Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 28)

Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

-hier geht es zur Folge 27-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 28)

Am späten Vormittag bog ich auf eine Zielgerade ein, eine aufgelassene Eisenbahntrasse, die schnurgerade auf Fort William zulief. Solche Trassen sollten mir noch öfters begegnen. Dabei kam es häufig vor, dass ich sonnengeblendet in das schwarze Loch eines Tunnels eintauchte und in der unbeleuchteten Höhle auf eiskalte Pfützen stieß, die ich auf wackeligen Reifen umfuhr, um bloß nicht tropfnaß wieder im Freien anzukommen.

Hinter einem Felshügel gabelte sich der Radweg: zwei Richtungen waren ab jetzt zu befahren. Diese Zweideutigkeit zwang mich zum Bremsen, Anhalten – und Studieren. Zwei Schilder verwiesen auf dasselbe Ziel, aber in unterschiedlicher Richtung. Jetzt war eine Entscheidung gefragt: Nach Fort William auf der Autostraße am Ostufer von Loch Linnhe entlang? Oder in Corran mit einer Fähre übersetzen und dem Westufer von Loch Linnhe folgen? Nach kurzem Überlegen entschied ich mich gegen den Trucker Trail, auf dem der Fernverkehr Glasgow-Inverness flutet. Somit entschied ich mich für ein Vabanque, denn anstelle von viel Verkehr sollte mich etwas Unvorhergesehenes erwarten, etwas Ungeahntes, das sich zu einer Prüfung auswuchs.

Mit abgebremstem Schwung das steile Ufer hinab, dann nichts wie rauf auf die eiserne Plattform der wartenden Pontonfähre, die wie ein Floß im Wasser lag und gerade mal Platz für vier PKWs bot. Eile war angesagt, denn die Fähre machte gleich nach mir die Leinen los. Auf ihrer Überfahrt transportierte sie außer mir und meinem kostenfreien Fahrrad nur einen Volvo Touring zum anderen Ufer hinüber. Das zehnminütige Übersetzen nutzte ich, um mich bis auf die kurze Radhose und das ärmellose Shirt aus dem Zwiebellook zu schälen. Im Windschatten herrschten bereits über 20 Grad, die das Abstreifen der schweißtreibenden Schichten verlangten.

Am anderen Ufer winkte ein Matrose in blauer Latzhose den schwarzen Volvo und mich mit meinem weißen Rad eine betonierte Rampe hoch. Dieser Mann kennt sich bestimmt aus, sagte ich mir und rief ihm gegen den Motorenlärm zu: „Hello Sir, ich will nach Fort William. Dafür brauche ich wohl noch eine zweite Fähre, wieder zurück über den Loch, nicht wahr?“

„Ja richtig, eine zweite Fähre brauchen Sie, diese überquert acht Meilen weiter unten die Enge von Loch Eil nach Fort William. Aber sie fährt nur zweimal am Tag.“

„Danke“, rief ich laut und beeilte mich, aus dem Motorenlärm und Dieselgestank fortzukommen. Im Laufschritt schob ich das Rad außerhalb der schwarzen Reifenspur auf dem Beton die Laderampe zur Straße hoch. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Poltern und sah mich im Gehen um. Mit einem gekonnten Satz war der Matrose mit einer Stahltrosse in der Hand auf die offene Plattform der bereits wieder zurückfahrenden Fähre gesprungen. Schade! Schon war er wieder fort, gerne hätte ich diesen jungen Schotten noch nach dem Fahrplan der anderen Fähre gefragt.

Gleich hinter den drei Hafenhäusern verabschiedete sich der gute Belag und ging in groben Schotter über. Für die nächsten Kilometer sollte er zum Sparringspartner meiner Waden werden! Grobkörniger, holpriger und knirschender Belag mag eine willkommene Herausforderung, ja, ein gefundenes Fressen für Stollenreifen auf Mountain Bikes sein, aber für meine schmalen Trekkingreifen begann nun eine Aktion zwischen Wühlen und Rutschen, eine Fahrt, die stabile Lenkarbeit und achtsames Balancieren erforderte. Ergeben schluckte ich meine Enttäuschung über den kräftezehrenden Kiesweg hinunter, weil ich für die Entbehrung einen Freifahrschein durch ein schottisches Arkadien einlöste.

Die Landschaft, die ich nun querte, hätte nicht stiller, nicht verträumter, nicht unberührter daliegen können. Vollkommen losgelöst vom Verkehr und ohne den geringsten Menschenlärm gelangte ich bald auf festgefahrenen Sand und vorwärts ging es wie von selbst. Nach drei Kilometern dann die erste Überraschung.

Hinter einem Wäldchen aus Buchen, Eichen, Eiben und Douglasien baute sich der Wächter von Fort William hoch über dem Wasserspiegel auf. Aus der Entfernung betrachtet stand der Berg wie ein monumentaler Stuhl gegen die saphirblaue Sphäre, ein steinerner Stuhl, dessen Sitzfläche aus einem klobigen Vorberg und dessen Lehne aus einem schlanken Gipfelaufbau bestand. Der Steinstuhl trug über seinem Basaltsockel einen Überwurf, eine Husse, die war bastbraun und mit zartgrünen Einwebungen geschmückt. Knapp unter dem Gipfel, der wie kein zweiter den Himmel über dem englischen Königreich erklimmt, erkannte ich in der klaren Luft abschüssige Kare voller Altschnee. Der Winter auf dem 1345 m hohen Ben Nevis war demnach noch nicht allzu lange vorüber.

