BACK TO BLACK: THE CASKHOUND’s charakterstarkes Double Release rockt den Black Friday!

Ein 11 Jahre alter Tormore mit Refill Ex-Bourbon Reifung und nachfolgend 3 Jahre Finish im Second Fill Oloroso Quarter Cask und ein torfiger Islay-Jüngling mit drei Jahren Reifung im Refill Sherry Quarter Cask – das sind die beiden Whiskys, die The Caskhound am Black Friday exklusiv in seinem Webshop (Link siehe unten) anbietet.

Zu beiden Whiskys haben wir hier für Interessierte vom Abfüller mehr Infos erhalten:

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BACK TO BLACK: THE CASKHOUND’s charakterstarkes Double Release rockt den Black Friday!

Unter dem Motto BACK TO BLACK startet Tilo Schnabel alias THE CASKHOUND seinen lässigen Slide in den unvermeidlichen „Black Friday“-Irrsinn – und haut dafür ein starkes Double Release auf die Theke. Zwei Single Cask-Abfüllungen, aus der Speyside und von Islay, beide fassstark – und mit 59,90 € pro 0,7er-Pulle natürlich echte Tilo-Preis-Leistungs-Kracher! Das dynamische Dram-Duo ist ab dem 28. November 2025 exklusiv in Tilos Webshop erhältlich.

Der Speysider im Team ist ein TORMORE, der sich nahtlos in Tilos STILLMAN’S GOLD-Reihe einfügt. Der kleine rauchige Inselrebell hört auf den Namen DRUIM NA CÙDAIG – und verstärkt stilecht die ikonische PEATWAVE-Familie. Beide Tropfen haben ihren ganz eigenen Sherry-Twist mitbekommen, aber immer so, dass der Brennerei-Charakter ganz klar im Rampenlicht steht. Genau die Art Dram, bei der man sofort spürt: Hier hat das Fass nur unterstrichen, was das Destillat sowieso schon kann. Das ist THE CASKHOUND pur.

Release #1: Stillman’s Gold TORMORE 2013

Speyside Single Malt Scotch Whisky 

Refill Ex-Bourbon Reifung + 3 Jahre Finish im Second Fill Oloroso Quarter Cask.

Aus dem Herzen der Speyside meldet sich ein extrem entspannter, 11-jähriger TORMORE mit feinem Oloroso-Boost – aber ohne, dass dir gleich die Sherry-Keule ins Gesicht springt! Fruchtig, nussig, würzig – alles angenehm, verdammt gut ausbalanciert, mit ordentlich Charakter, null Holz-Drama und super easy zu trinken. Kurz gesagt: ein typischer Understatement Malt, den man „nur mal eben probiert“… und zack ist das Glas leer!

NOSE:  Kaum im Glas, kommen dir schon Rosinen und Trockenpflaumen entgegen, so richtig schön saftig. Dazu dieses Birnen-Ding, das Tormore immer hat, plus ein bisschen Apfelschale. Dann drückt sich ’ein Löffel Orangenmarmelade rein, die alles schön aufhellt. Oh, jetzt wird’s cozy: Honigkuchen satt, leicht schokoladig mit einem Hauch Kakao. Im Hintergrund rösten ein paar Haselnüsse still vor sich hin, begleitet von etwas sanfter Eiche, einem kleinen Spritzer Zimt, am Ende ruhen sich Vanille und Haferkekse aus …

PALATE: Auf der Zunge wirkt er deutlich öliger und voller, als man’s von einem 8-Jährigen erwarten würde. Startet entspannt mit Vanille-Malz-Süße und einem fruchtigen Apfel-Birnen-Zweiklang. Danach wird’s interessanter: Die Nüsse treten nach vorne – Haselnuss und Walnuss spielen Duo – dazu Trockenfrüchte wie Datteln, Rosinen und Dörrpflaume, gefolgt von ’ner ordentlichen Portion Orangenschale. Die Würze zieht ebenfalls an: Zimt, Muskat, ein feiner Pfefferkick, und zum Ende sanfte Eichentöne …

FINISH: Der Abgang ist recht lang: trocken-würzig, nussig, mit einem Touch Früchtebrot. Rosinen bleiben hängen, ebenso ein kleiner Schimmer von Kakaopulver. Und ganz am Ende kommen Eichenwürze & Malz nochmal kurz vorbeigeschlendert, bevor sie dich in Ruhe weitertrinken lassen

58,5 % ABV Natural Cask Strength • Auflage 145 Flaschen (0,7 l) à 59,90 Euro (UVP)

Release #2: PeatWave DRUIM NA CÙDAIG 2022

Islay Single Malt Scotch Whisky 

Reifung im Refill Sherry Quarter Cask

Ein 3 Jahre junger DRUIM NA CÙDAIG (sprich: ‚Drim na Kudschäg‘) aus einer schon jetzt legendären neuen Brennerei an Islays Nordostküste zeigt uns sehr klar, wohin die Reise geht: sauberer Torfrauch, viel Küste, ein sanfter Sherry-Schimmer und genug Süße, um alles stimmig einzurahmen. Keine Sherry-Bombe, kein schwerer Brocken – aber ein ehrlicher, frischer Islay-Dram mit Charakter und satter Old-School-Rauchigkeit!

NOSE: Du bekommst zuerst diesen frischen, klaren Islay-Rauch mit maritimer „Küste morgens um sieben“-Touch: salzige Brise, nasse Kiesel und ein kleines Lagerfeuer am Strand. Aus dem Sherry Quarter Cask kommen Rosinen, helle Trockenfrüchte und ein Hauch Pflaumenkompott hinzu. Dazu süßes Malz und ein bisschen Zitronenschale, wie frisch abgerieben. Es ist mehr ein Flüstern als ein Statement, aber genau das macht’s charmant.

