Drei Whiskys aus der Highland-Destillerie Aberfeldy bilden die heutige Session auf Whiskyfun. Die beiden Destillerie-Abfüllungen kommen mit einem Finish daher. Hier kann das Sherry Finish, im Vergleich zum Aberfeldy mit Rotwein-Fass-Finish, eine höhe Punktbewertung einheimsen. Die Abfüllung des Indies Single Cask Nation reifte allerdings durchgehend in einem Bourbon Hogshead. Und dies sogar ganze 28 Jahre lang. An diesem Whisky findet Serge Valentin heute den größten Gefallen, wie Sie mit einem Blick auf unsere Kurzzusammenfassung des Tastings auf Whiskyfun sehen können.
Aberfeldy 18 yo (43%, OB, French red wine cask, +/-2020)
79
Aberfeldy 28 yo 1991/2020 (42.4%, Single Cask Nation, bourbon hogshead)
Von Kindschi Söhne AG, dem Schweizer Importeur der Whiskys aus der jungen Destillerie Torabhaig auf Skye, haben wir eine Information über die Verfügbarkeit des Torabhaig Legacy 2017 in der Schweiz erhalten. Hier die Presseinfo, die wir natürlich gerne mit Ihnen teilen:
TORABHAIG – nach 190 Jahren die zweite Destillerie der lsle of Skye
Torabhaig, die zweite legale Destillerie, die in der Geschichte der lsle of Skye in Betrieb genommen wurde, bringt im Februar 2021 unter dem Namen Torabhaig Legacy Series 2017 einen, in der Schweiz auf 1,200 Flaschen limitierten, getorften Single Malt auf den Markt. Die mit 46% abgefüllte Erstauflage wird nur einen Destillationsjahrgang umfassen.
„Mit der Eröffnung der zweiten lizenzierten Single Malt Scotch Whisky-Destillerie auf der lsle of Skye waren wir uns von Anfang an des Erbes bewusst, das wir hinterlassen. Es kam für uns nicht in Frage „nur“ einen weiteren Whisky herzustellen“, so Neil Mathieson, CEO der Mossburn Distillers, dem Unternehmen hinter Torabhaig.
,,Wir haben einen charaktervollen Whisky mit echter Tiefe und Komplexität sowie einer Eleganz und Raffinesse geschaffen, die den extrem hohen Phenolgehalt der Gerste in den Hintergrund treten lässt.
Torabhaig Legacy Series 2017 zeichnet sich durch seine unverwechselbare Torfnote aus und bringt den charakteristischen Stil der Destillerie zum Ausdruck: ein Geschmacksprofil, das wir Well-Tempered Peat nennen und von dem wir hoffen, dass es die Zukunft von Torabhaig mitbestimmen wird.“
Ein kleines Stück schottische Geschichte
Die Destillerie Torabhaig ist ein authentisches Abbild ihrer Umgebung, geprägt von der wilden Landschaft und dem Klima der lsle of Skye.
„Alles begann mit einer verlassenen, aber gut erhaltenen Farm, die der ideale Standort für eine Destillerie ist“, erklärt Mathieson.
Das ursprüngliche Gemäuer wurde aus Steinen der nahegelegenen Burgruine Camus errichtet. ,,Wir sahen es als unsere Pflicht an, diese Geschichte zu bewahren, das Gebäude wieder zum Leben zu erwecken, und mehr als nur eine Destillerie zu schaffen. Über vier Jahre hinweg wurden die verfallenen Gebäude sorgfältig restauriert und dabei immer wieder ein Stück Geschichte freigelegt. Darunter auch die Reste eines alten Mühlrades, welches wir nachgerüstet haben und das nun mit dem Kühlwasser der Destillationsanlagen betrieben wird.“
Die neue Generation von Destillateuren
Die Produktion begann im Januar 2017 mit einem lokalen Team aus neun Destillateuren. Einige von ihnen waren zu diesem Zeitpunkt sogar noch branchenfremd, brannten jedoch im wahrsten Sinne für die Herstellung eines Premium-Whiskys.
„Natürlich hätten wir die Leitung der Produktion einem Destillateurmeister übertragen können. Doch wir wollten die Tradition und das Wissen des Scotch Whisky-Blending und – Destillierens weitergeben und zu einer neuen Generation von Whisky-Herstellern beitragen. Das junge, leidenschaftliche Team wurde von erfahrenen Destillateuren ausgebildet und betreut“, so Mathieson. ,,Wir möchten mit Torabhaig den Kurs der Whisky-Herstellung auf der Insel ändern, in dem wir unseren eigenen unverwechselbaren Charakter einbringen und sehen eine aufregende Zukunft für Whiskys der lsle of Skye.“
Torabhaig Legacy 2017 wird ab Februar 2021 weltweit über den WhiskyFachhandel erhältlich sein in der Schweiz zu einer UVP von CHF 65.50.
Über Mossburn Distillers
Mossburn Distillers ist das Unternehmen hinter Torabhaig. Mossburn unterhält Niederlassungen im schottischen Jedburgh und Tweedbank sowie in London und ist bekannt für seine Whisky-Palette Signature Casks und Vintage Casks. 2013 wurde das Projekt Torabhaig von Mossburn ins Leben gerufen und begann zunächst mit der Renovierung des alten Gehöfts im gleichnamigen Ort. Nach vier Jahren der Restaurierung und Modernisierung ist Torabhaig seit Januar 2017 eine voll funktionsfähige Single Malt Destillerie.
