Ein leicht getorfter Blend aus dem Hause Pernod Ricard, der Royal Salute 21yo Beach Polo Edition, wurde bereits im Juli für den Travel Retail vorgestellt. Nun ist der Whisky auch für einige Zeit in „ausgesuchten Outlets“ erhältlich.
Der mit 40% abgefüllte Blend soll dichte, süße Fruchtnoten bieten, dazu etwas Rauch eines Lagerfeuers, Aprikosenmarmelade, kandierte Zitronen und Muskatnuss. Geschaffen wurde er vom Director of Blending, Sandy Hyslop – der World Polo Ambassador und ehemalige Kapitän des englischen Teams, Malcolm Borwick, steht mit seinem Namen als Unterstützer dieser Abfüllung.
Die Kosten der Abfüllung im blauen Porzellan-Decanter belaufen sich auf ca. 130 Euro.
Bladnoch hat eine bewegte Geschichte hinter sich, auch in der letzten Zeit. Nach dem Zerwürfnis der Armstrong-Brüder, die die Brennerei von Diageo gekauft hatten, stieg der durch Frühstücksflocken reich gewordene australische Millionär David Prior in das Geschäft ein und brachte die Brennerei auf den Vordermann. Ian MacMillan, ehemals bei der Distell Group (Bunnahabhain, Tobermory, Deanston) wurde Master Distiller und bemüht sich seitdem, der Brennerei ein neues Profil zu geben.
Noch arbeitet man da mit altem Stock, also Fässern, die aus der Zeit von Raymond Armstrong oder davor übrig blieben, neuer Spirit fließt noch nicht lange genug aus den Stills, um als junger Whisky verkauft werden zu können. Und daher gibt es auch bei unabhängigen Abfüllern „nur“ altes Material. Die beiden Bottlings, die Serge Valentin heute verkostet, wurden noch unter der Ägide von United Distillers, dem früheren Namen von Diageo, gebrannt – und sie erhalten bei Serge in der Verkostung recht unterschiedliche Bewertungen:
Bladnoch 1990/2017 (49.4%, Antique Lions of Spirits, bourbon, 276 bottles): 79 Punkte
Bladnoch 25 yo 1993/2018 (54.4%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, hogshead, cask #777, 239 bottles): 88 Punkte
Kammer-Kirsch, deutsche Whiskybrennerei und Importeur zahlreicher Whiskys, freut sich über die Ernennung von Gerald Erdrich zum Master of the Quaich. Diese Auszeichnung wird nur an wenige, verdiente Träger des Titels Keeper of the Quaich verliehen und gilt als eine der wichtigsten in der Whiskybranche.
Wir gratulieren Gerald Erdrich recht herzlich und bringen hier die Presseaussendung, die wir von Kammer-Kirsch erhalten haben:
Gerald Erdrich zum Master of the Quaich ernannt
Mit der Tradition der Obstbrandherstellung aufgewachsen, hat sich Gerald Erdrich schon zu Beginn seiner Karriere für Whiskys – speziell für schottischen Whisky – interessiert. Als Herr Erdrich 1991 begann, schottische Whiskys zu importieren und in Deutschland zu vermarkten, hätte er sich nie erträumt, einmal eine der höchsten Auszeichnungen in der Whiskybranche zu erhalten. Gerald Erdrich, Geschäftsführer der Destillerie Kammer-Kirsch, wurde nun von der Organisation Keepers of the Quaich für seine Verdienste um den globalen Erfolg von Scotch Whisky geehrt. Nachdem er als Keeper of the Quaich bereits im Jahre 2003 in die exklusive Runde aufgenommen wurde und später als Präsident den Vorsitz des German Chapter of the Quaich übernahm, erhielt er nun die seltene und hoch angesehene Auszeichnung Master of the Quaich.
Der ausgesprochene Whiskyexperte ist einer der großen Importeure für Single Malts in Deutschland und hat sich um den Aufbau vieler schottischer Whiskymarken verdient gemacht. Seit 2006 stellt die Destillerie Kammer-Kirsch in Kooperation mit der Badischen Staatsbrauerei Rothaus auch einen eigenen Whisky her: den vielfach prämierten Black Forest Rothaus Single Malt Whisky. Während in der Staatsbrauerei Rothaus gebraut und vergoren wird, kann Herr Erdrich seine umfangreiche Whiskyexpertise in die Destillation und Lagerung des Whiskys einfließen lassen.
The Keepers of the Quaich ist eine exklusive und internationale Gesellschaft, die von der schottische Whiskyindustrie gegründet wurde und diejenigen würdigt, die sich besonders für schottischen Whisky eingesetzt haben. Die ernannten Mitglieder sind engagierte und passionierte Menschen aus der ganzen Welt, die sich dafür engagieren, die Bekanntheit und Wertschätzung der Scotch Whiskys zu erhöhen.
