Willkommen zur 436. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in hier Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der neuen Ausgabe 436 finden Sie die folgenden Podcasts und Verkostungsvideos:
Podcasts:
Whis Cast Folge 45: Der Master-Taster von Clontarf 1014
Bourbon News Deutschland Folge 43 – Driftless Glen Distillery u. a.
Videos:
Friendly Mr. Z – Glenfarclas Easter Edition 2025
Whisky Evening – Bunnahabhain 11yo von Gordon & MacPhail
WhiskyJason – Chattanooga High Malt Bourbon und Rye Malt Whiskey Vergleich
Wasser und Malz – Kilchoman Sanaig vs. Kilchoman Sanaig Cask Strength
Whisky und Film – Amrut Whisky & Kult-Sneaks: Amélie & Stolz & Vorurteil
Whisky Nerd – Girvan „The Grainman“ 39 Jahre Meadowside Blending 1985/2024
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts!
Auch in diesem Jahr empfing die Whisky Fair Rhein-Ruhr, wie bereits im letzten Jahr, am ersten Veranstaltungstag ihre Besuchenden mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. In der Classic Remise in Düsseldorf bieten wieder Händler, Importeure und Distributoren, Destillerien und unabhängige Abfüller ihre Auswahl an feinen Spirituosen und Weiterem rund um die Genuss-Kultur an. Den hochwertigen Rahmen bildet die historische Industriekultur der Classic Remise, ergänzt von den hochwertigen und historischen Fahrzeugen, die dort ausgestellt sind.
Ihre Fortsetzung findet die Whisky Fair Rhein-Ruhr am heutigen Sonntag. Um 12.00 Uhr öffnen die Türen der Classic Remise. An der Tageskasse sind Tickets für diese Whisky-Messe erhältlich. Um 19.00 Uhr endet dann die Whisky Fair Rhein-Ruhr 2025, und wir freuen uns bereits auf die Neu-Auflage im kommenden Jahr.
Begleiten Sie uns auf unserem Rundgang über Whisky Fair Rhein-Ruhr. Wir wünschen viel vergnügen und gute Unterhaltung:
Seit 4. April ist der neue Octomore SingleMonbazillac Cask, der exklusiv für Deutschland abgefüllt wurde, im Handel erhältlich. Vorgestellt wurde er ein paar Tage vorher in Hamburg von „Mr. Bruichladdich“ Ewald Stromer bei einer Veranstaltung im Whsikyplaza Hamburg. Aber nicht nur der neue Octomore (der laut Ewald Stromer „zu den besten Whiskies (zählt), die er bisher im Glas hatte“, sondern auch eine Reihe anderer Abfüllungen aus der berühmten Islay-Brennerei wurden verkostet.
Für uns war unser Gastautor Stefan Bügler bei der Veranstaltung – und hier ist sein ausführlicher Bericht in Wort und Bild:
Alle Fotos von Stefan Bügler
Gastartikel
Autor: Stefan Bügler
Octomore 11yo Single Cask für Deutschland – Oder: Endlich steht mein Name drauf!
Octomore X Whiskyplaza – Unter diesem Motto fanden zwei Schwergewichte der Whiskyszene in Hamburg zusammen. Die Whiskyplaza als eine mehrfach ausgezeichnete Bar und der Octomore als das total torfige ‘never ending project’ aus dem Hause Bruichladdich, in Deutschland vertreten durch Eggers & Franke in Bremen.
Das erste Octomore Single Cask für Deutschland als Brennereiabfüllung – weltweit gibt es derzeit nur noch ein anderes Einzelfass für Japan – war der Anlass für ein mehrstündiges Get together mit Gesprächen & Cocktails und einem Tasting, welches durch ein Menu – kreiert von Whiskyplaza- Küchenchef Sebastian Stobinski (aber, Ewald, es gab keine Suppe! ;-)) – perfekt abgerundet wurde.
Die Cocktails hatten es in sich. Geschüttelt und gerührt von Verena Barth und ihrem Team enthielten sie Botanist Gin, Bruichladdich oder Port Charlotte.
Der PC wurde dann auch zur Rauch- und Torfkalibrierung herangezogen und zwar in Gestalt des SYC: 01 2013, einem 10yo, der in Syrah Fässern nachgelagert wurde. Überraschend frisch und ausbalanciert machte er mir durchaus Spaß, obwohl ich nur selten ein Fan von Ex- Rotweinlagerungen bin. Heute dann schon.
