Kirsch Import vermeldet in der heutigen Aussendung einen Neuzugang aus Japan: Mars Tsunuki Peated heißt die zweite Abfüllung der Destillerie Mars Tsunuki. Alles Weitere zu diesem neuen Bottling finden Sie in der folgenden Aussendung:
Feuer und Flamme für Mars Tsunuki Peated: Die lang ersehnte, zweite Abfüllung der Destillerie ist da
Zwei Destillerien, drei Fasslager, eine Marke: Mars destilliert abwechslungsreiche Ranges an hochwertigen Single und Blended Malts – in drei verschiedenen Klimazonen Japans.
Kiefernbäume, frische Bergluft und am Horizont die imposante Hügelkette der japanischen Alpen: Mars Shinshu, der Stammsitz der Brennerei, liegt in Japans kalt-feuchten Alpen. Mit ihren 798 Höhenmetern ist sie die höchstgelegene Destillerie des Inselstaates. Der Standort am Fuße des Gebirges ist bewusst gewählt: Kristallklares Quellwasser aus den Bergen fließt hier über mineralreiches Granitgestein und bildet eine natürliche Qualitätsgrundlage für den Whisky von Mars Shinshu. Das alpine Klima ist geprägt von kalten Temperaturen, Nebel und heftigen Schneefällen im Winter. Die bis zu -15°C sorgen so für einen besonders langsamen Reifeprozess der in Pot Stills nach Entwürfen der Brenner-Legende Kiichiro Iwai destillierten Whiskys.
Im völligen Kontrast dazu lässt Mars Whisky im Fasslager auf der Insel Yakushima, im Süden des Japans, reifen. Ein lokales Sprichwort besagt, es regne 35 Tage im Monat auf dem grünen Eiland. Entsprechend hoch ist die Luftfeuchtigkeit: Bei bis zu 76 Prozent entwickelt der Mars Whisky während seiner Reife ausgeprägt maritime Noten. Die gehaltvollen Experimente mit den verschiedenen Klimazonen des Landes komplettiert Mars mit einer zweiten Destillerie. Tsunuki liegt in Japans subtropischem Süden. Bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 70-72 Prozent und Temperaturen zwischen -2 °C und 36 °C interagieren Destillate hier intensiv mit dem Fass.
Durch die Kombination aus individuellen Destillerien und Fasslagern in verschiedenen Klimazonen gelingt es Mars, komplexe Whiskys hervorzubringen, die Genießer immer wieder aufs Neue zu überraschen wissen:
Die Experimentierfreude von Mars basiert auf der über 100-jährigen Spirituosen-Expertise des Unternehmens. Nach Japans Whisky-Boom der 1960er bis 1980er Jahre erlebte Mars Shinshu wie viele der zahlreich entstandenen Destillerien eine Talfahrt und war 1992 gezwungen, die Produktion einzustellen. Mitte der 2000er feierte das Unternehmen dank der gestiegenen Nachfrage nach japanischem Whisky ein Comeback – und eröffnete 2016 den Standort in Tsunuki, um den Bedarf decken zu können.
Knapp fünf Jahre sind ein Wimpernschlag in der Whiskywelt. Aus Tsunuki haben Genussmenschen weltweit daher erst eine einzige Abfüllung feiern können, Tsunuki The First. Jetzt legt Mars nach und erfüllt damit nicht nur die Hoffnungen von Fans der Destillerie, sondern auch von Freunden getorfter Single Malts. Tsunuki Peated heißt der Neue und macht seinem Namen alle Ehre. Weich und torfig entfaltet der Single Malt Japanese Whisky bei erhöhter Trinkstärke von 50% vol. harmonische Noten von Honig und Gerste, Apfel und Rauch.
Mars Tsunuki Peated
Single Malt Japanese Whisky
Dest. 2016-2017 Abgef. 2020 Fasstyp: Fässer aus amerikanischer Weißeiche 50% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Der neue Dokumentarfilm „Chasing Whiskey – The Untold Story of Jack Daniel’s“ wird am 9. April auf verschiedenen Streaming-Kanälen uraufgeführt. Der Film von Regisseur Greg Olliver begleitet unter anderem, so die englischsprachige Pressemitteilung, Tim Matheson, Shooter Jennings, Eric Church, John Grisham, Tina Sinatra und weitere auf ihrer mehr als 57.000 Meilen langen Reise durch fünf Länder und 16 Zeitzonen. Der Film wird in den nächsten Formen auf verschiedenen Plattformen erhältlich sein. Eine genaue Auflistung finden Sie in der folgenden Presseaussendung, ebenso wie einen Trailer und das Plakat zum Film:
‘Chasing Whiskey’ Documentary Brings the Untold Story of Jack Daniel’s to Apple TV, Google Play and others – April 2021.
Journey Across the Globe With Director Greg Olliver, Pop Culture Icons and World-Famous Musical Artists To Discover the Heart and History of Jack Daniel’s Tennessee Whiskey
NASHVILLE – March 31, 2021 – The new documentary “Chasing Whiskey – The Untold Story of Jack Daniel’s” premieres across streaming channels on April 9. More than a simple narrative of the origins and impact of Jack Daniel’s, the documentary joins Tim Matheson, Shooter Jennings, Eric Church, John Grisham, Tina Sinatra and more, on a 57,000 mile journey across five countries and 16 time zones that is equal parts thought provoking, insightful, moving and hilarious.
