Serge verkostet: Royal Brackla x3

Drei Abfüllungen aus der Destillerie Royal Brackla, zwei davon von Unabhängigen abgefüllt, findet man heute in der Verkostung von Serge Valentin. Alle drei werden von Serge mit guter Bewertung ausgestattet, und sie liegen alle in der Range von 82-84 Punkten. Aber es gibt auch kleine Kritikpunkte, zumindest bei zweien davon. Die können Sie lesen, wenn Sie dem Link zur Verkostung folgen.

Hier wie immer unsere Übersichtstabelle:

AbfüllungPunkte

Royal Brackla 10 yo 2014/2024 (46%, James Eadie, first fill barrel and refill butt, casks #1598-303564, 1155 bottles)82
Royal Brackla 10 yo 2014/2025 (48.2%, Signatory Vintage, Small Batch Edition #17, first fill sherry PX hogshead finish)84
Royal Brackla 22 yo ‘Exceptional Cask – Tokaji’ (53%, OB, casks #50,000-50,004, 1380 bottles)84
„Royal Brackla Distillery – geograph.org.uk – 1720026“ by nairnbairn. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

Rory McCann (Game of Thrones) investiert in Slanji Whisky

Der Schauspieler Rory McCann, Fans von Game of Thrones als „Sandor, der Hund“ bekannt, hat sich an einem neuen Blended Malt Scotch Whisky beteiligt und wird ihm als Gallionsfigur zur Verfügung stehen. Der Slanji Blended Malt Scotch Whisky wurde von Brian and Craig Halley gemeinsam mit dem Investor und Whiskykonsulent Stuart Montgomerie gegründet.

Den Markennamen hat sich das Trio bereits vor zehn Jahren gesichert – er ist angelehnt an den schottischen Toast „slàinte“, was so viel wie Gesundheit bedeutet.

Die Erstausgabe besteht zu 70% aus sherrygereiftem Speyside Single Malt und 30% Highland Single Malt aus Bourbonfässern. Abgefüllt ist er mit 46% vol. Alkoholstärke, ungefärbt und ohne Kühlfiltration.

Rory McCann über sein Investment in den Whisky:

I’ve always loved whisky, but SLANJ hits different. It’s smooth, no smoke, no fuss – just a bold, easy-going dram anyone can enjoy. I’m proud to back a whisky that’s pure Scottish spirit, without the rules. It’s the ultimate Scottish toast to the world.

Auch Charles MacLean, der Whiskyautor und -experte, hat freundliche Worte für ihn über:

Slanj Whisky has been years in the making and it has been especially rewarding to follow its journey and see what the team has achieve. We are all very proud of this moreish blend.

Ob es der Slanji Blended Malt Scotch Whisky auch nach Deutschland schafft, bleibt abzuwarten.

Neu von The Caskhound: Ein 15 Jahre alter Miltonduff Single Malt Whisky

Mit einem 15 Jahre alten Miltonduff aus der Speyside läutet Tilo Schnabel aka The Caskhound das Whisky-Wochenende ein. Seine Reifung erfolgte im First Fill Bourbon Barrel, er ist in Fassstärke mit 53,2% vol. abgefüllt und – weil es eine Einzelfassabfüllung ist – auf 267 Flaschen limitiert.

Wo Sie die neue Abfüllung (sie kostet 57,90 Euro) erhalten und was darüber zu sagen ist, erfahren Sie hier:

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„Cask in Bloom“: Ein 15-jähriger MILTONDUFF verzaubert mit Frucht, Würze & Speyside-Charme!

Da sprudeln die Aromen nur so aus dem Glas: Die neueste Single Cask-Abfüllung aus dem Hause THE CASKHOUND ist ein 15-jähriger MILTONDUFF, wie man ihn sich wünscht – fruchtintensiv, cremig, würzig und förmlich ‚bursting with flavours‘! Über anderthalb Jahrzehnte Reifezeit im First Fill Bourbon Barrel haben diesem Single Malt Tiefe und Charakter verliehen.

Auch mit seiner neuesten Abfüllung bleibt THE CASKHOUND-Mastermind Tilo Schnabel seiner Linie treu: charaktervolle Trinkwhiskys ohne Filter, ohne Mätzchen – aber mit Haltung. „Unser MILTONDUFF verkörpert genau diese Art von Whisky: voll auf den Punkt, voller Leben, voller Geschmack“, so Schnabel. Das von ihm persönlich selektierte Fass wurde wie üblich naturbelassen und mit einer Fassstärke von kraftvollen, aber zugänglichen 53,2 % abgefüllt. Die insgesamt 267 Flaschen sind ab Donnerstag, dem 17. Juli 2025 im Shop und bei ausgewählten Handelspartnern erhältlich. Wer intensiven Genuss sucht, sollte schnell zugreifen – dieser Dram bleibt nicht lange im Lager!

