Forgotten Masterpieces – Gordon & MacPhail Lost Distilleries Tasting im Brühler Whiskyhaus

Das Unwiderbringliche übt einen eigenen Reiz aus, denn es birgt die wohl gewichtigste Form von Exklusivität. Bei Whisky bedeutet es: Jeder Whisky aus den Beständen einer verloren gegangenen Brennerei verringert gnadenlos die Bestände, bis tatsächlich nichts mehr davon erhältlich ist. Und darum faszinieren Whiskys aus diesen Destillerien Whiskyfreunde auf der ganzen Welt.

Wenn es in der Whiskywelt so etwas wie einen Kurator für die letzten Bestände vieler dieser Brennereien gibt, dann ist es zweifellos Gordon & MacPhail. Der unabhängige Abfüller aus Elgin besitzt wohl die größte Sammlung von Fässern aus Destillerien, die es nicht mehr gibt oder die nicht mehr produzieren. Das ist deshalb, weil das Unternehmen als alteingesessener Familienbetrieb seit über 125 Jahren beste Kontakte zu den Brennereien pflegt – UND schon früh die Bedeutung eigener Lagerbestände erkannt hat. So finden sich in den Warehouses des Unternehmens echte Schätze – die knapp vor Weihnachten bei einem besonderen Tasting im Brühler Whiskyhaus verkostet werden konnten.

Das Tasting war das einzige seiner Art in Europa – und wenn man sich ansieht, was Gordon Muir, European Sales Manager bei Gordon & MacPhail in den Whiskyshop von Marco Bonn mitnahm, dann versteht man auch warum. Flankiert von einem Longmorn 1987 und einem Strathisla 1987, die von Marco Bonn und Kirsch Import zur Verfügung gestellt wurden, hatte Muir sechs Losts im Gepäck:

  • Imperial 1993
  • Glen Mhor 1982
  • Lochside 1981
  • St. Magdalene 1982
  • Convalmore 1982 und
  • Banff 1975

Begleitet wurde die Verkostung, mitveranstaltet von dem deutschen Importeur von Gordon & MacPhail, Kirsch Import sowohl kulinarisch – mit einem dem Anlass entsprechend ausgezeichneten 4 Gänge Menü, als auch den Informationen und Anekdoten von Gordon Muir und Marco Bonn.

Ob nun Lost Distillery oder nicht: jeder einzelne der an diesem Abend von den rund 30 Gästen verkostete Whisky konnte auf seine Art überzeugen – und zeugte damit von dem Fachverstand der Menschen bei Gordon & MacPhail, die ihre insgesamt 38.000 lagernden Fässer erstens bestens betreuen und zweitens aus Erfahrung wissen, wann der beste Zeitpunkt für eine Abfüllung der Schätze gekommen ist.

Gordon Muir gewährte im Lauf der Verkostung aus sehr interessante Einblicke in die Arbeitsweise von Gordon & MacPhail. Man kauft nur selten direkt New Make, um ihn in den eigenen Warehouses reifen zu lassen. Zumeist lagern die Fässer, die Gordon & MacPhail selbst zur Verfügung stellt (man will gerne die komplette Kontrolle über die Fassreifung behalten) noch in den Ursprungsdestillerien, bevor sie nach ca. sechs Jahren in die Lagerhäuser des unabhängigen Abfüllers überführt werden.

Apropos Schätze: Natürlich sind die Whiskys aus Lost Distilleries nicht günstig, und in der allgemeinen Preisentwicklung stechen sie nochmals hervor, da sie tatsächlich immer seltener und daher für den Markt immer wertvoller werden. Imperial, als einer der noch halbwegs verfügbaren Whiskys aus Lost Distilleries, ist da mit seinen unter 400 Euro pro Flasche eine Ausnahme – Raritäten wie Banff oder Lochside sind nur mehr um das Zehnfache davon zu erhalten.

Eine immer wieder gerne gestellte Frage: Schmeckt man, dass ein Whisky mehrere tausend Euro kostet? Die Antwort ist eindeutig: Nein. Man schmeckt, dass er etwas Außergewöhnliches ist, denn die meisten dieser Whiskys haben eine Art von Geschmack, die man in den aktuellen Kreationen der Destillerien nicht findet – einerseits wegen der zumeist langen Reifungszeit, andererseits aber auch deshalb, weil die Produktion vor 40, 50 Jahren einfach noch ganz anders erfolgte und die Rohstoffe anders waren. Der Preis orientiert sich aber weniger am Geschmack als an der Seltenheit und der Nachfrage – diese beiden Dinge bezahlt man zu allererst, wenn man einen Lost verkosten will.

