In Österreich und in Teilen Deutschlands ist heute Feiertag – so sind auch die News heute bislang eher spärlich gesät. Zeit, um wieder einmal ein kleines Video zu bringen. Das von heute hat mit Whisky nur indirekt etwas zu tun, aber viel mit unseren Sehnsüchten nach den Ländern und Landschaften, in denen er hergestellt wird.
Genau diese Sehnsüchte bespielt ein kurzer Film, der von Tourism Ireland, dem irischen Tourismusbüro, das Irland außerhalb der Landesgrenzen vermarktet, erstellt wurde. „‘I will return’ Ireland’s poetic mood“ visualisiert hier oder auf Vimeo in knapp einer Minute die Schönheit Irlands und die Sehnsucht nach ihr – ein Gefühl, das alle, die bereits Irland kennenlernen durften, sicher nachvollziehen können.
Genießen Sie diesen kurzen visuellen Ausflug – und hoffen Sie mit uns, dass er schon bald wieder in der Realität stattfinden könnte.
Das Jahr hat gerade angefangen, und schon sind die ersten Neuheiten für die heimischen Whiskyregale unterwegs. Bei Kirsch Import gibt es nun den erfolgreichen und die gleichnamige Organisation unterstützenden Sea Sheperd in Navy Strength, Neues aus der Signatory Vintage Reihe und den Nc’nean Organic Single Malt Scotch Whisky Batch 03.Diese fünf Abfüllungen werden schon bald bei Ihrem Händler erhältlich sein.
Hier alle Einzelheiten dazu:
Extra starker Einsatz für die Weltmeere: Mit dem Sea Shepherd Navy Strength Flagge zeigen
Die Kooperation zwischen Kirsch Import und der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd schlägt neue Wellen – mit einer Version des Sea Shepherd Islay Single Malt Scotch Whisky in Navy Strength. Die Sonderabfüllung unserer Reihewurde in mariner Tradition mit 57,1% vol. abgefüllt und leistet so einen extra starken Beitrag zur Mission der Umwelt-Piraten. Jede verkaufte Flasche unterstützt Sea Shepherd: Kirsch Import spendet zehn Prozent der Umsätze.
Die Kampfkraft des Sea Shepherd Navy Strength in der eigens designten meeresblauen Flasche, haben wir mit farblich abgestimmtem Wachs gebändigt. Für Stärke steht auch Sea Shepherd selbst. Im Kampf gegen Walfänger, Wilderer, das Aussterben von Meerestieren und die Verschmutzung der Meere zeigen die Umweltaktivisten vollen Einsatz und sorgen so international für viel Wellengang. Dem lebensrettenden Eifer der Organisation zollt der Navy Strength Respekt: Kräftig, rauchig-intensiv und aromatisch tief wie das Meer knüpft der neue Islay-Tropfen geschmacklich an alte Seefahrer-Traditionen an.
Sea Shepherd Navy Strength Batch 001 Islay Single Malt Scotch Whisky
57,1% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Würzig-maritimes Aroma, das an Küstennebel erinnert, dazu eine deutliche, einladende Rauchnote mit leicht süßen Anklängen.
Gaumen: Kräftiger Torfrauch erobert den Gaumen, ausbalanciert von Salzkaramell und einem Hauch Frucht.
Nachklang: Der Rauch klingt mittellang mit erneuter Süße sowie der herben Würze von Leder und Tabak aus.
Genießer starten gut ins neue Jahr: Edle Vintage-Abfüllungen von Signatory in Cask Strength
Seltene Holzfässer haben Andrew Symington schon immer fasziniert. Heute steht sein Name Synonym für großes Fingerspitzengefühl bei der Auswahl von Casks, Hogsheads und Co. sowie exklusive Einzelfassabfüllungen schottischer Destillerien unter dem Label der Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd. Symingtons Talent, das wirklich Gute vom Mittelmaß zu unterscheiden, kommt auch in dieser Woche wieder zum Tragen.
Wir erweitern unseren Kreis limitierter Abfüllungen in Zusammenarbeit mit Signatory Vintage um drei Vintages aus den 1990er Jahren. Die Single Malts basieren auf herausragenden Fässern aus den Lagerhallen des schottischen Bottlers und sind durchgängig in Fassstärke abgefüllt. Sie führen in die Lieblingsregion vieler Whisky-Fans – die Speyside.
Mit dabei ist ein 23-jähriger, goldgelber Glenallachie aus dem Hogshead ebenso wie ein 1996 bei Glen Keith destillierter Whisky, der im aromatischen Refill Sherry Butt bzw. Marsala Hogshead reifte. Nach 25 Jahren im Hogshead kommt der Single Malt von Benrinnes noch auf 49,7% vol. und bildet den Abschluss des Neuheiten-Trios.
Glenallachie 1996/2020 Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky Specially selected and bottled for Kirsch Import
23 Jahre Dest. 17/10/1996 Abgef. 15/10/2020 Fass-Typ: Hogshead Fassnr. #5268 244 Flaschen 51,8% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Glen Keith 1996/2020 Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky Specially selected and bottled for Kirsch Import
24 Jahre Dest. 11/09/1996 Abgef. 14/10/2020 Fass-Typ: Refill Sherry Butt, Marsala Hogshead (Finish) Fassnr. #12 374 Flaschen 58,3% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Benrinnes 1995/2020 Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky Specially selected and bottled for Kirsch Import
25 Jahre Dest. 17/10/1995 Abgef. 20/10/2020 Fass-Typ: Hogshead Fassnr. #9075 253 Flaschen 49,7% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Gehaltvoller Blick über den Tellerrand: Nc’nean Single Malt Whisky
Der Jahresanfang ist vielleicht der beste Zeitpunkt, um in die Zukunft zu schauen. Dazu passt kaum eine Destillerie so gut, wie Nc’nean. Als eine der wenigen frauengeführten Brennereien der Welt hat sie sich seit dem Launch im vergangenen Jahr mit dem kompromisslosen Fokus auf Nachhaltigkeit zu einem Vorreiter der Spirituosenbranche gemacht. Die Küsten-Destillerie auf der Halbinsel Morvern nutzt für alle Prozesse erneuerbare Energien und produziert ihre Spirits auf Basis von 100 Prozent biologisch angebauter schottischer Gerste.
Diese Philosophie gilt für den weichen, unkomplizierten Nc’nean Organic Single Malt Whisky, der zudem in Großbritanniens erster 100%ig recycelter Klarglasflasche steckt und jetzt als Batch #3 erhältlich ist.
Nc’nean Organic Single Malt Scotch Whisky Batch 03
3 Jahre Fass-Typ: Bourbon Casks, STR-Weinfässer (STR = „scraped“ oder „shaved“, „toasted“, „recharred“) 46% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Vor den Feiertagen ist die Nachrichtenlage noch entspannt – Zeit also, für unsere Leser wieder ein rechtefreies Bild zu veröffentlichen. Eines, das Sie ganz nach Gutdünken einsetzen können, auch gegebenenfalls in kommerziellen Projekten.
