Whisky ist eine Leidenschaft, eine Entdeckungsreise. Keine andere Spirituose bietet aus so wenigen Grundbestandteilen eine derartige Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Und wenn man ununterbrochen nichts anderes tun würde als Abfüllungen zu verkosten (was ohnehin nicht ratsam wäre) – man käme der Vielfalt nicht hinterher.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 412. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich selbst auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche! Übrigens: Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, oder kommerzielle Links enthalten.
In lockerer Abfolge wollen wir Ihnen in der nächsten Zeit drei irische Destillerien vorstellen, die unser Leser Kurt Rottenfusser in den letzten Wochen besucht und dabei fotografiert hat. Den Bildern vorangestellt ist ein persönlich gehaltener Bericht über den Besuch, der die Hintergründe der Brennereien erklärt.
Beginnen wollen wir heute mit der Boann Distillery in Drogheda. Kurt war dort mit dem Head Distiller Alex Witt unterwegs:
Gastartikel
Autor: Kurt Rottenfusser
Besuch bei Boann (Drogheda) am 13. May 2026
Führer Alex Witt (Head Distiller)
Als es erbaut wurde, war das Gebäude ein Autohaus jetzt ist es die die Boann Distillery. Alex Witt (Head distiller) hat mir ausgiebig „seine distillery“ gezeigt.
Boann vertreibt bis heute ihren Whiskey unter zwei Marken. Whistler, welcher mehr oder weniger „Fremdwhiskey“ (z.B. Cooley, West Cork) enthält. Dieser bekommt bei Boann noch ein Finishing.
Im Moment werden drei eigene Single Malts (Madeira, PX und Marsala) unter eigenem Namen Boann vertrieben. Die Whiskeys werden in den drei italienischen Pot Stills (Wash Still 10.000l, Intermidiat Still 9.500l und die Spirit Still 6.000l) dreifach gebrannt. Die Kapazität der Anlage beläuft sich auf ca. 900.000 Liter reinen Alkohol. Z.Zt. wird ca. 600.000 Liter gebrannt.
Seit einiger Zeit wird nur noch in zwei anstatt wie früher in drei 7/24 Schichten gearbeitet. Im Moment hat die distillery drei warehouses, wobei zwei mit jeweils 6.000 Fässer voll und das dritte mit 3.000 zur Hälfte gefüllt. Das vierte warehouse ist im Moment im Bau.
Interessant ist auch dass die distillery ab nächsten Jahr, wenn das vierte warehouse fertig ist, auch Bier brauen will. Da die Besitzer noch ca. 3000 Apfelbäume besitzen wird außerhalb der Range (Whiskey und Gin) auch noch ein Apple Brandy gebrannt und verkauft.
Gordon & MacPhail geht mit seiner Speyside-Brennerei Benromach einen recht eigenständigen Weg, indem man den Stil der Sechziger in der Speyside wiederbelebt: eine leichte Torfigkeit, die sich nicht über, sondern hinter den Aromen befindet und diese in Augen vieler Whiskyfreunde klarer und deutlicher macht.
Drei Benromach-Abfüllungen hat Serge Valentin heute im Glas, und eine, die den Handelsnamen von Benormach, Glen Mosset, trägt. Offiziell ist es zwar kein Benromach, weil unabhängige Abfüller diesen Namen nicht verwenden dürfen, aber man liest Glen Mosset und denkt sich folgerichtig seinen Teil.
In unserer Tabelle der Verkostung haben wir uns nicht vertippt – alle Abfüllungen von heute bekommen 90 oder mehr Punkte:
Abfüllung
Punkte
Benromach 2003/2025 ‘Small Batch Edition #1’ (56%, OB, first fill bourbon and sherry)
90
Benromach 2002/2025 (55.6%, OB, for Wisedrink China, first fill bourbon barrel, cask #365, 150 bottles)
91
Benromach 48 yo 1976/2025 (43.8%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice Heritage Collection, first fill sherry hogshead)
91
Glen Mosset 11 yo 2014/2026 (55.9%, Le Gus’t, hogshead, cask #1018, 298 bottles)
War der März nach einem soliden ersten Quartal nur ein Schreckmoment am Sekundärmarkt für Whisky? Wir erinnern uns: im letzten Monat brach der Index um 4,7% ein – nun aber gab es wieder eine leichte Steigerung um 0,9% – und das bei sehr hohem Handelsvolumen. Der April war mit ca. 33.600 gehandelten Flaschen von 17.100 Abfüllungen der aktivste seit Beginn der Aufzeichnungen beiWhiskystats.com.
Wenn man sich die einzelnen Regionen ansieht, so ist Scotch uim 1,1% gestiegen, irischer Whiskey sogar um 2,2%. Einzig und allein japanischer Whisky konnte diesen positiven Trend nicht mitmachen. Nach einem erfolgreichen ersten Quartal fiel der Index ja bereits im April um 4,8%, und jetzt im Mai gab er weitere 5,1% nach. Um es in Relation zu setzen: Der Index für japanischen Whisky notiert immer noch über dem Tiefststand von November 2025, aber der positive Trend seitdem hat sich – zumindest vorerst – in Luft aufgelöst.
