Brown-Forman kann in dieser Woche für seine Brennerei Jack Daniel’s einige interessante Abfüllungen präsentieren. In Zusammenarbeit mit Gebr Heinemann erscheint die exklusive Travel-Retail-Serie Jack Daniel’s Tennessee Travelers. Die ersten beiden Abfüllungen der Reihe, „Sweet and Oaky“ und „Bold and Spicy“, sind ab Herbst zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 29,90 € für 50 cl erhältlich. Die Tennessee Travelers werden begleitet, wie The moodie davitt report Heinemann Director Marketing Jens Peter Peuckert zitiert, „von einer breit angelegten digitalen Kampagne bis hin zu In-Store-Promotions an Flaggschiff-Flughäfen wie Istanbul, Frankfurt, Amsterdam und Moskau Sheremetyevo.“
Mit dem Jack Daniel’s 10 year old veröffentlicht die US-Brennerei aus Tennessee zum ersten Mal ihren ersten Whiskey mit einer Altersangabe seit über einem Jahrhundert, wie Forbes schreibt. Ermöglicht wurde dies auch durch den Ausbau der Brennerei vor 5 Jahren. Durch die zwei neuen und zusätzlichen Stills und 14 Fermenter gibt der Destillerie nun die Kapazitäten und Möglichkeiten, ihren Whiskey etwas länger lagern und reifen zu lassen. Um so dann coole Sachen zu machen, sagt Chris Fletcher, Jack Daniel’s Master Distiller, gegenüber Forbes. Jack Daniel’s 10 yo ist mit 97 Proof (48,5% Vol.) abgefüllt und erscheint im nächsten Monat zu einem Preis von 70$ für die 750ml-Flasche in den Regalen. Die erste Charge wird nur limitiert erhältlich sein, und sicherlich auch nur in den USA. Doch soll diese Abfüllung jährlich neu erscheinen. Und vielleicht ja auch mal bei uns.
Nicht ganz sechs Monate nach Batch Nr. 001 (wir berichteten) veröffentlich Whyte & Mackay bereits Batch Nr. 002 der Fettercairn Warehouse Collection. Der Spirit des Fettercairn Warehouse 2 Batch Nr. 002 wurde 2009 destilliert und reifte in einer Kombination aus First-Fill-Ex-American-Rye-Barrels und First-Fill-Ex-Bourbon-Barrels. Handverlesene 29 Fässer aus dem Warehouse 2 vermählte Gregg Glass, Whisky Maker bei Whyte & Mackay, miteinander, die dann mit 48,5% Vol. in 6.000 Flaschen gefüllt wurden.
Fettercairn Warehouse 2 Batch Nr. 002 wird in dieser Woche in ausgewählten Fachgeschäften in wichtigen globalen Märkten (darunter Großbritannien, die Niederlande, Deutschland, Belgien und Frankreich) eingeführt. Die UVP in Großbritannien beträgt wie beim Batch Nr. 001 wieder £ 55, was immer noch in etwa 65 € entsprechen würde.
Auchroisk stellt in der diesjährigen Prima & Ultima Collection die älteste Abfüllung. Ganze 47 Jahre durfte dieser Single Malt der Speyside-Brennerei in einem Refill European Oak Butt reifen. Zudem war dieses Fass das allererste, das abgefüllt wurde, als am 15. Januar 1974 die Destillerie mit ihrer Produktion begann. In der Verkostungsreihe der Prima & Ultima Collection auf Whiskyfun steht heute diese außergewöhnliche Abfüllung auf dem Programm. Ihr an die Seite stellt Serge Valentin zwei recht aktuelle Indie-Abfüllung aus einem erst-befüllten Oloroso- bzw. Port-Cask. Diese Einzelfass-Abfüllungen erreichen nicht ganz die Bewertung des Auchroisk 1974, müssen sich allerdings mit ihrer jeweiligen Punktebewertung auch nicht verstecken:
Abfüllung
Punkte
Auchroisk 9 yo 2010/2020 (59.9%, Fadandel.dk, 1st fill Port barrique, cask #46, 285 bottles)
84
Auchroisk 10 yo 2010/2021 (58.7%, Fadandel.dk, anniversary, 1st fill oloroso hogshead, cask #73, 256 bottles)
87
Auchroisk 47 yo 1974/2021 (48.7%, OB, Prima & Ultima, 382 bottles)
91
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Über die neue „Erda“-Abfüllungen aus der Destillerie Highland Park, als Teil einer Serie von Whiskys, die in Zusammenarbeit mit den Bayreuther Festspielen entstanden, haben wir ja schon unlängst berichtet – und in diesem Zusammenhang auch über den Live-Stream am 20. August, in dem Dr. Sven Friedrich, Leiter des Wagner-Museums in Bayreuth und Experte für die Festspiele, und Mark Giesler, Whisky-Experte und Highland Park Kenner, über den Facettenreichtum ihrer beiden Leidenschaften sprachen und Tipps für den perfekten Wagner-Genuss in den eigenen vier Wänden gaben.
Dieser Livestream ist nun als knapp halbstündiges Video auf Youtube zu sehen – und wir bieten es Ihnen hier auch als Teil einer Presseaussendung an, die wir erhalten haben. Highland Park und Wagner – hier zum Nachlesen und Nachsehen:
Digital Talk Show „Wagner at Home“ über Musik und Highland Park jetzt als Video zum Nachsehen
Whisky trifft auf Wagner – am 25. Juli sind endlich die diesjährigen Bayreuther Festspiele gestartet. Wie bereits angekündigt, feiern wir in diesem Jahr das zweite Jahr unserer gemeinsamen Kooperation mit den renommierten Bayreuther Festspielen. Der Launch unserer exklusiven Single Casks ERDA – Earth Mother und ERDA – Sleeping Prophet würdigt dabei unsere gemeinsame Passion für nordische Sagen, überlieferte Tradition und ausgezeichnetes Handwerk.