Unser Bild zeigt eine Winterstimmung in den schottischen Highlands, und ist im Original, das Sie hier als ZIP-Datei downloaden können, 4752×3168 Pixel oder 3,21MB groß. Untenstehend finden Sie es in einer kleineren, komprimierten Größe zum Ansehen und Anklicken.
Als Whiskygenießer ist man immer auf der Suche nach Neuem, seien es neue Abfüllungen bekannter Brennereien oder neue Destillerien. Zwei solcher Neuheiten bietet Ihnen nun Pinkernells Whisky Market, der den Generalimport für McCarthy’s Irish Whiskey (einem Blend, der momentan aus Whiskeys der Great Northern Distillery zusammengestellt wird) und die Whiskys der englischen White Peak Distillery übernommen hat – und zwar von Österreich und Deutschland.
Was es hier Neues zu kaufen und kosten gibt, lesen Sie nachfolgend:
Neue Importe aus England und Irland bei Pinkernells Whisky Market
Wir freuen uns, dass wir ab sofort mit „White Peak Distillery“ aus England und „McCarthy’s Irish Whiskey“ zwei neue Marken in unserem Sortiment begrüßen dürfen.
Für beide Firmen haben wir den Generalimport nach Deutschland und Österreich übernommen.
White Peak Distillery
2016 hat sich das Ehepaar Claire und Max Vaughan einen lange gehegten Traum erfüllt – eine Whiskydestillerie dort zu errichten, wo sie aufgewachsen sind. Damit stand das englische Derbyshire und der Peak District von Anfang an als Heimat für ihren „White Peak Whisky“ fest.
Die Brennerei wurde in einem alten Drahtwerk errichtet, welches direkt an einem Fluss und in einem alten Waldgebiet gelegen ist. Das Derwent Valley, in welchem sie ihre Spirituosen herstellen ist 2001 zum Weltkulturerbe ernannt worden.
Das nun erhältliche Prologue Release 2.1 ist die erste Abfüllung, welche es regulär zu kaufen gibt. Es handelt sich ob der Lagerzeit noch um keinen Whisky, sondern wie der Name schon sagt, um einen
Ausblick auf die White Peak Whiskys, welche man in Zukunft herausbringen möchte.
White Peak Prologue Release 2.1 English Single Malt Spirit
50,1% Vol.
Limitiert: 560 Flaschen
Dieser leicht rauchige Spirit reifte für zwei Jahre in einem STR-Fass aus amerikanischer und europäischer Eiche.
Das White Peak Prologue Release 2.1 ist ab sofort bei Pinkernells Whisky Market Berlin im Einzelhandel, sowie im Großhandel erhältlich.
In unserem Standort Salzburg ist die Abfüllung ab Ende Januar 2021 verfügbar.
McCarthy’s Irish Whiskey
„To the brave and faithfull, nothing is difficult“ McCarthy’s Clan Motto
McCarthy’s ist einer der großen irischen Clans des Mittelalters. Whiskeyherstellung ist tief in der Familiengeschichte verwurzelt und der McCarthy’s Irish Whiskey soll für diese stolze Verbindung stehen.
McCarthy’s tritt vorerst als unabhängiger Abfüller auf. Der Whiskey selbst wird von der „Great Northern Distillery“ in Dundalk gebrannt –
der derzeit größten unabhängigen Brennerei Irlands.
First Bottling for Germany (480 Flaschen) First Bottling for Austria (480 Flaschen)
McCarthy’s Irish Whiskey ist ein Blend aus irischem Single Grain und Single Malt Whiskey. Der Grain Whiskey ist hierbei leicht überwiegend und seine natürliche, weiche Struktur wird durch die würzige Komplexität des Single Malt unterstützt. Der McCarthy’s Irish Whiskey ist dreimal destilliert und hat nach seiner Lagerung in Ex- Bourbon Fässern ein Finish in Oloroso Sherry Fässern erhalten, welches ihm noch ein wenig mehr Tiefe verleiht.
Tasting Notes: Aromen von intensivem Zitronenaufstrich, gelben Äpfeln, Vollkornkeksen und ein weicher, zimtiger Abgang.
UVP: 28,90€ /0,7l
Der McCarthy’s Irish Whiskey ist ab sofort an beiden Standorten sowohl im Einzelhandel, als auch im Großhandel erhältlich.
Über einen Meilenstein in der Produktion informiert die Heaven Hill Distillery aus Kentucky in einer Presseaussendung: Dort hat man, als Besitzer des zweitgrößten Fassbestandes an Bourbon Whisky, vor kurzem das neunmillionste Fass abgefüllt, und zwar noch vor dem Jahreswechsel, am 30. Dezember 2020.
Ein Bild des Fasses und mehr Infos zu diesem Ereignis sowie der Geschichte der Brennerei, die momentan mehr als 1,8 Millionen Fässer in 63 Lagerhäusern reifen lässt, finden Sie nachstehend:
Heaven Hill Distillery Fills Nine Millionth Barrel of Kentucky Straight Bourbon Whiskey
BARDSTOWN, Ky. – Heaven Hill Distillery, the world’s second-largest holder of aging Kentucky Straight Bourbon Whiskey, today filled its nine millionth Bourbon barrel. Heaven Hill is the only local, independent, family-owned and operated company to reach this historic benchmark.
“In a year defined by teamwork and perseverance, today we celebrate another historic Heaven Hill milestone as we fill the nine millionth barrel of Bourbon,” said Max L. Shapira, President, Heaven Hill. “This nine millionth barrel, a rare achievement in the industry, is a testament to Heaven Hill’s commitment to quality and consistency since 1935.”
The milestone wraps up a banner year of Heaven Hill’s continued investment in the future of American Whiskey. Now aging more than 1.8 million barrels across 63 warehouses, Heaven Hill’s Bernheim distillery produces 1,300 barrels per day as the largest single-site Bourbon distillery in American Whiskey. The new Bourbon Heritage Center tasting rooms and retail store were completed and a grand opening of the entire new center is on track for early summer 2021. The launch of Larceny Barrel Proof, Elijah Straight Rye Whiskey, Elijah Craig Toasted Barrel and Parker’s Heritage Collection 10-Year-Old Heavy Char showcased the depth of premium innovation across diverse portfolio of award-winning mashbills. Recognized by industry professionals and consumers alike, the award season culminated with Larceny Barrel Proof Bourbon named as Whisky Advocate’s 2020 Whisky of the Year, the second Whisky of the Year for Heaven Hill Distillery in the past four years.
The nine millionth barrel will be put up to age in Rickhouse Y, where it will be displayed amongst Heaven Hill’s other milestone barrels.
Whisky Nummer 41 bis 45 in der Verkostung von Abfüllungen aus aller Welt stehen bei Serge Valentin heute auf dem Programm, und diese kommen aus Schweden, Irland, Indien, Taiwan und den USA. Diesmal ist Irland mit dem Waterford Organic Gaia 1.1 der Sieger in der inoffiziellen Tageswertung, aber die ersten drei schenken sich in diesem imaginären Wettkampf nur wenig.