Die Gesellschaft würdigt das herausragende Engagement derjenigen, die Scotch Whisky produzieren und fördern, indem sie ihnen den Titel Keeper of the Quaich verleiht. Jedes Jahr werden einige wenige eingeladen, um mit der Auszeichnung Masters of the Quaich geehrt zu werden, einem seltenen und hoch angesehenen Privileg.
Der Name der Gesellschaft leitet sich von dem traditionellen Trinkbecher ab, der zwei Griffe hat und in der altgälischen Sprache Schottlands als „cuach“ oder Quaich bezeichnet wird, einem Gefäß, das schon immer mit Freundschaft und dem Genuss von Scotch Whisky verbunden wird.
Wenn man an Gordon & MacPhail denkt, dann fällt einem neben den unglaublich alten Bottlings, die der unabhängige Abfüller aus Elgin im Programm hat, vor allem auch der konstante Strom von Abfüllungen aus einer Vielzahl von Destillerien auf, den er dem Whiskyfreund bieten kann.
Gordon & MacPhail in Elgin
Mit fast 16.000 gelagerten Fässern und einem excellenten Fassmanagement kann Gordon & MacPhail beständig ansprechende Qualität liefern – in Trink- und in Fassstärke, als preiswerten Einsteigermalt oder, so wie kürzlich, als Luxuswhisky, bei dem das Flaschendoppel 30.000 Pfund kostet (unsere Tasting Notes dazu finden Sie hier).
Wir haben die Gelegenheit genutzt, um am Rande der Falstaff-Gala in Wien mit Steven Cameron, Regional Sales Executive bei Gordon & MacPhail, über das Fassmanagement und Warehousing bei Gordon & MacPhail zu sprechen. In knapp vier Minuten gibt er einen interessanten Einblick in die Abläufe beim unabhängigen Abfüller – und verrät zum Beispiel auch, dass es mit ihren Fässern von Highland Park eine Besonderheit gibt, die vielleicht nur wenige wissen…
Viel Vergnügen mit unserem Video, hier oder auf unserem Youtube-Kanal.
Sondereditionen erfreuen das Sammlerherz, aber auch wer gerne einen Blickfang in seiner Bar stehen hat, greift immer wieder einmal zu Limited Editions, die besonders durch die Gestaltung auffallen. Die Bulleit Bourbon Tattoo Limited Edition, die ab November im Fach- und Onlinehandel erhältlich ist, hat sich aber noch etwas zum Ziel gesetzt: Die Kunstform und Vielfalt des Tätowierens in Szene zu setzen – stimmig zur Bulleit Markenwelt.
Hier die Presseinfo zur neuen Limited Edition, die wir von Bulleit erhalten haben:
DIE BULLEIT BOURBON TATTOO LIMITED EDITION – EIN BOURBON, DER UNTER DIE HAUT GEHT
Der preisgekrönte Bulleit Bourbon Whiskey arbeitet mit Tattoo-Künstlern aus der ganzen Welt zusammen, um die Kunstform und Vielfalt des Tätowierens zu zelebrieren.
Bulleit hat mit international bekannten Tattoo-Künstlern das Community Ink Projekt im Rahmen der Bulleit Bourbon Frontier Works als eine Plattform für kreative Menschen und Künstler ins Leben gerufen. Für dieses Projekt haben bereits bahnbrechende Tattoo-Künstler von zwei Kontinenten zusammengearbeitet, um gemeinsame Kunstprojekte umzusetzen und die vielfältige Welt des Tätowierens zu feiern. Präsentiert wird in diesem Zusammenhang außerdem die Bulleit Bourbon Tattoo Limited Edition.
Bulleit Community Ink – ein Tribut an die Kunst des Tätowierens
Im September 2018 feierte das Community Ink Projekt mit der Enthüllung des Leder-Billboards in London seinen Europa-Launch. Kurz darauf wurde dieses einzigartige Kunstwerk, als Resultat der Zusammenarbeit von fünf der innovativsten europäischen Tätowierer aus London, Dublin, Kopenhagen, Berlin und Amsterdam, die dieses Leder gemeinsam kreiert haben, am 10. Oktober 2018 in Berlin präsentiert. Mit dabei der Berliner Tattoo-Artist Valentin Hirsch, der als deutscher Tattoo-Künstler am Projekt mitgewirkt hat:
„Es war großartig, Teil des Community Ink Projekts zu sein und damit die Stadt Berlin zu feiern. Dieses Kunstwerk symbolisiert, was Berlin für mich bedeutet – eine Geschichte zweier Städte. Es ist ein wirklich kreativer Ort und für mich ist es das Mekka des Tätowierens.“
Der Startschuss für das Community Ink Projekt wurde bereits 2017 in den USA gefeiert. Hier haben erstmalig 24 lokale Tattoo-Künstler aus Los Angeles in Zusammenarbeit das weltweit erste Leder-Billboard entworfen und umgesetzt. Die gekachelte Kunstinstallation zeigte stilecht den ikonischen Bulleit Frontier Whiskey Schriftzug und wurde im Zentrum der Stadt der Engel präsentiert. Um der Tattoo-Szene LAs angemessen begegnen zu können, wird der Schriftzug von klassischen und modernen Designs durchrankt, flankiert und erweitert.