Über Kindschi Söhne AG
Heute ist Kindschi die grösste Bündner Destillerie und wird von Rico Kindschi in fünfter Generation in der Produktion geführt. Nebst den selbstgebrannten Bündner Spezialitäten ist Kindschi bekannt als Traditionshaus für internationale Spirituosen und Weine aus der Schweiz, Italien, Deutschland, Georgien, Japan, Russland, Schottland und der ganzen Welt. Unser Familienunternehmen wurde 1860 gegründet und ist seit Juni 2019 Tochter der Marussia Beverages Group, zu der auch Mossburn Distillers gehört.
Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU sind die Zeiten für Whiskyfreunde am Kontinent andere geworden: War es bislang recht einfach, Whisky in UK zu kaufen und sich zusenden zu lassen, ist die Situation momentan eher unerfreulich. Jetzt von dort eine Sonderabfüllung oder bei uns nicht erhältliche Ausgaben zu kaufen kann entweder schwierig, teuer oder sogar unmöglich werden.
Dieser Artikel beschreibt die Punkte, die Sie seit dem Jahreswechsel VOR einem Whiskykauf in UK bedenken müssen, damit Sie nicht in die Preisfalle tappen, die der Brexit für Whiskyfreunde aufgestellt hat:
Die generelle Situation
Whisky aus dem Vereinigten Königreich zu importieren ist ab dem 1. Januar 2021 mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Man hat nämlich den Warenwert samt den Versandkosten zu versteuern, zwar erst ab einem gewissen Freiwert, der aber bereits mit einer Flasche Single Malt überschritten ist.
Bis 22 Euro wird nur die Alkoholsteuer verlangt (die beträgt grob geschätzt 4-5 Euro pro Flasche)
zwischen 22 und 150 Euro kommt dann die Einfuhrumsatzsteuer von 19% dazu (Österreich: 20%)
ab 150 Euro wird zusätzlich zu allen anderen Kosten auch noch Zoll erhoben.
Die gute Nachricht: Der britische Händler sollte vom Verkaufspreis noch die britische Alkoholsteuer und die VAT abziehen, was zumindest die Einfuhrumsatzsteuer ausgleichen sollte und Einkäufe bis 150 Euro per se nicht verteuern sollte – die zweite schlechte Nachricht relativiert das aber.
Die erste schlechte Nachricht: Bei Auktionen ist das leider völlig anders; für den Gesetzgeber ist das nämlich ein Privatgeschäft, daher volle Einfuhrumsatzsteuer ohne Gegenrechnung der VAT!
Die zweite schlechte Nachricht: Auch die Zollformalitäten sind unter Umständen kostenpflichtig, und Zustelldienste wie z.B. DHL lassen sich den Mehraufwand und das Vorstrecken des Geldes auch bezahlen, was dann auch schon die Einkäufe unter 150 Euro wieder ordentlich verteuert.
Wie man es auch dreht und wendet: Einkauf in UK wird komplizierter. Und teils erheblich teurer.
Wem jetzt noch nicht komplett die Lust vergangen ist, in UK einzukaufen, der muss sich sich auch noch auf unterschiedliche Situation bei den verschiedenen Quellen einstellen:
Die großen und kleinen Händler
Viele Whiskyfreunde haben immer wieder einmal bei Uk-Händlern wie The Whisky Exchange oder Master of Malt Neuheiten oder Raritäten, die bei uns nicht zu erhalten waren, eingekauft. Die Preise lagen bis vor dem Brexit knapp über den Preisen in Deutschland, dazu kam noch der Versand.
Momentan, mit Stand Anfang Februar, kann man generell sagen, dass kein großer Händler zur Zeit in die EU liefert. Seit Jahresbeginn kündigt man auf den jeweiligen Webseiten an, dass man sich um eine praktikable Lösung bemühe, aber offensichtlich hat man noch keine gefunden. Bei kleinen Händlern mag es möglich sein, jemanden zu finden, der zum jetzigen Zeitpunkt in die EU versendet. Vor einer Bestellung raten wir auf jeden Fall, sich mit dem Shop in Verbindung zu setzen und die genauen Formalitäten abzuklären.
Die Distillery Shops
Hier ist es ganz unterschiedlich. Glengoyne zum Beispiel hat den Versand in die EU derweilen eingestellt, der Shop von Wolfburn ist vom Brexit völlig unberührt, bei Bruichladdich schlägt man auf die die Bestellung £10,50 auf und weist darauf hin, dass bei Bestellungen über 150 Pfund weitere Zollgebühren anfallen können. Auch hier ist momentan eine Kontaktaufnahme angeraten, bevor man bestellt.
