Nur noch diese Woche: Gewinnen Sie jetzt den traumhaften The Bruichladdich Eighteen aus der High-Provenance-Serie – samt Gläsern!

Eine ganz besonderen Islay-Whisky können Sie bei unserem neuesten Gewinnspiel für sich entdecken – einen, der Eleganz, Tiefe und Vielschichtigkeit auf beeindruckende Weise vereint: Der The Bruichladdich Eighteen aus der High-Provenance-Serie hat seit seinem Erscheinen im Jahr 2024 viele Freunde unter Whiskykennern gewonnen – gemeinsam mit unserem Gewinnspiel-Partner Eggers & Franke und der Destillerie Bruichladdich verlosen wir eine Flasche von ihm, gemeinsam mit den passenden Gläsern (und einigen weiteren Goodies, haben wir uns sagen lassen).

Was Sie tun müssen, um den nicht nur im Geschmack, sondern auch in seiner Verpackung herausragenden Whisky mit uns gewinnen zu können? Wie immer: Unseren Gewinnspiel-Text ausführlich lesen, die Gewinnfrage beantworten und an uns einsenden. Dann brauchen Sie noch etwas Glück, und der The Bruichladdich Eighteen gehört Ihnen. Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen!

Achtung: Dies ist die letzte Woche des Gewinnspiels – gleich mitmachen!

Hier also alle Informationen zum Preis und der Brennerei:

Die Destillerie Bruichladdich

Die Destillerie Bruichladdich

Islay ist nicht gleich Torf. Und Bruichladdich ist das beste Beispiel dafür, dass auch eine Inseldestillerie Vielfalt über Stereotypen hinaus bietet.

Bruichladdich wurde im Jahr 1881 erbaut und zu diesem Zeitpunkt war Kohle als alternativer Brennstoff zum lokalen Torf verfügbar. Die Kohle wurde für die Transportboote benötigt, die sogenannten „Puffer“. Es ist wahrscheinlich, dass die Destillerie speziell für den Zweck erbaut wurde, einen möglichst reinen, ungetorften Whisky zu produzieren.

Ein indirekter Hinweis, der diese These stützt, stammt vom großartigen Autor Alfred Barnard: In seinem faszinierenden Werk aus 1885 über die Brennereien der Insel findet sich zur Bruichladdich-Destillerie als einzige kein Hinweis darauf, dass diese ihren Malz mit Torf trocknete.

Leider ist kein Whisky mehr aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Aber die Originalgeräte aus dem viktorianischen Zeitalter bleiben ein beispielloses Vermächtnis dieses Destillationshandwerks, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde, um nun diesen raffinierten Dram herzustellen.

In den Lagerhäusern bei Bruichladdich. Bild © Whiskyexperts

Ihnen erweist Bruichladdich Ehrerbietung – nicht mit langweiliger Einheitlichkeit, sondern mit einer hervorragenden Bandbreite an Whiskys, die zelebrieren, was alles bei der großartigsten Spirituose der Welt möglich ist.

Seit Bruichladdichs Auferweckung im Jahr 2001 hatten man dort immer höhere Ambitionen als einfach Single Malt Scotch Whisky herzustellen und zu verkaufen. Man wollte ein Gegenpol zur Industrienorm sein.

Bruichladdich machte sich auf, um Pioniere, Provokateure und Weltbeweger zu werden. Das heißt: Die Verbindung zwischen dem Land und dem Dram zu erneuern, die festgesetzten „Regeln“ der Industrie zu hinterfragen, den Ursprung der Aromen zu hinterfragen und tiefer zu begreifen, warum landwirtschaftliche Ökosysteme wichtig sind.

Während die Menschen bei Bruichladdich diesen Weg weiter beschreiten, setzen sie ihr wachsendes Wissen in konkretem Schritten in die Tat um. Heute ist die Verpflichtung den Menschen und dem Planeten gegenüber stärker denn je – ebenso ihr Bestreben, das Geschäft auch für das Gemeinwohl einzusetzen.

Mit unserem fähigen Team verfolgen wir eine höhere Bestimmung und halten an unserer Mission fest, möglichst aufregende Spirituosen zu kreieren. Wir sehen uns als „Progressive Hebridean Distillers“ – also als progressive Destillateure unserer Heimat, der Hebriden. Als diese hoffen wir, dass das, was wir in die Wege geleitet haben, andere unternehmerische Start-Ups dazu inspiriert, sich auf unserer Insel und im weiteren Umfeld niederzulassen. Denn dies sorgt für Diversität und Bereicherung sowie eine selbstbestimmte Zukunft.aus der Selbstbeschreibung von Bruichladdich

Ihr Gewinn: The Bruichladdich Eighteen

The Bruichladdich Eighteen ist der erste permanente 18-jährige Single Malt im Bruichladdich- Portfolio. Als die Brennerei im Jahr 2001 wiedereröffnet wurde, machte sich das Team von Bruichladdich auf den Weg, um Land und Destillat wieder miteinander zu verbinden, indem es sich für seine Rohstoffe einsetzte, das Konzept des Terroirs in die Whiskywelt einführte und die lokale Gemeinschaft unterstützte.

