Laphroaig und Bowmore reduzieren Produktion und sollen von einem gemeinsamen Team betrieben werden

Wie The Ileach, die Inselzeitung von Islay, in ihrer heutigen Printausgabe berichtet, hat Suntory Global Spirits die Belegschaften von Laphroaig undBowmore darüber informiert, dass die beiden Destillerien in Zukunft von einem gemeinsamen Arbeitsteam betrieben werden sollen. Man wird die Kapazitäten der beiden Brennereien zurückfahren, will sie aber beide geöffnet halten.

Gleichzeitig bietet man den Belegschaften an, das jemand, der diesen Schritt aus welchen Gründen auch immer nicht mitmachen kann, eine freiwillig Abfindung erhalten werde. Zu Kündigungen werde es aber nicht kommen, und die beiden Management-Teams würden ebenso bestehen bleiben.

Weiters wurde bekanntgegeben, dass die Expansionspläne bei Laphroaig aktuell nicht weiterverfolgt würden. Bowmore hat vor kurzem, nachdem man im Oktober 2025 die Produktion vorübergehend eingestellt hat, den Betrieb der Anlagen wieder aufgenommen.

Serge verkostet: Drei Ben Nevis

Ein kleiner Nachschlag zu den bereits verkosteten 34 Ben Nevis in den letzten Wochen ist die Session heute: Drei unabhängig abgefüllte Single Malts aus der Highland-Brennerei wandern heute ins Glas, werden ausführlich beschrieben und bewertet. Und wieder sind die Wertungen ausgesprochen gut:

AbfüllungPunkte

Ben Nevis 6 yo 2018/2025 (50%, Spirits Beast, ex-peated refill sherry, cask #149, 360 bottles)88
Ben Nevis 2013/2024 (53.1%, The Maltman, refill sherry butt, cask #3344, 407 bottles)88
Ben Nevis 26 yo 1997/2023 (50.9%, Whisky Lockhart, sherry butt, cask #116, 78 bottles)90

NEU: Cadenhead’s February Collection 2026 – Longrow 23 Jahre, Speyside Enigma und mehr

Die Februar-Kollektion von Cadenhead’s hat Deutschland erreicht – über den Importeur HaWe Bremen. Fünf Single Malts von einem 11 Jahre alten Benrinnes bis hin zum 23 Jahre alten Longrow und ein Speyside Single Malt Malt aus der Enigma-Serie mit dem Alter von 12 Jahren sind ab sofort im Handel erhältlich.

Mehr Infos zu den einzelnen Bottlings hat uns HaWe Bremen im folgenden Pressetext zugesendet:

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NEU: Cadenhead’s February Collection 2026 – Longrow 23 Jahre, Speyside Enigma und mehr

Uns erreicht die Cadenhead’s February Collection 2026.  Aus der ehemaligen Whisky-Hauptstadt Campbeltown präsentiert Schottlands ältester unabhängiger Abfüller Cadenhead‘s die February Collection 2026. Die Kollektion präsentiert fünf neue Editionen der Original Collection und eine Abfüllung der Enigma Series.

Die Campbeltown-Rarität: Die Kollektion umfasst unter anderem eine absolute Seltenheit und Rarität – Cadenhead’s Longrow 23 Jahre. Der stark getorfte Single Malt der Springbank Destillerie wurde in Fassstärke mit 43,7 % Vol. abgefüllt und reifte ausschließlich in Oloroso-Sherry-Hogsheads. Durch die Vollfassreifung erlangt der Campbeltown Malt eine intensive rötliche Bernstein Farbe und Aromen von gegrillter Ananas, Kaffee Bohnen und den klassisch maritimen und salzigen Campbeltown Stil – Streng Limitiert.

In der Cadenhead’s Original Collection präsentieren sich zudem 4 Besonderheiten der Speyside Region, darunter Benrinnes 11 Jahre mit einer3-jährigen Nachreifung im Palo Cortado Fass und Glenallachie-Glenlivet 17 Jahre –eine Refill Sherry Butt Vollfassreifung. Aus der mysteriösen Enigma Reihe wird eine neue Speyside Brennerei vorgestellt: Cadenhead’s Speyside Enigma 12 Jahre – die erste Veröffentlichung einer unbekannten Speyside Brennerei.

Die Kollektion umfasst:

Benrinnes 11 Jahre · Matured inPalo Cortado since 2023 – UVP: 69,90 €

Glenallachie-Glenlivet 17 Jahre · Fully matured in Refill Butts – UVP: 92,90 €

Tormore 14 Jahre · Matured in Bourbon Barrels & Oloroso Hogsheads – UVP: 69,90 €

Longrow 23 Jahre · Fully matured in Oloroso Hogsheads – UVP: 399,00 €

Mannochomore 12 Jahre · Fully matured in Bourbon Hogsheads – UVP: 52,90 €

Speyside Enigma 12 Jahre Single Malt Scotch Whisky · SPY.4.A · Matured in Oloroso sherry since 2024 – UVP: 67,90 €

