Gemeinsam mit dem Online-Herrenausstatter Mr Porter veröffentlicht die Speyside-Brennerei Glenfiddich im nächsten Monat eine neue Abfüllung. Oder, wie es der Name des Bottlings, Glenfiddich presented by Mr Porter, verdeutlicht, präsentiert Mr Porter die Destillerie Glenfiddich.
Für Glenfiddich Presented by Mr Porter wählten Glenfiddich Malt Master Brian Kinsman und Ben Palmer, Creative Director von Mr. Porter, Fässer aus New American Oak, Ex-Bourbon und Sherry-Fässern aus europäischer Eiche aus, die dann mittels Solera-Technik miteinander kombiniert wurden. Der 20-jährige Single Malt wird als ein wunderschön komplexer Whisky mit Schichten von Fudge, gewürzter Eiche und karamellisiertem Demerara-Zucker beschrieben.
Die Abfüllung ist auf 1.500 Flaschen limitiert und wird nur für Kunden mit Wohnsitz in Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Taiwan, Hongkong, Singapur und Australien zum Preis von 300 £ (etwas über 350 €) erhältlich sein. Die Möglichkeit des Kaufs wird mittels Losverfahren vergeben. Dieses startet am 3. November, die Website von Glenfiddich bietet die Möglichkeit, eine digitale Erinnerung zu erhalten.
Der unabhängige deutsche Abfüller Whiskyfolks veröffentlicht die zweite Einzelfassabfüllung in ihrem Portfolio – ein St. Kilian 2017 aus dem Oloroso Hogshead. Als exklusiven Verkaufspartner konnte man das Team von Wein-Riegger gewinnen (Sie finden den Eintrag im Onlineshop hier).
Alle detaillierten Infos zu dieser neuen Abfüllung, samt den ausführlichen Tasting Notes, nachfolgend:
Die zweite Einzelfassabfüllung von Whiskyfolks: St. Kilian 2017, Oloroso Sherry Hogshead, Fass Nr. 674, peated
Whiskyfolks konzentriert sich vor allem auf die Abfüllung spezieller Fässer neuer Brennereien. Auch für die zweite Abfüllung zog es uns wieder in die Hügel zwischen Odenwald und Spessart unweit des Mains – quasi „Mainside“. Dort liegt die St. Kilian Brennerei am Ortseingang von Rüdenau.
Von Andreas Thümmler gegründet, produziert die Brennerei seit dem St. Patrick’s Day 2016 mit schottischem Equipment, das mit deutscher
Ingenieurskunst und Coaching der irischen Master Distiller Legende David F. Hynes auf ein perfektes Level gehoben wurde.
Seitdem wurden rund 8.000 Fässer mit qualitativ hochwertigem Rohbrand befüllt, die zudem eine sehr große Bandbreite aufweisen: bis heute hat St. Kilian etwa 260 Fassarten verwendet.
Von der Gerste bis zum fertigen Whisky in der Flasche hat bei St. Kilian Master Distiller Mario Rudolf hat alles in der Hand. Mit ihm fanden wir uns im August 2021 kurzer Hand in einem Gerstenfeld bei Amorbach unweit der Brennerei wieder, bevor wir uns an die Verkostung einer breiten Auswahl an Proben für neue Whiskyfolks-Abfüllungen machten. Die Auswahl wurde begünstigt durch Marios Arbeiten am St. Kilian Signature 8 und 9, für die er rund 130 Fassproben gezogen hatte. Während sich daraus schon starke Tendenzen für Whiskyfolks-Abfüllungen in 2022 abzeichnen, bleiben wir für 2021 der Mashbill mit 2,5% schottischem Torfmalz von den Glenesk Maltings treu, die schon das Fass 666 überaus schmackhaft gemacht hat.
Unsere Wahl fiel diesmal auf ein First Fill Oloroso Sherry Hogshead aus amerikanischer Weißeiche, da es den angenehm torfig-rauchigen Charakter des Desitllats mit klassichem Oloroso Sherry auf wunderbare Weise vereint.
Zurecht verdient das Fass 674 deshalb den Namen „Oloroso glorioso“.
Es wurde am 18. Januar 2017 mit 250 Litern befüllt, reifte 55 Monate und trat in dieser Zeit 27 Liter an den Himmel als Anteil an die Engel ab, die sich sehr gefreut haben:
Tasting Notes
Der volle Duft eleganter nussiger Oloroso-Sherrynoten ist in perfekter Harmonie mit den Rauch-, Jod- und Teernoten des Destillats und erzeugt bei uns sofort die Erinnerung an die High Road mit dem Blick auf das Meer von Schottlands beliebtester Whiskyinsel an einem stürmischen Herbsttag.
Schon in der Nase ist die ölige Textur des Whiskys wahrnehmbar, der sich kraftvoll um die Zunge legt. Kandierte Orange, Honigsüße, Rauch, Torf, Jod, Salz, (Haselnuss-)Schokolade und Leder wechseln sich am Gaumen ab und zeigen die Vielschichtigkeit dieses Whiskys. Der Alkohol macht sich zwar kraftvoll bemerkbar, jedoch ist er sehr gut eingebunden. Ein paar Tropfen Wasser lassen die Öligkeit zurücktreten, machen den volumigen Körper etwas leichter und arbeiten Zitrusfrüchte, Honigsüße und Rauch stärker heraus.
Der lange, wärmende Abgang spiegelt den Geschmackseindruck wider, vor allem bleiben Aromen von Oloroso Sherry, kandierten Orangen und Schokolade zurück, die von Rauch und Torf einnehmend umspielt werden.
Dieser Whisky ist die perfekte Verbindung von klassischem Oloroso Sherry und einem rauchig-torfigen Whisky. Oloroso glorioso!
PS: Noch in diesem Jahr wird es eine nur 86 Flaschen umfassende peated St. Kilian Abfüllung eines 50l ex-Bourbon-Casks der Garrison Brothers geben. Wer rechtzeitig informiert werden möchte schreibe bitte eine Mail an news@whiskyfolks.com .
Mit einem neuen Biomasse-Energiezentrum will die Islay-Brennerei Bunnahabhain in Zukunft 3500 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und weiters die erste Brennerei sein, die im Destillationsprozess ohne Emissionsüberschuss auskommt.
Wie diese Emissionsneutraliität aussehen und erreicht werden soll soll, erklärt die Brennerei in der nachfolgenden Information, die wir nun auch auf Deutsch vorliegen haben (18:30):
Bunnahabhain beschleunigt seinen Weg zur ersten Islay-Destillerie mit einem emissionsfreien Destillationsverfahren.
