Serge verkostet: Clynelish im Duett

Ja, warum auch nicht! Neben der monatlichen Springbank-Session führt Serge Valentin heute die monatliche Clynelish Session ein. Auch gegen diese Regel haben wir nichts einzuwenden. Erst recht nicht, wenn, wie heute, die Kandidaten der Verkostung auf Whiskyfun mit solch hohen Punkte-Bewertungen glänzen. Unabhängig von ihrem jeweiligen Alter erreichen sie knapp respektive springen sie die 90-Punkte-Marke, wovon Sie sich in unserer Kurzübersicht überzeugen können:

  • Clynelish 8 yo 2011/2020 ‘Reserve Cask Parcel No.2’ (48%, Elixir Distillers) 87 Punkte
  • Clynelish 23 yo 1996/2020 (48.7%, Maltbarn, bourbon, 170 bottles) 90 Punkte

PR: Waterford Distillery startet Single Farm Origin Serie

Die irische Waterford Distillery stellt ihre ersten allgemein erhältlichen und (auch von uns) lang erwarteten Single Malts mit ihrer Single Farm Origin Serie vor: Bannow Island, Ballykilcavan und Ratheadon, jeweils in der Edition 1.1.. Bannow Island und Ballykilcavan kommen Ende Juni in den Whisky-Fachhandel, Ratheadon ist ausschließlich online und in der Destillerie erhältlich. Abgefüllt sind sie mit 50 % Vol. und kommen ohne Färbung, Kühlfiltration oder Zusatzstoffe aus. Die UVP liegt zwischen 70 und 79 €, abhängig vom jeweilgen Land.

Später im Jahr erscheinen in den USA und anderen überseeischen Märkten weitere Abfüllungen der Single Farm Origin Serie. Alle weiteren Informationen zu den Abfüllungen aus Mark Reynier’s Brennerei finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressmitteilung, die wir erhielten und hier gerne mit Ihnen teilen:


WATERFORD DISTILLERY UNVEILS ITS SINGLE FARM ORIGIN SERIES – BARLEY-FORWARD, TERROIR-DRIVEN NATURAL WHISKIES

Terroir-driven whisky producer, Waterford Distillery, unveils its highly anticipated first commercial releases since it began distillation in 2015.

Influenced by the world’s greatest winemakers, Waterford Distillery obsessively brings the same intellectual drive, methodology & rigour to single malt whisky.

Using 100% Irish barley, widely considered to be the world’s finest, its new Single Farm Origin series is an uber-provenance range of limited edition natural whiskies that explore Irish terroir one farm, once place, at a time. They are expressions of precision and rarity, showcasing barley flavours derived from individual Irish farms and harvests.

The distillery’s ultimate aim is that these component single malts come together create the world’s most unique, complex and profound whisky. But as part of this new series they mark the distillery’s first commercial steps to showcase barley-forward, terroir-driven natural whiskies.

THE PRECISION OF PLACE

The first two Single Farm Origin editions use barley originating from unique corners of Ireland:

Bannow Island: Edition 1.1 – distilled from barley grown by Ed Harpur on the extreme southern coast of Co. Wexford, where salt-laden Atlantic winds and sandy soils create a unique, if challenging, terroir.

Ballykilcavan: Edition 1.1 – distilled from barley grown by David Walsh-Kemmis west of the Barrow in Co. Laois in the barley heartlands, where his fertile fields are sheltered by ancient woodland.

Bottled at 50% ABV without colouring, chill-filtration or any additives – totally natural – each Single Farm Origin has a RRP of between €70-79/£70 (depending on location) and will be available in specialist whisky retailers from the end of June 2020.

Different Single Farm Origin bottlings, equally unique, will be released to the US and other overseas markets later in the year, whilst Single Farm Origin: Ratheadon: Edition 1.1 will follow exclusively online and from the distillery itself.

Waterford Distillery Founder and CEO Mark Reynier says:

„I’ve spent a lifetime in the top end of drinks industry – half in fine wine, half in single malt – and Waterford is the culmination of this rather unusual journey. It’s rare one has the chance to breathe life into to such a provocative concept, one of such of precision, challenge and originality.

