Der 2018 gegründete Unabhängige Abfüller Distilia stellt uns in seiner heutigen englischsprachigen Presseaussendung sein neustes Bottling vor. Innerhalb seiner „The Sins“-Serie erscheint Envy. Springbank Aged 30 Years, der 1994 destillierte Single Mlat reifte 30 Jahre im refill sherry cask #94, und kam im November 2024 in Fassstärke in die 112 verfügbaren Flaschen. Mehr zu Distilia, ihrer Reihe „The Sins“ und zu Envy. Springbank Aged 30 Years finden Sie folgend:
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Distilia Unveils the Latest Addition to „The Sins“ Series: Envy. Springbank 30 YO-Single Malt Scotch Whisky
Distilia proudly announces the latest addition to their renowned “The Sins” series – Envy. Springbank Aged 30 Years – Single Malt Scotch Whisky. This release builds on the series‘ commitment to showcasing exceptional spirits from around the world.
Craftsmanship Reflected in Every Bottle
Distilled in November 1994, this Springbank whisky spent three decades maturing in a refill sherry cask (#94) before its bottling in November 2024. Made from high-quality barley and distilled using traditional pot still methods, this whisky embodies decades of skill and dedication.
Limited to only 112 bottles, this release is bottled at natural cask strength(ABV) to maintain its full character and flavor. With no additives, it offers an unfiltered and genuine expression of the craft, appealing to collectors and whisky enthusiasts alike.
„We are excited to present the latest release in The Sins series. Springbank 30 YO is an exceptional spirit that reflects our philosophy of combining tradition, craftsmanship, and creativity. Each bottle tells a unique story and serves as a tribute to the art of distillation. We are thrilled to share this extraordinary whisky with collectors and enthusiasts around the world.“
Jakub Bagiński, Co-founder of Distilia
Exploring „The Sins“ Series
“The Sins” series represents a fusion of tradition and creativity, with each edition drawing inspiration from one of the cardinal sins. By bringing together benchmark spirits from different categories, the series highlights the depth and diversity of the global spirits landscape.
Highlights of Previous Editions
To date, the series has included three notable releases. The first, The Sins – Gluttony, features a 1964 Calvados Domfrontais from Christian Drouin in France, capturing the richness associated with this sin. The second, The Sins – Lust, is a 1967 Armagnac from the Garreau house in Bas Armagnac, France, offering a bold and intense profile. The third, The Sins – Avarice, is a 1983 rum from Long Pond distillery in Jamaica, characterized by its opulence and depth. Together, these editions celebrate unique spirit traditions while honoring their individual stories.
Limited Availability
The Springbank Aged 30 YO will be available in an exclusive run of 112 bottles. Collectors are encouraged to act quickly to secure this release in the “The Sins” series.
Founded in 2018 by Jakub Bagiński and Piotr Kossowski, who together bring over ten years of experience in the premium spirits industry, Distilia has quickly made a significant impact. The company has become a notable brand among independent bottlers, providing official, bespoke, and white-label editions of whisky, rum, cognac, and armagnac. The company’s high-quality spirits have received numerous awards and developed a loyal customer base. By combining art and fine spirits, Distilia has launched impressive series such as The Sins Series, The Last Cask Series, and Karuizawa Five Decades. These products captivate both connoisseurs and collectors with their artistic presentation, including finely crafted wooden boxes, decorated bottles, elegant labels, and wax details. Distilia stands for uncompromising quality and unique products. For more details, visit www.distilia.com.
Nur einen ganz schmalen Bereich seiner Benotungsskala benötigt Serge Valentin heute für seine sechste Port Charlotte Verkostung. Für Nummer 26 bis 30 reichen die Benotungen 87, 88 und 89 völlig aus. Und in unserer tabellarischen Übersicht können Sie genau sehen, welche Abfüllung welche Punktezahl erhielt:
Abfüllung
Punkte
Port Charlotte 10 yo 2011/2021 (62.3%, Sansibar, bourbon, 235 bottles)
88
Port Charlotte 16 yo 2001/2017 (59.7%, Archives, barrel, cask #278, 212 bottles)
89
Port Charlotte 17 yo 2001/2018 (53.3%, Maltbarn, bourbon, 155 bottles)
88
Port Charlotte 12 yo 2003/2016 (60.4%, OB for Les Passionnés du Malt, fresh fill bourbon, cask #816, 241 bottles)
89
Port Charlotte 16 yo 2005/2022 (54.6%, Rest & Be Thankful, ex-wine hogshead, cask #1577, 272 bottles)
Ein Roggenwhiskey im Stil von Kentucky in Fassstärke, so beschreibt Michter’s die diesjährige Ausgabe ihres US*1 Barrel Strength Rye, der im kommenden Monat erscheinen wird. Und dies wahrscheinlich nur in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mehr zu Michter’s US*1 Barrel Strength Rye in der Presseaussendung, die wir über PR Newswire for Journalists erhalten haben:
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Michter’s kündigt für 2025 die Veröffentlichung seines US*1 Barrel Strength Rye an
LOUISVILLE, Ky.,, Februar 26, 2025 /PRNewswire/ — Michter’s Master Distiller Dan McKee und Michter’s Master of Maturation Andrea Wilson haben die Veröffentlichung von Michter’s US*1 Barrel Strength Rye genehmigt. Die Auslieferung an Bars, Restaurants und Geschäfte beginnt im März dieses Jahres.
Michter’s US*1 Barrel Strength Rye
„Als wir vor vielen Jahren mit dem Verkauf unseres Roggenwhiskeys begannen, war amerikanischer Roggenwhiskey für viele Leute praktisch ein Fremdwort. Unser Team ist stolz auf unsere Ryes, und es ist großartig zu sehen, wie diese Kategorie von wunderbarem Whiskey wieder in den Vordergrund gerückt ist“, bemerkte der Präsident von Michter’s, Joseph J. Magliocco.