„Tätowieren als Kunstform überschreitet Grenzen und Kulturen“, sagte Ziad Chami, Head of Reserve Marketing Europe. „Das Bulleit Community Ink Projekt feiert die wahren Kreativen, all jene, die Grenzen neu setzen. Es war uns eine Freude, mit diesen Künstlern zu arbeiten, und die Werke, die wir sahen, haben uns umgehauen. Wir freuen uns darauf, in Zukunft weitere Projekte dieser Art mit unserem Frontier Works Programm zu realisieren.“
Ein Stück Bulleit Comminity Ink für zu Hause: Bulleit Bourbon Tattoo Limited Edition
Die Bulleit Bourbon Tattoo Limited Edition ist ebenfalls im Kontext des Bulleit Community Ink Projekts entstanden und wurde in Zusammenarbeit mit der renommierten New Yorker Tattoo-Künstlerin Jess Mascetti von East Side Ink kreiert.
Durch die Zusammenarbeit mit Jess Mascetti wurde die Bulleit Bourbon Flasche erstmals verändert und ist somit ein einzigartiges Sammlerstück und Kunstwerk. Jede Flasche wird dabei mit einem Hashtag und einem scanbaren QR-Code versehen, womit es via Smartphone möglich ist, in eine interaktive AugmentedReality-Welt einzutauchen und das Tattoo-Design online zum Leben zu erwecken.
Jess Mascetti sagt über ihr Flaschendesign:
„Ich wollte all das zeigen, was ich an meiner Stadt in all ihrer spektakulären Schönheit und ihrem unverwechselbaren Charakter liebe. Wo die größten Monumente der Kunst und Architektur ihre Räume mit den Bewohnern und Kreaturen der Stadt teilen. Wo sich Löwenzahn durch Beton kämpft und Tauben auf Statuen und Bauwerken nisten. Mutter Natur weigert sich, uns zu verlassen, egal, wie oft wir sie überfallen.“
Die Edition enthält den weltweit mehrfach ausgezeichneten Bulleit Kentucky Straight Bourbon Whiskey, der durch einen hohen Roggenanteil von 28 % besonders aromatisch, trocken und klar schmeckt. Bulleit Bourbon lässt sich am besten pur oder on the rocks, aber auch als High-Ball wie dem Bulleit Lemon Tonic (kurz: BLT) oder klassisch zu einem eiskalten Bier genießen.
Die Bulleit Bourbon Tattoo Limited Edition ist ab November 2018 bei Fach- und Onlinehändlern erhältlich.
Weitere Informationen zum Bulleit Community Ink Projekt und zur Bulleit Bourbon Tattoo Limited Edition finden sich auf Instagram @BulleitWhiskey und via #FrontierWorks sowie #CommunityInk. Informationen zu Bulleit Frontier Works finden Sie unter: frontierworks.de
Gemeinsam mit dem Keeper of The Quaich und Master of Whisky bei Diageo Germany, Thomas Plaue, und anderen geladenen Gästen durfte Whiskyexperts gestern am Abend in der Bar „Krypt“ in Wien alle zehn Abfüllungen der Diageo Special Releases 2018 verkosten. Viel Ausgefallenes war diesmal dabei: Der erste Carsebridge, die älteste Originalabfüllung von Caol Ila, der erste Inchgower, der erste Talisker 8yo seit 30 Jahren, der älteste Pittyvaich der Serie, der erste Blended Malt aus sechs Küstenwhiskys und der erste Singleton of Glen Ord für Europa. Für Spannung und Abwechslung war also gesorgt.
In unseren beiden geplanten Artikeln stellen wir Ihnen die Abfüllungen kurz vor, und zwar mit ihren Daten und den offiziellen Tasting Notes – und unseren eigenen Eindrücken, die über eine reine Geschmacksbeschreibung hinausgehen. Die offiziellen Tasting Notes sind nämlich in der Regel sehr treffend, die Gäste der Verkostung fanden vielleicht das eine oder andere mehr als aufgeschrieben, aber ansonsten waren sie stimmig und die Whiskys gut beschreibend.