Die Whiskygenießer, die an diesem Abend zugegen waren, konnten am Ende des Abends ihren Lieblingswhisky per Applaus bestimmen – nach Nennung der einzelnen Whiskys durch Michel Reick, der für den Importeur Kirsch Import mit bei Marco Bonn war. Sieger wurde, unserer Meinung nach völlig zu Recht,  der Lochside mit seinen 40 Jahren und einem sehr lebendingen, fruchtigen und tiefgehenden Geschmacksprofil – eben very old style. Aber wie schon gesagt: Verstecken brauchte sich in dieser Verkostung kein einziger Whisky – und die perfekte Menübegleitung tat das Ihre dazu, dass dieser Abend ein ganz besonderer wurde.

Unsere drei ganz persönlichen Top Whiskys waren jedenfalls der Lochside, der wunderbar lowlandische St. Magdalene und der Glen Mhor, der weniger durch Geschiffenheit als durch das Ursprüngliche, etwas Ruppige und Nussige überzeugte. Und jetzt, da diese Zeilen geschrieben sind, ist die Lust, die acht Whiskys des Abends nochmals zu verkosten, zwar nutzlos, aber nur schwer beherrschbar…

Unser Dank gilt Kirsch Import für die Einladung zu diesem Tasting, Marco Bonn für die Gastfreundschaft im Brühler Whiskyhaus und Gordon Muir von Gordon & MacPhail für die fachkundige Begleitung. Ein Interview mit Marco Bonn und einen Videorundgang durch den Tasting-Raum und das Geschäft in Brühl finden Sie hier.

Jameson mit Kampagne für verantwortungsvollen Alkoholkonsum

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Die irisch Whiskey-Marke Jameson stellt heute ihre neue Werbekampagne vor. Nach „Widen the Circle“ und „The Drop“ geht es diesmal nicht direkt um ihren Irish Whiskey. Haupthema der Kampagne Easy Does It ist der verantwortungsvolle Alkoholkonsum. Wie bereits in „Widen the Circle“ spielt die Schauspielerin und Komikerin Aisling Bea erneut eine Hauptrolle. Die neue Werbekampagne entwickelte TBWA Dublin, Tom Merilion inszenierte sie und für die Produktion war Speers Film zuständig. Sie zeigt, wie es bei The spirit business heißt, mehrere typische gesellschaftliche Trinkgelegenheiten, die jeweils den sozialen Druck hervorheben, der zu übermäßigem Konsum führt. Brendan Buckley, International Marketing Director bei Irish Distillers, dem Eigentümer von Jameson, sagte:

„Jameson setzt sich dafür ein, verantwortungsbewusstes Trinken unter den Verbrauchern zu fördern. Unser Ziel ist es, bei allen Trinkern Anklang zu finden, indem wir auf verständliche und authentische Weise über ein ernstes Thema sprechen und die Haltung der Marke widerspiegeln. Wir hoffen, dass unsere Botschaft glasklar ist – Sie müssen nicht trinken, um sich zu amüsieren.“

Die Kampagne wird am 16. Januar in Irland debütieren, später im Jahr werden dann weltweit TV-, Digital- und Social-Media-Plattformen folgen. Auf Youtube ist der Film zur Easy Does It-Kampagne bereits zu sehen:

Robb Report über den ersten chinesischen Single Malt Whisky

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Single Malt Whisky aus China? Uns fallen bei diesem Thema die Chuan Malt Whisky Distillery von Pernod Ricard und die Eryuan Malt Whisky Distillery von Diageo ein. Bis diese beiden Brennereien ihren Spirit als Whisky abfüllen werden, wird es noch einige Zeit brauchen. Doch der erste chinesische Single Malt Whisky kommt aus der Liuyang Goalong Liquor Distillery. Sie befindet sich in Changsha, der Hauptstadt und größten Stadt der Provinz Hunan.

Seit 2018 stellt die Destillerie (unter anderem auch) Whisky her, und exportiert sowohl Grain als auch Malt Whisky in 50 Ländern. Jonah Flicker beschäftigt sich im Robb Report etwas näher mit der Brennerei und verkostet den Goalong 1st Chinese single malt whiskey (Die Schreibweise des Produktes variert), der in einer sehr ausgefallen Flasche erscheint, und auf dem US-amerikanischen Markt für zwischen 130 und 150 US-Dollar erhältlich ist. Die Gerste für den Single Malt Whisky kommt aus Australien, der Whisky hat ein Alter von 5 Jahren, die er in Ex-Bourbon-Casks verbrachte. Jonah Flicker beschreibt den Malt als schmackhaften und fruchtigen Single Malt, dem etwas die Komplexität fehlt. Dies liegt allerdings etwas in der Natur der kurzen Reifung, und findet sich ebenfalls bei vielen anderen jungen Whiskys.

