisky, Ruby Port finish, 282 bottles)82
Tomintoul 40 yo 1972/2012 (48.5%, Maltbarn, bourbon)88

Elch-Whisky macht nach Brandkatastrophe einen „Neustart“

Unsere Leser werden sich noch an die Nachricht von Mitte Februar erinnern: Damals stand der Dachstuhl der Brauerei und Brennerei in Vollbrand – der beherzte Einsatz der lokalen Feuerwehren verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude.

Jetzt ist der Elch zurück – mit einem Posting auf Facebook und einer neuen Abfüllung: Neustart. Der sieben Jahre lang im Cognac-Fass gereifte Whisky ist kein normales Bottlimg, sondern ein Beitrag zu dem, was der Name der Abfüllung sagt – daher trägt er auch einen deutlich höheren Preis als die anderen Whiskys aus der Elch-Brennerei. Man selbst sagt dazu:

NEUSTART. Der 14. Februar 2023 wird uns wohl immer im Gedächtnis bleiben. Schockiert mussten wir zusehen, wie der Dachstuhl unseres Brauerei- und Brennerei-Gebäudes komplett ausbrannte. Nur durch den Einsatz der Feuerwehren konnte noch schlimmeres verhindert werden. Danach begann für uns die Stunde Null. Aufgeben war und ist keine Option. Für alle, die unseren Neustart unterstützen möchten, haben wir einen besonderen Whisky abgefüllt. „Neustart“ ist eine Einzelfass-Abfüllung, die 7 Jahre im Ex-Cognac-Fass gelagert hat. Der Preis dieser Flasche liegt deutlich höher als gewöhnlich – der Überschuss wird für den Wiederaufbau unserer Brauerei und Brennerei verwendet. Der Whisky ist unter www.elch-whisky.de, bei uns in der Wirtschaft und an unserem Stand auf der Village in Nürnberg erhältlich. Vielen Dank an alle Unterstützer!

Wir wünschen Georg Kugler und dem gesamten Team viel Erfolg mit der Neustart-Abfüllung!

TTB-Neuheit: Loch Lomond 22yo The Open Course Collection Limited Edition 151st Royal Liverpool

Die Loch Lomond Special Edition mit Rioja-Finish ohne Altersangabe zum 151st Royal Liverpool, dem britischen Golf-Highlight in diesem Juli, haben wir Ihnen ja schon Mitte Januar vorgestellt – nun kommt die zweite Sonderedition dazu, diesmal ein im Jahr 2000 destillierter und 22 Jahre alter Whisky: Der Loch Lomond 22yo The Open Course Collection Limited Edition 151st Royal Liverpool.

4.500 Flaschen des mit 48,2% vol. Alkoholstärke abgefüllten Whiskys wird es geben. Der Spirit dafür stammt aus den straight neck pot stills und den swan neck pot stills der Destillerie in den Highlands, reifen konnte er in amerikanischen Eichenfässern, bevor er in Bio-Weinfässern nachreifte. Auch seine vor allem ungetorfte Gerste (ein wenig getorfte Gerste ist auch dabei) wurde ebenfalls auf biologische Weise gezogen.

Im Geschmack bietet der Loch Lomond 22yo The Open Course Collection Limited Edition 151st Royal Liverpool laut Etikett Gartenfrüchte und tropische Früchte wie Ananas, Mango und Grapefruit, Vanille und einen Hauch getoasteter Eiche. Im Finish findet man Ingwer und Zimt.