Die Bayreuther Festspiele wurden vom deutschen Komponisten Richard Wagner gegründet und finden seit 1876 jedes Jahr zwischen Juli und August in Bayreuth statt. Sie zeigen eine Auswahl seiner Musikdramen und zählen zu den wichtigsten Festivals der klassischen Musik weltweit. Wagner liebte die Sagenwelt und war eine echte Wikingerseele. Er bediente sich bei seinen meisterhaften Musikstücken oft bei nordischen und germanischen Mythen- und Legendenquellen.
Das zweite Jahr der Kooperation bietet jede Menge Gesprächsstoff. Damit auch du, als Mitglied unseres Inner Circles in die Welt der Götter und Helden von Wagner eintauchen kannst, erlangst du Zugriff auf unsere Digital Talk Show „Wagner at Home“ mit hochkarätiger Besetzung aus Experten unterschiedlicher Bereiche. In der Gesprächsrunde tauschen sich Dr. Sven Friedrich, Leiter des Wagner-Museums in Bayreuth und Experte für die Festspiele und Mark Giesler, Markenbotschafter Whisky und Highland Park-Kenner über den Facettenreichtum ihrer beiden Leidenschaften aus und geben Tipps für den perfekten Wagner-Genuss in den eigenen vier Wänden. Moderiert wird die Runde von dem Musikexperten und Whisky-Liebhaber Maximilian Maier.
Unsere Leser werden sie von Messen und Tastings kennen – und der Whiskywelt wird die Wahl-Berlinerin hoffentlich auch in ihrem neuen Job erhalten bleiben: Tanja Bempreiksz, ehemals Brand Ambassador bei Beam Suntory, wechselt zu Hopf Strategie als PR-Beraterin.
Nachfolgend die Pressemitteilung dazu – und wir wünschen Tanja Tanja Bempreiks viel Erfolg und viel Freude im neuen Job!
Neues Gesicht bei Hopf Strategie in Berlin: Whisky-Profi Tanja Bempreiksz ist die neue PR-Beraterin
Berlin, 23. August 2021 – Die Berliner Kreativ- und Kommunikationsagentur Hopf Strategie freut sich über Zuwachs mit langjähriger Whisky Expertise: Tanja Bempreiksz, ehemals Whisky Brand Ambassador bei Beam Suntory und Chefredakteurin von Mixology, steigt als PR-Beraterin ein.
Tanja Bempreiksz
Genau zehn Jahre war Tanja Bempreiksz als Whisky Brand Ambassador für Beam Suntory im Einsatz. Mit ihr profitierte der internationale Konzern von besonderem Fachwissen, mit dem sie dem Handel und der Gastronomie deutschlandweit beratend zur Seite stand und regelmäßig Seminare und Tastings veranstaltete oder auf Messebühnen referierte. Dieses Wissen wurde konstant durch Reisen zu den Brennereien ausgebaut, etwa zu den Herstellern nach Schottland, Irland, in die USA sowie nach Japan.
Die 45-jährige in Niedersachen geborene Wahl-Berlinerin legte den Grundstein für ihre heutige Expertise bereits während ihrer Zeit als Bartenderin und Bar Managerin in Neuseeland, den USA, in der Schweiz sowie in verschiedenen Städten Deutschlands. Im Jahre 2005 begann dann ihre journalistische Karriere bei Mixology, einem Fachmagazin für Bartender. Im Zuge dessen war Tanja drei Jahre lang eine der Projektmanagerinnen des Bar Convent Berlin.
Zum 01. Juli wechselte Tanja Bempreiksz als PR-Beraterin in die Berliner Agentur Hopf Strategie, die unter anderem Marken wie Glenfiddich, Tullamore D.E.W., Malteserkreuz Aquavit, Linie Aquavit und Licor 43 betreut.
„Ich freue mich riesig über diese neue Aufgabe, die den Blick auf die Spirituose einmalmehr wandelt und mich in neue kreative Prozesse einbindet, in denen ich meine Expertise sehr gut nutzen kann“, so Tanja Bempreiksz über ihre neue Position. „Ich werde dem Hochprozentigen also weiterhin treu bleiben“, fügt sie mit einem Lächeln hinzu.
Bei Hopf Strategie ist Tanja Bempreiksz diesbezüglich genau richtig. Die 360° Marketing-und Kommunikationsagentur betreut schon seit genau 30 Jahren Kunden und Marken unter anderem aus den Bereichen Gesundheit, Getränke sowie Genuss und berät Kunden strategisch und kreativ.
„Gestartet sind wir als strategische Agentur, inzwischen decken wir das gesamte Spektrum der Kommunikation ab. Es zeigt, dass viele Marken erkannt haben, dass sowohl Strategie und Kommunikation Hand in Hand gehen sollten”,
so Eric Hopf, Inhaber der Agentur.
Über Hopf Strategie
Die 1991 von Eric Hopf gegründete Berliner Kreativ- und Kommunikationsagentur Hopf Strategie baut für Marken und Organisationen Kommunikationssysteme und unterstützt damit seine Kunden bei den täglichen Herausforderungen. Die Kunden der Agentur sind vorwiegend im Gesundheitsmarkt, in der Getränke- und Genussbranche verortet. Partnerschaftliches Arbeiten zusammen mit den Kunden an immer besseren Lösungen unterstreicht der Agentur- Leitsatz: „Strategie ist unser Motor – Kreativität unser Treibstoff.“
Im Rahmen der Veranstaltung zu Aberfeldy’s „Barrel & Bees“-Programm in Berlin sprachen wir mit Brand AmbassadorAndreas Künster darüber, warum Honig und Aberfeldy viel miteinander zu tun haben und warum sich die Destillerie so für den Schutz der Bienen einsetzt. Andreas stellt auch eine neue Abfüllung vor, die in Berlin Weltpremiere hatte und in ca. 2 Wochen im deutschen Handel zu finden sein wird…
Finden Sie unser knapp vier Minuten langes Video obenstehend oder auf unserem Youtube-Kamal. Unten haben wir für Sie noch ein paar Bilder von der Veranstaltung, zum Beispiel von einem Besuch bei einem Stadtimker und dem Honig-Tasting, das danach zu einem Pairing von Aberfeldy Whisky und Honig wurde – eine interessante und sensorisch eindrucksvolle Kombination…
Viel Vergnügen mit dem Video und den Bildern!
