Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen schon in der 101. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Auch an diesem Samstag ist Angus MacRaild mit Pairings beschäftigt, während er wie üblich Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt. Diesmal sind es Pärchen aus der Speyside, aus den Highlands und zwei Abfüllungen aus ungenannten Islay-Brennereien.
Ohne viel Vorrede hier die verkosteten Flaschen, bei denen sich heute viele mit eher mauen Wertungen finden:
Milton-duff-Glenlivet 12 yo (43%, OB, German import, -/+ 1980): 69 Punkte
Miltonduff 8 yo 2009/2018 (62.1%, The Whiskyfind ?Filmnik – District 9?, cask #701586, bourbon barrel, 240 bottles): 79 Punkte
Glen Elgin NAS (43%, OB ?White Horse?, for Japanese market, -/+ 1990): 85 Punkte
Glen Elgin 12 yo 2006 (55.6%, Scotch Malt Whisky Society #85.51 „Elbow grease and bath salts“, refill hogshead, 278 bottles): 85 Punkte
Macduff 10 yo (50.2%, The Boutique-y Whisky Co ?Batch 8?, 1160 bottles): 75 Punkte
Macduff 1982/1994 (60%, Scotch Malt Whisky Society, #6.17): 86 Punkte
Glenlossie 42 yo 1975/2017 (44.3%, Cadenhead Single Cask „175th Anniversary“ hogshead, 138 bottles): 91 Punkte
Glenlossie 33 yo 1984/2018 (56.7%, Signatory Vintage 30th Anniversary, cask #2533, refill sherry butt, 530 bottles): 91 Punkte
Glenglassaugh 40 yo 1978/2018 (40.9%, Signatory Vintage 30th Anniversary, hogshead, cask #258, 154 bottles): 77 Punkte
Glenglassaugh 2011/2018 (53.5%, Bramble Whisky Company, 1st fill sherry, 376 bottles): 82 Punkte
Aerolite Lindsay 10 yo (46%, Atom Brands, 2019): 84 Punkte
Islay #3 13 yo „Batch 4“ (48.6%, That Boutique-y Whisky Co, 1479 bottles): 89 Punkte
Für das Titelbild haben wir uns heute Glenglassaugh ausgesucht…
Während Deutschland den Vatertag schon gefeiert hat, steht er in anderen Ländern morgen, am Sonntag, noch bevor – aber hey, welches Fest kann man nicht zumindest doppelt feiern?
Gemeinsam mit unserem Gewinnspielpartner Pernod Ricard Österreich verlosen wir daher drei Packages von Chivas Regal mit jeweils einem Blend und schönen Zugaben, mit denen man den Vatertag hervorragend und stilvoll (nach)feiern kann. Drei glückliche Gewinner können sich dann jeweils über eine Flasche Chivas Regal 12yo, Chivas Regal XV oder Chivas Regal 18yo freuen – jeweils mit zwei speziellen Tumblern und einer exklusiven Chivas Regal Tragetasche.
Aber Achtung! Das Gewinnspiel läuft nur mehr heute und morgen – also machen Sie jetzt gleich mit!
Hier sind unsere Preise und jeweils eine Genussidee dazu:
Das mindestens 12-jährige Heranreifen in ausgesuchten Eichenfässern und das auf hoher Destillierkunst beruhende dreifache Blending geben dem Chivas Regal 12 yo seinen reichen und fruchtigen Geschmack. Dazu gibt es zwei Tumbler und die Chivas Regal Tragetasche.
Zubereitung: Zutaten im Rührglas kaltrühren und in einer Cocktailschale straight up servieren.
Vatertagspackage Chivas Regal Whisky XV „Der Weltenbummler”
Chivas Regal XV, der mindestens 15 Jahre reift erhält sein besonderes Finish in Cognac Eichenfässern und dadurch seine fruchtigen Aromen von Birnen vermischt mit Karamell. Auch hier spendiert Pernod Ricard Österreich zwei Tumbler und die Chivas Regal Tragetasche dazu.