Und so sehen die Etiketten aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Double Sherry Butt Finish: Aberlour 18yo mit neuem Liquid & neuer Flasche

Die Aberlour Distillery aus der Speyside veröffentlicht ihren 18 Jahre alten Single Malt Whisky in einer Neuauflage. Dieser neue Aberlour 18yo erhält ein Finish in ex-Oloroso und ex-Pedro Ximenez Sherry Butts, das Ergebnis ist, wie es in der Pressemitteilung von Pernod Ricard Deutschland heißt, ein langer, komplexer Whisky mit anhaltender Süße. Alle weiterenn Details zu dieser neuen Abfüllung, die ab sofort im Handel und online erhältlich ist, sowie die dazu gehörenden Tasting Notes finden Sie in der Presseaussendung:

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Double Sherry Butt Finish: Aberlour 18yo mit neuem Liquid & neuer Flasche

Die traditionelle Aberlour Distillery verknüpft für seine neue Idee des 18yo Single Malt Whiskys wieder das Beste aus zwei Welten: Die Reifung in Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässern. Das Double Cask-Verfahren verleiht dem schottischen Whisky einen außergewöhnlichen Geschmack. Die neue 0,7l Flasche mit dem neuen Liquid ist ab sofort im Handel und online erhältlich.

Die Neuauflage des 18yo ist noch komplexer und strotzt vor Kraft durch sein finishing in ex-Oloroso und ex-Pedro Ximenez Sherry Butts. Dafür wurde der exquisite 18 Jahre alte Whisky in speziell ausgewählten First Fill Oloroso Sherry Fässern veredelt, die für ihre saftigen Rosinen- und Lakritz-Aromen bekannt sind. Danach mit PX Sherry Fässern kombiniert, die ihm eine intensive, sirupartige Süße verliehen. Das Ergebnis ist ein langer, komplexer Whisky mit anhaltender Süße, der am Gaumen reichhaltig und fruchtig ist, mit Noten von Aprikose, schokoladenüberzogenen Rosinen, Süßholzwurzel und geriebener Muskatnuss.

Das Aberlour-Erlebnis in Vollendung


Eyck Thormann, Brand Ambassador Dark Spirits & Prestige bei Pernod Ricard Deutschland:

„Die neue Flasche ist Genuss in unübertroffener Fülle. Der 18yo überzeugt durch enorme Tiefe mit fruchtigen und würzigen Noten. Es ist ein mehrfach ausgezeichneter Hochgenuss, der auch erfahrene Whisky-Kenner:innen begeistert“.

Seit jeher steht Aberlour für feinste Qualität. Um dies zu gewährleisten, verarbeitet Aberlour zur Herstellung des Single Malts ausschließlich regionale Gerste, nutzt natürliches Quellwasser des Ben Rinnes und verwendet nur die besten Sherryfässer aus Spanischer Eiche. Mit dem Double Cask-Verfahren hat sich die Whisky-Destillerie nicht nur einen Namen in der Malt Whisky-Industrie Schottlands gemacht, sondern kombiniert zwei Aromawelten. So reifen die Single Malts aus Aberlours Standard-Portfolio sowohl mehrere Jahre in Ex-Bourbonfässern als auch für die gleiche Dauer in Ex-Sherryfässern. Hierdurch kreiert die Aberlour Destillerie ein aromatisches und intensives Bouquet.

Tasting Notes

Aroma: Saftige Rosinen und Lakritzdüfte steigen in die Nase, kombiniert mit dem Geruch von PX Sherryfässern
Taste: Reichhaltig und fruchtiger Geschmack von Aprikose, Schoko Rosinen und geriebener Muskatnuss
Finish: Intensive Vollmundigkeit, sirupartige Süße

Das neue Liquid kommt in der 0,7l Flasche in den Handel.. Alkoholgehalt: 43 %

Keine Chance für Schummler: Weinquelle‘s Collectors Corner

Limitierte Abfüllungen, die schnell – auch dank sogenannter Bot-Käufer – ausverkauft sind und dann genauso schnell mit einem deutlich höheren Verkaufspreis auf Auktionsplattformen wieder auftauchen: Für Viele ein mittlerweile regelmäßiges Ärgernis.
Der Hamburger Wein- und Spirituosenhändler Weinquelle Lühmann nimmt sich diesem Problem an und gibt allen Interessierten seiner limitierten Sonderabfüllungen nun eine faire Chance des Erwerbs. Wie diese aussieht, erfahren in der Presseaussendung der Weinquelle Lühmann:

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Keine Chance für Schummler: Weinquelle‘s Collectors Corner

Hamburg, 09.03.2023. Der Hamburger Wein- und Spirituosenhändler Weinquelle Lühmann nimmt sich jetzt eines Problems (und dessen Lösung) an, das vielen Käufern exklusiver, limitierter Spirituosen im Online-Handel Sorge bereitet: Die Bot-Käufer.

