Einleitend zu seinem heutigen Tasting schreibt Angus MacRaild, der – wie am Samstag schon üblich geworden – heute Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt, dass er mit dem Tasting seine Hypothese überprüfen will, dass das Jahr 1993 nicht nur, wie in Fankreisen bekannt, für Bowmore ein gutes Jahr war, sondern generell für schottischen Whisky, was Qualität und Geschmack anbelangt.
In diesem Sinne widmet er sich heute vier Abfüllungen aus Laphroaig, alle mit dem Destillationsjahr 1993. Wird das – zugegebenermaßen wohl nicht ausreichend umfangreiche – Sample seine Vermutung unterstützen oder eher nicht? Schauen wir uns einmal die Ergebnisse der Verkostung an:
Laphroaig 12 yo 1993/2006 (46%, Chieftain’s, casks #8026/8028, hogsheads, 1218 bottles): 90 Punkte
Laphroaig 15 yo 1993/2008 (46%, Douglas Of Drumlanrig, cask #4598, refill hogshead, 150 bottles): 90 Punkte
Laphroaig 12 yo 1993/2005 (54.7%, Queen Of The Moorlands, 94 bottles): 92 Punkte
Laphroaig 12 yo 1993/2006 (57.4%, Signatory Vintage Cask Strength Collection, cask #3473, bourbon barrel, 199 bottles): 91 Punkte
Angus sieht sich bestätigt, und er vermeint auch eine Gemeinsamkeit der 93er auf Islay zu erkennen: Sowohl bei Bowmore als auch bei Laphroaig wären in diesem Jahrgang eher die fruchtigen Töne dominant.
Man bekommt irgendwie Lust, seine Hypothese genauer zu überprüfen… 😉
Das sieht gut aus: Nachdem ein erster Bauantrag für die Moffat Distillery in den schottischen Lowlands, der die Brennerei im gleichnamigen Ort selbst platziert hätte, wegen diverser Bedenken der Bevölkerung zurückgezogen wurde (wir haben darüber vor kurzem berichtet), ist jener für die Brennerei am Rand von Moffat nun nach einer Überprüfung durch die Behörden zur Genehmigung empfohlen worden.
Gemeinsam mit der gewährten staatliche Finanzierung von mehr als £300,000 scheinen die Zeichen für die Brennerei in den Lowlands jetzt auf Grün zu stehen. Allerdings: Noch ist das keine Genehmigung an sich, sondern nur ein Wohlwollen der Behörden. Dark Sky Spirits, die Betreiber des Projekts, konnten sich auch die Unterstützung zahlreicher lokaler Unternehmen für die Destillerie sichern, weil man sich durch die Brennerei mehr Tourismus und daher auch mehr Geschäft für die Betriebe erwartet.
Sechs neue Whiskys (ein siebenter wird im Juni folgen) hat der unabhängige Abfüller Berry Bros & Rudd heute angekündigt – in Form einer neuen Abfüllungsserie: Ronnie’s Reserve bietet Whiskys aus den 1960ern bis in die 1990er, mit Preisen von 175 bis 3800 Pfund.
Welche Destillerie hinter den Abfüllungen steckt, ist nicht offiziell bekannt, aber nach Aussage von Ronnie Cox, nach dem die Abfüllungen auch benannt sind, hat er in den letzten 30 Jahren mit der Destillerie zusammengearbeitet und dabei einige hundert Fässer verkostet – diese wären herausragende Beispiele der Brennerei.
In diesem Zusammenhang scheint uns erwähnenswert, dass Berry Bros & Rudd im Jahr 2017 nach langjähriger Zusammenarbeit Glenrothes an Edrington verkauft hat ;-).
Berichtet haben wir über das Auftauchen der Label auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank bereits im November des Vorjahrs, nun ist er auch offiziell vorgestellt worden: Middleton gibt die Veröffentlichung des Midleton Very Rare Dair Ghaelach Knockrath Forest bekannt, der dritte Whisky in dieser Serie.
Den Namen hat der Midleton Very Rare Dair Ghaelach Knockrath Forest von den Fässern aus irischer Eiche, die in dem genannten Forst wuchs. Die Fässer wurden als Virgin Oak, also ohne Vorbelegung verwendet.