Bunnahabhain accelerates journey to become first Islay Distillery with a Net Das neue 6,5 Millionen Pfund teure Biomasse-Energiezentrum wird 3.500 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr einsparen.
Bunnahabhain ist auf dem besten Weg, die erste Destillerie auf Islay mit einem emissionsfreien Destillationsprozess zu werden. Dies ist das Ergebnis der Installation eines Biomasse-Energiezentrums, das ausschließlich mit Waldbiomasse, das aus einem Umkreis von nur 15 Meilen bezogen wird, sowie mit Malzabfall, einem Nebenprodukt der Destillation, betrieben wird.
Julian Patton, Supply Chain Director bei Distell International, der Eigentümer der Bunnahabhain Distillery, sagte:
„Dies ist ein aufregendes neues Kapitel für die Bunnahabhain-Destillerie und die Whiskyproduktion auf Islay. Die Scotch Whisky Association hat sich ein Netto-Null-Ziel für das Jahr 2040 gesetzt, und unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, dieses Ziel schon lange vorher zu erreichen. Das Biomassezentrum macht Bunnahabhain zur ersten Destillerie auf Islay mit einem Netto-Null-Destillationsprozess, und wir sind nicht nur auf das Vorhaben, sondern auch auf das vollständig lokal beschaffte Brennstoffsystem, das die Wälder und die Wirtschaft der Insel unterstützt, sehr stolz.“
Das 6,5 Mio. £ teure Projekt wurde von AMP Clean Energy finanziert, die Eigentümer, Verwalter und Betreiber der Biomasseanlage sein wird. Die Anlage wird derzeit von dem von AMP Clean Energy beauftragten Bauunternehmen und Projektentwickler Dallol Energy Limited gebaut und soll im Frühjahr 2022 in Betrieb genommen werden. Die Anlage wird jährlich etwa 3.500 Tonnen Kohlenstoff einsparen – eine CO2-Einsparung, die den Emissionen von 1.800 Dieselfahrzeugen entspricht, mehr als der Gesamtzahl der auf Islay zugelassenen Fahrzeuge.
Richard Burrell, Vorstandsvorsitzender von AMP Clean Energy, sagte:
„Wir freuen uns, dass wir die Distell Group mit unserem Finanzierungs-, Entwicklungs-, Eigentums- und Betriebsmodell dabei unterstützen können, ihre Kohlenstoffreduktionsziele zu erreichen. Das Biomasse-Energiezentrum, das für Bunnahabhain entwickelt wird, ist ein bahnbrechendes Niedrigemissionsprojekt, das den Maßstab dafür setzt, wie Hersteller ihre CO2-Emissionen reduzieren können, was der Schlüssel zum Erreichen des Netto-Null Ziels sein wird“
The Peatland Water Sanctuary nennt sich die Initiative, die die Suntory Gruppe in den nächsten 8 Jahren für die Erhaltung der schottischen Torfmore gestartet hat. Damit will man mehr als 1300 Hektar Torfgebiete, die vom Menschen ausgebeutet wurden, renaturalisieren.
Die Initiative ist Teil des „Mizu to Ikiru“ Programms, übersetzt in etwa mit „mit Wasser Leben“. das sich der Konzern auf die Fahnen geschrieben hat. Mit ihm soll ein Beitrag zur Harmonie zwischen Mensch und Natur geleistet werden. Im Rahmen dieser Initiative hat man bereits Wasserschutzgebiete in Japan und den USA mitbegründet, und will nun über die Unterstützung der Torfmore ähnliches für Schottland tun.
1300 Hektar entspricht der Menge an Torf, die Beam Suntory jährlich für seine rauchigen Whiskys braucht (wenn man die 1mm, die dort jährlich nachwachsen, hochrechnet).
Die erste Phase des Programms startet im November bei Ardmore, wo man 15 Hektar in den Ardmore Knockandy Hills re-naturalisieren will – mit mehr Fläche dann im nächsten Jahr. Wahrscheinlich wird auch das Malsach Burn Valley im nächsten Jahr re-naturalisiert. Auch auf Islay (Bowmore und Laphroaig) sowie bei den Suntory-Brennereien Auchentoshan und Glen Garioch sind Projekte in Planung.
Steirermen are very good – die Zeilen dieses volkstümlichen Hits von vor einigen Jahren kommen einem unweigerlich ins Gedächtnis, wenn man von einer Neuerscheinung für Österreich hört: Die Big Peat „The Steiermark Edition“ ist exklusiv beim Onlineversandhändler EXPERT24.com zu haben und trägt alle Vorzüge der Big Peat-Reihe in sich – und eben auch das „steirische Gen“ mit der Verpackungsgestaltung.
Alle Infos und ein Link zum Bestellen finden Sie nachfolgend in der Pressemittteilung:
Neu – Die Big Peat „The Steiermark Edition“ exklusiv bei EXPERT24.com
Um seine Lieblingsorte im Ausland zu besuchen, verlässt der wirklich rauchige und bereits legendäre Freund Big Peat von Douglas Laing seine Heimatinsel Islay und wird zum Weltenbummler.
Die Flasche, die Sie hier sehen, ist Teil der Big Peat „World Tour“ Specialist Series, bei der zu Ehren jedes dieser speziellen Orte eine kleine Menge eines speziellen Big Peats als Sonderserie abfüllt wird. Und natürlich darf das grüne Herz Österreichs in dieser edlen Auswahl nicht fehlen. Daher wurde nun die brandneue Big Peat „The Steiermark Edition“ vorgestellt. Nur 598 Flaschen wurden von dieser einmaligen Auflage im Steirer-Look abgefüllt.
Die Big Peat „The Steiermark Edition“ enthält eine feine, teils ozeanische, aber auf alle Fälle wieder rauchige Auswahl von Malts, die nur auf der schottischen Whisky-Insel Islay destilliert wurden. Der Geschmack des Whiskys soll mit seinem stürmischen Charakter das Leben und die Abenteuer auf Islay widerspiegeln.
Wie The Spirits Business berichtet, hat der Streik bei Heaven Hill (wir berichteten) jetzt ein Ende gefunden und die mehr als 400 Arbeiter in der Destillerie in Bardstown/Kentucky haben die Arbeit wieder aufgenommen.
Der Streit ging um die Tatsache, dass der Arbeitnehmerbeitrag zur Krankenversicherung im neuen Vertrag nicht mehr gedeckelt gewesen wäre und somit bei vielen Angestellten reale Einkommensverluste bedeutet hätte.