Ein Besuch beim Stadtimker – Honigbienen hautnah. Bild: Whiskyexperts
Im Bienenstock – die Waben sind nicht vorgegeben, sondern von den Bienen selbst gebaut. Bild: Whiskyexperts
Aberfeldy und Honig – präsentiert von Andreas Künster. Bild: Whiskyexperts
Vorbereitungen zum Tasting und Pairing. Bild: WhiskyexperstWhisky und Honig danach in der Praxis – wie unterschiedlich Honig sein kann, und wie unterschiedlich er mit Whisky Aromen hervorruft, ist faszinierend. Bild: Whiskyexperts
An diesem Wochenende, genauer gesagt am 21. August, feierte man den internationalen Tag der Honigbiene – und Aberfeldy lud Barkeeper und die Presse nach Berlin, um auch dort das zu tun, was der Sinn und Zweck dieses Tages ist: das Bewusstsein für die Bedeutung der Honigbiene zu stärken.
Auch wir waren anwesend – und haben, abgesehen von vielen interessanten Eindrücken, von dort ein kurzes Videointerview mit Brand Ambassador Andreas Künster mitgebracht, das wir Ihnen in einem weiteren Artikel vorstellen werden. Hier aber die Presseaussendung zur Initiative – mit einem Cocktailrezept für den Herbed Honey Smash, das Aberfeldy und Honig elegant verbindet.
ABERFELDY WHISKY FEIERT DEN INTERNATIONALEN TAG DER HONIGBIENE AM 21. AUGUST MIT DER INITIATIVE „BARRELS & BEES“
ABERFELDY kooperiert mit Barkeepern in ganz Deutschland, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Honigbiene zu stärken und lokale Imker zu unterstützen
Deutschland, August 2021 – Der preisgekrönte1 Single Malt Scotch Whisky ABERFELDY, der den Spitznamen „The Golden Dram“ trägt, setzt sein Engagement für ökologische Nachhaltigkeit mit seinem jährlichen Programm „Barrels & Bees“ fort. Mit der Initiative sollen lokale Imker mit Barkeepern auf der ganzen Welt zusammengebracht werden, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Honigbiene zu stärken.
Das diesjährige „Barrels & Bees“-Programm, das am Internationalen Tag der Honigbiene (21. August) startet, wird vom neu ernannten Markenbotschafter für das Malt-Portfolio von Bacardi Deutschland GmbH, Andreas Künster, geleitet. In diesem Sommer teilt Andreas seine Leidenschaft und sein Wissen und stellt die charakteristischen Honignoten und die vielschichtigen Feinheiten von ABERFELDY 12 Year Old vor, begleitet von wichtigen Fakten rund um Bienen und Honig.
Über das bevorstehende „Barrels & Bees“-Programm sagt Andreas Künster: „Die Nachfrage nach Single Malt Whisky wächst stetig und deshalb könnte es keinen besseren Zeitpunkt geben, um die Neuigkeiten rund um ABERFELDY in Deutschland zu verbreiten. Ich freue mich darauf, Whisky-Liebhaber und Barkeeper in ganz Deutschland zu treffen, um die ABERFELDY „Barrels & Bees“-Initiative vorzustellen. Der Handel und die Spirituosengeschäfte können sich durch das Programm über die Verwendung lokaler, nachhaltig gewonnener Zutaten, insbesondere Honig, informieren. Des Weiteren wollen wir über die Wichtigkeit von bienenfreundlichen Pflanzen zur Unterstützung von Honigbienen und anderen Bestäuberinsekten aufklären.“
HERBED HONEY SMASH
ABERFELDY, der nach seiner Wasserquelle – dem Pitilie Burn – den Spitznamen „The Golden Dram“ trägt, enthält in jedem Tropfen Honignoten. Das liegt an den längeren Gärungszeiten, der langsamen Destillation in kupfernen Brennblasen und an den Fässern, in denen der Whisky über viele Jahre reift. ABERFELDY 12 Year Old mit seinen Noten von Buttertoffee, Gewürzen und Vanille passt perfekt zu den blumigen, grasigen, fruchtigen und holzigen Aromen des Honigs, die stets vom Standort des Bienenstocks und der Jahreszeit abhängen.
Zutaten:
45 ml ABERFELDY 12 Year Old
30 ml Zitronensaft
20 ml Honigsirup*
4-6 Blätter frische Kräuter (z.B. Basilikum oder Minze)
*Für den Honigsirup werden gleiche Teile einheimischen Honigs mit heißem Wasser gemischt und verrührt, bis sich der Honig auflöst.
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Shaker mit Eis geben.
Kräftig schütteln und in ein kleines, mit Eis gefülltes Glas schenken.
Mit frischen Kräutern nach Wahl garnieren und genießen!
ABERFELDY 12 Years Old ist im gut sortierten Einzel- und Fachhandel in Deutschland erhältlich. UVP 39,90 EUR.
1 ABERFELDY 12-Year-Old gewann zwischen 2007 und 2012 drei Goldmedaillen und drei Silbermedaillen auf der San Francisco World Spirits Competition
Über ABERFELDY Single Malt Scotch Whisky
Die ABERFELDY Destillerie wurde 1898 von den Brüdern Dewar (John Alexander und Tommy) in den schottischen Highlands gegründet. Sie bauten auf einem Grundstück, das nur einen Steinwurf vom Geburtshaus ihres Vaters, des Pioniers und Blenders John Dewar, entfernt war. Die natürliche Wasserquelle der Brennerei ist der Pitilie Burn, der über die Grenzen der Region hinaus für seine außergewöhnliche Reinheit und seine Goldvorkommen bekannt ist. Davon leitet sich auch die Bezeichnung „Golden Dram“ ab. Die weichen, honigsüßen Nuancen und reichen Fruchtaromen sind charakteristisch für ABERFELDY und gehen auf die längere Gärung zurück, mit der der Scotch Whisky seinen vollen Geschmack erhält. Das Kernportfolio der Marke besteht aus ABERFELDY 12 Year Old, ABERFELDY 16 Year und ABERFELDY 21 Year Old. Die Single Malt Marke ABERFELDY ist Teil des Portfolios von Bacardi Limited mit Hauptsitz in Hamilton, Bermuda. Bacardi Limited bezieht sich auf die Bacardi-Unternehmensgruppe, einschließlich Bacardi International Limited.
