Simple Sample: Whisky Poker – 6 Drams, 100 Chips pro Runde & ein Sieger  am 4.2.26

Eine Blindverkostung der etwas anderen Art bietet Simple Sample mir seinem Live-Onlinetasting am 4. Februar 2026 auf Facebook und Youtube: Während der Verkostung kann man auf die diversen Whiskys setzen und dabei seinen Favoriten bestimmen. Und das in Echtzeit.

Alles weitere dazu und die Verlinkung auf das Tasting Set finden Sie im nachfolgenden Artikel

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Simple Sample: Whisky Poker – 6 Drams, 100 Chips pro Runde & ein Sieger  am 4.2.26

wir machen was Neues. Und ja: Es wird blind. Es wird spannend. Und es wird ein bisschen… Poker.

Whisky Poker ist unser Live-Tasting-Format, bei dem du nicht nur verkostest – du setzt.
Am Ende steht eine glasklare Rangliste. Und ein Whisky, der sich den Pott holt.

Was du bekommst

 6 × 2 cl (blind)
 Live-Tasting am 04.02.2026
 Teilnahme an unserem Whisky Poker inkl. Live-Ranking

Preis: 34,90 €

So funktioniert Whisky Poker (super easy)

Du verkostest alle 6 Whiskys blind (A–F).
Und dann kommt der Spielteil: In jeder Setzrunde hast du 100 Chips, die du frei auf die 6 Whiskys verteilst – komplett, nichts übrig lassen.

Wir spielen 4 Setzrunden – wie beim Poker:

1) Pre-Flop – Nase
Nur nach Geruch: Wo liegt dein Favorit?

2) Flop – Geschmack
Erster Schluck: Wer liefert wirklich?

3) Turn – Abgang
Finish & Länge: Wer bleibt stehen?

4) River – Preis/Value
Jetzt erst revealen wir den Preis – und du setzt nochmal:
„Würde ich den dafür kaufen?“

Nach jeder Setzrunde fließen alle Chips in die Live-Auswertung – und das Ranking verschiebt sich ständig.
Manche steigen wie Phönix aus der Asche auf. Andere werden auf dem River brutal gecallt.

Das Besondere: Live-Ranking

Du setzt live per Handy/Browser – und wir sehen gemeinsam, wie sich der „Pot“ aufbaut.
Das macht’s unfassbar spannend, weil sich das Ergebnis mit jeder Runde verändern kann.

Am Ende bilden wir aus allen Setzrunden eine finale Gesamtrangliste – und küren den Sieger des Abends.

Wir freuen uns auf jede Menge Überraschungen, ständige Veränderungen der Rangliste und vor allem auf die Auflösung ganz zum Schluss, welcher Whisky sich durchsetzen konnte!

Wichtig: Verkauf ab sofort (solange verfügbar)

Die Sets sind limitiert – wenn weg, dann weg.
Schnapp dir dein Set, sei am 04.02. live dabei und spiel mit.

 Jetzt Whisky Poker sichern:
(Shop-Link hier einfügen)

Wir freuen uns brutal auf diesen Abend – das wird nicht „nur ein Tasting“.
Das wird ein kleiner Whisky-Krimi am Pokertisch.

HIER GEHT’S ZUM SET

Slàinte! 

Fremde Federn (392): Was deutschsprachige Blogger diese Woche im Glas hatten

Whisky ist eine Leidenschaft, eine Entdeckungsreise. Keine andere Spirituose bietet aus so wenigen Grundbestandteilen eine derartige Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Und wenn man ununterbrochen nichts anderes tun würde als Abfüllungen zu verkosten (was ohnehin nicht ratsam wäre) – man käme der Vielfalt nicht hinterher.

Hier schlägt die Stunde der Schwarmintelligenz namens Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten ihnen hier einen Platz, an dem sie ihre Tasting Notes vorstellen können.

Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 392. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich selbst auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Hier sind die Tasting Notes der Blogger:

Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche! Übrigens: Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.

The Burns Birthday Bundle: The Caskhound feiert mit zwei Single Malt-Raritäten den Geburtstag des schottischen Barden

Mit einem Secret Lowlander und einem rauchigen Whisky aus der Bonnington Distillery in Leith, Edinburgh, hat Tilo Schnabel aka The Caskhound heute ein Doppelpack zur Feier des Geburtstages des schottischen Nationaldichters Robert Burns geschnürt – es ist bereits ab heute erhältlich, auch wenn der Geburtstag erst am 25. Januar ist.