„For years folk have been hoodwinked on where whisky’s quality truly lies – once stills, then water, now wood. We want to shine the light on what really makes malt whisky the most complex spirit in the world, the primary source of all that extraordinary flavour: barley.

„I can safely say no stone has been left unturned. No challenge unmet. Thanks to unparalleled logistics, great teamwork, and singleminded focus we can now share our inspiration, this vision, that will one day rebalance the way we look at and enjoy this fine spirit. And this is just the beginning.“

COMPARE & CONTRAST

All of Waterford’s whiskies use 100% demonstrably Irish-grown barley – one farm, one terroir, at a time – without adding any imported grains to meet specifications. Following a strict methodology that originates in the greatest vineyards of France, each farm’s crop is kept separate from field to barrel.

Using a mash filter instead of a mash tun, minimum 120-hour fermentations, and exceptionally slow distillations, Waterford produces the most natural and respectful expressions of barley possible. Throughout the entire process, the distillery keeps track of thousands of data points.

TÉIREOIR: TOTALLY TRACEABLE & TRANSPARENT

Every bottle features its own pioneering TÉIREOIR code, which once entered on the website from the end of June will reveal a host of unprecedented and engaging content related to the release.

Using rich photography, and drawing upon the distillery’s unrivalled digital logistics systems, drinkers will be able to explore the place, the harvest, the grower, distillation details as well as view the full spectrum of wood.

Glasgow Distillery veröffentlicht Glasgow 1770 Single Malt Triple Distilled – Release No.1

Die Core Range der Glasgow Distillery ist nun komplett: Als letzte Abfüllung nach dem Original und dem Peated ist nun der Glasgow 1770 Single Malt Triple Distilled – Release No.1 erschienen.

Der Geschmack des dreifach destillierten Whiskys, der in Virgin Oak Casks reifte wird so beschrieben: Er bringt Noten von dunklen Kirschen, Karamell Toffee, gerösteten Mandeln, Lakritze, Vanille und Teeblättern an die Nase. Am Gaumen schmeckt man reife Birnen, Käsekuchen mit Vanille sowie würzige Schokolade.

In Schottland kostet der mit 46% Alkoholstärke abgefüllte Glasgow 1770 Single Malt Triple Distilled – Release No.1 49 Pfund, umgerechnet etwa 55 Euro – in der 50cl-Flasche.

Die nächsten Veröffentlichungen der Brennerei in Glasgow werden nun Single Cask Releases und Limited Editions sein.

The Spirits Business: Die zehn reichsten Menschen im Spirituosengeschäft im Vereinigten Königreich

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Whisky ist big business. Nicht immer geht die Rechnung für die Produzenten auf (Pleitewellen, die die Whiskyindustrie immer wieder betreffen, sind ein beredter Beweis dafür), aber wenn sie aufgeht, dann kann sie die Besitzer von Destillerien sehr reich machen.

In The Spirits Business findet sich ein interessanter Artikel über die zehn reichsten Familien im Spirituosengeschäft in Großbritannien, und natürlich finden sich dabei auch Personen, die vor allem mit Whisky zu tun haben – und zwar die Hälfte aller zehn. Diese Personen oder Familien belegen im Ranking die Plätze zehn, acht, sieben, zwei und eins – was beweist, dass es nicht schadet, eine Destillerie zu besitzen.

Was auffällt: Während bei den anderen Spirituosen es hauptsächlich Einzelpersonen sind, die mit ihren Marken reich geworden sind, sind es bei Whisky vor allem Familien – und dabei solche mit Tradition und Geschichte. Und: Die Familie, die an der Spitze der reichsten Menschen im Spirituosengeschäft steht, ist reicher als alle anderen neun zusammen.