Der etwas komplizierte komplette Name der Neuheit aus der Roe & Co Distillery in Dublin deutet schon auf eine recht spannende Genese dieses Blended Irish Whiskeys hin, den die Destillerie jetzt vorgestellt hat: Der Roe & Co Japanese Sugi ist im Kern ein „normaler“ Roe & Co, der aber auf eine bislang nicht verwendete Art gefinisht wurde.
Weil die Regeln für irischen Whiskey auch Holz abseits von Eiche erlauben (zum Beispiel wird immer wieder auch Kastanie verwendet), hat man sich in der Brennerei für japanisches Sugi-Holz entschieden, ein sehr poröses Material, das Würzigkeit und das Aroma von getoastetem Sandelholz in der Whisky bringt. In das Fass wurden dafür insgesamt fünf Löcher zum Befüllen und Entleeren des Fasses gebohrt (normalerweise gibt es ja eines), und danach wurden die mit stabförmigen Bungs, also Verschlüssen, versiegelt, die tief ins Fass hineinreichten( de facto entstanden so Inner Staves, eine Technik, mit der zum Beispiel Maker’s Mark arbeitet, wenn man sich ein Private Cask zusammenstellt).
Insgesamt wurden zehn Fässer so präpariert und danach mit 46% vol. abgefüllt.
Herausgekommen ist ein Blended Irish Whiskey, der neben den Würz- und Sandelholznoten auch Aromen von Lychee, Ananasdrops und Iriswurzel zeigt. Man kann ihn pur oder als Basis von Longdrinks und Highballs genießen, schreibt die Destillerie.
Ein etwas anderer Irischer Whiskey steht im Mittelpunkt unseres neuen Gewinnspiels: Wie verlosen für Sie 3 Flaschen des Slane Irish Whiskey – anlässlich der Übernahme ins offizielle Portfolio des Unternehmens Brown-Forman Deutschland (wir berichteten hier).
Das Gewinnspiel läuft nur noch diese Woche – also spielen Sie jetzt mit und sichern Sie Ihre Chance!
Der mit 40% vol. abgefüllte Whiskey stammt aus drei verschiedenen Fassarten und zeigt dadurch viele unterschiedliche, aber harmonisch aufeinander abgestimmte Geschmacksnoten. Laut dem Unternehmen interpretiert er mit seinem Stil die Traditionen irischen Whiskeys auf neue Weise
Bevor wir Ihnen sagen, wie Sie eine der drei Flaschen gewinnen können, wollen wir Ihnen natürlich Ihren Preis noch genauer vorstellen:
Slane Irish Whiskey
Slane Irish Whiskey – ein Triple Casked Blended Whiskey – ist die innovative Interpretation des klassischen Irish Whiskeys. Sein Charakter hebt ihn von vielen traditionellen Blended Irish Whiskeys ab. Durch das sorgfältige Mischen von drei in unterschiedlichen Fässern gereiften Whiskeys erhält Slane Irish Whiskey sein einzigartig vielfältiges Geschmacksprofil: Er reift in neuen Fässern aus amerikanischer Eiche, Bourbon-Fässern aus den USA sowie Oloroso Sherry-Fässern aus Spanien. Dabei entstehen Vanille-, Toffee- und Röstaromen, die auf den Geschmack süßer Trockenfrüchte treffen.
Die schwarze Flasche im markanten Design symbolisiert die Herkunft des Whiskeys: Die Slane Distillery liegt auf dem Anwesen von Slane Castle, dessen symmetrische Bauweise sich in der Flaschenform wiederfindet; das eingeprägte Siegel der Heugabel ist dem Wappen der Familie Slane entnommen. Die gesamte Gestaltung steht sinnbildlich dafür, was Slane Irish Whiskey auszeichnet: ein souveräner, selbstbewusster Whiskey, der seinen eigenen Weg geht.
Die Wurzeln der neu gegründeten Slane Distillery führen auf den Zusammenschluss zweier traditionsreicher Familien zurück: die amerikanische Familie Brown, deren Vorfahren 1870 die heute weltweit Spirituosen distribuierende Brown-Forman Corporation in Louisville/Kentucky gründeten; und die irische Familie Conyngham, seit über drei Jahrhunderten Besitzer von Slane Castle und ebenfalls mit Leidenschaft der nachhaltigen Whiskeyproduktion verpflichtet. Von ihr erwarb die Brown-Forman Corporation im Jahr 2015 die Slane Castle Irish Whiskey Company, die zu diesem Zeitpunkt die Whiskeyproduktion ausgesetzt hatte. Nach dem Kauf entstand auf dem Anwesen der Familie Conyngham direkt neben dem Schloss die Slane Distillery, wo die Brown-Forman Whiskeyexperten gemeinsam mit den Schlossherren Henry Conyngham und seinem Sohn Alex den einzigartigen Slane Irish Whiskey entwickelten.
Der Ort Slane ist auch Rock-Fans auf der ganzen Welt ein Begriff: Hier rief Henry Conyngham 1981 das berühmte Slane Castle Festival ins Leben, das Jahr für Jahr zahlreiche Rock-Begeisterte auf das idyllische Gelände des Anwesens zieht und bisher über eine Millionen Besucher begeistert hat. Das Dorf Slane liegt 45 Minuten nördlich von Dublin im Boyne River Valley und zählt rund 1400 Einwohner.
Slane Irish Whiskey wird bevorzugt pur oder als Longdrink mit Ginger Ale getrunken. Noch jung auf dem Markt, wurde Slane Irish Whiskey schon mehrfach preisgekrönt: Zuletzt wurde er 2020 sowohl bei der San Francisco World Spirits Competition in der Kategorie Blended Irish als auch bei den Global Bartender Brand Awards im Geschmack mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Slane Irish Whiskey:
Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage: Wofür ist der Ort Slane außer für die Slane Distillery und dem Slane Castle noch berühmt?
a. für sein Rock-Festival b. für die Gänsezucht
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Slane“!