Wir sind der Meinung, dass man die Herkunft eines Whiskys schmecken sollte. Er kann auf so viele Arten die Geschichte seiner Heimat, der Gerste und des Wassers erzählen – und von den Menschen, die ihn zum Leben erweckt haben. Vor 18 Jahren konnten wir den ersten Islay-Farmer dafür gewinnen, Gerste auf Islay anzubauen, ein wichtiger Schritt für unsere Terroir-Vision. Der Bruichladdich Eighteen besitzt die Seele von Islay-, Bio- und schottischer Festlandgerste – genau das ist für uns „high provenance“.

Kein einziges Fass, das für den Bruichladdich Eighteen gefüllt wurde, hat danach jemals wieder die Insel Islay verlassen.

Jedes noch so kleine Detail von der spezifischen Gerstensor- te bis hin zum Fassreifeprofil ist vollständig transparent und rückverfolgbar.

Auf der Suche nach Geschmack und zur Unterstützung der Landwirtschaft auf Islay begann Bruichladdich im Jahr 2004 mit einem Landwirt zusammenzuarbeiten um eine lokale Ernte auf die Beine zu stellen. Dieser Pionierversuch hat sich inzwischen auf 20 wichtige landwirtschaftliche Partner ausgeweitet, die über 50 % der Gerste für die Gesamtproduktion der Brennerei anbauen.

„Dies ist ein Single Malt Whisky von höchster Provenienz. Jedes einzelne Element des Bruichladdich Eighteen – von der spezifischen Ernte und den verwendeten Gerstensorten bis hin zu den genauen Fässern, in denen er gereift ist – ist vollständig rückverfolgbar. Für einen Whisky dieses Alters ist das ziemlich unglaublich.
„Vor 18 Jahren haben wir einen Whisky aus lokal angebauter Gerste destilliert, und unsere Leidenschaft, unser Getreideanbauprogramm zu diversifizieren und zu fördern, ist nie erlahmt. Es geht darum, köstlichen Whisky mit echter Herkunft herzustellen, der auch der Gemeinschaft auf Islay zugute kommt – und The Bruichladdich Eighteen ist die Verkörperung dieses Ethos.“

Master Blender Adam Hannett.

Abgefüllt mit 50 % ABV und destilliert aus der ersten Ernte der auf Islay angebauten Gerste, zusammen mit biologisch angebautem Getreide und Gerstensorten vom schottischen Festland, ist The Bruichladdich Eighteen vollständig rückverfolgbar, vom Hof bis ins Glas.

The Bruichladdich Eighteen reift ausschließlich auf Islay, hauptsächlich in Ex-Bourbon-Fässern und einer kleinen Anzahl von Weinfässern, und ist der Inbegriff des unverkennbaren, ungetrübten Hausstils der Marke. Kältefiltration ist für uns keine Option und wir fügen unseren Whiskys auch keine Farbe hinzu. Beides sind rein kosmetische Verfahren, bei ersterem werden dem Whisky seine natürlichen Öle entzogen, da diese zu Trübungen führen kön-nen. Uns ist ein leichter Dunst im Glas lieber, als den vollen Geschmack und das Mundgefühl zu beeinträchtigen.

TASTING NOTES

FARBE: Apricot

DUFT: Intensiver Duft von reifem Pfirsich und Geißblatt mit floralen Anklängen von Veilchen und Lavendel. Den Gegenpart für die perfekte Balance verkörpern süß-würzige Noten, die an Vanille, Kokos und verkohltes Eichenholz erinnern. Mit der Zeit tritt eine Mischung aus tropischen Früchten mit Melone, Pfirsich, Aprikose und Zitrus in den Vordergrund, die lange Reifezeit im Holz verstärkt opulente Anklänge von Honig, Karamell und Crème brûlée.

GESCHMACK: Sehr voluminös und fast schon zähflüssig in seiner Textur. Man meint Honig, Butterscotch und frische Früchte zu er- kennen, gefolgt von süßem Haferbrei, Gerstenzucker und gerösteter Eiche. Das holzig-würzige Finale erinnert an tropische Früchte mit einem Hauch von Leder sowie Honig- waben, die den süßen Charakter dieses besonderen Single Malts nochmals verstärken.

NACHKLANG: Der typische Bruichladdich Charakter kommt auch im Nachklang ganz deutlich durch. Der Bruichladdich Eighteen besitzt die klassische Mineralität eines Bruichladdich Single Malts, perfekt ausbalanciert mit Eichenholz, Steinobst und einem zartblumigen Bouquet.

Bahnbrechendes Verpackungsdesign

Der sogenannte „Bruichladdich Wrap“ ist die erste Verpackung ihrer Art in der Whisky-Industrie. Hergestellt aus vollständig recycelbarem Papierzellstoff, ummantelt die nachhaltige Verpackung die neue, gewichtsoptimierte Flasche – unsere Definition von modernem Luxus. Die nachhaltige Optimierung aller Prozessschritte, von der Herstellung bis zum Transport, sowie das geringe Gewicht aller verwendeten Materialien reduzieren unseren CO2-Fußabdruck signi- fikant. So folgt der Bruichladdich Eighteen unserem strengen Prinzip der Nachhaltigkeit – „form follows function“.

Und so gewinnen Sie den The Bruichladdich Eighteen samt Nosing Gläsern:

Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage: Wie nennt sich die innovative Verpackung des The Bruichladdich Eighteen?

a. Bruichladdich Wrap
b. Bruichladdich Burger

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bruichladdich“!

