Gründer Daniel Szor kehrt als CEO zur Cotswolds Distillery zurück

Wie The Spirits Business aktuell berichtet, wird der derzeitige CEO der englischen Cotswolds Distillery, Jeremy Parsons, die Position mit Ende Januar zurücklegen und Gründer Daniel Szor als CEO zurückkehren. Der Abgang erfolgte einvernehmlich und sei sowohl der momentanen Marktsituation als auch dem Aufbruch der Destillerie in die „nächste Phase“ ihrer Geschichte geschuldet.

Daniel Szor, Gründer und Besitzer der Cotswolds Distillery

Maurice Doyle, Chairman of the Board of Directors bei der Cotswolds Distillery, komentiert die Rückkehr von Daniel Szor wie folgt:

“Daniel Szor will combine the role of founder and CEO going forward, supported by a talented leadership team. Our focus is on delivering the next phase of growth for the Cotswolds Distillery brand and business, both in the UK and in our priority international markets.”

Parsons war seit Juni 2022 als CEO bei der Cotswolds Distillery tätig (wir berichteten damals von seinem Einstieg hier).

Bauantrag für neue Ardishaig Distillery eingereicht

In der Lowlands- Region, in der bis 1937 die Glenfyne Distillery stand, soll nach dem Willen von Gründer John Moore, die neue Ardrishaig Distillery entstehen, in einem ehemaligen Öl-Depot – mit Hilfe der Organic Architects, die bereits für einige neue und architektonisch interessante Brennereiprojekte wie die Stannergill Distillery oder die noch zu errichtende neue Coleburn Distillery verantwortlich zeichnen. Diesbezüglich wurde jetzt ein Bauantrag beim Argyll and Bute Council eingereicht, der im Lauf des Jahres entschieden werden soll.

Eben von Organic Architects haben wir eine Presseaussendung und einige Bilder der neuen Brennerei erhalten, die wir mit Ihnen gerne teilen wollen – und wir setzen natürlich das Projekt Ardrishaig Distillery auf unsere Watchlist für Sie.:

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Plans submitted to transform former oil depot into new landmark distillery in Ardrishaig

A former oil depot on Ardrishaig Pier is set to be brought back to life, as plans are submitted for a new craft whisky distillery and visitor destination on the West Coast of Scotland.

Organic Architects, specialists in designing sustainable distilleries, have submitted a planning application to turn the unused site into a working distillery with a courtyard, tasting rooms, viewing terrace, and a greenhouse building facing Loch Gilp.

The development would bring new life to a contaminated site that has been empty for years, helping to create a new attraction for the village and support the local economy. Ardrishaig has a strong connection to whisky, once home to the Glenfyne Distillery, which closed in 1937, this new project aims to bring whisky-making back to the area.

Bari Reid, Director at Organic Architects, said:

“Ardrishaig has a rich history, and our aim is to respect that while creating something new. This site has been unused for a long time, but we believe it can become an exciting place for the community and visitors. Our design takes inspiration from the local area and the traditions of whisky-making. We want the distillery to feel like it belongs here – built with durable materials and open to the public, so people can see the process and learn more about it.”

John Moore, founder of Ardrishaig Distillery, said:

“Our goal is to turn the site within Ardrishaig into something the village can be proud of – a distillery known around the world for its craft and the experience it offers visitors. With the help of Organic Architects, we’ve been able to bring that same care and attention to the design of the distillery. We don’t just want people to see how we make it – we want them to understand why we do things the way we do, and how that helps us produce a spirit that’s consistent and high in quality.”

Inspired by Ardrishaig’s marine heritage, the building design features a new public area with views of the waterfront. Large windows will showcase the distilling process to passing visitors. The location is ideal for visitors travelling by the Crinan Canal or exploring the wider whisky regions of Islay and Campbeltown.

If approved, the new distillery will help reinvigorate local tourism and create new jobs in the area.

The application has been submitted to Argyll and Bute Council, with a decision expected later this year.

Neu in der Core Range: Dalmore 17yo

Die Destillerie Dalmore hat gestern einen neuen Whisky in der Core Range vorgestellt: Der Dalmore 17yo reifte zunächst in amerikanischen ex-Bourbonfässern, bevor er zur Nachreifung in drei verschiedene Typen von Sherryfässern von González Byass gelegt wurde: Aposteles, Matusalem und Amoroso-Oloroso. Die neue Abfüllung wurde gestern in UK vorgestellt und ist momentan auch nur dort erhältlich (UVP 175 Pfund), wird aber sukzessive in andere Märkte ausgerollt werden (zum deutschen Release wird es dann wohl auch eine offizielle Pressemitteilung geben). Für europäische Märkte wird der Preis dann wohl um 200 Euro liegen.

