Mit dem Fass Manager stellt sich heute in neuer Dienstleister vor, der Interessierten beim Erwerb eines eigenes Fasses seine Unterstützung anbietet. Er hat über seine Partner Zugriff auf verschiedene Fässer, unter anderem in Schottland und Irland, und kann auch beim Verkauf oder Abfüllung eines Fasses assistieren. Alles Weitere finden Sie in der Pressemitteilung, die uns heute erreichte:
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Das eigene Whiskyfass, mit dem Fass Manager ist es möglich!
Viele Whisky-Enthusiastinnen und -Enthusiasten träumen schon lange davon, ein eigenes Whiskyfass zu besitzen. Aber für die meisten unter uns war das bis dato immer ein wenig umständlich und mit sehr viel Aufwand verbunden.
Wir bringen diese Möglichkeit nun zu Ihnen. In den USA, in UK, in Irland und vielen weiteren Ländern gehört ein eigenes Whiskyfass in vielen Kreisen schon zum guten Ton, mit unserer Hilfe erreicht dieser Service nun auch den deutschsprachigen Raum.
Mit großer Sorgfalt und in vielen Gesprächen haben wir Partner gefunden, die unser Vertrauen verdienen.
Wir haben über unsere Partner Zugriff auf Fässer aus vielen namhaften Destillerien in Schottland und Irland.
Aber auch der eine oder andere Bourbon oder World Whisky ist verfügbar.
Ebenso ist eine feine Auswahl an Rumfässern verfügbar. Und von Zeit zu Zeit haben wir auch noch weitere fassgelagerte Spirituosen im Angebot.
Egal ob Sie den Whisky nur als Geldanlage sehen oder ob es um Ihren persönlichen Genuss geht. Wir finden den richtigen Whisky für Sie.
Sie führen ein Hotel oder ein Restaurant und möchten Ihren ganz eigenen Whisky im Angebot haben? Kein Problem, wir designen das Etikett für Ihre eigene Abfüllung gemeinsam mit Ihnen.
Sie sind Vertreter eines Whisky-Clubs und sind auf der Suche nach einer Clubabfüllung? Gemeinsam finden wir den richtigen Clubwhisky für Sie.
Ihre Firma feiert ein Jubiläum und Sie möchten Ihren Geschäftspartnerinnen und -partnern ein ganz besonderes Geschenk machen? Was gäbe es besseres als Ihren Jubiläumswhisky?
Sie sind unabhängiger Abfüller? Auch für Sie haben wir Fässer auf Lager, die in Kürze ihren Sweetspot erreichen.
Was tun, wenn ich den Whisky aber nicht abfüllen lassen will? Auch dafür gibt es Möglichkeiten. Sie können ihr Fass oder Ihre Fässer an einen interessierten Abnehmer verkaufen, auch hier stehen wir Ihnen mit unserem Partnernetzwerk zur Seite.
Oder Sie lassen Ihre Fässer versteigern. Dank unserer Partner haben wir auch hierfür Lösungen an der Hand.
„Von der Erstberatung über den Erwerb bis hin zum Exit über Abfüllung oder Verkauf: Wir begleiten Sie während der gesamten Reise mit Ihren Fässern.“
Gerade noch stellte uns Serge Valentin diese Abfüllung vor, und nun können wir Ihnen auch schon die dazu passende Pressemitteilung präsentieren: The GlenDronach stellt mit The GlenDronach Aged 50 Years ihre bisher älteste Abfüllung vor. Nur 198 Flaschen dieses raren Malts sind weltweit erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei £20.000, was in etwa 25.000 € entspricht. Alle weiteren Details zu dieser Abfüllung inklusive eines Vorstellungs-Videos finden Sie folgend:
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A STORY OF RARE DEDICATION: THE GLENDRONACH UNVEILS OLDEST EXPRESSION
The GlenDronach is today announcing the limited release of its first-ever 50 Year Old Single Malt; the Highland Distillery’s oldest and rarest whisky to date. Distilled in 1971, this expression represents a milestone in the near two-hundred-year history of The GlenDronach Distillery.
The GlenDronach Aged 50 Years has quietly slumbered over five long decades in rare Pedro Ximénez and Oloroso sherry casks, from the Spanish bodegas of Jerez in Andalucía. Personally selected by Master Blender Rachel Barrie, these exquisite casks have been married for a final maturation in a single Pedro Ximénez cask. Only a small number of casks are chosen to reach such a celebrated age, and just 198 bottles will be available worldwide of The GlenDronach Aged 50 Years.
Protected and nurtured in The GlenDronach’s traditional dunnage warehouses for over half a century, this rare liquid has survived floods and howling Highland winters, as well as being haunted by the legend of a Spanish ghost. This expression tells a story of the rare dedication and mastery of those custodians who have devoted their lives, through highs and lows, to protecting and nurturing this exceptionally rare Single Malt.
Master Blender, Rachel Barrie, said:
“The GlenDronach Aged 50 Years is the most prestigious expression of what this timeless, richly-sherried Highland Single Malt Scotch Whisky has to offer.
“At 50 Years Old, it is exceptionally rich and seductive, with mellow layers of alluring complexity. On the nose, ripe dark cherry and plum are the preludes to the harmony of rolling stone fruit, while the palate brings an exquisite overture of flavour with dense undertones of dark chocolate, tobacco, and cocoa.
“It has been a privilege to be the final custodian of our oldest expression to date, passed down through generations. The result is a hand-crafted Highland Single Malt that tells a story of rare dedication, of which The GlenDronach Aged 50 Years is the rarest of them all.”