Ben Nevis

Der Raum, den ich jetzt schneckengleich durchmass, hätte nicht archaischer sein können: Ben Nevis in der Höhe des Himmels, Loch Lynnhe in der Tiefe der Erde dicht neben mir. In ihrem urzeitlichen Gegensatz bildeten sie ein Paar seit Millionen von Jahren. Der Berg, ein erloschener Vulkankegel, der Loch, eine von Gletschereis gefräste Wasserrinne. In dieser Kombination entdeckte ich ein so perfektes Gleichgewicht, dass ich auf dem Lehrpfad durch die Natur bescheiden wurde. Im einsamen Dahinfahren öffnete sich mein Blick auf die zart getuschten Farben ringsum und die Nase umspielte der Duft der sprießenden Farne, Blätter und Blüten.

Jäh werde ich aus dem Verträumtsein gerissen, als vor mir auf der Piste ein Lämmlein im Schotterbett liegt und nicht wie sonst beim Heranfahren ängstlich wegspringt. Langsamer werdend stoppe ich dicht neben dem Wollknäuel. Aus nächster Nähe erkenne ich, dass das Babytier vor Angst am ganzen Körper zittert. Hat es sich ein Beinchen gebrochen oder sonst wie verletzt? Schon kommt die Mutter angestelzt und blökt: „Lass mein Kind in Ruhe.“ So zumindest lege ich ihr Blöken aus.

Das Lamm blutet nirgends, zumindest sehe ich nirgendwo Blut. Hat es sich vielleicht eine innere Verletzung zugezogen? Oder ist es mit einer ansteckenden Krankheit infiziert? Gibt es bei Schafen so etwas wie eine virale Infektion, eine Art Schafspest, vergleichbar der Schweinepest? Diese Überlegungen sind durchaus angebracht, denn unterwegs sah ich öfters tote Schafe auf den Weiden liegen. Soll ich das zitternde Lamm in Ruhe – und aus Angst vor einer Ansteckung – in seinem Elend liegen lassen? Es einfach auf der Piste, auf der ab und an auch Autos fahren, liegen lassen, nein, das würde mir das Herz brechen. Nun, ich trage Radhandschuhe und habe keine Schürf- oder Kratzwunde an den Händen, warum also nicht das kranke Tier anfassen?

Keine drei Meter entfernt blökt die Mutter aus vollem Hals und schaut mich aus geschlitzten Pupillen grimmig, aber auch verzweifelt an. Der Brustkorb ihres Kindes pumpt und bebt, instinktiv will es vor dem Zweibeiner fliehen. Aber sein erbärmlicher Zustand schwächt es zu sehr, um auf die Beine zu kommen. Nun bin ich kein Tierarzt, der ein krankes Lamm kurieren könnte, aber ich kann verhindern, dass es von einem heranbrausenden Auto angefahren oder im schlimmsten Fall überfahren wird.

Am Bauch hebe ich es vorsichtig hoch und lege es am Wegrand ins Gras. Bevor ich wieder in den Sattel steige, hole ich aus der Proviantdose einen Keks, den ich zerbreche und dem zitternden Tier vor die Schnauze lege. Nach einigen beruhigenden Worten fahre ich weiter und langsam kehrt im Kopf wieder Ruhe ein. Auf seltsame Weise beeinflusst – womöglich durch den Zusammenprall von krank & gesund, von verängstigt & forsch – überkommen mich elementare Gedanken über Sinn und Sinnlichkeit im Fortbewegen auf zwei Rädern.

Dieses spezifische Fahren ist etwas Elementares, im Kern ist es ein Balancieren. Und Balancieren hat mit Geschmeidigkeit, mit entkrampftem Rollen zu tun, mit einem Gefühl, als ob man einen sanft geneigten Wiesenhang bäuchlings abwärts rollt. Zwar unterliegt der Körper nach wie vor der Bodenhaftung, aber die Last durch die Schwerkraft, die ihn beim Gehen hemmt, fällt über der spielerischen Bewegung viel weniger ins Gewicht. Radfahren kommt einem Schwebezustand knapp über dem Boden gleich, der ein wohliges Gefühl vermittelt, ein Gefühl, das uns über die Beschränktheit des fußfordernden Gehens erhebt und recht schnell, bereits nach drei, vier kräftigen Pedaltritten, die Illusion des Fliegens aufkommen lässt.

Straße in den Highlands

Als sich hinter meiner Stirn solche Einsichten formten, überkam mich inmitten der Einsamkeit eine erstaunliche Leichtigkeit und schnell hatte ich das kranke Lamm vergessen. Im weiteren Fahren wurde mir bewusst: In dem Maße wie meine Fahrt durch die freie Natur die Oberhand über mein Empfinden gewann, in dem Maße verlor ich jegliche Lust an der Zielorientierung.

Über fünfzig Jahre des Experimentierens mit allen möglichen Arten der Fortbewegung liegen hinter mir: Mit schnellen Mitteln, zum Beispiel auf einem schweren Motorrad, im Sportwagen oder auf Skis, aber auch mit langsamen Methoden wie Wandern, Nordic Walking und Joggen. Viele Versuche habe ich gestartet, bis ich die Einsicht gewann, dass es ein Nichtbewegen im Bewegen gibt, einen Zustand der nur intuitiv und nicht willentlich erreicht werden kann. Dabei handelt es sich um einen Zustand, den die Musik am bestens wiedergibt. Es ist wie wenn eine Melodie erklingt und alle plumpen Geräusche ersterben, weil alle Zuhörer den Atem anhalten und lauschen. Diese magische Atemlosigkeit ist für mich der Flow, ein Zustand, der Sinn und Zweck, ja selbst das Ziel am Ende des Vorwärtskommens zweitrangig werden lässt.

