Tobermory feiert Wiedereröffnung mit neuer Abfüllung: Tobermory 12yo

Nach nahezu zwei Jahren Schließzeit, die zur Renovierung der Brennerei auf der Insel Mull genutzt wurde, wird Tobermory in diesem Frühjahr wieder eröffnet. Und diese Neueröffnung feiert man seitens der Destillerie mit einer neuen Abfüllung: Einen neuen Tobermory 12yo.

Wie die Flasche genau aussehen wird, das verrät man noch nicht, aber zumindest einen Teil des Artworks hat man in der Presseaussendung, die uns erreicht hat, schon preisgegeben. Es ist eine Kooperation der Künstlerin Catherine Ross mit dem Fotografen Euan Miles. Das Werk im Original wird man am 27. März in London und am 3. April in Glasgow im Rahmen zweier Events vorstellen.

Vom Whisky selbst weiß man momentan, dass es (unter dem Namen Tobermory logisch) ein ungetorfter Single Malt sein wird. Was die Pressemitteilung ebenfalls verrät (Sie finden sie untenstehend): Mit der Neueröffnung im Frühjahr wird man nicht nur wieder mit der Produktion von Whisky beginnen, sondern dann auch „new spirits“ erzeugen.

Hier jedenfalls die Aussendung und das Artwork, das wir erhalten haben:


TOBERMORY DISTILLERY CELEBRATES RELAUNCH WITH NEW SIGNATURE EXPRESSION

One of Scotland’s oldest distilleries, Tobermory, is celebrating its return to production following a 24 month intermission during which time the distillery team have been obsessively perfecting and crafting a new signature expression – Tobermory 12 Year Old.

During the past two years, the Hebridean distillery has been on a journey of self-discovery taking inspiration from the town and its colourful houses along the harbour. Tobermory has always sat at the centre of a vibrant and artistic community, which has shaped its expressive style. Today, this is borne-out with a bold, new confidence that is reflective of the creative and artistic talent across the Isle of Mull, as Tobermory showcases its craft and skill at distilling more than just memorable malts.

To celebrate the reawakening of Tobermory Distillery and the launch of its new 12 Year Old expression, two gallery unveiling events are being held in the UK. The first will take place in London on 27th March with the second event being hosted in Glasgow on 3rd April. They will reveal the vibrant new packaging, which is reflective of the distillery’s colourful Hebridean home, as well as offer the first tastings of Tobermory 12 Year Old.

An expression of the iconic coloured houses that sit on the harbour at Tobermory, the distinctive new 12 Year Old liquid is vibrant on the palette. Using non-peated barley and water from the distillery’s private source, the whisky is created using tried and tested methods that allow the art of the Hebridean distiller to shine through.

Guests will also have a unique opportunity to view two original pieces of art donated to the distillery by Catherine Ross, who completed the first Artist in Residence programme at Tobermory last year. Her works will be supported by photographer Euan Miles who has successfully captured the essence of the distillery and the island on camera, which in turn has been used to create standout packaging across all the spirits produced at the Hebridean Distillery.

Tobermory distillery has consistently been innovative and unusual, its lone existence on the Isle of Mull has nurtured an artisanal approach to whisky production over the centuries, operating two production cycles during the year. One to produce an unpeated malt, Tobermory while the other creates a peated version, Ledaig. This Spring will not only mark the return of whisky production, but it will also see the distillery venture into new spirits too and guests attending the two events will have an advance preview of what’s in the pipeline for 2019.

Derek Scott, Brand Director for Malts at Distell International, said:

“The past two years have been a voyage of discovery; we have all been on an incredible journey with Tobermory and it is far from over. It’s a dream for any of us in the industry to be given a beautiful Hebridean distillery nestled in the centre of an iconic and vibrant community and answer the question ‘what is its future?’. It’s been fascinating watching the character of Tobermory almost answer that question all by itself, which is why it’s so exciting to now be on the cusp of launching the 12YO.

“The distillery has a rich tapestry of stories to share and the latest chapter follows on from the success of our Artist in Residence programme last year and the works our first artist Catherine Ross has donated. These perfectly complement the heritage of the distillery and its island home and we are very excited to see the creativity that spins out of this year’s residency as we hope to welcome more rising stars during 2019 and beyond.”

Find out more about Tobermory Distillery at www.tobermorydistillery.com

PR: Brown-Forman Deutschland lanciert mit Woodford Reserve Select American Oak die 15. limitierte Master’s Collection

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Bereits die 15. Auflage ihrer streng limitierten Master’s Collection präsentiert Woodford Reserve, wie wir der uns heute zugesandeten Presseaussendung von Brown-Forman Deutschland entnehmen können. Die vollständige Pressemitteilung mit allen Informationen zu der Abfüllung Woodford Reserve Select American Oak finden Sie folgend:


Brown-Forman Deutschland lanciert mit Woodford Reserve Select American Oak die 15. limitierte Master’s Collection

Mit der Master’s Collection ehrt Brown-Forman den wegweisenden und innovativen Produktionsprozess der Woodford Reserve Distillery, welcher bereits im frühen 19. Jahrhundert von Besitzer Oscar Pepper und Master Distiller James Crow etabliert wurde. Die amerikanische Traditions-Whiskeybrennerei präsentiert mit Woodford Reserve Select American Oak die 15. Edition der streng limitierten Auflage – mit einem besonderen Augenmerk auf die verwendeten Fässer.