Der Dalmore 17yo wird in der Nase Orangennoten, Gartenfrüchte und Holzwürze bringen, am Gaumen dann Orangenmarmelade, süßen Toffee, pochierte Birnen und Waldfrüchte, um dann in einem Finish mit Orangen, die in dunkle Schokolade getaucht wurden, getrocknete Früchte und Anklänge von Muskat und Zimt zu enden.

Präsentiert wird der mit 42% vol. Alkoholstärke abgefüllte Dalmore 17yo in einer purpurfarbenen/violetten Box mit Magnetverschluss – die Flasche fügt sich in das Design der anderen Flaschen der Core-Range ein.

Serge verkostet: Ein halbes Dutzend Glen Scotia

Heute geht es bei Serge Valentin nach Campbeltown, genauer gesagt zu einer Brennerei, die vor kurzem ihren Master Distiller an China „verloren“ hat: Glen Scotia. Bis auf den letzten Whisky, der schon 1992 destilliert wurde, sollten also alle unter der Ägide von Iain McAlister entstanden sein, die 12 Jahre bei Glen Scotia währte.

Zwei der Whiskys können keine 80 Punkte erreichen – und besonders bemerkenswert ist der Glen Scotia von Gordon & MacPhail, der 2003 abgefüllt wurde – der ist nämlich laut Serge in der Verkostung ein glatter Durchfaller (aber die Tasting Notes sind wenigstens höchst amüsant). Ja, es gab Zeiten, in denen Glen Scotia nicht den Ruf hatte, den es zur Zeit (mit Recht) hat – denken wir nur an die berühmt-berüchtigten „Disco Cow“-Abfüllungen…:

AbfüllungPunkte

Glen Scotia ‘Double Cask’ (46%, OB, Bordeaux red wine cask finish, 2025)77
Glen Scotia 12 yo (46%, OB, 1st fill bourbon, +/-2025)83
Glen Scotia 10 yo 2015/2025 (53.3%, Thompson Bros. for The Whisky Exchange, tawny Port, 317 bottles)82
Glen Scotia 10 yo 2014/2025 (55.9%, The Whisky Exchange Whisky Show exclusive, 1st fill bourbon barrel, cask #1961, 226 bottles)87 
Glen Scotia 8 yo 2016 (56.5%, Lady of the Glen, Tawny Port finish, cask #892-4, 231 bottles)83
Glen Scotia 1992/2003 (62.1%, Gordon & MacPhail, Cask series, refill sherry hogshead, cask #89.92)55

Drei neue Kavalan-Abfüllungen für Österreich

Über den Importeur Salud kommen in den nächsten Tagen drei neue Abfüllungen der taiwanesischen King Car Distillery nach Österreich: ein 15 Jahre alter Kavalan Single Malt und zwei Kavalan Peatist, getorfte Bottlings aus jeweils Oloroso- und Bourbonfässern.

Was es über die neuen Kavalan Whiskys zu erzählen gibt, hat uns Salud übermittelt. Bitte beachten Sie, dass die drei Bottlings auf 120 und jeweils 90 Flaschen für den österreichischen Markt limitiert sein werden:

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Drei neue Kavalan-Abfüllungen für Österreich

Kavalan 15 yo Single Malt Whisky (2025 Edition)

Eine Hommage an die Subtropen: Kavalan präsentiert die exklusive 15 yo Single Malt Whisky 2025 Edition

Salud Spirits GmbH, der offizielle Importeur für Österreich, kündigt die bevorstehende Ankunft einer besonderen Rarität an: den Kavalan 15 yo Single Malt Whisky in der 2025 Edition. Dieser Whisky ist eine Hommage an die subtropische Essenz Taiwans und wurde von den tropischen Fruchtaromen der Insel inspiriert.

Die Reifung erfolgte in einer sorgfältigen Auswahl aus handverlesenen Ex-Bourbon-, Oloroso-Sherry-, Ruby Portwein- und Puncheonsfässern. Das Ergebnis ist eine harmonische Mischung in Small Batches, die ein reiches Bouquet von Karamell, Schokolade und kandierten Früchten offenbart.

Diese Edition ist streng limitiert und unterstreicht ihren exklusiven Charakter durch die geringe Verfügbarkeit. Für den österreichischen Markt sind maximal 120 Flaschen vorgesehen. Neben der Standardgröße wird dieses Produkt auch in einer sehr begrenzten Auflage als 50cl Edition erhältlich sein.