Über den Flow wird unter Sportlern viel gerätselt, und von Esoterikern wird er als Einswerden mit den vier Elementen, die immer im Fließen sind, definiert. Aber sieht man im Flow nur das Fließen mit den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer, dann hat man zwar seine energetische aber nicht seine ethische Bedeutung erfasst, denn er ist auch ein Verzicht auf das Begehren, auf den Drang, etwas zu erreichen oder zu bekommen. Dabei ist das schiere Begehren nicht förderlich, im Gegenteil, es bringt Unglück hervor. Nein und nochmals nein! Begehren ist keine harmlose Leidenschaft, Begehren ist die kleine Schwester der Begierde, die uns alle als Tochter der Gier bedrängt.

Wer als Radfahrer oder Fußgänger der Langsamkeit frönt, kann leichter auf das zielorientierte Begehren verzichten als ein Automobilist. Allerdings bedeutet der Unterschied qua Vehikel noch lange nicht, dass ein Radfahrer oder Läufer zwangsläufig ohne Begehren ist. Vielmehr kommt es auf seine Einstellung zu Weg und Ziel an. Gerade bei stundenlangem Dahinfahren auf dem Rad ist das Verlangen, ans Ziel zu kommen, bevor die körperlichen Kräfte versagen, nur schwer beherrschbar. Wie schwer, das sollte ich schon bald erleben.

Die Sonne stand cremegelb im Zenit, als ich bei lockerem Pedalieren am Landungssteg der zweiten Fähre ankam, dort, wo sich das Wasser von Loch Linnhe mit dem von Loch Eil vermischt und eine brüske Barriere vor der gegenüberliegenden Uferstadt Fort William bildet.

Wie aufgelassen lag die Haltestelle da, weit und breit war keine Fähre zu sehen. Enttäuscht lief mein Blick das steile Ufer hinab und einen in die Jahre gekommenen Brettersteg entlang, der wie abgebrochen im verschlickten Wasser endete. An seinem Eisengeländer hing eine verwitterte kleine Tafel, die einen vergilbten, eher in ein Antiquariat als an eine intakte Haltestelle gehörenden Fahrplan enthielt. Um 5.00p.m. sollte nach dem sonnen- und regengegerbten Plan die nächste Fähre über den Loch nach Fort William abfahren. Aber war diese Ansage noch gültig? War der Aushang aktuell oder nur noch ein vergessenes Zeichen aus besseren Zeiten? So verwahrlost wie Steg und Fahrplan aussahen, stimmte mich die Sache skeptisch. Ich rang mit mir und immer wieder sah ich hinüber, sehnsüchtig und auf ein Wunder hoffend. Unschlüssig über mein weiteres Tun, versuchte ich mich in Gedankenspielen.

Sogar zum Himmel flehte ich: Hätte nur Christo seine Floating Piers am lacus eil und nicht am Lago d’Iseo installiert!In zehn Minuten wäre ich über das Wasser geradelt und Scharen von Wanderern und Bürgern hätten fröhlich über den gelben Steg in beiden Richtungen spazieren können. Aber es sollte nicht sein, Christo hatte für seine letzte Installation eine andere Location ausgesucht.

Unerwartet drang ein lauter werdendes Motorengeräusch an mein Ohr. Nahte die Rettung? Tauchte gleich eine außerplanmässige Fähre oder irgendein privates Bötchen zum anderen Ufer auf? Leider nein, das Ende der Stille kam nicht vom Tuckern eines Außenborders, sondern vom Knattern eines hochgezüchteten Motors. Schon sah ich aus einer Staubwolke einen Motorradfahrer auftauchen und rasch auf mich zukommen. Mit Handzeichen gab ich ihm zu verstehen, dass ich Hilfe brauchte. Tatsächlich ließ er vom Gas und stoppte dicht vor meinem abgestellten Fahrrad mit laufendem Motor. Während er das Helmvisier öffnete, sagte ich zu ihm: „Hello Sir! Fährt die Fähre nach Fort William wirklich? Um 5.00 p.m.?“

„Weiß ich leider nicht“, erwiderte er achselzuckend, aber nicht unhöflich.

Ich glaubte ihm, weil er unter dem schwarzen Helm sehr professionell aussah, und fragte nach: „Wissen Sie denn zufällig, wie weit der Weg um das Loch herum nach Fort William ist?“

„Naja, mit dem Rad schon ziemlich weit, neun Meilen an diesem Ufer hin und neun Meilen am anderen zurück, würde ich schätzen.“

„Wirklich?“

„Ja, man glaubt es nicht, weil man dort vorne schon das Ende zu sehen meint, aber das ist nur eine Halbinsel, dahinter geht es weiter. Loch Eil ist verdammt lang und so groß, dass er sogar einen eigenen Namen hat. Aber, ich kann Ihnen versichern, die Strecke am Ufer hat kürzlich einen guten Belag bekommen. Leider muss ich jetzt weiter, bye!“

Nochmals 29 Kilometer, überlegte ich und musste seufzen, während der Schotte von Motorenkraft beflügelt davonbrauste. Mein Tagespensum würde sich auf über 100 Kilometer addieren, immerhin war ich an diesem Tag bereits 70 Kilometer gefahren. Aber was blieb mir anderes übrig? Abwägend stand ich von Angesicht zu Angesicht dem gewaltigen Ben Nevis gegenüber, nur durch einen schmalen Wasserstreifen von der Zivilisation getrennt, deren sakrales und profanes Zentrum überdeutlich auszumachen war. Die Konturen der Kirche und des blockischen, fensterlosen Supermarkts hoben sich deutlich vom Häuserpuzzle der langgestreckten Uferstadt in Hanglage ab.