Mehr über die beiden Abfüllungen lesen Sie hier:

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THE BURNS BIRTHDAY BUNDLE: THE CASKHOUND feiert mit zwei Single Malt-Raritäten den Geburtstag des schottischen Barden

THE CASKHOUND-Mastermind Tilo Schnabel präsentiert anlässlich des 267. Geburtstags von Schottlands Nationaldichter Robert Burns am 25. Januar ein (fass-)starkes Double Release. Seit jeher zelebrieren Schottland-, Burns- und Whiskyfans weltweit den Ehrentag des Barden mit Burns‘ Gedichten, Haggis, Musik – und natürlich einem guten Glas Whisky. Passend dazu wählte Tilo zwei besondere Lowland Single Malts für sein BURNS BIRTHDAY BUNDLE aus – stammte Burns doch aus Ayrshire in den westlichen Lowlands …

A DOUBLE TOAST TO SCOTLAND’S BARD

Im BURNS BIRTHDAY BUNDLE begegnen sichzwei echte Single Malt-Raritäten, die Lowland-Klischees selbstbewusst hinter sich lassen. Kraftvoll, vollmundig und kompromisslos im Charakter, hätten sie ganz sicher auch dem Barden gefallen! Der 11-jährige SECRET LOWLAND ist ein extrem selten unabhängig abgefüllter Tropfen. Seine Herkunft bleibt ein Geheimnis, doch geübte Gaumen werden den Stil einer bekannten Destille südöstlich von Edinburgh erkennen. Nach klassischer Reifung im Ex-Bourbon Cask erhielt er ein fast einjähriges Finish im First Fill PX Hogshead – üppig, tief und vielschichtig. Sein Gegenüber steht ihm in Sachen Seltenheit in nichts nach: ein 5-jähriger Single Malt aus BONNINGTON, deren Abfüllungen bislang nur vereinzelt zu finden sind. Gereift im First Fill Red Wine Barrique, verbindet der junge Malt aus Leith kräftigen Holzrauch mit Würze und saftigen Rotweinnoten. Zwei Drams, zwei Charaktere – und ein Geburtstag, der danach verlangt!

Burns Dram #1: SECRET LOWLAND 2014

Lowland Single Malt Scotch Whisky 

360 Tage Finish im First Fill PX Sherry Hogshead

Das PX-Finish hat den SECRET LOWLAND spürbar verwandelt: dunkle Frucht, cremige Süße und warme Würze legen sich übereinander wie Reime, die mit jedem Schluck dichter werden. Trotz seiner Tiefe bleibt der Dram klar und elegant gebaut – sanft im Antritt, voll und getragen in der Mitte, trocken und ruhig im Ausklang. Ein seltener Lowland Malt, der leise erzählt statt laut zu beeindrucken – und souverän zeigt, wie viel Ausdruckskraft in einem sorgfältig geführten Sherry-Finish liegen kann: ruhig, selbstbewusst und mit der Nachwirkung eines guten Verses …

NOSE: Wie süßer Karamell, der langsam über warmes Holz rinnt, steigt der Duft empor. Würze liegt darin, tief und einladend, begleitet von der dunklen Süße von Sherry. Tabak flüstert leise, von Vanille gezähmt, während Dattelsirup und reife Aprikosen sich dazugesellen, weich gebettet in Vanillecreme.

PALATE: Kräftig und reich tritt er an den Gaumen, karamellig und voll, wie frisch gekneteter Teig am Herdfeuer. Gebrannte Mandeln knacken leise, Kräuterhonig legt sich sanft darüber. Pflaumenmus bringt Tiefe und Schwere, Krokantgebäck mit Salz sorgt für Abwechslung. Orangen- und Zitronenzesten blitzen auf wie ein Sonnenstrahl zwischen schweren Wolken.

FINISH: Lang zieht er dahin, samtig und warm wie ein guter Vers, der nachklingt. Gewürze verweilen, getrocknete Feigen und Nougatcreme schmiegen sich an den Gaumen. Würzige Eiche gibt Halt, und ganz zuletzt grüßt ein Hauch Espresso – dunkel, bitter, ehrlich.

