Die Whisky Fair Rhein-Ruhr 2026 empfängt an diesem Wochenende ihre Besuchenden wieder in der Classic Remise in Düsseldorf. Im Ambiente der Industriekultur in Kombination mit hochwertigen-historischen Fahrzeugen bieten wieder Händler, Importeure und Distributoren, Destillerien und unabhängige Abfüller ihre Auswahl an Whisk(e)ys, feinen Spirituosen und Weiterem rund um die Genuss-Kultur an. Heute findet die Whisky Fair Rhein-Ruhr ihre Fortsetzung. Um 12.00 Uhr öffnen sich die Türen, und schließen erst wieder um 19.00 Uhr.
Begleiten Sie uns auf unserem Rundgang über Whisky Fair Rhein-Ruhr am gestrigen Samstag. Wir wünschen viel Vergnügen und gute Unterhaltung:
Je zwei Abfüllungen aus Glen Keith und Macallan hat Angus MacRaild, der wieder einmal die samstägliche Vertretung von Serge auf Whiskyfun übernommen hat, heute im Glas – die Glen Keith sind relativ neu, die Macallan eher nicht und daher höchstens auf Auktionen zu bekommen, falls überhaupt.
Die vier Speysider rangieren zwischen 89 und 91 Punkten – und beweisen damit, dass nicht nur große Namen große Whiskys hervorbringen…
Sehen Sie selbst, wie das in unserer Tabelle zur Verkostung aussieht:
Abfüllung
Punkte
Glen Keith 25 yo 1998/2024 (49.7%, Club Qing ‚Happy Loner‘, cask #149567, 1st fill bourbon barrel, 191 bottles)
90
Glen Keith 29 yo 1993/2022 (54.3%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange 50th Anniversary, cask #82789, refill hogshead, 236 bottles)
89
Macallan Special Reserve (43%, OB, mid 1980s)
89
Macallan 1950 (43%, OB for Toshikazu Koyanagi, Japan, 1980s)
91
Für das Titelbild haben wir uns für eine Aufnahme aus Glen Keith entschieden.
Preise und Auszeichnungen sind für Brennereien in mehrerlei Hinsicht wichtig: Zum einen sind sie eine Anerkennung der eigenen Tätigkeit, die man hin und wieder einfach gerne hört – und dann natürlich auch ein Instrument für das Marketing, wenn man nicht nur selbst davon überzeugt ist, was man tut, sondern auch andere – und das den Whiskyfreunden mitteilen kann.
Die Manufaktur Lehmitz, bekannt für ihren Hamburger Malt Whisky, hat bei der Frankfurt International Trophy 2026 die höchste Auszeichnung, das Große Gold, erhalten – für ihren Manufaktur Lehmitz 10J Hamburg Malt Whisky Domina Edition. Dazu gratulieren wir Marco Lehmitz sehr herzlich und freuen uns mit ihm.
Mehr über die Auszeichnung und eine Reaktion aus der Manufaktur darauf lesen Sie in der Presseaussendung:
Presseartikel
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Manufaktur Lehmitz erhält „Großes Gold“ bei der Frankfurt International Trophy 2026
Hamburg / Frankfurt am Main – Großer Erfolg für die Manufaktur Lehmitz: Bei der renommierten Frankfurt International Trophy 2026 wurde der „Manufaktur Lehmitz 10J Hamburg Malt Whisky Domina Edition“ mit der höchsten Auszeichnung des Wettbewerbs, dem „Großen Gold“, prämiert. Damit erzielt die Hamburger Manufaktur erstmals in ihrer Geschichte diese Spitzenbewertung.
Mit 93 von 100 Punkten überzeugte der Hamburger Whisky die internationale Fachjury deutlich und lag damit klar über dem Jury-Durchschnitt von 87,67 Punkten sowie dem Gesamtdurchschnitt des Wettbewerbs von 82,32 Punkten .
Die Bewertung unterstreicht die außergewöhnliche Qualität des Whiskys, der insbesondere in den Kategorien Harmonie, Geschmack und Aromatik Höchstwerte erzielen konnte. So erhielt der Whisky unter anderem die maximale Punktzahl in der optischen Beurteilung sowie herausragende Bewertungen für Intensität und Balance .
