Laphroaig: Eine Mail von Distillery Manager Barry MacAffer zurm Jahreswechsel

Kurz vor dem Jahreswechsel hat die Friends of Laphroaig noch eine Mail von Distillery Manager „Malt Boy“ Barry MacAffer erreicht, in der er das vergangene Jahr Revue passieren lässt und einen Ausblick auf 2024 gibt. Dabei geht es nicht um Produktion, Mengen, oder Aus- und Umbauten, sondern um eine der wichtigsten Zutaten zu Whisky: die Menschen, die ihn machen. Barry widmet die Mail den Mitarbeitern in der Destillerie, den Neuen in den verschiedenen Teams und dem Whisky, den sie entweder produzieren oder mit den Gästen teilen.

Hier ist Barrys Mail in ihrer Gesamtheit:

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

As we reach the end of another remarkable year for Laphroaig, I wanted to reflect on the journey we’ve shared throughout 2023. And special acknowledgement is owed to the dedicated team members whose tireless efforts and commitment to peaty whisky have been the backbone of our success.

First and foremost, let’s raise a glass (filled with Laphroaig, of course) to our new production team members. DJ and Andy started on our malt floors, Cat is now running the stills, and with our new warehouses needing filled, we have welcomed Robert, James, Brian, Robbie and Katie to our expanding warehouse team. You’ve all embraced the spirit, both literally and figuratively. Welcome to the family!

Now, let’s talk about our visitor centre. The only place where even non-whisky drinkers leave with a newfound respect for the amber nectar. I want to thank our wonderful team for their passion, knowledge, and unwavering patience when dealing with tourists who pronounce our name in a dozen imaginative ways. You’ve made Laphroaig an immersive experience for all who venture onto our shores. Keep spreading the whisky love, one sip at a time!

But wait, there’s more! We have a brand-new addition to our clan: our very own Islay Brand Ambassador Kayla embodies the essence of Laphroaig, with a charm that could turn an enemy of peat into a loyal follower. Kayla brings the magic of our distillery to whisky enthusiasts worldwide, converting hearts, minds, and taste buds along the way.

Now, let’s talk about those lovely liquid gems we’ve released over the past year. From the bold and peaty expressions that make your taste buds dance a merry jig to limited editions that we have enjoyed sharing. Each bottle has been crafted with care, passion, and a touch of mischief. Let’s raise another glass to the masterminds behind these divine creations.

As we bid adieu to 2023 and leap into the excitement of 2024, I want to wish each and every one of you a year filled with laughter, joy, and an ever-deepening appreciation for the water of life. May you discover new flavours, share memorable drams with old and new friends, and continue to support our beloved Laphroaig team.

So, my fellow Friends of Laphroaig, let’s clink our glasses, set off fireworks with our peaty explosions, and create a New Year’s toast that will echo through time. Because when it comes to Laphroaig, we know how to celebrate like no other!

Yours in peaty revelry,
Barry MacAffer

Whisky im Bild: 33 Aufnahmen aus der Destillerie Glen Garioch

Wie schon in den letzten Tagen sind wir auch diesmal mit Jochen Wied von Joe’s Tastings unterwegs. Er hat uns von seinen Schottlandreisen wieder jede Menge Bildersets mitgebracht und zur Verfügung gestellt. Wir werden sie mit Ihnen über den Jahreswechsel, wenn die News spärlicher werden, teilen.

Das Örtchen Old Meldrum, in dem wir uns mit Jochen diesmal befinden, liegt in der Speyside und ist die Heimat der Highland-Brennerei Glen Garioch (und wenn Sie sich jetzt wundern, wie das geht, mit der Speyside und den Highlands: Die Speyside ist ein Teil der Highlands, und den Brennereien steht es frei, sich für eine Bezeichnung zu entscheiden, wie es zum Beispiel auch Glenfarclas gemacht hat).

