Whisky ist eine Leidenschaft, eine Entdeckungsreise. Keine andere Spirituose bietet aus so wenigen Grundbestandteilen eine derartige Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Und wenn man ununterbrochen nichts anderes tun würde als Abfüllungen zu verkosten (was ohnehin nicht ratsam wäre) – man käme der Vielfalt nicht hinterher.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 407. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich selbst auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche! Übrigens: Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.
In Limburg hat sie Premiere – die neue Vintage Line von The Caskhound, eine Sammlung von Whiskys mit Vollreifung und immer über 20 Jahre alt. 36 sind es beim Burnside, einen Teaspooned Malt aus Balvenie – ein stattliches Alter. Er ist mit 47,8% vol. Alkoholstärke abgefüllt und stammt aus einem Ex-Bourbon Hogshead.
Die ganzen Details, den Preis und die Tasting Notes finden Sie in der Pressemitteilung von The Caskhound, die wir für Sie erhalten haben:
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THE CASKHOUND feiert mit einem 1989er BURNSIDE die Premiere seiner neuen Reihe VINTAGE LINE
THE CASKHOUND-Mastermind Tilo Schnabel hat bekanntermaßen ein feines Gespür für guten Whisky – und ein noch feineres für den richtigen Moment. Mit der neuen VINTAGE LINE präsentiert er Abfüllungen, die sich bewusst dem Zeitgeist widersetzen: keine Hype-Bottlings, keine Premiumpreise nur fürs Storytelling, kein verwegenes Finish oder fancy Casks. Stattdessen: geduldig gereifte Malts, klassisch abgefüllt, ehrlich, und ohne Umwege fair bepreist.
Die VINTAGE LINE – Back to the Roots
Die VINTAGE LINE ist Tilos Antwort auf eine Whiskywelt, die manchmal vergisst, was sie einmal war. Alle Abfüllungen der Reihe sind über 20 Jahre alt, sorgfältig ausgesucht und optisch bewusst in der Tradition der legendären Independent-Abfüllungen der 70er und 80er gehalten. „Old School“ ist hier aber keine Pose, sondern Haltung: der besondere Fokus liegt auf Vollreifungen, u. a. in klassischen Ex-Bourbon-Casks, die dem Destillat den nötigen Raum lassen, sich selbst zu entfalten. Unprätentiöse, ehrliche Malts mit Tiefe und dem Charakter, den nur echte Slow Maturation hervorbringt. Wer jetzt schon Appetit bekommen hat – gut so. Vintage-Juwelen wie ein 22-jähriger Highland Park und ein 23-jähriger Craigellachie stehen bereits in den Startlöchern.
BURNSIDE: Die Blended Malt-Legende aus dem Herzen der Speyside
Den Auftakt macht ein Whisky, der in Whiskykreisen durchaus Kultstatus genießt: der BURNSIDE – einer der bekanntesten Teaspooned Malts überhaupt. Hinter dem Namen verbirgt sich der Whisky einer renommierten Speyside-Brennerei unweit von Dufftown, dem ein Hauch (Teaspoon) eines anderen, nicht weniger bekannten Single Malts beigefügt wurde, womit das Destillat offiziell als Blended Malt gilt und keiner Namensrestriktionen mehr unterliegt. Der Charakter des Tropfens bleibt dabei praktisch unverändert, Whiskykenner werden ihn garantiert wiedererkennen …
Tilos BURNSIDE verbrachte ganze 36 Jahre in einem einzelnen Ex-Bourbon Hogshead – einem Fass, das seine Aufgabe ruhig und geduldig erledigte, ohne dem Whisky das Rampenlicht zu stehlen. Das Ergebnis ist ein vollständig destillat-getriebener, alter Speyside Malt von stiller Größe: wachsig, honigsüß, fruchtig und tief – klassischer Dufftown-Charakter in vollendeter Reife. Die natürliche Fassstärke von 47,8 % Vol. liefert Textur und Dichte, ohne die Eleganz zu überdecken.
Premiere auf der Whiskyfair Limburg
Den offiziellen Einstand gibt die VINTAGE LINE auf der legendären Whiskyfair Limburg – dem wohl passendsten Ort, den man sich dafür vorstellen kann. Wer am 25. und 26. April 2026 dort vorbeischaut, kann den BURNSIDE und weitere spannende Abfüllungen von THE CASKHOUND persönlich verkosten.
Ab Samstag, dem 25. April 2025, ist der BURNSIDE dann exklusiv bei unserem Handelspartner deinwhisky.de erhältlich. Ab Montag, dem 27. April 2025 ist er zusätzlich im Online-Shop von THE CASKHOUND verfügbar.
Vintage Line #1: BURNSIDE 1989
Blended Malt Scotch Whisky
36 Jahre alt (Filled: 15.11.1989 • Bottled: 18.03.2026) • 47,8 % Vol.
Fully matured in an Ex-Bourbon Hogshead
Non Chillfiltered • Natural Color Natural Cask Strength
UVP: 240,00 Euro / 0,7 l
Nase: Direkt nach dem Einschenken zieht ein sattes Honigaroma auf – dicht, warm, fast wie frisch aus dem Bienenstock. Dazu gesellen sich gewachste gelbe Früchte: Äpfel, Quitten, ein Hauch Pfirsich. Nach ein paar Minuten öffnet sich das Glas und zeigt seine alten Seiten: leichtes Leinöl, ein Tupfen getrockneter Blüten, etwas buttrige Vanillecreme und eine Spur altes Leder.
Geschmack:Ölig und cremig am Gaumen, mit angenehmer Wärme durch die gut eingebauten knapp 48 %. Der Honig ist auch hier der Chef – aber er teilt die Bühne gerne mit reifen Birnen, Marillenkompott, Aprikosen und einem Hauch Zitrusschale. Im Hintergrund zeigt sich eine malzige Süße und feines Gewürz: Zimt, Muskat, weißer Pfeffer, ein Anflug von Eiche. Die Textur ist das Beste daran – dicht, rund, ohne jede Schärfe. Kein Wasser nötig.
Abgang:Lang und sanft, mit Bienenwachs, einem Löffel Golden Sirup, etwas Süßholz und einem letzten, leichten Hauch Orangenzeste. Das Holz zeigt sich am Ende noch einmal kurz – warm und trocken, nie aufdringlich. Bleibt angenehm lange im Abgang, ohne zu dominieren.