Wenn Sie die Personen kennenlernen wollen, die hinter diesen Erfolgsgeschichten stehen, dann folgen Sie doch einfach unserem Link hier auf den Artikel – sie werden dort übrigens auch einen sehr bekannten Schauspieler finden – allerdings nicht mit Whisky assoziiert…

Serge verkostet: Zwei feine Jura

Es scheint, als sei bei Serge gerade die Periode „Tue Dir Gutes und rede darüber“ ausgebrochen: Nach hervorragenden Abfüllungen aus der Destillerie Talisker gestern stehen heute zwei ausgezeichnete Abfüllungen aus Jura auf dem Programm. Serge meint in seiner Einleitung zur Verkostung, dass Jura viele der negativen Kommentare nicht verdiene, so wie auch Dalmore und Macallan, denn auch wenn man vom vielen Marketinggeschwätz, das seiner Meinung nach auch eine wenig arrogant wirken kann, genervt sei, so habe das keinen Einfluss auf die Qualität des Destillats. Man müsse sich ja nicht mit den in Eiche ersäuften NAS-Abfüllungen bewegen, sondern habe immer die Möglichkeit, eine Brennerei über gehobene Originalabfüllungen oder von Unabhängigen zu entdecken.

Das ist wohl nicht immer das billigste Vergnügen, aber gerade bei Whisky, wo Zeit durchaus auch ein Qualitätsmerkmal ist, das von Brennereien durch Lagerung teuer erkauft werden muss, sollte man manchmal einfach auch nicht knausern, sondern sich etwas gönnen, oder? Und man findet auch bei Standards manchmal echte Perlen, wie unser Whisky des Monats April 2019 beweist – ein Jura 10yo.

Hier jedenfalls seine beiden Entdeckungen aus der Verkostung, und die beiden UNabhängigen können jeweils hohe Wertungen und sehr viel Lob einheimsen:

  • Jura 21 yo 1998/2020 (55.7%, Chapter 7, Monologue, bourbon hogshead, cask #2144, 284 bottles): 90 Punkte
  • Isle of Jura 22 yo 1988/2010 (46%, Mo Or Collection, bourbon hogshead, cask #756, 352 bottles): 88 Punkte
Destillerie Jura. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Breaking News: Glenfarclas schließt das Besucherzentrum für den Rest des Jahres 2020

Wie Glenfarclas heute auf der Facebook-Seite der Destillerie bekanntgab, wird man das Besucherzentrum der Brennerei für den gesamten Rest des Jahres 2020 geschlossen halten:

Übersetzt in etwa:

Wegen des fortgesetzten Situation der Coronavirus-Pandemie haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, das Besucherzentrum und den Shop für den Rest des Jahres geschlossen zu halten. Obwohl wir hoffen, dass sich die Lage verbessern wird, ist die Sicherheit und die Gesundheit unserer Belegschaft unsere höchste Priorität – und deshalb ist und bleibt unsere Brennerei für alle Besucher geschlossen. Wor freuen uns darauf, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen und in der Zwischenzeit: Bleiben Sie gesund, schauen Sie aufeinander und genießen Sie Glenfarclas daheim.

Callum A. Fraser
Distillery Manager

PR: Neues von Kirsch Whisky – „The Octaves“ for Germany, The Single Malts of Scotland Reserve Casks, St. Kilian

Und am Nachmittag gibt es wieder einmal Nachschub für Whiskyfreunde aus dem Haus Kirsch Whisky. Dort hat man sich einige Octave Casks von Duncan Taylor exklusiv für Deutschland sichern können, von The Single Malts of Scotland gibt es die zweite Ausgabe der Reserve Casks – und St. Kilian hat einen Whisky aus dem First Fill Amarone Butt exklusiv für Whisky Druid abgefüllt. Auch diese Abfüllung wird im Vertrieb von Kirsch Whisky bald bei Ihrem Händler zu finden sein (dort erfahren Sie auch die Preise der Abfüllungen).

Hier alles Wissenswerte dazu:


Duncan Taylor „The Octaves“ Germany Exclusives!

Sie fassen maximal 50 Liter, entsprechen nur etwa einem Achtel des Ursprungsfasses und lassen Whisky intensiver reifen: Oktav-Fässer. Für die Serie „The Octave“ gönnt Duncan Taylor & Co. ausgewählten Single Malts oder Single Grains in den kleinen Fässern ein mehrmonatiges Finish. Der Effekt: besonders raffinierte, ausgewogene Geschmacksprofile. Mit dabei sind Whiskys der Destillerien Aultmore, Bunnahabhain, Brackla, Caol Ila, Glenallachie, Glen Moray, Highland Park, Miltonduff und Tobermory. Neue geschmackliche Dimensionen für einige der ältesten und seltensten Whiskys Schottlands eröffnet der Abfüller seit 2019 zudem in der „Octave Premium Range“.

