PR: Neu von Kirsch Import – Whisky-Cuvée von GlenAllachie, Dimensions-Trio von Duncan Taylor sowie The Double Peat und For Peat’s Sake

Auch in dieser Woche präsentiert Kirsch Import neue Abfüllungen für den deutschen Markt:
– Ein Whisky-Cuvée von GlenAllachie, exclusively bottled for Kirsch Import
– Ein Dimensions-Trio von Duncan Taylor (Macduff, Aultmore und Dailuaine)
– Zwei rauchige Blends: The Double Peat und For Peat’s Sake
Es gilt wieder: Alle News finden Sie hier, die Preise dieser Bottlings erhalten Sie beim Händler Ihres Vertrauens:


Das neue Whisky-Cuvée von GlenAllachie

Cuvée – das ist Französisch und kommt eigentlich aus der Winzerwelt. Abgeleitet vom Wort „cuve“ für Fass oder Tank beschreibt es die Vermählung verschiedener Weine, die unter einem Etikett abgefüllt werden. Wieso? Das Vorgehen macht es Winzern möglich, die Eigenschaften und Aromen bestimmter Weinanbaugebiete oder Rebsorten zu einem köstlichen Gleichgewicht zu kombinieren. Ein Vorgehen, das großes Fingerspitzengefühl verlangt – in der Wein- wie auch der Whiskyherstellung.

Für die sensible Auswahl und Kombination der Fässer zu GlenAllachies neuem Sherry & Rioja Cuvée Cask Finish ist Fasstalent Billy Walker daher genau der Richtige. Der exklusiv für Kirsch Import abgefüllte Single Malt reifte zunächst in Fässern aus amerikanischem Eichenholz. Für einen zusätzlichen, aromenstarken Reifeprozess wählte Billy Walker sorgfältig mit Rioja vorbelegte Casks aus Spaniens berühmter Weinregion aus – und vermählte den Single Malt schließlich mit Speyside Whisky, der in intensiven Sherry Casks ausgebaut wurde.

Das Ergebnis: Ein abwechslungsreiches Single Malt Cuvée mit umfassenden Geschmackskomponenten von dunkler Schokolade bis Ananas. Die mit Rotwein vorbelegten Fässer verleihen dem Whisky in hellem Mahagoniton dabei Komplexität und seidige Tannine. Die Sherry Casks hingegen sorgen für weiche Süße und erzeugen Tiefe.

Sherry & Rioja Cuvée Cask Finish 2009/2021
The GlenAllachie Speyside Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Kirsch Import

Dest. 2009
Abgef. 2021
Fasstyp: American Oak Barrels, Sherry Casks, Rioja Barriques
3.000 Flaschen
56,1% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

Tasting Notes

Nase: Wellen von dunkler Schokolade, Vanille und Traubenmost mit Walnüssen, Orangenzesten sowie Ananas.
 
Gaumen:
Schichten von dunkler Schokolade und Heidehonig, Mandeln und Rosinen vereinen sich mit Traubenmost, Orangenzesten und Ananas.


Kompromisslose Premium-Whiskys aus Sherryfässern: Dimensions-Trio von Duncan Taylor

Von Blended Scotch, Premium Single Malts und Single Grains bis zu legendären Single Cask Bottlings: das Sortiment von Duncan Taylor & Co. zeichnet sich vor allem durch edle Whiskys aus. Whisky-Fachleute und -Liebhaber auf der ganzen Welt schwärmen von der Arbeit der unabhängigen Abfüller mit einer der weltweit größten Fass-Sammlungen: Komplex, authentisch und kompromisslos hochwertig sind die Abfüllungen. Derzeit stehen 14 verschiedene Whisky-Serien zur Auswahl, u. a. Dimensions. Die Kollektion ist Duncan Taylors Mittel, um die Vielfalt und den Einfluss einzelner Fässer zu demonstrieren. Jeder der handverlesenen Scotch Whiskys spiegelt den multidimensionalen Charakter einer Destillerie.

In dieser Woche mit dabei sind drei verlockende 12 Jahre alte Single Malts aus Sherry Casks. In den aromatischen Fässern reifte unter anderem ein nussig-malziger Highland Single Malt von Macduff sowie Speyside-Whisky mit kräutrig-floraler Note von der Aultmore Distillery. Auch vertreten: Dailuaine. Nur etwa zwei Prozent der Whiskys, die in der idyllisch gelegenen Brennerei entstehen, werden zu Single Malt vermarktet und sind daher meist nur wie hier unabhängig abgefüllt zu ergattern.

Alle Abfüllungen sind auf wenige hundert Flaschen limitiert!

Macduff 2008/2021
Dimensions Highland Single Malt Whisky

12 Jahre
Dest. 12/2008
Abgef. 02/2021
Fasstyp: Sherry Cask
Fassnr. 5829743
258 Flaschen
55% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Aultmore 2008/2021
Dimensions Speyside Single Malt Whisky

12 Jahre
Dest. 09/2008
Abgef. 02/2021
Fasstyp: Sherry Cask
Fassnr. 95900330
354 Flaschen
54,5% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Dailuaine 2009/2021
Dimensions Speyside Single Malt Whisky

12 Jahre
Dest. 01/2009
Abgef. 02/2021
Fasstyp: Sherry Cask
Fassnr. 10928665
234 Flaschen
54,4% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert


Die Blends The Double Peat und For Peat’s Sake

Speck, Paprika, Meeresbrise, Torfrauch – zwei tolle Blends von Angus Dundee, u.a. Inhaber der Glencadam Brennerei, bringen alles mit, was Fans rauchiger Whiskys das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Double Peat ist ein Blended Malt, der zwei Whiskyregionen aufs Rauchigste zusammenführt. Der Scotch Whisky in idealer Trinkstärke vermählt auf einzigartige Weise getorfte Single Malts von der sturmgepeitschten Hebrideninsel Islay mit rauchigen Single Malts aus der Speyside – eine Seltenheit. Die maritime Rauchnote des Islay-Anteils ergänzt so harmonisch den süßen, kräutrigen Rauch der Speyside-Malts. Ein herzhafter, vollmundiger und wunderbar ausgewogener Scotch Whisky für Neugierige.