Tasting Notes
Appearance: Antique mahogany chestnut
Nose: Ripe dark cherry and plum are the preludes to a harmony of rolling stone fruit, gentian, and a plume of smouldering tobacco – lifted by lilting notes of bramble, orange, and cranberry.
Palate: Dense undertones of dark chocolate, tobacco, and cocoa form an exquisite overture of flavour. A perfect counter comes in a crescendo of elegant plum and luxurious black cherry, enrobed in a swathe of velvet espresso.
ABV: 43.8%
RRP: £20,000 GBP (including all taxes. Global markets may vary.)
Each hand-numbered bottle of The GlenDronach Aged 50 Years is presented in a luxurious, genuine leather case accompanied by an embossed leather booklet detailing the distillery history, tasting notes, and unique craft.
Bottle No. 1 of The GlenDronach Aged 50 Years was proudly donated to the inaugural Distillers’ One of One Auction in December 2021, raising £40,000 in support of disadvantaged young people in Scotland.
The GlenDronach Aged 50 Years is bottled at 43.8% ABV, and as is the case for all The GlenDronach expressions, has developed its deep colour naturally over time from the Spanish oak in which it has rested. The GlenDronach Aged 50 years will be available to purchase from selected specialist retailers worldwide from January 2022 (global markets may vary).
Die bislang älteste Abfüllung aus der Highland-Destillerie GlenDronach kündigte sich bereits im Mai des letzten Jahres an. In der us-amerikanischen TTB-Datenbank fanden wir das Label zu The GlenDronach 50 yo, über das Veröffentlichungs-Datum konnten wir allerdings nicht berichten. Nun scheint es so, als würde diese spezielle und seltene Abfüllung in diesem Frühjahr auf dem Markt erscheinen. Denn Serge Valetin schließt seine heutige große GlenDronach-Session mit seinen Tasting Notes zu diesem Bottling, von der nur 198 Flaschen abgefüllt wurden, und die wohl auch ihren Preis haben werden.
Wenig überraschend erreicht The GlenDronach 50 yo in dieser Session die höchste Bewertung. Doch auch die anderen Malts der Highland-Brennerei wissen (bis auf eine Ausnahme) im heutigen Tasting zu gefallen. Welche dies sind, können Sie in unserer Übersicht mit einem Blick sehen:
Abfüllung
Punkte
Glendronach 12 yo ‚Original‘ (43%, OB, +/-2021)
85
Glendronach 9 yo 2011/2021 (56%, Hart Bros., for High Spirits Netherland, first fill oloroso butt)
87
GlenDronach 13 yo 2003/2016 (52.3%, OB, Pedro Ximenez sherry puncheon finish, cask #4034, 696 bottles)
81
GlenDronach 13 yo 2004/2016 (58.1%, OB, for Asian Palate Association, Pedro Ximenez sherry puncheon, cask #6628, 647 bottles)
Anlässlich der Burns Night am kommenden Dienstags stellt die Speyside-Brennerei Glenfarclas gemeinsam mit der Lieferplattform The Drinks Drop zwei vorgemixte Cocktails: Coffee & Cacao Bobby Burns und Strawberry & Balsamic Rob Roy. Diese vorgemixen Cocktails wurden mit Glenfarclas 105 (60 % Volumen) hergestellt, in Beutel abgefüllt und über The Drinks Drop geliefert.
Coffee & Cacao Bobby Burns, mit 28 % Vol. und in einer 105-ml Portion, ist eine Variante des klassischen Cocktails und kombiniert mit Kakao angereicherten Glenfarclas 105 mit Mr Black Coffee Liqueur, Schokoladenwein, Bénédictine-Likör und Schokoladenbitter.
Strawberry & Balsamic Rob Roy (27% Vol. und in einer 98-ml Portion) biete Aromen von Erdbeer-, Balsamico- und Orangenbitter und wurde aus Glenfarclas 105, Cocchi Rosa, Erdbeer-Apéritif, Balsamico-Essig und Orangenbitter hergestellt.
Die Cocktails kosten 19,50 £ (knapp 25 €) für eine Schachtel mit zwei Beuteln und sind in ganz Großbritannien lieferbar.
Nach der Trennung zwischen der Lantenhammer Destillerie und SLYRS ist das Whiskyportfolio von Lantenhammer momentan auf den SILD Whisky reduziert. Diesen wird nun, zusammen mit den anderen Marken der Brennerei, Helmut Knöpfle als Markenbotschafter betreuen. Knöpfle ist in der Whiskyszene kein Unbekannter – er gründete 2007 die „Malt Ambassadore“ und war bei Firmen wie Schlumberger, William Grant & Sons, Bacardi oder Jack Daniel’s tätig.
Wir wünschen Helmut Knöpfle viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe – und bringen hier die Pressemitteilung der Destillerie Lantenhammer für Sie:
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Ein Missionar im Auftrag des bayrischen Genusses! Spirituosenlegende Helmut Knöpfle ist neuer Markenbotschafter der LANTENHAMMER Destillerie.
Hausham, Januar 2022 – Mit der Verpflichtung des international anerkannten Whiskyexperten und Spirituosen-Missionars Helmut Knöpfle als neuen Markenbotschafter ist der Traditionsbrennerei LANTENHAMMER ein Meisterstück gelungen. Der Spezialist für die Vermarktung von Premium-Spirituosen ist seit 01.01.2022 im Auftrag des bayrischen Genusses unterwegs und trägt auf seine unwiderstehliche Art und Weise die preisgekrönten Destillate der, als „Destillerie des Jahres“ ausgezeichneten Edelbrand Manufaktur, in die Welt des guten Geschmacks.