„Diese Auszeichnung ist für uns ein ganz besonderer Meilenstein. Das erste ‚Große Gold‘ für unsere Manufaktur bestätigt nicht nur unsere Arbeit, sondern zeigt auch, dass deutscher Whisky international auf höchstem Niveau mithalten kann.“
Marco Lehmitz
Die Frankfurt International Trophy zählt zu den bedeutendsten internationalen Verkostungswettbewerben Europas. Eine Besonderheit des Wettbewerbs ist die Zusammensetzung der Jury aus Fachleuten und qualifizierten Konsumenten, wodurch sowohl Expertenmeinung als auch Marktakzeptanz in die Bewertung einfließen.
Mit der prämierten „Domina Edition“ setzt die Manufaktur Lehmitz ein klares Zeichen für handwerkliche Qualität, charakterstarke Fassreifung und eine eigenständige Interpretation von deutschem Single Malt Whisky. Noch ist der außergewöhnlich gute Whisky in der Manufaktur Lehmitz erhältlich.
Über die Manufaktur Lehmitz
Die Manufaktur Lehmitz steht für hochwertige Spirituosen aus Hamburg mit starkem Fokus auf Individualität, Fassauswahl und charaktervolle Reifung. Neben dem Hamburger Whisky, der in der Hamburger Speicherstadt reift, umfasst das Portfolio auch Rum, Gin und weitere Spezialitäten.
Whisky ist eine Leidenschaft, eine Entdeckungsreise. Keine andere Spirituose bietet aus so wenigen Grundbestandteilen eine derartige Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Und wenn man ununterbrochen nichts anderes tun würde als Abfüllungen zu verkosten (was ohnehin nicht ratsam wäre) – man käme der Vielfalt nicht hinterher.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 405. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich selbst auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche! Übrigens: Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.
Mit unserem neuesten Gewinnspiel können wir sage und schreibe gleich zwölf Gewinnerinnen und Gewinner glücklich machen – dank unseres Gewinnspielpartners Kirsch Import. Er bringt nämlich einen brandneuen japanischen Whisky nach Deutschland – von einem der renommiertesten Erzeuger in Japan mit fast 100 Jahren Tradition: Nikka. Dort hat man den neuen Nikka Frontier kreiert – einen Blended Whisky mit satten 51 Prozent Malt-Anteil (mit viel Torfmalt aus Yoichi) und ebenso satten 48% vol. Alkoholgehalt. Das garantiert ein intensives Genusserlebnis – das Sie bereits vor dem Marktstart gewinnen können.
Wie sie eine der 12 Flaschen des brandneuen Nikka Frontier gewinnen? Einfach. Lesen Sie einfach den nachfolgenden Text aufmerksam durch und schicken Sie danach die Antwort auf die (wie immer nicht allzu schwere) Gewinnfrage an uns – und mit etwas Glück kann der Nikka Frontier dann Ihnen gehören (und weil er so brandneu ist, kann er erst ab Mitte April versendet werden).
Achtung – das Gewinnspiel endet am Sonntag! Jetzt gleich mitmachen!
Wir wünschen Ihnen jedenfalls auch diemal viel Spaß, viel Glück und freuen uns auf Ihre Einsendung. Hier die Infos zum neuen Whisky aus Japan:
Vielfalt aus Fernost: Nikka
Wer zur Wurzel japanischer Whiskys auf schottischem Niveau gehen will, muss auf die Insel Hokkaido reisen. Im nasskalten Norden Japans gründete der „Vater des japanischen Whiskys“, Masataka Taketsuru, im Jahr 1934 mit Yoichi seine erste eigene Brennerei. Bis heute entsteht dort sowie am jüngeren Standort Miyagikyo aus der Kombination von verschieden geformten Pot Stills, zwei Coffey Stills sowie teils getorften Malt- und Grain-Destillaten eine imposante Whisky-Vielfalt.
Japans Whisky-Pionier: Masataka Taketsuru
Die Geschichte einer der einflussreichsten Größen der japanischen Whisky-Branche begann im Jahr 1918. Ein junger Masataka Taketsuru, Spross eines Sake produzierenden Familienbetriebs, verließ als einer von wenigen seiner Landsmänner zu dieser Zeit Japan, um in Schottland die Geheimnisse der Whiskydestillation zu studieren. Als er 1920 in seine Heimat zurückkehrte, brachte er in Japan einzigartiges Know-how mit – und legte mit Nikka den Grundstein für japanischen Whisky nach schottischen Standards.