Die Weinquelle Lühmann bietet häufig und gerne seltene und exklusive Abfüllungen in kleiner Stückzahl an, die natürlich rasch ausverkauft sind – das liegt in der Natur der Sache. Oft erfolgen die Bestellungen aber gehäuft und in der Sekunde, in der die Produkte online sind – und ebenso oft tauchen diese Produkte dann kurz darauf bei Auktionen für einen deutlich höheren Preis auf. Hier sind Käufer aktiv, die, zumeist mit sogenannten Bots, automatisiert und nur zum Zwecke des deutlich teureren Weiterverkaufs kaufen – und nicht als Sammler oder Genießer, die dann oft in die Röhre gucken.

Um dieses Phänomen zu verhindern und allen Interessenten die gleiche, hanseatisch-faire Chance geben, Raritäten zu erwerben, wendet die Weinquelle Lühmann nun einen kleinen Kniff an:

In Zukunft werden streng limitierte Sonderabfüllungen unter den Kaufinteressenten verlost!

Jeder registrierte Kunde, der sich in sein Online-Konto einloggt, hat dann die Möglichkeit, seinen Namen in der neuen Collectors Corner „in den Lostopf zu werfen“ und sich für den Artikel zu registrieren. Die Weinquelle lässt dann den Zufall entscheiden, wer die Chance bekommt eine Flasche zu kaufen. Jeder Kunde, der an der Verlosung teilnimmt, wird binnen 48 Stunden nach Ablauf der Verlosung benachrichtigt, ob er Glück hatte.

Damit würde „schwarzen Schafen“ nicht die Teilnahme verwehrt, aber es wird sichergestellt, dass jeder Interessent und jede Interessentin die gleiche Chance auf den Erwerb hat und sich niemand vordrängeln kann. Das, so ist man bei der Weinquelle Lühmann überzeugt, ist im Interesse aller echten Sammler und Genießer und kann vielleicht auch bei anderen Händlern, denen dieses Problem ebenso begegnet, Schule machen.

https://www.weinquelle.com/collectorscorner.html

Nach dem Verkaufsstart in den USA: The Deacon nun auch bei EXPERT24 erhältlich

Anfang letzten Monat stellten wir Ihnen The Deacon vor. Sovereign Brands führte seinen neuen Scotch Whisky in den US-amerikanischen Markt ein. Die in Zusammenarbeit mit Pernod Ricard entstandene Abfüllung in einer ungewöhnlichen, kupfernen Flasche und auffälligem Etikett mit einer mysteriöse Gestalt kommt nun auch nach Europa. In Kooperation mit EXPERT24 bringt Pernod Ricard den Scotch Whisky nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Zum Start in Österreich hat EXPERT24 die exklusiven Verkaufsrechte bekommen. Darüber informierte uns heute EXPERT24 in ihrer Presseaussendung, die Sie hier im Anschluss finden:

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Nach Verkaufsstart in den USA ist der neue Scotch Whisky – The Deacon – nun auch bei EXPERT24 erhältlich

Pernod Ricard bringt den Scotch Whisky in Kooperation mit EXPERT24 nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Zum Start in Österreich hat EXPERT24 die exklusiven Verkaufsrechte bekommen.

„Deacon“ bedeutet aus dem schottischen übersetzt so viel wie ein geschickter und tüchtiger Handwerksmeister. Die fachkundigen Destillateure, die hinter „The Deacon“ Scotch stehen, werden mit der Namensgebung gewürdigt. The Deacon zu sein bedeutet, der Beste zu sein, egal was man tut.