Kavalan Peatist Ex-Bourbon Cask

Torf trifft Tropen: Kavalan erweitert die Peatist Serie um das exklusive Ex-Bourbon Cask

Mit der Einführung des Kavalan Peatist Ex-Bourbon Cask erreicht die Kunst der Geschmackserkundung eine neue Stufe. Diese getorfte Linie in Fassstärke ist hervorragend auf het subtropische Klima Taiwans abgestimmt en vereint leichte Raucharomen mit raffinierten Holztönen und Vanille.

Destilliert aus getorfter Gerste und gereift in ausgewählten amerikanischen Bourbonfässern, bietet dieser Whisky ein Gaumenprofil von samtigem Vanille-Butterkuchen und tropischen Früchten. Der Name Peatist symbolisiert dabei Kavalans Leidenschaft, Grenzen bei der Suche nach neuen Geschmacksprofilen zu überschreiten.

Salud Spirits GmbH bringt diese Exklusivität in Kürze nach Österreich. Aufgrund der hohen Nachfrage und der handwerklichen Herstellung ist die Menge auf maximal 90 Flaschen für ganz Österreich begrenzt. Sammler können sich zudem auf eine Kleinstauflage in der 50cl Version freuen.

Kavalan Peatist Oloroso Sherry Cask

Intensive Komplexität: Das neue Kavalan Peatist Oloroso Sherry Cask erscheint in Österreich

Salud Spirits GmbH präsentiert stolz den neuesten Zuwachs der getorften Kavalan-Linie: das Peatist Oloroso Sherry Cask. Dieser außergewöhnliche Whisky reifte in feinsten spanischen Oloroso Sherryfässern aus dem berühmten Sherrydreieck.

Die Komposition besticht durch das Zusammenspiel von rauchigem Torf, dunklen Trockenfrüchten und den für Kavalan charakteristischen tropischen Noten wie Ananas und Mango. Im Abgang zeigen sich komplexe Anklänge von Schokolade, Kaffee und Nuss. Der Begriff Peatist steht hierbei für die Hingabe der Macher, ähnlich einem Künstler oder Aktivisten, die Welt des Whiskys neu zu definieren.

Dieses Produkt ist für Kenner in Österreich in Kürze verfügbar, jedoch ist die Zuteilung äußerst strikt: Es werden maximal 90 Flaschen über den österreichischen Importeur ausgeliefert. Ergänzend dazu sind limitierte Kontingente der 50cl Edition verfügbar.

„Tilo’s Winter Warmers“: The Caskhound mit zwei neuen Releases

Zwei 15 Jahre alte Whiskys, ein Single Malt aus Inchgower und ein Blended Malt Scotch Whisky, das sind die Rezepte von The Caskhound gegen den Winterblues. Sie sind ab sofort bei ausgewählten Fachhändlern und bei The Caskhound im Webshop erhältlich.

Wie üblich mehr dazu (so zum Beispiel die ausführlichen Tasting Notes) untenstehend:

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„Tilo’s Winter Warmers“: THE CASKHOUND schlägt dem Winter mit seinem Double Release ein schmackhaftes Schnippchen!

Der Winter zeigt sich gerade von seiner besonders uncharmanten Seite: frostig, nass und grau. Genau dann beweist guter Whisky seine Stärke – nicht als schnelle Ablenkung, sondern als Genussmoment, der mit Feuer, Fruchtigkeit und Charakter selbst die dunkelsten Winterabende ein Stück heller macht. Mit seinen WINTER WARMERS schickt THE CASKHOUND alias Tilo Schnabel genau dafür ein neues Double Release ins Rennen. Am 29. Januar 2026 erscheinen zwei 15 Jahre gereifte Abfüllungen, die mit viel Verve dem Winterblues den Kampf ansagen!

Two distinctive Drams to see you through the Cold

Den Anfang macht ein INCHGOWER, der sich erst klassisch im Ex-Bourbon Cask sortieren durfte – und dann ein spannendes Finish bekommen hat: ganze 4 Jahre verbrachte der Speyside Malt in einem Ex-Port-Barrique, das zuvor mit ordentlich rauchigem Staoisha-Whisky von der Isle of Mull belegt war. Das Fass bringt zugleich Portwein-Süße und maritimen Torfrauch ins Spiel. Und genau diese Kombination zeigt auch beim eher klar strukturierten, würzig-malzigen INCHGOWER volle Wirkung. Der Rauch bleibt trocken und ordnend, der Port sorgt für Tiefe und Griff – keine Fruchtbombe, kein Zuckerschock, sondern Spannung mit Haltung. Kühl, präzise, ein bisschen kantig. Ein Winter Dram für alle, die lieber Struktur als Kuschelfaktor im Glas haben.

