Indischer Whisky ist auch in Europa längst kein Exot mehr – dafür sorgen Marken wie Indri aus der Piccadily Distillery im Norden Indiens, die mit ihrer Qualität überzeugen können (machen Sie doch einmal einen Videorundgang durch die Brennerei mit uns – wir haben sie im Jahr 2024 besucht)
Diese Qualität wird auch bei großen internationalen Wettbewerben immer wieder anerkannt – so wie bei der International Whisky Competition (IWC) 2026, wo Indri dreifach ausgezeichnet wurde.
Wer Indri noch nicht kennt: Im Fachhandel finden Sie die Abfüllungen, die unter der Ägide der indischen Whiskylegende Surrinder Kumar erzeugt werden, durch den Importeur Prineus.
Hier die Pressemitteilung, die uns zum Erfolg von Indri beim Wettberwerb erreicht hat:
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Indri secures top three positions at International Whisky Competition, becoming only Indian whisky brand to achieve top honours
This latest recognition adds to Indri’s growing legacy of triumphs at the world’s most prestigious whisky competitions, where it has consistently competed alongside, and outperformed, some of the largest names in global whisky.
For Indri these accolades represent a long-term commitment to redefining what India stands for in the world of premium spirits. Indri set out to challenge perceptions of Indian whisky by creating exceptional spirits with uncompromising quality at every stage.
From sourcing the finest ingredients and investing in world-class distillation equipment, to thoughtful cask selection, patient maturation and uncompromising quality standards, every decision has been guided by the single philosophy that the quality of the whisky comes first.
Madhu Kanna, Head of International Business at Indri, said:
“For us, every global recognition reinforces what we have believed from the beginning, that India has the capability to produce spirits that stand alongside the very best in the world. Our ambition goes beyond winning awards, we are focused on changing the way the world thinks about Indian spirits and demonstrating that extraordinary whisky can come from India.
“It is clear Indian whisky is no longer an emerging category, it is earning its place on the world stage through quality, craftsmanship and authenticity. We are proud to be part of that movement.”
Indri’s consistent performance at the world’s most credible and respected competitions demonstrates that Indian whisky is no longer an emerging category, it has established itself among the finest whiskies in the world.
As global appreciation for premium Indian spirits continues to grow, Indri remains committed to pushing the boundaries of innovation, craftsmanship and quality, ensuring that every accolade strengthens the Indri legacy and India’s position on the global luxury spirits map.
Drei neue Einzelfassabfüllungen von Alba Trail sind soeben von Alba Import vorgestellt worden – ein GF (das Raten fällt hier nicht besonders schwer), ein Tomatin und ein Glen Elgin sind das 12. Trio der Serie. Die auch preislich höchst interessant gestalteten Abfüllungen sind im Fachhandel erhältlich.
In der Pressemitteilung finden sich keine Preise – aber hier bei uns in der Einleitung dürfen wir sie Ihnen verraten:
Neue Abfüllungen von Alba Import in der Eigenserie The Alba Trail
Das deutsche Importhaus Alba Import präsentiert neue Einzelfassabfüllungen aus den eigenen Fassvorräten. Stets in natürlicher Farbgebung und unter Verzicht auf Kühl-Filtrierung, liegt der Schwerpunkt auf preislich attraktiven „Middle Aged Whiskys“ in 46% Trinkstärke, ergänzt hin und wieder mit älteren Qualitäten aus der in über 20 Jahren aufgebauten Fass-Sammlung.
Das 12. Trio in der Alba Trail-Serie ist nun im Fachhandel erhältlich:
“GF”, Speyside Single Malt, The Alba Trail, 2011, 14 Jahre, First Fill Bourbon Barrel, 46 %
Glen Elgin, The Alba Trail, 2013, 12 Jahre, Oloroso Sherry Hogshead, 46 %
Tomatin, The Alba Trail, 2006, 20 Jahre, Bourbon Barrel, 50,7 %
Aus dem Herzen der Speyside stammt der GF, ein Single Malt einer nicht zu nennenden Brennerei. Jedes Kind braucht aber einen Namen und so fiel die Wahl kurz und knapp auf GF. Das lässt der Fantasie, aus welchem Haus der Malt stammen könnte, ausreichend Spielraum (vielleicht bedeutet es aber auch nur „Glenfragnich“ 😊). Gereift für 14 Jahre im First Fill Bourbon Barrel, präsentiert sich ein sommerlich blumig süßer Tropfen, eher ungewohnt für die Secret Distillery. Mit viel Vanille, Sandelholz und Kokos im Duft, zeigt er sich cremig mit süßen Teignoten wie Crêpes oder Brioche auf der Zunge. Dazu gesellen sich Eindrücke von Karamellbonbon und feine Fruchtnoten aus dem Obstgarten oder dem Multivitaminsaft. Abgefüllt in verzehrfreundlichen 46%.