Unter allen Einsendungen mit der Antwort auf die Gewinnfrage und dem richtigen Betreff, die uns bis 29. August 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 30. August 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch Whiskyexperts versendet – aus Österreich kann das etwas länger dauern, wir bitten um Verständnis.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Slane“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. August 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 30. August 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Whiskyexperts aus Österreich versendet.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Die nächste Folge der Verkostung von „ultimativen Duos“ (also einem Whisky aus der zweiten Ausgabe der Prima & Ultima Sammlung von Diageo und einem oder mehreren andern Whiskys) führt uns wieder in eine Speyside-Brennerei, diesmal ins „Beast of Dufftown“, Mortlach.
Mortlach hat ja nach einem nicht gerade erfolgreichen Ausflug ins Luxussegment wieder in die Riege der leistbaren Whiskys zurückgefunden (wobei die P&U Serie da nicht wirklich dazu gehört, bei einem Preis von 25.000 Euro für acht Flaschen) – in der Riege der guten Whiskys war er immer zu finden, wenn man Umami als Geschmackskomponente mag. Und auch in der Verkostung bei Serge bekommen die beiden Abfüllungen hohe Wertungen, wobei diesmal die unabhängige Abfüllung die Nase leicht vorne hat…
Abfüllung
Punkte
Mortlach 25 yo 1995/2020 (45.8%, Le Gus’t, sherry butt, cask #157, 285 bottles)
89
Mortlach 25 yo 1995/2021 (52.4%, OB, Prima & Ultima, 701 bottles)
Wir freuen uns immer sehr, wenn wir unseren Lesern eine neue Abfüllung vorstellen können – und auch insbesondere dann, wenn es sich um einen interessanten Bourbon handelt: Der 10 Jahre alte Tornado Surviving aus EH Taylor‘s Warehouse C, einem Lagerhaus, dass schon vielen Widrigkeiten, darunter auch ein Tornado, widerstanden hat, wird in begrenzter Stückzahl auch in Deutschland erhältlich sein.
Mehr über den Whiskey aus der Buffalo Trace Distillery hat uns der Importeur, die Connaisseur GmbH, in der folgenden Pressemitteilung für Sie übermittelt:
Tornado Surviving – eine einmalige Abfüllung aus EH Taylor‘s Warehouse C
Der zehn Jahre alte Bottled in Bond Bourbon reifte im Lagerhaus C der Buffalo Trace Distillery, das 1885 von Colonel Edmund Haynes Taylor Jr. erbaut wurde. Es ist ein Favorit des Buffalo Trace Distillery-Teams und steht im Mittelpunkt der Führungen. Das 136 Jahre alte Lagerhaus aus Ziegel- und Kalkstein, das direkt gegenüber dem Besucherzentrum liegt, hat Überschwemmungen, Schneestürme, Temperaturspitzen von 100 Grad Fahrenheit und sogar einen Tornado überstanden.
„Wir wissen, dass Taylor sehr stolz auf Lagerhaus C war und es sehr schätzte, was sich in seiner Liebe zum Detail zeigt, vor allem bei den architektonischen Merkmalen. Ein wirklich gutes Lagerhaus für die Reifung von Bourbon, das nicht nur gut aussieht, sondern auch einige unserer besten Whiskeys hervorbringt.“
Brennmeister Harlen Wheatley
Ursprünglich, als es noch keine Aufzüge gab, wurden im Lagerhaus C Rampen benutzt, um die Fässer manuell in die einzelnen Stockwerke zu rollen. Bei sechs Stockwer- ken mit insgesamt 24.000 Fässern und einem Gewicht von etwa 500 Pfund pro Fass muss es eine ziemliche Aufgabe gewesen sein, die Fässer zu bewegen. Erst in moderneren Zeiten wurde ein Fassaufzug installiert. Da die Fasslager so gebaut wurden, dass die Fässer nicht an den Wänden befestigt sind, um die Sicherheit im Falle eines Einsturzes zu gewährleisten, ermöglicht dies eine besonders gute Luftzirkulation in allen Stockwerken
Die Fässer des E.H. Taylor Jr. Warehouse C wurden alle zehn Jahre lang speziell im Zentrum des berühmten Gebäudes gelagert, wobei die eine Hälfte aus dem zweiten Stock und die andere Hälfte aus dem fünften Stock stammt. Der zweite Stock eignet sich hervorragend für die Reifung älterer Fässer. Die Ricks sind sehr eng, was das Einbringen neuer Fässer langsam und schwierig macht. Der Boden ist sehr trocken und daher ideal für 10 bis 15 Jahre alte Produkte. Das fünfte Stockwerk von Lagerhaus C ist ein gut abgerundeter Reifungsboden mit
Fenstern rundherum, die für eine ausgezeichnete Luftzirkulation im gesamten Stockwerk sorgen. Durch diese Fenster fällt reichlich Sonnenlicht ein, was zur Erwärmung des Lagers und des Reifeprozesses beiträgt.
Die idealen Reifungsorte für diese Fässer führten zu einer wunderbaren Geschmackskombination, mit einem Geruch von Kirschkuchen mit Rum und einem Hauch von Eiche; einem Geschmack von Kirsch-Cola, Vanilleschoten und gerösteter Eiche; und einem langen und anhaltenden Abgang mit einem Hauch von Minze, Kaffee, Rosinenbrot und Anis.
Wie einige der früheren Abfüllungen ist auch diese einmalige Abfüllung von E.H. Taylor Jr. Warehouse C Bourbon sehr begrenzt.
Über Colonel Edmund Haynes Taylor Jr.
Colonel Edmund Haynes Taylor Jr. gilt als einer der Gründerväter der Bourbon-Industrie. Er kämpfte für den Bottled-in-Bond Act von 1897, fast drei Jahrzehnte nachdem er die Brennerei gekauft hatte, die heute als Buffalo Trace Distillery bekannt ist. Während seiner Zeit führte Taylor mehrere innovative Methoden ein, die noch heute von Buffalo Trace verwendet werden, wie z. B. klimatisierte Reifelager. Neben seinen Bourbon-Interessen hatte Taylor auch politische Verbindungen. Der Cousin seines Vaters war Präsident Zachary Taylor, und E.H. Taylor selbst wurde zum Bürgermeister von Frankfort, zum Abgeordneten in der Generalversammlung von Kentucky und zum Mitglied des Senats gewählt. Zu Ehren von Col. Taylor bringt die Buffalo Trace Distillery in diesem Frühjahr eine einmalige Edition des Warehouse C Bourbon in der Colonel E.H. Taylor Jr. Reihe heraus.
