Serge verkostet: Mortlach en masse

Es gibt sicher Schlimmeres im Leben als sich durch eine Reihe von Abfüllungen aus der Speyside-Brennerei Mortlach durchzukosten. Serge hat sich nach längerer Pause dazu entschlossen, wieder so eine Session durchzuführen. Er lässt diesmal aber die offiziellen Abfüllungen aus dem Vorjahr aus – und auch den Mortlach aus der GoT-Reihe.

Dafür gibt es jede Menge Unabhängige in der Verkostung:

  • Mortlach 17 yo 2002/2019 (55.5%, Hidden Spirits, cask #MR219): 90 Punkte
  • Mortlach 12 yo 2006/2018 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #12579, 367 bottles): 80 Punkte
  • Mortlach 30 yo 1989/2019 (44.5%, Douglas Laing, Xtra Old Particular, Black Series, refill hogshead, cask #13609, 267 bottles): 90 Punkte
  • Mortlach 26 yo 1993/2019 (56.2%, Elixir Distillers, Whisky Trail Jazz series, hogshead, cask #85, 190 bottles): 91 Punkte
  • Mortlach 30 yo 1988/2018 (48.8%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill American hogshead, cask #18/068, 129 bottles): 87 Punkte
  • Mortlach 2006/2018 (53.4%, Malts of Scotland, sherry hogshead, cask #MoS 18030, 329 bottles): 88 Punkte
  • Mortlach 11 yo 1989/2000 (59.5%, Scotch Malt Whisky Society, sherry butt, #76.26, 514 bottles): 82 Punkte
  • Mortlach 14 yo 1990/2005 (43%, Signatory Vintage, sherry butt, cask #05/050, 35cl): 77 Punkte
  • Mortlach 27 yo 1991/2019 (51.7%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, sherry butt, cask #4239, 542 bottles): 90 Punkte
  • Mortlach 12 yo 2005/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #11595, 329 bottles): 80 Punkte
  • Mortlach 10 yo 2006/2016 (55.5%, Svenska Eldvatten, sherry hogshead, cask #SE075, 312 bottles): 81 Punkte
  • Mortlach 17 yo 1997/2014 (46%, Signatory Vintage, Un-chillfiltered Collection, hogsheads, casks #7165-7166): 78 Punkte
  • Mortlach 8 yo 2008/2017 (59%, Signatory Vintage, casks #800007-8, 498 bottles): 80 Punkte
  • Mortlach 22 yo 1997/2019 (56.9%, Silver Seal, My Name is Whisky, sherry cask, cask #10090, 121 bottles): 85 Punkte

77 bis 91 Punkte also – eine beachtliche Bandbreite, mit mehr Treffern am oberen Ende der Skala – kann so unangenehm also nicht gewesen sein. Quod erat demonstrandum.

Australian Whisky Holdings verkauft Overeem Distillery an Gründerfamilie

Wie The Shout in einem heute erschienenen Artikel vermeldet, verkauft die Australian Whisky Holdings die Marke Overeem und die Overeem Distillery an die Sawford Distillery mit dem Stichdatum 29. Juni 2020. Der Preis dafür beträgt 962.000 australische Dollar, umgerechnet etwa 600.000 Euro.

Damit geht die 2007 gegründete Destillerie wieder an die Gründerfamilie zurück. Sie wurde von Casey Overeem und seiner Tochter Jane (verheiratete Sawford) gegründet – Jane leitete auch die Sawford Distillery, die nun die Overeem Distillery zurückkauft.

Australian Whisky Holdings sieht den Verkauf als Teil des Businessplans. Man will sich vor allem nun auf die Lark Distillery konzentrieren und sie zum Inbegriff Tasmanischen Whiskys machen.

PR: Jameson Irish Whiskey präsentiert neue Limited Edition zum irischen Festtag

Anfang des Monats haben wir schon einmal kurz über das neue Flaschendesign von Jameson zum St. Patrick’s Day berichtet, nun gibt es eine offizielle Pressemitteilung von Pernod Ricard Austria dazu, die das Design und vor allem auch die interaktiven Elemente darin zum Inhalt hat.

Hier alles Wissenswerte dazu, inklusive zweier Trinktipps für alle, die Jameson einmal etwas anders genießen wollen:


Interaktives Design zum St. Patrick’s Day: Jameson Irish Whiskey präsentiert neue Limited Edition zum irischen Festtag

Bereits zum achten Mal präsentiert Jameson Irish Whiskey zum St. Patrick’s Day am 17. März eine Limited Edition und kooperiert dafür mit einem irischen Künstler. Heuer kommt das Design vom bekannten Artist Hephee aus Dublin. Neu in diesem Jahr ist, dass jeder Jameson-Fan sein eigenes Etikett gestalten kann.

Die jährliche Limited Edition von Jameson Irish Whiskey zum St. Patrick’s Day ist bei Sammlern und Jameson-Genießern gleichermaßen beliebt. Jedes Jahr bekommt ein irischer Designer die spannende Möglichkeit, seine persönliche Interpretation von Irland und St. Patrick’s Day auf dem Etikett des irischen Traditionswhiskeys darzustellen. Im Jahr 2020 kommt das Design von Illustrator Stephen Heffernan, besser bekannt als „Hephee“, In-House Designer von Jameson und Mitbegründer des Kreativ-Kollektivs Peachy Dublin.