Ebenso ein Speysider, aber aus einem intensiven Oloroso Sherry Hogshead abgefüllt, ist der 12 Jahre alte Glen Elgin. Der fruchtig malzige Hausstil von Glen Elgin Distillery verbindet sich fein mit typischen Oloroso-Einflüssen. So zeigen sich Anflüge von Orange, Marzipan und Schokomousse, bevor der Gaumen mit Pflaumenmus, Blockmalz, Kakaopulver und edler Schokolade erfreut wird. Auch hier fiel die Wahl auf 46%
In Cask Strength hingegen und aus dem Bourbon Barrel kommt der Dritte im Bunde daher. Das zweite von drei 20 Jahre alten Fässern zum diesjährigen 20-jährigen Firmenbestehen von Alba Import stammt von Tomatin Distillery. Die Highland Brennerei in der Nähe von Inverness ist bekannt für fruchtige Züge ihres Malts, gerade wenn er länger reifen darf. Und so zeigt sich ein verführerischer Tropfen: Birnenkompott, Nuss Nougat Creme, Zimtschnecken, Honig und traubige Noten im Antritt, die im Geschmack in eine tropische Fruchtigkeit übergehen und sich zusammen mit Mandeln, weißer Schokolade mit Puffreis und einer feinen Würzigkeit an Piment erinnernd präsentieren. Ein Dram zum Spielen mit Assoziationen.
Dietmar Schulz, Geschäftsführer von Alba Import kommentiert:
„Unser 12. Trio an Einzelfass-Abfüllungen nunmehr und wieder drei sehr unterschiedliche Single Malts. Mit einem zwinkernden Auge beim GF, Begeisterung für die Ausgewogenheit beim Glen Elgin und Stolz beim Tomatin, handelt es sich doch um ein Fass, dass wir bereits vor 16 Jahren erworben haben.“
Zwei Neuheiten von Kirsch Import dürfen wir Ihnen heute zum Donnerstag vorstellen: Der beliebte Whisky Likör Highland Nectar von Elixir Distillers kommt wieder nach Deutschland – und aus Deutschland kommt die zweite Edition des ElsBurn The Journey 12 y.o. (nach dem 6yo im Frühjahr) von Hercynian Distilling Co., der ausschließlich in Likörweinfässern reifte.
Hier alle Infos dazu:
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Highland Nectar Single Malt Scotch Whisky Liqueur ist zurück!
Mit ihrem Highland Nectar bringen die Elixir Distillers den herzhaften Charakter von Highland-Whisky in Einklang mit Gewürzen und Früchten. Dafür wird Single Malt Scotch mit natürlichen Zutaten wie Bitterorange, Sternanis, Muskatnuss, Vanille, Ingwer oder Zimt verfeinert. Jetzt gibt’s Nachschub!
Highland Nectar – Scotch Whisky Likör – 30%
Die Symbiose aus Highland-Tradition und botanischer Finesse
Die Basis für dieses besondere Getränk bildet ein charakterstarker Highland Single Malt Scotch Whisky, der als Leinwand für eine komplexe Aromenwelt dient. Elixir Distillers veredelt dieses Destillat seit 2021 mit Zutaten, die teilweise direkt aus dem Herzen des Highland-Anwesens stammen. Neben wilder Heide finden Bitterorange, Karamell und ausgewählte Gewürze wie Ingwer, Nelkenknospen und Sternanis ihren Weg in diese handwerkliche Rezeptur, um die raue Eleganz Schottlands einzufangen.
Tasting Notes
Aroma: In der Nase vereinen sich Heidehonig und brauner Zucker mit den fruchtigen Nuancen von Rosinen und Bitterorange. Eine feine Würze aus Zimt und Nelkenknospen verleiht dem Bukett eine wärmende Tiefe.
Geschmack: Das Mundgefühl ist geprägt von cremiger Vanille und der lebendigen Note der Orange, die auf die charakteristische Schärfe von Ingwer trifft. Sternanis und winterliche Gewürze sorgen für eine vielschichtige, harmonisch ausbalancierte Süße.
Nachklang: Das Finale präsentiert sich langanhaltend und weich mit Noten von flüssigem Karamell. Ein zarter Nachhall von würzigem Lebkuchen lässt den Likör elegant ausklingen.
Reife Whiskyreise – 12-jähriger ElsBurn The Journey – Second Edition
The Journey ist der Türöffner für das Sortiment der Hercynian Distilling Co. Erst zum zweiten Mal füllte Anna Buchholz, Head of Distilling, ihren Standard mit zwölfjährigem Age Statement ab. Der auf 1.050 Flaschen limitierte Single Malt aus dem Herzen Deutschlands reifte ausschließlich in Likörweinfässern.
ElsBurn The Journey 12 y.o.
The Original Hercynian Single Malt Whisky First Fill Sherry, Port, Marsala & Málaga Casks
Manche Meisterwerke verlangen nach Zeit und Geduld, bevor sie ihre volle Komplexität im Glas entfalten. Mit der Edition „The Journey“ Batch 002 präsentiert die Hercynian Distillery einen Single Malt, der über zwölf Jahre hinweg die raue Seele des Harzes und den eleganten Einfluss südeuropäischer Weinkultur in sich aufgesogen hat. Es ist ein Destillat, das die Brücke zwischen handwerklicher Bodenständigkeit und internationalem Format schlägt.
In der Hammerschmiede in Walkenried entsteht dieser Whisky auf Basis von sorgsam gewählter gemälzter Gerste. Das Besondere an dieser Abfüllung aus dem Jahr 2025 ist die langsame Reifung in einer Auswahl feinster 1st Fill Wine Casks. Durch die Kombination von Sherry-, Portwein-, Marsala- und Malagafässern gewinnt der Whisky eine Tiefe, die weit über klassische Profile hinausgeht. Jedes Fass steuert seine eigene Geschichte bei, bevor der Whisky mit 46,0 % Vol. in eine streng limitierte Anzahl von 1.050 Flaschen gefüllt wird.