Nun hat man sich darauf geeinigt, die Beiträge der Arbeitnehmer um 4,25% zu erhöhen und dafür eine Lohnerhöhung von 3,09 für die Dauer des Deals zu vereinbaren. Zusätzlich wird im neuen Vertrag auch Überstundenbezahlung garantiert sowie das Recht auf faire Arbeitszeiten garantiert. Auch zusätzlicher Urlaub und verbesserte Vorsorge für den Ruhestand wurden vereinbart – alles Punkte, die die Gewerkschaft am zunächst vorliegenden Vertrag kritisiert hatte.
In der Destillerie zeigt man sich ebenfalls zufrieden. Die Rückkehr zur Normalität ist damit gesichert.
Innovativ, biologisch und nachhaltig – das sind wahrscheinlich die drei Worte, die einem zur Nc’nean Distillery unter der Leitung von Annabel Thomas einfallen. Im umgebauten Farmhaus vor der Isle of Mull wird interessanter Whisky produziert, der bereits viele Freunde gefunden hat.
Nun gibt es von der Nc’nean Distillery eine neue Abfüllungsserie unter dem Namen „Quiet Rebels“, die Whiskys bringen wird, die von den 14 Teammitgliedern der Destillerie persönlich nach ihren Vorlieben ausgesucht wurden. Die Serie und der Gedanke dahinter wird in diesem Video, das wegen einer Altersbeschränkung nur direkt auf Youtube verfügbar ist, von Annabel Thomas vorgestellt.
Den Beginn macht der „Annabel“, und natürlich ist er nach Annabel Thomas benannt. Dieses Batch besteht aus 4504 Flaschen, die in UK, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Belgien auf den Markt kommen werden.
Der Whisky stammtais ex-Bourbonfässern und aus ex-Tokajerfässern, die ihm Süße und eine samtige Textur verleihen, so Annabel Thomas.
Sie meint dazu weiter:
“The Quiet Rebels series celebrates the team that makes Nc’nean what it is. A group of passionate, skilled and adventurous people who are the driving force behind our mission to pioneer sustainable production and do things differently.
“The best part was obviously picking the casks for this release. I’ve had my eye on the Tokaji barrels for a while as their sweeter side appealed to me. But I also love our spirit in ex-Bourbon casks and I wanted to create something that let me shine through.“
Sie ist darauf gespannt, was die anderen Teammitglieder aussuchen werden – und wohl nicht nur sie.
Jetzt gibt es aber einmal „ihre“ Abfüllung – mit 48,5% vol. und zu einem Verkaufspreis von 65,95 Pfund in UK. Den deutschen Preis kennen wir noch nicht, und auch nicht das genaue Erscheinungsdatum, werden Sie aber mit Hilfe des deutschen Importeurs rechtzeitig dazu informieren.
Ein Videointerview, dass wir mit Annabel Thomas im letzten Jahr geführt haben, können Sie hier sehen.
Sollten Sie in nächster Zeit einmal verreisen und in Zuge dessen Lust auf einen außergewöhnlichen Whisky bekommen, und sollten Sie weiters gerade das nötige Budget dafür haben, dann können wir Ihnen eine Neueinführung im Global Travel Retail empfehlen, die gerade von House of Suntory vorgestellt worden ist. Im exklusiven Fachhandel gibt es ja den Yamazaki 55yo bereits seit einiger Zeit (wir berichteten hier und hier), nun hat man für diese Rarität noch einen weiteren Vertriebskanal für einen Teil der insgesamt 100 Flaschengeöffnet und bietet ihn an den Flughäfen London, Paris, Hainan, Hongkong, Taipeh, Amsterdam, Seoul, Delhi, Istanbul, Dubai und Singapur an.
Hier finden Sie jetzt alle Infos, wie sie vom Eigentümer der Brennerei veröffentlicht wurden:
House of Suntory Whisky führt Yamazaki® 55 Jahre Old™ im weltweiten Reiseeinzelhandel ein
CHICAGO, 24. Oktober 2021 /PRNewswire/ — Das House of Suntory hat heute eine extrem begrenzte Stückzahl des stark limitierten Yamazaki 55-Whiskys für den weltweiten Reiseeinzelhandel zur Verfügung gestellt. Er ist zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 60.000 USD erhältlich.
Der Yamazaki 55 wurde 2020 abgefüllt und ist die älteste Ausgabe in der Geschichte des House of Suntory. Er zollt der Gründerfamilie des japanischen Whiskys Tribut und feiert die japanische Shōwa-Zeit der 1960er Jahre.
Der Yamazaki 55 steht in ausgewählten Geschäften der weltweiten Reisebranche in London, Paris, Hainan, Hongkong, Taipeh, Amsterdam, Seoul, Delhi, Istanbul, Dubai und Singapur zur Verfügung.
Beam Suntory spendet 5.000 USD pro Flasche aus der diesjährigen 100-Flaschen-Kollektion, insgesamt 500.000 USD, an die White Oak Initiative, eine Organisation, die sich für die langfristige Nachhaltigkeit der amerikanischen Weißeichenwälder einsetzt.
Yamazaki 55 ist eine Mischung aus wertvollen Single Malts, deren Komponenten 1960 unter der Aufsicht von Suntorys Gründer Shinjiro Torii destilliert und dann in Mizunara-Fässern gereift sind. Im Jahr 1964 wurden sie dann von Suntorys Zweitem Master Blender Keizo Saji destilliert und reiften dann in Weißeichenfässern.
Shinji Fukuyo, Chief Blender der fünften Generation bei Suntory, arbeitete eng mit dem Master Blender Shingo Torii der dritten Generation zusammen. Ihre charakteristische Kunst des Mischens hat die außergewöhnliche Tiefe, Komplexität und Weisheit des Yamazaki 55 hervorgebracht.
Das Ergebnis: Der Whisky zeichnet sich durch eine tiefe Bernsteinfarbe und ein robustes Aroma aus, das an Sandelholz und gut gereifte Früchte erinnert, süß, leicht bitter und holzig am Gaumen und leicht bitter, aber dennoch süß und reich im Abgang.