Die bahnbrechenden Entdeckungen und innovativen Techniken von Oscar Pepper und James Crow legten den Grundstein für nachfolgende Generationen der Bourbon-Industrie. Die Arbeit beider trug dazu bei, verschiedenste Schlüsselprozesse der Whiskey-Herstellung, wie beispielsweise das Sour Mash-Verfahren, die Kupferbrennkessel-Destillation und auch die Reifung in neuen, ausgekohlten Eichenfässern, zu verfeinern. Heute weiß man, dass auch die Wahl der Eichenart und deren Herkunft die Entwicklung des Geschmacksprofils eines Whiskeys beeinflusst.

Besonderer Geschmack durch Reifung in Fässern aus Ozark-Eiche

Traditionell greift Woodford Reserve für seine Eichenfässer auf einen Mix aus nördlicher Eiche, Appalachischer Eiche und Ozark-Eiche zurück – drei Terroirs mit sehr unterschiedlichen Wachstumsprofilen. Das Besondere an der Master’s Collection Select American Oak: Sie wurde ausschließlich in Fässern aus Ozark-Eiche gereift, die sich durch ein besonders schnelles Wachstum auszeichnet. Durch die Auswahl von Eichenholz aus einem speziellen Terroir werden die spezifischen Aromen dieser Eichenart besonders in den Vordergrund gestellt. Die Verwendung der Ozark-Eichenfässer gibt dieser Master’s Collection einen weicheren, nussigeren Geschmack mit einem tiefen Hauch von Kakaopulver und Pfirsich. Das Aroma besticht durch knusprige Hefe- und Maronennoten, die mit Vanille, Milchschokolade, Marzipan und Walnuss angereicht werden – und so an frische Backwaren erinnern.

Die exklusive Serie ist eine Hommage an die beiden Whiskey-Pioniere, die mit Mut, Erfindungsgeist und harter Arbeit Bourbon und folgend auch Rye Whiskey zu dem machten, was Whiskey Liebhaber so schätzen. Erstmals herausgebracht wurde die limitierte Kollektion im Jahr 2006 und hat sich längst zu einer beliebten Erweiterung des Woodford Reserve Produktportfolios entwickelt. Die Ausgangsbasis für die Master’s Collection bildet dabei stets der klassische Woodford Reserve Bourbon, der auf fünf wesentlichen Geschmacksäulen, den sogenannten „5 Sources of Flavor“ (Getreide, Wasser, Fermentation, Destillation, Reifung) gründet. Jeder einzelnen dieser Säulen schenkt Woodford Reserve besondere Aufmerksamkeit. So werden Jahr für Jahr und Fass für Fass beste Zutaten aus der Region mit dem seit Generationen überlieferten Wissen in den besonderen Kentucky Bourbon Whiskey verwandelt.

Die Woodford Reserve Master’s Collection Select American Oak ist ab sofort bundesweit in der 700-ml Flasche in der Top Gastronomie und in ausgewählten Spirituosenfachgeschäften (Preis: 139,99 Euro, unverbindliche Preisempfehlung, 45,2 % Vol.) erhältlich.

Serge verkostet: Dreimal Chichibu plus einem Blend

Abseits der großen Marken und Brennereien hat sich in den letztem Jahren auch in Japan ein Kreis kleinerer Destillerien etabliert. Viele von ihnen sind nur den Insidern bekannt, eine Ausnahme bildet hier vielleicht die 2008 gegründete Whisky-Brennerei Chichibu.

Die heute von Serge verkosteten Destillerie-Abfüllungen kommen ausschließlich in kleinen Auflagen daher. Drei dieser Bottlings erscheinen für La Maison du Whisky, die Vierte für einen Whiskyklub. Bei dieser Session fallen nicht unbedingt die Bewertungen zuerst ins Auge, sie bewegen sich im Bereich ‚Gut‘, sondern eher manch verwendetes Fass. Sind wir einem Finish in einem ‚Burgundy wine cask‘ vielleicht schon einmal begegnet, ist ein ‚Belgian stout cask finish‘ eher außergewöhnlich. Ein Blick in die Kurzübersicht des Tastings auf Whiskyfun zeigt, dass auch diese Abfüllung sehr gefiel:

  • Chichibu 2011/2018 (58.8%, OB, for La Maison du Whisky, Chronicles, first fill bourbon barrel, cask #1296, 216 bottles) 86 Punkte
  • Chichibu 2011/2018 (60%, OB, for La Maison du Whisky, Chronicles, Burgundy wine cask finish, cask #5080, 210 bottles) 79 Punkte
  • Chichibu 2011/2018 (57.4%, OB, for La Maison du Whisky, Chronicles, Belgian stout cask finish, cask #4548, 250 bottles) 83 Punkte
  • Ichiro’s Malt & Grain (59.7%, OB for 10th anniversary of Whisky Boutique Claude, bourbon barrel, cask #8259, 245 bottles, 2018) 78 Punkte

PR: Lang gereift, golden und streng limitiert – der Benromach 1978

Ein neuer Benromach kommt nach Deutschland: Der Benromach 1978 zählt zu den besonderen Vintage-Highlights aus der Speyside-Brennerei im Besitz des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail. Der mit 56.3% vol. abgefüllte Whisky wird in einer Auflage von 184 Flaschen weltweit erscheinen. Kostenpunkt: € 1490,- (UVP).

