Schon im Februar konnten wir Ihnen einen Eintrag für den neuen Kilchoman PX Sherry Cask Matured auf der TTB-Datenbank zeigen, nun ist er ab dieser Woche laut Auskunft der Islay-Destillerie bei den Händlern zu haben (eine Anzahl von Flaschen wird auch ab Mittwoch, 15 Uhr deutscher Zeit, im Webshop von Kilchoman verkauft). 12000 Flaschen wurden aus 33 Fässern abgefüllt, 9 davon Vollreifungen, 24 mit PX-Finish für 12 bis 18 Monate.
Hier die Infos aus der Destillerie dazu:
Kilchoman PX Sherry Cask Matured
This special edition, the second of our two Spring limited edition releases, is a combination of 33 casks, 9 only matured in Pedro Ximénez casks and 24 finished in PX casks for between 12 and 18 months. The 12,000 bottle release will be available from your local Kilchoman stockists from this week. Whilst we’ve released a number of Pedro Ximénez single casks over the years, this is the first time we’ve vatted multiple casks together for a global release. Anthony and Robin have spent many days in the warehouses tasting endless numbers of casks to find the perfect balance of character, constructing a whisky that showcases the rich sweet flavours of Pedro Ximénez sherry but also reflects the signature flavours of our 50ppm spirit.
„Pedro Ximénez casks aren’t always the easiest to work with. That was why we decided on a combination of full maturation and finishing, to balance the distinct PX influence with that of our spirit. I’m delighted with the result; big and bold but with a delightful poise and balance of flavour”
Anthony Wills, Kilchoman Founder & MD
Having tasted numerous combinations, Anthony and Robin eventually settled on a vatting of roughly 2/3rds finished casks from 2013 and 1/3rd full maturation casks from 2015. The older casks have more layered depth of character compared to the big-hitting 2015 full maturation casks, combining the two produces the perfect balance of maritime smoke, citrus, berries and rich dark honey sweetness.
Anthony and Robin settled on a strength of 47.3% abv after tasting samples at various strengths. At 47.3% the whisky had more assertiveness and allowed for the natural citrus character of the Kilchoman spirit to shine through. The PX Sherry Cask Matured is available from your regular Kilchoman stockists around the world from this week. Please get in touch if you have any questions about finding a bottle nearby.
A limited number of bottles will also be released via our website on Wednesday the 5th of May at 2pm Islay time. Bottles for sale from our website are priced at £74.94 per bottle (inc VAT), 70cl, 47.3% abv, limited to one bottle per person
Mit einer Presseaussendung macht der ORF auf eine Sendung aufmerksam, die für Whiskyfreunde eigentlich ein Fixpunkt fürs Ansehen oder Aufnehmen sein sollte: In der Naturdoku-Serie „Universum“ zeigt der österreichische Rundfunk eine Folge über die Highlands und Whisky – hier alle Infos dazu:
„Universum“-Premiere für „Wildnis, Whisky, Highlands – Schottlands Quell des Lebens“ – am 4. Mai um 20.15 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – Saftig, grün und märchenhaft: Ob in den Highlands oder auf den Inseln – Schottland, im Norden Großbritanniens, bietet den idealen Lebensraum für Wildtiere. Neben den atemberaubenden Landschaften lässt ein landestypisches Elixier das Herz vieler Menschen höherschlagen: der schottische Whisky. „Universum“ zeigt Schottland von der Insel Islay im Westen über die Highlands bis zu den Landschaften der Grafschaft von Perth im Osten. Die neue Dokumentation „Wildnis, Whisky, Highlands – Schottlands Quell des Lebens“ der Filmemacher Stephen Moss und Nigel Pope (ORF-Bearbeitung: Margarita Pribyl) folgt den tierischen Bewohnern am Dienstag, dem 4. Mai 2021, um 20.15 Uhr in ORF 2 im Kreislauf der Jahreszeiten. Um Schottland geht es am Mittwoch, dem 5. Mai, um 22.30 Uhr in ORF 2 auch in der „WELTjournal“-Reportage „Schottland – unbeugsam und unabhängig“: Die Wahlen Anfang Mai gelten als Stimmungsbarometer, ob die Schotten neuerlich die Unabhängigkeit von Großbritannien und in Folge die Rückkehr in die EU anstreben.
Universum: „Wildnis, Whisky, Highlands – Schottlands Quell des Lebens“
ORF/Maramedia
Die Whisky-Brennereien werden nicht selten von tierischen Bewohnern besucht. Scheinbar unbeeindruckt von den merkwürdigen Vorgängen, bei denen Hefe, Wasser und Malz wieder einmal in den Gärbottich gefüllt werden, nisten Schwalben in einer ruhigen Ecke. Im Sommer kommt ein weiterer Untermieter samt Familie: ein Baummarder. Er ist klein, wendig und elegant. Das smarte Säugetier ist der Top-Jäger im schottischen Wald. Das Baummarder-Weibchen hat Junge bekommen, drei wohlgeratene Nachkommen. Sie haben ein gemütliches „Loft“ in einem der Nebengebäude der Whisky-Brennerei bezogen. Das Dämm-Material im Dachstuhl ist bequeme Schlafstatt ebenso wie ideales Spielzeug für die aufgeweckten Marderjungen. Im Juli werden sie noch gesäugt, doch in ein paar Wochen werden sie losziehen, um ihr neues Zuhause – den Wald – zu erkunden. In der unmittelbaren Umgebung von einer der Brennereien fühlen sich Eichhörnchen besonders wohl. Denn die Whisky-Produzenten legen regelmäßig Futter für die zierlichen Nager aus. Nun müssen die emsigen Eichhörnchen die begehrten Nüsse zwischen den blauen Glockenblumen nur noch finden. Ein Bild wie aus einem Märchen. Gleich daneben entsteht aus Gerste, Hefe und Wasser das weltberühmte „flüssige Gold“.
Am Spey, dem drittlängsten Fluss Schottlands, zeigt ein Fischadler seine spektakulären Künste. Im Flug schnappt er sich mit seinen dicken Krallen die Fische. Doch nicht nur für die fette Beute ist es ein Kampf ums Überleben. Auch der Fischadler muss aufpassen, dass ihn der panische Fisch nicht mit nach unten in die Tiefen des Wassers zieht. Nasses Gefieder könnte ihm zum Verhängnis werden. In den Hügeln, hinter einem reißenden Wasserfall, hat ein Wasseramsel-Pärchen im Frühling sein Nest für die Küken eingerichtet. Das ständig hinabstürzende Wasser ist ein guter Schutz gegen Feinde. Flink, wie Torpedos, müssen die Singvögel an den Fluten vorbei, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Im Herbst beginnen die Lachse ihre anstrengende Wanderung, um dort neues Leben zu schaffen, wo sie einst selbst geboren wurden. Um zu ihren Laichplätzen in den Quellgebieten oben in den Highlands zu gelangen, müssen sie den Wasserfall überwinden.