33 Bilder von und in der 1797 gegründeten Destillerie haben wir heute für Sie vorbereitet, viel Vergnügen damit!

Serge verkostet: Brora

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Wie könnte man das Whiskyjahr 2024 besser starten als mit drei Abfüllungen aus einer hochgeschätzten Destillerie, die seit einiger Zeit wiederbelebt wurde, auf deren neuen Output wir aber noch einige Zeit warten müssen: Brora. Besitzer Diageo hat sie so wie Port Ellen in Kürze wieder aufgebaut.

Das hätte man wohl nicht, wäre da nicht der legendäre Ruf der Brennerei – der sich im Tasting heute auch wieder an drei Abfüllungen beweist. Schade nur, dass man wohl nur ganz selten noch in den Genuss der Whiskys aus Brora kommen wird, wenn man nicht schon lange Whisky sammelt und zu Zeiten, als die Abfüllungen noch erschwinglich waren (aus dieser Zeit stammt Abfüllung 1), zugeschlagen hat.

Viel Vergnügen mit den Tasting Notes und: Ein glückliches 2024 Ihnen! Wir freuen uns riesig darauf, Sie auch durch dieses Whiskyjahr begleiten zu dürfen!

AbfüllungPunkte

Brora 18 yo 1981/1999 (46%, La Maison du Whisky, wine treated hogshead, cask #568, 350 bottles)90
Brora 40 yo 1982/2022 (47.4%, Hunter Laing, Old & Rare, cask #HL19390, 50 bottles)93
Brora 45 yo 1977/2022 (48.2%, OB, Prima & Ultima, refill American oak hogshead, 794 bottles, 2023)93 

In eigener Sache: Whiskyexperts – der Jahresrückblick

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Geht es Ihnen auch so? Das Jahresende kommt viel früher, als man es erwartet – und wenn man dann zurückblickt, dann erscheint es dennoch ziemlich lang zu sein, länger als gedacht. Jedenfalls ist es wieder Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen kurzen Ausblick auf das Nächste zu geben.

2023 war, abgesehen von allem anderen Weltgeschehen, auch für Whisky ein bewegtes Jahr. Man konnte so etwas wie den Eindruck bekommen, dass bei Whisky einiges nicht mehr so geschmiert läuft wie früher. Und tatsächlich sprechen die Zahlen der Whiskyindustrie diese Sprache: Das abgelaufene Jahr war keines, das die gewohnten Steigerungen in gleichem Ausmaß fortsetzte. Die Vertriebskanäle sind ziemlich gefüllt, die Verkäufe geraten durch die Inflation und die gesunkene Kaufkraft etwas ins Stocken. Das gilt nicht für die absolute Luxusware, und es gilt nicht für die günstigen Whiskys, so hört man, aber in der Mitte ist es eher ruhig geworden.

Aus unserer Beobachtung gilt das aber nicht für das Interesse an Whisky per se: Es ist ungebrochen hoch. Für Whiskyexperts war es sogar (und wir geben zu, das hatten wir in diesem Ausmaß nicht erwartet) das beste Jahr in unserer Geschichte. Unsere mehr als 2000 neuen Artikel konnten laut Google Analytics insgesamt fast 3,8 Millionen Pageviews generieren, wir erreichen mittlerweile 900.000 Leser über das Jahr. Unseren ewigen Rekord, nämlich dass wir seit unserer Gründung im Februar 2013 keinen Tag ohne Meldung vergehen haben lassen, haben wir auch 2023 fortsetzen können. Die zehn meistgelesenen Artikel 2023 bei uns können Sie übrigens hier entdecken.

2024 wird für uns mit einigen Umbauarbeiten beginnen: Am 2. Januar wird die Seite wohl gute 8 Stunden offline sein. Wir müssen unseren Server auf den neuesten Stand bringen lassen und ihn dazu vom Netz nehmen. Danach sollte alles seinen gewohnten Gang gehen.