Der deutsche Importeur, die Schlumberger Vertriebsgesellschaft, informiert über die neue Abfüllung in einer Pressemitteilung, in der Sie auch die offiziellen Tasting Notes finden:


Lang gereift, golden und streng limitiert – der Benromach 1978

Speysides Traditionsbrennerei Benromach präsentiert die neue Abfüllung ihrer Vintage-Range

Meckenheim, Februar 2019. Vierzig Jahre lang reifte er in einem einzigen Sherry Hogshead Cask mit der Fass-Nr. 2608 – jetzt ist der extrem seltene und streng limitierte schottische Single Malt bereit, die Herzen von Whisky-Fans rund um den Globus höher schlagen zu lassen. Weltweit werden nur 184 Flaschen dieses Speyside Single Cask verkauft. In Deutschland wird die Rarität über die Schlumberger Vertriebsgesellschaft distribuiert und ist im ausgewählten Whiskyfachhandel erhältlich.

Handgefertigt aus den erlesensten Rohstoffen der Natur, ein tiefer Goldton, ein auffallend schöner Flakon – der Benromach 1978 (56,3 % vol., UVP 1.490,- €) zählt zu den außergewöhnlichsten Whiskys aus Speysides Traditionsbrennerei Benromach. Auch die bewegte Geschichte der Brennerei macht die Whiskyrarität zu etwas Besonderem: Der Whisky stammt aus der Zeit bevor die Destillerie 1983 zunächst stillgelegt wurde, bevor sie in den 1990er Jahren wiedereröffnet wurde. Aus dieser Zeit existieren nur noch sehr wenige Fässer Benromach. Während die Maschinen in der Brennerei stillstanden, reifte der Whisky weiter und zog seine Tiefe, seinen Charakter und faszinierende Aromen aus dem Holz.

„Wir sind zuversichtlich, dass unser Jahrgang 1978 die Erwartungen übertreffen wird und sind stolz darauf, einen so seltenen und kostbaren Whisky auf den Markt zu bringen“,

so Keith Cruickshank, Benromach Destillationsmanager.

Die Flasche präsentiert sich als edler Dekanter und greift in ihren haptischen Elementen die Materialien aus der Brennerei auf. Eine geschwungene Kurve folgt der eleganten Flaschenform und erinnert an die lange Lebenslinie dieses Whiskys. Sie umschließt das kupferne 1898-Emblem, das Gründungsjahr der Brennerei. Auch die Schatulle greift die Tradition der Whiskybrennerei auf – aus dunkler Eiche gefertigt, erinnert sie an die traditionellen washbacks (Gärbottiche), die noch heute in der Benromach Brennerei verwendet werden.

Benromach ist heute eine der wenigen Brennereien in Schottland, die nach traditionellen Methoden ohne automatisierte Maschinen produziert. Das kleine Team von Destillateuren arbeitet mit allen Sinnen daran, die klassischen Speyside Single Malt Scotch Whiskys herzustellen und den einzigartigen, handgefertigten und authentischen Benromach-Stil zu erzeugen.

Verkostungsnotizen:

Ohne Wasser: Reichhaltige Aromen von Honig und Vanille, gepaart mit Noten von reifen Früchten, frischer Limette und einem Hauch von Butterscotch sowie frischem Ingwer im Glas. Am Gaumen beeindruckt eine sanfte Süße harmonisch vereint mit einem Hauch von Pfeffer. Die Würze von Eichenholz verschmilzt mit Noten von saftiger Birne und Kiwi, Zartbitterschokolade und getrockneten Tabakblättern. Das klassische, leicht torfige Finish wird abgerundet durch verführerisch würzige Noten.

Mit Wasser: Köstliche Noten von Himbeere und frischem Rhabarber sowie Vanillecreme, gefolgt von etwas Limettenzeste und sanften Aromen von Menthol. Am Gaumen überzeugt wieder die seidige Textur mit der cremigen Süße und der warmen Würze von schwarzem Pfeffer. Noten von eingekochten Sommerbeeren und Zartbitterschokolade sowie der klassische Hauch von Torf runden dieses großartige Genusserlebnis ab.

Raasay Distillery verkauft ab sofort 30 Liter Fässer

Die auf der gleichnamigen Insel gelegene Raasay Distillery erweitert ihr Fassverkaufsprogramm mit kleinen Fässern mit einem Fassungsvermögen von 30 Litern. Diese Fässer werden in der Brennerei befüllt, drei Jahre in den Lagerhäusern gereift und sollten danach ca. 40 Flaschen Whisky ergeben. Bei den Fässern handelt es sich um Eichenfässer, die zuvor für Scotch Whisky aus der Speyside benutzt wurden. Sie werden dann mit ungetorftem Spirit mit einer Alkoholstärke von 63.4% befüllt.