PALATE: Überraschend cremig. Der Torfrauch setzt sich gleich an die Zunge, leicht aschig, leicht BBQ. Dahinter viel Malzsüße und ein Tick Honig. Die Sherryseite zeigt sich mit Rosine, Aprikose und ein bisschen Kakao. Dann kommen frische Apfelschale und Orange dazu – ein kleiner Zitruskick, der schön mit der Würze spielt. Pfeffer, Zimt, ein Hauch Ingwer… jung, klar, lebendig. Holz? Spürbar, aber entspannt. Eher Strukturgeber als Showstopper.

FINISH: Mittel, aber für sein Alter ordentlich präsent. Der Rauch bleibt am längsten hängen, trocken und leicht salzig. Dann noch etwas Nuss, ein Rest Trockenfrucht und eine Spur von Schoko. Zum Schluss wieder Malz und Citrus – sauber, schlicht, lecker.

57,1 % ABV Natural Cask Strength • Auflage 97 Flaschen (0,7 l) à 59,90 Euro (UVP)

Wie alle Abfüllungen von THE CASKHOUND kommt auch dieses Power Couple naturbelassen und ohne Kühlfiltration ins Glas. Da beide Whiskys nur in limitierter Anzahl abgefüllt wurden, sollten interessierte Genießer also nicht zu lange überlegen. Ab Freitag, 28. November 2025, ist unser BLACK FRIDAY-Double Release exklusiv und nur in unserem Webshop verfügbar!

Haben wir euch hinreichend neugierig gemacht? Besucht doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste findet ihr im Shop unter www.thecaskhound.de oder meldet euch dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.

InchDairnie destilliert erstmals Peated Sour Mash Single Malt Spirit – eine schottische Premiere?

Die InchDairnie Distillery in Herzen von Fife wurde von zwei Ingenieuren gegründet – und von Anfang an hat man dort großen Wert auf Experimente und ungewöhnliche Methoden gelegt. So ist sie zum Beispiel eine der wenigen Brennereien, die eine Mash Filter Press einsetzt, wie man sie sonst nur aus der Bierproduktion kennt. Aber auch ihr RyeLaw Whisky ist ein Ausdruck dieser Experimentierfreudigkeit.

Nun hat man bei InchDairnie den Spirit für einen Peated Sour Mash Single Malt destilliert, nach dem Bekunden der Brennerei wahrscheinlich der erste seiner Art, der in Schottland hergestellt wurde. Der Whisky, der dadurch entstehen soll, wird ein Mitglied der PrinLaws Collection, die Whiskys in kleinen Batches aus ungewöhnlichen Destillaten, Hefen und Fassarten enthalten soll und damit einige der rarsten schottischen Whisky ergeben wird.

Hier einmal alles über den Peated Sour Mash Single Malt:

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Introducing InchDairnie’s PrinLaws Peated Sour Mash Single Malt: A Scotland First?

InchDairnie Distillery has produced what is believed to be Scotland’s first peated sour mash single malt spirit, revealing a markedly elevated fruit complexity within a traditionally smoky profile.

Fife-based Scotch whisky-maker InchDairnie Distillery devoted one of its annual experimental distillation weeks to applying a sour mash process – more commonly seen in American whiskey and Bourbon production – to malt peated over 50ppm. The result was a peated sour mash single malt spirit, not known to have been made in Scotland before.

While it will be eight to ten years before any whisky made from this spirit is bottled, the fruity richness of the new make was too compelling not to share now. InchDairnie is releasing a limited number of 10cl samples under its experimental label, PrinLaws, to writers, whisky fans and flavour enthusiasts who follow InchDairnie on social media.

Sour mash, also referred to in Scotland as backset, is traditionally used in American whiskey-making to influence pH and fermentation behaviour. In Scotland, where the water pH does not need any adjustment, the influence of sour mash plays out differently – shaping ester formation and fermentation character in ways completely unique to our environment.

When combined with InchDairnie’s hammer mill and mash filter system, and its double distillation and double condensation process, which increases copper contact and reduces suphur compounds, the spirit displayed a 38% increase in ester concentration compared to the distillery’s standard peated spirit.

The new make spirit already has a character that demands attention due to the elevated ester concentration. The result is smoky but lifted, with orchard fruit and a bonfire warmth that remains open and bright. It will now mature on site for years, developing the structure and depth that time can bring.

This distillation joins a body of ongoing flavour exploration at InchDairnie Distillery – experiments that also include distilling with wheat, oats and Irish-style pot still mash bills. The peated sour mash single malt will be released under the PrinLaws name, reserved for the distillery’s ongoing exploration of flavour in Scotch whisky-making.

Jens Tholstrup, who heads up the Innovation Team at InchDairnie Distillery said:

“Once a year, we devote one week to experimental distillations. We have the freedom to experiment because of our equipment – the hammer mill and mash filter – which lets us create different mash conditions that allows us to deal with difficult grain types and extract even more flavour from a standard grain.

“We’re always exploring how flavour behaves – or, sometimes even more interestingly, doesn’t play by the rules. Some ideas stay in the notebook, but this peated sour mash stood out almost immediately. We build on tradition at InchDairnie, but we’re not bound to it in our search for flavour.”

Scott Sneddon, Managing Director at InchDairnie Distillery said:

“Compared with our standard peated malt distillate, this spirit feels more open. The fruit comes through the smoke in a way we didn’t expect. It’s familiar, but with a clarity that suggests depth to come as it matures.”

The peated sour mash spirit won’t appear as a bottled single malt Scotch Whisky for years. But for now, 10cl samples of the new make spirit have been filled for those curious to taste where the story begins. From our understanding, this feels like the beginning of something with real depth. We’re releasing these samples now, because flavour is a conversation. We’re looking forward to hearing how others describe what they find.”

