Mackmyras Special Cask Edition jetzt mit Winterlabel

Im letzten Sommer stellte die schwedische Brennerei Mackmyra ihre neue Special Cask Edition vor. Und traf damit wohl den Geschmack der Kundschaft. Denn, wie uns das deutsche Mackmyra-Office heute mitteilte, geht die Special Cask Edition, abgekürzt SCE-Serie, mit einem Winterlabel in die zweite Runde. Alle Details zu der Abfüllung, die ab Montag im Fachhandel erhältlich sein wird, in der Pressemitteilung:

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Mackmyras Special Cask Edition jetzt mit Winterlabel

Mackmyra geht mit seiner Special Cask Edition, abgekürzt SCE-Serie, mit einem Winterlabel in die zweite Runde. Erstmals im Frühsommer 2021 vorgestellt, erfreut sich diese Serie stetig wachsender Beliebtheit. Aufgrund dessen erhält diese Serie jetzt eine weitere Edition im Winterformat und ist weiterhin ausschließlich im Fachhandel erhältlich.


Basierend auf Mackmyras DNA, den 30 Liter Fässern, besteht die SCE-Serie ausschließlich aus verschiedenen 30 Liter Single Casks. Ursprung dieser Serie ist das Mackmyra RESERVE Programm, das die Möglichkeit bietet, sich seinen eigenen Whisky, angefangen von der Rezeptur, über die Fassart, bis zum Lagerort selbst zu kreieren. Während der Reifezeit begleitet und verkostet man seinen Whisky immer wieder, um letztendlich selbst zu entscheiden, wann dieser abgefüllt werden soll. Das Ergebnis ist ein persönlicher Single Malt Whisky mit eigener Handschrift.


Um in diese kleinen Fässer und deren Magie einen Einblick zu bekommen, hat Mackmyra sich dazu entschieden, die SCE-Serie ins Leben zu rufen. Ein kleiner Auszug aus den fassstarken 30 Liter Single Casks, die einen Eindruck vermitteln sollen, was Mackmyras RESERVE Fässer an voluminösen und kontrastreichen Arrangements von Aromen und Geschmacksnuancen bereitstellen.


Bedingt durch die wesentlich schnellere Reifezeit in diesen kleinen Fässern, erhält der Whisky sehr schnell einen gestandenen und reifen Charakter. Die SCE-Serie zeichnet sich durch stetig wechselnde Abfüllungen aus verschiedensten Fassarten aus, die jeweils stark limitiert sind. Eine Entdeckungsreise, die mit jedem Dram belohnt wird.


„Die SCE-Reihe erfreut sich immer größerer Popularität. Ob seitens des Fachhandels oder auch auf den Messen. Wir verzichten hier absichtlich auf teures und aufwendiges Verpackungsdesign und konzentrieren uns ausschließlich auf die Fassauswahl und deren Qualität. Mit dem Winterlabel ergänzen wir die Serie mit einem weiteren Batch, mittlerweile dem Vierten!“ ergänzt Andreas Thiele, Country Manager Germany.


Die SCE-Serie ist ausschließlich im Fachhandel erhältlich.
Verkaufsstart der neuen Winterlabel Edition: 31.01.2022
Alkoholgehalt: Cask Strength

Serge verkostet: Weitere Caol Ila

Ein weiteres Tasting mit unabhängigen Abfüllung der Islay-Destillerie Caol Ila erscheint heute auf Whiskyfun. Allerdings: Dass die Single Malts, die unter dem Namen Port Askaig auf dem Markt erscheinen, aus Caol Ila kommen, wurde nie bestätigt, allerdings oft vermutet. Gemessen an den Benotungen und Verkostungsnotizen, die wir auf Whiskyfun lesen dürfen, scheint diese Vermutung schon in die richtige Richtung zu gehen: Die beiden Port Askaig komplettieren eine runde Caol Ila Session:

AbfüllungPunkte

Port Askaig 15 yo ’sherry‘ (45.8%, Specialty Drinks, First fill oloroso sherry butts, +/-2017)82
Port Askaig ‚100° Proof‘ (57.1%, Elixir Distillers, +/-2018)86
Caol Ila 10 yo (60.6%, James Eadie, USA exclusive, 2021)85
Caol Ila 8 yo 2013/2021 (60.6%, Elixir Distillers, Whisky Trail, Silhouettes, hogshead, cask #304580, 291 bottles, 2021)87
Caol Ila 13 yo 2007/2021 (57.4%, Whisky AGE, refill hogshead, cask #320323, 289 bottles)87
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

White Peak Distillery mit ihrem ersten Whisky

Die englische White Peak Distillery stellt ihren ersten Single Malt vor! Für den Wire Works Whisky, so der Name der Abfüllung, wurde ungetorftes und getorftes Gerstemalz verwendet. Der Spirit reifte in einer Vielzahl von First-Fill-Eichenfässern, einschließlich Ex-Bourbon-Fässern und kam dann mit 50,3 % Vol. in die Flaschen. Wire Works Whisky wird beschrieben mit Aromen von Vanille, Schokolade, Obstgartenfrüchten und Orangenschalen in der Nase. Am Gaumen soll er Noten von Karamell, Rosinen, Sandelholz, geröstetem Malz und Toffee-Apfel liefern. Der lange Abgang zeigt abschließend Noten von Mokka, Torf und Lakritze aller Art.