57,4 % ABV Natural Cask Strength • Auflage 428 Flaschen (0,5 l) à 54,90 Euro (UVP)

Burns Dram #2: PeatWave BONNINGTON 2020

Lowland Single Malt Scotch Whisky 

Reifung im First Fill Red Wine Barrique

Das Rotwein Barrique hat unserem BONNINGTON seinen rauen Charme verliehen: kühler Holzrauch, würzige Asche und dunkle Beeren treffen auf saftige Weinaromen und eine ungestüme Fruchtigkeit. Trotz seines wilden Auftritts bleibt der Dram erstaunlich fokussiert – direkt im Antritt, lebhaft und kantig in der Mitte, trocken und rauchig im Ausklang. Ein junger Lowland Single Malt mit Ecken und Kanten, der nicht gefallen will, sondern Haltung zeigt und eindrucksvoll beweist, wie gut Rauch und Rotwein zusammenspielen können: ungezähmt, eigenwillig und voller ungebändigter Energie.

NOSE: Das Kaminfeuer ist längst aus, doch noch hängt kalter Holzrauch in der Luft, vermischt mit Rotwein und einer ordentlichen Prise Würze. Verbranntes Heidekraut flackert wie eine Erinnerung, während Waldhonig versucht, die Sache zu zähmen. Ein Stück Milch-schokolade schmilzt auf der Zunge, daneben taucht ganz frech ein Kirsch-Lolli auf. Ganz zum Schluss finden wir eine Mandarine, über dem Feuer gegrillt, süß und bitter zugleich …

PALATE: Ein wilder Hexenreigen offenbart sich: Weinaromen wirbeln herum, Asche vom Lagerfeuer weht trocken über den Gaumen, Holzrauch würzt nach. Waldbeeren lachen frech auf, doch Traubenkerne wissen sie zu zügeln. Ein Hauch Torf schleicht sich an, Kräuter rascheln im Unterholz. Frische Aprikosen locken, Limettenschale zieht eine scharfe Linie. Angebrannte Rosinen zeigen sich, dazu eine Prise mineralischer Staub – und irgendwo findet sich ein alter Öl-Lappen, der schon viele Tage gesehen hat …

FINISH: Mittellang und trocken zieht er Dram davon, pfeifend wie der Wind über die Äcker. Würzige Asche & Holznoten bleiben zurück, etwas Kohlenstaub klebt noch kurz an den Lippen. Kakaopulver, Weinaromen und getrocknete Beeren winken zum Abschied, ehe wieder Ruhe einkehrt …

58,8 % ABV Natural Cask Strength • Auflage 332 Flaschen (0,7 l) à 59,90 Euro (UVP)

Ganz der Handschrift von THE CASKHOUND folgend, präsentieren sich auch diese beiden Abfüllungen unverfälscht: nicht gefärbt, ohne Kühlfiltration und in natürlicher Fassstärke.

Ab Samstag, 10. Januar 2026, sind die Whiskys des BURNS BIRTHDAY BUNDLE online bei uns sowie bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich – genug Zeit also, sich für die eigene ‚Burns Night‘ einzudecken!

Haben wir euch hinreichend neugierig gemacht? Besucht doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste findet ihr im Shop unter www.thecaskhound.de oder meldet euch dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.

The Cairn First Peek Three Years Old – erster Single Malt aus der Cairn Distillery erschienen

Zwar hat man sich in der Cairn Distillery von Gordon & MacPhail vorgenommen, als ersten regulären Sijgle Malt Whisky einen 12-jährigen zu veröffentlichen (und das wird erst in 9 Jahren der Fall sein), aber nun hat man diese Regel mit einem streng limitierten Bottling durchbrochen: Der The Cairn First Peek ist ein drei Jahre alter Single Malt, der mit 57% vol. Alkoholstärke abgefüllt wurde. Er ist auf 1000 Flaschen limitiert und kostet 50 Pfund auf der Webseite der Brennerei in den Cairngorms.

Die Tasting Notes lesen sich wie folgt:

TASTING NOTES

Nose: Vanilla and milk chocolate. Rich golden sultanas, fresh lime and walnuts. 

Palate: Milk chocolate, with fruity cranberry and raspberry bursts followed by pepper, charred oak and cinnamon.

Finish: A spicy finish with fresh mint and lime zest.