So war der Port Charlotte ein sehr gut gewählter Vorbereiter für die Octomores, die ihre individuellen Akzente setzten, mit dem Single Cask als grandiosem Höhepunkt.
Aber zunächst ein Rückblende. Whisky-Ikone Jim McEwan war kurz nach der Übernahme von Bruichladdich im Gespräch mit seiner Mälzerei über ihr Produktportfolio. Dabei kam auch mit 80ppm getorftes Malz zur Sprache, das aber noch niemand ausprobieren wollte. ‘So verrückt war noch keiner’, hieß es. Jim sah die Chance für einen neuen ungewöhnlichen Whisky und orderte zur Überraschung der Mälzerei, die fünf Tage das Malz mit Torfrauch trocknet. Für McEwan wurde es ein ‘never ending project’, denn seit 2002 war keine Destillation wie die andere. Das liegt einerseits am Malz des Jahres und seinem Phenolgehalt, anderseits wird kontinuierlich versucht, die Qualität des Destillats zu verbessern. Die Octomore-Philosophie besagt: viele Aromen werden gleichberechtigt um extremen Rauch herum gebaut und jung soll er abgefüllt werden – eigentlich als 5yo. Damit die Aromatik immer im Vordergrund steht und damit der Rauch nicht alles platt macht, kommt zudem ein besonderes Fassmanagement zum Tragen: ist der Phenolgehalt hoch, müssen die Fässer umso kräftiger und frischer sein (z.B. 15.3 mit frischen Oloroso Fässern), ist er niedrig, können auch filigranere Fässer herangezogen werden (z.B. 15.2 mit Cognac Fässern). Da das Destillat auch die Fässer vor große Herausforderungen stellt, werden sie in der Regel nur einmal benutzt. Diese Vorgeschichte zeigt, dass die Octomore Produktion – etwa 8% der gesamten Destillation von Bruichladdich – nicht günstig ist.
Im ersten Octomore Tastingflight treffen sich der 15.1 und 15.2, die beide die gleiche Ausgangsbasis haben: Schottische Gerste getorft mit 108.2ppm und Ex-Bourbon Fässer. Der 15.1 als reine Ex-Bourbon Fasslagerung bringt vor allem verbrannte Erde, Kräuternoten sowie Malz- und Fruchtsüße. Der 15.2 wurde in Cognac Fässern nachgelagert und erhielt dadurch einen komplexeren Köper und Geschmack mit Ingwer, Würze, Dörrobst und Schokolade und war mein Favorit im Flight.
Als nächstes stehen sich zwei Islay Barleys gegenüber, die von der gleichnamigen Farm stammen, der Octomore Farm, deren Felder um Port Charlotte herum liegen. Besitzer ist der Farmer James Brown – der Godfather of Soil – der dem Octomore lokales Terroir verleiht, in den häufig nicht die gesamte Produktion der Farm, sondern der Ertrag aus Einzelfeldern einfließt. Ein Konzept nach dem Mark Reynier auch später in Waterford gearbeitet hat.
So, nun endlich zum Stoff: 13.3 (129.3 ppm, Ex-Bourbon, Spanischer Rotwein und Rivesaltes von Lorgba & Irene’s Field) trifft auf 15.3 (307.2ppm, First Fill Bourbon & Oloroso Fässer mit Gerste von McTaggart’s Field). Für beide wurde Concerto Gerste genutzt, aber eben mit fast diametral unterschiedlichem Phenolgehalt. Bei beiden Abfüllungen zähmen die Fässer gaumenscheinlich
den Torfrauch im Whisky. Vor allem beim 15.3 ist das echt notwendig. Wenn man im Grunde das Olorosofass nicht mehr erkennt, dann ist das Destillat ganz schön heavy.
Der 13.3 besticht durch eine frische maritime Note, Honig, malzige Süsse und auch wirklich Marzipan, Kirschen und rote Beeren, abgerundet von elegantem Rauch .
Und nun – bumm – der 15.3: viel viel schwerer, weniger Frucht, sehr karamellig mit Dörrobst und malziger Süsse. Es braucht deutlich länger die Aromen wahrzunehmen und zu differenzieren – durch den sehr starken Rauch. Trotzdem bleibt es ein Zusammenspiel von Aromatik und Rauch, letzterer wurde durch eine zweijährige Nachlagerung in frischen Oloroso Sherry Fässern abgedämpft. Für mich gewinnt der 13.3 – wer es heftiger mag, der wird zum 15.3 greifen.