Cadenhead’s Est. 1842­­­­ – Scotland’s Oldest Independent Bottler – Matured and Bottled in the original whisky capital of the world Campbeltown

  • Cadenhead’s ist der älteste unabhängige Abfüller Schottlands und gehört seit 1972 zur renommierten J & A Mitchell & Co. Ltd., dem Eigentümer der Springbank Destillerie
  • Cask Re-Racking: Cadenheads steht für außergewöhnlich lange Finishes
  • Die Reifung und Abfüllung findet zu 100 % in Campbeltown statt
  • Die Abfüllungen von Cadenhead’s stehen für höchste Qualität- dabei wird das Ziel It’s what is inside the bottle that counts verfolgt

Cellar 6 – The Rare Whisky Drop: Neue Destination für außergewöhnliche Whisky-Raritäten im KaDeWe (mit Galerie)

In Berlin eröffnete gestern ein neuer Hotspot für Liebhaber besonderer Whiskys eröffnet: Cellar 6 – The Rare Whisky Drop – nicht im Keller, sondern auf der sechsten Etage des KaDeWe gelegen. Dort werden 14 Whiskydestillerien mit insegsamt 27 hochwertigen Abfüllungen stilvoll präsentiert und für Interessierte auch zum Verkauf angeboten.

Die nachfolgende Pressemitteilung stellt Ihnen die neue Location vor – auch mit 21 Bildern in unserer Galerie:

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Cellar 6 – The Rare Whisky Drop:

Neue Destination für außergewöhnliche Whisky-Raritäten im KaDeWe

19.02.2026, Berlin – Mit Cellar 6 – The Rare Whisky Drop hat das KaDeWe eine neue Destination für seltene und erlesene Whisky-Abfüllungen auf der legendären sechsten Etage eröffnet und schafft damit eine dauerhafte Fläche und außergewöhnliche Bühne für die edelsten Whiskys der Welt.

Mit Aberlour, Glenlivet, Glenfiddich, Highland Park, Dalmore, Sazerac, Royal Salute, Bowmore, Macallan, Midleton, Hazelwood, Hibiki, The Last Drop und Balvenie präsentieren 14 renommierte Whisky-Destillerien hier gemeinsam ihre 27 besten und seltensten Abfüllungen im harmonischen Zusammenspiel, vereint durch Tradition, Wertigkeit und die gemeinsame Leidenschaft für außergewöhnlichen Whisky.

Im Inneren des Cellar 6 entfaltet sich auf 13 qm eine eigene Welt, die der Kunst des Genusses und der Eleganz des Außergewöhnlichen gewidmet ist. Der intim gestaltete Raum unterstreicht mit seiner gedämpften Atmosphäre die Einzigartigkeit der Produkte und lenkt Sinne und Fokus der Besucher*innen auf die Produkte.

Das Designbüro Haus F in Hamburg hat mit Cellar 6 eine räumliche Destination gestaltet, in der Zeit, Handwerkskunst und Luxus miteinander verschmelzen. Dunkle Eiche, tiefgrüner Teppich und feine Blattgoldakzente verschmelzen zu einer Atmosphäre stiller Opulenz. Eine goldene Linie führt die Besucher*innen ins Innere – wie zur Ǫuelle eines kostbaren Schatzes.

Interaktives Licht reagiert auf den Moment der Bewegung und über einen transparenten, unaufdringlichen Bildschirm wird über Herkunft, Handwerk und Charakter jeder Rarität erzählt. Reduziert auf das Wesentliche, geschützt vor Lautstärke und Ablenkung, wird Whisky im Cellar 6 nicht nur präsentiert, sondern vor allem zelebriert. Es ist ein Raum für Kenner*innen – und für alle, die es werden wollen.

Andreas Penkov, Director Food & Beverages, KaDeWe GmbH:

„Mit Cellar 6 komplettieren wir das außergewöhnliche Spirits-Sortiment im KaDeWe und es erfüllt uns mit großem Stolz, eine neue Destination für die weltweit besten Whisky-Raritäten zu sein. Mein großer Dank gilt Haus F und unseren Vertriebspartnern in Deutschland – William Grant, Mack C Schühle/White C Mackay, Pernod Ricard und Beam Suntory –, mit deren Unterstützung wir den edelsten und seltensten Abfüllungen der Welt eine außergewöhnliche Bühne geben.“

Pernod Ricard (Jameson, Glenlivet) meldet Umsatzrückgang im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres – mit positivem Ausblick

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Mit dem Ende der ersten Hälfte des aktuellen Geschäftsjahrs (es geht jeweils von Juli bis Juni) hat Pernod Ricard nach einem Bericht von Reuters schwache Zahlen veröffentlicht. Nicht nur der Umsatz ging in diesem Zeitraum zurück, auch der Gewinn verringerte sich auf Grund von Wechselkursschwankungen und steigende Kosten vor allem für die Märkte in den USA und China. Insgesamt verringerte sich der Umsatz um 5,9%, der operative Gewinn um 7,5%.