Der zweite Whisky stammt aus der HOUND’S CHOICE-Serie, mit der Tilo Schnabel gezielt ehrliche, gut trinkbare Whiskys in den Fokus stellt. Small-Batch-Abfüllungen, die nicht auf künstlichen Hype oder Limitierungsdruck setzen, sondern darauf, regelmäßig eingeschenkt zu werden. Unser Blended Malt Batch #3 wurde vollständig in einem Sherry Puncheon gereift. Der Whisky ist warm, rund und zugänglich, mit Tiefe und Textur, aber ohne überladen zu sein. Ein Dram, der unkompliziert Spaß macht, auch beim zweiten Glas noch funktioniert und genau deshalb seinen Platz als verlässlicher Winterbegleiter findet.

Beide Tropfen sind gleich alt, beide winterfest – und stilistisch sehr spannend. Ob man es lieber kühl und strukturiert mag oder warm und sherrylastig, entscheidet am Ende nur die Stimmung. Der Winter liefert die passenden Abende gleich mit …

The Caskhound: INCHGOWER 2010

Speyside Single Malt Scotch Whisky
15 Jahre alt (15.11.2010/18.11.2025), 56 % Vol.  
Matured in a Refill Bourbon Cask + Finished for 1.463 days in a 2nd Fill Ex-Staoisha Port Barrique
Auflage 309 Flaschen (0,5 l)

Preis: 59,90 Euro (UVP)

Nose: Im Antritt zeigen sich rote Früchte wie Sauerkirsche und Johannisbeere, begleitet von Traubenschale und einer kühlen, trockenen Note. Der Rauch ist klar erkennbar, aber zurückhaltend: phenolisch, leicht medizinisch, mit Anklängen von feuchter Asche und nassem Stein. Er gibt der Nase Struktur, ohne die Frucht zu überdecken. Darunter liegen nussiges Malz, geröstetes Getreide und eine feine Salzigkeit. Trotz 56 % wirkt das Ganze ruhig und gefasst.

Palate: Am Gaumen ist der Whisky zunächst reich und mundfüllend, mit dunklem Honig, einer Kräuternote und portgetränkten Beeren, zieht sich aber rasch zusammen. Bitter-schokolade, Traubenkerne und trockene Eiche sorgen für Spannung. Das Weinfass bringt Griff statt Süße, der Torfrauch bleibt trocken und mineralisch und wirkt eher ordnend als dominant. Eine salzige Note hält den Fokus klar auf dem Destillat.

Finish: Der Abgang ist lang und trocken, mit pfeffriger Eiche, dunklen Fruchtschalen, Würze und einer leisen aschigen Salzigkeit, die in einen kühlen, leicht mentholigen Nachhall übergeht.

The Hound’s Choice: Small Batch #3

Blended Malt Scotch Whisky
15 Jahre alt (2010/2025), 52,9 % Vol. 
Fully matured in a Sherry Puncheon

Preis á 0,7 l: 59,90 Euro (UVP)

Nose: Zu Beginn wirkt die Nase frisch und leicht säuerlich, getragen von feiner Weinsäure und einem Hauch Orangenöl. Ein wachsiger Ton schiebt sich dazu, gefolgt von sanfter Honigsüße. Mit etwas Zeit kommen Heu und zarte florale Noten auf, anschließend Walnuss und Haselnuss. Getrocknete Aprikosen sorgen für Tiefe, ergänzt von würzigen Akzenten, Haferkeksen und einem dezenten Hauch Fudge.

Palate: Hier fällt sofort die Textur auf: weich, ölig und zugleich von kraftvoller Würze geprägt. Feigencreme und Manuka-Honig bringen Fülle, während kandierter Ingwer Frische und Zug gibt. Eingelegte Pfirsiche und Dattelsirup vertiefen den Fruchteindruck, begleitet von Tabak und einem leichten Rosinenton. Süßes Malz hält alles zusammen, nussige Schokolade und etwas Mandelmus runden das Bild ab.

Finish: Zum Ende hin wird der Whisky ruhiger und wärmender. Schokomousse und Anklänge von Calvados-Äpfeln gehen in eine trockener werdende Würze über. Apfelkerne und Orangenzesten setzen einen herben Akzent, bevor sanfte, leicht trockene Eichennoten den Abgang beschließen.

Ganz in THE CASKHOUND-Manier erscheinen beide Abfüllungen des Double Releases in natürlicher Fassstärke, ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration.

Haben wir euch hinreichend neugierig gemacht? Besucht doch einfach unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste findet ihr im Shop unter www.thecaskhound.de oder meldet euch dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.