Wie versprochen folgen hier die zweiten fünf Whiskys der Verkostung – und unsere zusammenfassenden Gedanken zu den diesjährigen Special Releases. Den ersten Teil mit fünf weiteren aktuellen Whiskys aus der Serie finden Sie hier:
Cladach Coastal Whisky
Daten:
ABV 57,1% Region: diverse Cask: First Fill American Oak Ex Bourbon, Refill American Oak Hogshead, Refill European Oak Butt, Ex Bodega European Oak Butt Limited quantities available worldwide
offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Wenn man genügend Zeit hätte, würde man wohl die Charakteristiken der in diesem Blended Malt versammelten Destillerien (Inchgower, Clynelish, Talisker, Oban, Caol Ila und Lagavulin) herausschmecken können, denn die Balance der Noten, die sich in dem von Keith Law geblendeten Whisky befinden, ist wirklich außergewöhnlich. Der Cladach zeigt, dass ein Blended Malt nicht simpel sein muss, sondern komplex und interessant sein kann. Für den Verfasser dieser Zeilen war er an diesem Tag allerdings fast zu plakativ und überbordend – man hätte sich für ihn mehr Muße gewünscht.
TALISKER 8 year old
Daten:
ABV 59.4% Region: Island Cask: First fill Ex-Bourbon American Oak Hogsheads Limited availability worldwide
offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Vom Verhältnis von Preis (UVP 69 Euro) zu Leistung der absolute Knaller – und deshalb leider schon fast überall ausverkauft und zu Mondpreisen am Sekundärmarkt zu finden. Kraftvoll, bunt, andererseits sehr harmonisch und reif wirkend. Es stellte sich die Frage, ob dieser Talisker mit seinem Kmapfpreis der Wegbereiter für eine reguläre achtjährige Abfüllung sein könnte, denn auch herunterverdünnt kann er seine Qualitäten behalten. Dennoch: In Fassstärke ein traumhafter „malty malt“ – wenn wieder, dann bitte mehr desselben.
LAGAVULIN 12 year old
Daten:
ABV 57.8% Region: Islay Cask: Refill American Oak Hogsheads Limited quantities available worldwide
offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Eine jährliche „Bank“ für Freunde des rauchigen Whiskys. Man freut sich jedes Jahr wieder darüber, wie perfekt dieser Lagavulin Kraft und Eleganz miteinander verbinden kann – 2018 vielleicht sogar noch ein wenig besser als im Vorjahr. Er kostet in diesem Jahr wieder 10 Euro mehr als letztes Jahr (119 Euro statt 109), aber für viele (auch für uns) ist das einfach ein Instant Buy, ohne auf Bewertungen zu warten. Großartig wie immer!
CAOL ILA 35 year old
Daten:
ABV 58.1% Region: Islay Cask: Refill American Oak Hogsheads & Refill European Oak Butts No of bottles: 3,276
offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Unser erster Gedanke: Wo kommt denn dieser alte Bowmore her? Die Rauchigkeit des Caol Ila ist bei dieser Abfüllung in den Hintergrund getreten, auch die Zitronentöne, die man gerne bei ihm findet, findet man hier nicht – dafür jede Menge tropische Früchte und Süße (hier scheinen uns die offiziellen Tasting Notes mit „fruchtig“ zu indifferent). Typisch für einen Caol Ila, wie wir ihn kennen, ist das nicht, und wir kennen auch 35jährige Abfüllungen, in denen dieser Charakter der jüngeren Caol Ilas deutlicher enthalten ist – aber als alter, gereifter und sich mit dennoch genügend Kraft uns nähernder Whisky ist er schon sehr, sehr großes Kino.
CARSEBRIDGE 48 year old
Daten:
ABV 43.2% Region: Lowlands Cask: Refill American Oak Hogsheads No. of bottles: 1,000
offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Wer alte Grains kennt und mag, der kann sich vorstellen, dass ein 48-jähriger Carsebridge nicht dazu abgefüllt wurde, um zu enttäuschen. Die Geschmacksorgel der gut gereiften Grains spielt diese Flasche virtuos – und wir möchten zu den offiziellen Tasting Notes noch „Kokos“ ergänzen. Jemand meinte während der Verkostung, in einem Blind Tasting würde dieser Carsebridge durch die Bank für einen Rum gehalten werden – dem stimmen wir absolut zu. Wenn man auf sehr, sehr hohem Niveau etwas zum Jammern finden wollte, dann könnte man die Holztöne im Finale als ein klein wenig zu nuanciert bezeichnen, aber ein Showstopper wäre das nicht.
Insgesamt:
Es ist nun das dritte Mal in Folge, dass wir alle Abfüllungen der Special Releases von Diageo verkosten durften. Zum ersten Mal sind weder ein Brora noch ein Port Ellen dabei – und offen gestanden finden wir, dass die Absenz der beiden den Special Releases durchaus gut tut, denn man konzentriert sich mehr auf diese Abfüllungen, die in den letzten Jahren völlig zu Unrecht soetwas wie B-Promis waren.