Inhaltlich wollen wir den schon 2023 begonnenen Weg fortsetzen und neben den Berichten über schottischen Whisky und irischen Whiskey verstärkt über Welt-Whisky und vor allem deutschen Whisky berichten. Wir planen für beides wieder exklusive Besuche für Berichte von vor Ort, und nach wie vor wollen wir deutschen Bloggern und Vloggern, Podcastern und unabhängigen Abfüllern ein verlässlicher Partner sein.

Ihnen, liebe Leser, möchten wir für Ihr Interesse und Ihre Treue aus ganzem Herzen danken. Wir wissen, dass wir beides tagtäglich neu verdienen müssen, und wir versprechen auch in Zukunft unser Bestes dafür zu geben. Unsere Wertschätzung gilt natürlich auch unseren Partnern aus dem Whiskybusiness, die durch ihre Unterstützung es erst ermöglichen, dass wir unseren Lesern unsere Leistungen anbieten können. Ihnen auch ein besonderer Dank dafür, dass Sie unsere Unabhängigkeit und redaktionelle Freiheit ebenso schätzen wie wir selbst.

In diesem Sinn ein glückliches, erfolgreiches und friedvolles 2024 und ein Wiederlesen im Neuen Jahr!

Herzlichst, Ihr Team von Whiskyexperts

Serge verkostet: Sieben Springbank und einen Blended Campbeltown Malt

Eine kleine Überraschung zum Jahresende: Statt den üblichen „Malternatives“ wie Rum oder Cognac widmet sich Serge Valentin heute acht Abfüllungen, sieben aus der Destillerie Springbank und eine ein Blended Malt, oder auch nicht (Serge ist sich da nicht so sicher). Zudem spricht er ein wenig über Alkoholkonsum und wie er es schafft, fast täglich mehrere Tasting Notes abzuliefern. Es ist nicht ganz trivial, dabei auch seine Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren…

Zurück zur Verkostung: Lassen wir den Blended Malt außen vor, so befinden wir uns mit den Wertungen von Serge in den lichtesten Höhen der Whiskyqualität – nichts unter 90 Punkten, bis hinauf zu 96. Muss das schön gewesen sein!

Hier die Verkostung in unserer Tabelle:

AbfüllungPunkte

The Road to Campbeltown 6 yo 2016/2022 (58.7%, The First Editions, blended malt, refill barrel, cask #HL19188, 273 bottles)82 
Springbank 21 yo 2000/2022 (46.8%, OB, Private Bottling, refilled bourbon hogshead, cask #683)90
Springbank 24 yo 1998/2022 (53.2%, Valinch & Mallet, for Whisky For You, The Secret of Art, bourbon barrel, cask #143, 130 bottles)92
Springbank 25 yo 1997/2023 (49.1%, Nickolls & Perks, Inaugural Casks, fresh rum barrel, cask #242, 105 bottles) 91
Springbank 30 yo 1993/2023 (52.4%, OB, Private Bottling, Michiel Wigman, cask #157, 210 bottles)93
Springbank 25 yo 1992/2017 (50.9%, OB, private label, cask #118)92
Springbank 31 yo 1991/2022 (49.3%, Hunter Laing, Old & Rare, Platinum Selection, hogshead, cask #HL 19905, 188 bottles)93
Springbank 10 yo 1967/1978 (59%, OB, butt, cask #3129, Sutti Import, Italy)96

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (369)

Willkommen zur 369. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, diesmal direkt vor Heiligabend. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Bloggern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs oder Poodcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 369 finden Sie die folgenden neuen Videos und Podcasts:

Podcasts:

Bourbon News Deutschland Folge 28 – Bardstown Bourbon Company, Neues

Videos:

Wasser und Malz – Unpeated Overaged (50,2%) vs. Peated (46%) Michel Couvreur

Friendly Mr. Z – das aktuelle Batch vom Bushmills 21 Jahre

Whisky Haexler – ARDBEG Lord of the Isles

World Wide Whisky – Glenfarclas The Family Casks 2010 – 11 Jahre Sherry Butt

Pat Hock – Kinahan’s The Kasc Project M

WhiskyJason – Tullibardine 18 Jahre Highland Single Malt


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts!