Der Knockrath Forest in Vale of Clara wird seit dem 16. Jahrhundert von der Brabazon-Familie betreut, die Eichen darin haben ein Alter von mindestens 150 Jahren, bevor sie gefällt werden. Danach wurde das Holz nach Spanien verschifft, wo dann die Fässer in Jerez zusammengebaut wurden (die Dauben wurden dort 15 Monate getrocknet und danach sanft getoastet). Befüllt wurden sie in Irland mit Irish Pot Still Whiskeys im Alter von 13 bis 26 Jahren. Zwei weitere Jahre wurde der Whisky dann im Virgin Oak Cask belassen.
Der Whisky wird um ungerechnet 310 Euro erhältlich sein, und zwar (zunächst?) in Irland, Frankreich, UK, den USA und China. Abgefüllt ist er in Fassstärke, zwischen 56,1% vol. und 56,6% Vol., wobei nicht klar ist, ob sich das nach den jeweiligen Märkten richtet.
Geschmacklich wird er so beschrieben:
Aromen von getoastetem Holz, Vanille, gerösteten Kaffeebohnen und frischen Früchten, im Geschmack Gewürze, Schokolade und Honigwaben. Das Finish voller Früchte und Gewürze.
Gestern am Abend war Jerry Guo, Bartender und General Manager des Dandy Room in Peking, auf Einladung von Chivas Regal zur Feier des Jahresbeginns nach dem chinesischen Mondkalender im The Birdyard in Wien, um dort für Medienvertreter verschiedene Cocktaikreationen zu mixen und zu servieren.
Auch heute am Abend wird Jerry Guo in einer Guestshift seine Cocktails präsentieren – wer in oder um die österreichische Hauptstadt lebt, sollte sich die wirklich hervorragenden Drinks nicht entgehen lassen (Adresse im Artikel).
Von Chivas haben wir eine Pressemitteilung sowie einige der Rezepte der Cocktails erhalten. Finden Sie beides nachfolgend.
Chinese New Year im „The Birdyard“ – Bartender Jerry Guo mixt seine Chivas Regal Festtagsdrinks für die WienerInnen
Das chinesische Frühlingsfest, auch bekannt als Chinesisches Neujahr, bezeichnet den Jahresbeginn nach dem chinesischen Mondkalender. Chivas Regal Whisky zelebriert diesen Feiertag gemeinsam mit Feng Liu (Inhaber Mama Liu & Sons, The Birdyard) und holt bereits zum zweiten Mal einen internationalen Barkeeper nach Wien. Jerry Guo, mehrfach ausgezeichneter Top-Bartender und General Manager des Dandy Room in Peking, präsentiert seine Festtagsdrinks mit Chivas 12yo, Chivas XV und Chivas 18yo. Diese gibt es für alle WienerInnen am Samstag, den 25. Jänner 2020.
Der aus Peking stammende Bartender Jerry Guo steht seit sieben Jahren hinter dem Bartresen. Seine Karriere begann Jerry in der Pekinger „D-Lounge“, die als eine der meistfrequentiertesten Bars der Stadt gilt. Dort mixte er von 2013 bis 2018 ausgefallene Drink-Kreationen. Seit 2019 beweist er sein Können in der Cocktailbar „The Dandy Room“, die an einen Herrenbekleidungsladen im Herzen von Peking grenzt. Besonderes Highlight: alle Drinks sind dort, passend zum Namen der Bar, von Herrenmode inspiriert.
Nach Wien kommt er mit seinen neuesten Chivas Regal Whisky-Drinks, ist die Spirituose doch eine der beliebtesten im asiatischen Raum. Inspiriert von den drei Qualitäten des Nummer 1 Blended Scotch Whiskys der ÖsterreicherInnen, hat er die Drinks mit typisch chinesischen Zutaten verfeinert. Tee ist dabei in vielen Drinks zu finden: „Osmanthus-Oolong ist ein traditioneller chinesischer Tee, der wunderbar zu Chivas Regal passt. In China ist es momentan Trend, Whisky mit Tee zu kombinieren“, so Jerry Guo. Umgesetzt hat er diesen Trend in seinen eigens kreierten Drinks „Kung hei fat choy“ und „Beijing Club“.
Die Eckdaten zur feierlichen Guestshift:
Was: „Chivas Chinese New Year“ mit Jerry Guo
Wann: Samstag, 25. Jänner 2020, 20:00 bis 24:00 Uhr
Wo: The Birdyard, Lange Gasse 74, 1080 Wien
Jerry Guos Chivas-Drinks zum Chinese New Year:
“Highland Sour”
4,5 cl Chivas Regal 12yo
2 cl Limettensaft
1,5 cl hausgemachter Lavendel Sirup
0,5 cl Ahorn Sirup
1,5 cl Eiweiß
3 Spritzer Galliano-Likör
“Kung hei fat choy 恭喜发财” (May you be happy and prosperous)
5 cl Chivas Regal 12yo
3 cl hausgemachter Osmanthus-Oolong Teesirup
2 cl Limettensaft
Zubereitung: alle Zutaten mixen, gut schütteln. Mit hausgemachtem Passionsfruchtschaum und WantWant Reisbällchen garnieren.
“Beijing Club”
4,5 cl Chivas Regal
12yo infused Osmanthus-Oolong Tee
2 cl hausgemachter saurer Pflaumensaft Soda
Zubereitung im Highball Glass. Garnitur: frisches Teeblatt.
“Salute”
6 cl Chivas Regal 18yo infused Banane und Pandan Blätter
Zwei interessante Artikel auf dem us-amerikanischen Magazin Whisky Advocate möchten wir Ihnen heute, an diesem Freitag, ans Herz legen. Sie beschäftigen sich mit einem substanziellen Faktor, der die Whiskyreifung und den Geschmack des Whiskys mit beeinflusst: Klima und Temperatur.
Unter dem Titel „How a Warm Climate Transforms Single Malt Flavor“ nimmt man zunächst die allgemeinen physischen Faktoren unter die Lupe, die einen Whisky aus einer warmen Klimazone oder aus einer Gegend mit starken Temperaturschwankungen so besonders macht. Allgemein bekannt ist ja, dass Wärme Whisky schneller reifen lässt, aber auch Faktoren wie Luftfeuchtigkeit und die Stärke der Schwankungen von beiden Faktoren kann den Geschmack eines Destillats im Fass stark prägen.
Es geht in diesem Artikel aber auch um die Schwierigkeiten, die Fermentation unter verschiedenen Bedingungen zu optimieren. In diesem Zusammenhang wird auch der leider schon verstorbene Dr. Jim Swan zitiert:
“Don’t design your maturation environment to match your distillate, change your distillate to match your maturation environment.”
Also in etwa übersetzt: Gestalte nicht die Umgebung für Deine Reifungsprozesse, um sie Deinem Destillat anzupassen, passe Dein Destillat Deiner Umgebung für Deine Reifungsprozesse an.
Im zweiten Artikel „6 Whiskies That Showcase Warm Climate Maturation“ geht es um sechs Abfüllungen, die verdeutlichen, wie anders Whisky unter warmen Klima ausfallen kann, ohne seinen Charakter als Whisky zu verlieren. Zu jedem der sechs Whiskys gibt es eine Bewertung, Infos über die Bedingungen, unter denen er erzeugt wurde und eine Geschmacksbeschreibung.
Diese sechs Whiskys sind:
Stranahan’s Colorado Single Malt
Virginia Distillery Co. Cider Cask Finished Virginia-Highland Whisky
Kavalan Sherry Cask Single Malt
Amrut Spectrum Single Malt (Batch 004)
Paul John Kanya Single Malt
Balcones Peated Texas Single Malt
Nicht alle davon werden bei uns erhältlich sein, und bei den indischen Whiskys zum Beispiel kann man auch auf bei uns käuflich erwerbbare Standards mit einem etwas kleineren Preisschild ausweichen. Zusätzlich empfehlen wir auch den südafrikanischen Bain‘ Single Grain Whisky oder den Three Ships Single Malts, beide aus der James Sedgwick Distillery in Wellington nahe Kapstadt, Südafrika. Das Entdecken der unterschiedlichen Geschmacksprofile zahlt sich auf jeden Fall aus.
Vor 100 Jahren begann in den Vereinigten Staaten die 13 Jahre dauernde Prohibition. Die Zeit, in der die „Herstellung, Verkauf, Transport, Einfuhr und Ausfuhr ‚berauschender Flüssigkeiten’“ verboten war. Schon zu Beginn des Jahres fassten wir die Auswirkungen dieser Zeit bis in die Gegenwart kurz zusammen. Und zum Anfang dieser Woche folgte eine Darstellung, wie dieses Alkoholverbot fast zum vollständigen Sterben der Whiskey-Industrie in Irland sorgte.
Am stärksten betraf die Prohibition natürlich de Hersteller alkoholhaltiger Getränke in den USA selbst. In den Geschichten der damals sich meist im Familienbesitz befundenen Whiskey-Destillerien bedeutete diese Zeit mindestens einen tiefen Einschnitt, und bei vielen dann leider sogar das Ende. Der 100. Jahrestag bietet eine gute Gelegenheit, sich die Whiskey-Historie und seine Geschichten genauer anzusehen.
The Daily Beast nimmt sich der Geschichte der Nachfahren von Johannes Jakob Böhm an, den wir wie auch die ganze Welt besser unter seinen amerikanischen Namen Jim Beam kennen. Schon vor der Prohibition stellte die Beam-Familie in ihrer Old Tub Distillery in Kentucky Whiskey her. Bereits drei Monate nach dem Ende der Prohibition startete die Familie Beam in ihrer neu gebauten Brennerei in Clermont, Kentucky wieder mit der Destillation. Heute gehört Jim Beam dem japanischen Spirituosenkonzern Suntory.
Parker Beam mit seinem Vater Earl Beam. Bild: Heaven Hill
Wem dies eine viel zu kurze und knappe Darstellung, dem legen wir den Artikel ‚America’s First Family of Bourbon: The Beams‘ bei The Daily Beast wärmstens an Herz. Nehmen Sie sich die Zeit für diese ausführliche Auseinandersetzung mit der Geschichte der Familie Beam. Und ein kleiner Hinweis noch: The Daily Beast erlaubt das kostenfreie Lesen von fünf Artikeln pro Monat.
Anlässlich und zu Ehren der Krönung von Elisabeth II. zur Königin des, so viel Zeit muss sein, Vereinigten Königreichs, Kanadas, Australiens, Neuseelands, Südafrikas, Pakistans und Britisch-Ceylons am 2. Juni 1953 präsentierte Chivas Regal einen neuen Blend: The Royal Salute 21. Dieser Name nimmt die 21 Salutschüsse auf, die als traditionelles Zeichen des Respekts bei besonderen königlichen Anlässen in Groß-Britannien gelten – so weit wir dies als mit den Gepflogenheiten in Königshäusern nicht ganz so Versierte sagen können.
Seit 1953 blieb das Design der Flasche unangetastet. Im letzten Jahr überraschte Chivas Regal dann mit einem neuen Look für den 21 Jahre alten The Royal Salute sowie zwei neuen Versionen des Blends (wir berichteten). In Jodhpur, Indien stellten Global Ambassadors Malcolm Borwick und Whisky Consultant Barnabé Fillion eingeladenen Pressegästen diese neuen The Royal Salute The Malts Blend 21yo und The Royal Salute The Lost Blend 21yo vor. In einem Interview mit Coolhunting erklären die Beiden, was die neuen Abfüllungen so besonders macht und auch, warum auf Indien die Wahl fiel, um die neuen Royal Salutes zu präsentieren.
Das Gourmet-Magazin Falstaff aus Wien präsentiert heute in seiner Onlineausgabe einen Beitrag über Whisky aus der Schweiz und stellt hier zu Beginn die schweizerische Besonderheit in Bezug auf Getreide-Destillate heraus. Denn hier war bis Ende der 1990er das Brennen von Schnaps auf Basis von Grundnahrungsmitteln gesetzlich verboten. Seit 1997 ist der Einsatz von Kartoffeln wieder erlaubt, zwei Jahre später war die legale Herstellung von Destillaten auf Getreidebasis auch wieder möglich. Und schon kurz danach brannte Rugenbräu bei Interlaken den ersten Schweizer Getreidebrand der Neuzeit.
Felsenkeller Rugenbräu AG / Quelle: Rugenbräu AG
Mittlerweile gibt es in der Schweiz rund sechzig verschiedene Whisky-Marken. Die meisten Brennereien produzieren in Kleinstmengen und somit eher für einen lokaleren markt. Doch einige Whiskys aus der Schweiz sind auch außerhalb der eignen Landesgrenzen bekannt und beliebt. Falstaff stellt die Bekanntesten vor und zeigt uns auch die recht jungen Brennerei Macardo. Die Maische eines ihrer Brände besteht aus mehr 51 % aus Mais, Macardo orientiert also hier am US-amerkanischen Bourbon. Sie lässt ihren Mais-Whisky dann allerdings länger in getoasteten Fässern aus Amerikanischer Weiß-Eiche reifen als beim Bourbon in den USA gesetzlich vorgeschrieben. Mindestens fünf Jahre lagern diese Whiskys auf Mais-Basis bei Macardo.
Das Familien geführte Spirituosenunternehmen Wemyss Malts feiert seinen 15. Geburtstag und beginnt die Feierlichkeiten dieses Jubiläums mit einer ganz besonderen Bottling. Wemyss Malts Black Gold ist eine Einzelfass-Abfüllung aus der Islay-Brennerei Bowomore. Dieser Single Mal wurde 1989 destilliert und reifte dann 30 Jahre lang in einem einzigen Sherry-Hogshead, bevor er Fasstark mit 50 % Vol. in 172 Flaschen Abgefüllt werden konnte.
Wemyss Malts Black Gold ist ausschließlich für Wemyss Cask Club-Mitglieder erhältlich. Ab Donnerstag, 23. Januar, 12.00 Uhr (also gleich) können Club-Mitglieder diese Abfüllung mit einer UVP von £ 599 bestellen. Sollten Sie kein Mitglied in diesem Club sein: Die Mitgliedschaft im Cask Club ist kostenlos, alle weiteren Informationen finden Sie unter: https://wemyssmalts.com/home
Wie von Serge Valentin angekündigt und von uns auch erwartet, folgt der vorgestrigen Caol Ila Session heute eine weitere. Wieder sind es acht Bottlings unabhängiger Abfüllungen, und wieder erhalten alle gute bis ausgezeichnete Bewertungen auf Whiskyfun, wie Sie in unserer Kurzübersicht sehen können:.
Caol Ila 12 yo 2006/2018 (51.8%, The Whisky Mercenary, bourbon barrel) 89 Punkte
Caol Ila 2000/2019 (52.7%, Malts of Scotland, sherry hogshead, cask #MoS 19012, 220 bottles) 90 Punkte
Caol Ila 14 yo 2005/2019 (54.5%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice for 20th Anniversary of The Whisky Exchange, refill sherry hogshead, cask #19/51, 142 bottles) 90 Punkte
Caol Ila 11 yo 2008/2019 ‘Reserve Cask’ (48%, Elixir Distillers, Single Malts of Scotland, hogsheads) 84 Punkte
Caol Ila 15 yo 2003/2019 (55.9%, La Maison du Whisky, Artist #9, hogshead, cask #302464, 290 bottles) 90 Punkte
Caol Ila 16 yo 1969 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, old brown label, +/-1985) 93 Punkte
Caol Ila 25 yo 1975/2000 (46%, The Prestonfield, cask #466, 320 bottles) 91 Punkte
Caol Ila 1991/2008 (54.8%, Scotch Single Malt Circle, bourbon, cask #8195, 270 bottles) 88 Punkte
Der on- und offline Wein- und Spirituosenhändler The Whisky Exchange erweitert seine Präsenz in der britischen Hauptstadt London um eine weitere Filiale. Zu den Geschäften in Covent Garden und Fitzrovia kommt zum Ende des Monats eine weitere hinzu. Auf der Borough High Street, in der Nähe des Borough Markets, bietet The Whisky Exchange dann seinen Kunden in den neuen Räumlichkeiten eine weitere Shoppingmöglichkeit an. Mit mehr als 200qm wird diese neue Filiale auch die Größte sein.
Der Schwerpunkt des Shops auf der Borough High Street werden in Großbritannien hergestellte Spirituosen und Weine sein. Das geplante Sortiment soll etwa 2.500 Spirituosen und Weine umfassen. Ein Schwerpunkt im neuen Shop wird sein, die Kunden in die Geheimnisse der Destillation einzuführen. Dabei setzt The Whisky Exchange hierzu auch eine voll funktionierende Pot Still Brennanlage ein.
Der The Whiskey Exchange London Bridge Store wird Ende Januar zum ersten Mal in der 88 Borough High Street eröffnet. Die offizielle Auftaktveranstaltung ist dann am Donnerstag, dem 6. Februar.
Für die Reisefreudigen unter uns ist der Artikel „6 Scenic Whisky Distilleries Where You Can Spend the Night“ eine wahre Fundgrube für schöne Reiseideen. Und dabei geht es im amerikanischen Whisky Advocate Magazin nicht nur um Brennereien in den USA.
Tipps gibt es für die folgenden Brennereien:
Die Lodge bei Blue Sky & High West – Utah
Bowmore – Islay
Journeyman Distillery – Three Oaks, Michigan
Tarnished Truth Distilling – Virginia Beach, Virginia
Marble Distillery – Carbondale, Colorado
Glenora Inn and Distillery – Nova Scotia, Canada
Zu jeder Destillerie gibt es eine kleine Beschreibung, Infos zur Umgebung und was das Besondere an der Lage ist, sowie Tipps für Zimmer und Übernachtungen. Dazu wird auch verraten, was man trinken sollte, um die Brennerei kennen zu lernen.
Und selbst wenn man nicht auf die Reise geht – die Gedanken tun es nach diesem Artikel auf jeden Fall…
Nachdem der unabhängige Abfüller Duncan Taylor im Namensstreit um die Marke Loch Ness gegen die Loch Ness Spirits vor Gericht unterlegen war, hörte man kurze Zeit später, dass Duncan Taylor, der 2008 zum ersten Mal einen Loch Ness Whisky auf den Markt brachte, über eine Berufung gegen das Urteil nachdenkt.
Der Loch Ness Whisky von Duncan Taylor. Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Nun reagiert Loch Ness Spirits, das Unternehmen von Lorein und Kevin Cameron-Ross, mit einer Crowdfunding-Kampagne auf Go Fund Me, mit deren Hilfe man 30.000 Pfund einsammeln will, um die zu erwartenden Kosten einer rechtlichen Vertretung bei einer Berufung gegen das Urteil durch Duncan Taylor zu finanzieren. Man schreibt dazu auf Go Fund Me:
Most of our supporters will now be aware that we have been fending off a brutal challenge of our precious name.
We were bruised and battered and relieved that our faith in the process had been rewarded. The press and public response was overwhelmingly positive and supportive towards Loch Ness Spirits .
Over the festive season we dared to look to the future though a more optimistic lens. However, that hope has been rudely dispatched as Duncan Taylor have launched a furious demand to appeal the judgement. This could be to an Appointed Person (in London) or to a Court (in Scotland or England).
This new attack has upped the ante significantly and catapults us into another level of dispute. We are now fighting for the survival of our beloved company.
You are recognised as a valued supporter of our brand and we would ask you for any support you can give us to ensure we keep our brand, our intellectual property and our sanity!
We have worked hard to cover the legal fees for the last two years but with another round pending and the prospect of a QC-led defence, we need your help. All donations will go towards our legal costs to defend this attack. In the event of surplus funds, we will publish the amount and donate to a local charity.
NB For transparency, we plan to launch a concurrent campaign on crowdjustice.com as we appreciate some people may be keen to participate but put off donating to us as individuals. In this case the funds are paid directly to the solicitor. At the end we will publish how much was raised and used on each platform.
Was bei der Kampagne über das angepeilte Ziel hinaus gesammelt werden sollte, wird laut Loch Ness Spirits an lokalen Organisationen gespendet.
Bei Duncan Taylor reagiert man mit einem eigenen Statement und betont, dass man als Duncan Taylor bereits 2008, also sieben Jahre vor Gründung von Loch Ness Spirits, einen Loch Ness Whisky auf den Markt gebracht habe. Als man von Loch Ness Spirits gehört habe, wäre man gezwungen gewesen, die Marke für den eigenen Whisky zu schützen, aber immer eingedenk dessen, dass man hohe Kosten vor Gericht für die beiden Unternehmen zu vermeiden. Man hätte versucht, ein Übereinkommen zu finden, das beide Seiten hätte leben lassen, indem es für Duncan Taylor die Marke „Loch Ness Scotch Whisky“ geschützt hätte (nachdem Loch Ness Spirits bis dato noch keinen Whisky unter ihrem Namen auf den Markt gebracht habe), diese Übereinkunft wäre bei der Gegenseite jedoch nicht akzeptiert worden, sodass man den gerichtlichen Weg gehen musste. Man habe sich auch mit öffentlichen Statements und Kommentaren auf sozialen Medien zurückgehalten und nach wie vor volles Vertrauen in die Lösung der Fragen durch die Gerichte“.
Ob die Angelegenheit noch weiter eskaliert oder ob man trotz allem Streit doch noch eine einvernehmliche Lösung finden wird, bleibt abzuwarten.