Dieser Whisky ist eine exquisite Mischung aus rauchigen Speyside- und torfigen Islay Malt Whisky, die ihm seine komplexen, reichhaltigen und rauchigen Aromen verleihen. Ein hervorragender Blend, der sich den traditionellen Scotch-Konventionen hinwegsetzt und besonders mit seinem komplexen Geschmack überzeugt. Das verschnörkelte Muster der Flasche sowie das ikonische Maskottchen machen diesen Whisky ebenfalls besonders. Die Destillation des Scotch Whiskys erfolgt in traditionellen kupfernen Brennblasen.
Er ist der unkonventionellste Scotch, den Sie je erleben werden.

Glen Scotia stellt ihr Programm zum Campbeltown Malts Festival 2023 vor

Für das diesjährige Campbeltown Malts Festival (23.-24. Mai 2023) hat die Brennerei Glen Scotia ein umfangreiches Programm zusammengestellt.
Nach dem Malts Festival Dinner von Glen Scotia auf der Machrihanish Airbase am Dienstag Abend werden am Mittwoch unter anderem Charles Maclean MBE gemeinsam mit Master Distiller und Distillery Manager Iain McAlister zu einer besonderen Dunnage Warehouse-Verkostung einladen. Und der Master Blender der Loch Lomond Group, Michael Henry, wird eine Dekonstruiertions-Verkostung des Glen Scotia Victoriana mit fünf Drams in Fassstärke leiten.
Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Programmpunkten, viel umgänglicher, detaillierter und vor allem komplett finden Sie das Programm der Glen Scotia Distillery zum Campbeltown Malts Festival 2023 in der folgenden englischsprachigen Presseaussendung, die uns heute erreichte:

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Glen Scotia announces a remarkable programme of events for Campbeltown Malts Festival 2023 

Annual festival in the ‘Wee Toon’ will celebrate the distillery’s heritage and renaissance with a series of tastings, tours, and entertainment 
 

Award-winning whisky Distillery of the Year 2021, Glen Scotia, has announced a jam-packed series of events for this year’s Campbeltown Malts Festival (23-24th May 2023).  

A pinnacle moment in the distillery’s annual calendar, the Festival provides an opportunity for visitors to enjoy the affectionately named ‘Wee Toon’ and learn more about the world’s finest drams while soaking up the history of Scotland’s smallest whisky-making region.   

Master Distiller and Distillery Manager, Iain McAlister, and his team will be joined by a host of industry ambassadors for a programme of events that uncover the magic of Glen Scotia, which continues to gain global recognition.  

In a first for the Glen Scotia event, visitors will be able to attend a selection of talks and tasting in the Courtyard free of charge, as well as ticketed events. Should they wish to enjoy a dram at the same time, they can purchase a £25 ‘Drampack’ which will give them access to four of the distillery’s finest drams, handpicked for each tasting, as well as a branded festival Glencairn glass and a lanyard.  

Kicking off events, Glen Scotia’s Malts Festival Dinner will take place at the Machrihanish Airbase on Tuesday (23rd) evening where guests can hear from Iain McAlister and special guests alongside a three-course meal. This will be accompanied by entertainment and five drams including the yet unreleased annual limited-edition Festival Release and a number of single cask drams not otherwise available for sale.  

On Wednesday, 24th May, a taster of the schedule includes: 