Im Gesamtpaket sind die Special Releases 2018 beeindruckend. Es gibt hier keine Flasche, die nicht hohes Niveau zeigt. Vier von zehn sind auch für den „gemeinen Whiskyfreund“ im Rahmen eines vernünftigen Budgets (Talisker, Singleton of Glen Ord, Lagavulin, Cladach), keiner der zehn ist vierstellig. Das Preis/Leistungs-Niveau ist nicht bei jeder Abfüllung ganz so, wie man es sich wünschen würde – aber es sind eben Special Releases, und man will immer mehr für weniger. Was man bekommt, hat jedenfalls Klasse. Herzlichen Dank an Diageo, dass wir bei diesem schönen Tasting dabei sein durften.
Auch in diesem Jahr wird Villingen-Schwenningen die Whiskymesse „Hall of Angels‘ Share“ beheimaten – und das schon am ersten Wochenende im November. Die Veranstaltung hat auch 2018 viel zu bieten, so zum Beispiel interessante Aussteller und eine eigene Messeabfüllung.
Lesen Sie hier mehr über die mit viel Liebe und Engagement ausgerichtete Whiskymesse in Villingen-Schwenningen, die nun zum fünften Mal Whisky einen würdigen Rahmen bietet:
Villinger Whiskymesse „Hall of Angels‘ Share“ 2018
Am 03. und 04. November 2018 findet zum fünften Mal die Whiskymesse „Hall of Angels‘ Share“ in Villingen-Schwenningen statt. Unsere Gäste dürfen sich auf eine riesen Auswahl von über 1000 Whiskysorten aus dem In- und Ausland sowie auf eine große Rumlounge freuen. Auch für Liebhaber von Gins und anderen Edeldestillaten wird einiges geboten. Genießen Sie leckere Schokoladen oder verwöhnen Sie sich mit einer noblen Zigarre zum Whisky. Die meisterhaften Destillate, gewonnen aus geschmacksprägenden Rohstoffen, werden nach handwerklichen Methoden, sowohl von namenhaften Abfüllern als auch von kleinen, familiären Herstellern produziert.
Impressionen von der letzten Whiskymesse „Hall of Angels‘ Share“ in Villingen-Schwenningen
Wer schon einmal in einem Whisky Warehouse war, dem ist der Namenshintergrund der Whiskymesse wohl bekannt. Der „Angels‘ Share“, also der „Teil der Engel“, ist der Anteil, der während der Lagerung von Whisky im Laufe der Zeit aus dem Fass verdunstet. Die dadurch von Whisky geschwängerte Luft, die wohl bei jedem Whiskyliebhaber toller Erinnerungen hervorruft, wollen wir nun am 03. und 04. November wieder mit den Besuchern der Hall of Angels‘ Share teilen. Die Engel werden auch dieses Jahr sicherlich wieder dran teilhaben!
Besonders freuen wir uns darüber, Ihnen die Messeabfüllungen wieder direkt aus einem Single Cask Whisky sowie einem Einzelfass Panamarum zum selbst abfüllen präsentieren zu können.
Ab sofort ist der Octomore 9.3 Dialogos von Bruichladdich erhältlich. Er ist aus 52 Tonnen Gerste gemälzt, die auf Irenes Feld auf der Octomore Farm im Jahr 2011 angebaut und dann 2012 destilliert wurde. Somit besteht er aus 100% Concerto Gerste, die auf Islay angebaut und geerntet wurde. Das Gerstenmalz wurde mit 133ppm gemessen.
Gereift ist der neue Octomore ebenfalls zu 100% auf Islay, und zwar in einer Kombination aus ex American Whiskeyfässern und französischen Weinfässern. Die genaue Fasszusammensetzung dere ist wie folgt:
1st Fill amerikanischer Eiche (25%),
3rd Fill Virgin Oak (25%),
2nd Fill Rivesaltes (20%),
2nd Fill Syrah (20%),
2nd Fill Bourbon (10%)
Abgefüllt wurde er in der Destillerie, in unverfälschter Fassstärke von 62.9% Alkoholgehalt.
Er ist direkt in der Destillerie und im Bruichladdich Webshop erhältlich (175 Pfund plus Porto), wird aber natürlich auch bei den Fachhändlern erwartet.
Ein 58 Jahre alter Single Grain aus der North British Distillery in den Lowlands ist heute gemeinsam von der Destillerie und dem unabhängigen Abfüller Douglas Laing Ltd. angekündigt worden. Die auf 222 Flaschen limitierte Einzelfassabfüllung kommt mit 51,6% Alkoholstärke in die Flasche und wird im Vereinigten Königreich 1700 Britische Pfund kosten. Umgerechnet zum Tageskurs sind das in etwa 1925 Pfund.
Alles weitere über den ab November erhältlichen Single Grain können Sie der untenstehenden Pressemitteilung entnehmen:
North British Distillery unveils 58-year-old limited Edition Scotch Whisky
Limited Edition Grain Whisky First Ever Commercial Bottling for North British
The North British Distillery, which was incorporated on this very day (October 24th) 1885, has joined forces with Scotch Whisky specialist Douglas Laing & Co to release a remarkable one-off 58-year-old limited edition of only 222 bottles, distilled in July 1960.
