Seit Mitte Mai ist die Penderyn Distillery in Swansea, die dritte Produktionsstätte für den gleichnamigen Whisky, fertiggestellt (unser Bericht hier) – jetzt, am 14. Juli, erfolgt die offizielle und feierliche Eröffnung der Brennerei mit Rahmenprogramm. Zu diesem Meilenstein in der Geschichte des walisischen Whiskys haben wir von Penderyn eine Pressemitteilung erhalten, die die Bedeutung des neuen Produktionsortes herausstreicht:
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Penderyn Distillery To Launch Third Distillery In Swansea, Transforming An Old Copperworks Into A Haven For Pure Welsh Liquid Gold
Penderyn Distillery, the pioneering Welsh whisky producer, is set to unveil its highly anticipated third distillery on July 14th in Swansea. Housed within the historic confines of an old Copperworks, Penderyn will breathe new life into the premises, harnessing the location’s rich heritage to craft their exquisite range of pure Welsh liquid gold. The renowned Penderyn Gold Range stands at the forefront of this transformative endeavor, elevating Welsh whisky to unprecedented heights.
The opening of Penderyn’s latest distillery is a momentous occasion, as it fuses the allure of history with the pursuit of liquid perfection. Although situated within an old Copperworks, Penderyn is steadfast in its commitment to producing only the finest Welsh single malt whiskies. This dedication to excellence resonates throughout the Gold Range, where each bottle encapsulates the essence of pure Welsh liquid gold.
Crafted meticulously in their state-of-the-art facility, Penderyn’s Gold Range exemplifies the epitome of fine Welsh whisky. Distilled with precision and passion, these single malts undergo a meticulous maturing process in selected casks before reaching their full potential. through a captivating finish in exquisite Madeira wine casks. The result is a symphony of flavors, harmonizing the sweetness of tropical fruits and raisins with the allure of delicate vanilla undertones.
With the Penderyn Gold Range leading the way, the distillery’s commitment to excellence has garnered global recognition. Notably, Penderyn won Double Golds and Golds at the Prestigious San Francisco World Spirits Awards in 2022. Such accolades serve as a testament to Penderyn’s unwavering pursuit of crafting unparalleled Welsh whiskies that captivate the senses.
Penderyn’s third distillery in Swansea marks an exciting chapter in the distillery’s journey, where heritage and innovation converge to create liquid gold. The transformation of the old Copperworks showcases Penderyn’s ability to breathe new life into historic spaces while staying true to their mission of producing exceptional Welsh whisky. As the distillery’s flagship range, the Penderyn Gold Range stands as a testament to the artistry and dedication embodied by the brand.
Penderyn’s Gold Range whiskies are available in 70cl bottles through select retailers and the Penderyn Distillery website.
To explore the world of Penderyn Distillery and experience their liquid gold firsthand, please visit www.penderyn.wales
Der Juli begann in Ostfriesland mit einem wichtigen Event für die deutsche Whiskylandschaft: Die Ida-Destille „Fryske Frijheid Spirits“ stellte ihre ersten Single Malts vor – den Ida Whisky „Smooth“ und den Ida Whisky „Gentle smoke“.
Unser Leser Dieter Soons war beim Event am ersten Juli vor Ort und hat uns von dort seinen bebilderten Bericht gesendet, für den wir uns bei ihm herzlich bedanken. Hier also die Infos zur einzigen Whiskybrennerei in Ostfriesland und ihre beiden „Erstlinge“:
Ida-Destille „Fryske Frijheid Spirits“ – die einzige aktiv produzierende Brennerei Ostfrieslands
Die Ida-Destille wurde 2019 gegründet und konnte schon vor dem ersten Whisky Anerkennung finden: Im Gründungsjahr wurde der erste New Make als „White Single Malt“ mit dem Goldenen DLG Preis 2019 ausgezeichnet und das Unternehmen selbst war dann 2022 in den TOP 10 der Gründer Nordwest.
Der ausgezeichnete New Make konnte jetzt nach einer Reife in verschiedenen Rotwein-, Sherry-, Portwein- und nicht vorbelegten Fässern als Whisky abgefüllt werden – ein guter Grund, ihn im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am 01.07.2023 fand sich also ein ausgesuchtes Publikum von mehr als 100 geladenen Whiskyliebhabern zum Launch der ersten Whiskys in der Ida-Destille ein.
Zwei unterschiedliche Abfüllungen konnten hier von Heidi Brintrup präsentiert werden: Die ersten Ostfriesischen Single Malts, beide in Fassstärke abgefüllt. Eine zusätzliche Besonderheit, auf die man in der Brennerei stolz ist: Alle Bestandteile des Ida Whisky „Smooth“ und des Ida Whisky „Gentle Smoke“ sind regional, sämtliche Arbeitsschritte werden in Ostfriesland durchgeführt.
Nach einführenden Worten der Brennereibesitzerin und Danksagungen an die Beteiligten übernahm Andreas Semmer als Brand Ambassador die Vorstellung der beiden Abfüllungen.
Eckdaten zu den beiden Abfüllungen:
Der New Make, der für beide Abfüllungen verwendet wird, zeichnet sich – nach einmaligem Brennvorgang in der Brennblase „Exklusiv“ des renommierten Destillations-Anlagenbauers Kothe aus Eislingen mit der Kühlkolonne – durch frische Noten von Zitrusfrüchten und gelben Früchten sowie Honigsüße aus.
Der Ida Whisky „Smooth“ kommt mit 51,5 Vol % mit einer kräftigen Bernsteinfarbe, nicht kühlgefiltert in die Flasche.
Nach der Reifung in den unterschiedlichen Fässern, wobei das genaue Fassmanagement natürlich nicht preisgegeben wird, kommen dunkle Früchte, Süße vom Sherry und ein gewisses Volumen hinzu. Die frischen Zitrusnoten sind aber dennoch erhalten geblieben. Wie in der Nase, so können auch am Gaumen die Aromen überzeugen. Der Alkohol wird nicht als übermäßig empfunden. Der Abgang kann schon als annähernd lang bezeichnet werden.