Alambic Classique Neuabfüllung – Glentauchers 2008 17y 61,4% Bordeaux Cask

Mit einem kräftigen Glentauchers aus dem Bordeaux Cask meldet sich der unabhängige Abfüller Alambic Classique im Jahr 2026 zurück – die Infos und Tasting Notes zum 17 Jahre alten Speysider. der ab sofort im ausgesuchten Fachhandel zu finden ist, lesen Sie unten:

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Neue Abfüllung 2026 von Alambic Classique – Glentauchers 2008 17y 61,4% Bordeaux Cask

Eine neue Abfüllung von Alambic Classique im Februar 2026 ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.

Aus der „Special Vintage Selection“ gibt es einen 17 jährigen Glentauchers von 2008 aus einem Bordeaux Rotwein Barrel, mit 61,4 %

Nase:

Man nimmt zunächst kräftige und würzige Noten wahr. Dunkle Früchte mischen sich mit Zimt und etwas Muskatnuss. Mit der Zeit erinnern die Aromen an Orangenlikör, dem Rosinen und Pfeifentabak mit Rumaroma folgen. Später finden sich in der Nase getrocknete Kräuter und etwas Trester.

Geschmack:

Das Mundgefühl ist explosiv. Nussige Aromen vereinen sich mit kräftigem Espresso, Tabak und einer stets präsenten Eichenholzwürze. Man schmeckt die leichte Fruchtigkeit und Bitternote von dunkler Schokolade. Die Bitternote nimmt mit der Zeit zu und vereint sich mit den Aromen von herben dunklen Früchten und kräftigem Orangenlikör. Später wird der Whisky im Mund fast cremig. Die Zimtnote verstärkt sich, ebenso der Geschmack nach aromatisiertem Tabak, der sich bereits in der Nase findet. Über allem schwebt eine dezente Holzrauchnote, die die Aromen abrundet. 

Abgang:

Der Whisky klingt lang mit Röstaromen und einer kräftigen Nussnote aus.

Restaurant „The Three Chimneys at Talisker“ in den Michelin-Guide aufgenommen

Das Restaurant The Three Chimneys gleich neben der Destillerie Talisker auf der Isle of Skye, das seit Mai 2025 eng mit der Destillerie verbunden ist (wir berichteten hier), wurde nun in den Michelin-Guide für Irland und Großbritannien aufgenommen, nicht einmal zwei Jahre nach dessen Eröffnung. Man ist dort unter „Michelin Recommended“ aufgeführt, eine Klassifizierung, die noch unter der Sternebewertung liegt, aber dennoch als respektable Auszeichnung gilt.

Küchenchef Paul Green und sein Team bieten dort unter dem Motto ‘The Three Chimneys at Talisker’ Meeresfrüchte wie fangfrische Langustinen, Austern, Muscheln und Jakobsmuscheln – und natürlich begleitet von Whiskys der Destillerie Talisker.

Der Guide Michelin sagt über das Restaurant:

“This restaurant on the western side of the island has an enviable location in more ways than one. Firstly, it’s on the edge of Loch Harport and comes with glorious views, and secondly, it’s right by the Talisker distillery – making a pre- or post-lunch tour a must for whisky enthusiasts.

“With Skye’s waters offering so much super produce, it’s no surprise to see plenty of seafood on the menu, but also expect meat dishes from local venison to traditional haggis, neeps and tatties. Talisker whisky is of course a feature and you can even have a wee dram poured over your oysters.”

Auch 2026 wird man bei The Three Chimneys at Talisker wieder Pairings mit Whisky und Essen sowie saisonale Gerichte unter dem Titel „Distillers Table“ anbieten. Einen Besuch bei Talisker sollten Genießer also mit einem Besuch des Restaurants verbinden. Reservierungen sind wahrscheinlich sehr angeraten – diese können bei Bedarf auf der Webseite des Restaurants vorgenommen werden.

TTB-Neuheit: Johnnie Walker Blue Label „Jiai Li“ Limited Edition

Eine neue Design-Edition von Johnnie Walker Blue Label ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank zu finden und sollte daher über kurz oder lang am Markt erscheinen. Das Design für den Johnnie Walker Blue Label „Jiai Li“ Limited Edition stammt wohl aus der Feder der in Paris lebenden chinesischen Künstlerin Jiayi Li, die für ihren sehr leuchtenden Stil bekannt ist und für Jean Paul Gaultier,Vogue, The New Yorker und Nike gearbeitet hat.