(Fortsetzung folgt)

Charles MacLean zum Member of Order of the British Empire ernannt

Der schottische Whisky-Autor wurde für seine Verdienste um die Industrie, den britischen Export und Wohltätigkeitsorganisationen zum Member of Order of the British Empire ernannt und ausgezeichnet und darf nun das Kürzel MBE hinter seinem Namen tragen.

Nach seinen Angaben verbrachte die meiste Zeit der 1970er Jahre damit, herauszufinden, welche berufliche Laufbahn er einschlagen solle. Er hat einen Abschluss in Kunstgeschichte der St Andrews University und Rechtswissenschaften der University of Dundee. Doch bereits kurz nach beginn seiner Anwalts-Karriere erkannte er, dass dies nicht das Richtige für ihn war. Er wurde Schriftsteller und Whisky-Autor und erhielt 1981 seinen ersten Gehaltsscheck. Seitdem hat er 18 Bücher zu Thema Whisky veröffentlicht, weitere fünf wurden während des Lockdowns geschrieben.

Charles MacLean wurde 1992 für zum Keeper of the Quaich ernanntt, im Oktober 2009 erhielt er dann den Titel Master of the Quaich. Nun erfolgt die nächste Würdigung der Arbeit und Tätigkeit des 69-jährigen: Member of Order of the British Empire.
Wir gratulieren gang ganz herzlich!

Fremde Federn (153): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 153. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Nur bis Sonntag: Gewinnen Sie mit Kirsch Import 3x den Glencadam 10yo plus den Glencadam Reserva Andalucía!

Anfang Mai haben wir ihn zu unserem Whisky des Monats gekürt – und jetzt können sie ihn und eine weitere feine Abfüllung aus der Highland-Brennerei Glencadam gewinnen: Gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Import verlosen wir insgesamt gleich drei Packages mit dem Glencadam 10 und dem Glencadam Reserva Andalucía.

Aber beeilen Sie sich – das Gewinnspiel läuft nur noch bis Sonntag, also jetzt mitmachen!

Bevor wir Ihnen die Gewinnfrage stellen (die Sie durch das Lesen dieses Artikels sicher problemlos beantworten können), hier noch Informationen zu der traditionsreichen Destillerie in den schottischen Highlands und ihren Whiskys:

Glencadam: 180 Jahre bis zum eigenen Whisky

Als die ersten von Pferden gezogenen Omnibusse durch Londons Straßen fuhren und die britische Hauptstadt Peking den Rang als größte Metropole der Welt ablief, öffneten sich im Städtchen Brechin in den östlichen Highlands die Tore einer neuen Whiskybrennerei: Glencadam. Wir schreiben das Jahr 1825 – kurz nach dem Excise Act, das Destillieren von Whisky ist legal und nimmt immer mehr Fahrt auf. Und dennoch: Es sollte rund 180 Jahre dauern, bis die kleine Destillerie mit den roten Türen und Fensterrahmen ihren ersten eigenen Single Malt auf den Markt brachte.

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Geheimtipp: Traditionelle Single Malts für Entdecker

Vor etwa 15 Jahren war es so weit und Glencadam trat aus dem Schatten der Blend-Industrie auf die Bühne der Originalabfüller. Ihr Image als „hidden gem“ hat sich die Highland-Brennerei aber bis heute bewahrt und eine treue Fangemeinde um ihre langsam wachsende Range von 10 bis 25 Jahre alten Single Malts sowie Single-Cask-Abfüllungen aufgebaut. Sie alle entstehen wie zur Gründerzeit der Destillerie: traditionell, mit Liebe zum Detail – und dem berühmten Quellwasser aus den Moorans Mountains, das Glencadam Whisky seine Cremigkeit verleiht.

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Weich, cremig, authentisch: Glencadam Single Malt

Vom süffigen Glencadam Origin 1825 über fruchtige Portwein- und Sherry-Finishes bis hin zu Goldgewinnern: Glencadam hat eine vielseitige Range an nicht-rauchigen Single Malt Whiskys aufgebaut. Seit den Anfängen der Brennerei stehen dafür lediglich zwei Pot Stills zur Verfügung. Deren Besonderheit: Die Lyne-Arme verlaufen in einem Winkel von 15 Grad nach oben und nicht nach unten. Dies trägt dazu bei, eine besonders zarte und weiche Spirituose zu erzeugen. Alle Single Malts mit Altersangabe werden mit 46% vol. abgefüllt – und zwar weder kühlfiltriert noch gefärbt, für ein authentisches Erlebnis.

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Wir verlosen drei Sets, bestehend aus je einer Flasche des vollmundigen Glencadam Reserva Andalucía und einer Flasche des Glencadam 10 y. o.!

Glencadam Reserva Andalucía, Highland Single Malt Scotch Whisky (46% vol, 0,7 Liter):

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komplexe Reife in Bourbon- und Sherry-Fässern, intensives Finish in Oloroso-Sherry-Fässern aus Andalusien; vollmundig und weich mit reifen Früchten, Nougat und Vanille, Sultaninen und Karamell; weder gefärbt noch kühlfiltriert.