Tasting Notes
Aroma: Facettenreiches Malz und buttriger Keksteig verschmelzen mit der Tiefe von dunklem Karamell und Toffee. Ein Spiel aus öligen Rosinen, sanfter Vanille und fein gerösteten Kaffeebohnen verleiht ein einladendes, vollmundiges Profil.
Geschmack: Das Mundgefühl präsentiert sich harmonisch mit fruchtigen Rosinen und Mandarinen, die auf eine noble Bitterorange treffen. Ein dezenter Hauch von Holzrauch begleitet cremigen Mokka und Karamelltoffee vor einer Struktur aus würziger Eiche.
Nachklang: Der Abgang ist geprägt von einer Liaison aus hellen Aprikosen, spritzigen Zitrusfrüchten und reifen Brombeeren. Ein feiner Akzent von Kakao und schmelzendem Karamell setzt einen langanhaltenden, eleganten Schlusspunkt.
Von Pernod Ricard, der Muttergesellschaft von Whiskymarken wie The Glenlivet, Aberlour oder Dalmunach in Schottland und Jameson in Irland sowie Blends wie Chivas Regal, kommen gemischte Signale, was den Geschäftsgang betrifft: Im Finanzjahr 2026 fielen die Verkaufszahlen um 3,9% (bei Diageo waren es im Vergleich 2%) -der Nettoumsatz gesamt betrug 9,4 Milliarden Euro, aber für das kommende Finanzjahr erwartet man sich stabile Zahlen.
Grund für die schlechte Entwicklung im Konzern (es ist das dritte Jahr in Folge mit einem Rückgang) sind vor allem die Märkte in China und den USA, die zusammen 24% des Geschäfts von Pernod Ricard ausmachen. Gemeinsam hat man dort über die letzten 12 Monate einen Rückgang der Verkäufe um satte 19% erlitten – würde man diese beiden Märkte aus dem Gesamtergebnis herausrechnen, gäbe es sogar ein Plus von 0,5% über das Jahr.
Gut ging es hingegen in Regionen wie der Türkei (+26%), Nigeria (+18%) und Indien, wo man ein Wachstum von +7% erreichte.
Von den Whiskeys wurde vor allem Jameson mit einem Mengenminus von 3% erwähnt, was vor allem an den USA lag. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille: Nimmt man die Region aus, dann gab es sogar ein Wachstum von +9%. Und auch in China wächst Jameson momentan zweistellig.
Chivas Regal stagnierte, Ballantines wächst léicht, die Single Malts stagnieren (Aberlour schwächelt allerdings). Die indischen Whiskys aber entwickelten sich durchaus stark (Royal Stag ist volumensmäßig mittlerweile der größte Whisky der Welt.
Längerfristig sieht man allerdings die Entwicklung durchaus positiv und will bis 2029 wieder zu +3 bis +6% Prozent Wachstum zurückkehren.
Summa summarum kann man sagen, dass das Whiskygeschäft bei Pernod Ricard recht stabil laufen würde, wenn es nicht die großen Probleme in den USA und in China gäbe.
Und auch heute dürfen wir Sie wieder auf eine wahrscheinlich in absehbarer Zeit im Handel befindliche Abfüllung aus der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufmerksam machen: Es sieht so aus, als würde die Destillerie Benromach in der Speyside (sie gehört Godron & MacPhail) einen Benromach 12yo Exclusively Sherry Cask Matured auf den Markt bringen, abgefüllt mit 46% vol. Alkoholstärke. Er stammt aus first fill sherry casks, ist – das ist der Hausstil der Brennerei – leicht rauchig und soll nach Früchtekuchen, Himbeeren und Orange sowie zerstoßenem Pfeffer schmecken.
Hier die Etiketten, wie sie in der Datenbank zu finden sind:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Gestern haben wir ja darüber berichtet, dass Michter’s zum vierten Mal in Folge als meistbewunderter Whisky der Welt ausgezeichnet wurde. Nun ist diese Liste aber eine der Top 50, und wir dachten uns, dass es für Sie interessant sein könnte, alle 50 Preisträger zu kennen – denn diese sind breit gestreut – von Schottland über Finnland bis nach Indien.
Drinks International hat nicht nur eine Liste zusammengestellt, die wir hier als Bild für Sie posten, sondern auch ein 30 Seiten langes Magazin, dass sie online durchblättern können und damit mehr über die 50 meistbewunderten Destillerien und die Art und Weise, wie diese Liste erstellt wurde, erfahren.
Wir empfehlen Ihnen einen Blick darauf – und auf die untenstehende Übersicht:
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Ian Macleod Distillers, Eigner der Destillerien Glengoyne, Tamdhu und Rosebank, bündeln ab 1. September alle ihre Marken bei einem einzigen Vertriebspartner: Nachdem Kirsch Import schon bisher Marken wie Smokehead oder Isle of Skye in Deutschland distribuierte, kommen nun die prestigeträchtigen Whiskys von Rosebank, Glengoyne und Tamdhu ins Portfolio des Unternehmens aus Stuhr im Norden Deutschlands.