Nikka-Neuland betreten: Frontier
Der neue Nikka Frontier beschreibt den Moment des Aufbruchs – ganz wie ihn Nikka-Gründer Masataka Taketsuru vor seiner Schottlandreise erlebt haben muss. Seinem Pioniergeist ist die neue Abfüllung gewidmet: ein Blended Whisky, der selbstbewusst die Tür ins „Nikkaversum“ öffnet. 51 Prozent Malt-Anteil, darunter überwiegend kräftiger Torfwhisky aus der ersten Nikka-Brennerei Yoichi, und ungefilterte 48 Volumenprozente transportieren Noten von Marmelade, üppigem Malz, angenehmem Rauch und weicher, süßer Eiche in Rocks-Gläser oder Highballs.
Jetzt als eine*r der Ersten verkosten: Wir verlosen 12 x eine Flasche des Newcomers Nikka Frontier! (Hinweis: So neu, dass der Versand ab ca. Mitte April startet.)
Nikka Frontier, Blended Whisky (48% vol., 0,5 Liter): mindestens 51% Malt-Anteil, davon überwiegend Torfmalz der Yoichi Distillery; samtig, fruchtig, kraftvoll und rauchig; nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Fassgereiftes Aroma, fruchtige Noten von Marmelade, vollmundiges Malz und angenehmer Rauchcharakter.
Gaumen: Weiches, vollmundiges Mundgefühl, mit der Süße reifer Früchte, die die herbe Torfnote harmonisch balanciert.
Nachklang: Anhaltende, sanfte und süße Eichennote.
Und so gewinnen Sie eine der 12 Flaschen Nikka Frontier noch vor dem Marktstart:
Beantworten Sie einfach die nachfolgende Gewinnfrage:
Aus welcher Destillerie kommt der Rauchmalz-Anteil für den Nikka Frontier?
a) Tamagotchi b) Yoichi
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Nikka Frontier“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 12. April 2026, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner der Preise und geben sie am 13. April 2026 bekannt. Der Gewinn wird durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Nikka Frontier“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 12. April 2026, 23:59 Uhr. Die Gewinner/die Gewinnerinnen werden am 13. April 2026 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Team von Whiskyexperts
Eine neue Springbank Originalabfüllung ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank eingetragen worden, und sie betrifft eine wohl nicht gerade am Wühltisch zu findende Abfüllung: Der Springbank 31yo gehört zu der im letzten Jahr gestarteten Springbank Vintage Series. Er ist im Jahr 1994 destilliert worden und wird oder wurde in dem aktuellen Jahr 2026 mit 45,1% vol. Alkoholstärke abgefüllt. Die Anzahl der abgefüllten Flaschen ist auf den Etiketten mit 1180 angegeben.
Hier ein Blick auf sie:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Nach unserem ersten Video zur Präsentation der Abfüllungen von The Stanhope Kentucky Whiskey bringen wir heute abschließend die Verkostung der beiden Abfüllungen durch Artisan Spirits-Gründer Andy Holmes, der zur Präsentation der beiden Whiskeys auf Einladung des Importeurs Ammersin nach Wien ins Beef & Glory gekommen war. The Stanhope wird in einer der ältesten Brennereien Kentuckys, der Green River Distillery, destilliert. Dort füllt man Bourbon und Rye für die Marke ab, die in den nordischen Staaten Europas bereits weite Verbreitung gefunden hat – und nun auch den Markt bei uns erobern soll
Wir wünschen viel Vergnügen mit dem etwa sieben Minuten langen Video, das beide Variäteten von The Stanhope behandelt!