Michter’s Ryes ist ein Roggenbier nach Kentucky-Art mit einem hohen Anteil an Mais und gemälzter Gerste, auch wenn er überwiegend aus Roggen besteht. „Wir haben oft Leute bei einer Verkostung, die sagen, sie seien keine Roggentrinker, aber wenn sie Michter’s probieren, sind sie überrascht, wie sehr er ihnen schmeckt“, so McKee. „Dieser Roggenwhiskey im Stil von Kentucky in Fassstärke ist eine weitere fantastische Möglichkeit, die traditionellen Eigenschaften eines Roggenwhiskeys zu genießen und gleichzeitig eine schöne Balance zwischen Süße und Würze zu finden.“
Michter’s US*1 Barrel Strength Rye ist ein Einzelfassprodukt, und die durchschnittliche Proof-Qualität der Fässer in dieser 2025er Version beträgt 110,5 Proof (55,25% ABV). Der empfohlene Verkaufspreis für eine 750-ml-Flasche beträgt in den USA 120 Dollar.
Über den US*1 Barrel Strength Rye sagte Wilson:
„Es ist eine absolute Ehre, eine so wunderbare Darstellung dessen, was amerikanischer Roggen sein kann, mit seinen Backgewürzen, dunklen Früchten, Toffee und duftenden Zitrus- und Blumennoten in einem runden, glatten, komplexen Abgang zu präsentieren, der zum Nachdenken und Genießen anregt. Ich könnte nicht stolzer auf unser Team und die Bemühungen sein, einen so raffinierten amerikanischen Rye zu kreieren, der unseren Hut vor der Geschichte des Roggenwhiskeys in diesem Land zieht.“
Im Oktober 2024 wurde Michter’s als erster Whiskey in zwei aufeinanderfolgenden Jahren von einer internationalen Akademie von Wählern, die von der in Großbritannien ansässigen Drinks International bekannt gegeben wurde, zum „The World’s Most Admired Whiskey“ gewählt. Michter’s blickt auf ein reiches und langes Erbe traditioneller amerikanischer Whiskeys von kompromissloser Qualität zurück. Das hochgelobte Michter-Portfolio umfasst Bourbon, Rye, Sour Mash Whiskey und amerikanischen Whiskey, wobei jedes der in begrenzter Stückzahl hergestellten Produkte bis zu seiner höchsten Reife gereift ist.
Für weitere Informationen über Michter’s besuchen Sie bitte michters.com, und folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und X.
Nicht einfach eine Produktvorstellung hat uns der deutsche Importeur Haromex zu seinen Poitíns der irischen Killowen Distillery gesendet, sondern mehr: Eine detaillierte Beschreibung der irischen Spirituose, sowohl technisch als auch historisch, und ebenso detaillierte Tasting Notes zu den einzelnen Abfüllungen, die ab sofort im gut sortierten Fachhandel zu finden sind:
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Aus dem Archiv – Haromex bringt seltene Poitíns nach Deutschland
Poitín – Eine fast vergessene Spirituose, welche hierzulande leider wenig Beachtung erhält. Gibt es in Dublin sogar ein eigenes Festival, ganz im Zeichen der Mutter des Whiskeys, so ist Poitín den meisten Genießern überhaupt gar kein Begriff.
Aus einer einfachen Konversation mit Brendan Carty entstand die Idee, einfach mal ein paar besondere Tropfen zu zeigen – natürlich in Verbindung mit dem aktuell verfügbaren und bereits beschriebenen Pangur Irish Poitín von Killowen. Dafür hat man extra einige wenige Flaschen aus dem Archiv freigegeben (teilweise die absolut letzten). Diese Abfüllungen spielen auf längst vergessene Zeiten an, zeigen aber durchaus auch moderne Ansätze.
Nun aber zur Frage: Was ist Poitín eigentlich? Hier ein grober und natürlich nicht ganz vollständiger Überblick:
Poitín
Ein Wort, das seine Wurzeln im frühen 14. Jahrhundert hat und damals deutlich öfter durch die schroffe, aber schöne Natur Irlands hallte. Lange war Poitin eine wichtige Einkommensquelle für viele irische Haushalte. Es war quasi überall auf der grünen Insel zu finden, bis es 1556 mit einer Alkoholsteuer belegt wurde. Dieser Schritt hat lediglich dazu geführt, dass Poitin aus dem Sichtfeld verschwand aber weiterhin im Untergrund vielfach verkauft wurde. Selbst ein komplettes Verbot der Heimdestillation um 1760 konnte die ursprüngliche Spirituose nicht verdrängen. Erst seit 1997 ist es wieder legal Poitin zu brennen. Ein Schattendasein hinter dem irischen Whiskey ist die Folge, welches durch jüngste Bestrebungen aufgebrochen wird. Es bleibt die Frage, was ist Poitin? Das ursprünglich als „Uisce Beatha“ bezeichnete Destillat wurde in der Vergangenheit aus Getreideresten (vornehmlich Gerste & Hafer) hergestellt. Gedarrt wurde das Malz in der Regel über Torffeuer und wirkte daher oft rauchig! Dies war die Lösung des Problems der kurzen Haltbarkeit von Getreide. Zunächst wurde Bier gebraut. Damit es noch länger haltbar bleibt, wurde das Bier dann destilliert und es entstand Poitin. Dieser Rohbrand wurde dann oft mit Kräutern und Früchten eingelegt, um die rauen Ecken & Kanten des Destillats zu überdecken. Destilliert wurde zweifach in einer kleinen kupfernen Brennblase. Daher leitet sich auch der Name Poitin ab, denn dies heißt übersetzt kleiner Topf! Gelagert wurde oft nur kurz, für einen direkten Konsum oder in den heute bekannten Whiskeyfässern. Allerdings wurden diese vorher als Lagercontainer genutzt, für zum Beispiel Werkzeug oder Lebensmittel wie Fisch. Das aus Poitin sich letztlich Whiskey entwickeln konnte, ist der massenhaften Produktion durch die Industrialisierung zu verdanken. Man produzierte mehr, als man direkt vor Ort verkaufen konnte und so spielte das Holz der Fässer eine immer bedeutendere Rolle.
Kurzum – Poitin kann man als Mutter des Whiskeys verstehen.
Ein Ursprung, den wir nicht vergessen sollten und einer der auch heutzutage sehr spannende Abfüllungen zum Vorschein bringt. Begeben wir uns auf die Pfade der Poitin-Schmuggler, eiskalten Steuereintreiber, dem einfachen Bauern, der für seine Familie noch einen Taler hinzuverdienen wollte und dem Adligen, der für einen privaten Vorrat gerne von einer „Anzeige“ absah…
Der Dagda ist der irische Zeus, Thor oder Odin – und abgesehen davon, dass er sich fortpflanzte, tötete und Berge dem Erdboden gleich machte, war er berühmt dafür, dass er einen Topf mit Hafer bei sich trug, der nie leer wurde und es ihm ermöglichte, die Menschen endlos zu ernähren. Nur passend, dass als Gedenken an Dagda ein wunderbarer getorfter Hafer Poitín destilliert wurde. Man stelle sich eine getorfte Crème brûlée vor, mit weißer mit weißer Schokoladensoße und Potstill-Würze! All das vereint sich in diesem zähen alkoholischen Pudding. Eine Spirituose für den König der Götter.