Wenn Ihr mehr über THE CASKHOUND und unsere Produkte erfahren wollen, besucht doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste findet Ihr im Shop unter www.thecaskhound.de oder meldet Euch dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen
Mit unserem aktuellen Gewinnspiel geht es wieder einmal zurück nach Schottland – zu einer Brennerei, die mit ihren Abfüllungen seit den Erstveröffentlichungen für Aufsehen und Freude unter den Whiskyfreunden sorgt: Ardnamurchan. Zwar gibt es von dort noch keinen dauerhaft verfügbaren Standard. Aber der Adnamurchan AD/10yo, den Sie jetzt bei uns dank unseres Gewinnspielpartners Rolf Kaspar GmbH gleich dreimal gewinnen können, wird mit genau dieser Zusammensetzung die 10 Jahre alte Ardnamurchan Standardabfüllung sein. Ein großartiger Ausblick auf das, was noch zu erwarten ist
Wie sie den in limitierter Stückzahl abgefüllten Adnamurchan AD/10yo gewinnen können? Einfach unseren Artikel aufmerksam durchlesen, die nicht allzu schwere Gewinnfrage richtig beantworten und die Antwort an uns einsenden – und schon haben Sie Ihre Chance genutzt! Seien Sie also dabei – wir freuen uns auf Ihre Einsendung.
NUR NOCH BIS SONNTAG können Sie gewinnen – also machen Sie jetzt mit!
Hier also alles, was Sie zur Beantwortung der Gewinnfrage wissen müssen:
Die Destillerie Ardnamurchan
Die Destillerie des unabhängigen Abfüllers Adelphi liegt auf der westlichsten Halbinsel des britischen Festlandes – eine der spektakulärsten Umgebungen für Destillerien in Schottland. In den Atlantischen Ozean hinausragend und mit Blick von allen Ufern auf Inseln, Burgen, Lochs und Wildnis bietet sie Ihnen einen wirklich sehenswerten Teil der Westküste Schottlands. Ardnamurchan ist wahrlich eine Reise wert: Kommen Sie vorbei und teilen diese wunderschöne Landschaft mit uns. Mit weiten weißen Sandstränden und kristallklarem Meer, alten Wäldern und Bergen, ganz zu schweigen von der Tierwelt, der atemberaubenden Landschaft und den keltischen Legenden, wird ein Besuch in diesem malerischsten Land Schottlands unvergesslich sein.
Grüne & nachhaltige Prinzipien
Whisky ist ein „natürliches“ Produkt, was sich in der Arbeitsweise der Destillerie widerspiegelt. Einzigartig in der Whiskyindustrie, stammt der gesamte Strom- und Wärmebedarf für die Ardnamurchan Distillery aus lokalen erneuerbaren Energien – der Fluss Glenmore, der das Kühlwasser der Destillerie liefert, speist einen Wasserkraftgenerator, und der Biomassekessel wird mit Holzhackschnitzeln aus lokaler Forstwirtschaft befeuert, was zu einer sehr guten und nachhaltigen Gesamtbilanz der Brennerei führt. Darüber hinaus werden die Nebenprodukte der Whiskyherstellung auf der Halbinsel recycelt – der noch energiereiche Treber (das sind die Überreste aus dem Maischbottich) wird mit dem Pot Ale kombiniert, um Tierfutter für die Verwendung auf der Halbinsel herzustellen.
Blockchain Technology
Jede einzelne fertige Flasche Whisky liefert Whiskyfreunden durch die Verwendung von QR-Barcodes und anderen smartphone-fähigen Scan-Technologien individuelle Daten zu jeder Abfüllung. Auf diese Weise kann die Geschichte jeder Whiskyflasche direkt erzählt werden, da jeder Schritt des Herstellungsprozesses dank der Blockchain Technology bis zum Ursprung nachvollziehbar ist. Diese Technology ermöglicht nicht nur, Echtheit und Herkunft nachzuweisen, sondern auch ein vollständig transparentes und allumfassendes Herstellungs- und Lagersystem vom Feld bis zur Flasche zu dokumentieren. Nie war ein Whisky transparenter, was seine Erzeugung betrifft.
Der Whisky
Die Ardnamurchan Distillery produziert zwei charakteristische Spirituosenstile, einen getorften und einen ungetorften. Ardnamurchan wurde entwickelt, um einen vollmundigen Single Malt herzustellen, der geschmacklich seiner Herkunft (West Highland) treu bleibt – ein Gesamtgeschmacksprofil, das von dieser Region erwartet wird: sanfter Torfrauch, reichhaltige ölige und dunkler Honignoten und Fruchtaromatik, Chilipfeffer, Meersalz und etwas mehr Rauch im Abgang.
Der erste Ardnamurchan Single Malt wurde im September 2020 weltweit erfolgreich veröffentlicht. Der New Make reift vollständig in den Lagern auf der Halbinsel, hauptsächlich in amerikanischen und europäischen Eichenfässern, Ex-Sherryfässern und Ex-Bourbonfässern aus amerikanischer Eiche.
Ihr Gewinn: Je eine von drei Flaschen Arnamurchan AD / 10yo – reife Leistung, voller Geschmack!
Noch ist es ein erster Ausblick auf das, was in ein paar Jahren der Standard sein wird: AD/10yo. Voraussichtlich ab 2029 wird genug gelagerter Whisky verfügbar sein, um eine 10yo Abfüllung permanent anbieten zu können. Bis dahin freuen Sie sich über diesen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Ardnamurchan Distillery, der schon jetzt ein Standard ist, was Qualität und Geschmack betrifft.
Abgang: Rauch bleibt erhalten, maritim und wärmend.
Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Ardnamurchan AD / 10yo:
Beantworten Sie die folgende Gewinnfrage: Welcher Spirit überwiegt im Ardnamurchan AD / 10yo?
A: getorfter Spirit B: ungetorfter Spirit
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Ardnamurchan“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 26. April 2026, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 27. April 2026 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Rolf Kaspar GmbH versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Ardnamurchan“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 26. April 2026, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 27.April 2026 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und der Rolf Kaspar GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von der Rolf Kaspar GmbH versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand
Wie The Spirits Business heute berichtet, wird Mark Hunter, der Chairman der Artisanal Spirits Company (die Muttergesellschaft der Scotch Malt Whisky Society (SMWS)) am 19. Mai aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten, wenn beim Jahresmeeting dieser Posten bestätigt oder neu besetzt wird. Hunter ist 2021 zum Unternehmen gekommen, davor war er bei Coors.