Ian Macleod Distillers und Kirsch Import setzen dabei auf nachhaltigen Markenaufbau – ganz im Sinne der beiden Familienunternehmen., wie die Presseaussendung, die wir dazu für Sie erhalten haben, dokumentiert:
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Zwei Familienunternehmen, eine Vision: Kirsch Import übernimmt exklusiven Vertrieb für Ian Macleod Distillers in Deutschland
Stuhr, 27.08.2026 Kirsch Import führt ab sofort das komplette Markenportfolio der schottischen Ian Macleod Distillers unter einem Dach. Nachdem der Spirituosenimporteur bereits u.a. Smokehead, Edinburgh Gin und Isle of Skye im deutschen Markt betreut, kommen nun Glengoyne, Tamdhu und Rosebank hinzu. Offizieller Verkaufsstart ist der 01. September 2026.
Ian Macleod Distillers ist seit 1933 unabhängig und wird heute in vierter Generation geführt. Kirsch Import wird in zweiter Generation von Christoph Kirsch geleitet und feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen. Durch die erweiterte Zusammenarbeit wachsen nun zwei Familienbetriebe mit einem geteilten Verständnis noch näher zusammen. Oder wie Christoph Kirsch, Geschäftsführer von Kirsch Import, sagt:
„Für uns ist das weit mehr als die Übernahme zusätzlicher Marken. Wir kennen Ian Macleod Distillers bereits aus unserer bisherigen Partnerschaft. Jetzt können wir diese auf das gesamte Portfolio ausweiten und gemeinsam noch mehr bewegen. Was uns dabei besonders verbindet, ist die Vision zweier Familienunternehmen. Wir wollen Marken nicht für den schnellen Erfolg entwickeln, sondern nachhaltig aufbauen.“
Christoph Kirsch. Bild: Kirsch Import/Maik Ahlers
Die Erweiterung knüpft unmittelbar an die seit 2019 bestehende Kooperation an. Kirsch Import ist aus der laufenden Distribution von u.a. Smokehead, Edinburgh Gin und Isle of Skye bereits mit Strukturen und Abläufe von Ian Macleod Distillers vertraut. Die Zusammenführung des Portfolios schafft nun eine einheitliche Plattform für Vertrieb, Markenaufbau und Kommunikation in Deutschland.
Letzteres zählt für Ian Macleod Distillers zu den wichtigsten Märkten in Europa. Mit Kirsch Import setzen die Schotten dabei auf einen Partner, der den deutschen Premium- Spirituosenmarkt seit Jahrzehnten durch Fachwissen, Engagement und ein konsequentes Qualitätsverständnis prägt – Werte, die beide Unternehmen teilen und die Erweiterung zu einem logischen Schritt machen.
Tom & Leonard Russell. Bild: Ian Macleod Distillers Limited
Tom Russell, Group Sales Director bei Ian Macleod Distillers, betont das Vertrauen in Kirsch Import und die Perspektiven der Zusammenarbeit:
„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Kirsch Import im deutschen Markt. Unsere Marken wissen wir dort in besten Händen und blicken mit großer Vorfreude auf das, was wir in den kommenden Jahren gemeinsam aufbauen werden. Als Familienunternehmen mit ähnlichen Werten und einer langfristigen Perspektive sehen wir großes Potenzial in diesem dynamischen und vielversprechenden Markt.“
Komplexes Trio: Die Portfolio-Neuheiten
Mit Glengoyne, Tamdhu und Rosebank ergänzen drei Single-Malt-Marken das Portfolio, die jeweils für einen eigenen Ansatz stehen. Glengoyne aus den Highlands setzt auf Geduld: Die Destillerie arbeitet mit besonders langsam laufenden Brennblasen und luftgetrockneter Gerste, um ein komplexes, fruchtbetontes Destillat zu erzeugen.
Die Tamdhu Distillery aus der Speyside ist als eine von wenigen rein auf Sherryfassreifung ausgerichtet und lässt ihren üppigen, fruchtbetonten Single Malt ausschließlich in European und American Oak Oloroso Sherry Casks ruhen, die eigens in Jerez angefertigt werden.
Rosebank wiederum steht für die Wiederbelebung einer traditionsreichen Lowland- Destillerie. 1840 gegründet wurde sie nach jahrzehntelanger Schließung von Ian Macleod Distillers gerettet und startete 2023 in die Produktion ihres ungetorften, dreifach destillierten Single Malts.
Über Ian Macleod Distillers
Ian Macleod Distillers aus Broxburn, Schottland, ist ein familiengeführtes Spirituosenunternehmen mit vier Generationen Erfahrung in der Herstellung, Reifung, Vermählung und Abfüllung von Whisky, Gin und Rum. Seit den Anfängen prägt der Anspruch, Spirituosen mit kompromisslosem Qualitätsverständnis zu entwickeln, die Arbeit der Familie Russell. Zum Portfolio gehören international etablierte Premium-Marken wie Glengoyne, Tamdhu und Rosebank sowie Smokehead und Edinburgh Gin.
Über Kirsch Import
Kirsch Import kennt die Spirituosenbranche seit 50 Jahren. Das Familienunternehmen aus Stuhr in der Nähe von Bremen hat sich früh auf das Premium-Segment spezialisiert: Über 4.500 hochwertige Spirituosen, darunter Deutschlands umfangreichstes Portfolio im Bereich Single Malt, verwaltet in zweiter Generation Christoph Kirsch.