Screenshot aus dem Video The 1st Chinese Single Malt Whiskey by Goalong Distillery

Auf Youtube findet sich ein Video mit Altersbeschränkung zu dieser Abfüllung. Es wurde im November 2020 hochgeladen. Und so kollidieren die Altersangabe des Whiskys und der Start der Whisky-Produktion ein wenig. Ebenfalls auf Youtube und auch mit einer Altersbeschränkung findet sich ein recht neuer Clip zu einer Small Batch Abfüllung.

Mehr Infos zur Liuyang Goalong Liquor Distillery finden Sie auf der Website der Brennerei. In ihrem Portfolio findet sich neben dem Single Malt Whisky auch verschiedene Blends, Brandy, Vodka und Gin sowie weitere alkoholische Getränke.

Serge verkostet: Bladnoch im Duett

Eine Menge aktiver Fass-Einfluss sowie deutliche Citrus-Noten erwarten uns heute im Tasting auf Whiskyfun. Im Fokus steht die Lowland-Brennerei Bladnoch. Neben der Destillerie-Abfüllung Liora aus dem vergangenen Jahr (wir stellten Ihnen diese Abfüllung im Oktober vor) verkostet Serge Valentin den 27-jährigen Bladnoch aus der Darkness! Serie. Für die beiden unterschiedlichen Whiskys wurden jeweils andere Fass-Arten eingesetzt (frische amerikanischen Weißeiche auf der einen, Finish in kleinen PX-Casks auf der anderen Seite). Die Benotung fällt jedoch bei Beiden gleich aus.

Btw: Liora kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „das Geschenk des Lichts“.

AbfüllungPunkte

Bladnoch ‚Liora‘ (52,2% , OB, 2022)87
Bladnoch 27 yo (56.7%, Master of Malt, Darkness!, cask #30337, 100 bottles, 2017)87
Bladnoch. Ölbild von David Christopher Schlierenkämper

Gewinnen Sie jetzt insgesamt drei Einzelfassabfüllungen von Paul John – Weltklasse-Whisky aus Indien!

Unsere Gewinnspiel-Saison 2023 starten wir dank unseres Partners Bremer Spirituosen Contor gleich mit drei ganz besonderen und exklusiven Whiskys: Drei Einzelfassabfüllungen aus der Paul John Distillery in Goa, Indien. Paul John gehört zu den Pionieren des indischen Whiskys und genießt weltweit mit seinen unter der kompetenten Leitung von Master Distiller Michael d’Souza destillierten und gereiften Abfüllungen höchstes Ansehen. Drei unserer deutschen Leser können die hervorragenden Whiskys jetzt gewinnen – wir wünschen viel Glück!

Wie Sie mitmachen können? Zum Beantworten unserer Gewinnfrage lesen Sie einfach unseren Artikel – dann fällt sie ganz leicht.

Paul John Distillery – schottische Destillation und indisches Klima

Paul John, Gründer von John Distilleries Ltd, vertreibt seit 2012 sein gleichnamiges Sortiment an intensiv-komplexen, ungetorften wie auch leicht getorften Premium Single Malts, in Deutschland exklusiv über das Bremer Spirituosen Contor. Die ausdrucksstarke Range an ungetorften und leicht getorften Single Malts verbindet auf perfekte Weise die Vorzüge der intensiven Reifung im heißen Klima Indiens mit der Eleganz der streng nach schottischem Vorbild durchgeführten traditionellen Destillation in kleinen Kupferbrennblasen.

Die aus dem indischen Urlaubsparadies Goa stammenden Great Indian Single Malts sind unter Kennern schon längst kein Geheimtipp mehr. Fragt man Michael d’Souza, Master Distiller von Paul John Whisky, zu den Geheimnissen von Paul John, so bekommt man nur ein einziges Lösungswort: Indien.
Der Stil der Paul John Great Indian Single Malt ist wie das Land und die indische Kultur – bunt, dynamisch, lebendig und überaus vielfältig. Die Whiskys haben einen robusten und dennoch sehr eleganten Grundcharakter mit tropischen Fruchtaromen, Gewürzen und opulenten Noten von Honig, Vanille oder Schokolade. Diese werden durch die Klimaverhältnisse und den hohen Angels Share noch intensiviert, denn in Indien reift ein Whisky fast viermal schneller als z.B. in Schottland.

Mit ober- und unterirdischen Warehouses schafft die Brennerei unterschiedliche Reifebedingungen und fördert so die Entwicklung einer großen Vielfalt an Aromen. Paul John verzichtet selbstverständlich auf Kältefiltration sowie die Zugabe von Aroma- und Farbstoffen. Bei der Auswahl der Fässer setzt das Unternehmen auf beste amerikanische Weißeiche, der Torf kommt hauptsächlich von der schottischen Insel Islay, aber die Gerste stammt zu 100% aus Indien. Die vielen Auszeichnungen machen das Brennerei-Team sehr stolz und sind eine wunderbare Bestätigung für ihr Streben nach handwerklicher Perfektion und der Herstellung von ausdrucksstarken indischen Single Malts auf Weltspitzenniveau.