Ob für paarungswillige Frösche oder balzende Auerhähne, ob für die Kämpfe der Rothirsche oder das Reh mit seinem Kitz: Schottlands Wildnis bietet einer vielfältigen Tierwelt ausreichend Platz. „Uisge beatha“ bedeutet in Schottland das „Wasser des Lebens“. Dieses Wasser als Lebensquell wird in Schottland im Frühjahr „gesegnet“. Dabei vergessen die Schotten nicht, dem Fluss etwas von dem zurückzugeben, was aus ihm entstanden ist: einen Schluck schottischen Whisky.
Unser neuestes Gewinnspiel ist etwas für Freunde rauchiger Sherryabfüllungen und solche, die es noch werden wollen: Gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland verlosen wir insgesamt drei Flaschen des neuen Laphroaig 10 Jahre Sherry OakFinish, der neueste Whisky aus der im Süden der Insel Islay gelegenen Traditionsbrennerei.
Was es über die limitierte Edition von Laphroaig zu wissen gibt (die übrigens im April – völlig unabhängig von diesem Gewinnspiel – unser Whisky des Monats geworden ist), sagt Ihnen die Destillerie in nachfolgenden Beschreibungstext – in dem Sie auch den Hinweis zur Beantwortung unserer Gewinnfrage finden. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Glück beim Mitmachen und danach hoffentlich viel Freude beim Genießen!
Der Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish
Mit Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish bereichert die Destillerie Laphroaig die Liebhaber ihres unverwechselbaren, torfig-rauchigen Islay Single Malts um einen neuen und charaktervollen Whisky-Genuss: Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish vereint das unvergessliche Aroma des Laphroaig 10 Jahre mit den süßen, aromatischen Noten von Oloroso-Sherry-Fässern.
Laphroaig (gälisch für „schöne Senke an der weiten Bucht“) zählt zu den traditionsreichsten Whisky-Marken. Die 1815 auf der schottischen Insel Islay („eye-la“) gegründete Destillerie feiert bis heute ihr jahrhundertealtes Erbe. Hier wird ein Teil des Gerstenmalzes in der Brennerei selbst über Torffeuer getrocknet, was diesem Whisky sein außergewöhnlich reiches, intensiv torfiges Aroma verleiht. Das besondere Torfmoor der Insel mit seinem reichen Anteil an Torfmoos sowie das milde Klima, die erstklassige Gerste und das weiche Wasser Islays tragen in Verbindung mit dem Wissen der Master Distiller zum einmaligen Geschmack des Laphroaig Single Malt bei. 1994 wurde Laphroaig zum Hoflieferanten des englischen Königshauses ernannt, seither ziert das königliche Wappen jedes Laphroaig-Etikett. Die Marke Laphroaig gehört zum Portfolio der Beam Suntory Inc.
Durch das Sherry Oak Finish bietet die neue Abfüllung der Islay-Brennerei allen Freunden des unvergleichlichen Laphroaig- Geschmacks ein neues, fein abgestimmtes Single-Malt-Erlebnis. Die in gelblichen und rötlichen Brauntönen leuchtende Farbe des Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish ist ein Vorbote auf den vollmundigen Geschmack. Die Süße von Manuka-Honig, Melassetoffee, Ahornsirup sowie medizinischen Noten paart sich mit Aromen von Räucherspeck und raffinierten Holznoten und verleiht dem starken Laphroaig-Charakter eine neue Facette.
Die Tasting Notes bringen diese harmonische Balance auf den Punkt:
Aroma: Süß und torfig mit medizinischen Noten von Manuka-Honig, Mullbinden, antiseptischer Lotion und intensivem Nelkenaroma, aber auch Noten von Räucherspeck. Ein unverwechselbarer Charakter von Leder, Jod und Kiefernteer.
Geschmack: Süß und aromatisch, mit reichhaltigen Noten von Wachs und Möbelpolitur, gefolgt von Melassetoffee, Ahornsirup, dunkler Bitterschokolade, kombiniert mit Bleistiftspänen, Kiefernnadeln und nach Zedern duftenden Holznoten.
Nachklang: Der lange Nachklang ist süß und würzig, mit Kastanienhonig und anhaltenden antiseptischen Aromen.
„Wir freuen uns sehr, unseren einzigartigen Sherry Oak Finish präsentieren zu können. Er verbindet den unverwechselbaren Geschmack unseres legendären Laphroaig 10 Year Old mit den süßen Noten des Oloroso-Sherry-Fasses. Die perfekte Ergänzung jeder Whisky-Sammlung und eine exzellente Erweiterung unseres Laphroaig-Sortiments.“
Master Distiller John Campbell
John Campbell, Distillery Manager Laphroaig
Und so gewinnen Sie eine der 3 Flaschen des neuen Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: In welchen Fässern erhält der neue Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak sein Finish?
a. Weißwein b. Oloroso-Sherry c. Bourbon
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Laphroaig“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 16. Mai 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 17. Mai 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Beam Suntory Deutschland versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Laphroaig“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. Mai 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 17. Mai 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Beam Suntory Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Ganze elf junge Abfüllungen aus Caol Ila hat Serge Valentin zum Wiochenbeginn verkostet, und das „jung“ dabei ist eher relativ zu sehen, denn die Altersspanne reicht dabei von acht bis 16 Jahre – und das zählt in den aktuellen Zeiten wohl zum Teil schon nicht mehr zu der Jugend. Im Fall von Caol Ila spielt das Alter allerdings ohnehin recht wenig Rolle – hier haben die Whiskys in jedem Reifungsgrad etwas, das für sie spricht – von knackig und knallig bis hin zu tiefgründig und komplex.