Movie City Films, in association with Evolve Studios, present “Chasing Whiskey” for $9.99 for HD/SD purchase and $4.99 for HD/SD for rental on Video-On-Demand and the film will be available on Apple TV, Google Play, VUDU, Comcast Xfinity, Dish Network and Direct TV in the coming weeks.
“Why is whiskey so intertwined with popular culture, and how did Jack Daniel’s become the most iconic whiskey brand in the world? These are some of the questions we were asking as we began our journey on “Chasing Whiskey”. Fortunately, no matter where we went – from Tennessee to Japan to Cuba to the outback of Australia – and even Scotland – we always found someone who had a compelling, personal story to tell about Jack,” said director Greg Olliver. “With unprecedented access that was given to us by Jack Daniel’s, we uncovered surprising stories that began even before Jackstarted making his own whiskey. We’re proud to present this insightful, whiskey-infused adventure that tells the story of Jack that’s been 150+ years in the making.”
From the small town of Lynchburg, Tennessee, where every drop of Jack Daniel’s is made, to the outback of Australia, from Beverly Hills to the streets of Havana, Cuba, “Chasing Whiskey” documents a cultural exploration into why a world of people identifies with a distinctly American brand. Through it all, Jack Daniel’s serves as the compass on a journey that offers a unique glimpse into humanity, shared values and differing views, dreams and delusions.
Das Bremer Spirituosen Contor, deutscher Importeur für Abfüllungen von Douglas Laing & Co. , kündigt in ihrem heutigen Pressetext die Scallywag Easter Edition No.5 an. Hier alle Infos dazu, die wir mit der Pressemitteilung erhalten haben:
Wenn der Hund die Löffel spitzt…
ScallywagEaster Edition No. 5 versüßt das Osterfest
Bremen, 01. April 2021. Das schottische Familienunternehmen Douglas Laing & Co. versendet österliche Grüße und veröffentlicht die auf 600 Flaschen limitierte, Scallywag Easter Edition No. 5, exklusiv für Deutschland. Bereits zum fünften Mal bekommt der kleine Foxterrier der Familie Laing die Hasenohren aufgesetzt. Auch in diesem Jahr ist der Speyside Blended Malt, mit einem extra hohen Anteil Sherryfass gelagerter Whiskys, genau der richtige Begleiter zum Osterfest.
Die Ausstattung der limitierten Abfüllung präsentiert den Familienhund der Laings mit niedlichen Osterhasenohren und einem kleinen Halstuch inmitten bunter Ostereier und frühlingshaften Blumen. Ganz in Douglas Laing Tradition wurde bei der Abfüllung auf jegliche Kältefiltration oder Färbung verzichtet.
Cara Laing, Director of Whisky des Familienunternehmens, hierzu:
„Inmitten hellerer und fröhlicherer Tage freuen wir uns, die fünfte Scallywag Osteredition, exklusiv für Deutschland, zu enthüllen! Für diese spezielle Abfüllung unseres Speyside Malts haben Fred und ich uns zusammengetan, um einen einzigartig vollmundigen und fruchtigen Scallywag zu kreieren, der perfekt zu Schokoladeneiern an einem herrlichen Frühlingstag passt. Frohe Ostern!“
Die Scallywag Easter Edition No. 5 ist ab sofort im ausgewählten Fachhandel erhältlich.
SCALLYWAG EASTER EDITION NO. 5 in der 0,7-Liter-Flasche; 48,0 % Vol.; UVP: 47,99 Euro
Tastingnotes:
Oh, du süße Versuchung! Fein, süße Sherrynoten in der Nase werden am Gaumen von einer wahren Geschmacksexplosion von süßen Sommerfrüchten und cremiger Schokolade abgelöst und machen Scallywag Easter Edt. No. 5 zum perfekten Begleiter zur kleinen Nascherei.
In Ahascragh, in der Mitte Irlands im Galway County gelegen, baut die McAllister Distillers Ltd. das alte Mühlengebäude an der Main Street in eine Whiskey- und Gin-Craft-Brennerei um. In einem Video, welches Sie im oberen Bereich dieses Posts sowie auf Youtube finden, stellen Gareth und Michelle McAllister das Gebäude und ihre Vision der McAllister Distillery Ahascragh vor. Die notwendigen Genehmigungen erteilte der Galway County Council im letzten Oktober (wir berichteten). Und wenn wir die Bilder auf Facebook richtig interpretieren, haben zumindest die Arbeiten am The Old Mill Shop and Café bereits begonnen.
Die Brennerei startet nun ihr Fassprogramm unter dem Namen The Ahascragh Distillery Founders Cask Programme. Einzelpersonen, Familien, Gruppen von Freunden, Clubs oder Unternehmen haben jetzt die Möglichkeit, ein eigenes Fass Whiskey der McAllister Distillery Ahascragh zu erwerben. Alle Informationen zum The Ahascragh Distillery Founders Cask Programme erhalten Sie in einer Broschüre, die Sie nach Angabe einer Email-Adresse auf der Website der Brennerei erhalten. Das Ahascragh Distillery Founders Cask Program läuft bis voraussichtlich Mitte 2023, dem Ende des ersten Produktionsjahres.