Der indische Whiskyproduzent John Distilleries aus Goa und der deutsche Generalimporteur Bremer Spirituosen Contor freuen sich, für das erste Gewinnspiel des Jahres auf Whiskyexperts drei exklusive Einzelfässer vom Paul John Indian Single Malt präsentieren zu können – Raritäten in kleiner Auflage. Insgesamt gab es zum Marktstart nur 204 Flaschen vom Paul John Single Cask – Unpeated Cask #6929, 324 Flaschen vom Paul John Single Cask – Oloroso Peated Cask #12885 und 162 Flaschen vom Paul John Single Cask – Peated Cask #6337 erhältlich. Die drei Fässer wurden in natürlicher Fassstärke, nicht gefärbt und ohne Kältefiltrierung abgefüllt.

Paul John Single Cask – Unpeated Cask #6929, limitiert auf 204 Flaschen 58,50% Alc./Vol.

Paul John Single Cask #6929 reifte für 4,5 Jahre in einem Ex-Bourbon Fass und wurde in Fassstärke mit 58,50% Alc./Vol. abgefüllt. Der Whisky besticht mit duftender Aprikose, saftigem Pfirsich und intensiven Aromen von cremiger Vanille.

Verkostungsnotizen:

  • Farbe: Bernstein
  • Nase: Aprikose und Pfirsich begleitet von Karamellpudding und Orangenblütenhonig
  • Gaumen: Fruchtige Aromen erfreuen den Gaumen mit einer weichen, cremigen Vanille
  • Abklang: Delikat, süß und überraschend malzig

Paul John Single Cask – Peated Cask #6337, limitiert auf 162 Flaschen 57,50% Alc./Vol.

Paul John Single Cask #6337 ist ein Muss für die Liebhaber rauchiger Whiskys, denn stark getorftes Malz bildet die Grundlage für diesen komplexen Whisky mit 57,50% Alc./Vol. Nach einer 6,5-jährigen Reifung in einem Ex-Bourbon Fass entstand ein vielschichtiger Malt, der mit einer warmen Rauchigkeit echte Lagerfeuer-Atmosphäre entstehen lässt.

Verkostungsnotizen:

  • Farbe: Bernstein
  • Nase: Honigartige Aromen mit leichtem Torf und malzigen Zitrusnoten
  • Gaumen: Köstlich tropische Früchte und süßes Malz
  • Abklang: Lang, cremig und rauchig

Paul John Single Cask – Oloroso Peated #12885, limitiert auf 324 Flaschen 57,10% Alc./Vol.

Paul John Single Cask #12885 vereint süß-würzige Sherrynoten mit einem kräftig rauchigen Charakter. Der Whisky reifte 4 Jahre in einem Ex-Bourbon Fass, ehe er für weitere 2,5 Jahre in einem Oloroso Sherry Fass seinen Feinschliff bekam. Mit einer Fassstärke von 57,10% Alc./Vol überzeugt der rauchig-süße Whisky mit duftenden Noten von Manuka-Honig und köstlich-cremigem Salzkaramell.

Verkostungsnotizen:

  • Farbe: Tiefes Gold
  • Nase: Reichhaltige Aromen von Manuka-Honig mit gesalzenem Karamell-Toffee, Torf und einem Hauch von Pflaumenkuchen
  • Gaumen: Köstlich cremige Geschmacksnoten, die durch süßes, rauchiges Malz verstärkt werden
  • Abklang: Lang, rauchig und mit einem Hauch Schokolade

Und so gewinnen Sie jetzt eine der drei Einzelfassabfüllungen von Paul John – Weltklasse-Whisky aus Indien:

Gewinnfrage: In welcher indischen Urlaubsregion findet man die Paul John Distillery?

a. Rajasthan
b. Goa

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net– und zwar mit dem Betreff „Paul John“!

Unter allen Einsendungen aus Deutschland mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 29. Januar 2023, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 30. Januar 2023 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Bremer Spirituosen Contor versendet.

Achtung: Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Paul John“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. Januar 2023, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 30. Januar 2023 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und dem Bremer Spirituosen Contor sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird vom Bremer Spirituosen Contor versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Glen Grant mit Sondereditionen zum chinesischen Neujahr

Zum neuen chinesischen Jahr veröffentlicht Glen Grant seine 12, 15 und 18 Jahre alten Single Malts in einer Sonderedition. Zum Beginn des Jahres des Hasen erhalten die Abfüllungen eine Geschenkverpackung mit Illustrationen von sprießenden Sämlingen, blühenden Blumen spwie Tieren, die aus dem Winterschlaf erwachen. Zusätzlich ermöglichen QR-Codes den Zugang zu Details über die Glen Grant Destillerie und den Verkostungsnotizen.