Manuel González, Marketingleiter GTR von Beam Suntory, erklärte:
„Wir sind sehr stolz darauf, den Reisenden etwas so Einzigartiges und Exklusives wie den Yamazaki 55, das älteste Produkt aus dem House of Suntory, anbieten zu können. Dieses äußerst limitierte Produkt wird an einigen unserer besten House of Suntory-Standorte präsentiert und durch eine integrierte Förderkampagne vermarktet. Wir engagieren uns für das Wachstum des Reiseeinzelhandels, indem wir unser innovatives Angebot ausbauen und unseren Kunden das beste Premium-Einkaufserlebnis bieten.“
Auf jeder Kristallflasche ist „Yamazaki“ in Kalligraphie eingraviert, die Altersangabe ist mit Goldstaub akzentuiert und mit Lack geschützt. Der Flaschenhals ist in handgefertigtes Echizen-Washi-Papier gewickelt und mit einer Kyo-Kumihimo-Kordel, einem traditionellen Kunsthandwerk aus Kyoto, gebunden. Jede Flasche ist in eine maßgeschneiderte Box aus japanischem Mizunara-Holz verpackt, die mit Suruga-Lack beschichtet ist.
Drei Abfüllungen aus der Destillerie Glenturret in den schottischen Highlands stehen heute auf dem Verkostungszeittel von Serghe Valentin. Eine davon ist eine Originalabfüllung aus der Brennerei, zwei sind unabhängige abgefüllte Whiskys von dort.
Der knappe „Sieg“, wenn man bei Verkostungen überhaupt in solchen Begriffen reden will, geht an einen 35 Jahre alten Glenturret von That Boutique-y Whisky Company. Hier die gesammelten drei Resultate der Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Glenturret 12 yo ‚2021 Release‘ (46%, OB)
85
Ruadh Maor 10 yo 2009/2020 (53.8%, Claxton’s for Fadandel, Moscatel quarter cask, cask #156A, 178 bottles)
80
Glenturret 35 yo (47.7%, That Boutique-y Whisky Company, batch 2, 365 bottles, 2016)
Kunst und Glenfiddich – eine Beziehung, die international seitens der Destillerie mit viel Engagement und interessanten Aktionen umgesetzt wird, um so zum Beispiel exklusive Neuinterpretationen der Grand Series zu kreieren. Über eine dementsprechende Aktion im Wien im Sommer haben wir bereits berichtet – nun steht im Rahmen der KaDeWe Celebration Days vom 27.-30. Oktober mit dem Illustrator und Designer Tilmann Trittmacher vom globalen Kunstkollektiv „The Grande Composition“ die deutsche Aktion bevor, in der die Neugestaltung der auf zehn Flaschen limitierte deutsche Sonderausgabe des Grande Couronne 26yo vorgestellt wird.
Darüber hinaus werden Besucher bei dem „Everyone is Art“-Erlebnis selbst zu Kunst. Sie verschmelzen auf einem Bildschirm mit Trittmachers grafischer Kunst und werden zu animierten Avataren.
Der Künstler Tilmann Trittmacher wird im KaDeWe am Samstag, den 30. Oktober von 10:00 bis 20:00 Uhr vor Ort sein ebenso wie Markus Heinze, der deutsche Markenbotschafter von Glenfiddich. Vielleicht ein Anlass zu einem Besuch?
Hier die Presseaussendung dazu:
Kooperation des Kunstkollektivs „The Grande Composition“ und Glenfiddich startet mit Tilmann Trittmacher bei den „KaDeWe Celebration Days“ in Berlin
Berlin, 25. Oktober 2021 – Glenfiddich setzt mit dem globalen Kunstkollektiv „The Grande Composition“ neue kreative Maßstäbe und bietet internationalen Künstlern eine Bühne für die Neuinterpretation der Grand Series Reihe. In Deutschland ist die Marke mit dem Illustrator & Designer Tilmann Trittmacher nun Teil der Kunstoffensive. Ziel ist es, dem 26 Jahre alten premium Whisky Grande Couronne mittels dieser digitalen Kunstwelt ein neues Gewand zu geben. Im Rahmen der KaDeWe Celebration Days vom 27.-30. Oktober werden die zehn limitierten Flaschen von Tilmann Trittmacher erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert und exklusiv zum Kauf angeboten.
Die Affinität von Glenfiddich zu Kunst und Design lässt sich bis in die 1960er-Jahre zurückverfolgen, als der bahnbrechende modernistische Künstler Hans Schleger beauftragt wurde, eine neue Flaschenform für diesen meistausgezeichneten Single Malt Scotch Whisky der Welt zu entwerfen. Schlegers neuartige, dreieckige Flasche, die die drei Säulen der Whiskyherstellung – Wasser, Luft und Gerstenmalz – repräsentiert, war die erste ihrer Art in der gesamten Spirituosenbranche und ist bis heute ein unverwechselbares Designmerkmal von Glenfiddich, dem Pionier in Sachen Whisky-Innovationen. Für die Originalflasche von Glenfiddich Grande Couronne aus der Grande Series erschuf der französische Künstler Jean-Charles Deserve das aufwendig in Gold verzierte Design.
Im Rahmen der im September 2021 lancierte Plattform „The Grande Composition“ zeigen aktuell Künstler aus 19 Ländern ihre Interpretationen des Grande Couronne. In Deutschland stehen die Arbeiten des Grafikdesigners Tilmann Trittmacher dafür, wie Glenfiddich seinen unkonventionellen Geist auslebt: kollidierende Welten von Kunst und Technologie verschmelzen in der digitalen Kunst. Trittmacher sagt dazu:
„Kunst ist eine Möglichkeit, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Technologie ist ein Medium, das ich nutzen kann, um meine Botschaften zu vermitteln. Als Künstler und Designer versuche ich, relevant zu bleiben und neue Möglichkeiten für Kommunikation zu finden.“
Claudia Falcone, Global Brand Director von Glenfiddich, fügt hinzu:
„Bei Glenfiddich sind wir ständig bestrebt, Grenzen zu überschreiten und uns selbst herauszufordern, immer wieder Innovationen zu entwickeln.“
Bei der Gestaltung der deutschen Neuinterpretation des Grande Couronne Designs beschäftigte sich Tilmann Trittmacher intensiv mit Fragen zu der Bildsprache, um Glenfiddich als Luxusmarke widerzuspiegeln. Auch sollten geschichtliche und traditionelle Aspekte in das Design einfließen, während der Künstler es interessant und frisch gestaltet wollte.