Über die Buffalo Trace Distillery
Die Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die reiche Tradition der Destillerie reicht bis ins Jahr 1775 zurück und umfasst Legenden wie E.H. Taylor Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee. Die Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionsfähige Brennerei, die vor Ort Bourbon, Roggen und Wodka herstellt. Sie ist ein National Historic Landmark und steht im National Register of Historic Places. Seit dem Jahr 2000 hat die Brennerei 35 Brennerei-Titel von namhaften Publikationen wie dem Whisky Magazine, dem Whisky Advocate Magazine und dem Wine Enthusiast Magazine erhalten. Ihr Col. E. H. Taylor Jr. Four Grain Bourbon wurde 2018 zum World Whiskey of the Year gekürt, und der William Larue Weller und der Thomas H. Handy Sazerac wurden 2020 auf Platz 2 und 3 der besten Whiskeys der Welt gewählt. Die Buffalo Trace Distillery hat außerdem mehr als 1.000 Auszeichnungen für ihre breite Palette an Premium-Whiskeys erhalten.
Willkommen zur 246. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
WhiskyJason – Elch Whisky Verkostung bei der Brennerei
Friendly Mr. Z. – 8 Jahre alte Blend von Tovess
Whiskynotes CS – Bruichladdich Laddie Origins – Feis Ile 2021
World Wide Whisky – Redbreast 12 Cask Strength
Pat Hock – Loch Lomond Single Grain Whisky (Unpeated & Peated)
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Ein Standard von einem Händler? whic.de geht diesen Weg und bringt einen immer verfügbaren Islay-Whisky heraus, der nur im eigenen Shop verfügbar ist.
Mehr dazu in dem nachfolgenden Infotext:
Ihr Islay-Allrounder für jede Gelegenheit – whic Islay Single Malt Whisky Batch 1
Der Onlineshop whic.de bringt unter seiner Eigenmarke whic erstmals einen eigenen dauerhaft verfügbaren Standard heraus. Mit ihrem whic Islay Single Malt Whisky Batch 1 erscheint ein vanillesüßer, rauchig-maritimer Scotch auf der Bildfläche. Es erwartet Sie Islay in Reinstform.
Mit seinem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis hebt er sich von den immer teurer werdenden Abfüllungen der beliebten Whisky-Insel Islay ab. Glänzen kann er darüber hinaus auch mit seinem stilvollen Design in Mattschwarz mit edlen Gold-Details. Jede Flasche kommt in einer stabilen Tube, die den wertigen Look abrundet.
Wie alle Abfüllungen von whic genießen Sie mit dem Islay Single Malt ganz natürlich. Kein Farbzusatz, keine Kühlfilterung, kein Schnick-Schnack.
„Ich freu mich riesig, dass wir endlich unsere erste Standardabfüllung von Islay Whisky herausbringen. Das Ergebnis ist ein wahres Rockkonzert am Gaumen. Er ist sowohl von außen als auch von innen ein Genuss ist – und das zu einem tollen Preis.“
Arne WescheGeschäftsführer whic GmbH
Über Islay
Als eine der sechs Hauptregionen für schottischen Whisky hat sich die zweitgrößte Insel der Inneren Hebriden einen Namen mit vorwiegend getorften und rauchigen Whiskys gemacht. Von Brennereien wie Ardbeg, Lagavulin, Laphroaig oder Caol Ila hat garantiert jeder geneigte Genießer bereits gehört. Ein toller Ort, um großartige Whiskys zu produzieren.
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 38)
Zu Fuß schlenderte ich die paar Meter die Fassstraße entlang bis zum Schubtor, an dem das Vorhängeschloss in der Mittagssonne glänzte. Tief durchatmend, die süßlich-mostige Engelswolke hinter mir lassend, trat ich ins Freie. In der nahen Garage tankte Calm ein neues Fass auf und sah nur kurz zu mir herüber. Ich winkte ihm zu und querte den Hof, vorbei am Fässerwurm, zum Parkplatz, wo mein Rad mit den Packtaschen noch immer unabgeschlossen neben dem schwarzen Prestige-Vehikel parkte.
Das Office war klein und holzgetäfelt und durch eine Schwingtür mit einem kargen Verkostungszimmer verbunden. Der erste Eindruck – rustikal und kostengünstig eingerichtet! Alles low budget mit einer Wandverkleidung aus Nut- und Federbrettern gezimmert. Edel wirkten hier nur die beiden alten Malts in einer verschlossenen Glasvitrine. Diese raren Abfüllungen hinter Glas waren längst vergriffen und dienten nur noch als Ausstellungsstücke. Eine Bürokraft war hinter ihrem Monitor hervorgekommen und schenkte mir nun schweigend und stocksteif ein Dram ein, einen Zehnjährigen, der den recht ausgefallenen Namen „Curiositas“ trug. Des Lateinischen mächtig, notierte ich ins Tagebuch den Whisky „Neugier“ als Kostprobe Nummer 24.