Drinkrezept: CHIVAS REGAL XV Bright Light
5cl Chivas Regal XV 5cl naturtrüber Apfelsaft 1cl MONIN Honigsirup 1 Zimstange, 4 Himbeeren
Zubereitung: Zutaten in einem Rührglas kaltrühren und auf einem Eisblock im Tumbler servieren. Mit einer Apfelspirale oder Himbeeren dekorieren.
Chivas Regal 18 yo zeichnet sich durch einen langsamen Reifeprozess, darunter beste Malts aus dem Speyside, unter anderem Strathisla und Longmorn, in Kombination mit den Geheimnissen des Master Blender Colin Scott, aus. Natürlich gibt es auch dazu die Tragetasche von Chivas Regal und zwei Tumbler.
Drinkrezept: CHIVAS REGAL 18YO Sir Winston – Perfect Serve
6cl Chivas Regal 18yo Im Tumbler mit Eisblock Dazu getrocknete Marillen, Bitterschokolade oder gebrannte Nüsse
Zigarren-Empfehlung: Pairing mit Davidoff Winston Churchill Toro The Commander.
Und so gewinnen Sie eines der drei Vatertagspackages von Chivas Regal samt Tumblern und Tragetasche:
1. Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie Ihren Gewinn genießen wollen, und warum:
2. Schicken Sie uns Ihre Antwort gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Chivas Regal“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 14. Juni 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie am 15. Juni 2020 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Pernod Ricard Österreich versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Chivas Regal“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. Juni 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 15. Juni 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Pernod Ricard Österreich sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Pernod Ricard Österreich, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiderbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Normalerweise arbeiten in Schottland 133 Whisky-Brennereien. Normalerweise werden 1,3 Milliarden Flaschen an 175 Märkte geliefert. Normalerweise finden in Schottland im Frühjahr und Sommer viele verschiedene Whisky-Festivals statt. Normalerweise besuchen mehr als zwei Millionen Besucher die Brennereien. Seitdem die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft traten, musste sich der Sektor Scotch Whisky neuen Herausforderungen stellen, die einzelne Bereiche und Destillerien unterschiedlich betraf, und mit denen unterschiedlich umgegangen wurde.
Der Artikel „The impact of Covid-19 on the Scotch sector“ auf der Website von The Spirit Business erschien in der Juni-Ausgabe des Print-Magazins. Und deshalb ist in diesem natürlich noch nicht die gestrige Ankündigung der schottischen Regierung berücksichtigt. Diese kündigt die Öffnung von Gaststätten, Besucherzentren und weitere Einrichtungen des Tourismus für den 15. Juli an. Der Bereich Whisky-Tourismus kann erst einmal nur von inländischen Besuchern profitieren. Für internationale Besucher Großbritanniens gilt seit dem 8. Juni eine 14-tägige Quarantäne. Die Sicherheits-Richtlinien für die Arbeitsplätze im Gastgewerbe- und Tourismussektor sollen am 18. Juni veröffentlicht werden (wir berichteten).
Die Brennereien betrafen die einzelnen Corona-Maßnahmen unterschiedlich:
The Glenturret Distillery in der Speyside beispielsweise stellt die Produktion komplett ein. In der Brennerei muss noch sehr viel ohne Computer und deshalb händisch umgesetzt werden. General Manager John Laurie versuchte die neuen Richtlinien zu entschlüsseln und entschied dann, dass die Schließung der Brenerei der einfachere Weg sei.
Kilchoman hatte vor dem Herunterfahren aufgrund des Coronavirus gerade umfangreiche Erweiterungsarbeiten am Standort abgeschlossen. Ein neues Besucherzentrum wurde erst vor kurzem eröffnet, jedoch konnten bisher keine Gäste begrüßt werden.
Die Speyside-Brennerei Glen Moray konnte die Produktion dank vieler Maßnahmen aufrecht halten. Den Mitarbeitenden stellt die Brennerei Händedesinfektionsmittel und Masken zur Verfügung. Gestaffelte Pausenzeiten sowie die Start- und Endzeiten reduzieren den Kontakt der Mitarbeitenden auf ein Minimum. Das Besucherzentrum musste allerdings schließen.