Kaufen kann man diese kleinen Fässer entweder über die Webseite der Raasay Distillery oder direkt vor Ort in der Brennerei – der Preis beträgt £999, das Abfüllen und Etikettieren der Flaschen sowie nachfolgende Kosten (z.B. Versand) sind im Preis nicht enthalten, falls wir die Infos auf der Webseite richtig interpretieren.

Hier die englischsprachige Pressemitteilung und weitere Bilder der kleinen und großen Fässer:


Raasay Distillery Launches Bespoke 30 Litre Casks

Proud to chart its own course, Raasay Distillery has today (Wednesday 6th February) launched its bespoke 30 litre casks of Raasay Single Malt.

The new 30 litre ex-Speyside Scotch whisky oak casks are now available to purchase on Raasay Distillery’s website and in person at the distillery.

The smaller casks make the island’s first expression more accessible to whisky lovers and will sit proudly alongside the 190 litre first-fill ex-American whiskey casks currently offered by Raasay Distillery and maturing in the island warehouse. Wood from ex-Speyside casks has been carefully chosen for the smaller casks to ensure the flavours of the final whisky are finely balanced.

All Raasay spirit is produced and distilled on the island, using only Scottish barley, distillers’ yeast and mineral-rich water sourced and filtered directly from a Celtic well on site. A long fermentation period brings a rich, characterful flavour to the Raasay spirit before it even touches the oak of a cask. Once the spirit is ready, both large and small casks are filled by the distillery team and left to age into the first ever Raasay Single Malt.

Distillery Co-founder Alasdair Day said:

“We wanted to make our first single malt more accessible in these new smaller casks. Depending on the angels’ share, after three years we expect to get around 40 bottles from the 30 litre casks, each offering a distinctly different character of Raasay whisky to our other bottlings.”

The 30L casks are small enough to make a perfect present for a loved one or for a special event, while bars or hotels can opt to co-brand their cask and display it on the bar. While the whisky matures, cask owners can come and visit their cask, staying in Raasay Distillery’s four-star accommodation: Borodale House. After the whisky is bottled, owners can also keep their empty cask as a treasured memento.

In February 2019, the casks are currently filled with unpeated spirit at an alcoholic strength of 63.4% and the distillery will then move to heavily peated spirit later in the year.

30 Litre Whisky Cask:

Price: £999
Volume: 30 Litres
Expected Bottles: Approximately 40
Cask Type: Ex-Speyside Scotch Whisky oak cask
Maturation: Matured on Raasay for 3 years and then bottled.
Keep the cask: You can keep you 30 litre cask once the liquid has been bottled.

190 Litre Whisky Cask:

Price: £5,000
Volume: 190 Litres
Expected Bottles: Approximately 250
Cask Type: First-fill ex-American whiskey casks.
Maturation: Matured on Raasay for up to 10 years, during which time the liquid can be bottled at your discretion.

Alle Bilder © Raasay Distillery

Exklusiv: Ein Besuch bei der James Sedgwick Distillery in Südafrika (Teil 2)

(Den ersten Teil unseres Reiseberichts können Sie hier nachlesen)

Nachdem wir im Inneren des Gebäudes die Pot Stills und die Column Stills der James Sedgwick Distillery gesehen haben, wird es klar, warum die Destillerie einen so hohen Turm mit Pagodendach besitzt: Den braucht man einfach für die hohen Brennsäulen zur Grain-Erzeugung. Das Dach selbst ist nur Zierde und erfüllt keine Funktion – abgesehen von jener, das Auge zu erfreuen. Und das tut es.

James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Nicht viel weniger hoch ist der Raum daneben, den wir nach einigen Schritten durch die südafrikanische Sommerhitze betreten. Er beheimatet die riesigen Fermentationstanks.

James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Daneben befindet sich eine Anlage, die man in einer Destillerie nicht vermuten würde, die aber auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen und aus Gründen des Umweltschutzes sinnvoll ist: Eine Installation zur Rückgewinnung von CO2, das während des Produktionsprozesses in den Gärtanks entsteht.

CO2 Rückgewinnung in der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

In diesem blauen „Ballon“ wird das Gas aufgefangen.

James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Zur Lagerung wird das CO2 gekühlt – die beiden Zapfen, die hier aus der Anlage ragen, sind aus Eis.

James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Das CO2 wird dann in riesigen, isolierten Tanks gelagert, bevor es zur Weiterverwendung abgeholt wird.

