Bevor wir in der nächsten Woche wieder mit unseren sonntäglichen Clubvorstellungen weitermachen, möchten wir Ihnen heute gemeinsam mit der Destillerie Pulteney in Wick, die Heimat des Old Pulteney, eine ganz besondere Reise durch Schottland ermöglichen. „From Couch to Coast – Nature Sounds of Wick – by Old Pulteney“ ist ein wunderschöner, 15 Minuten langer Film, der die Natur rund um Wick und ihre beruhigenden Geräusche in den Mittelpunkt stellt. Und weil wir ja alle momentan nicht nach Schottland reisen können, ist so ein Film eine traumhafte Gedankenreise und der beste Ersatz dafür, selbst dort sein zu können.
Unser herzlicher Dank geht an die Destillerie, die uns die Verwendung des Films als Sonntagsvideo erlaubte. Thank you so much, your kind support is appreciated!
Genießen Sie die Bilder, die Musik und die Geräusche – wir sehen uns später am Vormittag wieder zu den Whiskyvideos Podcasts der Woche, die uns die Vlogger und Podcaster gesendet haben. Bis dahin, und bleiben Sie gesund!
Die Isle of Raasay Distillery hat uns über ein neues Fassprogramm informiert, das man in Erwartung des ersten Whiskys aus der kleinen Inseldestillerie aufgelegt hat. Die ersten 45 Fässer, die man dort jemals abgefüllt hat und dessen Inhalt (leicht getorfter Spirit) nun in Bordeauxfässer umgefüllt wurde, werden für interessierte Käufer freigegeben. Es handelt sich dabei um 45 Fässer aus amerikanischer Eiche mit je 190 Liter Fassungsvermögen, die nun nach eigenen Vorstellungen neu befüllt werden können.
Details zu diesem Programm in der nachfolgenden englischsprachigen Pressemitteilung. Eine Broschüre zum Programm haben wir als Service für Sie nach der Pressemitteilung eingefügt:
RAASAY RISING CASK PROGRAMME – LAUNCH
JOIN THE ‘45 AND RESERVE YOUR PIECE OF SCOTCH WHISKY HISTORY
The Isle of Raasay Distillery has today (Thursday 9th April) launched an exclusive cask membership programme: the Raasay Rising.
The first 45 casks ever filled at the distillery have been made available as part of the ’45 cask offering, in a nod to Bonnie Prince Charlie’s time hiding out on Raasay following the 1745 Jacobite rising.
These historic 45 American oak bourbon barrels (190 litre) were used to mature the island’s lightly peated inaugural spirit that is now finishing maturation in Bordeaux red wine casks.
Whisky lovers and collectors alike can become part of the ’45 and personally fill their own cask on Raasay with their choice of peated or unpeated Raasay spirit, while ’hiding out’ for a night at the distillery’s whisky hotel. If they can’t make it to Raasay to fill their cask, they can visit their sleeping single malt at a later date. They will also receive a bottle of the distillery’s inaugural Isle of Raasay Single Malt later this year.
Isle of Raasay Distillery Co-founder Alasdair Day said:
“The first ’45 casks ever filled on Raasay, an island rooted in centuries of illicit distilling, hold a very special place in our distillery’s history.
“Rich in sweet vanilla and butterscotch flavours, with hints of smokiness from our lightly peated inaugural spirit, these bourbon casks are available with your choice of heavily peated or unpeated Raasay spirit.
“The Raasay Rising experience includes a night in our whisky hotel and one of the first bottles of our inaugural Isle of Raasay Single Malt later this year, before enjoying the contents of your single cask single malt after 10 years’ maturation, or even longer if you’d prefer.”