Wie immer finden Sie nachstehend die tabellarische Auflistung der Whiskys und ihrer Wertungen in der heutigen Verkostung:
Was man darüber bei Brown-Forman Deutschland (das Mutterunternehmen besitzt neben Jack Daniel’s unter anderem auch die schottischen Brennereien Benriach, Glendronach und Glenglassaugh) zu sagen hat, können Sie hier in der uns übermittelten Pressemitteilung nachlesen:
Hamburg, 04.01.2021 – Die Mitarbeiter des in Hamburg ansässigen Spezialisten für Premium und Super Premium Spirituosen beteiligten sich nicht nur weit überdurchschnittlich an dem von „Great Place to Work®“ durchgeführten gleichnamigen Zertifizierungsprogramm, sie stellten der Arbeitsplatzkultur ihrer Organisation gleichzeitig auch ein hervorragendes Zeugnis aus.
„Mein ganzes Team und ich sind stolz darauf, dass Brown-Forman Deutschland so überdurchschnittlich abschneidet und freuen uns besonders, dass wir unser gutes Ergebnis der letzten Zertifizierung sogar nochmals steigern konnten. Wir sind dankbar für die wundervollen Marken in unserem Portfolio, allen voran unsere Markenikone JACK DANIEL’S Tennessee Whiskey. Der anhaltende Erfolg unserer Organisation ist letztlich aber dem Engagement des Teams, unserer wertschätzenden Arbeitskultur und unserem vertrauensvollen Arbeitsumfeld zu verdanken, das wir alle gemeinsam gestalten und das auf unseren starken Unternehmenswerten basiert, sowohl in Deutschland als auch global“,
so Yiannis Pafilis, Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland und Tschechien.
Yiannis Pafilis, Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland und Tschechie
Die Zertifizierung erfolgte auf Basis einer unabhängigen, anonymen Befragung, zu der alle Mitarbeiter im September dieses Jahres aufgerufen wurden, sowie der Analyse von Maßnahmen und Programmen der Personalarbeit. Der Vorsprung der Brown-Forman Deutschland Ergebnisse zum Marktdurchschnitt war bei zentralen Themenfeldern wie zum Beispiel „Respekt“ und „Teamgeist“ am größten. Das Themenfeld „Stolz“ erzielte von allen die insgesamt höchste Bewertung. Auch hierüber ist Pafilis sehr erfreut: „Was kann man seinem Arbeitgeber Schöneres attestieren als die Aussage „Ich bin stolz, hier zu arbeiten.“ Die Auszeichnung „Great Place to Work®“ wird für ein Jahr vergeben.
Über „Great Place to Work®“
„Great Place to Work®“ ist ein internationales Forschungs- und Beratungsinstitut, das in rund 60 Ländern Unternehmen dabei unterstützt, ihre Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur zu entwickeln. Jedes Jahr zeichnet „Great Place to Work®“ auf Grundlage anonymer Mitarbeiterbefragungen und der Analyse der Unternehmenskultur sehr gute Arbeitgeber international, national, regional und branchenspezifisch für ihre Leistung aus.
Eine Reise ans Ende Britanniens, so untertitelt sich der Film von Diana Zimmermann, den das ZDF heute um 19:25 ausstrahlt – und der bereits jetzt vorab auf der Webseite des ZDF abrufbar ist.
„Ganz schön schottisch, ganz schön eigen“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sehr die Schotten sich vom Rest des Verinigten Königreichs unterscheiden – und Whiskyfreunde, die Schottland kennen, werden nicht überrascht sein zu hören, dass „sehr“ darauf die richtige Antwort ist.
Das ZDF-Team in Schottland, bestehtend aus Steven Cassidy, Martin Skorik, Diana Zimmermann und Julia Belgutay, befragt Menschen wie Sophie Gault, eine Jägerin in den Higlands, oder Joyce Duncan auf den Shetlands zu ihrem Schottlandgefühl – und natürlich auch zum Thema Brexit, an dem man in Schottland dieser Tage nicht vorbeikommt. Dazu gibt es wunderschöne Bilder und damit sozusagen eine virtuelle Reise in das Land des Scotch – eine, die wir real noch nicht wirklich unternehmen können.
Sehen Sie die 43 Minuten lange Doku entweder am Abend um 19:25 oder schon jetzt online. Die Sendung bleibt dort fast ein Jahr abrufbar.
Gleich zu Jahresbeginn wird das Whiskyangebot in Österreich wortwörtlich „bunter“, denn Genuss am Gaumen bietet jetzt das Sortiment des unabhängigen Abfüllers Murray McDavid. In mehreren Serien veröffentlicht der alteingesessene Bottler interessante Single Malts und Blends, die wir nachfolgend im Detail mit den Tasting Notes vorstellen. Bei Interesse finden Sie die Abfüllung im Shop des Vorarlberger Unternehmens:
Interessantes vom unabhängigen Abfüller Murray McDavid bei Genuss am Gaumen in Österreich
Es freut uns sehr, dass wir ab sofort bei uns im „Genuss am Gaumen“ auch die erlesenen & außergewöhnlichen Abfüllungen von Murray McDavid anbieten können.
Bunnahabhain 1997 – 21 Jahre
Region: Isle of Islay
Details: Cask Strength 54,7% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Single Bourbon Hogshead
Finish: in einem Pomerol Wine Hogshead – Cask Nr. 2; nur 290 Flaschen abgefüllt
Serie: Mission Gold – Murray McDavid
Verkostung:
in der Nase zestige Fruchtnoten mit einem Touch von Kaffee & gesalzenen Erdbeeren, am Gaumen sehr vollmundig & mit exquisiten Wein-Anklängen – Rosinen, dunkle Schokolade, würziges Chutney, im Finish zeigen sich geröstete Nüsse, Feigen & ein Hauch von Rosmarin
Neben den Goldstücken aus der „Mission Gold“ Serie, verwöhnt Murray McDavid den Gaumen von Whisky-Liebhabern auch mit seiner Serie „Benchmark“, in der ausschließlich Single Malts abgefüllt werden.
Caol Ila 2011 – 8 Jahre
Region: Isle of Islay
Details: 46% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Single Bourbon Barrel
Finish: 1st Fill Koval Four Grain Cask – Cask Nr. 900008-19; nur 1242 Flaschen abgefüllt
Serie: Benchmark – Murray McDavid
Verkostung:
Zitronengebäck, Meeresbrise & Hickory Rauch in der Nase, am Gaumen zeigt sich Eiche & abermals Rauch in Kombination mit sanfter Vanille & erfrischender Zitrus, im sauberen & frischen Finish erwarten uns Noten von gesalzenem Karamell mit einem feinen Islay-Rauch
Deanston 1996 – 21 J.