Unsere Zusammenarbeit mit Duncan Taylor hat gerade erst begonnen, trotzdem durften wir bereits eine Reihe von Octave Fässern verkosten und eine kleine Auswahl exklusiv für unsere Kunden abfüllen lassen! Insgesammt vier Whiskys haben wir für Sie ausgesucht, darunter auch ein 15 Jahre alter Laphroaig aus der Octave Premium Range.

Miltonduff 2009/2020 – Germany Exclusive
Ducnan Taylor The Octave

11 Jahre
Dest. 2009
Abgef. 2020
9 Monate im Octave
Fassnr. 8327219
103 Flaschen
53,9  % Vol. Fassstärke
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

GlenAllachie 2008/2020 – Germany Exclusive
Duncan Taylor The Octav

11 Jahre
Dest. 2008
Abgef. 2020
9 Monate im Octave
Fassnr. 3024979
65 Flaschen
54,2  % Vol. Fassstärke
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Highland Park 2003/2020 – Germany Exclusive
Duncan Taylor The Octave

16 Jahre
Dest. 2003
Abgef. 2020
9 Monate im Octave
Fassnr. 5025179
78 Flaschen
53,3  % Vol. Fassstärke
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Laphroaig 2004 2008/2020 – Germany Exclusive
Duncan Taylor The Octave Premium

15 Jahre
Dest. 2004
Abgef. 2020
Fassnr. 5620919
58 Flaschen
56,1  % Vol. Fassstärke
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

The Single Malts of Scotland Reserve Casks Parcel #2

Die „Single Malts of Scotland“ Range aus dem Hause Elixir Distillers besteht aus speziell ausgewählten Fässern aus den Lagerhäusern der fünf Whiskyregionen Schottlands. Neben den Einzelfassabfüllungen in Fassstärke gibt es auch eine „Reserve Casks“-Serie, die aus kleinen Batches von vier bis sechs Fässern besteht. Verkostet und ausgewählt werden die Fässer von Oliver Chilton, Master Blender aus dem Hause Elixir Distllers. Parcel No. 2 wird vertreten durch je einer Brennerei aus den Highlands, Speyside & von der Insel Islay. Das Label zeigt alle wichtigen Informationen aber auch ein paar spannende Zusatzinformationen, wie z.B. den Anteil des Angel Share’s.

Caol Ila 2009/2020 – Reserve Casks
The Single Malts of Scotland

10 Jahre
Dest. 2009
Abgef. 2020
Anzahl der Fässer: 5
Angel’s Share: 18,32%
48,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Clynelish 2010-2011/2020 – Reserve Casks
The Single Malts of Scotland

8 Jahre
Dest. 2010/2011
Abgef. 2020
Anzahl der Fässer: 5
Angel’s Share: 14,73%
48,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Linkwood 2007/2020 – Reserve Casks
The Single Malts of Scotland

12 Jahre
Dest. 2007
Abgef. 2020
Anzahl der Fässer: 4
Angel’s Share: 24,33%
48,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

St. Kilian 1st Fill Amarone Butt – bottled for Whisky Druid

Seitdem 2016 der erste Spirit die Brennblasen der St. Kilian Brennerei aus Rüdenau verließ ist viel geschehen. Die Brennerei konnte sich eine große Fanbase aufbauen und im letzten Jahr auch endlich den ersten, fertigen Single Malt Whisky abfüllen.

Michel – auch bekannt als der „Whisky Druid – konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen, ein Fass für seine Abfüllungsreihe auszuwählen – und was für eins! Das Butt mit der Fassnummer #365 enthielt feinen Amaronewein vom Weingut Guerrieri Rizzardi in den Weinbergen am Gardasee. Sieben lange Jahre reifte der Amaronewein in diesem Fass, bevor es mit dem feinen Spirit der St. Kilian Destillerie belegt wurde.

Nach dreijähriger Reifung wurde der Whisky in Fassstärke mit 58,9 % Vol. abgefüllt – insgesamt 749 Flaschen hat das Amaronefass ergeben.