Ab diesem Tag wird Paul Skipworth, der jetzt sein Stellvertreter ist, die Position interimsmäßig übernehmen, bis ein permanenter Nachfolger gefunden wurde.
Auch der Director der Artisanal Spirits Company, Gavin Hewitt, der seit über 11 Jahren im Unternehmen war, wird beim Jahresmeeting nicht mehr antreten. Über die Gründe für diesen Rückzug ist nichts verlautbart worden, und auch wer seine Position übernehmen wird, ist noch unbekannt.
Der Umsatz der Artisanal Spirits Company ist im Vorjahr von 23,6 Millionen Pfund auf 19,3 Millionen Pfund gesunken.
Die ehemalige Coleburn Distillery (sie wurde 1985 geschlossen und dient verschiedenen Firmen als Lagerfläche) soll ja mit 2027 wieder eröffnet werden und dann ca. 1 Mio. Liter Whisky pro Jahr produzieren können (wir berichteten darüber).
Teil der Pläne ist – im Rahmen der Whisky-Erlebniswelt auch das Coleburn Bistro, und es sieht so aus, als würde es der erste fertiggestellte Teil der ganzen Anlage werden. Laut einem Bericht in drinks business hat wird seit einem Monat gebaut, nachdem Moray Council die Pläne dafür genehmigt hat.
„The Kitchery“, wie sich das Bistro nennen wird, wird in einem ehemaligen Schweinestall des Geländes gebaut. 15 direkt damit verbundene Jobs sollen mit dem Bistro geschaffen werden. Besucher werden durch eine Bar und eine Verkaufsfläche in das Bistro kommen, das Platz für 62 Besucher bieten soll. Etwas abgetrennt davon wird es private Speiseräume geben und auch ein Tasting Room ist geplant. Das Zentrum des Bistros soll eine Showküche sein.
Gwenda Smits, Director bei Coleburn, sagt dazu:
“This marks the first of many milestones in the development of the wider Coleburn Whisky Resort, The Kitchery is just the start and breaking ground feels like a very special moment.
“Opening the space as an initial introduction to the site establishes it as an integral part of what will be a much larger offering, giving visitors the opportunity to return year-round, follow its progress, and enjoy the food and beverage experience. Central to the overall project is the sense of community and coming together, and we can’t wait to welcome people from both near and far to the new bistro in the heart of Speyside.”
Wann The Kitchery nun in Betrieb gehen wird, ist aus dem Artikel nicht ersichtlich – spätestens aber mit der Inbetriebnahme von Coleburn sollte es soweit sein, wenn nicht früher.
Ein nicht ganz sieben Jahre alter irischer Whisky, der in seiner Reifezeit eine Menge verschiedener Fasstypen gesehen hat, darunter Tawny Port, getoastete ungarische Eiche sowie Pedro Ximénez-Sherry, ist nun in London zum „Besten Single Malt der Welt“ gewählt worden. The Donn von Craft Irish Whiskey hat diese Auszeichnung auch bereits in Asien und in den USA erlangt, schreibt die Pressemitteilung, die Sie untenstehend finden.
Craft Irish Whiskey ist bekannt dafür, extrem luxuriös aufgemachte Whiskeys zu Über-Premium-Preisen herzustellen, darunter „The Devil’s Keep„, „Celtic Egg“ oder den „Emerald Isle“ – und sie sprechen damit eine Zielgruppe an, die wohl eher als Anleger und Sammler bezeichnet werden könnte, weniger als klassische Whiskytrinker.
In Shops ist The Donn bei uns nicht zu finden, bei Interesse müssen Sie also den Sekundärmarkt bemühen. Im Webshop von Craft Irish Whiskey ist er ebenfalls ausverkauft.
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The Donn von Craft Irish Whiskey wird beim Londoner Spirituosenwettbewerb zum besten Single Malt der Welt 2026 gekürt
The Donn by Craft Irish Whiskey (PRNewsfoto/Craft Irish Whiskey)
DUBLIN, 24. April 2026 /PRNewswire/ — The Donn by Craft Irish Whiskey wurde bei der London Spirits Competition 2026 mit 96 Punkten und Doppelgold zum Single Malt Whiskey des Jahres ernannt.
Mit einem Alter von nur 6,9 Jahren hat The Donn in London (2026), Asien (2025) und den USA Spirits Ratings (2024) dreimal in Folge den Titel „Bester Whiskey der Welt“ errungen und damit deutlich ältere Konkurrenten überflügelt und eine der ältesten Annahmen der Branche in Frage gestellt: dass das Alter die Qualität bestimmt.
Stattdessen wird The Donn in einer progressiven Fassreise hergestellt, die darauf abzielt, den Geschmack in jeder Phase der Reifung zu maximieren. Der Whiskey wird zunächst in Ex-Bourbon-Fässern gelagert und durchläuft dann eine sorgfältig abgestimmte Abfolge von Fässern, darunter Tawny Port, getoastete ungarische Eiche und verschiedene Arten von Pedro Ximénez-Sherry. Jeder Übergang ist wohlüberlegt und führt neue Schichten von Süße, Struktur, Würze und Tiefe ein.
Dies wird durch unterschiedliche Fassgrößen und kontrollierte Unterfülltechniken weiter verbessert, wodurch die Sauerstoffinteraktion erhöht und das Holz-Spirit-Verhältnis verändert wird, um die Komplexität und Integration zu beschleunigen – ein Maß an Präzision, das bei der traditionellen Whiskeyherstellung nur selten angewendet wird.
„Dies ist ein Whiskey, den ich von der Destillation bis zur Abfüllung begleitet habe. Jedes Fass, jede Füllmenge, jede Entscheidung wurde getroffen, um den Geschmack zu formen, nicht um Konventionen zu folgen. Die Tatsache, dass sie drei Jahre in Folge auf dieser Ebene anerkannt wurde, ist eine Bestätigung dieser Philosophie.“
Jay Bradley, Gründer und Master Blender
Der Londoner Spirituosenwettbewerb wird von weltweit führenden Spirituosenexperten bewertet, darunter Master Blender und leitende Einkäufer von Bacardi, Diageo und Pernod Ricard, die die eingereichten Produkte nach Qualität, Wert und Attraktivität für den Verbraucher beurteilen.
Über Craft Irish Whiskey
Craft Irish Whiskey definiert irischen Premium-Whiskey neu, indem es den Schwerpunkt auf eine geschmacksorientierte Reifung statt auf Altersangaben legt. Durch die Kombination von traditionellem Destillationserbe mit modernen, datengesteuerten Techniken produziert das Unternehmen einige der weltweit meist ausgezeichneten und begehrtesten irischen Whiskeys. Der innovative Ansatz umfasst unterschiedliche Fassgrößen, eine einzigartige Holzauswahl und maßgeschneiderte Reifungsprozesse, um jeden Whiskey auf seinem optimalen Geschmacksniveau zu halten.
Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand
Ein wohl 30 Jahre alter Dalmore ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank als neue Abfüllung aufgetaucht – neu deshalb, weil er erst in diesem Jahr abgefüllt wurde oder wird. 30 Jahre alte Dalmore sind keine Okkasion, und wir schätzen, dass auch dieses Bottling, Dalmore 1996, das auf 214 Flaschen limitiert ist, sich im mittleren vierstelligen Euro-Bereich bewegen wird. Abgefüllt ist er jedenfalls mit 48,2% vol. – und die Etiketten präsentieren sich wie folgt:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Nach der Übernahme von Eden Mill durch Ruby Capital im November des Vorjahres (wir berichteten hier und hier darüber) wurde jetzt der Interim-CEO der Brennerei, Ian McDougall, durch einen neuen Chief Executive Officer ersetzt: es ist Steven Kersley, der als ehemaliger Managing Director von BrewDog Distilling nach Auflösung dieser Sparte von BrewDog nun wieder eine leitende Position innehat. Zuvor war er Site Operation Manager bei Diageo, zuständig für Destillerien wie Linkwood, Teaninich und Benrinnes.
Hier die offizielle Info von Eden Mill zum Wechsel an der Spitze der Brennerei:
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Eden Mill appoints Steven Kersley as Chief Executive Officer
St Andrews distillery names new CEO to lead its next chapter
Eden Mill Distillery has today announced the appointment of Steven Kersley as Chief Executive Officer. Kersley, who brings over a decade of senior leadership experience in the Scotch whisky and craft spirits industry, takes the helm with an ambitious agenda to establish a world-class spirits brand rooted in its home of St Andrews.
The appointment marks the beginning of a new chapter for Eden Mill, which boasts a state-of-the-art distillery with significant capacity for expansion, a destination visitor centre, and a top-floor cocktail bar with panoramic views across the Eden Estuary and St Andrews skyline.
Steven Kersley, Chief Executive Officer at Eden Mill, said:
„With its location at the gateway to the home of golf, our distillery occupies one of the most compelling sites in Scottish spirits. St Andrews is a genuinely special place with over a million tourists passing through each year. As the 2026 season gets underway, we’re adding to the excellent local offering with our distillery visitor centre.
“We have an incredible back-catalogue of award-winning spirits, but what excites me most are the spirits that are yet to come. We’re building a whisky programme that’s uncompromising in its ambition: a wood policy of serious depth and intention, underpinned by a distillate that’s been crafted by layering flavour at every stage of production. We’ll be bold in our decision-making in order to make the best whisky possible – and then we’ll take it to the world.“
The appointment comes as Eden Mill builds momentum under new ownership, including the start of the St Andrews tourist season, an exciting pipeline of whisky and gin releases, and the continuation of the business’s popular private cask programme. International expansion sits alongside UK growth as a clear commercial priority.
Tony Banks, Chairman, Ruby Capital Limited, said:
„We acquired Eden Mill because we believe in what it can become. It has an extraordinary location, a loyal following, and the infrastructure to grow into something significant.
“Appointing Steven is the most important step we’ve taken since acquisition. He understands this industry from the ground up, he has the commercial ambition we need, and he shares our absolute commitment to making whisky of the highest quality. That shared goal is the foundation everything else is built on. We’re giving him everything he needs to take our spirits to the world stage.“
Eden Mill’s flagship distillery and visitor centre opened on the Eden Campus in October 2025. The site includes a 300-cask warehouse, the 40-seat Lookout Bar, a high-end retail space, and an immersive experience programme built around whisky, gin and mixology.
Ein neuer Laphroaig (den wir schon im Dezember 2025 für Sie entdeckt haben) wird heute offiziell veröffentlicht: Laphroaig Willem by Willem (gemeinsam ausgewählt von Sarah Dowling, der Senior Whisky Makerin von Laphroaig und dem Schauspieler) ist ein 14 Jahre alter Single Malt, der in Oloroso-Fässernreifte und mit 53,7% Vol. abgefüllt wurde. Die Abfüllung soll im Handel in Deutschland 147 Euro kosten.
Rund um den Launch wird auch die Kampagne „Unphorgettable“ mit Willem Dafoe fortgeführt – und es gibt die Chance, im nächsten Laphroaig-Spot mit Willem Dafoe eine Rolle zu erhalten. Dafür muss man die eigenen Tasting Notes zur Abfüllung einsenden – Genaueres dazu und natürlich zum neuen Laphroaig Willem by Willem untenstehend:
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LAPHROAIG® UND WILLEM DAFOE PRÄSENTIEREN DAS NEUSTE KAPITEL DER WELTWEITEN KAMPAGNE „UNPHORGETTABLE“ MIT EINEM NEUEN SINGLE MALT
Das legendäre Duo fordert Whiskytrinker dazu auf, ihren Gaumen zu testen und bietet ihnen die Möglichkeit, in Dafoes nächstem (Laphroaig-)Film mitzuwirken
Islay, Schottland, 24. April 2026: Laphroaig, einer der weltweit markantesten Single Malts, und Kultschauspieler Willem Dafoe lancieren gemeinsam global einen neuen Whisky in limitierter Auflage – „Willem by Willem“. Ganz im Stil der Marke Laphroaig dürfen sich Whisky-Fans in Bezug auf die Geschmacksnoten sowie das Aromaprofil auf Unerwartetes einstellen.
Dafoe wurde im vergangenen September im Rahmen der globalen Kampagne „Unphorgettable“ zum „Friend of Laphroaig“ ernannt. Diese Kampagne basiert auf dem kraftvollen und unverkennbaren Geschmack und der starken Persönlichkeit des Whiskys, mit dem Versprechen, dass jeder Schluck unvergesslich ist. Die Bekanntmachung dieses Single Malts läutet das neueste Kapitel ein, in dem Dafoe den Whisky gemeinsam mit Sarah Dowling, der Senior Whisky Makerin von Laphroaig, ausgewählt hat. Dafoe entschied sich für den Whiskey, der „seine Geschmacksknospen und seine Neugier am meisten zum Leben erweckte“, anstatt sich auf Verkostungsnotizen und den Herstellungsprozess zu konzentrieren.