Am 3. Februar werden dann 5.016 nummerierte Flaschen auf dem Markt erhältlich sein. Die Flaschen können an diesem Tag in der Destillerie (UVP £65, nicht ganz 80 €) erworben werden, einige können auch online im Web-Shop erworben werden, und auch der Einzelhandel wird mit Bottlings bedacht werden. Und für diese Jahr plant die in Derbyshire ansässige White Peak Distillery noch weitere Markteinführungen.

Maker’s Mark erhält als größte Destillerie der Welt die B-Corp-Zertifizierung

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Die us-amerikanische Destillerie Maker’s Mark hat die B-Corporation-Zertifizierung erhalten und ist damit die größte Brennerei der Welt, die diese Auszeichnung erhält, wie auch gleichzeitig die erste im Bourbon Country in Kentucky.
Alle weiteren Information zur B-Corporation-Zertifizierung und wie Maker’s Mark diese erreichte, finden Sie in der Presseinformation, die wir heute erhielten:

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Maker’s Mark erhält als größte Destillerie der Welt die B-Corp-Zertifizierung

LORETTO, Kentucky (26. Januar 2022) – Maker’s Mark hat die B-Corporation-Zertifizierung erhalten und ist damit nicht nur die größte Brennerei der Welt, sondern auch die erste in Kentuckys berühmtem Bourbon Country, die diese Auszeichnung erhält. Die Zertifizierung erkennt Unternehmen an, die sich für den Aufbau einer integrativeren und nachhaltigeren Wirtschaft einsetzen. Sie bestätigt die jahrelangen, branchenführenden Bemühungen von Maker’s Mark zum Wohle der Allgemeinheit und ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der umweltbewussten Mission der Marke „Make Your Mark. Leave No Trace“ – jetzt und in der Zukunft.

„Seit 1953 haben meine Großeltern hier bei Maker’s Mark ein Verantwortungsgefühl vermittelt, das mit dem Herstellungsprozess unseres Bourbons begann und sich auf die Art und Weise ausweitete, wie wir das Leben unserer Teams, unserer Kunden, unserer Gemeinden und unserer gemeinsamen Umwelt beeinflussen“, sagte Rob Samuels, Whiskyhersteller in achter Generation und Enkel der Maker’s-Mark-Gründer. „Dieses Engagement für ein höheres Ziel lebt weiter, sowohl hier in Kentucky als auch darüber hinaus. Ich bin sehr stolz auf die unermüdlichen Bemühungen unseres Teams, die uns die B-Corp-Zertifizierung eingebracht haben, und ich freue mich noch mehr darauf, weiterhin Pionierarbeit für soziale und ökologische Initiativen zu leisten, die der Zukunft des Bourbons und dem Allgemeinwohl dienen.“

Maker’s Mark hat die B-Corp-Zertifizierung erreicht, indem es strenge Maßstäbe in fünf Kategorien des B Impact Assessment erfüllt und übertroffen hat: Gemeinschaft, Kunden, Umwelt, Unternehmensführung und Arbeitnehmer. Zu den wichtigsten Anstrengungen, die im Rahmen der Bewertung und Zertifizierung anerkannt wurden, gehören die folgenden:

  • Maker’s Mark ist in der Spirituosenbranche führend in Sachen Umweltschutz. So setzt der Bourbon-Hersteller auf seinem Gelände auf der Star Hill Farm innovative Programme durch, um die natürlichen Ressourcen zu erhalten, die für die Herstellung seines Whiskys benötigt werden, und um die Welt um sich herum zu verbessern. Zu den Initiativen gehören etwa der Verzicht auf Mülldeponien sowie ein Recycling-Programm vor Ort, welches das erste seiner Art in Marion County ist und Mitgliedern der Community offensteht. Die Einrichtung eines natürlichen Wasserschutzgebiets zum Schutz des Wassereinzugsgebiets auf der Star Hill Farm und die Errichtung einer Solaranlage, die den weitläufigen Lagerkomplex von Maker’s Mark mit Strom versorgt, sind ebenfalls Teil der Maßnahmen.
  • Der Bourbon-Hersteller ist für seine gemeinnützigen und philanthropischen Bemühungen bekannt und hat seit seiner Gründung vor mehr als 65 Jahren mehrere Millionen Dollar in das Gast- und Kunstgewerbe sowie in lokale Einrichtungen in Kentucky investiert. In den letzten Jahren war Maker’s Mark einer der Hauptpartner der LEE-Initiative, die sich mit Fragen der Gleichberechtigung und Diversität im Gaststättengewerbe befasst. Während der weltweiten Pandemie haben Maker’s Mark und die LEE-Initiative zusammengearbeitet, um mehr als 1,5 Millionen Beschäftigte des Gastgewerbes in Städten in den Vereinigten Staaten zu ernähren.
  • Maker’s Mark genießt seit Jahrzehnten den Ruf eines Arbeitgebers, dessen Arbeitsplatzmöglichkeiten über den Branchenstandard hinausgehen. Das Unternehmen bietet großzügige Sozialleistungen und Vergütungen – darunter die höchsten Löhne in seiner Gemeinde, Aufstiegsmöglichkeiten, Berufsausbildung und Studienbeihilfe für Mitarbeiter sowie sechs Monate bezahlten Mutterschaftsurlaub.