Gleich mehrere Faktoren haben die schottische Whiskyindustrie in den letzten 12 Monaten in eine veritable Krise getrieben: Durch die Pandemie sind wichtige Absatzmärkte und vor allem der Global Travel Retail enorm geschrumpft (siehe unseren Bericht hier), der Brexit hat zusätzlich den wichtigen Markt Europa de facto marginalisiert (auch darüber haben wir bereits berichtet), und als wäre dies nicht schon schlimm genug, ist durch den Einbruch des internationalen Warenverkehrs und den damit verbundenen verkleinerten Transportkapazitäten von der Öffentlichkeit bislang unbemerkt auch der Nachschub an für die schottische Whiskyindustrie verwertbaren Fässern rapide zurückgegangen.
Fässer sind für die schottische Whiskyindustrie von Jahr zu Jahr teurer geworden – jetzt sind die Preise explodiert, selbst für die bislang noch günstigen Weinfässer
Dieses Konglomerat an Problemen ist nicht nur für die momentane Absatzlage fatal, sondern wird seine Wirkung in Zukunft noch drastischer entfalten. Die SWA (Scotch Whisky Association) hat in einem der Redaktion vorliegenden internem Papier prognostiziert, dass in spätestens vier Jahren durch die während des letzten Jahres kaum zurückgefahrene Produktion ein „Whiskysee“ entstehen würde, der durch die exorbitante Verteuerung der so knapp gewordenen Fässer viel zu teuer für den Markt und damit unverkäuflich würde.
In einer Krisensitzung Anfang Februar haben sich Repräsentanten der großen Destillerien und ihrer Konzernmütter darauf geeinigt, mit einem bislang einzigartigen konzertierten Vorgehen zwei Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen: Die Überproduktion und den Mangel an Fässern. Man hat sich angesichts der krisenhaften Lage darauf geeinigt, einen Teil der Whiskyproduktion von 2020, der nun fast für ein Jahr bereits in Fässern reift, zu vernichten und die dadurch freiwerdenden Fässer als preisdrückendes Element wieder in den Produktionskreislauf zurückzuholen. Das betrifft sowohl Single Malt als auch Grain Whisky.
Mit dieser Vernichtung von Lagerbeständen im „passenden“ Alter will man seitens der schottischen Whiskyindustrie Druck aus den Entwicklungen des Whiskymarkts herausnehmen, wenn er nach dem Abflachen der Pandemie und nachdem sich die Wirren im Außenhandel, verursacht durch den Brexit, gelegt haben, wieder ins Wachstum dreht. Man hofft dadurch, das Heft wieder selbst in die Hand nehmen zu können und eigene Steuerungsmaßnahmen effektiver zu machen.
Wie aber dazu vorgehen? Als man in der eigens eingerichteten „Operation Vanish“ genannten Arbeitsgruppe nach Wegen suchte, wie man diese Vernichtung des Spirits durchführen sollte, zog man zunächst eine Nutzung als Industriealkohol in Betracht, was aber durch die Lagerung in Holzfässern nicht mehr in der nötigen Reinheit möglich gewesen wäre. Auch Gespräche mit der Abwasserwirtschaft zeigten bald, dass eine stille Entsorgung über Klärwerke nicht möglich wäre (auch in Deutschland, wo im Gegensatz zu Schottland nicht junger Spirit, sondern abgelaufenes Bier das Problem ist, warnen Klärwerke vor dem Entsorgen des Gerstensaftes auf diesem Weg – Der SPIEGEL Online berichtete darüber).
Schließlich fand man mit der Hilfe von Experten aus der chemischen Industrie und der Atomwirtschaft eine diskrete Methode, die angepeilte Menge von 7 Millionen Litern einjährigen Spirit zu entsorgen: durch Verklappung im atlantischen Ozean auf halber Strecke zwischen Schottland und Island.
Man mietete dazu einen unter libanesischer Flagge fahrenden mittelgroßen Tanker mit einem Fassungsvermögen von 45.000 Barrel (die zweitkleinste Kategorie von Tankschiffen) und befüllte ihn über zwei Wochen in der Marinebasis Coulport, gelegen auf einer Halbinsel nordwestlich von Glasgow. Dann lief der Tanker den Informationen nach Mitte März in eine Region ca. 120 Seemeilen südwestlich von den Faröerinseln aus, um dort über insgesamt vier Tage den Inhalt seiner Tanks in kleinen Tranchen in den Atlantik zu entleeren, bei strammer Fahrt, um die Verteilung des Tankinhalts zu begünstigen.
Der Ort war nach Insiderinformationen bewusst gewählt: Man hatte berechnet, dass die dort vorherrschende Strömung den verklappten Whisky in Richtung einiger großerer und von der öffentlichen Hand geführten Lachszuchtbecken im Meer vor der schottischen Küste treiben würde, und man so, faktisch als Nebenprodukt, eine Aromatisierung des Lachsfleisches erwarten konnte. Insbesondere der hohe Anteil der Islay-Malts sollte für Raucharomen ohne zusätzliche Räucherung sorgen, so die Hoffnung nach einem eilends durchgeführten Praxistest in einer Aquakultur.
Am Ende der Aktion fuhr der Tanker mit einer Sondergenehmigung der britischen Regierung, die von dem Vorhaben informiert wurde, ohne weiteren Zwischenstopp nach Gibraltar. Von dort soll er unseren Informationen nach in den nächsten Wochen wieder ins östliche Mittelmeer aufbrechen.