St. Kilian 3 y.o. – Amarone Cask
Bottled for Whisky Druid

3 Jahre
Dest. 05.10.2016
Abgef. 28.01.2020
Gereift im 1st Fill Amarone della Valolicella Butt
Fassnr. 365
749 Flaschen
58,9 % Vol. Fassstärke
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Llandudno Distillery von Penderyn erhält Baugenehmigung

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Gute Neuigkeiten aus Wales: Wie die Destillerie Penderyn soeben mitteilte, hat sie die Baugenehmigung für die neue Brennerei in der Lloyd Street in Llandudno erhalten (über die ersten Pläne dazu berichteten wir bereits im letzten September hier). Zur neuen Brennerei wird man dort auch ein Besucherzentrum und Räumlichkeiten für Meetings bauen, sowie einen Parkplatz für 53 Fahrzeuge. Mit der Fertigstellung rechnet man im Frühjahr 2021.

Das hier schreibt die Brennerei darüber in ihrer Aussendung:


Penderyn Secures Planning for Llandudno Distillery

Planning for Penderyn’s second distillery, which is to be housed in the former Old Board School in Lloyd St, Llandudno, has been passed by Conwy Council. This is great news for Penderyn and means (Covid permitting) that the distillery will be ready for opening to the public in Spring 2021.

Der Küstenort Llandudno in Norden von Wales

The distillery will also house a visitor and meeting centre, plus parking for 53 vehicles. The building dates from 1882, and later became the Conwy Archives. Councillors voted by 12 to 1 to approve the plans, and have received the stamp of approval from Lord Elis-Thomas, Welsh Government’s deputy minister for culture, sport and tourism.

Hier wird die dritte Brennerei von Penderyn entstehen…

Neil Quigley, Penderyn’s Director of Operations, who is in charge of the Llandudno project said:

‘We are very pleased to have passed the committee stage and are looking forward to progressing with the development of the Llandudno Lloyd St site. Our aim, and of course we are aware of the current situation with regard to Covid 19, is to commence operations at this boutique distillery later in the year in readiness for an official opening in Spring 2021.  Generating a single cask per day, we are very excited about bringing Penderyn to Llandudno, and are looking forward to our large customer base in North Wales visiting the new distillery.’

Stephen Davies, Chief Executive of Penderyn Distillery, said:

‘We believe the distillery will allow us to introduce unique and innovative single malt whiskies, distilled in North Wales, as well as providing an attraction that will complement the already vibrant and diverse tourism scene in North Wales, and contribute towards extending the visitor season further.’

PR: Live Whisky Tasting am 30. Mai mit Proben der Milk & Honey Distillery – exklusiv für Österreich

Wer unter unseren österreichischen Lesern die Whiskymesse in Salzburg im vorigen Jahr besucht hat, der konnte sich dort bereits von der Qualität der Whiskys aus der Milk & Honey Distillery aus Tel Aviv überzeugen. Für jene, die noch nicht wissen, was die Whiskys aus Israel können und jene, die den ersten Eindruck gerne vertiefen möchten, gibt es jetzt eine gute Gelegenheit dazu – von den eigenen vier Wänden aus:

Der österreichische Importeur Spirits Land hat uns Infos über ein österreich-exklusives Live-Tasting mit vier Proben der israelischen Milk & Honey Distillery geschickt, das am 30. Mai stattfinden wird. Geleitet wird das Tasting auf Zoom von Master Distiller Tomer Goren und Tal Chotiner, der bei der Destillerie in Tel Aviv als Sales Manager arbeitet.

Zum Live-Tasting gibt es ein entsprechendes Tasting-Set – die Bezugsquelle im nachfolgenden PR-Artikel (Versand nur in Österreich):


Live Whisky-Tasting der Milk & Honey Distillery

Tomer Goren – Master Distiller  & Tal Chotiner – Sales Manager von der Milk & Honey Distillery laden ein zu einem Live Whisky Tasting via Zoom

Dabei geben sie uns Einblicke über Produktion, Lagerung und Visionen für die Zukunft

Wann: Samstag, 30.Mai 2020 um 18 Uhr

Wir verkosten 4 Proben von der Milk & Honey Distillery aus Tel Aviv / Israel.