Für Maker’s Mark ist die B-Corp-Zertifizierung nur ein Schritt, um „Make Your Mark. Leave No Trace“ in die Tat umzusetzen. Es ist Teil einer langfristigen, umweltorientierten Mission, die mutige regenerative Aktionen mit umfassenden Bemühungen verbindet, um so keine schädlichen Abdrücke zu hinterlassen. Neben den Initiativen, die im Rahmen der B-Corp-Zertifizierung bewertet werden, hat Maker’s Mark mehrere innovative Maßnahmen ergriffen, um eine nachhaltigere Zukunft für die Spirituosenindustrie zu schaffen. Dazu gehören die Einrichtung des weltweit größten Bestands an amerikanischen Weißeichen zu Forschungszwecken, das erste Genkartierungsprojekt für die amerikanische Weißeiche sowie regenerative Anbaumethoden zur Anreicherung des Bodens für robustere und geschmackvollere Getreidesorten.

Maker’s Mark gehört zu den mehr als 4.000 zertifizierten B Corporations auf der ganzen Welt – darunter Patagonia, Allbirds, Burton Snowboards und Sipsmith® Gin –, die die höchsten überprüften Standards für soziale und ökologische Leistungen, öffentliche Transparenz und rechtliche Verantwortlichkeit erfüllen. B Corps, die die Kraft der freien Wirtschaft nutzen wollen, um soziale und ökologische Probleme anzugehen, werden durch eine strenge Überprüfung durch das B Lab zertifiziert und müssen sich alle drei Jahre einer Überprüfung unterziehen. Die Zertifizierung soll den Verbrauchern helfen, Unternehmen mit einer Mission zu erkennen, die ihre eigenen Werten teilen.

Weitere Informationen über Maker’s Mark und sein Engagement für den guten Zweck finden Sie unter www.makersmark.com/de.

Weitere Informationen über B Corp finden Sie unter www.bcorporation.de.

IWFS veröffentlicht ihr neuestes Buch ‚Exploring Blended Scotch‘

Die International Wine and Food Society stellt mit ‚Exploring Blended Scotch‘ ihre aktuell neueste Veröffentlichung vor. Das Buch entstand aus einer Zusammenarbeit von Charles MacLean MBE, einem der führenden Scotch Whisky Experten, und dem IWFS-Mitglied Stuart Leaf, der als sachkundiger, leidenschaftlicher Sammler und Verkoster alter Blends beschrieben wird. Sie widmen sich hierbei einem Thema, von dem die IWFS wie auch die Autoren glauben, dass es nicht die Aufmerksamkeit erhält, die es eigentlich verdient. Und das soll sich nun ein wenig ändern.

Das Buch steht nicht den 6000 Mitgliedern der International Wine and Food Society zur Verfügung, sonder soll ebenfalls auch für die Öffentlichkeit und den Handel erhältlich sein. Eine japanische Übersetzung wird im Februar erscheinen, ebenso soll auch ein E-Book über verschiedene Plattformen erhältlich sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der IWFS.

Glenfiddich veröffentlicht Glenfiddich 21 yo Reserva Rum Cask zum chinesischen Mondneujahr

Auch Glenfiddich feiert das beginnende Jahr des Tigers und veröffentlicht eine hierzu passend spezielle Abfüllung, allerdings in Form eines NFTs (non-fungible tokens). Der auf 200 Flaschen limitierte Glenfiddich 21 yo Reserva Rum Cask wird allerdings ausschließlich auf BlockBar.com erhältlich sein, dem weltweit ersten NFT-Marktplatz für Weine und Spirituosen. Am ersten Tag des Mondneujahrs (Dienstag, 1. Februar) um 15:00 Uhr werden auf BlockBar.com die Abfüllung zum Kauf angeboten. Der Preis beträgt 0,15 ETH (ca. 415 €). Der NFT kann bei BlockBar.com mit Ethereum (ETH) oder per Kreditkarte erworben werden.