Dass diese Aktion völlig ohne Risiko für die Umwelt in unmittelbarer Umgebung der Ausbringung war, darf zumindest in Zweifel gezogen werden. Allerdings: In die Entscheidung, die Verklappug durchzuführen, waren auch Repräsentanten des schottischen Umweltministeriums eingebunden. Eine erste Anfrage von uns zu möglichen ökologischen Konsequenzen blieb bis zum heutigen Tag unbeantwortet – wir werden aber natürlich dranbleiben.
The Loch Lomond Group gibt in dieser Woche die Veröffentlichung der bislang ältesten Abfüllung der Lost Distillery Littlemill angekündigt. Littlemill Testament ist ein 44 Jahre alter Single Malt Scotch Whisky, der am 4. Oktober 1976 destilliert wurde. 1996 wurde er in Hogsheads aus amerikanischer Eiche umgefüllt. Abschließend genoss dieser Malt noch ein viermonatiges Finish in First-Fill Oloroso Sherry Hogsheads. Mit einer Alkoholstärke von 42,5 % Vol. abgefüllt, konnten aus diesem Fass noch 250 Flaschen befüllt werden.
Littlemill Testament präsentiert sich in einem mundgeblasenen Dekanter aus Glencairn-Kristall, der am Boden einen Facettenschliff aufweist. Der Dekanter befindet sich in einem handgefertigten kleinen Kabinett. Dies enthält noch einen dress stopper, der aus den Sandstein-Überresten der Littlemill-Brennerei gefertigt wurde.
Solch eine besondere Abfüllung erhält selbstverständlich auch eine besondere Preisempfehlung. Der Littlemill Testament, der diesen Monat im Fachhandel erhältlich sein wird, erhält eine UVP von £ 8,000 (nicht ganz 9.500 €).
Wir haben uns ein wenig an sie gewöhnt, an diese Abfüllungen, die ihre Herkunfts-Brennerei nicht nennen können, wollen oder dürfen. Zu einem Verkostungs-Paket schnürt Serge Valentin heute sechs Bottlings zusammen, bei denen zumindest die Whisky-Region Speyside bekannt ist. Dass ein Whisky durch den Brennerei-Namen nicht schlechter wird, zeigen die Bewertungen dieser Sesssion auf Whiskyfun. Konsequent hohe Bewertungen erhalten diese Whiskys ohne Herkunftsangabe, wie Sie natürlich auch heute erneut in unserer tabellarischen Übersicht sehen können.
April Fool ‚Extremely Young‘ (51.7%, The Whisky Exchange, Speyside Single Malt, First Release, 1st fill bourbon, 869 bottles, 2021)
88
Speyside Blended Malt 30 yo 1989/2020 (56.8%, Le Gus’t, blended malt, fino butt, cask #1852, 535 bottles)
91
The Old Speysider 27 yo 1992/2019 (46.3%, Svenska Eldvatten, bourbon hogshead, cask #SE111, 257 bottles)
Es geht um Qualität, Preis und Verfügbarkeit, dies zusammen muss uns überzeugen. So ist die monatliche Aufgabe formuliert. Und manches Mal müssen wir von diesen knallharten Bedingen etwas abweichen und die Kriterien aufweichen. Denn uns gefällt zum April der Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish. Und das ist nicht ganz so einfach.
Bingo!
Unverwechselbar, legendär und charaktervoll. Ausgewählte Fässer, süße Noten und Oloroso-Sherry-Fass. Limitierte Edition: Die perfekte Ergänzung jeder Whisky-Sammlung.
Beim Durchlesen der offiziellen deutschen Mitteilung zur Markteinführung des Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish gleitet unser Stift pfeilschnell durch den Text. Und bereits nach kurzer Zeit können wir ausrufen: Bingo! Denn wir finden hier all die Buzzwords, die benötigt werden, um im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts die Aufmerksamkeit für eine neue Whisky-Abfüllung zu erhalten. Und es sind ebenfalls die erforderlichen Formulierungen, um bei den Kunden den zum Kauf notwendigen Reflex auszulösen. So kommt eins zum anderen und wird ein Ganzes. Und wir sind weder überrascht noch verwundert.
Sonderausgabe oder neues Mitglied der Standard-Range?
Als wir Ende September 2020 in der der us-amerikanischen TTB-Datenbank das Label dieses Bottlings der Islay-Brennerei fanden, stellten wir (uns) die Frage: Sonderausgabe oder neues Mitglied der Standard-Range? Nach dem Studium unterschiedlicher Quellen lautet unsere momentane Antwort: Beides.
Bei der Vorstellung dieses neuen Laphroaig war von einer limitierten Ausgabe die Rede, wie bei Sonderausgaben üblich. Die Zahl der veröffentlichten Flaschen ist allerdings nicht erwähnt (wir finden die Praxis bei manch anderer Brennerei, und haben uns daran gewöhnt – nein, gewöhnen müssen). Zusätzlich wird der Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish als „a new addition for the brand’s core range“ vorgestellt, also als „Neuzugang im Kernsortiment der Marke“. Beim gestrigen #LaphroaigLive Spring 2021 sprach Distillery Manager John Campbell unter anderem auch über die neue Laphroaig Veröffentlichung, und dies sehr ausführlich und detailiert. Es war die Rede von ungefähr 4.000 Cases, die wohl in den ersten jahren von diesem Single Malt erscheinen. Und auch davon, dass es einige Zeit dauern wird, bis Laphroaig mehr ihres 10-jährigen Sherry Oak Finish veröffentlichen können. Wenn wir es richtig verstanden haben. Dies addiert lässt uns eine hoffentlich gute und eine leider schlechte Nachricht vermuten: Der Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish wird regelmäßig erscheinen, doch werden die Flaschen nicht für alle reichen.