Trittmacher erklärt:
„In der Überlegung kam mir der Gedanke, den Bauhaus-Stil aufzugreifen, der hier in Deutschland eine wichtige und schließlich global prägende Rolle im zwanzigsten Jahrhundert übernommen hat und modernes Denken und Gestalten wesentlich prägte. Um Neues zu schaffen, braucht es sowohl den Rückgriff auf Vorhandenes, aber auch den Mut für das Unbekannte. Das Thema >Kollision zweier Welten< brachte mich zu der Frage, wie Glenfiddich Grande Couronne wohl auf die Verbraucher wirken würde und die Antwort war recht simpel. Letztlich sind vier Sinne daran beteiligt, wenn es um den Genuss dieser Spirituose geht: Sehen, Schmecken, Hören und Riechen. Schmecken und Riechen nehmen hierbei eine übergeordnete Rolle ein, wohingegen Sehen und Hören als unterstützend und anregend fungieren. Da sich das finale Design über vier Seiten der Verpackung erstreckt, konnte jede Seite einen am Verzehr beteiligten Sinn grafisch abbilden, wobei die zwei Hauptsinne – also Riechen und Schmecken – die größeren Flächen zugeteilt bekamen. Da die Aromen im Whisky eine Atmosphäre von Café Crème, braunem Zucker und Gewürzen verbreiten, mussten sich die Farben dahingehend auch ausrichten. Es entstand ein Design, was die Verbraucher visuell auf dieses hervorragende Geschmackserlebnis vorbereitet.“
Dies macht während der KaDeWe Celebration Days in Berlin das „Everyone is Art“-Erlebnis unmittelbar greifbar. Gäste haben vor Ort die Möglichkeit, auf einem Bildschirm mit Trittmachers grafischer Kunst zu verschmelzen. Die einzelnen Bausteine und Design-Elemente ordnen sich wie von Geisterhand und in immer neuen Variationen am Körper des Betrachters an, was zu einzigartigen, individuellen und animierten Avataren führt. Damit wird jede und jeder selbst zu einem Teil des Kunstwerkes.
Die zehn exklusiv von Tilmann Trittmacher gestalteten Flaschen sind im KaDeWe vom 27.-30. Oktober für 599,99 Euro käuflich zu erwerben. Jeder der zehn neuen Besitzer erhält ein nummeriertes und von Tilmann Trittmacher signiertes Kunstwerk zu seinem Grande Couronne. Dazu wird der Künstler am Samstag, den
30. Oktober von 10:00 bis 20:00 Uhr vor Ort sein ebenso wie Markus Heinze, der deutsche Markenbotschafter von Glenfiddich.
Ort: KaDeWe, Tauentzienstraße 21-24, 10789 Berlin
KaDeWe Celebration Days: 27.-30. Oktober
Zeit: tägl. 10:00-20:00 Uhr
Tilmann Trittmacher &Markus Heinze vor Ort: Sa., 30. Oktober
In unserem aktuellen Gewinnspiel machen Sie eine Genussreise ans andere Ende der Welt, zu einer der interessantesten Brennereien außerhalb der „klassischen“ Whiskyregionen. Und genau diese Betonung der eigenen Linie statt Nachahmung der „Klassiker“ macht sie die Whiskys der Starward Distillery in Melbourne/Australien besonders.
Gewinnen Sie mit unserem Partner Kirsch Import jetzt drei Starward-Sets mit dem Starward Left-Field und dem Starward Ginger Beer Cask #6, beides spannende und vergnügliche Whiskys der Extraklasse.
Die letzte Woche des Gewinnspiels ist angebrochen – machen Sie jetzt mit und nutzen Sie Ihre Chance!
Was Sie da als glücklicher Gewinner schon bald im Glas haben könnten, erzählen wir Ihnen hier (und die Lektüre hilft Ihnen auch bei der Beantwortung unserer Gewinnfrage:
Starward: Whisky aus Australiens Genuss-Hauptstadt
Zwischen Craft Beer und Weinbars, einer hoch gelobten Croissanterie und duftendem Kaffee liegt Starward. Die appetitanregende Atmosphäre ist typisch für die Heimatstadt der urbanen Whiskybrennerei. Melbourne – die Genuss-Metropole Australiens. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die Starward Distillery einen für Australien völlig neuen Whisky, der das Genusserlebnis in den Mittelpunkt stellt, Konventionen den Rücken kehrt – und schlicht all jenes erlaubt, was gefällt und schmeckt.
Australische Essenzen: Weinfassreifung & wildes Wetter
Starward lebt und macht Whisky anders. Unkonventionell, casual und kulinarisch ist die Destillerie ganz Kind Melbournes. Befreit von Traditionen schaut die Destillerie mit den Augen von Brauern und Winzern auf ihren Whisky. Der entsteht aus Zutaten der Region wie Gerste oder ehemaligen Süß- und Rotweinfässern australischer Weingüter. Was für viele die Ausnahme ist, ist für Starward dabei die Regel: Die Destillate der Melbourner reifen stets für mindestens drei Jahre in den weinseligen Barrels. Viel länger benötigt Starward Whisky nicht für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das wilde Melbourne-Klima. Die sogenannten „four seasons in a day“ entstehen durch trockene, warme Luft aus dem Landesinneren und kalte, feuchte Winde aus der nicht weit entfernten Antarktis. Ständige Wetterwechsel, die einen Whisky entstehen lassen, den es so sonst nirgendwo gibt.
Single Malt Australian Whisky: Allrounder & Ausnahmetalente
Fruchtig und vielseitig, zugänglich und unkompliziert: Left-Field ist der Inbegriff von Starward. Der Single Malt ist die neueste Standardabfüllung der progressiven Brenner – und ein echter Allrounder. Zu 100 Prozent in teils ausgebrannten Rotweinfässern gereift, hat Left-Field vollmundige Frucht- und würzige Eichennoten zu bieten, die pur, geschüttelt und gerne auch zum BBQ oder Bananenbrot schmecken. Single Malt Whisky ohne Allüren, mit Vergnügen – das passt auch zu Starwards „Projects“. In ihrem „Labor-Programm“ haben die innovativen Australier Raum für Ideen und neue, einzigartige Ausdrucksformen für ihren Single Malt. Eines der gelungene Experimente: Starward Ginger Beer Cask. Für die komplexe Batch-Abfüllung mit eigener Fangemeinde baut Starward in (Süß-)Weinfässern gereiften Single Malt in den prickelnden Fässern des hauseigenen Ingwerbieres aus.
Wir verlosen drei Starward-Sets, bestehend aus je einer Flasche der beiden kontrastreichen Single Malts der australischen Brennerei, Starward Left-Field und Starward Ginger Beer Cask #6.
Starward Left-Field, Single Malt Australian Whisky (40% vol., 0,7 Liter):
Zugänglicher, vielseitiger Single-Malt-Allrounder aus australischer Braugerste mit vollmundigen Frucht- und würzigen Eichennoten. Gereift in ehemaligen, teils ausgebrannten Rotweinfässern der Region (Barossa Valley und Yarra Valley) aus französischer Eiche.
