Pernod Ricard: Minus in Q1 des Finanzjahrs verringert – China, USA und Deutschland mit schwachem Ergebnis

Das Schlechterwerden wird besser, bis 2029 will sich der Konzern wieder in einem deutlichen Wachstumskorridor befinden

Noch Ende August berichtete Pernod Ricard ein nahezu um 4% verringertes Verkaufsergebnis vom Finanzjahr 2026 (siehe unseren Artikel hier), nun ist der Rückgang der letzten drei Monate bis September bei 0,9% – also deutlich abgeschwächt, aber immer noch rückläufig. Im letzten Quartal des Finanzjahres 2026 waren es immerhin noch -2%.

Die größten Sorgenkinder, wenn man so sagen darf, waren dabei die USA, China und Europa, und hier besonders Deutschland. In China gingen die Umsästze um 25% zurück, in den USA um 10% und in Europa um 6%, wobei Deutschland als besonders negativ genannt wurde, ohne dabei Zahlen zu nennen. Auch im Travel Retail gab es ein Minus von 4% zur Vergleichsperiode im FJ 2026 zu vermelden.

Die positiven Nachrichten kommen aus Indien, wo man beim Umsatz um satte 19% zulegen konnte. Ballantine’s und Jameson waren dort die herausragenden Wachstumsbringer.

Bei der Einschätzung, dass das Fiskaljahr 2027 weitgehend auf dem selben Niveau wie 2026 sein wird, bleibt das Unternehmen, gibt aber einen Wachstumskorridor von +3% bis +6% für die Zeit bis 2029 als Ziel an.

Ein Statement des Unternehmens:

„The global environment remains volatile and uncertain, notably with ongoing conflicts in Europe and in the Middle East, and with cost-of-living pressures in some markets, … momentum and sales growth is improving in a number of key markets … .“

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