Unter allen Einsendungen aus Deutschland mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 1. Februar 2026, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner des Preises und geben sie am 1. Dezember bekannt. Der Gewinn wird durch unseren Partner Eggers & Franke versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Bei Bruichladdich. Bild © Whiskyexperts

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Bruichladdich“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 1. Februar 2026, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 2. Februar 2026 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Eggers & Franke sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Eggers & Franke versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Celtic Whisky Distillerie mit Glann Ar Mor 2014/2025 – Küstenhandwerk in Reinform

Handwerkliche Whiskyproduktion strebt nicht nach Masse, sondern nach Qualität. Eine solche an der Qualität orientierte Whiskydestillerie ist die Celtic Whisky Distillerie an der bretonischen Küste – sie ist ein Pionier des französischen Single Malts und produziert einen eigenständigen, unverwechselbaren Whisky.

In der Serie Journal des Kirsch ist nun ihr Glann Ar Mor 2014/2025 als 13. Edition erschienen und ab kommenden Dienstag bei Kirsch Import erhältlich. Alles Wissenswerte zu diesem außergewöhnlichen Whisky erfahren Sie hier:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Celtic Whisky Distillerie mit Glann Ar Mor 2014/2025 – Küstenhandwerk in Reinform

Die Celtic Whisky Distillerie in Pleubian zählt zu den Pionieren des französischen Single Malt. Nur wenige Meter von der bretonischen Küste entfernt, entsteht hier seit 1997 Whisky in bewusst kleinem Maßstab – kompromisslos auf Qualität ausgerichtet.

Das Herzstück der Produktion ist eine direktbefeuerte Spirit Still mit lediglich 650 Litern Volumen. In Kombination mit einer extrem langsamen, zweistufigen Repasse-Destillation steht hier nicht Effizienz, sondern Präzision im Fokus. Die Schnittführung erfolgt ausschließlich sensorisch, nach Nase, mit Erfahrung und Geduld. Offene Flamme statt Dampferhitzung sorgt für zusätzliche Tiefe, Textur und wachsige Struktur.

Bereits vor der Destillation wird Zeit zur entscheidenden Zutat: Die Maische fermentiert rund 130 Stunden in Oregon-Pine-Holzfermentern, was die Entwicklung komplexer Frucht- und Esteraromen fördert. Das resultierende Destillationsbier mit ca. 8 % vol. bildet die aromatische Grundlage für den späteren Single Malt.

Der Glann Ar Mor 2014/2025 reifte zehn Jahre in einem Fresh American Oak Cask, unter direktem Einfluss von Wind und Meer. Ungetorft, aber klar maritim, entfaltet er Noten von reifer Aprikose, Salzkaramell, Mandeln und Vanille sowie eine feine salzige Mineralität. Wachsig, präzise und hervorragend balanciert. Das Single Cask wurde mit fassstarken 55,3 % vol. weder kühlfiltriert noch gefärbt in nur 244 Flaschen abgefüllt.

Als 13. Edition der Serie „Journal des Kirsch“ markiert der Glann Ar Mor einen Meilenstein: Persönlich vor Ort ausgewählt, ist er der erste französische Whisky der Reihe, die sich französischen Spezialitäten verschreibt. Und: ein klares Statement für handwerkliche Whiskykultur jenseits industrieller Maßstäbe.


Verfügbar ab dem 27.01. über Kirsch Import: https://kirschwhisky.de/

Übersicht: Whiskyvideos und Podcasts der Woche (478)

Willkommen zur 478. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. In ihr finden Sie wie immer eine Übersicht und Zusammenfassung der Beiträge, die uns von Vloggern und Podcastern für Sie zugeschickt wurden. Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der neuen Ausgabe 478 finden Sie die folgenden Verkostungsvideos und einen Podcast:

Podcasts

Fassfreunde Folge 19: 5 Fehlentscheidungen…

Videos:

World Wide Whisky – Glenfarclas 16 Jahre Travel Retail Exclusive

Friendly Mr. Z – Natterjack Cask Strength 2024

Whisky Nerd – Guglhof Single Grain Whisky 1989 – 35 Jahre 42%vol.

Whisky und Film – Clynelish 16 Jahre

https://www.youtube.com/watch?v=RRFEybHGaew

Barrelbeast – It’s a secret 2010 – 14yo – Dram Way – Heather Party – Cream Sherry Cask Finish


Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts!

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

TTB-Neuheit: Bowmore „Snarkitecture“ 20yo Oak Voyage

Eine recht interessante kommende Abfüllung von Bowmore wollen wir Ihnen, trotz des Wochenendes, nicht vorenthalten: Den Bowmore Snarkitecture 20yo Oak Voyage, abgefüllt mit 50,8% vol. Alkoholstärke – Edition 1, wie auf den Etikett zu lesen sein wird.