Each cask will yield hundreds of 70cl or 75cl bottles, lovingly packaged on the Isle of Raasay in our bespoke Scotch whisky bottle.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun 93 Folgen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Ein Gegeneinander ist das heute eher nicht, was uns Angus auf Whiskyfun präsentiert, sondern eher ein Miteinander von Ausnahmewhiskys aus den beiden Brennereien Ardbeg und Lagavulin an der Südküste von Islay. Denn wenn man sich die Punkte, die Angus MacRaild zur Verkostung vergeben hat, dann sieht man auf einen Blick, dass es in diesem „Duell“ ausnahmslos nur Sieger gab…
Hier die Abfüllungen der Verkostung und die Punktewertungen dazu:
Ardbeg 10 yo (70 proof, OB, bottled circa 1976): 94 Punkte
Ardbeg 28 yo 1972/2001 (49.5%, Douglas Laing Old Malt Cask, 222 bottles): 94 Punkte
Ardbeg 1974/1991 (56%, Scotch Malt Whisky Society #33.11): 95 Punkte
Ardbeg 1975/1987 (55.7%, Scotch Malt Whisky Society #33.5): 95 Punkte
Ardbeg 10 yo 1978/1988 (57.8%, The Syndicate, 240 bottles): 93 Punkte
Lagavulin 12 yo (43%, OB ‘White Horse’, Jardine Matheson & Co Japan import, 1970s): 94 Punkte
Lagavulin 40 yo 1979/2019 (49.1%, The Syndicate, cask #112, 188 bottles): 93 Punkte
Lagavulin 27 yo 1991/2018 (51.8%, OB ‘Casks of Distinction’, cask #0016, sherry puncheon, 432 bottles): 92 Punkte
Lagavulin 1991/2016 (52.7%, OB ‘200th Anniversary’, sherry butt, 522 bottles): 94 Punkte
Lagavulin 1980/1995 (63.8%, Scotch Malt Whisky Society #111.2): 92 Punkte
Dass sich etwas in Sachen Fèis Ile 2020 tut, haben unsere Leser gestern bereits aus einer Ankündigung der Destillerie Bunnahabhain erfahren können. Nun hat auch die offizielle Facebook-Seite des Festivals ein Statement zum Festival veröffentlicht, das ein virtuelles Festival vom 22. Mai bis zum 31. Mai ankündigt (man hat auch ein kleines animiertes Filmchen zum Thema erstellt, das sie auf Facebook sehen können). Dort wird wohl jede Destillerie so wie auch im „wirklichen Leben“ einen Tag bekommen, an dem sie im Mittelpunkt des Festivals steht – aber auch verschiedene Veranstaltungen werden online übertragen werden, wie Musik und Tanz, virtuelle Destillerietouren und Tastings.
Man verspricht, die genauen Termine der virtuellen Veranstaltungen bekannt zu geben, sobald sie fixiert sind, und diesem Versprechen schließen wir uns natürlich an.
Hier der Originaltext der Ankündigung auf Facebook:
Our festival is so important to us and our island, we’re taking it online! We’ll bring as much of the festival as we can to you in your homes – safely of course!
We’re still planning, so please save any questions you have for now and keep a lookout for updates!
See you soon! (online of course!)
Announcing – The Virtual Fèis Ìle Friday 22ndth May to Sunday 31ST May. Featuring: online distillery days, music & dancing, virtual tours & tastings. All live – from our home to yours. Important! Please do not come to Islay. There will be no festival bottlings on sale here. Please do not contact the Distilleries yet, they’re all closed. But please do… Get excited Keep watching for updates Tell your friends Stay safe at home Plan your next Islay visit! As soon as events are confirmed, we’ll let you know. Promise!
Die Dubliner Destillerie Pearse Lyons versteigert auf irishwhiskeyauctions.ie ein Set der ersten Whiskeys der Brennerei mit dem Autogramm des leider schon verstorbenen Dr. Pearse Lyons – zugunsten des St. James‘ Hospitals und der dort gegen Covid-19 kämpfenden Ärzte und Pfleger.
Wenn Sie bei der Auktion dabei sein wollen, dann finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung die Verlinkung auf die Webseite der Versteigerung:
Proceeds from the virtual auction of a Batch No. 1 Pearse Irish Whiskey Collector’s Edition set will benefit St. James’ Hospital and frontline workers battling COVID-19
[DUBLIN, Ireland] — Healthcare professionals around the world are working tirelessly to care for patients and communities amid the COVID-19 crisis. In an effort to support the frontline workers battling the virus, Pearse Lyons Distillery is auctioning off a Batch No. 1 Pearse Irish Whiskey Collector’s Edition set. Proceeds from the highest bid will be donated to the St. James’s Hospital Foundation, which funds resources for doctors, nurses, researchers and staff. The virtual auction will begin on Friday, April 17, at 5 p.m. GMT, and bids can be made until Sunday, April 26, at 7 p.m. GMT.
The four-bottle collection is valued at over €699 and includes The Original, Distiller’s Choice, Founder’s Choice and Cooper’s Select whiskeys. The set is signed by the late Dr. Pearse Lyons, founder of Pearse Lyons Distillery, and Jack O’Shea, master distiller.
“My father knew better than anyone that good whiskey brings people together,”
said Dr. Mark Lyons, president and CEO of Alltech and son of Pearse Lyons.