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Glencadam 10 y. o., Highland Single Malt Scotch Whisky (46% vol, 0,7 Liter):

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naturbelassener, traditionell hergestellter Single Malt in idealer Trinkstärke; Geheimtipp für Fans von Highland Scotch; spritzig-frischer Whisky mit Zitrus- sowie tropischen Früchten, sanfter Vanille, Brioche mit Zesten und Muskat; weder gefärbt noch kühlfiltriert.

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Und so gewinnen Sie eines der 3 Packages mit dem Glencadam 10 und dem Glencadam Reserva Andalucía:

Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Wann wurde die Destillerie Glencadam gegründet?

a. 1066
b. 1825
c. 2017

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Glencadam“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 13. Juni 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 14. Juni 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Glencadam“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 13. Juni 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 14. Juni 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

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Glencadam

Neu: Spirit of Yorkshire Distillery veröffentlicht Filey Bay Peated Finish

Nach Filey Bay Sherry Cask Finished im letzten Jahr (wir berichteten) veröffentlicht die englische Brennerei Spirit of Yorkshire Distillery in diesem Jahr eine Abfüllung mit einem torfigen Einfluss. Für ihr Filey Bay Peated Finish vermählte sie zwei Destillat-Stile der Brennerei aus einer kleinen Auswahl von Bourbonfässern, die dann eine weitere Reifung in peated casks und so eine subtile Noten von Torf-Rauch erhielten.

Filey Bay Peated Finish

Joe Clark, Whisky Director bei der Spirit of Yorkshire Distillery, kommentierte die Veröffentlichung:

“Opinions can sometimes be divided on peated whisky, and this release strikes very much at the middle ground for those who love peated whisky and those who are not so sure. Our Peated Finish is all about balance – it’s the perfect dram for any whisky fan.”

Filey Bay Peated Finish soll im Laufe dieses Monats im Online-Shop der Brennerei erhältlich sein. Die Abfüllung kann allerdings schon bestellt werden. Die UP liegt bei £60, also knapp 70 €.

Neu: Bladnoch 19 yo PX Sherry

Die neueste Abfüllung der Lowland-Brennerei Bladnoch kündigten wir für den Herbst an. Doch nun müssen wir auf den ersten Bladnoch aus einen Pedro Ximénez Fass dann doch nicht so lange warten. Der Bladnoch 19 yo PX Sherry ist seit gestern um 10.00 Uhr im Online-Shop der Brennerei für £180 erhältlich. Die Bestellmöglichkeit der diesjährigen Abfüllung der Annual Release-Reihe scheint allerdings an eine Lieferadresse in Groß-Britannien gekoppelt zu sein.

Bladnoch 19 yo PX Sherry kam mit 46,7 % Vol. in die Flaschen und in seiner natürlichen Farbe wie auch ohne Kühlfiltrierung. Die offiziellen Tasting Notes versprechen Noten von dunklen Lakritzstangen, getrockneten Aprikosen und wärmender Muskatnuss.

Duncan Taylor mit neuem senior manager

Der unabhängige Whisky-Hersteller Duncan Taylor Scotch Whisky kann in seinem mangerment einen Neuzugang vermelden. Ian Logan, fast 21 Jahren für den Chivas Brothers tätig, wechselt in eine leitende Position. Er wird zukünftig als senior manager of whisky and hospitality bei Duncan Taylor tätig sein.

Zwei weitere Neuerungen kann Duncan Taylor ebenfalls noch bekannt geben. In der Nähe seines Hauptsitzes in der King Street in Huntly wird ein neues Lagerhaus erreichtet. Und der unabhängige Abfüller ist jetzt auch Hotelbesitzer. In dieser Woche erwarb Duncan Taylor für etwa £1.25 (nicht ganz 1,5 Millionen €) das Castle Hotel in Huntly. Das Vier-Sterne-Hotel war mehr als 20 Jahre unter der Leitung von Andrew & Linda Meiklejohn und liegt in der Speyside, und stellt auf ihrer Website die direkte Nähe zu den Destillerien Glenfiddich, Strathisla und The Macallan heraus.

Serge verkostet: Old Rhosdhu im Duett

Die Brennerei Loch Lomond ist sehr wahrscheinlich die vielfältigste Destillerie in Schottland. Hier wird Malt und Grain Whisky hergestellt, und Malt Whisky auch als peated und unpeated. Um dieser Vielfalt auch gerecht zu werden, erhält jeder Stil dann auch seinen eigenen Namen. Wie zum Beispiel Old Rhosdhu, den Namen, den wir heute auf Whiskfun finden. Serge Valentin stellt uns heute zwei recht aktuelle Bottlings vor. Diese unabhängigen Abfüllungen durften sehr lange reifen, und Beide erreichen eine sehr gute Bewertung:

Old Rhosdhu 30 yo 1990/2020 (48.9%, Les Grands Alambics, hogshead)85
Old Rhosdhu 27 yo 1993/2020 (50.8%, Maltbarn, bourbon) 85

PR: Zwei neue Gesichter im BORCO-Marketing

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Personelle Veränderungen bei BORCO-MARKEN-IMPORT in Hamburg, einem der großen deutschen Importeure für Whisky: Freerk Parnack startet als Senior Trade Marketing Manager und Senada Hamustafić als Brand Managerin.
Dazu hat man uns folgende Pressinformation geschickt:


Zwei neue Gesichter im BORCO-Marketing: Freerk Parnack startet als Senior Trade Marketing Manager und Senada Hamustafić als Brand Managerin

Hamburg, Juni 2021. Im Juni 2021 haben Freerk Parnack und Senada Hamustafić ihre Tätigkeiten im BORCO-Marketingteam aufgenommen. Mit der Besetzung holt das hanseatische Familienunternehmen zwei erfahrene Persönlichkeiten an Bord, die verschiedene Positionen in der Spirituosenbranche bekleideten.