Ungefähr auf dem Stand von September 2025 befindet sich der Index der 500 meistgehandelten Whiskys am Sekundärmarkt, und damit dort, wo er im April 2020 vor dem enormen Anstieg bis März 2022 lag, berichtet Whiskystats.com im Update für den März. Es scheint sich also eine leichte Stabilisierung bei den Auktionsflaschen zu zeigen, auch im Volumen, das mit 32.000 gehandelten Flaschen wieder auf dem Volumen des Vorjahres liegt – allerdings mit 10% weniger Wert der gehandelten Flaschen. Der Index selbst stieg im März um 2,7%
Besonders gut ging es im März japanischen Whiskys, die allerdings auch eine lange Schwächephase durchmachten. Von April 2022 bis November 2025 verloren japanische Whiskys 70% an Wert, seitdem ging es wieder bergauf. Nachdem die Preise bereits im Februar um 14 % nach oben gingen, legten sie im März erneut um 4,6 % zu. Dies stellt die längste Phase der Preiskonsolidierung der letzten vier Jahre dar.
Hanyu ist dabei der absolute Gewinner, mit Preissteigerungen von 60% in den letzten vier Monaten. Als Beispiel dient hier der Hanyu Ace of Clubs, der von unter 5.000 € im Februar auf fast 6.000 € Ende März stieg. Auch Yoichi und Karuizawa zeigten derweilen schöne Zuwächse.
Nicht ganz so gut ging es im März irischen Whiskeys, die nach einem starken Anstieg im Februar einen wertmäßigen Rückgang um 5,8 % hinnehmen mussten.
Wieder ein anderes Bild gibt Macallan ab: der mit Abstand meistgehandelte Whisky am Sekundärmarkt oszilliert seit einem Jahr um einen seit April 2025 unveränderten Preis – mit einer minimalen Steigerung von 0,2% seitdem. Seit Dezember 2025 geht es hin und her: -6,6%, +5,4%, -6,6%, +5,6%.
So ganz scheint der Markt also insgesamt noch nicht zu wissen, wohin die Reise in der nächsten Zeit gehen wird. Nach wie vor gilt: Es gibt Schnäppchen für Käufer zu finden, und anderswo gute Ergebnisse für Verkäufer zu erzielen. Bleibt abzuwarten, wie sich das Bild in ein paar Monaten beim Ende der Hauptsaison für Auktionen darstellt…
Ab heute verfügbar ist der neuen The Epicurean Peated Edition, eine limitierte Sonderausgabe des Blended Malts aus den Lowlands, komponiert vom unabhängigen Abfüller Douglas Laing. Der Abfüller betont, dass es sich dabei um keine klassische Rauchbombe handelt, sondern dass der Rauch subtil unter den Aromen des Lowlanders liegt.
Im Handel hat der The Epicurean Peated Edition einen UVP von 57 Euro – und hier sind die Details zu ihm:
Presseartikel
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DOUGLAS LAING LAUNCHES LIMITED EDITION EPICUREAN LOWLAND MALT SCOTCH WHISKY:
THE EPICUREAN PEATED EDITION
Douglas Laing & Co. releases The Epicurean Peated Edition, a limited first for the brand’s Remarkable Lowland Malt. This new Small Batch bottling introduces a subtle peated influence to the traditionally fresh and vibrant Lowland spirit, offering a new dimension of flavour while celebrating the Master of Versatility at its core.
Rather than overpowering the delicate Lowland character, the gentle peat influence elevates it – bringing earthy warmth, structure and refinement. Bottled at a natural cask strength of 50.5%, and offered without colouring or chill-filtration, this Small Batch release is one of only 1,800 bottles produced globally.
On the nose, expect soft earthy peat smoke alongside thyme, green apple and toasted barley. The palate delivers honey’d cereal and Malt, leading to smoky embers, a peppery warmth and a touch of oak spice. The finish reveals drying peat smoke and a gentle ashy quality, complemented by lemon peel and a whisper of vanilla.
It’s a meeting of fresh Lowland vibrancy and true peated opulence – refined, understated and beautifully balanced.
The Epicurean Peated Edition is presented bottle-only, reinforcing the quiet sophistication of the release. Its authenticity is championed through the absence of added colouring and chill-filtration, allowing the natural character of the Whisky to shine.
In this release, The Epicurean continues to demonstrate why it is regarded as the Master of Versatility – balancing Lowland brightness with subtle smoke and spice in a manner that is both expressive and controlled. The result is a Whisky that broadens the brand’s flavour spectrum without compromising its identity.
Chloe Wood, Brand Manager, commented:
“The Peated Edition marks an exciting chapter for The Epicurean. We were keen to explore how peat could complement rather than overpower the Lowland style. The result is a Whisky that retains its trademark freshness and citrus lift, now enriched with earthy smoke, warming spice and a refined ashy character. It’s a showcase of versatility and a testament to the brand’s continued evolution.”