Starward Ginger Beer Cask #6, Single Malt Australian Whisky (48% vol., 0,5 Liter):
Innovative Abfüllung der Project-Serie. Single Malt aus australischenRotwein- und Apera-Fässern, ausgebaut in Ginger Beer Casks, die zuvor mit dem hauseigenen Ingwerbier belegt waren. Spritzig, würzig und süß mit Aromen wie Ingwer, dunkler Schokolade oder Orange.
Und so gewinnen Sie eines der 3 Packages mit dem Starward Left-Field und dem Starward Ginger Beer Cask #6:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Wie bezeichnen die Melbourner das Klima, das die Reifung des Starward Whiskys so besonders macht?
a. „Five continents in a place“ b. „Four seasons in a day“ c. „Three coins in a fountain“
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Starward“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 31. Oktober 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 1. November 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Starward“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 31. Oktober 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 1. November 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Am 21. Oktober 2021 ist Valentino Zagatti verstorben.
Wenn es den Inbegriff eines Whiskysammlers geben sollte, der aus Leidenschaft für das Wasser des Lebens sammelt, dann ist es Valentino Zagatti. Seine Sammlung zählt zu den wertvollsten, die jemals zusammengetragen wurden. Und doch konnte Zagatti seine Schätze niemals sehen: Er hat im Alter von 11 Jahren durch eine Landmine sein Augenlicht verloren.
Zagatti sammelte über 50 Jahre lang Whiskys. Seine Sammlung ist ein Archiv des Besonderen, eine Zusammenstellung des Besten, was die Destillerkunst zu bieten hat. ehr als 3.000 Flaschen umfasst sie, die älteste aus dem Jahr 1843, und 2014 verkaufte MisterMalto, wie er auch genannt wurde, diese Sammlung in die Niederlande. Bedingung war, dass die Sammlung in einem Museum ausgestellt werden soll.
Das geschah auch. Das Museum stellt die imposante Sammlung unter dem Titel „The Unseen Collection“ aus und ist, wenn man in der Nähe ist, ein Pflichtbesuch für Whiskyfreunde. Mehr kostbare Whiskys an einem Ort wird man wohl nirgendwo sonst finden – so zum Beispiel vier Abfüllungen der Brennerei Parkmore, die bereits 1931 geschlossen wurde.
Hans und Becky Offringa, in der Whiskyszene als „The Whisky Couple“ bekannt, haben sich vor zwei Jahren die Mühe gemacht, die Sammlung in einem Buch abzubilden – oder besser gesagt in fünf Büchern in einer Kassette. Leider ist die Auflage dieser Buchsammlung sehr begrenzt, und nicht viele werden das imposante Nachschlagewerk bei sich zu Hause haben.
Aber immerhin ist das Erbe von Valentino Zagatti über seinen Tod hinaus gesichert und bleibt der Whiskywelt erhalten.
Willkommen zur 255. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 255 finden Sie diese zwölf neuen Videos:
World Wide Whisky – Glenfarclas -The Family Casks 2008
Whisky Evening –
Whisky Buzz – Nc’Nean Organic Whisky Batch 7
Whisky Violence – Starward 2016 2021 Red Wine Single Barrel bottled for Whic
Pat Hock – Eagle Rare 10
WhiskyJason – Laphroaig Cáirdeas PX Cask Strength Feis Ile 2021
The Malthead – Glenmorangie A Tale of Winter . 46 % Vol.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
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Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 47)
Im Visitors Center wurde uns von einer dunklen Thailänderin der fünfzehnjährige Single Malt von Glen Garioch als Dram auf der runden Metallplatte eines Stehtischs serviert. Rechts und links und überall von der üblichen Palette an einfallslosen Vermarktungsartikeln bedrängt, kam ich mir inzwischen auch schon als eine Art Werbeonkel vor.
Während Alistair durch das Adressverzeichnis seines Handys scrollte, wanderten meine Gedanken zurück zur leeren VAT-Flasche mit dem Tequila-Hütchen aus rotem Plastik. Wie traurig und verlassen das Maskottchen einer Berühmtheit von einst doch auf dem Eckregal gestanden hatte! Vermutlich schon lange, so eingestaubt wie die dunkelgrüne Flasche war. An der ironischen Hütchen-Maskarade war abzulesen: vorüber, die glorreichen Zeiten, mit den Jahren verdrängt, vergessen, im Kabinett der Erinnerungen gelandet. Zu meiner Jugend war der VAT 69 noch ein illusterer Name gewesen, ein großer Name wie Black & White, Johnnie Walker und Dewars. Aber heute bot er nur noch Anlass zum Schmunzeln.
Nachdem Alistair in seinem Adressenspeicher fündig geworden war, sagte er: „Kontaktieren Sie Joanne McKercher in den Diageo Archiven, die kennt sich mit der Geschichte des VAT 69 gut aus. Ich kann Ihnen da leider nicht weiterhelfen.“ Vermutlich spürte er einen Anflug von Wehmut bei mir, deshalb hob er gleich das Dram und prostete mir aufmunternd zu: „Cheers, dann probieren Sie mal unsere Nummer Eins – Glen Garioch, 15 Jahre, 53 % vol., ausschließlich im Oloroso Sherryfass gereift.“
Als ich das bauchige Nosing Glas mit der Gravur 1797 gegen das einfallende Sonnenlicht hielt, strahlte das Schlücklein wie leichter Tokajer. Trotz der hellen Farbe wälzte es sich beim Kreiseln im Glas erstaunlich ölig. An Sesamöl musste ich denken. Die schwere Dichte gefiel dem Auge und sofort verlangte es mich nach einer Schnupperprobe.
In die Nase strömten Aromen von buttrigen Bisquits, Honig und Zimt. An der Zungenspitze meldeten sich nicht Früchtchen, sondern langgereifte Früchte von Ananas, Rosinen und Feigen, allesamt süß und nochmals süß – für mich zu süß. Plötzlich dann der Umschwung: gleich einem Kuckucksei entdeckte ich mittendrin eine medizinische Note, so ein Nelkengeschmack wie man ihn vom Zahnarzt kennt. Abgesehen von dem Quentchen Bitterkeit, gestaltete sich der Nachklang wieder klebrig süß. In der Tiefe des Gaumens verwandelte sich schlagartig die Wärme des Alkohols in ein Brennen und böses Kratzen. Zuviel Holz domininierte den Abgang und ließ einen plumpen Eindruck zurück. Insgesamt war die Süße ein gefälliges Potpourri, aber der Früchtekorb war nicht raffiniert genug geschichtet. Die übertrieben süffige Note brachte Einseitigkeit in die Textur, die ich auf den ausschließlichen Ausbau im Sherryfass zurückführte. Komplex bewertet, enttäuschte der Single Malt meine Erwartungen, deshalb erhielt er nur zwei Stützräder.