Laphroaigs Distillery Manager John Campbell
Weniger Ecken, weniger Laphroaig
Eine Zeitlang konnten Scotch Whiskys nicht rauchig genug sein. An der ppm-Schraube wurde gedreht, um die Messlatte immer weiter nach oben zu verschieben. Und manche Brennerei erweiterte ihr Portfolio auch um einen Malt aus getorfer Gerste. Oder fanden in alten Unterlagen, in der hintersten Ecke des ware houses in einem alten Fass, den Beweis, dass in ihrer Brennerei eigentlich schon früher ein rauchiger Whisky hergestellt wurde. Und reaktivierten diese alte Art und Weise.
Laphroaig hatte eine Teilnahme an diesem Wettbewerb nicht nötig. Ihr Single Malt war und ist auf dem Gebiet Rauchig/Torfig eigentlich der Maßstab, auch wenn andere Brennereien ihr Produkt für ultimativen Islay Single Malt Scotch Whisky halten. Vielmehr schien das Problem zu sein, oder sprechen wir hier besser von anstehender Aufgabe, aus diesem „the most richly flavoured of all Scotch whiskies“ ein Produkt zu gestalten und formen, das auch einem breiteren Publikum vorgestellt und verkauft werden kann. Durch den deutlichen Einfluss unterschiedlicher Fass-Sorten schliff Laphroaig einige Ecken ihres prägnanten Single Malts weg und präsentierten neue Abfüllungen. Diese wurden dann zugänglicher. Jedoch oft auch etwas weniger Laphroaig.
Süß ist das neue rauchig
Das Schöne an Trends ist ihr absehbares Ende. Nun gilt es seit einiger Zeit bei den Neuerscheinungen der schottischen Malts eine neue Mode. Durch den massiven Einsatz von Fässern soll ein maximal süßes Ergebnis erreicht werden. Der Genuss von Scotch Whisky wird hier dann zur Fortbildungsmaßnahme auf dem Gebiet „Süßweine der Welt“: Sauternes, Tokajer, Eiswein, Portwein, Madeira, Moscatel und natürlich Sherry. Es sind alle Arten der (vermeintlich) süßlichen Weine hier zu finden. Und bei mancher Abfüllung drücken diese den Charakter der Brennerei und ihres Destillats gänzlich an den Rand des Geschmacks und raus aus dem Profil. Nicht jede Abfüllung scheint gelungen.
Auch im Portfolio von Laphroaig fanden sich bereits Abfüllungen, die einen deutlichen Einfluss von Süßwein-Fässern aufwiesen: Der Brodir, eine alterslose Abfüllung mit einem Finish in Portwein-Fässern. Und Laphroaig PX Cask, auch ohne Altersangabe. Dieser lagerte zunächst in Ex-Bourbon Barrels und dann in Quarter Casks, bevor er dann in Pedro Ximénez Sherry Fässern reifen durfte. Und nun kommt jetzt noch der Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish hinzu.
Dieser Single Malt lagert sowohl in Refill Oloroso Sherry Hogsheads (25 % reifen vollständig in diesen Fässern) und Ex-Bourbon Casks. Diese 75 % wechseln nach 9 Jahren dann für 12 Monate in First Fill Oloroso Sherry Hogsheads. Abgefüllt mit 48 % Vol. kommt der Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish ungefärbt und ohne Kühlfiltrierung in unser Glas.
Der wuchtige Start bringt uns in der Nase das Beste von Beidem, also typische Laphroiag-Noten und deutliche Oloroso-Aromen. Medizinisch, Jod und Rauch mit einem trockenen, fruchtigen, leicht süßem Aromen-Spiel. Sehr präsent, sehr deutlich, sehr raumgreifend. Am Gaumen erscheinen zuerst eine Meeresbrise, der eine leicht bittere, würzige Fruchtigkeit mit einem süßen deutlichem Hauch folgt. Mit der Zeit ergänzen im Hintergrund Noten von dunkler Schokolade und alles verbindet sich sehr Mund füllend. Mit andauernder Zeit am Gaumen wirkt er ein wenig gebändigt, um sich dann aufbäumend mit einem vollem Finish zu verabschieden: Medizinische Noten, Honig und würziger Rauch. Der Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish vollzieht den Spagat zwischen Destillerie-Charakter und Fasseinfluss ohne zu wackeln und steht souverän auf diesen beiden Beinen. Ein kräftiger und voller Single Malt mit wunderbar eingebundenen 48 % Vol.. Was wir uns nach diesem Dram fragen, weil wir es gerade auf der Tube entdecken: Warum ist denn Laphroaig nur noch „One of the most richly flavoured of all Scotch whiskies“?
