Uncle Nearest: Maulkorberlass, Richter überlegt Einsetzung eines Masseverwalters – Schulden von 108 Mio Dollar unbestritten

Über die Klage gegen die Nearest Green Distillery, Besitzer der Marke Uncle Nearest, haben wir ja schon vor kurzem berichtet (siehe hier). Zusammengefasst geht es darum, dass die Destillerie dem Hauptkreditgeber, Farm Credit Mid-America, über 108 Millionen Dollar schuldet (eine Summe, die sich durch Zinsen täglich um 28.000 Dollar erhöht) und daher geklagt wurde, um die Rechte des Gläubigers zu sichern. Die Verhandlung zur Klage hat nun stattgefunden.

Laut The Spirits Business hat sich in der Verkandlung die Unstrittigkeit der Forderungen ergeben, nachdem beide Parteien die Höhe der Verbindlichkeiten gleich bewertet haben. Der Verteidiger der Destillerie, die von Fawn und Keith Weaver mitbgeründet wurde, räumte zugleich auch ein, dass eine in der nächsten Zeit fällige Tranche der Kreditrückzahlung von 10 Millionen Dollar nicht stattfinden würde.

King, der Verteidiger, machte dafür aber nicht ein Solvenzproblem, sondern ein Cashflow Problem dafür verantwortlich. Man sei schließlich nach wie vor die am schnellsten wachsende Destillerie der USA. Man habe selbst bereits ein Konkursverfahren nach Chapter 11 überlegt, man wolle aber einen Weg finden, die Schulden selbst und ohne Masseverwalter zurückzuzahlen.

Den Masseverwalter will Farm Credit Mid-America installieren, damit keine Werte der Destillerie entzogen würden, was den Kreditgeber schädigen würde. Der Richter gab jedenfalls bekannt, sich dazu sehr bald zu entscheiden.

Weiters wurde von ihm verboten, zum jetzigen Zeitpunkt Fässer oder andere Assetts der Brennerei zu verkaufen, ansonsten dürfe die momentane Geschäftsleitung bis zu einer Entscheidung die Geschäfte wie gehabt weiterführen.

Als letzten Punkt verfügte der Richter eine Art Maulkorberlass für beide Parteien, die diese Sache nicht mehr öffentlich diskutieren dürfen. Anlass waren wohl die Social Media Postings von Fawn Weaver, die sehr lautstark ihre Sicht der Dinge erzählte. Allerdings dürfe man natürlich weiter mit Shareholdern und Stakeholder sowie potentiellen Kaufinteressenten kommunizieren:

“For the avoidance of doubt, while public statements to the press and on social media are prohibited, all parties are permitted to engage in private discussions with current and potential shareholders/stakeholders, including investors.”

Wir halten Sie in dieser Angelegenheit natürlich weiter informiert…

Chivas Brothers bietet fünftägige Whisky-Tour um 15.000 Euro

Sollten Sie zwischen 6. und 10. Oktober nichts Dringliches zu tun haben und irgendwo noch an die 15.000 Euro für ein Whiskyvergnügen der Extraklasse frei haben, dann könnte das folgende Angebot von Chivas Brothers für Sie wie gerufen kommen: Gemeinsam mit Midleton Very Rare veranstaltet man in diesem Zeitraum die Grand Whisk(e)y Tour, eine Führung durch die Whisky-Ikonen von Pernod Ricard.

Die Reise führt an diesen fünf Tagen zu den Destillerien Strathisla (dort wird man von Master Blender Sandy Hyslop betreut) , Glenlivet und Midleton in Schottland und Irland, und man bekommt Einblicke in die Produkte von Royal Salute, Chivas Regal, The Glenlivet und Midleton Very Rare – natürlich in den höchsten Kategorien. Die Tour führt in der Speyside auch in The Vault, wo die „Kronjuwelen“ der Whiskyproduktion von Pernod Ricard im Fass und in Flaschen gelagert sind, sowie ins Linn House, das exklusive Gästehaus von Pernod Ricard. Ein privates Highland-Lunch im Ballindalloch Castle mit dem Gastgebern Laird Guy MacPherson-Grant gehört ebenso zur Tour wie die Überstellung nach Irland mit einem Privatjet. Dort wird man mit Master Distiller Kevin O’Gorman ausgesucht Whiskeys verkosten, darunter auch einen 50 Jahre alten Midleton Very Rare, von dem es weltweit gerade einmal 225 Decanter gibt. In Irland übernachten die Gäste zwei Nächte im Castlemartyr Resort.

Haben Sie Lust auf die Reise bekommen? Das Einzelticket kostet ca. 15.000 Euro – kommen Sie aber mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin, dann beläuft sich der Preis pro Person „nur mehr“ auf etwas über 14.000 Euro. 10 Plätze gibt es, dann wird die Anmeldung geschlossen werden.

Mehr Infos und die Möglichkeit zur Buchung finden Sie auf dieser Seite bei Chivas Brothers.

Bis dahin können Sie hier einen Blick in The Vault werfen:

Arbikie Distillery erforscht mit Universität historische Gerste für klimafreundlicheren Whisky (mit Video)

Ein Projekt zwischen der Heriot Watt University in Edinburgh und der Arbikie Diatillery in den schottischen Highlands hat es sich zur Aufgabe gemacht, den CO2-Aussstoß bei der Whiskyproduktion deutlich zu reduzieren. Eine logische Partnerschaft, weil die Arbikie Distillery Nachhaltigkeit als eine Hauptsäule ihrer „farm to bottle“-Produktion sieht:

Sustainability is at the heart of everything we do. Anytime we make a business decision, we put sustainability on level pegging with the more traditional considerations.”