„Es war mir eine große Freude, mehr über jeden der Whiskys zu erfahren, die in der engeren Auswahl standen, um ‚the one‘ zu werden. Meine endgültige Entscheidung habe ich anhand des Whiskys getroffen, der die größte Neugier auf seinen Geschmack geweckt hat – etwas, das ich bis heute nicht ganz greifen kann, aber genau das macht den Reiz aus. Wenn ich ‚Willem by Willem‘ trinke, erlebe ich … sagen Sie es mir. Ich hoffe, dass dieser Whisky bei allen, die ihn probieren, spannende Gespräche anregt“,
erklärt Willem Dafoe.
Im Sinne der Würdigung all jener, die anders denken, und inspiriert von dem aus der Filmindustrie stammenden Begriff „no notes“ – der eine Darbietung bezeichnet, die so selbstbewusst und vollendet ist, dass sie keiner Regie bedarf –, verzichtet die Produkteinführung auf Verkostungsnotizen. Stattdessen sind Fans weltweit dazu eingeladen, ihre Interpretation des Whisky-Geschmacks in einem kreativen Medium ihrer Wahl zu gestalten und zu teilen – von einem Gedicht, einer Skizze bis hin zu einem Kurzfilm*. Die Person, mit der mutigsten und originellsten Umsetzung erhält die Chance, an der Seite von Dafoe in seinem nächsten Kurzfilm mit Laphroaig mitzuspielen, der noch in diesem Jahr gedreht werden soll.
Kirsteen Beeston, Global Marketing Director für Scotch und Irish bei Suntory Global Spirits, ergänzt:
„Dieser Whisky-Launch sollte den mutigen und schwer fassbaren Charakter von Laphroaig und Willem Dafoe widerspiegeln. Wie könnte das besser zum Ausdruck gebracht werden, als diese Kraft in die Hände der Whisky-Fans zu geben – oder in diesem Fall auf ihre Geschmacksknospen.“ Wir freuen uns darauf, zu hören und zu sehen, wie sie das Geschmacks- und Trinkerlebnis gestalten.
Die Kampagne und der Whisky werden in den kommenden Wochen und Monaten in die Märkte eingeführt, darunter Großbritannien, die USA, Deutschland, Japan, Australien sowie der weltweite Reiseeinzelhandel. Der Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Maßnahmen, Werbung in sozialen Medien, PR, Kundenerlebnissen und Shop-Aktivierungen.
Der 14 Jahre alte, in Oloroso-Fässern gereifte Whisky (53,7 % Vol.) ist in Deutschland ab dem 24.04. zu einem UVP von 147EUR im ausgewählten Handel erhältlich.
Mehr Informationen rund um die Teilnahme an der Vorab-Verlosung und die Einreichung eigener Verkostungsnotizen mit der Chance im neuen Film mit Willem Dafoe mitzuspielen sind auf der Webseite www.laphroaig.com/de-de/no-notes und auf dem offiziellen Instagram Kanal @laphroaig zu finden.
45 Jahre Reifezeit liegen zwischen den beiden Whiskys aus der Brennerei Longmorn, die Serge Valentin heute für Sie verkostet: Ein Longmorn 1964 von Gordon & MacPahil tritt gegen einen Longmorn an, der 2009 destilliert wurde.
Der ältere, aber auch weitaus schwächer abgefüllte (43%) Longmorn steht diesmal am Beginn der Session – und er legt mit einer tollen Wertung einiges vor. Da muss der Jüngere klein beigeben, obwohl auch er in der Verkostung sehr gut bewertet wird:
Hier die beiden Speysider tabellarisch aufgelistet:
Abfüllung
Punkte
Longmorn 50 yo 1964/2014 (43%, Gordon & MacPhail, licensed label, first fill sherry hogshead, cask #1036)
93
Longmorn 15 yo 2009/2025 (55.8%, The WhiskyFind for HNWS 20th Anniversary, bourbon barrel, cask #334, 186 bottles)
Nach unserem gestern publizierten Video über unseren Besuch bei der finch Whisky Destillerie auf der Schwäbischen Alb, bei dem uns Hans-Gerhard Fink über seine Felder, durch die Brennerei und in die Fasslager geführt hat und den Weg des Whiskys von der Scholle bis ins Glas ausführlich erklärte, wollen wir heute eine kommentierte Fotogalerie nachreichen, die ein paar zusätzliche Einblicke bietet.
Kommen Sie mit auf unseren Rundgang – und falls Ihnen die Bilder Lust machen, selbst einmal bei finch vorbeizuschauen: Der Biosphärenpark Schwäbische Alb mit seiner Natur und seinen kulinarischen Genüssen wartet auf Sie!
Hans-Gerhard Fink auf einem seiner Felder. Auf diesem hier wächst ungefähr die Hälfte (150 Tonnen) für die Jahresproduktion an Whisky
Ein Blick auf das Feld auf ca. 800m Seehöhe. Aussaat war im März.
Ein Blick über die Schwäbische Alb. Der Frühling hat bereits Einzug gehalten
Das neue Gebäude der Brennerei. Vorne ist das Besucherzentrum, gleich dahinter die eigentliche Destillerie, die nur durch eine Glaswand vom Shop getrennt ist
Das Gebäude der Brennerei in einer anderen Ansicht
Das Wetter war uns und einer Besuchergruppe an diesem Tag gnädig gestimmt.
Diese Wellblechschuppen gleich neben der Brennerei gehörten einst der Bundeswehr, danach wurden sie an die Gemeinde verkauft. Einige davon dienten finch als Lagerhäuser, aber als die Miete plötzlich verdreifacht wurde, hat man sich nach Alternativen umgesehen - und gefunden.
Eindrücke aus dem Shop
Der Emmer-Whisky von finch. Emmer ist ein Urgetreide, und an diesem Whisky sieht oder besser schmeckt man sehr gut, wie stark der Einfluss des Getreides auf den Whisky ist. Ein wirklich wunderbares Bottling.
An diesem Abend gab es eine große Führung für Besucher. Sie begann im Besucherzentrum
Hans-Gerhard Fink erzählt hier über die Geschichte der Destillerie, aber auch die Geschichte der Gegend, die recht spannend ist und seit Jahrhunderten stark vom Militär geprägt wurde.
Dann geht es in die Brennerei selbst. Es ist eine deutsche Verschlussbrennerei, von Hans-Gerhard Fink mitkonzipiert
Die Brennanlage zählt zu den größeren in Deutschland - über 6000 Fässer sind mit ihr bereits gefüllt worden.