Intensiv rauchig wird es mit For Peat’s Sake: Der getorfte Blended Scotch Whisky ist inspiriert von der Mälzer-Figur Peat. Während des Mälzens gab er viel zu viel Torf in die Darre, wodurch überall Rauch aufstieg. Für das Torferlebnis wurden rauchige Single Malts meisterlich mit feinen Grain Scotch Whiskys vermählt. Das Resultat ist ein komplexer Blend mit einem erdigen Charakter, viel Rauch, Specknoten und der Süße von Ahornsirup.

The Double Peat
Blended Malt Scotch Whisky

46% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes

Nase: Rauchig und intensiv mit BBQ-Aromen, gegrilltem grünem Pfeffer, feuchter Glut und einer maritimen Salzigkeit, die von einer grasigen Frische getragen wird.
 
Gaumen:
Schichten von Torf und Oliven verflechten sich und gehen über zu durchwachsenem Speck, Kaminruß und wärmenden Holzgewürzen.
 
Nachklang:
Noten von Zigarrenrauch und Lakritze gehen langsam in prickelnde, süße Gewürze über und lassen Nelken und Anis auf der Zunge verweilen.

For Peat’s Sake
Blended Scotch Whisky

40% vol.
0,7 Liter

Tasting Notes

Nase: Intensive Torf- und erdige Raucharomen mit verkohlter Eiche, Vanille, Haferkeksen, Toffee und Sultaninen mit frischen Zitrusnoten.
 
Gaumen:
Vollmundiger, abgerundeter und weicher Gaumen mit intensivem, erdigem Rauch, der ausgewogen und langanhaltend ist. Schichten von „Treacle Toffee“, geräuchertem Bauchspeck, Ahornsirup und Zedernholz vereinen sich zu einer reichen Komplexität.
 
Nachklang:
Lang mit anfänglicher Süße von Rosinen, gerösteten Pekannüssen und Sirup, ausgeglichen durch intensiven Rauch und Torf, die lange nachklingen.

The Macallan unterstützt Projekt zur Erhaltung der Atlantischen Lachse

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Wir Whisky-Enthusiastinnen und -Enthusiasten kennen den Fluss Spey als Namensgeber für die schottische Whisky-Region mit der höchsten Dichte an Whisky-Brennereien. An seinem Verlauf und in direkter Nähe zu ihm finden wir manche Destillerie. Doch auch für die Atlantischen Lachse hat der Spey eine wichtige Bedeutung. Er ist die Heimat der größten Population seiner Art in Schottland, der Fluss ist ihr Laichgebiet. Noch in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts lebten zwischen acht und zehn Millionen dieser Lachs-Art im Atlantik. Heute soll diese Zahl nur noch zwischen zwei und drei Millionen liegen. Setzt sich diese Entwicklung fort, wird der Atlantische Lachs in zehn Jahren zu einer gefährdeten Art werden. Und 2050 möglicherweise ausgestorben sein.

Macallan Destillerie und Besucherzentrum. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Ein Projekt zur Erhaltung der gefährdeten Atlantischer Lachse im Fluss Spey ist das Moray Firth Tracking-Projekt des Atlantic Salmon Trusts. Das 2019 gestartete Projekt untersucht, warum Atlantischer Lachs bei seiner ozeanischen Migration stirbt. Hierzu werden 800 Fische mit akustischen Tags ausgestattet. Die Speyside-Brennerei The Macallan beteiligt sich an diesem Projekt. Diese Engagement dürfte nicht überraschen. Bereits mit ihrer neu errichteten Brennerei positionierten sie sich zum Thema Nachhaltigkeit. 80 % der genutzten Energie bezieht die Destillerie aus erneuerbaren Quellen. Und die Gebäude verfügen über eines der größten Gründächer Europas. Dafür und für den Schutz der biologischen Vielfalt und der Lebensräume im Easter Elchies Estate, den Meeresschutz und eine Reihe anderer nachhaltiger Initiativen wurde die Brennerei mit dem Positive Luxury Butterfly Mark ausgezeichnet.

Serge verkostet: Weitere Ben Nevis in Erinnerung an Colin Ross

Auch heute gedenkt Serge Valentin mit einem weiteren Ben Nevis Tasting an den kürzlich verstorbenen Colin Ross. Er war lange Zeit bei der Highland-Brennerei als Distillery Manager tätig.

Die Abfüllungen dieser Session sowie ihre jeweilige Punktzahl finden Sie in der zusammenfassenden Tabelle, die dazu gehörenden ausführlichen Tasting Notes auf Whiskyfun:

Ben Nevis 10 yo 2010/2020 (46%, Signatory Vintage, Un-Chillfiltered Collection, refill butt, cask #130, 725 bottles)83
Ben Nevis 23 yo 1997/2020 (49.2%, Whisky-Fässle, hogshead)90
Ben Nevis 1996/2020 (50.4%, The Whisky Jury, refill hogshead, cask #1372, 242 bottles)90
Ben Nevis 23 yo 1996/2020 (49.3%, Hunter Laing/The First Edition for HNWS Taiwan, hogshead, cask #HL17398, 230 bottles)90
Ben Nevis 21 yo 1998/2020 (53%, Artful Dodger Whisky Collective, refill bourbon hogshead, cask #674)89
Ben Nevis 26 yo 1991/2017 (57.3%, Signatory Vintage, sherry butt, cask #2377, 599 bottles)89
Ben Nevis 22 yo 1990/2015 (60.4%, Jack Wiebers for Whiskyship Luzern, Great Ocean Liners, sherry, cask #0218, 120 bottles)87
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Video: Ralfy verkostet Glengoyne 12yo (Review #876)

In der letzten Woche stellte uns Ralfy Mitchell in seiner Review #875 den zehnjährigen Single Malt der Brennerei Glengoyne vor. Obwohl er die Destillerie durchaus schätzt, blieb er in seinen Tasting Notes verhalten und in der Benotung dezent. Heute präsentiert Ralfy uns den etwas älteren Glengoyne 12yo, und seine Verkostungsnotizen sowie die Benotung sind deutlich euphorischer.