Getränkekonzern Distell hat einen großen Teil seiner Produktion seiner Whisky-Brennereien Tobermory, Bunnahabhain und Deanston auf die Herstellung von Hand-Desinfektionsmitteln verlagert. Für die Blending- und Abfüllanlage gelten „sehr strenge“ Auflagen. Diese umfassen unter anderem weniger Personal, versetzte Pausen und physische Barrieren.
Der Artikel „The impact of Covid-19 on the Scotch sector“ bei The Spirit Business stellt die Situation vieler weiterer Destillerien sowie anderer Bereiche der Scotch Whisky Industrie dar und bietet so einen äußerst umfassendes Bild dieses wichtigen Segments der schottischen Wirtschaft. Mehr als höchst lesenswert, und deshalb eine deutliche Lese-Empfehlung aus der Redaktion!
Aus dem Hause des unabhängigen Whisky-Produzenten Douglas Laing erhielten wir heute eine Presseaussendung mit Informationen zur neuen Abfüllung The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition. Dieses auf 600 Flaschen limitierte Bottling ist ein Blend von Single Cask Single Malt Whiskys der Lowlands und eine spezielle Abfüllung zu Ehren der schottischen Hauptstadt. Sie ist diesen Monat bei Whisky-Fachhändlern erhältlich, der empfohlene Verkaufspreis beträgt 49,99 £. Weitere Informationen zur The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition, mit 53,3% Vol. und ohne Färbung oder Kühlfiltration abgefüllt, finden Sie in der nun folgenden englischsprachigen Pressemitteilung:
Douglas Laing Unveils The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition
Independent Scotch Whisky firm, Douglas Laing & Co today unveils The Epicurean Cask Strength Edinburgh Limited Edition of only 600 bottles.
Honouring Scotland’s Capital, the unique “recipe” for the special bottling is the result of a creative collaboration between Douglas Laing & Co and some of Edinburgh’s finest bartenders and spirit experts. A one-off event was held at leading bar “Nauticus” in Edinburgh, during which the VIP attendees masterfully married together various samples of Single Cask Single Malt Whiskies from the Lowlands with the aim of creating a perfectly balanced end product with depth and character. Each unique blend of Single Malts was then judged with the winning recipe becoming this limited edition release of just 600 bottles. A blind tasting by Douglas Laing’s Chairman, Fred Laing, saw Lindsay Blair of 56 North crowned the winner.
The resulting Whisky is said to burst with lively green fruits, sweet barley and tangy citrus with just a touch of spice. Bottled at 53.3% alcohol strength and offered without colouring or chill-filtration, its high strength is said to ensure the natural robust character of the capital city spirit shines through – even when mixed.
Cara Laing, Director of Whisky, comments on the new release:
“The Epicurean’s Cask Strength Edinburgh Edition celebrates our Capital City and its impressive array of bars and spirit experts. With summer just around the corner, this is perfect timing to release this fresh and zesty Lowland Malt. We’d recommend enjoying it straight-up or long with ginger ale or apple juice to further enhance those tangy, slightly spicy sweet flavours.”
The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition is available from June 2020, from specialist Whisky retailers with an expected retail price of £49.99.
Ihre gemeinsame Nearest & Jack Advancement Initiative stellen die beiden Tennessee Destillerien Jack Daniel’s Distillery und Nearest Green Distillery in einer Presseaussendung vor. Um die Vielfalt in der amerikanischen Whisky-Industrie und die Präsenz Afroamerikaner in Führungspositionen im Bereich Whiskey zu erhöhen, sagen Beide eine gemeinsame Unterstützung in Höhe von 5 Mio. US$ zu. Mit diesen Geldern soll die Nearest Green School of Distilling geschaffen, das Leadership Acceleration Program (LAP) für Lehrstellen entwickelt und das Business Incubation Program (BIP) eingerichtet werden. Alle weiteren details entnehmen Sie bitte der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung:
Uncle Nearest And Jack Daniel’s Join Forces To Launch The Nearest & Jack Advancement Initiative To Increase Diversity In American Whiskey Industry
Together the Two Tennessee Distilleries Have Pledged $5 Million to Advance African American Leadership in Whiskey
LYNCHBURG, Tenn., June 11, 2020 /PRNewswire/ — The Jack Daniel Distillery and the Nearest Green Distillery announced today the Nearest & Jack Advancement Initiative to further diversity within the American whiskey industry. Both companies are supporting it equally with an initial combined pledge of $5 million to help create the Nearest Green School of Distilling, develop the Leadership Acceleration Program (LAP) for apprenticeships and establish the Business Incubation Program (BIP), focused on providing expertise and resources to African Americans entering the spirits industry as entrepreneurs. This joint initiative will be guided by an advisory board with members from both organizations.