  • Industry guru, Charles Maclean MBE will join Iain McAlister for a special Dunnage Warehouse Tasting, where visitors will get the chance to sample five unreleased liquids handpicked by Iain from casks in the heart of the distillery.  
  • Loch Lomond Group’s Master Blender, Michael Henry will guide a Deconstructed Victoriana Tasting using five cask-strength drams to show the makeup of Victoriana, one of Glen Scotia’s signature drams.  
  • Drinks experts Neil Ridley and Joel Harrison will take inspiration from their latest book in a series of 60-second cocktails masterclasses, using a selection of spirits including whisky and gin. They will also host a Cask Strength Tasting in the Courtyard with Iain, Charles and Michael, where visitors can listen and join along as the group make their way through a selection of Glen Scotia’s core range, limited release, and single cask samples.   
  • Felipe Schrieberg, spirits writer and musician, and Paul Archibald, drummer, will bring a bespoke Glen Scotia version of their much-loved Rhythm and Booze Project, which incorporates folk and blues music with dram tastings.  
  • Glen Scotia will unveil the results of its latest artistic collaboration through an immersive exhibition space deep inside its atmospheric warehouse. Guests will have the opportunity to hear directly from the artists themselves as well as sample liquid used during the recording  

The event will also bring together some of Argyll’s most prominent whisky figureheads for ‘New Dawn for Campbeltown’ – a panel talk in the Courtyard, hosted by Neil Ridley and Joel Harrison with Iain McAlister and guests.  

The session will explore the remarkable history of the region, from a bustling whisky hub in the Victorian era to Scotland’s smallest whisky-making region, looking at the re-emergence of the town’s distilleries, and why the world is taking notice once again, with a chance to sample Glen Scotia’s signature drams.  

This year the programme will be bigger than ever before as Glen Scotia has also teamed up with the Mull of Kintyre Music Festival, to organise a series of one-off performances, talks and tastings on two new purpose-built stages in the distillery’s Courtyard. Acts will include local Argyll band Heron Valley and Salthouse vocalist and guitarist Jenny Sturgeon.  

Launched in 2008, the Campbeltown Malts Festival is a celebration of the region known as the ‘Victorian Whisky Capital of the World’ due to its illustrious past and the role whisky-making has played in the town for centuries.  

Glen Scotia’s full programme of events and tickets are available via its website: https://www.glenscotia.com/  

Iain McAlister, Master Distiller and Distillery Manager at Glen Scotia, said:  

“Once again, The Campbeltown Malts Festival returns to the Wee Toon and we couldn’t be more thrilled with the fantastic line-up of events, which will highlight what makes the town and our distillery such a remarkable place in the world.  

“There will be a real focus on exploring our award-winning drams, and I’m really looking forward to the variety of sessions on offer for our visitors who come from all around the world.  

“We’ve managed to secure some top names from the industry, from our good friend and whisky icon, Charles Maclean, Felipe and the amazing Rhythm and Booze project, and Neil and Joel who will host a varied selection of talks and tastings.  

“Alongside tours of the town and distillery, the event, bigger and better than ever before, is a real chance for us to share what makes Glen Scotia such a special place.” 

Today, Glen Scotia is one of only three surviving distilleries in the coastal town but through a programme of continued investment and local effort, it is growing its presence in the UK and international markets, allowing the potential of Campbeltown to once again be realised.  

For further information about Glen Scotia and regular updates on the Campbeltown Malts Festival, visit www.glenscotia.com or follow:  

Twitter: @GlenScotiaMalts  

Instagram: @glenscotiamalts 

Facebook: @GlenScotiaWhisky 

Irish Distillers und Heineken mit gemeinsamen Projekt zum Gerstenanbau in Irland

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Die beiden großen Hersteller alkoholischer Getränke in Irland, Irish Distillers und Heineken, starten ein gemeinsames Projekt, um die Anbauer von Braugerste bei der Einführung regenerativer landwirtschaftlicher Praktiken auf ihren Farmen zu unterstützen. Die Erkenntnisse aus der irischen Studie, einschließlich der Informationen zu den Umweltauswirkungen der ergriffenen Maßnahmen, teilen die beiden Unternehmen und nutzen diese auch für Nachhaltigkeitsstrategien bei anderen Rohstoffen.