Der Glengoyne 12yo bietet gegenüber seiner zwei Jahre jüngeren Schwesterabfüllung einige formale Vorteile, welche scheinbar zwangsläufig zu einer höheren Punktzahl führen. Abgefüllt wurde dieser Single Malt mit 43% Vol., und damit 3 % Vol. mehr. Und Glengoyne verzichtet hier sowohl auf eine Färbung wie auch auf eine Kühlfiltrierung. Wie Ralfy herausstellt, wäre der der Glengoyne 12yo mit weiteren 3 % Vol. mehr ein Kandidat für eine Punktzahl im 90er Bereich und dem Label ‚integrity malt‘. So allerdings reicht es ’nur‘ zu 88 Punkten und dem Label ‚malt‘. So einfach kann das sein.

Sein 12:28 Minuten langes Video finden Sie wie gewohnt auf Youtube und natürlich im oberen Bereich unseres Posts.

Glengoyne. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

PR: Templeton Rye Distillery bringt 10 Year Reserve Rye Whiskey als neue Standardabfüllung

Nachrichten aus den USA: Die Templeton Rye Distillery aus Iowa bringt einen neuen 10 Jahre alten Rye Whiskey auf den us-amerikanischen Markt, der aber durch seine Zugehörigkeit zu den Standardabfüllungen wohl auch den Sprung auf den europäischen Markt schaffen könnte, wo die Brennerei ja vertreten ist.

Über die neue Abfüllung, den Templeton 10 Year Reserve Rye Whiskey, und ein Programm zur Unterstützung kleiner Unternehmen, das allerdings nur für Betriebe in den USA zugänglich ist, informiert die nachfolgende Pressemitteilung:


Templeton Distillery Launches Entrepreneur’s Grant Program And 10 Year Reserve Rye Whiskey

Three Small Businesses to be Awarded $10,000 by Iowan Celebrities and Business Leaders

TEMPLETON, Iowa, May 10, 2021 /PRNewswire/ — Templeton Distillery is proud to announce the launch of the Templeton Distillery Entrepreneur’s Grant program, which will award three small businesses $10,000 each. The grants are designed to help ignite the spark of these budding companies, just like early producers in the small town of Templeton, Iowa were inspired by the idea to craft what was commonly known as „Templeton Rye“ over 100 years ago. The launch of the grant program is timed alongside the debut of Templeton’s new 10 Year Reserve Rye Whiskey, complete with a refreshed look, marking a new chapter for the brand that respects the past yet is inspired by the future.

Winners of the Templeton Distillery Entrepreneur’s Grant program will be selected by a panel of a few of Iowa’s greats, including Brandon Routh (Superman ReturnsLegends Of Tomorrow) and Hill Harper (The Good Doctor). Both originally from Iowa, they know a thing or two about the power of the state’s strong spirit. Rounding out the remainder of the panel are Keith Kerkhoff, Templeton Distillery’s co-founder, as well as the founders of beloved local Iowa-based businesses, Christina Moffatt (Crème Cupcake + Dessert) and Pernell Cezar and Rod Johnson (BLK & Bold Specialty Beverage). The period to apply will run from May 10 through July 11, 2021, with winners announced in August.  

The newest addition to the core line is the Templeton Rye 10 Year Reserve, a true expression of what American rye whiskey can become, with each release bottled from a hand-selected single barrel. The whiskey is aged a full decade in charred new American oak barrels, resulting in flavor notes of smooth, dark oak with honeyed floral notes and the distillery’s signature rye spice. Every good revival has a way of bringing history into the now, so the new 10 Year Reserve along with the 4 and 6 Year, will be featured in refreshed packaging. Together with a community that has rallied behind the brand from day one, Templeton’s new offering and look will highlight a refocus on a company that’s centered around where it comes from, as well as where it’s headed next.

„Ignited by the spark of a simple idea, early producers in the small town of Templeton, Iowa began crafting what was commonly known as ‚Templeton Rye‘ at the turn of the 20th century,“ said Templeton Distillery Co-founder Keith Kerkhoff. „Now looking to the future as Templeton Distillery, we could not think of a better way to honor this heritage than by supporting small businesses with a little help from some Iowa greats. Also, we are thrilled to introduce an even more premium offering for the fans of Templeton to enjoy when they want to sip something a bit more special.“

All US-based businesses are invited to apply for the Templeton Distillery Entrepreneur’s Grant, excluding those that sell alcohol or are owned by anyone under the age of 21. To enter, businesses will submit 250 words about why they should be considered. Entries will be judged on originality (40%), contributions to the local community (40%), and business viability (20%).

The 10 Year Old Reserve Rye presents at 104 proof with an SRP of $85 for a 750ml bottle. For additional information on the grant program and Templeton Distillery’s offerings, please visit www.templetondistilery.com and on social media at @templetondistillery.

About Templeton Distillery
Templeton Distillery has earned a reputation as a leader in high quality rye whiskey. This is something that they like to think would make the residents of Templeton, Iowa during Prohibition – themselves making whiskey and hiding it in basements – quite proud. Today, their rye is made a little differently (100 years and legal production capabilities will change how you do things). With a 95% rye / 5% malted barley mash bill, Templeton Rye is aged in new American oak barrels.

Their expanded state-of-the-art distillery opened in 2018 with plans to bring all aspects of distillation and aging in-house. This innovative production facility not only creates the opportunity for more jobs and local agriculture, but for enhanced quality control across all their whiskeys, whether it’s the flagship 6-year rye or innovation products such as the Cask Finish Series. All Templeton Rye products currently available for sale have been distilled and aged in Indiana, with blending and bottling taking place at the Templeton Distillery. Templeton Rye has three core expressions: 4 Year and 6 Year, which have received a Gold and a Double Gold medal, respectively, at the San Francisco World Spirits Competition, along with the new 10 Year Reserve, which also received the Double Gold. Learn more about Templeton Distillery by visiting www.templetondistilery.com or follow on Facebook at @TempletonDistillery, Twitter at @TempletonDist, and Instagram at @TempletonDistillery.

