Miltonduff in der Speyside ist auch so eine Destillerie, die hauptsächlich für Blends arbeitet (in diesem Falle Blends von Chivas Brothers und Pernod Ricard). Man könnte meinen, dass das keine Auszeichnung sei, aber in Wirklichkeit muss ein Malt, der als Backbone in einen Blend geht, sehr ausgeprägten Charakter haben, um dessen Geschmack dauerhaft bestimmen zu können.
Und dass Miltonduff ordentlich Charakter hat, sieht an an den Bottlings unabhängiger Abfüller, von denen Serge drei heute verkostet – abgefüllt 2022, 1993 und 1988. Und sie haben ihm gefallen, wie man an den Tasting Notes und unserer Tabelle sehen kann:
| Abfüllung | Punkte |
| Miltonduff 16 yo 2006/2022 (49.6%, Sansibar, Finest Whisky Berlin, bourbon, 351 bottles) | 87 |
| Pluscarden 19 yo 1974 (62.3%, The Whisky Connoisseur, cask #14018, +/-1993) | 90 |
| Milton Duff 22 yo 1966/1988 (43%, Sestante, sherry wood) | 91 |
