Auktionshäuser
Nach unseren Informationen und zum Beispiel den Angaben auf whiskyauctioneer.com momentan das schwierigste Thema, da das als Privatgeschäft gesehen wird und keine VAT gegenverrechnet werden kann. Das bedeutet, dass die Kosten schnell enorm werden. Kleines Beispiel? Wir wissen von einer Sendung nach dem Gewinn einer Onlineauktion in Schottland. Der Warenwert 339 Pfund. Dazu kommen Versandkosten von 29 Pfund, die das Auktionshaus aufschlägt. Der Zoll nimmt noch einmal 190 Euro Einfuhrsteuer, der Versandleister 65 Euro für Handling und Abwicklung. Damit wurde aus einem Warenwert von 385 Euro nach Versand, Steuer und Handling eine Summe von 683 Euro. Wenn Sie also bei solchen Auktionen mitbieten, denken Sie bei Ihren Geboten die erheblichen Mehrkosten mit, um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Unser Fazit:
Egal ob ein Whisky um 70 oder einer um 700 Euro: Wenn Sie momentan im Vereinigten Königreich kaufen und sich den Whisky nach Hause schicken lassen, wird es auf jeden Fall teurer, als Sie es bislang gewohnt waren. Bei Einkäufen ab 150 Euro wird es deutlich kostspieliger, bei Auktionen sollte man sehr genau überlegen, welche Summen man bieten will, damit der eventuelle Zuschlag nicht zum Schlag ins eigene Gesicht wird. Faustregel: Was Sie in Ihrem Heimatland bekommen können, ist mit fast absoluter Sicherheit in Summe billiger.
Ob sich diese für Whiskykäufer unerfreuliche Lage in nächster Zeit wieder verbessern wird, bleibt ungewiss. Es könnte sein, dass britische Händler dazu übergehen, die Last der Abwicklung auf die eigenen Schultern zu laden, denn der Wegfall der europäischen Kundschaft durch die harschen Preisnachteile, die diese momentan erleidet, wird nicht leicht zu verdauen sein und könnte ev. durch solche Services wie angesprochen gemindert werden. Tatsache bleibt aber, dass das ohnehin nicht günstige Einkaufsland UK teurer geworden ist – und komplizierter.
Und wie sind Ihre Erfahrungen?
Falls Sie seit dem 1. Januar 2021 Whisky in Großbritannien bestellt haben, posten Sie doch untenstehend einen Kommentar. Kennen Sie Shops, die noch in die EU liefern? Zu welchen Konditionen? Wie sieht es bei Destillerien aus? Welche Erfahrungen haben Sie bei Auktionen in UK gemacht? Im Namen unserer Leser Danke für Ihren Input!
BORCO-MARKEN-IMPORT (das Unternehmen bringt Marken wie Dalmore oder Glengoyne nach Deutschland) holt sich personelle Verstärkung: Ab sofort wird Oliver Recker, von Unilever kommend, als Global Business Development Manager agieren und in dieser Funktion an Danny Gandert reporten. Mehr dazu in der nachfolgenden Presseaussendung.
Wir wünschen Oliver Recker viel Freude und Erfolg bei seinen neuen Aufgaben!
Stärkung des Exportgeschäfts: Oliver Recker verstärkt das BORCO Global Business Development Team
Hamburg, Februar 2021. Das Export-Vertriebsteam des hanseatischen Spirituosenunternehmens BORCO-MARKEN- IMPORT wird ab sofort von Oliver Recker als Global Business Development Manager ergänzt.
In dieser Funktion wird sich Herr Recker vornehmlich auf die Stärkung und den Ausbau des Exportgeschäfts der BORCO- Eigenmarken, darunter SIERRA Tequila, FINSBURY London Dry Gin, OLD PASCAS Rum und HELBING Kümmel, in Amerika und Afrika, im Mittleren Osten sowie im südlichen Europa konzentrieren. Zusätzlich zeichnet er verantwortlich für das globale Travel-Retail-Geschäft. Er berichtet an Danny Gandert, der seit dem 01. Januar 2021 als Head of Global Business Development das internationale Geschäft des Familienunternehmens leitet.
Oliver Recker
Danny Gandert freut sich über das neue Teammitglied:
„Herr Recker bringt dank leitender und international ausgerichteter Tätigkeiten in namhaften Unternehmen einen außerordentlichen Erfahrungsschatz mit. Er blickt auf vielseitige Positionen in der internationalen Hotellerie zurück und ist somit bestens in der globalen FMCG- und Gastronomiebranche vernetzt.“
Markus Kohrs-Lichte, BORCO CEO, ergänzt:
„Die Besetzung von Herrn Recker ist ein konsequenter Schritt in unserem Bestreben, das für uns sehr bedeutende Exportgeschäft noch strategischer, fokussierter und schlagkräftiger aufzustellen und weiter voranzutreiben. Herr Recker bringt dafür ein bemerkenswertes Profil mit und ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Nach seiner Ausbildung als Hotelfachmann bekleidete Herr Recker verschiedene Positionen in der Hotellerie und war anschließend bei Unilever im globalen Konzept Development erfolgreich verantwortete
BORCO, mit Sitz in Hamburg, ist einer der größten deutschen und europäischen Produzenten und Vermarkter internationaler Top Spirituosen Marken. Das Portfolio des unabhängigen Familienunternehmens, darunter u. a. SIERRA Tequila, FINSBURY London Dry Gin, RUSSIAN STANDARD Vodka, YENI Rakı, DISARONNO und Champagne LANSON deckt fast alle wichtigen internationalen Segmente ab und ist in seiner Stärke und Geschlossenheit sicher einmalig. BORCO unterstützt den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, über den Sie sich auf https://www.massvoll-geniessen.de/ informieren können. Weitere Informationen zum Unternehmen und Portfolio finden Sie auf www.borco.com.