  • M & H Classic  – erhältlich in Österreich seit Februar 2020
  • M & H Elements Sherry Cask – erhältlich in Österreich ab Sommer 2020
  • M & H Fassprobe White Wine Cask
  • M & H Fassprobe Pomegranate Wine Cask

Das Tasting wird auf Englisch moderiert und dauert in etwa 1 Stunde.

Anmeldung unter info@spirits.land für Unkostenpreis € 25,- Tastingpakete limitiert auf 30 Stk.

Anmeldeschluss So. 24 Mai 2020  

Der Versand der Samples erfolgt nur innerhalb von Österreich!!!!!

Serge verkostet: Zwei sehr feine Talisker

Lassen Sie uns einmal, entgegen der sonstigen Gepflogenheiten hier auf Whiskyexperts, etwas postulieren: Es ist nicht besonders schwer, einen feinen Talisker zu finden. Die Whiskys von der Insel Skye sind zugänglich, handwerklich hervorragend gemacht und in ihrer Balance in der Regel einfach schön. Es wäre also nicht besonders schwer, feine Talisker zu finden. SEHR feine Talisker sind da ein etwas anderes Kapitel, weil sie sich von den feinen Taliskern durch zum Beispiel noch längere Reifung oder frühe Destillation auszeichnen. Die findet man nicht so leicht.

Serge Valentin hat zwei davon heute auf Whiskyfun verkostet, und die Wertung für jede Flasche spricht wohl für sich. Die waren schon SEHR fein:

  • Talisker 22 yo 1979/2001 (64.3%, The Bottlers, refill sherry hogshead, cask #4014): 93 Punkte
  • Talisker 1964 (100°proof, Gordon & MacPhail, 26 2/3 fl oz, +/-1975): 93 Punkte

Video: Ralfy verkostet Rock Oyster 18yo Blended Malt (Review #826)

Nach einigen Standards wendet sich Ralfy mit seiner aktuellen Verkostung einem Blended Malt zu: Es ist der Rock Oyster des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing. Dabei handelt es sich nicht um die Abfüllung ohne Altersangabe, sondern um den 18 Jahre alten Blended Malt. Der Rock Oyster 18yo setzt sich aus verschiedenen Single Malts von den schottischen Inseln zusammen. Die genaue Zusammensetzung ist nicht bekannt, aber auf der Flasche findet man einige Inseln erwähnt: Arran, Jura, den Orkneys und Islay (nicht darauf zu finden sind laut Ralfy Skye und die Insel Mull).

Die Verkostung soll übrigens den Auftakt zu einer Serie über Blended Malts darstellen, eine interessante Idee, denn diese Gattung wird ansonsten eher stiefmütterlich behandelt.

Diesmal vergibt Ralfy zwei Wertungen: Der Rock Oyster, der 30 Minuten im Glas war, bevor er verkostet wurde, erhält 89 Punkte. Jener, der nach ca. 10 Minuten verkostet wurde, 85. Was wieder einmal zeigt, dass die alte Regel gilt: Lasse einen frisch geöffneten Whisky mindestens so viele Minuten im Glas, wie er Jahre im Fass verbracht hat, damit er sich entfalten kann.

Wie immer ein interessantes Video, diesmal 16 Minuten lang. Viel Vergnügen damit, bei uns oder auf Youtube!

Glenfiddich Spirit of Speyside Distillery Edition 2020 ab 17. Juni zu ersteigern

Glenfiddich nutzt, wie einige andere Brennereien, die Absage des Spirit of Speyside Festivals in diesem Jahr zu einer Online-Aktion, genauer gesagt zu einer Online-Auktion: Die als Hommage ans Festival gedachte Glenfiddich Spirit of Speyside Distillery Edition 2020 wird zwischen dem 17. und 22. Juni 2020 bei Whiskyauctioneer.com für einen guten Zweck versteigert.

Aus einem Refill-Sherry Butt stammt der Whisky dieser Sonderausgabe, die auf 450 Flaschen limitiert ist. Auch die Alkoholstärke ist bei der Abfüllung erwähnenswert: Der 13 Jahre alte Whisky, gebrannt im Jahr 2007, kommt mit satten 65,7% vol. in die Flaschen.