Der Ida Whisky „Gentle smoke“ mit 58,3 Vol %, wurde ebenfalls einer kräftigen Farbe von dunklem Bernstein abgefüllt. Mit seinem höheren Alkoholgehalt hat er eine leichte Rauchnote in der Nase, die den anderen Aromen von dunklen Früchten und frischen Zitrus dennoch genug Raum lässt. Der Gaumen wird durch ein sehr rundes Aroma überrascht, der Rauch umschließt die Aromen jetzt stärker, ohne sie zu erschlagen. Auch hier wieder für die junge Abfüllung einen erstaunlich langen Abgang.
Die Philosophie der Ida Destille wird es sein, auch zukünftig außergewöhnliche Single Malts in handverlesenen kleinen Auflagen auf den Markt zu bringen.
Preise: White Single Malt in Trinkstärke 0,7l 29,90€; die Ida-Whisky jeweils 0,7l 119,- €
Der Bladnoch McClelland, 1966 destilliert und auf nur 15 Flaschen limitiert, der Bladnoch The Prior, 1990 destilliert und auf 50 Flaschen limitiert und der Bladnoch The Sage, 2008 destilliert und auf gerade einmal 100 Flaschen limitiert – das sind die drei brandneuen Abfüllungen aus der The Samhla Collection, die die Destillerie Bladnoch heute angekündigt hat.
Der Bladnoch McClelland 1966 ist die älteste bislang veröffentlichte Abfüllung der Lowland-Brennerei, sie reifte in einem american oak cask. Der Whisky zeichnet sich durch eine sanfte und zarte Nase aus, mit frischen grünen Äpfeln und mit kräuterigen Aromen von frisch geschnittenem Gras und Wald, mit Orangenschale, Schokolade, einem Hauch von Minzblättern und polierter Eiche am Gaumen.
Der Bladnoch The Prior stammt aus dem Jahr 1990 (in diesem Jahr startete der jetzige Besitzer, der australische Geschäftsmann David Prior, seine Laufbahn als Unternehmer), bietet Lakritzbonbons, getrocknete Aprikosen und dunkle Datteln am Gaumen, sein Finish ist lang und hat eine leichte Pfeffrigkeit.
Der Bladnoch The Sage stammt aus dem Jahr 2008, in dem Prior’s Tochter geboren wurde. Sie stammt aus zwei Hogsheads, die zuvor amerikanischen Rotwein hielten – er bietet Aromen von dunklen Kirschen, Erdbeermarmelade und zerstoßenem schwarzen Pfeffer.
Vom österreichischen Importeur der Londoner Bimber Distillery, Vienna Distribution haben wir Infos über den Launch des neuen Bimber Ex-Bourbon Oak Casks Batch 4 in Österreich erhalten. Dabei handelt es sich nicht nur um den mit 7.000 Flaschen bislang größten Batch, sondern auch den ältesten der Brennerei. Der Whisky dafür wurde nämlich bereits im Jahr 2017 destilliert.
In Österreich wird die Flasche, abgefüllt mit 51,2%, knapp unter 80 Euro kosten.
Hier die Infos zum aktuellen Bimber Ex-Bourbon Oak Casks Batch 4:
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Bimber enthüllt seine größte und älteste Abfüllung Single Malt Whisky
Wien, 05.07.2023 – Die Londoner Bimber Distillery stellt den Bimber Ex- Bourbon Oak Casks Batch 4 vor – dem bisher größten und ältesten Small Batch Single Malt der Destillerie.
Der Single Malt wurde aus einem Fass der ältesten 1st Fill American Oak Ex-Bourbon Casks der Destillerie hergestellt, die im Jahr 2017 – dem zweiten Produktionsjahr von Bimber – eingelagert wurden.
Batch 4 wird mit 51,2% ABV abgefüllt und umfasst 7.000 Flaschen.
Die Spirituose wurde nach den strengen Bimber-Standards hergestellt. Er wurde aus der eigenen Gerste der Brennerei hergestellt und in den Warminster Maltings auf einem speziellen Boden gemälzt, bevor er sieben Tage lang in speziell angefertigten Fässern aus amerikanischer Eiche vergoren wurde. Die Destillation erfolgte in speziell angefertigten Bimber-Brennblasen mit vergrößerter Kupferoberfläche, die einen fruchtigen, strukturierten und komplexen New-Make-Spirit erzeugen.
„Während die Zahl der Bimber-Liebhaber stetig wächst, haben wir als kleine, handwerkliche Brennerei Mühe, mit der exponentiell steigenden Nachfrage nach unseren Produkten Schritt zu halten. Wir hoffen, dass Ex-Bourbon Oak Casks Batch 4, unsere bisher größte Abfüllung, einen Teil der anhaltenden weltweiten Nachfrage nach unseren Londoner Single Malt Whiskys befriedigen wird“. „Ähnlich wie unsere anderen kleinen Abfüllungen bietet Ex-Bourbon Oak Casks Batch 4 weiterhin einen Einblick in unsere reifenden Single Malt Whiskys – mit Blick auf unser 7-jähriges Jubiläum ist diese neue Abfüllung nicht nur ein perfekter Einstieg in Bimber, sondern auch ein Meilenstein für den sich entwickelnden Stil und die Qualität der Single Malt Whiskys, die Sie in Zukunft von uns sehen werden“.
Diese Neuigkeit wird vor allem unsere Leser in Großbritannien freuen: The Cairn Distillery gibt angehenden Künstler und Kunstinteressierten die Möglichkeit, ein Seminar mit dem als „Shoreditch Sketcher“ auf Instagram bekannten Zeichner Phil Dean in London zu gewinnen. Diese Möglichkeit im Rahmen der „Beacon of Inspiration“ Kampagne der Brennerei ist leider nur für permanenten Einwohner des Vereinigten Königreichs offen – was der Anreise wegen wohl Sinn hat.