Ein wenig Geduld brauchen Whiskyfreunde noch, bis die erste Ausgabe der Jim McEwan Signature Collection, vertrieben durch Dramfool, erhältlich sein wird, nämlich bis Mitte März. Damit aber die Wartezeit auf die ersten drei Abfüllungen aus den Fässern von Jim McEwan etwas verkürzt wird, gibt es heute die ersten Infos zu ihnen – mit nachfolgender Presseaussendung:
Dramfool präsentiert die erste Serie der Jim McEwan Signature Collection
Erste Information über die Serie gibt es schon seit Anfang Januar rum und einige haben es hinter vorgehaltener Hand bereits im letzten Jahr gemunkelt. Jetzt stellt Dramfool (www.dramfool.com) um Bruce Farquhar erstmals die Serie 1 vor. (Über Serie 2 wird in der nächsten Woche berichtet.)
Insgesamt 9 Serien mit jeweils 3 Flaschen (Bruichladdich, Port Charlotte und Octomore) wird es über einen längeren Zeitraum verteilt geben. Die Flaschen sind nach dem Muster 1.1/1.2/1.3 und dann eben 2.1/2.2/2.2 bis 9.1/9.2/9.3 nummeriert. (Ja, das verwirrt ein wenig wegen der ähnlichen Nummerierung der Octomore Flaschen von Bruichladdich.)
Die erste Serie konzentriert sich vollständig auf Weinreifungen (jeweils Vollzeit, also keine Finishes)
Die Serie 1 (und nach aktuellem Kenntnisstand NUR diese) wird zu einem Teil bei Whisky Auctioneer versteigert. Ein Teil des Erlöses wird auf Jims Bestreben auf Islay gespendet.
Zeitpunkt der Veröffentlichung von Serie 1 ist ca. Mitte März.
Serie 2 (und in 2021 ggf. auch noch Serie 3) kommt dann im Abstand von einigen Monaten.
Der Preis ist noch nicht bekannt gegeben worden.
Es wird verschiedene (Online-) Verkostungen geben. Teilweise mit Jim selbst. Informationen dazu werden noch veröffentlicht.
Ein paar der Fässer von Jim werden noch für www.dramfoolcasks.com verwendet, so dass man selbst (Teil)Inhaber eines dieser oder eines anderen Fasses werden kann.
Die weiteren Informationen zu den ersten drei Fässern sind direkt von Dramfool und daher in Englisch.
Dramfool JMSC – RELEASE 1
What better way to start the Jim McEwan Signature Collection than with the inaugural Releases being all drawn from 1st fill wine casks. The use of interesting, unusual, and in all cases exceptional casks by Jim McEwan when revitalizing Bruichladdich, became a cornerstone of their production. Initially led to use wine casks by the scarcity of traditional sherry casks, this relationship between wine grower and distiller blossomed into a renowned partnership. Taking casks from some of the finest European vineyards, with a strong bias towards classic French wines, some remarkable connections have been made. Although it is not possible to put the Château origin of the casks on any labels or packaging for legal reasons, many of the casks are known to have held wine from iconic French Châteaux, some of which have the internationally acclaimed first growth status. Very keen, but not able to break the rules, we must keep these identities hidden, but our descriptions may offer a few clues as to the origins. As with all bottlings from the Jim McEwan Signature Collection they are bottled un-chill filtered, with no added colour and at natural cask strength, Jim would not allow it any other way.
1.1 Bruichladdich 2007 Distilled on 2nd November 2007 this whisky spent its whole 13-year life maturing in cask #RO8/153- 12. This maturation took place in a 1st fill Bordeaux red wine cask from a Château that must be considered ‘The Tour’ de force. The château being one of only four châteaux to be awarded the Premier Cru (First Growth) status in the 1855 Official Classification. A classic Bordeaux paired with a classic of Islay! Bottled in February 2021 as Release 1.1 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour, and at natural cask strength of 61.8% (Jim would have it no other way!), it yielded only 265 bottles.
Bottling date: tba
1.2 Port Charlotte 2007 Distilled on 26th October 2007 this whisky spent its whole 13-year life maturing in cask #RO8/152-12. Maturation taking place in a 1st fill Bordeaux red wine cask. But as you would expect for a McEwan selected cask it was more than just any Bordeaux cask, it was a Pomerol cask. Considered amongst the rarest Appellation within Bordeaux this tiny corner of the region has sprung to fame in a relatively short time. Within its small number of châteaux names such as Petrus and Le Pin dominate the region in quality and price. The cask was made by internationally renowned Bordeaux cooperage Maison Demptos. A family business with over 200 years’ experience they have created the unique Bordeaux barrel used by many, if not all, of the top wine producing châteaux in the area. This unique barrel uses only French oak chosen while still standing in the forest, from trees over 200 years old which is then slowly air dried and coopered in an age-old tradition to facilitate long maturation of the finest wines. Uniquely the oak staves have the addition of chestnut-bound hoops to the ends. This not only protects the metal bands, as it sits higher above the floor when being moved but means if there are any insect infestations in the warm French climate (not as big a concern on Islay) that they attack the softer chestnut and not the oak structure. This iconic barrel and renowned cooperage, while based in tradition, still push the boundaries of the craft. To find out more, visit www.demptos.fr/ Bottled in February 2021 as Release 1.2 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour and at natural cask strength of 60.9% (Jim would have it no other way!), it yielded only 299 bottles.