Bilder der Brennereien: Ian Macleod Distillers Limited
Ein halbes Dutzend Abfüllungen von Blended Malts und Bottlings ohne Nennung des Destillerienamens stehen heute bei Serge Valentin auf dem Programm – vornehmlich sind es solche, die in diesem Jahr erschienen sind. Alle Wertungen bewegen sich dabei in der 80er-Range – und im Einzelnen verteilt sich das so, wie unsere Tabelle der Verkostung zeigt:
Abfüllung
Punkte
St Bridget’s Kirk 10 yo 2014/2026 ‘Robert Burns’ (48.5%, Hannah Whisky Merchants, blended malt, 1st fill oloroso quarter cask finish, 194 bottles)
84
The Teuchter 10 yo ‘Batch 2’ (47%, Decadent Drinks, Highland secret malt, refill hogshead, 2026)
87
The Teuchter 10 yo ‘Batch 4’ (47%, Decadent Drinks, Highland secret malt, refill hogshead, 2026)
87
The Teuchter 17 yo ‘Batch 1’ (46%, Decadent Drinks, 1st fill PX hogshead, 330 bottles, 2025)
84
Highland Malt 10 yo ‘Hermanos Thompson’ (45.5%, Thompson Bros., 2026)
86
Secret Highland Distillery ‘Chinese Yellow Wine Cask Finish’ (53%, HK Whisky, for Whisky Live HK 2024, cask #2a)
88
Und weil wir heute keine Brennerei zeigen können, zeigen wir ein Bild aus Edinburgh – um ein wenig die Reisesehnsucht anzufachen…
Viele Whiskyfreunde warten schon voller Ungeduld auf die Veröffentlichung von Aberargie Laureate und Aberargie Golden Promise, die neuesten Abfüllungen aus der gleichnamigen Brennerei in den schottischen Lowlands. Die beiden Bottlings, die jeweils aus 68% first fill Bourbon casks und 32% first fill sherry casks mit 48,2% vol. Alkoholstärke abgefüllt sind und auch in der Reifung exakt gleich behandelt wurden, demonstrieren deutlich den Einfluss unterschiedlicher Getreidesorten auf den Geschmack des Whiskys.
Um Ihnen die Wartezeit etwas zu verkürzen, haben wir heute ein exklusives Video für Sie: Einen Rundgang durch die Felder und die Brennerei im namensgebenden Ort Aberargie – mit Graeme MacKeddie, dem Head of Distilling. Er lebt und atmet die Philosophie der Brennerei, denn er kommt aus der Landwirtschaft und hat die Kunst der Destillation von der Pike auf erlernt. Und man merkt eines: Er brennt für Whisky, und für dessen Qualität.
Wie wir auch auf unserer Youtube-Seite schreiben: Achtung, es wird interessant bis „nerdy“! Viel Vergnügen mit den folgenden 18 Minuten (auf Youtube in höchster Auflösung).
Wir bedanken uns beim Importeur Schlumberger für die Einladung zur Brennerei. Die Reisekosten haben wir selbst bezahlt, die Unterbringung vor Ort ging auf Kosten von Schlumberger.
Liebhaber der Whiskys von der Insel Islay werden jetzt Freude haben: Sansibar Whisky bringt mit vier Abfüllungen aus drei Islay-Destillerien Nachschub – und das noch dazu mit allergiefreien Katzenmotiven. Zwei Bruichladdich, ein Bowmore und ein Laphroaig sind ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Die Bottlings stammen vom rennomierten schwedischen unabhängigen Abfüller Eld Vatten – und mehr zu ihnen können Sie unten nachlesen:
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Vier neue Islay-Releases von Eld Vatten
Katzenmotive mit persönlicher Geschichte – vier limitierte Single Cask Whiskys, ab sofort im Fachhandel.
Vier Islay-Whiskys in Eld-Vatten-Qualität
Der schwedische unabhängige Abfüller Eld Vatten präsentiert vier neue Releases: zwei 13-jährige Bruichladdich mit unterschiedlicher Alkoholstärke, einen 11-jährigen Bowmore und einen 10-jährigen Laphroaig. Die Single Casks von Bruichladdich zeigen unterschiedliche Facetten Islays und wurden mit kräftigen 56,9 bis 58,1 % vol. abgefüllt.
Tiermotive mit persönlicher Geschichte
Eld Vatten widmet seine Labels traditionell allen Tierfreunden. Diesmal steht die Katze im Mittelpunkt: Die Illustrationen zeigen die privaten Katzen der Abfüller in jungen Jahren. So erhält jede Flasche einen charmanten, persönlichen Charakter und einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert.
Als Einzelfassabfüllungen sind alle vier Whiskys nur in begrenzter Stückzahl verfügbar.
Drei Neuheiten sind soeben in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht, und als unsere Leser sollen Sie natürlich die ersten Sein, die über sie etwas erfahren können.
Fangen wir mit einem Torabhaig von der Isle of Skye an, der gestern, am 25. August, in die Flasche gekommen ist: Der Torabhaig Signature Reserve Sauternes Cask wurde von den Mitgliedern der Norfolk Whisky Group ausgesucht und stammt aus Fass 3508, in das er am 31. Dezeber 2018 gelegt wurde. Abgefüllt sind die 269 Flaschen mit 59% vol. Alkoholstärke, und obwohl die Norfolk Whisky Group ein englischer Whiskyclub ist, ist die Abfüllung in 0,75l-Flaschen, also der US-Größe, in der Datenbank angegeben. Weit verbreitet wird sie also weder hier noch dort sein, aber echt Fans lassen sich davon wohl auch nicht abschrecken. Hier jedenfalls die Label dazu:
Weitaus mehr verbreitet werden die beiden neuen Whiskys aus der Speyside-Brennerei Tamdhu sein (in Deutschland dann schon über Kirsch Import erhältlich): Der Tamdhu Batch Strength #009 ist die erste Abfüllung dieser Art seite 2023, als der #008 erschien. Er ist 12 Jahre alt und mit 56,5% vol. alc. abgefüllt – seine Label sehen so aus:
Mit 46% vol. Alkoholstärke lammt der Tamdhu Reserva 13yo in die Flasche – mehr verraten die Label aber auch nicht. Er sollte nicht mit der Abfüllungsserie Gran Reserva verwechselt werden, die in Batches herauskam, das hier scheint einfach eine neue Altersstufe in der Core Range zu werden (aber das ist jetzt mal ins Blaue geraten, bitte nicht als sichere Ansage werten).