The Epicurean Peated Edition will be available from specialist retailers and selected international markets from April 10th 2026 with an RRP of £50 / €57.
Ein Großer der Whiskywelt ist von uns gegangen: Stewart Hunter Laing, der Gründer der Ardnahoe Distillery und treibende Kraft hinter dem unabhängigen Abfüller Hunter Laing (Old Malt Cask), ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren im Kreis seiner Familie friedlich eingeschlafen. Dies teilt die Ardnahoe Distillery soeben in einem Posting auf Facebook mit. Er hinterlässt seine Frau Yvonne, die Kinder Anna, Andrew und Scott sowie die beiden Enkelkinder Alice und Penny.
Unser Beileid gilt den Hinterbliebenen und allen, die ihn kannten und vermissen werden. Hier das Posting der Destillerie im Wortlaut:
STEWART HUNTER LAING 1946 – 2026
It is with deep sadness that we share the news of the passing of our founder, Stewart Hunter Laing. Stewart passed away on Wednesday night at the age of 79, peacefully and surrounded by his family. He bore the health difficulties of his latter years with characteristic stoicism and good humour, drawing comfort from those closest to him. Until the end, he took an interest in his business, receiving regular updates and offering advice. His interest in football, particularly a lifelong support of Queen’s Park, provided a welcome distraction.
Stewart spent more than 60 eventful years in the Scotch Whisky industry. A period of apprenticeship as a young man at Bruichladdich distillery on Islay was followed by further commercial training at Ballantine’s. The bulk of his career however was spent at Douglas Laing & Co Ltd, the blending and bottling company established by his father Fred Snr. Whilst raising a young family with his wife Yvonne, he spent many fruitful decades managing the company with his dad and brother Fred, selling blended whisky around the world before focusing on single casks at the turn of the millennium. Amongst others, they created the highly regarded Old Malt Cask brand. He was very proud that the company won the Queen’s Award for Export Achievement in 1990.
In 2013, Stewart took the momentous decision to form Hunter Laing & Co Ltd with his sons. Although they initially continued as an independent bottler, there was one great goal still to achieve. At an age when most of his peers were retired, Stewart was happily and busily involved in the construction of Islay’s 9th distillery, Ardnahoe, which commenced operation in 2018. Stewart was a Keeper of the Quaich before being inducted as a Master in 2022. He was also a Liveryman in the Worshipful Company of Distillers.
One of the final activities of his career was on the 10th May 2024, when he spent the day in Edinburgh signing bottles of Ardnahoe’s Inaugural Release – his own whisky. Thus the last act of his career was also the proudest.
Stewart leaves behind his wife of 49 years, Yvonne, children Scott, Andrew and Anna, and grandchildren Alice and Penny.
Ab sofort im Online-Shop von Whisky Warehouse No. 8 erhältlich ist das Herzensprojekt von Besitzer Thomas Klink und Kay Hoffmann (Zweistein Whisky / Dithmarscher Whisky), der SHARELOCK – The Secrets of Vatted Malt Whisky – Kapitel 1, der seine Premiere bei zwei Tastings in Wuppertal und Hamburg hatte und dort laut den beiden begeistert aufgenommen wurde. Sharelock ist ein Vatted Malt (der neutechnische Terminius dafür ist Blended Malt, aber dieser ist für die Abfüller zu trocken und geschäftsmäßig), der in Deutschland gereifte schottische Whiskys sorgsam vermählt, um feine und ausdruckstarke Aromen zu erzielen. Die Destillerien, die dazu den Whisky produziert haben, lassen sich mit den Angaben auf der Rückseite des Etiketts leicht identifizieren.
SHARELOCK – The Secrets of Vatted Malt Whisky – Kapitel 1 ist, wie der Name schon sagt, nur der erste eine ganzen Serie, die nun nach und nach auf den Markt kommen wird. Was es zum ersten Kapitel und der Idee dahinter zu sagen gibt, haben uns Thomas und Kay im nachfolgenden Text für Sie aufbereitet:
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Zweistein Whisky bringt SHARELOCK – The Secrets of Vatted Malt Whisky – Kapitel 1
Nach einem grandioses Release-Wochenende in Wuppertal und Hamburg mit zwei ausverkauften Tastings und viel Begeisterung für unseren ersten gemeinsamen Schotten ist Kapitel 1 ab sofort bei uns bestellbar.