Motlow State College, the fastest growing college in Tennessee, has worked with leaders from both companies for the past year to develop a curriculum for the Nearest Green School of Distilling. The STEM based and employable skills focused program has passed Motlow State requirements and is now awaiting approval from the Tennessee Board of Regents to begin moving toward accreditation by the institutions accrediting body SACSCOC. The certificate program may be offered as early as Fall 2021.
The Leadership Acceleration Program (LAP) will offer apprenticeships specifically to African Americans already in the whiskey industry, who are wanting to become a head distiller, head of maturation or production manager. The inaugural apprentices have already been identified and will begin shadowing at top distilleries throughout the country.
The third arm of the Nearest & Jack Advancement Initiative is the Business Incubation Program (BIP) that will offer African American entrepreneurs mentorship in all areas of the distilling business, including access to top marketing firms, branding executives, expanded distribution networks and other assets and opportunities to grow their spirits businesses.
„Generally, when companies talk about the need to improve diversity, few immediate action steps follow,“ said Fawn Weaver, CEO, Uncle Nearest Premium Whiskey. „Our group is different. We are doers, and we all agreed to work together to improve diversity in our industry, and specifically, a way to get African Americans into top positions within our industry. Nearest Green taught Jack Daniel how to make Tennessee whiskey and we’re incredibly proud our companies are joining forces to further their legacies of excellence, and to make distilling and the whiskey industry we love more diverse.“
„Given our deep commitment to diversity and inclusion, I am thrilled we are coming together in this way today,“ said Lawson Whiting, President and Chief Executive Officer, Brown-Forman Corporation, the parent company of Jack Daniel’s. „This collaboration allows the extraordinary friendship of Nearest and Jack, and the hope they embodied during racially divided times in our country’s history, to help us advance the next generation of African American leaders in our industry.“
Zum World Whisky Day 2020 präsentierten die Irish Distillers die dritte Edition des Redbreast Dream Cask vor. Dieser ist eine Komposition vier Fässern, die mindestens 28 Jahre lang reiften, miteinander vermählt und in ein Ruby Port Pipe Cask zusammen geführt wurden. Diese Fässer ergaben 912 Flaschen der Redbreast Dream Cask Ruby Port Edition, abgefüllt mit 51,5% Vol.. Interessierte konnten an einer Verlosung teilnehmen, wenn sie Mitglied des Redbreast Online-Mitgliederclub Birdhouse waren, und hier dann den Kauf einer Flasche zum empfohlenen Verkaufspreis von 490 € gewinnen (wir berichteten).
Zum ersten Mal bot Redbrast für ihre Redbreast Dream Cask diesen Weg der Verkaufsverlosung. Und von der Resonanz ist man überwältigt. Für den Kauf einer der 912 Flaschen des neuen Redbreast Dream Cask Ruby Port Edition meldeten sich insgesamt 7.400 Personen an. Wer hier keine Abfüllung ergattern konnte, dem ergibt sich eine weitere Gelegenheit. Der Celtic Whisky Shop in Dublin versteigert die Abfüllung mit der Nummer 1. Der Erlös dieser Auktion kommt der Organisation Mary’s Meals Ireland zu Gute. Die Wohltätigkeitsorganisation unterstützt benachteiligte Kindern mit Lebensmitteln. Wir gehen allerdings davon aus, dass hier 490 € nicht ausreichen werden, um bei der Versteigerung erfolgreich zu sein.
