Neun Abfüllungen sind es heute, die Serge Valentin auf der Fortsetzung seiner virtuellen Weltreise verkostet, diesmal aber mit zwei Schwerpunkten – Finnland und Kanada. Ansonsten ist es wieder einmal Frankreich und Australien, die sich dazugesellen.
Punktemäßig sieht es gut aus, und zwei Mal nicht ganz so gut – die beiden Whiskys unter 80 Punkten haben Kanada als Ursprungsort. Hier alle Teilnehmer der Verkostung mit ihren Wertungen:
Die Highland-Brennerei Tomatin unterstützt die Organisation Highland Tourism mit einer Spende von 150.000 Pfund. Dieses Geld soll über mehrere Jahre in nachhaltige und klimafreundliche Tourismusprojekte in den Highlands investiert werden. Man will dafür mit bestehenden lokalen Organisationen eng zusammenarbeiten.
Für dieses Jahr hat Highland Tourism von privaten Sponsoren bereits 50.000 Pfund einsammeln können, mit dem Geld von Tomatin werden es 2022 mindestens 100.000 Pfund werden. Auch in den nächsten beiden Jahren hat die Destillerie bereits jeweils 50.000 Pfund zugesagt.
Stephen Bremner, der Managing Director der Brennerei, sieht dieses Sponsoring auch als einen Beitrag zum gemeinsamen Ziel der Mitglieder der Scotch Whisky Association (SWA), bis 2045 CO2-Neutralität der gesamten Industrie bis 2045 zu erreichen. Aber auch die Unterstützung der lokalen Gemeinschaft ist für die Destillerie Tomatin ein Anliegen. Der Tourismus in den Highlands nimmt ständig zu, und man müsse darauf bedacht sein, die Umwelt dadurch nicht über Gebühr zu belasten.
Ein interessanter Beitrag in The Spirits Business beschäftigt sich mit der schottischen Dunphail Distillery, die Brennerei von Dariusz Plazewski, dem Mitbegründer von Bimber. In einem Gespräch, das Plazewski im Januar mit dem Magazin führte, legte er sich darauf fest, in der Dunphail Distillery ausschließlich Whisky produzieren zu wollen – es sei nicht daran gedacht, hier auch Gin und Wodka zu brennen, auch nicht in der Wartezeit auf den ersten Whisky.
Interessant vor allem die Begründung: Plazewski bezeichnet es als Fehler, dass man bei Bimber auch weiße Spirits produziert habe. Das hätte zu viel Zeit und Energie gebunden und damit den Fokus der Brennerei zeitweise verrutschen lassen.
Und: Es sei auch finanziell kein Erfolg gewesen – und so wolle man in der Dunphail Distillery diesen Fehler vermeiden.
Diese Ansage ist insofern bemerkenswert, als gerad Gin als günstig zu produzierende Cash Cow bei vielen Destillerien in der Wartezeit auf den ersten Whisky eingesetzt wird, aber offensichtlich nicht immer mit finanziellem Erfolg. Bei Dunphail will man neben der Erzeugung von Whisky auch Mittel als unabhängiger Abfüller lukrieren und damit für den nötigen Cash Flow sorgen.
Die Dunphail Distillery soll noch in diesem Jahr in Produktion gehen – geplant ist, mit ihr 200.000 Liter Alkohol pro Jahr zu produzieren.
Mit einem PR-Artikel möchte die Destillerie Bushmills, die älteste lizensierte Whiskey-Destillerie der Welt, auf einen Besuch in der Brennerei neugierig machen – auch wohl in Erwartung einer von Covid nicht mehr allzu sehr bedrängten Sommersaison.
Mitte März macht man endlich wieder auf und freut sich auf Gäste. Und in der Tat: Wäre es nicht schön, in diesem Jahr wieder selbst vor Ort bei den Brennereien in Schottland und Irland sein zu können? Dies hier also als kleiner Appetitanreger:
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Geschichte hautnah erleben
Ein Ausflug in die älteste lizenzierte Whiskey-Destillerie der Welt
Weißgewaschene Wände, schwarze Schieferziegeln und über 400 Jahre Geschichte: Wer irischen Whiskey mag, der kennt auch Bushmills und die dazugehörige Destillerie im Norden von Nordirland, ungefähr drei Kilometer von der Küste entfernt. Obwohl man die Old Bushmills Distillery schon als Brennerei-Siedlung bezeichnen könnte, denn so wie guter Whiskey hatte auch die älteste lizenzierte Whiskey- Destillerie der Welt Zeit, um sich zu entwickeln.