“What better way to unite — even at a distance — than in support of our healthcare professionals? This auction reflects the humanitarian spirit of Pearse Lyons Distillery and of Pearse Lyons.”
Bids for the Batch No. 1 Pearse Irish Whiskey Collector’s Edition set can be made here.
Zwischendurch einmal eine Meldung aus der Geistlichkeit: Wie britische Medien gestern berichteten und wie uns Whiskyvikar DDr. Wolfgang F. Rothe mitteilte, scheint Papst Franziskus ein Freund des Wassers des Lebens zu sein. Bei einem Besuch von Seminaristen aus Schottland, die von einem Filmteam begleitet wurden, bekam der Papst von ihnen als Gastgeschenk eine Flasche Oban Whisky überreicht. In der Regel reicht der Papst dann das Geschenk an seinen Adjutanten, aber in diesem Fall sei er vom Protokoll abgewichen und habe lachend gemeint
„Questa e la vera acqua santa“,
also auf Deutsch in etwa: „Das ist das wahre Weihwasser“.
Das Lachen ist aber nicht auf die Pressestelle des Vatikans übergesprungen – dort hat man danach dem Filmteam verboten, diese Szene in den Bericht aufzunehmen, weil man den Papst nicht dabei zeigen wollte, dass er das Trinken von Whisky unterstütze. Darum wird die Dokumentation am Sonntag um 23 Uhr unserer Zeit auf BBC Scotland ohne diese Aufnahmen gezeigt.
Schade eigentlich, dass die Pressestelle des Vatikans so entschieden hat, gehen doch die ersten Erwähnungen von Whisky in Schottland und Irland jeweils auf katholische Mönche zurück – die Geschichte des Whiskys und die Geschichte des katholischen Glaubens haben also viele Berührungspunkte…
Mehr über die Story nachlesen können Sie in katholisch.de und (englischsprachig) auf forbes.com
Nach seinem für viele überraschend gekommenen Abgang bei Cadenhead war es einige Zeit lang ruhig um Mark Watt. Nun gibt es aber auch offiziell Neues zu vermelden: Gemeinsam mit seiner Frau Kate wird er in Bälde als unabhängiger Abfüller unter dem Namen Watt Whisky auftreten.
Ein Artikel im Campbeltown Courier gibt dazu nähere Informationen. Im Jänner haben Kate und Mark die Campbeltown Whisky Company Ltd gegründet. Noch in diesem Jahr wollen sie ihre erste Abfüllung unter dem Namen Watt Whisky veröffentlichen.
Laut Mark Watt wird man den Schwerpunkt auf Scotch Whisky legen, und dabei Single Malt, Blended Malt und Blends sowie hin und wieder auch Grain Whisky anbieten – und zwar immer als Einzelfassabfüllung in Fassstärke, ohne Farbstoffe und nicht kühlfitriert.
Zwar hat man auch eigenes Geld in das Unternehmen investiert, allerdings wäre das für die Startkosten nicht genug gewesen. Für finanzielle Unterstützung bediente man sich daher auch einer Crowdfunding-Kampagne, die innerhalb von drei Tagen die 250 verfügbaren Flaschen um fast 35.000 Pfund absetzte.
Gegen Ende 2020 will man die ersten Abfüllungen auf den Markt bringen. Geplant ist auch ein Tasting Room, wo man Gäste die Whiskys kosten lassen will. Und: Man kauft und verkauft auch ganze Fässer – wer sich dafür interessiert, der kann unter info @ campbeltownwhiskycompany.com Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen.
Zur Abwechslung möchten wir Ihnen heute einmal einen Fund aus der us-amerikanischen TTB-Datenbank präsentieren, der nicht aus Schottland (dort ist es in den letzten beiden Wochen, was neue Whiskys anbelangt, etwas ruhiger als sonst) stammt, sondern von der grünen Insel, aus Irland.
Es sieht nämlich so aus, als würde Mitchell & Son zum bestehenden Portfolio der „xxx-Spot Whiskeys nun auch einen Blue Spot hinzufügen, ein sieben Jahre alter Single Pot Still Whiskey, und zwar in Fassstärke mit 59,2% vol. abgefüllt. Der Blue Spot wird aus Bourbonfässern, Sherryfässern und Madeirafässern stammen, und die Tasting Notes lesen sich wie folgt:
Nase: Eine leichte Mischung aus Ananas, Kiwi, grünen Bananen und Limettenzesten, gefolgt von Potstill-Gewürzen, Bratapfel, Haselnuss und getoastetem Holz.