Auf dem Flaschen-Etikett sind unterschiedliche Icons abgebildet, die durch Heffernans charakteristischen Stil gekennzeichnet sind und für unterschiedliche Geschichten und Erinnerungen von Menschen aus aller Welt stehen, die jedes Jahr am 17. März, dem irischen Feiertag, zusammenkommen. Rica Fichtinger, Brand Managerin von Jameson Whiskey Austria: „Mit der Limited Edition Flasche unterstützt Jameson jedes Jahr lokale, irische Designer. Das diesjährige Design von Heffernan ist besonders interaktiv: Jameson-Fans haben erstmals die Möglichkeit, über den NFC-Chip und QR-Code am Flaschenhals auf eine App zu gelangen und ihr eigenes Limited Edition Etikett zu gestalten.“

Unter labelmaker.jamesonwhiskey.com können Nutzer verschiedene, von Heffernan kreierte Symbole auswählen, und diese individuell auf ihrem Etikett platzieren. Dieses personalisierte Label ist auch gleichzeitig eine Gewinn-Chance – mit etwas Glück gibt es ein Jameson Barschild zu gewinnen. Die Jameson Irish Whiskey Limited Edition ist ab 10. März 2020 im gut sortierten Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.

Drinkempfehlungen zum St. Patrick’s Day:

Jameson, Ginger & Lime

Zutaten

  • 4 cl Jameson Irish Whiskey
  • Ginger Ale
  • Eine große Limettenspalte

Zubereitung

Ein Longdrink-Glas mit Eiswürfeln befüllen, Jameson Irish Whiskey hinzugeben, das Glas mit Ginger Ale auffüllen, kurz umrühren, eine Limettenspalte auspressen und in das Glas geben.

Jameson Balis

Zutaten

  • 4cl Jameson Irish Whiskey
  • Balis Limonade
  • Limettenspalte
  • Als Garnitur: Basilikumblatt

Zubereitung

Jameson Irish Whiskey in ein mit Eiswürfel gefülltes Longdrink-Glas geben, mit Balis Limonade auffüllen, die Limettenspalte auspressen und dazugeben. Kurz umrühren und mit einem Basilikumblatt garnieren.

Sláinte!

PR: Neu bei Kirsch Import: Signatory Very Cloudy, Willowburn 5yo PX Sherry Octave

Ein Highland-Malt und einer aus dem Harz sind die beiden Neuigkeiten, die wir Ihnen aus dem Haus Kirsch Import präsentieren dürfen. Der Signatory Ardmore 2010 Very Cloudy und der Willowburn 5yo PX Sherry Octave werden in Kürze im Handel verfügbar sein, wo man Ihnen auch über die Preise Auskunft geben wird. Hier aber einmal die Daten dazu:


Trübe, aber leckere Aussichten: Signatory Very Cloudy

Die „Very Cloudy“ Abfüllungen der Signatory Un-Chillfiltered Range sind etwas ganz Besonderes: man hat sich hier bewusst dafür entschieden die Whiskys trotz 40% Vol. nicht zu kühlfiltrieren. Das Ergebnis sind trübe Whiskys, die ihr volles Geschmacksprofil entfalten können – ein Hingucker in jedem Whiskyregal! Durch den Verzicht der Kühlfiltration bleiben alle Fettsäuren aus der Gerste im Whisky erhalten und sorgen dafür, dass alle Aromen erhalten bleiben.

Ardmore 2010/2019
Signatory Very Cloudy

9 Jahre
Dest. 06.05.2010
Abgef. 17.12.2019
Gereift in Bourbon Barrels
730 Flaschen
Fassnr. 801002+801003
40,0 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Sherrygranate aus dem Harz: Willowburn 5 Jahre PX Sherry Octave

Dieser WILLOWBURN – THE CLASSIC HERCYNIAN SINGLE MALT WHISKY durfte vom ersten bis zum letzten Tag in nur 65 l kleinen 1st fill PX Sherry Octaves reifen.
PX Sherry, der süßeste aller Sherries mit einem Zuckergehalt von mindestens 212 g/l, häufig auch weit mehr, hinterließ im Fassholz und auch im fertigen Single Malt Whisky deutliche Spuren. Farblich ist dieser Malt sehr dunkel und intensiv bräunlich und aromatisch hochkomplex und sehr rund.

Insgesamt 444 Flaschen wurden in voller Fassstärke von 55,4%vol. abgefüllt – selbstverständlich kommen alle ElsBurn Single Malts ohne Farbstoffe und ohne Kältefiltration aus.
Dieses Bottling der EXCEPTIONAL COLLECTION kommt in der hochwertigen Holzkiste und ist für Genießer wie Sammler (und Spätergenießer) gleichermaßen.

Willowburn 5 y.o. PX Sherry Octave

5 y.o.
Dest. 2014
Abgefüllt 15.01.2020
Gereift im PX Sherry Octave
444 Flaschen
55,4  % Vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

PR: Neu bei Whiskymax- The Whistler Imperial Stout Cask Batch #1 undCalvados Cask Finish Batch #1 der Boann Distillery

Whiskymax, der deutsche Importeur von irischen Whiskeys aus der Boann Distillery hat uns über zwei Neuerscheinungen in seinem Programm informiert: The Whistler Imperial Stout Cask Batch #1 und
The Whistler Calvados Cask Finish Batch #1
sind ab sofort für Händler und danach natürlich auch für die Konsumenten erhältlich. Über die limitierten Abfüllungen (sie sind von der Destillerie zwar komponiert, aber noch zugekauft) und die Boann Distillery erfahren Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung mehr:


Neu im Programm bei Whiskymax – The Whistler Imperial Stout Cask Batch #1 und The Whistler Calvados Cask Finish Batch #1 von der Boann Destillery

Zwei Neuheiten der Boann Destillery stellen wir bei Whiskymax vor. Die beiden Whiskeys aus der Whistler Reihe sind auf jeweils 3000 Flaschen limitiert und weisen einen Alkoholgehalt von 43 % Vol. auf.