Killowen Stone Soup PX Sherry Wood Stored Small Batch Irish Poitin 0,5L – 55%
Es wurde eine traditionelle Mashbill aus getorftem Getreide als Basis genutzt.
Diese Abfüllung wurde in PX-Sherry-Fässern gelagert, welche jeweils einen Granitstein aus den der Destille umgebenden Mourne Mountains enthielten.
Es riecht irgendwie süßlich, nach Feigen und Datteln, ein wenig Torfrauch und Kiefer. Die DNA von Killowen ist überall – auf der Zunge, in der Nase! Süß, erdig, Menthol und brauner Zucker. Grapefruit Brûlée & mit Honig glasiertem Schinken, ein Hauch von Lavendel. Das Mundgefühl ist ölig schäumend, dabei adstringierend und intensiv ohne jegliches Brennen.
Eine exklusive Abfüllung für Poitín Now 2024 in Dublin – Das Mekka für alle Poitín Enthusiasten! Wir wollten schon immer mal sehen, was passiert, wenn wir Mais bis zum „Poppen“ rösten. Um mehr Komplexität zu erzeugen, haben wir noch Torfrauch hinzugefügt. Dieser Poitín ist ein Experiment, denn das ist es, was wir lieben und so oft wie möglich tun! Eine einmalige Mashbill speziell für Poitín Now:
8 Säcke gerösteter Mais und 4 Säcke getorfte gemälzte Gerste.
Wie schon gesagt, ist die Killowen Distillery sehr experimentierfreudig, sei es bei der Neuinterpretation historischer Mashbills oder beim Ausprobieren neuer Dinge in Irish Poitín. Und manchmal geht es auch darum, etwas einfach nur zu tun, weil es Spaß macht!
Bulcán
Nun ist es an der Zeit, einen kurzen, geschichtlichen Abstecher nach Bulcán zu machen, indem wir uns nur drei der von dem Schriftsteller Fionnan O’Connor ausgegrabenen, farbenfrohen Referenzen ansehen.
Die erste stammt von einem eher herablassenden Schwätzer namens John Dunton (1656 – 1733) in seinem „Teague Land“ oder „A Merry Ramble to the Wild Irish“, nachdem er einige Zeit in der Gastfreundschaft des Häuptlings von West-Connacht O’Flaghertie verbracht hatte. Er wurde bei Totenwachen und Beerdigungen mit Bulcan und anderen Poitins verwöhnt. Dieser Kerl aus Dunton wird nicht weiter erwähnt.
Weitaus interessanter und lustiger war ein Schriftsteller namens Seán O‘ Neachtain (1645-1729), welcher in seiner „Geschichte von Eamon O’Cleary“, einer urkomischen postmodernen Satire folgendes beschrieb: „Nach übermäßigem Genuss des guten Stoffs wurde dieser von zwei Oger-Brüdern namens „Bulcán“ und „Mac Coirce“ (Sohn des Hafers) durch die Midlands gejagt.“
Die interessanteste historische Figur schließlich wurde von Fionnan O’Connor erst vor kurzem ausgegraben: Der gute alte King Billy selbst. Im Jahr 1692 wurde das neue Konzept der Verbrauchssteuer in Form von „Drei Pence pro Gallone auf alle Arten Aquaviate und sieben Pence auf jede Gallone Balkan (Bulcán)“ eingeführt. Bulcán war bei der Bevölkerung so beliebt, dass es mehr als doppelt so hoch besteuert wurde. Das war am Ende der vernichtende Schlag gegen die historische Spirituose.
Nun ist der triumphale Wiedereintritt in unsere kulinarische Geschichte gelungen. Wer kann, der probiert!
Dieser Poitin ist älter als Whiskey, älter als Moonshine; Bulcán ist ein alter Tropfen längst vergessener Zeiten, welcher ursprünglich auf irischen Beerdigungen und Totenwachen getrunken wurde. Daher der Name „Dead & Buried“!
Aufgrund des hohen Haferanteils ist diese Spirituose extrem zähflüssig, was die Alkoholintensität auf der Zunge massiv reduziert. Die Trinkbarkeit der Spirituose bei einem so hohen Alkoholgehalt ist trügerisch, was zu einem unerwarteten „knock to the head“ oder „Bulcán“ führt. Der erste Eindruck ist eine enorme Süße, die sich später als eine Tüte Lakritz herausstellt. Sehr blumig, wie Geißblatt, während Noten von Sirup, Weizenbrot mit einem Hauch von Pulled Pork oder anderem salzigen Fleisch überzogen werden. Sahnekekse in einer Schale mit Vanillepudding auf der einen Seite und Weißwein und weiße Trauben auf der anderen ergänzen den Gesamteindruck. All das sitzt auf einer sehr schaumigen Textur dank des Hafers. Auf einmal betritt dann noch die Schokolade irgendwie die Geschmacksparty. Am Ende sehr angenehm intensiv – ein echtes Erlebnis.
Killowen Bulcán Irish Poitín Pinot Noir Rested besteht aus 50% getorftem Hafer und 50% getorfter Gerste. Die historische Kluft zwischen Medizin und Schnaps, Gastfreundschaft und Trost, zum Anstoßen auf Gesundheit und Trauer; Bulcán war Poitín, bevor Poitín illegal war. Es ist die dunkle Vergangenheit; eine heilige Maische, mit der man früher die Toten ehrte und auf ihr Andenken trank. Die erste Empfindung ist viel Süße, die sich später als eine Tüte Lakritz aller Art herausstellt. Der Bulcán wirkt ziemlich blumig, während Noten von Sirup, Weizenbrot mit einem Hauch von salzigem Fleisch. Im Abgang kommen zusätzliche Noten von Pflaumen und Honig hinzu und schon wieder mischt sich Lakritz in allen Variationen dazwischen. Kekse, Vanillepudding auf der einen Seite und weißer Dessertwein und weißen Trauben auf der anderen Seite. Eine sehr schaumige Textur, dank der öligen Güte des Hafers, überrascht auf der Zunge. Durch das Pinot Noir-Finish bringen sich Ingwergewürze, und Noten, die an ein Sägewerk erinnern zusammen mit etwas mehr von der Keksauswahl ein. Die Schokolade steht spontan auf der Schwelle und beleibt nicht lange. Es gibt ein frisches Brot-Finish welches in einem Hauch roter Trauben únd Brombeeren mündet.