Kirsty Black, Arbikie’s Distiller und Director

Über The Scottish Food & Drink Net Zero Challange Fund hat man sich Mittel für das Projekt gesichert und mit der Universität eine sogenannte Knowledge Transfer Partnerschaft geschlossen. Kirsty erklärt den Grund, warum man sich zusammengetan hat, so:

“We were looking at older barley varieties and hoped we could do a lower-input malting regime. We knew some things about growing the barleys, but not how they’d perform under these conditions—that’s not something we could have done ourselves.”

Die Ergebnisse der Untersuchungen der Sorten durch die Universität wird man nun in die Produktion einbauen, um damit „saubereren“ Whisky zu produzieren.

Genaueres zeigt dieses knapp vier Minuten lange Video, das Sie auch auf Youtube sehen können:

(Titelbild: Kurt Rottenfusser)

Zudem arbeitet man in der Brennerei im Rahmen der Förderungen auch mit der Edinburgh Napier University und der University of Dundee an einem Projekt, um Produktionsabfälle aus der Whiskyerzeugung für umweltfreundliches Verpackungsmaterial zu verwenden. Einen Artikel dazu finden Sie in Deadlinenews.co.uk.

Schlumberger Österreich mit neuem CEO und neuer Führungsmannschaft

Die Schlumberger Österreich (seit 2014 im Besitz von Marussia Beverages) mit ihrer Vertriebsgesellschaft Top Spirit (sie importiert und vertreibt in Österreich unter anderem Glenfiddich, Macallan, Torabhaig, Bruichladdich und andere Whiskys) stellt ihr Führungsteam nach dem bevorstehenden Abgang des Langzeit-CSO Eugen Lamprecht neu auf. Als neuer CEO übernimmt Florian Czink, unterstützt von Anne Glatz als Vertriebsdirektorin und Nicole Cappato im Marketing.

Wir gratulieren dem gesamten neuen Team recht herzlich und wünschen Eugen Lamprecht viel Freude und Erfolg auf seinem weiteren Weg!

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

Wechsel in der Geschäftsführung von Schlumberger: Florian Czink übernimmt als neuer CEO

Florian Czink

Wien, 12.08.2025 – Nach achteinhalb Jahren im Unternehmen verlässt Dr. Eugen Lamprecht auf eigenen Wunsch die Schlumberger Wein- und Sektkellerei mit Ende September 2025, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Im Zuge dieses Wechsels wird Mag. Florian Czink mit 1. Oktober 2025 zum neuen CEO bestellt. Zeitgleich rücken Anne Glatz (Vertrieb) und Dipl.-BW (FH) Nicole Cappato (Marketing) in das Management-Team auf. Der Fokus liegt künftig auf Stabilität in herausfordernden Zeiten sowie einer zukunftsorientierten Ausrichtung mit klarer Marktbearbeitungs-, Digitalisierungs- und Innovationsstrategie.

Im Zuge des geplanten Ausscheidens von Eugen Lamprecht mit Ende September 2025 stellt die Schlumberger Wein- und Sektkellerei GmbH ihre Geschäftsführung neu auf. Mit 1. Oktober übernimmt Florian Czink die Geschäftsleitung als CEO von Schlumberger Österreich. Gleichzeitig verstärken Anne Glatz als Vertriebsdirektorin und Nicole Cappato als Marketingdirektorin das Management-Team.

Florian Czink wird CEO und führt Unternehmen durch wirtschaftlich herausfordernde Zeiten

Florian Czink (45) ist seit über 20 Jahren in leitenden Funktionen im Unternehmen tätig. Als Chief Marketing Officer und Co-Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Top Spirit verantwortete er zuletzt unter anderem die Markenführung der Traditionsmarken Schlumberger, Hochriegl, Goldeck und Mozart, das nationale Distributionsgeschäft sowie den Ausbau des Bereichs „New Business Development“. Als neuer CEO übernimmt er die Gesamtverantwortung für das Österreich-Geschäft.

„Ich danke für das Vertrauen und freue mich, gemeinsam mit unserem engagierten Team Verantwortung zu übernehmen. Unser Fokus liegt darauf, Schlumberger sicher durch die aktuell wirtschaftlich sehr herausfordernden Zeiten zu führen und gleichzeitig zukunftsfit aufzustellen. Mit klarer Marktbearbeitungsstrategie, digitalem Fokus inklusive KI-Anwendungen sowie kontinuierlicher Innovation werden wir die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortschreiben“

Florian Czink

Abschied nach achteinhalb erfolgreichen Jahren

Eugen Lamprecht (47), Chief Sales Officer, Mitglied der Geschäftsführung und Sprecher des Gremiums, verlässt das Unternehmen mit Ende September nach mehr als acht Jahren. In dieser Zeit verantwortete er zentrale Unternehmensbereiche und trieb insbesondere die strategische Neuausrichtung des Vertriebs, die Weiterentwicklung der Tochtergesellschaft P.M. Mounier und den Ausbau der HR- und Kommunikationsagenden maßgeblich voran.

Eugen Lamprecht

„Schlumberger war für mich mehr als ein Job. Es war Leidenschaft, Verantwortung und eine Herzensangelegenheit. Ich danke meinem Team und der gesamten Gruppe für das Vertrauen und die gemeinsamen Erfolge“,

so Lamprecht.

Mag. Benedikt Zacherl, Vice President Continental Europe der Marussia Beverages Group, der Schlumberger seit 2014 angehört:

„Ich danke Eugen Lamprecht für seinen Einsatz, sein strategisches Denken und seine Leidenschaft für unsere Marken. Für seine nächsten beruflichen Schritte wünsche ich ihm persönlich wie fachlich alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Gleichzeitig freut es mich, dass mit Florian Czink ein langjähriger, erfahrener Mitarbeiter die Rolle des CEOs bei Schlumberger übernimmt und das gesamte Management-Team mit Expertise und Erfahrung aus den eigenen Reihen besetzt werden kann.“

Anne Glatz wird Vertriebsdirektorin

Mit 1. Oktober übernimmt Anne Glatz (51) die Vertriebsleitung und wird Teil der erweiterten Geschäftsleitung. Die gebürtige Wienerin ist seit 2002 im Unternehmen und bringt fundierte Erfahrung aus Marketing und Vertrieb mit – unter anderem als Brand Managerin, Key Account Managerin und zuletzt als Leiterin Vertriebsinnendienst & Kundenservice. In ihrer neuen Rolle verantwortet sie die gesamte Vertriebsstrategie und berichtet direkt an CEO Florian Czink.