Seit 1994 ist der gebürtige Bayer, Helmut Knöpfle, im vertriebsorientierten Marketing der Getränke- und Spirituosen-Industrie tätig. Sein Wissen, Erfahrung und hohes Ansehen in der Spirituosenbranche konnte er bei seinen beruflichen Stationen, wie Coca-Cola, Bacardi, Jack Daniel ́s, Schlumberger, Campari und William Grant & Sons sammeln. In dieser Zeit lernte er unzählige Restaurants, Bars, Hotels, Großhändler und Facheinzelhändler kennen und auch deren Arbeitsweise, Credo, Erfolg und manchmal auch Misserfolg. Als Brand Ambassador ist er nicht nur Vortragender, sondern oft auch eine Art Unternehmensberater, der mit seinen Erfahrungen, den lokalen Anbieter, sei es Gastronomie oder Handel auf dem Weg zum Erfolg begleitet und unterstützt. „Marketing baut das Parkett, auf dem der Vertrieb tanzen kann.“ Spezialisiert ist Knöpfle auf die Vermarktung von Premium-Spirituosen. Sein Interesse als Markenbotschafter gilt der Gastronomie und dem Fachhandel, also die Orte, wo erklärungsbedürftige, exklusive und hochpreisige Produkte verkauft werden. Als Vordenker und Trendsetter entwickelte und gründete er im Jahr 2007 die Referenten-Vereinigung „Malt Ambassadore“, die weltweit einzigartig ist. Ein Verband von Whisky- und Spirituosen-Enthusiasten mit circa 100 fachkundigen Mitgliedern, die pro Jahr über 1.300 Tastings in Deutschland veranstalten und dabei mehr als 32.000 Konsumenten erreichen.
Knöpfle selbst blickt als Dozent, Buchautor, Seminarleiter, Jurymitglied und Experte für Whisky, Rum, Gin, Tequila, Bitter und Grappa auf über 3.000 Veranstaltungen zurück, in denen er sein Wissen an Barkeeper, Berufsschüler, Lehrer, Fach-/Verkaufspersonal und Konsumenten bzw. Genießer weitergibt. Seine Vorträge sind eine Mischung aus Information, Geschichte und Geschichten, gepaart mit einem Schuss Humor – so, dass Genießen eben Spaß macht. Nach einem viertel Jahrhundert führt ihn nun der Weg weg von der großen Spirituosen-Industrie hin zu einem bayrischen Traditionsunternehmen mit höchsten Ansprüchen: zur LANTENHAMMER Destillerie. Die Ernennung als Markenbotschafter ist ein wichtiger Schritt in der zukünftigen Strategie des Unternehmens, noch näher an seinen Kunden zu sein und seine geschätzten Marken mit hoher Handwerkskunst im deutschen Markt auszubauen. LANTENHAMMER Brennmeister und Geschäftsführer Tobias Maier ist erfreut: „Ich bin überglücklich, dass wir Helmut Knöpfle gewinnen konnten, um uns beim weiteren Ausbau unseres erfolgreichen Deutschlandgeschäfts zu unterstützen. Als Markenbotschafter findet sich die Position als Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb. Seine Erfahrung und Expertise ermöglicht es, unser Portfolio am POS einerseits zu erweitern und andererseits auch nachhaltig auszubauen.“ Dabei entgegnet Helmut Knöpfle: „Es ist für mich eine spannende Herausforderung die Marken LANTENHAMMER Edeldestillate, SILD Whisky, RUMULT Bavarian Rum und JOSEF Gin beim langfristigen Wachstum in Deutschland zu unterstützen. Das Portfolio bietet für uns noch viel Potenzial, das wir partnerschaftlich mit unseren Kunden erschließen wollen.“
Wer den unermüdlichen Spirituosen-Missionar und Genussbotschafter einmal live erleben will, hat mit Sicherheit bei einer der nächsten Veranstaltungen der LANTENHAMMER Destillerie die Gelegenheit dazu.
Auszeichnungen & Veröffentlichungen von Helmut Knöpfle:
Seit 2009 Jurymitglied des International Spirits Awards – ISW Seit 2009 Dozent „Edelbrand-Sommelier“ an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf 2013 Auszeichnung als “Germany´s Best Whisky Motion“ des Magazins Whisky Botschafter 2018 Verleihung des Ehrentitels “Keeper Of The Quaich” 2010 Autor des Fachbuches „Praxishandbuch Bar und Gatronomie“ (Pro Business Verlag) 2019 Autor des Fachbuches „Marketing für Brenner“ (Ulmer Verlag)
Wie jeden Dienstag stellt Kirsch Import die neuen Abfüllugen vor, die man für Deutschland in den Handel bringt, und die damit auch in Kürze beim Whiskyhändler Ihres Vertrauens zu finden sein werden. Und die Palette an Neuheiten ist wieder sehr umfangreich: Von Gordon & MacPhail gibt es einen rauchigen Ardmore und einen Glentauchers in der Distillery Label Serie, der Blended Malt Bimber Apogee XII kommt aus London in unsere Lande, der Whisky Druid hat einen sehr interessanten Stauning aus dem Ahornsirupfass im Portfolio, ein Japanese Blended Malt namens Amahagan, der ein Sherry Finish erhalten hat und der Cotswolds Bourbon Cask, der deklarierte Lieblingswhisky des Gründers und Besitzers Daniel Szor.