Zu finden sind diese Seltenheiten nur bei ausgewählten Fachhändlern – wer suchet der findet oder trifft Brendan direkt auf einer Messe in Deutschland!
Immer wieder Dienstags stellt Kirsch Import die neuesten Whiskys in seinem Portfolio vor – und auch in dieser Woche sind hier einige Leckerbissen und exklusive Angebote dabei:
Von Signatory Vintage gibt es in der Smnall Batch Serie einen Speysider namens „M“ (der Buchstabe ist nicht umsonst gewählt) und einen Royal Brackla, von Benromach bringt man den neuen Contrasts aus einer enzymreichen Gerste, ein Ledaig, der torfige Tobermory, abgefüllt von Gordon & MacPhail, kommt exklusiv über Kirsch Import nach Deutschland, und zwei Einzelfassabfüllungen aus Kavalan, die speziell für den europäischen Markt in kleiner Auflage abgefüllt wurden.
Mehr Infos rund um die Whiskys (zum Teil auch mit Tasting Notes) können Sie wie immer untenstehend finden:
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Kleine Auflagen – große Beliebtheit: „Mmmystery malt“ & Royal Brackla im Signatory Vintage Small Batch
Zwei neue Editionen unserer Small Batch Reihe führen ins Kerngebiet der schottischen Whiskyproduktion sowie die wildromantischen nördlichen Highlands.
Von Kirsch Import exklusiv für den deutschen Markt entworfen, basiert die Serie auf Fässern, die wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Signatory Vintage auswählen. Die unverfälschten Erlebnisse sorgen bei erhöhter Trinkstärke von 48,2% vol. für vollmundigen Genuss – üppige dunkle Noten aus Oloroso und Pedro Ximénez Sherry Casks inklusive.
Mit dem 14 Jahre alten „mmmystery malt“ Secret Speyside (M) 2010 werfen wir eine unabhängige Perspektive auf eine tonangebende Kult-Brennerei der Region. Nach einer Dekade inklusive Finish vereint der Royal Brackla 2014 seine charakteristisch leichten Noten von Früchten und Pfeffer mit der Süße von Pedro Ximénez Hogsheads.
Secret Speyside (M) 2010 – 14 y.o. Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky Small Batch Edition #16
14 Jahre Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: First & Second Fill Oloroso Sherry Butts 48,2% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Royal Brackla 2014 – 10 y.o. Signatory Vintage Highland Single Malt Scotch Whisky Small Batch Edition #17
10 Jahre Herkunft: Schottland, Highlands Fasstyp: First Fill Pedro Ximénez Sherry Hogsheads (Finish) 48,2% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Kontrastprogramm bei Benromach: Single Malt aus Gerstenmalz mit hohem Enzymgehalt
Old School und innovativ: Benromach vereint beide Eigenschaften unter einem Dach. Die kleine Brennerei belebt einen fast verlorenen Stil von getorften Speyside-Whiskys wieder und experimentiert zugleich in ihrer Contrasts-Reihe mit Single Malts abseits des für die Brennerei Üblichen.
Mit dem Benromach Contrasts: High Enzyme 2012/2024 erhalten Enthusiasten die seltene Chance, einen Single Malt zu probieren, der aus enzymreicher Gerste hergestellt wurde. Denn: Die ungetorfte Gerste mit hohem Enzymgehalt wird üblicherweise für die Herstellung von Grain Whisky verwendet.
Die höhere enzymatische Aktivität beeinflusst den Gärungsprozess und lässt ein markantes Geschmacksprofil entstehen. Dabei treffen frische Aromen von Zitronenbonbons, grünem Apfel und Pfefferminze auf die Süße von Honigwaben und Ananas sowie geröstete Eiche und würzigen Pfeffer.
Benromach Contrasts: High Enzyme 2012/2024 Speyside Single Malt Scotch Whisky
12 Jahre Dest.: 2012 Abgef.: 2024 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: First Fill Bourbon Barrels 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Zarte, frische Aromen von Zitronenbonbons mit Brausekern (Lemon Sherbet), Gerstenmalz und grünem Apfel, gefolgt von Jasminnoten.
Gaumen: Süß und cremig, mit Grapefruit, Zitrone und Limette. Ananas geht zu Noten von Honigwaben und würzigem Pfeffer über.
Nachklang: Lang und frisch, mit gerösteter Eiche und Pfefferminze.
Süßer Rauch & warme Würze: Gordon & MacPhail Single Cask für Kirsch-Kunden
Einst kleiner Feinkostladen, zählt Gordon & MacPhail heute zu den internationalen Experten in der Reifung besonderer Scotch Whiskys. Bis zu 80 Jahre lang bleiben die ausgewählten Destillate renommierter schottischer Brennereien in den Fässern, bevor das Familienunternehmen die Liebhaber-Abfüllungen in verschiedenen Kollektionen veröffentlicht. Eine von ihnen: Connoisseurs Choice.
Aus der 1968 von Whiskyvisionär George Urquhart ins Leben gerufenen Reihe bringen wir jetzt einen fassstarken Islay-Konkurrenten zu Kirsch-Kunden. Von Tobermory auf der Isle of Mull destilliert, reifte der Ledaig 2006/2024 für 17 lange Jahre in einem First Fill Sherry Hogshead. Bei kräftigen 56,5% vol. Cask Strength vermählt der exklusive Insulaner Noten von Geräuchertem mit Erdnusskrokant, Schwarzen Johannisbeeren und Ingwerwürze. Nur 297 Flaschen sind verfügbar
Ledaig 2006/2024 Gordon & MacPhail Island Single Malt Scotch Whisky Connoisseurs Choice – Cask Strength Exclusively bottled for Germany by Kirsch Import
17 Jahre Dest.: 2006 Abgef.: 18/11/2024 Herkunft: Schottland, Inseln Fasstyp: First Fill Sherry Hogshead Fassnr.: 16603707 297 Flaschen 56,5% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Aromen von Geräuchertem vereinen sich mit Apfel, Ingwerwürze und Orange.