Der gebürtige Hamburger Freerk Parnack übernimmt als Senior Trade Marketing Manager die Teamleitung des Trade Marketing Teams und zeichnet in dieser neu geschaffenen Position für die Stärkung und Umsetzung der Handelsaktivitäten des BORCOPortfolios verantwortlich, mit direkter Berichtslinie an den Chief Marketing Officer Hendrik Schatz. An Freerk Parnack werden Linn Urbrock, Trade Marketing Managerin On-Trade und Yvonne Lender, Trade Marketing Managerin Off-Trade, berichten. Mit Freerk Parnack gewinnt das Familienunternehmen an der Elbe einen Spirituosenexperten, der als Senior Trade Marketing Manager bei der Brown Forman Deutschland GmbH mehrere Jahre die Planung, Umsetzung und Kontrolle der markenaufbauenden und abverkaufsfördernden Aktivitäten für das gesamte Portfolio in den Vertriebskanälen On-Trade, Fachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel verantwortete. Zuletzt arbeitete Herr Parnack als Prokurist der Speisenwerft bei Tim Mälzer.

Auch für die Hamburgerin Senada Hamustafić ist die Spirituosenbranche nicht fremd und sie kehrt als Brand
Managerin im BORCO Global Brand Management Team zu ihrer Leidenschaft für die Spirituosenwelt zurück. Frau Hamustafić war viele Jahre im Brand Management bei der Brown Forman GmbH, unter anderem für die Marken Jack Daniel’s und Tequila Herradura, tätig. Zuletzt verantwortete sie als Marketing Managerin bei der TUI Cruises GmbH die Markenaktivitäten der „Mein Schiff“-Flotte. Als Brand Managerin bei BORCO übernimmt sie die operative sowie strategische Markenverantwortung vornehmlich für den Tequila-Marktführer SIERRA Tequila. In dieser Position steuert sie die Marketingaktivitäten in Deutschland und wird zusätzlich mit der Stärkung sowie Entwicklung der Initiativen des Tequila-Flaggschiffs in den über 90 Exportmärkten betraut, in enger Zusammenarbeit mit dem Global Business Development Team und mit direkter Berichtslinie an den Senior Brand Manager Philipp Stahl.

Markus Kohrs-Lichte, BORCO CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, freut sich auf die Zusammenarbeit:

„Frau Hamustafić und Herr Parnack zeichnen sich durch ihre langjährige Erfahrung in der Branche aus und sind am Puls der Zeit, wenn es darum geht, unsere Marken zu stärken und dabei immer wieder neue Wege zu gehen. Es sind spannende Projekte in der Planung und ich freue mich, dass wir Frau Hamustafić und Herrn Parnack dafür gewinnen konnten, die nächsten Schritte mit uns zu gehen und gemeinsam unsere Ziele konsequent umzusetzen.“

Mitte Juni wird das schlagkräftige BORCO-Marketingteam zusätzlich um eine Junior Communication Managerin ergänzt, die beim Social Media- und Kampagnenmanagement des BORCOPortfolios unterstützen sowie Kommunikationsmaßnahmen im ECommerce begleiten wird.

Teeling Whiskey Distillery feiert ihren 6. Geburtstag

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Heute vor sechs Jahren eröffnete The Teeling Whiskey Distillery in Dublin, und wir von Whiskyexperts gratulieren ganz herzlich!
Es war damals die erste neue Destillerie in Dublin seit über 125 Jahren und leitete die Wiederbelebung der Herstellung von Whiskey in Dubliner ein. Und wie die Brennerei in ihrem heutigen Newsletter schreibt, können sie ab heute sie auch wieder im Rahmen der Lockerungen der covid-19-Beschränkungen Besucher in der Destillerie begrüßen. Die geführten Destillerie-Touren sollen dann im Laufe dieses Sommers auch wieder möglich sein möglich.
Die vergangenen sechs Jahre dokumentiert die Brennerei in einem einminütigem Video (im oberen Bereich des Posts oder auf Vimeo), den englischsprachigen Newsletter finden Sie folgend:


TEELING WHISKEY DISTILLERY CELEBRATES 6 YEARS OF DUBLIN WHISKEY CRAFTMANSHIP

Today we celebrate the 6th anniversary of the opening of our Teeling Whiskey Distillery to visitors. Established in 2015 it was, at the time, the first new distillery in Dublin for over 125 years and started the revival of Dublin whiskey production. Since opening, Teeling Whiskey Distillery has become a stalwart in the pre-Covid, vibrant, Dublin tourism scene having welcomed over 500,000 visitors, as well as being honoured as one of the best Whiskey Visitor Attractions in the world. Even with travel and hospitality restrictions, our distillery team have managed to reach over 250,000 consumers through online virtual experiences since March 2020. We are now delighted to be able to welcome visitors back into the distillery for self-guided tours, in line with the easing of Irish Covid 19 restrictions, with the resumption of guided tours later on this summer.