Uncle Nearest vor dem Verkauf – Gründer wollen Weitergabe von sensiblen Daten an potentielle Käufer verhindern

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Zwischen dem Masseverwalter Phillip Young und den Gründern der Nearest Geen Distillery herrscht dicke Luft. Nachdem die Destillerie unter Konkursverwaltung gestellt wurde (108 Millionen Dollar Schulden sind unbestritten), mussten Fawn und Keith Weaver, die Gründer der Brennerei und von Uncle Nearest, sich aus dem aktiven Geschäft zurückziehen. Young lotete bislang zwei Optionen aus: Die Refinanzierung der offenen Kredite – oder den Verkauf der Brennerei.

Den Verkauf würden die Weavers wohl nicht gerne sehen – so wollen Sie in einem Antrag vom 24. November die Verfahrenssperre, die sie unter anderem an Gegenklagen gegen den Creditor hinderte, aufheben lassen und zeigten sich vor allem besorgt darüber, dass der Masseverwalter eine Investmentbank zum Verkauf der Destillerie eingeschaltet habe sowie über das Interesse mehrerer konkurrierender Spirituosenhersteller, die im Zuge eines möglichen Kaufs der Brennerei Zugang zu Geschäftsinformationen über Preisgestaltung, Vertriebsbeziehungen, Produktionsplanung, Lieferkette und andere Geschäftsgeheimnisse forderten.

Argument der Weavers: In Zeiten wie diesen, in denen auch die US-Spirtuosenindustrie mit massiven Rückschlägen zu kämpfen habe, würde die Brennerei samt ihren Assets nur weit unter dem Wert verkauft werden können. Zudem wolle man berechtigte Ansprüche ausnahmslos befriedigen und sähe daher keine Notwendigkeit, die Brennerei zu verkaufen.

Young bat hingegen das Gericht, den Antrag vollständig abzuweisen, da er seine Bemühungen rund um die Uncle Nearest Distillery torpedieren würde. Außerdem sei die Uncle Nearest Distillery nach wie vor auf Geld vom Kreditgeber, Farm Credit, angewiesen – ein Kampf vor Gericht mit Gegenklagen würde die Situation nachhaltig verschlechtern. Auch die Befürchtung, dass potentielle Käufer Geschäftsgeheimnisse verraten würden, sei unhaltbar, da jede Partei ein Geheimhaltungsabkommen unterschreiben musste.

Das Gericht wird Anfang Dezember über die Eingabe der Weavers entscheiden – und wir werden Sie natürlich darüber informieren…

Scotch Whisky Association fordert Stopp der UK-Steuererhöhungen auf Alkohol

In den letzten zwei Jahren ist die Alkoholsteuer in UK durch den Schatzkanzler drei Mal angehoben worden – was entgegen den Erwartungen der Regierung die Einnahmen nicht erhöht, sondern vermindert hat. Im Vergleich zu 2024/2025 gingen sie um 7% zurück.

Höhere Alkoholsteuern verteuern natürlich die Produkte, und die Konsumlaune sinkt weiter. Nun fordert die Scotch Whisky Association (SWA), die Interessensvertretung der schottischen Whiskyproduzenten, die Anhebung der Alkoholsteuern zumindest einzufrieren, um Wachstum und Arbeitsplätze nicht weiter zu gefährden. Dazu hat man seitens der SWA folgendes Statement veröffentlicht

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Chancellor Rachel Reeves announced an RPI inflation increase to alcohol duty

The Scotch Whisky Association (SWA) has said the Chancellor’s decision to further increase duty on Scotch Whisky will put „additional pressure on a sector suffering job losses, stalled investment and business closures.“

The SWA had called on the new Chancellor to freeze duty to support jobs, investment and growth. Revenue from spirits revenue has fallen since the previous 3.6% increase to spirits duty last year, reducing revenue by 7% compared to 2024/25, or £150m. 
The OBR has confirmed that due to „weak in-year data“ the forecast for alcohol revenue has been downgraded by an average of £1.7bn each year – confirming that the high tax burden on Scotch Whisky is stifling economic growth and revenue generation. 

Mark Kent, Chief Executive of the Scotch Whisky Association, said: 

“The Scotch Whisky industry is disappointed that the domestic tax burden has once again increased in the Autumn Budget, putting huge additional pressure on a sector suffering job losses, stalled investment and business closures.

“Put simply, the government cannot expect the Scotch Whisky sector to just keep delivering growth, both at home and on the world stage, if the conditions which support growth are not nurtured.

„The previous 3.65% increase to spirits duty has reduced spirits revenue by 7% – a loss to the Treasury of  £150m. Hiking duty today, for the third time in two years, not only limits our sector’s ability to contribute to much needed economic growth and productivity, but will once again fail to deliver for the public purse and needlessly cost jobs.

“Increasing global and domestic pressures led our industry to ask for duty in our home market to remain unchanged. Not a tax cut, not a handout, simply breathing room for a critical Scottish industry. Government has chosen to ignore those warnings, to the detriment of distillers, of bars and restaurants, our farmers and suppliers, and ultimately of growth.”

Serge verkostet: Solo für Ladyburn

Der Ladyburn 12yo ist der einzige offizielle Ladyburn, der jemals auf den Markt kam und NICHT ein Single Cask oder ein small batch Whisky ist. Er wurde um 1985 abgefüllt, und man kann annehmen, dass nicht allzu viele unter uns ihn jemals probiert haben. Die Destillerie wurde ert 1966 erbaut und in der Mitte der 70er wieder eingemottet.

Serge hat, und sein Urteil über ihn ist recht eindeutig positiv, obwohl er sich zuvor nicht allzu viel von ihm erwartet hat. Die Verkostung finden Sie hier, unsere Tabelle wie üblich unten:

AbfüllungPunkte

Ladyburn 12 yo (43%/86 US proof, OB, for the USA, Graham Hill & Co., +/-1985)87
Girvan Grain Distillery – hier stand einmal Ladyburn. Foto von Oliver Dixon, CC-Lizenz

Benriach präsentiert „Shades of Smoke“ 31 Jahre – Kunst, Whisky und Rauch in perfekter Harmonie (mit Video)

Gerade einmal 100 Flaschen des neuen Benriach 31yo „Shades of Smoke“ wird es für Deutschland geben. Es ist eine Sonderausgabe, die einer Zusammenarbeit zwischen dem italienisch-dominikanischen Künstler Stefano Contiero und der Master Blenderin Dr. Rachel Barrie entsprang und die Verbindung zwischen Handwerkskunst und digitaler Kunst repräsentieren soll. Abgesehen davon kann man sich bei einem 31 Jahre alten und getorften Benriach durchaus ein ganz besonderes Geschmackserlebnis erwarten – die Tasting Notes, die Sie unten im Presseartikel finden, sprechen jedenfalls dafür:

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Benriach Speyside Single Malt Whisky präsentiert „Shades of Smoke“ – 31 Jahre Kunst, Whisky und Rauch in perfekter Harmonie

Wenn Handwerkskunst auf digitale Kunst trifft: Mit Benriach Shades of Smoke präsentiert die schottische Speyside-Destillerie Benriach eine 31 Jahre alte Limited Edition, die Tradition und moderne Kreativität auf außergewöhnliche Weise vereint.

In Zusammenarbeit mit dem italienisch-dominikanischen Künstler Stefano Contiero ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, das weit über Whisky hinausgeht: eine Hommage an das Erbe von 31 Jahren Reifung, gelebter Tradition und dem unverwechselbaren rauchigen Geschmack, der bereits einige Benriach-Editionen auszeichnet.

Dieses limitierte Sammlerstück verbindet die seltenen, eleganten Rauchnoten eines Benriach Single Malts aus dem Jahr 1994 mit einem eigens von Contiero geschaffenen digitalen Kunstwerk. Der Künstler ließ sich vom Verkostungsmoment inspirieren und schuf fließende Farbwelten, die sich wie Rauchschwaden entfalten.

Die von ihm entwickelte digitale Kunst lebt und bewegt sich: Farben fließen, vermischen und verweben sich wie Rauch, der sich in ständiger Bewegung durch die Installation zieht. Ähnlich wie sich beim Blenden eines Whiskys die Aromen verbinden, verschmelzen hier Farbe und Form zu einem lebendigen Ganzen. Jedes Etikett zeigt einen einzigartigen Teil des Kunstwerks, sodass keine Flasche der anderen gleicht. 

Master Blenderin Dr. Rachel Barrie beschreibt die Edition als „ein Kunstwerk für alle Sinne“.

„Stefanos visuelle Kunstfertigkeit ergänzt den ätherischen Charakter dieses bemerkenswerten Benriach-Jahrgangs auf wunderschöne Weise. Nach 31 Jahren Reifung bietet dieser Whisky einen eleganten Genussmoment am Gaumen, bei dem sanfter Wacholderrauch die üppigen Fruchtaromen umhüllt. Stellen Sie sich vor, Sie genießen Schokoladenaromen mit einem Hauch von Hibiskus und gewürztem Orangen-Karamell, umhüllt vom sanften, raffinierten, rauchigen Geschmack von Benriach.“ 

Auch Stefano Contiero sieht in der Zusammenarbeit mehr als ein klassisches Kunstprojekt: 

„Die Verkostung zusammen mit Rachel war entscheidend dafür, ein tieferes Verständnis für die Zusammensetzung des Whiskys und die spielerische Energie hinter seiner Entstehung zu entwickeln. Sie gab mir Einblicke in die Handwerkskunst und die Vielschichtigkeit der Aromen, die ich in meinem generativen Algorithmus neu interpretieren wollte, sodass Formen und Farben organisch entstehen konnten, ähnlich wie sich die Noten des Whiskys im Laufe der Zeit entfalten.“ 

Der einzigartige Geschmack der Speyside 

Ein Hauch von Yuzu, umspielt von Waldhonig und feinem Wacholderrauch.
Schokolade, Hibiskus und gewürztem Orangenkaramell tanzen auf der Zunge, während Noten von geräuchertem Wildhonig, Mandarine und Zitronen-Ingwer in die Länge gleiten. Ein luxuriöser, leiser Genussmoment – wie Rauch, der in der Luft schwebt.

  • Jahrgang: 1994
  • Alter: 31 Jahre
  • Alkoholgehalt: 48,1 % Vol.

Unverbindliche Preisempfehlung: 825,00€

In ausgewählten Fachgeschäften wird Benriach Shades of Smoke in einer limitierten Auflage von 100 Flaschen in Deutschland erhältlich sein.

ÜBER STEFANO CONTIERO

Der italienisch-dominikanische Künstler Stefano Contiero wurde in Bassano del Grappa geboren. Seine Werke bewegen sich zwischen Technologie, Emotion und Selbstreflexion. Mit seinen generativen Kunstwerken, darunter Frammenti (Art Blocks Curated Series 3) und Rinascita (Art Blocks Playground), gehört er zu den spannendsten Stimmen der internationalen Digital Art Szene. 

Country Life: Eine Rezension des Ardbeg House auf Islay

Derr Konzern LVMH, dem auch die Brennerei Ardbeg gehört, hat ja in Port Ellen auf Islay das ehemalige Port Ellen Hotel aufgekauft, renoviert und unter dem Namen Ardbeg House wiedereröffnet. Man hat aus ihm ein Design-Hotel gemacht und dabei natürlich Ardbeg in den Mittelpunkt des Erlebnisses gestellt.

Country Life, ein dem ruralen Lebensstil gewidmetes Lifestyle-Magazihn aus UK, hat nun das Ardbeg House besucht und darüber eine recht positive Rezension geschrieben. Besonders aufgefallen ist, dass sich Designer Russell Sage auch den kleinen Details in dem 12 Zimmer offerierenden Hotel gewidmet hat und insgesamt immer wieder Konventionen auf intelligente Weise bricht:

Talk to Russell Sage for five minutes (impossible — those five minutes will inevitably extend to 50) and you’ll realise that flourishes such as those streaky bedpost serpents are anything but accidental. The hotel is full of them. The degree of thoughtfulness throughout is impressive — in the fabulous Islay Bar and Signature Restaurant on the ground floor as much as in the rooms upstairs. Concept design in hotels is a hit-or-miss business. This one’s a hit.

Dem Restaurant im Ardbeg House widmet sich der Artikel leider nicht, aber der Bar mit über 150 Whiskys schenkt er ein paar Zeilen. Und auch den Zimmerpreisen inklusive Frühstück: Sie starten im Winter bei 225 Pfund und schießen im Sommer auf beachtliche 420 Pfund hoch – auch für Islay definitiv kein Schnäppchen…

TTB-Neuheiten: Bladnoch The Master Distiller Selection 2025/07 und Bunnahabhain An Cuab Garbh No.1

Zwei Neuheiten haben sich heute noch in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gezeigt, eine aus den Lowlands und eine von Islay.

Beim Bladnoch The Master Distiller Selection 2025/07 bleibt einmal abzuwarten, welcher Markt diese Einzelfassabfüllung aus der Destillerie bekommen wird. Am Label sind sowohl die US-Angabe für den Alkohol als auch die in Europa gebräuchlichere Form angegeben, das Bottling selbst ist mit 700ml abgefüllt (in beiden Regionen zum Verkauf zugelassen. Der Whisky wurde 2017 im September destilliert und wird im Dezember 2025 abgefüllt werden, mit 57,3% vol. Alkoholstärke. Er stammt aus einem Bourbonfass und die Etiketten präsentieren sich wie folgt:

Neuheit Nummer 2 ist der Bunnahabhain An Cuan Garbh No.1, die zweite Veröffentlichung in der Westering Home Collection, die ja mit dem Turas Math No. 1 begann. Der 15 Jahre alte Bunnahabhain An Cuan Garbh No.1 wird dann wohl erst 2026 erscheinen, 2027 folgt ihm der Dachaigh nach.

Der Bunnahabhain An Cuan Garbh No.1 wurde in einem White Port Cask gefinish und ist ungetorft. Weiße Trauben und in Honig getunnkte Mandeln sollen seinen Geschmack bestimmen. Abgefüllt ist der Whisky mit 51,6% vol. Alkoholstärke, und so sehen die Etiketten aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Aberargie wird in 100 Tagen den ersten Whisky veröffentlichen (mit Video)

Die Aberargie Distillery, im Besitz der Familie Morrison, ist seit 2013 Bestandteil unserer Berichterstattung. Jetzt nähert man sich dort der Veröffentlichung des ersten Whiskys der Brennerei, die schon 2017 zu destillerien begann: 100 Tage sind es nun, bis der erste Aberargie Single Malt auf den Markt kommen wird (und wir werden Sie natürlich am Laufenden halten).

Hier die Info, die wir aus der Aberargie Distillery über den Importeur Schlumberger erhalten haben. samt einem Teaser-Video dazu:

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100 Days to Go: Aberargie’s First Single Malt Scotch Whisky Arrives Soon

St Andrew’s Day marks a special moment for one of Scotland’s oldest whisky families: we are officially 100 days away from unveiling Aberargie’s Inaugural Single Malt Scotch Whisky.

Set for release in March 2026, this long-awaited debut represents nearly a decade of patience, craft and family dedication—and we can’t wait to share it with you.

A Homegrown Legacy, Nearly a Decade in the Making

Nestled just seven miles south of Perth, Aberargie Distillery was established in 2017 on the Morrison family’s 300-acre farm. Here, whisky making returns to its roots—quite literally—through a barley-to-bottle philosophy.

Every grain used in Aberargie’s whisky is 100% farm-grown heritage barley, cultivated on the very land where the distillery stands. This complete in-house process includes:

  • Barley cultivation
  • Distillation
  • Warehousing
  • Blending
  • Bottling

This level of provenance ensures full traceability, terroir, and uncompromising quality from seed to spirit.

The Return of Golden Promise

At the heart of Aberargie’s flavour is Golden Promise, a heritage barley variety once beloved by leading Scotch distillers in the 1960s and 70s. While lower yielding than modern varieties, it offers undeniable flavour benefits—producing a full-bodied, malty spirit with richness, oiliness and depth.

A Moment Years in the Making

Graeme Mackeddie, Head of Distilling, shares the excitement building inside the distillery:

“Since filling our first casks in 2017, we’ve been patiently waiting for the moment Aberargie would be ready to share with the world. With 100 days to go, there’s a real sense of anticipation. This inaugural release is flavour-first—shaped by heritage barley, natural depth and a deep sense of place.“

Managing Director Niel Hendriksz adds:

“This milestone is deeply meaningful. Every part of this whisky has been grown, distilled and matured on our land—a true homecoming for the Morrison family. We’re incredibly proud of what our team has created.”

A Return to Distilling on Family Ground

The upcoming launch marks the Morrison family’s return to distilling on their own land for the first time since 1994, following the sale of Morrison Bowmore. Today, Morrison Scotch Whisky Distillers is home to Old Perth, Mac-Talla and Bruadar—but Aberargie is set to become the company’s flagship.

We look forward to sharing this historic release with you next year.

Slàinte,
The Aberargie Distillery Team

Cotswolds Distillery bringt Highgrove Evergreen – mit Gerste vom Anwesen von König Charles III.

Die Cotswolds Distillery bringt einen weiteren Whisky aus der Zusammenarbeit mit dem Highgrove Estate im Besitz von König Charles III., nach dem Highgrove Single Malt Whisky Anniversary Edition 2025, der zum 20. Hochzeitstag von Charles und Camilla veröffentlicht wurde:

Der Highgrove Evergreen wurde mit Plumage Archer gebrannt, eine Gerstensorte, die auf dem Anwesen von Charles III. angebaut wird. Der mit 46% abgefüllte Whisky wird ein Mitglied der Core Range der Brennerei und in Batches immer wieder aufgelegt werden. Er reifte in Bourbon casks und STR casks und soll Noten von Gartenfrüchten, mazige Süße und warme Gewürze bieten, ergänzt durch die im STR-Fass entstehende Süße von roten Beeren.

Die Verpackung des Highgrove Evergreen ziert ein Gemälde von König Charles III., das „A View from the Wildflower Meadow“ betitelt ist.

Der Gründer der Cotswolds Distillery, Daniel Szor, sagt dazu:

„When I first purchased Plumage Archer barley from the Highgrove Estate many years ago, I could never have imagined it would grow into a collaboration of this scale. To now craft a whisky that reflects our shared commitment to craftsmanship, provenance, and respect for the land is a genuine honour.

“Highgrove Evergreen marks a remarkable milestone for our distillery and for the continued evolution of the English whisky category. We look forward to sharing this release with the proud British public, and eventually with international markets as well, particularly the United States, as we set our sights on key regions for 2026.”

Der offizielle Launch des Highgrove Evergreen ist am 4. Dezember 2025, die Abfüllung wird 100 Pfund kosten. Die Shopseite des Whiskys in der Cotswolds Distillery ist zum Zeitpunkt, da dieser Artikel erstellt wurde, noch unvollständig – Sie können sie aber bei Interesse bookmarken…

Serge verkostet: Braeval solo

Und wieder gibt es heute eine einzelne Verkostung bei Serge Valentin, der sich auf einem Segeltörn befindet – diesmal ist es ein Braeval aus der Speyside. Diese Destillerie findet man vor allem in Blends, die Single Malts aus ihr fast ausschließlich bei unabhängigen Bottlern (so wie heute auch). Originalabfüllungen aus der Brennerei gibt es genau sechs, das wars.

Der Braeval von Gleann Mor wird heute in der Verkostung sehr gut bewertet, und bei uns wieder in einer Rumpftabelle präsentiert:

AbfüllungPunkte

Braeval 16 yo 2009/2025 (62%, Gleann Mor, Rare Find, cask #9504, 195 bottles)86

Compass Box bringt Confluence, einen One of One Blend für eine Charity Auction bei Bonhams

Bei der  Art & Alchemy of Spirits: Presenting Compass Box to Benefit the Wolfsonian von Bonham’s, die vom 26. November, also heute, bis zum 10. Dezember angesetzt ist, werden eine Reihe von Whiskys des unabhängigen Blenders Compass Box versteigert, darunter auch eine Einzelflasche namens Confluence, die bereits von der neuen Master Blenderin Angela D’Orazio kreiert wurde. Sie kam ja von Mackmyra zu Compass Box, so ist anzunehmen, dass Confluence auch Whiskys von dort enthalten könnte.

Die Erlöse der Auktion, die auch noch andere Abfüllungen von Compass Box umfasst, gehen an The Wolfsonian-Floriad International University. Das ist ein in Miami ansässiges Museum mit Bücherei und Forschungszentrum, das sich Kunst und Design widmet.

Mehr zum Compass Box Confluence und den anderen Objekten der Auktion sowie deren Hintergrund fasst die nachfolgende Presseaussendung zusammen.

Den Katalog der Auktion finden Sie hier.

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COMPASS BOX SCOTCH WHISKY’S GROUNDBREAKING ‚CONFLUENCE‘ TO HEADLINE BONHAMS UPCOMING SPIRITS AUCTION

A One-of-One Blend of Scottish & Swedish Whiskys, Featuring Acclaimed Artist Label & Housed in an Artisan Scottish Woodworker Presentation Box

Compass Box Confluence, one-of-one, estimated at $10,000-$13,000

BOSTON, Nov. 25, 2025 /PRNewswire/ — Bonhams, in collaboration with Compass Box Scotch Whisky, the cult-favorite whiskymaker and most awarded independent whisky brand in the world, will offer ‚Confluence‘, a crown jewel one-of-one blend, as its headliner in its forthcoming Art & Alchemy of Spirits: Presenting Compass Box to Benefit the Wolfsonian, running online November 26–December 10. Alongside ‚Confluence‘, the collaboration will also feature seven additional lots taken from the brand’s archive, ranging from iconic classics to new releases and rare, limited editions, all of which will be offered without reserve. Net proceeds from all lots will benefit educational programming and future exhibitions at The Wolfsonian–Florida International University, a Miami Beach-based museum, library, and research center dedicated to exploring the persuasive power of art and design.

For 25 years, Compass Box has redefined Scotch whisky through creativity and transparency, earning acclaim for its innovative blends and collaborations that invite drinkers on an experiential journey from bottle label to the liquid in the bottle. Building on this legacy of innovation, ‚Confluence‘ was created in collaboration with Angela D’Orazio, World Whiskies Awards ‚Whisky Legend‘, 2019 Whisky Hall of Famer, and Compass Box’s recently appointed Creative Director of Whiskymaking. Uniting the complexities of Scotch and Swedish whisky in a groundbreaking expression of artistry and innovation, and estimated at $10,000-$13,000, the blend embodies the bold ethos of Compass Box – to challenge convention and push the boundaries of whiskymaking.

Adding to the bottle’s uniqueness, London-based contemporary artist Mary West, renowned for her stylized landscape paintingshas created an exclusive label that blends abstract and figurative elements to evoke landscapes of Scotland and Sweden. Completing the bottle’s presentation, Scottish woodworker Duncan Legate, who specializes in hand-made live edge furniture, has crafted a bespoke Scottish timber display, where natural imperfections are hero-ed to echo the interplay of terroirs.

„We’re delighted to collaborate with Compass Box on such an exceptional showcase of spirits. At its center is ‚Confluence‘, a one-of-one masterpiece that redefines the boundaries of whiskymaking and exemplifies a fearless approach to creativity. Where others follow well-established norms, Compass Box redraws the map, reminding us that whisky, at its finest, is not just engineered, but inspired.“

Sean Purce, Senior Specialist, Fine Wines and Rare Spirits at Bonhams

Overlapping with the auction during Art Basel Miami Beach, The Wolfsonian-Florida International University will debut Imaginarium: The Fantastical World of Compass Box and Stranger & Stranger – a month-long retrospective exhibition celebrating Compass Box’s 25-year journey of creativity and design through an immersive showcase of its most iconic whiskys, running from December 3–January 4, 2026.

The additional Compass Box offerings include:

  • Compass Box The Roaring Twenties, estimated at $4,400-$5,500
  • Compass Box ‚The General‘, estimated at $3,000-$4,000
  • Compass Box The Second Decade, estimated at $2,400-$3,200
  • Compass Box Hedonism Collection, estimated at $2,200-$2,800
  • Compass Box The First Decade, estimated at $2,200-$2,800
  • Compass Box The Last Vatted Collection, estimated at $500-$650
  • Compass Box No Name Collection, estimated at $400-$500

Kirsch Import übernimmt Import und Vertrieb von Claxton’s

Die Abfüllungen von Claxton’s haben unter Whiskyfreunden einen guten Ruf – in Deutschland waren sie bislang eher schwieriger zu finden. Nun hat Kirsch Import den Vertrieb und Import der Bottlings übernommen – und kündigt an, dass die aktuellen Abfüllungen bald in den Handel kommen werden.

Natürlich bringen wir dann wie von uns gewohnt zeitnah mehr Infos zu den Neuerscheinungen, hier aber einmal die Ankündigung von Kirsch Import mit einigen interessanten Hintergründen zum 2011 gegründeten Bottler aus Schottland:

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Single-Cask-Segen: Kirsch Import übernimmt Import und Vertrieb von Claxton’s

Stuhr, 26.11.2025 Mit Single Casks aus ikonischen Dekantern und der Exploration Series hat sich der unabhängige Abfüller Claxton’s längst international einen Namen gemacht. Der Deutschlandvertrieb liegt ab sofort bei Kirsch Import – und wird demnächst eine vielfältige Auswahl an Abfüllungen in den Handel bringen.

Vor über hundert Jahren erwarb die Familie Landale das weitläufige Dalswinton Estate. Im Herzen dieses eindrucksvollen über 2.000 Hektar großen Anwesens, befindet sich heute Claxton’s Dalswinton Bond – der Ort, an dem herausragende Whiskys entstehen.

2011 gegründet, füllt Claxton‘s seit 2019 das historische Sandbed House am Ufer des River Nith mit neuem Leben. Die ursprünglichen Scheunen und Getreidespeicher aus dem 19. Jahrhundert wurden in enger Partnerschaft mit dem Estate liebevoll restauriert und in hochmoderne Reifungs- und Lagerhäuser verwandelt. Das Ergebnis: eine Mischung aus traditionellem Dunnage-Warehouse und zeitgemäßen „racked facilities“ – ideale Bedingungen für eine langsame, sorgfältige und charakterstarke Whiskyreifung.

Claxton’s verfolgt einen kompromisslosen Qualitätsanspruch: Die Fässer werden weltweit von Spezialisten bezogen und mit derselben Sorgfalt ausgewählt wie die Spirituose, die sie veredeln sollen. Jede Fassart – ob groß, klein, selten oder experimentell – wird bewusst eingesetzt, um ihren eigenen Charakter zu entfalten.

Aus der Verbindung von modernem Fassmanagement, lokalem Mikroklima und vielseitigen Lagerhäusern erschafft der unabhängige Abfüller Whisky mit Tiefe, Konsistenz und Authentizität. Regelmäßige Probenentnahmen und engmaschige Kontrollen sichern deren Qualität – für Erlebnisse, die geprägt sind vom Charakter des Dalswinton Estate und der Vision eines unabhängigen Familienunternehmens.

Über Claxton‘s

Claxton’s ist ein unabhängiger Abfüllbetrieb mit Sitz auf dem weitläufigen Dalswinton Estate im Süden Schottlands. 2011 gegründet, veröffentlichte das Familienunternehmen 2015 die ersten Single Casks. Im Jahr 2019 wurde der Dalswinton Bond gegründet und damit ein eigener Raum geschaffen, um die Kunst der Reifung zu perfektionieren und mehr Kontrolle über die Qualität zu erlangen. Das Portfolio (Warehouse No.1, Warehouse

No.8, Exploration Series, Core Range und Dalswinton Series) wird mittlerweile in 17 Ländern genossen und durch experimentelle Reifung, Cask-Finishing und die Entwicklung neuer Aromen erweitert – stets geleitet von der Überzeugung, dass außergewöhnlicher Whisky im Fass entsteht und nicht nur aus ihm abgefüllt wird.

Über Kirsch Import

Kirsch Import kennt die Spirituosenbranche seit 49 Jahren. Das Familienunternehmen aus Stuhr in der Nähe von Bremen hat sich früh auf das Premium-Segment spezialisiert: Über 4.500 hochwertige Spirituosen, darunter Deutschlands umfangreichstes Portfolio im Bereich Single Malt, verwaltet in zweiter Generation Christoph Kirsch.

Decadent Drinks mit zwei Exklusivabfüllungen für den deutschen Markt

Bereits zum zweiten Mal konnten die drei 3 Shops Whisky-Maniac, Whisky Agents und Whisky-Leaks-Ulm eine Abfüllung des unabhängigen Abfüllers Decadent Drinks für den deutschen Markt ergattern. Genau genommen sind es sogar zwei Exklusivabfüllungen für den deutschen Markt, alle Details des 14 Jahre alten Glencadam und 31 Jahre alter Sideburn finden Sie hier folgend:

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Decadent Drinks mit zwei Exklusivabfüllungen für den deutschen Markt

Pünktlich zu Weihnachten hat Decadent Drinks zwei Exklusivabfüllungen für den deutschen Markt abgefüllt. Die Shops Whisky-Maniac, Whisky Agents und Whisky-Leaks-Ulm sind wahnsinnig stolz, dass sie bereits zum zweiten Mal Fässer für den deutschen Markt ergattern konnten. Hinter Decadent Drinks steckt Angus MacRaild, der auch am Bau der neuen Kythe Distillery beteiligt ist.

Zum einen ein 14 Jahre alter Glencadam – die Geschichte dazu:

Manche Fässer findet man.
Andere finden dich.

Als Angus MacRaild eines verregneten Nachmittags durch die stillen Gänge der Glencadam Distillery streifte – eine Hand an den alten Fassböden, den Blick lauernd auf jedes verblasste Chalk-Zeichen – wusste er nicht, dass er kurz davor stand, etwas beinahe Mythisches zu entdecken.

Ganz hinten, wo das Licht nur noch in Staubstreifen durch die Luft fällt, stand es: ein einzelnes Fass aus dem Jahr 2011, ein Glencadam gereift im 1st Fill Bourbon Hogshead, das die Zeit vergessen zu haben schien. Der Geruch war anders – heller, süßer, intensiver, vibrierender. Angus wusste sofort: Das ist kein gewöhnliches Fass. Das ist ein heiliger Gral.

Vierzehn Jahre hatte dieser Whisky geruht – still, konzentriert, und offenbar mit einem Plan. Denn was in diesem Fass entstand, war von seltener Anmut: ein Glencadam so reich, so sirupartig, so präzise und lebendig, dass selbst die erfahrensten deutschen Whisky-Kenner – jene, die man liebevoll „Dramblegeeks“ nennt – nicht anders können, als erstaunt den Kopf zu schütteln.

So wurde entschieden: Dieses Fass, und nur dieses, sollte exklusiv für Deutschland abgefüllt werden. Eine Decadent Drams Edition, limitiert auf 164 Flaschen – jede einzelne ein Zeugnis dafür, dass Legenden manchmal tatsächlich in Eichenholz ruhen.

Das Ergebnis trägt 14 Jahre Geschichte in sich, aber schmeckt zeitlos: helle Früchte, seidiger Vanillehonig, cremige Textur, vibrierend frisch – ein Whisky, der sowohl Kennerherzen höher schlagen lässt als auch die Sinne in hellem Erstaunen badet.

Und so steht er nun bereit – der Glencadam 14 Jahre Decadent Drams – nicht einfach eine Abfüllung, sondern eine Entdeckung.

Ein Whisky, der daran erinnert, dass Wunder oft dort geschehen, wo niemand mehr hinschaut. Und dass sie manchmal nur 164 Mal in Flaschen gefüllt werden. Slàinte mhath – auf die Neugier, die sie möglich macht!“

Und dazu noch ein 31 Jahre alter Blended Malt der unter dem Namen Sideburn abgefüllt wurde (ein teaspooned Balvenie):

Es gibt Whiskys, die man trinkt und es gibt Whiskys, die Geschichten erzählen – Geschichten von Geduld, Handwerk und dem leisen Flüstern vergangener Jahrzehnte.

Diese besondere Burnside-Abfüllung, exklusiv für den deutschen Markt geschaffen, gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.

In den frühen 1990er-Jahren – einer Zeit, in der Whisky noch mehr Geheimnis als Mode war – ruhte in Dufftown ein kleiner Schatz: zwei Fässer eines „Sideburn“ Blended Malt. Eines, ein Refill Barrel aus dem Jahr 1992, das andere, ein 1st Fill Barrel aus 1993. Über drei Jahrzehnte hinweg atmeten sie die kühle Luft der Speyside, ließen die Jahre ihre Magie wirken und verbanden sich schließlich zu einer harmonischen Komposition, die den Geist ihrer Zeit bewahrt hat.

Whisky-Maniac, Whisky Agents & Whisky-Leaks haben nun das Privileg, diese letzte Reserve von Decadent Drinks zu heben – die letzten Tropfen des Abfüllers und die letzten Tropfen eines fast vergessenen Kapitels.

Mit Bedacht wurden die Fässer vereint, das Ergebnis sanft im Fass selbst reduziert, bis sich bei 50,3 % die perfekte Balance einstellte: stark genug, um seine Herkunft zu zeigen, aber sanft genug, um geteilt zu werden.

Das Ergebnis?

Ein wahrer „Honey Bomb“ – satt und schimmernd wie goldener Nektar im Glas. Noten von wachsiger Süße, grünen und gelben Früchten, ein Hauch von Opulenz, der an reife Birnen und sommerwarmen Honig erinnert.

Nur 217 Flaschen wird es geben – jede einzelne eine Hommage an das Handwerk, die Zeit und das gemeinsame Genießen.

Denn dieser Malt ist kein Whisky zum Horten. Er ist ein Whisky zum Teilen – mit Freunden, mit Familie, mit jenen, die gute Geschichten ebenso schätzen wie guten Geschmack.“

www.whisky-maniac.de

www.whiskyagents.com

www.whisky-leaks-ulm.de