Interessant ist, dass man dennoch an der Prognose eines Umatzwachstums von 3% und 6% im Zeitraum von 2027 bis 2029 festhält – und das sollte auch dann laut Auskunft des CEO, Alexandre Ricard, der Fall sein wenn das Wachstum in den USA und China, die auf Grund schwächelnder Wirtschaft (China) und der angespannten Haushaltslage der Verbaucher (USA) substanzielle Probleme haben, nur um 3% wachsen würde. Der Rest der Welt würde demnach schneller und stärker wieder wachsen.

Anzeichen für eine kommende Erholung gäbe es bereits, so Pernod Ricard. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres entsprach der Rückgang den negativen Erwartungen, im zweiten Quartal sah man eine Verbesserung, die vor allem auf die Erholung im indischen Markt und der positiven Entwicklung im Duty Free zurückzuführen ist. Für das zweite Halbjahr des Finanzjahres kündigt man bereits jetzt bessere Ergebnisse an.

Für die ersten sechs Monate bis Dezember 2025 erzielte der Konzern einen Umsatz von 5,25 Milliarden Euro.

Experience Spirits präsentiert eine Dark Sherry PX-Vollreifung

Per definitionem kein Whisky, sondern eine Spirituose auf Basis von Single Malt (und daher bei uns unter Spirit Drink verschlagwortet) ist die nachfolgend vorgestellte Abfüllung von Experience Spirits aka Stefan Kühne, der mit seinem 10 y.o. Futuristic PX 01 neue Wege beschreitet. Hier wurde 85% eines 10 Jahre alten Whiskys aus Edradour, der 10 Jahre lang im PX-Fass reifen durfte, mit nochmals 15% eines Pedro Ximénez aus der Bodega Ximénez-Spínola aus einem Solera-System gepaart.

Stefan erklärt die Idee dahinter und was es geschmacklich bringt in dieser Pressemitteilung:

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Experience Spirits präsentiert eine Dark Sherry PX-Vollreifung

Die deutsche Whiskyszene liebt Dark Sherry Reifungen, soviel ist gewiss. Schauen wir doch mal, wie sehr sie sie wirklich liebt: Hier im Fokus steht der Futuristic PX, eine – Luft holen 10 Jahre im Pedro Ximénez Sherry Cask vollgereifte Spirituose auf Single Malt Whisky Basis mit einem Pedro Ximénez Sherry Anteil.

Was zur Hölle ist das?! Hier die Details:

  • Der Single Malt Whisky Anteil dieser fassgereiften Spirituose beträgt 85% und stammt von der Edradour Distillery. Es handelt sich hierbei um eine 10 Jahre alte PX Vollreifung.
  • Der Pedro Ximénez Anteil beträgt 15% und stammt von der Bodega XiménezSpínola und kommt aus einem PX-Solera-System. Das Mindestalter ist hier 15 Jahre, das Durchschnittsalter dank Solera-System weiß Gott wie hoch.
  • Da beide Anteile vollständig im PX Cask gereift sind, handelt es sich in Kombination natürlich auch um eine PX Cask Vollreifung, mit einem Mindestalter von 10 Jahren in Referenz auf den Edradour Anteil.
  • Natürliche Präsentation ohne Aromenzugabe, ohne Farbstoffe, ohne nachträglicher Filtrierung.
  • Abgefüllt bei 41,2% ABV, die alles in die Tonne stecken, was Schottland mit 40% und 43% bei vergleichbarem Alter und PLV abfüllt.

Warum macht man das?! Hier ein paar Argumente:

  • Auf Kundenseite gibt es hohe Nachfrage nach den “richtigen” und “guten” Sherryfässern, nach old bottle flavour und alten, reifen Sherryaromen. Dieser Nachfrage kann man so größtenteils nachkommen, ohne Wucherpreise fordern zu müssen.
  • Auf Seiten Schottlands, vor allem der größeren Konzerne, fußt der größte Teil der Produktion auf industriell massengefertigen seasoned sherry casks. Die Wahrscheinlichkeit, dass die großen Player in 1. altem, teurem, seltenen Holz reifen oder 2. für die Fassvorbelegungen alten, gereiften Trinksherry nehmen, ist nicht hoch…
  • Renommierte Bodega mit höchstem Qualitätsanspruch – Komme ich als kleiner Abfüllerfisch an Solerafässer der Bodega? Nein. (Kommt da überhaupt jemand dran?) Aber ich komme an den PX, der alle Qualitäten des alten Holzes und viele der gefragten Aromen mit sich bringt.
  • Man beachte die 41,2%! Wenig Alkohol, viel Geschmack.

An dieser Stelle werden sich dann die Genießer aufspalten: Es wird diejenigen geben, denen die Eckdaten von Single Malt Scotch Whisky wichtig sind und die die Beschaffenheit von solchen Mischprodukten grundsätzlich ablehnen – zumal hier der Zuckeranteil direkt vom PX natürlich eine Rolle spielt.