Das Design zur Abfüllung entwarf der renommierte Illustrator Rlon Wang, es setzt die zahllosen Möglichkeiten und Gelegenheiten dieses neuen Jahres grafisch, wobei natürlich der Glenfiddich-Hirsch im Mittelpunkt steht. Beim Kauf einer Flasche steht auch ein JPG mit dem vollständigen Kunstwerk Rlon Wangs zur Verfügung, ebenso wie noch weitere exklusive digitale Inhalte.

Claxton’s Spring Release – Das sind die neuen Abfüllungen

Die neuen Frühjahrs-Abfüllungen des unabhängigen Abfüller Claxton’s können wir Ihnen heute vorstellen, dank Genuss am Gaumen in Götzis/Österreich. Claxton’s Spring Release bildet die Dalswinton Series mit außergewöhnlich Malts, sowie die Series Warehouse No. 1, Warehouse No. 8 und die Exploration Series.
Alle Details zu den Abfüllungen:

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Claxton’s Spring Release – Das sind die neuen Abfüllungen

Dalswinton Series

Die Dalswinton Series ist ein „Once in a Lifetime“ Bottling von wirklich außergewöhnlichen Tröpfchen, die man nur noch sehr selten im heutigen Whiskymarkt findet. Jede Flasche ist liebevoll mit einem eindrucksvollen Motiv rund um Claxton’s Dalswinton Bond & Dalwinton Estate von Hand graviert & überzeugt optisch in einem von Hand gefertigten Holzrahmen.

Claxton’s beschreibt das neue Release als „Meilenstein“ in der Geschichte des Familienunternehmens – 5 großartige Bottlings zu Ehren der vergangenen Jahre & vor allem – um ihre Position als Premium-Independent Bottler mit Augenmerk auf wunderbare & „High Quality“ Bottlings hervorzuheben.

Die 5 Abfüllungen:

Springbank 1999 – 21 Jahre

  • am 22.10.1999 destilliert, 2021 abgefüllt
  • Single Sherry Hogshead
  • Cask Strength 45,3%

Bowmore 1992 – 29 Jahre

  • am 17.09.1992 destilliert, 2021 abgefüllt
  • Single Bourbon Hogshead
  • Cask Strength 44,5%

Glenburgie 1975 – 45 Jahre

  • am 5.6.1975 destilliert, 2021 abgefüllt
  • Single Bourbon Hogshead
  • Cask Strength 44,6%

Teaninich 1975 – 45 Jahre

  • am 27.11.1975 destilliert, 2021 abgefüllt
  • Single Sherry Hogshead
  • Cask Strength 49,3%

North of Scotland 1970 – 50 Jahre

  • am 29.12.1970 destilliert, 2021 abgefüllt
  • Single Bourbon Hogshead
  • Cask Strength 45,8%

Ich glaube wir müssen nicht erwähnen wie rar die Tröpfchen sind…Österreich hat genau 3 Bottles pro Abfüllung bekommen. Und ja – der Springbank ist natürlich gut, aber schon wieder aus.

Ebenso mit dabei – sind die brandneuen Bottlings aus der neu gebrandeten Warehouse 1 & Warehouse 8 Series, sowie der bereits bekannten „Exploration Series“.

Warehouse No. 1 Series

Highland Park 2016 – 5 Jahre

  • am 5.10.2016 destilliert
  • STR Barrique – Cask Strength 57,8%

Williamson 2015 – 6 Jahre

  • am 2.4.2015 destilliert
  • Refill Sherry Hogshead – Cask Strength 61,5%

Tormore 2008 – 13 Jahre

  • am 13.08.2008 destilliert
  • Fresh Rum Barrel – Cask Strength 55,4%

Croftengea 2007 – 14 Jahre

  • am 26.03.2007 destilliert
  • St. Julian Grand Cru Red Wine Barrique – Cask Strength 56,1%