Hier jedenfalls die Presseaussendung mit Link zur Anmeldung (und sollten einige unserer britischen Leser mitmachen, dann drücken wir natürlich die Daumen, dass es klappt):
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Draw Inspiration from The Cairn Distillery – Dream opportunity for aspiring artists to realise a dream with help from rising Instagram star
Aspiring artists are being offered the chance to fulfil a long-held ambition to collaborate with one of Instagram’s favourite artists. Phil Dean, also known as ‘The Shoreditch Sketcher’, has over 100,000 followers and is also a published author.
For millennia, cairns have encouraged people to explore new paths and this latest initiative is part of The Cairn Distillery’s Beacon of Inspiration campaign which aims to encourage people, to take that next step and realise a long-held ambition.
People from across the UK are being invited to tell The Cairn why they’ve always harboured a dream to become an artist, and what it would mean to them to be given the chance to hone their craft under the expert wing of Phil Dean.
The winners will first embark on an all-expenses paid trip to London to take part in an inspiring tutorial on how to capture an urban environment, with Phil sharing valuable insights including the top tips he has learned over a lifetime of sketching.
The workshop will focus on refining the artists’ styles, helping the pair form a deeper understanding of the art they want to create and how to create it. Working alongside Phil, the winners will learn new methods and techniques to capture both natural and urban landscapes in an intriguing and innovative way.
After a few weeks of self-practice, the successful applicants will then join Phil in September at The Cairn to put their new skills into practice, by sketching the distillery in its stunning natural environment, on the banks of the River Spey.
The Cairn, which opened its doors in October 2022, is the first new distillery to be built in the Cairngorms National Park since its inception. Its owners, Moray-based family business, Gordon & MacPhail, aim to build on its 128-year heritage of producing exceptional Scotch whisky by creating legacies that inspire future generations.
Phil Dean, ‘The Shoreditch Sketcher’, said:
“Drawing in urban spaces gives you a completely new way to engage – to sketch a city is to truly see it. You are out in a public environment, part of the landscape and embedded in your surroundings. You have to embrace the freedom it provides.
“The Cairn is truly inspirational in terms of its whisky, its building, and its surroundings, so I’m very much looking forward to helping our amateur artists to bring this magnificent place to life on paper.”
Ian Chapman, Marketing Director of Gordon & MacPhail said:
“We are so proud of our home here in the Cairngorms, from the stunning mountains to the glorious River Spey, we are never short of inspiration. It truly is the perfect place for artists to bring their canvas and create something special.
“We are delighted to be working with Phil to give aspiring artists the chance pursue a life-long dream and collaborate with such a talented creator. We can’t wait to see the final results..”
The mission to discover aspiring artists is the third instalment of The Cairn’s initiative to inspire visitors to pursue long-held ambitions. The first was launched last year when The Cairn brought together three musicians who shared a goal to collaborate internationally and offered them the opportunity to create a unique track inspired by Scotland’s incredible landscape, which encompasses the distillery. This was followed by a competition earlier this year, giving ambitious chefs the chance to design a bespoke menu with Tim Maddams, one of the UK’s leading chefs.
Von Wild Turkey ist die neueste Ausgabe der Masters Keep Serie erschienen, der Wild Turkey Master’s Keep – Voyage. Der 10 Jahre alte Whisky ist ein mit 53% Alkoholstärke abgefüllter Kentucky Straight Bourbon, der ein Finish in Appleton Estate Jamaican Rum Fässern erhielt.
Die diesjährige Ausgabe der jährlich erscheinenenden Bottlings wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Joy Spence, der Master Blenderin des Appleton Estate Jamaican Rum komponiert. Master Distiller Eddie Russell und sie suchten gemeinsam Fässer aus, die zuvor 14 Jahre alten Rum enthielten und die den Karamell-Unterton von Wild Turkey als Finishing-Fässer bestens unterstreichen. Der Wild Turkey Master’s Keep – Voyage reifte zuvor in von Eddie Russell ausgesuchten Fässern mit Char-Grad 4 (Alligator). Zusammen ergab das einen Bourbon, der viele Früchte am Gaumen, dazu Karamell, alte Eiche sowie ein schokoladiges und langes Finish bietet.
Hier noch Zitate der beiden Master Blender und Master Distiller:
„Every year, we look forward to the release of Master’s Keep as an opportunity to rethink what our bourbon can be. Creating Master’s Keep Voyage in collaboration with Dr. Joy Spence was a real privilege, and I think our shared passion for telling a story through our spirits comes through in this one-of-a-kind whiskey.“
Master Distiller Eddie Russell, Wild Turkey
„With Voyage, we set out to develop a spirit that allows the notes of the rum and bourbon to work in harmony. By aging Eddie’s hand-selected batch of 10-year-old bourbon in the finest casks we have at Appleton Estate, we were able to achieve a new level of flavour that gives whiskey and bourbon lovers a new way to enjoy their favourite drinks.“
Dr. Joy Spence, Master Blenderin Appleton Estate Jamaican Rum
In den USA wird der Wild Turkey Master’s Keep – Voyage im Laufe des Monats erscheinen und 275 Dollar kosten. In den letzten Jahren haben es immer wieder Exemplare der Serie in den Fachhandel diesseits des Atlantiks geschafft, es ist anzunehmen, dass es auch diesmal so sein wird und Bourbon-Liebhaber die Möglichkeit bekommen, die Abfüllung bei Interesse zu kaufen. Ansonsten bleibt wie immer der (umständliche und nicht gerade günstige) Eigenimport…
Die Destillerie Mannochmore zählt nicht zu den bekanntesten Brennereien in Schottland, aber sie war und ist ein verlässlicher Versorger von unabhängigen Abfüllern. Serge hat sich heute ein halbes Dutzend dieser unabhängigen Mannochmores ausgesucht, um sie zu verkosten.