Speyside Klassiker in voller Aromenblüte

MILTONDUFF zählt zu den stillen Favoriten der Speyside – zugänglich und ausgewogen, aber keineswegs banal. Ihr Destillat bringt Frucht, florale Frische und eine sanfte Würze mit, die in der Reifung im Bourbon Fass wunderbar aufblühen. Das Ergebnis: ein Whisky wie eine kleine Aromenreise – von saftigen Früchten über cremige Süße bis hin zu feinen Gewürz- und Holznoten. Vielschichtig, lebendig und harmonisch vom ersten Eindruck bis zum letzten Schluck. Tilo Schnabel freut sich besonders, mit diesem MILTONDUFF wieder einmal beweisen zu können, wie spannend eine reine Bourbon Cask-Reifung sein kann. Es muss eben nicht immer Sherry, Port oder ein exotisches Finish sein – ein klassisches Bourbon Cask vermag ein Füllhorn an Aromen bereitzuhalten, wenn man ihm die nötige Zeit lässt. Und genau das ist hier passiert.

THE CASKHOUND: MILTONDUFF

Speyside Single Malt Scotch Whisky  

15 Jahre alt (06.04.2010 – 13.05.2025) • 53,2 % ABV Natural Cask Strength

Fully Matured in a First Fill Ex-Bourbon Barrel  

Auflage 267 Flaschen (0,5 l) • UVP: 57,90 Euro  

Nase: Schon beim ersten Schnuppern wird klar: Hier geht was! Süße Vanille und Honig geben direkt Vollgas, gefolgt von saftigem Weinbergpfirsich und roten Äpfeln. Und dann? Ein bunter Mix aus Wiese, Blüten und einer frechen Prise Himbeerbrause! Dazu buttriges Shortbread, ein Hauch kandierte Ananas, ein bisschen Kokosöl und zum Schluss ein Spritzer Bergamotte für den Frische-Punch.

Mund: Cremig, weich, fast schon dekadent im Antritt – das First Fill Bourbon Barrel hat ganze Arbeit geleistet! Kräuterhonig trifft auf Karamellsauce, üppige Aprikosenmarmelade auf Butterscotch. Und dann kommen die Gewürze ums Eck: Vanille, ein bisschen Ingwer, ein Hauch Curry – aber ganz smooth eingebunden. Dazu Milchschokolade mit Nuss und ein winziger Stich Kardamom, der dem Ganzen das gewisse Extra gibt.

Abgang: Mittellang, angenehm wärmend – und alles andere als langweilig: geröstetes Brot, getrocknete Aprikose, etwas Kakaopulver und dann ein eleganter Abgang mit Zedernholz und trockener Eichenwürze. Sauber!

Fazit: Frucht, Würze & Fasskraft – purer Speyside-Charme!

Weitere spannende Abfüllungen von THE CASKHOUND stehen übrigens schon in den Startlöchern. Mehr dazu erfahren Sie bald – dranbleiben lohnt sich!

Haben wir Sie hinreichend neugierig gemacht? Besuchen Sie doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste finden Sie im Shop unter www.thecaskhound.de oder melden sich dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.

Killarney Brewing & Distilling Company stellt Betrieb ihrer beiden Produktionsstätten ein

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Die irische Whiskeyindustrie macht gerade sehr harte Zeiten durch: Nach dem Produktionsstopp der Roe & Co Distillery von Diageo in Dublin (wir berichteten), hat nun die Killarney Brewing and Distilling Company (KBD) bekanntgegeben, dass sie ihre beiden Produktionsorte im County Kerry in den nächsten Tagen zusperren wird und damit die Produktion von Bier und Whiskey einstellen wird (ihr erster eigener Whiskey wäre für 2028 geplant gewesen, momentan verkauft man einen Blend aus gesourcten Grain, Pot Still undnd Single Malt Whiskey).

Ob das Unternehmen in Konkurs gehen wird und ein Konkursverwalter bestimmt wird, wird sich morgen bei einem Gerichtstermin herausstellen, berichtet der Irish Independent.

Seit April nimmt sich James Anderson, ein Partner bei Deloitte Irland, der Agenden des Unternehmens als Prüfer an, nachdem ein Merger mit einem US-Investor nicht realsiert werden konnte. Die Übernahme durch den Prüfer galt als Hoffnungsschimmer, denn diese gab ihm 100 Tage Zeit, ein Rettungspaket zu erstellen. Die Bemühungen waren aber bislang nicht erfolgreich.