Insgesamt nehmen 15 irische Landwirte daran teil. Ziel des dreijährigen Projektes ist es, jede Farm beim Übergang zu einer regenerativen Landwirtschaft zu unterstützen. Das gesammelte Wissen wird auch mit anderen Landwirten geteilt. Letztendlich soll sich so die wirtschaftliche und klimatische Resilienz des Anbaus von Braugerste in Irland verbessern. Details zu diesem Projekt bietet ein Artikel des Irish whiskey magazine.

Malts of Germany – erster unabhängiger Abfüller deutscher Whiskys

Deutsche Whiskys haben längst die Kinderstube verlassen und spielen im Reigen der World Whiskys auf der großen Bühne mit. Abfüllungen aus Deutschland erfreuen sich im Land und international immer größerer Beliebtheit.

Dem trägt nun der erste unabhängige Abfüller ausschließlich deutscher Whiskys Rechnung: Malts of Germany hat sich ganz dem deutschen Whisky verschrieben. Fünf Destillerien haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam deutschen Destillerien mit besonderen und ausgesuchten Abfüllungen mehr Marktpräsenz zu bieten.

Wer diese fünf sind und was sie für die Zukunft planen, stellen wir Ihnen mit der nachfolgenden Presseaussendung und dem Flyer des unabhängigen Abfüllers vor. Und natürlich werden wir über die kommenden Abfüllungen für Sie berichten:

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Malts of Germany – erster unabhängiger Abfüller deutscher Whiskys

Deutschland hat seinen ersten unabhängigen Abfüller für ausschließlich deutsche Whiskys.

„Malts of Germany“ nennt sich das Projekt, hinter dem fünf leidenschaftliche und erfahrene Whiskybrennereien stehen:  Thomas Lesniowski (Thousand Mountains), Steffi Klöckner (Fading Hill), Bernd Ehbrecht (Nine Springs), Gregor Schraml (Stonewood) und Hans-Jürgen Filp (Singold).

Ihren ersten vielbeachteten Auftritt hatten die fünf Whisky-Enthusiasten mit Ihrem MoG-Motto (und Trinkspruch) „Auf die Freundschaft“ auf der diesjährigen Messe Prowein in Düsseldorf.

Ziel von Malts of Germany ist es, besondere und begrenzte Batches in deutschen Whiskybrennereien zu finden und als besondere Abfüllungen zu präsentieren. So soll der Deutsche Whisky in seiner Gesamtheit und Vielfalt dargestellt werden. Whiskyfans bekommen so die Möglichkeit sich leichter in der jungen deutschen Whiskywelt zu orientieren.

Malts of Germany bietet damit auch eine Plattform für hochwertige und besondere deutsche Whiskys, die die Stylistik der Whiskybrennereien abbilden.

Eine „Abenteuerreise“ sei Malts of Germany, sagen die Fünf über ihre Zusammenarbeit als unabhängige Abfüller. An deren Ende könne, so glauben sie, das Bild einer Struktur in der deutschen Whiskylandschaft mit speziellen Merkmalen und Stylistiken deutscher Whiskys sichtbar werden.

Die Idee hat Potential: Malts of Germany kann eine neue Phase der Entwicklung des Whiskylandes Deutschland einläuten.

Cheers to friendship – Auf die Freundschaft! 

Serge verkostet: Zwei sehr alte Bowmore

Es gibt keine Notwendigkeit für Serge Valentin, sich zwischen den beiden Bowmore zu entscheiden, die heute auf Whiskyfun zur Verkostung erscheinen. Lang und ausgiebig durften die Beiden in Fässern reifen, entwickelten sich dort allerdings recht unterschiedlich, wie er schreibt. Die jeweiligen Benotungen führen zu einem gerechten Unentschieden, das auf einem ähnlich hohen Niveau liegt wie die Preise, die für die Zwei zu bezahlen wären. Die Übersicht:

AbfüllungPunkte

Bowmore 30 yo ‚Release 2022‘ (45.3%, OB, 2,556 bottles)91
Bowmore 25 yo 1997/2023 ‚Symington’s Choice‘ (55.9%, Signatory Vintage, oloroso sherry butt, cask #2422, 616 bottles)91