Whiskyfun: Angus verkostet fünf alte Glen Grant

Zum Jahresabschluss gibt es auf Whiskyfun noch eine Verkostung von alten und einem lange gereiften Glen Grant – einer Destillerie in der Speyside, von der Whiskyfreunde wissen, dass ihre Whiskys gut altern und auch in früheren Jahren mit jungem Alter großartige Geschmackserlebnisse boten.

Angus MacRaild hat als Finale des Jahres fünf Abfüllungen aus Glen Grant verkostet. Eine davon ist mit 29 Jahren die älteste und mit einem Abfülldatum von 2018 auch die jüngste – und mit einer Wertung von 90 Punkten heute eigentlich Mittelmaß.

Hier die Whiskys der Verkostung in unserer Tabelle:

AbfüllungPunkte

Glen Grant 29 yo 1988/2018 (56.3%, Adelphi, cask #9165, sherry, 429 bottles)90
Glen Grant 10 yo (75 proof, OB for ‚Navy Army and Airforce Institutes, short screw cap, early 1970s)87
Glen Grant 12 yo (43%, OB, Armando Giovinetti import, -/+1970)91
Glen Grant (70 proof, ‚Supplied by Duke Street Vintners‘, circa 1950s)93
Glen Grant 8 yo (70 proof, Gordon Graham & Co Ltd, circa 1930s)93

Fremde Federn (286): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Wer unsere Seite regelmäßig verfolgt, der wird wissen, dass die Anzahl neuer Whiskys, die in einem Monat erscheinen, nur mehr in Dutzenden gemessen werden kann. Selbst probieren kann man nicht alle, genau so wenig wie ältere Abfüllungen, die noch irgendwo erhältlich sind.

Hier schlägt die Stunde der Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten Ihnen hier einen Platz, an dem Sie ihre Tasting Notes vorstellen können.

Unsere Serie „Fremde Federn“ am Samstag ist unser Forum für jene Genießer, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Wir möchten damit unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.

Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik deutschsprachige Blogger in der 286. Folge wieder jede Menge Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Allen teilnehmenden Bloggern wünschen wir ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2024 – mit nur den besten Drams im Glas!

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Hamburg Malt Whisky RLD – neun Jahre gereift, im Februar bereit für Abfüllung

Neues aus der Manufaktur Lehmitz: der Hamburg Malt Whisky RLD (RLD steht für Red Light District) wird, nach neun Jahren Reifezeit, im Februar abgefüllt. Wir haben hier die Infos dazu erhalten, der Whisky kann für Interessierte bereits jetzt unter shop@manufaktur-lehmitz.de vorbestellt werden…

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Hamburg Malt Whisky RLD – neun Jahre gereift, im Februar bereit für Abfüllung

Der lang ersehnte Moment ist endlich gekommen: Die neue Hamburg Malt Whisky RLD Abfüllung wird Anfang Februar offiziell abgefüllt und ist bereits jetzt für Kenner und Liebhaber vorbestellbar. Dieser einzigartige Tropfen wird die Sinne verzaubern.

Was den Hamburg Malt Whisky besonders macht, ist seine Reifezeit von beeindruckenden neun Jahren. In einem sorgfältig ausgewählten bayrischen Eichenwhiskyfass durchlief dieser exklusive Whisky einen Prozess der Veredelung und Perfektionierung. Die unvergleichliche Reifezeit verleiht ihm eine Tiefe und Komplexität, die selbst erfahrene Whiskykenner überraschen wird.

Das Geheimnis des außergewöhnlichen Geschmacks und der Aromen dieses Hamburg Malt Whiskys liegt in der Herkunft des Eichenfasses. Die Brennerei, aus der das Fass stammt, möchte anonym bleiben und setzt somit den Fokus auf das Produkt und dessen einzigartige Eigenschaften. Diese bewusste Entscheidung unterstreicht die Exklusivität und Raffinesse dieses „in Fassstärke“ limitierten Hamburg Malt Whiskys.