Bottling date: tba
1.3 Octomore 2007 Distilled on 19th December 2007 this whisky spent its whole 13-year life maturing in cask #3807, maturation taking place in a 1st fill Premier Cru Supérieur (Superior First Growth) Sauternes cask. The château which this cask originated was the only to be given this ultimate status in the 1855 Official Classification and still commands the highest regard and prices for any wine of this type. Few Octomores have been matured in such casks, and official bottlings have only been partially aged in Sauternes casks. Two independent bottlings have come before, both bottled at six years old. So it seems safe to say that rarity and age are both on this spirit’s side! Bottled in February 2021 as Release 1.3 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour and at natural cask strength of 57.5% (Jim would have it no other way!), it yielded only 290 bottles.
Die Diageo WORLD CLASS Competition ist einer der wichtigsten Wettbewerbe für Bartender – und wir haben immer wieder mit Whiskybezug darüber berichtet. In diesem Jahr wird sie virtuell stattfinden, mit einigen WORLD CLASS Studio Sessions, die über die Facebook-Seite des Wettbewerbs öffentlich gestreamt werden.
Interessant auch: Das diesjährige Semifinale steht unter dem Motto „The Singleton: Malt Memories“ und wird Whisky-Cocktails zum Inhalt haben. Da werden wir natürlich ein ganz besonderes Auge darauf haben.
Hier die englischsprachige Pressemitteilung, die uns für Sie erreicht hat:
DIAGEO’S WORLD CLASS COMPETITION GOES VIRTUAL WITH WORLD CLASS STUDIOS TOUR
3 FEBRUARY 2020: Diageo’s global bartender competition continues in 2021, introducing the much-anticipated World Class Studio sessions virtually for the very first time. Resuming the 2020 competition, the studio sessions are set to take place on the 4th, 11th and 18th February hosted on the World Class GB Facebook page.
World Class Studios has been created to educate and inspire bartenders around the world, and also act as a tool for the competition itself, providing competitors with top tips and guidance in preparation for the semi-final challenge. The themed seminars are historically led by the Diageo Reserve Brand Ambassadors, who take to the road visiting bars across the country.
However, this year the evolved digital sessions will be open to all bartenders via a live stream platform hosted on the World Class GB Facebook page. The activity aims to keep its community of dedicated bartenders well connected and informed through a series of educational sessions.
This year’s semi-final challenge has also been revealed to competitors – the Top 100 are tasked with completing The Singleton Challenge: Malt Memories, judged virtually by Diageo Reserve World Class Brand Ambassadors, Jo Last and Pippa Guy, and Diageo Global New World Whisky Ambassador Ervin Trykowski.
WORLD CLASS STUDIO SESSIONS
4 February First Draft: First Draft, focuses on creativity, accessibility, service and methodology; through the lens of draught serves, an emerging technology to improve consistency and help to deliver perfectly balanced cocktails. The World Class Studio session is set to be hosted by Ervin Trykowski, Global New World Whisky Ambassador and TJ Littlejohn, GB Scotch Whisky Ambassador.
11 February World Class Menus: World Class Menus explores the modern menu of today, delving into origins and how to best unleash creativity from behind the bar by effectively communicating to guests. This session is hosted by Pippa Guy, GB Tanqueray & World Class Ambassador and Lauren Mote, Diageo Global Cocktalian.
18 February Punch Modernism: Punch Modernism is a deep dive into understanding the importance of flavour, textures and batching to help reduce waste and deliver exciting and memorable drink experiences for guests – hosted by Jenna Ba, Global Whisky Ambassador at Diageo and Jo Last, GB World Class & Malt Whisky Ambassador.
The remaining Top 100 are set to be whittled down to five finalists who will join Stevie Kane, Kuba Korzynski and James Rawcliffe who were triumphant in the bottled Cocktail Challenge and won their place in the final back in September 2020 as part of the London Cocktail Week series of challenges. Competitors must submit their creations by midnight on the 23rd February and the final eight will be announced on the 12th March.
Jack Sotti, Head of Advocacy GB at Diageo, comments:
“This is unlike anything we’ve ever experienced before and we’re incredibly grateful to be able to continue the World Class journey virtually in an exciting way. It was important for us to be able to adapt the competition and launch a platform where we could continue to support our community. The hospitality sector has been hit hard and we wanted to be able to keep our community closely connected and carry on championing fantastic bartender talent. We’re incredibly excited to be launching World Class Studios and paying homage to such amazing industry talent by coming together and making this another memorable year.”
Vor einigen Jahren hat Unternehmer und Historiker Michael McKeown die seit gut 200 Jahren mit dem irischen Whiskey verbundene Marke Matt D’Arcy wiederbelebt – und mitten in Newry, im Süden Nordirlands, das alte Destilleriegelände Stück für Stück aufgekauft, um dort die Matt D’Arcy Distillery zu bauen – ein Projekt, in das McKeown gut 7 Millionen Pfund investieren will (wir berichteten damals hier).
Wie The Irish News heute schreibt, steht das Unternehmen nun tatsächlich kurz vor davor, mit dem Bau, der auch ein Besucherzentrum, eine Bar und ein Restaurant umfasst, zu beginnen. Die Baugenehmigung ist schon länger erteilt worden, aber nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat dem ganzen Unterfangen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Einen genauen Zeitpunkt für den Baubeginn wollte Matt D’Arcy & Co. auf Anfrage der Zeitung zwar nicht nennen, aber laut den Einreichungen, die The Irish News vorliegen, soll das noch vor dem Sommer sein. 9000 Cases sollen dann dort nach der Fertigstellung jährlich produziert werden.