Gaumen: Auf süße Rauchnoten folgen Erdnusskrokant, Schokolade und Schwarze Johannisbeere.
Nachklang: Voll, mit kräftigen Gewürzen und Lagerfeuerglut.
Exklusiv für Europa: Single Wine & Bourbon Casks von Kavalan
Von innenpolitischen Restriktionen zu internationalem Renommee: Kavalan betrat erst spät, nach Taiwans Beitritt zur Welthandelsorganisation 2002, das Whiskyparkett. Zuvor unterlag die Herstellung von Branntwein einem staatlichen Monopol. Kavalan-Gründer Tian-Tsai Lee verlor keine Zeit und so floss mithilfe des „Whisky-Einsteins“ Dr. Jim Swan schon am 11. März 2006 der erste New Make aus den Stills der ersten privaten Whiskybrennerei des Landes.
Kometenhaft stiegen die Kavalan Single Malts seitdem an die Welt-Spitze der Kategorie auf. Ihr ausgesprochen fruchtiger Grundcharakter wird in hochwertigen Fässern aus Europa und den USA verfeinert, die im subtropischen Klima Taiwans lagern. Zwei Einzelfässer kommen jetzt exklusiv auf den europäischen Markt – und damit auch zu Kirsch-Kunden.
Der Kavalan Vinho Barrique verbrachte sieben intensive Reifejahre im Weinfass #W170210004C. Das Ergebnis ist mit einer komplexen und cremigen Fülle fruchtiger Noten ausgestattet. Himbeere und Mango gehen dabei zu Kirsche über, begleitet von krautig-floralen Tönen, geröstetem Kaffee und Pfeffer.
Weich und vollmundig, vereint der Kavalan Bourbon Cask dagegen Gebäcknoten mit prickelnden Anklängen von Orange, Ingwer und Pfeffer, während Salzkaramell und Tabak für Tiefe sorgen. Dafür reifte das Single Cask #B151023049A neun Jahre im fünfstöckigen Warehouse Kavalans.
Kavalan Vinho Barrique #W170210004C Single Malt Whisky European Exclusive
7 Jahre Dest.: 2017 Abgef.: 18/09/2024 Herkunft: Taiwan Fasstyp: Vinho Barrique Fassnr.: W170210004C 153 Flaschen (insgesamt) 57,1% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Kavalan Bourbon Cask #B151023049A Single Malt Whisky European Exclusive
9 Jahre Dest.: 2015 Abgef.: 18/09/2024 Herkunft: Taiwan Fasstyp: Bourbon Cask Fassnr.: B151023049A 141 Flaschen (insgesamt) 51,6% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Trotz eines ursprünglich genehmigten Bauantrags der West Cork Distillers in Skibbereen für einen Lagerhauskomplex in der Nähe von Rosscarbery in West Cork ist dieser nun nach einer Berufung vor dem An Bord Pleanála wieder zurückgezogen worden, berichtet RTE Ireland.
Der ursprüngliche Bauantrag aus dem Januar 2023 suchte um die Errichtung von insgesamt 12 Lagerhäuserbn an, wurde aber dann auf sechs redziert, die dann eine Grundfläche von 9.180 qm sowie Gebäudehöhen von knapp 11,5m bedeutet hätten. Auch ein dazugehöriges Servicegebäude hätte errichtet werden sollen.
Auch der verkleinerte Bauantrag wurde von zwei Anwohnern sowie der Tullig and Reenascreena Community Group und Friends of the Irish Environment angefochten. Dem Einspruch gab An Bord Pleanála dann letztendlich statt. Grund dafür war die fehlende Infrastruktur wie zum Beispiel nicht ausgebaute Straßen und dem ländlichen Charakter der Gegend. Schlußfolgernd meinte An Bord Pleanála dann:
„The proposed development would, therefore, be contrary to the proper planning and sustainable development of the area.“
Wie es in dieser Sache nun weitergeht und ob die West Cork Distillers nach einem anderen Standort für die neuen Lagerhäuser suchen, bleibt abzuwarten.
Mit der Highland-Brennerei Nc’nean hat Annabel Thomas, die Gründerin, einen beachtlichen Eintritt in die Riege der schottischen Brennereien geschafft. Die Destillerie verbindet durchdachte Nachhaltigkeit in der Produktion mit einem – laut der Meinung vieler – hervorragenden Whisky, der schon in seiner Jugend durch Fruchtigkeit und Ausgewogenheit besticht.
Zum Auftakt einer kleinen Serie über Nc’nean bringen wir Ihnen heute ein aktuelles Interview mit Annabel Thomas, in dem sie auf der The Village in Nürnberg über zwei der momentan aktuellen Abfüllunge spricht: Den Quiet Rebels Amy und den Nc’nean Cask Strength, der für Deutschland konzipiert war und mittlerweile ein weltweiter Erfolg wurde.
Das etwas über drei Minuten lange Interview können Sie hier und auf unserem Youtube-Kanal sehen. Und wenn Sie ihn besuchen, lassen Sie uns doch bitte ein Abo und ein Like da. Vielen Dank!
Zum ersten Mal seit 100 Jahren kommt von Jack Daniel’s wieder der Jack Daniel’s 14-Year-Old Tennessee Whiskey auf den Markt – als Teil der „Aged-Serie„, der auch 12 und 10 Jahre alte Bottlings angehören werden.
Während der 14yo und der 12yo für den amerikanischen Markt vorgesehen sind, wird der 10yo auch auf „ausgesuchten internationalen Märkten“ erhältlich sein. Ob das auch Deutschland sein wird, wissen wir momentan nicht, werden aber im Fall des Falles die Information an Sie weitergeben.
Hier die Presseaussendung von Brown-Forman, der Muttergesellschaft von (unter anderem) Jack Daniel’s:
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Jack Daniel’s Introduces 14-Year-Old Tennessee Whiskey for the First Time in Over a Century
Jack Daniel’s latest in its annual award-winning Aged Series features Jack Daniel’s 14-Year-Old Tennessee Whiskey along with 12-Year-Old Batch 3 and 10-Year-Old Batch 4
The Jack Daniel Distillery today announced the release of its Jack Daniel’s 14-Year-Old Tennessee Whiskey, marking the first time since the early to mid-1900s that Jack Daniel’s has offered an expression at this age. This year’s Aged Series also includes Jack Daniel’s 12-Year-Old Tennessee Whiskey Batch 3 and 10-Year-Old Batch 4, the latest in the annual release that nods toward the history of the Jack Daniel Distillery.