Arran 1998 – 23 Jahre

  • am 3.2.1998 destilliert
  • Fresh Sherry Hogshead – Cask Strength 49,9%

Glen Grant 1998 – 23 Jahre

  • am 19.03.1998 destilliert
  • Fresh Sherry Butt – Cask Strength 53,2%

Warehouse No. 8 Series

Glenallachie 2015 – 6 Jahre

  • am 10.8.2015 destilliert
  • Refill PX Octave – Cask Strength 55,5%

Caol Ila 2013 – 8 Jahre

  • am 14.02.2013 destilliert
  • PX Sherry Octave – Cask Strength 50,7%

Balmenach 2012 – 9 Jahre

  • am 17.10.2012 destilliert
  • Tawny Port Octave – Cask Strength 56,2%

Glenrothes 2009 – 12 Jahre

  • am 01.07.2009 destilliert
  • PX Sherry Octave – Cask Strength 51,8%

Orkney Islands 2007 – 13 Jahre

  • am 30.10.2007 destilliert
  • Ruby Port Octave – Cask Strength 58,5%

Bruichladdich 2007 – 14 Jahre

  • am 06.06.2007 destilliert
  • Madeira Wine Octave – Cask Strength 54,1%

Tomintoul 1999 – 22 Jahre

  • am 25.10.1999 destilliert
  • Refill Oloroso Octave – Cask Strength 46,3%

Exploration Series

BenRiach 2013 – 7 Jahre
Refill Sherry Hogshead

Croftengea 2017 – 4 Jahre
Bourbon Barrel

Dalmunach 2015 – 6 Jahre
Red Wine Barrique

Lowland 2012 – 8 Jahre
Refill Sherry Hogshead

Macduff 2011 – 10 Jahre
Fresh Sherry Hogshead

Orkney 2012 – 8 Jahre
Bourbon Hogshead

Tamnavulin 2016 – 5 Jahre
Refill PX Sherry Hogshead

Serge verkostet: Mal wieder Caol Ila

Die Brennerei Caol Ila ist zwar nicht der größte Whisky-Produzent in Schottland. Doch auf ihre Malts können viele unabhängige Abfüller zugreifen. Zudem sind sie aufgrund ihrer Qualität gefragt, sowohl bei den Abfüllenden als auch bei den Kaufenden. Und so finden wir heute erneut eine Session mit zufällig ausgewählten Indie-Bottlings aus dieser Islay-Destillerie. Allerdings müssen wir heute beim Thema ‚Qualität‘ kleinere Abstriche vornehmen. Die Punktevergabe bei zwei Abfüllungen fallen, teils deutlich, unter die 80-Punkte. Doch ansonsten sehen wir heute solide bis sehr gute Bewertungen auf Whiskyfun:

AbfüllungPunkte

Caol Ila 10 yo 2011/2021 (52.7%, Thompson Bros. for Kirsch Import, Germany, 328 bottles)87
Caol Ila 11 yo 2010/2021 (58.2%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange, refill sherry butt, cask # 316662, 558 bottles)87
Caol Ila 9 yo 2012/2021 (54.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 300 bottles)84
Caol Ila 11 yo (58.9%, Scotch Malt Whisky Society, #53.361, ‚Ham in a peat kiln‘, 302 bottles, 2021)79
Caol Ila 13 yo 1996/2009 (46%, Chieftain’s, Médoc finish, cask #90301/307, 2490 bottles72
Caol Ila 10 yo 2010/2021 (58.1%, Whisky Facile, ‚Nobody Ever Sailed Past Me‘, refill sherry butt, cask #216624)85
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Simple Sample veranstaltet Live-Tasting mit Whisky Druid Michel Reick – Best Dram, Scotch Universe & The Old Friends

5 fassstarke Whiskys sind die „Stars“ einer Live-Verkostung, die Simple Sample am 2. März 2022 veranstaltet – gemeinsam mit Whisky Druid Michel Reick, der die Abfüllungen für das Tasting auch kuratiert hat. Es kommen unabhängige Abfüllungen aus Macallan, Laphroaig, Tomintoul, Miltonduff und Bunnahabhain zur Verkostung.

Was Sie beim Tasting erwartet und wie Sie dabei sein können, erfahren Sie hier nachfolgend:

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Simple Sample veranstaltet Live-Tasting mit Whisky Druid Michel Reick – Best Dram, Scotch Universe & The Old Friends

Das erste große Live-Tasting mit Simple Sample in diesem Jahr steht an!
Dieses Mal fanden sie sich mit „Whisky Druid“ Michel Reick zusammen und es wird sich quer durch sein Portfolio an unabhängigen Abfüllungen verkostet.

Gemeinsam mit Michel Reick verkosten wir uns quer durch seine eigenen Produkte aus den Abfüllungsreihen Best Dram, The Old Friends und Scotch Universe.
Wir haben längst ausverkaufte Abfüllungen am Start und sogar zwei Stück, die offiziell erst morgen erscheinen.

Gerade die zwei Scotch Universe Abfüllungen sind absolute Highlights, denn wir haben es hier mit den Destillerien Laphroaig und Macallan zu tun.

Aber jetzt mal genau im Detail: Was ist im Set enthalten?

Je 5cl:

  • Tomintoul 2006/2021 – 15 Jahre 1st Fill Amarone #21016 – Best Dram
  • Staoisha 2014/2021 – 6 Jahre – 1st Fill Amarone #10379 – Best Dram –  Peated Bunnahabhain
  • Miltonduff 2008/2021 – 12 Jahre Chateau Lafite Barrique #18001 – The Old Friends
  • IO IV – 2010/2021 – 1st Fill Portuguese Red Wine Barrique – Scotch Universe
  • MOTHERSHIP I – 2008/2021 – 1st Fill Oloroso Sherry – Scotch Universe

Eine Range, an der wir schon seit Juni basteln und sammeln 😃

Macht euch also gefasst auf ganze 5 fassstarke Whiskys mit sehr interessanten Fassreifungen die alle das Qualitätssiegel „Michel Reick“ tragen.
Das Tasting findet am 02.03.2022 um 20:00 Uhr auf YouTube und Facebook gleichzeitig statt!