This is the first ever commercial North British release and they have ensured that the cask selected is nothing short of exceptional. The 58-year-old single cask single grain Scotch Whisky was bottled at its natural cask strength of 51.6% vol, without colouring or chill-filtration.
After nearly six decades resting in its hogshead, the resulting spirit shows butterscotch, caramelised pineapple and coconut on the nose, with a palate full of toasted oak, cinnamon and cloves; leading to a spiced toffee and molasses finish.
The packaging of the “Incorporation Edition”, including its weighty hand-made oak casket, has been carefully crafted to reflect the quality, rarity and age of the whisky. Each bottle is accompanied by a stitched booklet which has been hand signed and individually numbered by Alan Kilpatrick, the distillery’s Managing Director.
He comments:
“As the eleventh Managing Director, it is my great honour and privilege to release this single cask, our first ever commercial bottling. It was distilled in 1960 on the same Edinburgh site as the company commenced production in 1885 and still does to this day.”
Fred Laing, Chairman at Douglas Laing, adds:
“We are excited to be working with North British on such a special release. As a family, we have long been single grain enthusiasts and as a business, we have equally been long term proponents of the single grain category – the fit is ideal. Handling the sales and marketing for such an exceptional spirit is both an honour and a great personal pleasure, such is its quality.”
The North British 58-Year-Old (70cl) will be available at specialist retailers from November with an RRP of £1,700.00.
Gemeinsam mit dem Keeper of The Quaich und Master of Whisky bei Diageo Germany, Thomas Plaue, und anderen geladenen Gästen durfte Whiskyexperts gestern am Abend in der Bar „Krypt“ in Wien alle zehn Abfüllungen der Diageo Special Releases 2018 verkosten. Viel Ausgefallenes war diesmal dabei: Der erste Carsebridge, die älteste Originalabfüllung von Caol Ila, der erste Inchgower, der erste Talisker 8yo seit 30 Jahren, der älteste Pittyvaich der Serie, der erste Blended Malt aus sechs Küstenwhiskys und der erste Singleton of Glen Ord für Europa. Für Spannung und Abwechslung war also gesorgt.
In unseren beiden geplanten Artikeln stellen wir Ihnen die Abfüllungen kurz vor, und zwar mit ihren Daten und den offiziellen Tasting Notes – und unseren eigenen Eindrücken, die über eine reine Geschmacksbeschreibung hinausgehen. Die offiziellen Tasting Notes sind nämlich in der Regel sehr treffend, die Gäste der Verkostung fanden vielleicht das eine oder andere mehr als aufgeschrieben, aber ansonsten waren sie stimmig und die Whiskys gut beschreibend.
ABV 57.6% Region: Highlands Cask: Refill American Oak Hogsheads and Ex-Bodega European Oak butts followed by a unique maturation and marrying process Limited quantities available worldwide
offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Ein gestandener, unkomplizierter Single Malt mit schöner Speyside-Charakteristik. Verträgt Wasser, braucht es aber nicht. Unspektakulär, aber handwerklich hervorragend. Und preislich ebenfalls mit unter 100 Euro UVP im Rahmen.
INCHGOWER 27 year old
Daten:
ABV 55.3% Region: Speyside Cask: Refill American Oak Hogsheads No of bottles: 8,544
Offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Backbones von Blends sind immer sehr charakterstark, und da macht dieser gut gereifte Inchgower keine Ausnahme. Ein excellenter, vielschichtiger und gut ausbalancierter Malt der Extraklasse, eines der Highlights des Abends für alle, die reine Bourbonfass-Abfüllungen lieben.
PITTYVAICH 28 year old
Daten:
ABV 52.1% Region: Speyside Cask: Refill American Oak Hogsheads No of bottles: 4,680
Offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Von den drei bisher erschienenen Pittyvaichs der eleganteste und komplexeste. Vom Stil her old school, seine Komplexität entfaltet sich mit der Zeit, die er im Glas verbringen darf, immer mehr. Wasser verträgt er nur in Maßen, aber er braucht es nicht. Ein Whisky, der nicht nur von historischem Interesse ist, sondern mit Vielschichtigkeit und altem Stil zu begeistern weiß.
OBAN 21 year old
Daten:
ABV 57.9% Region: Highlands Cask: Refill European Oak Butts Limited availability worldwide
Offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Serge gab dem Oban 21yo nur 78 Punkte. Bei den meisten Teilnehmern der Verkostung löste der Oban 21yo vom Geschmack her allerdings helle Begeisterung aus. Das Zusammenspiel aus maritimen Noten, die ganz typisch Oban sind, und einer süßen Cremigkeit, die man den european oak butts schuldet, ist verblüffend. Er ist Oban, in seiner Gesamtheit kein typischer Oban zwar, und er ist gewaltig ausdrucksstark. Die Mehrheit der Teilnehmer der Verkostung machte ihn zum Whisky der Wahl in diesem Tasting. Leider mit fast 500 Euro nicht gerade ein Schnäppchen.