TTB-Neuheit: The Six Isles Blended Malt von Ian MacLeod Distillers als Batch Strength

Auch bei uns hat der The Six Isles Blended Malt von Ian MacLeod Distillers mit Malts der Inseln Jura, Skye, Islay, Mull, Orkney und Arran viele Freunde. Die, aber wohl nicht nur die, werden sich darüber freuen, dass es laut einem Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank auch eine stärkere Version des normalerweise mit 43% vol. abgefüllten Whiskys geben können.

Denn die Etiketten dort zeigen einen The Six Isles Blended Malt Batch Strength, der mit 58% Alkoholstärke abgefüllt wird. Der Blended Malt beschreibt sich selbst als eine „sensorische Reise“ durch die Inseln Schottlands. Und so sieht das Design aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Brendan McCarron als neuer Master Distiller der Distell Group offiziell vorgestellt

Über den Abgang von Brendan McCarron bei Glenmorangie haben wir ja bereits Anfang März dieses Jahres berichtet – und auch darüber, dass er den Posten als Head of Maturing Whisky Stocks unter Dr. Bill Lumsden in Richtung Distell Group verlassen wird, um dort als neuer Master Distiller zu arbeiten. Nun ist diese Personalie auch von der Distell Group, zu der die Destillerien Bunnahabhain, Tobermory und Deanston gehören, offiziell bekanntgegeben worden. Auch Scottish Leader und Black Bottle, zwei Blends der Gruppe, werden in Zukunft unter seiner Ägide entstehen.

Im Distell Team wird er gemeinsam mit Master Blender Julieann Fernandez und dem Distillery Manager von Bunnahabhain, Andrew Brown agieren.

Zum neuen Job von Brendan McCarron, der noch vor dem Fèis Ìle 2021 seinen Job antreten wird, sagte Global Brandmanagerin für Bunnahabhain, Sarah McKeeman:

 “We’re really pleased to welcome Brendan McCarron as our new master distiller and excited to introduce him to fans of the distillery on the eve of the festival, discussing Bunnahabhain and its award-winning collection of whiskies. His appointment ushers in a new chapter for the malt’s portfolio, and he’s already working on some really interesting projects which we know our community will love.”

Penderyn nimmt neue Destillerie in Llandudno ab 17. Mai in Betrieb, ab 1. Juni für Besucher geöffnet

Penderyn hat im Herbst 2019 angekündigt, auch in Llandudno im nördlichen Wales eine Destillerie bauen zu wollen. Die Baugenehmigung kam dafür vor einem Jahr, vor nicht ganz einem halben Jahr begann man, Personal für die Brennerei zu suchen.

Hier ist die dritte Brennerei von Penderyn entstanden…

Und nun stehen wir kurz vor der Eröffnung der neuen Produktionsstätte. Diese wird nämlich, so berichtet das Rhyl, Prestatym & Abergele Journal, am 17. Mai den ersten getorften Spirit in der dort installierten Faraday-Still brennen – und ab 1. Juni wird die Destillerie in der Old Board School in der Lloyd Street auch für Besucher zugänglich sein, wenn dann das Besucherzentrum aufsperrt. Dies alles – trotz Pandemie – ganz nach Plan und ohne Verzögerung.

60.000 Besucher erwartet man dort pro Jahr, aus den 9 Millionen Touristen, die Llandudno jährlich besuchen. Später im Mai wird ein Buchungssystem für Besuche online gehen (wenn wir davon erfahren, berichten wir natürlich darüber) – und anfänglich werden statt 20 nur 8 Besucher pro Tour erlaubt sein.

Einen fotografischen Blick in die neue Destillerie können Sie übrigens in diesem Artikel in Business Live werfen.

Serge verkostet: Ben Nevis – in memoriam Colin Ross

Vor einigen Tagen verstarb der langjährige Distillery Manager der Brennerei Ben Nevis, Colin Ross. Er bestimmte die Gesschicke der Brennerei über mehrere Jahrzehnte, und war zwischenzeitlich auch bei Laphroaig in dieser Position tätig.

Ihm zu Ehren verkostet Serge Valentin heute sechs Abfüllungen aus der Highland-Destillerie. Welche es sind, und welche Punktewertung sie in der Verkostung erhielten, nachfolgend in unserer tabellarischen Zusammenfassung:

Ben Nevis 10 yo 2010/2021 (56.7%, The Duchess, Shiraz cask finish, cask #1800020, 317 bottles)87
Ben Nevis 10 yo 2008/2018 ‚Batch No 1‘ (62.4%, OB, 9000 bottles)91
Ben Nevis 22 yo 1998/2020 (54.4%, Hidden Spirits for LMDW, 2nd fill sherry, cask #BN9820, 208 bottles)89
Ben Nevis 3 yo (56.6%, Whisky Hood, peated sherry bloodtub, 2019)88
Ben Nevis ‚MacDonald’s Traditional‘ (46%, OB, +/-2020)84
Ben Nevis 23 yo 1996/2020 (56.1%, Elixir Distillers, The Whisky Trail, hogshead, cask #1684)90
Ben Nevis. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Nur noch diese Woche: Gewinnen Sie jetzt 3x den neuen Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish!

Nur noch eine Woche läuft unser neuestes Gewinnspiel, etwas für Freunde rauchiger Sherryabfüllungen und solche, die es noch werden wollen: Gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland verlosen wir insgesamt drei Flaschen des neuen Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish, der neueste Whisky aus der im Süden der Insel Islay gelegenen Traditionsbrennerei.

Machen Sie also jetzt mit und wahren Sie Ihre Chancen!

Was es über die limitierte Edition von Laphroaig zu wissen gibt (die übrigens im April – völlig unabhängig von diesem Gewinnspiel – unser Whisky des Monats geworden ist), sagt Ihnen die Destillerie in nachfolgenden Beschreibungstext – in dem Sie auch den Hinweis zur Beantwortung unserer Gewinnfrage finden. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Glück beim Mitmachen und danach hoffentlich viel Freude beim Genießen!

Der Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish

Mit Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish bereichert die Destillerie Laphroaig die Liebhaber ihres unverwechselbaren, torfig-rauchigen Islay Single Malts um einen neuen und charaktervollen Whisky-Genuss: Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish vereint das unvergessliche Aroma des Laphroaig 10 Jahre mit den süßen, aromatischen Noten von Oloroso-Sherry-Fässern.