Aber alles schön der Reihe nach, und alles im Detail:
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Rauchig und rar: Neue Distillery Labels von Gordon & MacPhail
Einst kleiner Feinkostladen, zählt Gordon & MacPhail heute zu den internationalen Experten in der Reifung besonderer Scotch Whiskys. Seit vier Generationen ist das Unternehmen in Familienbesitz und hat die eigenen Fässer mit Destillaten aus über 100 schottischen Brennereien kombiniert. In mehr als 125 Jahren hat sich der unabhängige Abfüller so das ein oder andere Privileg erarbeitet – etwa die Retro-Etiketten einiger der beliebtesten Destillerien Schottlands für ihre Abfüllungen verwenden zu dürfen.
Diese Distillery Labels Range von Gordon & MacPhail begrüßt zwei Neulinge in ihren Reihen. Ardmore 2000/2021 verbindet nach zwei Dekaden im Fass meisterlich Lagerfeuerrauch und spritzige Fruchtnoten. Als Single Malt nach wie vor eine Rarität: Glentauchers. Die eher unbekannte Speyside-Brennerei ist mit Glentauchers 2007/2021 vertreten. Der weiche Whisky bringt Aromen von Sherry, Schokolade und eingekochtem Apfel ins Glas anspruchsvoller Genießer.
Ardmore 2000/2021 Gordon & MacPhail Distillery Labels
20-21 Jahre Fasstyp: Eichenfässer 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Aromen spritziger Orange und kandierter Äpfel verschmelzen mit rauchigen und zitronigen Noten.
Gaumen: Lagerfeuerglut und gebackene Äpfel verbinden sich mit einem Hauch von schwarzem Pfeffer.
Nachklang: Anhaltend und rauchig.
Glentauchers 2007/2021 Gordon & MacPhail Distillery Labels
13-14 Jahre Fasstyp: Sherryfässer 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Sherryaromen ergänzen Milchschokolade und einen Hauch von Vanilleschote.
Gaumen: Weiche Noten eingekochter Äpfel, begleitet von Nougat und Mandeln.
Nachklang: Süß mit anhaltender Würze.
Bimber zieht neue Saiten auf: Der 12-jährige Pure Malt Apogee
Bimber ist beliebt. Um die stetig wachsende Nachfrage zu bedienen sowie ihre Leidenschaft fürs Verblenden auszuleben, hat sich die Craft-Brennerei aus London daher etwas einfallen lassen – und Apogee ins Leben gerufen. Der Pure Malt ist das Äquivalent zu einem Blended Malt Whisky und besteht aus feinsten Single Malts der Highlands und der Speyside. Nach mindestens 12 Jahren Reifezeit werden diese meisterhaft vermählt und in ehemaligen Bimber Bourbon Casks vollendet.
Entwickelt als Hommage an die hohe Kunst des Blendings, bietet Apogee XII eine makellose Balance, gespickt mit zahlreichen geschmacklichen Facetten und einer Komplexität, die sich aus dem lebhaften, fruchtigen und würzigen Charakter der Ex-Bimber-Fässer ergibt. „Excellent“, findet Serge Valentin von Whiskyfun. Auch Preis und Leistung weiß Apogee gut zu verbinden. Der Pure Malt Whisky präsentiert sich in einer auffälligen, speziell angefertigten Flasche aus einem haptischen, gehämmerten Glas, das die Oberflächen der kleinen Kupferbrennblasen von Bimber nachahmt.
Apogee 12 y.o. Pure Malt Whisky
12 Jahre Fasstyp: Ex-Bimber Bourbon Oak Casks 25.000 Flaschen (weltweit) 46,3% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Tasting Notes:
Nase: Gewürzbirnen und im Ofen gebackene Aprikosentörtchen werden durch Noten von Zuckerketten versüßt und mit Rosenwasser, Muskatnuss und gemahlenem Ingwer versehen.
Gaumen: Sirupartige Garten- und Steinfrüchte sorgen für ein helles und frisches Mundgefühl, unterstützt von leicht verkohlter Eiche, sanftem weißen Pfeffer und kühlender Minze.
Nachklang: Anhaltende reife und süße Früchte neben angenehmer, aromatischer Eiche.
Süßes von Stauning: Whisky Druid Maple Sirup Single Cask
Whisky Druide Michel Reick untermauert sein von Spirituosen-Fans gefeiertes Händchen für Fässer seit 2020 mit einer neuen Spezialitätenserie. Unter seinem Spitznamen aus der Whiskyszene füllt unser Whisky Ambassador exklusive Single Casks aus unserem Importmarkenportfolio ab. Erkenntlich ist die Whisky-Druid-Einzelfassreihe an der rundlichen, schweren Sonderflasche „Little Sumo“. Speziell für die Gourmetreihe ausgewählt, bewahrt sie faszinierende Fundstücke unserer Brennereien.
Zum Beispiel von Stauning. Für die neueste Abfüllung ist der Druide zum zweiten Mal bei den dänischen Distillern fündig geworden. Der Lockstoff dieses Mal? Ahornsirup. Den eingedickten süßen Baumsaft aus Kanada enthielt das Fass, in dem der Danish Malted Rye Whisky sein Finale feiern durfte. Das Ergebnis ist so köstlich wie ungewöhnlich mit Pancakes, eingelegten Pflaumen und einer dunklen, schweren Süße.