Für uns jetzt schon eines der Highlights dieses Jahr, welches man unserer Meinung nach nicht verpassen sollte.

Das komplette Set inkl. 5x5cl, dem Live-Tasting und inklusive Versand kostet 65,90€ (100ml = 26,36€) und ist exklusiv im Onlineshop von Simple Sample zu erwerben.

Die Stückzahl ist aufgrund der limitierten Abfüllungen stark begrenzt.

Wir freuen uns auf jeden Teilnehmer 😃
Bis dahin

Rück- & Ausblick Whiskydestillerie Haider: Nach Corona ist vor dem Aufbruch

Die letzten beiden Jahre waren Jahre der Pandemie – und damit für eine Brennerei, die so sehr auch auf den Besuch vor Ort setzt wie die größte Brennerei in Österreich, die Whiskydestillerie Haider, eine herausfordernde Zeit.

Man hat diese beiden Jahre aber natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen, und so stellt – neben einem Rückblick auf diese Jahre – die Whiskydestillerie Haider auch ihre Ambitionen für die Zukunft vor: den Umbau der Erlebniswelt in eine umfassendere Themenwelt „Genuss, Sensorik und Aromen“, die für neue Besucher noch attrativer werden und für solche, die schon zu Besuch ware, ein neuer Grund sein sollen, bei der Brennerei vorbeizuschauen.

Hier die Infos direkt von der Whiskydestillerie Haider:

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Rück- & Ausblick Whiskydestillerie Haider: Nach Corona ist vor dem Aufbruch 

2021/22 als Jahre der Veränderung

Man hat die Zeit vor, nach und während diverser Lockdowns, Schließungen und streng reglementierter Öffnungszeiten genutzt in der ältesten Whiskydestillerie des Landes. Viel Neues wird 2022 bringen – nicht nur im Whiskyglas, sondern auch für die Besucher:innen der Whiskyerlebniswelt.

Weniger Besucher:innen, mehr Umsatz im Handel

Durch die Beschränkungen des öffentlichen Lebens und damit verbundene Einschränkungen verzeichnete die Whiskyerlebniswelt im vergangenen Jahr rund 65% weniger Besucher:innen als vor der Pandemie. Insgesamt hatte die Erlebniswelt und Top-Ausflugsziel des Landes Niederösterreich sechs Monate für Besucher:innen geschlossen. Die Destillerie, der Shop vor Ort und der Onlinehandel konnten aufrecht erhalten bleiben. In diesen Bereichen wurde der Umsatz um ca. 20 Prozent gesteigert. Gründe dafür sind der stetige Ausbau des Onlineshops und auch die gestiegenen Kooperationen im Bereich Handel und Wiederverkauf. 
Online wurden rund 21 Prozent des heimischen Whiskys vertrieben, über den Vertriebsweg Handel bereits knapp über 30 Prozent.

Der Bus- und Gruppentourismus war entsprechend den allgemeinen Entwicklungen rückläufig. Privat- und Individualtourist:innen machten den Großteil der Besucher:innen aus. Und genau für diese Art des Tourismus will man in der Heimatstätte des Whisky made in Austria noch mehr Angebote schaffen und auf die Kund:innenwünsche eingehen.

Whisky erleben 2.0

Mit neuem Elan startet Jasmin Haider-Stadler, CEO der 1. Whiskydestillerie Österreichs, in die Zukunft und erwartet im kommenden Jahr, mit den neuen Ideen die Verluste des touristischen Bereichs aufzuholen und wieder an das Niveau vor der Krise anschließen zu können.
Neben einer Markenimagekampagne zur Stärkung des heimischen Whiskys der Destillerie Haider, soll auch der Besucher:innenbereich neu inszeniert und erweitert werden. Aus der Erlebniswelt soll eine Themenwelt werden mit den Schwerpunkten Genuss, Sensorik und Aromen.

„Die Geschichte des heimischen Whiskys soll, ausgehend von unserer Destillerie, als 1. Whiskybrennerei Österreichs, komplett neu beleuchtet werden“, so Haider-Stadler. „Alles dreht sich um Whisky, den Genuss und die Aromen. Es soll ein völlig neuer Zugang werden – Whisky erleben 2.0“.

Blick in die Zukunft

Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen. „Wir schaffen eine Whiskytour, die dem Wunsch des Gastes nach einem individuellen Erlebnis gerecht werden soll“, so Haider-Stadler weiter. Die 39-jährige Waldviertlerin hat seit 2016 die Geschäftsführung des Betriebes von ihren Eltern übernommen und will dem Familienunternehmen mit diesem Schritt endgültig ihre Handschrift aufdrucken. Im letzten Jahr wurde das Corporate Design bereits komplett überarbeitet.