Dabei geht es um verschiedene Technologien, mit denen die Fässer behandelt wurden, und verschiedene Fassstypen. Im Fundus der Reihenfolge nach: recharred Hogsheads, Sherry Hogsheads, decharred undrecharred hogsheads, reine hogsheads, 1st Fill Hogsheads und refill sherry casks.
Eine kleine Anmerkung zu den Fässern unsererseits: Hogsheads sind zwar hier sehr häufig zu finden, aber im Grunde genommen eine aussterbende Fassart. Der Umbau eines Bourbon Barrels auf ein Hogshead (oder besser gesagt: 5 Bourbon Barrels auf 4 Hogsheads) wird zunehmend als Kostenfaktor gesehen und zusätzlich reift man ohnehin momentan eher kürzer als länger, wobei das vermehrte Volumen eines Hoggies auch nicht hilfreich ist.
Zurück aber zu den Mannochmore-Abfüllungen. Die werden von Serge meist gut bewertet, eine Ausnahme nach unten gibt es aber. Hier die Abfüllungen und ihre Punkte in der Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Mannochmore 11 yo 2010/2022 (46%, James Eadie, UK, small batch, The Rising Sun, recharred hogsheads)
85
Mannochmore 12 yo 2009/2022 (55%, The Red Cask Co., sherry hogshead, cask #9320, 250 bottles)
Eine neue Abfüllung unter dem „Vibrant Stills“-Logo ist von Alba Import vorgestellt worden – wie immer handelt es sich um eine Abfüllung aus einer der Brennereien, die vom Unternehmen in Deutschland vertreten werden. Diesmal ist es ein leicht getorfter Wolfburn, der die Gaumen der Whiskyfreunde in Deutschland begeistern soll. Insgesamt 1500 Flaschen davon wird es geben – mehr über den 2015 destillierten exklusiven Whisky nachfolgend:
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Alba Import stellt neue Wolfburn Small Batch Abfüllung exklusiv für Deutschland vor
Bereits seit einigen Jahren präsentiert Alba Import exklusive Abfüllungen, die ausschließlich für den deutschen Markt aufgelegt werden- zu erkennen am „Vibrant Stills“-Logo auf dem jeweiligen Label.
In enger Zusammenarbeit mit den vom Unternehmen vertretenen schottischen Brennereien wie Bladnoch, Kingsbarns und Wolfburn Distillery oder der bretonischen Distillerie Warenghem sucht das Team von Alba Import außergewöhnliche Fassreifungen aus, die so oftmals von den Destillen noch nicht vorgestellt wurden.
Mit der im hohen Norden Schottland’s gelegenen Wolfburn Distillery verbindet Alba Import eine ganz besonders enge Beziehung, schließlich arbeitet man bereits seit Eröffnung der Brennerei im Jahr 2013 zusammen. Zu diesem Anlass bzw. zum 10-jährigen Jubiläum der Brennerei fuhr erst vor wenigen Wochen die Wolfburn 10th Anniversary Roadshow durch Deutschland und zusammen mit circa 500 Gästen wurde an sechs Stationen gefeiert.
Bereits während dieser Tour-Events gab es einen ob der Qualität sehr gelobten Preview auf die nunmehr sechste Wolfburn „Vibrant Stills“ Abfüllung, die Alba Import jetzt vorstellt und in den Handel gibt.
Nach besonderen Fassreifungen wie dem Ausbau in PX-Sherry, Port oder Rum Fässern ist es in diesem Jahr erstmals eine leicht getorfte Wolfburn Qualität, die vom Vibrant Stills Logo geziert wird, gereift in besonders intensiven Fresh Bourbon Barrels.
Fünf dieser Fässer, im Jahr 2015 mit dem leicht getorften Wolfburn Destillat (10 ppm Malzspezifikation) befüllt, wurden nun nach acht Jahren der Reifung vermählt und mit 50% Alkoholstärke auf insgesamt 1500 Flaschen gezogen.
Corinna Schwarz, Geschäftsführerin von Alba Import:
„Wir freuen uns sehr, unseren neuen Wolfburn „Vibrant Stills“ vorstellen zu können. Der cremige, üppig süße Einfluss der frischen Bourbon Fässer als perfekter Gegenspieler zu herberen Torfnoten in Verbindung mit der kleinen Fassgröße eines Barrels, die zur einer schnelleren Reifung beiträgt, waren dabei ausschlaggebend für unsere Fassauswahl und es hat sich wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass das Besondere oft im vermeintlich Einfachen, nämlich dem Bourbon Barrel, steckt.“
Tasting Notes
Duft: Nussige Noten und salziges Karamell untermalt von leichtem Torfrauch und Heu. Entwickelt sich fruchtig, Birnenkompoot mit Nelke, reifer Pfirsich.
Geschmack: Komplex und üppig, Karamell-Fudge,Creme Brulée, gerösteter Zucker. Dazu erdige Aromen und Noten von Zartbitterschokolade, süße Geleebanane und tropische Frucht, Melone, Papaya.
Nachklang: Lang anhaltend und cremig mit Grapefruit, Blutorange, Popcorn. Eine leichte Kohlenote gut eingebunden.
Nach dem Launch in Österreich ist nun auch Deutschland dran: Brown-Forman launcht über die deutsche Tochter die JACK DANIEL’S McLaren Racing Edition, eine limitierte Sonderauflage des Tennessee Whiskeys. Sie ist schon jetzt online und von Anfang September bis Ende Dezember 2023 im deutschen Lebensmittelhandel zu finden. Der Preis: von 25,99 Euro (UVP).
Hier die Infos, die wir für Sie erhalten haben:
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Brown-Forman Deutschland launcht limitierte JACK DANIEL’S McLaren Racing Edition
Hamburg, 4. Juli 2023 – Die limitierte Flasche mit der besonderen Verpackung und dem individuellen Etikett feiert die Partnerschaft zwischen JACK DANIEL’S und McLaren Racing. Die Sonderedition ist weltweit in ausgewählten Märkten erhältlich und ehrt die Gründer von JACK DANIEL’S und McLaren Racing, Mr Jack Daniel und Mr Bruce McLaren. Brown-Forman Deutschland bringt die Rennsport Edition ab Anfang September bundesweit in den Lebensmittelhandel, im E-Commerce ist sie ab sofort verfügbar.