3 Jahre Dest. 2018 Abgef. 2022 Fasstyp: New American Oak Cask, Maple Sirup Cask (Finish) Fassnr. 1273 255 Flaschen 0,7 Liter 57,9% vol. Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Tasting Notes:
Nase: Intensiver Ahornsirup, untermauert von Pancakes und einer dunklen, schweren Süße von eingelegten Pflaumen und Blockmalz. Mit der Zeit fruchtiger werdend, wobei sich im Hintergrund dezent Grapefruit und rote Beeren bemerkbar machen.
Gaumen: Dunkle, trockene Süße. Erneut Ahornsirup und dunkel gebackene Pancakes, dazu eingelegte Pflaumen und Brownies. Eine ausgleichende Spur Tannine stößt dazu, der Whisky wird trockener und lässt dezent Früchte durscheinen. Sehr gut eingebundener Alkohol.
Nachklang: Lang, mit zunächst trockener Süße, dann mit abnehmender Frucht sowie schwindenden Tanninen. Eine dunkle Süße verweilt.
Japanese Blended Malt aus Lieblingsfässern: Amahagan World Malt mit Sherry Finish
2016 gegründet, ist Nagahama Teil einer neuen Generation an japanischen Brennereien – und Folge der steigenden Nachfrage nach heimischen Premium-Produkten. Noch verfügt die winzige Craft-Destillerie nicht über genug eigenen Whisky. Um einen Vorgeschmack zu liefern, vermählt Nagahama den hauseigenen Spirit mit Malt Whiskys aus der ganzen Welt. Das Ergebnis: die Amahagan World Malts.
Jeder der Blended Malt Whiskys erhält dabei ein anderes Finish. Die neueste Amahagan Edition No.5 wurde im weltweit vielleicht beliebtesten Fasstyp veredelt: dem Sherry Cask. Damit erweitern üppige Aromen von Erdbeermarmelade und braunem Zucker, Leder und Ahornsirup die vielfältige Range.
Diese nahm mit Edition No. 1 ihren Anfang, einem im Bourbon Cask gefinishten Whisky mit Noten von Orange, Apfel, Vanille sowie der für Nagahama typischen malzigen Süße. In Rotweinfässern veredelt, bietet Edition No. 2 ein intensiv süßes Erlebnis mit dunkelfruchtigen Noten und seidigen Tanninen.
Edition No. 3 wird ein Finish in raren Fässern aus japanischer Mizunara-Eiche gegönnt. In ihnen verbindet sich malzige Süße mit warmen Holztönen, Bitterschokolade und Zitrusfrüchten. Edition No. 4 bleibt ebenfalls in heimischen Gefilden: Der Blended Malt wird in Fässern aus japanischer Kirsche (Yamazakura) gefinisht. Mit Kirschblüten, Pflaume und einer eleganten Süße ist er ein leichter Genuss.
Amahagan World Malt Edition No. 5 – Sherry Wood Finish Blended Malt – Product of Japan
Fasstyp: Eichenfässer, Sherry Casks (Finish) 47% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Whisky für Puristen: Malzig-süßer Cotswolds Single Malt aus dem Bourbon Cask
Cotswolds: Ein Name, der Synonym steht für unberührte Natur, verschlafene Cottages – und erstklassigen Single Malt Whisky. Die Cotswolds Distillery ist seit 2014 die erste vollumfängliche Brennerei der Region. Inmitten eines Postkartenidylls produziert sie ein besonders weiches, vollmundiges und fruchtiges Destillat. Dessen Charakter bringt die Destillerie nun erstmals durch einen ausschließlich in Bourbon Casks gereiften Whisky zum Ausdruck.
Der Cotswolds Bourbon Cask Single Malt entfaltet sich in Premium First Fill Casks aus amerikanischer Weißeiche. Frisch aus Kentucky kommen die Fässer ungedämpft und daher noch feucht in die Cotswolds, die Dauben mit herrlichem Bourbon Whisky getränkt. Nach geduldiger Reifung verleihen sie dem englischen Single Malt köstliche Noten von Vanille, karamellisierten Feigen und Honig, die Whisky-Puristen bei fassstarken 59,1% vol. genießen können.
Cotswolds Bourbon Cask Single Malt Whisky
Fasstyp: First Fill Bourbon Casks 59,1% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Üppiger Vanillepudding mit einem Hauch von Malz.
Gaumen: Rosinen und karamellisierte Feigen, zarte Vanille.
Nachklang: Dezent erdig mit einem Hauch von Honig.
Ein neuer rauchiger Blended Malt Scotch Whisky in limitierter Auflage ist heute vom unabhängigen Abfüller Wemyss Malts vorgestellt worden: Smoky Shores ist mit 46% vol. abgefüllt, auf 5526 Flaschen begrenzt und kostet in UK 50 Pfund. Er soll noch deutlich rauchiger sein als der aus dem gleichen Hause stammende Peat Chimney.
Vom Geschmack her bringt Smoky Shores laut Wemyss Malts in der Nase Rauch, gesalzene Limonen und süßen, geräucherten Speck, am Gaumen dann wilden Hafer, Orangenschalen, und malziges Brot, das über einem Lagerfeuer aus Weidekraut geröstet wurde.
SMOKY SHORES, THE BRAND-NEW RARE RELEASE PACKS A POWERFUL PUNCHOF PEATED MALT, JUST IN TIME FOR BURNS NIGHT
Scottish independent whisky bottler Wemyss Malts launches Smoky Shores, a brand-new limited-edition blend. The non-age statement expression is released as just 5,526 bottles, bottled at 46% ABV and priced at £50 available globally here: https://wemyssmalts.com/.