Details zu den neuen Projekten sind immer aktuell auf www.whiskyerlebniswelt.at abrufbar.

Weisshaus Shop: Generalimporteur für Dunville’s Irish Whiskey in Deutschland

Aus dem winterlichen Tirol gibt es Neues zu vermelden: der dort ansässige Weisshaus Shop ist ab sofort als Generalimporteur für Dunville’s Irish Whiskey tätig – und zwar für Deutschland (für Österreich arbeitet man schon seit dem vorigen Sommer).

Welche Abfüllungen man in Deutschland anbieten wird und Infos über das Weisshaus Sample Service, das auch für die Abfüllungen aus Belfast gilt, finden Sie nachstehend in der Pressemitteilung des Unternehmens an der deutsch-österreichischen Grenze:

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Weisshaus Shop: Generalimporteur für Dunville’s Irish Whiskey in Deutschland

Wenn man sich auf die Suche nach Premium-Spirituosen begibt, dann kommt man am Weisshaus Shop nicht vorbei. Gerade in Österreich zählt der Online-Händler zu den ganz Großen und kann mit zahlreichen Exklusiv Partnern Punkten. Nun zieht der Weisshaus Shop auch in Deutschland nach und vertreibt auch hier exklusiv den irischen Whiskey Dunville’s.

Die Renaissance einer Legende

Bereits seit 1808 wurde der Dunville’s Whiskey in Irland hergestellt und schoss schnell an die Spitze der bekanntesten Whiskeys weltweit. Umso heftiger traf es die Fans des irischen Whiskeys, als 1931 der Vorstandsvorsitzende Robert Lambart Dunville im Alter von 38 Jahren verstarb und die Destillerie ihre Pforten schließen musste. Fast 80 Jahre lang konnte man einen Dunville’s Whiskey nur auf Auktionen erstehen. Für das Revival des beliebten Whiskeys kann nun der Echlinville Distillery gedankt werden, die 2012 den „Spirit of Belfast“ ins Leben zurückführte.

Andreas Osler, Geschäftsführer des Weisshaus Shops, sagte hierzu:

„Mit der Wiedererweckung des Dunville’s Whiskeys ist der Echlinville Distillery ein kleines Meisterwerk gelungen. Dass der Spirit of Belfast zurück in die Flasche findet, hätte kaum jemand erwartet, umso mehr freut es uns, diesen Giganten nun zu unseren Exklusiv Partnern zählen zu dürfen.“

Die erlesene Auswahl von Dunville‘s

Premium Qualität und einen unvergleichlichen Geschmack zeichnen Dunville’s Kreationen aus. Wer von dem wiedererweckten Giganten kosten möchte, muss natürlich nicht nach Irland reisen. Im Weisshaus Shop kann man sich das erlesene Sortiment direkt vor die Haustüre bestellen:

  • Dunville’s Three Crowns Irish Whiskey: Ganz im Stil von Dunville’s zeigt sich der Irish Whiskey weich und würzig mit Noten von Äpfeln, Nelken, feinem Holz und einem Hauch Sherry.
  • Dunville’s Three Crowns Peated Irish Whiskey: Reifen durfte dieser Blend in Fässern, in denen zuvor stark getorfte Whiskys lagerten. Dadurch präsentiert sich der Three Crowns Peated mit feinem Torfrauch, fruchtig-würzigen Noten, salzigem Karamell und in Honig getunkte Früchte.
  • Dunville’s 12 YO PX Finish Irish Whiskey: Eine Reifezeit von 12 Jahren mit einem Finish in Pedro-Ximenez-Sherry-Fässern zeichnen den Tropfen aus. Ausgewogen mit knackigen Äpfeln, getrockneten Früchten, Sherry und einem würzigen Abgang.
  • Dunville’s 18 YO Irish Whiskey: Ein äußerst komplexer Whiskey mit einem vollen Fruchtaroma, Gewürzen und einer feinen Süße. Reifen durfte dieser in seltenen Fässern der Port Mourant Estate Rum Distillery.
  • Dunville’s 1808 Irish Whiskey: Zu Ehren der Geburtsstunde von Dunville’s kreiert, weist der 1808 Irish Whiskey cremige, buttrige Noten mit reifen Zitronen und einem süß-würzigen Abgang auf.

Wer sich bei dieser Auswahl nicht entscheiden kann, der kann die Dunville’s Kreationen auch in der Probiergröße erstehen. Dafür stellt der Weisshaus Shop seine Samples zur Verfügung, die gefüllt mit den flüssigen Gaumenschmeichlern zur Verkostung einladen.

Serge verkostet Allt-a-Bhainne

Von der Brennerei Allt-a-Bhainne hört und sieht man in der Regel sehr wenig – keine Pressemitteilungen, keine Serien mit Göttermotiven oder Fabelwesen, und keine stimmungsvollen Bilder aus der Brennerei. Das liegt daran, dass die 1975 gegründete Brennerei Allt-a-Bhainne ein Arbeitstier von Pernod Ricard ist und Whisky für Blends produziert. Originalabfüllungen, die man im Handel finden könnte: bis auf eine, und die ist kaum zu finden, Fehlanzeige.