„McLaren und JACK DANIEL‘S sind zwei der ikonischsten Marken der Welt und wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit einer besonderen Flasche zu feiern, die unseren gemeinsamen Geist der Unabhängigkeit, Authentizität und Kühnheit widerspiegelt“,
so Sophia Angelis, Jack Daniel’s SVP, Global Managing Director, Brown-Forman. Angelis weiter:
„Wir haben mit dem McLaren-Team zusammengearbeitet, um unvergleichliche Erlebnisse für Rennsport- und Whiskey-Fans zu entwickeln.“
„Wir sind begeistert, diese spezielle McLaren Racing Flasche mit JACK DANIEL‘S auf den Markt zu bringen; eine aufregende Zusammenarbeit mit einem Partner, der unsere Ambition teilt, die Fans in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen“,
so Louise McEwen, Executive Director, Brand & Marketing, McLaren Racing. McEwen führt weiter aus:
„In unserem 60. Jahr feiern wir das große Erbe unseres Teams, das von Bruce McLaren begründet wurde. Diese limitierte Flasche ist eine weitere fantastische Möglichkeit, diese Feierlichkeiten mit unseren Fans zu teilen und dabei sowohl an Bruce als auch an Jack – zwei bedeutende Gründer – zu erinnern. Ich freue mich darauf, die Flasche in den Regalen rund um den Globus zu sehen.“
Die limitierte McLaren Racing Auflage mit dem individuellen Etikett in der attraktiven Verpackung beinhaltet eine 0,7-l Flasche des klassischen JACK DANIEL‘S Tennessee Whiskeys, der aus 80 Prozent Mais, 8 Prozent Roggen und 12 Prozent gemälzter Gerste besteht (Alkoholvolumen 40 Prozent). Sie ist von Anfang September bis Ende Dezember 2023 im deutschen Lebensmittelhandel und ab sofort im E-Commerce zum Preis von 25,99 Euro (UVP) erhältlich.
Simple Sample kündigt ein neues Live-Tasting an, das, ganz dem beliebten Format folgend, danach jederzeit weiter auf Youtube abrufbar sein wird. Diesmal geht es mit sieben Samples zur Brennerei Tomintoul, begleitet wird das Ganze unter anderem von Cody Reynolds, Brand Ambassador bei Tomintoul sowie Patrick Ahluwalia.
Hier alle Infos dazu, nebst einem Link fürs Sample-Set, das Sie ab sofort online bestellen können:
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Simple Sample Online-Tasting Tomintoul Live-Tasting #1 – mit Cody Reynolds & Patrick Ahluwalia
Es ist mal wieder soweit!
Ein neues Live-Tasting mit Simple Sample steht an.
Diesmal geht es in die Speyside zur Tomintoul Distillery! Und Leute, das wird ein spannender Abend! Es warten gleich 7 Abfüllungen auf euch. So könnt ihr euch einen guten Überblick über die Qualitäten der Brennerei verschaffen.
Begleitet wird das Ganze von Cody Reynolds, Brand Ambassador bei Tomintoul. Warte, den Namen kennen wir doch. Richtig, Cody hat Olli & Steffen bereits zum Glencadam Tasting begleitet. Er ist UK & European Ambassador für Angus Dundee Distillers – also Tomintoul und Glencadam. Simple Sample freut sich sehr ihn wieder dabei zu haben, und sind gespannt was er von Tomintoul berichten kann. Auch für euch ist so ein Insider immer interessant, schließlich könnt ihr ihn mit Fragen löchern und bekommt gleich eine Antwort.
Außerdem könnt ihr euch auf den allseits beliebten und bekannten Patrick Ahluwalia freuen. Seine unkomplizierte Art, sein perfektes Englisch und sein scheinbar unendliches Wissen über Whisky, macht ihn auch bei Olli & Steffen zu einem ihrer liebsten Tasting Begleiter.
Zum Line-Up:
Es geht los mit dem Tomintoul 10 Jahre. Seine Reifung fand ausschließlich in besten Ex-Bourbon Fässern statt. Ein gelungener Einstieg erwartet euch!
Nach zwei gelungenen NAS Whiskys mit spannendem Finish gibt es den Tomintoul 14 Jahre White Port Cask Finish. Die White Port-Barriques ergänzen den Tomintoul Single Malt perfekt und verleihen ihm reichhaltige Fruchtaromen.
Noch ein Jahr drauf und heraus kommt der Tomintoul 15 Jahre Old Port Cask Finish. Hier erwarten euch Schokolade, Kirsche, Sultaninen und Gewürze.
Nun folgt das kleine Highlight Tomintoul 17 Jahre Old PX Cask Finish. Ein reichhaltiges Bouquet aus Pflaumen und Gewürzen sollen dem Whisky einen starken Charakter und Komplexität verleihen.
Ein bisschen Torf muss sein! Und da kommt der Tomintoul 15 Jahre Peaty Tang genau richtig. Euch erwarten heidige Rauchigkeit ausgeglichen mit cremig-süßen Tönen und Eichenwürze. Und das Ganze mit 15 Jahren!
Im Detail erhaltet ihr eine Samplebox mit 7x2cl:
– Toumintoul 10 Jahre – 40% vol. – Toumintoul NAS Pinot Noir Cask Finish – 40% vol. – Tomintoul NAS PX Cask Finish – 40% vol. – Tomintoul 14 Jahre White Port Cask Finish – 46% vol. – Tomintoul 15 Jahre Old Port Cask Finish – 46% vol. – Tomintoul 17 Jahre PX – 46% vol. – Tomintoul 15 Jahre Peaty Tang – 40% vol.