Zunächst einmal: wer oder was ist „Snarkitecture„? Snakitecture ist ein in New York ansässiges Design- und Kollaborationsstudio, das 2008 von dem Künstler Daniel Arsham und dem Architekten Alex Mustonen gegründet wurde. Sein Motto: Architektur Dinge tun zu lassen, die eigentlich nicht Aufgabe der Architektur sind. Das wird wohl in Sachen Bowmore eine Kollaboration bedeuten, die sich wahrscheinlich auf den Geschmack mehr erstreckt als auf das Design (das kann man allerdings aus den Bildern, die wir in de us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden haben, nicht wirklich ablesen). Das Motto „Oak Voyage“ deutet ebenfalls darauf hin, dass man sich bei der Abfüllung auf den Geschmack konzentriert.

Wenig Klarheit also, und wir hoffen, dass wir abseits der genannten Hard Facts in Bälde von Bowmore mehr zum Bowmore Snarkitecture 20yo Oak Voyage aus der Captivo Collection (ein Begriff, den sich Bowmore im Frühsommer 2025 hat eintragen lassen, und zwar in UK und anderen Ländern) erfahren werden.

Hier jedenfalls die Skizzen aus der Datenbank:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Fremde Federn (394): Was deutschsprachige Blogger diese Woche im Glas hatten

Whisky ist eine Leidenschaft, eine Entdeckungsreise. Keine andere Spirituose bietet aus so wenigen Grundbestandteilen eine derartige Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Und wenn man ununterbrochen nichts anderes tun würde als Abfüllungen zu verkosten (was ohnehin nicht ratsam wäre) – man käme der Vielfalt nicht hinterher.

Hier schlägt die Stunde der Schwarmintelligenz namens Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten ihnen hier einen Platz, an dem sie ihre Tasting Notes vorstellen können.

Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 393. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich selbst auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Hier sind die Tasting Notes der Blogger:

Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche! Übrigens: Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.

Whiskyfun: Angus verkostet drei alte Highland Park

„Zur Feier einer schönen Woche“ hat sich Angus MacRaild heute auf Whiskyfun drei alte Abfüllungen aus der Destillerie Highland Park gegönnt – alle wohl nur mehr in Sammlungen von Whiskyfreunden zu finden oder bei Auktionen. Sie wären es allerdings wert, danach zu suchen, wenn man den Punktwertungen von Angus vertraut (und dem Schwarmwissen, dass Highland Park auch schon vor fünfzig Jahren tolle Whiskys gemacht hat).

Hier die Tabelle zu den Tasting Notes:

AbfüllungPunkte

Highland Park 8 yo (70 proof, Gordon & MacPhail, dark vatting, -/+ 1978)90
Highland Park 1971/1985 (56%, Scotch Malt Whisky Society 4.4)93
Highland Park NAS ‚Saint Magnus‘ (100 proof, OB, early 1970s)94
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu: Rose Valley Cask No. 14 – Sanfte Süße trifft sächsische Tiefe

Aus dem Fass Nummer 14 stammt die neueste Kreation der Feinbrandmanufaktur Brabant in Sachsen: Der Rose Valley Single Malt Whisky reifte für vier Jahre in einem Ex-Bourbonfass, das zuvor für zwei Jahre mit Ahornsirup belegt war. Abgefüllt wurde der Rose Valley Cask No. 14 mit 48,5% vol. Alkoholstärke, es gibt 301 handnummerierte Flaschen von ihm.

Mehr dazu in der Aussendung, die uns für Sie erreichr hat:

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Rose Valley Cask No. 14 – Sanfte Süße trifft sächsische Tiefe

Striegistal/Sachsen, 2026 – Mit dem Rose Valley Cask No. 14 erweitert die Feinbrandmanufaktur Brabant ihre Rose-Valley-Serie um eine außergewöhnliche Einzelfassabfüllung, die auf leise Eleganz statt laute Effekte setzt. Dieser Single Malt Whisky entführt Genießer in eine Welt warmer Holzaromen, feiner Vanille und subtiler Süße – geprägt von Zeit, Handwerk und einem besonderen Fass.

Ahornsirup-Fass & ruhige Reife

Vier Jahre durfte der Rose Valley Cask No. 14 in einem Ex-Bourbon-Fass mit zweijähriger Ahornsirup-Belegung reifen – eine seltene Fasswahl, die dem Whisky seine charakteristische Milde und harmonische Süße verleiht.

Ohne Finish, ohne Ablenkung: Die vollständige Reifung in einem einzigen Fass lässt Holz, Destillat und Zeit ungestört miteinander wirken und formt ein ausgewogenes, klares Aromaprofil.

Warme Aromen & samtiger Charakter

  • Nase: Sanfte Eiche, feine Vanille und eine dezente, natürliche Süße, die an hellen Sirup erinnert
  • Gaumen: Weich und rund, getragen von eleganten Holztönen, mildem Malz und subtilen Ahornsirup-Nuancen
  • Finish: Langanhaltend, mild und ausgewogen – mit leiser Süße und trockener Eleganz im Nachhall

Mit 48,5 % Vol. zeigt sich der Whisky kraftvoll genug für Tiefe, bleibt dabei jedoch stets zugänglich und harmonisch.

Limitierte Einzelfassabfüllung

  • Reifung: Vollreifung im Ex-Bourbon-Ahornsirup-Fass
  • Alter: über 4 Jahre
  • Abfüllung: Zweifach destilliert, nicht kältegefiltert, ohne Farbstoffe
  • Auflage: streng limitiert auf 301 handnummerierte Flaschen

Jede Flasche ist ein Unikat – naturbelassen, unverfälscht und Ausdruck echter sächsischer Brennkunst.