Der Johnnie Walker Blue Label „Jiai Li“ ist mit 46% vol. Alkoholstärke etwas stärker ausgelegt – der reguläre Blue Label kommt mit 40%, andere Editionen mit 43%. Und so sehen die Etiketten aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Die American Whiskey Collection Auktion bei Sotheby’s bringt Rekordergebnis

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Am 8. Januar dieses Jahres startete bei Sotheby’s die Auktion „The Great American Whiskey Collection“ – mit 320 Lots und insgesamt 360 Flaschen, die alle von einem einzigen Sammler stammten. Der Schätzwert lag bei 1,68 Millionen Dollar – sie sollte damit die Auktion mit dem bislang höchsten Erlös für US-Whiskey werden.

Nun wurde der Schätzwert mit einem Gesamterlös von 2,5 Millionen Dollar weit übertroffen – was auch damit zusammenhängt, dass 100% der Lots verkauft wurden und davon fast 90% über dem Schätzpreis. Interessant auch die Zúsammensetzung der Käufer: 96% kamen aus den USA, ein Drittel der Käufer steigerten erstmals bei Sothebys mit und die Hälfte davon waren 40 Jahre oder jünger.

“This was a landmark moment for American whiskey. Breaking the record for the most valuable American whiskey collection ever sold is a testament to the extraordinary rarity and quality of this collection, as well as the passion and expertise of collectors worldwide.
“The enthusiasm from bidders was phenomenal, reflecting a global appreciation for American whiskey that continues to grow year after year. This exceptional auction has propelled Bourbon and rye into a new stratosphere of desirability.”

Jonny Fowle, Sotheby’s global head of spirits

Den höchsten Verkaufspreis erzielte wie erwartet der Old Rip Van Winkle 20 Year Old Single Barrel ‘Sam’s’ aus dem Jahr 1982 – mit 162.500 Dollar. Bei ihm hatte man auf eine Verkausferlös von 70.000 bis 100.000 Dollar gerechnet.

Handelsdeal mit Indien eröffnet europäischen Whiskys bedeutenden Exportmarkt

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Mit 1,4 Milliarden Einwohnern ist Indien nicht nur das bevölkerungsreichste Land der Welt, sondern mit seiner rasant wachsenden Mittelschicht und ihrer zusammengerechnet enormen Kaufkraft auch ein riesiger Hoffnungsmarkt für andere Länder.

Die Spirituosenindustrie in Schottland hat schon längere Zeit auf diesen Markt gehofft, und ihn mit dem Handelsdeal zwischen Indien und UK aus dem Vorjahr (wir berichteten), der die Zölle von bis zu 150% zunächst halbiert hat und in den nächsten Jahren auf 40% senken wird, auch bekommen.

Die EU war in dieser Beziehung seitdem extrem benachteiligt – da die Zölle für die Produzenten der europäischen Gemeinschaft prohibitiv hoch blieben. Nun aber, nach dem Deal zwischen Indien und der EU, der gestern nach 20 Jahren finalisiert wurde, können unsere Whiskyproduzenten zu den gleichen vorteilhafteren Bedingungen nach Indien exportieren.

Die europäische Spirituosenindustrie ist dementsprechend enthusiastisch:

“This agreement is a real game changer for our sector. Cutting tariffs from 150% to 40% will unlock long-term growth, create new jobs across the value chain, and give Indian consumers greater choice through a complementary, rather than competing, offering. The deal benefits both sides: a stronger EU presence will support market diversification, boost revenues, attract investment, and generate downstream employment in India, without displacing domestic production.”

Mark Titterington, Generaldirektor SpiritsEurope

Für die Spirituosenindustrie ist Indien nach China volumensmäßig der zweitgrößte Markt – in Indien trinkt man anteilsmäßig mehr Spirituosen als Wein und Bier. Nun wird es wichtig sein, dass die Behörden beider Parteien gut mit der Industrie zusammenarbeiten, um den Vertrag schnell und effektiv zu implementieren. Leicht wird es trotz dieser Vereinbarung dennoch nicht werden – der indische Markt ist durch die unterschiedliche Gesetzgebung der Bundesstaaten sehr fragmentiert und schwierig zu bearbeiten, wie man aus der Industrie immer wieder hört.