The Teeling Whiskey Distillery offers visitors a modern, fully operational distillery experience. The relentless focus since opening has been on providing an exceptional customer experience whilst also producing world-class whiskey. Over the last six years, over 3.5 million litres of new make whiskey spirit has been produced filling over 30,000 barrels. With a large amount now of legal Irish Whiskey age, Dublin distilled whiskey is and will be a key component of all core Teeling Whiskey expressions.

Jack Teeling, Founder and Managing Director of Teeling Whiskey commented,

In some ways the last six years have gone by very quickly however, when we look back we must acknowledge all the hard work that has gone into getting us to where we currently are. We are extremely proud of reviving the craft of distilling in Dublin and establishing Teeling Whiskey Distillery as a world-class distillery and visitor experience over this time. Like a good whiskey, our distillery is aging well and we look forward to welcoming visitors back to experience our unique Teeling Whiskey Distillery including the launch of our new Teeling Terrace outdoor space for the summer months.“

We are now back open for self-guided tours and are currently operating from Thursday to Sunday. During the month of June, to mark our re-opening all visitors receive a complimentary, celebratory Teddy’s whipped ice-cream which is now being served from the Phoenix Café. For the summer a new outdoor space, the Teeling Terrace, has been created where people can enjoy in comfort, a hand crafted Teeling Whiskey cocktail or have the chance to try some of the Teeling Whiskey range they have yet to discover. Pre-booking is essential as spaces are strictly limited. For more information, please visit www.teelingdistillery.com.

PR: Find No.1: Líber Single Malt Whisky – die krasse Sherrybombe aus dem Herzen Andalusiens!

The Liquid Madness präsentieren ihr Premiere Bottling:

Find No.1: Líber Single Malt Whisky – die krasse Sherrybombe aus dem Herzen Andalusiens!

The Liquid Madness … noch ein unabhängiger deutscher Abfüller? Echt jetzt?“

Yep, jetzt, in echt und mit Anlauf. Und warum? Weil sie Lust drauf haben und weil sie denken, dass die Whiskywelt und ihre Bewohner durchaus reif sind für ungewöhnliche Whisk(e)y-Abfüllungen jenseits des Mainstream – quasi „Outside the Box“-Bottlings für Neugierige, Experimentierfreudige, Maltheads und all die übrigen „Friends of Brillant Booze“ da draußen …

SIE heißt in diesem Fall das Duo infernale hinter THE LIQUID MADNESS: die Spürnase für feinen Whisky Tilo Schnabel aka THE CASKHOUND und der Meister innovativer Fassreifungen, THE SPIRITS ALCHEMIST Sebastian Büssing.

Schon lange der Genusskultur im Allgemeinen und Whisky im Besonderen verbunden, haben sich die beiden schrägen Typen mit ihren unterschiedlichen Kreationen, Ideen und Abfüllungen mittlerweile einen festen Platz auf dem deutschen Whisky- & Spirituosenmarkt gesichert.

Bei ihrem ersten gemeinsamen Projekt ergänzen sich der findige Wahl-Schwabe und der weitgereiste Tüftler aus dem Pott hervorragend: Schnabels Gespür für gute Fässer, Büssings Fachwissen und ihre gemeinsame Leidenschaft, auch ungewöhnliche Wege zu beschreiten, bilden die Basis für THE LIQUID MADNESS … man könnte auch frei nach Shakespeare sagen: „Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode“

THE LIQUID MADNESS – was soll das?

Gute Frage, ehrliche Antwort: es gibt eine ganze Whisk(e)y-Welt jenseits der ausgetretenen Pfade der Abfüllerszene – man muss nur so „verrückt“ sein, diese zu verlassen. Und fähig, Qualität auch dort zu entdecken, wo viele andere achtlos vorübergehen. Ein Blick über den Tellerrand der Whiskywelt offenbart uns über alle Grenzen hinweg einen Reichtum an qualitativ hochwertigen Destillaten und außergewöhnlichen Fassreifungen.

Verlasst mit THE LIQUID MADNESS einfach Eure „Whisky Comfortzone“ und entdeckt nun den ersten Fund der „Weltenbummler in Sachen Geschmack“:

LIBÈR SPANISH SINGLE MALT WHISKY

Destilliert in den ‘Destilerías Líber‘ in Padul / Andalusien (Spanien)
14 yo Single Malt Whisky (2006/2021) | Single Cask Bottling
Vollreifung in einem First Fill Pedro Ximenez Sherry Cask
59,4 % ABV | Natural Cask Strength |
Nicht gefiltert oder kühlfiltriert
260 Flaschen | 0,5 Liter-Flasche à 94,90 Euro

Warum wir den abgefüllt haben?

Ganz klar – weil die Jungs im andalusischen Padul einen verdammt guten Job machen – und das schon seit 20 Jahren: mit zwei handgeschmiedeten (!) kupfernen Pot Stills aus Granada, gutem Getreide aus der Region, klarstem Schmelzwasser aus der Sierra Nevada und einer Produktion ganz nach schottischem Vorbild – gekrönt von einer vollständigen Reifung des Destillats in ausgedienten BOTA GORDAS. Yep. Das sind die Fässer, nach denen sich die Whiskymacher weltweit die Finger lecken: bis zu 600 Liter fassende Eichenholzungetüme, in denen Sherry 20 bis 30 Jahre gelagert wurde. Der Knackpunkt ist: jeder will sie, aber diese Schätzchen verlassen Spanien schon seit Jahrzehnten nicht mehr! Bei LÌBER werden diese ehemaligen PX Sherry Casks erstbefüllt (!) und entfalten dann ihre ganze Magie! Die besonderen Lagerbedingungen am Fuße der Sierra Nevada tun ihr Übriges, um den reifenden Whisky zu etwas Besonderem zu machen – der richtige Dram für alle Liebhaber von Sherry Bombs, Farbkäufer … oder einfach Freunde guten Whiskys, woher er auch stammen möge!