Die Killarney Brewing and Distilling Company begann im Jahr 2015 in Killarney mit einem Zapfraum und eröffnete 2022 eine weitere Brauerei und ein Besucherzentrum in Fossa. Die Pandemie durchkreuzte die Pläne, 100.000 Besucher anzulocken, und 2024 versuchte man, 7 Millionen Euro frisches Kapital aufzustellen, konnte aber nur knapp die Hälfte einsammeln.

Die Unsicherheit, was die Zölle anbelangt (es steht ja die Drohung von bis zu 30% durch die Trump-Administration im Raum) hat laut dem Bericht des Irish Independent mittlerweile bis zu 90% der irischen Whiskeyproduzenten dazu veranlasst, die Destillation vorläufig einzustellen.

TTB-Neuheiten: Glengoyne Mizunara Oak und Lagavulin 11yo Sweet Peat

Zwei interessante Neuigkeiten sind uns bei der Durchsicht der us-amerikanischen TTB-Datenbank, in der Neuerscheinungen, die (auch) in den USA veröffentlicht werden, eingetragen werden müssen.

Beginnen wir mit dem Glengoyne Mizunara Oak. Er ist 16 Jahre alt, mit 53,4% vol. Alkoholstärke und reifte 10 Jahre lang in den bei Glengoyne üblichen Fässern, bevor er für sechs Jahre in Virgin Mizunara Casks eine Zweitreifung erfuhr. Der Glengoyne Mizunara Oak soll Noten von Vanille, Kokos und „knuspriger Eiche“ bieten – und so sieht er aus:

Ebenfalls neu ist der Lagavulin 11yo Sweet Peat. Mit dem Alter und dem Beinamen würde man auf eine neue Offerman-Edition tippen: Allein, auf den Labeln fehlt jede Erwähnung des amerikanischen Komikers, der ja die Gallionsfigur für Lagavulin war (und auch beim Start der Kampagne Anfang 2025 – unser Bericht hier – war). So ist es wohl eine neue Abfüllung unter dem Beyond the Smoke-Markendach.

Was ist über den Lagavulin 11yo Sweet Peat zu sagen? Es ist ein Bottling mit 43% vol. Alkoholstärke, ausschließlich in First Fill American ex-Bourbonfässern gereift. Und: Sweet Peat ist ein eingetragenes Markenzeichen. Hier die Label:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Artisanal Spirits Company (SMWS) bleibt trotz leichter Verluste „robust auf Kurs“

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Die Artisanal Spirits Company (ihr gehört unter anderem die Scotch Malt Whisky Society), hat im ersten Halbjahr einen nach eigenen Worten „respektablen und widerstandsfähigen“ Geschäftsgang vorzuweisen. Trotz anhaltender Unsicherheiten auf dem globalen Markt und dem Einfluss von Zöllen und Zolldrohungen sieht sich das Unternehmen aus Edinburgh gut aufgestellt. Das bereinigte Ergebnis sei im Großen und Ganzen im Rahmen des Vorjahresverlusts von 1 Million Pfund, was durch einen leichten Umsatzrückgang begründet sei, der aus Abfederungsmaßnahmen der Belastung durch Zölle geschuldet sei.

Die Bindungsrate der Mitglieder der Scotch Malt Whisky Society (SMWS) liegt bei rund 70 Prozent, auch wenn es im Vergleich zu Ende Dezember einen geringfügigen Rückgang der Gesamtmitgliederzahl gab. Mit Fassverkäufen hat man im letzten Halbjahr laut Angaben des Unternehmens, zusätzlichen Umsatz von rund einer Million Pfund gemacht – eine Zahl, die man durch das kürzlich verlautbarte „Artisan Cask“-Programms für Private noch weiter steigern will (wir berichteten hier darüber).

ALs besonders schwierig erwies sich der Geschäftsgang in den USA, hier will hat man aber mit Januar 2025 eine stärkere Kontrolle übernommen und will so einen besseren Zugang zum Markt finden.

Andrew Dane, Chief Executive des Unternehmens, fasst die Situation so zusammen:

“The group has once again produced a respectable and resilient performance and we continue to make good progress, despite the persistence of volatile global trading conditions. ASC continues to benefit from an excellent and valuable asset base. The actions we have, and continue to take, to further diversify our revenue streams are proving effective as we navigate external macro factors – many of which are largely outside our control – to the best of our ability.

“We remain confident in the future opportunity for ASC and continue to build the business for the medium to longer term with entry into exciting new markets such as Vietnam, as well as progressing our plans for a future launch in India.”