Gaumen: Ein weiches Mundgefühl mit einem subtilen Mix aus Früchten, einen Hauch Nelkenöl und gestoßenem schwarzen Pfeffer. Süße Gewürze, Vanille und Zimt kommen zu einem nussigen, leicht holzigen Geschmack.
Finish: Eine ausgewogene und angenehme Mischung aus exotischen Früchten und Gewürzen.
Und so sehen die Etiketten des Blue Spot aus:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Auch wenn das Fèis Ile auf Islay in diesem Jahr wegen Covid-19 abgesagt ist, so wird man, geht es nach der Brennerei Bunnahabhain, in diesem Jahr nicht auf das Festivalfeeling verzichten müssen. Für den 29. Mai hat man nämlich das Fèis-at-home Festival angekündigt (das natürlich auch in unseren Eventkalender aufgenommen wird. Man schreibt seitens der Brennerei dazu Folgendes:
Fèis Ìle on Islay is the biggest whisky event of the year for us and every year we look forward to seeing old friends and making new ones from around the world.
The festival may have been cancelled this year, however, we have decided to bring Fèis Ìle to you from the comfort of your own home – whether you had planned to come to Islay or not.
Stay tuned for updates on tastings, our festival releases and plenty more fun from the team at Bunnahabhain.
Details sind also momentan noch nicht bekannt, aber wir werden Sie natürlich auf dem Laufenden halten. Falls Sie ein Fan der Brennerei sind, dann tragen Sie sich schon heute das Datum in Ihren Kalender ein – virtuell feiern ist schließlich besser als gar nicht feiern, finden wir…
Sie liegt irgendwo im Nirgendwo, und zu ihr kommt der Frühling in der Regel sehr, sehr spät: Die Brennerei Dalwhinnie in den schottischen Highlands. Die zu Diageo gehörende Destillerie produziert nicht besonders viele Abfüllungen, und bei unabhängigen Abfüllern ist sie auch eher selten zu finden – abgesehen vom 15 Jahre alten Whisky, der Distillers Edition und dem alterslosen Winter’s Gold gibt es die Offiziellen auch manchmal im Rahmen der Special Releases, und dann listet Whiskybase noch 37 unabhängige Abfüllungen auf.
Ein offizielles Bottling für einen asiatischen Whiskyclub und ein Dalwhinnie von Gordon & MacPhail aus dem Jahr 1983 treten heute bei Serge gegeneinander an, und hier ist das Ergebnis der Verkostung:
Dalwhinnie 20 yo 1963 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, old brown label, +/-1983): 88 Punkte
Dalwhinnie 31 yo 1987/2019 (56.4%, OB, Casks of Distinction, for TDW Whisky Club, oak butt, cask #1528, 492 bottles): 90 Punkte
Der mehrfach preisgekrönte irische Whiskeybonder J.J. Corry möchte für seinen nächsten Blend auf das Crowd-Sourcing setzen. Den Teilnehmenden an diesem Projekt sollen verschiedene Proben des Belnds zugesandt werden. Sie können dann mitbestimmen, in welche Richtung der Blend mit dem Namen „The Lock In“ gehen soll. Auch beim Etikettendesign können sie Einfluss nehmen. J.J. Corry The Lock In wird nach seiner Abfüllung online erhältlich sein.
J.J. Corry Irish Whiskey wurde 2015 von Louise McGuane gegründet. Sie belebte das Irish Whiskey bonding unter dem Markennamen JJ Corry wieder. Das Unternehmen reift ihren erworbenen Whiskey in ihrem eigenen, speziell dafür errichteten und versiegelten Rackhouse auf der Farm der Familie McGuane.
Irish Whiskey Bonder erwerben Whiskey von anderen Destillerien. Diese Whiskey reifen dann außerhalb der Destillerie. Die Bonder finishen oder blenden zum Schluss dann diese Whiskeys. So kreieren sie ihren eigenen, einzigartigen und unverwechselbaren Whiskey. Whiskey Bonding war früher ein üblicher Weg, Whiskey in Irland herzustellen. Diese Bonder waren oft Schankwirte und Einzelhändler. Diese Vorgehensweise starb im frühen 20. Jahrhundert aus. Die Irish Whiskey Industrie kollabierte, und Whisky Bonder wurden nicht mehr beliefert.
Die Zahl derer, die am Projekt „The Lock In“ teilnehmen können, ist begrenzt. Interessenten können sich in die J.J. Corry Irish Whiskey Mailingliste über die Website chapelgatewhiskey.com eintragen.