Und bestätigt sich in der Übersicht für die heutige Verkostung – wo jede Abfüllung mindestens als gut bewertet wird:
Caol Ila 8 yo 2012/2020 (58.5%, The Whisky Barrel, 1st fill sherry butt finish, cask #TWB1014, 699 bottles)
86
Caol Ila 9 yo 2011/2020 (56.7%, Clan Denny for Or Sileis, hogshead, cask #DL14148, 306 bottles)
84
Caol Ila 10 yo 2010/2020 (57.4%, Clan Denny for Or Sileis, ‚The Devil and the Black Cat‘)
87
Caol Ila 10 yo 2010/2020 (59.5%, Signatory Vintage, refill sherry butt, cask #316643, 599 bottles)
88
Caol Ila 10 yo 2010/2021 (57.9%, The Single Malts of Scotland, APAC exclusive, hogshead, cask #319920, 317 bottles)
87
Caol Ila 11 yo 2010/2021 (53.5%, Morisco Spirits, bourbon hogshead)
87
Caol Ila 9 yo 2010/2020 (57.1%, WhiskySponge, 1st fill hogshead, 183 bottles)
88
Caol Ila 13 yo 2007/2021(54.3%, Single Cask Collection, bourbon hogshead, cask #321885, 276 bottles)
86
Caol Ila 13 yo 2007/2020 (54.5%, Maltbarn, bourbon, 149 bottles)
86
Caol Ila 2005/2021 (57.5%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice for The Whisky Exchange, refill sherry hogshead, cask #301507, 266 bottles)
90
Caol Ila 16 yo 1998/2015 (46%, High Spirits, Life is a Circus)
Eine spannende Gewinnspiel-Woche ist zu Ende: Gemeinsam mit unserem Partner Bremer Spirituosen Contor verlosten wir 3x den einzigartigen und auf nur 100 Stück limitierten Big Peat Liegestuhl für Garten, Terrasse und Strand, plus je eine Flasche Big Peat von Douglas Laing, dem bekannten und beliebten Islay Blended Malt Scotch Whisky.
Wieder bedanken wir uns für die vielen, vielen Einsendungen – unsere Glücksfee hat virtuell in einen tiefen Sack greifen müssen, um die drei Gewinner zu ziehen.
Bevor wir Ihnen aber die Gewinner verraten sagen wir Ihnen nochmals, was diesmal „auf dem Spiel stand“:
Der Big Peat – typisch Islay
Vor der Westküste Schottlands gelegen und liebevoll als „Königin der Hebriden“ bezeichnet, sind die Destillerien Islay‘s bekannt für ihren überwiegend torfigen und rauchigen Charakter der mit einer Vielzahl an geschmacklichen Variationen von Asche, gemütlichen Lagerfeuern am Strand, Kohle und Teer aufwartet. Big Peat fängt diesen ursprünglichen Islay Geschmack in all seinen Facetten in nur einem Whisky ein.
Im traditionellen Douglas Laing Stil wird der äußerst rauchige Small Batch Malt mit 46% Alkoholstärke abgefüllt. Ganz natürlich, ohne jegliche Färbung oder Kältefiltration, so dass der natürliche ölige Charakter des Whiskys perfekt zur Geltung kommt.
Tastingnotes:
Nase: Typisch Islay! Frisch, salzig mit einem ordentlichen Pfund Torf.
Gaumen: Noten von Asche, warmen Teer, süßem Seegras und rauchenden Schornsteinen.
Finish: Lang anhaltend mit kräftigem Rauch, feuchter Lagerfeuerasche und viel Torf.
Limitiert und heiß begehrt: Der Big Peat Liegestuhl
Big Peat macht sich bereit für wärmere Temperaturen und sorgt, mit dem auf nur 100 Stk. limitieren Big Peat Liegestuhl, für die perfekte Sitzgelegenheit beim ersten Angrillen oder dem gemütlichen Chillen an der Feuerschale.
Besonders gemütlich wird es mit einem Glas „Smoky Sour“ dem rauchigen Pendant zum Whisky Sour. Der rauchig-süße Big Peat eignet sich perfekt für diese Variante des bekannten Klassikers.
Das Relax-Rezept zum Smoky Sour:
Füllen Sie Ihren Cocktail-Shaker zu 3/4 mit Eis, gießen Sie Big Peat, Zitronensaft, Zuckersirup, Bitter und ggf. Eiweiß hinzu. 10 Sekunden lang kräftig schütteln, bis er kalt ist. In ein mit Eis gefülltes Glas abseihen und mit einer Zitronenspalte garnieren. Der Islay-Charakter von Big Peat verleiht dem Whisky Sour einen tiefen, rauchigen Charme… perfekt!
Nutzen Sie die Chance und gewinnen Sie einen von drei limitierten Big Peat Liegestühlen nebst einer Flasche Big Peat Islay Blended Malt und starten Sie in den Frühling.
Und den Big Peat Liegestuhl + je eine Flasche Big Peat gewonnen haben!
Sascha Quaas aus 76189 Karlsruhe Uwe Zülch aus 34587 Felsberg Jessica Heinig aus 04157 Leipzig
Wir gratulieren ganz herzlich. Die Preise werden Ihnen in den nächsten Tagen durch unseren Gewinnspielpartner, das Bremer Spirittuosen Contor, zugesendet. Viel Vergnügen damit.
Und wenn es bei Ihnen diesmal nicht geklappt hat – dann schauen Sie nach halb zehn Uhr gleich wieder bei uns vorbei, denn das nächste Gewinnspiel steht bereits vor der Türe. Also, wir sehen uns gleich wieder!
Willkommen zur 230. Folge der Whiskyvideos der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 230 finden Sie zehn neue Videos:
Friendly Mr. Z – Glenmorangie X
The Malthead – Glen Scotia Campb. Malts Festival 2021
Whisky Enjoy – 4 Jack Daniel’s im Vergleich
Whisky Plausch – Mackmyra Björksav
Barrel Beast – Ardmore 2009 – Whiskybroker
Pat Hock – Milk & Honey Elements Peated
https://youtu.be/nl1PTTu1ALI
WhiskyJason – Elsburn Italian Connection
Whisky Buzz – Ballechin 12 Jahre Rhum J.M.
The Whisky Waiter – Glenallachie 12 Marsala Wood Finish
World Wide Whisky – Glenfarclas 105 vs. Unabhängig
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 22)
Der Wirt vom Little Fox hatte mir vom Arran Whisky vorgeschwärmt und gemeint: „Wenn Sie schon in Claonaig sind, nehmen Sie doch für den Katzensprung über den Sund die Fähre nach Lochranza und radeln noch drei Kilometer bis zur Destillerie. Der Abstecher lohnt sich allemal, denn die machen einen feinen Malt.“
Noch heute bin ich ihm dankbar für diesen Tipp, den ich mit jedem Kilometer attraktiver fand. Je näher die Insel heranrückte und ich drüben Leben erspähte, desto mehr verfestigte sich der Entschluss, einen Abstecher über den Sund zu wagen, zumal das andere Ufer höchstens drei Seemeilen entfernt sein konnte. Als der Fährhafen zum Greifen nahe war, sputete ich mich und bereits am frühen Nachmittag ließ ich mein Steppenwolf auf dem Pier ausrollen. Eine Minute später und die Fähre nach Arran wäre mir entwischt.
„Hurry up, my friend!“, rief ein Matrose im gelben Friesennerz und winkte mich über die rutschglatte eiserne Klappe, die als Bug des plumpen Schiffrumpfs fungierte. Wirklich zuvorkommend, dachte ich und nickte dankbar lächelnd, während ich auch gleich das Fährgeld in seine lederne Bauchtasche bezahlte: umgerechnet sechs Euro für mich und null Euro für das Fahrrad. Kaum hatte ich das Rad an Bord geschoben, machten zwei Matrosen die Taue los und der Rumpf fing an zu zittern, als peitschte ihn ein gewaltiger Stromschlag. Schon wühlten die Schiffsschrauben das grüne Sundwasser auf und ganz langsam nahm die Caledonia Ferry Kurs auf Arran. Mein Rad war privilegiert, es durfte ganz vorne in einer Nische neben dem Steuerstand parken, die beiden PKW und ein LKW wurden dagegen stiefmütterlich behandelt und kosteten auch noch eine Stange Fährgeld. So war ich auch nach 30 Minuten als Erster wieder an Land, am Terminal Lochranza, wo ich sofort das Hinweisschild „Lochranza Distillery“ erspähte.
Ich habe sie nicht gezählt, aber es müssten an die zehn Golfplätze gewesen sein, an denen ich auf der bisherigen Strecke vorbeigekommen bin. Schon wieder passierte ich solch einen gepflegten Volkssportplatz mit weißroten Wimpeln. Auch er lag wie eine Lagune in einer Gartenlandschaft und sein getrimmter Rasen leuchtete absinthgrün wie von unten beleuchtet. Casual gekleidet zogen mehr Männer als Frauen mit ihren Caddies von Wimpel zu Wimpel und schwangen ihre metallic blitzenden Schläger aus der Hüfte, als winkten sie mir zu.
Nach drei Kilometern auf passablem Asphalt bog ich auf einen vollen Parkplatz inmitten von Weideland ein. Die parkende Blechansammlung mit ihren gelben Nummernschildern über der Stoßstange übersah ich beflissentlich. Es waren die Drillinge von kubischer Architektur, die meinen Blick bannten.
Auf den drei ausgezirkelten weißen Klötzen ruhten kantige, flachgeneigte Schieferdächer, auf deren Spitze, sozusagen Huckepack, ein kurzer Kamin mit Pagodendächlein thronte. Die Architektur der modernen Lochranza Destillerie provozierte, forderte heraus: passte diese kubische Form zu einer Brennerei oder war sie stilistisch überhöht, einfach zu extravagant für ein Fabrikgebäude in dieser ländlichen Gegend? Die Form der Gebäude signalisierte Purismus europäischen Stils, aber enthielt auch Zitate japanischer Architektur. Wie anders doch als Springbank oder die alten Islay-Brennereien standen die drei Gebäude vor den kahlen Grashängen eines Bergstocks, der sich 874 Meter erhob.
Als ich mein Fahrrad zwischen den dichtparkenden Autos hindurch zum Eingang des Visitors Centers schob, eilte mein Sehnsuchtsblick zu den Grashängen hinter den drei weißen Blöcken hinauf. Was für Hänge, welch eine Vision! Einfach ideal für Schwünge im Tiefschnee, dachte der Freerider in mir.
Die Brennerei wurde im Jahr 1995 auf der grünen Wiese von Harold J. Currie gegründet und produziert mittlerweile 1,2 Millionen Liter jährlich. Längst ist sie kein Newcomer unter den schottischen Brennereien mehr, im Gegenteil, sie floriert derart gut, dass eine Schwesterbrennerei in Kilmory an der Südspitze der Insel gebaut worden war. Die dortige Destillerie Lagg destilliert ausschließlich getorften Single Malt, während sich Lochranza auf ungetorften spezialisiert hat. Beide Brennereien gehören einem Konsortium von Whiskyliebhabern aus England, Schottland und Irland, die als betuchte Genussmenschen ihre Millionen entsprechend ihrer Neigung, gewinnbringend oder nicht, auf jeden Fall vorbildlich angelegt haben.
Washback By sebastian.b. – Isle of Arran Distillery, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38443864
Aus dem Staunen kam ich nicht mehr heraus! Glasfenster über Glasfenster, rundum eine modernistische Verglasung. Und viele Besucher. So an die 100.000 pro Jahr sollen die moderne Brennerei besuchen, und das auf einer Insel, die nur mit der Fähre erreichbar ist. Viele von ihnen sind Wanderer, die den Goat Fell bestiegen haben und sich im Casks Café nun eine Auszeit gönnten.
Auf einer umlaufenden Galerie servierte das Café neben Whisky Flights eine delikate, französisch angehauchte Gastronomie von morgens bis abends. Kaum, dass ich mich in meiner Radkluft unter die zahlreichen Besucher, die mit Wanderstiefeln, bunten Käppis und Regenponchos zwischen den Glasvitrinen umherliefen, gemischt hatte, umwogte mich die heitere Atmosphäre eines Bazars.
Der hohe offene Raum mit den vielen Ballonlampen hätte auch als Saal für Varietés dienen können, so leicht und luftig erstrahlte sein Interieur. Bedienungen und Guides im grünbraun karierten Kilt eilten geschäftig durch die Menge und gaben Auskunft, wann die nächste Tour anstand. Ich wollte an diesem Nachmittag noch weiterfahren und verzichtete deshalb auf den Rundgang durch die Destillerie. Dafür investierte ich die zehn Pfund Tourgeld lieber in ein Sandwich, einen Capuccino und einen achtzehnjährigen Arran.
Auf der Galerie mit ihrer verglasten Brüstung stand ein freies Sofa, das enterte ich und belegte gleich zwei Plätze, weil ich im brandenden Trubel ein Fleckchen für mich alleine brauchte. Die Gepäcktaschen hatte ich vertrauensvoll am Rad belassen, die Schultertasche lag neben mir auf dem zweiten Sofasitz. Kaum, dass ich sass, kam ein Schotte im Rock vor meinen Platz und fragte respektvoll, was ich wünsche.
„Welchen Arran empfehlen Sie mir, Sir?“ fragte ich ihn und sah mit wachsender Bewunderung auf das braungrüne Karo des Hunting Tartan seines Kilts.
„Ich empfehle Ihnen unseren 18jährigen, ungetorft, nicht kühlfiltriert, in Cash Strength. Sollte er Ihnen zu stark sein, dann bringe ich Ihnen noch eine Karaffe Wasser, was übrigens bestes Quellwasser vom Berg hinter uns ist.“
Ich dankte ihm für diese Empfehlung, die mir sehr entgegenkam, denn an eine Wasserbegleitung hatte ich mich inzwischen gewöhnt. Auch wenn ich nur selten einen Cask Strength mit einigen Wasserspritzern zum Beleben des Aromas verdünnte, so trank ich doch gerne einen Schluck Wasser – als side sip. Unterwegs und in den Destillerien genügte Leitungswasser, denn allerorts war es von erstklassiger Qualität. Bevor ich mich auf eine neue Verkostung einließ, verlangte es meinen Magen nach einem Polster, einem Sandwich mit Ei, Ziegenkäse und Salat. Kaum war der schlimmste Hunger gestillt, widmete ich mich dem aufgetischten Dram, wobei ich wieder dem Vierfachschema folgte – Verkostung mit den Eigenschaften von Auge, Nase, Gaumen und Schlund.
Vom Augenspiel hätte man den 18jährigen Arran für gutgelagertes Rapsöl halten können. Heller als Eiche, aber dunkler als Bernstein, stand er im Glas und dokumentierte ehrlich seine 18 Jahre hinter Dauben. Dieses gute Öl liegt bekanntlich schwer im Glas. Ölig ja, aber nicht so dicht wie Rapsöl stand der alte Arran im Glas und beim Schwenken bildete er Schlieren, die sich wie glasige Würmchen an der Glaswand abwärts wanden. Dieser Malt machte einem nichts vor, das erkannte ich sofort an Farbe und Dichte. Auch war mir versichert worden, dass er natural coloured, also ohne Zuckerkulör, abgefüllt worden war.
Als nächstes war die Nase gefordert. Beim ersten Atemzug begrüssten mich im Nasendach viel Leder und Karamell, aber keine weiteren bemerkenswerten Aromen. Das war schade, denn es fehlten raffinierte Nuancen. Ich hätte mir einen Aromafächer mit mehr Variationen gewünscht. Die gradlinige Geschmacksarchitektur erinnerte mich an das blockische Gebäude, in dessen Café ich sass. Der erste Schluck brachte Bitterkeit auf die Zunge, gefolgt von Obstnoten und wieder Karamell. Ganz flüchtig schmeckte meine, zwischendurch mit Wasser beträufelte Zunge noch scharfen Ingwer und einen Anflug von Pfirsich heraus. Schließlich der Abgang – ein kurzes, nahezu rüdes bye bye, dem die harmonische Sanftheit fehlte, eben das Weiche, das nur entsteht, wenn knorriger Alkohol in saftigem Fruchtfleisch schwimmt. Zwar tauchte keine Sekunde ein medizinisches Geschmäcklein auf, aber das liebe Holz der Ex-Bourbon-Eiche diktierte den Abgang von Anfang bis Ende. So blieben im Schlund, wie ein Kloß, viel Holz mit Leder stecken.
Bei einer Fasslagerung von 18, 20 oder mehr Jahren gewinnen die Tannine mit jedem Jahr an Dominanz. Das führt dazu, dass zwar die auf Reifung angelegte Lagerung in getoasteten Eichenfässern die alkoholische Schärfe abbaut, dass sich gleichzeitig aber auch die Holznote verhärtet. Ja, sogar so dominant werden kann, dass sie zu einer Geschmackskeule ausartet. Im Bändigen dieser Keule liegt das Geheimnis eines gekonnten Wood Managements. Im Fall des 18jährigen Arran war diese Bändigung nur ungenügend erfüllt worden, so dass ich ihm nicht mehr als zwei Stützräder gab.
Im Casks Café hatte die Direktion nicht nur an den Gaumen, sondern auch an das geistige Wohl der Besucher gedacht. Entlang einer Stellwand verlockte eine kleine Handbibliothek zum Schmöckern. Beim Stöbern entdeckte ich in einem oberen Regal zwischen Fachzeitschriften ein Kleinod: das antiquarische Bilderbuch „The Art of Whisky“. Gleich nahm ich es zur Hand und beim Durchblättern entdeckte ich, dass es sich um einen Comicstrip handelte.
Auf 79 großformatigen Seiten hat der Autor Jim Murray unzählige historische Werbeposter in Fleißarbeit zusammengestellt und mit erklärenden Texten versehen. Die Plakatkollektion zeigte die Whisky-Reklame sehr vieler, inzwischen auch verschwundener Destillerien aus den Jahren 1898 bis 1910. In ihrer naiv-realistischen und farbigen Ausmalung waren die Plakate unverwechselbare Zeitzeugen der Gründerjahre und dokumentierten die erste historische Werbekultur, die um die Jahrhundertwende rund um den schottischen Whisky entstanden war. Alle Plakate zeichneten sich durch handgemalte Farbigkeit aus und hätten unter der Schlagzeile stehen können: vergnüglich trinkende Männer animieren Männer zum Trinken. Die Trinkanimateure auf den Plakaten trugen allesamt den traditionellen Kilt, den karierten Rock der Schotten. Stets waren die Mannsbilder alt, bärtig, lustig – und fest. Mal warben khakifarben uniformierte Offiziere, mal braungekleidete Benediktinermönche mit Tonsur für den Malt einer Destillerie. Aus heutiger Sicht wirkte das werbende Genre wie ein Schmunzelkabinett. So zeigte das Plakat der ehemaligen Stromness Distillery von Orkney einen Schotten mit Ballonmütze im Kilt, dem ein Porter auf einer Sackkarre eine übergroße Flasche Old Orkney Special vor die Füße rollte, salutierte und rief: „Your luggage Sir!“
Ein Mensch, besser ein Mann, ohne Whisky ist nur ein halber Mensch und nur mit einem Glas oder besser gleich einer ganzen Flasche kommt er in Schwung und hat Spaß am Leben – so naiv klang die Botschaft jedes Whiskyplakats im Bilderbuch der Poster. Ein Plakat aus dem Jahr 1898 dokumentierte schließlich noch eine Seltenheit im Rahmen der Kollektion. Farbig angemalt, flog eine schlanke Schottin im wehenden Kilt wie ein weiblicher Münchhausen rittlings auf einer gewaltigen Flasche „The Tartan Blend“ durch die Lüfte und überflog, gleich einer Luftwandlerin, den Schriftzug „Scotch Whisky, Poole & Anderson, London“.
Für einen Moment legte ich das Bilderbuch beiseite und schaute mir die modernen Labels der Arran Flaschen an, dabei überkam mich Enttäuschung. Verglichen mit dem Augenschmaus an Bildern einer Zeit, da Reklame gerade laufen lernte, waren die modernen Labels so sachlich und cool wie die Autos aus dem Windkanal, denen vor lauter Zweckmäßigkeit der Designschmelz der Oldtimer fehlt.
Bevor ich in der nächsten Minute mit dem Bilderbuch auf dem Schoß einnickte, gab ich mir einen Ruck, bezahlte das 2-Stützräder-Dram und das Käsesandwich mit dem Capuccino und stakste mit harten Waden die Galerietreppe hinab. Auf dem Weg ins Freie musste ich mich erneut durch drängende Besucher in Wanderlaune schlängeln, die in lauten Gruppen den Shop belagerten. Vor den Regalen mit einem gewaltigen Merchandise-Sortiment hielt ich inne. Wäre doch schön, etwas Kleines als Souvenir mitzunehmen! Mein Blick wanderte die ansehnliche Parade an Produkten entlang. Vielleicht sollte ich ein Duschgel, aufgepimpt mit Arran Whisky, erwerben, um meine nächsten Duschkabinen-Abenteuer mit einer männlich herben Note zu würzen? Noch war ich offen für einen Scherz, aber als ich mir die Hochglanzverpackung genauer anschaute, entdeckte ich am Boden ein verschämt kleines, aufgeklebtes Preisschild. Nein und nochmals nein zu dieser mit Whisky durchsetzten Duschseife für den Preis eines Chanel Produkts. Statt am ganzen Körper nach Whisky zu riechen, roch ich doch lieber nach einem teuren Whisky aus dem Hals!
Nur noch bis Sonntag läuft unser aktuelles Gewinnspiel – und Mitmachen lohnt sich ganz besonders: Gemeinsam mit unserem Partner Bremer Spirituosen Contor verlosen wir 3x den einzigartigen und auf nur 100 Stück limitierten Big Peat Liegestuhl für Garten, Terrasse und Strand, plus je eine Flasche Big Peat von Douglas Laing, dem bekannten und beliebten Islay Blended Malt Scotch Whisky. Alles, was Sie fürs Gewinnen tun müssen, lesen Sie hier – aber zunächst einmal sagen wir Ihnen, was Sie mit uns gewinnen können.
Der Big Peat – typisch Islay
Vor der Westküste Schottlands gelegen und liebevoll als „Königin der Hebriden“ bezeichnet, sind die Destillerien Islay‘s bekannt für ihren überwiegend torfigen und rauchigen Charakter der mit einer Vielzahl an geschmacklichen Variationen von Asche, gemütlichen Lagerfeuern am Strand, Kohle und Teer aufwartet. Big Peat fängt diesen ursprünglichen Islay Geschmack in all seinen Facetten in nur einem Whisky ein.
Im traditionellen Douglas Laing Stil wird der äußerst rauchige Small Batch Malt mit 46% Alkoholstärke abgefüllt. Ganz natürlich, ohne jegliche Färbung oder Kältefiltration, so dass der natürliche ölige Charakter des Whiskys perfekt zur Geltung kommt.
Tastingnotes:
Nase: Typisch Islay! Frisch, salzig mit einem ordentlichen Pfund Torf.
Gaumen: Noten von Asche, warmen Teer, süßem Seegras und rauchenden Schornsteinen.
Finish: Lang anhaltend mit kräftigem Rauch, feuchter Lagerfeuerasche und viel Torf.
Limitiert und heiß begehrt: Der Big Peat Liegestuhl
Big Peat macht sich bereit für wärmere Temperaturen und sorgt, mit dem auf nur 100 Stk. limitieren Big Peat Liegestuhl, für die perfekte Sitzgelegenheit beim ersten Angrillen oder dem gemütlichen Chillen an der Feuerschale.
Besonders gemütlich wird es mit einem Glas „Smoky Sour“ dem rauchigen Pendant zum Whisky Sour. Der rauchig-süße Big Peat eignet sich perfekt für diese Variante des bekannten Klassikers.
Das Relax-Rezept zum Smoky Sour:
Füllen Sie Ihren Cocktail-Shaker zu 3/4 mit Eis, gießen Sie Big Peat, Zitronensaft, Zuckersirup, Bitter und ggf. Eiweiß hinzu. 10 Sekunden lang kräftig schütteln, bis er kalt ist. In ein mit Eis gefülltes Glas abseihen und mit einer Zitronenspalte garnieren. Der Islay-Charakter von Big Peat verleiht dem Whisky Sour einen tiefen, rauchigen Charme… perfekt!
Nutzen Sie die Chance und gewinnen Sie einen von drei limitierten Big Peat Liegestühlen nebst einer Flasche Big Peat Islay Blended Malt und starten Sie in den Frühling.
Und so gewinnen Sie den Big Peat Liegestuhl + je eine Flasche Big Peat!
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Von welcher Insel stammen die Whiskys im Big Peat?
a. Orkneys b. Islay c. Skye
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Big Peat“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 2. Mai 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 3. Mai 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Bremer Spirituosen Contor versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Big Peat“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 2. Mai 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 3. Mai 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Bremer Spirituosen Contor sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird vom Bremer Spirituosen Contor versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Die Destillerie Glen Scotia freut sich über eine Auszeichnung bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) 2021 – dort wurde der Glen Scotia 25yo als weltbester Whisky unter 3800 Einreichungen prämiert.
Mehr dazu haben wir in einer englischsprachigen Pressemitteilung für Sie erhalten:
GLEN SCOTIA 25 YEAR OLD NAMED BEST WHISKY IN THE WORLD
The results of this year’s San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) were announced earlier this week, and we are over the moon to have been recognised as the ‘Best in Show’ for our Glen Scotia 25 Year Old single malt.
This year the SFWSC received over 3,800 entries across 31 separate categories, with our Glen Scotia 25 Year Old being awarded the overall winner of the competition, which makes Glen Scotia 25 Year Old The Best Whisky in The World in 2021.
The SFWSC is regarded as one of the most prestigious spirits competitions in the world, judged by renowned experts in their fields with decades of industry experience. The competition started in 2000, making it the second oldest spirits competition in the world, and the oldest and largest spirits competition in the US.
Iain McAlister, our Master Distiller commented:
“To receive such outstanding feedback and be recognised as ‘Best in Show’ at this prestigious competition is an honour, and a tremendous boost to the entire team here at Glen Scotia distillery.
The Glen Scotia 25 Year Old is a really outstanding liquid, and has collected a number of the top industry awards over the years, but this has to be one of the proudest moments for the distillery to date.”
Alongside our 25 year old award, our Glen Scotia 10 Year Old received a double gold medal, Glen Scotia 15 year old a gold medal and Glen Scotia „Campbeltown Harbour“ picked up a silver medal – a fantastic set of results that makes the whole team at Glen Scotia very proud.
GLEN SCOTIA 25 YEAR OLD
A complex and elegant single malt with Campbeltown whisky characteristics shining through. Matured in American oak barrels before being married in first-fill bourbon before bottling.
The signature nose has hints of vanilla syrup and caramel sweetness, which are interwoven with subtle notes of sea spray and spicy aromatic fruits.
Bottled at 48.8% with no added colour or chill filtration, as natured intended.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 147. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Heute gibt es auf Whiskyfun ein halbes Dutzend Verkostungsnotizen über Whiskys der Brennerei Laphroaig auf Islay, verfasst von Angus MacRaild, der an Samstagen Serge Valentin vertritt. Manche davon sind vermutete Laphroaigs, weil die Destillerie nicht explizit auf der Flasche angegeben ist, die Stilistik aber zum Profil der Brennerei passt. Alle Wertungen liegen rund um 90 Punkte, und die Beschreibungen attestieren den Abfüllungen interessante Noten. Auch der neue Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish ist dabei – und er erhält 86 Punkte.
Zu den Kriterien, die unser Whisky des Monats erfüllen muss, gehören eine uns überzeugende Qualität, ein annehmbarer Preis und eine hohe Verfügbarkeit. Und ab und zu stellen wir Ihnen eine Destillerie vor, deren Abfüllungen diese drei Attribute erfüllt, und der wir insgesamt etwas mehr Beachtung wünschen. So wie in diesem Monat. Denn für den Mai empfehlen wir den Glencadam 10 yo.
Was tun?
Unser Plan sah wie folgt aus: Wir küren den Glencadam 10 yo zu unserem Whisky des Monats im Mai 2021, und präsentieren unseren Lesenden und Followern zugleich eine Brennerei, die weit mehr als außerhalb des Fokus der Whisky-Genießenden liegt. Und völlig zu unrecht.
Denn: Ihr breit aufgestelltes Portfolio bietet Abfüllungen mit Altersangaben von 10 bis 25. Ihre Malts in der Standard Range kommen alle mit 46 % Vol. in die Flaschen. Sie sind weder kühlfiltriert noch gefärbt, und dies wird auf der Umverpackung sowie der Flasche auch noch deutlich und sofort erkennbar vermerkt (sehr wichtig für den deutschsprachigen Single Malt Markt). Formal bringt Glencadam also alles mit, was ein Single Malt Scotch Whisky mitbringen sollte, wenn er im deutschsprachigen Raum geschätzt werden möchte. Und diese kleine, bisher von sehr vielen übersehende Perle an der schottischen Ost-Küste stellen wir Ihnen vor – hier und jetzt. Das war unser Plan.
Wenigstens bis zum vergangen Dienstag. Dann überraschte uns Kirsch Import. Sie vermeldeten Zuwachs aus den Highlands (wir berichteten). Neu im Portfolio des Spirituosen-Importeurs: Glencadam Single Malt Scotch Whisky. In einem Video-Live-Stream am Abend präsentieren zwei, zum feierlichen Anlass des Tages nach eigenem Ermessen passend und ihren Möglichkeiten entsprechend eingekleidete, Kirsch-Mitarbeiter das nun in Deutschland über Kirsch Import zu beziehende Portfolio der Destillerie. Wir waren entsetzt.
Paddy und Maik luden ein, um auf Youtube den Zuwachs im Kirsch-Portfolio zu feiern.
Denn eigentlich sahen wir uns in der Rolle der Perlentaucher und Trüffelschweinchen, die in den Weiten und Tiefen der großen Welt der Whiskys und Whiskeys die unentdeckten Schätze finden und einem dankbaren Publikum vorzeigen. Und nun dies. Was also tun?
Bei einer erneuten Durchsicht unseres „Whisky des Monats“-Archiv entdeckten wir dann zum Glück: Bereits im Mai 2014 wählten wir mit dem Glencadam 12yo Portwood Finish eine Abfüllung dieser Brennerei aus. Wir sind beruhigt, dass wir die uns selbst zugedachte Rolle bereits erfüllten und bleiben bei unserem ursprünglichen Plan: Sieben Jahre später wird erneut ein Glencadam Whisky des Monats, im Mai 2021 ist es der Glencadam 10 yo. Und wir mussten wir uns dafür nicht umziehen.
Es dauert halt
Was sind schon sieben Jahre? Diese relativieren sich erst recht bei einer Brennerei, die 1825 von George Cooper gegründet wurde und in ihrer Geschichte bis zum Jahr 2000 nichts als Besitzerwechsel vorweisen kann. In diesem Jahr wurde sie von den Eigentümern Allied Domecq eingemottet. Drei Jahr später ging die Brennerei in Brechin dann in Besitz der Angus Dundee Destillers, allmählich kamen die Dinge so langsam ins Rollen.
Glencadam 15 yo hieß 2005 die erste Brennerei-Abfüllung unter den neuen Besitzern und war der erste Schritt auf ein Portfolio mit Destillerie-Abfüllungen. Drei Jahre später wurde diese dann re-designed, der Glencadam 10 yo kam hinzu, und in den folgenden Jahren weitere die Bottlings, die das heutige Portfolio von Glencadam bilden. So etwas dauert halt.
Zeit in Anspruch nimmt auch das Besucherzentrum. Ende 2018 veröffentlichten die Angus Dundee Destillers erstmals ihre Idee eines Visitor Centers für Glencadam (wir berichteten). Sie investieren hier einen „einen erheblichen siebenstelligen Betrag“, ohne diesen konkret zu benennen. Sechs Monate später erteilte das Angus Council die benötigten Baugenehmigungen. Die Brennerei wird dann mit einem Besucherzentrum sowie einem Shop und einem Restaurant aufwarten können. Im gleichen Jahr begannen zwar auch die Arbeiten, doch die Fertigstellung wird sich noch, wie die Angus Dundee Destillers verlautbarten, erst in den nächsten Jahren sein, ohne dieses konkret zu benennen (wir berichteten). Während einer weltweiten Pandemie dauert so etwas halt erst recht.
Nun zum Wesentlichen
Normalerweise verlieren wir keine Worte über die Farbe unserer monatlich ausgewählten Whisk(e)ys. Wir können Farbe weder riechen noch schmecken, und genau um diese beide Eindrücke geht es uns hier. Doch beim Glencadam 10 yo müssen wir eine Ausnahme machen und seine blasse Farbe erwähnen. Da ungefärbt und deshalb in seiner natürlicher Farbe, schließen wir hier auf eine ausschließliche Verwendung von ehemaligen Bourbon-Fässer. Wahrscheinlich sind manche der verwendeten Fässer auch bereits in ihrem Zweiteinsatz. Und auch das Aromenprofil lässt uns darauf schließen. Von Start her frisch, blumig und citrus-fruchtig, zeigt der Glencadam 10 yo sich in der Nase eine deutlich Präsenz ohne Aufdringlichkeit. Zum hintergründigen Anflug von Mandeln gesellt sich die Andeutung frischer junger Eiche und ein wenig Vanille. Am Gaumen verändert der Glencadam 10 yo kaum. Mit gleicher unaufgeregter Präsenz zeigt er sich hier, eine deutlichere Fruchtsäure vermittelt Erfrischendes. Im Finish erwarten wir hier jetzt natürlich kein Feuerwerk, und passenderweise erhalten wir es auch nicht. Recht lang nachhallend zeigt der Glencadam 10 yo etwas mehr Würze als Süße, und ändert auch zum Ende nichts am bisherigen, recht gepflegten Auftritt.
Der Glencadam 10 yo war bisher eher vereinzelt erhältlich, ohne durch eine weite Verbreitung bestochen zu haben. Wir gehen davon aus, dass sich dies zumindest in Deutschland mit dem neuen Vertriebspartner verbessern wird. Preislich bewegen wir uns mit diesem Single Malt, der das Zeug zu einem regelmäßigen Begleiter im hoffentlich kommenden wunderbaren Sommer hat, bei etwas über 30 €. Und wenn jemand einen wunderbaren Sommer verdient hat, dann wohl wir alle.
Abfüllungen aus der Lost Distillery Littlemill sind in den letzten Jahren sehr selten geworden. Als Originalabfüllung durch die Loch Lomond Group, die das Erbe von Littlemill verwaltet, ist die Testament-Serie, bestehend aus vier Abfüllungen in Glencairn-Karaffen, die wohl bekannteste Abfüllung derzeit. Den Vertrieb dieser Serie in Österreich hat Vienna Distribution übernommen – und darüber will man unsere Leser in der nachfolgenden Presseaussendung informieren:
Vienna Distribution bringt limitierte Auflagen der Littlemill Testament-Karaffen nach Österreich
Das Littlemill Testament, welches in vier einzigartigen Dekanter-Karaffen-Sets präsentiert wurde, feiert Littlemills Erbe als Schottlands älteste lizenzierte Brennerei. Die limitierte Auflage mit 250 Stück wurde weltweit eingeführt.
„Wir sind hocherfreut, ein wertvolles Stück der Whisky-Geschichte als Exklusivimporteur unseren österreichischen Kunden präsentieren zu dürfen. Es ist ein Kunstwerk von außen nach innen: Angefangen von der Verpackung bis zum Whisky wurde mit Liebe und Herz bis ins Detail gearbeitet. Ein wahres Meisterwerk für jeden Besitzer.“
sagt Maria Kitsati, Direktorin der Firma Vienna Distribution GmbH.
Als die älteste lizenzierte Brennerei Schottlands, wurde Littlemill im Jahr 1772 von Archibald Buchanan und seinem Bruder George gemeinsam gegründet. Bis ins Jahr 1994 war die Brennerei stets operativ und produzierte Lowland Malt Whisky von außergewöhnlichem Charakter.
Jedes „Testament“ zelebriert die Geschichte der Brennerei in einer der vier luxuriösen Karaffen, die aus mundgeblasenem Glencairn – Kristall gefertigt wurden, und die in der Präsentationsbox von einem Paar speziell geformter Gläser im gregorischen Stil begleitet werden, welche auf das 18. Jahrhundert zurückgehen. Die feinen Accessoires und die Box mit original Überresten (wie Glas, Schiefer, Holz oder Stein) des ursprünglichen Hauses des Brennereimanagers, also vom Dach, den Fenstern, den Wänden und den Böden des Gebäudes, bieten eine einzigartige Möglichkeit für den Sammler, ein ganz eigenes Stück der Geschichte des schottischen Whiskys zu besitzen.
Die limitierte Auflage der Littlemill Testaments hat einen UVP von ca. EUR 9.000 und wurde mir 42,5% abgefüllt. Der Whisky in jeder Kristallkaraffe stammt von einem einzigen Destillationsdatum, dem 4. Oktober 1976. Er wurde 1996 in Hogsheads aus amerikanischer Eiche umgefüllt, bevor Master Blender Michael Henry ihn in Oloroso Sherry-Hogsheads für eine letzte viermonatige Reifung vor der Abfüllung nochmals umlagern ließ.
Michael Henry, der Brennereimeister beschreibt sein Tasting des Single Malt Whiskys wie folgt:
„In der Nase findet man knackigen grünen Apfel und spritzige Grapefruit mit Noten von duftender Holunderblüte und Ingwer. Dann, am Gaumen, liefert er einen lebendigen Fruchtgeschmack mit Noten von spritziger Ananas und saftigem Pfirsich, überlagert von Limetten, der durch eine geschmolzene braune Zuckersüße und cremige Vanille ergänzt wird und einem köstlich langen Abgang mit köstlicher Frucht, Stachelbeere und Wassermelone und einer sanft wärmenden Zimt- und Muskatnusswürze Platz macht.“
Maria ergänzt abschließend dazu:
„Wir schätzen die Kombination der edlen Tropfen gepaart mit der Geschichte des Hauses. Das macht diese Produktserie einzigartig und bemerkenswert. Die Idee, dass man Materialien, die aus dem ursprünglichen Brennereigebäude stammen, als Verschlusskappen verarbeitet, ist genauso genial wie das Sample, der den Besitzer die Möglichkeit gibt, die Whisky in der Karaffe zu verkosten, ohne die Flasche aufmachen zu müssen.“
Ein neuer Big Peat macht uns in den nächsten Tagen seine Aufwartung: Die Big Peat The Vatertag Edition #2 wird in Kürze erscheinen und nicht nur bei Vätern Gefallen finden. Hier die Infos zu dieser exklusiven Sonderabfüllung, die schon bald im Handel zum unverbindlichen Verkaufspreis von 59,90€ / Flasche im Handel zu finden sein wird:
Der Bollerwagen fürs Zuhause: Big Peat The Vatertag Edition #2
Schon am 13. Mai ist es wieder soweit: Der Ehrentag für Väter (und die, die es vielleicht mal werden wollen ;-)) steht an. Obwohl der Bollerwagen am diesjährigen Vatertag im Schuppen bleiben muss, hat es sich Douglas Laing nicht nehmen lassen, eine neue Auflage der Big Peat „The Vatertag Edition“ auf den Markt zu bringen. Denn: Whisky genießen kann man schließlich bestens auch ohne dabei durchs Land zu ziehen.
Die Gewohnheiten für Himmelfahrt 2021 müssen an dieses besondere Jahr angepasst werden. Das gilt aber nicht für Big Peat: Wie für die rauchige Range gewohnt, ist auch die limitierte Sonderabfüllung ein Blend aus Single Malts der Whiskyinsel Islay. Vertreten sind unter anderem die Destillerien Ardbeg, Caol Ila, Bowmore und Port Ellen. Cheers!
Big Peat – The Vatertag Edition #2 Small Batch Islay Blended Malt Scotch Whisky
48% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kältefiltriert