Neu und alt nebeneinander…
“When we released our first Jack Daniel’s 10-Year-Old Tennessee Whiskey a few years ago, we set out to honor the legacy of Jack Daniel himself and replicate the lineup of age-stated whiskeys available during his time. This year’s releases build upon that as we re-introduce our new 14-Year-Old Tennessee Whiskey, the oldest age-statement for Jack Daniel’s in the last 100 years or more. These whiskeys really showcase how a little extra time in our barrels is capable of producing something so special.”
Chris Fletcher, Master Distiller at the Jack Daniel Distillery
Jack Daniel’s 14-Year-Old Tennessee Whiskey, offered at 126.3 proof (63.15% abv), begins with Jack Daniel’s classic Tennessee Whiskey mash bill of 80% corn, 12% malted barley, and 8% rye, is distilled in Lynchburg, Tennessee, and is mellowed drop by drop through 10 feet of sugar maple charcoal, just like the classic Jack Daniel’s Old No. 7 Tennessee Whiskey. The additional years of aging for Jack Daniel’s 14-Year-Old Tennessee Whiskey bring forward notes of sweet bakery spices with layers of oak. The palette opens with cinnamon and creamy butterscotch balanced with rich leather that lingers into aged oak and pipe tobacco.
Jack Daniel’s 12-Year Old Tennessee Whiskey Batch 3 is offered at 107 proof (53.5% abv) and has sweet and creamy notes of pipe tobacco, seasoned oak, and butterscotch.
Jack Daniel’s 10-Year Old Tennessee Whiskey Batch 4 is offered at 97 proof (48.5% abv) and is oak forward with layers of dark fruit and bittersweet cocoa.
Jack Daniel’s 14-, 12-, and 10-Year-Old Tennessee Whiskeys will be available this month in limited quantities across the U.S. in 700 mL bottles with suggested retail prices of $149.99, $94.99 and $84.99, respectively.
Additionally, Jack Daniel’s 10-Year-Old Tennessee Whiskey will be available in select countries internationally beginning this summer.
Über den Eintritt von Jillian Boyd als neue Master Blenderin bei Lochlea (sie folgt dort John Campbell nach) haben wir Ende des vorigen Jahres schon berichtet, über den neuen Lochlea 6yo, dem zweiten Age Statement Whisky aus der Lowland-Brennerei Mitte Januar – nun hat uns Kirsch Import eine Pressaussendung geschickt, die beide Ereignisse mit zusätzlichen Infos verknüpft und Ihnen so schönen, whiskybezogenen Lesestoff bietet:
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Lochlea mit Jillian Boyd als neue Master Blenderin und zweitem Age-Statement-Whisky
Stuhr, 25.02.2025 Unweit von Glasgow gelegen, ist die Lochlea Distillery eine von wenigen unabhängigen, familiengeführten Whiskybrennereien Schottlands. Seit Anfang 2022 der erste Whisky lanciert wurde, steigt die Zahl ihrer Fans stetig an. Jetzt kommt die bisher älteste Abfüllung auf den Markt: Lochlea 6 y.o., mitgestaltet von der neuen Master Blenderin Jillian Boyd.
Eine schottische Rarität: Die Lochlea Distillery ist unabhängig, familiengeführt – und baut als eine von wenigen Destillerien des Landes ihre Gerste selbst an. So entstehen authentische Single Malts, geprägt von der Gerste ihrer Region und einem für die Lowlands außergewöhnlichen Geschmacksprofil.
Seit Ende letzten Jahres ist Jillian Boyd für den unverwechselbaren Charakter von Lochlea mitverantwortlich. Die ehemalige Master Blenderin der Halewood Artisanal Spirits war zudem Whisky Maker sowie Brand Ambassador von Compass Box und bekam 2020 die Auszeichnung „Master Blender of the Year” der Scottish Icons of Whisky Awards. Als Whisky- Expertin stellt Jill eine ideale Ergänzung des Lochlea-Teams dar. Neil McGeoch, Besitzer der Brennerei, ist hocherfreut, sie mit all ihrer Erfahrung und ihrem Know-how an Bord zu haben. Sie selbst sagt:
„Als sich die Gelegenheit ergab, bei Lochlea einzusteigen, war das fast zu schön, um wahr zu sein. Ich konnte mir die Chance nicht entgehen lassen, in so einer innovativen jungen Brennerei zu arbeiten und fortan die langfristige Vision für diesen Whisky mitzugestalten.“
Ihr Können beweist Jill direkt mit dem ältesten Age-Statement-Whisky von Lochlea: dem 6 y.o. Diese die zweite Abfüllung mit Altersangabe der „Farm Distillery“ folgt nach einem Jahr ihrem Vorgänger, dem 5 y.o. Der ältere Bruder vereint als Single Malt sechs von Jill Boyd und Distillery Manager Darren McCormick ausgewählte Fässer aus dem Jahr 2018. Die je drei First Fill Bourbon Barrels und Oloroso Sherry Butts gehören damit zu den ersten Fässern, die Lochlea jemals befüllte.
Der rubinrote, sechsjährige Lochlea-Senior wurde mit 50 Volumenprozenten ohne Farbstoffe oder Kühlfiltrierung in nur 2.500 Flaschen abgefüllt. Der resultierende Dram ist bemerkenswert weich und süß. In der Nase finden sich Noten von saftigen dunklen Trauben, Feigen und Milchschokolade, die am Gaumen zu cremiger Pannacotta, Malzkeksen und Honig übergehen. Der Nachklang bietet neben dem unverkennbaren Lochlea- Getreidecharakter eine helle Note von Zitronenschalen.