Die Preisfrage
Wir müssen an dieser Stelle auch einmal über den Preis reden. Friends of Laphroaig können den Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish als exklusiven Artikel online (Stand 29.03.2021) zu einem Preis von 59,90 € erwerben (plus 6,06 € Versandkosten nach Deutschland). Die unverbindliche Preisempfehlung für den Markt in Groß-Britannien beträgt £65, was etwas mehr als 75 € entspricht. Dieser Betrag ist für diese Abfüllung auch in den Ergebnislisten diverser Preis-Suchmaschinen zu finden. Einige Händler gehen mit ihrem Preis sogar deutlich die Richtung der 100 € Marke. Und beim größten deutschen Online-Händel ist diese Abfüllung nur noch zusammen im Set mit dem Laphroaig 10 yo für 99,99 € erhältlich (lieferbar ab 21.04.2021, nur ein Set pro Kunde). Ziehen wir hier den dortigen Preis für letzteres Bottling (32,99 €) ab, steht für den Sherry Oak eine 67 als Verkaufspreis.
Wir sind damit beim und mit dem Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish eigentlich deutlich oberhalb unseres nicht exakt formulierten Budgets für einen Whisky des Monats. Wir finden allerdings auch beim und mit dem Laphroaig 10 yo Sherry Oak eine außergewöhnliche Neuerscheinung, der wir gerne unser monatliches Label verleihen möchten. Aus diesem Grund machen wir im April von unserem Recht auf Ausnahmen Gebrauch und empfehlen den Laphroaig 10 yo Sherry Oak – unter Vorbehalt. Denn einerseits wird er auf dem Markt zu Preisen angeboten, die wir hier nicht kommentieren möchten. Und andererseits ist er limitiert, ohne dass wir die Zahl der veröffentlichten Flaschen kennen. Die Markteinführung in Groß-Britannien erfolgt scheinbar erst am 12. April. Beam Suntory wird also erst mit der Zeit sehen, welcher Markt wie auf diese Abfüllung reagiert.
Schon Anfang März haben wir darüber berichtet, aber nun wird es ernst: In einer Woche, am 8. April, erscheint die Autobiographie von Whiskylegende Jim McEwan, die dieser gemeinsam mit Autor Uwe Sonntag geschrieben hat.
Mehr über das Buch „A Journeyman’s Journey – Die Geschichte des Jim McEwan“ erfahren Sie hier nochmals im Pressetext, der auch zur Webseite des Buches verlinkt:
PLASSEN Buchverlage: Whisky-Legende Jim McEwan veröffentlicht Autobiografie
Jim McEwan hat die Welt des Whiskys in den letzten Jahrzehnten geprägt wie kein anderer. Am 8. April 2021 erscheint nun die Autobiografie der Whisky-Legende unter dem Titel „A Journeyman’s Journey – Die Geschichte des Jim McEwan“. Der Plassen Verlag veröffentlicht das reich bebilderte und hochwertig ausgestattete Werk zunächst auf Deutsch, später auch auf Englisch. Anekdotenreich und unterhaltsam schildert Jim McEwan gemeinsam mit Co-Autor Udo Sonntag seinen Weg vom Fassmacher auf der Insel Islay zur Gallionsfigur der bernsteinfarbenen Traditionsspirituose.
Kulmbach, 31.03.2021 – Jim McEwan ist für Whisky-Enthusiasten aus aller Welt das, was Steve Jobs für Apple-Jünger, Paul McCartney für Musikfans oder Pelé für die Fußballgemeinde ist – eine Ikone. Aufgewachsen im kleinen Dorf Bowmore auf der Whisky-Insel Islay, startete er seine Karriere 1963 mit 15 Jahren als Fassmacher in der berühmten Bowmore-Destillerie. Daraus entwickelte sich eine beispiellose Karriere, in der Jim die Welt des Whiskys wie kein Zweiter prägen und revolutionieren sollte. Der Erfolg des Single Malt Whiskys ist untrennbar mit ihm verbunden. Höhepunkt seines Schaffens war die Wiederbelebung der Brennerei Bruichladdich, heute eine der innovativsten und angesehensten Destillerien der Whisky-Welt.
Wie mit zwei Männern und einem Hund eine Reise begann, die in neue Universen des Whiskys führen sollte, ist nur ein Teil der Geschichte, die Jim McEwan und Udo Sonntag hier anekdotenreich und mit viel Humor erzählen. „Was für eine Reise! Jetzt sind wir am Ziel und ich danke dem Plassen Verlag von Herzen, dass er mir die Gelegenheit gibt, meine Geschichte mit der Welt zu teilen.“, freut sich der Autor. „Jims Leben zu Papier bringen zu dürfen war eine Ehre und Auszeichnung für mich“, so Co-Autor Udo Sonntag, der in der deutschen Whisky-Szene kein Unbekannter ist. „Man hat nicht oft die Gelegenheit, mit einer lebenden Legende zu arbeiten, und die Arbeit an diesem Buch hat zu einer tiefen Freundschaft geführt, für die ich unendlich dankbar bin.“
Die deutsche Ausgabe erscheint am 8. April, wenige Wochen später wird die englische Ausgabe folgen, um Fans auf der ganzen Welt die Chance zu geben, mit Jim McEwan auf „A Journeyman’s Journey“ zu gehen. Weitere Informationen finden sich unter www.jimsbiography.com.