Darum sind es auch drei unabhängige Abfüllungen, die Serge Valentin heute bei seiner Verkostung im Glas hat – und auch wenn die Bewertungen teilweise nicht hoch sind, hatte er an ihnen seinen Spaß, wenn man die ausführlichen Notes liest.

Hier wie immer unsere tabellarische Zusammenfassung:

AbfüllungPunkte

Allt-a-Bhainne 12 yo 2008/2021 (49.7%, Chapter 7, Islay cask finish, 298 bottles)80
Allt-a-Bhainne 20 yo 1995/2017 (46%, Murray McDavid, Benchmark, cask #130002, 219 bottles)78
Allt-a-Bhainne 23 yo 1997/2020 (52.4%, Whisky Nerds, barrel, cask #102589, 114 bottles)88
Allt-á-Bhainne Destillerie, Foto von Ingo Wölbern, Public Domain

Eden Mill Distillery an Beteiligungsgesellschaft verkauft

Wie BBC heute berichtet, ist die Eden Mill Distillery aus Fife, die Whisky und Gin produziert, an die Beteiligungsgesellschaft Inverleith LLP verkauft worden.

Der Verkauf, der eine Mehrheitsbeteiligung betrifft, enthält auch die Verpflichtung, eine neue Brennerei am Eden Campus der St. Andrews University zu bauen. Die neuen Eigentümer wollen es so der Destillerie ermöglichen, zu expandieren und weitere Märkte außerhalb des Vereinigten Königreichs zu bedienen.

Der Mitgründer der Destillerie, Paul Miller, wird die Geschäfte von Eden Mill weiter leiten und nennt Inverleith LLP „den richtigen Partner für die expansiven Pläne“. Ein Direktorengremium wird zusätzlich neu eingesetzt werden.

Falls Ihnen der Name Inverleith LLP bekannt vorkommt, dann wahrscheinlich in Zusammenhang mit der Scotch Malt Whisky Society: 2015 kaufte das Unternehmen die Mehrheit der SMWS, hat diese aber seitdem wieder abgegeben.

Über die Summe, die hinter dem Eden Mill Deal steht, ist nichts bekannt.

Eden Mill Distillery. Bild © Petra Milde, meinwhisky.com

Glenmorangie Company bereitet Investitionen in Millionenhöhe vor, um zukünftigen Bedarf zu decken

2021 war, so verlautbart die Glenmorangie Company, das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Destillerien Glenmorangie und Ardbeg. Thomas Moradpour, der Präsident und CEO der Glenmorangie Company, führt dies auf die Investititonen in den Onlinemarkt und die Direktverkäufe an die Konsumenten zurück, die während der Pandemie den Rückgang des Umsatzes in der Gastronomie mehr als wettmachten.

Nun, so sagt die Glenmorangie Company, wird man in den nächsten Jahren -zig Millionen Pfund in die Hand nehmen, und damit die Strukturen und Produktionsstätten in Schottland auszubauen – denn man erwartet, dass dieses Wachstum noch verstärkt weitergehen wird. 2022 sollen die Rekordverkäufe des letzten Jahres in beiden Brennereien noch übertroffen werden.

Und damit man dem Wachstum nicht selbst im Weg steht, wird investiert: Zum Beispiel in eine Hochgeschwindigkeits-Abfüllanlage am Alba Campus in Livingston, mit der man die Abfüllkapazität verdoppeln wird. Länger bekannt sind schon die Pläne für 16 große Lagerhäuser nahe der Brennerei Glenmorangie in Tain, die über die nächsten acht Jahre gebaut werden.

Interessant ist übrigens auch, dass sowohl Glenmorangie als auch Ardbeg (wo ja ein neues Stillhouse die Kapazitäten verdoppelte) momentan „auf Anschlag“ produzieren.

Im Artikel in Herald Scotland spricht Moradpour auch über The Lighthouse, jene neue Brennanlage bei Glenmorangie, die es Dr Bill Lumsden mit seinem Team ermöglicht, den Prozess des Whiskybrennens wesentlich experimenteller anzugehen als bislang. Er sieht diese Destillerie als Investition in die mittelfristige Zukunft, um auch zukünftige Generationen mit interessantem Whisky zu versorgen. Man experimentiere dort mit unterschiedlichem Reflux, variabler Höhe der Brennblase, mit unterschiedlichen Rohstoffen und unterschiedlichen Fermentationsabläufen. Auch Fassmanagement und Holzverwendung seien dort ein Spielfeld für die Zukunft. Ergebnisse wird man dann in 5 bis 15 Jahren sehen, meint Moradpour.

Dsa neue Stillhouse von Glenmorangie. Bild: Morrison Construction