So sind über die Jahrhunderte etliche große und kleine Gebäude, Hallen, Lagerräume sowie andere Bauten zusammengekommen und bilden heute ein Dorf im Dorf. Und tatsächlich: Würde man das Eingangstor auf der Distillery Road oder die Schranke samt Haus in der Straße daneben wegnehmen, könnte man meinen, man sei auf einer gewöhnlichen Nebenstraße gelandet, an deren Seite sich alte und große Gebäude befinden. Das kommt nicht von ungefähr, sind Destillerie und Dorf samt Bewohner doch seit jeher miteinander verbunden oder, wie Master Distiller Colum Egan so schön sagt: „Ohne das Dorf gäbe es keinen Whiskey und ohne den Whiskey gäbe es kein Dorf“.
Exit through the gift shop
Betritt man das Gelände der Old Bushmills Distillery, kommt man zunächst am Besucherzentrum vorbei, das mit seinen rot-grünen Türen und den weißen Wänden kaum zu übersehen ist. Wie zu vermuten, kann man sich hier informieren oder Touren und, wie es sich für eine Destillierie gehört, ein Premium-Whiskey-Tasting buchen. Wenn jede:r hat was sie oder er möchte, geht es ein kurzes Stück weiter an der Straße entlang, bis man in eine kleine „Einkaufsstraße“ abbiegt.
Dort finden sich, zwischen beigen Mauerwänden auf der einen und weißen Fassaden auf der anderen Seite, ein Geschenk- und Whiskeyshop. Hier können sich Besucher:innen mit Merchandise aller Art, zum Beispiel Whiskey- Marmelade und so viel Bushmills Irish Whiskey wie das Herz begehrt und die Arme tragen können, eindecken. Darunter auch Destillerie-exklusive Sorten. Überkommt einen der kleine oder große Hunger, wartet die Distillery Kitchen mit leckeren Speisen und in der Bar kann der eine oder andere Drink neben einem alten Kupfer-Destillierapparat genossen werden.
Die Destille wie sie leibt und lebt
Reist man aus fernen Ländern an, steht natürlich die Besichtigung der Old Bushmills Distillery im Vordergrund. Hier bekommen Gäste den vollen Destillerie-Alltag zu sehen. Geführt wird nämlich nicht durch eine Museums- Brennerei, sondern durch Fabrikräume und Außenbereiche, in denen Bushmills‘ Whiskey live und in Farbe produziert wird. So kann es schon einmal vorkommen, dass Bereiche aufgrund von aktuellen Produktionsabläufen geschlossen sind und der Weg heute woanders hin führt oder man die Mitarbeiter:innen bei ihrer täglichen Tee- oder Mittagspause antrifft. Der circa 45-minütige Rundgang führt an verschiedenen Stufen des Produktionsprozesses entlang, von den Malzsilos und der Brennerei über die Abfüllung bis hin zur Lagerung, alles durch den Guide dann jeweils noch einmal ausführlich erklärt. Jegliche sterilen Orte, wie die Flaschenabfüllung, sind durch die Pandemie vorübergehend nicht für Tourist:innen zu besichtigen. Am Ende der Tour gibt es noch eine kleine Verkostung, in Form eines Whiskeys nach Wahl an der Bar. Hat man dann noch nicht genug, können Whiskey-Begeisterte an einem Premium-Tasting teilnehmen, bei dem die Sorten noch einmal genau erklärt und anschließend verkostet werden können.
Zu Besuch bei Fion McCumhaill
Nach der Besichtigung lohnt sich noch ein Abstecher zum Giant’s Causeway, dem Namensgeber der 2020 in Deutschland eingeführten Causeway Collection. Das UNESCO Weltnaturerbe ist ein eindrucksvoller Damm aus 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die vermutlich durch die Abkühlung heißer Lava entstanden. Ein Naturschauspiel, das die Legende vom Riesen Fionn McCumhaill, seinem schottischen Widersacher und dem Bau des beeindruckenden Damms hervorbrachte, die sich bis heute erzählt wird. Es ist also kein Wunder, dass der Giant’s Causeway die Old Bushmills Distillery seit über 400 Jahren inspiriert.