Einer der beiden CO2 Lagertanks der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Was uns generell auffällt, und was Andy Watts auch immer wieder betont: Man unternimmt seitens der Destillerie viel, um möglichst energiesparend und ressourcenschonend zu arbeiten. Man nutzt Abwärme, und man bereitet Wasser im großen Stil auf – eine absolute Notwendigkeit in einer Region, die unter permanenten Wassermangel leidet. Hier zwei Bilder der Wasseraufbereitungsanlage:

Wasseraufbereitungsanlage der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Hier wird das Brauchwasser der James Sedgwick Distillery aufbereitet. Bild © Whiskyexperts 2019

Ebenso wird auf die Sicherheit in der Destillerie geachtet. Man hat sogar eine eigene Betriebsfeuerwehr, und Sprinkleranlagen sind überdimensioniert ausgelegt. Am Gelände steht das betriebseigene Feuerwehrauto:

Betirebsfeuerwehr bei der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Die beiden großen Wassertanks sind ausschließlich für Löschwasser gebaut.

James Sedgwick Distillery – Löschtanks. Bild © Whiskyexperts 2019

Jetzt aber geht es in eines der acht Lagerhäuser bei der Destillerie. Was sofort auffällt ist, dass die Fässer nicht liegend, sondern stehend gelagert werden.

In einem der acht Lagerhäuser der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
In einem der acht Lagerhäuser der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Wir fragen Andy Watts, warum man sich für die Palettierung der Fässer entschieden hat, und ob diese Lagerung nicht umständlicher ist als die liegende Fasslagerung:

Hier ein Lagerzettel, wie er auf den Paletten angebracht ist:

Palettenbeschriftung in einem der acht Lagerhäuser der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Stehende Lagerung bedingt natürlich etwas: Das Einfüll-Loch des Fasses ist nicht dort angebracht, wo man es beim klassischen Fass kennt, sondern – genau – am Deckel. Das kann man bestens an den Fässern sehen, die auf ihre Befüllung warten:

Fässer bei der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Die Punkte (null bis 5) zeigen die Anzahl der vorigen Befüllungen des Fasses. Hier offenbart sich ein gewichtiger Unterschied zu schottischem Whisky, der durch das Klima bedingt ist: Whisky reift hier viel schneller und würde durch frische Fässer viel zu „holzig“ werden. Man füllt daher auch jungen Whisky sehr bald in merhmals gebrauchte Fässer um, um die Balance zwischen Fasseinfluss und Destillatreifung zu halten. Wie oft und wann, das hat man hier über die Zeit recht gut herausgefunden und wendet das so durch die Bank an.

Fässer bei der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Fässer bei der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Im Hintergrund kann man auf unserem letzten Bild schon die Fassfüllanlage sehen. Die schauen wir uns jetzt noch etwas genauer an:

Hier werden die Fässer der James Sedgwick Distillery befüllt. Bild © Whiskyexperts 2019
Hier werden die Fässer der James Sedgwick Distillery befüllt. Bild © Whiskyexperts 2019
Hier werden die Fässer der James Sedgwick Distillery befüllt. Bild © Whiskyexperts 2019

Es geht vorbei an der Vatting-Station…

Die Vatting Tanks der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Vatting Tanks der James Sedgwick Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

…zu dem, was Andy Watts als sein Spielzimmer bezeichnet (rechts im Bild):

Bild © Whiskyexperts 2019

Drinnen finden sich Tanks, Fässer – und in jedem einzelnen lagern Experimente, mit denen Andy Watts ständig auf der Suche nach Neuem und Interessantem ist. Wie das so bei Versuchslabors ist, darf hier nichts daraus an die Öffentlichkeit dringen, und wir fotografieren nur dezent aus der Ferne…

Der Playground von Andy Watts. Bild © Whiskyexperts 2019

Abgefüllt wird hier vor Ort übrigens nicht, der Whisky geht mit Tanklastern an einen anderen Ort. Ein blitzblank geputztes Exemplar eines solchen Lasters haben wir auch noch zu Gesicht bekommen:

Bild © Whiskyexperts 2019

In den letzten Minuten unseres mehrstündigen Rundgangs mit Andy Watts kamen wir noch an einem pittoresken Platz vorbei, wo ausrangierte Teile der Brennerei lagern. Wir haben versucht, das Funkeln des Edelstahls und der Kupferteile unter der heißen Sonne einzufangen:

Bild © Whiskyexperts 2019

Ein letztes Highlight erwartete uns noch bei der Rückkehr ins Besucherzentrum, das willkommenen Schutz vor der Hitze des Tages (mittlerweile waren es mehr als 30 Grad) bot: Wir konnten gemeinsam mit Andy Watts sieben Abfüllungen der James Sedgwick Distillery verkosten: Zwei Grains und fünf Single Malts.

Die Whiskys, die wir verkosten durften. Bild © Whiskyexperts 2019

Aber davon berichten wir mit einem eigenen Video – in Kürze hier bei uns auf Whiskyexperts. Bis dahin verabschieden wir uns und bedanken uns für Ihr Interesse, und bei der James Sedgwick Distillery für das wirklich beeindruckende Erlebnis. Wellington ist eine Reise wert!

Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass die Reisekosten nach Südafrika und die Kosten für den Aufenthalt dort von der Redaktion getragen wurden. Der deutsche Importeur Diversa und die James Sedgwick Distillery haben uns bei der Organisation des Besuchs perfekt unterstützt. Dafür und für die gastfreundliche Aufnahme unseren herzlichsten Dank!
Die James Sedgwick Distillery nimmt keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Neu: Douglas Laing Old Particular 2019 Elements Single Cask Collection

Douglas Laing, der unabhängige Abfüller aus Glasgow, hat soeben eine neue Abfüllungslinie im Rahmen der Old Particular-Reihe angekündigt: Die Douglas Laing Old Particular 2019 Elements Single Cask Collection bringt insgesamt vier Abfüllungen, die von den vier Elementen Feuer, Luft, Erde und Wasser inspiriert wurden.

Die Serie startet heute mit dem „Fire“-Bottling, einem fasstarken 12 Jahre alten Craigellachie aus einem, wie das Unternehmen schreibt, charaktervollen Sherry-Fass, das mit 54.3% Alkoholstärke abgefüllt wurde. In UK wird diese Abfüllung 95 Britische Pfund kosten, den deutschen Preis reichen wir alsbaldigst nach.

Hier ist die englischsprachige Pressemitteilung, mit der der Whisky angekündigt wird:


Douglas Laing release their  Old Particular 2019 “Elements” Single Cask Collection

Leading Scotch Whisky specialist, Douglas Laing & Co, today announce a series of Old Particular Single Cask Limited Edition bottlings for 2019, inspired by the four Elements of Fire, Air, Earth and Water.

The series launches with the “Fire” bottling which, very aptly, is a mocha-spiced Craigellachie 12 Years Old from a well-fired and characterful Sherry butt. All the Old Particular Elements Single Casks are bottled at natural cask strength and are proudly offered without colouring or chill-filtration.

The packaging for these specialist bottlings depicts an intricate illustration of each of the four Elements.

Cara Laing, Douglas Laing’s Director of Whisky who selected the Whiskies, comments: “Our cask selection and packaging design pays tribute to the natural elements that contribute so significantly to the production of Scotch Whisky. From oak trees to charred casks, peat and of course water, this specialist Single Cask Collection celebrates the role of the Elements in the Whisky-making cycle.”

The Old Particular Single Cask Collection features four Whiskies each paired with one of the Elements – they will be available globally from specialist retailers worldwide. The first release, Craigellachie 12 Years Old “Fire” Edition is at cask strength and is expected to retail at £95.

Serge verkostet: Ein Blended Malt und scheue Single Malts (#2)

Auch heute gibt es bei Serge Valentin auf Whiskyfun hauptsächlich Verkostungen von Whiskys die sich scheuen, ihre Herkunft zu nennen, garniert mit einem Blended Malt. Fünf Stück sind es wiederum, und auch diesmal gibt es einen weiten Spread, was die Bewertungen betrifft.

Was hatte Serge also heute bei der Verkostung im Glas? Hier sind die Abfüllungen:

  • Speyside 26 yo 1992/2018 (51.6%, Liquid Treasures, Snakes, bourbon barrel, 270 bottles): 85 Punkte
  • Blended Malt 17 yo 2001/2018 (46.3%, Liquid Treasures, Snakes, sherry butt, 396 bottles): 83 Punkte
  • Speyside 45 yo 1973/2018 (53.2%, Maltbarn, sherry, 299 bottles): 92 Punkte
  • Speyside Region 43 yo 1973/2017 (51.3%, Whisky-Fässle, sherry butt): 91 Punkte
  • St. Ola 8 yo 2010/2018 (66.6%, The Whisky Barrel, Orcadian blended malt): 86 Punkte

Und für das Titelbild haben wir uns heute ein Motiv aus der Speyside ausgesucht, ist sie doch unter den Abfüllungen dominant vertreten. Das Bild zeigt die Craigellachie Bridge im Herbst.

Craigellachie Bridge. Photo credit: Schoon17 on VisualHunt.com / CC BY-ND

 

SWA begrüßt Spirits Deal zum Brexit zwischen USA und UK

Welche Auswirkungen auch immer der Brexit auf die Whiskyindustrie haben wird, wird sich erst herausstellen – eine aber wird es sicher nicht geben: Der Schutz der Bezeichnungen  Scotch Whisky, Irish whiskey, Tennessee whisky und Bourbon whisky wird auch nach dem Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der EU bilateral, also zwischen den beiden Vertragspartnern USA und UK, bestehen bleiben. 

Das ist insofern wichtig, da die USA der größte Exportmarkt für Scotch Whisky ist, mit einem Wert von 922 Millionen Britische Pfund im Jahr 2017. In diesem Sinne begrüßt die Scotch Whisky Association (SWA), die Interessensvertretung der Whiskyindustrie, den Deal in einer Presseaussendung, die wir nachstehend für Sie veröffentlichen. In der Aussendung und hier finden Sie auch eine Verlinkung auf die Veröffentlichung des Deals durch die US-Regierung:


SWA welcomes US-UK spirits agreement

The Scotch Whisky Association has welcomed the US-UK Spirits Agreement which will protect Scotch Whisky, and other whiskies, in the UK and US markets post-Brexit.