Der The Cairn First Peek ist bei Interesse im Shop auch aus Deutschland bestellbar – rechnen Sie mit ca. 90 Euro inklusive der Versandkosten. Übrigens: Auf der Flasche selbst ist weder auf der Vorderseite noch auf der Rückseite der Fasstyp, aus dem der Whisky stammt, angegeben. Eventuell lässt sich das dann aus einer offiziellen Pressemitteilung ableiten.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Whiskybase

Neu: Mettermalt Graubart – Eine Hommage an eine Legende

Die Fessler Mühle bringt zum Jahresbeginn eine neue limitierte Mettermalt-Abfüllung: Der mettermalt® Graubart Single Malt Whisky 2016/2025 ehrt Robert „Graubart“ Supper, der für das seit 45 Jahren stattfindende Westernlager in Sersheim eine prägende Figur ist. Der Whisky aus regionalem Getreide reifte 9 Jahre in einem amerikanischen Bourbonfass (passend zum Western-Thema). Er ist auf 483 Flaschen limitiert und kann hier bezogen werden.

Weitere Infos zu ihm finden Sie hier:

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Neu: Mettermalt Graubart – Eine Hommage an eine Legende

Der mettermalt® Graubart Single Malt Whisky 2016/2025 eine Einzelfassabfüllung mit einer Auflage von 483 Flaschen.

Der Name „Graubart“ kommt von Robert „Graubart“ Supper – Eine Legende des seit 45 Jahren stattfindenden Westernlagers in Sersheim, welches jährlich am ersten Mai sein Lager aus der Zeit des Wilden Westens der Öffentlichkeit darbietet. Als Homage für sein langjähriges Engagement widmen die beiden Masterdestiller Tobias und Wolfgang Fessler Ihm diese besondere Whiskyedition.
Der Whisky besteht aus reinem regionalem Gerstenmalz, welcher in der hauseigenen über 625 Jahre alten Fessler Mühle nach alter Handwerkskunst auf dem Schrotgang aus dem Jahre 1870 mit Mahlsteinen vermahlen wurde. Im Anschluss reifte der Whisky für 9 Jahre in einem amerikanischen Bourbonfass im Warehouse der Destillerie. Der Single Malt Whisky mit natürlicher Fassfarbe besteht aus feinstem regionalen Getreide, örtlichem Quellwasser und ist unfiltriert. Der Herstellung Prozess findet durch eigene Wasserkraft und Photovoltaik klimaneutral statt. Handmade in Sersheim.

Weitere Informationen zu unseren Whisky´s finden Sie hier.

Kurzübersicht
Regionales Getreide mit eigener Vermahlung: Gerstenmalz
Fass: American Bourbon Cask.
Wasser: Heimisches Quellwasser
Natürliche Aromen von Getreide & Fasslagerung: Whisky mit Aromen von Vanille, würzige Eiche, Malz, reife Früchte und Karamell.
Auflage: Einzelfassabfüllung (Single Cask), 483 Flaschen.
Weiteres: Natürliche Fassfarbe, unfiltriert, klimaneutral hergestellt durch eigene Wasserkraft, Vegetarisch.
Alkoholgehalt: 43,0% Vol.
Inhalt: 0.5 Liter

Whiskystats: Auktionspreise für Whiskys im Dezember weiter gesunken – Macallan büßt 6,6% Marktwert ein

Mit dem Verlust von 1,5% im Dezember im Whiskystats-Index, der die 500 meistgehandelten Flaschen in Online-Auktionen abbildet, beendet der Sekundärmarkt das Jahr 2025 mit einem Gesamtverlust von 9,8% und befindet sich mit 207,37 Punkten nach dem Allzeit-Hoch von 357,94 Punkten im März 2022 auf dem Niveau von vor sechs Jahren.

Besonders getroffen hat es dabei laut dem Marktbericht von whiskystats.com Macallan. Hier gab der Index im Dezember um gleich 6,6% nach, nachdem sich die Brennerei lange dem generellen Abwärtstrend widersetzen konnte und zwischen Mai und November sogar 3,2% zulegte. Nun aber sind die Jahresverluste beim Handel mit Flaschen aus der Speyside-Brennerei über das Jahr mit 11% sogar stärker ausgefallen als der breitere Index. Das trifft viele der gesuchten Flaschen von Macallan – wie den Macallan 10-year-old Full Proof oder den Macallan Edition No. 1, der zum ersten Mal seit dem Ende von 2020 wieder unter 1000 Euro zu haben war.