In Bushmills gibt es also nicht nur für Whiskey-Begeisterte etwas zu entdecken. Das Dorf im Norden der grünen Insel und seine Umgebung bieten Jahrhunderte alte Mythen, ein Naturschauspiel, das seinesgleichen sucht und natürlich eine ganz besondere Destillerie, die seit ihrer Gründung fest mit der Heimat verbunden ist. Die Old Bushmills Distillery öffnet Mitte März 2022 wieder seine Pforten für vorab gebuchte Touren und Tastings.
Bis heute war er der Throninhaber: Der Gordon & MacPhail Generations 80yo, ein Glenlivet aus dem Jahr 1940. Nun ist der König tot, es lebe der neue König: Mit 81 Jahren ist der Macallan The Reach 81yo wohl der neue älteste Whisky der Welt – auch wenn ihn The Macallan „nur“ als den ältesten Macallan, der jemals veröffentlicht wurde, bezeichnet
Und im Vergleich ist der im Jahr 1940 destillierte Macallan The Reach ein echtes Schnäppchen: Erzielte die erste Flasche von Gordon & MacPhail in einer Auktion in Asien 146.000 Euro, so ist der Macallan um 92.000 Pfund, also ca. 102.000 Euro zu haben. Ab heute in der Destillerie (es gibt 288 Flaschen), und später dann in ausgewählten Geschäften rund um die Welt.
Für die Verpackung des Macallan The Reach hat man in die Vollen gegriffen: Wir lassen hier zunächst einmal das Bild wirken:
Der Kristalldekanter wird von drei Bronzehänden gehalten, und jede Hand steht für Menschen aus der Geschichte Macallans: Eine für die Mitarbeiter der Brennerei, die diesen Whisky im Kriegsjahr 1940 brannten, eine gehört zu Chairman Allan Shiach, dessen Großvater zu dieser Zeit die Brennerei leitete, und eine gehört Kirsteen Campbell, die das Fass aus dem Jahr 1940 aussuchte.
Der Whisky in der Beschreibung von Kirsten Campbell:
Its deep auburn hue is the first hint of this remarkable whisky’s astonishing depth. Offering notes of dark chocolate, sweet cinnamon and aromatic peat, leading on to treacle toffee, crystalised ginger and charred pineapple, before giving way to an intensely rich, sweet and smoky finish.
Das sind die technischen Daten sowie die offiziellen Tasting Notes:
Colour: Deep auburn
ABV: 41.6%
Nose: Dark chocolate, sweet cinnamon, aromatic peat, plums, leather, pink grapefruit, redcurrant jelly and a rich resinous note.
Ob es einige der Flaschen auch nach Deutschland schaffen, wissen wir noch nicht. Sollte es aber Infos dazu geben, teilen wir sie gerne mit Ihnen.
Und dann gibt es noch eine offizielle Pressemitteilung, die wir Ihnen natürlich auch nicht vorenthalten wollen:
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THE MACALLAN UNVEILS THE REACH SINGLE MALT WHISKY
CAPTURING AN EXTRAORDINARY MOMENT IN TIME AND AN ENDURING SPIRIT
The Macallan has unveiled The Reach, an incomparable single malt whisky that reflects an extraordinary moment in time and exemplifies the enduring spirit that has been at the heart of the brand for almost 200 years.
Crafted during the Second World War in a period of increasing hardship, The Reach was laid to rest in 1940 before The Macallan was compelled to close its doors for the first time in its history.
Its very existence is testament to the care and commitment to uncompromised excellence that has driven The Macallan since it was founded in 1824. It also pays tribute to those who strived amid great adversity to resume distilling The Macallan’s spirit, as well as the craftspeople today who continue to uphold the brand’s values.
A rare single malt at 81 Years Old, The Reach is the oldest whisky ever released by The Macallan, crafted from a single, sherry seasoned oak cask. The dark, precious whisky is encased in an exquisite decanter created from mouth-blown, hot glass, cradled on a bronze sculpture of three hands.
Each hand represents characters in The Macallan’s history and their unique story. One commemorates the Distillery workers of 1940 who crafted the spirit into existence, in challenging times, over eight decades ago. Another is the hand of one-time chairman, Allan Shiach, whose grandfather headed the company when this remarkable spirit was first consigned to its cask. The third is that of today’s Master Whisky Maker, Kirsteen Campbell, who carefully selected the 1940 cask used to create The Reach, deciding that now was the time to share this precious whisky with the world.