Anne Glatz

„Schlumberger ist für mich mehr als ein Arbeitgeber. Ich freue mich, künftig in neuer Rolle unsere Marktposition weiter zu stärken und gemeinsam mit unserem Team nachhaltige Kundenbeziehungen und zukunftsorientierte Lösungen voranzutreiben“,

so Glatz.

Nicole Cappato übernimmt Marketingagenden

Zeitgleich übernimmt Nicole Cappato (42) die Leitung des Marketings und rückt als neue Marketingdirektorin ebenfalls in die erweiterte Geschäftsleitung von Schlumberger Österreich nach. Seit ihrem Eintritt als Senior-Brand-Managerin im Oktober 2023 und der Übernahme der Vertriebsmarkenverantwortung im Juni 2024 hat sie maßgeblich zur Weiterentwicklung des Marketings beigetragen. Zuvor war sie unter anderem für Moët Hennessy in der Schweiz sowie Louis Vuitton in Österreich tätig.

„Es ist mir ein großes Anliegen, unsere starken Marken mit klarer Positionierung und emotionaler Relevanz im Markt zu verankern. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich Impulse setzen, Begehrlichkeit für unsere Marken schaffen und unser Markenportfolio dem Zeitgeist und den Trends entsprechend weiterentwickeln“,

so Cappato.

Neue Zusammensetzung der Geschäftsleitung von Schlumberger Österreich

Neben CEO Mag. Florian Czink und CFO Mag. Stephan Dubach setzt sich die Geschäftsleitung der Schlumberger Wein- und Sektkellerei künftig wie folgt zusammen:

• Dipl.-BW (FH) Nicole Cappato – Marketingdirektorin
• Anne Glatz – Vertriebsdirektorin
• Aurore Jeudy, MBA – Chef-Önologin & Kellermeisterin
• Patrick Meszarits, MBA – Direktor Produktion & Supply Chain

Serge verkostet: Fünf aus Tormore, darunter auch der Tormore Blueprint 10 yo ‘Toasted Barrels’

Als wir im Sommer vor zwei Jahren auf Islay unser Interview mit Georgie Crawford führten, die für Elixir Distillers das Management für ihre beiden Destillerien Portintruan und Tormore ausübte, hat sie uns (und damit Ihnen) schon einiges über die Pläne, die man mit der Brennerei Tormore vorhatte, erzählt. Unter anderem ging es um die Neuaufstellung der Range dort, und diese wird mit 2026 abgeschlossen sein. Die drei „Blueprint“-Abfüllungen, die in diesem Frühjahr erschienen sind, sind erste Vorboten des Stils der Speyside-Brennerei, und eine Abfüllung davon hat Serge heute, gemeinsam mit vier unabhängig abgefüllten Tormore verkostet.

Wie sie bei ihm ankamen, zeigt unsere Tabelle der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Tormore 10 yo ‘Toasted Barrels’ (48%, OB, Blueprint Cask Program, 1,500 bottles, 2025)85
Tormore 13 yo 2011/2024 (54.3%, The Whisky Cask Company, oloroso finish, 221 bottles)87
Tormore 33 yo 1990/2023 (49.8%, Brave New Spirits, Cask Masters, 190 bottles, first fill bourbon barrel, cask #1989)90
Tormore 31 yo 1992/2024 ‘For Mankind’ (45.4%, The Whisky Barrel, Apollo 11 55th anniversary, 1st fill oloroso sherry hogshead, cask #1036, 263 bottles)90 
Tormore 33 yo 1992/2025 (53.7%, Whiskyland, chapter 12, 157 bottles)90
By Dg-505, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54454997

Isle of Harris Distillery veröffentlicht Einzelfassabfüllung für Royal Mile Whiskies

Royal Mile Whiskies ist eines der wenigen Outlets in UK, die noch nach Europa liefern (natürlich mit all den seit dem Brexit entstandenen Zusatzkosten). Für Fans der Isle of Harris Distillery ist daher vielleicht interessant, dass man gemeinsam eine Einzelfassabfüllung auf den Markt bringt, die ab 15. August verfügbar sein wird.

Beim Bottling handelt es sich um einen im Bourbonfass gereiften The Hearach Single Cask aus dem Bourbonfass, der mit leicht getorftem Spirit erzeugt wurde. Das First Fill Bourbon Barrel wurde mit57,4% vol. Alkoholstärke geleert und ergab 225 Flaschen.

Der The Hearach Single Cask wird von Blenderin Shona Macleod geschmacklich wie folgt beschrieben: Aromen von Crème Brûlée und tiefem Karamell, die sich in getrocknete Zitrusschalen und Gerstenzucker verwandeln, mit einer Vielzahl gemischter Blumennoten, die in sanften Lavendel übergehen. Am Gaumen entfalten sich laut ihr sanfte, warme Gewürze von old-style Pudding und Ingwerkuchen. Das Finish wird als langer und cremiger Abgang mit einem Hauch von Lakritz und einem anhaltenden Hauch von Torfrauch der Hebriden beschrieben.