Von der Rolf Kaspar GmbH haben wir soeben Informationen zu zwei neuen Abfüllungen erhalten, die ihre Serie unabhängiger irischer Abfüllungen unter dem Titel „Essener Hof“ fortsetzt.
Die neuen Abfüllungen haben die Nummern 15 und 16 (Sammler der Serie werden weiterhin die Nummer 11 vermissen – sie erscheint als Überleitung zum neuen Thema „Astra Theater Collection“ hoffentlich Ende des Jahres).
Mit den Nummern 15 und 16 wird die Serie irischer Single Malt Whiskeys mit dem Thema Kino fortgesetzt und Momente aus der Geschichte des Filmkunsttheaters Astra gezeigt:
Bei den neuen Abfüllungen handelt es sich um einen 16 Jahre alten irischen Single Malt aus einem Ex-Port Fass und einen 13 Jahre alten irischen Single Malt aus einem Ex-PX-Sherry Fass. Beide Einzelfässer wurden in Fassstärke abgefüllt und weder kalt filtriert noch gefärbt.
Das Rückenetikett beschreibt den Geschmack jeweils so:
Hotel Essener Hof Historic Series No 15
„Aromen karamellisierter Erdbeeren und vollmundige, malzige Nougat-Noten prägen den dichten und würzigen Charakter dieser einmaligen Abfüllung …“
Hotel Essener Hof Historic Series No 16
„Aromen von süßen Sultaninen, Blaubeeren, konzentrierter Espresso mit etwas Zimt und feiner Zartbitterschokolade prägen die nussig-cremige Eleganz dieser einmaligen Abfüllung …“
Hotel Essener Hof Historic Series No 15 The Astra Theater Collection
Single Malt Irish Whiskey aged 16 years ex port single cask, 318 bottles, 54,7%vol.
Hotel Essener Hof Historic Series No 16 The Astra Theater Collection
Single Malt Irish Whiskey aged 13 years ex px sherry single cask, 325 bottles, 56,1%vol.
Diese Whiskeys sind ab heute, spätestens morgen, im deutschen Handel erhältlich!
Direkt am Ufer des Loch Lomond, im Herzen im Herzen des Loch Lomond & Trossachs National Park, soll die neue Glen Luss Distillery entstehen. Die Gründer dieses Projekts, Trystan Powell, Patrick Colquhoun und Daniel Lewis, planen neben der Mikro-Brennerei zusätzlich eine noch eine Brauerei, in der verschiedene Craft Biere gebraut werden sollen. In den Brennanlagen des Projekts soll neben Single Malt Whisky auch ein Gin aus lokalen Botanicals kreiert werden. Auch noch geplant ist Vodka in kleinen Mengen sowie Rum. Ergänzen soll dies ein interaktives Discovery Centre, eine Herstellungs-, Verkostungs- und Fass-Erlebniswelt – oder wie immer man ‚experience centre‘ übersetzen möchte.
Um diese Ziele zu erreichen und ihre Pläne umsetzen zu können, suchen die drei Köpfe hinter der Glen Luss Distillery Investoren. Die Beitrittsmöglichkeit in den „Founders Club” der Brennerei endet am 4. Mai. Fünf unterschiedliche Arten der Mitgliedschaft sind möglich: Neben dem Clan Chief, der für die investierten £5000 ohne Steuern unter anderem ein 50 Liter Quarter Cask erhältlich, bieten die Optionen Chieftain, Warrior, Tacksman und Clansman & Clanswoman günstigere Möglichkeiten der Beteiligung, deren Leistung selbstverständliche auch geringer ist. Alle Infos hierzu finden Sie auf der Website der Brennerei sowie in einem Video, welches Sie im oberen Bereich unseres Posts und auf Youtube finden.
In und um die neue Brennerei sollen 26 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Verankerung in und Unterstützung der lokalen Gemeinde nimmt im Konzept des Projektes einen großen Raum ein. Moderne Ausbildungsplätze sollen die örtlichen gemeinscahft unterstützen, in den ersten 10 Jahren sollen jährlich fünf Prozent des Gewinns für Projekte in der Gemeinde bereitgestellt werden. Und auch an eine Entspannung des Touristenverkehrs im Ort ist gedacht: Eine neue zu schaffene Parkmöglichkeit soll diese ermutigen, den Ort zu Fuß erkunden, statt wie bisher ihre Autos mitten im Ort zu parken.