Die Japaner konnten sich im Gegenzug nach dem Kursgemetzel im November von -10,3% wieder erholen und verzeichneten im Dezember ein Plus von 5,3%. Das ist der höchste Anstieg seit dem Höchststand des Marktes Anfang 2022. Hier führt man zwei Beispiele an: der Karuizawa Noh Cask #8529 stieg von weniger als 3.000 Euro im November bis auf 4.800 im Dezember, der Hanyu Queen of Spades von 3.200 auf 4.100 Euro.

Whiskystats beobachtet, dass sich der Preisverfall am Sekundärmarkt 2025 zwar abgeschwächt habe, aber noch keine Erholung erfolgt sei. Dies ergäbe aber immer wieder auch Gelegenheiten, an schöne und begehrte Flaschen zu einem vernünftigen Preis zu kommen.

Neu: SLYRS Single Malt Whisky ROCK ANTENNE 666 Cask – Volume 2!

Die Destillerie am Schiersee informiert uns über eine neue Abfüllung, die ab sofort in einer limitierten Auflage von 666 Flaschen im Webshop bei Slyrs erhältlich ist: Der SLYRS Single Malt Whisky ROCK ANTENNE 666 Cask – Volume 2 ist in amerikanischer Weißeiche gereift, mit 51,3% vol. Alkoholstärke abgefüllt und kostet 77,70 Euro.

Hier alle Infos zum neuen SLYRS-Whisky:

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Neu: SLYRS Single Malt Whisky ROCK ANTENNE 666 Cask – Der Whisky, der rockt – Volume 2!

Gemeinsam mit unseren Freunden von ROCK ANTENNE präsentieren wir voller Stolz die neue ROCK ANTENNE Sonderedition: den SLYRS Single Malt Whisky 666 Cask – Volume 2!

Exklusiv für die Wahl der 666 besten Rock-Songs 2025 abgefüllt, steht dieser Whisky für alles, was ROCK ANTENNE und SLYRS vereint: Leidenschaft, Perfektion und echte Power.

Der Whisky wurde aus regionalen Rohstoffen schonend destilliert und reifte in handverlesenen Fässern aus amerikanischer Weißeiche, die speziell für diese Edition ausgewählt wurden. Das Ergebnis: Ein Whisky mit Charakter, der perfekt zum unverwechselbaren Soundtrack der ROCK ANTENNE Community passt.

Limitiert auf 666 Flaschen

Seid schnell, denn diese Edition ist genauso limitiert wie legendäre Konzerttickets – und wird garantiert genauso schnell vergriffen sein. Lasst euch diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen und holt euch ein Stück Rockgeschichte ins Glas!

Rock on mit der neuen ROCK ANTENNE Whisky Edition!

Tasting Notes:

Farbe: Goldklar und leuchtend – wie auf der Bühne, wenn das Licht angeht und die ersten Akkorde knallen

Geruch: Kräftig und würzig: getrocknete Früchte, frische Orangenzeste und ein feiner Vanille-Ton – straight und tight in die Nase

Geschmack: Der Amp wird jetzt voll aufgedreht. Druckvoll trifft süßes Karamell trifft auf geröstete Nüsse, dazu eine markante Eichenwürze – ausgewogen, aber mit ordentlich Power.

Nachklang: Ein Finale wie ein legendäres Gitarrensolo: lang, intensiv, würzig – bleibt hängen, will man nochmal hören.

Nearest Green Distillery: Investor möchte Uncle Nearest und 108 Mio. Dollar Schulden übernehmen

Eine Wendung im Fall der in Insolvenz befindlichen Nearest Green Distillery: Laut dem Lexington Herald gibt es das Angebot einer Investorengruppe, die Marke Uncle Nearest zu kaufen, die Schulden in der Höhe von 108 Millionen Dollar zu übernehmen, unter Umständen das bisherige Management auszuzahlen sowie der Brennerei frisches Kapital zur Verfügung zu stellen und damit einen möglichen Verkauf zu beschleuinigen.

Walter Miles aus Johns Creek in Georgia hat sich nach eigenen Angaben beim Insolvenzgericht als der Vertreter von Einzelanlegern und institutionellen Anlegern, die unter dem Namen NexGen2780 auftreten, in einem Brief gemeldet.

Darin schreibt er, dass die Länge des Verfahrens negative Auswirkungen auf den Wert des Unternehmens haben könnte und die von ihm vertretene Gruppe Interesse daran hätte, die Insolvenz rasch zu beenden:

Prolonged uncertainty can adversely affect brand equity, distributor and vendor relationships, employee retention and overall market positioning. NexGen2780 believes that a timely and orderly sale process, conducted under Court supervision, could help mitigate further value erosion while maximizing recovery for creditors and other stakeholders.