The Whistler Imperial Stout Cask Batch #1

Dieser nicht kühlfiltrierte, nicht gefärbte Whiskey besteht aus 35% Malt Whiskey, 50% Wheat Whiskey, und 15 % Grain Whiskey. Seine besondere Note erhält er durch sein Stout Cask Finish, welches durch eine Kooperation mit dem Schwesterunternehmen „Boyne Brewhouse“ entstanden ist. Zunächst reifte der Whiskey 4 Jahre im Bourbon-Fass, und wurde schließlich für sein Finish für 6 Monate in das zuvor mit Whistler 7 und anschließend Stout gefüllte Sherry-Fass überführt. Die Tasting Notes bestechen durch dunkle Schokolade, gerösteten Kaffee, getrocknete dunkle Früchte, Spuren von geschälten Mandeln und Nuancen von Karamell.

The Whistler Calvados Cask Finish Batch #1

Auch der Whistler Calvados Cask Finish wurde nicht kühlfiltriert und weist eine naturbelassene Farbe auf. Er besteht aus 35 % Malt Whiskey und 65 % Grain Whiskey und wird für Apfel-Fans sicherlich ein Highlight sein. Die Boann Destillery ist hier eine Kooperation mit dem namhaften Calvados-Hersteller „Chateau du Breuil“ eingegangen und lässt seinen 4-jährigen Premium Blend Whistler zum Abschluss für mindestens 15 Monate im Calvados-Fass reifen. In den Tasting Notes finden sich pikanter Apfel, Toffee, Spuren von Zimt, Aprikose und Bratapfel.

Boann Destillery

„From the goddess of the river, we take our name.
From the goodness of the Boyne Valley, we take our pure ingredients“

Die Boann Destillery liegt im Boyne Valley, nahe des historischen und mystischen Newgrange im County Meath und hat Ihren Namen einer irischen Göttin zu

verdanken, die laut der Legende den Fluss Boyne geschaffen hat. Wo sich im 18. Jahrhundert noch 18 Destillerien fanden, musste 1968 auch die letzte Destillerie schließen. Nun wird die Gegend revitalisiert, unter anderem durch Gründung der Boann Destillery durch die Cooney-Familie.

The Whistler

Den Namen Whistler erhielt diese Whiskey-Reihe von Pat und James Cooney, die eine Leidenschaft für die Kunst des „Whistlings“, also für sämtliche Variationen von Pfeifen und Flöten haben und des Öfteren auf der Penny-Whistle, einer irischen Flöte, für Familie und Freunde performen.

Erhältlich sind The Whistler Imperial Stout Cask Batch #1 und The Whistler Calvados Cask Finish Batch #1 ab sofort bei Whiskymax Import.

Bimber Distillery in London veröffentlicht drei Distillery Only Bottlings und New Make

Im Dezember hat die Bimber Distillery in London die erste Abfüllung für Mitglieder des Founders‘ Club veröffentlicht (wir berichteten hier), nun werden insgesamt drei neue Single Malts und eine New Make Abfüllung folgen, die allerdings ausschließlich in der Destillerie selbst erhältlich sein werden.

Ab 20. Februar werden die folgenden Abfüllungen angeboten:

  • Sherry Cask #32 (2016) – mit 53,9% vol. abgefüllt, es gibt 65 Flaschen zu jeweils £80.
  • Virgin Oak Cask #28 (2016) – 53,1% vol. und 70 Flaschen zu je £70.
  • Peated Finish #64PF (NAS) – zunächst im Ex-Bourbon Fass, dann 1 Jahr lang in einem ex-Islay Quartercask. 100 Flaschen, 54,2% vol. und ein Preis von £75.
  • New Make Batch 172 – 100 Flaschen mit 63,5% vol., erhältlich um £38.

Bei Bimber legt man Wert darauf festzuhalten, dass die Fässer der drei Single Malts dergestalt ausgesucht wurden, dass trotz aller Unterschiedlichkeit der von den Fässern kommenden Geschmacksnuancen der Destilleriecharakter, den man als sehr fruchtig beschreibt, perfekt zur Geltung kommt.

Serge verkostet: Strathisla und Sherryfässer

Von seinem kurzen Urlaub zurückgekehrt, widmet sich Serge Valentin heute in seiner Verkostung auf Whiskyfun der Speyside-Brennerei Strathisla, wohl dem Inbegriff einer Destillerie mit Pagodendach. Vor einiger Zeit hat man dort die Standardabfüllung komplett eingestellt und produziert, mit punktuellen Ausnahmen, nur mehr für die Blends des Mutterkonzerns.

Serge hat drei Abfüllungen ausgesucht, die die Kombination zwischen Whisky aus Strathisla und der Lagerung in Sherryfässern zeigen – eine schöne und sehr beliebte Verbindung, die man oft in alten Jahrgangsabfüllungen von Gordon & MacPhail sieht (und dabei meinen wir wirklich alten Abfüllungen). Genau von dieser Art sind auch zwei der drei heute verkosteten Whiskys.

Hier die Verkostung in der punktuellen Auflistung:

  • Strathisla 13 yo 2003/2017 (58.3%, OB, Single Cask Edition, 1st fill sherry butt, cask #62274, 654 bottles); 89 Punkte
  • Strathisla 16 yo 1973/1989 (62.3%, Gordon & MacPhail, Sestante Italy, licensed label, 75cl): 91 Punkte
  • Strathisla 1949/2006 (40%, Gordon & MacPhail, licensed label): 90 Punkte

Video: Ralfy verkostet Bladnoch 15yo Adela (Review #813)

Diese Woche geht es bei Ralfy in die schottischen Lowlands, zu einer Brennerei mit einer in letzter Zeit turbulenten und in allerletzter Zeit wieder stabilen Geschichte: Bladnoch. Von Diageo ging die Destillerie in den Besitz der Armstrong-Brüder über, die sich dann zerstritten und danach die Brennerei an den australischen Multimillionäre David Prior verkauften (unser Videointerview mit ihm aus dem Vorjahr können Sie hier sehen), der die Destillerie zu neuem Leben erweckte, nachdem lange Zeit dort nichts mehr geschehen war. Auf die nahezu komplette Erneuerung der Ausrüstung folgte noch der Wechsel der Master Distiller, und nun scheint dort alles soweit passend, dass man sich dem Whiskymachen widmen kann.