Dann gibt es wiederum Genießer, denen es primär um den Geschmack geht. Diese dürfen sich folgende Verkostungsnotizen durchlesen:

10 y.o. Futuristic PX 01

Nase: Zuckerrübensirup, dickes Karamell und typischer PX Fruchtmix. Spannend ist die deutliche Schwarzbrotnote, die als herbe Basis zum süßen Aufstrich dient. Eine

muffig-funkige Würze von Zimt, Muskatnuss und Leder kommt beim aufmerksamen Verriechen zum Vorschein, ebenso wie überreife Papaya und Passionsfrucht. Entwickelt sich im Glas.

Gaumen: Viel Milchschokolade im Antritt mit Trauben, Pflaumen und Datteln. Beim Schlucken perfekte Explosion von süßen Röstaromen, Kaffee, Schwarzbrot mit Butter und Honig. Der zweite Schluck bringt neue, tropische Säure von Blutorange, gegrillter Ananas, Zitronenzeste und später zuckrige Eiche. Sehr zufriedenstellende Progression mit beeindruckender Intensität für den Alkoholgehalt.

Abgang: In Honig getränktes Schwarzbrot mit einer Tasse Espresso, dazu eine Kugel Vanilleeis mit Feigen, Trauben und Datteln zum Nachtisch. Die cremige Süße setzt sich fest, während an den Zungenrändern eine feine, muffige Würze von Zimt und Nelken angenehm trocken wird. Wenn 41% so schmecken können, braucht man keine Fassstärke mehr!

Preis: 62,90 € (125,80 € / 1L)

Shoplink: https://exp-spirits.de/produkt/futuristic-px-1/

Abschließend bleibt als Disclaimer zu sagen, dass eine Zugabe von altem PX natürlich nicht 100% die Aromen mitbringt, die eine langjährige Reifung von Whisky in altem PX Holz mit sich bringt. Aber was er mitbringt IST altes Holz und das Resultat schmeckt besser als viele “Qualitäten”, die man heutzutage von den großen Kraken bekommt.

Da der Futuristic PX 01 nur noch geringen Bestand hat, möchte ich auch die Aufmerksamkeit auf den Nachfolger lenken, der die torfige Variante in Fassstärke bei selbigem Prinzip testet. Der Futuristic PX 02 wird im kommenden Monat verfügbar sein. Mehr dazu hier: https://exp-spirits.de/produkt/futuristic-px-2/

Heathen Spirits erweitert „Sagas of Scotland“ und Beeserker-Serie

Zwei neue Abfüllungen von Whiskyviking Scott Gordon sind ab sofort exklusiv im Onlineshop von The Maltpit erhältlich: Ein 9 Jahre alter rauchiger Islay-Whisky aus dem Weinfass und ein Met, der aus aus ex-Islay Sherry & Port Casks stammt und somit eine Verbindung zum Wasser des Lebens aufweist.

Alle weiteren Infos und der Link zu Shop nachstehend:

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Heathen Spirits erweitert „Sagas of Scotland“ und Beeserker-Serie

Worpswede, 18. Februar 2026 – Heathen Spirits, das Label des Whiskyviking Scott Gordon, präsentiert zwei spannende Neuerscheinungen: Die dritte Abfüllung der im vergangenen Jahr begonnenen Serie „Sagas of Scotland“ mit „Solvarr“ – sowie den neuen Beeserker Met „Red Sting“ – ab sofort bestellbar.

Solvarr – Sagas of Scotland Bottling No. 3: The Ever Rising

Solvarr tauchte aus den Schatten auf und brachte das Licht: Wenn die Sonne im Atlantik versinkt, wacht er über die Glut, damit sie am nächsten Morgen wieder aufgeht. Dieser peated Islay Single Malt (alt nordisch: The Isle of Ìl) ist rauchig, süß, würzig und von dunkler Wärme getragen – 9 Jahre alt, gereift in einem Bourbon Hogshead und veredelt in einem French Red Wine Cask bei 51,1% Vol., naturbelassen, ungefärbt und nicht kühlfiltriert.​

Tasting Notes:
Rauchige Glut mit salziger Seeluft und nassem Stein
Dunkle Beeren, Kirschhaut, Waldbeeren – trocken und elegant
Wärmende Würze, feines Tannin, Holz und Kupfernoten
Lang, mineralisch, mit anhaltendem Rauch und rotweiniger Trockenheit

Details: Region: Islay, Schottland; Kategorie: Peated Single Malt; Alter: 9 Jahre; Finish: Französisches Rotweinfass; Alkohol: 51,1% Vol.; Inhalt: 0,5 l.