Der anstehende Brexit stand in den vergangenen Monaten deutlich im Hintergrund des Nachrichten-Geschehens. Einerseits dominierte Covid-19 und die Maßnahmen gegen dies Pandemie die News. Und anderseits gab es wohl auch nichts Neues zu vermelden. „In vier Verhandlungsrunden“, so schreibt der Spiegel, „gab es aber keine wesentlichen Fortschritte. London weigert sich bisher, Sozial-, Umwelt- und Verbraucherstandards der EU im Gegenzug für einen weitgehend ungehinderten Zugang zum europäischen Binnenmarkt zu akzeptieren. Hoch umstritten ist auch der weitere Zugang für EU-Fischer zu britischen Fanggründen.“
Um hier jetzt Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU zu bringen, verständigten sich beide Seiten auf Beratungen „auf hoher Ebene“ per Video-Konferenz. In den nächsten fünf Wochen sollen die Gespräche nun intensiviert werden. Dazu möchte man diese in jeder Woche zwischen dem 29. Juni und Ende Juli führen.
Etwas Zeit ist noch. Bis Ende des Jahres gilt für die Beziehungen zweischen Großbritannien und der Europäischen Union noch eine Übergangsphase, in der GB im Binnenmarkt der EU und in der Zollunion verbleibt.
Ein überaus spannendes Projekt stellt uns die Virginia Polytechnic Institute and State University in ihrer Pressemitteilung vor. Die Aufgabe: Veröffentlichte Whisky-Rezensionen erfassen, systematisch analysieren und durch maschinelles Lernen einen Schritt Richtung Standardisierung der Beschreibung von Aromen gehen. Hierzu werden 6.500 veröffentlichte Whisky-Rezensionen mit jeweils etwa 50 bis 100 Wörtern erfasst, um dann eine gemeinsame Sprache in den Beschreinungen der Aromen zu finden. Als Ergebnis wollen die Wissenschaftler dann entwickeln, wie Whisky konsistent und systematisch beschrieben werden kann. Alle weitere Details zu diesem interdisziplinären Forschungsprojekt finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung:
Fluent in flavor: Using machine learning to build a flavor language for whiskey
June 10, 2020 Smoke. Coal dust. Fine leather. Dark berry fruit. Coffee grounds.
So many descriptors and personal perceptions swirl around a glass of whiskey. Published whiskey reviews include sensory and nonsensory descriptions of thousands of these distilled spirits.
Finding meaning in and understanding these descriptors is at the heart of discriminating whiskey connoisseurs’ debates. But even for the not-so-discriminating, all of these words can be confusing for investigating the flavor and value of a bourbon that costs $130 a bottle – when a $55 similar substitute would do.
A research project by Department of Food Science and Technology researchers Jacob Lahne and Leah Hamilton and University Libraries’ data consultants Chreston Miller, and Michael Stamper received a SEAD Major Grant from The Institute for Creativity, Arts, and Technology (ICAT) to create a tool that finds a common language in a data set of 6,500 published whiskey reviews of about 50 to 100 words each.
ICAT awards SEAD grants to projects that bring together scientists, engineers, artists, and designers to tackle some of the world’s most complex challenges. Figuring out how to consistently and systematically describe whiskey could be an important and complex challenge for many, but beyond this specific food product, the deep learning tool this project creates could be used for all research that uses descriptive data.
The team is applying Natural Language Processing (NLP), a subfield of linguistics, computer science, information engineering, and artificial intelligence that involves programming computers to process and analyze large amounts of natural language data — whiskey descriptors.
This data science technique offers researchers opportunities to analyze more data than what was possible through the traditional time-intensive and expensive manual text analysis process. According to the project team, there have been no previous attempts to apply this sort of NLP approach for sensory-evaluation purposes.
“We don’t know anyone else who has tried to take these reviews, which are in descriptive but messy natural language, and systematically analyze them this way. One of the nice things about whiskey is its enthusiast market,” said Lahne. “People care about taste deeply. Whiskey lives or dies by sensory perception. These reviews are in metaphorical, messy, natural language. What we’re trying to get to is some shared concept about taste.”
Hamilton said they may even be able to make connections among the descriptors used, the production process, and the geographical origin of the liquor.