Lochlea 6 y.o. Single Malt Scotch Whisky
Herkunft: Schottland, Lowlands Fasstypen: First Fill Bourbon Barrels, Oloroso Sherry Butts Fassnummern: 132, 135, 138, 250, 251, 252 Alter: 6 Jahre Abgefüllte Flaschen: 2.500 Flaschen (insgesamt) Alkoholgehalt: 50% vol. Flaschengröße: 0,7 Liter Sonstiges: nicht kühlfiltriert, nicht gefärbt
UVP: 89,90 Euro
Verkostungsnotizen
Nase: Saftige dunkle Trauben, Feigen und Milchschokolade. Gaumen: Cremige Pannacotta trifft auf Malzkekse und Honig. Nachklang: Typische Lochlea-Getreidenoten, begleitet von einem Hauch Zitronenschalen.
Die Abfüllungen 21 bis 25 in der Serie von Verkostungen von Whiskys unter dem Handelsnamen Port Charlotte, die „normal“ torfige Linie aus Bruichladdich, stehen heute bei Serge Valentin an. Wenn es bislang ein Muster darin zu erkennen gibt, dann dieses, dass die Wertungen von 85 Punkten an aufwärts laufen, und wer sich die Notes durchliest, wird generell viel Lob für Port Charlotte finden für Kraft und Komplexität.
Wie üblich servieren wir Ihnen hier unsere Tabelle zur Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Port Charlotte 15 yo 2004/2019 (48.3%, Orcines, The Whisky Lodge, bourbon barrel, cask #864, 188 bottles)
88
Port Charlotte 8 yo 2009/2018 (64.2%, Artful Dodger Whisky Collective, Sauternes cask, cask #1063, 398 bottles)
85
Port Charlotte 10 yo 2005/2015 (60.7%, Strange Ways, for HNWS Taiwan, Madeira cask, cask #2005001572, 303 bottles)
89
Port Charlotte 17 yo 2002/2020 (57.1%, WhiskySponge, 1st fill bourbon, 220 bottles)
91
Port Charlotte 18 yo 2003/2021 (57.1%, WhiskySponge, 1st fill bourbon barrel, 197 bottles)
90
Und noch ein Stimmungsbild des Ortes Port Charlotte auf Islay dürfen wir Ihnen heute als Titelbild präsentieren…
In den Lowlands gibt es einen neue Whiskybrennerei: Die Levenbank Distillery in Dumbarton befindet sich mit der Produktion noch in den Räumlichkeiten der Loch Lomond Brewery, wird aber nach den Plänen der Besitzer Euan and Fiona MacEachern in ein eigenes Gebäude neben der Brauerei ziehen. Die Stills arbeiten bereits, und der erste Spirit ist bereits in die Fässer gelegt worden.
Mitgeholfen bei den ersten Produktionsläufen hat kein Unbekannter: Jack Mayo, der schon für die Glasgow Distillery und die Holyrood Distillery gearbeitet hat, ist an der Destillaion beteiligt. 150 bis 200 Fässer möchte man nun befüllen, und man ist fähig, später einmal die Produktion auf 80.000 Liter reinen Alkohol pro Jahr auszubauen.
Fiona erklärt den Brennvorgang und die Vorteile eines Bierbrauers bei der Whiskyproduktion so:
“We’re excited to approach distilling from a brewer’s perspective because whisky is essentially distilled from a high-ABV beer. We will be using some of our much-loved beer recipes to form the basis of our whiskies – something no one else in the industry is really focusing on.”
Man will den Hausstil mit drei unterschiedlichen Spirits durch Blending kreieren: einen leichten, fruchtigen New Make aus lokal angebauter Laureate-Gerste von Crisp Maltings, einen komplexeren New Make aus dunkleren Malz wie Kristall- und Schokoladenmalzgerste und einen getorften New Make, der für die rauchige Tiefe mancher Abfüllungen zuständig sein wird. Auch Single Grains will man unter anderem aus den Bierrezepten für Imperial Stouts und Barley Wine herstellen.
Die Flagship Single Malts sollen um 2030/2031 erscheinen, und danach arbeitet man sich zum 10yo Single Malt hin, sagt Euan MacEarchern. Man kann gespannt sein!
Wie The Spirits Business heute vermeldet, wird sich der seit drei Jahren agierende CEO von Compass Box, Maurice Doyle, mit Ende des Monats aus seiner Position zurückziehen. Einen Grund für seinen Rückzug hat Doyle dabei nicht angegeben.
Bevor Doyle CEO bei Compass Box wurde, war er President of Incubation Brands and Global Commerce bei Bacardi und hatte Positionen im im Reiseeinzelhandel, im Handel und im Marketing des Spirituosenunternehmens inne. Vor seiner Zeit bei Bacardi war er Chief Marketing Officer bei William Grant & Sons und als Chief Operating Officer für die alkoholfreie Sparte von Suntory in Afrika, dem Nahen Osten und der Karibik zuständig.
Doyle zu seinem Rücktritt:
“I am grateful for the opportunity to work on a brand that I have admired for over two decades. But I feel especially grateful for the people I have worked with on Compass Box.
“I am thankful for the support and contribution of all team members, past and present. There is no more committed team in the spirits industry than team Compass Box. It has been a wonderful experience to work alongside this awesome and super-talented group of people.
“Recent years have been very challenging for the spirits industry. However whilst there is always more to deliver, I am beyond proud of what we have achieved together on Compass Box over the past three years.”
Ein Nachfolger wurde noch nicht bestimmt. Wenn dies bekannt wird, werden wir Sie natürlich zeitnah informieren.
Whiskymax, der Importeur und unter dem Label „Fassmeister“ unabhängiger Abfüller, hat einige neue und interessante Whiskys für unsere Leser parat: Die beiden neuen Warehouse Favorites #3 und #4 ebenso wie weitere spezielle Abfüllungen sind ab sofort im Onlineshop von Fassmeister erhältlich.
Unten finden Sie detaillierte Beschreibungen und Tasting Notes, die Sie auf den Geschmack bringen sollen:
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Fassmeister veröffentlicht vier neue Abfüllungen
Nach dem Release der Warehouse Favourites #1 und #2 im Dezember des vergangenen Jahres legen die Fassmeister aus Mainhausen nach: Gleich fünf neue Abfüllungen veröffentlicht das Team um Marcel Uhrig, und diese zeigen die gesamte Kreativität des Fassmeisterteams, das wieder einmal dem Leitspruch „Whiskyabfüllungen jenseits des Mainstream“ Taten folgen lässt. Thema aller Abfüllungen sind diesmal verschiedene Wine Cask Finishes:
Das Alters-Highlight ist sicherlich ein 25 Jahre alter Single Malt mit einem Madeira Cask Finish, der in natürlicher Fassstärke von 45,3% abgefüllt worden ist. 60 Flaschen ergab das Single Cask, dessen Name „Fruit Heaven“ für diese Abfüllung passender nicht sein könnte, finden sich doch sowohl tropische Früchte wie Ananas, Pfirsich und Banane neben etwas Kirsche und Pflaume, Holzwürze und leichten Anklängen von Crème Brûlée.