Die 225 Flaschen vom The Hearach Single Cask sind wie gesagt ab 15. August im Onlineshop von Royal Mile Whiskies in Edinburgh zu finden, zum Preis von  £94,95 (P&P sowie Zölle kommen da noch dazu, wenn man ihn aus Deutschland oder Österreich bestellt). Zusätzlich gibt es auch in einigen, leider nicht näher spezifizierten Bars in Edinburgh und Umgebung als Dram, sodass man – sollte man in der Gegend sein – ihn vor einem Kauf auch verkosten kann…

Die Isle of Harris Distillery auf der gleichnamigen Hebrideninsel wird auch im Hinblick auf die Community der Insel geführt und musste im April des Jahres eine Porduktionskürzung und Kündigungsbestrebungen verlautbaren (wir berichteten). Im schwierigen momentanen Umfeld will man so die Wettbewerbsfähigkeit (die laut Manager Simon Erlanger nach wie vor gegeben sei) auch für die Zukunft sicherstellen.

Prineus bringt zwei neue Ballindalloch-Abfüllungen nach Deutschland

Handwerklich erzeugter Whisky ist die Domäne der Brennerei Ballindalloch in der Speyside, die nicht auf Masse, sondern auf Qualität setzt. Der deutsche Importeur Prineus bringt nun zwei neue Abfüllungen nach Deutschland, beide mit Bensonderheiten: Der leicht getorfte Ballindalloch The Castle kommt mit einem Krimibuch von John Sutherland, der Ballindalloch Distillery Exclusive Engraved 2014 ist eigentlich nur in der Brennerei erhältlich, einige wenige Flaschen davon wurden aber nun exklusiv für deutsche Kunden exportiert.

Lesen Sie hier mehr über die beiden Whiskys, die in Kürze beim Fachhändler Ihres Vertrauens zu finden sein werden:

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

Prineus bringt zwei neue Ballindalloch-Abfüllungen nach Deutschland

Wir freuen uns, Ihnen die neuen Abfüllungen der Ballindalloch Distillery vorstellen zu können.

Die erste ist der Ballindalloch The Castle, der erste leicht getorfte Whisky von Ballindalloch, der in Zusammenarbeit mit einem der führenden Krimiautoren Großbritanniens, John Sutherland, entstanden ist. Das legendäre Ballindalloch Castle inspirierte den Autor als Vorlage für das Schloss seines Thrillers.
Für den Ballindalloch The Castle wurde eine Mischung von first-fill und second-fill Bourbon Barrels aus dem Jahre 2015 ausgewählt, wobei die second-fill Fässer zuvor getorften Whisky enthielten. Dadurch entstand ein Whisky, der die Fruchtigkeit von Ballindalloch mit einem Hauch von Rauch kombiniert. Der Whisky wurde nicht kältefiltriert und ungefärbt mit 50,0 Vol.% abgefüllt.
Im Lieferumfang jeder Flasche Ballindalloch The Castle ist eine Ausgabe des Buches „The Castle“ enthalten.

Ballindalloch Distillery – The Castle inkl. Buch50,0% vol.0,7 l UVP 119,90 €


Wir freuen uns, dass wir Ihnen als zweite neue Abfüllung den Ballindalloch Distillery Exclusive Engraved 2014 vorstellen können. Der Whisky reifte über ein Jahrzehnt in einem Sherry Hogshead und entwickelte dabei eine reiche Tiefe und Komplexität.
Der Whisky wurde nicht kältefiltriert, ungefärbt und fassstark mit 59,1 Vol.% abgefüllt. Diese Abfüllung ist normalerweise nur exklusive in der Brennerei zu erhalten. Wir konnten ein kleines Kontingent für Deutschland bekommen.
Erwarten Sie einen köstlichen, vollmundigen Tropfen mit verwöhnenden Noten, die typisch für die Reifung im Sherryfass sind. In der Nase ist der PX-Charakter deutlich zu erkennen, wobei Rosinen und Sultaninen im Vordergrund stehen. Allerdings eher ein Dundee-Kuchen als ein Weihnachtskuchen. Der Gaumen weckt weitere kulinarische Aromen mit wunderschönen Kakaonoten, die sich mit getrockneten Früchten vermischen, um ein erstaunlich reifes Geschmackserlebnis zu bieten, das ihn definitiv reifer als sein tatsächliches Alter wirken lässt.

Ballindalloch Distillery – DE Engraved 201459,1% vol.0,7 l UVP 209,90 €

Brendan McCarron wird neuer Whiskymaker bei der Lakes Distillery

Viele Whiskyfreunde kannten Brendan McCarron als „Sideckick“ von Dr Bill Lumsden, wo er eigentlich als Nachfolger desselben gehandelt wurde. Dann aber führten ihn seine Wege zu Bunnahabhain, Deanston und Tobermory, wo er 2021 als Master Distiller angeheuert wurde (wir berichteten hier). Nach der Trennung dort arbeitete er als unabhängiger Konsulent, so auch unter anderem für die Benbecula Distillery auf den Äußeren Hebriden.

Nun aber gab die Lakes Distillery bekannt, dass sie Brendan McCarron mit der Posititon des Whiskymaker betraut haben, die er am 1. September von Sarah Burgess übernehmen wird (sie kam 2023 von Macallan zu The Lakes Distillery – siehe unseren Bericht). Er wird dort mit The Lakes’ Assistant Whiskymaker, Grace Frith, und Bruce Smith, Head of Distilling and Whisky operations, zusammenarbeiten.

Brendan’s Statement zu seiner neuen Aufgabe:

“I am delighted to be stepping into this new role at what is an incredibly exciting time for The Lakes. Following the launch of Signature single malt whisky – a significant flag in the sand for The Lakes – I look forward to working with this brilliant team to develop what comes next.”

Brandon soll bei The Lakes Distillery die aus der Cognac- und Weinerzeugung bekannte „Élevage“ als besonderes Markenzeichen der Brennerei einführen und entwickeln, eine Methodik, in der der Spirit durch Umlagerung, Verschnitt mit anderen Fässern und eventuell auch Verdünnung des Spirits zu einem bestimmten Geschmacksprofil „erzogen“ werden soll. McCarron dazu:

“Élevage provides endless opportunities for flavour development, and I feel privileged to be able to work with such an innovative, future-facing distillery.”