Ob Walter Miles über die Vertretung der Gruppe hinaus auch selbst in das Konsortium involviert ist, ist nicht ganz klar. Er ist Finanzberater und Absolvent des Morehouse College in Atlanta.

Zu den bisherigen Besitzern und Anteilseignern meint der Brief, man könne entweder zwischen einem Ausstieg oder dem Behalten der Anteile wählen.

Neben diesen Entwicklungen hat der Insolvenzverwalter in der letzten Woche einen Bericht eingereicht, der den bisherigen Fortgang seiner Bemühungen darstellt – dieser ist aber, mit Zustimmung der jetzigen Besitzer unter Verschluss. Fawn und Keith Weaver werden dazu allerdings eine – ebenfalls unter Verschluss zu haltende – Gegendarstellung einrichen. Die Weavers kämpfen darum, die Besitzer von Uncle Nearest zu bleiben und haben in diesem Sinne auch eine Klage gegen den ehemaligen CFO des Unternehmens eingebracht (wir berichteten). Diese Klage ist mangels einer Reaktion des Beschuldigten allerdings noch nicht rechtswirksam.

Der Insolvenzverwalter beantragte zudem eine Anhörung für Ende Janauar, in der die Ausweitung der Insolvenz auf zumindest sieben weitere Unternehmen von Fawn und Keith Weaver beantragt wird, bei denen mindesten 20 Millionen an Finanztransfers zu und von Uncle Nearest geflossen sind.

Wir bleiben für Sie an der Geschichte natürlich dran.

Serge verkostet: Zwei Gragganmore aus 1989, 2005 und 2025 abgefüllt

Die beiden Cragganmore, die Serge heute in seiner Rubrik verkostet, sind im gleichen Jahr, nämlich 1989, destilliert worden, aber einer kam bereits nach 16 Jahren, 2005, der andere erst nach 36 Jahren im Vorjahr in die Flasche. Beide unabhängig abgefüllten Whiskys (einmal von Cadenhead, einmal von Decadent Drinks) erhalten viel Lob von Serge, der ältere der beiden um vier Punkte mehr.

Die Tabelle der Verkostung der Speyside-Whiskys präsentiert sich wie folgt:

AbfüllungPunkte

Cragganmore-Glenlivet 16 yo 1989/2005 (58.6%, Cadenhead, Authentic Collection, butt, 678 bottles)87
Cragganmore 36 yo 1989/2025 (51.8%, Whiskyland, Decadent Drinks, refill hogshead, 158 bottles)91

Belgian Owl Distillery meldet Insolvenz an

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Laut einem Bericht der belgischen Zeitung Sudinfo.be (Details hinter einer Paywall) hat die Belgian Owl Distillery Insolvenz angemeldet und ist auf der Suche nach neuen Investoren, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Die Produktion ist eingestellt worden, ein Insolvenzverwalter (François Ancion) wurde vom Gericht bestellt und versucht nun, den Betrieb der Destillerie für die Zukunft zu sichern.

Die Belgian Owl Distillery liegt im Ort Fexhe-le-Haut-Clocher und brennt auf den ehemaligen Brennblasen von Caperdonich. 2024 hat sie eine neue Range vorgestellt (wir berichteten), ein Jahr davor, 2023, wurde sie in der Whisky Bible von Jim Murray als fünftbeste Destillerie der Welt ausgezeichnet. Die momentane Lage am Whiskymarkt hat allerdings die Situation der Destillerie zusehends verschärft, sodass aus dem normalen Geschäftsgang ein Weiterbetrieb nicht mehr finanzierbar ist. Die Insolvenz ist eine „Liquidation par aveu“, was meist ein strategischer Schritt ist, um einen Käufer zu finden, der die Fässer und die Marke übernimmt, ohne die alten Schuldenlasten in vollem Umfang tragen zu müssen. Die Aktionäre, zwei belgische und eine französische Familie, haben diesen Schritt freiwillig gesetzt

Bleibt zu hoffen, dass der Insolvenzverwalter einen passenden Investor findet und so die Destillerie ihren Betrieb fortsetzen kann. Der Betrieb des Shops und die Führungen laufen derweilen laut Insolvenzverwalter weiter.