Die Potsill von finch
Das gesamte Ensemble der Destillerie. Rechts die Kolonnen-Brennanlage, nicht zu verwechseln mit einer Coffey Still.
Noch ein Blick auf die Ummantelung der Verschlussbrennerei. Schöner hätte man das notwendige Übel wohl nicht gestalten können.
Auf dieser Brennblase wird vornehmlich Gin erzeugt. Für die Whiskyproduktion wird sie nicht (mehr) verwendet.
Das Getreide vom eigenen Betrieb kommt in diesen Säcken aus der Mäzerei zurück zur Brennerei.
Nach der Brennerei ging es zum ehemaligen französischen Munitionsdepot, das finch nun als Ganzes besitzt und zum Teil als Fasslager benutzt. Sie waren übrigens die ersten mit dieser Lagermethode, noch vor St. Kilian
Die Bunker hier haben eine sehr gut funktionierende Lüftung: vorne neben der Türe ist der Lufteinlass, hinten oben der Abzug. In vielen Warehouses riecht es strenger nach Alkohol als darin.
Der Eingang zu einem Bunker, in dem Whisky gelagert wird.
An die 530 Fässer haben in einem Bunker Platz. Über 1200 davon sind zu Beginn befüllt nach oben geliefert worden, eine anstrengende und nicht ungefährliche Arbeit.
Danach wurden nur mehr leere Fässer nach oben gebracht, mit dem Spundloch etwas zur Seite geneigt - sie werden im Regal befüllt und entleert, der Inhalt kommt und geht in Transporttanks mit ca. 1000l Fassungsvermögen
Das Öffnen und Schließen der Türen funktioniert mit Handzug.
Neben den Bunkern gibt es auf dem Gelände auch Hallen. Auch diese werden teilweise als Lager genutzt (ein Teil der Bunker und Hallen sind vermietet, dort werden zum Beispiel Oldtimer-Busse untergestellt).
In deser Halle erfährt der Besucher mehr über Fasslagerung, über die verwendeten Hölzer und wie sich die Vorbelegung auf den Whisky auswirkt.
Die unterschiedlichsten Fasstypen befinden sich in der Halle - darunter auch ein PX-Fass, das nicht eines der modernen präparierten Fässer ist, sondern in dem vor dem Whisky für fast 50 Jahre PX-Sherry lagerte. Man merkt das ganz deutlich an der Abfüllung aus diesem Fass...
Weitere Fässer in der Halle, links unten zum Beispiel ein Laproaig Quarter Cask.
Zu Beginn hat Hans-Gerhard Fink auch mit den kleinen 30l-Fässern experimentiert, aber diese sind extrem schwierig in der Fassführung und fangen schnell an, den Whisky zu überholzen. Für eigene Fässer mag das gut sein, für längere Lagerung nicht.
Ein letzter Blick in die Halle - hier sind enorme Werte gelagert.
Das Familienwapper der Finks. Eine mehrlagige Gipsarbeit mit Schichten in verschiedenen Farben. Hier wird dann die jeweilige Schicht in aufwendiger Handarbeit freigelegt, sodass sich ein farbiger Gesamteindruck ergibt.
Die hauseigene Abfüllanlage. Nicht schön, aber notwendig.
Hier sind wir am Haupthof der Familie Fink, wo die landwirtschaftlichen Geräte untergebracht sind und eine Lagerhalle noch Whiskyfässer enthält (die erste Lagerstätte bei finch). Die Aussicht ist phänomenal.
Auf einem Weizenfeld, auf dem der Weizen für Grain Whisky wächst.
Gesunde Ähren, die bereits Nebentriebe ausbilden.
Das Feld unter dem Himmel der Schwäbischen Alb. Natur pur.
Zum Abschluss noch ein Blick in das Lager am Hof. Ganz hinten (nicht im Bild) lagern Fässer, die seit über 16 Jahre finch Whisky enthalten. Und der muss sich bei Gott nicht vor gleichaltrigen Schotten verstecken. Nicht auf die Herkunft, sondern auf die Kunstfertigkeit in der Produktion kommt es an!
Mit der zwöflten Ausgabe der Exploration Series bringt Claxton’s wieder eine Reihe von Abfüllungen in den Handel in Österreich und in Deutschland. Wie Claxton’s so schön sagt: Man sollte niemals bei Whisky den Entdeckergeist verlieren – und damit Sie selbst bestens vorbereitet auf Entdeckungsreise gehen können, stellt ihnen der österreichische Importeur, Genuss am Gaumen, die Claxton’s Exploration Series No. 12 im Detail mit den Tasting Notes vor:
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Genuss am Gaumen stellt vor: Claxton’s Exploration Series No. 12
„It’s a big whisky world out there…so never stop EXPLORING.“
Mit großer Freude präsentieren wir die neueste Ausgabe der beliebten Exploration Series von Claxton’s Whisky: Release No. 12 erweitert unsere Whisky-Welt um faszinierende neue Facetten und lädt Genießer erneut auf eine geschmackliche Entdeckungsreise ein.
Acht außergewöhnliche und vielschichtige Abfüllungen warten darauf, erkundet zu werden. Von einem jungen, jedoch beeindruckend charakterstarken Island Dram von Tobermory bzw. Ledaig – über einen elegant gereiften, 22 Jahre alten Single Grain aus Port Dundas bis hin zu einem aromatisch-spannenden Whisky Inchmurrin der Loch Lomond Distillery.
Auch dieser Release überzeugt mit einer beeindruckenden Bandbreite an Destillerien, Fassarten und Aromenprofilen – und bietet damit für jeden Whisky-Liebhaber den passenden Tropfen zum Entdecken.