The U.S.-UK agreement on the mutual recognition of certain distilled spirits will continue the recognition of Scotch Whisky, Irish whiskey, Tennessee whisky and Bourbon whisky in bilateral trade following the UK’s exit from the EU. The agreement replicates an Exchange of Letters in 1994, between the then EC and the US, on the mutual recognition of certain distilled spirits and spirit drinks.

The United States was the top export market for Scotch Whisky by value in 2017, totalling £922m.

Commenting on the agreement, SWA International Director Sarah Dickson said:

„This agreement is good news for Scotland’s national drink, giving Scotch Whisky continued legal recognition in our largest global market.

„Scotch Whisky already enjoys legal protection in the US Federal Code, but this agreement mirrors the protection currently offered under the US-EU agreement and secures the continued recognition of all UK and US whiskies.

„This will give US consumers the confidence that after Brexit the Scotch Whisky they enjoy is distilled and matured in Scotland in accordance with UK law.

„Whatever challenges Brexit presents, the SWA will continue to take action all over the world to stop the sale of fake and counterfeit products that unfairly take advantage of the quality and reputation of Scotch Whisky.“

Find out more on the agreement  here.

Video: Ralfy verkostet Tobermory 17yo Madeira (Review #762)

Die neueste Videoverkostung von Ralfy beschäftigt sich mit einem Whisky von der Insel Mull, genauer gesagt einem siebzehnjährigen Tobermory aus dem Madeirafass, eine Originalabfüllung mit 55.5% Alk./Vol.

Die Wertung für diese Abfüllung ist fantastisch – 91 Punkte vergibt der Whiskykenner von der Isle of Man sehr selten, hier scheinen sie ihm angebracht „Unglaublich gut“, meint er. Auch wenn der Preis etwas höher ist, ist der Wert doch dementsprechend. Was Ralfy auch zusagt: Dass der Whisky ohne übertriebenes Marketing herausgebracht wurde.

Was er sonst noch über den Whisky zu sagen hat, können Sie im knapp über 13 Minuten langen Video sehen, entweder obenstehend hier bei uns oder auf Youtube.

 

Jim Beam mit neuer Kampagne: „Raised right“ (mit Video)

Jim Beam startet das Jahr 2019 mit einer neuen globalen Marketingkampagne. Unter dem Motto „Raised Right“ (zu Deutsch etwa: „wohlerzogen“, in der Bedeutung aber vielschichtiger als die Übersetzung, und im Film auch im Sinne von „to raise your glass right“, also „richtig anstoßen“, verwendet) will die Marke aus Kentucky ihre Familiengeschichte und den richtigen Umgang mit Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Ein erster TV-Spot, den wir Ihnen obenstehend vorstellen möchten, erzählt die Geschichte von James B. Beam und wie er gemeinsam mit der Familie und Freunden nach dem Ende der Prohibition die Destillerie in 120 Tagen wieder aufbaute.

Die Kampagne wird in den USA, Australien und Deutschland anlaufen und danach in weiteren Ländern on air gehen. Sie ist, um im Marketingsprech zu bleiben, als 360°-Kampagne gedacht, also in allen möglichen Medien wie TV, Print, Retail und Digital.

Die „Raised Right“-Kampagne wurde von adam&eveNYC ersonnen – es ist die erste Zusammenarbeit der Agentur mit Beam Suntory.

Nachdem die Kampagne auch in Deutschland anlaufen wird, werden wir auf die deutschsprachige Pressemitteilung dazu warten und nicht die englischsprachige aus den USA bringen. Den brandneuen Film dazu wollen wir Ihnen aber natürlich nicht vorenthalten…

Neu: Writers’ Tears Copper Pot Deau XO Cognac Cask Finish

Aus Irland erreicht uns die Meldung von einem neuen Writers‘ Tears Whiskey mit französischem Touch: Der Writers’ Tears Copper Pot Deau XO Cognac Cask Finish wurde, wie der Name schon sagt, in französischen Cognacfässern gefinisht, und zwar für neun Monate. Diese Abfüllung (46% Alk./Vol.) wird auch in Deutschland erhältlich sein, in Irland kostet sie € 75,-.

Hier ist die englischsprachige Pressemitteilung, die wir von Walsh Whiskey erhalten haben. Sie inkludiert auch die Tasting Notes:


New Irish Whiskey With A French Connection – Writers’ Tears Copper Pot Deau XO Cognac Cask Finish

Carlow, Ireland: 5 February, 2019:  Walsh Whiskey has released Writers’ Tears Copper Pot – Deau XO Cognac Cask Finish, a super-premium edition of its universally popular Writers’ Tears Copper Pot Irish whiskey. It is the fourth expression released under the Writers’ Tears range. On this occasion Founder Bernard Walsh has finished his unique blend of aged Single Malt and aged Single Pot Still whiskey for nine months in 12 French Oak Casks that have been seasoned for 10 to 15 years with Deau XO Cognac. The 46% ABV, triple-distilled, non-peated, super-premium whiskey is available in just eight markets worldwide including the USA, Ireland, Travel Retail (Ireland), Germany, Holland, Canada, France & the UK. The RRP is €74.99/STG £67.99.