Sehen Sie untenstehend eine Galerie von unserem Besuch dort im Jahr 2018 – ein Video davon, das auch ein Interview mit dem Gründer Etienne Bouillon und Femke van der Vorst können Sie hier auf unserem Youtube-Kanal finden.

Irischer Whiskey: Exporte fallen 2025 um 5%

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Die offiziellen Zahlen der Irish food and drink Agentur Bord Bia bestätigt das, was man aus den Meldungen der verschiedenen Produzenten in den letzten Monaten herauslesen konnte: Der Whiskeysektor in Irland befindet sich momentan in unruhigen Gewässern. Während der Wert der gesamten irischen Getränkeexporte 2025 um 2% zulegte, verlor jener von irischem Whiskey um 5% und liegt nun bei 930 Millionen Euro. Irischer Whiskey hat an der Gesamtkategorie einen Anteil von 45%.

Die Exporte in die USA, dem wichtigsten Zielland für irschen Whiskey, fielen um 5%, und wurden ebenfalls von der Abwertung des US-Dollars um 12% im Jahr 2025 getroffen. Interessant auch, dass in den USA in der zweiten Jahreshälfte große Marken wieder wachsen konnten, während neue und kleinere Hersteller weiter Einbrüche hinnehmen mussten.

Deutschland ist innerhalb der EU der größte Markt für irischen Whiskey, hier vermerkt Board Bia „gemischte Resultate“, ohne eine genauere Zahl zu nennen. Frankreich zeigte sich als Markt stabil, Polen etwas niedriger als im Rekordjahr 2024. Exporte nach Belgien, Italien und Spanien zeigten gutes Wachstum. Kanada wuchs sogar um 25%, was wohl auch dem Streit mit dem Nachbarn USA geschuldet sein wird.

Wichtige Wachtumsmärkte für irischen Whiskey sind Afrika (26% nach 48% 2023), Indien und Japan, mit Wachstum von 75% und 23% seit 2023.

Für 2026 erwartet Board Bia moderates Wachstum in der EU, sowie weitere Erfolge in aufstrebenden Märkten wie Zentral- und Osteuropa. Das Jahr werde aber ein „Jahr der Tansition“ für die irische Getränkeindustrie sein. Mittel- bis langfristig sei man aber positiv gestimmt und erwartet auch wieder Wachstum in den Hauptmärkten.

USA: Gesundheitsbehörde streicht empfohlene tägliche Höchstmenge an Alkohol aus Empfehlungen

Die neuen Dietary Guidelines for Americans, 2025–2030 des US Department of Health verzichten in ihrem Teil, der sich mit Alkoholkonsum beschäftigt, auf eine Nennung von einer empfohlenen täglichen Höchstmenge von Alkohol. Bislang, so The Spirits Business, waren die angegebenen Empfehlungen bei zwei Drinks für Männer (44ml zu 40% vol.) und einem Drink für Frauen. Insgesamt ist man im Report wesentlich weniger konkret als bislang; man meint zwar, man solle für bessere Gesundheit weniger Alkohol konsumieren – Schwangere, Ex-Alkoholsüchtige und jene, die mit Alkohol interagierende Medikamente nehmen müssen, sollten auf Alkohol generell verzichten – aber will keine konkreten „vertretbaren“ Mengen mehr nennen.

Mehmet Oz, Leiter der Zentren für Medicare & Medicaid Services reagierte auf die Frage, warum man die Mengenrichtlinien entfernt habe:

„Alcohol is a social lubricant that brings people together. In the best-case scenario, I don’t think you should drink alcohol, but it does allow people an excuse to bond and socialise, and there’s probably nothing healthier than having a good time with friends in a safe way. …

But the general move away from two glasses for men, one glass for women – there was never really good data to support that quantity of alcohol consumption. That data was probably primarily confused with broader data about social connectedness.“

Übersetzt bedeutet das in etwa, dass Alkohol ein soziales Bindemittel ist, das Leute zusammenbringt und das Gemeinschaftliche gesundheitsfördernd sei. Dass man von der Empfehlung einer Höchstmenge wieder Abstand genommen habe, sei auch deshalb, weil es keine guten Daten dazu gäbe.