In Verbindung mit den Glen Grant Lunar New Year Editionen erscheint auch eine neue Abfüllung. Glen Garnt 21 yo reifte in Ex-Oloroso-Sherryfässern und Ex-Bourbonfässern, und ist mit 46 % Vol. in natürlicher Farbe ohne Kühlfiltration abgefüllt, erhält ebenfalls eine zum chinesischen Neujahrsfest passende Geschenkverpackung. Im März 2023 diese Abfüllung wohl auch als Ergänzung des Portfolios auf weiteren Märkten im gewohnten Design. Der Preis Lunar New Year Edition des Glen Garnt 21 yo ist mit S$488 angegeben, dies entspricht etwa 550 €. Ein Verkaufspreis für den ’normalen ‚ Glen Garnt 21 yo ist im Artikel des Whisky Magazines nicht angegeben.

Penderyn Distillery stoppt Verkauf von Whisky nach Russland

Seit 22 Jahren besteht die Penderyn Distillery in Wales, und seit 12 Jahren exportiert sie ihre Whiskys auch nach Russland – mit stetig wachsendem Erfolg. Das Geschäft sah in letzter Zeit jährliche Exportzuwächse im Bereich von 25%, und Russland wurde ein nicht zu vernachlässigender Handelpartner.

Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat die britische Regierung Handelsbeschränkungen für Luxusgüter mit Russland erlassen. Diese betreffen Waren im Wert von mehr als 600 Pfund – und obwohl Penderyn auch Whiskys in dieser Preislage erzeugt, sind die meisten nach Russland exportierten Flaschen in einem Preisbereich zwischen 30 und 50 Pfund zu finden.

Auch diesen Export, der eigentlich legal wäre, hat man nach Rücksprache mit den Shareholdern zur Gänze gestoppt, berichtet der Express aus UK in seiner heutigen Onlineausgabe.

„We risk losing that to others who continue to export, as our importer has pointed out, but our brand is about the values of honesty and authenticity and we stand by our decision.“

CEO Stephen Davies

Zusätzlich hat Penderyn 10.000 Pfund an Charity Loop gespendet, die ukrainischen Flüchtlingen zugute kommen sollen.

Mit dem kompletten Boykott Russlands steht Penderyn nicht alleine da. Laut Express haben auch Diageo, Edrington und Chivas Brothers die Verkäufe nach Russland komplett eingestellt. Campari hingegen hat zwar alle Investments in Russland eingestellt, liefert aber immer noch nach Russland um – so ein Sprecher der Gruppe – die Gehälter der Kollegen dort bezahlen zu können.

Wir haben im November 2022 die Penderyn Distillery besucht – Eindrücke von dort finden Sie in einem Video-Rundgang und einer Fotostrecke.

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (319)

Willkommen zur 319. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs oder Poodcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass diese wöchentliche Rubrik ausschließlich für Verkostungsvideos gedacht ist und wir hier nur solche veröffentlichen (Ausnahme: Cocktailrezepte). Zusätzlich sei uns nochmals der Hinweis darauf gestattet, dass Videos frei von Links auf Shops und anderen kommerziellem Beiwerk sein müssen.

In der Ausgabe 319 finden Sie die folgenden neuen Videos:

Videos

WhiskyJason – Top 10 Single Malt Scotch in 2022 – WhiskyJason & Friends

Malt Mariners – Oak’n Tar 6 Jahre – McNeills Choice – Islay Single Malt Whisky

Whisky Evening – D.R.K.N.S.S. Mystery Malt

Friendly Mr. Z – Bruichladdich Islay Barley 2013

Whisky Haexler – Signatory Vintage Viking Serie Part 2

The Malthead – Glentauchers mal als Abfüllung von A dream of scotland

Whisky Helden – Distilled at An Islay Distillery 2008 (Wu Dram Clan)

World Wide Whisky – Hazelburn 15 Jahre

Whisky Enjoy – Jack Daniels Bold&Spicy Straight Tennessee Rye Limited Edition

Pat Hock – Glen Scotia 15


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts für unsere Leser!

TTB-Neuheit: Loch Lomond The Open Special Edition 151st Royal Liverpool

Der heutige Tag beschert uns die erste interessante Neuheit in der us-amerikanischen TTB-Datenbank: Es ist die Sonderabfüllung zum 151. Golf Open in Liverpool, England, aus der Highland-Destillerie Loch Lomond, die ja schon seit einiger Zeit ein Sponsor der Veranstaltung ist.