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Laphroaig (gälisch für „schöne Senke an der weiten Bucht“) zählt zu den traditionsreichsten Whisky-Marken. Die 1815 auf der schottischen Insel Islay („eye-la“) gegründete Destillerie feiert bis heute ihr jahrhundertealtes Erbe. Hier wird ein Teil des Gerstenmalzes in der Brennerei selbst über Torffeuer getrocknet, was diesem Whisky sein außergewöhnlich reiches, intensiv torfiges Aroma verleiht. Das besondere Torfmoor der Insel mit seinem reichen Anteil an Torfmoos sowie das milde Klima, die erstklassige Gerste und das weiche Wasser Islays tragen in Verbindung mit dem Wissen der Master Distiller zum einmaligen Geschmack des Laphroaig Single Malt bei. 1994 wurde Laphroaig zum Hoflieferanten des englischen Königshauses ernannt, seither ziert das königliche Wappen jedes Laphroaig-Etikett. Die Marke Laphroaig gehört zum Portfolio der Beam Suntory Inc.

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Durch das Sherry Oak Finish bietet die neue Abfüllung der Islay-Brennerei allen Freunden des unvergleichlichen Laphroaig- Geschmacks ein neues, fein abgestimmtes Single-Malt-Erlebnis. Die in gelblichen und rötlichen Brauntönen leuchtende Farbe des Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish ist ein Vorbote auf den vollmundigen Geschmack. Die Süße von Manuka-Honig, Melassetoffee, Ahornsirup sowie medizinischen Noten paart sich mit Aromen von Räucherspeck und raffinierten Holznoten und verleiht dem starken Laphroaig-Charakter eine neue Facette.

Die Tasting Notes bringen diese harmonische Balance auf den Punkt:

Aroma: Süß und torfig mit medizinischen Noten von Manuka-Honig, Mullbinden, antiseptischer Lotion und intensivem Nelkenaroma, aber auch Noten von Räucherspeck. Ein unverwechselbarer Charakter von Leder, Jod und Kiefernteer.

Geschmack: Süß und aromatisch, mit reichhaltigen Noten von Wachs und Möbelpolitur, gefolgt von Melassetoffee, Ahornsirup, dunkler Bitterschokolade, kombiniert mit Bleistiftspänen, Kiefernnadeln und nach Zedern duftenden Holznoten.

Nachklang: Der lange Nachklang ist süß und würzig, mit Kastanienhonig und anhaltenden antiseptischen Aromen.

„Wir freuen uns sehr, unseren einzigartigen Sherry Oak Finish präsentieren zu können. Er verbindet den unverwechselbaren Geschmack unseres legendären Laphroaig 10 Year Old mit den süßen Noten des Oloroso-Sherry-Fasses. Die perfekte Ergänzung jeder Whisky-Sammlung und eine exzellente Erweiterung unseres Laphroaig-Sortiments.“

MASTER DISTILLER JOHN CAMPBELL

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John Campbell, Distillery Manager Laphroaig

Und so gewinnen Sie eine der 3 Flaschen des neuen Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish:

Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: In welchen Fässern erhält der neue Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak sein Finish?

a. Weißwein
b. Oloroso-Sherry
c. Bourbon

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Laphroaig“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 16. Mai 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 17. Mai 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Beam Suntory Deutschland versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Laphroaig“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. Mai 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 17. Mai 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Beam Suntory Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: SEVEN SEALS Spirituosen-Erfolg bei The European Spirits Challenge 2021

Bei der Blindverkostung der European Spirits Challenge 2021, bei der Spirituoseneinkäufer prominenter Firmen weder über das verkostete Produkt noch den Preis desselben Bescheid wissen durften, und auch eine Diskussion untereinander nicht erlaubt war, konnten die Whiskys von SEVEN SEALS gleich drei Goldmedaillen gewinnen.

Mehr zu diesem Erfolg hat uns das Schweizer Unternehmen in der nachfolgenden Pressemitteilung für unsere Leser übermittelt:


SEVEN SEALS Spirituosen-Erfolg bei The European Spirits Challenge 2021

SEVEN SEALS hat gerade die Spitze der Branche bei einem von Europas wichtigsten Spirituosenwettbewerben erreicht.

„Das sind großartige Neuigkeiten“,

berichtet Oliver Schneider, Head of Marketing.

„Wir arbeiten sehr hart daran, die absolut besten Whiskys und Spirituosen herzustellen. Das ist unsere Passion und unser Leben!“

Mara Pereira, European Spirits Challenge Judge, kommentierte:

„Die Blindverkostung war extrem inspirierend und ich bin sehr glücklich, dass ich mein Wissen und meine Erfahrung einbringen konnte.

Oliver Schneider fährt fort…

„Die von der European Spirits Challenge angewandte dreifache Verkostungs-Methode bedeutet, dass die Juroren keine Informationen über die Proben, die sie verkosten, haben dürfen. Sie können die Flasche nicht sehen. Sie wissen nicht, aus welchem Land sie stammt. Sie haben keinen Hinweis auf den Preispunkt. Außerdem diskutieren sie ihre Gedanken nicht gemeinsam. Das bedeutet, dass der Gewinn einer Goldmedaille der European Spirits Challenge 2021 eine RIESIGE Ehre ist, und wir haben drei davon gewonnen. Jetzt teilen unser ganzes Team und alle unsere Unterstützer unseren Sieg. Wir danken allen für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in uns.“

Die prominentesten Spirituoseneinkäufer Europas versammelten sich unter dem ikonischen Blick des London Eye. Tausende Proben aus 21 Ländern lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die aufregendsten Spirituosen der Welt kämpften darum, die anspruchsvollen Juroren der European Spirits Challenge zu beeindrucken, darunter hochrangige Vertreter von The Ritz Hotel, Bibendum und Venus Wine & Spirit Merchants PLC.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (231)

Willkommen zur  231. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 231 finden Sie einen Podcast und zwölf neue Videos:

Podcast We talk Malts Folge 40 Wir bewerten Whisky!