In der EU und im Vereinigten Königreich sind auf Alkoholikas nur eine Kennzeichnung, dass man in der Schwangerschaft nicht trinken soll und der Hinweis auf verantwortungsvollen Genuss aufgedruckt. Empfohlene Höchstmengen fehlen sowohl in Europa als auch in UK. Einzig und allein Irland hat ab 2028 strengere Regeln festgelegt, die auch auf die Krebsgefahr durch Alkohol hinweisen müssen. Ähnliche Vorschriften sind in Finnland, Schweden und Norwegen in Vorbereitung.

The Spirits Business: Warum Whiskyfirmen in die Renaturierung von Torflandschaften investieren (müssen)

Dass der Abbau von Torf für die Whiskyindustrie seine Spuren in der Umwelt hinterlässt und nicht wirklich nachhaltig ist, ist hinlänglich bekannt – ebenso der Umstand, dass sie reichhaltige Biotope und Zufluchtsstätte für Wildtiere sind. Dass Torfmoore höchst effiziente CO2-Speicher sind, gilt allerdings nicht als Allgemeinwissen.

In Schottland sind es ca. 20% der Landmasse , die als Torfgebiete gelten. Gemeinsam haben sie in etwa 1,6 Milliarden Tonnen (!) CO2 gebunden, die beim Erhitzen natürlich peu a peu wieder in den Atmosphäre freigesetzt werden. Und: Bereits 80% der Moore in Schottland gelten als geschädigt – was auch insofern nicht unerheblich ist, da die Moore 70% des schottischen Trinkwassers bereitstellen und auch Whisky auf sauberes Wasser angewiesen ist.

Von markjhandel - Peat Bog, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11795935
Von markjhandelPeat Bog, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11795935

All diese Faktoren haben die Whiskyindustrie dazu gebracht, in den letzten Jahren mehr und mehr über ihren Fußabdruck bezüglich des Torfabbaus nachzudenken – und ein neuer Artikel, der jetzt auch online bei The Spirits Business erschienen ist, beleuchtet dieses Umdenken im Detail.

Unter „For peat’s sake: how spirits firms are restoring Scotland’s peatlands“ beleuchtet man die branchenweite Strategie, die die Scotch Whisky Association bereits im Jahr 2023 für die Unternehmen und mit den Unternehmen skizziert hat. Gemeinsames Handeln ist notwendig, da die Renaturierung geschädigter Torfgebiete sehr kostenintensiv ist; man spricht von bis zu 40.000 Pfund pro Hektar. Sie ist allerdings sofort umweltwirksam und wirkt sich auf die CO2-Bilanz aus – sobald Entwässerungsgräben geschlossen sind und das Moor neue Feuchtigkeit sammeln kann, verbessert sich die Umweltbilanz.

Der Artikel führt auch die Initiative von Diageo auf, die mit 5 Millionen Pfund bis 2030 3000 Hektar Moorgebiet renaturieren will (wir berichteten hier). Auch wird om Artikel von Kooperationen zwischen Diageo, Suntory Global Spirits (Laphroaig) und The Glenmorangie Company (Ardbeg) gesaprochen, die sich um die Moore auf Islay kümmern wollen, auch im Sinne des Vogelschutzes.

Auch aus Eigennutz ist der Schutz der Moore in Schottland für die Whiskyindustrie zwingend: Torf ist eine wichtige Ressource in der Produktion, und man will nicht in Gefahr laufen, sie nur mehr eingeschränkt oder gar nicht nutzen zu dürfen.

Finden Sie den gesamten interessanten Artikel hier.

Torf im Einsatz bei der Malz-Trocknung

Serge verkostet: Zwei unabhängige Abfüllungen aus Glen Ord

Glen Ord wird laut Serge Valentin von Whiskyenthusiasten in der Regel sträflich unterschätzt. Er verkostet zwei unahängige Abfüllungen aus der Highland-Brennerei, die zur Singleton-Gruppe von Diageo gehört (das Unternehmen wollte mit dem Singelton of Glen Ord, dem Singleton of Glendullan und dem Singleton of Dufftown die verkaufsstärkste Single Malt Marke der Welt gründen).

Und wenn auch die Benotungen „nur“ im guten Bereich bleiben, zeigen die geschriebenen Tasting Notes doch von wesentlich mehr Begeisterung:

AbfüllungPunkte

Glen Ord 11 yo 2012/2024 ‘100 proof Edition 22’ (57.1%, Signatory Vintage, 1st fill bourbon barrel)83
Glen Ord 16 yo 2008/2024 (53.7%, Artful Dodger, bourbon hogshead, cask #305072, 295 bottles)85