Master Blender Michael Henry hat gemeinsam mit Golflegende Colin Montgomery einen Whisky kreiert, der in Gran Reserva Rioja Alta-Fässern aus Spanien gefinisht wurde. Laut Etikett fügen sie dem typischen Loch Lomond-Stil mit Honih, Frucht und leichtem Rauch noch Noten von roten Beeren, Gartenfrüchten, cremiger Vanille und dunkler Schokolade hinzu, letztere besonders im Abgang zusammen mit sanftem Rauch zu bemerken.

Abgefüllt wird der Loch Lomond The Open Special Edition 151st Royal Liverpool, der jedenfalls vor dem Event vom 16. bis 23. Juli 2023 erscheinen sollte, mit 46% vol. Alkoholstärke werden, ohne Kühlfiltration, wie auf dem Etikett explizit vermerkt ist:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Whiskyfun: Angus verkostet ein Trio aus Glenfarclas von früher

Früher war alles besser – war es das? Die Psychologie hat eine recht interessante Erklärung für das Phänomen, das mit fortschreitendem Alter der Person immer präsenter wird: Unser Langzeitgedächtnis merkt sich vor allem Angenehmes – so geschieht eine Selektion unter dem, was früher einmal war und wir bekommen den Eindruck, dass früher tatsächlich alles besser gewesen sein muss. Dabei haben wir anscheinend nur das nicht so Gute verdrängt.

Bei Whisky ist es einfacher: Man kann das früher auch heute noch kosten. Angus MacRaild tut es heute mit drei Abfüllungen aus Glenfarclas, die vor 30 bis 50 Jahren abgefüllt wurden – und naja, die waren damals vielleicht nicht besser, aber sehr gut waren sie jedenfalls…

Hier die Wertungen der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Glenfarclas ‚105‘ (60%, OB, 3 litre, +/-1990)86
Glenfarclas-Glenlivet 8 yo ‚All malt unblended‘ (100°proof, OB, UK, mid-1970s)92
Glenfarclas 1961/1990 (43%, OB)92

Fremde Federn (236): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Ein guter Teil der Lebendigkeit der deutschsprachigen Whiskyszene ist jenen Menschen geschuldet, die aus Freude an der Sache nicht nur Whisky genießen, sondern ihre Eindrücke und ihren Genuss mit anderen Menschen teilen, sei es als Verkostungsnotiz oder als Video.


Unsere Serie „Fremde Federn“ am Samstag ist unser Forum für jene Genießer, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Wir möchten damit unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.

Auch am Ende des Jahres stellt Ihnen unsere Rubrik deutschsprachige Blogger in der 236. Folge vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Abfüllanalage von Diageo in Fife wird ab heute für 48 Stunden bestreikt

Mitglieder der Gewerkschaft Unite haben für heute einen Streik des technischen Personals bei einer Abfüllanlage von Diageo, dem größten Destilleriebesitzer in Schottland, in Fife angekündigt. Der Streik wird 48 Stunden dauern, und weitere Streiks sind in einem Zeitraum bis zum 3. April 2023 angekündigt.

Der Streik des technischen Personals könnte die Anlage stilllegen, so die Gewerkschaft, da sie nicht mehr sicher betrieben werden kann. Diageo hält dagegen, dass der Betrieb durch Notfallpläne gewährleistet werden kann und wird.

Beim Anlass des Streiks geht es um ein Thema, das seit 2019 immer wieder hochkocht: Man hat laut Gewerkschaft die Einstiegsgehälter gesenkt, ohne Konsultationen darüber zu führen. Bestehende Arbeiter könnten bis zu 6% ihres Lohnes verlieren, wenn sie in das neue Gehaltsschema transferiert werden.

Diageo widerspricht den Angaben der Gewerkschaft Unite und meint, die Angelegenheit würde nur 10 Personen betreffen und keinesfalls generell geringere Einstiegsgehälter bedeuten.

„Diageo verzeichnete kürzlich Gewinne in Höhe von 4,4 Mrd. £, was einem Gewinn von rund 157.000 £ entspricht, der von jedem Mitarbeiter erwirtschaftet wird.
Daher ist der Versuch, die Gehälter unserer Mitglieder zu kürzen, ein schockierendes Beispiel für Unternehmensgier. Unite wird immer an der Seite der Mitglieder stehen, um die Bezahlung und die Geschäftsbedingungen zu schützen.“

Sharon Graham, Generalsekretär von Unite (Übersetzung von Whiskyexperts)

Auch von Diageo gibt es ein Statement dazu (wiederum von uns übersetzt):