Dementsprechend begeistert gibt sich auch Eric Heerema, der Besiter und CEO der Nyetimber Group, die die Lakes Distillery im Juni 2024 gekauft haben:

“Our key focus at The Lakes is to embrace and explore the possibilities of using élevage to create innovative and intriguing flavours for our premium single malt whiskies. Having Brendan at the forefront of this will be a fantastic asset for The Lakes whiskymaking moving forward.”

Marussia-Geschäftsführer Sascha Cordes verlässt das Unternehmen – Bernd Meyer wird CEO

Für Whiskygenießer ist Marussia Beverages vor allem mit den Marken Torabhaig und Chaisteal Chamuis verbunden – von dort erreicht uns die Mitteilung, dass der bisherige Geschäftsführer Sascha Cordes mit Jahresende das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen wird (Er kam mit Dezember 2023 von Anheuser Busch zu Marussia – wir berichteten hier). Bernd Meyer wird ihm dann nachfolgen. Wir wünschen beide das Beste für die kommende Zeit,

Mehr zum Wechsel und zum Nachfolger hat uns Marussia Beverages mit der nachfolgenden Presseinfo für Sie gesendet:

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

Geschäftsführer Sascha Cordes verlässt das Unternehmen – Bernd Meyer wird CEO

Thurnau, 11. August 2025 – Marussia Beverages Germany gibt bekannt, dass Sascha Cordes, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb, das Unternehmen zum 31. Dezember 2025 auf eigenen Wunsch verlassen und sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen wird.

„Nach erfolgreichen Jahren bei Marussia Beverages Germany freue ich mich auf spannende neue Aufgaben in der Zukunft“, erklärt Cordes. „Stolz blicke ich zurück auf das, was wir als Team im vergangenen Jahr erreicht haben – sei es die strategische Neuausrichtung des Unternehmens, die erfolgreiche Erweiterung unseres Handelsportfolios oder die innovative Weiterentwicklung unserer Kernmarken. Besonders freut mich die damit verbundene Stärkung unserer Marktposition. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere meinem direkten Team, sowie unseren Geschäftspartnern für die engagierte und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Die Nachfolge tritt Bernd Meyer an, der bislang als Geschäftsführer für Finanzen, IT, Logistik und Operations verantwortlich war. Er übernimmt zum 1. Januar 2026 in der Funktion des CEO die Gesamtleitung von Marussia Beverages Germany. Gemeinsam mit dem gesamten Team wird er das Unternehmen im Einklang mit den strategischen Zielen der Gruppe nachhaltig und profitabel weiterentwickeln.

Bernd Meyer

„Wir freuen uns, dass wir Bernd Meyer für die neue Position des CEO gewinnen konnten und werden ihn bei dieser spannenden Herausforderung bestmöglich unterstützen“,

so Benedict Zacherl, Regional Vice President Continental Europe der Marussia Beverages Group.

BBC: Der Aufstieg und Fall der Bourbon-Industrie

Ein recht ausführlicher und übersichtlicher Artikel über den wirtschaftlichen Erfolg und die momentanen Schwierigkeiten der Bourbon-Produzenten ist heute auf der Webseite der BBC erschienen. Man beleuchtet dort die Gründe für das fast stetige Wachstum seit der Prohibition und die plötzliche Unterbrechung der Erfolgsgeschichte.

A picture of barrels in Buffalo Trace Distillery warehouse.

Besonders die Zeit zwischen 2011 und 2020 mit einem weltweiten Wachstum von Bourbon von 7% (mehr als das doppelte der Vorperiode) ließ die Begehrlichkeiten rund um Bourbon wachsen:

„Everyone was going crazy over the bourbon market, and treating like a commodity, like a stock,“ recalls Robin Wynne, a general manager and beverage director for Little Sister in Toronto, Canada, who has been a bar manager for about 25 years.

„People would go in as a prospector, to flip bottles for two to three times the value.“

Die Pandemie und das Barsterben, das mit ihr resultierte, sowie die geänderten Trinkgewohnheite der Gen-Z, setzten diesem Boom aber ein jähes Ende. Zwar wuchs der Markt zwischen 2021 und 2024 nochmals um 2%, aber mittlerweile sind durch Zölle und Unsicherheiten am Weltmarkt die Erzeuger sehr unter Druck geraten:

Liquor giant Diageo, reported that sales of Bulleit, a Kentucky distillery that makes bourbon, rye and whiskey, where down 7.3% this fiscal year.

Wild Turkey – a Kentucky bourbon owned by Campari – sales were down 8.1% over the past six months.

While big, international brands will likely be able to weather the storm, the sales hit has led to a growing list of casualties.

In July, LMD Holdings filed for Chapter 11 bankruptcy – just one month after opening the Luca Mariano Distillery in Danville, Kentucky.

This spring, Garrard County Distilling went into receivership.

And in January, Jack Daniel’s parent company closed a barrel-making plant in Kentucky.

Der „Boden des Fasses“ sei aber noch nicht erreicht, warnt ein Experte, und erwartet weitere Probleme bis hin zu bankrotten Erzeugern und notgedrungenen Konsolidationen. Aber, so der Experte weiter, schwere Zeiten waren immer auch der Motor für Innovationen, und so liege auch in dieser Krise eine Chance. Kanada, so meint er, profitiere bereits vom Zollkrieg und hätte die Chance darin ergriffen – mit einer Besinnung auf die Eigenständigkeit.

„We’ve got lots of grains to make these whiskeys without having to rely on the States.“

Lesen Sie den gesamten BBC-Artikel hier.