Was ist Sharelock – The Secrets of Vatted Malt Whisky?
SHARELOCK – The Secrets of Vatted Malt Whisky ist das gemeinsame Projekt von Thomas Klink (Whisky Warehouse No. 8) und Kay Hoffmann (Zweistein Whisky / Dithmarscher Whisky). Unter dem Motto „Distilled in Scotland, carefully matured and vatted with love in Germany“ bringen wir nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungszeit nun unseren ersten gemeinsamen Whisky auf den Markt und viele weitere sollen folgen.
Hierbei stehen wir in der ehrenhaften Handwerks-Tradition der Schottischen Vatted Malts und vermählen in kleinen Manufakturauflagen Schottische Single Malts zu immer neuen und spannenden Kompositionen.
Heute heißen diese Getränke qua Vorschrift aus Schottland und Europäischer Deklarationspflicht Blended Malt Whiskys… für uns beinhaltet der alte Begriff des Vattings jedoch viel mehr und steht für eine tiefere Auseinandersetzung mit – und Wertschätzung für seine Ausgangsprodukte. Diese mit viel Liebe auszuwählen und im Vatting zu wundervollen Kompositionen zu vereinen, haben wir uns zum Auftrag gemacht.
„SHARELOCK – The Secrets of Vatted Malt Whisky“ soll dabei wie ein guter Roman sein.
Mit jeder Abfüllung – wir nennen diese Kapitel – kann die Geschichte eine andere Wendung nehmen und soll dabei am Anfang durchaus nicht direkt verraten, wohin sich die Reise entwickeln wird.
Malts zu komponieren, welche einen solchen Spannungsbogen aufbauen können, ist hierbei unser Ziel. Komplexität alleine darf bei SHARELOCK jedoch nicht alles sein. So sollen unsere Abfüllungen auch eine schöne Süffigkeit haben, damit es sowohl Spaß macht, sich tiefer sensorisch mit dem Whisky zu befassen, als auch ihn einfach nur entspannt zu genießen.
Für die unterschiedlichen Kapitel können wir auf Komponenten aus dem großen Stock des Whisky Warehouse No. 8 in Schottland und Winsen zurückgreifen, aber auch auf ausgesuchte Rückstellungen längst vergangener Abfüllungen aus den Archiven. Parallel dazu bauen wir seit 2024 für dieses Projekt einen eigenen Lagerbestand an Schottischen Newmakes, Young Spirits und jungen Whiskys auf, welche wir bei uns sorgsam in Fässern unterschiedlichster Vorbelegungen weiterreifen, um für kommende Sharelock-Kapitel kontinuierlich die Palette der möglichen Aromen für die Komposition zu vergrößern.
SHARELOCK – The Secrets of Vatted Malt Whisky – Kapitel 1 ist limitiert auf 212 Flaschen zu 0,5 Liter, abgefüllt in voller Fassstärke mit 55,5% vol. und für 59,50 € je Flasche zu haben.
Kapitel 1 steigt aus dem Glas mit fruchtig-würzigen Komponenten empor, zeigt malzig-süsse Aromen und getrocknete Orangen-Zeste und geht dann mit dezent rauchigen Noten über zu herbalen und maritimen Anklängen.
Am Gaumen präsentiert sich der erste Sharelock kraftvoll und süffig zugleich und bietet wieder fruchtige und malzige Komponenten mit angenehm eingebundenen Rauchnoten. Alles wird eingerahmt von salzigen Anklängen die sich aufbauen und bis in´s Finale am Gaumen verweilen.
Zum Ausklang zeigen sich dann wieder kräuterige Noten und etwas dunkle Schokolade mit Meersalz, angenehme Süsse und dezente rauchige Komponenten, die wärmend lange verweilen, bevor sich ganz am Ende noch einmal die fruchtige Komponenten präsentieren um dann im Wechselspiel mit den salzigen-maritimen Noten zu verklingen.
Ein Traum!