„Dieser Streit besteht mit 10 unserer Ingenieure in Bezug auf die Anzahl der erforderlichen Nachtschichten und die damit verbundenen Schichtzuschläge. Wir führen keine niedrigere Vergütung für Neueinsteiger ein.
Wir sind stolz auf die Gehalts- und Leistungspakete, die wir unseren Mitarbeitern an allen unseren Standorten bieten, aber leider hat diese Gruppe von 10 Mitarbeitern unseren Vorschlag abgelehnt.
Wir verfügen über gut entwickelte Notfallpläne, um sicherzustellen, dass der Standort weiterhin sicher und wie geplant betrieben werden kann.
Wir sind weiterhin bestrebt, eine Lösung für diesen Streit zu suchen, und sind offen für weitere Gespräche.“

Ungenannter Sprecher von Diageo (Übersetzung von Whiskyexperts)

Irish Whiskey – Athrú neu in der Schweiz verfügbar

Es ist immer wieder erfreulich, wenn kleine und interessanten Marken auch in nicht ganz so großen Märkten Verbreitung finden und Whiskyfreunde sie probieren und schätzen lernen können.

Vom Schweizer Händler und Importeur House of Single Malts kommt in diesem Sinne die Nachricht, dass die irischen Athrú Whiskeys der Lough Gill Distillery nun auch in der Schweiz im Fachhandel verfügbar sind.

Die nachfolgende kurze Pressemitteilung gibt Ihnen mehr Infos dazu:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Athrú neu in der Schweiz verfügbar

Seit Ende des letzten Jahres sind nach der Lancierung in der EU auch in der Schweiz die Abfüllungen der Lough Gill Distillery (Irland), bekannt unter dem Namen «Athrú», offiziell erhältlich!

Von einer 6-17 Jahre alten Small Batch-Abfüllung (Bourbon- Oloroso- und Madeira-Fässer), über 14-jährige Bottlings namens Keshcorran (Tokaij-Finish) und Annacoona (PX- und Oloroso Finish) sowie einem eigens zur Markteinführung selektionierten Single Cask von 2004 (2022) First Fill Bourbon Barrel, ist ein schöner Querschnitt an Irish Whiskey im ausgesuchten Fachhandel verfügbar.

Mehr Informationen zur Destillerie, den Abfüllungen und weshalb der Name «Billy Walker» auch hier bei den 14-jährigen Abfüllungen auf der Verpackung steht, finden Sie auf der Homepage von www.houseofsinglemalts.ch

News & Reminder: MÜNCHEN SPIRITS – das brandneue Spirituosen-Festival vom 20. bis 22. Januar 2023

Als Medienpartner der München Spirits halten wir Sie natürlich bis zur Messe (und danach) mit Beiträgen zur kommenden Messe im MGV-Museum in München auf dem Laufenden – so zum Beispiel mit dem Audio-Interview mit Veranstalterin Tanja Berthold am Dienstag.

Heute, eine Woche vor der offiziellen Eröffnung der neuen Messe in München, ist nun der Veranstalter wieder an der Reihe, Sie mit News zur Messe zu versorgen. In der nachfolgenden Pressemitteilung finden Sie mehr über einige Highlights der Veranstaltung:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

News & Reminder: MÜNCHEN SPIRITS – das brandneue Spirituosen-Festival vom 20. bis 22. Januar 2023

Was macht eigentlich einen guten Whisky wirklich aus? Die Antwort … 

München, 12. Januar 2023 – Die erste Frau der Landeshauptstadt, die ein Festival der Spirituosen veranstaltet: die Münchnerin Tanja Berthold. – „Einfach eine gute Zeit haben! Mit Freunden und dabei ein gutes Glas in der Hand.“ – Für Veranstalterin Tanja Berthold steht bei ihrem brandneuen Edelspirituosen-Festival MÜNCHEN SPIRITS gemeinsames Erleben, Entdecken und Genießen im Mittelpunkt. Einerseits! 
Andererseits bringt die Spirituosen-Insiderin mit kleinen, feinen Destillateuren und großen, hippen Spirituosenmarken aus aller Welt geballtes Know-how an die Theken der Festivalstände und in die ausgesuchten Masterclasses. Distiller wie Laphroaig, Old Pulteney, Arran Single Malt, A.H. Riise, Garrison Brothers, Ranger Creek und viele, viele andere sind zu Gast – mit hunderten von Spirituosen, zu verkosten an den Ständen, in exklusiven und hochkarätigen Tastings und an der innovativen Festivalbar. 

… auf Fragen rund um Edelspirituosen dieser Welt finden Sie hier!

Mit den Fachfrauen und -männern, Destillateuren, Machern, Markenbotschaftern aus aller Welt tief eintauchen in die Welt feinster Geister, genüsslich verkosten, sinnieren, fachsimpeln! Aficionados, Kenner, Hedonisten, Liebhaber, Whisky- oder Whiskey-Verrückte, Geschmacks-Philosophen, Neugierige – sie alle kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zum Beispiel am Freitag (20.1.), dem Eröffnungstag, in der Masterclass mit Heinfried Tacke: Am praktischen Beispiel von vier frisch auf der Messe ausgesuchten Whiskys erklärt der Chefredakteur des Magazins „Der Whiskybotschafter“, was einen wirklich guten Whisky ausmacht und verrät die Bewertungskriterien. Kathrin Baltruschat vom Scotch Single Malt Circle, einem frauengeführten Whiskyverein, stellt am Samstag, dem zweiten Festivaltag, fünf ihrer ganz besonderen Schätze samt einer Überraschung vor. Das sind nur zwei der zahlreichen, spannenden Festival-Masterclasses.