Serge verkostet: Sieben Whiskys aus der Bretagne

C’est si bon – es ist so gut, das könnte man der heutigen Verkostung von Whiskys aus Frankreich, genauer gesagt aus der Bretagne, voranstellen – denn die sieben Abfüllungen von Eddu, Glann Ar Mor, Kornog (beide aus der Celtic Distillery) und Armorik finden allesamt Gefallen. Die beiden Spitzenpositionen nehmen der erst kürzlich bei uns vorgestellte Glann ar Mor 2014/2025 von Journal des Kirsch und der Kornog 2018/2025 von Wu Dram Clan ein – wie unsere Tabelle der Verkostung zeigt:

AbfüllungPunkte

Eddu ‚Carnet de Voyages – fûts de Bordeaux’ (46%, OB, France, 1,500 bottles, +/-2025)82
Eddu ‚Carnet de Voyages – fûts de la Vallée du Rhône Nord’ (46%, OB, France, 1,560 bottles, +/-2025)83
Glann ar Mor 2014/2025 (55.3%, Kirsch Import, Journal des Kirsch, bourbon barrel, cask #20025, 224 bottles)88
Armorik 11 yo 2013/2025 (60.2%, OB, France, LMDW Itinéraires, bourbon barrel, cask #4076, 209 bottles)87
Armorik Yeun Elez 5 yo (59.6%, OB, for LMDW Itinéraires, ex-sherry hogshead, cask #8280, 329 bottles, 2025)86
Kornog ‘Taouarc’h an Hanv’ (58.7%, OB, 1st fill bourbon barrel, 263 bottles, 2012)85
Kornog 2018/2025 (56.9%, OB, selected by Wu Dram Clan, bourbon barrel, cask #01861, 229 bottles)91

Unser Titelbild stammt von der Glann ar Mor Distillery…

Salud bringt zwei exklusive Single Cask Blended Whiskys von Chichibu Ichiro’s (mit Salesheets als PDF)

Ein Set aus zwei Single Cask Blended Whiskys von Ichiro’s Malt & Grain als Symbol der Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Japan, die sich bereits über viele interessante Editionen von Chichibu und Ichiro’s erstreckt, stellt Salut Spirits in der nachfolgenden Presseaussendung vor. Die beiden Flaschen kommen in einer Geschenkbox, die auch eine Kachel mit Delfter Blaudekor und goldenen Linien enthält.

Für mehr Infos haben wir Ihnen auch die beiden entsprechenden Salessheets als PDF angehängt:

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Einführung der exklusiven Kintsugi G Delft Blue Single Cask Blended Whiskys, eine einzigartige Hommage an die Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Japan

Salud präsentiert stolz eine besondere Limited Edition: ein Set aus zwei einzigartigen Single Cask Blended Whiskys von Chichibu Ichiro’s, verpackt in einer luxuriösen Geschenkbox. Diese Sonderedition symbolisiert das Zusammentreffen zweier Kulturen und Traditionen: des ikonischen niederländischen Delfter Blautons und der japanischen Kunst des Kintsugi.

Die Delftsblauw Edition verkörpert die Raffinesse und Eleganz des niederländischen Erbes. Der Whisky reifte 1 Jahr und 8 Monate in einem Second-Fill-Bourbonfass und entwickelte sich zu einer subtilen, ausgewogenen Expression mit einem Alkoholgehalt von 61,8 %. Weltweit sind nur 236 Flaschen erhältlich, exklusiv als Teil dieses Sets.

Die Kintsugi Edition ist inspiriert von der japanischen Kunst des Gold-Reparierens, bei der Unvollkommenheiten angenommen und hervorgehoben werden. Dieser Whisky, 1 Jahr und 8 Monate in einem Second-Fill-Bourbonfass nachgereift, das zuvor Peated Spirit enthielt, besitzt eine charaktervolle rauchige Note und einen Alkoholgehalt von 60,8 %. Weltweit sind nur 256 Flaschen verfügbar, ausschließlich zusammen mit der Delftsblauw Edition.

Eine Verkostungsjury beschreibt die Delftsblauw Edition als Whisky mit Aromen von Vanille, Karamell, Rosenblättern und Puderzucker. Am Gaumen bietet sie eine komplexe Mischung aus leichter Pfeffrigkeit, Panna Cotta, Crème Brûlée, Kiefernholz und fruchtigen Noten von Erdbeeren und Pflaumenmarmelade. Der Abgang ist mittel, trocken und tanninreich mit einer angenehmen Süße.

Die Kintsugi Edition zeichnet sich durch rauchige, tiefe Aromen mit dunklen Früchten und Holz aus. Der Geschmack ist reich an geröstetem Zucker, leichter Rauchigkeit, geschmorten Pflaumen und erdigen Nuancen. Der Abgang ist lang, würzig und rauchig mit einem sanften Ausklang.

Beide Flaschen werden in einer exklusiven Geschenkbox präsentiert, begleitet von einer Kachel mit Delfter Blaudekor und goldenen Linien – ein wunderschönes Symbol der Verbindung zwischen niederländischer und japanischer Kultur.