Im schottischen Whiskysegment hat man sich diesmal bei Whiskystats den Entwicklungen von Glen Grant genauer gewidmet. Abfüllungen von Glen Grant blieben ja lange trotz allgemeinem Marktrückgang stabil, allerdings gaben die Auktionserlöse dann ab dem zweiten Quartal mit dem Markt nach. An die 20 Prozent verlor der Index von März 2024 bis April 2026. Jetzt im Mai ging es wieder aufwärts – die 100 verschiedenen Abfüllungen, die von Glen Grant versteigert wurden, gewannen dabei 3,8% zum Vormonat.
Insgesamt – so schlussfolgert man nicht nur bei whiskystats – zeigt sich der Sekundärmarkt für Whisky in einer leicht positiven Seitwärtsbewegung, aber ein definitiver und klarer Aufwärtstrend ist dabei nicht zu erkennen. Die umsatzschwächeren Sommermonate werden diese Entwicklung wohl noch weiter prolongieren, mit Auf- und Abwärtsbewegungen. Wir bleben für Sie wie immer dran.
Vom Produzenten zum Kurator – so könnte man den Weg beschreiben, den die Waldviertler Whiskydestillerie Haider ab sofort beschreiten will. Die Produktion von New Make wird eingestellt, man wird sich in der neuen Phase auf die Pflege und Verwaltung des in den letzten 30 Jahren geschaffenen Fassbestandes konzentrieren.
Das Ganze begleitet man mit einer Reihe von Sonderabfüllungen, die zeigen sollen, welche Schätze man im Lager hat – die erste Sonderabfüllung ist der Dark Rye Malt J.H. Doublewood, der auch mit einem neuen Design und innovativen Label aufwartet.
Mehr zur Neuorientierung, die man seitens der Destillerie als „Chance in der Krise“ sieht, und zum neuen Dark Rye Malt J.H. Doublewood, können Sie hier nachstehend lesen:
Presseartikel
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30 Jahre Waldviertler Whisky – eine neue Phase beginnt NEUVORSTELLUNG Sonderabfüllung
Roggenreith, Waldviertel – Seit drei Jahrzehnten steht die Destillerie Haider im Waldviertel, als 1. Whiskydestillerie Österreichs, für Pioniergeist, handwerkliche Konsequenz und die Entwicklung einer eigenständigen österreichischen Whiskykultur. Was Mitte der 1990er Jahre mit einer mutigen Idee begann, hat sich zu einem festen Bestandteil der heimischen Genusslandschaft entwickelt. Jetzt sieht man die Krisen der letzten Zeit wieder als Chance um sich neu zu orientieren.
Heute beginnt für die Destillerie eine neue Phase.
Nach 30 Jahren intensiver Aufbauphase der Lagerhallen richtet sich der Fokus künftig auf den Schatz, der in den Fässern reift und über 3 Jahrzehntelang entstanden ist: Whiskys, die in den Lagerhäusern des Waldviertels gereift sind und die Handschrift ganzer Generation tragen.
„Guter Whisky braucht Zeit. Vieles von dem, was wir geschaffen haben, liegt nicht in der Vergangenheit – sondern in unseren Fässern“.
Familie Haider
Mit der Neuausrichtung des Familienbetriebes verändert man bewusst die eigene Rolle: von der aktiven Produktion hin zur sorgfältigen Begleitung und Verfügbarkeit eines gewachsenen Bestands. Die Destillerie und Familie Haider versteht sich in dieser Phase als Hüterin ihrer gereiften Whiskys – geprägt von Herkunft, Handwerk und Zeit.
Jasmin Haider
„1995 haben meine Eltern eine Krise als Chance genutzt, um neu zu beginnen. Die herausfordernden Zeiten in denen wir heute sind, geben mir die Möglichkeit die Zukunft heimischer Whiskykultur für mich neu zu denken und mit Kreativität in die kommenden Zeiten zu blicken“,
so Jasmin Haider.
Neuvorstellung: Sonderabfüllung mit individuellem Design
Den Auftakt bildet eine Reihe ausgewählter Abfüllungen aus den Lagerbeständen, die über das laufende Jahr hinweg zugänglich gemacht werden. Jede einzelne steht für einen Abschnitt der Entwicklung österreichischer Whiskykultur – und für die besondere Verbindung von Region, Rohstoff und Reifung.
Die Destillerie Haider bleibt damit das, was sie von Beginn an war: ein Ort, an dem Whisky nicht nur entsteht, sondern Geschichte erzählt.
Dark Rye Malt Doublewood
Die erste Abfüllung im Reigen der Neuvorstellungen ist ein DARK RYE MALT J.H., aus 100% dunkel geröstetem Roggenmalz, die auf besondere Weise gereift ist. Der Whisky wurde im Doublewood-Verfahren in zwei verschiedenen Fässern gereift. Zum einen für 5 Jahre in einem Virgin Oak-Fass, aus heimischer Eiche, und für 7 Jahre in einem gebrauchten Fass des Weingutes Christoph Bauer, der seinen Vintage (Portweinmethode) darin gelagert hatte.
Die doppelte Fassbelegung gibt dem Whisky eine kräftige Bernsteinfarbe. In der Nase begrüßen eine intensive Note nach Zwetschken und ein Hauch von Tabak. Lebkuchen, Schoko, Krokant und Schokofrüchte sowie gerösteten Mandeln runden den ersten Eindruck ab. Danach entfaltet sich eine fruchtige Frische nach Trauben, Zitrusnoten und dezenten Getreidearomen die schließlich der Süße von roten Beeren Platz macht und eine schöne Vanillenote preisgeben.