Und jetzt? Na, das Allerbeste kommt natürlich zum Schluss. Nein, nicht das Dessert, das auch sehr gut war, sondern der Octomore 2012 11yo mit Vollreifung in einem Second Fill Monbazillac (weißer Französischer Süßwein) Fass, für das Gerste mit 128 ppm genutzt wurde. Nur wie kam es überhaupt zu diesem Einzelfass für Deutschland?
Ewald erzählt, dass schon einige Fässer in den Laddie Warehouses seinen Namen tragen. Es sind nur leider nicht seine, aber er konnte zumindest aus diesen probieren und er verewigte sich mit seinem Kugelschreiber, quasi ‘signed by Ewald’. Über die Jahre baggerte er immer wieder und versuchte ein Octomore Single Cask locker zu machen. Es klappte aber nie. Als er dann im Juli 2024 mit Adam Hannett in Port Charlotte im Lagerhaus war und sie eigentlich schon im Gehen waren, da fiel Ewald dieses Monbazillac Fass ins Auge und dann quasi in den Mund. Sehr freudig verkostet haben es beide, nur war es diesmal Adam, der den Kugelschreiber zückte und Ewalds Namen darauf schrieb. “Du hast gerade das Octomore Single Cask für Deutschland ausgesucht”, sagte Adam und es ist kaum auszumalen, was das Ewald nach jahrelanger Baggerei bedeutet hat. Ewald an diesem Abend mit der Flasche im Arm, da drängten sich auf jeden Fall ein paar Interpretationen auf.
So, wie schmeckt er denn nu? In der Nase erschliesst sich mit jedem Atemzug mehr eine wahnsinnige Tiefe und Fruchtigkeit. Relativ wenig Rauch verleiht Struktur ohne dominant zu sein mit erdigen und hellen und dunklen Nektarnoten. Er ist mundfüllend mit viel Power und Frucht. Die Nase wiederholt sich im Mund, wobei sich dort noch mehr Komplexität und Fülle ausbreiten.
Und hat das Single Cask nun Kult- oder Kültlepotential, um mit Christian Streich zu reden?
Für Ewald gehört dieser Octomore zu den besten Whiskies, die er bisher im Glas hatte – und er hat viele Fässer probiert. Sein Votum dürfte also ganz klar bei Kult liegen.
Nimmt man den Orpheus oder OBA als Vergleich, sind das sehr besondere Kultabfüllungen, aber auch das Monbazilliac Fass hat nach meinem Geschmack das Potential dazu. Warum? Aufgrund der Volllagerung in weißem Süßweinfass, durch das für einen Octomore sehr hohe Alter, das eine geniale Struktur durch Torf und Holz hervorbringt, wodurch die Fruchtigkeit und Süße nicht enden wollend mundfüllend transportiert werden. Zudem die ungewöhnliche Tiefe des 11yo und die wenigen Flaschen (294) aus einem Single Cask. Es wird sicher sehr viele Flaschenteilungen geben, d.h. er wird getrunken und nicht nur weggestellt. Dann wird auch über die Octomore philosophiert und diskutiert. So wird es also trotz der wenigen Flaschen doch eine größere Zahl an Whiskyfans geben, die die Kult-Geschichte dieses Whiskys wirklich schreiben werden. Dabei auf jeden Fall viel Spaß!
Wer unsere Seite regelmäßig verfolgt, der wird wissen, dass die Anzahl neuer Whiskys, die in einem Monat erscheinen, nur mehr in Dutzenden gemessen werden kann. Selbst probieren kann man nicht alle, genau so wenig wie ältere Abfüllungen, die noch irgendwo erhältlich sind.
Hier schlägt die Stunde der Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten ihnen hier einen Platz, an dem sie ihre Tasting Notes vorstellen können.
In den letzten sechs Jahren ist unsere Rubrik „Fremde Federn“ am Samstag ein fixes Werkzeug für jene Genießer geworden, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Für uns ist sie eine Gelegenheit, unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 352. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.
Zwei unabhängige Abfüllungen aus der Islay-Brennerei Bowmore hat Angus MacRaild heute auf Whiskyfun im Glas – einen aus 2023, der andere drei Jahre vorher abgefüllt. Mit 25+ und 30 Jahren Reifung sind sie schon ziemlich besondere Bottlings aus der Destillerie – das zeigt sich auch in den Bewertungen der Verkostung:
Mit unserem neuen Gewinnspiel entführen wir Sie auf DIE Whiskyinsel Schottlands – nach Islay, und zu einer ikonischen Brennerei, die Hoflieferant des britischen Königshauses und eine der Lieblingsdestillerien von König Charles III. ist: Laphroaig.
Gemeinsam mit unserem Gewinnspielpartner Suntory Global Spirits verlosen wir gleich fünf mal eine Flasche des wohl meistbeachteten Laphroaig des letzen Jahres: Der Laphroaig Elements 2.0 (dessen Nachfolger 3.0 in Kürze erscheinen wird) vereint Fruchtigkeit, Rauch und wuchtige 59,6% vol. zu einem Islay-Dram der Spitzenklasse. Und eine dieser fünf Flaschen im Gesamtwert von über 850 Euro kann jetzt Ihnen gehören!
Wie das geht? Nun, einfach den folgenden Text über die Destillerie und Ihren Preis aufmerksam lesen und danach die Gewinnfrage beantworten, Lösung einsenden – und schon spielen Sie um den Laphroaig Elements 2.0 mit. Wir drücken Ihnen schon jetzt die Daumen!
Letzte Chance zum Mitspielen – das Gewinnspiel endet am Sonntag!
Hier aber einmal mehr über die Brennerei und den tollen Preis, den Sie gewinnen können.
Laphroaig (gälisch für „schöne Senke an der weiten Bucht“) zählt zu den traditionsreichsten Whisky-Marken. Die 1815 auf der schottischen Insel Islay („eye-la“) gegründete Destillerie feiert bis heute ihr jahrhundertealtes Erbe. Hier wird ein Teil des Gerstenmalzes in der Brennerei selbst über Torffeuer getrocknet, was diesem Whisky sein außergewöhnlich reiches, intensiv torfiges Aroma verleiht. Das besondere Torfmoor der Insel mit seinem reichen Anteil an Torfmoos sowie das milde Klima, die erstklassige Gerste und das weiche Wasser Islays tragen in Verbindung mit dem Wissen der Master Distiller zum einmaligen Geschmack des Laphroaig Single Malt bei. 1994 wurde Laphroaig zum Hoflieferanten des englischen Königshauses ernannt, seither ziert das königliche Wappen jedes Laphroaig-Etikett.
Ihr Gewinn: Eine von fünf Flaschen Laphroaig Elements 2.0
Der Elements 2.0 ist die zweite Edition einer außergewöhnlichen Reihe von Laphroaig und überzeugt geschmacklich mit fruchtigen Nuancen durch eine längere Gärung im Herstellungsprozess Damit vereint der außergewöhnliche und mit kräftigen 59,6% vol. abgefüllte Single Malt Whisky fruchtigere Noten mit dem unverwechselbar torfigen Charakter von Laphroaig.
Besonders: Laphroaig Elements 2.0
Bei der Kreation des neuen Laphroaig Elements 2.0 ging das Produktionsteam über den traditionellen Ansatz von Fermentation hinaus und fand somit interessante und ungewöhnliche Wege, um mit der traditionellen Herstellung des Laphroaig zu experimentieren. Sie wandelten den üblichen 55-stündigen Gärungsprozess ab und verlängerten die Gärung von Laphroaig Elements 2.0 über einen Zeitraum von beinahe fünf vollen Tagen auf insgesamt 115 Stunden. Der Gärbottich wurde speziell belüftet, um die Fermentationsbedingungen von damals nachzuempfinden. Seit Beginn der Whiskyherstellung ist die Produktion ein Prozess, der dazu beiträgt, die fruchtigen Noten des Laphroaig Islay Single Malt Whiskys zu unterstreichen, während sein bekannter torfiger Charakter erhalten bleibt. Das Endergebnis – der Elements 2.0 – ist ein kühner, blassgoldener, nicht kühlfiltrierter Single Malt Whisky mit einem fruchtigen Aroma und Geschmack von flüssigem Honig und Vanillepudding. Der lang anhaltende Nachklang “hinterlässt allumfassende Raucharomen“ mit einem Hauch von roten Beeren.
Zu seiner Vorstellung schrieb die Destillerie über den Laphroaig Elements 2.0:
„Unsere Laphroaig Elements-Serie kombiniert jahrelange traditionelle Whiskyherstellung mit neuen, progressiven Techniken. Es gibt keinen Whisky, der Islay so gut einfängt wie Laphroaig – aber das hat uns nicht davon abgehalten, mit ihm weiter zu experimentieren, und dennoch den ikonischen Charakter des Whiskys zu bewahren. Laphroaig Elements 2.0 ist ein unerwartet fruchtiger Whisky mit dem gleichen torfigen Charakter, den man kennen und lieben gelernt hat – ermöglicht durch eine mehr als doppelt so lange Gärungszeit wie üblich. Ich bin gespannt darauf, was unsere Friends of Laphroaig und Liebhaber weltweit von diesem Whisky halten, der in die erfolgreichen Fußstapfen von Elements 1.0 tritt.“
Nicht nur besonders, sondern auch besonders schön: Laphroaig Elements 2.0
Jeder Druck in der innovativen Elements-Serie, zeigt eine Reihe subtiler Details auf der Verpackung, die die Experimente dokumentieren, die in die Herstellung jeder Flasche eingeflossen sind. Auf wunderschöne und detaillierte Weise zeigen diese Abbildungen, was Freunde und Liebhaber von Laphroaig erwarten können und welche Magie sich hinter dem Whisky-Herstellungsprozess verbirgt. Der Laphroaig Elements 2.0 ist die zweite Edition der Serie und folgt auf die Einführung von Elements 1.0 im Jahr 2023 – ein würziger und pfeffriger Whisky, der das Ergebnis dreier Experimente ist.
Abgefüllt mit 59,6% vol.
Tasting Notes
Nase: Fruchtig und dezent maritim. Gedünstete grüne Äpfel, Vanillepudding und pikante Orangenschale mit subtilen, torfigen Noten.
Aroma: Fruchtig, süß und salzig. Grüne Äpfel mit Noten von flüssigem Honig und der weichen Torfigkeit von schwelendem Lagerfeuer und geräucherten Meeresfrüchten.
Nachklang: Süß mit einer zunehmend wärmenden Rauchigkeit im Finale.
Und so gewinnen Sie eine von fünf Flaschen Laphroaig Elements 2.0:
Beantworten Sie einfach die folgende Gewinnfrage: Was ist die Besonderheit des Laphroaig Elements 2.0?
a. Die extrem lange Fermentation b. Der extrem kurze Flaschenhals
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net– und zwar mit dem Betreff „Laphroaig“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 6. April 2025, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben ihn/sie am 7. April 2025 bekannt. Der Gewinn wird durch unseren Partner Suntory Global Spirits versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Laphroaig“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 6. April 2025, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 7. April 2025 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Suntory Global Spirits sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Suntory Global Spirits versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Rechnet man lokale Spirituosen wie Baijiu in China oder Sochu in Japan heraus, ging der globale Alkoholkonsum im Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr davor um 1% zurück. Bier (-1%) und Wein (-4%) waren dabei die Verlierer, Spirituosen mussten dabei eine Schrumpfung um weniger als 1% hinnehmen und gehören damit zu den besten Kategorien hinter Ready To Drink und Cider.
Wenn man die nationalen Spirituosen hinzurechnet, die sich aber schon länger im Abstieg befinden, dann kommt man im Spirituosensegment 2024 auf einen Rückgang von 3%.
Der Rückgang bei Spirituosen kommt vor allemn aus den USA (-4%), aber auch in Westeuropa und Lateinamerika sowie China gab es hier Verluste. Super-Premium zählte, bei der Welt- und Wirtschaftslage nicht ganz verwunderlich, zu den größeren Verlierern.
Single Malts wachsen vor allem in Indien, das aber durch die heimische Produktion.
Auch für 2025 sieht das IWSR-Institut wenig Grund zur Hoffnung:
„2025 looks set to bring choppier waters, with the sector on the front line of a trade war. The outlook remains unpredictable for the year as the threat of tit-for-tat tariffs could potentially trigger dramatic shifts in alcohol choices.”
Emily Neill, chief operating officer research and operations, IWSR
Mehr Zahlen aus anderen Kategorien finden Sie im Artikel auf The Spirits Business.
Mitte März haben wir Sie darüber informiert, dass die Struie Distillery eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung gestartet hat. Die angepeilte Investitionssumme von 1,850.000 Pfund ist nun bereits deutlich überschritten, man hat bislang zum Zeitpunkt des Erstellens dieses Artikels 2,110.375 Pfund eingesammelt.
Nun hat man seitens der Betreiber, der Thompson Brothers, die bislang die Dornoch Distillery betrieben haben, drei neue Mitglieder ist Board der neuen Brennerei berufen. Ryan Chetiyawardana (Mr Lyan), Rebecca Jago (sie ist im Januar als Geschäftsführerin von Last Drop Distillers zurückgetreten), und Nick Ravenhall werden das Team der Brennerei verstärken, gemeinsam mit James Downing und John Duhigg.
Ryan Chetiyawardana (er ist übrigens in der Jury für den IWSC in Bardstown in diesem Juni) ist eine Koryphäe im Bereich der Gastronomie und für seine innovativen Barkonzepte bekannt. Seine Lyaness Bar ist zur Zeit die einige Bar der Welt, die im Pinnacle Guide mit drei Pins bewertet wurde.
Rebecca Jago hat viel Erfahrung in der Spirituosen-Industrie und jede Menge Expertise im Brand Building. Sie sagt:
“Having admired the Thompson Brothers for several years, for their verve, spirit and dedication to quality and innovation and not least their wonderful creativity and sense of humour, it was a genuine honour to be asked to join the board of TITL as a director.
“As a proud member of a family business, what Phil and Simon are doing resonates very strongly with me, and I’m excited to be part of the future of this beautiful business and the development of the Struie Distillery.”
Ebenso überschwänglich äußert sich Nick Ravenhall (er engagiert sich unter anderem mit seinem Bruder Alex für Charity Aktionen für Sea Shepherd und war bis 2023 Managing Director der Holyrood Distillery):
“I’ve been a fanboy of Phil and Simon’s work for some time. What I love most about the boys is that they never lose sight of the most important variable in the Scotch whisky equation: their customer. They never lose sight of what the whisky promise needs to stand for – delicious liquid for a fair price – and that thinking flows through every element of their business. It is refreshing to work with people who understand that instinctively and I am really grateful to join them on the next step in their whisky-making journey.”
Phil Thompson über die Gründe dafür, die fünf Neuen ins Board aufzunehmen:
“By welcoming these five new members to our board, we have the people in place to support our future growth, not least when it comes to building on the success of the crowdfunding campaign.”
Wer in dieser Saison nach Schottland reist und plant, auch in der Destillerie Aberfeldy in den schottischen Highlands vorbeizuschauen, der findet dort eine neue weitereb Experience, nach der im Vorjahr eingeführten Warehouse Experience (wir haben damals hier darüber berichtet).
Als Heimat des Dewar’s Blended Scotch Whisky spielt dieser auch in der neuen Whisky Explorer Experience eine Hauptrolle: Die Tour beginnt mit einem Film über sei Erbe, danach gibt es einen Blick auf Ausstellungsstücke aus alter Zeit. Dann folgt eine Tour durch die Brennerei und ein Besuch der alten Lagergebäude von 1898, beginnend im Old Filling Store zum Blenders Bothy, wo ein Avatar von Master Blender Stephanie Macleod die doppelte Reifung von Aberfeldy erklärt. Auch eine abschließende Whiskyverkostung darf natürlich nicht fehlen.
Tickets für die Whisky Explorer Experience sind ab sofort auf der Website der Brennerei für 60 Pfund pro Person buchbar.
Jetzt im Webshop von SLYRS vorbestellbar, ab 11. April dann im normalen Handel zu finden: Der SLYRS Single Malt Whisky AGED 12 YEARS Tokajer Cask Finish ist eine auf 983 Flaschen limitierte Sonderausgabe aus der Brennerei am Schliersee, die mit 43% vol. Alkoholstärke abgefüllt ist.
Die genaue Beschreibung und die Tasting Notes finden Sie untenstehend:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Neu: SLYRS Single Malt Whisky AGED 12 YEARS Tokajer Cask Finish
Ein Meisterwerk aus den bayrischen Alpen: Unser SLYRS Single Malt Whisky AGED 12 YEARS Tokajer Cask Finish vereint 11 Jahre Reifung in amerikanischer Weißeiche mit einem exklusiven Finish in Tokajer-Fässern aus Ungarn. Dieses außergewöhnliche Fass verleiht dem Whisky eine einzigartige Tiefe und komplexe Fruchtigkeit – als hätte er das Sonnenlicht eingefangen.