Smoky Shores delivers notes of snuffed smoke, salted lemons and sweet cured bacon on the nose, followed by notes of wild oats, orange peel, and malted bread toasted over embers of heathery peat on the palate.
The limited expression is packaged in an intricately foiled gift carton, inside a bespoke decanter bottle, with an illustrated label design that takes inspiration from the barley malting process.
Smoky Shores is a sister whisky to Peat Chimney, a popular choice among smoky whisky fans from the core range of Wemyss Malts. Flavour-wise, the new limited release has the characteristics of Peat Chimney, with an extra blast of punchy peated malt.
Wemyss Malts core range also includes The Hive, a Speyside blend with honey-like sweetness and flavours of citrus zest, and Spice King, a complexly sweet yet salty expression, an ideal alternative to rye or spiced rum.
Commenting on the release of Smoky Shores, Isabella Wemyss, owner and Director of Production, said:
“We’re delighted with our new Smoky Shores bottling. Our existing smoky favourite from the core range, Peat Chimney, is already a big hit among our peat fans, and Smoky Shores has an even more intense, delicious smoky flavour, a real treat for peated whisky enthusiasts.
“Adding to the all-round flavour experience, you’ll find hand-crafted illustrations on the packaging inspired by the malting process. These really bring to life the tasting notes and flavour within the bottle, transporting you to coastal seashores.
“On 25th January, we’ll be raising a glass to our smoky whisky fans around the world – Smoky Shores is the perfect accompaniment to a Burns Night supper.”
The packaging derives inspiration from the barley malting process, where the peat is added to develop the smoky flavours found in this whisky. The name is acquired from the long, salty finish reminiscent of bonfires ablaze seashores.
FULL TASTING NOTES
NOSE
Robust peaty smoke mingles with intense aromas of crushed mint leaves that fuse with aromatic rosemary.
PALATE
A sudden and explosive mouthfeel comes to the fore with earthy white pepper and zesty lemons.
FINISH
Bitter espresso sinks into the palate before a long salty mouth-coating finish drifts away.
Schon Ende März des Vorjahres haben wir den Ardbeg Fermutation bereits für Sie in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden und vorgestellt – und jetzt ist er in einer Aussendung an die Ardbeg Committee Mitglieder offiziell angekündigt worden: Am 8. Februar wird er für die Committee Mitglieder online verfügbar sein.
Der Ardbeg Fermutation 13yo hat die längste Fermentation aller Ardbegs, mehrere Wochen lagerte die Wash in den Washbacks, weil wegen eines Boilerausfalls nicht produziert werden konnte. Normalerweise dauert die Fermentation, also das Aufbrechen des Zuckers im Malz, 55 Stunden, und in der Zeit tut die Hefe ihr Werk. Irgendwann allerdings hat diese Fermentation ein Ende, und die Veränderung der Wash geschieht ab dann durch die Bakterien, die sich in der Luft der Destillerie befinden – und die sind je nach Brennerei verschieden. In diesen Wochen erlebte also die Wash, aus der der Whisky destilliert wird, eine ganz spezifische zusätzliche Fermentation, die man sonst kaum findet und die einzigartig für die jeweilige Destillerie ist.
Den Preis des Ardbeg Fermutation 13yo wissen wir nicht, auch nicht die Anzahl der Flaschen, die zur Verfügung stehen werden – beides wird in der Presseaussendung nicht erwähnt. Fest steht jedenfalls, dass es den Ardbeg Fermutation für Committee Mitglieder in Österreich und Deutschland geben wird.
Hier die offizielle Presseaussendung:
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ARDBEG FERMUTATION: DER SINGLE MALT MIT DER LÄNGSTEN FERMENTATION ALLER ZEITEN
Islay / München, 18. Januar 2022. Ein Dram mit einer unglaublichen Geschichte wartet in Kürze auf die Ardbeg Fans: Am 8. Februar 2022 wird Ardbeg Fermutation nur für Mitglieder des Ardbeg Committees limitiert erhältlich sein. Diese köstliche, 13 Jahre gereifte Abfüllung ist das Ergebnis eines glücklichen Zufalls – und aus der längsten Fermentation in Ardbegs Geschichte hervorgegangen.
Im November 2007 stand die Ardbeg Destillerie vor einer großen Herausforderung: Ein defekter Boiler drohte, den sechs Washbacks mit kostbarer Würze den Garaus zu machen. Das Team versuchte alles, den Heizkessel wieder in Gang zu bringen – ohne Erfolg. Der stets zuversichtliche Dr. Bill Lumsden, Ardbegs Director of Distilling and Whisky Creation, erkannte im Dilemma die Chance zum Experimentieren. Also wies er das Brennerei-Team an, die Deckel der Gärbottiche zu öffnen und ihren Inhalt der besonderen Islay-Luft auszusetzen. So begann eine epische dreiwöchige Gärung – die längste in der Geschichte von Ardbeg – aus der ein wildes, spritziges und lebendiges Destillat schließlich hervorging.