Für wen ist Rose Valley Cask No. 14 gemacht?

Für Genießer, die Sanftheit und Tiefe schätzen.

Für Whiskyfreunde, die nicht nach Rauch oder dominanter Fasswürze suchen, sondern nach Balance, Wärme und subtiler Süße.

Ein Dram für ruhige Abende, für konzentriertes Verkosten – und für alle, die entdecken wollen, wie vielseitig sächsischer Single Malt sein kann.

Fazit

Der Rose Valley Cask No. 14 ist ein leises Statement:

Ein Single Malt, der nicht überwältigt, sondern einlädt.

Ein Whisky, der mit Zeit, Fass und Handwerk überzeugt – klar, mild, elegant und authentisch.

Sansibar-Whisky bringt drei neue Abfüllungen von C.Dully auf den deutschen Whiskymarkt

Mit drei neuen Abfüllungen als Auftakt meldet sich Sansibar-Whisky für 2026 bei Whiskyfreunden zurück – und wieder sind die Bottlings des unabhängigen Abfüllers aus der Schweiz, C. Dully, „out of the ordinary“.

Was es über den 36 Jahre alten Burnside, den Teaspooned Malt aus einer der berühmtesten Brennereien überhaupt (Hinweise im Text) und einen 15 Jahre alten Caol Ila zu erzählen gibt, finden Sie untenstehend:

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Sansibar-Whisky bringt drei neue Abfüllungen von C.Dully auf den deutschen Whiskymarkt.

Der unabhängige Schweizer Abfüller C. Dully Selection verfolgt ein klares Ziel: außergewöhnliche Spirituosen zu finden und unverfälscht abzufüllen. Hier zählen weder Marketinggeschichten noch oberflächlicher Glanz – nur die Qualität der Abfüllungen steht im Mittelpunkt. Alle Whiskys werden naturbelassen in Fassstärke abgefüllt, ohne Kühlfiltration, Farbzusatz oder Zuckerzugabe.

Die Auswahl orientiert sich strikt am eigenen Anspruch und am Geschmack leidenschaftlicher Genießer. Nur Fässer, die in Qualität, Charakter und Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen, finden den Weg in die Flasche – kompromisslos, ehrlich und pur.

1989 Burnside – 36 Jahre

Der „Teaspooned Malt“ dieser renommierten Speyside-Destillerie ist Kennern unter dem Namen Burnside ein Begriff und erfreut sich einer großen Fangemeinde. Geschätzt wird er vor allem für seinen zugänglichen Charakter sowie für die stilprägende Verbindung aus fruchtigen Aromen und feinen Honignoten.

Die Brennerei liegt etwas außerhalb von Dufftown auf einem weitläufigen Areal, das sie sich mit zwei weiteren Destillerien derselben Eigentümerfamilie teilt. Über dem Gelände erhebt sich die namensgebende Burgruine, auf die auch die „Teelöffel-Markierung“ auf der Karte des Rücketiketts verweist.

Der Whisky wurde 1989 destilliert und nach einer sehr langen Reifezeit in einem Bourbon Barrel im Jahr 2025 in Fassstärke abgefüllt. Natürlich ungefiltert und ohne Kühlfiltration.

Nase: Sehr komplex und ausgereift. Warme Honignoten, Bienenwachs und ein Hauch Heidekraut. Dazu gesellen sich ausgeprägte Fruchtaromen. Reife Äpfel, Birnen und Aprikosen treffen auf vergorene Früchte, Ananas und Mango.

Gaumen: Elegant mit beeindruckender Tiefe. Süßer Honig, Malzzucker und Toffee bilden das Fundament. Darauf folgen dichte Fruchtschichten: eingelegte Pfirsiche, überreife Banane, Passionsfrucht und ein Hauch kandierte Zitrusschale. Die Fruchtigkeit wirkt leicht fermentiert, fast likörartig, ohne ins Unsaubere zu kippen. Dezente Eichenwürze, Muskat und ein Anflug von weißem Pfeffer sorgen für Balance.

Abgang: Warm, harmonisch und vielschichtig. Honig und Frucht bleiben präsent.

Fazit: Ein klassischer, reifer Speyside-Whisky mit großer Eleganz. Stilistisch eine faszinierende Brücke zwischen alten Abfüllungen dieser Destillerie und legendären Secret-Speyside-Malts der Jahrgänge 1973 und 1975 – honigsüß, fruchtbetont und von bemerkenswerter Tiefe.

2000 Blended Malt Scotch Whisky – 25 Jahre

Ein „Teaspooned Malt“ aus einem außergewöhnlich hochwertigen Fass einer schottischen Destillerie, die unter Whisky-Sammlern weltweit zu den begehrtesten überhaupt zählt. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre legendären, lang gereiften Abfüllungen aus Sherryfässern, die bis heute als Referenz für Tiefe, Eleganz und Langlebigkeit gelten.

Die Brennerei liegt im Herzen der Speyside, oberhalb des Flusses Spey bei Craigellachie – eine Lage, die seit Generationen als Wiege großer Whiskys gilt. Auf diese Herkunft verweist auch die „Teelöffel-Markierung“ auf der Karte des Rücketiketts, die Kennern einen dezenten Hinweis auf den Ursprung dieses besonderen Malts gibt.