Was ist Tokajer? Tokajer ist einer der berühmtesten Süßweine der Welt und stammt aus der traditionsreichen Weinregion Tokaj in Ungarn. Die edlen Weine werden aus den einheimischen Rebsorten Furmint und Hárslevelű gewonnen und durch den Einfluss des Botrytis-Edelpilzes veredelt, der für ihre charakteristische Süße und außergewöhnliche Aromatik sorgt. Diese Aromen nimmt unser Whisky in seinem letzten Reifeschritt auf und entwickelt so eine faszinierende Balance zwischen Fruchtigkeit, Würze und Holz.
Streng limitiert auf 983 Flaschen!
Tasting Notes
Farbe: Strahlendes Strohgold – als hätte er das Sonnenlicht eingefangen.
Geruch: Ein vielschichtiger Duft von getrockneten Aprikosen, roten Beeren und dunklen Waldfrüchten mit feinwürzigen Kräuternoten. Ein Hauch von Heu, und Weideblumen erinnert an eine blühende Bergwiese. Die feine Eichenholznote und cremiger Butterscotch sorgen für eine harmonische Tiefe.
Geschmack: Der erste Schluck ist saftig und lebendig. Aprikose, Quitte und Apfel entfalten sich auf der Zunge, begleitet von einer angenehmen Spritzigkeit, die an einen eleganten, trockenen Weißwein erinnert. Dezente Trockenfrüchte und sanfte Tannine aus der Eiche unterstreichen die Struktur dieses edlen Tropfens.
Nachklang: Der Abgang ist breit und anhaltend mit der unverkennbaren SLYRS DNA. Angenehme Würze, trockene Holznoten und eine lebendige Frische
Wir können uns gar nicht mehr daran erinnern, wann Serge Valentin auf seiner Seite eine einzelne Verkostungsnotiz veröffentlicht hat – heute jedenfalls tut er es mit dem Glenmorangie 12 yo ‘The Original’ in seiner aktuellsten Abfüllung aus 2025, in der 1l-Flasche. Das Erhöhen des Alters von 10 auf 12 Jahre bezeichnet Serge treffenderweise als „die Methode von Whisky, mit Shrinkflation umzugehen“.
Hier jedenfalls unsere „Tabelle“ mit der Punktewertung der Verkostung:
Es gibt viele Gründe, die WhiskyFair Limburg am 26. und 27. April zu besuchen – noch einer ist der Auftritt des italienischen unabhängigen Abfüllers Wilson & Morgan, der dort vertreten sein wird, wie Importeur Westwood Whisky in einer Aussendung mitteilt. Mit im Gepäck hat er eín Dutzend neue Abfüllungen – und ein Tasting mit Fabio Rossi himself. Näheres dazu hier:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Unabhängiger Abfüller Wilson & Morgan kommt nach Limburg
Italien in Limburg. Für dieses Jahr gibt es einen weiteren sehr spannenden Grund die WhiskyFair Limburg am 26./27. April zu besuchen. Westwood Whisky goes Italy. Der renomierte Independant Bottler Wilson & Morgan aus Treviso ist exklusiv an unserem Stand im Unteren Foyer der Stadthalle. Und der principale höchstselbst Signore Fabio Rossi wird da sein und auch am Samstag um 14:00 h ein Tasting in der Villa Konthor leiten.
Freut Euch auf Ardmore 15yo (Patricius-Tokaj-Wine-Finish), Benrinnes 12yo (PX-Finish), Caol Ila 15yo (First-Fill-Bourbon), Glen Grant 21yo (Refill-Bourbon), Glen Moray 18yo (Oloroso-Finish), Glenrothes 14yo (PX-Finish), Invergordon 18yo (Oloroso), Linkwood 15yo (PX-Finish).
Und im High-End-Sektor den 25jährigen Ben Nevis fully matured in Sherry-Wood, einen 30jährigen Cameronbridge Grain finished in First-Fill-PX-Sherry, den Glen Grant 25yo (fully matured in Refill-Oloroso-Butt) und einen Old Rhosdhu (!!) 30 Jahre alt aus dem Refill-Bourbon-Cask.
Zwei neue Abfüllungen aus der Adelphi-Destillerie Ardnamurchan können wir Ihnen heute über den Generalimporteur, die Rolf Kaspar GmbH vorstellen:
Zunächst gibt es eine Einzelfassabfüllung, die das Messe-Bottling der an diesem Wochenende stattfindenden Whisky Fair Rhein-Ruhr in der Classic sein wird. Zum Ardnamurchan Single Cask #237 haben wir zwar kein Bild, aber die „technischen“ Daten: Distilled 2014, 10yo, 55,3%vol., one of 317 bottles, unpeated american oak ex oloroso sherry hogshead.