The Malthead – Tullibardine The Murray Double Wood

Whisky Enjoy – Jack Daniel’s Single Barrel Barrel Strength

Whisky Plausch – Currach (Kombu Seaweed Casks)

Whisky Evening – Glendronach Traditionally Peated

Malte talks Malts – Fettercairn – 22 Jahre

Malt Mariners – Ben Bracken Islay Malt 27 Jahre (LIDL)

Pat Hock – Powers John’s Lane 12

https://youtu.be/meyWfV7wie0

WhiskyJason – The Glenlivet Illicit Still 12 Jahre

Malts and Metal – Glencadam 21, An Cnoc 24 Jahre

Friendly Mr. Z. – St Kilian Fass Nummer 1

The Whisky Waiter – The Dalmore King Alexander III

World Wide Whisky – Glenmorangie Signet


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Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 23)

Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

hier geht es zur Folge 22

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 23)

Nicht mehr ganz taufrisch kletterte ich aufs Rad und fuhr direttissima zur Rampe der Caledonia Fähre zurück. Wieder das gleiche Spiel, diesmal zurück über den Sund aufs Festland. Angelandet am brachial in die Landschaft betonierten Pier, stieg ich eilends in den Sattel und versuchte vor den beiden mitgefahrenen Tanklastern der Glasgower Whiskyspedition Mundell Ltd. die erste Anhöhe zu erklimmen. Doch mein Vorsprung war zu gering, gewiss war ich auch schon zu ausgepowert, so dass ich im Dieseldunst der PS-Giganten hustend aufwärtsstrampeln musste. Erst als sie sich aus ihrer Abgaswolke davon gestohlen hatten, umarmten mich wieder gute Luft und der Frieden des Alleinseins.

Nach acht Kilometern war Schluss mit lustig, vorbei war es mit dem Komfort.

An der Einmündung zur geschäftigen A 83 entlang der Westküste von Kintyre wurde mein verpenntes Sträßlein jäh aus dem Schlaf gerissen. Ab sofort musste ich die Verkehrsdichte einer Autobahn auf der Enge einer Landstraße erdulden. Zum Glück nicht lange, denn bereits nach drei Kilometern fand ich den Hinweis auf einen Radweg, der im Gebüsch parallel zur Autostraße verlief. Die frisch geteerte Trasse war so neu, dass sie kartographisch noch nicht erfasst war, aber das scherte mich nicht, da ich eh ohne papierene Radkarte unterwegs war.

Natürlich musste ich mich orientieren und in der Fremde zurecht finden, allerdings dienten mir dazu der Sonnenstand, Hinweisschilder oder auch die Auskunft der Einheimischen vor Ort. Wenn ich mal in einem Labyrinth verloren ging, dann nutzte ich als letzte Möglichkeit die digitale Standortbestimmung meines Handys. Doch der Rückgriff auf das GPS von unterwegs kam nur in Frage, wenn ich mich mal so richtig verfranzt hatte, was vor allem im urbanen Kosmos oder im Wirrwarr der Ausfallstraßen großer Städte vorkam. In der Regel bereitete ich mich gründlich und rechtzeitig vor. Immer am Vorabend brütete ich über dem GPS Routenplaner und notierte auf einem Zettelchen die Namen der nächsten Orte, die Kreuzungen und die Abbiegungen, die ich am nächsten Tag auf einer möglichst radgerechten Route nehmen musste. Diesen Spickzettel trug ich in der Brusttasche bei mir und zog ihn im Notfall sogar im Fahren heraus.

An der Kreuzung zur A 83, die den Islay-Verkehr von und nach Glasgow lenkt, stand auf dem schwarzweißen Straßenschild: Tarbert, darunter Ardrishaig und die Distanz von 32 Meilen. Im ersten Augenblick hörten sich 32 Meilen bis Tarbert lässig an und ich sagte zu mir, das reißt du schnell mal runter. Aber kaum, dass die grauen Zellen zu rechnen anfingen und als unumstößliches Ergebnis auf ganze 51 Kilometer kamen, verließ mich der Elan und augenblicklich fühlten sich die Beine bleischwer an. Ich überlegte: 32 Meilen bis Tarbert, das wäre die kürzeste Entfernung, allerdings eingekesselt in die Hektik des Autoverkehrs. Doch was bot sich mir für eine Alternative? Ja, es gab sie, die untergeordnete B 8024, auf der der Caledonia Cycle Path, auch National Cycle Route 78 genannt, verlief. Auf dieser ruhigeren Radroute würde sich allerdings die Strecke auf 64 Kilometer summieren. Wir hatten bereits späten Nachmittag und bis zur Dämmerung war mein Zeitfenster nicht größer als drei Stunden. Dieses Zeitlimit gab mir zu denken. Nun ja, acht Meilen Unterschied, das hörte sich weiß Gott nicht wie eine Tour de France-Etappe an. Richtig, aber wenn man schon so viele Meilen wie ich an diesem Tag zurückgelegt hat, dann zählt jeder Meter.

Für ein mit dem metrischen System großgewordenes Gehirn ist das Umdenken von Kilometer in Meile, von Meter in Yard und von Kilogramm in Pfund eine mühsame Schädelübung. Als ich die ersten Tage von Edinburgh nach Glasgow am Union Canal entlangfuhr, nahm ich die Meilendistanz von einem Ort zum nächsten noch auf die leichte Schulter. Vermutlich, weil ich die angelsächsische Extrawurst nicht annehmen wollte, nahm ich sie unreflektiert 1:1 wahr. Tatsächlich aber erstreckt sich eine Meile auf einer Länge von 1609 Metern, also nicht viel weniger als das Doppelte an Entfernung.

Unschlüssig schaute ich in den Himmel, würde das Tageslicht noch ausreichen? Längst hatte die Sonne den Zenit überschritten und es ging bereits auf 5.00 p.m. zu. Besser, ich wählte die kürzere Strecke, die Autostrecke, auch wenn der Stoßverkehr von PKW und LKW mit Bulkwhisky, Gerste oder Versorgungsgütern aller Art aus Campbeltown und Islay heftig an den Nerven zerren würde. Aber weitere 51 Kilometer waren an diesem langen Tag, mit dem Abstecher nach Arran, und einer Verkostung wirklich mehr als das Höchste der Gefühle. Schließlich musste ich ja auch noch an die Quartiersuche denken.