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Johnnie Walker ist Whiskylegende – und eine legendäre Sammlung mit Bottlings, Miniaturen und Sammlerstücken rund um die größte Whiskymarke der Welt kommt nun bei Whisky Auctioneer unter den Hammer: Insgesamt mehr als 3200 Stück sind es, die vom 11. bis 21. September aus der Sammlung von Frans Op den Kamp versteigert werden, darunter auch der ultra-rare Signature Blend von Jenson Button, von dem es weltweit nur 25 Flaschen gibt. 1600 Flaschen, 600 Miniaturen und mehr als 1000 Werbestücke sind es, die neue Besitzer suchen.
Mehr über die Online-Auktion und wie Sie sich daran beteiligen können, lesen Sie hier:
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TWO DECADES IN THE MAKING: DEFINITIVE JOHNNIE WALKER COLLECTION COMES TO AUCTION
The world’s No. 1 Scotch whisky brand is chronicled through more than 3,200 bottles, miniatures and pieces of memorabilia assembled by one collector over twenty years
Whisky Auctioneer will hold a landmark sale this September featuring the largest and most comprehensive collection of Johnnie Walker ever brought to auction. Offering collectors, and dedicated followers of the Striding Man, the unprecedented opportunity to explore the history of one of the world’s most recognisable Scotch whisky brands through more than 3,200 bottles, miniatures and pieces of original advertising and memorabilia, the auction will run from 11-21 September.
At the heart of the collection is the 20 year story of Frans Op den Kamp, whose Johnnie Walker journey began in 1999 with a $130 bottle of Blue Label bought on his way home from a business trip to New York. Over two decades, his fascination evolved into an encyclopaedic knowledge of the brand, with fellow collectors and industry figures turning to him for help dating, valuing and authenticating bottles.
Frans Op den Kamp, collector and consignor, commented:
“Johnnie Walker has been a constant companion throughout my collecting journey. What began with a bottle of Blue Label bought in 1999 grew into more than two decades of learning and travelling from discovering rare market-specific bottlings to bringing together the full story of Johnnie Walker across a century.
“Parting with the collection is certainly not easy, but I feel I have achieved what I set out to do. I hope these bottles find their way to collectors who discover something that resonates with them, whether that’s a particular whisky, a moment in Johnnie Walker’s history or simply the thrill of the hunt. Most of all, I hope it inspires a renewed appreciation for the art of blending and the story of Scotch whisky.”
The collection spans more than a century of Johnnie Walker history, from early 20th-century Old Highland Whisky bottlings through to sought-after modern limited editions and ultra-rare releases. The archive forms a complete visual and physical record of the brand’s evolution from the twentieth century, comprising more than 1,600 full-size bottles, over 600 miniatures, and more than 1,000 original pieces of advertising and memorabilia.
Highlights among the historic archive include pre-1968 corked Black, Red, and Swing bottlings, as well as rare single malt bottlings from Cardhu, Talisker, and Mortlach that explicitly reference John Walker on their original labels. Beside these historic gems sit highly prized modern releases, such as the 1805 Celebration Blend – crafted to mark the 200th anniversary of John Walker’s birth, with only 200 bottles ever gifted to individuals recognised for „significant contributions to modern life“, and the ultra-exclusive Signature Blend by Jenson Button, created by the Formula One world champion and limited to just 25 bottles sold by private invitation in Shanghai.
Consigned from California, the collection has been brought to Scotland, where Whisky Auctioneer’s team is carefully cataloguing, photographing and preparing the archive for its global audience of collectors. The sale builds on Whisky Auctioneer’s experience handling significant private collections from around the world, including The Perfect Collection, which was consigned from Colorado and became the most valuable single-owner whisky collection ever offered at auction at the time.
Joe Wilson, Head Curator and Spirits Specialist at Whisky Auctioneer, said:
„What makes this collection so fascinating is the completeness of the story it tells. Johnnie Walker’s history goes far beyond the global brand we know today, and these early bottlings, labels and memorabilia offer a unique glimpse into its twentieth century evolution and role in shaping Scotch whisky.
“The sheer breadth of the collection is a testament to Frans’ 20 years of dedication. Bringing together this level of completeness is an extraordinary achievement and there’s something here to spark an interest at every level, offering a fascinating way into the world of whisky collecting.”
Beyond the liquid itself, the auction boasts an unprecedented marketing and advertising archive containing over 1,000 pieces of historic advertising and memorabilia dating from the early 1900s to the present day. Offering a unique cultural window into the globally recognised brand’s history, design, and culture, the archive illustrates how the Striding Man logo and Johnnie Walker’s visual identity evolved across global markets throughout the twentieth century.