Strohblond stand er im Glas, so hell, dass nicht der geringste Verdacht auf die Beigabe von Zuckerkulör aufkam. In der ersten Schnuppernase überraschte eine gemäßigte Torfnote und ich fragte mich, was hat dieses rauchig-medizinische Aroma in einem Speyside verloren? Die ältere Dame, die mich wohl nur aushilfsweise und widerwillig bediente und mit kalter Miene hinter dem Verkostungstresen stand, erklärte professoral: „Diese Edition ist eine Hommage an die Pionierzeit, als man auch in Speyside aus Mangel an Feuerholz die Gerste über Torffeuer darrte.“
Zum Glück streifte die Rauchnote nur flüchtig Nase und Gaumen. Schon drängten Fruchtnoten nach, und Botschaften aus dem Sherryfass erreichten brizzelnd die erwartungsvollen Papillen. Viel Süße überschwemmte den Zungenrücken und schwappte bis ganz nach hinten im Mund, bis zur Bitterzone, wo sie sich für eine Weile einnistete. Auch im Nachklang schmeichelte Feigen- und Rosinensüße, als wollte sie sich für die rauchige Ouvertüre entschuldigen. Leider, leider schwamm der Alkohol obenauf und war nur ungenügend in die Fruchtnote eingebunden, so dass ein finales Brennen die Speiseröhre von oben bis unten malträtierte. Beachtlich der Antritt, ohne Frage, auch die Performance, aber dann der Abgang – ein einziges Kratzen bis hinab in den geschockten Magen. Ich gebe zu, kurz hatte ich geschwankt, wollte dem Curiositas schon vier Stützräder geben, aber dann dieser enttäuschende Nachhall. Eigentlich schade, aber der getorfte Lateiner verdiente nicht mehr als drei Stützräder.
Nach einem kräftigen Schluck Wasser aus der bereitstehenden Karaffe, folgte das zweite Dram in Cask Strength mit 46 % vol. Diese Angabe besagte, dass dem Whisky nach der Fassreifung kein Verdünnungswasser zugesetzt worden war. Die zweite Kostprobe trug die schlichte Bezeichnung „Sherry Wood“ auf dem Etikett. Bronzefarben stand die Fassstärke im Glas und wie ich den Malt kreiseln ließ, sanken dank seiner Konsistenz ölige Schlieren zum Glasboden hinab. Ehrlich und nicht durch verdunkelndes „caramel“ verfälscht, belegte die helle Farbe die astreine zwölfjährige Fassreifung.
Beim ersten Schnuppern, ganz gleich mit welchem Nasenflügel, begrüssten mich Honig, Feige und Vanille. Kein Anflug von Rauch und Bitterkeit wie beim getorften Bruder, aber auch kein aromatischer Gegensatz, der einen hohen Spannungsbogen ausgelöst hätte. Im Schwall fluteten Trockenfrüchte in Nase und Rachen. An der Zungenspitze, dort wo die Süße erkannt wird, blieben fruchtige und würzige Aromen haften. Tiefer in der Mundhöhle schmeckte ich beim Kauen Geröstetes und Holz, auch ein Rippchen Schokolade und im Nachklang Mandarine, Zitrus und wieder Vanille. Von der Ouvertüre bis zum Finale spielten Fruchtnoten die erste Geige. Selten hatte ich solch ein fruchtiges Dram probiert – was für ein Gegensatz zu einem Laphroaig oder Ardbeg. Obwohl ich weder Torf-Fan noch Torf-Gegner bin, war mir der Sherry Wood zu süß und in seiner Fruchtigkeit zu eindimensional geraten, irgendwie erinnerte er mich an überzuckerte Marmelade. Ohne Federlesens verpasste ich ihm zwei Stützräder, kam aber dann doch ins Grübeln: Warum diese Dominanz an Sherry Noten, musste er gleich solch ein Bonbon sein?
Ich hätte wetten können, dass hier ein Whisky komponiert worden war, um die vor allem von Frauen vorgebrachte Kritik zu entkräften, dass Whisky immer medizinisch-rauchig und männlich herb schmeckt. Ein ganzes Whiskyfass hätte ich wetten können, dass hier ein weiblicher Gaumen am Werk war! So fragte ich die steife Bürodame, die in ihrem gerüschten Kostüm noch immer wie erstarrt hinter der Schanktheke stand und schweigend jede meiner Gesichtsregungen beobachtete. Und tatsächlich erfuhr ich nach anfänglichem Zögern aus ihrem Mund die näheren Umstände des Blend Werks: unter dem Vorzeichen Fruchtigkeit und Süße hatte die neue Master Blenderin unterschiedliche Sherrys vermählt – Fässer von Oloroso Sherry und Pedro Ximenez Sherry aus Jerez.
Bisher war für mich Sherry gleich Sherry, einfach ein süßer, lange vergorener Traubenextrakt. Aber jetzt hörte ich von großen Unterschieden und wurde von ihr in knappen Sätzen belehrt: „Am Anfang ist der Sherry ein trockener Weißwein, der nach der Gärung mit Branntwein versetzt und dadurch stark alkoholisiert wird. Beim Oloroso, was ‚Duftender‘ heißt, kommt man auf stolze 20 % vol. Alkohol. Dadurch bildet sich keine Florhefe im Fass und die Reifung bringt einen trockenen, nussig schmeckenden und sehr dunklen Sherry hervor.“ Die strenge Dame, die mit geizig wenig Make Up auskam, schaute mich an wie eine Lehrerin, die ungern alles zweimal erklärt.
Benriach einst…
Ja, irgendwie leuchtete mir der Sachverhalt ein und ich nickte. Sie sprach gleich weiter: „Anders der zweite Sherry, der Pedro Ximenez. Der ist süß wie ein Sirup. Die extreme Süße erhält er durch Trocknen der geernteten Trauben auf Bastmatten unter der andalusischer Sonne. Da dieser Sherry weniger stark aufgespritet wird, bildet sich im oberen Teil des Fasses ein Teppich aus Weinhefe, wodurch nur ein Teil des Zuckers in Alkohol umgewandelt wird, was eben den Sirup-Charakter dieses cremigen Sherrys hervorbringt.“
Aha, dachte ich mir, die Frau Lehrerin bringt doch die Zähne auseinander und hat sogar Sachverstand, sehr beruhigend, gar herzberührend, empfand ich diesen Umschwung. So schüttelte ich ihr zum Abschied freudig erregt die Hand und bedankte mich für die beiden kostenlosen Drams samt Erklärung. Vorauseilend brachte sie mich zur Tür und verabschiedete mich aus dem Office von BenRiach.
Kaum an der frischen Luft, spürte ich am ganzen Leib, dass mich das doppelte Quantum Ethanol noch ein Stück der Fahrstrecke begleiten würde. Leicht benebelt von einem Lateiner und einem Andalusier blinzelte ich in die Sonne und setzte Helm und Sonnenbrille auf. Tief durchatmend schwang ich das rechte Bein über die Hürde, die beim Herrenrad Oberrohr heißt, und startete wieder mal mit der Erkenntnis: sip & cycle sind eine Kunst, die Balance-Fähigkeiten erfordert.