Gut, inzwischen hatte ich eine beachtliche Kondition aufgebaut, aber weitere 51 Kilometer bis nach Ardrishaig am Ufer von Loch Tyne waren für den Rest von Nachmittag ein überaus ehrgeiziges Ziel. Kurzentschlossen schminkte ich mir die verkehrsarme, 14 km längere Strecke auf der Radroute 78 ab und wählte den Autostress auf dem kürzesten Weg nach Loch Fyne.

Loch Fyne ist ein ziemlich altes Gewässer – entstanden vor 200 Millionen Jahren. Über eine unvorstellbar lange Zeit war der Loch von einem zwei Kilometer starken, sich unendlich langsam bewegenden Eispanzer in die Landschaft gefräst worden und zwar so tief, dass er Teil des urzeitlichen Tethysmeers wurde. Nach dem Abschmelzen der Gletscher hoben sich einst die befreiten Erdschichten und senkten sich nie wieder auf das Niveau des Meeresspiegels ab. Dieser Lifteffekt hatte zur Folge, dass aus Loch Fyne ein tiefer Binnensee wurde, der sein Süßwasser seitdem aus ober- und unterirdischen Flüssen bekommt. Aber nicht nur Loch Fyne wurde so geschaffen, sondern alle Firths, Lochs und Lochans, alle Buchten, Seen und Seechen entlang der schottischen Küste. Loch ist übrigens ein Begriff aus dem Gälischen und stammt vom lateinischen lacus ab, was See bedeutet. Diese Begriffsdefinition und mehr hatte ich einst in Latein unter Kopfzerbrechen lernen müssen.

Am Westufer von Loch Fyne radelte ich staunend entlang, immer wieder zog das Ostufer meine Blicke auf sich. Drüben über dem fernen Ufer schwebte bereits der Dunst des Abends. Über dem Wasser stiegen die ersten rauchzarten Schleier empor und nahe bei mir wuchsen die Schatten der Uferbäume in die Länge. Kaum merklich verdunkelte sich der Loch, und als seine Wellen vom Abendwind weiße Kämme aufwarfen, wähnte ich mich in einer erwachenden Zwischenwelt: halb Erde – halb Meer. Beim Queren der Landschaft von Argyll and Bute spürte ich noch immer die Eiszeit, die vulkanische Erruption. Überhaupt, das Land, das ich durchfuhr, atmete noch immer die urzeitliche Energie.

Im verlöschenden Abendlicht querte ich einen Landstrich rollender Hügel, deren weiche Silhouette mir den Atem nahm. Aber auch die Auffahrten, die sich nun häuften, ließen mich auf ihre Art und Weise staunend schauen. Während mein Blick vagabundierte, hämmerte das Herz maschinengleich und trotz der abendlichen Kühle rann mir der Schweiß von der Stirn. Noch kam ich zügig voran, dank meines treuen Begleiters und Freunds, des Atlantikwinds, der von Irland herüberwehte.

Tarbert durchfuhr ich ohne Halt, und gleich hinter dem Ortsende sah ich mich verwirrt in alle Richtungen um – war ich an der spanischen Riviera gelandet? Ab jetzt rückte die A 83 bis auf wenige Meter an die Sandstrände von Loch Fyne heran, und ich hätte mit dem rechten Fuß ins Wasser patschen können. Der Blick über den zur Ruhe gekommenen Wasserspiegel sorgte für Gleichklang beim stetigen Pedalieren auf rauhem Asphalt. Aber wenig später war mit dem Vagabundieren wieder Schluss: höllisch musste ich achtgeben, dass mich der dichte Verkehr nicht in den vermüllten Straßengraben abdrängte.

Hinter Erines wurde es richtig eng, aus Sicht des Autoverkehrs wurde ich zum Hindernis, denn nur bei freier Gegenfahrbahn konnte er mich überholen. Auf keinen Fall wollte ich einen Unfall riskieren, also trat ich schneller und nahm dafür ein Brennen in den Oberschenkeln in Kauf. Um alles in der Welt wollte ich die enge Passage rasch hinter mich bringen. Von wegen absteigen und die Steigung zu Fuß meistern! Für einen Radfahrer, der neben seinem Vehikel ging, war kein bißchen Platz. Die Straße und ich als ihr Sklave mussten über einen Felsriegel hinweg, da half kein Vertun. Wenig später kam es richtig dicke: Achtung 12 % Steigung warnte ein rotweißes Schild.

Zwar stand alle hundert Meter in verschobener, schmutzig weißer Schrift „slow“ auf dem ausgewalzten Asphalt, aber viele hielten sich nicht an diese Aufforderung und wieder einmal wurde deutlich, dass die Langsamkeit zur Philosophie des Cyclisten, nicht aber zu der des Motoristen gehört. Gewiss wollten alle, die mich mit Karacho überholten, noch vor Einbruch der Nacht in Glasgow sein. Am Scheitel der aufwärts führenden Kurve hoffte ich inständig, dass es gleich wieder abwärts ging – aber nein, ich musste weiter, weiter bergauf. Kaum, dass der Puls hochschnellte und der Schweiß von der Stirn brennend in die Augen tropfte, begann ich mit mir zu hadern: warum dieser Ehrgeiz, warum bist du nicht in Tarbert geblieben?

Viele Radfahrer und Sportler ärgern sich über den inneren Schweinehund, ich ärgerte mich über seinen Gegenspieler, den Ehrgeizling. Ohne Frage, ich hatte mich überfordert. Sollte ich auf der Stelle kehrtmachen und nach Tarbert mit Schwung zurückfahren? überlegte ich ernsthaft. Aber was hieße das für den folgenden Tag?

Die Tortur nur aufschieben!

Sollte ich auf der Stelle eine Trinkpause einlegen? Nicht einmal das ging, dafür fehlte der Platz, die Uferböschung endete jäh am Straßenrand. Angestrengt fuhr ich weiter und weiter und bilanzierte missmutig, dass ich mir mit meinem Draufgängertum bis dahin eine Distanz von 95 Kilometern eingebrockt hatte. Und die Tagesetappe war immer noch nicht vollendet. Zum Glück blieb es am Abend bereits länger hell. So erreichte ich, zwar unterkühlt, aber unfallfrei, gegen 20 Uhr das grau in grau daliegende Ardrishaig. Eigentlich wollte ich es nun gut sein lassen, aber im 1300-Seelen-Dorf fand ich nirgendwo ein Hotel oder ein B&B.