Im Mund umspielt der Whisky cremig die Zunge und zeigt seine beerig-fruchtige Seite bevor sich die Tabaknote weiter entfaltet und übergeht zu einer leicht pfeffrigen Würze mit Kaffee-Karamellaromen.
Im Abgang ist er lang anhaltend und kräftig. Wieder der Tabak sehr präsent und eine runde Süße nach dunkler Schokolade und Nuss-Nougat mit einem pfeffrigen Nachklang.
Sehen was man probiert – Neues Design mit besonderer Innovation
Auffällig ist an der neuen Abfüllung nicht nur der außergewöhnliche Geschmack, sondern auch das besondere Labeldesign, das die Grafik mit der Aromatik des Whiskys verbindet. In dem ausdrucksstarken Gesicht einer Frau und dessen farbenreiche Konturen, werden die Tastingnotes des Whiskys visuell interpretiert. Dunkle, warme Farbtöne stehen für die kräftigen Röstaromen des 100 % Roggenmalzes, während florale Elemente wie Vanilleblüten sowie Beeren- und Fruchtdetails die Einflüsse des Doublewood-Finishs symbolisieren.
Das moderne, fast surreal wirkende Artwork macht die komplexe Geschmackswelt des Whiskys bereits auf den ersten Blick erlebbar und verleiht der Abfüllung einen unverwechselbaren, innovativen Charakter.
Über die Destillerie Haider
Die Destillerie Haider in Roggenreith im Waldviertel gilt als erste Whiskydestillerie Österreichs (seit 1995). Seit ihrer Gründung hat sie maßgeblich zur Entwicklung einer eigenständigen österreichischen Whiskykultur beigetragen. Im Zentrum stehen handwerkliche Herstellung, regionale Rohstoffe und die Geduld der Reifung.
In einer Pressemitteilung hat gestern Brown-Forman das Ergebnis des Finanzjahres 2026, das mit 30. April zu Ende ging, veröffentlicht – und es zeigt neben einigen – im Umfeld nicht unerwarteten – negativen Zahlen des Gesamtkonzerns vor allem in der Whiskysparte recht ermutigende Tendenzen (wobei sich die Aussendung vor allem mit amerikanischem Whiskey wie Jack Daniel’s und Woodford Reserve beschäftigt, die schottischen Destillerien von Brown-Forman kommen allenfalls als Fußnote vor):
Das Geschäftsjahr verlief für Brown-Forman weitgehend stabil, übertraf intern gesteckte Erwartungen am Jahresende. Allerdings war es auch von Marktvolatilität und hohen Wertminderungen geprägt. Der Nettoumsatz sank leicht um1 % auf 3,9 Milliarden US-Dollar. Auf organischer Basis blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Das Betriebsergebnis ging um 10% auf 1 Milliarde Dollar zurück. „Freies“ Geld hat man dennoch sehr viel: Der operative Cashflow stieg deutlich um 402 Millionen auf 1,0 Milliarde US-Dollar. Der freie Cashflow kletterte um 462 Millionen auf 893 Millionen US-Dollar.
Im vierten Quartal stieg der Nettoumsatz um 2 % auf 912 Millionen US-Dollar (+2 % organisch). Das Betriebsergebnis brach im Quartal um 53 % auf 96 Millionen US-Dollar ein (blieb organisch aber flach).
Das Whisky-Portfolio bleibt trotz aller Widrigkeiten die tragende Säule des Unternehmens. Whiskey zeigte im Geschäftsjahr 2026 ein bemerkenswertes Wachstum und konnte damit Rückgänge in anderen Kategorien (wie Tequila, wo der Umsatz um 4 % sank) halbwegs ausgleichen: Der Nettoumsatz mit Whisky-Produkten stieg insgesamt um 3 % (+1 % organisch). Das ist unter anderem der Produktneuheit Jack Daniel’s Tennessee Blackberry und Woodford Reserve zu danken, letztere erzielte in den USA ein deutliches Wachstum. Aber auch Wechselkurseffekte haben zum Plus beigetragen.
Die Stammmarke, Jack Daniel’s Tennessee Whiskey, entwickelte sich aber negativ – vor allem un den USA ging der Absatz zurück. Auch das RDT-Segment schwächelte, vor allem, so die Presseaussendung, wegen Lieferengpässen in kanadischen Provinzen.
Deutliches Plus für Brown-Forman gab es in den Emerging Markets mit einer Umsatzsteigerung von 14%. Die am stärksten wachsenden Länder waren dabei die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emiraten und Brasilien. Auch der Travel Retail zeigte ein Umsatzplus von 6%.
Für das Finanzjahr 2027 stellt man sich weiterhin auf ein schwieriges Marktumfeld ein. Man rechnet mit einen unveränderten organischen Nettoumsatz und ein rückläufiges Betriebsergebnis (-3% bis -5%). Mit Innovationen und Restrukturierungsmaßnahmen will man hier aber aktiv entgegenwirken.