Dr. Nick Morgan, Whisky Historian and author of the Johnnie Walker bicentennial history, A Long Stride: The Story of the World’s No.1 Scotch Whisky, commented:
„Johnnie Walker’s history is, in many ways, the history of Scotch whisky becoming a global drink in the twentieth century. Having spent years researching the brand, I know how complex and fascinating that story is and what makes Frans’ collection so remarkable is the way it brings that history together in physical form to tell it.
“These objects reveal how the brand evolved from the first appearance of the iconic Striding Man figure in 1908 into the world’s best-selling Scotch whisky. Collections like this are invaluable because they allow us to experience history not just through documents and written records, but through the bottles, labels and objects that people actually bought, drank and occasionally kept for posterity. Frans’ dedication has created an extraordinary collection and a unique insight into the evolution and enduring power of the world’s No. 1 Scotch whisky”.
To register for the auction, The Johnnie Walker Collection: One Hundred Years of Striding, and receive first access to auction previews, collector’s guides, and free artwork downloads, click here.
In der deutschen Whiskyszene gibt es kaum jemanden, der mehr über die Chemie des Whiskys weiß als „Whiskyprofessor“ Dr. Heinz Weinberger. Viele kennen ihn noch aus seiner Zeit bei St. Kilian, wo er unter anderem im Rahmen der Live-Tastings chemische Vorgänge bei der Reifung und im Zusammenhang mit Whiskyaromen einfach und unterhaltsam erklärte.
Und weil Whisky seine Leidenschaft ist, tut er das nach dem Abgang bei St. Kilian weiter: BeiFacebook – und nun auch bei uns auf Whiskyexperts, wo wir unter anderem seine Erklär-Postings in lockere Abfolge wiedergeben wollen.
In der heutigen neunten Folge schaut Heinz in den Maischbottich – und erklärt, wie die Enzyme (und welche) darin die Stärke im Teamwork zu Alkohol verarbeiten. Und warum es dazu vier verschiedene Enzyme braucht.
Hier ist noch der Link zu den bisherigen Artikeln, falls Sie diese versäumt haben:
Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Teil 9): Stärkeabbau durch Enzyme – Teamwork in Perfektion
Was sich im Maischebottich abspielt, können wir beobachten. Was dabei auf molekularer Ebene geschieht, bleibt unserem Auge jedoch verborgen. Bevor die Hefe ihre Arbeit beginnen kann, muss die Stärke der Gerste buchstäblich in ihre Einzelteile zerlegt werden. Und das erledigen Enzyme. Jene hochspezialisierten biologischen Katalysatoren, die unsichtbar und lautlos die entscheidende Vorarbeit leisten.
Welche Enzyme sind daran beteiligt? Und warum reicht keines von ihnen allein aus? Die Antwort liegt im Zusammenspiel eines fein aufeinander abgestimmten Teams.
Vier Enzyme tragen die Hauptlast des Stärkeabbaus: alpha-Amylase, beta-Amylase, Grenz-Dextrinase und alpha-Glucosidase. Jedes von ihnen erfüllt eine ganz bestimmte Aufgabe. Und jedes kann nur ganz bestimmte Bindungen innerhalb der Stärkemoleküle aufbrechen.
Die beta-Amylase ist dabei die eigentliche Zuckerlieferantin. Sie spaltet vom Ende der Stärkeketten jeweils zwei Glucose-Einheiten ab und bildet so Maltose, den wichtigsten vergärbaren Zucker für die Hefe.
An den langen Stärkeketten beginnt die alpha-Amylase zu brillieren. Sie schneidet diese mitten durch, erzeugt kleinere Bruchstücke und schafft so eine Fülle neuer Angriffspunkte für die beta-Amylase. Ohne sie würde die beta-Amylase an endlos langen Ketten nur im Schneckentempo vorankommen.
Doch an den Verzweigungspunkten des Amylopektins kommen beide nicht weiter. Das übernimmt die Grenz-Dextrinase. Sie öffnet gezielt die Verzweigungen im Amylopektin. Jene „Weggabelungen“ im Stärkemolekül, an denen die anderen Enzyme scheitern. Erst dadurch werden weitere Kettenabschnitte für den Abbau freigegeben.
Und schließlich kann die alpha-Glucosidase vom Kettenende einzelne Glucose-Moleküle abspalten. Ihr Beitrag zum vergärbaren Gesamtzucker bleibt hingegen vergleichsweise gering.
Jedoch könnte keines dieser Enzyme die Stärke allein vollständig abbauen. Erst ihr perfekt abgestimmtes Zusammenspiel liefert ein hoch vergärbares Zuckerprofil. Dieses verwandelt die Hefe später in Ethanol und Kohlendioxid, und bildet dabei unzählige Aromastoffe als Nebenprodukte ihres Stoffwechsels.
Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand
Wenn man zum vierten Mal in Folge von Drinks International zum weltweit am meisten bewunderten Whisky gewählt wird, dann ist das wohl kein Zufall, sondern ein Zeichen von Qualität. Dieses Quadruple hat nun Michter’s, der in Louisville, Kentucky beheimatete Produzent von Bourbon, amerikanischen Whiskey und Rye geschafft. Dementsprechend freut man sich, schickt uns eine deutschsprachige Presseaussendung – und wir gratulieren mit dem nötigen Respekt: Well done, Mitcher’s!