Alle 7 Abfüllungen inklusive der Box und dem Tasting mit Simple Sample, Cody & Paddy kommen für lediglich 26,90€ zu euch nach Hause!
Es wird am 26.07.2023 um 20:00 Uhr stattfinden, kann aber auch im Nachhinein ohne Probleme angeschaut werden.
Neben den von uns schon vor kurzen vorgestellten Neuheiten von Glencadam gibt es weitere interessante Neuerscheinungen, die Kirsch Import in die heimischen Läden bringt. Es beginnt mit exklusive Abfüllungen von Duncan Taylor und setzt sich mit einer neuen Abfüllung von der Isle of Raasay Distillery fort. Wie immer haben wir die Details dazu für Sie:
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Exklusives aus dem flüssigen Archiv von Duncan Taylor: The Octave & Bunnahabhain Peated – nur von Kirsch
Whisky-Fachleute und -Liebhaber auf der ganzen Welt schwärmen von den komplexen, authentischen Abfüllungen aus dem Hause Duncan Taylor & Co. Diese basieren auf einer Whiskysammlung, die zu einer der größten ihrer Art zählt. Für The Octave gönnt der unabhängige Abfüller ausgewählten Single Malts oder Single Grains in den ca. 50 Liter fassenden Sherry-Oktav-Fässern ein mehrmonatiges Finish – und erzielt so ausgesprochen raffinierte, ausgewogene Geschmacksprofile.
Den neuesten Beleg liefert das Familienunternehmen mit dem exklusiv für Kirsch-Kunden abgefüllten Ben Nevis 2012/2023 – einer Vermählung von frischen, hellen Tönen mit weichen Sherrynoten, Butterscotch und schokolierten Nüssen.
Ebenfalls ausschließlich zu Kirsch-Kunden kommt das Private Cask Bottling Bunnahabhain 2014/2023, aus dem rauchigen Zweig der Brennerei-Ikone. 174 Flaschen bringen bei fassstarken 54% vol. den puren Islay-Geschmack zu Fans maritimer Torfnoten.
Ben Nevis 2012/2023 – The Octave Duncan Taylor Highland Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import – Germany
10 Jahre Dest. 2012 Abgef. 2023 Herkunft: Schottland, Highlands Fasstyp: Oak Casks, Oloroso Sherry Octave Cask (Finish) Fassnr. 3635053 86 Flaschen 54,7% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Bunnahabhain 2014/2023 – Peated Duncan Taylor Islay Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import – Germany
8 Jahre Dest. 16/10/2014 Abgef. 21/04/2023 Herkunft: Schottland, Islay Fasstyp: Butt Fassnr. 3814010857 174 Flaschen 54% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Reif für die Insel? Maritim-fruchtiger Genuss mit dem Isle of Raasay Single Malt
120 Einwohner, zwei Geschäfte, ein Hotel, dazu launisches Klima und eine atemberaubende Landschaft – das war die Isle of Raasay bis zum Jahr 2017. Seitdem gibt es dort eine Attraktion mehr: die erste legale Whiskydestillerie der schottischen Insel. Der Isle of Raasay Single Malt kombiniert ungewöhnlich lang fermentierte, getorfte (48-52 ppm) und ungetorfte Rohbrände der Brennerei. Separat voneinander reifen sie an der Küste des Hebriden-Eilands in einer für Schottland neuartigen Fasskombination – für Eleganz, Komplexität und Charaktertiefe.
Dasselbe gilt für das neue Batch R- 01.2. Im Insel-Whisky trifft Kirsche auf Aprikosen und zarter Holzrauch auf Salzkaramell. Den charakteristischen Geschmack süßer Brombeerfrüchte bringt bereits der Rohbrand mit.
Den Raasay-Charakter betont die Brennerei mit der eigenen Flaschenform, die die wilde Schönheit der Insellandschaft und deren geologisches Erbe einfängt. Grundlage für den Single Malt ist Malz aus schottischer Gerste, über Highland-Torf gedarrt. Noch! Denn ausschließlich Zutaten von der windgepeitschten Hebrideninsel zu nutzen, ist das erklärte Ziel. Dafür brachten die Raasay-Gründer, Bill Dobbie und Alasdair Day, im Mai 2017 den Gerstenanbau zurück auf das Eiland.
Isle of Raasay Single Malt – Batch R- 01.2 Hebridean Single Malt Scotch Whisky
Dest. 16/01/2019 – 27/11/2019 Abgef. 05/04/2023 – June 2023 Herkunft: Schottland, Inseln Fasstyp: First Fill Rye Whiskey Casks (65%), Virgin Chinkapin Oak Casks (25%), First Fill Bordeaux Red Wine Casks (10%) 46,4% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Dass Joseph J. Magliocco, President & CEO der Michter’s Distillery ein neues Mitglied der Kentucky Bourbon Hall of Fame werden wird, haben wir bereits hier berichtet. in einer Presseaussendung wurden nun die sieben weitere Honoratoren bekanntgegeben.
Hier die dazugehörige Pressemitteilung aus den USA:
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Kentucky Bourbon Hall of Fame® To Induct Eight New Members In September
FRANKFORT, Ky. – The Kentucky Bourbon Hall of Fame® will induct eight individuals into its elite ranks this fall, including distillery founders and craftsmen, influential government leaders, a groundbreaking activist and the first father and son to share the prestigious honor in the same class.
“We are excited to announce this year’s esteemed group of visionaries, artisans, innovators and disruptors that have made transformative contributions to Kentucky Bourbon and our beloved Commonwealth,” said Eric Gregory, president of the Kentucky Distillers’ Association.
“On behalf of our signature industry, we offer our congratulations – and a heartfelt thank you – to these distinguished honorees. We look forward to officially welcoming them into the hallowed ranks of the Kentucky Bourbon Hall of Fame in September.”
This year’s inductees are, in alphabetical order (full bios, as provided by each inductee, attached):
· Dr. Jerry O. Dalton, retired Master Distiller, Jim Beam. A 22-year industry veteran, Dalton worked as a chemist for Barton Brands before moving to Jim Beam where he spent 12 years, finishing out his career as Master Distiller succeeding the legendary Booker Noe.