Introducing the Writers’ Tears Copper Pot – Deau XO Cognac Cask Finish, Bernard Walsh explained the craftsmanship that has gone into every stage of the whiskey’s development:

“Everything about this expression comes from the highest quality inputs, from our own unique blend of triple-distilled Single Malt and aged Single Pot Still whiskeys, to the finish in French (Limousin) Oak casks from the renowned family cooperage of Allary that have been seasoned by the Legaret family’s Deau XO Cognac for between 10 to 15 years. Everything builds to a special experience that we are very proud to put our own family name to and are delighted to share with fans of the Writers’ Tears portfolio, as well as those who might be trying a Writers’ Tears expression for the very first time. Sláinte!”

Tasting Notes

Nose

Succulent notes of poached pear, summer berries, hints of freshly pressed grapes and citrus zest.

Taste

Creamy smoothness with rich chocolate undertones.

Finish

Floral and fruit aromas make way for an undeniably bold finish.

Bei Glenmorangie wird ab sofort Erweiterung gebaut

Zwei Projekte in der Highland-Destillerie Glenmorangie werden ab sofort gebaut: Das adaptierte Still House wird zwei weitere der ikonischen Pot Stills mit den langen Hälsen beherbergen – und zusätzlich wird aus wiederverwerten Steinen aus den Warehouses ein neues Gebäude errichtet, das zusätzliche Anlagen zum Maischen und Fermentieren aufnehmen soll. Weiters werden zwei neue Lagerhäuser gebaut – alles im Sinne einer Kapazitätserweiterung der Brennerei, die so wie Ardbeg (wo ebenfalls ausgebaut wird) zum Moët Hennessy gehört.

Für den Bau verantwortlich zeichnet Morrison Construction – ein Baunternehmen aus der Galliford Try Group mit über 1000 Mitarbeitern, das bereits früher für Glenmorangie gearbeitet hat und viele öffentliche und private Bauvorhaben in Schottland umsetzt. In den letzten fünf Jahren hat es Projekte im Gesamtwert von einer Milliarde Pfund betreut.

Das neue Stillhouse, das jetzt für Glenmorangie gebaut wird, können Sie jetzt schon in der untenstehenden Architektenzeichnung sehen.

Dsa neue Stillhouse von Glenmorangie. Bild: Morrison Construction

Neu: Octomore Ten Years Dialogos „The Outlier“

Nun ist er auch endlich offiziell von der Brennerei Bruichladdich vorgestellt: Der neue Octomore Ten Years Dialogos ist erschienen und auf der Webseite von Bruichladdich sowie auch im Fachhandel bestellbar.

Was gibt es über den Octomore Ten Years Dialogos „The Outlier“ zu sagen? Hier die Info, die an die Händler ging:


OCTOMORE TEN YEARS | DIALOGOS – THE OUTLIER.
 

Da Octomore 09.1 bis 09.3 allesamt im Jahr 2012 sowie aus der Sorte Concerto destilliert wurden, lag es nahe, für die Nummer 4 die Kriterien etwas abzuwandeln. Mit ihren zehn Jahren Reife ist die mittlerweile dritte Ausgabe des Octomore Ten Years eine Hommage an Single-Malt-Größen wie 06.2 und 07.4 und der absolute Ausreißer der aktuellen Serie.


 
Octomore Ten Years repräsentiert eigentlich alles, was ein Octomore nicht sein sollte: doppelte Reifezeit, kombiniert mit einer sehr komplexen Reifung in ehemaligen Bourbon-, Cognac- und Portfässern sowie naturbelassener Virgin Oak. Und dennoch überzeugt das Ergebnis!  Bei Bruichladdich sagt man: „Mit jedem Octomore entwickeln wir uns immer weiter. Nur so entsteht aus vielen einzelnen Faktoren etwas Großartiges, das sich am besten in den Worten von Aristoteles ausdrücken lässt: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
 
Ein Dram von enormer Tiefe, der sich erst mit der Zeit erschließt. Mehr als die Summe der einzelnen Teile erzählt der Octomore Ten Years seine ganz eigene Geschichte. Intensiv und vollmundig mit Noten von Schokolade, Tabak, Lagerfeuer und Leder, Vanillepudding, Blaubeeren, trockenes Stroh und Birnenbonbons. Würzig wärmend wie Glühwein, Tabak, Malz und Puderzucker, gehüllt in einen Mantel aus erdigem Torfrauch. Trocken am Gaumen.

  • Destilliert 2008, Erntejahr 2007
  • 100% schottische Optic-Gerste
  • 167PPM
  • Non-Chill filtered und ohne Farbstoff
  • Full-Term-Reifung in 1st-Fill-Port-Pipes (37%), 1st-Fill-Cognac-Fässern (31%), 2nd-Fill-Ex-American-Whiskey-Fässern (20%).
  • 3 Jahre in 1st-Fill-Ex-American-Fässern, 2 Jahre in Virgin-Oak- und 6 Jahre in Ex-American-Whiskey-Fässern (12%)

Alkoholgehalt: 56,8% vol.
UVP: 164,- €