Bibliografische Daten
Udo Sonntag, Jim McEwan A Journeyman‘s Journey Preis: 68,50 € (A: 70.00 €) 528 Seiten auch als eBook erhältlich ISBN: 978-3-86470-747-6 Kulmbach, 08.04.2021
Viele Whiskygenießer interessieren sich nicht nur für den gereiften Whisky, sondern auch für New Make, jenes Destillat, das aus der Brennblase kommt und zur Reifung in Fässer gefüllt wird. An ihm lässt sich gut der Destilleriecharakter erkennen, bevor er durch den Einfluss der Fässer erweitert wird.
Meist wird der New Make mit über 60% vol. abgefüllt – jener Stärke, mit der er ins Fass kommt. Und er kommt ebenso häufig in kleinen Gebinden von 200ml auf den Markt. Beides trifft auf den New Make der Lindores Abbey Destillerie aus Schottland zu, die nahe der Stelle, an der Whisky urkundlich zum ersten Mal erwähnt wurde, produziert, und von dem wir die Etiketten in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden haben.
Mit 63,5% vol. ist der New Make abgefüllt – und man wird ihn sicher auch bei uns bei ausgesuchten Händlern finden, wenn er denn einmal auf den Markt kommt. Hier die Etiketten der Flasche:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Lindores Abbey Distillery – Copyright Stefan Bügler
Wer sich mit Whisky und Whiskey beschäftigt, bekommt irgendwann einmal auch Lust darauf, sich mit der Materie nicht nur geschmacklich, sondern auch faktisch näher auseinanderzusetzen. Man liest sich in Bücher ein oder verfolgt die Neuigkeiten zum Wasser des Lebens, besucht Veranstaltungen – oder vertieft seine Kenntnisse in Online-Seminaren und -kursen.
Einen solchen bietet die Edinburgh Whisky Academy nun auch für Irish Whiskey an – wir haben dazu mehr Informationen bekommen, die wir gerne mit Ihnen teilen.
Die Edinburgh Whisky Academy reagiert auf das Wachstum des Irish Whiskey
Die Edinburgh Whisky Academy aus Schottland, die sich der weltweiten Verbesserung der Ausbildung im Whiskybereich verschrieben hat, startet einen zertifizierten Onlinekurs zum Thema Irish Whiskey.
Zwischen 2010 und 2020 war Irish Whiskey die am schnellsten wachsende Spirituosenkategorie der Welt.* Im selben Zeitraum stieg die Anzahl der Brennereien in Irland von 4 auf 38 an.** Durch diesen neuen Kurs, der in Zusammenarbeit mit den irischen Whiskeyexperten Fionnán O’Connor und Matt Healy entwickelt wurde, hofft die Edinburgh Whisky Academy, von diesem noch nicht abgeschlossenen Trend zu profitieren, indem sie Onlineschulungen für Whiskeyfreunde und Fachleute der Whiskeybranche in Großbritannien, Irland, den USA, Europa und darüber hinaus anbietet.
Das Zertifikat Irish Whiskey umfasst acht Module mit ansprechenden Onlineinhalten, die darauf abzielen, das Wissen und die Wertschätzung für die verschiedenen Stile des Irish Whiskey zu fördern. Zu den behandelten Themen gehören die Geschichte des Irish Whiskey, die verschiedenen Gerätschaften, die in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Getreidemischungen verwendet werden, sowie die verschiedenen Herstellungsverfahren. Es besteht auch die Möglichkeit einer unter Anleitung durchgeführte Verkostung der vier verschiedenen Irish- Whiskey-Stile – ein entsprechendes Tastingset gibt es beim Onlinehändler Three Drams.
Matt Healy
Die Edinburgh Whisky Academy wurde von Geschäftsführerin Kirsty McKerrow gegründet, die als Brand Ambassador für Marken wie Glenmorangie und Ardbeg gearbeitet hat und deren Familie tief in der Whiskytradition verwurzelt ist, seit ihre Vorfahren 1815 mit Mackinlays Whisky begannen. Im Jahr 2015 gründete sie die Edinburgh Whisky Academy, um eine Lücke zu schließen, die sie auf dem schottischen Whiskyausbildungsmarkt sah.
Dazu Kirsty McKerrow:
„Mit der Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivitäten nach der Corona-Pandemie wird die Beliebtheit von irischem Whiskey wahrscheinlich weiter steigen. Unser neues Zertifiket „Irish Whiskey“ bietet eine ideale Grundlage sowohl für jeden, der eine Karriere in der Branche anstrebt als auch für Liebhaber, die mehr über Irlands „Wasser des Lebens“ wissen wollen.“
„Wir wissen, dass Verkaufspersonal, Brennereiführer und Spirituosenhändler sowie Angestellte im Gastgewerbe in Hotels, Bars und Restaurants von unseren verschiedenen Scotch-Whisky- und Ginkursen profitiert haben und freuen uns darauf, ihnen einen hoffentlich karrierefördernden Einblick in die Wunder des Irish Whiskey zu geben.“
Neben dem Zertifikat Irish Whiskey, das zur Zeit für 99,- £ erhältlich ist, bietet die Edinburgh Whisky Academy auch weitere Kurse an, beispielsweise Certificate in Scotch Whisky und das Diploma in Single Malt Whisky – das einzige seiner Art. Letzteres bietet eine tiefergehende und vollständig SQA-zertifizierte Qualifikation für Markenbotschafter, Spirituosenhändler, Whisky- und Gastgewerbefachleute, Whiskyautoren, Blogger und Sommeliers. Weitere von der SQA zertifizierte Kurse sind das Diploma in the Art of Tasting Whisky und ein Diploma inGin. Schließlich bietet die Academy auch kürzere Onlinekurse an, wie Focus on Flavour, Wake up your Whisky Nose und Gin School.