Beeserker Red Sting: Neuer Met aus Islay Casks

Nach dem erfolgreichen Beeserker Met in Islay Quarter Casks kommt nun Beeserker „Red Sting“ – ein kräftiger, würzig-süßer Honigwein (13,1% Vol.), gereift in ex-Islay Sherry & Port Casks mit Noten von Rauch, Eiche, Heidekraut, Waldfrucht und Trockenobst in wildem Blütenhonig. Non-chillfiltered, natural colour, handwerklich in Deutschland hergestellt: Perfekt für Whisky- und Met-Fans, süffig kalt oder heiß.​

Aromaprofil: Eiche, Torf, Blütenhonig, Weinsäure, Trockenfrüchte, Waldbeeren, dezenter Rauch.
Details: Fassgereift in Ex-Islay-Whiskyfässern (Bourbon, Sherry, Port); Inhalt: 700 ml; Verfügbar ab 25.02.2026.​

Die Produkte sind exklusiv im neuen Onlineshop von The Maltpit erhältlich: https://maltpit.de/collections/heathen-spirits

McNeill’s Choice bringt Jägermeisterfass- und Limoncellofassreifungen zur Whisky-Spring

Ein Blended Malt aus dem Jägermeisterfass (dezent, wie der Abfüller beruhigend anmerkt) und ein rauchiger Single Malt aus einer nördlichen Islay-Brennerei aus dem Limoncellofass (höchster Qualität, so Celtic Events, die für die beiden Whiskys verantwortlich zeichnen) – sie erwarten Besucher auf der Whisky Spring Schwetzingen am Stand des Aussstellers.

Hier jedenfalls einmal die Hintergrundinfos dazu, so, wie man sie uns übermittelt hat:

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McNeill’s Choice bringt Jägermeisterfass- und Limoncellofassreifungen zur Whisky-Spring

Thank us later, Schwetzingen! Ihr bekommt an diesem Wochenende zwei krasse Messespecials um die Ohren gehauen, damit ja keine Langeweile ausbricht. Am Stand von Celtic Events erwarten euch:

“COOPERMEISTER” Kräuterlikör Cask Finish

Wer hat Angst vorm Coopermeister?! Der trefflich gewählte Name verbindet Hinweise auf die verarbeiteten Whiskys und den Fasstyp miteinander. Bevor ihr von Skepsis und Furcht übermannt werdet: Das Kräuterlikörfass ist sehr dezent und das Ergebnis hat wenig mit dem gefürchteten Massenprodukt der Vorbelegung zu tun. Hinzu kommt, dass der zu Grunde liegende Blended Malt einen hohen Anteil von Sherryfässern besitzt, die sich sehr gut mit dem Kräuterlikörfass vertragen – wie der berüchtigte “ORKMEISTER” aus 2025 bereits gezeigt hat.

Mit cremig-milden 50,1% kann der ungetorfte Blended Malt “COOPERMEISTER” auch als Einsteiger in den Messebesuch fungieren. P.S.: Probieren geht über Lamentieren 😛

“LIMONCUNNAH” Limoncello Cask Finish

Der Name bietet auch hier Hinweise auf die verwendete Brennerei und den Fasstyp… Wobei allerdings der Zusatz fehlt, dass es sich um die stark getorfte Variante des Destillats handelt! Gnade euch Mutigen, die ihr diesen Trank probiert, denn hier stößt Dampfwalzentorf auf die Strenge von sonnengereiften, übergroßen, italienischen Zitronen.

“Habt ihr da jetzt Billig-Limoncello ins Fass gekippt???” hört man die Kritiker nörgeln. Nein, im Gegenteil! Der Limoncello für die Fassvorbelegung wurde vom italienischen Feinkostladen Foraci’s in Gelnhausen angefertigt, aus einer frisch importierten Charge Zitronen vom letzten supply run nach Italien. Mittlerweile hat dieser Limoncello nun ganze drei Abfüllungen vorbereitet, sodass das Fass nicht mehr ganz so heftig ballert, wie noch bei der ersten Belegung.

Der Single Malt “LIMONCUNNAH” kommt mit 11 Jahren Reifezeit und bekömmlichen 50,4% in die Flasche, sollte jedoch erst getestet werden, wenn man in Richtung torfige Whiskys aufbrechen will oder schon im Torfmoor der Messe versunken ist.

Serge verkostet: Whiskys von Tasmanien bis in die Niederlande

Wieder einmal steht bei Serge Valentin eine Whisky-Weltreise auf dem Programm – diesmal startet sie bei unseren Antipoden in Tasmanien, führt über über Rumänien, Namibia und die Schweiz wieder zurück nach Australien, um sich dann mit drei Abfüllungen von Master Distiller Patrick van Zuidam unter dem Markennamen Millstone aus den Niederlanden zu beschäftigen.

Recht breit gestreut sind die Wertungen in der Verkostung heute: Die rote Laterne geht nach Australien, der obere Podestplatz an die Niederländer – siehe unsere Tabelle:

AbfüllungPunkte

Collington Mill ‘El Sol’ (46%, OB, Tasmania, ex-sherry barrel, +/-2025)83
Carpathian Single Malt ‘Peated’ (46%, OB, Romania, bourbon, cask #2975, 321 bottles, 2024)80
Ondjaba ‘Classic’ (46%, OB, Namibia, triple-grain, +/-2025)84
Säntis ‘Edition Kamor’ (48%, OB, Switzerland, +/-2025)86
Kinglake 2019/2022 ‘In the Blood’ (61%, OB, Australia, batch #1TB2, 76 bottles)86
Starward 2017/2024 ‘Botrytis Cask’ (48%, OB, Australia)76
Millstone 9 yo 2016/2025 (54.2%, Dràm Mor, Netherlands, PX butt, cask #B0309, 688 bottles)85
Millstone 27 yo 1998/2025 ‘Special #38’ (48.58%, OB, Netherlands, oloroso, 467 bottles)82
Millstone 20 yo 2005/2025 (48.8%, OB, Netherlands, virgin American oak, cask #693, 135 bottles, 2025)89

Dem Spirit Safe der Zuidam Distillery, der Heimat der Millstone-Whiskys, widmen wir heute dementsprechend unser Titelbild.

House of McCallum Live Tasting – 6x2cl Set – 15.04.2026 von und mit Simple Sample

Der unabhängige Abfüller House of MacCallum, geleitet von einem alten Hasen der Whiskyindustrie, Anthony McCallum, steht im Mittelpunkt eines Live-Tastings von Simple Sample Mitte April. Anhand von sechs sehr unterschiedlichen Abfüllungen kann man die Whiskys von Anthony über die Expertise von Simple Sample näher kennenlernen.

Was Sie beim Tasting erwartet und wie Sie zu den Sets kommen, lesen Sie hier

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House of McCallum Live Tasting – 6x2cl Set – 15.04.2026 von und mit Simple Sample

Hallo liebe Whisky Freunde.

Heute haben wir für euch wieder ein spannendes Live Tasting am Start:

House of McCallum Live Tasting

Freut euch auf eine vielseitige Auswahl aus dem Hause McCallum – mit unterschiedlichen Fassfinishes, verschiedenen Whisky-Regionen und einem wunderbar zugänglichen Stil. Von fruchtigem Port über süßen Sauternes bis hin zu rauchigen Vertretern – dieses Set bietet eine richtig schöne Bandbreite.

Im 6x2cl Set geht es um folgende Abfüllungen:

  • Mc Pink – Blended Scotch – Port Cask Finish – 43,5 % Vol.
  • Mc o’Isles – Blended Malt – Rum Cask Finish – 43,5 % Vol.
  • Mc Elegance – Speyside Single Malt – Sauternes Cask Finish – 43,5 % Vol.
  • Mc Warrior – Highland Single Malt – Port Cask Finish – 43,5 % Vol.
  • Mc Peat – Single Malt – 43,5 % Vol.
  • Mc Islay – Single Malt – 43,5 % Vol.

Das Live Tasting findet am 15.04.2026 statt

Start: 20:00 Uhr

Live auf YouTube / Facebook – kann aber natürlich auch jederzeit im Nachhinein angeschaut werden.

Das 6x2cl Set kommt für 29,90 € zu euch nach Hause.

Nicht vergessen – unbedingt den 15.04.2026 um 20:00 Uhr vormerken

Wir freuen uns jetzt schon riesig auf dieses abwechslungsreiche Tasting und einen genussvollen Abend mit euch.

Preislich liegen wir heute beim 6x2cl Set bei = 29,90 €

Zum Set!

Kinglake Distillery baut erstes australisches Dunnage Warehouse unter der Erde

Nach einem Bericht in The Spirits Business hat die australische Kinglake Distillery (unsere Leser kennen sie vor allem aus den internationalen Tastings von Serge Valentin, wo ihre Whiskys meist mit Wertungen zwischen 84 und 87 Punkte bedacht werden) mit dem Bau des ersten australischen unterirdischen Dunnage Warehouses begonnen.

Das ist laut der Destillerie ein Versuch, die rapide Reifung von Whiskys in Australien (und den damit einhergehenden hohen Angels‘ Share) in den Fässern zu bremsen. Durch die rasche Reifung, so die Brennerei, ist der Holzeinfluss in den Whiskys deutlich höher als in Schottland, und die erzielbare Komplexität geringer.

Mit dem in den Boden gegrabenen Warehouse möchte man sich bei der Lagerung mehr den schottischen Gegebenheiten annähern:

 “While Australia’s climate gives us an edge for young, vibrant whiskies, true excellence demands patience and stability. By going underground, we’re recreating the ideal conditions for world-class aged single malts—cool, consistent, and protected – right here in our volcanic-soil bush setting.
“This is our commitment to producing whiskies that can stand alongside the finest 20-and 30-year-old Scotches.”

Sam Lowe, Mitbesitzer der Kingslake Distillery

Auch ein Beweggrund für den Bau, der Ende 2026 fertiggestellt werden soll und dann Platz für 200 Fässer bietet: Die Region, in der die Kinglake Distillery in Victoria operiert, ist sehr anfällig für Buschbrände – und ein unterirdisches Lagerhaus dient damit auch als Schutz vor allfälligen Bränden. Wenn das erste unterirische Lagerhaus zu 75% befüllt ist, will man laut Brennerei mit dem Bau eines zweiten beginnen.

Neues von Indri Single Malt: Indri Diwali Collector’s Edition 2025 und Indri Agneya Geschenkverpackung und zwei Gläsern

Due nordindischen Piccadily Distillery bringt über den Importeur, die Prineus GmbH, zwei Neuheiten nach Deutschland: Den beliebten Indri Agneya gibt es nun auch in einer hochwertigen Geschenkverpackung mit zwei Gläsern, und neu kommt die Indri Diwali Collector’s Edition 2025 zu uns – allerdings in einer durch die Rarheit recht kleinen Auflage.

Mehr über die beiden Whiskys, inklusive der ausführlichen Tasting Notes und dem UVP, finden Sie hier:

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Neues von Indri Single Malt: Indri Diwali Collector’s Edition 2025 und Indri Agneya mit Geschenkverpackung und zwei Gläsern

Zwei spannende Neuigkeiten aus der Piccadilly Distillery sind jetzt in Deutschland erhältlich.

Ab sofort verfügbar ist der Indri Agneya in einer attraktiven Geschenkverpackung inklusive zwei Gläsern.

Indri Agneya mit Geschenkverpackung und zwei Gläsern

Verkostungsnotiz:

Nase: Zarte Anklänge von Schokolade, verwoben mit feiner Vanillesüße, einem Hauch von Würze sowie getrocknetem Apfel und Aprikose. Dazu Noten von Fruchtkonfitüre und Torfstaub mit erdigen Untertönen.

Geschmack: Tropische Früchte wie Mango und reife Banane, reichhaltiges Toffee und eine leichte Würze, gefolgt von einer warmen Umarmung getrockneten Torfrauchs. Melone sorgt für eine erfrischende Nuance, während eine süß-fruchtige Note mit sanfter, runder Rauchigkeit lange nachklingt.

Nachklang: Ein Zusammenspiel aus süßen und salzigen Akzenten, das in einem weichen, rauchigen Abgang mündet. Ausgewogene Schichten von Fruchtsüße und milder Würze hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck mit langem Nachklang.

Empfohlener VK: 46,90 €

Indri Diwali Collector’s Edition 2025

Darüber hinaus ist ab sofort der neue und sehr stark limitierte Indri Diwali Collector’s Edition 2025 verfügbar.

Die Diwali Collector’s Edition 2025 ist eine Hommage an den lebendigen Geist Indiens und fängt die Essenz des Diwali-Festes in einem kunstvoll gestalteten Whisky-Erlebnis ein. Das aufwendige Artwork dieser exklusiven Abfüllung spiegelt Indiens reiche Landschaften und zeitlose Schönheit wider und verbindet Tradition mit moderner Eleganz – ganz im Sinne des Diwali-Festes, das für Licht, Kultur und Freude steht.

In kleinen Chargen hergestellt, wird diese rare Abfüllung in handverlesenen Marsala-Weinfässern aus Boutique-Weingütern in ganz Sizilien veredelt, die für ihre einzigartigen, charaktervollen Weine bekannt sind. Das Ergebnis ist eine harmonische Verbindung aus indischer Seele und italienischer Eleganz.

Destilliert aus indischer sechszeiliger Gerste in traditionellen Kupferbrennblasen reift der Whisky im subtropischen Klima Nordindiens. Dies verleiht ihm ein besonders tiefes und unverwechselbares Aromaprofil.

Das Resultat ist ein sinnliches Genusserlebnis – elegante, weinige Süße, verwoben mit feinen Noten von Muskatnuss, Vanille, dunkler Schokolade und reifen roten Beeren, abgerundet durch ein langanhaltendes Finish, das Lust auf den nächsten Schluck macht.

Verkostungsnotiz:

Nase: Ein volles Bouquet komplexer Süße, Nussigkeit und Würze. Noten von eingekochten Aprikosen, Kirschen, Pflaumen sowie karamellisierter Fülle mit Vanille und Honig, die lange in der Nase nachhallen.

Geschmack: Vollmundig mit reichen Aromen roter Beeren, Vanille, Muskatnuss, Schokolade und Walnüssen, ergänzt durch eine erdige Würze. Ein süß-würziger Geschmack, der lange am Gaumen verweilt.

Nachklang: Langer Nachklang mit fruchtigen Weinaromen und Anklängen von Eichenlactonen.

Empfohlener VK: 199,90 €

Proper No. Twelve bringt Black Reserve

Das stark ausgekohlte Bourbonfässer irischem Whiskey noch einen zusätzlichen Punch geben, wissen wir schon vom Jameson Black Barrel und vom Bushmills Black Bush. Aus der letztgenannten Destillerie stammt auch das Liquid für den Proper No. Twelve – und jetzt als Line Extention ein neuer Proper No. Twelve Back Reserve. Er ist angekündigt für die USA und weitere „ausgesuchte“ internationale Märkte – zu denen man Deutschland wahrscheinlich dazuzählen kann. Er wird mit 40% vol. Alkoholstärke abgefüllt und in den USA um 32,99 Dollar angeboten. Hier die Presseaussendung zu ihm aus den USA:

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FIRED UP FOR ST. PATRICK’S DAY: PROPER NO. TWELVE IRISH WHISKEY ADDS NEW BLACK RESERVE

Heavy charred bourbon barrels give Black Reserve a rich and intense flavor, fitting of the big day celebrations

Courtesy of Proper No. Twelve Irish Whiskey

JERSEY CITY, N.J., Feb. 17, 2026 /PRNewswire/ — Consider this year’s St. Patrick’s Day drinks sorted. Proper No. Twelve® Irish Whiskey, the third largest Irish Whiskey brand in the United States1, is coming in hot – literally and figuratively with Proper No. Twelve Black Reserve™ Irish Whiskey. A blend of single malt and grain whiskey and aged for a minimum of four years in level 3 heavily charred bourbon barrels, Proper No. Twelve Black Reserve combines quality with approachability so both American and Irish Whiskey fans alike can enjoy sipping this one together.

Originating at the world’s oldest licensed whiskey distillery, this triple-distilled whiskey is a blend matured in both first and second-fill American Oak bourbon casks, which add robust depth and complexity to its signature smooth taste.

Heavily charring the American Oak first-fill barrels intensifies the bold bourbon flavors with rich caramel, toasted wood, soft vanilla and sweeter characters. American White Oak has a tighter, harder grain, so the wood is fired to open that grain, which then gives big flavor to the whiskey during aging. The American Oak second-fill barrels offer more of the distinct Proper No. Twelve character and the natural flavors from the American Oak cask, contributing further notes of vanilla, toffee and spice.

„We want Black Reserve to reinforce what Proper No. Twelve has been about from the start: expert craftsmanship, approachability and more than 400 years of whiskey production and blending expertise. The toasted wood and heartier caramel notes from the heavily charred barrels balanced by the gentle vanilla sweetness, is a great testament to that.“

Lander Otegui, Executive Vice President of Marketing and Innovation at Proximo Spirits

Proper No. Twelve Black Reserve is fitting for a neat pour or to be sipped on the rocks, but try it in a Proper Black Honey Old Fashioned – adding a bar spoon of honey to the classic recipe to accentuate the vanilla notes and complement the wood-derived sugars – for something more Proper.

Proper No. Twelve Black Reserve is on shelves and backbars now across the country for an average SRP of $32.99. Whether it’s on St. Patrick’s Day or any other day, do the proper thing and drink responsibly.

Uncle Nearest wird zum Kriminalfall? Insolvenzverwalter erhebt schwerste Vorwürfe – Investoren wollen klagen

Die Geschichte rund um Uncle Nearest wird immer dunkler und unglaublicher: Businesstimes berichtet in einem Artikel, dass der Insolvenzverwalter Phillip Young nach seinen Versuchen, sich einen Überblick über die Gesamtsituation der Nearest Green Distillery zu verschaffen, schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen und seine Besitzer erhebt:

So sollen alle Geschäftsunterlagen vor dem Jahr 2024 vernichtet worden sein, der Schuldenberg soll über die bereits bekannten 108 Millionen Dollar bei Hauptkreditgeber um weitere 50 Millionen Dollar höher sein, und die Destillerie hatte Schwierigkeiten, die Arbeitskräfte zu bezahlen. Zudem habe man seitens Uncle Nearest seit 2018 (!) keine Steuererklärungen mehr abgegeben.

Um den Betrieb der Brennerei fortführen zu können, sei eine Refinanzierung oder ein Verkauf nötig – trotz des Fassbestandes der Brennerei sei beides nicht zustande gekommen. Nun drohe in absehbarer Zeit die Schließung.

Fawn Weaver, die Gründerin und CEO der Firma, hatte den Wert des Unternehmens 2023 mit 1,1 Milliarden Dollar angegeben – der Masseverwalter gibt nun an, dass er keinerlei belastbare Daten habe, dass das Unternehmen jemals diese Summe wert gewesen wäre. Im Gegenteil: Man habe den Auftstieg durch völlig unverantwortliche Schuldenaufnahme herbeigeführt, am Ende Monat für Monate eine Million Dollar verloren. Seinen Zahlen nach habe das Unternehmen einen Wert von 100 Millionen Dollar, ein Zehntel von dem, was Weaver angegeben habe, und deutlich weniger als der Schuldenstand. Zudem gäbe es einige verdächtige Finanztransaktionen zwischen Uncle Nearest und leitenden Angestellten des Unternehmens aus dem Jahr 2024 und 2025.

Eine Gruppe von 20 Investoren bereitet nun eine Klage gegen das Unternehmen und die Investment Bank First Dominion Capital vor, habe sie aber noch nicht eingereicht, um den Insolvenzprozess nicht zu erschweren. Ob diese Zurückhaltung noch länger andauern wird, ist fraglich.

Fawn Weaver antwortete auf den Report des Masseverwalters, dass alle Schwierigkeiten auf Fehlverhalten des ehemaligen Finanzdirektors zurückzuführen seien und durch den Masseverwalter noch verschlimmert wurden. Sie gibt den aktuellen Wert des Unternehmens immer noch mit 500 Millionen Dollar an.

Eine Übersicht über alle Artikel zu Uncle Nearest können Sie hier finden. Und wir bleiben natürlich für Sie am Ball…