Übrigens: dieser Tropfen jenseits des üblichen Hype ist wirklich sehr weit entfernt von dem, was man heute – in Zeiten von Sherry Seasoned Casks, Wet Finishes u. ä. – unter „Sherry matured / finished Whisky“ versteht. Entdecken lohnt sich also!

Der Spanish Whisky aus dem Herzen Andalusiens ist natürlich nur der Anfang – weitere spannende und außergewöhnliche Abfüllungen stehen bereits in den Startlöchern. Freut Euch drauf!

Wenn Ihr jetzt neugierig auf THE LIQUID MADNESS und unsere Abfüllungen seid, haben wir alles richtig gemacht. Wenn nicht … fangt nochmal oben an

Zu kaufen gibt es die Produkte von THE LIQUID MADNESS in unserem gleichnamigen Shop unter www.thecaskhound.de oder bei unseren Fachhändlern, deren Adressen Ihr ebenfalls auf der Website findet. Für mehr Information rund um alle Projekte lohnt es sich auch, die Facebook Seite „The Liquid Madness“ im Auge zu behalten.

Ab 11.06.2021 Morgens im ausgewählten Fachhandel und ab 18:30 Uhr im Caskhound-Onlineshop.

THE LIQUID MADNESS by Tilo Schnabel & Sebastian Büssing • 73329 Kuchen

Neu: The Lakes Distillery Le Goûter

The Lakes Distillery veröffentlicht eine neue Abfüllung in ihrer Whiskymaker’s Editions series. The Lakes Distillery Le Goûter ist inspiriert „von der sensorischen Erfahrung eines „Ausflugs einer Konditorei aus der Kindheit“ in Paris“, wie die Brennerei auch auf ihrer Website detailiert darstellt. Dieses Bottling wurde exklusiv für den Luxushändler Harvey Nichols kreiert. Für die Illustration des Etiketts beauftragte The Lakes Distillery die Künstlerin Eili-Kaija Kuusniemi.

Dem Thema entsprechend bietet The Lakes Distillery Le Goûter Noten von Crème Anglaise und Jasmin sowie einen Hauch von Birne, Zitrusschale und frisch gebackenen Madeleines. Die Abfüllung ist in den Harvey Nichols-Geschäften in Knightsbridge, Manchester, Leeds, Bristol und Edinburgh sowie wohl auch über harveynichols.com zum Preis von 99,50 £ (etwa 115 €) erhältlich.

Velvet Fig von Wemyss Malts erhält eine Neuauflage

Der Ende 2014 veröffentlichte limitierte Blend Velvet Fig vom unabhängigen Abfüller Wemyss Malts erscheint in einer neuen Auflage. Wie vor fast sieben Jahren, wird auch die 2021er-Auflage mit 46% Vol. abgefüllt und kommt ohne Kühlfiltrierung aus.

Die offiziellen Tasting Notes versprechen in der Nase rote und schwarze Beerenfrüchte, von Milchschokolade umhüllte Feigen, Anklänge von Marzipan und Walnüssen, umhüllt von Toffeesauce. Am Gaumen erscheinen – überraschend – reife Feigen, Aprikosen, Milchschokolade, gewürzt mit Muskat und Ingwer. Und das Finish wird bestimmt von luxuriösen Zimt-Eichen-Aromen, Pfeifentabak und einer subtilen Würze.

Velvet Fig von Wemyss Malts erscheint limitiert, ohne dass eine genaue Anzahl angegeben ist. Der angegebene Verkaufspreis beträgt £43.95, was etwa 50€ entspricht.

Douglas Laing ernennt neuen Operations Director

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Douglas Laing & Co., der schottische unabhängige Abfüller, ernennt Alan Wright zum Operations Director im Board of Directors. Alan Wright arbeitete zuvor über 30 Jahre in der globalen Wein- und Spirituosenindustrie unter anderem mit Diageo, Pernod Ricard, Bacardi und Distell. Wright findet, es sei „eine aufregende Zeit, um zu Douglas Laing zu kommen.“ Denn in diesem Jahr investiert Douglas Laing & Co in seinen neuen Standort Campus. Dieser wird die Lager des unabhängigen Abfüllers, drei Abfülllinien, die Destillerie Clutha und einen neuen Hauptsitz umfassen. Das Familienunternehmen nimmt hierfür mehr als 10 Millionen Pfund in die Hand, wobei die Brennerei voraussichtlich im Jahr 2022 in Betrieb gehen soll.

Auch über das vergangene Jahr kann Douglas Laing & Co nicht klagen und meldet ein Rekordjahr , ohne genaue Zahlen zu nennen. Geschäftsführer Chris Leggat sagte, dass die Konzentration auf Fachhändler, E-Commerce und Off-Trade bei Marken zum einem Anstieg des Umsatzes um 31 % führte. Große Gewinne gab es in den Märkten Deutschland, Russland und Taiwan mit den Marken Big Peat und Scallywag als Spitzenreiter.