Die Sharelock-Reise hat begonnen…
Das nächste Kapitel ist bereits in Arbeit und wird Euch eine ganz andere Geschichte erzählen.
Aus der Macbeth Serie von Elixir Distillers stammt der 12 Jahre alte Benrinnes, der die Doppelverkostung von Benrinnes bei Serge heute eröffnet. Gefolgt wird er von einem 12 oder 13 Jahre alten Benrinnes der SMWS (übrigens deren erster aus der Destillerie), abgefüllt im Jahr 1987. Beide können Serge überzeugen, das alte Bottling erreicht sogar 90 Punkte.
So sieht das bei uns in der Tabelle aus – die Tasting Notes wie immer bei Serge direkt:
Auch wenn nur jene, die in der nächsten Zeit in die Gegend reisen, in den Genuss der Whiskeys kommen werden, sind die beiden Neuheiten aus den USA doch erwähnenswert: Zwei neue experimentelle Ausgaben der Buffalo Trace Distillery sind jetzt vor Ort (und leider nur dort) im Shop der Destillerie zu einem Preis von je 47 Dollar erhältlich: Der Single Oak Rye Bourbon und der Low Entry Proof Wheated Bourbon Whiskey.
Beide Releases zeigen, mit welcher Bandbreite amerikanischer Whiskey aufwarten kann, ähnlich wie das bei Scotch durch experimentierfreudige Distiller oder auch bei deutschem Whisky immer wieder in den Fokus gestellt wird (siehe zum Beispiel die Vielzahl an Fässern, mit denen man bei St. Kilian experimentiert).
Was an den beiden Bottlings besonders ist, lesen Sie in der Pressemitteilung, die die Destillerie verbreitet hat:
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Buffalo Trace Distillery Advances Bourbon Experimentation with Two New Releases
FRANKFORT, KY (April 7, 2026) – Two of Buffalo Trace Distillery’s most ambitious and long-running experimental programs – the Single Oak Project and Buffalo Trace Distillery Experimental Collection – are debuting new releases this spring: Single Oak Rye Bourbon and Low Entry Proof Wheated Bourbon Whiskey. More than a decade in the making, these releases reflect the Distillery’s long-standing commitment to studying the variables that shape bourbon’s flavor as they “Honor Tradition, Embrace Change” in pursuit of creating the “world’s best whiskey.”
The Single Oak Project began in 1999, marking the Distillery’s first and most comprehensive experiment to date as it explored the impact of seven variables including mashbill, entry proof, aging location and barrel construction. The experiment comprised 192 unique bourbon barrels, each crafted from specific sections of hand-selected oak trees and filled with either a wheat or a rye recipe before undergoing varied maturation approaches. Consumers were invited to taste and evaluate the resulting bourbons, ultimately selecting Barrel #80 as the standout expression in 2011.
Today, Buffalo Trace Distillery builds on this landmark experiment with the introduction of Single Oak as a permanent, continuously released whiskey brand. Its inaugural release, Rye Bourbon, faithfully recreates the precise mashbill and barrel aging conditions that defined the celebrated Barrel #80, offering enthusiasts the opportunity to experience the result of one of the industry’s most extensive bourbon studies to date.
The Buffalo Trace Experimental Collection, first introduced in 2006, will debut its 28th release with Low Entry Proof Wheated Bourbon Whiskey. This innovation explores how lower barrel entry proof influences wood interaction over extended aging, with the wheated bourbon distillate entered at 105 proof – noticeably lower than its traditional 114 proof. Inspired by historical records indicating that pre-Prohibition barrel entry proofs were often lower than modern standards, it represents a clear example of how the Distillery honors tradition while embracing change.
“Experimentation has always been at the core of what we do at Buffalo Trace Distillery. These releases represent years of patience, curiosity, and an unwavering commitment to learning. From the Single Oak Project, where we studied every detail of oak to better understand maturation, to our exploration of entry proof in the latest Experimental Collection, each experiment helps us further our understanding of how individual variables shape flavor and push the boundaries of what bourbon can be. We’re excited for fans to experience the results.”
The Single Oak Project began in 1999, when 96 oak trees were hand-selected from the Missouri Ozarks. Each tree was cut into a top and bottom section, yielding 192 unique pieces of wood that were transformed into 192 individual barrels.