Region: Highlands
Details: 46% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 2x Single Bourbon Barrels
Finish: in 2x Koval Bourbon Casks – Cask Nr. 600009+10; nur 222 Flaschen abgefüllt
Serie: Benchmark – Murray McDavid
Verkostung:
tolle Noten von Toffee, Fruchtsüßigketen, Vanille & einem Touch von Lebkuchen in der Nase, am Gaumen abermals Toffee gefolgt von fein würzigem Ingwer, getrockneten Früchten & Nüssen, sehr ansprechendes Finish, das üppig & lange nachhällt
Glen Moray 2007 – 11 J.
Region: Speyside
Details: 46% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 3x Bourbon Hogsheads
Finish: in 1st Fill Bourbon Barrels – Cask Nr. 5836-5838; nur 1087 Flaschen abgefüllt
Serie: Benchmark – Murray McDavid
Verkostung:
in der Nase mit Noten von Creme-Honig, gebuttertem Toast & cremiger Vanille, am Gaumen zeigen sich Aromen von Granola & Joghurt mit Anklängen von getrockneten tropischen Früchten, elegantes Finish mit einer feinen Honig-Süße, Zitrus & Eichenwürze
Ledaig 2001 – 17 Jahre
Region: Isle of Mull
Details: Cask Strength 59% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Single Bourbon Barrel
Finish: in einem Jurancon Wein-Barrique – Cask Nr. 800063; nur 274 Flaschen abgefüllt
Serie: Benchmark – Murray McDavid
Verkostung:
wunderbar aromatische Nase mit Noten von Honig, Hickory-Rauch & Trauben, am Gaumen sehr vollmundig – tropische Ananas in Kombination mit Teer & Torfrauch, öliges & fein süßes Finish, das abermals tolle tropische Noten mit sich bringt
Für Whisky-Entdecker gibt es zudem mit den beiden Serien „The Vatting“ & „Crafted Blend“ einiges Interessantes aus Schottland zu finden.
Eòrna Lòin II 1997 – 20 Jahre
Region: Speyside
Details: 46% Vol., 0,7 l
Lagerung: in Refill Bourbon Casks
Finish: in 2x 1st Fill Koval Bourbon Casks – Cask Nr. 150045+46; nur 333 Fl. abgefüllt
Serie: Mystery Malt – Murray McDavid
Verkostung:
fein süße Apfel-Noten in der Nase mit etwas Zitrus & Honig, am Gaumen sehr elegant & cremig – abermals frische Früchte & Zitrustöne, lang anhaltendes & komplexes Finish, das zum Genießen einlädt
PS: Wer errät die mysteriöse Distillery, aus der dieser Whisky stammt?
Bùrn Taobh 1991 – 26 Jahre
Region: Speyside
Details: Cask Strength 44,1% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 2 Bourbon Hogsheads – Cask Nr. 2; nur 495 Flaschen abgefüllt
Besonders: ein Teaspooned Dram von Dufftown mit einem bekannten Speyside Malt
Serie: The Vatting – Murray McDavid
Verkostung:
Köstliches Bukett an Aromen – viel Vanille, Zitrus & Honig-Hafer in der Nase, am Gaumen saftiger Gerstenzucker & Anklänge von wachsigen Früchten, lang anhaltendes & fein wärmendes Finish
Malts of Islay “Àlainn” 1989 – 27 Jahre
Region: Isle of Islay
Details: Cask Strength 44,9% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 2x Bourbon Barrels
Finish: in einem Sherry Butt – Cask Nr. 1; nur 1071 Flaschen abgefüllt
Besonders: ein Vatted Malt aus Bowmore & Laphroaig
Serie: The Vatting – Murray McDavid
Verkostung:
dieser Dram zeigt definitiv die „Schönheit der Schlichtheit“ – wunderbare Küsten-Noten in der Nase mit einem Touch von Salzwasser & floralen Anklängen, am Gaumen ebenso recht floral mit delikatem Hauch von Lavendel & Toffee-Äpfeln, sauberes Finish mit unverkennbar toller Islay-Peatrauch-Note
Peatside 2011 – 7 Jahre
Region: “Trade Secret”
Details: 50% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 2x Bourbon Hogsheads
Finish: in 2x 1st Fill Portwein Barriques – Cask Nr. 4; nur 786 Flaschen abgefüllt
Serie: The Vatting – Murray McDavid
Verkostung:
der beliebte „Peatside“ ist zurück – mit tollen Noten von Orangenschale, Pinienharz & Heide-Rauch in der Nase, am Gaumen mit Aromen von gegrilltem Pfirsich & Schokolade-Orangen, ölig-würziges Finish mit rauchigen Mokka-Noten & Anklängen von Toffee
The Speysiders 2009 – 10 Jahre
Region: Speyside
Details: 46% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Mix aus Bourbon, Sherry & Weinfässern; nur 1553 Fl. abgefüllt
Besonders: ein Vatting aus 4 namhaften Speyside-Distilleries: Craigellachie, Miltonduff, Linkwood & Glenlossie
Serie: The Vatting – Murray McDavid
Verkostung:
ein neuer Batch des „Speysiders“ – mit fruchtigen Noten & Nuss-Schokolade in der Nase, ebenso Anklänge von Rosen-Wasser & Gewürzen, am Gaumen zeigen sich getrocknete Aprikosen, Pfannkuchen & Schoko-Rosinen, die auch im Finish in Form von Rosinen-Fudge wiederkehren, zudem gemischte Nüsse & ein Touch von „Latte“
Nachdem Murray McDavid im Besitz der wohlbekannten Coleburn Warehouses ist, finden sich dort allerlei köstliche Schätze, die auch als Vatting oder Blended für großen Genuss sorgen – vom 27-jährigen Islay Blended Malt aus Laphroaig & Bowmore bis hin zum jungen, aber äußerst vielschichtigen „Righ Seumas“ aus 5 Regionen Schottlands & einer Lagerung in Bourbon-, Wein- & Sherryfässern – wir wünschen viel Freude beim Verkosten & Genießen.