Der Bladnoch 15yo Adela (er wurde aus Whiskys aus ex-Bourbon-Fässern und Oloroso-Sherry-Fässern komponiert) wurde natürlich noch mit Altbestand kreiert, und er erreicht bei Ralfy 83 Punkte, was eine gute, aber nicht überschwängliche Wertung in seinem System darstellt. Das 15 Minuten lange Video bietet neben der Besprechung des Whiskys natürlich noch jede Menge andere Infos rund um das Wasser des Lebens – und sie können es obenstehend oder auf Youtube sehen.

PR: Irlands älteste lizenzierte Destillerie präsentiert den Kilbeggan® Single Pot Still Irish Whiskey

Schon vor 10 Tagen konnten wir Ihnen über den neuen Kilbeggan Single Pot Still Irish Whiskey berichten, nun ist er auch offiziell in Deutschland angekommen und wir dürfen Ihnen die offizielle Vorstellung als Presseinfo samt Tasting Notes präsentieren:


Irlands älteste lizenzierte Destillerie präsentiert: Kilbeggan® Single Pot Still Irish Whiskey

Frankfurt am Main, 17. Februar 2020 Irlands älteste lizenzierte Destillerie launcht den zweifach destillierten Kilbeggan® Single Pot Still. Die neue Limited Edition zeichnet sich durch eine historische Maischerezeptur mit Hafer aus, die in einer der ältesten noch aktiven Kupferbrennblasen der Welt destilliert wurde.

Mit dem limitierten Kilbeggan® Single Pot Still bereichert die 1757 gegründete Kilbeggan Destillerie erneut die Geschichte und Tradition irischer Whiskeys. Die Rezeptur des neuen Whiskeys basiert auf einem historischen Rezept der ehemaligen Inhaber-Familie Locke: die Maische der Sonderabfüllung besitzt einen Haferanteil. Kilbeggan stellt ihn – typisch für Pot Still Whiskey – in eigenen Kupferbrennblasen her. Übrigens gilt eine davon als die älteste aktive der Welt. Der sogenannte Pot Still Whiskey ist etwas Besonderes, da er zu den traditionell produzierten und markanten irischen Ur-Whiskeys zählt.

„Dieser bemerkenswerte Whiskey ist eine Hommage an die altehrwürdige irische Pot-Still-Destillation und Kilbeggan – die Gemeinde, die Irlands älteste lizenzierte Brennerei über Jahrhunderte voller Höhen und Tiefen lebendig gehalten hat“,

sagt Fabian Fischer, Marketing Manager Irish Whiskey bei Beam Suntory.

„Der Kilbeggan® Single Pot Still ist eine einzigartige Spirituose aus einer besonderen Maische, die dem Whiskeyeinen unvergleichlichen Geschmack und besondere Cremigkeit verleiht.“

Jahrhundertealte Tradition, die man schmeckt

Der Whiskey ist mit seiner ganz speziellen Maische aus gemälzter Gerste, Rohgerste und 2,5 Prozent Hafer alten Rezepturen der Familie Locke nachempfunden, die sie in der Destillerie Kilbeggan im späten 19. Jahrhundert verwendeten. Damals wurde Hafer in den irischen Midlands angebaut und diente üblicherweise als Filter während der Destillation. Das Getreide sorgt zudem für ein unverwechselbares Aroma und eine cremige Textur, die für irische Whiskeys heutzutage eher untypisch sind. So sorgt der dezente Einfluss von Hafer im Kilbeggan® Single Pot Still für einen weichen, geschmeidigen Whiskey mit frischem, fruchtigem Geschmack. Er zeichnet sich durch eine leichte, anhaltende Würze aus und schmeckt intensiv und cremig. Kilbeggan® Single Pot Still Irish Whiskey empfiehlt sich aufgrund seines weichen und runden Charakters am besten pur oder „on the rocks“.

In historischer Kupferbrennblase destilliert

Die neue limitierte Sonderabfüllung wird in den alten Kupferbrennblasen von Kilbeggan – von denen eine die älteste noch aktive Whiskey-Brennblase der Welt ist – auf 43% Volumenprozent doppelt destilliert. Damit ist Kilbeggan® Single Pot Still die zweite Spirituose in limitierter Auflage, die seit der Restaurierung im Jahr 2010 vollständig in der Destillerie Kilbeggan gebrannt und gereift wird. Ihm vorausgegangen war der Kilbeggan® Small Batch Rye, ein weiterer bahnbrechender Release und der erste dokumentierte moderne irische Whiskey mit einem besonders hohen Roggenanteil in der Maische.

Tasting Notes

Aroma: Frische Sommerfrüchte und leichte Noten von Minze

Geschmack: Weich und ausgewogen mit frischen Zitrusfrüchten und Gewürzen

Nachklang: Langanhaltend, vollmundig und cremig mit Anklängen von Hafer

Der Kilbeggan® Single Pot Still Irish Whiskey in limitierter Auflage ist ab Februar 2020 in Deutschland mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 29,99 Euro (0,7l) erhältlich. Er ergänzt das Portfolio von Kilbeggan in Deutschland neben Kilbeggan® Traditional Irish Whiskey (Alc. 40% Vol.) und Kilbeggan® Single Grain Irish Whiskey (Alc. 43% Vol.).

