Streik bei der Cameronbridge Distillery nach einem Tag für weitere Gespräche unterbrochen

Es wird nun Gespräche bei einem Mediator geben, um den Arbeitskonflikt für beide Seiten akzeptabel beenden zu können

Die Streiks bei der Cameronbridge Distillery von Diageo (über deren Zustandekommen berichteten wir hier) sind nach einer Verschiebung bereits einen Tag nach deren Beginn unterbrochen worden. Grund dafür sind laut der Gewerkschaft Unite the Union, die den Streik für ihre Mitglieder organisiert hatte, „ein Zeichen des guten Willens“, nachdem weitere Gespräche zwischen Diageo und der Gewerkschaft angekündigt wurden.

Allerdings werden andere Aktionen des Arbeitskampfes, wie das Einstellen der Leistung für Überstunden, während der Gespräche fortgesetzt.

Die Gewerkschaft hatte die Streiks beschlossen, weil sie befürchtet, dass im Zuge der Sparmaßnahmen 70 der 200 Jobs bei Cameronbridge, der großen Grain Distillery in den Lowlands, wegfallen könnten. Diageo hingegen sprach immer von 10 Jobs, die evaluiert würden.

Der Konzern reagierte auf die Verschiebung positiv. In einem Statement für Drinks Intel, das unsere Quelle für diese News ist, meint Diageo, dass man den Vorschlag der Gewerkschaften, beim Mediator ACAS (Advisory, Conciliation and Arbitration Service) Gespräche mit dem Konzern aufzunehmen und dafür die Streiks zu unterbrechen, begrüße. Man freue sich auf einen konstruktiven Diago und eine mögliche Lösung des Konflikts.

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