Laut der Rolf Kaspar GmbH ist diese Messe-Einzelfassabfüllung eine der ersten zehnjährigen Original-Einzelfassabfüllungen und eine Abfüllung, an deren Herstellung teilweise Mark Armin Giesler beteiligt war. Stilistisch soll sie eine Nähe zu Campbeltown-Abfüllungen bieten. Sie hat einen UVP von 125EUR/0,7l inkl. MwSt.
Weiter verbreitet ist der neue Ardnamurchan Mezcal Cask Release 2025, hier liegt der UVP bei 64,95EUR/0,7l inkl. MwSt.. Bei ihm ist der erste Eindruck fein maritim und erinnert spontan an den einen oder anderen Talisker. Es wurden 19 Bourbonfässer ifür das Finish in Mezcal-Fässer umgefüllt – das ergab 4968 Flaschen, mit 55% vol. Alkoholstärke abgefüllt.
Untenstehend die offiziellen
Tasting notes:
Nase: Grün, grasig, pflanzlich. Unmittelbar spürbar ist der Mezcal. Dieser verflüchtigt sich schnell und gibt den Blick frei auf frische, knackige Granny-Smith-Äpfel. Grüne Bananen. Kräftiger, aschiger Rauch.
Gaumen: Hell, kräuterig, Eukalyptus. Kreidig, mineralisch, Meeresduft. Olivenlake, salzige Kapern und glatte Petersilie. Ein gewichtiger, fetter Schluck mit erdigem Rückgrat.
Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Unsere Leser haben in den nächsten beiden Wochen die Gelegenheit, drei Flaschen dieser interessanten Abfüllung zu gewinnen – und weil oben Mark Armin Giesler erwähnt wurde (der ja Mr. Laphroaig in Deutschland ist): Fünf Flaschen Laphroaig Elements 2.0 gibt es noch bis diesen Sonntag zu gewinnen!
Dass sich Whisky nicht gegen ein Fass wehren kann, ist eine gute Sache. Zwar passieren dadurch manchmal – auch gewollte – Unfälle (nicht wahr, lieber Klaus Pinkernell?), aber meistens kommt etwas erfrischend Neues heraus.
Besucher der Whisky Fair Rhein-Ruhr, die an diesem Wochenende in der Classic Remise Düsseldorf stattfindet, können so ein Experiment dort als Messeabfüllung von Mc’Neill’s Choice erleben – ein Ardnahoe, der in einem Limoncello Cask nach eigenen Worten „durchgenudelt“ wurde. Es ist nicht der erste Versuch mit dem Fasstyp, und man hat sich jetzt statt für das große „L“ auf Islay für die Brennerei Ardnahoe entschieden, um die Balance zwischen Whisky und Fasseinfluss anders zu gestalten.
Hier das, was McNeill’s Choice dazu zu sagen hat:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Ard-na-WHAT?! – McNeill’s Choice nudelt Islay’s jüngsten shooting star in einem Limoncello Cask durch
Für die Classic Remise Düsseldorf: Ein Single Malt Whisky der neuen Brennerei an der Ostküste der Insel muss sich gegen ein besonderes Fass behaupten
Pünktlich zur Messe gibt es ein neues small batch Messespecial von McNeill’s Choice, denn unser berühmt-berüchtigtes Limoncello Cask ist zurück! In der ersten Belegung wurde die “Arztpraxis” der Lieblingstorfinsel darin veredelt und das Ergebnis war polarisierend. Von “zu krass” bis “zu geil” war alles dabei. Dennoch haben wir uns das Feedback zu Herzen genommen und bei der nächsten Belegung auf etwas mehr Balance geachtet – zumal der dafür vorgesehene Whisky nicht ganz so kräftig wie die “Arztpraxis” ist.
Ausgesucht haben wir keine andere als die jüngste Brennerei der Torfinsel (am Markt), die auch gerade eine neue Abfüllungherausgebracht hat. Fans der Brennerei können sich auf der kommenden Classic Remise Düsseldorf also nicht nur auf eine, sondern gleich zwei neue Impressionen des großartigen Destillats freuen!
Wird das Limoncello Cask alles gnadenlos überrollen? Kann sich der shooting star gegenüber dem brachialen Einfluss italienischer Tradition behaupten? Findet es heraus am Stand von Celtic Events auf der Classic Remisein Düsseldorf am 05. und 06. April!