In der Zwischenzeit möchte das Unternehmen die Riege der Händler für die vor etwa einem Jahr erschienenen ersten Abfüllungen (die natürlich noch aus fremder Produktion stammen) erweitern. Die beiden Whiskeys haben wir im letzten März hier vorgestellt.
In den Highlands produziert die Brennerei Tomatin seit 1897 Whisky, und was nicht viele wissen: vor gut einem halben Jahrhundert war sie die größte Destillerie in Schottland, bevor sie nahezu bankrott ging. Heute in japanischem Besitz (aber, darauf legt man Wert, in den Entscheidungen völlig autark), produziert sie eine Reihe interessanter Whiskys, darunter auch die getorfte Serie „Cu Bocan“.
Um die geht es heute aber nicht, sondern um fünf Abfüllungen, teils aus der Brennerei, teils von unabhängigen Abfüllern, die im klassischen Stil der Brennerei gebrannt sind. Und bis auf eine Ausnahme sind sie in dieser Verkostung heute sehr gut bewertet:
Ein interessantes Projekt hat heute in der britischen Presse Erwähnung gefunden: Nova Innovation, ein in Edinburgh ansässiges Energieunternehmen, will in der Meerenge zwischen Jura und Islay ein von dem dort recht ausgeprägten Gezeitenstrom angetriebenes Kraftwerk bauen, das Energie zur Whiskyproduktion (unter anderem) bei Bruichladdich erzeugen soll.
Bevor in unseren Köpfen schreckliche Bilder einer Staumauer zwischen den beiden Inseln auftauchen: Das Projekt für das Gezeitenkraftwerk sieht vor, zwischen den beiden Inseln in der Meeresstraße, an der auch die Destillerien Bunnahabhain, Ardnahoe und Caol Ila sowie der Hafenort Port Askaig liegen, eine Reihe von Turbinen zu versenken, die dann von Ebbe und Flut angetrieben werden . Damit will man erneuerbare Energie gewinnen, die einen Teil der fossilen Brennstoffe, die auf Islay verfeuert werden, ersetzen soll.
3 Megawatt sollen die Turbinen des Projekts „Oran na Mara“, gälisch für „Lied des Meeres“ laut einem Bericht in Insider.co.uk liefern – und es ist kein Neuland, das da betreten wird: Seit 2016 speist so ein Tidenkraftwerk Strom ins Netz der Shetlands ein. Für das Projekt auf Islay gibt es jetzt einen Bescheid, der den genauen Entwicklungsplan für das Kraftwerk möglich macht.
Bei Bruichladdich, wo man mit dem optionalen Verzicht auf Blechdosen (man kann beim Kauf im Webshop oder vor Ort angeben, ob der Whisky mit einer Dose oder nur in der Flasche geliefert werden soll) hofft, jährlich ca. 17 Tonnen CO2 einsparen zu können, ist man am Projekt Gezeitenkraftwerk mehr als interessiert. Man sieht es als weitere Möglichkeit, die Produktion der Brennerei frei von CO2-Emissionen zu gestalten – ein erklärtes Ziel der Destillerie.
Paps of Jura von Islay aus. Bild (c) Lydia Frontczak
Schöne Neuheiten von Kirsch Import können wir Ihnen heute wieder vorstellen – und wie üblich werden dann diese Neuvorstellungen in Kürze beim Händler Ihres Vertrauens auftauchen. Diesmal geht es um einen kräftigen Starward aus Australien, zwei Einzelfassabfüllungen aus der Chichibu Distillery und einige, exklusiv für Deutschland abgefüllte Whiskys der Londoner Bimber Distillery.
Aber alles schön der Reihe nach und im Detail:
Neuer Stern am Single-Malt-Himmel: Starward Fortis mit 50% vol. ergänzt die Core Range der Australier
Melbourne – die Genuss-Metropole Australiens. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die Starward Distillery einen für Australien völlig neuen Whisky, der das Genusserlebnis in den Mittelpunkt stellt, Konventionen den Rücken kehrt – und schlicht all jenes erlaubt, was gefällt und schmeckt. Zum Beispiel den Genuss von Single Malt und Co. zum BBQ mit Freunden, mit Krimi auf der Couch, zu Pizza oder Bananenbrot.
Befreit von Traditionen schaut die Destillerie mit den Augen von Brauern und Winzern auf Whisky. Der entsteht ausschließlich aus Zutaten der Region. Neben Gerste vor allem aus nur leicht ausgekohlten oder gedämpften Rotweinfässern australischer Weingüter. Nur drei Jahre benötigt Starward Whisky in ihnen für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das Melbourne-Klima. Ständige Wetterwechsel, die sogenannten „Four seasons in a day“ bei durchschnittlich bis zu 22,5°C lassen Destillate elementar reifen – und einen Whisky entstehen, den es so sonst nirgendwo gibt.