CAOL ILA UNPEATED 15 year old
Daten:
ABV 59.1% Region: Islay Cask: Refill & Rejuvenated American Oak Hogsheads and Ex-Bodega European Oak Butts Limited quantities worldwide
Offizielle Tasting Notes:
Unser Eindruck:
Der unpeated Caol Ila ist nun schon seit längerer Zeit Stammgast in der Serie der Special Releases. Wer die früheren Abfüllungen mochte, der wird auch diese mögen. Diesmal mit etwas stärkerer Frucht und – so wie die offiziellen Notes sagen – weniger Schärfe am Gaumen. Mit Wasser kann man ihm dann doch noch etwas mehr von dem Rauch entlocken, den er in der Nase ganz subtil angedeutet hat.
Soweit der erste Teil der Zusammenfassung unseres Tastings mit Thomas Plaue in der Krypt-Bar im 9. Bezirk in Wien. Freuen Sie sich auf die Fortsetzung, da ist noch Spannendes in petto!
Als die Region Campbeltown ihren Status als Whiskyregion zu verlieren drohte (dazu braucht es laut Reglement der SWA zumindest drei aktive Brennereien), entschloss man sich bei Springbank, die Brennerei Glenglye wieder aufzubauen und zu eröffnen. Und seit ihrer Gründung vor mehr als 12 Jahren ist sie bei Liebhabern des Whiskys aus der nun gesicherten Region beliebt – und ihre Abfüllungen unter dem Namen Kilkerran sind sehr begehrt.
Auch selten sind sie, denn man produziert dort nur wenige Wochen im Jahr (gerade ist man aktiv dort und destilliert noch bis Weihnachten) – und vielfach hoch gelobt, da sie ein recht eigenständiges Geschmacksprofil zeigen.
Wie es zur Brennerei kam, was ihre Eigenarten sind und was wir in Zukunft von ihr erwarten dürfen, das haben wir in einem Videointerview von Ronan Currie, Sales & Marketing Executive bei Springbank, erfahren. Er enthüllt auch eine neue Abfüllungsserie, die im nächsten Jahr starten wird und die vor allem Liebhaber stark getorften Whiskys ein Glänzen in die Augen zaubern wird. Eines sei jetzt schon verraten: Ihre ppm-Werte werden die ohnehin schon sehr rauchigen Longrow-Abfüllungen gehörig in den Schatten stellen.
Viel Vergnügen mit unserem vierminütigen exklusiven Videobeitrag, hier oder auf unserem Youtube-Kanal.
Die dritte Zusammenarbeit zwischen Glengoyne, der südlichsten Highland-Destillerie Schottland und The Glasgow School of Art ist von der Destillerie mit einer Presseaussendung angekündigt worden. Wieder hat John Lowrie Morrison OBE (Jolomo) ein Jahreszeiten-Motiv für die Verpackung des Glengoyne 10yo gestaltet, nach dem Winter- und Herbstmotiv der letzten Ausgaben ist es nun der Frühling rund um die Brennerei, der im Gemälde, das für das Artwork verwendet wird, zu sehen ist.
„Spring Blossoms at Glengoyne“ nennt sich das Motiv, ab sofort die Verpackung zieren wird, und ein Teil des Verkaufserlöses der limitierten Edition (die auch bei uns im deutschen Sprachraum erhältlich sein wird und nur unwesentlich mehr kostet als die Standardausgabe) geht dann an die Glasgow School of Art.
Heute widmet sich Serge Valentin mit seiner Verkostung auf Whiskyfun der Heimat – und schenkt sich vier französische Whiskys ein. Zwei davon stammen von Armorik, die beiden anderen von Domaine des Hautes Glaces, jener kleinen Brennerei, die unlängst von Rémy Cointreau, den Besitzern von Bruichladdich, gekauft wurde.
Französische Whiskys fristen bei uns ja eher ein Nischendasein, was vielleicht auch daran liegen mag, dass sie kaum über das Marketingbudget schottischer Whiskys verfügen, aber wer etwas mehr über sie weiß und offen für Neues ist, der kann darunter richtige Perlen entdecken. So wie Serge in der heutigen Verkostung:
Armorik 10 yo ‘Edition 2018’ (46%, OB, France, 2000 bottles): 87 Punkte
Armorik ‘Triagoz’ (46%, OB, France, 2018): 78 Punkte
Domaine des Hautes Glaces ‘Flavis’ (56%, OB, France, 273 bottles, 2018): 85 Punkte
Domaine des Hautes Glaces ‘Ceros’ (54%, OB, France, rye, 764 bottles, 2018): 90 Punkte
Sollten Sie sich in der nächsten Zeit nach Las Vegas bewegen, haben wir einen interessanten, whisk(e)ybezogenen Tipp für Sie: Es gibt dort, neben Casinos, auch noch anderes Sehenswertes – so zum Beispiel das MOB Museum, das National Museum of Organized Crime and Law Enforcement.