TTB-Neuheiten: Deanston 17yo Orange Wine, Ardnamurchan Sauternes peated, Kilchoman 100% Islay und Sherry Cask Matured

Unsere Suche in den us-amerikanischen TTB-Datenbank hat wieder einige interessante mögliche Neuerscheinungen zu Tage gebracht, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.

Fangen wir in den Highlands an: Dort bereitet die Brennerei Deanston die Veröffentlichung eines neuen 17 Jahre alten Whiskys vor, der ein Finish in Vino de Naranja Casks erhielt. Der Deanston 17 Years Old Finished in Orange Wine Cask wird mit 53,6% vol. Alkoholstärke und ohne Farbstoff und Kühlfiltration abgefüllt werden. Er soll Zitrusnoten, bittersüße Orangenaromen und solche von gerösteten Nüssen und sonnengereiften Früchten bieten, mit einem wachsigem Mundgefühl und einem langen, lebendigen Finish. Und so siehen die Etiketten aus:

Nächster Kandidat für eine baldige Veröffentlichung ist ein neuer Ardnamurchan. Es ist der Ardnamurchan Sauternes Cask Release Peated, also eine getorfte Version des bereits existenten Ardnamurchan Sauternes Cask Release. Er ist mit 50% vol. Alkoholstärke abgefüllt, die Etiketten verraten aber nichts über den Geschmack oder weitere Details:

Dann werden in absehbarer Zeit zwei neue Kilchoman bei den Händlern zu finden sein. Der erste davon ist die 15. Ausgabe des Kilchoman 100% Islay, bei dem alle Komponenten des Whiskys, von Gerste über Wasser bis Torf von Islay stammen. Die Tasting Notes versprechen in der Nase Vanille, tropische Früchte, frisches Heu und geröstete Eiche mit grasigen Noten und gesalzener Butter, am Gaumen dann Milchschokolade, gesalzenes Karamell und frischer Torfrauch mit kandierten Zitrusfrüchten, Zitrone, reifer Birne und einem Hauch von weißem Pfeffer. Im langen Finish sollen maritimer Torfrauch mit frischen Früchten und honigsüßen Noten zu finden sein. Hier die Etiketten:

Und dann gibt es noch den Kilchoman Sherry Cask Matured, der – wie der Name schon sagt – ausschließlich in Sherryfässern gereift wurde. Er ist 11 Jahre alt, und seine Tasting Notes versprechen ein recht vielschichtiges Geschmackserlebnis: in der Nase Orangenschale, getrocknete Früchte, leichter Torfrauch und süße Gewürze. am Gaumen kräftiger Rauch und dunkle Schokolade mit Honig, gekochten Äpfeln und malziger Süße, im Finish schließlich dann gegrillte Pflaumen, Johannisbeeren und anhaltender Holzrauch. Auch hier wieder die Etiketten für Sie:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Serge verkostet: Teaspooned Balvenie und Balvenie Single Malt

Burnside ist der Name für einen teaspooned Balvenie, also einen Balvenie mit einer kleinen Komponente eines anderen Whiskys (der, weil die Burnside in-house bei William Grant & Sons produziert werden, entweder Glenfiddich oder Kininvie ist), also ein Blended Malt. Einen solchen von Cadenhead (die übrigens Besitzer der Marke „Burnside“ sind) und einen Balvenie Single Malt, einen 19 Jahre alten Whisky aus der „The Balvenie Stories“-Serie, verkostet Serge heute, beide mit sehr guten Bewertungen.

So sieht daher heute die Tabelle der Verkostung aus:

AbfüllungPunkte

Burnside 28 yo 1996/2025 (46%, Cadenhead, Original Collection)87
Balvenie 19 yo ‘A Revelation of Cask and Character’ (47.5%, OB, The Balvenie Stories, European oak sherry, 2023)86

Irland in allen Facetten: Gewinnen Sie jetzt die Boann Single Pot Still Trilogy und 6x den The Whistler Triple Oak

So viel Irland gab es bei uns noch nie zu gewinnen! Gemeinsam mit unserem Gewinnspiel-Partner Rising Brands verlosen wir insgesamt neun Flaschen irischen Whiskey aus einer der interessantesten irischen Destillerien, der Boann Distillery nördlich von Dublin. Zu gewinnnen gibt es eine exklusive Boann Single Pot Still Trilogy, bestehend aus den in der Boann Distillery gebrannten, gereiften und abgefüllten Boann Single Pot Still PX Cask, Boann Single Pot Still Madeira Cask und Boann Single Pot Still Marsala Cask sowie zusätzlich 6x den The Whistler Triple Oak, den dreifach gebrannten Blend mit typisch irischer Zugänglichkeit.

Wie können Sie einen dieser neun fantastischen Preise gewinnen? Es ist wie immer ganz einfach: Unseren Text hier aufmerksam durchlesen, die Gewinnfrage richtig beantworten und die Antwort an uns einsenden – und schon sind Sie dabei und haben Ihre Chance genutzt! Machen Sie mit, es zahlt sich aus!

Hier einmal Infos zur Boann Distillery und zu ihren ganz besonderen Abfüllungen, die Sie diesmal gewinnen können:

Die Boann Distillery

Die Boann Distillery wurde im Jahr 2016 von der Familie Cooney gegründet und befindet sich in Drogheda, County Loth, ca. 50km nördlich von Dublin. Sie zählt zu den wenigen Brennereien in Irland, die alle Produktionsschritte – von der Destillation über die Reifung bis hin zur Abfüllung – vollständig selbst kontrollieren.

Ausgestattet mit Pot-Stills und Column-Stills sowie einer eigenen Quelle und regionaler Gerste entstehen hier preisgekrönte Whiskeys mit klarer Handschrift. Boann verbindet handwerkliche Exzellenz mit Innovationsfreude und einem bewussten Fokus auf Nachhaltigkeit. Besonders hervorzuheben: Die Distillery legt Wert auf traditionelle Pot Still-Rezepturen mit einem hohen Anteil an ungemälzter Gerste und kleinen Anteilen anderer Getreidesorten, die für den typisch cremigen und würzigen Körper sorgen. Neben Whiskey werden auch Gin, Apfelwein und weitere Craft-Spirituosen im eigenen Haus produziert.

Ihr Hauptpreis: Boann Single Pot Still Trilogy (je 0,7 l)

Wir verlosen ein exklusives Set aus drei Single Pot Still Whiskeys. Alle wurden direkt in der Boann Distillery in Drogheda destilliert, gereift und abgefüllt.

1. Boann Single Pot Still PX Cask

Dieser Whiskey reifte in ehemaligen Pedro Ximénez Sherryfässern mit zusätzlichem Einfluss von Kastanienholz.

  • In der Nase zeigt sich ein üppiger Duft mit Aromen von Rosinen und Feigen. Melasse, süßes Karamell und ein Hauch von Leder runden das Bild ab.
  • Am Gaumen ist er süß und würzig. Noten von Honigsirup, dunkler Schokolade, knusprigem Speck und weißem Pfeffer sorgen für Komplexität.
  • Das Finish ist lang und reichhaltig, geprägt von erdigen Karamellnoten.

2. Boann Single Pot Still Madeira Cask

Dieser Whiskey reifte in Madeirafässern eines traditionsreichen Weinguts.

  • Die Nase ist lebendig mit Aromen von Äpfeln und Pfirsichen. Hinzu kommen Honignoten, geröstete Eiche und florale Anklänge.
  • Am Gaumen überzeugt er mit einer seidigen Textur. Pfirsich, Vanille, Walnüsse, Trockenfrüchte und eine feine mineralische Note sind präsent.
  • Der Abgang ist lang und frisch. Zitronenschale und ein würziger Nachklang bleiben angenehm zurück.

3. Boann Single Pot Still Marsala Cask

Die Reifung erfolgte in sizilianischen Marsala-Weinfässern.

  • In der Nase entfalten sich würzige Noten, begleitet von Harz, kandierter Orangenschale, frisch geschnittenem Gras und blumigem Honig.
  • Am Gaumen ist er reichhaltig und vollmundig. Süße Orangenmarmelade trifft auf Pfefferminze und intensive Holzgewürze.
  • Das Finish ist anhaltend mit deutlichen Noten von Zimt und Nelke.

Alle drei Abfüllungen zeigen die Vielfalt und Tiefe klassischer irischer Pot Still Whiskeys. Die moderne Interpretation legt besonderen Wert auf Textur, Würze und charakterstarke Fassreifung.

Und noch mehr Gewinnchancen: 6 × The Whistler Triple Oak (je 0,7 l, 40 % Vol.)

Diese neue Core-Range-Abfüllung von The Whistler verbindet dreifach geblendete Whiskeys mit dreifacher Destillation und Reifung in drei verschiedenen Fasstypen: Bourbon, Oloroso und PX-Sherry. Er ist ein echtes Paradebeispiel irischer Brennkunst:

Triple Cask: Gereift in Bourbon-, Oloroso- und PX-Sherryfässern, bringt er Noten von geröstetem Holz, Karamell, dunklen Trockenfrüchten und wärmenden Gewürzen mit sich.

Triple Distilled: Dreifach gebrannt für maximale Weichheit und Klarheit im Geschmack.

Triple Blend: 50 % des Whiskeys stammen aus der eigenen Boann Distillery – aufgeteilt in Single Pot Still und Single Malt. Diese sorgen für Tiefe, Fülle und Charakter. Ergänzt wird der Blend durch 50 % sanften irischen Single Grain Whiskey – für eine ausgewogene Balance und eine angenehm weiche Textur.

  • In der Nase präsentieren sich Toffee, Karamell und Eichenwürze. Rosinen und dunkle Schokolade setzen feine Akzente.
  • Am Gaumen ist der Whiskey vollmundig und komplex. Geröstetes Holz, Karamell, Trockenfrüchte und wärmende Gewürze dominieren.
  • Das Finish ist weich, harmonisch und angenehm lang.

Diese Abfüllung überzeugt mit Qualität, Zugänglichkeit und nachhaltiger Verpackung in der neu gestalteten Flasche.

Und so gewinnen Sie die exklusive Boann Single Pot Still Trilogy oder eine von sechs Flaschen The Whistler Triple Oak:

Beantworten Sie einfach die nachfolgende Gewinnfrage: Welche Gerste verwendet die Boann Distillery?

A: ausschließlich irische Gerste
B: was es gerade so gibt

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Boann“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 24. August 2025, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner der Preise und geben sie am 25. August 2025 bekannt. Der Gewinn wird durch unseren Partner Rising Brands versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Boann“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 24. August 2025, 23:59 Uhr. Die Gewinner/die Gewinnerinnen werden am 25. August 2025 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Rising Brands sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Rising Brands versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Wer gewinnt eines der 3 Pakete mit Freud Distillers Cut + Freud Decade + 2 Tumbler – Deutscher Whisky mit Anspruch? Mehr hier!

Einer der fazinierendsten Aspekte unserer gemeinsamen Leidenschaft Whisky ist der Umstand, dass man immer wieder Neues entdecken und seinen Horizont erweitern kann. Wir bei Whiskyexperts ermuntern unsere Leser immer wieder, das zu tun – auch mit unseren Gewinnspielen.

Und so ein Gewinnspiel durften wir Ihnen gemeinsam mit unserem Gewinnspielpartner Eggers & Franke präsentierten: Wir verlosten 3 Sets mit zwei preisgekrönten Abfüllungen des Freud Whiskys aus der deutschen Brennerei Ziegler, samt zwei Tumblern zum Genießen. Der Freud Distillers Cut und der Freud Decade haben außerordentliche Merkmale, die sie aus der Masse abheben: Sie erfuhren beide ein Finish in Ziegler Alte Zwetschge Fässern – der eine reifte zudem unter anderem in Kastanienfässern, der andere weist über 10 Jahre Reifungszeit auf. Gemeinsam ist Ihnen aber geschmacklicher Tiefgang und Ausgewogenheit.