Darüber hinaus erhält die Serie der Warehouse Favourites Zuwachs – mit den Abfüllungen #3 und #4:
Bei Warehouse Favourites #3 handelt es sich um einen 14 Jahre alten Single Malt mit einem doppelten Fassfinish – nämlich sowohl in einem Sauternes als auch in einem Aloxe Corton Wine Cask. Kraftvolle, aber nicht erschlagende 52,2% transportieren fruchtige Noten von roten Früchten, die sich mit einer dezenten Holzwürze und dunkler Schokolade verbinden. Auch bei dieser Abfüllung sind lediglich 15 Flaschen verfügbar.
Warehouse Favourites #4 reifte insgesamt 13 Jahre, wobei er sein Finish in einem Beaune 1er Cru Cask erhielt, bevor Single Malt mit erhöhter Trinkstärke von 49,3% abgefüllt wurde. Nur 15 Flaschen ergab diese Abfüllung, die mit eingelegten Pflaumen, Beerenkompott und Haselnuss überzeugt.
Assoziationen an einen kalten Winterabend vor dem Kamin hatte das Fassmeister-Team direkt bei beim Verkosten des „A Cozy Winter Night“ – so erschließt sich auch die Namensgebung. Mit einem Finish in einem White Moscatel Cask verbinden sich Noten von eingekochten Früchten, Weintrauben & Kirschen, dazu Milchschokolade. Abgefüllt wurde der auf 20 Flaschen limitierte Blended Malt Whisky mit 48,5%.
34 Tales of Grain ist zweite Abfüllung in diesem Release, die mit 34 Jahren gewissermaßen zu den Senioren zählen darf. Der Single Grain Whisky erhielt ein Finish in einem Madeira Cask, das ihm Noten von cremigem Mandelbisquit sowie eingelegten Früchten wie Aprikosen und Pflaumen verleiht. Abgefüllt wurden 20 Flaschen.
Darüber hinaus sind nun auch die letzten Flaschen der Messeabfüllungen von Nürnberg und Schwetzingen erhältlich:
Tales of Whisky – Selected for The Village Nürnberg ist ein Blended Malt Whisky mit einem Finish in einem Red Wine Cask, abgefüllt mit 53,4% und Noten von intensiven Beerenfrüchten, Erdbeermarmelade, etwas Vanille & Holzwürze.
Sein rauchiges Pendant – Tales of Whisky – Selected for Whisky Spring Schwetzingen – erhielt ein Finish in einem Red Wine Cask, das vorher getorften Whisky enthalten hat. 57,6% verleihen dem Blended Malt Noten von Torfrauch & -asche in Verbindung mit einem Fruchtcocktail und einem trockenen, rauchigen Finish.
Ein neuer Ballantine’s, der heute seine Weltpremiere in Polen und danach den Rollout in andere Märkte erlebt, ist der Ballantine’s Sweet Blend. Mit seinen 30% Alkoholgehalt ist er kein Whisky mehr, sondern ein Spirit Drink. Er soll laut Chivas Brothers auch Leute ansprechen, die bislang keinen Whisky gemocht haben – durch, und hier ist der Name Programm – prononcierte Süße aus Karamell und Vanillenoten.
Alles zu dieser interessanten Neuerscheinung finden Sie in der nachstehenden englischsprachigen Pressemitteilung:
Presseartikel
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INDULGE IN A SWEET TREAT WITH BALLANTINE’S SWEET BLEND: THE SCOTCH’S LATEST SPIRIT DRINK WITH A LUSCIOUS TWIST
24th February 2025 – Ballantine’s, the world’s second most popular Scotch whisky*, has unveiled its latest innovation: Ballantine’s Sweet Blend. This premium spirit drink masterfully intertwines the classic essence of Scotch whisky with sweet, indulgent notes of caramel and vanilla, resulting in a delightfully versatile and inviting pour.
Answering the rising demand for sweeter, more approachable spirits, Ballantine’s Sweet Blend is designed to elevate shared moments and celebrations. Its enticing flavour profile appeals not only to non-whisky drinkers, but also to whisky aficionados seeking a novel yet familiar indulgence. Whether enjoyed neat, over ice or with a favourite mixer, this versatile blend transforms any occasion into a joyous and memorable experience.
Bottled at 30% ABV, this premium spirit drink was crafted by a team of whisky experts lead by Ballantine’s Master Blender Sandy Hyslop, and showcases the elegant nuances of traditional Scotch whisky with a luscious twist. The result is a perfectly rounded blend opening with delicate hints of hazelnut and butterscotch, followed by rich flavours of toffee apples, milk chocolate, crème brûlée and vanilla fudge, culminating in a smooth and creamy finish.
Since its inception almost 200 years ago, Ballantine’s has championed values of authenticity and staying true to oneself. This ethos guides the Scotch to innovate while honouring its rich heritage, ensuring that every creation remains genuine and true to its roots. Ballantine’s Sweet Blend exemplifies this commitment, encouraging whisky-drinkers to enjoy Ballantine’s the way they like it, allowing them to experience the elegance and quality of the Scotch in a manner that suits their personal taste.
“Crafting Ballantine’s Sweet Blend was a truly rewarding experience. By layering the classic notes of Scotch whisky with sweet flavours, we’ve created a spirit that is both distinctive and incredibly versatile. This new creation breaks down the traditional barriers of Scotch whisky, making it perfect for those who want to enjoy its elegance of whisky in a fresh, new way.”
The presentation of Ballantine’s Sweet Blend is as refined as its taste. Housed in Ballantine’s iconic square-shaped bottle, the amber liquid within is highlighted by a distinctive bronze label, blending sophistication with a nod to Ballantine’s timeless heritage.
Ballantine’s Sweet Blend will be available to purchase from 24th February exclusively in Poland before rolling out in other markets. For more information and to stay updated with the latest from Ballantine’s, visit www.ballantines.com or follow us on Instagram @ballantines.