PR: „Whisky 2020 Festival“ in Limburg an der Lahn – Das Festival der Sinne

Alle Jahre wieder zieht das Whisky Festival in Limburg Whiskyfreunde aus Deutschland und den umliegenden Ländern, aber auch Standgäste aus den Whiskyregionen an – auch in diesem Jahr wird es nicht anders sein.

Wir haben die erste Pressemitteilung zur Messe bekommen, und dazu das Leaflet für die Messe als PDF – beides wollen wir Ihnen heute vorstellen:


„Whisky 2020 Festival“ in Limburg an der Lahn – Das Festival der Sinne –

Am 25. & 26.04.2020 wird Limburg an der Lahn wieder zur Whiskyhauptstadt Europas. Das Festival „Whisky Fair“ rückt Limburg zum mittlerweile 19. Mal in den Fokus des Interesses aller Freunde Schottlands, Irlands und deren Nationalgetränk, dem Whisky. Über 2.000 Probiermöglichkeiten lassen die Veranstaltung zu einer der größten ihrer Art weltweit werden.

Das „Festival der Sinne“

Schottischer Whisky und sein irischer Verwandter Whiskey bilden demnach auch das zentrale Thema des Festivals. Musikalische Events schottischer und irischer Folk-Musiker, Kunst, Buch- und Fotopräsentationen orientieren sich daran. Vorträge zu vielen Aspekten der Whiskyherstellung und viele Verkostungsmöglichkeiten qualitativ außergewöhnlicher Erzeugnisse, sogenannte „Masterclass Tastings“, runden das Angebot ab.

Hoher Besucherandrang erwartet

Eine internationale Palette von über 100 Ausstellern – darunter auch Chocolatiers und Hersteller von Edelbränden und viele mehr – auf einer erweiterten Fläche von über 2.300 m² wird erneut Liebhaber aus aller Welt nach Limburg locken. Das Interesse ist enorm: Größere Gruppen aus Schweden, Japan, USA, der Schweiz, den Niederlanden, Norwegen, Luxemburg und auch Importeursdelegationen aus Russland, Taiwan und Kanada haben ihr Kommen erneut angemeldet. Um dem wieder erwarteten Besucherandrang gerecht zu werden, wird die Ausstellungsfläche wie in den vergangenen Jahren um ein Großraumzelt auf dem Europaplatz in der Fußgängerzone erweitert. In einem weiteren Zelt auf dem Serenadenhof am unteren Eingang der Stadthalle wird wieder das Rahmenprogramm und der Ticketvorverkauf für die Masterclass Tastings untergebracht sein (Öffnungszeiten der Tasting-Ticket-Kassen siehe unten).

Nobby Stiles Bluesband – Wieder Musik-Act am Samstag

Nach ihrem erfolgreichen Einstand auf der Whisky Fair im Jahr 2018, wird die „Nobby Stiles Bluesband“, auch in 2020 am Samstag für die musikalische Begleitung im Zelt auf dem Serenadenhof sorgen: Mal slow, mal rockig, aber immer blue – die Konzerte der Nobby Stiles Bluesband sind eine Hommage an den Großstadt-Blues von Muddy Waters bis B. B. King. Auf der Bühne beweisen die Musiker aus dem Rhein-Main-Gebiet schon seit Jahren, dass sie das Genre beherrschen.

Raumerweiterung im Untergeschoss

Die in 2018 erstmalig freigegebene Raumerweiterung im Untergeschoss, wird auch in diesem Jahr Bestandteil der Veranstaltung bleiben. Durch diese zusätzliche Fläche können die Veranstalter der Whisky Fair wieder zahlreichen Ausstellern die Gelegenheit gegeben, sich mit ihren Produkten einem fachkundigen Publikum zu präsentieren.

Informationen aus erster Hand

Nahezu alle etablierten deutschen Branchenvertreter, sowie viele andere Hersteller, Importeure, Reiseveranstalter und Clubs werden vor Ort sein. Repräsentanten schottischer, irischer & sogar japanischer Brennereien haben sich angesagt, um den Besuchern Informationen aus erster Hand zu vermitteln. Dabei gibt es in jeder Hinsicht Vielfältiges, sowohl für den Liebhaber, als auch für den absoluten „Neuling“ zu entdecken. So konnten in den Vorjahren jeweils über 5.000 Besucher in der Limburger Josef Kohlmaier Halle gezählt werden.

Rahmenprogramm mit Tasting-Dinner am Festivalwochenende

An den Abenden des Festivalwochenendes wird wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten: Von Freitag 24.4. (Vorabend der Messe) bis Sonntag 26.4. können die Messe-Besucher aus einer breiten Palette an Tasting-Dinner-Veranstaltungen auswählen. Namhafte Größen der Whisky-Szene werden vor Ort sein und den Teilnehmern besondere Einblicke in die Welt des schottischen „Lebenswassers“ und seiner Geschichten und Mythen gewähren.

Aktuelle Informationen im Internet

Die Programmübersicht und die Ausstellerliste werden laufend aktualisiert und stehen auf unserer Internetseite www.whiskyfair.de bereit. Interessenten, die sich einen Eindruck von der Veranstaltung machen möchten, finden dort einen filmischen Zusammenschnitt der Messe 2012 als Video-Download.

Tickets im Vorverkauf ohne Versandkosten und Gebühren

Über die Internetseite www.whiskyfair.de können auch Eintrittskarten zu 10 Euro pro Stück erworben werden. Da es sich um sogenannte „print at home“-Tickets handelt, fallen keine zusätzlichen Gebühren oder Versandkosten mehr an. Einfach bestellen, ausdrucken und zur Veranstaltung mitbringen.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten sind Samstag, 25.04.2020, 11:00 – 19:00 Uhr und Sonntag, 26.04.2020, 10:00 – 18:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 10,– Euro inklusive eines Verkostungsglases.