Unter den Ausstellern finden sich große Destiller wie die Festival-Partner A.H. Riise, Laphroaig, Old Pulteney und Arran Single Malt. Alle bringen sie ihre Neuheiten 2023 und ihre hochprozentigen Heroes aus dem Sortiment im Januar zu diesem Festival im MVG Museum in der Ständlerstraße. Da ist zum Beispiel die neue, auf 4.200 Flaschen limitierte Rare Batch Edition der Isle of Arran Distillers. Der exklusive Single Malt, 17 Jahre in Ex-Calvados-Fässern gereift, überrascht die Zunge mit Noten von Heidehonig, getrockneten Äpfeln, köstlichen Gartenfrüchten und einem kleinen Hauch von Kakao. Oder die Islay Destillerie Laphroaig: Brand Ambassador Mark Armin Giesler hat neben verschiedenen Qualitäten den brandneuen Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish im Gepäck: Zehn Jahre gereift und in Sherryfässern fertiggestellt, überzeugt er mit Noten von Manuka-Honig, gegrilltem Speck, Ahornsirup, klassischem Torfrauch und Seetang.

Edelbrennereien wie Garrison Brothers, Ranger Creek und viele, viele mehr sind zu Gast. Kleine und feine Destillerien wie Bienenhof Pausch, Lantenhammer, The Illusionist, Calico‘s Crew oder Gin de Cologne zeigen, was sie können. So bringt beispielsweise Severin Simon von der Feinbrennerei Simon’s das dritte Fass seiner Serie „Whisky is Art“ mit, Whiskys in besonders spektakulären Einzelfässern abgefüllt und als Single Cask Whiskys auf die Flaschen gezogen. „Das Wirtshaus im Spessart“ heißt der neue torfige und in Fassstärke abgefüllte Whisky der Brennerei, wild und ungestüm, mit Malz aus einer regionalen Mälzerei. Den Überblick über das gesamte Sortiment, die Neuheiten und Spezialitäten gibt die große MÜNCHEN SPIRITS BAR: Festival-Barchef Richi Link, Mixologist und Bartender in der Münchner Szene-Cocktailbar Jaded Monkey, ist hier der Meister über Jigger, Shaker, Flaschen, Gläser und Ingredienzien. Bei ihm findet jeder den passenden Drink – für unvergessliche Momente!

Das Festival in Stichpunkten

Wann? Vom 20. bis 22. Januar
Wo? Im Münchner MVG Museum in der Ständlerstraße 20, Giesing

Schwerpunkte: 
Whisky, Whiskey, Bourbon, Rum, Gin 

Highlights: 

  • Zum absolut stilechten Verkosten lädt das neue Festival im MVG Museum ein. An seinen zahlreichen Ständen huldigt es der Vielfalt der feinen Spirituose – von Gin über Rum und Tequila bis hin zu Single Malt und handcrafted Bränden und Geistern. 
     
  • Hochkarätige, exklusive Masterclasses laden zum Verkosten von Raritäten und zum Eintauchen und Entdecken in völlig neue Aromenwelten ein.
     
  • An der großen Festival Bar eröffnet sich Genießern, Liebhabern und Entdeckern die weite Geschmackswelt der diversen Whisk(e)ys aus aller Welt. 
     
  • An der Bourbon Bar schenken die Experten von Mike’s Whiskeyhandel, einem DER Raritäten-Importeure in Sachen Bourbon deutschlandweit, ihre U.S. Spezialimporte aus.

Ticket-Vorverkauf: 
https://shop.snapticket.de/event/munchen-spirits-2023-jdg6


Preise:

1 Tagesticket: 22.- €
2 Tagesticket: 37.- €
3 Tagesticket: 47.- €


Öffnungszeiten:
Freitag, 20.01.23  – 16 – 22 Uhr

Samstag, 21.01.23 – 14 – 22 Uhr

Sonntag, 22.01.23 – 13 – 18 Uhr

Anfahrt:

Ab dem Giesinger Bahnhof (U2/U7, S3/S7, diverse Trambahnen und Busse) sorgt ein eigens von uns eingesetzter Shuttle Bus für die lückenlose Anbindung des Festivals an den Münchner ÖPNV! 

Infos: 
https://muenchen-spirits.de/home 

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