Um den individuellen Vorlieben unserer anspruchsvollen Kundschaft gerecht zu werden, wird der Hamburg Malt Whisky in zwei unterschiedlichen Alkoholgraden abgefüllt. Diese Variationen ermöglichen es jedem Genießer, die perfekte Balance zwischen Geschmack und Intensität zu finden und sich von den vielschichtigen Nuancen dieses herausragenden Whiskys verwöhnen zu lassen.

Der Hamburg Malt Whisky verspricht ein unvergessliches Genusserlebnis für Kenner und Neueinsteiger gleichermaßen. Seine limitierte Verfügbarkeit macht ihn zu einem begehrten Sammlerstück und einem Symbol für höchste Handwerkskunst und Qualität. Tauchen Sie ein in die Welt des Hamburg Malt Whiskys und lassen Sie sich von seinem einzigartigen Charakter verführen. Prost auf die Kunst der Reifung, Prost auf Hamburg!

Altbewährtes wieder neu bei Tastillery: Deutschlands größter Whisky Club geht wieder an den Start!

Nach der Wiederbelebung von Tastillery, die nach dem Insolvenzverfahren unter der neuen Führung von Christian Braun aus Burgthann bei Nürnberg, Besitzer des Markt+Technik Verlags, steht, ist nun auch ein weiterer Teil des Unternehmens wieder operativ: Der Whisky Club von Tastillery startet erneut. Was Interessierte beim Club ab 2024 erwartet, das können Sie hier nachlesen – inklusive einer Verlinkung auf ein FAQ zum Club 2.0:

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Deutschlands größter Whisky Club geht wieder an den Start!

Für Christian und das neue Team der Tastillery gab es nur ein Ziel: Nach dem Neustart des Onlineshops muss es mit dem Whisky Club weitergehen. Und nun ist es endlich soweit!

Auf alle, die bis zum 10.01.24 ein Abo abschließen, warten Geschenke im Wert von über 30,- EUR.

Erstes Geschenk:

Die letzte Lieferung des alten Whisky Clubs. Diese wurde von uns vollendet und wird direkt nach Bestellung verschickt.

Zweites Geschenk:

Die erste Lieferung des neuen Whisky Clubs Ende Januar enthält ZUSÄTZLICH zu den zwei Clubmalts ein weiteres Whisky Sample in der gewohnten Größe.

Inklusive Livetasting in der „Tasting Buddies“ Facebook Gruppe mit Special Guest Kevin und Tasting Video mit unseren Experten Christian und Florian.

Alle Infos und die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Whisky Club 2.0 gibt es hier: https://tastillery.com/pages/whisky-club-is-back

Wir freuen uns sehr darauf, bald wieder gemeinsam mit der Community anstoßen zu können. Für alle weiteren Fragen steht unser Team unter cheers@tastillery.com bereit.

Slainte mhath, Cheers und Prooooost

Christian & das Team der Tastillery

Serge verkostet: Bowmore 1999 vs. 1969

Die Verkostungen der letzten Tage nennt Serge Valentin „The New Time Warp Sessions“ – und in diesem Sinne bleibt er, nach gestern, auch heute in der Destillerie Bowmore auf Islay. Von dort verkostet er einen Bowmore aus dem Jahr 1999 aus dem Weinfass, und einen aus dem Jahr 1969 aus Sherry Casks.