Wichtig: Der Vorverkauf für die Masterclass-Tastings beginnt am Samstag bereits um 9.00 Uhr im Zelt auf dem Serenadenhof (Sonntag ab 10:00 Uhr).

PR: Douglas Laing veröffentlicht die älteste Port Ellen-Abfüllung im Portfolio

Im Rahmen der Xtra Old Particular Black-Serie von Douglas Laing wird heute eine ganz besondere Abfüllung veröffentlicht: Der XOP The Black Series Port Ellen 40 Years Old.

Beim XOP The Black Series Port Ellen 40 Years Old handelt es sich um eine Abfüllung in Fassstärke mit einem Alkoholgehalt von 49,6% vol. Insgesamt wird es von ihm 299 Flaschen geben, einige davon auch in Deutschland. Der Preis: 3999,99€ (UVP)

Hier aber einmal die englischsprachige Pressemitteilung dazu:


Douglas Laing Launches Oldest Ever Port Ellen Independent Bottling

Family-owned Scotch Whisky firm, Douglas Laing & Co, today announces the release of its oldest ever Port Ellen bottling – an exceptional 40 Years Old Single Cask within the Xtra Old Particular Black Series.

Distilled in December 1979 and bottled last month (January 2020), only 299 hand-filled bottles exist. Having been matured in a refill butt, the legendary Islay Whisky has a nose that is said to burst with peated barley and brown sugar. The palate reveals fudge, spices and chewed leather with a finish of iodine and smoke that lingers on and on. 

This rare, antique Whisky is proudly bottled without colouring or chill-filtration and at a natural Cask Strength of 49.6%. To confirm its quality and authenticity, Douglas Laing’s Chairman, Fred Laing, and Director of Whisky, Cara Laing, have hand-signed each and every label of this very special Single Cask Single Malt. 

Commenting on their XOP The Black Series Port Ellen 40 Years Old, Cara Laing, Director of Whisky, said:

“Port Ellen is definitely a firm favourite Distillery for the Douglas Laing family. It was my grandfather’s – our Founder – favourite Whisky and one my dad Fred and I have enjoyed together on many a special occasion over the years. The inimitably elegant, complex and leathery style of this particular dram embodies everything we treasure about Islay’s most celebrated Distillery.” 

XOP The Black Series Port Ellen Vintage 1979 is available throughout Europe and Asia with an expected retail price of £3500. Just 299 bottles exist.

Exklusiv: Interview über Aberfeldy mit Tjalling Simoons, Marketing Director Bacardi Deutschland

Die Destillerie Aberfeldy in der Highland-Region Schottlands blickt auf eine über hundertjährige Tradition zurück. Gegründet 1896 von den Brüdern John und Tommy Dewar, gehört sie seit 1998 zur Bacardi-Konzern, ebenso wie die Brennereien Craigellachie und Aultmore.

Aberfeldy kennt man vor allem durch die Standardabfüllungen mit einem Alter von 12, 16 und 21 Jahren, vor kurzem kamen aber drei neue Abfüllungen in der Serie der „exceptional casks“ in den Handel. Zu diesem Thema, aber auch über andere Belange rund um die Brennerei, haben wir ein Gespräch mit Tjalling Simoons geführt, dem Marketing Director Bacardi Deutschland und der Alpenregion. Wir wollten seine persönliche Geschichte kennenlernen, seine Sicht auf die Brennerei und die Abfüllungen, und ob und wie sich der Markt in den letzten Jahren verändert hat. Die Fragen und Antworten finden Sie untenstehend.

Hier unser Interview mit Tjalling Simoons:


Whiskyexperts: Herr Simoons, danke, dass Sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben. Dürfen wir Sie über sich und Ihren Weg in die Whiskyindustrie befragen? Wie begann Ihr Interesse am Whisky und was waren die Stationen Ihrer bisherigen Karriere?

Tjalling Simoons: Ich bin schon lange ein Whisky-Fan und liebe es, neue Geschmacksrichtungen, Marken und Destillerien zu entdecken. Mein tiefes Interesse an Whisky wurde aber vor allem durch die handwerkliche Kunst geweckt, die sich hinter der Destillation verbirgt. Ich war fasziniert davon, wie eine Spirituose mit wenigen Zutaten so unterschiedliche Geschmacksrichtungen hervorbringen kann. Meine Karriere ist eine eher klassische Marketing-Laufbahn, gestartet in der Konsumgüter-Branche bei Unternehmen wie Unilever und Danone. Als Bacardi mich als Direktor des Whisky-Portfolios für Nordeuropa engagierte, war ich sehr froh, meine Berufserfahrung mit einer Kategorie verbinden zu können, das mich so sehr begeistert.

Whiskyexperts: Erzählen Sie uns ein wenig über Aberfeldy aus Ihrer persönlichen Perspektive. Was macht diese Destillerie so interessant und einzigartig?

Tjalling Simoons: Aberfeldy ist die einzige Destillerie, die von der Familie Dewar gebaut wurde und ist eine Bastion der traditionellen Whisky-Herstellung, in einer Region, in der es nur noch wenige Destillerien gibt. Sie liegt besonders malerisch in einem üppigen Tal in den Ausläufern der schottischen Highlands, einem Land, das berühmt für seine Goldvorkommen ist. Daher ist der Aberfeldy Hochland-Malt auch bekannt als „Der goldene Tropfen“. Sein Geschmack ist geprägt von weichem Honig, fruchtigen Noten und einem Hauch von Rauch. Das Spannende an diesem Whisky: Mit zunehmendem Alter nimmt er immer mehr den Eichencharakter der Fässer an. Ich habe die Destillerie bereits vor meinem Start im Unternehmen besucht und war sehr beeindruckt von ihrer Geschichte und ihrer Handwerkskunst. Jetzt, da ich bei Bacardi arbeite, freue ich mich, die Destillerie erneut zu besuchen.