Air Leth 1988 – 29 Jahre
Region: Isle of Islay & Lowlands
Details: 50% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 3x Bourbon Hogsheads
Blend: 50% Single Malt – Bowmore, Caol Ila & Laphroaig und 50% Single Grain – North British; nur 636 Flaschen abgefüllt
Serie: Crafted Blend – Murray McDavid
Verkostung:
ein außergewöhnlicher Blend, der schon in der Nase mit sanften Torfnoten, floralen Anklängen & Pfirsich überzeugt, am Gaumen mit Aromen von Gerstenzucker, floralem Torf & zarter Vanille, im anhaltenden & einladenden Finish zeigen sich tropische Fruchtnoten & abermals sanfter Islay-Torf
Half ‘n’Half 2009 – 10 Jahre
Region: Speyside & Lowlands (Girvan)
Details: 46% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 3x Bourbon Hogsheads
Finish: in Sherry Butts – Cask Nr. 4; nur 1466 Flaschen abgefüllt
Serie: Crafted Blend – Murray McDavid
Verkostung:
Sanfte florale Noten in der Nase mit Anklängen von frisch geschnittenem Gras & üppig Vanille-Sauce, auch am Gaumen zeigt sich Vanille zugleich, gefolgt von Zitronen-Brause & Toffee-Äpfeln, gemütliches & feines Finish mit Noten von braunem Zucker, Honig & Pinienkernen
Loch Ìle 1996 – 19 Jahre
Region: Islay & Highlands
Details: 46% Vol., 0,7 l
Lagerung: in 2x Bourbon Hogsheads
Finish: in einem 1st Fill Madeira Barrique – Cask Nr. 001; nur 574 Flaschen abgefüllt
Besonders: ein Blend aus Bowmore & Laphroaig Malts mit einem fein süßen Grain der Loch Lomond Distillery
Serie: Crafted Blend – Murray McDavid
Verkostung:
der Lieblings-Dram der Murray McDavid Crew – wunderbare Küsten-Noten in der Nase gepaart mit getrockneten Aprikosen & Blütenhonig, am Gaumen süßer Rauch, cremige Früchte & tolle florale Anklänge, fein sauberes & frisches Finish mit einer wärmenden Würze
Rìgh Seumas II 2008 – 10 Jahre
Region: Islay, Speyside, Highlands & Lowlands
Details: 50% Vol., 0,7 l
Besonders: 70% Single Malts & 30% Grain Whisky
Blend: Bruichladdich, Arran, Tobermory, Auchentoshan & Old Roshdu treffen auf North British & Invergordon
Lagerung: in Bourbon Hogsheads
Finish: in Sherry & Wein-Hogsheads; nur 914 Flaschen abgefüllt
Serie: Crafted Blend – Murray McDavid
Verkostung:
in der Nase zeigen sich rote Früchte, BBQ-Limette & kandierte Früchte, am Gaumen ebenso sehr außergewöhnlich – gecharrte Eiche, geräucherte Nüsse & ein Touch von Fenchel, das Finish zeig Noten von Zerealien, Espresso & braunem Zucker
Young & Old 2011 – 7 Jahre
Region: Islay, Speyside & Lowlands
Details: 50% Vol., 0,7 l
Besonders: 50% Malt Whisky (Caol Ila & “Peatside”) & 50% Grain (North British)
Lagerung: in 3 Fässern – Bourbon, PX & Oloroso Sherry; nur 607 Flaschen abgefüllt
Serie: Crafted Blend – Murray McDavid
Verkostung:
in der Nase dunkle Melasse, süßer Torf & üppige Sherry-Fruchtnoten, am Gaumen zeigen sich ölige, gecharrte Früchte mit einem floralen Touch & dunklem Torf, langes & fein süßes Finish, das abermals sanfte Melasse-Töne mit sich bringt
Neues Jahr, neues Glück! Wir freuen uns riesig darüber, Ihnen gleich zu Jahresbeginn ein neues Gewinnspiel vorstellen zu können, diesmal wieder gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Import, dem Importeur der Whiskys aus der irischen Waterford Distillery von Mark Reynier.
Diesmal wird Fortuna viel zu tun haben: Gleich vier unserer Leser*innen dürfen sich bei diesem Gewinnspiel auf jeweils ein Set der aktuellen Abfüllungen aus der Destillerie freuen, den Waterford Sheestown Edition 1.2 und den Waterford Ballymorgan Edition 1.2 – die jeweils mit Gerste einer bestimmten Farm im Südosten Irlands gebrannt werden. Ein beeindruckendes, sehr ausdifferenziertes Geschmackserlebnis.
Bevor wir Ihnen verraten, wie Sie eines der vier Sets gewinnen können, lesen Sie hier mehr über die außergewöhnliche Destillerie und die beiden Abfüllungen (und finden Sie dabei auch die Antwort auf unsere Gewinnfrage):
Waterford Whisky: Terroir-getrieben und einzigartig
Irlands Südosten ist weltweit eines der besten Anbaugebiete für Braugerste und das Zuhause der Waterford Distillery. Einst Brauerei, heute Whisky-Brennerei auf dem neuesten Stand der Technik – dank Mark Reynier. Die Koryphäe mit legendärem Werdegang in der schottischen Whisky-Szene erwarb Waterford 2014. Sein Ziel? Die Destillerie zum Epizentrum für die radikale Umsetzung einer aus der Winzerwelt bekannten Philosophie machen: Terroir. Denn wo Gerste wächst, wie der Boden beschaffen ist oder wie viel Sonne oder Wind das Getreide ausgesetzt ist, birgt das Geheimnis einzigartig authentischer Irish Single Malts. Für sie schlägt das Herz von Waterford.
Farm für Farm: die Aromen ausgewählter Orte Irlands
Eine Bandbreite ausgewählter Fässer, lange Fermentation oder langsame Destillation sind Faktoren für die Aromenreinheit des Single Malts von Waterford. Geschmacklich entscheidend für Mark Reynier und Team, ist jedoch das Korn selbst. Mehr als 70 irische Farmen bilden das Fundament der Brennerei. Deren Gerste wird separat angebaut, gelagert, gemälzt und destilliert. Farm für Farm entstehen so die „Single Farm Origins“ – Whiskys, die das Geschmacksprofil ihres Herkunftsortes einfangen. Jede der Editionen ist absolut einzigartig und nur limitiert verfügbar.
Vom Feld bis ins Regal: kompromisslose Transparenz
Ein digitales Logistiksystem mit über 20.000 Datenpunkten pro Destillation und Farm macht den Terroir-basierten Whisky zu 100 Prozent rückverfolgbar. Umfangreiche Informationen zum Herkunftsort, den Gerstenbauern oder der Destillerie selbst eröffnen sich für Single-Malt-Liebhaber über einen Terroir-Code auf jeder Flasche Whisky, der lediglich auf der Webseite eingegeben werden muss. Waterford hat nichts zu verstecken: An den Ufern des Flusses Suir entstehen Whiskys mit außergewöhnlicher geschmacklicher Tiefe und Vielfalt. Alle Editionen werden mit mindestens 46% vol. abgefüllt, sind weder gefärbt noch kühlfiltriert.
Wir verlosen vier Sets, bestehend aus den beiden aktuellen Abfüllungen von Waterford: Sheestown Edition 1.2 und Ballymorgan Edition 1.2!
Jede Abfüllung von Waterford erkundet einen Ort in Irlands fruchtbarem Südosten. Die Gerste für den fruchtigen, zugleich pikanten „Sheestown Edition 1.2“ wächst am „Ort des üppigen Grases“. Das hügelige Tiefland-Terroir aus gut entwässertem Lehmboden bewirtschaftet seit einem halben Jahrhundert Philip O’Brien. Im Regenschatten der Wicklow Mountains dagegen baut Robert Milnes Familie in fünfter Generation Gerste auf besonders ergiebiger Erde an. Sein Getreide ist Destillationsbasis für „Ballymorgan Edition 1.1“ mit Noten von rotem Apfel, Milchschokolade und Pfeffer.