In seinem neuesten Video bespricht Ralfy wieder eine unabhängige Abfüllung – diesmal stammt sie aus dem Haus Càrn Mór, unter dem ein Teil der Familie MacKay Whiskys aus verschiedenen Destillerien abfüllt. Auch in Deutschland sind diese Abfüllungen zu finden, importiert werden sie durch das Unternehmen Schlumberger.
Es geht dabei um einen 13 Jahre alten Mortlach, der mit 47,5% Alkoholstärke abgefüllt wurde. Er erhält von Ralfy 84 Punkte und die Anmerkung, dass die Abfüllung eher etwas für geübte Whiskyfreunde sei, die sich von ungewöhnlichen Geschmacksnuancen nicht einschüchtern lassen – und das ist etwas, was für viele Whiskys aus dieser Speyside-Destillerie gilt, denn nicht umsonst hat er den Spitznamen „The Beast of Dufftown“, und „lieblich“ ist selten sein zweiter Vorname.
Das ganze Video von etwas über 17 Minuten finden Sie obenstehend und natürlich auch auf Youtube.
Offiziell gegen Unabhängig – das ist das Match, das Serge Valentin heute für seine Verkostung von Whiskys aus Knockando in der Speyside arrangiert hat. Die 21 Jahre alte Originalabfüllung tritt gegen einen 12 Jahre alten Whisky von Signatory an – und das Unentschieden wird in den Tasting Notes sehr ausführlich dargelegt:
Knockando 21 yo 1997 ‚Master Reserve‘ (43%, OB, +/-2020)
In den nächsten Tagen wird das Batch 5 des Nc’Nean Organic Single Malt im deutschen Fachhandel verfügbar sein – Simple Sample veröffentlicht für alle Neugierigen gleichzeitig ein Probiersample, das einen Eindruck der neuen Abfüllung gibt.
Wie Sie dazu kommen und alle Infos rund um die Abfüllung können Sie untenstehend in der Pressemitteilung nachlesen:
PR: Deutschlandpremiere von Nc’Nean Batch 05 mit Samples zum Probierpreis
Die schottische „Bio“-Brennerei Nc’Nean veröffentlicht heute offiziell ihren fünften Streich: Das Batch 05.
Simple Sample startet dazu eine große Sonderaktion, bei denen Sie ein passendes 5cl Sample zum absoluten Probierpreis ergattern können.
Annabel Thomas hatte einen Traum. 2013 begann sie, diesen zu verwirklichen, kündigte ihren Job in der Hauptstadt, brachte rund 7,5 Mio. Pfund auf und errichtete die Nc’nean Brennerei von Grund auf. Seit 2017 läuft die Destillation direkt an der Küste der Halbinsel Morvern. Ab dem 30.03.2021 ist das Batch 05 des Organic Single Malt Scotch Whisky auf dem deutschen Markt verfügbar.
Der Whisky entsteht aus biologisch angebauter schottischer Gerste in einer Destillerie, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben wird. Abgefüllt wird Nc´nean Whisky in die erste 100%ig recycelte Klarglasflasche Großbritanniens. „Made by nature, not by rules“ lautet entsprechend das Motto einer der wenigen frauengeführten Whisky-Brennereien der Welt, die sich mit diesem kompromisslosen Fokus auf Nachhaltigkeit zu den Vorreitern der Spirituosenbranche macht. Nicht nur dem erhöhten Interesse an nachhaltiger Produktion kommt Nc´nean Organic Single Malt nach. Mit seinen Aromen von Zitrusfrüchten, Pfirsich, Aprikose und Gewürzen spricht der weiche, unkomplizierte Whisky erfahrene Genießer wie Whisky-Entdecker an. Dafür verantwortlich: Eine sanfte Gärung und langsame Destillation, die die zarten, fruchtigen Aromen des Scotchs zusätzlich betonen. Seinen charakteristischen Körper und seine Süße erhält der Whisky durch die dreijährige Reife in ausgewählten Ex-Bourbon Casks und STR Ex-Weinfässern, die zuvor ausgehobelt, ausgebrannt und neu ausgekohlt wurden (STR = „scraped“ oder „shaved“, „toasted“, „recharred“).
Das Batch 05 kommt ungefärbt, nicht kühlfiltriert und mit 46,0%vol. in die Flasche. Anlässlich des Releases gibt es bei Simple Sample ein großes Special, bei dem Sie das Batch 05 als 5cl Sample zum Probierpreis ergattern können.
Das 5cl Sample kostet regulär 6,90€ (100ml = 13,80€).Ab sofort und nur in streng limitierter Stückzahl zum Einführungspreis von 4,90€ (100ml = 9,80€)erhältlich.
Die normale 0,7l Flasche wird ebenfalls in den nächsten Tagen beim Fachhändler Ihres Vertrauens verfügbar sein.
Da sich die verschiedenen Batches bei Nc´Nean stark unterscheiden, lohnt sich immer ein Blick auf die neueste Veröffentlichung.