Ein paar interessante Label sind in die us-amerikanische TTB-Datenbank eingetragen worden, darunter zwei Sondereditionen aus Destillerien von Diageo, Caol Ila und Talisker, eine neue Abfüllung aus Torabhaig und ein 60 Jahre alter Carsbridge Single GRain von The Last Drop.
Fangen wir mit den beiden Diageo-Abfüllungen an: Der Caol Ila 1983 und der Talisker 1992 sind Bottlings in der neuen Rare Series, beide recht limitiert (318 und 331 Flaschen) und recht kräftig für das jeweilige Alter, wie man auf den Etiketten für den Caol Ila und den Talisker sehen kann:
Und dann haben wir für Sie eine neue Serie von Abfüllungen der Destillerie Torabhaig auf Skye. Der Torabhaig The Distiller’s Series Iona’s First Edition ist Iona Macphie gewidmet, die seit 2017 im Team ist und zuvor bei Talisker als Tourguide gearbeitet hat. Von ihr stammt auch das Artwork für die Flasche – ein abstraktes Gemälde. Der mit 60,2 vol. Alkoholstärke abgefüllte ungetorfte Whisky stammt aus First Fill Bourbon Casks und Refill Sherry Casks und wurde mit 10% Chocolate Malt erzeugt. Hier die Etiketten:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Whisky ist eine Leidenschaft, eine Entdeckungsreise. Keine andere Spirituose bietet aus so wenigen Grundbestandteilen eine derartige Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Und wenn man ununterbrochen nichts anderes tun würde als Abfüllungen zu verkosten (was ohnehin nicht ratsam wäre) – man käme der Vielfalt nicht hinterher.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 402. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich selbst auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche! Übrigens: Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.
„Früher war alles besser, auch die Vergangenheit“ – dieser Karl Valentin zugeschriebene Spruch zieht den menschlichen Hang zur Nostalgie ins Absurde. Ob das Alte dem Neuen tatsächlich überlegen ist, lässt sich am 29. April beim Whisky Battle #13 von Simple Sample live empirisch überprüfen. Sechs Samples aus der Vergangenheit und Gegewart treten dabei gegeneinander an – und Sie können ihren Gaumen entscheiden lassen.
Hier die Infos dazu und die Verlinkung, unter der Sie Ihr Sampleset für das Live-Tasting oder auch für später zum Nachschauen bestellen können:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Whisky Battle #13 – Old School vs. New School
Krasse Raritäten vs. aktuell ähnliche Abfüllungen
Liebe Tasting – Fans
Es ist wieder Battle Zeit!
Heute stellen wir uns wieder die allseits beliebte Frage: War früher wirklich alles besser?
Dazu haben wir drei sehr krasse Raritäten herausgesucht die gegen die aktuellen ähnlichen Vertreter antreten. – Möge der Bessere gewinnen!
Solch „alte“ Abfüllungen sind keinesfalls alltäglich und wir versprechen uns extrem viel davon, gerade wenn man mal ein wenig in der Base stöbert und Notes/Bewertungen dazu liest.
Können die Old School Bottlings wirklich soweit davon ziehen, sind sie wirklich soooo viel besser wie immer gesagt wird, oder sind die Aktuellen gar nicht so schlecht?
Runde 1
In der ersten Runde treffen zwei Generationen aus der Destillerie Glengoyne aufeinander. Auf der einen Seite der Glengoyne 17 Year Old aus den 1980er Jahren – eine alte Abfüllung, die oft für ihre tiefen Sherry-Aromen bekannt ist. Noten von Rosinen, dunklem Karamell, reifen Äpfeln und etwas Leder steigen in die Nase. Am Gaumen vollmundig und rund, mit viel Trockenfrucht, Toffee und einer würzigen Eichenstruktur, die typisch für ältere Sherryfassreifungen ist.
Auf der anderen Seite steht der Glengoyne 18 Year Old in der neuen Ausstattung von 2025. Ebenfalls stark vom Sherryfass geprägt, jedoch meist etwas eleganter und moderner abgestimmt. Süße Trockenfrüchte, Honig, Vanille und Orangenschale treffen hier auf eine feine Würze und seidige Eiche.
Steckt in der alten 17-jährigen Abfüllung noch ein ganz besonderer Charakter vergangener Zeiten – oder zeigt die neue 18-jährige Version, wie gut Glengoyne heute sein kann?
Ein Vergleich, der definitiv Spannung verspricht.
Runde 2
In Runde zwei geht es zur Insel Islay – allerdings ohne Rauch. Zwei klassische Abfüllungen aus der Brennerei Bruichladdich treten gegeneinander an.
Der Bruichladdich 15 Year Old ist ein typischer Vertreter des eleganten Hausstils: maritim, frisch und gleichzeitig komplex. In der Nase finden sich Vanille, Zitrusfrüchte, etwas Malz und eine leichte salzige Brise. Am Gaumen cremig mit Noten von Honig, reifen Birnen, etwas Eiche und einem Hauch Gewürz. Der Abgang bleibt angenehm weich und leicht mineralisch.
Der Bruichladdich 16 Year Old geht oft noch einen Schritt weiter in Richtung Tiefe. Mehr Reife bringt zusätzliche Noten von Karamell, reifen Früchten, Malzsüße und feiner Würze. Die Textur wirkt meist etwas dichter, während die maritime Frische der Brennerei trotzdem erhalten bleibt.
Welche Abfüllung zeigt hier den schöneren Balanceakt zwischen Frische und Reife?
Ein spannendes Duell zweier unterschätzter Klassiker.
Runde 3
Zum Abschluss wird es rauchig – und zwar richtig. Zwei Versionen des legendären Zehnjährigen aus der Destillerie Ardbeg stehen sich gegenüber.
Der Ardbeg Guaranteed 10 Year Old ist eine ältere Abfüllung, die oft für ihre intensive Torfrauchnote und ihre kräftige Struktur geschätzt wird. In der Nase dominieren Lagerfeuerrauch, Teer, Zitrone und eine salzige Meeresbrise. Am Gaumen kraftvoll mit Rauch, schwarzem Pfeffer, Malzsüße und einem Hauch medizinischer Noten. Der Abgang ist lang, rauchig und trocken.
Der Ardbeg 10 Year Old aus der heutigen Produktion bleibt ein moderner Klassiker. Frischer Torfrauch, Zitrusfrüchte, Vanille und maritime Noten verbinden sich mit einer cremigen Textur. Rauchig, lebendig und gleichzeitig erstaunlich ausgewogen.
Kann die ältere „Guaranteed“-Abfüllung mit noch mehr Intensität und Charakter überzeugen – oder zeigt der aktuelle 10-jährige, warum er bis heute einer der beliebtesten Islay-Whiskys ist?
Ein rauchiges Finale für dieses Whisky-Battle.
Am 29.04.2026 um 20:00 Uhr geht’s los!
Man kann es aber natürlich auch im Nachhinein ohne Probleme oder Einschränkungen noch abschauen bzw. nachholen.
Wir hatten ihn ja schon im Februar für Sie in der TTB-Datenbank entdeckt, nun ist er offiziell angekündigt worden: Der bislang älteste Whisky aus der Destillerie Glendronach, der The GlenDronach Aged 56 Years.
Der Whisky stammt aus dem Jahr 1968 und ist anlässlich des 200 Jahre-Jubiläums der Destillerie abgefüllt worden. Daher gibt es von ihm auch wohl exakt 200 Flaschen weltweit zu kaufen. Was man bei uns für ihn auf den Tisch legen muss, können wir noch nicht exakt sagen (da warten wir auf die offizielle Mitteilung von Brown-Forman Deutschland), aber in den USA verlangt man für ihn 49.000 Dollar.
Kurz etwas zur Entstehungsgeschichte des The GlenDronach Aged 56 Years. Er lagerte bis 2014 in verschiedenen Oloroso-Butts aus Jerez, um dann in drei PX-Hogsheads umgefüllt zu werden. Aus diesen drei Fässern wurde er im August 2025 nach dem Marrying abgefüllt, und zwar mit der Fassstärke von 44,9% vol.
Rachel Barrie sagt zum The GlenDronach Aged 56 Years, der unter ihrer Ägide entstanden ist:
“The 56 Year Old is a stoic masterpiece. It possesses a structural integrity rarely seen in spirits of this age. I describe it as a ‘Sherry Crescendo’ — a complex, multi-layered tale of dark cacao and ancient spice refined by the irreplaceable influence of time.”
Die Tastung Notes versprechen Aromen von Sherry, dunklen Früchten und samtene Noten von dunklem Kakao, die in karamellisierte Datteln, Holz und Brombeerkompott übergehen. Am Gaumen finden sich perfekt integrierte Aromen von Schwarzkirsche, Tonkabohne und bernsteinfarbener Rosine, gemeinsam mit feiner dunkler Schokolade und verführerischeR Mandarine.
Die Anzahl der Flaschen, die in Deutschland erhältlich sein werden, können wir nicht sagen, es ist aber anzunehmen, dass sie sich im einstelligen Bereich bewegen werden.
Wenn die offizielle Ankündigung des The GlenDronach Aged 56 Years für Deutschland von Brown-Forman erscheint, werden wir Sie natürlich sofort darüber informieren.
Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand
Nächste Runde im Kampf Farm Credit Mid-America gegen Uncle Nearest: Fawn Weaver, die CEO von Uncle Nearest (der Firma hinter der Nearest Green Distillery) hat ja Anfang der Woche ein Konkursverfahren nach Chapter 11 beantragt und den Hauptgläubige Farm Credit Mid-America wegen einer angeblichen Schmutzkübel-Kampagne verklagt, um die Zuständigkeit des Insolvenzberaters zu beenden und die Geschäfte wieder selbst zu übernehmen (wir berichteten hier).
Geklappt hat das nicht: Gestern hat das Gericht beide Anträge abgelehnt, unter anderem mit der Begründung, dass nur der Insolvenzverwalter selbst einen Konkurs beantragen könne, weil die Weavers nicht mehr zuständig seien. Dieser hat nun selbst noch am Dienstagabend einen beschleunigten Antrag auf Sanktionen gegen Fawn Weaver und/oder ihren Anwalt wegen ihrer „mutwilligen und vorsätzlichen Verletzung der Anordnung dieses Gerichts zur Bestellung des Insolvenzverwalters“ eingeleitet.
Auch Farm Credit Mid-America hatte sich gegen Chapter 11 ausgesprochen und verlangt, dass Philip Young Insolvenzverwalter bleiben solle, zumal die Weavers seit 5 Jahren keine Steuerunterlagen mehr abgegeben hätten und somit ungeeignet wäre.
Der Richter hat die Eingaben der Weavers abgelehnt und Philip Young in der Position des Insolvenzberaters belassen. In Kürze wird er darüber entscheiden, ob die Insolvenz auf weitere Unternehmen der Weavers ausgeweiet werden solle. Laut Farm Credit Mid America und dem Insolvenzverwalter haben sich die Schulden von Uncle Nearest mittlerweile auf 200 Millionen Dollar erhöht (die letzte bekannte Zahl war 115,5 Millionen Dollar).
Ein Haus mit Tradition ist die Fessler Mühle mit der fesslermill1396 Destillerie – 630 Jahre reicht ihre Geschichte zurück – und der Seniorchef hat sein 104. Lebensjahr erreicht. Aber auch die Moderne ist dort vertreten: Mit Abfüllungen für das Wacken Festival oder für den VfBStuttgart.
Neu von dort ist eine Jubiläumsabfüllung, die man ab sofort erwerben kann: Die 630 Jahre Edition – Teil 1: Single Sherry Cask ist die erste von vier Sondereditionen, die 2026 erscheinen werden.
Die Familie Fessler hat uns für Sie die nachfolgenden Infos zum Jubiläum und der neuen Abfüllung gesendet:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
630 Jahre Fessler Mühle: Von der „Durstmühle“ zur exklusiven Single-Cask-Edition aus der fesslermill1396 Destillerie
Sersheim – Die Fessler Mühle an der Metter blickt in diesem Jahr auf eine beeindruckende 630-jährige Geschichte zurück. Was 1396 als bescheidene „Untere Mühle“ begann, hat sich über Generationen hinweg zu einem einzigartigen Zentrum für Tradition, Handwerk und Innovation entwickelt. Zum großen Jubiläum präsentiert die hauseigene fesslermill1396 Destillerie nun den ersten Teil einer vierteiligen Sonderedition: Einen achtjährigen Mettermalt® Single Malt Whisky aus dem Sherryfass.
Eine Geschichte von Widerstandskraft und Innovation
Die Historie der Fessler Mühle ist geprägt von Durchhaltevermögen. Im Volksmund einst respektvoll als „Durstmühle“ bezeichnet – ein Verweis auf die herausfordernden Wasserverhältnisse stromabwärts –, überstand das Anwesen Plünderungen und eine vollständige Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1692 sowie harte Hungerwinter. Heute ist das historische Fachwerk-Ensemble ein Wahrzeichen der Region.
Diese Beständigkeit verkörpert niemand besser als Großvater Gerhard Fessler. Mit stolzen 103 Jahren ist er die „lebende Seele“ des Hauses. Er übergab den Betrieb 1983 an Wolfgang Fessler, der die Mühle ab 1983 zu einem weitbekannten Gesundheits- und Kulturzentrum (Fessler Fitness & Beutelkasten) ausbaute. Die Geburtsstunde der fesslermill1396 Destillerie schlug zu Beginn der 2010er Jahre, als Wolfgang Fessler das Areal gemeinsam mit seinem Sohn Tobias um die Destillerie erweiterte. Seither entstehen hier regionale Single Malt und Single Cask Whiskys, die eine Besonderheit pflegen: Die Herstellung erfolgt ganz „nach müllerischer Art“. Neben klassischem Gerstenmalz verarbeitet die Destillerie auch andere Getreidesorten wie z. B. Dinkel, Hafer, Weizen, Roggen, Urgetreide oder Mais. Diese tiefe Verwurzelung im Müllerhandwerk verleiht den Destillaten ein unverwechselbares, regionales Profil. Seit 2022 führt Tobias Fessler das Erbe in die Zukunft. Das besonderes Herzstück der nachhaltigen Produktion ist dabei die Francis-Turbine von 1905: Wo früher Mehl gemahlen wurde, erzeugt sie heute die regenerative Energie für das gesamte Areal sowie die fesslermill1396 Destillerie.
Das flüssige Gold zum Jubiläum: „630 Jahre Edition – No. 1“
Als Hommage an die bewegte Historie der „Durstmühle“ veröffentlicht die fesslermill1396 Destillerie im Laufe des Jubiläumsjahres eine vierteilige Sonderserie. Den Auftakt macht die „630 Jahre Edition – Teil 1: Single Sherry Cask“. Dieser handwerkliche Single Malt Whisky reifte über acht Jahre vollständig in einem exklusiven Sherryfass und besticht durch tiefe, komplexe Fruchtnoten und eine elegante natürliche Farbe. Die Grundlagen hier für ist regionales Gerstenmalz und örtliches Quellwasser, ein Verarbeitung des Getreides mittels 700 kg schweren Mahlsteinen auf dem historischen Schrotgang aus dem Jahre 1870 und eine Reifung im 1. Fill Sherry Cask. Die Vollreifung mit 46,3% Vol. ist passend zum Jubiläum auf 630 Flaschen begrenzt, das hochwertige Etikett verfügt über eine edle, erhabene Prägung. Diese Edition ist die flüssige Symbiose aus 630 Jahren Innovation und Tradition.
Die „Mettermalt Single Sherry Cask Single Malt Whisky 630 Jahre Jubiläumsedition No. 1“ ist absofort im Mühlenladen in Sersheim sowie im Online-Shop erhältlich.
Die Freude bei der Ballina Destillerie in Irland und beim Importeur Whiskymax ist groß: Hat der doch erst kürzlich ins Importprogramm aufgenommene dreifach destillierte Single Malt Ballina „Triarach“ die Kategorie Small Batch Single Malt bis 12 Jahre gewonnen.
Untenstehend finden Sie nicht nur die Presseinfo der Brennerei, sondern auch das Statement aus dem Wettbewerb:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Ballina „Triarach“ gewinnt World Whiskies Award!
Der erst seit kurzem auf dem deutschen Markt erhältliche dreifach destillierte Single Malt wurde bei den World Whiskies Awards zum Gesamtsieger in der Kategorie „Small Batch Single Malt bis 12 Jahre“ ausgezeichnet. Auch bei Deutschlands Generalimporteur Whiskymax freut man sich sehr über diese Auszeichnung, zeigt sie doch auch, dass man bei der Erweiterung des Importportfolios konsequent auf hochqualitative Abfüllungen und Brennereien setzt.
„Mit der Ballina Disitllery, haben wir eine äußerst spannende neue Brennerei aus Irland im Portfolio. Sie hatte bereits zu Zeiten als ‚Connacht Distillery‘ mit ihren Whiskeys viele Fans in Deutschland, und dass nun direkt eine der beiden erhältlichen Abfüllungen ausgezeichnet wurde, freut uns natürlich sehr“.
Marcel Uhrig, Geschäftsführer von Whiskymax
Erhältlich sind sowohl der zweifach destillierte Dúbailte (Reifung in Bourbon & Oloroso Sherry Casks) als auch der nun ausgezeichnete Triarach (dreifach destilliert, Reifung in Bourbon, Oloroso Sherry & Port Casks) ab sofort im Fachhandel sowie unter https://www.fassmeister.com/c/weitere-whisk-e-ys/ballina-distillery.
Fachhändler und Gastronomen, die Ballina-Produkte beziehen möchten, wenden sich gern an info@whiskymax.com.
Hier finden Sie außerdem das offizielle Statement:
We’re delighted to announce that Ballina Triarach has been named overall winner in the Small Batch Single Malt – 12 years and Under Category at the World Whiskies Awards 2026! This milestone marks a huge achievement for Ballina Whiskey, as Ballina Triarach is the first Triple distilled expression crafted and released by the distillery – a bold, distinctive whiskey that now holds international recognition. This is not just an award but a validation of our craftsmanship, innovation and quality of our spirit. Ballina Triarach now stands proudly among the best Irish Single Malts in the world.
Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand
In der Single Barrel Linie von Elijah Craig, einer Marke der Heaven Hill Distillery, gibt es – zumindest in den USA – eine interessante Neuigkeit: Der Elijah Craig 15yo Single Barrel ist ein mit 54% vol. Alkoholstärke abgefüllter Bourbon, der dort 149,99 Dollar pro 750ml-Flasche kosten wird.
Die Tasting Notes versprechen in der Nase Aromen von dunklen Früchten, Feigen und Rosen. Am Gaumen sollen Noten von gerösteten Nüssen, gerösteter Eiche und karamellisiertem Zucker zu finden sein, das Finish ist dicht und komplex´und erinnert an Crème brûlée mit Ingwer und Nelken.
Hier die offizielle Presseaussendung der Brennerei:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Elijah Craig Introduces 15-Year-Old Bourbon, a New Addition to Its Renowned Single Barrel Lineup
First-time single barrel expression delivers bold complexity, layered sweetness and a refined, full-bodied finish worthy of brand’s “Father of Bourbon” legacy.
BARDSTOWN, Ky., March 18, 2026 – Elijah Craig, the award-winning family of premium American whiskeys, today announced its inaugural Elijah Craig Single Barrel 15-Year-Old Bourbon. The new expression joins the brand’s acclaimed single barrel lineup as a higher-proof offering crafted for those seeking robust and complex flavors.
Bottled at 108 proof, Elijah Craig 15-Year-Old Bourbon delivers a layered tasting experience designed to showcase the richness and depth that comes with extended aging in new charred oak barrels.
The expression leads with aromas of dark fruit, figs and roses. Upon tasting, expect flavors of roasted nuts, toasted oak and caramelized sugar that build to a rich, complex finish evoking crème brûlée with ginger and cloves. Its structure yields a mature elegance without feeling too intense, creating a full-bodied profile balanced by refined sweetness and spice.
“This release reflects the craftsmanship and tradition that has defined Elijah Craig for generations. We were looking for exceptional depth and character in our first 15-Year-Old Single Barrel Bourbon, and it delivers at a proof that enhances its natural complexity. The result is a bold yet refined whiskey that is approachable enough to be an all-evening sipper.”
Conor O’Driscoll, Master Distiller at Heaven Hill Distillery
The 54% ABV offers a subtle nod to May 4, 1964 – the date the United States Congress officially recognized Bourbon as a distinct product of the United States. The ruling reinforced the standards that continue to guide its production, including a requirement that it be aged in new charred oak barrels. That pioneering practice is attributed to Elijah Craig and is what earned him his enduring reputation as the “Father of Bourbon.”
Elijah Craig 15-Year-Old Bourbon will be available in 750ml bottles nationally beginning this month, with a suggested retail price of $149.99.
Follow Elijah Craig on Instagram for news about the latest release and find a retailer near you at ElijahCraig.com.
About Elijah Craig Whiskey
Elijah Craig is one of the most award-winning families of premium Bourbons and Ryes. Its inaugural Barrel Proof Rye release (2025) is Whisky Advocate’s reigning Whiskey of the Year. The Reverend Elijah Craig, the brand’s namesake, is known as “The Father of Bourbon,” having established his distillery in 1789 on the banks of Elkhorn Creek in modern day Georgetown, Kentucky. He is credited with being the first distiller to age his wares in charred oak barrels. The clear, unaged corn liquor became transformed into a bold amber liquid with a distinctively smooth flavor that makes Bourbon what it is today. Produced by Heaven Hill Distillery, the family of whiskeys includes Elijah Craig Small Batch, Elijah Craig Straight Rye Whiskey, Elijah Craig Toasted Barrel Bourbon, Elijah Craig Barrel Proof Kentucky Straight Bourbon Whiskey, and Elijah Craig Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whiskey. First brought to market in 1986, Heaven Hill Distillery’s Master Distillers were selecting a small number of barrels of the finest Bourbon to make Elijah Craig Small Batch long before the term “small batch” even existed. It is this attention to detail and superb craftsmanship that give Elijah Craig an ideal balance of age, robust body, and rich flavor. Along with Whisky Advocate’s Whiskey of the Year, the brand’s accolades have included Best Small Batch Bourbon, Best Single Barrel Bourbon (aged 11+ years) and Best Straight Bourbon at the San Francisco World Spirits Competition, and Excellent Highly Recommended honors at the Ultimate Spirits Challenge. For more information, please visit www.elijahcraig.com
Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand
Einen ganz besonderen, nur für Deutschland abgefülllten Octomore aus dem Einzelfass stellt die Destillerie Bruichladdich am 29. März im Whiskyplaza Hamburg vor: Mit 107ppm getorft, durfte er zwölf Jahre in einem 1st Fill Bourbonfass reifen, bevor er mit 60.6% vol. abgefüllt. Das Fass hat kein geringerer als Master Distiller Adam Hannett selbst ausgesucht.
Der Octomore Single Cask for Germany wird in Kürze in den Handel kommen, zuvor aber gibt es zum Octomore Day Germany das Tasting und Dinner mit Brand Ambassador Ewald Stromer. Restkarten sind noch erhältlich (siehe unten).
Addendum 12:10 – Unsere Freikarten für das Tasting, die im Artikel standen, sind leider schon vergeben 🙁
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Exklusive Fassreifung: Octomore SINGLE CASK FÜR DEUTSCHLAND
Ein hochspannender Moment für Whisky-Enthusiasten weltweit: Am 29. März 2026 präsentiert die Bruichladdich Distillery ein spannendes Single Cask für den deutschen Markt. Der Octomore zählt unter Whisky-Fans zu den absoluten Favoriten und darf in keiner Sammlung fehlen.
Als „Unmögliche Gleichung wird Octomore immer wieder beschrieben. Aufgrund seiner Eigenschaften scheint der Whisky zu jung (mit einem Kernsortiment, das konstant im Alter von fünf Jahren abgefüllt wird), zu stark und zu sehr getorft, um ernsthafte Anerkennung zu finden. Doch die Realität könnte nicht weiter davon entfernt sein.
„Octomore ist ein Experiment. Er ist bewusst darauf ausgelegt, Neugier zu wecken und das Unvorstellbare zu beweisen. Betrachtet man nur das Profil des Whiskys, sollte es sich um einen eindimensionalen, übermäßig getorften Islay Single Malt Scotch Whisky ohne Tiefe handeln – aber wir haben das Gegenteil geschaffen!“ „Dieser Whisky ist vielschichtig und komplex, es gibt nichts Vergleichbares. Jedes Jahr neue, einzigartige und unverwechselbare Octomore Serien und Single Casks zu kreieren, ist eine willkommene Herausforderung. Es ist ein Moment des Innehaltens, des Reflektierens, des Hinterfragens und des Vorwärtsschreitens. Wer weiß, was als Nächstes kommt?“
Adam Hannett, Head Distiller der Bruichladdich Distillery
Und auch dieses Mal hat der Head Distiller sich wieder neu erfunden, destilliert aus 100% schottischer Gerste (Concerto Barley), mit 60.6% vol. abgefüllt und auf 107 PPM getorft. Dieses Octomore Single Cask wurde in 2013 destilliert und reifte für 12 Jahre in 1st fill Bourbon Fässern.
Jeder Octomore Single Malt Scotch Whisky wurde ausschließlich auf Islay konzipiert, destilliert, gereift und abgefüllt. Die Spirituose ist nicht kühlfiltriert und enthält keine zusätzlichen Farbstoffe.
Zum Launch der einzigartigen Octomore-Abfüllung für Deutschland gibt es am Sonntag, den 29. März um 18 Uhr im Whiskyplaza Hamburg ein exklusives Tasting & Dinner mit Ewald Stromer.
Das Programm:
Come together im Whiskyplaza ab 15 Uhr, das Tasting mit Flying Dinner beginnt ab 18 Uhr.
Jeder Teilnehmer erhält einen Starter und einen Finisher von einer eigenen Bruichladdich-Cocktailkarte.
Tasting :
Port Charlotte PMC:01
Octomore 16.1
Octomore 16.2
Octomore 16.3
Octomore 16.4
das neue Octomore Single Cask for Germany
Dinner :
Auster mit Bruichladdich parfümiert, Chesterbrot, Kräuteröl, Apfel, Salicorn
Auch im März bringt der Alba-Collection Verlag wieder interessante Neuheiten für Whiskyfreunde: Zum einen ist da die auf den aktuellsten Stand gebrachte doppelseitige Tasting Map Scotland – und als Sonderaktion bis Ostern die brandaktuelle Schottland Destillerie Karte (mit dem Stand März 2026) als 1000 Teile Puzzle von Ravensburger – allerdings in einer limitierten Auflage. Hier heißt es also schnell zugreifen – Links auf die Shopartikel finden Sie natürlich bei uns untenstehend:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Alba-Collection Verlag, 20. März 2026
Aktualisierte Auflage Tasting Map Scotland
Hamburg, 20. März: Die Tasting Map Scotland ist in aktualisierter Auflage erschienen. Obwohl es beim Whisky derzeit nicht wirklich rund läuft, ist die schottische Whiskylandschaft ordentlich in Bewegung.
Originaltitel: Scotland’s Distilleries Verlag: Alba-Collection Verlag Erscheinungstermin: 20. März 2026 Auflage: 13. aktualisierte Auflage (03/2026) Sprache: Englisch Seiten: 2 Format: 21 x 29,7 cm (DIN A4) Material: 300 g/qm Papier mit beidseitig Glanzcello ISBN: 978-3-944148-83-0 Preis: 5,00 € Erhältlich in Whiskyfach- und Buchhandel oder direkt beim Verlag (https://www.alba-collection.de/p/whisky-distilleries-scotland-tasting-map)
Scotland’s Distilleries als 1000 Teile Puzzle „Oster-Spezial“
Oster-Eier suchen ist das Eine. Das passende Puzzle-Teil dagegen finden eine ganz andere Herausforderung. So gibt es zeitlich befristet (bis Ostern, 03. April 2026) unsere aktuelle Schottland Destillerie Karte (Stand 03/2026) als 1000-Teile Puzzle.
Originaltitel: Scotland’s Distilleries Verlag: Alba-Collection Verlag Erscheinungstermin: 20. März 2026 Sprache: Englisch Format: ca. 50 x 70 cm Material: Puzzle 1000 Teile Preis: 69,00 € (befristet bis 03. April 2026 & solange der Vorrat reicht) Erhältlich direkt beim Verlag (https://www.alba-collection.de/p/scotland-puzzle-50-x-70-cm-1-000-Teile-standardtitel)
In diesem Jahr hat Serge Valentin bereits fast 40 Abfüllungen von Ben Nevis verkostet, und laut eigenem Bekunden daraus höchstes Vergnügen bezogen. Er nennt diesen Zustand Bennevisitis, und diesen Gemütszustand möchte er heute mit zwei weiteren Abfüllungen aus der Highland-Destillerie im Besitz der japanischen Asahi Group Holdings (アサヒグループホールディングス株式会社) fortsetzen.
Und was soll man sagen – laut den Tasting Notes ist ihm das auch bestens gelungen:
Abfüllung
Punkte
Ben Nevis 28 yo 1996/2025 (43.5%, The Whisky Agency, Wave Farewell to 2025, sherry butt, 307 bottles)
91
Ben Nevis 29 yo 1996/2026 (48.1%, Scout Drinks, hogshead, cask #1558, 164 bottles)
Wie Jessica Stewart, Sustability Manager von Inchdairnie Whisky gestern auf LinkedIn bekanntgab, hat das Unternehmen nach eingehender Prüfung als eines von bislang über 6000 Unternehmen weltweit die B Corp Zertifizierung erhalten. Die B Corp Zertifizierung ist ein weltweit anerkanntes Siegel für Unternehmen, die hohe Standards in den Bereichen soziale Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz erfüllen und diese im Lauf der Zertifizierung auch nachweisen. Dabei wird das gesamte Geschäftsmodell bewertet.
Inchdairnie (Von ihnen stammen der Grain Whisky RyeLaw und die Kinglassie Single Malts, in Deutschland im Vertrieb von Alba Import) hat sich schon vor einiger Zeit um die Zertifizierung beworben, weil man als Unternehmen Nachhaltigkeit von Beginn an in den Mittelpunkt der Produktion gestellt hat (Inchdairnie wurde von Ingenieuren gegründet).
Dementsprechend freudig gibt man die Verleihung der Zertifizierung seitens des Unternehmens bekannt:
Built for flavour. Designed for the future. Now B Corp certified. With a belief that the future of Scotch depends on responsible production, InchDairnie Whisky Limited has secured B Corporation™ certification, marking a significant milestone for our Fife-based whisky distillery committed to long-term, responsible production.
The distillery achieved certification following a near two-year process, scoring 95 points, exceeding the minimum requirement of 80. Our accreditation reflects the collective commitment of everyone at InchDairnie Whisky to embed sustainability into how our business is governed, measured and managed – not as a standalone initiative, but as integral part of who we are.
“B Corp is not a finish line for us, it’s a robust baseline that helps keep the business moving in the right direction as we grow. This isn’t about claiming to be ‘the most sustainable’. It’s about being accountable. For us, this is about having a solid framework in place, being honest about where we’re doing well and where we still need to improve. Scotch whisky has a future only if it evolves responsibly, and B Corp gives us the tools to do that in a meaningful way.”
Scott Sneddon, Managing Director Distilling
Jessica Stewart sieht das ebenfalls nicht als Endpunkt der Entzwicklung, sondern als Ausgangpunkt für Verbesserungen:
For us, this isn’t about claiming to be ‘the most sustainable’. It’s about being accountable. It is about having a solid framework in place, being honest about where we’re doing well and where we still need to improve.
We know there’s more to do, and the B Corp framework gives us a clear path forward. We are excited for what comes next!
Sollte Ihnen bei einem Aufenthalt in London der Sinn nicht nur nach außergewöhnlicher Kulinarik, sondern auch nach einem besonderen Dram stehen, dann könnten sie in 22 Bishopsgate, London im Lucky Cat Restaurant von Gordon Ramsay fündig werden: Dort schenkt man den Shirakawa 1958 glasweise aus – für 2.300 Pfund. Serge Valentin bewertete diese Abfüllung übrigens mit 91 Punkten.
Wollen Sie zuvor mehr über diesen mutmaßlich ältesten noch existierenden japanischen Whisky erfahren, dann empfehlen wir Ihnen diesen Artikel von Whiskyexperts aus dem Jahr 2022 – und vor allem dieses Video mit Scott Adamson von Tomatin, in dem er die Geschichte des Shirakawa 1958 anlässlich einer Verkostung in Wien erzählt.
Hier die Presseinfo zum Angebot in Gordon Ramsay’s Lucky Cat Restaurant:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Long-lost Japanese whisky back at the top table after Gordon Ramsay selection
A £25,000 Japanese single malt is on the menu at Gordon Ramsay’s recently opened Lucky Cat restaurant, creating a unique opportunity to experience whisky history and showcasing Highland distillery Tomatin’s remarkable role in recovering a long-lost and exceptional spirit.
At £2,300 a dram, Shirakawa 1958 is Japan’s rarest whisky and is the most premium spirit offered at the new Asian-inspired dining restaurant in the sky, Lucky Cat, which opened at 22 Bishopsgate in London last year.
It also plays a starring role in Being Gordon Ramsay, Netflix’s six-part documentary series following the acclaimed chef in the creation of his new venture.
During an episode about Lucky Cat, Shirakawa 1958 is featured in an image of the bar with the construction team discussing their fears about the shelf being knocked down at the busy site.
Shirakawa 1958 is a single malt whisky from the lost Japanese distillery, Shirakawa, which was located 200km North of Tokyo, Japan. It is the only official single malt ever to be released from Shirakawa Distillery and the earliest known single vintage Japanese whisky ever bottled.
Built in the Fukushima Prefecture, in 1939, the Shirakawa Distillery operated for more than six decades and crafted malt whisky from 1951-1969 – becoming one of the first to do so in Japan. Most of the whisky produced was used in owner Takara Shuzo’s flagship ‘King’ blended whisky brand.
In 2003, the Shirakawa Distillery was demolished, and its legacy drew to a close, until, more than a decade later, Tomatin Distillery’s managing director Stephen Bremner became intrigued by owner Takara Shuzo’s malt-making past.
After piecing together a complex trail of clues, he identified the existence of Shirakawa stock at Takara Shuzo’s Kurokabegura distillery in 2019. The spirit had been distilled in 1958, aged in cask, then transferred to ceramic jars at the distillery. When Shirakawa shut down, the whisky was put into stainless steel tanks at Takara Shuzo’s factory in Kyushu where it had lain untouched until his discovery.
Stephen said:
“Tomatin Distillery Co. Ltd was bought by Takara Shuzo in 1986, but it was only in recent years that I became fascinated by the story of Shirakawa and its history of whisky production and embarked on a journey to find out more.
“When I discovered that the last remaining stock was distilled in 1958, I was astounded. It was a genuine ‘wow’ moment as I realised very quickly that what we were dealing with was extremely rare.
“Crafted in the early days of malt production in Japan, it has a distinctive flavour profile, with aromas of exotic incense giving way to grass and fruits before a hint of mint on the finish. It is truly extraordinary and conveys the evolving character of Japanese whisky, which is now acclaimed worldwide.
“We are incredibly honoured that Gordon Ramsay has selected Shirakawa 1958 as the pinnacle of his whisky menu at Lucky Cat. Diners who try it will be transported back to a pioneering era of Japanese whisky as they enjoy one of the rarest drams in the world.”
While the age and cask type cannot be fully determined, Shirakawa 1958 was crafted at a time when the distillery used predominantly Japanese malted barley and Mizunara oak casks.
The expression, which has an ABV of 49%, was bottled by Takara Shuzo Co Ltd in Japan. Just 1,500 bottles were released in 2022 and distributed worldwide by Tomatin Distillery, with an RRP of £25,000 per 70cl bottle.
Tasting Notes Shirakawa 1958 von Dave Brrom
Nose: Resinous, slight dry earth, dried citrus peels, a hint of wax. Aromatic. A drop of water makes it more vibrant and also shows clear maturity as well as a hint of incense. Exotic.
Palate: The palate is expansive with a succulent texture and hints of fragrant grass. Fruits emerge in the middle. Layered, spiced, and dry. Water brings out ash from an incense burner, a satisfying mouthfeel and surprisingly perky acidity.
Finish: Nicely balanced and persistent on the finish which picks up mint flavouring and makes it more camphor-like.
Shirakawa Distillery
Shirakawa Distillery was built in the Fukushima Prefecture, 200km North of Tokyo, in 1939 by Daikoku Budoshu and demolished in 2003. Even though Shirakawa Distillery was one of the pioneers of malt whisky making in Japan, it was never officially available as a single malt. That category didn’t take off in Japan until the mid-80s, and by that time, Takara Shuzo’s focus lay elsewhere. The land where Shirakawa Distillery once sat was subsequently gifted by Takara Shuzo in 2011 to build emergency housing to accommodate the locals who had been displaced by the 2011 Tohoku earthquake and tsunami.
Die 2009 in Brookly, New York gegründete Kings County Distillery zählt zu den renommiertesten Craft Distilleries in den USA (sie wurde 2016 und 2023 zur Distillery of the Year in den USA gekürt). In Deutschland werden ihre Produkte seit Anfang des Jahres durch WhiskyJason vertrieben.
Nun hat die Brennerei einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Eine Million Flaschen ihres Whiskys sind bislang verkauft worden – wobei der Beginn der Destillerie von Kleinflaschen (200ml und 375ml) für die lokalen Fans geprägt war.
Distiller und Mitbegründer Colin Spoelman sagt in einem Artikel in The Spirits Business dazu:
“Kings County has always produced the whiskey under its own name from New York grain, mashing, distilling, and ageing in-house – a rarity for whiskey brands, including some that purport to be local.
“To hit one million bottles is more than a sales figure; it’s a mandate from a new generation of drinkers who demand creativity and excellence over industrial products cloaked in legacy marketing.”
Bei einer offiziellen Feier am 27. März will man diesen bedeutenden Meilenstein für die Destillerie feiern (es wird auch eine spezielle Abfüllung zum Event geben, die allerdings leider nicht den Weg nach Deutschland findet), und: dort will man auch ein „bedeutendes neues Programm“ der Brennerei verkünden, über das wir nach Möglichkeit natürlich berichten werden.
Man denkt aber natürlich bereits über den Status Quo hinaus. Colin Spoelman sagt dazu:
“As the spirits landscape shifts, Kings County stands as the definitive standard for craft spirits. We aim to embody the dynamic, creative excellence of New York City in our whiskeys and share them widely with the broader world. One million bottles in only the beginning.”