“This tool will analyze free-response comments and identify which words are describing flavor and separate them from what’s not descriptive,” said Hamilton. “It will also identify which words are related and describe the same flavor. This will ultimately be helpful to consumers who may want to buy something that’s close to a high-dollar whiskey but is more affordable.”
As a computer scientist with a research interest in qualitative data, Miller is excited about what this project could mean as a proof of concept for a larger proposal.
“There is value in a tool with deep learning, a subset of machine learning,” said Miller. “Deep learning is a machine learning technique that uses the technique of Deep Neural Networks, based on how neurons in the brain function, to automatically learn features of the data which then aids in identification. By training the tool, we are able to comb through more information and make sense of it more quickly and efficiently than a human. If we throw enough data at it, the peculiarities are diluted. This is a booming area of research and one that is very exciting.”
When the team has its common language defined, they will pass the data to Stamper, information visualization and interaction designer, to create the user stories, flows, and interfaces that audiences will use to interact with, and draw insight and meaning from the data.
“We will define our target audiences and build an interface to communicate the data. We can use visualizations to see how we can dig deeper into the information,” said Stamper. “The data is so rich that the visualization types that we’ll be able to incorporate can include networks, geospatial, and temporal – it’s just figuring out what will work best for making the information in the data meaningful to those who are interested in seeing and interacting with it.”
Upon the completion of the year-long process, the team will raise a glass to future research that could build upon this novel approach they have
Um die Ausbreitung des Covid-19-Virus einzudämmen, wurde in Großbritannien die Schließung von Gaststätten und ähnlichen öffentlichen Räumen am 20. März angeordnet. Seitdem ist das öffentliche Leben deutlich stiller als zuvor. Viele Whisky-Liebende auf der ganzen Welt hatten mit den Einschränkungen in ihren Ländern zu tun und legten zudem noch ihre Whisky-Reisepläne auf Eis. Denn die Besucherzentren der schottischen Destillerien wurden geschlossen. Mit mehr als zwei Millionen Besucher jährlich hat sich der Sektor de Whisky-Tourismus zu einem äußerst bedeutenden Segment entwickelt – für die Brennereien, als auch für ganz Schottland.
Die schottische Regierung hat nun angekündigt, dass ab dem 15. Juli Gaststätten, Besucherzentren und weitere Einrichtungen des Tourismus wieder öffnen dürfen. Dieser Termin gil natürlich unter Vorbehalt, die weiteren Entwicklunge der Pandemie müssen beobachtet werden wie zuvor auch. Doch die Unternehmen sollen sich schon einmal auf die Wiedereröffnung am 15. Juli vorbereiten. Die Sicherheits-Richtlinien für die Arbeitsplätze im Gastgewerbe- und Tourismussektor sollen am 18. Juni veröffentlicht werden.
Die walisische Destillerie Penderyn stellt sich im Bereich Global Retail und Export neu auf und präsentiert für diesen Bereich einen neuen Mitarbeiter. Simon Roffe wechselt als neuer Business Development Director zur Penderyn Distillery. Roffe war zuvor als Managing Director, Global Travel Retail bei Halewood Wines and Spirits tätig. Diesen Posten gab er Ende April auf.
Simon Roffe verfügt über fast 35 Jahre Erfahrung im Handels- und allgemeinen Management und arbeitete bei großen von Marken der Branche wie Diageo und Remy Cointreau. In seinem letzten Job bei Halewood Wines and Spirits war er maßgeblich an den Entwicklungen im Bereich Travel Retail und der Marke Whitley Neil Gin beteiligt. Stephen Davies, Geschäftsführer der Penderyn Distillery, freut sich natürlich über diesen Neuzugang im Team von Penderyn und der Welsh Whisky Company, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiern kann. Im Mai erhielten Penderyn die Baugenehmigung für die neue Brennerei in der Lloyd Street in Llandudno (wir berichteten). Mit deren Fertigstellung rechnet man im Frühjahr 2021. Aufregende Zeiten bei Penderyn.