Sheestown Edition 1.2, Waterford „Single Farm Origins“ (0,7 Liter, 50% vol.): Destilliert in KW 24/2016 und abgefüllt im September 2020, erlangte der Single Malt seine komplexe Reife in First Fill Amercian Oak (33%), Virgin American Oak (19%), Fässern aus französischer Premium-Eiche (25%) und Vin Doux Naturel Casks (23%).
Ballymorgan Edition 1.2, Waterford „Single Farm Origins“ (0,7 Liter, 50% vol.): Vier Jahre, einen Monat und zwei Tage reifte der einzigartige Single Malt in einer Holzkomposition aus First Fill Amercian Oak (34%), Virgin American Oak (20%), Fässern aus französischer Premium-Eiche (23%) und Vin Doux Naturel Casks (23%).
Und so gewinnen Sie eines der vier Sets, bestehend aus den beiden aktuellen Abfüllungen von Waterford: Sheestown Edition 1.2 und Ballymorgan Edition 1.2:
Sagen Sie uns einfach, welche Philosophie aus der Winzerwelt die Waterford Distillery für ihren Whisky kompromisslos umsetzt:
a) Flaschengärung b) Terroir
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Waterford“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 17. Januar 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 18. Januar 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Waterford“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 17. Januar 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 18. Januar 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Auch im neuen Jahr geht es bei Serge Valentin mit den Verkostungen von Whiskys aus aller Welt weiter.. Und warum nicht – Whisky ist im letzten Jahrzehnt wirklich ein weltweites Phänomen gewordern, wo sich eigentlich kein Land mehr mit den Restulaten verstecken muss.
Heute geht es nach UK, Deutschland, in die USA und Australien, wobei das Vereinigte Königreich mit Nordirland und England vertreten ist. Hier die Wertungen der Verkostung:
Dank Genuss am Gaumen in Österreich und Pinkernell’s Berlin können wir Ihnen die neuen Abfüllungen vom unabhängigen Abfüller Claxton’s vorstellen – sieben an der Zahl und natürlich alles Single Cask Bottlings in Fassstärke. Die Abfüllungen sind ab sofort in beiden Webshops erhältlich.
Hier alle Details zum Claxton’s Winter Release samt ausführlichen Tasting Notes:
Claxton’s Winter Release – das sind die neuen Abfüllungen
Cameronbridge 1992 – 28 Jahre
Region: Lowlands
Details: Cask Strength 42,2% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem PX Sherry Cask – Cask Nr. 2103-115062 am 10.09.1992 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 214 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Nur soviel – dieser Grain ist einfach nur phänomenal. Die Kombination aus Single Grain, PX Sherry & dem wunderbaren Alter ist wirklich hervorragend & überzeugt selbst Malt-Liebhaber spielend leicht. Wunderbar dunkle, süße Fruchtnoten, getoastetes Holz, wärmende Gewürze & im Finish mit einem zarten Grain-Touch. Gefährlich gut „trinkbar“ 😊 – ein großartiger Christmas Dram.
Caol Ila 2011 – 9 Jahre
Region: Isle of Islay
Details: Cask Strength 57,1% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem 1st Fill Bourbon HHD – Cask Nr. 2708-352168 am 18.03.2011 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 281 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Ein wunderbarer Caol Ila, der mit viel frischen Rauch-Noten, süßem Frucht-Charakter & vor allem – viel Eleganz & Feinheit trotz der üppigen Cask Strength-Prozente zu überzeugen weiß.
Glen Elgin 2006 – 14 Jahre
Region: Speyside
Details: Cask Strength 57,1% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Refill Bourbon HHD – Cask Nr. 2110-802114 am 04.04.2006 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 291 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Ein leichter, wunderbar floraler Glen Elgin mit tollen Noten von saftigen Birnen & frischer Gerste. Ein feiner Malt, der auf elegante Weise die herausragende Qualität der Glen Elgin Spirits zeigt.
Glen Spey 2006 – 14 Jahre
Region: Speyside
Details: Cask Strength 58,2% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Madeira Barrique – Cask Nr. 2105-800379 am 20.09.2006 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 279 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Die erste Abfüllung von Glen Spey, die je von Claxton’s gefüllt wurde – ein frischer, fein fruchtiger & typischer grasiger Glen Spey, der durch die Reifung im Madeira-Barrique zusätzlich wunderbar üppige Noten von Pfirsich, Walnüssen & Haselnüssen aufzeigt.
Inchmurrin 1997 – 23 Jahre
Region: Highlands
Details: Cask Strength 48,3% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Single Bourbon Barrel – Cask Nr. 2107-287, am 18.02.1997 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 192 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Ein großartiger Release 2er Schwesternfässer – wunderbar ausgewogen & harmonisch mit tollen wachsigen Noten & alten Holztönen in der Nase & einem Potpourri an Fruchtsalat am Gaumen. Eine exzellente Abfüllung der Highland Destillerie Loch Lomond.
Linkwood 2008 – 11 Jahre
Region: Speyside
Details: Cask Strength 52,9% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Refill Sherry HHD – Cask Nr. 2109-308320 am 08.12.2008 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 295 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Ein typisch floraler Linkwood, der durch seine Reifung in einem recht aktiven Refill Sherry Cask tolle vielschichtige Noten mit sich bringt. Als würde man einen Spaziergang durch einen „old-fashioned“ Süßigkeiten-Shop machen – voll von Fruchtbonbons & prickelndem Brausepulver.
Lochindaal 2007 – 12 Jahre
Region: Isle of Islay
Details: Cask Strength 55,8% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Chateau Climens Cask – Cask Nr. 2104-23 am 04.12.2007 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 288 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Kurz & knapp – ein Whisky, der seinesgleichen sucht. Ein kräftig rauchiger Bruichladdich, der durch die Reifung in einem französischen Weinfass unglaublich viel Aromen & Kraft mit sich bringt – üppig dunkle Früchte, satter Torf, ölig & leicht medizinischer Charakter & Anklänge von Teeröl, glacierten Kirschen & Tee…großartig!
Willkommen zur 213. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs und Podcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 213 finden Sie neun neue Videos:
Friendly Mr. Z – Ballantines Blended Scotch Whisky
World Wide Whisky – NC´NEAN Organic
Whisky Plausch – Glenfiddich Project XX
Malts and Metal – Glenfarclas Family Cask 1993 – 2020
Whisky in Drag – Top 5 Whiskys aus 2020
Whiskyllerie – Scotch Universe Ursa Major III
Pat Hock – Highland Park Cask Strength
The Malt Head – Meine Top 3 Whiskys aus für 2020
WhiskyJason – Blue Spot CS Irish Whiskey
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv im Vorabdruck präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) erscheint am 01.02.2021 im Alba Collection Verlag GbR. Es kann bis zum 15.01.2021 zum Einführungspreis (Subskriptionspreis) von 16,- Euro hier vorbestellt werden.
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 5)
Nach wenigen hundert Metern zeigte mir der Radweg die Faust, mit einer knackigen Steigung blockierte er mein beschwingtes Fortkommen. Um nicht abzufallen, schaltete ich zwei Gänge zurück, das half, das Tempo zu halten, aber dafür fing ich gehörig an zu schnaufen. Ganz klar, das Tasting war dem Herz-Kreislaufsystem an den Karren gefahren.