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Michter’s wurde von „Drinks International“ im neuen Ranking für 2026 zum weltweit am meisten bewunderten Whiskey gekürt
OUISVILLE, Kentucky, 25. August 2026 /PRNewswire/ — Die soeben veröffentlichte Liste „The World’s Most Admired Whiskies 2026″, herausgegeben von Drinks International, würdigt führende Brennereien aus aller Welt. Zum vierten Mal in Folge belegt Michter’s, der in Louisville ansässige Hersteller von Bourbon, Rye und amerikanischem Whiskey, den ersten Platz in der Top-50-Liste.
Die Rangliste, die von einer Akademie aus unabhängigen internationalen Getränkeeinkäufern, Journalisten, Barkeepern und Whisky-Experten aus mehr als 25 Ländern erstellt wird, gilt als die höchste Auszeichnung in der weltweiten Whisky-Branche. Das jährlich vonveröffentlichte „Drinks International“-Rankinggilt weithin als die maßgebliche Liste der weltbesten Whiskys.
In einer für den internationalen Handel und die Geopolitik schwierigen Zeit hat sich das Team von Michter’s auf die Faktoren konzentriert, die es selbst beeinflussen kann: die Qualität des Getränks und die Zeit, die für den Austausch mit Handel und Verbrauchern aufgewendet wird.
Matt Magliocco, Executive Vice President von Michter’s, erklärte:
„Unser gesamtes Team ist begeistert und dankbar, dass Michter’s zum vierten Mal in Folge zum weltweit am meisten geschätzten Whiskey gewählt wurde. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht das Bestreben von, mit einen Whisky von höchster Qualität herzustellen. Dies erfordert im gesamten Produktionsprozess zahlreiche zusätzliche Schritte, die zwar kostspieliger sind, aber für das endgültige Aroma- und Geschmacksprofil entscheidend sind. Zu sehen, wie sehr die Leute Michter’s genießen, bedeutet uns alles.“
Andrea Wilson, Reifungsmeisterin und COO bei Michter’s, sagte:
„Auch wenn die chemischen und physikalischen Prozesse, die der Herstellung eines außergewöhnlichen Whiskys zugrunde liegen, überraschend komplex sein können, ist unser Ziel ganz einfach: um fantastische Produkte herzustellen, an denen die Menschen Freude haben. Diese Anerkennung durch die Expertenjury, die unter von Drinks International einberufen wurde, ist der bestmögliche Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir empfinden große Dankbarkeit und fühlen uns stets dazu inspiriert, uns weiter zu verbessern.“
Shay Waterworth, Redakteur bei „Drinks International“, erklärt:
„Michter’s legt die Messlatte jedes Jahr höher. Ich spreche Matt und dem Rest des Teams meine Anerkennung dafür aus, dass sie in einer Zeit, in der die gesamte Branche mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, erfolgreich und beständig Whisky von Weltklasse auf den Markt bringen.
„Als wir mit diesem Ranking begonnen haben, hätten wir nie erwartet, dass eine Marke eine so beeindruckende Siegesserie hinlegen würde, aber auf jeder Messe, die ich besuche, drängt sich eine Menschenmenge um den Stand von Michter’s, was meiner Meinung nach perfekt verdeutlicht, welchen Respekt diese Marke bei Whisky-Experten weltweit genießt.“
Dan McKee, Chefbrenner bei Michter’s, erklärte: „Das Schönste an meinem Job ist es, ein Glas Michter’s mit Menschen zu teilen, die es wirklich genießen. Whiskey verbindet uns auf eine Weise, wie es nur wenige Dinge auf der Welt vermögen. In den letzten Jahren hat es mich von Miami nach Melbourne und so ziemlich überall dazwischen geführt. Dass Michter’s vier Jahre in Folge zum weltweit beliebtesten Whiskey gekürt wurde, übertrifft alles, was ich mir jemals hätte vorstellen können. Das ist eine Ehre, für die ich und alle meine Kollegen hier im Werk außerordentlich dankbar sind.“
Neben der Hauptbrennerei im Stadtteil Shively von Louisville erstrecken sich die Aktivitäten von Michter’s auf zwei weitere Standorte in Kentucky. In Springfield baut Michter’s auf seinem 205 Acre großen Grundstück Getreide aus eigenem Anbau an, während sich in der Innenstadt von Louisville die zweite Brennerei von Michter’s im historischen Fort Nelson Building befindet. Die Michter’s Fort Nelson Distillery befindet sich in bester Lage an der West Main Street gegenüber von Louisville Slugger und im selben Häuserblock wie das Frazier Museum. Dort ist das legendäre Pot-Still-System von Michter’s aus Pennsylvania zu sehen. Außerdem werden dort Führungen mit Whiskyverkostungen angeboten, und in der Bar im Fort Nelson gibt es klassische Cocktails, die von dem Spirituosen- und Cocktailhistoriker David Wondrich zusammengestellt wurden.
Michter’s blickt auf ein reiches und langes Erbe traditioneller amerikanischer Whiskeys von kompromissloser Qualität zurück. Das hochgelobte Michter-Portfolio umfasst Bourbon, Rye, Sour Mash Whiskey und amerikanischen Whiskey, wobei jedes der in begrenzter Stückzahl hergestellten Produkte bis zu seiner höchsten Reife gereift ist.
Weitere Informationen zur Liste der „Most Admired Whiskies“ von Drinks International sowie den vollständigen Bericht für das Jahr 2026 finden Sie unter: Drinks International.