Hier soll die dritte Brennerei von Penderyn entstehen…
Auf einen mehr als interessanten Artikel wies uns ein Mitglied unserer Facebook-Gruppe „Whiskyexperts – Whiskyfreunde“ hin, und an dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank dafür. Der heutigen Tag bietet vielleicht die Zeit und Muße für eine kleine Geschichtsstunde.
Denn Andre de Almeida stellt in seinem Blog Inside the cask nicht weniger als die Zeitleiste des schottischen Whiskys dar. Angefangen im Jahr 1780, in der es etwa nur acht gesetzlich zugelassene Brennereien gab (und wahrscheinlich deutlich mehr illegale), über den Excise Act von 1823, die Erfindung der Coffey Stills, den Spirits Act von 1860, den Pattison Crash bis zu unserer Gegenwart – und wir haben jede Menge wichtiger Ereignisse hier nicht aufgeführt.
Zu dieser Zeitleiste gehört auch eine Grafik der jeweils in Schottland arbeitenden Destillerien, zusätzlich noch aufgeteilt in die verschiedenen Whiskyregionen. Wer nicht nur schauen, sondern etwas mehr lesen möchte – im dazu gehörenden Text stellt Andre de Almeida die Historie des schottischen Whisky ausführlicher dar, und listet am Ende seiner Arbeit (so müssen wir das schon nennen) noch seine Quellen und Referenzen auf. Und wer sich noch weiter mit der Kultur- oder Wirtschaftsgeschichte des schottischen Whiskys beschäftigen möchte, findet hier dann wunderbare Quellen.
Wir könnten uns ahnungslos stellen und behaupten, dass wir nicht wissen, welche Brennerei sich hinter den Namen Westport, Secret Highland und Unblended Highland Malt verbirgt. Doch unabhängie Abfüller finden oft einen Weg, oder viel mehr einen Namen, der verdeutlicht, wie die Destillerie heißt, auch wenn ihnen die Nennung dieser nicht erlaubt ist. Wie das heute Tasting von Serge Valentin verdeutlicht.
Die Brennerei, die den Schwerpunkt der heutigen Session auf Whiskyfun bildet, liegt in den nördlichen Highlands und ist bekannt für seine recht intensive Verwendung unterschiedlicher vorbelegter Fässer, um ihre Whisky zu finishen. Serge Valentin stellt sich allerdings heute einen Flight von drei Abfüllungen zusammen, die ungeschminkt und in ihrer wahren Schönheit erscheinen. Und zu dieser Schönheit gehört auch ein gewisses Alter und eine ebensolche Reife.
Westport 1997/2014 (55.4%, Berry Bros & Rudd for La Maison du Whisky, cask #3291) 88 Punkte
Secret Highland 34 yo 1985/2019 (47%, The Whisky Agency, hogshead, 256 bottles) 90 Punkte
Unblended Highland Malt 35 yo 1985/2020 (46.1%, WhiskySponge, refill hogshead, 232 bottles) 90 Punkte
Nachdem gestern die Irish Distillers den Wechsel auf der Position des Master Distillers bekannt gaben (Kevin O’Gorma folgt auf Brian Nation, wir berichteten), dürfen wir heute über die neue Tätigkeit von Brian Nation berichteten. Bei einem Mann, der in den letzten 23 Jahren bei den Irish Distillers tätig war, ist es auch nicht verwunderlich, dass seine Expertise und Erfahrung in anderen Unternehmen Verwendung finden könnte.
Zukünftig arbeitet Brian Nation in Minneapolis. Die O’Shaughnessy Distilling Company errichet dort momentan eine neue Destillerie, die im nächsten Jahr fertig gestellt und eröffnet werden soll. Gründer dieser Brennerei sind die beiden Cousins Patrick und Michael O’Shaughnessy. Ihre Familie Irland verließ 1847 während der Hungersnot. Und mit der Destillerie greifen sie das kulturelle Erbe ihrer Vorfahren auf, wie sie sagen sie.
Für Brian Nation ist es eine einmalige Möglichkeit, sowohl eine Marke als auch eine Destillerie aufzubauen, und dazu auch noch in einem Familienbetrieb. Viel Erfolg und viel Freude wünschen wir dabei.