Kirsteen Campbell, Master Whisky Maker, The Macallan, said:
“It is an honour to introduce The Reach. Created during a turbulent time in the world, this extraordinary expression showcases The Macallan’s history, ingenuity and unmistakable strength of character.
“The creation of many hands, The Reach has been a truly collaborative effort. It’s also a tribute to the people who made this precious whisky, and their enduring spirit which never wavered.
“Its deep auburn hue is the first hint of this remarkable whisky’s astonishing depth. Offering notes of dark chocolate, sweet cinnamon and aromatic peat, leading on to treacle toffee, crystalised ginger and charred pineapple, before giving way to an intensely rich, sweet and smoky finish.”
Reflecting its rarity and significance, The Reach is presented in unique packaging brought together by a collective of Scottish artisans. A tale of collaboration and connectivity, the result is a handcrafted quartet of liquid, glass, bronze and wood that is a fitting tribute to this very special whisky.
Sculptor Saskia Robinson created the timeless sculpture featuring three hands, producing countless drawings from every perspective before working in a physical medium. The veins, nails and skin detail are recorded in extraordinary accuracy, modelled on an artist’s impression of a hand of one of those original stillmen. The sculpture is cast in bronze and the glimmer of the metal contrasts beautifully with the dark amber whisky.
The surface of the glass decanter features subtle indentations that match the fingerprints of the bronze hands which support it, while a beautiful cabinet crafted using wood from a fallen elm tree, which is thought to have been on The Macallan Estate in 1940, houses the decanter.
A film has been created by renowned London-based photographer Nadav Kander working closely with his art director, Matt Willey, who was previously the art director at The New York Times Magazine. Featuring original music composed and recorded by Scottish band Mogwai, recently shortlisted for the prestigious Mercury Prize, it tells the story of The Macallan’s legacy and the collaborative process behind The Reach.
Highly limited to only 288 decanters worldwide, The Reach will be on display at The Macallan Estate Boutique from 9th February 2022 and later in The Macallan domestic and travel retail Boutiques. The RSP is $125,000 / £92,000 / €110,000.
Nachdem Australien ja mit 21. Februar 2022 seine Grenzen graduell wieder für Touristen öffnet (zunächst einmal nur für vollständig Geimpfte), kann der Whiskyfreund von Welt ja nach einer Pause von mehr als zwei Jahren auch wieder einmal darüber nachdenken, den Brennereien auf der anderen Seite der Welt einen Besuch abzustatten.
Eine kleine Orientierungshilfe, welche Destillerie sich dabei denn als lohnendes Ziel erweisen kann, gibt ein Preis, der bei den aktuellen Victorian Tourism Awards, veranstaltet von der Victoria Tourism Industry Council, verliehen worden ist: Dort hat man die Starward Distillery als Gewinner der Kategorie „Tourism, Winery, Distillery and Brewery“ ausgezeichnet, und zwar für die „außergewöhnlichen Angebote in der Brennerei in Port Melbourne, und dabei besonders für die Touren und Tastings“.
Als Gewinner der Victorian Tourism Awards ist man automatisch ein Finalist bei den prestigeträchtigen QANTAS Australian Tourism Awards, die im März 2022 vergeben werden.
Die Whiskys der Starward Distillery, die sich vor allem durch ihre der Lagerung in Weinfässern geschuldete Aromenvielfalt auszeichnen, werden in Deutschland von Kirsch Import vertrieben.
Der Scapa „Glansa“ ist die offizielle Abfüllung im Duo, das Serge Valentin heute verkostet – und sie kann von ihm Lob einheimsen, auch wenn er sich eine höher Alkoholstärke als 40% gewünscht hätte.
Viel Begeisterung gibt es von ihm für die zweite Abfüllung, die unter dem Label „La Distillerie Générale“ produziert wurde und eine Originalabfüllung für Pernod ist, denen ja Scapa gehört. Da geht es dann in die Neunziger – schade nur, dass es von dieser Abfüllung in Halbflaschen nur 1164 Stück gab. Die Chancen, sie selbst zu verkosten, sind wohl eher gering.