Whiskyexperts: Kommen wir zum Sortiment: Bitte erzählen Sie uns mehr darüber – was hat Aberfeldy den Whisky-Liebhabern zu bieten?

Tjalling Simoons: Unser Whisky hat einen einzigartigen Charakter mit Noten seltener Honigarten. Er lagert sehr lange im Fass und kann dadurch viele Aromen aufnehmen. Für die Geschmacks-Entwicklung spielt aber auch der Fass-Typ eine entscheidende Rolle: Beispielsweise werden Eichenfässer, die vorher mit Bourbon oder Sherry befüllt waren, wiederverwendet. So kann der Whisky nicht nur die Eichennote, sondern auch das Aroma der zuvor gelagerten Spirituose aus dem Fass aufnehmen. Das macht unseren Whisky reichhaltig und würzig mit einer lieblich-süßen Note. Das Aberfeldy-Sortiment umfasst Whiskys mit 12, 16 und 21 Jahren Reifegrad. Dieser Whisky ist unglaublich zugänglich und gleichzeitig komplex. Das macht ihn sowohl für Single Malt-Liebhaber interessant als auch für solche, die in der Welt des Whiskys gerade erst ankommen.

Whiskyexperts: Wenn Sie den „wahren Geist von Aberfeldy“ erleben wollen, welche Abfüllung würden Sie empfehlen?

Tjalling Simoons: Aberfeldy 12 ist ein großartiges Geschmackserlebnis, um den Geist der Marke zu erleben. Mein persönlicher Favorit ist jedoch der „Limited Cask“, den wir kürzlich auf den Markt gebracht haben. Gereift in einem 15 Jahre alten Rotweinfass aus dem französischen Pomerol. Er verbindet die charakteristischen Honig- und Frucht-Noten eines Aberfeldy mit der Eleganz roter Früchte aus den Rotweinfässern, in denen er gelagert wurde.

Whiskyexperts: Erzählen Sie uns über die jüngsten Entwicklungen bei der Marke Aberfeldy – über ihre Entstehung, ihre Zusammensetzung und ihren Geschmack.

Tjalling Simoons: Aus der Aberfeldy Destillerie haben wir im vergangenen Herbst drei Limited Editions namens ,,Exceptional Cask’’ in den Handel gebracht. Sie entstanden mit Stephanie MacLeod und haben den Anspruch das besondere Honigaroma des Goldenen Tropfens zu betonen, ihm aber durch verschiedene Fasstypen eine individuelle Note zu verleihen. Das Ergebnis sind drei Abfüllungen in limitierter Stückzahl: Der ,,Aberfeldy Double Cask 20 years old’’ ist sowohl in einem Eichenfass als auch in einem Sherry-Fass gereift und erhält so eine Fruchtnote mit dezentem Gewürzcharakter und einem zarten Abgang mit Noten cremiger Vanille. Der ,,Aberfeldy Small Batch 20 years old’’ ist aus einer kleinen Auswahl von exklusiven Eichen- und Sherry-Fässern entstanden. Diese spezielle Kreation überzeugt mit einer vielfältigen Struktur, die das würzige honigartige Aroma mit Nuancen von Weintrauben, Heidekraut und einem Hauch gerösteter Kokosnuss abrundet. Der letzte im Bunde ist der ,,Aberfeldy French Wine Cask 15 years old’’. Das Besondere an diesem Whisky ist, dass er zuerst in Bourbon- sowie re-fill und re-char Fässern gereift ist, um dann noch in einem Rotweinfass aus Pomerol zu seinem endgültigen Aroma zu gelangen, intensiv und fruchtig mit Noten roter Beeren und Steinfrüchten.

Whiskyexperts: Was denken Sie über den Whiskymarkt im Allgemeinen? Macht es die Masse der Neuveröffentlichungen schwer, genügend Aufmerksamkeit für ein neues Produkt zu erhalten, oder gilt „je mehr, desto besser“?

Tjalling Simoons: „Je mehr, desto besser“ trifft es sicherlich nicht ganz, aber ich persönlich freue mich über eine vielfältige Weiterentwicklung des Marktes: Neue Trends, unterschiedliche Fässer und lokale Brennereien, die an vielen Stellen neu entstehen, sind positive Treiber für unsere Branche. Insgesamt gibt es ein wachsendes Interesse an Whisky, was ich natürlich sehr begrüße.

Whiskyexperts: Aus der Sicht eines Produzenten: Hat sich der Whisky-Konsument in den letzten Jahren verändert und wenn ja, wie?

Tjalling Simoons: Ja, der Whisky-Konsument hat sich stark verändert. Wurde die Kategorie früher vom Stereotyp älterer Männer, die am Kamin Whisky trinken, dominiert, gibt es heute eine starke Bewegung jüngerer Konsumenten, die diese Kategorie erkunden. Sowohl männliche als auch weibliche, nippend und in Cocktails. Die Verbraucher interessieren sich außerdem vermehrt für das Handwerk dahinter und die Geschichte des Whiskys.

Whiskyexperts: Und schließlich: Welchen neuen Aberfeldy-Whisky (einen, der noch nicht hergestellt wurde oder geplant ist) würden Sie persönlich gerne sehen – und warum?