Dr. Bill Lumsden sagt dazu:
„Ich wollte schon immer mit längeren Fermentationszeiten experimentieren und denke, dass der ungewollte Kesselausfall das Beste war, was mir passieren konnte! Die meisten Ardbeg-Abfüllungen werden 72 Stunden fermentiert, sodass wir mit einem Zeitraum von drei Wochen praktisch Neuland betraten. Das Ergebnis schmeckt wie Science-Fiction pur: Im Ardbeg Fermutation verschmelzen wunderbar Torf und Rauch mit frischen, floralen Aromen, während schärfere, malzige Noten ein einzigartiges, spritziges Gegenprofil erzeugen.“
Colin Gordon, Destilleriemanager von Ardbeg sagt:
„So wie wir bei Ardbeg die Dinge anpacken, gehört manchmal reines Glück einfach dazu. Aber die Entstehung des Ardbeg Fermutation war nicht nur ein Glücksfall. Schnelles Denken, Erfindungsreichtum und ein wenig Unterstützung durch winzige Wesen in der Atmosphäre haben uns unter die Arme gegriffen. Mit 13 Jahren ist dieser Ardbeg natürlich ein älteres Semester – deshalb bin ich mir sicher, dass unsere Fans es kaum erwarten können, ihn auf der Zunge zergehen zu lassen.“
Ardbeg Fermutation ist exklusiv den Mitgliedern des Ardbeg Committees vorbehalten. Weitere Informationen zum Verkauf am 8. Februar 2022 folgen rechtzeitig im Committee Newsletter. Der Beitritt zum Ardbeg Committee ist jederzeit kostenfrei unter www.ardbeg.com/committee möglich und alle Ardbeg Fans sind willkommen.
Hier noch die offiziellen Tasting Notes:
Verkostungsnotiz Ardbeg Fermutation 13yo
Reifung: Ex-Bourbon-Fässer, sowohl 1st als auch Refill Farbe: Strohgelb
AN DER NASE: Frisch, floral, kräuterartig und kräftig. Anklänge an gemischte Kräuter und Zedernholz. Sehr spritzig, lebendig, mit Noten geräucherter Orange und Grapefruit, viel Menthol und Pfefferminze. Mit etwas Wasser kräftige Wogen von Dieselöl, Teer, frisch gestrichener Farbe und Anis. Im Nachklang frisch gemähtes Heu mit einem winzigen Hauch von etwas Pikantem, wie Hefeextrakt oder Brotteig.
AM GAUMEN: Eine lebendige, vibrierende, „spritzige“ Textur, die in sehr kräftige, ausgeprägte Aromen mündet – malzige Kekstöne, kräftiger Anis, Kardamom, antiseptische Lutschtabletten, süßes Minz-Toffee und Zigarrenasche.
NACHHALL: Ein anhaltender, salziger, kräftiger Nachhall von Minze, Teer, Eichengerbstoff und Leder.
Wenn man an rauchige Speysider denkt, so fällt einem momentan wahrscheinlich aktuell Benromach ein – die Destillerie im Besitz von Gordon & MacPhail, die fast ausschließlich auf diesn Stil setzt. Aber Benromach ist nicht die einzige Destillerie der Speyside mit rauchigen Whiskys – Tomintoul hat mit dem „Peaty Tang“ schon seit langem einen solchen im Programm. Ansonsten aber gibt es dort auch klassische Speysider, und Serge Valentin hat natürlich auch solche in der Verkostungsliste von heute.
Die Punktewertungen sind bunt gemischt – von lauen 79 Punkten bis zu 90 Punkten reicht heute die Bandbreite, und das sind die Whiskys der Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Tomintoul ‚With a Peaty Tang‘ (40%, OB, +/-2018)
79
Tomintoul 10 yo 2010 (56,1%, First Cask, WIN Dranken, hogshead, +/-2020)
82
Tomintoul 15 yo 2001/2020 (45%, Liquid Treasures, Living World, bourbon hogshead, 146 bottles)
85
Tomintoul 15 yo 2005/2020 (55.7%, Lady of the Glen, amontillado finish, cask #19A, 251 bottles)
84
Tomintoul 15 yo (56,1%, Dram Mor, cask #32, refill bourbon / Sauternes finish, 317 bottles, 2020)
84
Tomintoul 40 yo 1977/2017 (49.9%, OB, Quaich Bar Singapore Exclusive, 10th Anniversary, sherry, 270 bottles)
Im County Longford liegt die irische Lough Ree Distillery. Sie hat noch keinen eigenen Whiskey, man destilliert andere Spirituosen auf einer eigenen kleinen Brennblase mit 150l und hat eine eigene Whiskeydestillerie in Planung (die Homepage spricht noch von einer Fertigstellung 2020, aber das scheint nicht geschehen zu sein).
Wie bei vielen Destillerien in Irland und anderswo versucht man die Wartezeit auf die eigene Produktion oder die eigene Reifung mit gesourctem, also zugekauftem Whiskey zu überbrücken, den man nach der eigenen Rezeptur blendet oder als Single Malt verkauft. In Irland gibt es zwei ausgezeichnete Quellen für solche Abfüllungen, und beide heißen John Teeling – denn entweder bezieht man sie aus den alten Cooley-Beständen, die Mr. Teeling besitzt, oder bei der Great Northern Distillery, die sowohl Grain wie auch Malt produziert und ebenfalls John Teeling gehört.
Auf letztere Quelle hat man sich bei der Lough Ree Distillery für den Bart’s Blended Irish Whiskey verlassen – mit fünf verschiedenen Whiskeys aus der Great Northern Distillery. Benannt ist er nach dem Vater eines der Gründer, Bart, abgefüllt mit 46% und er wurde in Rye- und Oloroso-Fässern gefinisht, nachdem er aus Grain- Pot Still-, getprftem Malz- und ungetorften Malzwhiskeys komponiert wurde.