Seven variables were intentionally manipulated to study their impact on the final whiskey:
Mash bill (wheat or rye recipe)
Entry proof (105 or 125 proof)
Stave seasoning (six or 12 months of air drying)
Wood grain size (tight, average or coarse)
Barrel char level (number three or number four char)
Tree cut (top or bottom half)
Warehouse type (wooden rick floor or concrete floor)
Single Oak Project Barrel #80 entered the barrel at 125 proof and was aged in oak harvested from the bottom half of the tree, featuring average grain wood, staves seasoned for 12 months and charred at a level four. The bourbon was aged in a concrete floor warehouse for eight years before bottling at 90 proof.
For the inaugural release of the Single Oak Collection, Rye Bourbon opens with a delicate yet expressive nose of caramel and vanilla, layered with light baking spice, toasted oak and subtle hints of orchard fruit. The palate is rich and beautifully balanced, unfolding in layers of toffee, vanilla cream and honeyed sweetness, accented by seasoned oak and baking spices. The finish is long and elegant, lingering with warm oak, soft spice and a mellow caramel sweetness.
Each 375ml bottling of Single Oak Rye Bourbon will be available in limited quantities through Sazerac’s national distributor network as well as the Buffalo Trace Distillery Gift Shop as of April 2026 at a suggested retail price of $74.99 (local taxes and fees apply).
More about Buffalo Trace Experimental Collection: Low Entry Proof Wheated Bourbon Whiskey
Buffalo Trace Distillery has several thousand experimental barrels that are currently aging at the Distillery. In keeping with its commitment to crafting fine products, only the most compelling results are selected for bottling and released periodically in limited quantities. The 28th offering in the Buffalo Trace Experimental Collection, Low Entry Proof Wheated Bourbon Whiskey represents a first-of-its-kind innovation, examining the impact of barrel entry proof on flavor development.
While previous Buffalo Trace Experimental Collection releases present at 90 proof, Low Entry Proof Wheated Bourbon Whiskey is bottled at 107 proof to better capture and highlight the bourbon’s complex flavor profile. The nose features rich layers of caramel and warm brown spice that are balanced by subtle leather and tobacco notes. The palate delivers full-bodied flavors of oak, earth and dried fig, mingling with a leathery depth and rounded sweetness. The finish is long and warming, where spice and fig linger alongside a grounded, oaky character.
Buffalo Trace Experimental Collection: Low Entry Proof Wheated Bourbon Whiskey will be available through the Buffalo Trace Distillery Gift Shop in limited quantities beginning in April at a suggested retail price of $46.99 (375ml; taxes and fees vary by market).
Nur knapp eine Woche nach den (bestätigten) Gerüchten über ein Kaufinteresse seitens Pernod Ricard an Brown-Forman (bekannteste Marke: Jack Daniel’s) hat nun das Wall Street Journal enthüllt, dass auch Sazerac (Buffalo Trace) in Gespräche mit Brown-Forman über einen möglichen Merger eingetreten ist. Sowohl Reuters als auch der Lexington Herald haben entsprechende Berichte zum Thema veröffentlicht, in denen spekuliert wird, dass auch noch andere Parteien Interesse an dem Unternehmen zeigen.
Sazerac fährt momentan augenscheinlich eine aggressiv/expansive antizyklische Strategie und setzt dabei auf Wachstum in schwierigen Zeiten. Man hat vor kurzem angekündigt, dass man mehr als eine Milliarde Dollar in Erweiterungen der Produktion und der Geschäftsfelder in Kentucky ind Indiana investieren wird. In Tennessee hat man Pläne, einen eigenen Whiskey noch in diesem Jahr abzufüllen (wir berichteten gestern darüber), und in Kentucky hat man im Vormonat die insolvente Garrad County Distilling Company übernommen (auch darüber haben wir berichtet). Dass man sich Wachstum auch mit einem Deal in dieser Größenordnung kaufen könnte, scheint im Zuge dieser Strategie nicht verwunderlich.
Billig wird so ein Deal aber sicher nicht. Robert Moskow, Analyst bei TD Cowen schätzt, dass man angesichts des Wertes der Marke Jack Daniel’s und des Unternehmens einen Aufschlag von 30% bis 35% auf den Aktienkurs zahlen muss, um die vollständige Kontrolle über Brown-Forman zu erhalten.