Die Warehouse Favourites gehen weiter: Fassmeister präsentiert zwei neue Abfüllungen

Bei Fassmeister geht es immer um ungewöhnliche Reifungen, so auch bei den zwei neuen Warehouse Favorites, die soeben erschienen sind. 12 und 13 Jahre alt sind die beiden Single Malts mit nicht spezifizierter Herkunft, und sie erhielten Nachreifungen im Fass aus Kastanienholz, wobei eines der beiden Fässer mit Amontillado Sherry vorbelegt war.

Alles über die beiden Abfüllungen in Kleinstauflage und die Bezugsquelle finden Sie untenstehend:

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Die Warehouse Favourites gehen weiter: Fassmeister präsentiert zwei neue Abfüllungen

Nicht wenige Schätze liegen im Fasslager der Fassmeister z. T. schon seit vielen Jahren versteckt. Hinter den Kulissen experimentiert das Team um Fassmeister Marcel Uhrig mit kreativen Finishes und hat sich – nicht nur zu dessen Freude – eine weiter wachsende Fangemeinde aufgebaut, deren erster Anlaufpunkt auf Messen der Fassmeister-Stand ist.

Und auch wenn es nun Sommer ist und die Jahreszeit gemeinhin nicht unbedingt als Whisky-Hochzeit gilt, ist es – auch für die Fassmeister etwas überraschend – doch Zeit für zwei neue Fassmeister-Abfüllungen, die in der Serie der Warehouse Favourites erscheinen und beide eine Kastanienfassreifung gemeinsam haben:

„Der Plan war eigentlich, dass wir beide Whiskys noch ein wenig reifen lassen. Bei den letzten Proben haben wir aber gemerkt, dass beide innerhalb weniger Wochen einen solch beeindruckenden Reifegrad erreicht haben, der uns einfach nur begeistert hat. Insofern haben wir beschlossen, dass wir weder warten können noch wollen und die Whiskys nun veröffentlicht werden“,

so Marcel Uhrig, der Fassmeister höchstpersönlich.

Bei der fünften Abfüllung der Warehouse Favourites handelt es sich um einen 13 Jahre Single Malt, der nach mehr als 12 Jahren Reifung in einem First Fill Bourbon Cask ein Finish in einem Amontillado Kastanienfass erhielt. Mit 57% Vol. fassstark abgefüllt entfalten sich Noten von cremiger Vanille, Beerenfrüchten, etwas Nuss und leichter Würze. 29 Flaschen à 0,7l ergab das kleine Fass.

12 Jahre alt ist dagegen „Warehouse Favourites 6“. Der Single Malt erhielt nach einer Reifung im Ex Bourbon Cask ein einjähriges Finish in einem Kastanienfass. Auch diese Abfüllung kommt selbstverständlich fassstark in die Flasche – 57,1% sorgen für intensiv-komplexe florale Noten, die von süßen Trockenfrüchten und Milchschokolade ergänzt werden. Die sechste Abfüllung ist auf nur 20 Flaschen limitiert.

Beide Abfüllungen sind ab sofort unter https://www.fassmeister.com/c/fassmeister-abfuellungen sowie im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

Old Forester legt den Old Forester 1910 Extra Extra Old in den USA neu auf

Wer schon einmal in Louisville in Kentucky war, hat sich dort vielleicht auch schon in den Showroom von Old Forester begeben, der sich auf der West Main Street befindet. Dort findet man die Abfüllungen der Whiskey Row-Serie, und jene der 117-er Serie, darunter auch den wiederaufgelegten Old Forester Extra Old (wir berichteten hier) – eine 18 Monate zusätzlich gereifte Version des Old Forester 1910, der im Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Insgesamt 24 Monate mehr Lagerung bietet der Old Forester 1910 Extra Extra Old, der soeben in einer Neuauflage erscheint. Leider wie üblich nur in den USA, sodass interessierte Whiskyfreunde private Kanäle zur Beschaffung nutzen müssen.

Mehr über den Old Forester 1910 Extra Extra Old lesen Sie hier:

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A fan favorite returns: Old Forester 1910 Extra Extra Old

LOUISVILLE, Ky., July 16, 2025 /PRNewswire/ — Today, Old Forester announces the annual release of a fan favorite: 1910 Extra Extra Old, part of 117 Series.

The double-barreled bourbon is aged for an extra 24-months in a heavily charred secondary oak barrel.

Old Forester 1910 Extra Extra Old

1910 Extra Extra Old debuted in Spring 2021 as a result of an experiment of aging 1910 Old Fine Whisky for an extended finishing period which impacted the expression’s tasting profile.

„This bourbon exemplifies our innovative spirit at Old Forester by taking something great and making it even better. The additional maturation leveraged to produce this release unlocks incredibly robust and distinctive flavor,“

Assistant Master Distiller Caleb Trigo said.

Old Forester 1910 commemorates the October 22, 1910 distillery fire at 117 Main Street. A batch of mature whisky, ready to be bottled, was then re-barreled in new barrels so it could be removed due to the fire damage. For Extra Extra Old, the extra time in its secondary barrel extracts a more heavily charred influence. 

Old Forester Extra Extra Old, $64.99, is bottled at 93 proof and will be available in limited quantities at the Old Forester Distillery starting July 16 as well as select Kentucky retailers. It is also available in the online store at shop.oldforester.com for shipping to states where it is legal (D.C., KY, NE, NH, ND only).

For more information, please visit OldForester.com.

Tasting notes:

Aroma — Rich notes of sticky toffee pudding with toasted hazelnut, complimented by a buttery silky texture

Taste — sweet almond and toasted oak create a comforting and warm palate with balanced baking spice and a velvety mouthfeel

Finish — milk chocolate, sweet oak and warm cinnamon spice

About Old Forester Bourbon:

Old Forester is Brown-Forman’s founding brand, founded in 1870 by George Garvin Brown. Brown believed Old Forester was so pure and consistent that he sealed it, signed it, and pledged, „There is nothing better in the market.“

Die Glasgow Distillery bringt neuen Glasgow 1770 Ruby Port Cask Finish Single Malt Scotch Whisky in der Core Range

Der neue Glasgow 1770 Ruby Port Cask Finish Single Malt Scotch Whisky ist eine sechs Jahre gereifte Abfüllung, die sich als permanentes Bottling in die Core Range der Glasgow Distillery gesellt. Wie heute angekündigt, wird sie auch in Deutschland erscheinen, das genaue Releasedatum hier ist noch nicht bekannt, wird aber von uns natürlich noch in einer gesonderten Meldung bekanntgegeben, wenn wir dazu Infos vom deutschen Importeur Kirsch Import erhalten. In UK wird er um 57 Pfund ab 23. Juli erhältlich sein.

Was es über den mit 55% vol. Alkoholstärke abgefüllten Glasgow 1770 Ruby Port Cask Finish Single Malt Scotch Whisky sonst noch zu sagen gibt, hat die Glasgow Distillery hier für Sie zusammengestellt:

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THE GLASGOW DISTILLERY LAUNCHES NEW CORE RANGE CASK-FINISHED SINGLE MALT

The Glasgow Distillery, known for its experimental small batch cask-finished single malt whiskies, has announced the launch of a new cask-finished bottling which is to become a permanent fixture of its core range – Glasgow 1770 Ruby Port Cask Finish Single Malt Scotch Whisky.

Featuring the distillery’s signature unpeated double distilled spirit at its core, with an initial maturation of three years and 10 months in first fill ex-bourbon casks and a secondary maturation of two years and 10 months in ruby port hogsheads, the six-year-old expression boasts fruity notes of summer berries, dark cherries and rich vanilla.

A bridge between the distillery’s award-winning Signature Range trio of peated, unpeated and triple distilled core range expressions and its ongoing Small Batch Series, Glasgow 1770 Ruby Port Cask Finish was created in response to the popularity of a previously sold-out limited edition single finishing cask featuring the distillery’s unpeated style finished in ruby port casks.

This inaugural six-year-old expression marks the first of a series of progressively aged, batched releases which will progressively grow in age as the distillery’s stocks mature.

“Sometimes we find a combination that works perfectly with one of our three core spirit styles and the great response we’ve seen from a previous limited-edition ruby port cask-finished bottling has been the driver behind making it a permanent addition to our range.
“The smooth and fruity base of our double distilled style is accentuated with maturation in ex- bourbon and ruby port casks, adding layers of dark fruits, summer berries and rich vanilla. The idea behind progressively increasing the age of this batched expression is so that our followers can join us on the journey as the expression continues to complexify and take on further nuances as it matures for future bottlings.”

Mike Hayward, founder of The Glasgow Distillery

This expansion of its core range is the latest highlight in a milestone year for The Glasgow Distillery, who marked a decade of whisky production in March and the release of its first 10- Year-Old whisky in April, a commemorative bottling that sold out in under 20 minutes. The distillery is also set to welcome public visitors for the first time from Wednesday 23rd July with the launch of its first-ever whisky tour and tasting experience.

Glasgow 1770 Ruby Port Cask Finish Single Malt Scotch Whisky has been bottled at 55% ABV and is available at an RRP of £57 from the distillery website: www.glasgowdistillery.com and at whisky retailers across the UK from Wednesday 23rd July.

This expression will also be launching later this year in Germany, Finland, The Netherlands, Czech Republic, Belgium, Denmark and Switzerland, with more market availability to be announced.

Tasting notes:

Nose: fresh strawberries and vibrant vanilla lead way to notes of raspberries dipped in milk chocolate with slight hints of fresh eucalyptus and pine.

Palate: bursting with summer fruits and rich dark cherries. Rich fresh cream and marzipan lead to notes of sweet almonds and strawberries.

Finish: long and satisfying with notes of sweet fruity pink peppercorn spice and oak tannins.

Am 8. August: „Dram Way vs. the Independents“ – Online-Blindtasting für Whisky-Entdecker und Kenner

Whiskygenuss hat auch sehr viel mit Entdeckerlust zu tun – immer wieder einmal etwas Neues finden, in das sich der Geschmack verlieben kann. Die Entdeckerlust ist auch das Thema eines Online-Blindtastings des unabhängigen Abfüllers Dram Way (dahinter steckt der Youtuber Malte Schweia), das am 8. August ab 20 Uhr über Zoom stattfindet. Sechs Proben werden blind verkostet, drei von Dram Way, drei von anderen unabhängigen Bottlern. Herauszufinden, welche Samples wohin zuzuordnen sind, ist Teil des Vergnügens.

Untenstehend beschreibt Dram Way das Tasting und bietet Ihnen die Möglichkeit, die Samples zu bestellen:

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„Dram Way vs. the Independents“

Das spannende Blindtasting für Whisky-Entdecker und Kenner

Sechs außergewöhnliche Whiskys. Drei stammen aus meiner Dram Way Schmiede – die anderen drei sind handverlesene Schätze unabhängiger Abfüller. Doch wer ist wer? Genau das gilt es bei diesem Blind-Duell herauszufinden!

Was dich erwartet:

  • 6 x 2cl Proben – perfekt portioniert für genussvolles Verkosten zu Hause
  • 3 x rauchig, 3 x nicht rauchig!
  • Blinde Verkostung: Keine Etiketten, keine vorgefertigten Meinungen – nur dein Gaumen entscheidet!
  • Gemeinsames Erlebnis: Ich führe dich am 08. August 2025 ab 20 Uhr live über Zoom durch das Tasting.
  • Insider-Einblicke: Erfahre spannende Details zu Dram Way und den unabhängigen Abfüllern während der Verkostung!

Warum du dabei sein solltest:

Dieses Tasting ist eine Einladung, deinen eigenen Geschmack mutig zu entdecken – ohne Voreingenommenheit, mit viel Spaß und Fachwissen direkt vom Dram Way Gründer.
Und ganz ehrlich: Ich scheue keinen Vergleich. Denn ich glaube an meine Whiskys und an die Kraft der unabhängigen Abfüller, die mit ihren besonderen Fässern immer wieder überraschen.“

Das Tasting kostet 45 Euro und ist über die Webseite von Dram Way buchbar

Serge verkostet: Drei Originalabfüllungen aus Fettercairn

Drei erst vor kurzem erschienene Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Fettercairn stehen heute bei Serge auf dem Programm seiner Verkostung. Zwei davon sind im Travel Retail erhältlich, einer ist die Neuauflage des Fettercairn 28yo, der bei Serge schon bei seiner Erstveröffentlichung vor ca. 8 Jahren nicht besonders gut ankam. Ist es diesmal besser? Die Antwort ist ein klares „nein“, denn mit nur 70 Punkten fällt er eher durch. Die beiden Abfüllungen für den Global Travel Retail hingegen werden sehr gut bewertet.

Hier der Überblick der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Fettercairn 14 yo (47%, OB, ex-bourbon, travel retail, 2024)86
Fettercairn 17 yo (47%, OB, travel retail, 2024)86
Fettercairn 28 yo (42%, OB, first fill bourbon, +/-2024?)70

Der neue Crazy Coos Reloaded präsentiert Teaninich von seiner besten Seite

Das nächste verrückte Highland-Rind scharrt mit den Hufen: The Caskhound präsentiert die neueste Ausgabe der Crazy Coos Reloaded mit dem 14 Jahre alten Teaninich aus den schottischen Highlands, 12 Jahre im Bourbonfass gereift und danach 2 Jahreim PX-Hogshead gefinisht.

Dass sich das recht deutlich auf den Geschmack auswirkt, das können Sie hier in der Beschreibung der jetzt erhältlichen Abfüllung nachlesen:

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„Wild im Herzen, elegant im Glas“: der neue CRAZY COOS RELOADED präsentiert TEANINICH von seiner besten Seite!

Kompromissloser Charakter mit Stil: ein kraftvoller TEANINICH ist Tilo Schnabels nächster Streich aus der beliebten CRAZY COOS RELOADED-Reihe. Gereift im Ex-Bourbon Cask und mit einem zwei Jahre langen Finish im Second Fill PX Sherry Hogshead versehen, bringt dieser 14-jährige Highland Malt aus dem Hause THE CASKHOUND lässig beides zusammen: Struktur und Seele, Würze und Wärme. Beileibe kein überladenes Sherry-Monster, sondern ein aus-balancierter Dram mit Tiefgang, fruchtig-würziger Raffinesse und charmantem Understatement.

Die Destillerie TEANINICH liegt in den nördlichen Highlands nahe des Cromarty Firth und wird geschätzt für ihre klaren, strukturiert-aromatischen Whiskys mit spannender Würze. Unsere Abfüllung verbrachte die ersten 12 Jahre im Ex-Bourbon Cask, bevor ihr anschließend eine 2-jährige Nachreifung im edlen Pedro Ximénez Sherry Hogshead vergönnt wurde. Dank des zweitbefüllten Fasses zeigt der andalusische Süßwein eine dezente Präsenz – und fügt sich geschmeidig in das Gesamtbild ein, ohne den Whisky zu überlagern. Die 52,5 % Vol. Alkohol sind dabei exzellent eingebunden und bieten der Aromenvielfalt des Malts die perfekte Bühne. Floral und feinwürzig in der Nase, beginnt er zunächst weich und cremig am Gaumen, bevor er Tiefe und Struktur entfaltet. Süße und Würze spielen elegant zusammen – von Honigwein und Toffee über Bitterorange & Feigen bis hin zu Zimt, Nelke und einem Hauch Salz. Der Abgang ist trocken, nussig und angenehm holzbetont – wie ein warmer Sommerabend im alten Highland-Cottage. Ein Dram für Genießer, die eher leisere Töne lieben – aber nicht auf Tiefe verzichten wollen.

Diese sechste Edition der CRAZY COOS RELOADED-Reihe überzeugt natürlich auch optisch mit eigenwilligem Charme: Diesmal steht die stilvolle „TARTAN COO“ im Rampenlicht und gibt mit Lässigkeit und Eleganz die Marschrichtung vor. Wie immer gibt die Illustration von Lana Mathieson dem Whisky ein passendes Gesicht – mit Charakter, Witz und einem feinen Gespür für schottische Eigenarten.

Crazy Coos Reloaded #6: TEANINICH

Highland Single Malt Scotch Whisky

14 Jahre alt (2011/2025) • 52,5 % ABV Natural Cask Strength

Ex-Bourbon Cask Matured + Finished for 2 Years in a Second Fill PX Sherry Hogshead

Auflage 293 Flaschen (0,7 l) à 79,90 Euro (UVP)

Nose: Der Duft von Orangenblüten liegt in der Luft, begleitet von einem Strauß Trocken-blumen. In der Ferne mischen sich die warmen Noten eines alten Tabakladens mit der Süße von Melasse und Honigwein. Ein Plätzchen mit Blick auf weite Felder, während irgendwo Shortbread mit kandiertem Ingwer und weißer Schokolade gereicht wird. Dazu weht eine Brise mit einem Hauch grünen Pfeffers, Nougat und einem Tropfen Wallnussöl vorbei.

Palate: Weich wie ein Sonnenstrahl auf der Haut – der erste Eindruck ist süß und reichhaltig. Toffee, Bitterorangen-Marmelade und getrocknete Feigen entfalten sich langsam, begleitet von Mandelbiskuit und einem cremigen Touch Cheesecake. Dann wird’s würziger: Zimt, Nelke und Kardamom tanzen auf der Zunge, bevor Vanillecreme mit eingelegten Kirschen ein genießerisches Finale einläutet. Ein Prise Salz auf den Lippen erinnert an Küsten und Moore der Highlands …

Finish: Mittellang, würzig und trocken. Karamellisierte Walnüsse und der Duft von frisch geschnittenem Heu mischen sich mit Zitronat, Orangeat und einem Hauch Muskat. Am Ende bleibt der Eindruck eines alten Eichenregals in einem verlassenen Cottage –warm, holzig, nostalgisch.

FAZIT: Ein ausgewogener Highland Malt mit Stil und Substanz!

Unser TEANINICH macht keine halben Sachen – er kommt genauso ins Glas, wie wir es bei THE CASKHOUND mögen: in natürlicher Fassstärke, nicht kühlfiltriert und ohne Farbzusätze. Ab Donnerstag, 17. Juli 2025 ist der Highland Malt in unserem Shop und bei ausgewählten Fachhandelspartnern erhältlich.

Und keine Sorge: Die nächsten CRAZY COOS RELOADED-Abfüllungen scharren schon mit den Hufen. Mehr dazu bald an dieser Stelle …

Haben wir Sie hinreichend neugierig gemacht? Besuchen Sie unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste finden Sie im Shop unter www.thecaskhound.de oder melden sich dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.

Diageo CEO Debra Crew tritt mit sofortiger Wirkung zurück

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Wie The Spirits Business und andere Quellen übereinstimmend berichten, ist die erst vor 2 Jahren als CEO ernannte Debra Crew von ihrer Position bei Diageo zurückgetreten (sie folgte Ivo Menezes nach, der im Juni 2023 verstarb). Auch ihren Platz im Board des Multis hat Crew geräumt. Der Konzern hat mit Nik Jhangiani, dem bisherigen Chief Financial Officer, einen temporären CEO ernannt und befindet sich nun auf der Suche nach einem neuen Chief Executive Officer.

Debra Crew

Laut Diageo war der Rückzug im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt.

Der Chairman von Diageo zum Rückzug:

 “On behalf of Diageo and the board, I would like to thank Debra for her contributions to Diageo, including steering the company through the challenging aftermath of the global pandemic and the ensuing geopolitical and macroeconomic volatility.

“On behalf of all Diageo colleagues, I wish her every success in the future. The Board’s focus is on securing the best candidate to lead Diageo and take the company forward. We strongly believe Diageo is well placed to deliver long-term, sustainable value creation.”

Die Aktie von Diageo hat auf den Rückzug von Crew mit einem kurzfristigen Plus von 3% reagiert, berichtet Reuters. Während ihrer Zeit als CEO hatten die Diageo-Aktien insgesamt 44% an Wert verloren.

Brothers Wright Distilling kauft Dueling Barrels Brewery & Distillery

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Vielleicht haben Sie noch nichts von der Dueling Barrels Brewery & Distillery in Pikeville in Kentucky gehört, eher schon von der Pearse Lyons Distillery in einer umgebauten Kirche in Dublin. Diese beiden Brennereien, und die Lexington Brewing & Distilling Co. waren alle drei Unternehmen des bereits verstorbenen Dr Pearse Lyons und seiner Frau.

Erstgenannte Dueling Barrels Brewery & Distillery ist nun vom Unternehmen an Brothers Wright Distilling verkauft worden, die dort ihre neue Heimat finden werden. Zum Deal, der für eine nicht genannte Summe abgeschlossen wurde, gehört auch das Pearse’s Place Restaurant, das Besucherzentrum und ein Tasting Room. Insgesamt ist das Brennereigelände ca. 2.800qm groß.

 “This acquisition represents more than just an expansion of our operations ­– it’s a deepening of our investment in Pikeville, Pike County, and the future of eastern Kentucky.
“We’re proud to be part of the downtown Pikeville scene and are committed to growing not just our business, but the entire region’s economy through job creation, tourism, and celebrating the culture that makes this place home.”

Shannon Wright, Mitbegründer Brothers Wright Distilling Co

Der Sohn von Dr Pearse und Deidre Lyons, Mark Lyons, der nun die Geschäfte von Lyons Brewing & Distilling führt, äußerte sich zum Verkauf wie folgt:

“Dueling Barrels Brewery & Distillery reflects two of our family’s greatest passions – craft brewing and distilling, as well as community impact through entrepreneurship.

“Although my father never had the opportunity to open the Pikeville distillery he had dreamt of and dedicated himself to making a reality, my mother and I know that he would be thrilled to see Dueling Barrels begin a new chapter with an entrepreneurial family who share our passion for the craft.

“We are honoured to see our distillery become the Wright Brothers’ new home and are excited about what is in store for the City of Pikeville and spirits enthusiasts everywhere.”

Brothers Wright Distilling Co wurde von Shannon und Kendall Wright gegründet und reift ihren Kentucky Straight Bourbon in einem alten Kohlebergwerk. Ob der Kauf der Dueling Barrels Brewery & Distillery den geplanten Bau einer neuen Brennerei am ehemaligen Bergwerk (wir berichteten im Vorjahr hier darüber) ersetzt, ist nicht bekannt.