Nach der Verkostung redeten wir noch kurz über das umständliche Hin und Her im Arbeitsablauf zwischen den einzelnen Stationen hier und in Glasgow. „Digger“ Grant murmelte etwas von Hektik und fehlender Ruhe. Sein Vorgesetzter sagte nichts, ihn drängte es schon wieder zum Aufbruch, er müsse heute noch zurück nach Glasgow. So verabschiedeten wir uns vor seinem Dienstwagen auf dem Hof. Alistair nahm noch mein Rad unter die Lupe und fragte mich nach meinem nächsten Ziel.
„Morgen Aberdeen, dann Dundee und weiter nach Edinburgh.“
„Brave German! Also alles Gute, kontaktieren Sie auf jeden Fall noch Joanne in den Diageo Archiven, sie kann Ihnen gewiss weiterhelfen.“ Mit diesen Worten überreichte er mir seine Visitenkarte und ich revanchierte mich mit meiner, die neben seiner recht bescheiden aussah.
Tage später sollte ich eine Email aus den Diageo Archiven erhalten, die das VAT 69-Puzzle um entscheidende Elemente ergänzte und mein Wissen komplettierte.
William Sanderson, der VAT 69-Erfinder, eröffnete im Jahr 1863 im Edinburgher Vorort Leith einen Laden, wo er französische Weine, Cognac, Sherry und Portwein verkaufte – und heimische Whiskys. Aber diese waren nur ein Nischenprodukt, denn die Kunden von damals verlangten nach Spirituosen vom Kontinent, insbesondere liebten sie französischen Cognac. Zur damaligen Zeit war solch ein Getränkeladen nichts anderes als ein düsterer Lagerraum mit vielen Fässern und Fässlein am Boden und auf grobgezimmerten Regalen. Die Laufkundschaft brachte ihre eigenen Gefäße zum Befüllen mit, meistens Tonkrüge oder Krüge aus Steinzeug, beliebt waren auch ausgetrunkene französische Weinflaschen, die aus dunkelbraunem oder dunkelgrünem Glas handgeblasen waren. Als Schotte wollte Kaufmann Sanderson erreichen, dass seine Stammkunden mehr heimischen Whisky konsumierten, so kam er auf eine für die damalige Zeit verwegene Idee: er mischte Whiskys unterschiedlicher Reifungsgrade und Geschmacksrichtungen. Mehr noch! Er ging sogar soweit, dass er schottische Malts mit amerikanischen Grains vermählte. Mit diesem Schritt folgte er seinem Geschäftsfreund Andrew Usher II, der als Urvater des Blendings gilt.
Archivaufzeichnungen belegen, dass William Sanderson ein geselliger Mensch war. Bevor er seine Blends im Laden verkaufte, lud er Freunde und Kunden immer wieder zu Blindverkostungen ein. Zu diesem Anlass stellte er hölzerne Bottiche, vats, nebeneinander auf und nummerierte jeden vat mit einer Zahl, die er mit Kreide auf die Holzwand schrieb. Als er wieder einmal zur Blindverkostung einlud, entschieden sich alle Gäste einstimmig für den Blend aus dem Bottich 69 als mit Abstand besten Blend. Der VAT 69 war geboren und wurde ab 1882 zum erfolgreichsten Whisky der Welt.
Erst nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1908 lüftete sein Sohn William, der ebenfalls nie eine eigene Brennerei besaß, die Rezeptur des Bottichs Nummer 69, und die Welt erfuhr, dass 40 Malts und Grains, alle in der Glen Garioch Destillerie gebrannt, vermählt worden waren.
Vater und Sohn Sanderson, Andrew Usher II, Richard Paterson, Billy Walker und alle Master Blender der Welt würden sich die Haare raufen, definierte man das Verfahren des Blending als Cocktailisieren oder bloßes Mixen von Spirituosen. Blenden ist ein stilistisches Komponieren nach Prinzipien von leicht, medium und schwer, um einen ausgewogenen Körper zu erschaffen. Hierfür wird ein nach Gras duftender und nach Karamell schmeckender Getreidewhiskey, der aus Weizen, Mais und Roggen gebrannt sein kann, als Gast eingeladen, um die Aufgeregtheit, die Würze und das Klobige eines getorften Malts zu verfeinern. Stets entwickelt sich das Wechseln der Fasslagen, das Trennen und Zusammenführen unterschiedlicher Komponenten wie der Bau eines Gebäudes – in Etappen. Gereifte Destillate aus Getreide und aus Malz verschiedener Jahrgänge und Sorten werden in einem Bottich vermengt und anschließend als Verschnitt in ein einziges Fass oder in mehrere Fässer gegeben. Und zwar in Fässer, die zuvor anders belegt waren.
Neu komponiert, reifen sie nun als homogenes Ganzes über einen Zeitraum von ein, zwei oder drei Monaten und finden schließlich in Ruhe zueinander. Nun ist über der Zeit ein neuer Geschmackskörper gewachsen und am Ende eines gelungenen Blendings kann sein Schöpfer stolz auf das geschliffene Wesen seines Blends sein, dem die Zacken und das Ungestüme eines Single Casks fehlen.
* * *
Über einen Monat war ich nun auch schon „gereift“ und hatte die Hörner des Drängens abgeworfen. Die 30 Kilometer bis in die Hafenstadt Aberdeen ging ich mit dem Gleichmut des Geübten an und wählte eine abgelegene, überaus ruhige Nebenstraße. Via Newmachar pirschte ich mich an die große Stadt an der Küste heran. Da ich nach 25 Kilometern aus der Ruhe kam, bekam ich auf der restlichen Strecke ins Zentrum Ohrensausen. Ja, kaum, dass die Stadtfahrt begann, hieß es Ohren zu und durch.
Motorenlärm vom Boden und aus der Luft lag über dem Aberdeen Heli-Port, wo getaktet Hubschrauber von und zu den Ölplattformen in der Nordsee flogen. Mit erhöhtem Pulsschlag brachte ich diese Hölle hinter mich und stoppte erschöpft an einem Kaffeebüdchen, um nicht mit leerem Magen in den Bannkreis einer nervzehrenden Urbanität einzudringen.