So lesen sich die Tasting Notes:
Nose: Toasted marshmallow, sliced pear and cinnamon.
Taste: Red summer fruit, dry spice and caramelized sugar
Finish: Long, spicy and oily with wisps of smoke.
Zu haben ist der Blended Whiskey um 46 Euro im Webshop der Brennerei – wie üblich kommt da noch Porto und Verpackung dazu.
Aus der nördlichsten Festlandbrennerei Schottlands, Wolfburn, kommt eine Sonderausgabe zum Valentinstag, ein sechs Jahre alter Wolfburn aus dem Jahr 2016, der aus zwei Fässern besteht: Eines ist ein Oloroso Sherry Hogshead, eines ein Bourbon Barrel. Der Whisky wird ausschließlich übers Web verkauft.
Der Wolfburn Valentine’s Day hat ein recht ansprechendes Design, passend zum Anlass, ist mit 46% vol. abgefüllt und kostet 59,99 Pfund (plus Porto und Verpackung).
Hier die Tasting Notes:
NOSE: Orchard fruits meet vanilla with a delectable overtone of sherry sweetness. Yummy.
PALATE: Shortbread and scented wood meet cherries and pears. There’s a delightful panoply of flavours and a subtle creaminess to the spirit. The tannins are supple, adding depth to the lush savoury sweetness.
FINISH: Creamy fruit flavours drift away, leaving a lingering hint of oak and vanilla. Simply gorgeous, right to the end
Wer sich eine Flasche aus dem Webshop sicher will, kann hier sein Glück versuchen. Die Zahl der Flaschen ist allerdings begrenzt, er könnte, da Sie diesen Artikel lesen, schon ausverkauft sein. Einfach probieren!
Wie wir vor einer Woche berichteten, hat Noel Sweeney seine Position als Master Distiller bei der irischen Powerscourt Distillery zurückgelegt, um sich einer neuen, noch nicht offiziell verkündeten, Aufgabe zu widmen.
Nun übernimmt dort John Cashman die Position als Head of Whiskey und wird dort neue Produkte, sprich Whiskeys, entwickeln – er war zuvor Global Brand Ambassador für Bourbon, Scotch und Irish Whiskey bei Beam Suntory, nachdem er in dieser Position bei der Cooley Distillery arbeitete.
John Cashman schreibt in seiner Timeline auf LinkedIn:
Delighted to announce I have joined The Powerscourt distillery on a full time basis as Head of whiskey – New product development and corporate strategy. As a proud Wicklow man, I am delighted to get this opportunity to work with a local distillery and help guide the business through the exciting times that lay ahead. The Irish whiskey industry is vibrant and the Powerscourt distillery is most definitely at the vanguard of the new wave of modern Irish distillers. I look forward to working with the Fercullen brand and releasing new whiskeys that continue the quality and excellence as laid down by former Master Distiller and friend, Noel Sweeney.
Wir wünschen John viel Freude und viel Erfolg mit seiner neuen Aufgabe.
Ein Blick in die Einträge der us-amerikanischen TTB-Datenbank, in der Neuerscheinungen am amerikanischen Markt für Alkohlikas eingetragen werden müssen (ohne Garantie, dass sie dann auch tatsächlich erscheinen), haben wir wieder einiges Interessantes für Sie gefunden.
Zunächst einmal scheint die Destillerie Glengoyne die neunte Ausgabe ihres Cask Strength Whiskys vorzubereiten, diesmal mit 59,6% vol. abgefüllt. Seit den Erstausgaben hat sich die Labelgestaltung deutlich verändert, der Geschmack hingegen bleibt sich laut Etikett recht treu: Gebackene Zitrone, Malzkekse und klebriger Toffee-Pudding, dazu Vanille und ein langes Finish.
Auch die Speyside-Brennerei Glenallachie bringt eine Neuauflage: Der GlenAllachie 21yo erscheint als Batch #2, hier ebenfalls mit höherem Alkoholgehalt von 51,1% vol. als Fassstärke. Für diese Ausgabe hat Billy Walker wieder selbst die Fässer ausgesucht. Die Etiketten sehen so aus:
Last, but not least gibt es zwei neue Whiskys aus der Brennerei Glenlivet zu vermelden: Der Glenlivet 21yo und der Glenlivet 25yo stammen beide aus der Serie „The Sample Room Collection“, beide sind mit 43$ vol. abgefüllt und es sind Abfüllungen, die sich durch ihr Finish auszeichnen: Der Glenlivet The Sample Room Collection 21yo erhielt ein Finish in Oloroso Sherry-, Troncais Oak Cognac- und Colheita Vintage Portfässern, der Glenlivet The Sample Room Collection 25yo eines in Pedro Ximenez Sherry und Troncais Oak Cognacfässern.
Auch hier die Etiketten für Sie – die Altersangaben werden direkt auf die Flasche gedruckt:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Recht gemischt ist heute das Outcome der Verkostung von Whiskys aus der Destillerie Glenfarclas, die zwar mitten in der Speyside liegt, sich aber mit Nachdruck als Highland-Brennerei sieht – was auch technisch völlig richtig ist, ist doch die Speyside ein Teil der schottischen Highlands.
Gemischt ist das Ergebnis auch deshalb, weil eines der Samples, die Serge in der Verkostung verwendet, eine ganze Dekade auf die Verkostung wartete – und bei Samples ist das in der Regel keine gute Idee. Aber auch die anderen Proben zeigen ganz unterschiedliche Qualitäten, das reicht von 78 bis 91 Punkte: