Exklusiv für den Global Travel Retail ist jetzt der Bushmills 23 Year Old Madeira Cask in der Causeway Collection erschienen, zunächst einmal in Heathrow, in einem Monat wird er dann in anderen Avolta Shops weltweit zu finden sein.
Er lagfür die gesamten 23 Jahre seiner Reifezeit in Madeira Casks, die am 30. Juni 2000 gefüllt wurden. Seine Tasting Notes umfassen in der Nase reife Sommerfrüchte, karamellisierten Zucker, schwarzen Kaffee und Walnussöl, am Gaumen dann süße Pfirsiche und Orangenschalen und geröstete Nüsse, Honig und wiederum schwarzen Kaffee. Das Finish soll delikat, trocken und lang sein, zunächst fruchtig, dann sich zu nussigen Pralinen und getoasteten Kakao entwickelnd.
Master Blenderin Alex Thomas sagte zum Bushmills 23 Year Old Madeira Cask:
“I wanted to share something truly unique for our partners at Avolta. I chose this single malt aged exclusively in Madeira casks for its distinct profile, bursting with summer fruits, sweet peach and roasted nuts.
“Each decision – from the cask selection and seasoning process, to the bottling and packaging – is testament to our restless pursuit of perfection and determination to delight consumers with ground-breaking and prestigious single malt whiskeys.
“Having spent 23 years maturing in Madeira casks alone, I’m confident this one will be hugely popular. Its luscious sweetness is basically summer in a glass.”
Der mit 53,8% vol. Alkoholstärke abgefüllte Whisky kostet in Heathrow 390 Pfund.
Wenn man an japanischen Whisky denkt, dann stehen am Beginn dessen Entwicklung zwei Unternehmen: Suntory und Nikka. Beide sind untrennbar mit dem Namen Masataka Taketsuru, der nach seiner Schottlandreise vor 90 Jahren und nach dem Ausstieg bei Suntory sein eigenes Unternehmen Nikka gründete.
Das Portfolio von Nikka, das seit kurzem in Deutschland und Österreich von Kirsch Import vertrieben wird, zeigt sich umfangreich und erstaunlich experimentell, wie man bei der Jubiläumsverkostung mit Global Marketing Manager Naoki Tomoyoshi, der extra aus Japan angereist war, feststellen konnte.
In seinem Gastartikel fasst der renommierte Spirituosen-Experte und Journalist Roland Graf, der mit uns am vergangenen Dienstag das Tasting in der „Schumann’s Bar“ am Odeonplatz in München besuchte, die Eindrücke und Informationen des höchst interessanten Nachmittags exklusiv für unsere Leser zusammen. Viel Vergnügen bei der Lektüre!
Gastartikel
Autor: Roland Graf
Nikka Whisky feierte in München Einstand und 90. Geburtstag zugleich
Nach vielen Jahren bei Borco Markenimport wird Nikka seit März von Kirsch Import distribuiert. Die Masterclass mit Marketing Manager Naoki Tomoyoshi markierte in der „Schumann’s Bar“ München diesen Neuanfang.
Mit einer zwei-stündigen Präsentation wurde es recht ausführlich im „Les Fleurs du Mal“, dem intimeren Obergeschoß der legendären Bar. Denn am 2. Juli 2024 jährt sich die Gründung der „Großen japanischen Saftfabrik“ (Dai Nippon Kaju) – wie Masataka Taketsuru sein Unternehmen in Hokkaido ursprünglich nannte. Und um die 90-jährige Geschichte zu würdigen, rekapitulierte Tomoyoshi die Schottland-Reise des jungen Japaners, die zur Geburt von Suntory-Whisky (mit der Gründung der Yamazaki-Brennerei 1924) ebenso führen sollte wie später zur Selbstständigkeit mit Nikka.
Taketsuru war der sturere Pionier, ließ er dabei durchblicken. Während Suntory-Gründer Shinjirō Torii eher der clevere Geschäftsmann war, gab es für Taketsuru-san nur getorften Whisky nach schottischem Vorbild der 1920er. „Den kannte aber keiner in Japan und er verkaufte sich auch schlecht“, fasste Naoki Tomoyoshi die Anfänge zusammen. Immerhin führte der Traditionalismus dazu, dass Yoichi bis heute seine Pot Stills mit Kohle beheizt. Mittlerweile ist die Filtertechnologie aber so gut, „dass uns Leute oft fragen, ob wir außer Betrieb sind – weil sie noch den schwarzen Rauch aus den Schornsteinen kannten“.
Was Nikkas Gründer sonst noch in Schottland notiert hatte, konnten alle Anwesenden mit Japanisch-Kenntnissen nachvollziehen. Denn die beiden Notizbücher Masataka Taketsuru, voll mit Tabellen und Photographien, waren in München ebenfalls dabei. Wenn auch nur als Reprints, denn die Originale verlassen als echter Schatz des zur Asahi-Gruppe gehörenden Unternehmens nie den Tresor. Dafür erzählten die sieben Whisky-Proben von der Vision des Gründers, die sich in den zwei wichtigsten Parametern des Haus-Stils zusammenfassen lässt: Balance und Mundgefühl.
Anhand der Bestseller im Portfolio – u. a. „Nikka Days“ oder „From the Barrel“ – ließ sich das auch gut nachvollziehen. Ungeachtet von Machart und Füllstärke (40% versus 51,4%) sind beide viskos in der Anlage. Wie balanciert sich auch Torf in die japanische Harmoniesucht eingliedern lässt, zeigte der „Yoichi 10 years“. Die Unterschiede der beiden wichtigsten Brennereien Nikkas sorgen für entsprechenden Spielraum beim Vermählen der Whiskys – bekanntlich sind es über 100 Batches, darunter auch schottischer Single Malt beim „Nikka From the Barrel“. So wird in Yoichi generell einen Tag länger fermentiert; es sind vier statt drei Tage wie in Miyagikyo.
Ins Fass gehen aber alle Whiskys des Hauses mit 63% vol. Und auch bei einem weiteren Punkt versprach Naoki Tomoyoshi Harmonisierung. „Es laufen bereits unterschiedliche Projekte intern, aber auf lange Sicht wollen wir, dass alle Produkte den Richtlinien für „Japanese Whisky“ entsprechen. Schließlich sei Nikka Gründungsmitglied des Brennerkonsortiums, das sich zur Einhaltung der seit heuer geltenden Regeln verpflichtet hat. Und diese sehen Vergärung, Destillation und Lagerung aller Bestandteile eines Whiskys in Japan vor.
Aufhören ließ nicht nur diese erstmalig kommunizierte Absichtserklärung aus dem Munde des Marketing-Managers. Der Gast aus Japan hatte auch konkrete Genusstipps zu den Getreidebränden parat. Wobei gleich mit dem „schrägsten“ davon begonnen sei: Dafür verrührt Naoki Tomoyoshi „Nikka From the Barrel“ mit Frischkäse, Orangen- oder Marillenmarmelade und einer Prise Salz. „Das schmeckt genial auf einem Cracker“, leuchteten seine Augen bei der Erinnerung an diesen Snack.
Während der „Coffey Grain“ ein klassischer Fall für den japanischen Longdrink „Mizuwari“ darstellt, hatte Tomoyoshi für den „Coffey Malt“ einen besonderen Genusstipp. „Zwei Tropfen von einem kalt gewordenen Espresso ins Glas tropfen“. Erstaunlich, wie diese Art, den japanischen Whisky zu „cutten“, wirkte! Stefan Gabányi von der gleichnamigen Bar in München, vielen auch als Whisky-Buchautor bekannt, taufte diesen Mix gleich spontan: „Reverse Caffè corretto“.
Mit zwei Abfüllungen aus der in Vorbereitung des 90. Geburtstags aufgelegten „Discovery Series“ endete die Verkostung – beide zeigten eine experimentellere Serie der Brennerei. Zum einen brachte der „Miyagikyo Aromatic Yeast“ einen der Hefeversuche in die Flasche, die man in großem Stil betreibt. „Wir haben hunderte Hefestämme vorrätig“, erläuterte Naoki Tomoyoshi. Er verglich die langjährige Suche mit einem Rennen, „bei dem auch nicht alle ins Finale kommen können“. Die verwendete Hefe etwa sei eigentlich durchgefallen, bis man sich die damit gebrannten Chargen Jahre später noch einmal besehen hat. Ergebnis: eine Fruchtbombe! Wie ein Steinfrucht-Cocktail duftet dieser Whisky nach Mispel, Pfirsich und Ananas.
Doch es bleibt nicht beim Duft. Hell und doch zupackend in seiner Fruchtigkeit, erinnert der Mittelteil an beste Marillendestillate, so intensiv ist hier die Frucht ausgeprägt. Mit 47% vol. hat der „Miyagikyo Aromatic Yeast“ aber genügend Kraft, um diese Üppigkeit auszugleichen. Und immerhin gibt das Malz mit ein paar würzigen Glanzlichtern auch starke Lebenszeichen. Es war zweifellos der ungewöhnlichste Singe Malt im „Schumann’s“. Nicht minder spannend hingegen war die Geschichte hinter „The Grain“, der seit 2017 abgefüllt wird. Er verbindet drei verschiedene Getreide: Mais, Roggen und nicht gemälzte Gerste, die in Vakuumdestillation gebrannt wurde, vermählte man mit Chargen des „Coffee Grain“. Allerdings befanden sich darunter auch solche aus dem Brennjahrgang 1998.
Der Charme eines Dessert-Buffets wurde hier in die Flasche gebracht. Erste Duftnoten nach Nougat, Marzipankartoffeln und kandierten Veilchen zeigen die leichte Süße an. Wie süße Kaffeecreme kleidet dieser Leckerbissen den Gaumen aus, der Roggen sorgt aber für eine nussig-würzige Ader, die „The Grain“ vor allem im Finish noch anschwillt. Und auch der Whisky-Feiertag in München war noch lange nicht beendet. Mit Soba-Nudeln und Tonkatsu auf Schumann-Art gestärkt, ging es in die Gastschicht mit Stanislav Vadrna. Der Slowake, der unter dem Stichwort „Ichi-go Ichi-e“ die japanische Barkultur weltweit promotet, hat unter anderem seinen „Hokkaido Fashioned“ mitgebracht. Mit einem Sirup aus gerösteten Süßkartoffeln zubereitet, zählte diese „Old Fashioned“-Version zu den Hits des – noch langen – Abends am Münchener Hofgarten. Man darf gespannt sein, was zu Nikkas Neunziger noch folgt!
Die Eden Mill Distillery bietet ab sofort eine Whisky-Experience mit ihren Whiskys im weltbekannten Old Course Hotel in St. Andrews an (neben einer Gin-Experience, die wir aber getreu unserer fokussierten Ausrichtung hier bei Whiskyexperts nicht näher abhandeln wollen). Wer also in der Gegend ist, sei es zum Golfen oder aus sonstigen Gründen, kann sich dort unter fachkundiger Anleitung über die Whiskys der Eden Mill Distillery informieren und diese verkosten.
Hier alles Nähere zur Eden Mill Whisky-Experience und die die Bezugsquelle für Tickets:
Presseartikel
Für den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich
EDEN MILL TEES UP EXPERIENCE AT THE OLD COURSE HOTEL IN ST ANDREWS
Independent distiller Eden Mill is bringing its range of premium single malts to the world-famous Old Course Hotel in St Andrews through an immersive experience.
Located just seven minutes from the site of their soon-to-be completed distillery, ‘Eden Mill at the Old Course Hotel’ is now open to the public offering a distinct experience – the Eden Mill Single Malt Flight.
Situated on the fourth floor of the iconic hotel, thewhisky experienceis hosted in a private tasting room opposite the Road Hole Bar that looks across the 17th green on the Old Course. Each session includes a welcome drink, an educational showcase of the spirit and a chance to sample the range. Expert brand experience ambassadors will also provide spirits fans with an overview of the Eden Mill story and plans for the new distillery opening just along the road.
EDEN MILL SINGLE MALT FLIGHT | (£40)
Built for whisky lovers, the Single Malt Flight introduces Eden Mill’s premium whiskies, journeying through four drams from bourbon maturation and sherry finishes to an elusive ‘mystery dram’! The experience explores Eden Mill’s core range of whiskies, showcasing the brand’s signature Lowland spirit style and masterful use of cask maturation.
The journey begins with a whisky highball using The Guard Bridge Blended Malt Scotch and ginger ale – a classic serve to whet the palate and introduce guests to the Eden Mill house style. The tasting includes the Bourbon and Sherry flagship Single Malts, an unreleased mystery dram from the distiller’s blending room, and finally the 2023 Art of St Andrews hero expression – matured in ex-Cognac casks. Throughout the experience, guests learn about each whiskies’ maturation style, cask influence and flavour profile – with the chance to compare and contrast their thoughts with other whisky aficionados in the room.
Commenting on the partnership, Hannah Ingram, Head of Marketing at Eden Mill, said:
“St Andrews is our home – and we’re immensely proud of where we’re from – so it made absolute sense to collaborate with the iconic Old Course Hotel, a world-renowned destination for luxury experiences.
“We want to provide an unforgettable showcase for locals and visitors alike, educating presenting our wonderful range of single malts to whisky fans. The experience will tell the Eden Mill story so far, and announce our very exciting plans for the future!”
The Old Course Hotel, Golf Resort & Spa, is a prestigious AA five star resort that overlooks the famous Old Course and West Sands Beach in St Andrews. ‘Eden Mill at the Old Course Hotel’ is open to the public Wednesday to Sunday, 12 – 5pm.
Tickets for the whisky experience are available on the Eden Mill website: www.edenmill.com
Auch heute, am in Teilen Deutschlands und in Österreich gefeierten Fronleichnamstag, kennt Serge Valentin keine Ruhepause und verkostet Whiskys der beim Islay-Festival vertretenen Brennereien. Diesmal ist es die Destillerie Bunnahabhain, die sowohl getorfte als auch ungetorfte Whiskys brennt. Serge widmet sich heute den ungetorften Abfüllungen aus Sherryfässern, und das mit unübersehbaren Vergnügen.
Hier die Wertungen der sieben Whiskys in der Verkostung als tabellarische Übersicht, und danach einige Bilder von unserem Besuch dort im Juni des Vorjahres:
Abfüllung
Punkte
Bunnahabhain ‚Bagh Cluin‘ (40%, OB, sherry and bourbon, +/-2023)
82
Bunnahabhain 32 yo 1976/2009 (43.1%, The Whisky Cask, The Stills, sherry cask)
88
Bunnahabhain 16 yo 2001/2014 (55.8%, Claxton’s, oloroso, cask #1730-1429)
87
Bunnahabhain 25 yo 1991/2017 (50.5%, Blackadder, Raw Cask, for Taiwan, sherry butt, cask #5436)
90
Bunnahabhain 15 yo 2002/2018 (53.1%, Wilson & Morgan, Marsala finish, casks #3061-62, 507 bottles)
86
Bunnahabhain 30 yo 1987/2017 (48.3%, A.D. Rattray, Vintage Cask Collection, bourbon hogshead, cask #1298, 243 bottles)
90
Bunnahabhain 30 yo 1990/2020 (58.6%, Alambic Classique, Rare Old Selection, oloroso sherry cask, cask #20027, 114 bottles)
Die Destillerie Jura nimmt am Fèis Ìle ja ebenso teil wie die Destillerien auf Islay – und bringt dementsprechend jedes Jahr eine eigene Abfüllung für das Festival. In diesem Jahr ist es das Jura Distillery Cask Fèis Ìle 2024 – ein 2008 in ein First Fill Bourbon Cask gelegter Whisky, der in diesem Fass No. 1605 für 15 Jahre reifen konnte und dann mit 55,5% vol. Alkoholstärke abgefüllt wurde.
Die Tasting Notes lesen sich in der Übersetzung wie folgt:
In der Nase bietet der Jura Distillery Cask Fèis Ìle 2024 fruchtige, mineralische und ölige Aromen mit Zitrusschalen, Pfirsich und geröstetem Müsli. Am Gaumen nimmt er die Eindrücke der Nase mit, mit Pfirsichstreuseln, Vanilleschote und kandierter Zitrone – im Finish zeigt er subtile mineralische Noten zusammen mit blühendem Ginster, grüner Minze und Williamsbirne.
Etwas weniger als 200 Flaschen wird es ab 31. Mai im Shop der Destillerie vor Ort geben, der Jura-Tag des Festivals – und was Besucher abgesehen vom Festival-Whisky dort noch erwartet, schreibt Jura auf der Webseite:
We’re so excited to welcome everyone to Jura for this year’s Fèis Ìle on Friday 31st May, with a fun filled day, showcasing our beautiful island and beachside distillery. As well as the ticketed events below, there will be a marquee hosting live music, cocktails and a fun filled day on the field.
Join us as we welcome The Rollin’ Drones for a boogie throughout the day, while enjoying unique and well-loved Jura cocktails created by The Drink Cabinet. We will also be welcoming island businesses to set up on the field to allow you to explore everything Jura has to offer.
On top of this, boat tours exploring Jura’s beautiful coastline are on offer in our ticketed experiences! And, as you might expect – there will be plenty of fun (and whisky) for everyone, so even if you miss out on a ticket, make sure you join us for a dram!
The festival is dog friendly, however you will not be able to bring your dog into the distillery building.
Jura Distillery. By Bjarne Henning Kvaal…, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59647423
Über die Abstimmung zu gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen bei einigen Destillerien von Whyte & Mackay haben wir ja bereits Anfang des Monats berichtet. Deren Ergebnis ist nun offiziell – mehr als 80% der Gewerkschaftsmitglieder bei Dalmore und Invergordon haben abgestimmt, davon sprachen sich 82% für den Streik aus. Dieser soll nun, falls man nicht doch noch eine Einigung zwischen Unternehmen und Gewerkschaftsvertretung findet, im Juni stattfinden.
Lesley-Anne MacAskill, GMB Scotland, sagte dazu:
The support for industrial action at Whyte & Mackay is overwhelming but unsurprising. Our members’ work has driven the company to record-breaking profits but has not been recognised or fairly rewarded in pay negotiations.
Whyte & Mackay is celebrating unprecedented commercial success while our members continue to endure a cost-of-living crisis while being paid less than workers across the industry. The company should consider the results of this ballot and the clear determination of our members to take action in support of a fair pay award and improve its offer. If it does not, industrial action is now inevitable.”
Und auch von Whyte & Mackay gibt es dazu eine Stellungnahme, in der man ankündigt, im Falles eines Falles auf den Streik vorbereitet zu sein und dennoch die Gesüprächskanäle offen zu lassen:
„We have received formal notification from GMB of its intention to strike. We are disappointed that despite dialogue and a revised award of 6.8%, we have failed to reach agreement. As a business we firmly believe that our pay proposal is a fair and competitive offer. We believe there is a route forward without the need for strike action and we remain committed to work to achieve that through dialogue with GMB.
In the event of a strike taking place, we have plans in place to mitigate disruption and ensure continued business operation to minimise impact to our customers.”
Mitte Februar konnten wir Ihnen die Etiketten von zwei neuen Abfüllungen aus der Destillerie Speyburnpräsentieren, die in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht waren. Schon damals vermuteten wir, dass es sich dabei um neuen Mitglieder der Core Range handeln könnte, und tatsächlich: Heute sind diese beiden neuen Abfüllungen in der Tat als Mitglieder einer neuen Core Range der Destillerie vorgestellt worden, gemeinsam mit einem modernisierten Design.
Es gibt ein neues Logo, eine neue Farbpalette und neben dem Speyburn 10yo, den zu Speyburn Bourbon Cask umbenannten Speyburn Bradan Orach und den neuen Speyburn Rum Cask Finish. Verantwortlich für den Relaunch ist die Agentur Threebrand – und dssen Creative Director Nick Cadbury meinte dazu:
“The whisky category Speyburn targets is very competitive and has seen a visual transition from more contemporary design plays to attract a less experienced consumer. We aimed to take the core brand DNA and represent it with the right balance of accessibility, provenance and stand out. We’re very excited with the result.”
Das neue Design wird zunächst bei den Einstiegsbottlings und in der Mitte der Range zu finden sein, soll aber nach und nach auch auf die hochpreisigen Whiskys ausgerollt werden.
Zunächst sind die drei Varietäten, die zwischen 25 und 35 Pfund bepreist und mit 40% vol. Alkoholstärke abgefüllt sind, über Amazon UK zu beziehen, der Relaunch wird aber in Phasen ab April natürlich global stattfinden. Auf der Webseite sind allerdings noch die alten Flaschen zu sehen – manchmal ist Analog doch schneller als Digital…
Halewood Artisanal Spirits (unter anderem auch Besitzer der Marken Aber Falls, Samuel Gelston’s und Bankhall) hat mit dem Bonnington Sherry Cask Single Malt einen im Sherryfass gereiften Whisky aus der Bonnington-Destillerie in Edinburgh auf den Markt gebracht.
Der Lowland Single Malt Whisky wurde nach einer Reifung in fünf ehemaligen Pedro Ximénez (PX) Sherryfässern mit 47% vol. Alkoholstärke abgefüllt. Dementsprechend sind auch seine Tasting Notes von den Fässern geprägt: In der Nase offeriert der Whisky Aromen von süßem Zucker, gemischten Süßigkeiten, frischer Eiche und grünem Holz, am Gaumen dann finden sich frische, aber bloß hintergründig spürbare rote Früchten, Beeren mit Staubzucker und danach Tannine am Gaumen.
Das wird wohl nicht die einzige Neuerscheinung aus der Edinburgher Destillerie sein, folgt man den Worten von Jill Boyd Master Blenderin der Bonnington Distillery:
“We carefully selected five PX casks from our inventory for this bottling, and I am delighted with the result. Our plan with Bonnington releases is to keep them in small batches. We have exciting ideas for 2024 with further limited bottlings planned”
Jill Boyd, Master Blender
Um an eine der Flaschen des neuen Bonnington Sherry Cask muss man Händler wie Master of Malt, Hard to Find Whisky und The Whisky Exchange aufsuchen – mit einer Auflage von 1500 Flaschen wird der 55 Pfund teure Single Malt nicht breit verfügbar sein.
Ende des Jahres berichteten wir noch darüber, dass Stephen Gould, Eigentümer und Master Distiller der seit 2008 bestehenden Golden Moon Distillery in Golden, Colorado, nach einem Käufer für seine Brennerei suchte – als Komplettverkauf oder als Beteiligung, um die Leistung der Brennerei nach oben skalieren zu können.
Fünf Monate nach der Ankündigung kommt nun das definitive Aus der Brennerei – es sei einfach das Geld ausgegangen. Ein potentieller Käufer sei zwar an die Destillerie herangetreten, hatte aber letztlich nicht das Geld, das für den Kauf und Weiterbetrieb notwendig gewesen wäre. Die Live Oak Bank wird nun die Besitztümer der Brennerei liquidieren. Bis auf das Golden Moon Speakeasy, das kurzfristig weitergeführt würde, würden alle Tätigkeiten ab sofort eingestellt – und ob das Golden Moon weiterbestehen könne, hinge vor allem von den Banken ab, wie Stephen Gould sagte:
“This is all very sad. Until a few weeks ago we thought we had a buyer/investor that would have allowed the company to continue to grow and prosper, but they unfortunately were unable to deliver the investment and resources they promised. As such, the company is now out of cash and time and we have no alternative. We will keep Golden Moon Speakeasy operating in the near term, as we look at ways to keep that part of the business intact, likely with new ownership. That is assuming the bank allows us to do so.
We appreciate all the support we’ve received over the years.”
Die Situation mancher kleiner Brennereien in den USA ist zur Zeit alles andere als rosig, viele kommen mittlerweile in existenzbedrohende Schwierigkeiten. Dazu gibt es inen interessanten Artikel auf VinePair unter dem Titel „For Craft Spirit Distillers, a Dark Mood Is Simmering„, der die Hintergründe und Auswirkungen der momentanen Situation beleuchtet. Wer etwas tiefer in die Materie eintauchen möchte, findet hier guten Lesestoff.
Vom Niederrhein erreicht uns die Meldung, dass man seitens der Whiskybotschaft, sie wurde 2020 zum besten Whiskyshop Deutschlands gewählt, einen neuen Betreiber sucht. 2022 hat man das Geschäft von den vorigen Betreibern, Michaela und Tim Tünnerman, übernommen – jetzt suchen die Nachbesitzer einen neuen Pächter. Die Kontaktaufnahme sollte über die im Text enthaltene Adresse erfolgen, die Webseite des Geschäfts ist nicht mehr erreichbar.
Hier der Text, den uns der von den Gesellschaftern beauftragte Verantwortliche dazu übermittelt hat:
Presseartikel
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Die Whiskybotschaft in Kerken sucht einen neuen Betreiber/in
Mitten im Herzen Nieukerks befindet sich Die Whiskybotschaft in einem 250 jahre alten Denkmalgeschützen Gebäude. Die Whiskybotschaft bietet mit Bar und Kaminlounge auf 130 qm (zuzüglich „Tasting Room“) über 1000 Whiskys zur Verkostung an.
Die sonnige Außenterrasse bietet einen Blick auf den wunderschönen Webermarkt und auch ein Blick in den urigen Gewölbekeller lohnt sich.
Die Gemeinde Kerken liegt am unteren Niederrhein im Westen von Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve. Die Gemeindede Kerken grenzt im Norden an die Stadt Geldern und an die Gemeinde Issum, im Osten an die Gemeinde Rheurdt, im Süden an die Stadt Kempen und die Gemeinde Wachtendonk sowie im Westen an die Stadt Straelen.
Die Räumlichkeiten stehen ab sofort zur Verpachtung zur Verfügung.
Die netto Kaltmiete beträgt 1.400,00€ zuzüglich Nebenkosten von ca. 500,00€ (ohne Tasting Room)
Für weitere Informationen/Besichtigung steht Ihnen der Unterzeichner gerne zur Verfügung.
Sollte zeitnah kein neuer Pächter/in gefunden werden, wird das sehr hochwertige Interieur sowie alle originalen und angebrochenen Whiskys, darunter einige sehr wertvolle und rare Spezialitäten verkauft, auch hierzu können sie sich gerne melden.
Alas wir vor gut einer Woche von The Macallan eingeladen waren, die Vorstellung des Cirque Du Soleil zum 200. Geburtstag der Destillerie in einem ihrer Lagerhäuser zu besuchen, endete die Vorstellung mit einem großen, stilisierten Eichenbaum, der auf die Bühne gerollt wurde und von dem sich dann jeder Besucher einen nicht näher bezeichneten Macallan in einem Glas Glas in Form einer Eichel „pflücken“ und genießen konnte.
Auch auf Nachfragen war nichts Genaueres über den Whisky zu erfahren – außer, dass er nicht zu kaufen sei. Noch, müsste man vielleicht hinzufügen, denn was wir dort getrunken (und als angenehm rund und gehaltvoll empfunden) haben, könnte jener Whisky sein, den wir in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden haben: Eine nächste, die bislang 5., Ausgabe in der Harmony Collection: den Macallan The Harmony Collection Vibrant Oak in Collaboration with Cirque Du Soleil.
Eines vorweg: Auch in der Datenbank gibt er seine Geheimnisse nicht ganz preis, denn das Rückseitenetikett ist in einer sehr geringen Auflösung gehalten, die das Entziffern des Textes zu einem Ratespiel macht. Was wir aber sagen können: Er ist mit 44,2% vol. Alkoholstärke abgefüllt und reifte in first fill Sherry seasoned American Oak casks und in in Refill casks. Die Verpackung und die Etiketten wurden unter Verwendung von Eichenspänen, die in der Cooperage anfielen, erzeugt. Die Tasting Notes sind nicht zweifelsfrei zu lesen, vielleicht haben Sie mehr Glück?
Hier jedenfalls die beiden Etiketten des Macallan The Harmony Collection Vibrant Oak in Collaboration with Cirque Du Soleil aus der Datenbank:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Eine schöne Auszeichnung konnte die Glendalough Distillery in diesem Jahr bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) erringen: Für den Glendalough 7YO Mizunara Cask Finish Irish Single Malt Whiskey gab es die Goldmedaille (neben einer für ihren Gin) – und es ist die zweite in Folge.
Der deutsche Importeur, Eggersohn, hat uns dazu eine Pressemitteilung übermittelt, die wir natürlich gerne mit Ihnen teilen:
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Glendalough Distillery erhält erneut Gold in San Francisco
Glendalough überzeugt auch in diesem Jahr
Mit großer Freude gibt die Glendalough Distillery bekannt, dass sie bei der renommierten San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) in diesem Jahr erneut erfolgreich war. Dieser im Jahr 2000 gegründete Wettbewerb ist der älteste und größte seiner Art. Glendalough 7YO Mizunara Cask Finish Irish Single Malt Whiskey wurde nun bereits zum zweiten Mal mit einer Double Goldmedaille ausgezeichnet. Diese seltene Prämierung wird nur an jene Spirituosen vergeben, die zuvor von sämtlichen Jurymitgliedern mit einer Goldmedaille bewertet werden.
Glendalough 7YO Mizunara Cask Finish Irish Single Malt Whiskey besticht durch seine Lebendigkeit und harmonische Tiefe, bereichert durch die exotischen Noten des seltenen Mizunara-Eichenholzes. Blumige und fruchtige Aromen in der Nase führen zu einem vollmundigen Geschmackserlebnis mit Bitterschokolade, Orange, Sandelholz und Zimt. Der Single Malt zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen Abgang aus, geprägt von getoasteter Eiche und orientalischen Gewürzen, die langanhaltende Noten dunkler Schokolade hinterlassen.
Herzlichen Glückwunsch an die Glendalough Distillery für diese großartige Auszeichnung!
Über Glendalough. Die erste Craft Distillery Irlands.
Die Gründer der Glendalough Distillery wählten einen sagenumwobenen Ort, um die handwerkliche Brennerkunst Irlands zu neuem Leben zu erwecken und damit ichre Heimat geschmacklich erfahrbar zu machen: Glendalough – dass „Tal der zwei Seen“. Es liegt im County Wicklow, das auch als „Garten Irlands“ bezeichnet wird. Die Mission: Die letzten 100 Jahre, in denen nur zu oft beliebige Blends den Ton angegeben haben, vergessen zu machen und wieder den Stil der großen irischen Destillate zu lancieren, die den irischen Whiskey einst berühmt machten. All ihre Destillate werden in kleinen kupfernen Pot Stills gebrannt, nicht kühl gefiltert, mit Bergquellwasser aus Wicklow auf Trinkstärke gebracht und anschließend in First Fill Bourbon-Fässern gereift. Dann gönnt man den diversen Whiskeys ein individuelles Finish. Auch die Gins der Glendalough Distillery werden in kleinen Chargen abgefüllt. Sie basieren auf wilden Botanicals, die in den Wicklow Mountains wachsen und von der Foragerin Geraldine Kavanagh per Hand geerntet werden. Die Botanicals werden direkt nach der Ernte frisch destilliert. Nichts ist automatisiert, jeder Brennvorgang erfolgt, als wäre er der erste. Das Resultat ist ein geschmacklicher, märchenhafter Spaziergang durch Glendaloughs Wälder und Wiesen.
Nach all den Caol Ila Bottlings von gestern, die in vier Beiträgen auf seiner Webseite erschienen, können wir Ihnen die Verkostung von Serge Valentin für den heutigen Tag bringen: Es geht um 15 Whiskys aus jüngeren schottischen Brennereien (bis auf eine Ausnahme), genauer gesagt aus Kininvie, Dornoch, Ardnamurchan, Dalmunach, Ardnahoe, Raasay, Inchdairnie, Annandale und Eden Mill – und damit ist jede Region bis auf Campbeltown diesmal vertreten.
Alle Wertungen befinden sich im Bereich von 81 bis 90 Punkten. Sehen Sie die Bottlings der Verkostung hier in unserer tabellarischen Übersicht:
Abfüllung
Punkte
Eden Mill ‚Bourbon Cask‘ (46%, OB, 2023)
81
Eden Mill ‚The Guard Bridge‘ (46%, OB, blended malt, 2023)
83
Annandale 2019/2024 (61%, OB, Private Cask for Hermann Brothers, Woodford Reserve double cask, cask #1179, 256 bottles)
87
Finglassie (Inchdairnie) 7 yo 2017/2024 (57.7%, James Eadie, refill oloroso quarter cask finish, cask #374469, 127 bottles)
87
Isle of Raasay ‚Dùn Cana First Edition‘ (52%, OB, 2023)
83
Ardnahoe ‚Feis Ile 2024‘ (59.4%, OB)
89
Dalmunach 6 yo 2013/2022 (56.4%, North Star Spirits, ruby Port barrel finish, 285 bottles)
Mit einem neuen Whisky aus der Serie Túatha Dé Danann, die sich den irischen Whiskys widmet, wartet heute der Onlinehändler und unabhängige Abfüller whic.de auf: Der whic Túatha Dé Danann Abhcan ist ein irischer Single Malt, der eine interessante Nachreife in einem Ahornsirup-Fass erhielt und in einer limitierten Auflage von 538 Flaschen erscheint.
Die näheren Details dazu können wir Ihnen hier präsentieren:
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SÜSSER AROMEN-REIGEN AUS IRLAND
whic Túatha Dé Danann bekommt facettenreiche Fortsetzung mit Maple Syrup Finish
Bremen, 29.05.2024
Selten bilden Karamellsüße und herbe Nussigkeit eine so vollmundige Harmonie wie in dem heute erschienenen Irish Single Malt Whiskey Abhcan, der neuesten Abfüllung der beliebten Serie Túatha Dé Danann. Mit dieser Whiskey-Reihe geben die Whisk(e)y-Experten von whic unterschiedlichen Facetten von Irish Whiskey eine Bühne. Mit dieser Auflage, die sich dem irischen Gott der Musik widmet, können Genießer die volle Klaviatur süßer Karamell- und Vanillenoten erleben.
Ein Chor aus feinherben Walnüssen und würzig-fruchtigem Thymian-Zitronenkuchen macht das Ensemble perfekt. Zu einem großen Teil verdankt dieser Whiskey dieses gut ausbalancierte Aromen-Orchester seiner Nachreifung in seltenen Ahornsirup-Fässern. Mit stattlichen 53,1% Vol., ohne Kühlfilterung oder Farbstoffe, kommt die natürliche Komposition intensiv zur Geltung. Gleichzeitig profitiert der Tropfen vom typisch cremig-milden Charakter von irischem Whiskey.
Ab sofort ist der auf nur 538 Flaschen limitierte Irish Whiskey Abhcanexklusiv bei whic.deerhältlich: whic.de/tuatha-de-danann
„In meinen Augen ist dieser echt leckere Ire genau der richtige Tropfen für den Sommer. Helle Frucht, herbe Nuss und erdige Kräuter, eingebettet in geschmeidiges Karamell. Hier kommen Sie voll auf Ihre Kosten und können sich genussvoll zurücklehnen und einfach genießen.“
Arne Wesche, Gründer der whic GmbH
Über Túatha Dé Danann
Die erste eigene Irish Whiskey Serie von whic haucht den irischen Göttern, den Túatha Dé Danann, flüssiges Leben ein. Die aufregende Reise in die Anderswelt hat begonnen und wird ganz neue Seiten von Irish Whiskey mit unterschiedlichsten Facetten offenbaren. Jede Flasche ist einem der Götter gewidmet. Goldene Glanzelemente und eine von keltischen Knoten inspirierte Prägung verleihen das verdient edle Antlitz und eine wertige Haptik.