Destilliert wurde dieser Whisky im Jahr 2000. Anschließend durfte er über viele Jahre hinweg in einem Sherry Oak Cask reifen, wo er Zeit und Ruhe fand, um Komplexität, Struktur und Tiefe zu entwickeln. Im Jahr 2025 wurde er schließlich in natürlicher Fassstärke abgefüllt – unverfälscht, ohne Kühlfiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen. Das Ergebnis ist ein Whisky von bemerkenswerter Klarheit und Ausdruckskraft, der die Handschrift seiner berühmten Herkunft ebenso trägt wie die Sorgfalt seiner langen Reifung.

Nase: Dunkler Trockenfrucht-Sherry, Rosinen & Feigen, dazu poliertes Mahagoni-Holz. Intensive Noten von dunkler Schokolade, Karamell und kandierten Orangenschalen. Leichte Nuancen von Espresso, Tabakblatt, altem Leder und sanfter Eichenwürze.

Gaumen: Seidig, voluminös und konzentriert. Tiefdunkle Frucht, getrocknete Kirschen, Datteln, Pflaumenmus. Dann warme Gewürzschichten: Zimt, Muskat, ein Hauch Nelke. Dunkler Honig, Demerara-Zucker, feinherbe Kakao-Bitterkeit. Die Fassstärke verleiht dem klassischen Destillerie-Profil noch mehr Dichte, Tiefe und Struktur. Schön balanciert, trotz der Power.

Abgang: Lang und wärmend. Eiche, dunkler Kakao, Sherry-Süße, dezente Orangenschale. Ein Hauch Pfeifentabak im Nachhall.

Fazit: Eine Abfüllung im klassischen, alten Sherryfass-Stil, durch die Fassstärke noch konzentrierter, kraftvoller und aromatisch dichter als die offiziellen 25-jährigen Abfüllungen dieser Destillerie.

Caol Ila – 15 Jahre Cask Number 17752

Seit dem umfassenden Neubau zu Beginn der 1970er-Jahre gilt Caol Ila als mit Abstand größte Brennerei auf Islay. Ein Großteil der Produktion fließt traditionell in die Welt der Blended Whiskys, wo Caol Ila als verlässliche, kraftvolle Säule geschätzt wird. Während andere Destillerien ihre Geschichte laut und selbstbewusst erzählen, wählt Caol Ila einen anderen Weg: Hier spricht der Whisky für sich.

Caol Ila ist eine Brennerei der leisen Töne – ein Arbeiter unter den Destillerien. Zurückhaltend im Auftreten, kompromisslos in der Qualität, geprägt von Beständigkeit und Handwerk. Taten statt Worte. Genau diese Haltung ist es, die Caol Ila seit jeher einen besonderen Platz in den Herzen vieler Whiskykenner eingebracht hat – auch in unseren.

Seit Jahrzehnten wird hier ohne Unterbrechung, ohne großen Aufhebens und ohne modische Experimente ein Islay Malt von bemerkenswerter Konstanz und Qualität produziert. Ein Whisky, der nicht beeindrucken will, sondern überzeugt – ehrlich, klar und unverfälscht.

Dieser Single Malt wurde im Jahr 2010 destilliert und durfte anschließend 15 Jahre lang in einem Bourbon Hogshead reifen. Im Jahr 2025 wurde er schließlich in natürlicher Fassstärke abgefüllt – selbstverständlich ohne Kühlfiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen. Das Ergebnis ist ein authentischer Ausdruck von Caol Ila: geradlinig, kraftvoll und zeitlos – ein Whisky, der nicht viel verspricht, aber alles hält.

Nase: Frisch-maritim und torfig mit Zitronenzeste, grünen Äpfeln und einem Hauch Vanille. Dann etwas salziger Meereswind, nasser Kiesstrand und dezente Kräuternoten. Die Bourbon Reifung bringt dezente Süße mit etwas Vanille und Honig – sehr „clean“, aber nicht simpel.

Gaumen: Klar strukturiert, kraftvoll, ohne Schärfe. Rauch und maritime Salznoten im Vordergrund, gefolgt von süßer Zitronencreme, Vanille, hellem Karamell und leichtem Malz. Später: dezente Eichenwürze, weißer Pfeffer, ein Hauch Fenchelsamen – definierte Komplexität statt Ein-Dimensionalität. Die Fassstärke verleiht Präsenz und Dichte.

Abgang: Mittellang bis lang, sauber, maritim, mit Zitrusfrische, hellem Rauch und einer sehr feinen Vanille-Eiche im Nachklang.

Fazit: Ein vorzüglicher Caol Ila, der das klassisch reine, maritime Rauchprofil zeigt, dieses aber durch die Bourbonfassreifung um süße, klare, hellfruchtige und leicht würzige Facetten erweitert.

Die Abfüllungen sind bei ausgewählten Händlern in Deutschland erhältlich.

Irische Powerscourt Distillery gerettet

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Etwas über ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Konkursverfahrens über die irische Powerscourt Distillery ist der Konkurs nun dank eines Investors abgewendet – die Brennerei wird fortgeführt und die dreizehn Jobs in der Destillerie bleiben erhalten.