Warum das für Whiskyfreunde interessant sein kann? Weil man dort sehr viel über die Prohibition und das illegale Brennen von Alkohol in dieser Zeit erfahren kann – und ab sofort neben dem klassischen Speakeasy, einer Bar aus dieser Zeit, auch eine Untergrund-Destillerie besuchen kann (sollten Sie das tun, wären wir über einen Erfahrungsbericht sehr dankbar)
Alle Details dazu gibt die Pressemitteilung, die wir von der Agentur des Museums erhalten haben, auch die Kontaktdaten:
THE MOB MUSEUM TO OFFER DAILY TOURS IN THE UNDERGROUND DISTILLERY, BEGINNING OCT. 24
LAS VEGAS (October 2018) – Starting Wednesday, Oct. 24, The Mob Museum, The National Museum of Organized Crime and Law Enforcement, will offer daily tours in The Underground Distillery at 5 p.m.
During the $12, 30-minute tour which involves sampling a variety of distilled spirits, participants receive an in-depth explanation of the distillery equipment and distillation process and learn about Prohibition and its impact on distilled spirits. In addition to learning about the historical origin of Prohibition and the drinking culture that existed before the 1920s, guests have the chance to take part in a spirit-tasting experience including in-house distilled moonshine, vodka and the Jamaica ginger infusion. The Distillery Tours are designed to encourage visitors to develop an appreciation for the flavor of moonshine especially since The Underground’s moonshine is as authentic as it can safely get. It is made in-house with 100% corn and bottled at 50% ABV. Tour participants have the option of purchasing souvenir bottles afterwards to commemorate their experience.
In The Underground exhibition space, guests learn about Prohibition-era bootlegging and rum running. Prohibition shut down thousands of breweries and distilleries across America, but it could not eliminate the public’s desire for alcohol. It simply forced the brewing and distilling of booze into the shadows, which contributed significantly to the rise and proliferation of the Mob in America.
Numerous artifacts found in the Speakeasy and Distillery add depth and context to the Prohibition experience. Items to be on display include a beaded chiffon dress, ca. 1926, which is an example of the new and bolder fashions that became popular during the Prohibition era due to the rise of flapper culture, as well as a 5-gallon whiskey still, one of the smaller home stills used to make alcohol during Prohibition.
Visitors to The Underground at The Mob Museum can also visit its Speakeasy, which serves house-distilled moonshine, house-brewed craft beer, distilled vodka, Prohibition era-inspired cocktails, draft beer, wines by the glass and non-alcoholic drinks.
Visitors of the Museum may add-on a Distillery Tour to their admission at the box office.
Admission to the speakeasy is included with general Museum admission and free any time for patrons using the daily passwords found on Instagram Stories @MobMuseum_Underground. For more information, please call (702) 229-2734 or visit themobmuseum.org.
ABOUT THE MOB MUSEUM
The Mob Museum, the National Museum of Organized Crime and Law Enforcement, a 501(c)(3) non-profit organization, provides a world-class, interactive journey through true stories—from the birth of the Mob to today’s headlines. The Mob Museum offers a provocative, contemporary look at these topics through hundreds of artifacts and immersive storylines. Whether you like it or not, this is American history. It debuted a major renovation in 2018, including a Crime Lab, Use of Force Training Experience, and Organized Crime Today exhibit as well as The Underground, a basement-level Prohibition history exhibition featuring a speakeasy and distillery and sponsored by Zappos. Since opening in 2012, The Mob Museum has accumulated numerous accolades, including being named one of TripAdvisor’s “Top 25 U.S. Museums,” one of Las Vegas Weekly’s “Twenty Greatest Attractions in Las Vegas History,” one of Hotel.com’s Top 7 “Travel Brag Landmarks,” one of USA Today’s “12 Can’t Miss U.S. Museum Exhibits,” “A Must for Travelers” by The New York Times, one of “20 Places Every American Should See” by Fox News and Budget Travel magazine, “Best Museum” by Nevada Magazine and is a multi-year winner of the Las Vegas Review-Journal’s “Best of Las Vegas” rankings. The Mob Museum has been awarded accreditation by the American Alliance of Museums, the highest national recognition afforded U.S. museums. General admission is $26.95 for adults ages 18 and over with special pricing for online purchase, children, seniors, military, law enforcement, Nevada residents, and teachers. The Museum is open daily; visit the website for up-to-date operating hours. For more information, call (702) 229-2734 or visit TheMobMuseum.org. Connect on Facebook at Facebook.com/TheMobMuseum or Twitter @themobmuseum.