· The late Mrs. Dixie Sherman Demuth, Owner, Dixie’s Elbow Room. A bar owner in the 1950s, Demuth took her fight for women’s rights to the Kentucky Supreme Court, which overturned a 200-year-old law to allow women to serve and enjoy alcohol in a public bar.
· Mr. Greg Fischer, former Mayor of Louisville, Ky. As a three-term mayor, Fischer is hailed for coining and promoting “Bourbonism,” a burgeoning hospitality movement focused on Louisville’s leading position in the Bourbon, tourism and local food scenes.
· Mr. Pete Kamer, Owner, Distillery Engineering. After retiring from a 45-year industry career with Seagram’s and Barton Distillery, Kamer started a leading consulting business that has helped launch dozens of distilling companies, including many Kentucky craft distilleries.
· Mr. Joseph J. Magliocco, President & CEO, Michter’s Distillery. Celebrating an industry career that spans 40 years, Magliocco resurrected the storied Michter’s brand and brought it to Kentucky, helping to lead the Whiskey Row renaissance in downtown Louisville.
· Mr. Dean Watts, Former Nelson County Judge-Executive. As the longest serving judge-executive in Nelson County history, Watts created a hospitable economic environment for the industry to flourish and welcomed several new distilleries during his 28 years in office.
· Mr. Chester ‘Chet’ Zoeller, Author, Historian and Co-founder, Jefferson’s Bourbon. After years of research, Zoeller wrote Bourbon in Kentucky, a comprehensive publication of his findings, cataloging nearly 1,000 distillers and brands across the Bluegrass State.
· Mr. Trey Zoeller, Founder, Whiskey Maker & Chief Strategist, Jefferson’s Bourbon. Since founding Jefferson’s Bourbon in 1997, Trey has developed dozens of award-winning Bourbon and rye expressions using unique blending and maturation techniques.
The KDA created the Kentucky Bourbon Hall of Fame® in 2001 to recognize individuals and organizations that have made a significant and transformational impact on Bourbon’s stature, growth and awareness. It is the highest honor given by the signature industry.
Candidates are nominated each year by the KDA and its member distilleries. A blue-ribbon committee – including all living recipients of the Parker Beam Lifetime Achievement Award – painstakingly reviews and selects applicants for induction.
The invitation-only ceremony will be held Wednesday, Sept. 13, at The Legacy at Dant Crossing in Nelson County, Ky. The intimate event, known for attracting the industry’s most revered legends and champions, is held annually in conjunction with the Kentucky Bourbon Festival in Bardstown.
The 2023 Kentucky Bourbon Hall of Fame® ceremony, luncheon and exclusive reception is sponsored by Blue & Co., LLC, Independent Stave Company, Mint Julep Experiences, and Vendome Copper & Brass Works Corp.
Bourbon is one of Kentucky’s most treasured industries, a booming $9 billion economic and tourism powerhouse sustaining more than 22,500 jobs with an annual payroll topping $1.23 billion each year, and paying over $285 million in local and state taxes and $1.8 billion in federal alcohol taxes, respectively.
A key export, the iconic industry is currently in the middle of a $5.2 billion building boom, from innovative new tourism experiences to expanded production facilities, bottling centers and aging warehouses, all to meet the growing global thirst for Kentucky Bourbon.
Production of Kentucky Bourbon has soared more than 475% since the turn of the century.
Kentucky now boasts more than 11.4 million barrels of Bourbon aging in warehouses across the Bluegrass, the most in its revered distilling history. Distillers filled more than 2.6 million barrels in 2022 alone, the fourth year in a row that production topped the 2 million mark.
Happy Independence Day unseren Lesern in den USA (derer es, seitdem wir die Übersetzungsfunktion in unsere Seite eingebaut haben, mehr und mehr gibt)! Zur Feier des Tages hat sich Serge Valentin amerikanischen Whiskys gewidmet, und die acht Abfüllungen mit seinen Tasting Notes und Bewertungen versehen.
Welche schneiden dabei gut ab, welche können insgesamt weniger überzeugen? Hier finden Sie die Wertungen in unserer üblichen Tabelle – die genauen Beschreibungen dann natürlich in den Notes zur Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Catoctin Creek ‚Roundstone Single Barrel Virginia Rye‘ (40%, OB, USA, +/-2022)
Es ist nun über 20 Jahre her, dass – zu Beginn des Aufstiegs der Single Malts – ein Mann antrat, um Blends und Blended Malts zu kreieren, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen sollten: John Glaser.
Der Gründer von Compass Box war zuvor Marketing Director bei Johnnie Walker – und wollte am Beginn seiner Karriere eigentlich Winzer werden. Die Liebe zu Whisky entdeckte der Hobbybrauer und Weinkenner erst relativ spät. Mit „Hedonism“ erschien sein erster Blend (interessanterweise ein 100% Grain Whisky) – und in den nächsten Jahren sammelte er mit Compass Box Auszeichnung um Auszeichnung für seine Abfüllungen.
Glaser ist nicht nur für die hervorragenden Blends bekannt, die er gemeinsam mit seinen Master Blendern Jill Boyd und James Saxon kreiert, sondern auch dafür, dass er stets die Grenzen vieler von der SWA (Scotch Whisky Association) aufgestellten Regeln auslotet und sie öffentlich hinterfragt. Glaser tut das nicht aus Spaß an der Opposition, sondern weil er der Überzeugung ist, das einige der Regeln angepasst oder erweitert gehören, um Whisky zeitgemäß zu halten.
Wir haben über Vermittlung des deutschen Importeurs von Compass Box, Kirsch Import, die Möglichkeit erhalten, einige Fragen an John Glaser zu richten. Das Interview haben wir für Sie auf Deutsch übersetzt, den englischen Originaltext können Sie hier als PDF herunterladen.