Bis sich der Blutalkoholspiegel wieder normalisiert hätte, würde er erst einmal am Fitness-Level fressen, das wusste ich als erfahrener Cyclist von früheren Fahrten mit einem Bierpegel im Blut. Bis zu fünf Prozent fällt die Leistung ab, sagen ärztliche Diagnosen. Testreihen belegen, dass jede Art von Alkohol dafür sorgt, dass die Nebennierenrinde vermehrt das Stresshormon Cortisol ausschüttet, was das Herz heftiger schlagen und im gesamten Organismus die Alarmglocken schrillen lässt. Ist man nun sportlich gefordert, zu Fuß oder auf dem Rad, dann spürt man diese Wirkung noch viel stärker. Mein Hausarzt hatte mir den Rat mitgegeben: essen Sie tüchtig!
Zum Glück hatte ich diesen Rat am Morgen befolgt und mich bei Frau Lorry pappsatt gegessen.
Nachdem ich an der knackigen Steigung eingebrochen war, musste ich mir eingestehen: Whisky ist ein Konditionsräuber! Und die Kombination „sip & cycle“ fügte sich also doch nicht so harmonisch wie ich anfangs vermutet hatte. Nun war die Auffahrt nur einen kurzen Hang hinauf, so konnten sich Herz und Kreislauf rasch wieder beruhigen. Allerdings blieb mir der Durchhänger als Lehre im Gedächtnis haften. Auf der Anhöhe hielt ich an, nicht um wieder zu Atem zu kommen, sondern um mich am Anblick einer zweiten paradiesischen Bucht zu ergötzen. Zwischen buttergelb blühendem Ginsterbüschen stoppte ich das Rad, sog die salzige Atlantikluft ein und schaute und schaute. Sanft rollte sattgrünes Weideland, gesprenkelt mit unzähligen Knubbeln und Knubbelchen weißer Schafe und ihrer Jungen, abwärts zum Saum der Irischen See, wo kalkweiß ein gewaltiger Komplex an der Wasserkante dominierte.
Stand dort unten am Meer ein Kloster, eine spätbarocke Abtei? Womöglich ein geweihtes Stift, nicht weniger prächtig als das Zisterzienser Stift von Stams am Inn. Ach was, nicht so verschnörkelt, nicht so barock, viel sachlicher die Architektur, eher vergleichbar einem Gefängnis, einem Hochsicherheitstrakt, dem allerdings die Stacheldrahtumzäunung fehlte. Mit beiden Beinen am Boden verweilte ich noch eine Weile, um dieses Bild auf dem Stick der Erinnerungen zu speichern, dann schwang ich mich wieder in den Sattel und rauschte den Hang in einem ausschweifenden Bogen hinab, immer wieder in die Ferne spähend, immer wieder von neuem gefesselt von dem größer und größer werdenden Bauwerk im Herzen der Bucht.
Die flotte Fahrt beendete ich auf einem asphaltierten Platz, in dessen Mitte eine ausrangierte Brennblase stand. Die kupferne still stand mitten auf dem Platz als das Wahrzeichen der Brennerei Ardbeg[1]. Ihr rotes Metall glänzte poliert und wirkte ausgesprochen edel. Aber Ardbeg’s werbewirksame Ikone hatte einen Schönheitsfehler. Sie war ein Fragment, es fehlte ihr obendrauf das Geistrohr, das in Schottland lyne arm oder Schwanenhals heißt. Doch selbst als Fragment zog die Brennblase die Blicke der Handyknipser auf sich. So wie sie zwiebelförmig und ausrangiert in der Sonne glühte, wirkte die kupferne Blase auf mich wie eine festgefügte Erklärung: Hier wird keine Heilige Messe zelebriert, hier werden auch keine Verbrecher gefangen gehalten, hier wird Whisky gebrannt.
Vor der Tür zum gut ausgeschilderten Besuchszentrum standen Holztische und Holzbänke unter Sonnenschirmen. Die Islay Sonne knallte schon derart, dass ich mich fragte, bist du noch in Schottland oder schon in Portugal? Nicht auf dem entfernt gelegenen Parkplatz stellte ich mein Rad ab, sondern direkt neben der Eingangstür lehnte ich es privilegiert an die aufgeheizte Wand. Noch bevor ich es wieder alleine ließ, kam die alte Frage auf: abschließen oder nicht? Wie gesagt, Schottland ist ehrlich, aber so viele, so viele Touristen gingen hier aus und ein, schon jetzt zur Mittagszeit herrschte ein stetiges Kommen und Gehen. Die Destillerie Ardbeg, 1815 gegründet, ist weit mehr als ein Muss auf Islay, Ardbeg ist das Mekka profaner Pilgerströme.
Wenn das Center von Laphroaig in folkloristischem Design konzipiert war, dann war das von Ardbeg extrem streng und zurückgenommen gestaltet. Im schummrigen Café mit Vierertischen saß der Gast unter einer zehn Meter hohen, offenen Holzkonstruktion, die das gewaltige Dach trug, und blickte in der düsteren Atmosphäre von Schwarzweiß auf wandhohe Poster vom wild schäumenden Meer. Der hohe Raum des Verweilens, des Shoppens und des Tastings wurde durch das spärlich einsickernde Licht und die schwarzweiße, minimalistische Dekoration zu einem Altarraum, in dem ein riesiges Poster des keltischen Kildalton-Steinkreuzes aus dem 14. Jahrhundert den Gedanken an die Götterdämmerung aufkommen ließ.
Wären da nicht die mattgebeizten Regale voll schwarz verpackter Ardbeg-Whiskys und Merchandising Artikel wie Jacken, T-Shirts, Kosmetika, Kappen und Notizbücher als profane Boten der Neuzeit gewesen, man hätte andächtig niedersinken und beten können. Aber nur kurz, denn ein Blick auf die Preisschilder und schon war es um die Andächtigkeit geschehen: das billigste Produkt im Logo-Sortiment, ein Plastik-Kugelschreiber chinesischer Provenienz, kostete acht Pfund.
Durch die Flügeltüre am Eingang drängten so viele neue Besucher nach, dass sich die scheidenden nur mit Mühe ins Freie zu schieben vermochten. In diesem Jahrmarktgetümmel hätte eine Diebeshand sehr leicht in die Regale greifen und jede Menge Ardbegs mitlaufen lassen können, denn an Personal mangelte es an den Ständen und im Café. Lange Minuten war nicht einmal die Kasse besetzt.
Kaum, dass ich an einem Vierertisch Platz genommen hatte und zur Ruhe kam, bedrängte mich die Düsternis der monumentalen Dekoration und unwillkürlich musste ich an die düstere Subkultur von Gothic Queen denken, die mir auf meiner Reise noch öfters begegnen sollte. Für mich als Kind der Nachkriegszeit war diese Lust an düsterer Vision befremdend. Aber ich verbat mir das Werten und schon ergriff mich die Kulisse in ihrer Todessehnsucht und ermutigte mich, dieser Chiffre nachzuspüren.