Tjalling Simoons: Ich persönlich würde mir mehr und andere Fass-Ausführungen wünschen, vielleicht ein Finish aus einem anderen Wein- oder Rum-Fass. Aber natürlich überlasse ich die Entscheidung, was am besten zu unseren Whiskys passt, Fachleuten wie unserer Master Blenderin Stephanie MacLeod. Ich freue mich schon auf ihre nächsten Kreationen.

Whiskyexperts: Danke für das Gespräch!

Strafzölle veranlassen New York Distilling dazu, die Rezeptur von Ragtime Rye Whiskey zu ändern

Ragtime Rye Whiskey von New York Distilling ist am britischen und europäischen Markt vertreten und lukriert dort für das us-amerikanische Unternehmen Gewinne. Durch die Strafzölle von 25%, die die EU nun als Vergeltung für die amerikanischen Strafzölle auf Whisky einhebt, hat das Produkt nun in Europa und Großbritannien einen schweren Stand – so wie es Scotch nun natürlich auch in Amerika ergeht.

Jetzt ist New York Distilling allerdings laut einem Bericht von The Spirits Business ein Kniff eingefallen, der diese ganze Problematik recht elegant umgeht: Man hat einfach die Rezeptur verändert. Normalerweise besteht der Ragtime Rye Whiskey aus drei- bis sechsjährigen Whiskeys. Nun wird der Rezeptur noch eine kleine Menge an Whiskey unter drei Jahren zugegeben (New York Distilling verspricht, dass die Menge geschmacklich keinen Unterschied macht), was dazu führt, dass der Whiskey in der EU kein Whiskey mehr ist und sich nur mehr Ragtime Rye nennen darf. Seiteneffekt: Die 25% Strafzoll fallen weg und der Ragtime Rye hat wieder einen attraktiven Preis, ohne die Gewinne des Unternehmens zu gefährden.

So clever die Vorgehensweise auch sein mag – wir hoffen dennoch, dass sie keine Nachahmer findet. Whisky und Whiskey vermitteln nämlich gerade durch die strengen Regeln, denen sie unterworfen sind, jene Qualität, durch die sie als Kategorie groß wurden.

Gewinnen Sie drei exzellente indische Whiskys aus der Paul John Distillery in Goa

Mit unserem neuesten Gewinnspiel laden wir Sie ein auf eine Entdeckungsreise nach Indien, um dort mit dem Bremer Spirituosen Contor und uns drei hervorragende Abfüllungen aus der Paul John Distillery in Goa zu gewinnen. Mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen überhäuft, zählt dieser Whisky zum Besten, was indische Brennkunst zu bieten hat.

Die Paul John Distillery liegt 20 Autominuten vom zentralen Strandabschnitt im indischen Goa im Industriegebiet in Cuncolim. Dort findet man ein Gebäude, das in seiner schmucken Bauweise so gar nicht zu den umliegenden Zweckbauten zu passen scheint. Was in strahlendem Gelb durch die tropische Vegetation leuchtet, ist das einladende Besucherzentrum der Paul John Distillery.

Die Paul John Distillery – das Besucherzentrum. Bild © Whiskyexperts

In der daneben liegenden Brennerei werden erstklassige Single Malt und Blends gebrannt, die durch das tropische Klima der Region eine besonders intensive Reifung erfahren. Drei neue Abfüllungen haben wir für Sie ausgelost, und drei unserer Leser können je eine davon gewinnen:

Die vier Stills der Paul John Distillery

Neu: Paul John PX Select Cask

48% vol., 0,7l

Der Paul John Select Cask PX reifte für die gesamte Lagerdauer in ausgesuchten Pedro Ximenez-Fässern – das gibt ihm schöne Noten nach Trockenfrüchten und eine wunderbare Süße.

Tasting Notes

Komplexe Aromen von Feigen und Aprikose umspielt von der leichten Süße reifer Bananen. Am Gaumen cremige Noten von süßer Gerste, Butterscotch und Trockenfrüchten. Der Abgang ist lang mit cremiger Schokolade und Orangen.

Neu: Paul John Oloroso Select Cask

Eine Vollreifung in sorgsam selektierten Oloroso Sherry Casks hebt diesen indischen Single Malt auf eine eigene Stufe. Blutorange, Mokka und dichte Schokoladenoten dominieren diesen außergewöhlichen Whisky.

48,0% vol., 0,7l

Tasting Notes

Schimmernd in dunklem Mahagoni mit Noten von süßem Pfirsich und Aprikosen mit einem Hauch von Melasse und Blutorange. Am Gaumen kräftige Schokoladenaromen. Der Abgang ist lang mit intensiven Aromen von Mokka und dunkler Schokolade.

Paul John Peated Select Cask

55,5% vol., 0,70 Liter

Eine torfige Abfüllung, die sogar erfahrene Whisky-Liebhaber überraschen wird. Hier lässt der Torf noch eine Vielzahl kompexer Aromen zu.

Tasting Notes

Nase:  Warmer, weicher Rauch. Minzschokolade. Wunderbar schön ausgewogen.

Geschmack: Eine Explosion der Aromen im Mund. Schokolade, Gewürze, Vanille gefolgt von warmen Torfrauch.

Nachklang:  Lang und ölig. Schöne Getreidesüße und warmer Rauch.

Und so gewinnen Sie einen der drei Select Cask Whiskys von Paul John:

1. Sagen Sie uns einfach, welchen der drei Whiskys sie gewinnen wollen und warum.

2. Die Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Paul John“!

Unter allen Einsendungen mit einer Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 23. Februar 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 24. Februar 2020 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Bremer Spirituosen Contor versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Paul John“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 23. Februar 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am 24. Februar 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und dem Bremer Spirituosen Contor sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird vom Bremer Spirituosen Contor versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradresse an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team