Mit SiSa Essential Drams hat sich Simple Sample ein neues und ausgesprochen attraktives Format einfallen lassen: Es geht um Whiskys, die man als Whiskyfreund auf jeden Fall im Glas gehabt haben soll – und wenn man sie schon im Glas hatte, sehr gerne wieder verkosten möchte.
In SiSa Essential Drams #1 sind es insgesamt sechs Abfüllungen der gehobenen Kategorie – eine davon ist ein Dram, das erst im Rahmen der Verkostung enthüllt werden wird. Das Live-Tasting findet am 27. Juli statt – schon jetzt kann man sich sein Set von 6x2cl sichern.
Welche Abfüllungen am Programm stehen und das Link zur Bestellmöglichkeit können Sie unten nachlesen:
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SiSa Essential Drams #1: Klassiker und Legenden, die man mal im Glas gehabt haben sollte
Simple Sample startet ein neues dauerhaftes Live-Tasting-Format – mit GlenDronach Parliament 21, Laphroaig 21, Springbank 18, Kavalan Solist Port, Gordon & MacPhail Benriach #121 und einem geheimen Oldschool-Dram.
Mit SiSa Essential Drams startet Simple Sample ein neues, dauerhaftes Live-Tasting-Format. Der Gedanke dahinter ist bewusst einfach gehalten: keine komplizierte Battle-Mechanik, kein großes Rätselkonzept und kein künstlich aufgeladenes Thema. Stattdessen stehen Whiskys im Mittelpunkt, die man als Whiskyfan irgendwann einmal im Glas gehabt haben möchte.
Es geht um Klassiker, Legenden, prägende Namen, besondere Flaschen und Drams, über die man spricht. Mal kann das ein großer Sherry-Klassiker sein, mal ein gereifter Islay, mal ein Campbeltown-Name mit Kultstatus, mal ein World Whisky, der zeigt, wie breit die Whiskywelt inzwischen geworden ist. Genau diese Art von Abenden soll SiSa Essential Drams künftig immer wieder liefern: konzentriert, hochwertig, genussorientiert und ohne unnötiges Format-Blabla.
Die erste Ausgabe setzt die Messlatte direkt hoch. Im Set enthalten sind sechs Samples à 2 cl: GlenDronach Parliament 21, Laphroaig 21, Springbank 18, Kavalan Solist Port Cask, Gordon & MacPhail Benriach 2005/2023 #121 und ein geheimer Oldschool-Dram, der erst im Live-Tasting aufgelöst wird.
Das neue Format: Essential Drams
Viele Tasting-Formate leben von einer klaren Mechanik: blind verkosten, gegeneinander antreten lassen, ein Thema möglichst scharf abgrenzen. SiSa Essential Drams geht bewusst einen anderen Weg. Hier steht nicht die Spielregel im Vordergrund, sondern das Glas.
Das Format soll immer dann auftauchen, wenn ein Line-up zusammenkommt, bei dem man sagen kann: Diese Drams erzählen etwas. Über Whiskygeschichte, über Stilrichtungen, über Fassreifung, über Namen, die seit Jahren in Gesprächen auftauchen, und über diese kleinen Momente, wegen denen viele Menschen überhaupt angefangen haben, sich tiefer mit Whisky zu beschäftigen.
Ausgabe #1 ist daher kein klassisches „Best of“ und kein Ranking. Es ist eine kuratierte Auswahl aus sechs sehr unterschiedlichen Whisky-Momenten: Sherry-Ikone, reifer Islay, Campbeltown-Klassiker, World-Whisky-Fasskraft, unabhängige Speyside-Fassstärke und ein Oldschool-Abschluss mit Geheimnisfaktor.
GlenDronach Parliament 21 – 48 %
Der GlenDronach Parliament 21 steht für viele Whiskyfans sinnbildlich für das, was GlenDronach lange so besonders gemacht hat: satte Sherryreifung, dunkle Frucht, Tiefe und dieser klassische Highland-Charakter, der nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen.
Für das erste Essential-Drams-Set wurde bewusst der Parliament im alten Design gewählt. Nicht nur, weil er optisch einen starken Nostalgie-Faktor besitzt, sondern weil genau diese Abfüllung für viele Menschen der GlenDronach-Moment schlechthin war. Gereift in Oloroso- und Pedro-Ximénez-Sherryfässern, mit 21 Jahren Alter und 48 % vol., bringt er genau diese Mischung aus Reife, dunkler Süße und erwachsener Sherry-Wucht mit, die ihn zu einem echten Ankerdram des Abends macht.
Laphroaig 21 – 48,4 %
Laphroaig ist einer dieser Namen, die man nicht neutral im Raum stehen lassen kann. Der Stil polarisiert, prägt und bleibt hängen: Torfrauch, maritime Noten, medizinische Anklänge und ein unverwechselbares Islay-Profil. Beim 21-jährigen Laphroaig zeigt sich diese Brennerei allerdings von einer besonders gereiften Seite.
Der Dram bringt nicht nur Rauch, sondern Tiefe, Ruhe und Reife ins Glas. Mit 48,4 % vol. und seiner Verbindung zu den Friends of Laphroaig ist diese Abfüllung ein sehr schöner Gegenpol zu jüngeren, direkteren Islay-Whiskys. Er zeigt, wie Laphroaig wirken kann, wenn der typische Brennereicharakter über viele Jahre runder, gelassener und komplexer wird.