Wie sein Name verspricht: Mit Fortis erhalten Two-Fold und Nova kräftigen Zuwachs. 50 Volumenprozente machen den bernsteinfarbenen Single Malt zu Starwards bislang stärkster in Deutschland verfügbarer Abfüllung der Core Range. Zu 100 Prozent in mit charakterstarkem Cabernet und Shiraz vorbelegten Rotweinfässern gereift und nicht kühlfiltriert ist Fortis ein vollmundiger, geschmacksintensiver Whisky, der mit komplexen Noten von Brombeeren, Vanille und Feige spielt.
Starward Fortis Australian Single Malt Whisky
Ca. 3 Jahre Fasstyp: Ex-Rotwein-Barriquefässer (australischer Shiraz, Cabernet Sauvignon) 50% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Gaumen: Im Vordergrund Vanille, dann Quittenpaste, Muscadelle-Rosinen, Schokoladen-Ganache, Zimt und gebackenes Bananenbrot.
Nachklang: Ölig und lang mit Backgewürzen aus der Eiche, reifen Feigen und Rosinen
Berlin, München, Chichibu: Exklusive Single Casks aus Japans beliebter Whisky-Destillerie
Chichibu, ca. 100 km von Tokio entfernt, ist das Zuhause der Chichibu Distillery. Die Kleinstadt war die logische Wahl für Ichiro Akuto, als er 2004 mit Whisky Ventures eines von Japans angesehensten Whisky-Unternehmen gründete: Der Nachfahre der Akuto-Familie, die einst die berühmte, nun geschlossene Hanyu Destillerie betrieb, wurde in Chichibu geboren und kennt die Region, die mit ihrem reinen Wasservorkommen und den extremen klimatischen Unterschieden ideal für die Produktion von Japanese Single Malt geeignet ist.
Dieser entsteht nach schottischem Vorbild mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit in geringen Produktionsmengen von ca. 90.000 Litern im Jahr. Da die ausbalancierten und qualitativ äußerst hochwertigen Chichibu-Whiskys im In- wie Ausland gefragt sind, sind sie oftmals schnell vergriffen. Auch die beiden Single-Cask-Abfüllungen in dieser Woche sind stark limitiert. Die Single Malts aus den Jahren 2012 und 2014 wurden exklusiv für Kirsch Import abgefüllt. Wie die für Chichibu typischen künstlerischen Etiketten verraten, sind die edlen Releases den Städten München und Berlin gewidmet.
Chichibu Ichiro’s Malt Munich Release Japanese Single Malt Whisky Bottled exclusively for Kirsch Import
Dest. 2014 Fasstyp: First Fill Bourbon Barrel Fass-Nr.: #3201 208 Flaschen 63% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Chichibu Ichiro’s Malt Berlin Release Japanese Single Malt Whisky Bottled exclusively for Kirsch Import
Dest. 2012 Fasstyp: First Fill Bourbon Barrel Fass-Nr.: #2006 202 Flaschen 63,3% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Welcome back, Bimber Distillery: Zwei Single Casks for Germany und neue Small Batch Releases
Bimber steht Synonym für traditionelle Methoden und Washbacks aus der eigenen Küferei, lokale Produkte und eine mit sieben Tagen mehr als doppelt so lange Fermentationszeit wie üblich. Klingt nicht nach Großstadt-Betrieb? Ist aber so: Die Craft Distillery nennt London ihr Zuhause. Für die Produktion ihrer fruchtigen Single Malts lassen sich die handwerklich arbeitenden Brenner von der Schnelllebigkeit der Metropole nicht beeinflussen. Mit Liebe zum Detail kreieren sie einen der wenigen englischen Whiskys in limitierten Batch-Größen sowie gefeierte Einzelfassabfüllungen.
Zwei dieser Single Casks haben wir exklusiv für unsere Kunden gesichert. Die fruchtbetonten, lieblichen Noten des Bourbon Casks kommen bei knackiger Fassstärke von 58,1% vol. voll zum Tragen. Der Londoner Single Malt hat insgesamt 264 Flaschen ergeben. Für die zweite Exklusiv-Abfüllung ließ Bimber Single Malt in einem Virgin Oak Cask reifen. Die eichenbetonten Aromen dieses Fasses verleihen dem ausbalancierten Londoner Whisky sowohl Cremigkeit als auch Würze.
Bourbon Single Cask Bimber Single Malt London Whisky Exclusively Bottled for Kirsch Import
Abgef. 10/2020 Fass-Typ: Bourbon Cask Fassnr. 128 264 Flaschen 58,1% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Virgin Oak Single Cask Bimber Single Malt London Whisky Exclusively Bottled for Kirsch Import Abgef. 10/2020 Fass-Typ: Virgin Oak Cask Fassnr. 96 271Flaschen 58,3% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Wiederum aus American Oak Bourbon Casks komponiert ist eines der neuen Small Batch Releases. Bourbon Cask Batch 02 2020 verwöhnt Nase und Gaumen mit fruchtigen Noten grüner Äpfel und Steinobst, süßen Getreidenoten, sowie cremiger Vanille, Karamell und feiner Würze. Mit seinem Oloroso Cask Batch 03 2020 erfreut Bimber eingefleischte Sherry-Fans. Der Single Malt reifte zunächst in Bourbon Casks und erhielt anschließend ein aromatisches Finish in ehemaligen Oloroso-Sherryfässern. Herrlich cremig spielt die auf 980 Flaschen limitierte Abfüllung mit Vanille und Karamell, exotischen Fruchtnoten und Würze.
Bourbon Cask Batch 02 2020 Bimber Single Malt London Whisky
Abgef. 26/10/2020 Fass-Typ: Bourbon Casks 2.950 Flaschen (weltweit) 52,2% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Oloroso Cask Batch 03 2020 Bimber Single Malt London Whisky
28 Jahre alt ist er, und er stammt aus einer ungenannten Speyside-Brennerei im Tal des Flusses Livet (wo es nicht soooo viele Destillerien gibt, nämlich Glenlivet und Tamnavulin): Der neue John Crabbie 1992 28yo Single Cask Single Malt Whisky reiht sich ein in einige andere sehr alte Abfüllungen, die die Brennerei in Edinburgh als gesourcte Whiskys abgefüllt hat – so gab es zum Beispiel 2018 bereits ebenfalls einen 28 Jahre alten Speysider.
Geschmacklich soll der mit 45,5% vol. abgefüllte Whisky in der Nase frische Früchte zeigen, dazu Anklänge würziger Eiche. Am Gaumen bietet er dann Bratäpfel und Schoko-Karamellbonbons, gefolgt von einem süßen, cremigen Finish.
John Kennedy, der Commercial Controller für Schottland von John Crabbie & Co. meint im Artikel in The Spirits Business, dass man von der Destillerie, von der das Fass stammt, selten so alte Abfüllungen bekäme und er meint, dass er durch seinen Preis auch recht schnell ausverkauft sein würde.
Was uns dann natürlich auch zum Preis bringt: 350 Pfund kostet die Flasche in UK – für unsereins am Kontinent käme da bei einem Eigenimport leider seit dem Brexit noch Wesentliches an Zoll und Gebühren dazu…
Handelskriege sind für alle Beteiligte offensichtliche Verlustgeschäfte – und unangenehm wird es vor allem auch für jene, die sich selbst eigentlich als Kollateralschaden betrachten müssen. Wie zum Beispiel die Whiskyindustrie auf beiden Seiten des Atlantiks, die für einen Subventionsstreit im Match zwischen zwei Flugzeuggiganten (Boeing und Airbus) mitbüßen muss. Seitens der Schotten wird nun der Verlust kulminiert beziffert.
Seit der Verhängung der Sanktionen im Jahr 2019, so rechnet die SWA, die Scotch Whisky Association, vor, sind die Exporte von schottischen Whiksky in die USA um mehr als ein Drittel eingebrochen. In Geld bedeutet das eine Mindereinnahme von 500 Millionen Pfund, wie die BBC berichtet.
Die Strafzölle gelten übrigens nicht für Blends, sodass die SWA vermutet, dass einige Single Malt Genießer in den USA zudem auf Premium Blends umgestiegen sind, um die deutlichen Preissteigerungen durch die Zölle bei Single Malts zu umgehen – was sich natürlich weiter auf den Absatz auswirkt.
Seitens der SWA wundert man sich über die Untätigkeit der britischen Regierung in dieser Angelegenheit, sei doch Whisky eines der wichtigsten Exportgüter. Der schottische Handelsminister Ivan McKee meinte: „Die schottischen Whiskyproduzenten haben jetzt lange genug unter einem Streit gelitten, der sie überhaupt nichts angeht.“
Mit Ralfy geht es heute in seinem aktuellen Verkostungsvideo auf die Insel Islay, und zwar an die Westküste derselben, wo sich an der Küste, mit einem traumhaften Ausblick auf die Paps of Jura auf der gleichnamigen Insel, die Brennerei Caol Ila befindet. Hier mal ein Blick aus einem Bereich, der eigentlich off limits ist – der Kontrollraum für die Stills der Brennerei. Welcher andere Arbeitsplatz bietet sonst noch so einen fantastischen Ausblick?
Aber hier soll es ja um einen Whisky gehen – und um die Verkostung desselben durch Ralfy. Konkret handelt es sich dabei um einen vom unabhängigen Bottler Gordon & MacPhail mit 46% Alkoholstärke abgefüllten Caol Ila aus dem Jahr 2002, der 16 Jahre reifen konnte. 87 Punkte gibt ihm Ralfy, und während er ihn nicht herausragend findet, attestiert er ihm dennoch eine schöne Struktur und Sauberkeit.
All das und natürlich noch viel mehr zu sehen im 18 Minuten langen Video, das wir Ihnen obenstehend zeigen, das Sie aber natürlich wie immer auch auf Youtube finden können.
Als Fruchtbombe bezeichnet Serge Valentin den Whisky aus der Highland-Destillerie Balblair – und wer wollte ihm da widersprechen? Jedenfalls sind es zwei unabhängige Abfüllungen aus der 1790 gegründeten und jetzt im Besitz von Inver House Distillers stehenden Brennerei, die er heute verkostet. Einer ist 18 Jahre alt, der andere 9 – und beide sind Einzelfassabfüllungen in Fassstärke aus den zur Zeit etwas unter 2 Millionen Liter jährlich produzierenden Brennblasen.
In der Verkostung liegen beide fast gleich auf – und Serge meint, sie wären nahezu perfekt…
Balblair 18 yo 2002/2020 (51.7%, Single Malts of Scotland, Elixir Distillers, for The Nectar, hogshead, cask #20100, 200 bottles)
88
Balblair 9 yo 2011/2020 (56.3%, Whisky Is The Limit and Bar du Nord, 1st fill oloroso sherry barrel finish, cask #800129/2011, 298 bottles)