Käufer der Powerscourt Distillery mit ihrem Fercullen-Whiskey ist nach dem Bericht in The Spirits Business Altiva Management. Die Kaufsumme ist nicht bekannt, aber der Deal wird wohl innerhalb der nächsten Wochen finalisiert.

Gekauft wurden ein Großteil der lagernden Fässern, die Marken, die Markenrechte und das Pachtrecht für die Destillerie und das Besucherzentrum. Der Masseverwalter wird nun versuchen, den nicht gekauften Anteil der Fässer an den Mann zu bringen. Darunter sind auch Fässer der alten Cooley Distillery.

Eine Kaufsumme wurde nicht genannt.

Das Besucherzentrum wurde während des Konkursverfahrens als Touristenattraktion weitergeführt, aber es wurde natürlich kein Whiskey gebrannt.

Der CEO der Powerscourt Distillery, Roger Duggan, sagte:

“This is a great day for Powerscourt Distillery having secured a strong and supportive new ownership structure. It marks the beginning of an exciting new chapter for our business. With the backing of Altiva, we are well-positioned to build on our exceptional brand reputation with our premium product, Fercullen Irish Whiskey, that is loved by our customers across the world. This gives us the opportunity to invest in that brand along with the visitor experience at our excellent facility in Wicklow.”

Auch Adam Morgan, der Direktor von Altiva Management, zeigt sich erfreut und wird die Powerscourt Distillery mit einer zusätzlichen Finanzspritze zum weiteren Ausbau des Besucherzentrums und zu Aktivitäten auf internationalen Märkten befähigen:

“We see tremendous potential in Powerscourt Distillery and are committed to supporting its talented team as they look to grow and thrive over the coming years. Our focus will be on strengthening the market position of the business, growing its brand and investing in innovation to ensure sustainable success.”

Ein Video und Bilder unseres Besuchs der Powerscourt Distillery im Jahr 2022 können sie hier sehen.

Robb Report: Große Spirituosenmarken sitzen auf unverkauften Lagerbeständen im Wert von 22 Milliarden Dollar

Nimmt man Spirituosen als Gesamtheit, also Whisky und Whiskey, Cognac, Rum, Tequila und mehr, so hat sich in den Lagern von fünf Branchengrößen (Diageo, Pernod Ricard, Campari, Brown-Forman und Remy Cointreau) ein riesiger Bestand von unverkauften Spirituosen im Wert von 22 Millarden Dollar angesammelt – der größte unverkaufte Lagerbestand seit 10 Jahren, berichtet Robb Report.

Laut dem Artikel bedeutet das fast unweigerlich, dass die Konzerne wohl oder übel die Preise senken müssen, um die Menge an gereiften Spirituosen schneller in den Markt zu bekommen – etwas, was Konsumenten wohl freuen wird, da die Preise in den letzten Phasen des „Goldrausches“ ohnehin weit nach oben gegangen sind.

Wenn man bedenkt, dass viele Whiskys 10 Jahre und mehr reifen müssen, ist die gesteigerte Produktion in den Zeiten der Pandemie nur ein Teil der möglichen Erklärung für die Überschüsse in der Produktion. Der Konsumwandel, der derzeit(?) die Menschen mehr zu alkoholfreien Alternativen greifen lässt, trägt zusätzlich dazu bei, dass die Produktion über längere Zeit zu optimistisch angelegt war.

Wie die Produzenten mit der Situation umgehen, birgt wieder eigene Gefahren, so Robb Report. Wenn man nun die Produktion zurückfährt und das Interesse in Spirituosen wieder steigt, wird man unweigerlich wieder auf eine Verknappung zusteuern, was wiederum steigende Preise zur Folge hat. Analyst Edward Mundy dazu:

“If you cut inventory during a downturn, you have huge problems when you’re trying to satisfy demand in the future. Ultimately, there’s an element of human judgement—you just don’t know what demand will look like in five years’ time.”

Ob die verringerte Nachfrage nach Spirituosen eine zeitlich begrenzte ist oder länger dauern wird, ist aus heutiger Sicht nicht zu sagen. Nur eines kann man mit Sicherheit feststellen: Whisky wird nicht schlecht. Und das ist gut.

Exklusiv von whisky.de – Glen Moray 17yo – Ink & Oak Collection – Second Fill Oloroso Sherry Hogshead Finish

Die Ink & Oak Collection von whisky.de findet jetzt eine Fortsetzung: Ein 17 Jahre alter Glen Moray aus der Speyside, in Sherryfässern gereift und in einem 2nd Fill Oloroso Hogshead nochmals sherry-gefinished sollte das Herz jedes Sherry-Fans erfreuen.

Mehr über den Whisky, der in einer Auflage von 286 Flaschen auf den Markt kommt, finden Sie hier:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Glen Moray – Ink & Oak Collection – Second Fill Oloroso Sherry Hogshead Finish ‚Whisky.de exklusiv‘

Der Treffpunkt feiner Geister präsentiert die nächste exklusive Eigenabfüllung!