Hier die Wertungen der Verkostung als Tabelle, wie gewohnt:
Abfüllung
Punkte
Scapa ‚Glansa‘ (40%, OB, +/-2021)
84
Scapa 24 yo 1993/2018 (61.2%, La Distillerie Générale, 1st fill sherry butt, cask #963, 1164 bottles)
4423 – 4 – 4711. So lauten die Nummern der Fässern, die Kirsch Import in seinen heutigen Neuheiten vorstellt. Fass 4423 kommt aus der Speyside-Brennerei Mortlach und wurde von The Single Malts of Scotland exclusively bottled for Kirsch Import. Fass Nr. 4 aus der Ardmore Distillery ist die Seasons Winter Edition 2021, und das Fass Nur. 4711 ist ein Madeira Cask und wurde in Indien in der Amrut Distillery befüllt.
Alle weiteren Details zu den drei Einzelfassabfüllungen
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Für besondere Genussmomente: Mortlach 31 y.o. von The Single Malts of Scotland
Premiumfässer mit schottischem Whisky aufstöbern – das stand schon immer im Mittelpunkt der Elixir Distillers. Seit 2002 veröffentlicht der unabhängige Abfüller diese unter dem Namen The Single Malts of Scotland. Zu der Reihe herausragender, unverfälschter Vintage Single Malts, zählt auch die Director’s Special-Serie. Deren Markenzeichen? Die Fässer werden von Sukhinder Singh, Kopf der Elixir Distillers und einer der wohl renommiertesten Whiskyhändler weltweit, persönlich ausgewählt.
Die Riege der handverlesenen Raritäten erweitert nun der Mortlach 31 y.o. Nach Destillation am 14. Juni 1990 waren dem Speyside Single Malt mehr als drei Dekaden in einem Refill Sherry Butt gegönnt. Das Ergebnis: ein vielschichtiges Profil mit Gebäcknoten, Sirup, Pflaumenmarmelade und Trockenfrüchten für besondere Genussmomente.
Der Bernsteintraum wurde exklusiv für die Kunden von Kirsch Import abgefüllt und in einer edlen Echtholzbox ausgeliefert.
Mortlach 31 y.o. – Director’s Special The Single Malts of Scotland Exclusively bottled for Kirsch Import
31 Jahre Dest. 14/06/1990 Fasstyp: Refill Sherry Butt Fassnr. 4423 260 Flaschen 53,6% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes
Nase: Saftiger Kuchen mit Trockenfrüchten, dessen leicht verbrannte Ränder mit duftender Brandy-Butter bedeckt sind, gefolgt von Zuckerrübensirup und Ingwerkeksen.
Gaumen: Scheiben von Salzkaramellkuchen, saftige Pflaumenmarmelade und frische Zimtschnecken. Es folgen geröstete Haselnüsse und mit Zartbitterschokolade überzogene Cranberrys.
Nachklang: Angenehm und wärmend, mit einem bleibenden Eindruck von Anis-Vanille-Cupcakes.
Abwechslung im Glas: Mit der Seasons Winter Edition 2021 durch die kalte Jahreszeit
Zugegeben: Istanbul, Amman oder Athen haben zuletzt mehr Schnee gesehen als unsere mitteleuropäischen Breitengrade. Dennoch hat uns der Winter noch bis zum 20. März im Griff. Für willkommene Abwechslung bei kaltnassem bis stürmischem Wetter sorgt bis dahin der Ardmore 2010/2021.
Die Winter Edition 2021 unserer Seasons-Reihe hat alles, was ein Dram für die aktuelle Jahreszeit braucht – angefangen beim Farbton. Warm-goldig wie die herbeigesehnte Sonne fließt der Single Malt Scotch ins Glas. Verantwortlich für die schöne natürliche Färbung ist das Finish im Sherry Butt Nr. 4 aus dem Fasslager von Signatory Vintage. Hier ruhte der Highlander über 11 Jahre lang, bis sein Profil reif war für den Dram der Saison. Bei kräftigen 60,4% vol. verbinden sich Rauch und Asche, Holz und Leder, Orangenschale und Datteln und setzen ein komplexes Gegengewicht zur grauen Eintönigkeit dieses Winters.
Ardmore 2010/2021 – Winter Edition 2021 Signatory Single Cask Seasons Exclusively bottled for Kirsch Import
11 Jahre Dest. 28/06/2010 Abgef. 07/12/2021 Fasstyp: Second Fill Sherry Butt (Finish) Fassnr. 4 723 Flaschen 60,4% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes
Nase: Zuerst mittelstarke Raucharomen gepaart mit Karamell und Gewürzen. Es folgen Anklänge von Orangenschale, überreife Maracuja und rote Trauben.