Die Nervosität, die mich immer in der Weichzone einer großen Stadt befiel, flammte jetzt wieder auf, zum Glück aber nur kurz, denn ein gut ausgeschilderter Radweg schlängelte sich am buschigen Ufer des Don bis tief ins Zentrum hinein. Über dem Schauen auf Wohnhäuser und Industriebauten spulte ich die letzten Kilometer ab und kaum, dass ich mich versah, stand ich auf der Stadttangente, die Schottlands drittgrößte Stadt wie einen Brotlaib in zwei Hälften zerschneidet. Hier war ich von Beton, Asphalt und sich langsam vorwärtsschiebenden Autos umzingelt und ernsthaft fragte ich mich: bist du in einer rad- oder autogerechten Großstadt angekommen?
Über dem Schauen nach rechts und links hatte ich zwar die gesprühte Kampfparole „Go Yoga, go vegan“ an der Bretterwand einer Baustelle entdeckt, mich aber verfahren. Entweder hatte ich an einer Ampel den Hinweis zum Union Square übersehen oder ich war vor lauter Aufregung statt über eine Brücke geradeaus gefahren. Jetzt blieb mir nichts anders übrig, als auf einem schmalen Asphaltstreifen neben dem Feierabendstau herzufahren und reduziert zu atmen. Glück gehabt! Da vorne kam wieder eine Brücke über die tiefergelegte Tangente in Sicht und ich fand einen Fluchtweg, markiert durch ein königsblaues Schild, das mich in ruhigere Straßen lenkte.
Um zu verschnaufen, auch um das Wesen der Granitstadt zu erspüren, hielt ich am Bordstein an – ohne abzusteigen. Mit den Turnschuhsohlen auf dem Kopfsteinpflaster abgestützt, konnte ich mich um die eigene Achse drehen und mir einen ersten Rundblick über die Altstadt erlauben. Hinter einem kleinen Park entdeckte ich etwas Befremdendes: Seite an Seite, keine fünf Meter voneinander entfernt, wuchs ein verglaster Betonspargel neben einem spätgotischen Kirchturm in den Himmel. Kannte die Granitstadt keinen Denkmalschutz und keinen Respekt vor sakralen Bauten? Oder waren auch hier wie in Edinburgh und Inverness viele der Kirchen keine Kirchen mehr, sondern Kneipen und Cafés für Presbyterianer wie für Moslems, Juden, Hindus, Buddhisten und Atheisten gleichermaßen?
Als ich gemächlich weiterfuhr, stieß ich auf einen Boulevard, wo unmittelbar vor der Ampel großflächig ein Feld mit dem Piktogramm eines Radfahrers auf den grauschwarzen Boden gemalt war. Zeigte die Ampel rot, war das Radfeld autofrei und tatsächlich nur von Radfahrern besetzt. Mich erstaunte, wie diszipliniert sich die wartenden Autofahrer an diese Regelung hielten und nur bis an das maisgelb umrandete Feld heranfuhren und in zweiter Reihe stoppten. Selbst als sich der Verkehr zweispurig auf hundert Meter staute, kam kein Autofahrer auf die Idee, die freie Busspur, die außer den Bussen nur Radfahrer benutzen durften, zu befahren, um sich am Stau vorbeizumogeln. Da diese Regelung an allen großen Straßenkreuzungen galt, machte das Durchfahren der Granitstadt richtig Spaß. Immer wieder radelte ich forsch an einer Autoschlange links vorbei und besetzte auf dem autofreien Radfeld die Pole-Position, eine Position mit vielen motorisierten Followern im Rücken. Als die Ampel von Rot auf Grün wechselte, musste sich der anfahrende Autoverkehr an meinem Tempo orientieren, erst als ich auf die seitliche Busspur einschwenkte, durfte er mich überholen. Famos, dachte ich und wünschte mir dieses Privileg auch in deutschen Städten.
Das Zentrum querte ich entspannt, meistens die Bustrasse befahrend, und erreichte Murray Terrace im Süden, wo ich am Duthie Park das empfohlene Hotel fand. Die ruhige Gegend um meine Unterkunft lebte von zweistöckigen Stadthäusern mit runden Erkern und schaufenstergroßen Wohnzimmerfenstern, deren Granitfassade hinter wildem Wein und Efeu kaum auszumachen war. Oft hatten die Hausbewohner die Auffahrten mit immergrünen Büschen von Rhododendron und Kirschlorbeer bepflanzt, und den Portikus der Häuser säumten violette und weiße Hortensien. Typisch für das Wohngebiet waren aber auch kurze Auffahrten mit gekiesten Stellflächen für die zwei, drei Familienkutschen.
Am nächsten Tag vertrödelte ich die Stunden. Locker in den Waden, erkundigte ich die Straßen der Granitstadt und ganz ohne Absicht landete ich im „Old Aberdeen Bookshop“, einem Antiquariat in Spital, wo ich ein rares Whiskybuch im Bücherallerlei fand und für einige Pfund kaufte. So vergingen die Ruhestunden recht schnell. Die Schlenderfahrt kreuz und quer durch die City zeitigte die Erkenntnis, dass Aberdeen eine „No-problem-Stadt“ ist. Anstatt „ja“ oder „okay“ oder gar „that’s brilliant“ zu sagen, hörte man aus dem Mund der Aberdeener bei jeder Gelegenheit: „no problem“. Selbst in einem winzigen Plumcake Shop, wo eine Schülerin selbstgebackene Kuchen zu keltischer Fidelmusik verkaufte, begegnete mir dieser Spruch, als mir das Selbstgebackene angeboten wurde. Gerne empfing ich das süße Küchlein, das mir lächelnd angeboten wurde. Warum immer nur Drams, warum nicht mal einen Pflaumenkuchen probieren? Leider schmeckte das Kuchenstückchen für meinen Geschmack viel zu süß. Also bedankte ich mich ohne etwas zu kaufen, worauf die blutjunge Verkäuferin nur mit „no problem“ antwortete und mich lächelnd entließ.
Als sich zur Mittagszeit mein Magen meldete, steuerte ich in der Hafengegend das Gasthaus Crees Pub, estab. 1848 an. Der Wirt vom Pub stand draußen vor der Tür. Vermutlich war er Wirt und Koch zugleich, denn um die Hüfte trug er eine lange weiße Schürze. Alles sah einladend aus, das Haus, der Mann und die Blumen vor der Tür. Hier wollte ich pausieren und zu Mittag essen.