Seeshaupt, Januar 2026 – Whisky.de, Deutschlands führender Onlinehändler für hochwertigen Whiskygenuss, stellt seine neue, exklusive Eigenabfüllung vor: Einen 17 Jahre lang gereiften Glen Moray in der von Whisky.de kreierten Ink & Oak Collection. Für diese Whisky Serie hat sich der Treffpunkt feiner Geister tiefgehend mit der Kunst des Tätowierens beschäftigt, um exzellente Single Malts mit präzisen und detailreichen Motiven außergewöhnlich in Szene zu setzen.

Seit der Gründung 1993 bleibt Whisky.de am Puls der Zeit und entwickelte mit der Ink & Oak Collection eine besondere Sammlerreihe, die sich natürlich auch zum Genießen und Teilen eignet, aber auch zum kulturellen Austausch zwischen verschiedenen Leidenschaften anregen soll und zugleich zwei Ur-Traditionelle Handwerke miteinander verbindet.

Der Glen Moray – Ink & Oak Collection reifte insgesamt 17 Jahre, zunächst in Sherryfässern, bevor er ein Second Fill Oloroso Sherry Hogshead Finish erhielt. Diese finale Reifephase verleiht dem Single Malt zusätzliche Tiefe und Eleganz, ohne den Destilleriecharakter zu überdecken. Abgefüllt wurde der Whisky in einer streng limitierten Auflage von nur 286 Flaschen.

Tasting Notes:

Aroma: Fruchtige Noten verschmelzen förmlich mit leicht blumigen Facetten und bringen süß- spritzige Anklänge von Fruchtpunsch an die Nase

Geschmack: Facetten von dunklen und hellen Früchten mit einer nussigen Kopfnote, dann süßer werdend mit Akzenten von Williams Birne.

Abgang: Mittellang, fruchtig-süß mit dezent wärmendem Finale. Neugierig geworden?

Jetzt NUR im Whisky.de Onlineshop bestellbar!

Serge verkostet: Drei Glenfiddich – von früher

Über 20 Jahre ist es her, dass der „neueste“ Glenfiddich in diesem Tasting veröffentlicht wurde – und über 55 Jahre für den ältesten der drei. Wer sich dabei stellare Bewertungen erwartet, der wird ent-täuscht, keiner davon erreicht wenigstens 75 Punkte – wobei das durchaus auch an den individuellen Flaschen gelegen sein könnte. “ Better luck next time“, sagt Serge am Ende der Session.

Hier die recht ernüchternden Ergebnisse des Tastings von heute:

AbfüllungPunkte

Glenfiddich 15 yo ‘Solera Reserve’ (40%, OB, pure single malt, +/-2002)74
Glenfiddich 8 yo (43%, OB, ‘Straight Malt’, Gancia, Italy, +/-1970)45
Glenfiddich 1979/1993 (46%, Moon Import, The Sails in the Wind)70

The Artisanal Spirits Company (SMWS) nennt positive Geschäftszahlen für 2025

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Bei der The Artisanal Spirits Company scheint es nach einer eher durchwachsenen Periode wieder aufwärts zu gehen. Den Geschäftsgang im Jahr 2025 bezeichnet man dort als „den Erwartungen entsprechend“, wobei die zweite Jahreshälfte einen deutlichen Aufwärtstrend zeigte.

Die Mitgliedschaft der SMWS hat sich in diser Zeit bei 40.000 weltweiten Mitgliedern stabilisiert, wobei eine Mitgliederbindungsrate von 70% als ausschlaggebend betrachtet wird, ebenso wie eine Rekordzahl an neuen Mitgliedern in UK und China. Weltweit kamen 11.000 neue Mitglieder zur SMWS dazu.

Die Online-Verkäufe von SMWS-Abfüllungen in Europa waren im ersten Halbjahr stagniert, im zweiten Halbjahr legten sie aber einstellig zu. Die Mitglieder-Locations in UK zeigten das ganze Jahr über stabiles einstelliges Wachstum.

International sieht es für die SMWS ebenfalls erfreulicher aus als in der letzten Periode. Der Verkaufsrückgang in China schwächte sich signifikant ab, in den USA kehrte man sogar wieder zu Wachstum im mittleren einstelligen Bereich zurück.

Der unabhängige Abfüller der Artisanal Spirits Company, Single Cask Nation, wuchs zweistellig, sowohl was deren Flaschen als auch die Verkäufe gesamter Fässer betrifft.

Die kompletten Zahlen wird man am 30. März bekanntgeben – Sie lesen dann natürlich bei uns davon.

Maker’s Mark Cask Strength ab 2026 mit Altersangabe versehen

Seit diesem Jahr versieht Maker’s Mark seine fassstarken Abfüllungen mit einem Altersstatement – das in der Regel zwischen sieben und acht Jahren liegen wird. Gleichzeitig mit einer Modernisierung des Etiketts (siehe Bild) des Maker’s Mark Cask Strength hat man sich zu diesem Schritt entschlossen, um dem Konsumenten noch mehr Infos für den Inhalt der Flasche zu geben.

Weil der Maker’s Makr Cask Strength immer aus verschiedenen Fässern zusammengestellt wird, kann natürlich auch die Stärke des Whiskys schwanken – der Zielbereich dabei ist zwischen 53,5 und 57% vol. Alkoholstärke.

Der Maker’s Mark Cask Strength ist auch in Deutschland über verschiedene Händler zu beziehen – preislich bewegt er sich dabei rund um 70 Euro pro Flasche.