Die Ardbeg Flaschen mit ihren Runen, auch das mythisch anmutende Ambiente des Cafés, erweckten die keltische Kultur zum Leben und als ich kurz die Augen schloss und in den hohen Saal hineinhorchte, vernahm ich ein Gemurmel, eine Litanei von Sprechgesängen, selten ein Lachen, Geräusche wie im Refektorium einer mittelalterlichen Abtei. Urplötzlich saß ich inmitten von Mönchen, die den keltischen Ritus zelebrierten und sich betend um den hohen Schaft des Hochkreuzes von Kildalton scharten. In ihrem esoterischen Zirkel lebten Alchimisten, die im Verborgenen mit Drogen und Heilkräutern experimentierten, vielleicht sogar im Selbstversuch ihr Leben opferten, um aqua vitae in höchster Reinheit zu destillieren. Gefesselt von der keltischen Atmosphäre bei Ardbeg, verfestigte sich die längst gefasste Idee, die Urdestille des schottischen Lebenswassers in der Benediktinerabtei von Lindores am Ende meiner Reise aufzusuchen.
Wieder öffnete ich die Augen und vor mir stand ein Glas, auf dessen Grund sich ein goldener Schluck wiegte. Es augenblicklich zu ergreifen, ging auf keinen Fall, zu vorbelastet war ich noch immer, zu lebhaft spukte auch jetzt noch der Geist des Jugendrauschs im Hirn herum. Um ehrlich zu sein, bereits bei der Bestellung hatte sich ein Anflug von Übelkeit meines Magens bemächtigt. Aber es half nichts! In den sauren Apfel musste ich jetzt beißen, ich musste den Rauch, die Asche und auch den geräucherten Speck riechen und schmecken, um mir ein faires Urteil über den berühmtesten aller getorften Whiskys erlauben zu können.
Bild (c) Ardbeg
Kurzentschlossen ergriff ich das handliche Nosing Glas am Bauch und spannte es zwischen Daumen und die restlichen Finger ein. Der Auftritt des zehnjährigen Ardbeg war dezent und erstaunlich hell, viel heller als das braune, torfhaltige Flusswasser der Insel. Wie flüssiger Bernstein stand der Ardbeg im Glas und beim Schwenken zeigte er Schlieren und Rillen wie es sich für einen guten Malt mit mehr als 46 % vol. gehört. Seine Farbe beruhigte in ihrer dezent leuchtenden Schattierung und schon traute ich mich.
Der erste Schnuppervorstoß – ein Schock: geräucherter Speck, üble Gerüche wie aus einem überquellenden Aschenbecher, Terpentin, auch Seife und muffiges Leder griffen meine olfaktorische Behaglichkeit an und weckten sofort unschöne Erinnerungen. Schon wollte ich resignieren und das Glas von mir schieben und lieber zum gezuckerten, kakaogepuderten Capuccino greifen. Mit Willenskraft überwand ich den ersten Ekel, ja Ekel, und träufelte mir ein Schlückchen in den Mund: nicht auf die vorderen Knospen, sondern gleich auf den Zungengrund. Augenblicklich setzte der Speichelfluss ein, gleich darauf ein Brennen. Aber das war nur die erste, noch flüchtige Berührung. Im nächsten Moment erlebte ich einen Umschwung. Der Gaumen öffnete sich willig und verlangte nach mehr, denn jetzt schmeckte er Aromen von Früchten wie Mango und Ananas, Rosinen und Trockenfrüchten, die den Torfgeschmack massiv bedrängten. Und wie durch einen Zaubertrick verwandelte sich die Kernseife in Marzipan. Der Abgang war ohne Frage holzig, allerdings ausbalanciert mit einer Malznote und dem fleischigen Geschmack von schwarzen Oliven. Und über allem erlebte ich eine Novität, die ich vorher nicht gekannt hatte: im Abgang oszillierte der Ardbeg zwischen bitter und süß, was leicht verwirrte. Aber schon wegen des Abgangs gab ich dem Torfhammer eine zweite Chance.
Mit einem großen Schluck Wasser spülte ich nach und träufelte aus einer bereitstehenden Pipette einige Spritzer ins Glas. Punktuell trübte sich die Oberfläche ein. Das war alles andere als schlimm, nur eine harmlose chemische Reaktion, hervorgerufen durch die natürlichen Ketten von Fettsäuren. Die kleine, sichtbare Sensation war sogar gut. Der milchige Schleierfaden indizierte, dass der Ardbeg nicht durch Kühlfilterung kastriert worden war und dass in ihm noch alle Ballaststoffe lebten.
Der zweite Schluck überraschte durch seine frugale Dominanz, was die Torfnote stark milderte, obwohl diese noch immer die Textur bestimmte. Im Resultat traf der zehnjährige Ardbeg allerdings nur beschränkt meinen Geschmack, deshalb erhielt er auf der Skala zwei Stützräder. Okay, diese Bewertung mochte mittelmässig ausgefallen sein, aber trotzdem war sie von Bedeutung, denn dank ihr war ich fürs erste an einem persönlichen Ziel angekommen: ein Torfwhisky, ein peated malt, konnte mich ab jetzt nicht mehr schrecken.
Im Besuchszentrum und auf dem Vorplatz ging es inzwischen noch lebhafter zu, unter den Sonnenschirmen ballten sich Gruppen von Busreisenden und alle lechzten wie eine Wüstenkarawane nach Schatten. Ihr Warten auf den Reiseleiter verkürzten diese Whiskytouris mit Selfies aufnehmen und Selfies posten. Kurz hielt ich inne und überlegte: am quirligen Auftrieb war gut zu studieren, wie ein raffiniert ausgeklügeltes Marketing einer Marke zu Weltruhm verhelfen kann. Dazu muss man wissen, dass das Werben mit gruftiger Gothic Kultur von den Franzosen kommt, denn die Brennerei, die rund 2,4 Millionen Liter im Jahr produziert, befindet sich im Besitz von Moèt Hennessy.
Routiniert fand ich die Zahlenkombination am Fahrradschloss und schwang mich fluchtartig in den Sattel. Inmitten der mit Bus oder Auto angereisten Besucherlawine kam ich mir in den Radklamotten und mit Helm wie ein Pausenclown vor, der das Pauschalprogramm ergänzen sollte. Was ist das für ein Spinner, der zum Whisky Tasting nach Ardbeg radelt? fragte sich gewiss der eine oder andere Besucher wie er mich wegfahren sah.
Zugegeben, der hastige Aufbruch kam einer Flucht gleich und keine hundert Meter hinter dem Parkplatz präsentierten die Gedärme die Rechnung. Ein gewaltiger Rülpser stieß mir auf und ein Torfschwall schwappte mir wie dem Feuerschlucker die ausgehauchte Flamme über die Lippen. Dieses gastroenterologische Signal bestätigte einmal mehr, dass ein Ardbeg und ich keine besten Freunde werden würden.