Die Charity-Idee hat auch einen Bezug auf den Grund der Absage des Festivals: Der Erlös soll den am stärksten betroffenen Covid-19 Opfern der Speyside-Region zugute kommen, unter anderem Moray Food Plus, Keirans Legacy and NHS Grampian. Man sieht dies seitens der Brennerei auch als einen Tribut an William Grant, der sich zu seinen Lebzeiten ebenfalls für das Wohlergehen der Region, in der die Destillerie beheimatet ist, eingesetzt hat.

Der Whisky wurde von Brian Kinsman selbst ausgewählt, er lagerte in Warehouse 26. Vom Geschmack her wird er trotz seiner exorbitanten Alkoholstärke als „seidig weich, mit Zitrustönen und einer Melange aus Apfel und Zimtgeschmack“ beschrieben.

Wir wünschen der Auktion jedenfalls viel Erfolg und werden natürlich über das Ergebnis wieder berichten.

Britische Forscher züchten neuartigen Weizen für Whiskyproduktion

Bevor hier Missverständnisse entstehen: Malt Whisky wird nach wie vor ausschließlich aus Gerste gewonnen, aber mengenmäßig ist natürlich Grain Whisky weitaus bedeutender als Malt Whisky, ist GRain doch der Grundstoff der Blends – und damit die Hauptproduktion der schottischen Whiskyindustrie.

Grain Whisky kann aus verschiedenen Getreiden hergestellt werden, und nicht nur aus preislichen Gründe verarbeitet man dabei hauptsächlich Mais. Bislang war nämlich der Einsatz von Weizen auch mit diversen Problemen für Brennereien verbunden. Sei es bei der Verarbeitung, dem höheren Energieeinsatz oder dem höheren Verschleiß von Pumpen.

Ein Weizenfeld…

Eine neue Weizensorte, die laut einem Artikel in The Press and Journal von Wissenschaftlern bei Rothamsted Research in Hertfordshire entwickelt wurde, soll diese möglichen Probleme deutlich reduzieren. Man konnte die klebrigen Bestandteile, die bei der Produktion anfielen, so signifikant vermindern, dass die Wartungszeiten bei Grain Distilleries weniger werden könnten.

Der durch Reverse Engineering im Genetikbereich entwickelte neue Weizen ist damit ideal für die Whiskyproduktion geeignet, allerdings genau das Gegenteil von dem, was Bäcker brauchen – denn für sie ist der Kleber im Weizen wichtig, um eine gute Konsistenz der Brote und Brötchen zu erreichen oder Kuchen zu backen.

Damit aus dem Forschungsergebnis sehr schnell ein kommerziell verwertbares Produkt wird, hat man sich nun mit dem Unternehmen Limagrain zusammengetan, um rasch die notwendigen Mengen zu züchten. Bleibt abzuwarten, ob man den neuen Weizen, sollte es zu dessen kommerzieller Verwendung kommen, auch geschmacklich bemerken wird…

Serge verkostet: Großartige Glen Grant

„High-flying Glen Grant granted“ – das ist die originale Headline bei Serge Valentin heute, und wir dachten, was er an Aliteration schafft, das schaffen wir auch. Die Whiskys aus der Speyside-Destillerie Glen Grant, der er sich heute ausgesucht hat, sind in der Tat großartig – zumindest ist keiner mit weniger als 87 Punkten beurteilt.

Ohne viel Vorrede damit gleich zu den Kandidaten der Verkostung:

  • Glen Grant 25 yo 1992/2018 (50.4%, Cadenhead, Single Cask, bourbon barrel, 144 bottles): 87 Punkte
  • Glen Grant 25 yo 1992/2018 (51%, Wilson & Morgan, oloroso finish, cask #130818/9, 405 bottles): 87 Punkte
  • Glen Grant 1970/2000 (54.9%, Vintage Hallmark of St. James): 91 Punkte
  • Glen Grant 50 yo 1966/2016 (54.6%, Signatory Vintage, sherry hogshead, cask #884, 108 bottles): 92 Punkte
  • Glen Grant 1956/2015 (53.9%, Gordon & MacPhail for La Maison du Whisky 60th Anniversary, cask #4450, 218 bottles): 93 Punkte
  • Glen Grant 24 yo 1995/2020 (50.6%, The Whisky Fair, bourbon barrel, cask # 19461, 129 bottles): 88 Punkte