The Echlinville Distillery bringt zwei neue Old Comber Whiskeys nach Deutschland und Österreich

Zum 200. Jubiläum der Marke Old Comber hat die Echlinville Distillery im Dezember des Vorjahres zwei neue Abfüllungen unter dem Traditionslabel auf den Markt gebracht – über den Importeur Weisshaus kommen sie nun auch nach Deutschland und Österreich. Es handelt sich dabei um zwei Single Pottstill Whiskeys, den Old Comber Seven Year Old Single Pot Still Whiskey und den Old Comber Seven Year Old Single Pot Still Whiskey, 200th Anniversary Celebratory Edition.

Mehr zu den beiden neuen Abfüllungen schreibt die Destillerie nach einigen allgemeinen Infos zu der Verbindung zwischen der Echlinville Distillery und Old Comber in ihrer englischsprachigen Presseaussendung:

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Old Comber Whiskey celebrates 200 years with two Single Pot Still releases

Old Comber Whiskey is celebrating its bicentenary with the revival of its famous Single Pot Still Whiskey.

Crafted from field to glass at The Echlinville Distillery and distilled solely from barley grown and malted on the distillery farm, Old Comber is Ireland’s only completely single estate pot still whiskey.

“Echlinville is marking Old Comber’s 200th anniversary with two new releases – a seven year old Single Pot Still bottled at 46% abv, which will form part of the brand’s core portfolio; and a special edition Single Pot Still bottled at 50% abv and limited to just 2016 bottles, to celebrate Old Comber’s landmark birthday.
“Both whiskeys are double distilled and finished in Port and Sherry casks – a finish synonymous with Old Comber since 1825 and an important element of our commitment to stay true to the brand’s proud heritage and traditional approach to whiskey making.”

Jarlath Watson, Head of Whiskey at Echlinville

Old Comber Revival

One of the original Irish whiskey giants, Old Comber Whiskey was founded two centuries ago at The Comber Distilleries in County Down, which were located just ten miles from the brand’s modern-day home at Echlinville.

Comber Distilleries fell silent in 1953 and Old Comber joined the list of Ireland’s ‘lost’ whiskeys. In testament to their pledge to put County Down back on the world whiskey map, Echlinville revived Old Comber after a 70-year absence.

Single Estate Whiskey

Speaking about Echlinville and Old Comber’s single estate approach, Jarlath continued: “From growing the and floor malting it in the traditional way; to mashing and fermenting the grains; to distilling the new-make spirit, and casking, maturing and bottling the whiskey, Old Comber is produced from field-to-glass at our farm distillery.

“This is hugely important in the context of Old Comber’s proud sense of place and provenance, and its historic links with the local farming community.

“Comber Distilleries sourced its barley from local farms and Ards Maltings – one of Ireland’s largest malting houses, which was located just a few miles from Comber and is now owned by The Echlinville Distillery. We are delighted to be able to restore the bond between Old Comber, Ards Maltings and the rich farmland that we call home, reviving a hugely important part of our proud whiskey heritage.”

The Whiskeys

Old Comber Seven Year Old Single Pot Still Whiskey – 46% abv, RRP £57.50

Colour – Amber

Nose – Sweet vanilla, fragrant pine, and fresh canary melon gives way to cinnamon poached pears and warm cherry Bakewell tart, toasted almonds, and figs in caramel syrup.

Palate – Rich, comforting and luxuriously creamy. Initial notes of boiled barley sugar sweets, orchard fruit drops and manuka honey give way to pecan pie, red berries, glazed cherries and crystalised stem ginger laced dark chocolate.    

Finish – Medium finish, with banana and maple pancakes, clove, nutmeg cocoa, and a hint of menthol giving way to a gorgeous warming white pepper and lingering ginger spice.

Old Comber Seven Year Old Single Pot Still Whiskey, 200th Anniversary Celebratory Edition – 50% abv, RRP £100

Colour – Ruby Amber

Nose – Full bodied and waxy. Old school Pure Pot Still oils and spices interlaced with stewed damsons, dried raisins, pine cones, and a rich date and ginger cake laced with vanilla and marzipan icing.

Palate – An air of late summer fresh cut hay, crisp red apples and boiled sweet butter candies gives way to freshly roasted coffee beans and Jamaican molasses and ginger cake, before those dominant old Oloroso Sherry casks show their influence with rich notes of toasted walnuts, mocha, dark chocolate, liquorice and layers of dried stone fruits, cinnamon and clove.

Finish – Complex, long and lingering. Fresh red berry compote, salted caramel, vanilla cream and almond biscotti fade as the weight of the double distilled pot still shine through for a glorious encore of fragrant green tea, fresh ginger syrup and that signature warming white pepper spice.