Kenner von Serges‘ Vorlieben werden schon vermuten, dass in der Verkostung der Weinfass-Whisky – um es einmal freundlich auszudrücken – schweren Stand gegen die alte Sherryfassabfüllung hat. Dass sie richtig liegen, zeigt auch unsere Tabelle:

AbfüllungPunkte

Bowmore 1999/2023 ‚Hand filled‘ (47.2%, OB, Vaults Secret Tour, 2nd fill French wine barrique, cask #2304, 10cl)83
Bowmore 1969 (43%, OB, sherry casks, Auxil Import France, +/-1990)93

Gestern hatten wir hier für Sie eine Galerie mit Aufnahmen aus Bowmore, die wir 2023 machen konnten. Heute bringen wir ebensolche aus dem Jahr 2022, von unserem vorletzten Besuch:

Vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Altenburger Destillerie GmbH eröffnet

Auch wenn Whisky nicht das Hauptgebiet der Altenburger Destillerie Gmbh war (man hatte einen Blended Whisky und als unabhängiger Abfüller einen Ardmore in der Osterland Whisky Collection), so ist sicher für manche unserer Leser keine unbekannte Brennerei. Leider haben wir jetzt die Mitteilung erhalten, dass über die Altenburger Destillerie GmbH ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. 30 Mitarbeiter sind davon betroffen.

Die Gründe für die Insolvenz und wie die Zukunft aussehen könnte, darüber hat uns Rechtsanwalt Rolf Rombach aus Erfurt, der vom Amtsgericht Gera zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde, die nachfolgenden Information geschickt.

Wir hoffen, dass die Angelegenheit auch im Sinn der Mitarbeiter zu einem guten Ende gelangen wird:

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Vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Altenburger Destillerie GmbH eröffnet

  • URSACHE DER KRISE IST V.A. DER GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN LAGE UND DEN STEIGENDEN ENERGIEKOSTEN GESCHULDET
  • LOHNZAHLUNGEN FÜR DEN VERGANGENEN MONAT IN EINEM ERSTEN SCHRITT SICHERGESTELLT.
  • DER GESCHÄFTSBETRIEB LÄUFT VORERST UNEINGESCHRÄNKT WEITER.

Gera, 28. Dezember 2023 – Mit Beschluss des Amtsgerichts Gera vom 20.12.2023 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Altenburger Destillerie GmbH aus Altenburg angeordnet. Das Amtsgericht Gera hat Herrn Rechtsanwalt Rolf Rombach, Erfurt, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das Traditionsunternehmen beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter. Kerngeschäft ist die Produktion und der Vertrieb von Spirituosen und sonstigen Getränken. Hauptabnehmer sind schwerpunktmäßig große Einzelhandelsketten. Zudem exportiert das Unternehmen in verschiedene Länder u.a. Österreich, Niederlande und Spanien. Nach ersten Erkenntnissen hat die Altenburger Destillerie GmbH mit der generellen wirtschaftlichen Abschwächung, steigenden Energiekosten und dem nach wie vor vorhandenen Inflationsdruck zu kämpfen.

Rechtsanwalt Rolf Rombach und sein Team haben mit einer  enormen  Kraftanstrengung und innerhalb kürzester Zeit (weniger als 24 Stunden) die Lohnzahlungen für den Monat November sicherstellen können. Der Geschäftsbetrieb läuft vorerst uneingeschränkt weiter.

Rolf Rombach mit einer Einschätzung:

„Ich war sofort vor Ort und habe mir mit meinem Team einen ersten Überblick verschafft. Aufgrund der anstehenden Feiertage war die Ausgangslage äußerst herausfordernd. Dank des Zusammenspiels aller Beteiligten, konnten die Lohnzahlungen für den Monat November sichergestellt werden. Nach dem Weihnachtsfest werden wir alle weiteren notwendigen Schritte einleiten, um das Unternehmen und den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren.“

Über Rombach:

ROMBACH Rechtsanwälte berät seit mehr als 30 Jahren Unternehmen in Krisensituationen. Egal ob Strategiekrise, Erfolgskrise oder Liquiditätskrise – die Kanzlei verfügt über ein breites und fundiertes Knowhow in allen gängigen Verfahren zur Bewältigung von Unternehmenskrisen. Hierzu zählen präventive Sanierungen (nach StaRUG), Restrukturierungen (Insolvenzplan, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren) sowie die klassische Insolvenzverwaltung. Im mitteldeutschen Raum setzen wir mit unserer Expertise und  unseren  durch Zahlen belegten Erfolgen Maßstäbe. Rechtsberatungen beispielsweise im Arbeitsrecht sowie für Insolvenzanfechtungen ergänzen unser Beratungsspektrum. Einschlägiges fachliches Knowhow besteht zudem in der Gläubigerberatung. Die Kanzlei ist für Insolvenzverwaltung durch den TÜV Rheinland als geprüfte Kanzlei für Insolvenz- recht, Zwangsverwaltung, Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen gemäß ISO 9001:2015 sowie nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung (GOI) zertifiziert. Zusätzlich unterzieht sich die Kanzlei seit 2003 jährlich einer freiwilligen  Analyse  der  Verfahrenskennzahlen der von ROMBACH Rechtsanwälte betreuten Insolvenzverfahren durch die Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Von 2003 bis 2020 hat die Kanzlei 639 eröffnete Unternehmensinsolvenzverfahren bearbeitet, davon 47,3 Prozent mit einer Insolvenzmasse zwischen 25.000 und 250.000 Euro und 13,8 Prozent mit einer Insolvenzmasse über 250.000 Euro.

Das sind die zehn meistgelesenen Artikel 2023 auf Whiskyexperts

Bevor wir kurz vor dem Jahreswechsel einen kleinen Rückblick in eigener Sache auf das abgelaufene Jahr starten werden, möchten wir Ihnen in einem gesonderten Artikel schon so wie im Vorjahr einen Einblick in die meistgelesenen Artikel des Jahres geben. Auch diesmal haben wir die Standardseiten wie zum Beispiel die Seite zu den Onlineshops oder zu den Events nicht mitgezählt, ebensowenig wie die Gewinnspiel-Artikel (die natürlich einige Top-Plätze belegen konnten). Es geht uns alleine um die News, die wir bringen. Es sind übrigens seit unserer Gründung nun bereits über 19.100 – wir schütteln da selber erstaunt den Kopf.

Den Titel des meistgelesenen Artikels aller Zeiten bei uns konnte eine deutsche Destillerie auch in diesem Jahr verteidigen, auch wenn der Abstand zu anderen etwas geringer wurde: PR: St. Kilian launcht „Bud Spencer Whisky“ hat auch in diesem Jahr in der ewigen Gesamtwertung die Nase vorne.

Jetzt wünschen wir uns, dass wir auch 2024 mit unseren News uns Artikeln Ihr Interesse so wecken können wie es uns in diesem Jahr gelungen ist – wir versprechen jedenfalls, ganz fest daran zu arbeiten…

Whisky im Bild: 50 Aufnahmen aus der Destillerie Balvenie

Jochen Wied von Joe’s Tastings hat uns von seinen Schottlandreisen wieder jede Menge Bildersets mitgebracht und zur Verfügung gestellt. Wir werden sie mit Ihnen über den Jahreswechsel, wenn die News spärlicher werden, teilen.

Diesmal sind wir mit Jochen Wied in der Speyside, bei The Balvenie. William J. Grant erbaute sie im Jahr 1892. Der erste Single Malt aus ihr floss erst 1973, zuvor arbeitete sie wie viele andere Brennereien vor allem für die Blends.

Mit ihren 7 Millionen Litern Produktionsvolumen pro Jahr befindet sich The Balvenie in den Top Ten der schottischen Brennereien, genauer gesagt auf Platz 6. Man hat noch die eigenen Floor Maltings dort (eine Seltenheit in Schottland, obwohl die Tendenz eher wieder zu eigenen Floor Maltings geht), und kann damit ca. 15% des eigenen Bedarfs bedienen.

Unsere Fotostrecke führt Sie in und um die Brennerei. Alle Bilder Copyright Jochen Wied