An der Auffahrt, die das Rad nun ohne mein Zutun abwärts rollte, standen die Fahnen noch immer vor dem Wind und ihr Knattern und Flattern wurde zur Melodie meines Abschieds von der amerikanisch-schottischen Institution. Ein gutes Gefühl nahm ich mit auf den Weg nach Speyside. Tief beeindruckt hatte mich das gigantische Fasslager von BenRiach, aber zu diesem Eindruck kam noch etwas hinzu. Ganz zum Schluss hatte mir Phillip noch einen goldwerten Tipp, schon beinahe einen Geheimtipp, für die nächste Etappe mitgegeben.
Jetzt hieß es aber erst mal wieder treten, und zwar flott, denn ich musste mich in den Verkehrsfluss auf der geschäftigen A 941 einfädeln.
Erleichtert sah ich schon kurz nachdem ich meine Borderline-Position im dicht fließenden Autoverkehr gefunden hatte, das grüne Schild „Rothes 6 miles“ größer und größer auf mich zukommen. Der Nebel im Schädel hatte sich zum Glück verzogen und der Kopf war wieder zum Rechnen fähig: nur noch 10 Kilometer bis Rothes, bis zum Nordtor von Speyside! Das ließen sich die Waden nicht zweimal sagen und beschleunigten den ganzen Mann auf 25 km/h.
Links und rechts der Straße stand die Sommergerste noch auf niederem Halm, nicht höher als eine gespreizte Hand, dafür spitzte sie bereits saftig grün aus der Erde. Natürlich war ich für die Ernte noch viel zu früh dran, erst im September würden die Mähdrescher anrücken und auf den gewaltigen Feldern für Kahlschlag sorgen, vorausgesetzt, das Wetter spielte mit. Noch lag die Monokultur als grüne Zudecke über dem flachen Land, das sich gen Süden in bewaldeten Hügeln verlor.
Dank strammer Fahrt durfte ich schon bald erleben wie die Landschaft ihr Saftgrün gegen himmelwärts wachsendes Laubgrün eintauschte. In zahlreichen Nuancen von Signalgrün bis Waldmeistergrün lag das Grün dicht wachsender Laubbäume eine halbe Stunde später auf der Palette, viel augenfreundlicher und aufregender als die Monotonie der zweckdienlichen Gerstefelder. Nichts Schroffes, keine Felstürme, nur sanft geschwungene Hügel formten ab jetzt die östlichen Ausläufer der Highlands. Nirgendwo waren kahle, versteppte Hänge zu sehen – jedes Fleckchen Erde ein Garten mit bauschenden Bäumen. Nahe Rothes bedurfte es nur eines flüchtigen Blicks auf den Fluss Spey und seine dickstämmigen Ufereichen, schon wurde mir klar, neben Glen Affric war Speyside das schönste Stück Natur, das ich bisher durchfahren hatte. Auch wenn die wasserreichen Auen von Siedlungen und versprengten Cottages besetzt waren und knapp 60 Brennereien vom Wasserreichtum der Region profitierten, spürte der Ankömmling doch sofort: Hier hat nicht der Mensch, sondern die Natur das Sagen, nicht auftrumpfend, nicht selbstgefällig, eher verhalten und versöhnlich. Im Naturpark Glen Affric hatte ich hochprozentige Steigungen bewältigen müssen, aber hier kam mir die Landschaft wie hingelegt vor, als hätte ihr Schöpfer allen Radfahrern einen Gefallen tun wollen.
Glen Grant Distillery, Foto von S8z11, GNU-Lizenz
Schon fällt die Straße ab, ein Tal rauscht auf mich zu und wie im Film steht auf dem größer und größer werdenden Schild ein ersehnter Ortsname, der Name „Rothes“. Jetzt muss ich bremsen und mich in die Kurve legen, mit Schwung saugt mich ein Kreisverkehr ein und lässt mich erst an der Reklametafel einer berühmten Brennerei wieder los, einer Brennerei, die ich zu meinem nächsten Ziel erkoren hatte, die Destille von Glen Grant[1].
Das ganze Ensemble an Gebäuden könnte auch eine Burganlage sein, so martialisch schauen die Kegeltürme zwischen den Laubkronen hervor. Aber die steinalten, unverputzten Fassaden zeigen nur eine Seite von Glen Grant, die andere versteckt sich hinter blühenden Apfelbäumen und violetten Rhododendren im Glen. Die versteckte ist der Apfelgarten von James Grant junior, besser bekannt als Major Grant. Wer den Garten durchstreift und bis zur Whiskyhütte an der Kaskade hochsteigt, bekommt ein Gespür für die Kultiviertheit der Whiskypioniere von einst.
Die Brüder James und John Grant, die 1840 die Brennerei gründeten, waren innovative Entrepreneurs, alles andere als trinksüchtige Profiteure, denen es nur ums Geldverdienen ging. Sie investierten in die modernste Ausrüstung ihrer Zeit. So war Glen Grant die erste schottische Destillerie, die im Jahr 1861 Glühlampen für elektrisches Licht in allen Gebäuden installierte und die feuergefährliche Petroleum-Glühlichtlampe aus der explosiven Produktion verbannte. Von James Grant junior ist bekannt, dass er das erste Automobil in den Highlands fuhr, wichtiger noch, dass er den Brennprozess revolutionierte, indem er auf den massigen Bauch der Brennblase ein extrem hohes Kupferrohr montieren ließ, was einen sanften Brand bewirkte.
Leider geriet nach Major Grants Ableben sein Lebenswerk in Gefahr. Oft wechselten die Besitzer und schließlich wurde aus der solide gebauten Destillerie im Tal ein Spielball der Giganten: Glen Grant wurde unter der Regie von Chivas Regal dem französischen Konzern Pernod Ricard zugeschlagen, und die Franzosen verkauften in einem Bieterwettkampf das Objekt der Begierde für 115 Millionen Euro an den italienischen Campari-Giganten, der sich bekanntlich mit Aperol und Cinzano eine goldene Nase verdient.