Springbank 18 – 46 %
Springbank 18 braucht kaum Erklärung. Campbeltown, Handwerk, Eigenständigkeit und ein Status, der in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich gewachsen ist. Springbank ist für viele Whiskyfans nicht einfach eine Brennerei, sondern fast eine eigene kleine Whiskywelt.
Der 18-jährige Springbank verbindet Reife mit dem typischen Charakter der Brennerei: malzig, leicht maritim, eigenständig, mit Struktur und Tiefe. Durch die Kombination aus Bourbon-, Sherry- und Rumfässern entsteht kein glattgebügelter Dram, sondern ein Whisky mit Persönlichkeit. Genau deshalb passt er perfekt in ein Essential-Drams-Line-up: Das ist kein Effektwhisky, sondern ein moderner Klassiker mit Substanz.
Kavalan Solist Port Cask – 54 %
Kavalan steht wie kaum ein anderer Name dafür, dass großer Whisky längst nicht mehr nur aus Schottland kommen muss. Die taiwanische Brennerei hat mit ihren Solist-Abfüllungen früh gezeigt, wie intensiv, druckvoll und eigenständig World Whisky auftreten kann.
Der Kavalan Solist Port Cask bringt mit 54 % vol. genau diese Kraft ins Set: dunkle Frucht, Portweinfass-Prägung, Dichte und Intensität. Er ist nicht kühlgefiltert und kommt ohne Farbstoff aus. Im Kontext dieses Tastings übernimmt er eine wichtige Rolle: Er zeigt, dass „Essential Dram“ nicht automatisch „klassischer Schotte“ heißen muss. Manchmal ist ein Whisky gerade deshalb wichtig, weil er die Perspektive erweitert.
Gordon & MacPhail Benriach 2005/2023 #121 – 58,4 %
Mit dem Benriach 2005/2023 #121 kommt ein unabhängiger Abfüller ins Set, und zwar Gordon & MacPhail – einer der traditionsreichsten Namen der schottischen Whiskywelt. Die Abfüllung stammt aus der Connoisseurs-Choice-Reihe und wurde mit kräftigen 58,4 % vol. abgefüllt.
Der Whisky ist 17 Jahre alt, stammt aus einem Refill American Hogshead und bringt damit eine andere Facette in das Line-up. Hier geht es weniger um offensichtliche Sherry-Schwere oder großen Markennimbus, sondern um Single-Cask-Charakter, Fassstärke, Speyside-Struktur und die Handschrift eines unabhängigen Abfüllers. Genau solche Drams machen ein Essential-Set spannend, weil sie neben den großen Namen auch zeigen, wie viel Charakter in sorgfältig ausgewählten Einzelfässern stecken kann.
Oldschool Dram – geheim
Der sechste Dram bleibt bewusst geheim. Nicht, weil das gesamte Tasting ein Blindformat wäre, sondern weil ein kleiner Oldschool-Moment zum Schluss genau den richtigen Spannungsbogen setzt.
Der Oldschool Dram soll im Live-Tasting aufgelöst werden und steht für den Teil des Formats, der nicht komplett vorab zerlegt werden muss. Manche Whiskys funktionieren am besten, wenn sie erst im Glas sprechen dürfen. Genau deshalb bleibt dieser Dram bis zum Abend unter Verschluss: ein kleiner Blick zurück, ein bisschen Nostalgie, ein wenig Überraschung und ein Abschluss, der den Namen Essential Drams abrundet.
Die wichtigsten Eckdaten
Neues dauerhaftes Live-Tasting-Format von Simple Sample
Ausgabe #1 mit sechs ausgewählten Essential Drams
Set-Inhalt: 6 x 2 cl
Live-Tasting: 29.07.2026
Voraussichtlich lieferfähig ab 15.07.2026
Setpreis: 49,90 €
Einzelwert nach normaler Kalkulation: 74,90 €
Flaschenwert insgesamt: ca. 1.100 €
Der Oldschool Dram bleibt bis zum Tasting geheim
Das Live-Tasting findet wie gewohnt online statt. Wer am Termin selbst nicht live dabei sein kann, kann den Abend später über die Aufzeichnung nachholen.
Ein kompakter Abend für große Whisky-Momente
SiSa Essential Drams #1 ist kein Tasting, das sich über eine komplizierte Idee erklären muss. Die Abfüllungen selbst tragen den Abend. GlenDronach Parliament 21, Laphroaig 21, Springbank 18, Kavalan Solist Port Cask, Gordon & MacPhail Benriach #121 und ein geheimer Oldschool Dram bilden zusammen ein Set, das viele Stilrichtungen berührt, ohne beliebig zu wirken.
Es geht um diese Whiskys, bei denen man irgendwann sagen möchte: Ja, den hatte ich im Glas.
Die neue Abfüllung aus der Destillerie Ardnamurchan (sie gehört dem unabhängigen Abfüller Adelphi) ist ab sofort in Deutschland erhältlich: Der Ardnamurchan AD/Tokaji Cask wurde aus ungetorftem Spirit erzeugt, der zunächst in 28 Bourbon-Fässern reifte und dann ein Finish in ungarischen Süßweinfässern erhielt. Das ergab, wie man untenstehend nachlesen kann, sehr interessante Tasting Notes.
Die auf 8.736 Flaschen limitierte Sonderabfüllung ist mit 52% vol. abgefüllt und hat einen unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 64,95 EUR. Mehr Infos und das Datenblatt des Whiskys finden Sie hier:
Die Ardnamurchan Distillery bringt mit Stolz ihr erstes AD/Tokaji Cask Release auf den Markt. Dieser außergewöhnliche Highland Single Malt wurde aus 100% ungetorfter Spirituose hergestellt und in einer Kombination aus 28 Bourbonfässern, die nachgereift in ungarischen Tokaji-Weinfässern lagerten, sowie zwei vollständig gereiften Bourbonfässern veredelt.
Das Ergebnis ist ein komplexer, floraler und fruchtbetonter Whisky mit 52% vol., unfiltriert und in naturbelassener Farbe. Die Aromen reichen von frischer Birne, grünen Äpfeln und Bambus bis hin zu gesalzenem Popcorn, weißen Pfeffer- und Mace-Noten, kandiertem Ingwer und Rosenblättern. Das Finish ist ausgewogen, salzig und würzig. Damit vereint dieser Single Malt Whisky schottische Destillationskunst mit der süßen Eleganz ungarischer Dessertweine.
Mit einer limitierten Auflage von nur 8.736 Flaschen steht dieses Release für ein intensives Geschmackserlebnis, das Kenner und Genießer gleichermaßen begeistert.
Knapp eine Woche vor dem Start des THY Whisky Festivals im Norden Dänemarks wurde nun die vierte Festivalafüllung vorgestellt: Der Gedulgt X THY ist das Produkt einer Zusammenarbeit zwischen der Farm Distillery und der Gedulgt Bar, die in Aarhus und Aalborg beheimatet ist. Der Name bedeutet „Versteck“ oder „Geheim“, sie ist also eine nicht einsehbare Speakeasy-Bar. Interessanterweise hat man das Etikett genau nach diesem Prinzip gestaltet – gewisse Details werden erst aus der Nähe erkenn- und sichtbar.
Zum Whisky selbst: Es ist ein über Buchenrauch „getorfter“ Single Malt aus dem dritten Produktionslauf der neuen Brennanlage aus dem Jahr 2019. Er lagerte fast sieben Jahre lang in einem Oloroso Sherryfass und reifte damit in gleicher Weise wie der Thy Whisky No. 9, der als bester Whisky Europas ausgezeichnet wurde. Der Gedulgt X THY aus dem Fass Nr. 290 ist allerdings noch etwas älter. Abgefüllt wurde er mit 57,8% vol. Alkoholstärke in Halbliterflaschen.
Für ihn gilt wie für die drei zuvor präsentierten Abfüllungen: Er ist nur am Festival erhältlich. Und so sieht er aus:
We are incredibly pleased to announce our own brand single malt whisky ‘GOLDEN BROWN’ which we’ll be launching exclusively this weekend – We’ll even have on sale on site for those of you attending one of our Kelvingrove bandstand shows in Glasgow this weekend. We’ve specially selected this whisky distilled at the famous Craigellachie distillery in Speyside to create this beauty, it’s been matured in sherry casks for 14 years and is a complex and outstanding spirit which we’re proud to put our name to! It’s a limited run and there’s only 835 bottles available in total so be quick if you want a dram with us!
So kündigt die britische Rockband The Stranglers ihren eigenen Whisky an, der in Kooperation mit Caskade Drinks entstand und – natürlich – nach der 1982 erschienenen Hitsingle „Golden Brown“ benannt ist.
Der Whisky stammt aus der Craigellachie Distillery in der Speyside, ist 14 Jahre alt und wurde mit 46% vol. Trinkstärke abgefüllt. Die Tasting Notes versprechen in der Nase Noten von Kaffee, Mandeln und Rosinen, am Gaumen gebranntes Karamell, getrocknete Orangenschale und Ingwer sowie einen anhaltenden, langen Abgang.
Den The Stranglers – Golden Brown können Sie auf der Webseite von Caskade Drinks um 100,95 Euro (zusätzlich Versand) erwerben. Der Versand erfolgt ab der kommenden Woche.
Bislang haben wir über Whiskey House of Kentucky, einen Lohnproduzenten von Bourbon für andere Unternehmen, nur Meldungen über Ausbau und Wachstum gebracht – nun aber fordert die andauernde Bourbon-Krise auch dort ihren Tribut: Am Standort Elizabethtown, wo man den Bourbon produziert, hat man jetzt 30% der Angestellten und Arbeiter entlassen müssen, insgesamt 22 Personen.
Das liegt vor allem daran, dass die Brennerei zur Zeit wegen der gesunkenen Nachfrage nur mit 60% der normalen Kapazität läuft. Ofizielle des Unternehmens sprechen davon, dass man sich mit dieser Maßnahme in eine Position bringen will, um für zuküftiges Wachstum bestens aufgestellt zu sein. Auch betont man, dass man in diesem Fall natürlich wieder Mitarbeiter einstellen werde.
“As an industry, we are navigating a cyclical slowdown, and our responsibility is to make thoughtful decisions that protect the long-term health of our company, our customers, and our employees. We were among the last contract manufacturers to make workforce adjustments, and we fully expect to be among the first to bring employees back as demand returns.“
David Mandell, CEO Whiskey House
Den gekündigten Arbeitern und Angestellten bietet man Abfindungspakete sowie die Fortführung der Sozialleistungen und Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche an.
Eine Region, die in naher Zukuft noch viel deutlicher in den Fokus für Whiskyfreunde treten wird, ist der Ferne Osten, unter anderem mit China und Korea. Serge Valentin hat heute an diesem Feiertag (zumindest für einen Teil Deutschlands und Österreich) sechs Whisky von dort verkostet – darunter auch einen aus Tibet und einen aus Vietnam. Alle sechs Whiskys sind zumindest mit gut bis sehr gut bewertet, der aus Korea erreicht dabei sogar 90 Punkte.
Die Whiskywelt wird immer vielfältiger – den Genießern kann das nur recht sein. Hier die Tabelle zur Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Tsingtao ‘Year of the Loong’ (40%, OB, China, single malt, bourbon & Mongolian oak, 2024)
80
Sadhana 2006/2019 (43%, OB, Tibet, single malt)
80
Vê Dê Di ‘Distiller’s Choice’ (43%, OB, Viet Nam, single malt, sherry, bourbon & new American oak)
83
The Chuan ‘Small Batch NO. D15’ (46.8%, OB, Pure Malt, China, finished in PX, 2025)
Die amerikanische Whiskyindustrie hat einige lebende Legenden – und Master Distiller Eddie Russell gehört sicher zu ihnen. Seit 45 Jahren ist er bei Wild Turkey tätig, zunächst als Ferialpraktikant, jetzt als Master Distiller.
Zu seinen Ehren wird es für das Frühlingsbottling 2026 des Russell’s Reserve 13 Year Old Bourbon ein spezielles Etikett für die Flasche geben – und eine filmische Dokumentation über seinen Weg bei Wild Turkey. Er heißt „His Own Way: The Story of Eddie Russell“ und wird am 23. Juni in Kinos in den USA gezeigt.
Der Russell’s Reserve 13 Year Old Bourbon wird um 200 Dollar im Shop der Brennerei und bei ausgesuchten Händlern in den USA verkauft. Nach Europa wird er – so wie schon die Vorjahresausgabe – wohl nur über Eigenimport kommen.
Hier die Presseaussendung, die uns dazu erreicht hat:
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RUSSELL’S RESERVE® HONORS EDDIE RUSSELL’S 45-YEAR LEGACY WITH A CINEMATIC TRIBUTE AND THE SPRING 2026 RETURN OF THE 13 YEAR OLD
Marking the occasion, Russell’s Reserve introduces „His Own Way: The Story of Eddie Russell“, an original short-form documentary honoring Eddie Russell’s 45-year legacy paired with a commemorative label for the 13 Year Old Spring 2026 Limited Release.
LAWRENCEBURG, Ky., June 3, 2026 /PRNewswire/ — Russell’s Reserve, the award-winning bourbon producer, raises a glass to Master Distiller Eddie Russell, who celebrates his 45th anniversary with Wild Turkey Distilling Co. this year. Eddie’s journey began in 1981 with what was meant to be a summer job at the distillery—one that quickly became a lifelong calling. More than four decades later, his work continues as a Hall of Fame Master Distiller and an enduring force in shaping modern bourbon. To mark the milestone, Russell’s Reserve is honoring Eddie with a multi-part tribute, including the Spring 2026 release of Russell’s Reserve 13 Year Old Bourbon alongside an original documentary about Eddie himself.
Over the course of his career, Eddie has mastered nearly every aspect of bourbon-making, taking on roles across the distillery and absorbing the traditions, techniques, and uncompromising standards that define Wild Turkey. That foundation led to the creation of Russell’s Reserve, first introduced by Eddie to honor his father, Jimmy Russell’s, 45th anniversary at Wild Turkey, and now serves as the inspiration for „His Own Way: The Story of Eddie Russell“, the documentary that traces Eddie’s journey from his earliest days at the distillery to his lasting influence today. Offering an intimate portrait, the film goes beyond craftsmanship to capture the values, relationships and quiet leadership that define Eddie’s legacy.
Russell’s Reserve
„Russell’s Reserve has always been deeply personal to me. It started as a way to honor my dad and everything he taught me. Now, the opportunity to celebrate my own 45 years with a new release of the 13 Year Old – a bourbon that really showcases how I approach the craft – and to see my story shared through this film, is incredibly special.“
Master Distiller Eddie Russell
The Spring 2026 release of Russell’s Reserve 13 Year Old Bourbon will feature a commemorative label, offering a nod to Eddie’s 45 years of whiskey-making mastery. Continuing the tradition of honoring the truest expression of the barrel, an approach central to Eddie’s philosophy of bourbon-making, this year’s batch showcases his unique ability to hand-select and develop deep, complex flavors through maturation. Bottled at a unique barrel proof of 60.6% (121.2 proof) and shaped by the nuances of this production season, this release delivers a rich, full-bodied profile, including special selections by Eddie, crafted to be savored, shared, and celebrated.
Russell’s Reserve
„My dad has given his entire life to this craft, and to see him reach 45 years is so special. While we were filming, Dad actually pulled an 18 year old barrel and we tasted it together – of course, it was exceptional. That barrel ended up in this year’s 13 Year Old release. It was just one of those moments that felt so true to who Dad is and what he does best. To have that captured on camera, and that barrel in this year’s release, makes it all even more meaningful.“
Associate Master Blender and son of Eddie, Bruce Russell
With signature notes of vanilla and brown sugar, the 2026 release introduces layered flavors of cherry and citrus. The result is a complex and balanced bourbon that reflects both heritage and innovation.
Proof: 121.2 proof; 60.6% ABV
Aroma: Notes of vanilla and oak transition to brown sugar and coffee with a distinct orange peel note.
Taste: Bright fruit notes of cherry and citrus followed by spice notes of nutmeg and allspice with sweet notes of cola.
Finish: Medium-long finish with caramel, toffee, and hints of oak tannin.
Beginning this month, the highly allocated Russell’s Reserve 13 Year Old will be available in limited quantities online, at the distillery Visitor’s Center and at select retailers for $200 SRP per 750 ML bottle. For news of how to purchase, sign up for the Russell’s Reserve newsletter at RussellsReserve.com.
Eine interessante Kombination zweier (auch geschmacklicher) Welten ist der neue Togouchi Rum Cask Finish aus der japanischen Sakurao Destillerie, der nun über den Importeur Rising Brands nach Deutschland kommt. In ihm vereinen sich, so der Importeur in der Presseaussendung, japanische Exaktheit mit der Exotik der Karibik.
Der Togouchi Rum Cask Finish trägt einen UVP von € 49,90 und ist ab sofort im Handel zu finden. Die Tasting Notes und weiterer Infos, auch über die Brennerei, finden Sie nachstehend:
Presseartikel
Für den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich
Togouchi präsentiert neue limitierte Edition: Rum Cask Finish verbindet japanische Präzision mit karibischer Exotik
Nürnberg / Hiroshima, Juni 2026 – Mit dem Togouchi Rum Cask Finish präsentiert die japanische Sakurao Destillerie eine neue Limited Edition, die das traditionsreiche japanische Whiskyhandwerk mit der aromatischen Vielfalt jamaikanischer Rumfässer verbindet.
Der Blended Japanese Whisky wird vollständig in Japan destilliert, gereift und geblendet. Die Basis bildet ein Blend aus Getreidewhisky und 15 % Malt Whisky auf Gerstenbasis, der zunächst zwei Jahre in Ex Bourbonfässern (First & Second Fill) reift. Anschließend folgt ein 18 monatiges Finish in ehemaligen jamaikanischen Rumfässern, das dem Whisky seine exotische und genussvolle Aromatik verleiht. Abgefüllt wird der Togouchi Rum Cask Finish mit 43 % Vol., eine Neuheit innerhalb der Togouchi Blended Range.
Bereits in der Nase zeigt sich der Togouchi Rum Cask Finish ausgesprochen genussvoll mit Noten von cremiger Vanille. Am Gaumen überzeugt er durch eine runde und cremige Textur mit Aromen von Vanille, Windbeutel und reifer Banane. Das Finish ist sanft ausklingend, harmonisch und elegant, mit dezenten Holznoten und einem Hauch tropischer Süße.
Limitierte Edition mit klarer Handschrift
Der Togouchi Rum Cask Finish reiht sich in die Reihe innovativer Fassveredelungen der Marke ein und unterstreicht den Anspruch von Togouchi, traditionelle japanische Brennkunst mit kreativen Reifekonzepten zu verbinden. Während die Fass Finishes Togouchi Sake Cask und Togouchi Beer Cask zum Standardsortiment zählen, erscheint das Rum Cask Finish als limitierte Edition. Die Abfüllung erfolgt in der klassischen 0,7 Liter Flasche und richtet sich gleichermaßen an anspruchsvolle Genießer*innen wie an Liebhaber*innen besonderer Cask Finishes.
Tasting Notes:
Nase: Genussvolle und süß geprägte Aromatik, cremige Vanille
Gaumen: Runde und cremige Textur, Vanille, Windbeutel, reife Banane
Die Sakurao Distillery, gegründet 2018, zählt zu den traditionsreichsten Herstellern alkoholischer Spezialitäten in Japan. Neben Whisky blickt das Unternehmen auf eine über hundertjährige Erfahrung in der Herstellung von Sake und Shochu zurück. Diese Expertise prägt auch die Togouchi Whiskys, die für ihre subtile Eleganz, Ausgewogenheit und ihren klaren japanischen Stil bekannt sind.
Ein besonderes Merkmal der Togouchi Whiskys ist die Reifung in einem ehemaligen Eisenbahntunnel in den Bergen der Präfektur Hiroshima. Die konstanten Bedingungen mit gleichbleibender Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit sorgen für eine langsame, ausgewogene Reifung und unterstreichen den eleganten Charakter des Whiskys.
Über Rising Brands
Die Rising Brands GmbH ist ein dynamischer Generalimporteur für internationale Spirituosenmarken auf dem deutschen Markt. Als Tochterunternehmen der GES e.G. in Nürnberg profitiert Rising Brands von einem starken Netzwerk aus über 800 Fachhandelspartnern, die eine umfassende Marktabdeckung gewährleisten. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit führenden Fachhändlern und Getränkegroßhändlern, um hochwertige Marken erfolgreich im Handel zu platzieren. Unterstützt wird der Vertrieb durch das Bremer Spirituosen Contor, das als zuverlässiger Logistikpartner fungiert.