Aber seht selbst:
EXPLORATION SERIES NR. 12
FETTERCAIRN 2016 – 10 JAHRE | 50%
Reifung:
in einem Fresh Tawny Port Hogshead – EXP1089 am 15.06.2015 destilliert, am 09.02.2026 abgefüllt Tasting: in der Nase mit Noten von Erdbeermarmelade, Roten Beeren, „Trifle“ & Sahnecreme, am Gaumen mit einem Touch von Brandy, Beeren in Sirup, mehr Trifle-Noten, fein süß, langes süßes & fruchtiges Finish mit üppigen Noten von Johannisbeeren
INCHMURRIN 2017 – 8 JAHRE | 50% Reifung: in einem Fresh Tawny Port Hogshead – EXP1092 am 15.11.2017 destilliert, am 10.02.2026 abgefüllt Tasting: ein Loch Lomond, der mit einer ganz anderen Stilistik überzeugt – cremig-süße Nase, fast schon wie ein gereifter Tequila mit Anklängen von BBQ, am Gaumen üppig & fruchtig, viel Süßholz-Noten wie Amaro, Cointreau und auch Kaffee, langes & süßes Finish mit einem Touch von Bitterorange
LEDAIG 2022 – 3 JAHRE | 50%
Reifung: in einem PX Sherry Barrel – EXP1086 am 16.06.2022 destilliert, am 20.01.2026 abgefüllt Tasting: in der Nase mit aromatischen Noten von geräuchertem Käse, Leder, Zigarrenrauch & Räucherfisch, am Gaumen zeigt sich süßer Rauch von Mesquite-Räucherchips, üppig & körperreich, ebenso üppiges Finish mit Anklängen von Sherry & Eichenrauch
MILTONDUFF 2017 – 8 JAHRE | 50%
Reifung:
in einem Bourbon Barrel – EXP1091 am 19.10.2017 destilliert, am 10.02.2026 abgefüllt Tasting: cremig süße Nase mit Noteon von Gerstenzucker, Kokosnuss & Vanille, auch am Gaumen zeigt sich süße Vanille, Kokosnuss & Gerstennoten, fein süß & harmonisch ausbalanciert, im Finish erneut sanfte Vanille, Eiche & gekochte Zuckerl
PORT DUNDAS 2003 – 22 JAHRE | 50%
Reifung:
in einem Bourbon Barrel – EXP1087 am 20.03.2003 destilliert, am 06.02.2026 abgefüllt Tasting: in der Nase mit intensiven Vanille-Noten, Bananenchips & Aprikosenmarmelade, am Gaumen sanft & fein süß mit mehr Marmeladen-Noten & Vanille mit Eichenanklängen, auch das Finish ist eichenlastig mit mehr Tannin & einem Touch Mais
STAOISHA 2018 – 7 JAHRE | 50%
Reifung:
in einem Fresh Oloroso Barrique – EXP1090 am 12.09.2018 destilliert, am 09.02.2026 abgefüllt
Tasting: in der Nase mit üppigem BBQ Rauch, geräucherte Paprika, sowie Salzlake & Rosinen, am Gaumen süßer Rauch – trocken & erdig, viel Eiche & abermals BBQ Noten, langes & trockenes Finish mit Unmengen an „fleischigem“ Rauch
TEANINICH 2015 – 10 JAHRE | 50%
Reifung: in einem STR Hogshead – EXP1088 am 06.07.2015 destilliert, am 09.02.2026 abgefüllt Tasting: in der Nase fast wie ein Rosinenbrötchen/Brotpudding mit Eiercreme, Muskat, Vanille, Zimt & Rosinen, süße Eiche, am Gaumen zeigen sich erneut wunderbare Gebäcknoten mit Rosinen, süße Tannine & Vanille, das Finish ist zart trocken aber erneut mit viel Dessert-Noten & auch etwas „Dessert-Wein-Touch“
TORMORE 2016 – 9 JAHRE | 50%
Reifung:
in einem Fresh Oloroso HHD – EXP1093 am 28.11.2016 destilliert, am 10.02.2026 abgefüllt
Tasting: mit einladenden Noten von Staubzucker, Gerste & süßer Eiche in der Nase, sowie ein feiner Touch Sherry, am Gaumen zeigt sich deutlich mehr Sherry mit schweren Tanninen & bittersüßer Eiche, im süßen Nachhall zeigt sich ein unerwarteter, aber spannender Touch von angezündeten Streichhölzern
Alle Releases gibt es ab sofort im Genuss am Gaumen in Vorarlberg & im Webshop, sowie einzelne Abfüllungen auch bei Hirschenbrunner Spirits in Wien.
Drei interessante Sonderabfüllungen für das Fèis Ìle 2026 sind von den beiden Brennereien Lagavulin und Caol Ila angekündigt worden:
Von Lagavulin stammt der 31-jährige „Skies of Fèis Ìle“, eine handabgefüllte Abfüllung in Fassstärke, die zu den ältesten und seltensten der Brennerei zählt und mit 2800 Pfund auch die Teuerste des Trios ist. Daneben gibt es einen 14 Jahre alten Lagavulin, der fünf Jahre in mit Oloroso vorbelegten amerikanischen Eichenfässern reifte. Er kostet 240 Pfund.
Caol Ila stellt eine Abfüllung vor, die in ehemaligen Don-Julio-Tequila-Fässern reifte. Der Agaveneinfluss verleiht ihr eine kräuterige, zitrusbetonte Note und unterstreicht so den charakteristischen Küstenrauch. Diese Abfüllung ist für 145 Pfund am Fèis Ìle erhältlich.
Ausführliche Infos und Tasting Notes hier:
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ICONIC ISLAY DISTILLERIES LAGAVULIN AND CAOL ILA REVEAL A TRIO OF LIMITED-EDITION EXPRESSIONS FOR FÈIS ÌLE 2026
Islay, Scotland – 23 APRIL 2026 Fèis Ìle returns for the 40th anniversary of the whisky festival and Lagavulin and Caol Ila distilleries will proudly unveil three limited releases, celebrating the island’s community and culture. Launched in 1986, this annual festival unites whisky lovers from around the world to enjoy and explore the distilleries behind some of Scotland’s most iconic smoky single malts, while honouring the community at the heart of its success.
The line-up of releases for 2026 features expressions that are both rare and experimental from our distilleries for the festival. From Lagavulin, a cask-strength hand fill bottling entitled the ‘Skies of Fèis Ìle’ is one of the oldest and rarest released by Lagavulin for the festival at 31-years-old. It is joined by a deep and intense Lagavulin 14-year-old, wich has received a long five-year finish in Oloroso-seasoned American oak casks. The two Lagavulin releases are particularly distinctive – shaped by the same Oloroso influence and inspired by the rare moment of two moons rising together, offering a unique perspective on how time transforms flavour.
From Caol Ila, the team has created an expression that has been finished for the first time in former Don Julio tequila casks, revealing a herbal citrus forward twist from the agave influence, to highlight its signature costal smoke.
LAGAVULIN 31-YEAR-OLD ‘SKIES OF FÈIS ÌLE’
One of the oldest and rarest whiskies released for Fèis Ìle 2026
This exceptionally rare Lagavulin 31-year-old continues the distillery series that began with a 29-year-old release at Fèis Ìle 2024. Drawn from a ’sibling‘ finishing cask which took its own path, this Lagavulin showcases another experiment in maturation techniques, resulting in one of the oldest and most exclusive expressions from the distillery for the festival.