Im Tante-Emma-Laden von Ardrishaig, wo ich eine Flasche Wasser und eine Packung Kekse kaufte, meinte die Kassiererin, in Lochgilphead würde ich gewiss eine Unterkunft finden. Also weiter, weiter nach Norden ins Argyller Land hinein. Fünf Meilen später ebbte der Autoverkehr ab und ich konnte endlich wieder abgasfreie Luft atmen. Am Ende des Lochs zweigte rechter Hand der Schwerverkehr nach Glasgow ab, während ich geradeaus weiterfuhr. An einem Kriegerdenkmal kam ich vorbei, und als ich in meiner Erschöpfung die steingemeißelte Huldigung gefallener Veteranen passierte, kam mir der Gedanke, dass ich müder Krieger eigentlich auch eine Ehrung verdient hätte. 

Völlig fertig von einem dreizehnstündigen Satteltag, landete ich in einem Straßendorf, dessen staubgraue Fassaden von rußigen Schlieren, schimmeligen Regenflecken und wuchernden Moospolstern gesprenkelt waren. Auf dem Zahnfleisch hatte ich mich hinter Lochgilphead die letzte Steigung hinaufgequält. Inzwischen war mir alles egal, nicht das geringste Verlangen nach Komfort keimte noch in mir – nur noch die kaputten Knochen ablegen und unter einer warmen Decke verschwinden!

Abgesehen von der Begegnung mit dem Ehrgeizling und der daraus resultierenden Erkenntnis, in Zukunft die Kräfte besser einzuteilen, lernte ich an jenem langen Fahrtag das Für und Wider einer permanenten Erreichbarkeit kennen. Der digitalen Revolution war es zu verdanken, dass ich einen Reifenabdruck im hintersten Winkel von Schottland hinterließ und dem Internet meine Route und mein Tempo unbeabsichtigt mitteilte.

Aus meiner Jugend kannte ich eine derartige Verfügbarkeit nicht. Auf meinen früheren Reisen per Autostop nach Spanien und Nordafrika schickte ich Briefe oder Postkarten, geschmückt mit exotischen Briefmarken, an Familie und Freunde. Und von Zuhause erhielt ich, wenn ich mal wieder für vier, fünf Wochen unterwegs war, eingeschriebene Zeilen von meinem Vater oder meiner Freundin als poste restante in Malaga, Tunis, Algier oder Rabat.

Heute funktioniert die weltweite Kommunikation mit einem Klick, einem Wusch, und die WhatsApp-Botschaft, gesprochen oder geschrieben, ist gleich tausende von Kilometern geflogen. Genauso gut klappt es mit dem Versenden von Bildern. Aber eben auch die weniger erfreulichen Nachrichten, Nachrichten über Steuernachzahlungen oder Krankheiten von Verwandten und Freunden, über die Mätzchen der zurückgelassenen Freundin, also über Bedrückendes, erreichten mich an diesem Fahrtag und saßen mir während der stundenlangen Beinarbeit wie eine Zecke im Nacken.

(zur nächsten Folge)

PR: Neu von Dramful! – Croftengea 13yo Charity Edition 1/2

Unabhängige Abfüller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind ein integraler und wichtiger Bestandteil der heimischen Whiskyszene – und es freut uns immer wieder, neue Abfüllungen von Ihnen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen.

Solch ein Abfüller ist Dramful! – Malt Connection, und nach ihrem „Heart of Peatness“ bringen sie nun eine neue, zweiteilige Serie, die auch einen wohltätigen Zweck unterstützt. Mehr darüber und über die erste Abfüllung, einen 13 Jahre alten Croftengea, im nachfolgenden Infotext, den uns Dramful! geschickt hat:


Neu von Dramful! – Croftengea 13yo Charity Edition 1/2

Nach „Heart of Peatness“ meldet sich Dramful! – Malt Connection nun mit einer neuen Einzelfassabfüllung zurück. 

Hiermit wird eine schöne Spendenaktion verbunden, die auch für zukünftige Abfüllungen fester Bestandteil bleiben soll.

Mit www.dramful.com steht nun auch eine eigene Website inkl. Shopsystem parat.

Das neue Bottling wird als zweiteilige „Charity Edition“ erscheinen. Beim ersten Teil handelt es sich um einen 13-jährigen, im Bourbon-Hogshead gereiften Croftengea – eine der rauchigen Varianten aus dem Portfolio der in den Highlands liegenden Brennerei Loch Lomond. 

Das Tasting von Part 1 lässt sich wie folgt beschreiben:

„Süße erdige Rauchschwaden erreichen die Nase zuerst, gefolgt von Sahnebonbons, Weingummi, Haferkeksen, flambierte Ananas, Physalis und reifen Pfirsichen.

Am Gaumen präsentiert er sich sehr vollmundig und cremig mit Marzipan, verbrannten Marshmallows, feinen getrockneten Kräutern und Obstkuchen mit Aprikosen.

Der Abgang ist lang mit süßen Torfnoten, Getreide, Zimt und leicht gerösteter Eiche“

Der restliche Teil des Fasses wird derzeit noch in einem 1st Fill Tawny Octave nachgereift und voraussichtlich im Laufe des Jahres als Part 2 veröffentlicht. 

Die Motive der jeweiligen Teile sind handgezeichnet und sollen die Spendenaktion visuell untermalen. 

Die Spende unterstützt die 2011 gegründete „Hardcore Help Foundation“, die beispielsweile im Gesundheitswesen, der Bildung sowie der Obdachlosen- und Katastrophenhilfe tätig ist. 

Zu einem fairen Preis von 72,90€ zzgl. Versand ist die Flasche ab sofort im Webshop und bei teilnehmenden Händlern erhältlich. 

Eine Spende in Höhe von 5,- Euro ist bereits im Verkaufspreis inbegriffen.

Aktuelle Informationen rund um Dramful! sind auf der Facebookseite sowie über den Newsletter der Website zu bekommen.