Gaumen: Erloschenes Streichholz, deutliche Holznoten und etwas Leder. Anschließend fruchtige Rosinen, getrocknete Datteln und ein Hauch schwarzer Tee.
Nachklang: Anfangs erneut Rosinen und dazu etwas warme Asche. Dann langsam verblassend mit Noten von Baumharz, Nugat und einer Spur Anis.
Limitierter Hochgenuss aus Indien: Rauchiges Madeira Single Cask von Amrut sichern
Zutaten aus dem Himalaya, in 900 Metern Höhe gelagert, von Göttern und Dämonen inspiriert – Amrut ist indischer Whisky durch und durch. Die ambitionierten Brenner nutzen für ihre weltweit erfolgreichen Single Malts kleinkörnige und dadurch süßere indische Gerste vom Fuße des Himalayas, Quellwasser aus dem Gebirge sowie schottisches Torfmalz für rauchige Varianten. Zu Letzteren zählt eine neue Exklusivabfüllung für den deutschen Markt.
Amrut 2015/2021 ist limitierter Hochgenuss, der eine spannende Perspektive auf Indiens Single-Malt-Vorreiter wirft. Nach schottischem Vorbild gebrannt, reifte der Indian Single Malt Whisky in einem hocharomatischen Fass: Vorbelegt war das Cask #4711 mit dem portugiesischen Likörwein Madeira. Hoch über dem Meeresspiegel in Bangalore konnte das torfrauchige Destillat unter tropischen Bedingungen intensiv (rund 3,5-mal schneller als in Schottland) mit dem fruchtig getränkten Holz interagieren. Das komplexe Resultat floss mit 60% vol. in nur 200 der edlen Flaschen.
Amrut 2015/2021 Ex-Madeira Peated Indian Single Malt Whisky Specially bottled for Kirsch Import, Germany
6 Jahre Dest. 08/2015 Abgef. 09/2021 Fasstyp: Madeira Cask Fassnr. 4711 200 Flaschen 60% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
„Made by nature, not by rules“ – so lautet das Motto der Brennerei Nc’nean, in den schottischen Highlands gelegen. Und gemäß diesem Motto wird in der Destillerie auf eine besonders nachhaltige Produktion angestrebt. Im letztem Jahr erreichte Nc’nean als erste in Großbritannien Netto-Null-Emissionen (wir berichteten). Und in diesem Jahr erhält die Brennerei die B-Corporation-Zertifizierung – neben Bruichladdich als eine von nur zwei schottischen Whisky-Destillerien.
Nc’nean-Gründerin Annabel Thomas (Mitte) ist eine von
wenigen Frauen an der Spitze von Whisky-Destillerien.
Foto: Nc’nean Distillery
Die Non-Profit-Organisation B Lab misst die soziale, ökologische und ökonomische Gesamtleistung des Unternehmens und vergibt bei Bestehen ihrer Standards das Zertifikat Benefit Corporation, kurz B Corp. Weltweit wurden über 4.000 Unternehmen zertifiziert, vergangenen Monat erhielt beispielsweise Maker’s Mark als größte Destillerie der Welt die B-Corp (wir berichteten). Nach dem Zertifizierungs-Prozess müssen die sich bewerbenden Unternehmen eine Punktzahl von über 80 erreichen. In Großbritannien beträgt die durchschnittliche Punktzahl bei dieser Zertifizierung 88. Nc’nean erzielte eine extrem hohe Punktzahl von 135,6. Die meisten Punkte wurden dabei im Bereich Umweltverträglichkeit erzielt. Gerade in diesem Bereich engagierte sich die Brennerei in den letzten Jahren stark. So wird die Nc’nean Destillerie zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben, ihren Whisky füllt sie in einer zu 100 % recycelten Klarglasflasche ab.
Die oberbayerische Whisky-Brennerei Slyrs stellt in ihrer aktuellen Pressemitteilung ihr neues Fassprogramm Slyrs Private Cask vor. Aus unterschiedlichen Größen, Fassarten und mittels weiterer Auswahlmöglichkeiten können Sie Ihr individuelles und eigenes Fass zusammenstellen. Alle weiteren Informationen sowie einem Link zu Slyrs Private Cask finden Sie im folgenden Pressetext:
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Mein Fass. Mein Stil. Mein Whisky.
Erschaffen Sie mit unseren erfahrenen Destillateuren Ihren ganz persönlichen Whisky.
SLYRS ist der Whisky-Pionier aus Oberbayern und setzt seit 1999 Maßstäbe in Sachen Whisky-Kompetenz. Durch die Leidenschaft zum Handwerk und die Reifung in Fässern aus neuer amerikanischer Weißeiche kommt die SLYRS-DNA in jedem unserer Whiskys in Form von Vanille-, Malz- und Karamell-Aromen bestens zur Geltung.
Ob „Fassstärke“, SLYRS-Classic, Sherry- oder Bourbon-Finish. Planen und kreieren Sie mit uns Ihre ganz eigene, einzigartige Whisky-Edition. Gebrannt von unseren Spitzendestillateuren aus Deutschland, gereift im eigenen SLYRS- Fass und veredelt mit Ihrem individualisierten Label. Mit einem „Private Cask“ wird der Traum vom eigenen Edel-Whisky Realität.
Für ein optimales Ergebnis begleiten Sie unsere Destillateure auf dem gesamten Weg zum eigenen Whisky. Konfigurieren Sie sich ihr Private Cask. https://slyrs.com/private-cask/
Ausgangsdestillat
Sie starten Ihr „Private Cask“ mit neuem Feinbrand oder mit 3 Jahre vorgereiftem SLYRS Bavarian Single Malt Whisky.
Geschmacksveredelung
Alternativ zur klassischen Reifung in unseren neuen Fässern aus Amerikanischer Weißeiche, bieten wir Ihnen auch ein Finish in alten Bourbon- oder Sherryfässern an.
Fassgröße
Wählen Sie Ihre Fassgröße aus. Preise inkl. MwSt., variieren je nach Fasstyp (Weißeiche, Bourbon, Sherry)
Lagerzeit / Schwund
Ca. 4% Schwund pro Jahr
Die Fässer lassen während ihrer Reifung Whisky entweichen, dies ist der sogenannte „Anteil der Engel“ (der „Angels´ Share“). Lassen Sie Ihren Whisky bis zu 8 Jahre in unserer Fasshalle reifen.
Trinkstärke
Entscheiden Sie sich für Ihre gewünschte Trinkstärke (43% vol. bis 57% vol.). Danach erfolgt die Handabfüllung in unsere 0,7 Liter Flaschen.
Individualisierung
Mit der gleichen Sorgfalt wie Ihr SLYRS „Private Cask“ entstanden ist, werden auch die Flaschen mit Ihrem individualisierten Etikett (Name, Initialen oder Logo) von Hand etikettiert.
Versand
Die Flaschen werden in 6er-Kartons verpackt und stehen dann zur Abholung bereit. Lieferung/Versand nach Vereinbarung möglich.
Mit einer weiteren Verkostung umrundet Serge Valentin heute den Planeten. Nach dem Start in Frankreich folgt ein längerer Aufenthalt in Wales. Beim Stopp ins Schweden wird grüner Tee serviert, in Israel der Holy Dram, und das nächste Ziel heißt Mars. Die Reise heute auf Whiskyfun bot Serge jede Menge Spaß, und dies spiegelt sich auch in den Benotungen wider:
Abfüllung
Punkte
La Piautre 13 yo 2017/2021 (47%, Dumangin & Fils, France, ratafia champenois finish, batch 014, 345 bottles)
85
Aber Falls ‚Inaugural Release‘ (46%, OB, Wales, 2000 bottles, 2021)
Zwei neue Iren kommen über irish-whiskeys.de nach Deutschland, beide unter der Marke W. D. O’Connell, jedoch aus verschiedenen Destillerien Irlands (Bushmills und Cooley). Sie sind 13 und 19 Jahre alt und haben beide interessante Fassreifungen hinter sich.
Hier alle Details zu den beiden Abfüllungen, die Sie bei irish-whiskeys.de mit einem Klick auf den Preis erstehen können:
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Neu: W. D. O’Connell Single Cask Whiskeys
Daithi O’Connell war ein Weltenbummler wie er im Buche steht und seine Reisen haben ihn schlussendlich zum Whiskey geführt hat. Seine Vision ist es limitierte, unabhängige Abfüllungen auf den Markt zu bringen und zu zeigen, dass die „Irische Whiskey Welt“ genau so abwechselungsreich ist, wie die Welt, die er bereisen durfte.
Dies ist das zweite Release der All-Sherry Serie von W. D. O’Connell. Es ist eine Einzelfassabfüllung von 294 Flaschen in Fassstärke abgefüllt. Der Whiskey wurde in der Bushmills Distillery destilliert und reifte für 13 Jahre in Oloroso Sherryfässern. Abgefüllt mit 59 %, eine Sherryfassreifung, die als außergewöhnlich beschrieben werden kann. Der Whiskey ist nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.
Dies ist die dritte Edition der PX Serie. Der Whiskey reifte für 17 Jahre in Ex-Bourbonfässern und erhielt für 30 Monate ein Finish in Piedro Ximénez Sherryfässern. Dieser Whiskey führt die PX Reihe von W. D. O’Connell fort und ist genauso komplex und vollmundig, wie seine jüngeren Vorgänger. Dieser Whiskey wurde ursprünglich in der Cooley Destillerie destilliert. Der Whiskey ist nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.
Eine interessante Neuerscheinung gibt es aus der Brennerei Benromach zu vermelden: Der Benromach Cara Gold 11yo hat eine weltweite Auflage von 6.000 Flaschen und wurde im Jahr 2010 aus Cara Gold Gerste destilliert – eine Sorte, die eher in der Biererzeugung verwendet wird und dort sehr fruchtige Geschmacksrichtung und Toffee-Geschmack hervorbringt.
Bei Benromach wurde Cara Gold mit dem für die Brennerei typischen rauchigen Malz vermengt und ergibt in Kombination einen Whisky mit Noten von Passionsfrucht, Litschi und Limetten sowie als Gegenpol den Geschmack von Malzkeksen. Dazu kommen dann Ananas, Aprikose und eine subtile Pfeffrigkeit, der Rauch macht sich dann eher süß im Finish bemerkbar, so die Brennerei.
In Deutschland ist der Benromach Cara Gold noch nicht am Markt, wird aber hier ebenso erscheinen. In UK kostet er 49,99 Pfund.
Hier die englischsprachige Pressemitteilung aus der Destillerie Benromach:
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Benromach adds new limited edition to its Contrasts range
— Only 6,000 bottles of newly released Benromach Cara Gold available globally —
Benromach Distillery in Speyside has launched a new limited edition single malt, Benromach Cara Gold, with just 6,000 bottles available globally.
This is the first time Benromach Distillery has used Cara Gold malted barley, a low colour roasted caramel malt more commonly found in breweries which produces rich fruity and toffee flavours. This was combined with the distillery’s standard lightly peated malt to create a unique expression which delivers a new twist on the subtle smokiness Benromach is most well-known for.
Laid down in 2010 before being bottled in 2022, this expression is natural in colour and non-chill filtered. It has been matured exclusively in first-fill bourbon barrels, creating passionfruit, lychee and lime aromas which are complemented by a hint of malted biscuit. With smooth, sweet flavours of pineapple, apricot and a subtle pepperiness, it leads to a vibrant, fruity and sweet smoke finish.
Keith Cruickshank, Distillery Manager at Benromach, said:
“We love to get creative with our small batch vintage expressions and our Contrasts Range allows us to do this. Unlike any of our other expressions, we have used Cara Gold malt – this is a type of malted barley you would usually find in a brewery rather than a distillery and it has produced a beautiful and unique single malt. But, in true Benromach style, this whisky was made by hand for genuine character using the skills, expertise and senses of our small team of distillers.”
Benromach Cara Gold is available on the Benromach website and at selected retailers worldwide.
Benromach Cara Gold has an RRP of £49.99. Prices in international markets may vary due to local taxes and import duties.
Frisch angekündigt hat die Lochranza-Destillerie auf der Insel Arran eine neue Sonderausgabe des torfigen Machrie Moor Single Malt Scotch Whisky: Der Machrie Moor 10yo ist eine Abfüllung mit 10 Jahre altem getorften Whisky aus der nördlichen der beiden Arran-Brennereien. Er kommt mit 46$ vol. in die Flasche und sollte in absehbarer Zeit in den Handel kommen (noch ist es nicht soweit). Die Destillerie wird das Veröffentlichungsdatum noch gesondert verlautbaren.
Der Machrie Moor 10yo ist die erste Sonderausgabe. In der beliebten Machrie Moor Serie von Arran gibt es bislang eine Whisky ohne Altersangabe und einen in Fassstärke, ebenfalls alterslos. Vom „normalen“ Machrie Moor sind bislang schon elf Editionen erschienen.