Wir bedanken uns für das große Interesse am Gewinnspiel und die zahlreichen Einsendungen – es zeigt uns, dass unsere Leser immer offen für Neues sind. Wer nun die glücklichen Gewinner der drei Pakete sind, verraten wir gleich – zunächst wie immer noch einmal Infos über die Preise und die Brennerei, die die Whiskys herstellt:

Ziegler & Freud – Deutsche Destillierkunst mit Tiefe und Anspruch

Die Edelobstbrennerei Ziegler mit Sitz in Freudenberg am Main blickt auf über 150 Jahre Geschichte zurück. Gegründet 1865, ist Ziegler eine feste Größe in der Welt edler Brände – berühmt vor allem für seine klaren Obstbrände, die bis heute nach traditionellen Methoden hergestellt werden.

Doch Ziegler kann mehr als Obst: Mit der Whisky-Marke Freud beweist die Brennerei eindrucksvoll, dass auch deutscher Whisky internationale Klasse haben kann. Die Marke Freud ist eine bewusste Anspielung auf die Heimat Freudenberg, steht aber auch für Tiefe, Charakter und emotionale Kraft – Eigenschaften, die sich in den beiden aktuellen Abfüllungen Freud Distillers Cut und Freud Decade widerspiegeln.

Freud Distillers Cut Malt Whisky

Der Freud Distillers Cut ist ein ausdrucksstarker Single Malt Whisky, der aus 100 % gemälzter Gerste hergestellt wird. Die Besonderheit liegt in der handwerklichen Herstellung und der sorgfältig ausgewählten Fasskombination: Der Freud ”Distillers Cut“ reift im Kastanien- und Ex-Bourbonfass, bevor er in dem charakteristischen Ziegler Alte Zwetschge Fass zur Abrundung kommt Diese Vielfalt verleiht ihm eine beeindruckende Tiefe und Aromakomplexität.

Im Geschmack zeigt sich der Distillers Cut rund, vollmundig und kraftvoll. Noten von dunkler Schokolade, getrockneten Früchten, würzigem Eichenholz und einem Hauch von Karamell prägen das Profil. Die Textur ist weich, fast ölig, und macht ihn zu einem charakterstarken Whisky, der Liebhaber kräftigerer Single Malts anspricht. Die Abfüllung ist limitiert und spiegelt das Herzblut der Destillateure wider – deshalb auch der Name Distillers Cut.

Freud Decade Whisky

Der Freud Decade ist eine besondere Hommage an die Reifezeit – denn dieser Whisky lagert ganze zehn Jahre in ausgewählten Eichenfässern. Es ist einer der wenigen deutschen Whiskys mit zweistelliger Altersangabe, was ihn in seiner Tiefe und Reife deutlich von vielen Mitbewerbern abhebt.

Die ersten zwölf Monate reifte dieser Whisky in Fässern aus der heimischen Spessarteiche und deutscher Kastanie. Weitere neun Jahre verbrachte er in edlen Bourbon-Fässern mit dem traditionellen „Alligator-Char“. Das Klima rundum die Ziegler-Fasslager, direkt am Ufer des Mains, verleiht dem Whisky seinen kraftvollen Ausdruck. Sein charakteristisches Freud Whisky Aroma erhält der Singe Malt durch die Abrundung in Ziegler Alte Zwetschge Fässern.

Gefertigt wird der Decade aus regionaler Gerste, destilliert im klassischen Pot-Still-Verfahren und in ehemaligen Bourbon- und Sherryfässern ausgebaut. Das Ergebnis ist ein eleganter, ausgewogener Whisky mit feinen Noten von Vanille, reifer Birne, gerösteten Nüssen und einem Hauch Tabak. Im Abgang zeigt er sich lang, weich und ausgewogen – ein echtes Statement für geduldiges Handwerk und anspruchsvolle Reifung.

Was macht Freud Whisky aus?

Beide Whiskys entstehen im kleinen, handwerklichen Maßstab in der Ziegler-Destillerie – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Herkunft und Authentizität. Die Rohstoffe stammen überwiegend aus Süddeutschland, das Wasser aus der Umgebung des Odenwalds. Gebrannt wird langsam und sorgfältig in Kupferbrennblasen. Bei der Fassauswahl setzt Ziegler auf Individualität und Tiefe – mit besonderem Augenmerk auf Weinfässer aus Europa sowie klassische amerikanische Eiche. Mit Freud bringt Ziegler die Essenz von über 150 Jahren Brenntradition in die Welt des Whiskys – kompromisslos handwerklich, überraschend komplex und stilistisch eigenständig. Freud ist kein Whisky von der Stange, sondern eine bewusste Entscheidung für Charakter, Tiefe und deutsche Herkunft.

Und je eines der drei Pakete mit dem Freud Distillers Cut, dem Freud Decade und zwei Freud Tumblern gewonnen haben:

Thomas Henkel aus 39365 Eilsleben
Anja Fichtner aus 02692 Obergurig
Bernhard Böltl aus 80339 München

Wir gratulieren recht herzlich und freuen uns mit allen Gewinnern. Die Preise werden durch unseren Partner Eggers & Franke versendet – bitte haben Sie auch diesmal etwas Geduld, durch die Urlaubszeit kann es ein paar Tage länger dauern, bis die Flaschen Sie erreichen.

Bei uns lässt aber die Schlagzahl der Gewinnspiele nicht nach – schon heute geht es mit einem neuen Gewinnspiel für Sie weiter – diesmal verlassen wir das europäische Festland und widmen uns… das verraten wir Ihnen dann in ein paar Minuten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team