Whiskyexperts: Vor mehr als 20 Jahren haben Sie Compass Box gegründet – eines Ihrer Ziele war es, den Ruf für Blended Scotch Whisky zurückzugewinnen, der ihm gebührt. Ja, Scotch Whisky selbst hat seitdem viel Ansehen erlangt, insbesondere durch Single Malts. Glauben Sie, dass Blended Scotch Whisky jetzt auch den Ruf hat, der ihm gebührt? Oder gibt es hier noch mehr zu tun?
John Glaser: Die grundlegende Rolle des Blendings bei der Whiskyherstellung – auch bei der Herstellung von Single Malts – wird in der Welt der Whisky-Enthusiasten zunehmend verstanden und geschätzt. Allerdings ist die Welt der Whisky-Enthusiasten eine kleine Welt, und so gibt es immer noch viele Menschen, deren Whiskygenuss deutlich wachsen wird, wenn sie die Kreativität des Blendings verstehen.
Whiskyexperts: Nicht jeder in der Branche war mit Ihrer Offenheit bezüglich des Inhalts Ihrer Flaschen zufrieden – aber das scheint sich inzwischen geändert zu haben und viele folgen Ihrem Beispiel. Was hat sie Ihrer Meinung nach überzeugt?
John Glaser: Gesunder Menschenverstand. Es macht einfach Sinn, dass die Menschen ein Recht darauf haben, alle Details der Produkte zu kennen, die sie konsumieren. Allerdings ist es uns weiterhin gesetzlich untersagt, das Alter aller Bestandteile einer Mischung offenzulegen; „legal“ können wir nur das Alter der jüngsten Komponente offenlegen. Letztendlich möchte ich dazu beitragen, eine Änderung dieses Gesetzes oder zumindest seiner Auslegung durch die SWA herbeizuführen.
Whiskyexperts: In diesem Zusammenhang: Es gab viele kontroverse Diskussionen mit der Scotch Whisky Association bezüglich Ihrer Verwendung von Inner Staves als zusätzliche Option für die Fassreifung im Jahr 2005 mit dem Spice Tree, oder der Scotch Whisky Transparency Petition im Jahr 2016. Wurde alles in der Zwischenzeit geklärt oder gibt es noch Grenzen, die ausgelotet werden müssen?
John Glaser: Wichtig ist die Fähigkeit der schottischen Whiskyproduzenten, das Alter aller Komponenten einer Mischung mitzuteilen – das war das zentrale Thema, mit dem wir uns 2016 auseinandergesetzt haben. Es ist einfach gesunder Menschenverstand, dass Produzenten in der Lage sein sollten, diese Informationen mitzuteilen, weil die Verbraucher dies getan haben ein Recht auf Wissen.
Dies ist immer noch ein offenes Thema, und wie ich oben erwähnt habe, möchte ich, dass wir uns in Zukunft erneut damit befassen.
Whiskyexperts: Wo sind Ihrer Meinung nach Regeln notwendig und wo behindern sie Innovationen?
John Glaser: Ich glaube, dass intelligente Regeln dazu beitragen können, die Integrität von Produkten wie Scotch Whisky zu wahren. Ich glaube auch, dass die Regeln regelmäßig diskutiert und weiterentwickelt werden müssen, da sich die Welt um uns herum – Technologie, Praktiken, Verbraucherbedürfnisse – verändert.
Whiskyexperts: In einer Welt, in der es keine Regeln für Scotch Whisky gab, außer Ihrem eigenen Respekt davor – was wären Ihre nächsten Dinge, die Sie gerne ausprobieren würden?
John Glaser: Reifung in anderen Gefäßen als Eichenfässern – andere Hölzer, andere Materialien.
Whiskyexperts: Braucht es Ihrer Meinung nach Talent, um ein Blender zu sein? Oder können alle Fähigkeiten erworben werden?
John Glaser: Ich glaube, dass man lernen kann, ein guter Blender zu sein. Ich denke, ein sehr guter Blender zu werden erfordert nicht nur Fähigkeiten, sondern auch ein tiefes Verständnis der Produkte. Und eine ausgeprägte Intuition.
Whiskyexperts: Was würden Sie jemandem raten, der versucht, seine eigenen Blends herzustellen? Gibt es einige Grundregeln, die es zu beachten gilt?
John Glaser: Mein Rat ist, ständig weiterzuarbeiten. Je mehr Sie arbeiten, desto besser verstehen Sie, was gut, was nicht so gut und was wirklich überzeugend ist. Je mehr Sie arbeiten, desto mehr entwickelt sich Ihre Intuition.
Whiskyexperts: Sind alle Whiskys „blendbar“? Oder gibt es welche, die Sie niemals in einer Mischung verwenden würden?
John Glaser: Alles ist mischbar. Ob Sie etwas Gutes oder Überzeugendes schaffen können, ist eine andere Sache. Dies hängt von den Komponenten ab, die Sie mischen müssen.
Whiskyexperts: Welcher der älteren Blends aus der Vergangenheit hat Sie Ihrer Meinung nach am meisten beeindruckt?
John Glaser: Die sehr frühen Johnnie Walker Blue Labels aus dem Jahr 1989 (damals noch als „Johnnie Walker Oldest“ bezeichnet) und aus den frühen 1990er Jahre sind köstliche und komplexe Blends mit altmodischem Charakter.
Ich glaube, dass Hibiki in all seinen Variationen meisterhaft ist. Vor allem einige Abfüllungen aus den späten 1990er Jahren, die ich probierte, waren für mich einschneidende Erlebnisse.
Whiskyexperts: In zwei Jahren kann Compass Box seinen 25. Geburtstag feiern und wir rechnen mit einem gebührenden Fest. Worauf können wir uns freuen?
John Glaser: Ich denke bereits jetzt darüber nach und entwickle einige Ideen. Wer weiß. Vielleicht produzieren wir etwas mit Altersangabe! Dann sind wir berechtigt, das Alter aller Bestandteile der Mischung vollständig offenzulegen!