What began as a richly layered single malt, spent over a decade finishing in heavily charred, Oloroso-seasoned American oak hogsheads. This process allows the spirit to penetrate deeper into the wood, gradually unlocking new layers of character and complexity. The result is a velvety-smooth dram, where intense fruit and faint sweetness meet smouldering warmth for a Lagavulin whisky that feels drawn from a bygone age.
Available at Lagavulin Distillery from 23rd May this rare release will be priced at £2,800 (ABV and number of bottles TBC).
To be among the first to secure a bottle, sign up to one of two intimate tastings to be held in Lagavulin’s Mackie Lounge, hosted by Distillery Manager Jordan Paisley. Each guest will receive a hand-filled and signed bottle of the 31-year-old, drawn especially for the occasion.
Guests will enjoy a dram of the 31-year-old described by Charles MacLean as “Once in a blue moon, a whisky tastes this good” – alongside the Lagavulin 14-year-old Fèis Ìle 2026 release, as Jordan shares the story behind these remarkable expressions.
In a sentence… Uniquely matured it is perfectly rounded, richly detailed, sooty and spicy. A full moon malt for the ages.
Nose … Multi-layered, rich and opulent; dry overall. The first aromas are distinctly sooty, with a hint of scorched newspaper and even a trace of coal tar.
Body… Full.
Palate… An unctuous mouthfeel from an oily and smooth texture, with an intensely fruity, lightly sweet taste that becomes saltier and more savoury, hinting at dark chocolate, changing all the while, accompanied by leathery, lightly drying tannins.
Finish… Very long. Finishing dry with plenty of fragrance, sweet smoke and gentle spiciness, sweetness and salt.
LAGAVULIN 14-YEAR-OLD FÈIS ÌLE 2026
A rich and distinctive take on Lagavulin’s signature distillery character.
For this Lagavulin 14-year-old, the whisky’s signature smoky profile takes a new distinctive and rich dimension. Naturally bold and smoky in style, the Olorososeasoned American oak finish brings added richness of red berries, dried fruits, caramel and warm spice.
This intense and deeply satisfying Lagavulin, alongside the Skies of Fèis Ìle 31-year-old bottling, captures what the team describe as a rare ‘Blue Moon’ moment, a fleeting alignment of character and complexity. On the palate, both expressions reveal Lagavulin’s signature depth, rich smoke, layered with dried fruits and dark sweetness.
Lagavulin Distillery Manager, Jordan Paisley said:
„We are incredibly proud to present not one, but two exceptional Lagavulin expressions to mark the 40th anniversary of Fèis Ìle. These festival releases reflect both the passage of time and the journey of our whiskies, celebrating our craft and culture with bottlings to be cherished and enjoyed.
As a long-time admirer of Lagavulin and now a custodian of this iconic distillery, I feel a sense of deep personal gratitude in hand-filling the ‘Skies of Fèis Ìle’ expression for our guests. I look forward to sharing a dram with them and welcoming them all into the Lagavulin family for this special occasion.”
Bottled at 56.5% ABV, it will be available at an RRSP of £240.
Tasting Notes
In a sentence… An intense and deeply satisfying Lagavulin with real depth of taste; this expression is rich and fruity, sweet and smoky, retaining that deep Lagavulin power throughout.
Nose… Rich smoke and smouldering embers; orchard fruits (green apple), stewed red berries, and Vittoria grapes. Sweet notes of golden caramel, muscovado sugar, candied walnuts, toffee, and cinnamon spice. Smouldering campfire smoke with hints of sea spray, smoky cereals, and fresh bread.
Body… Full, rich, and deeply satisfying with smooth texture. A rounded sweetness balanced by gentle spice and smoke.
Palate… Sweet smoke and wood embers layered with toffee apple, rum‑raisin ice cream, and dried fruits. Orchard fruits and red berries continue through, joined by baking spices – cinnamon and ginger. Waves of medicinal peat and lingering chilli pepper adds depth.
Finish… Long and warming with spice, smouldering embers, and softly fading sweetness.
CAOL ILA 11-YEAR-OLD 2026 “TEQUILA CAOL ILA”
A playful twist on Caol Ila’s coastal style with a tequila cask finish.
Known as the distillery that delivers bright, coastal character, Caol Ila’s signature subtle smoke is met for the first time with an unexpected twist of a new cask experiment. The Fèis Ìle 2026 edition of Caol Ila was matured in American oak Don Julio tequila casks and this 11-year-old expression is playfully known as “Tequila Caol Ila”.
Adding lively citrus, sweetness and spice to Caol Ila’s memorable coastal character, this tequila cask finish brings an extra lift and energy to the dram. With herbal notes and green fruit, with a hint of agave and light smoke, there is soft spice with a crisp and refreshing finish to this Scotch whisky.
Fèis Ìle 2026 bottles will be available from their respective days during the festival on a first come, first served basis at Lagavulin distillery from 23rd May and Caol Ila distillery from 25th May. Thereafter, the bottlings will be sold at their individual distilleries.
Caol Ila’s 2026 release will be bottled at 56.1% ABV and priced at an RRSP of £145.
Tasting Notes
In a sentence… This Caol Ila showcases the distillery’s signature coastal smoke enhanced by vibrant, citrus forward bursts of flavour balanced beautifully with more savoury herbal notes.
Nose… Sweet malty cereals and caramel layered with citrus fruits (lime and zesty orange marmalade), and hints of tropical fruit. Sweet elements of vanilla ice cream and candy floss mingle with more savoury herbal tones; fresh hay, green tea, and subtle floral touches. Resinous peat smoke, salty peatiness and olive brine.
Body… Oily and mouth‑coating but also very smooth, with a gentle prickle. Balanced sweetness and spice with a green, and lightly salty edge.
Palate… Sweet at first, vanilla, lime and agave‑like notes, moving into fresh green apple. Herbal smoke, and damp embers develop alongside white pepper, nutmeg and agave notes. Light saltiness and spicy warmth build toward the back.
Finish… Lingering oak spice, smouldering embers, orange peel, and gentle peat embers fading slowly.
Dass Serge Valentin ein Fan von Ben Nevis ist, brauchen wir nach den Verkostungen der letzten Monate nicht extra betonen. Und auch heute ist er wieder voller Lob für die Whiskys, die er verkostet. Zunächst sind es drei Bottlings, die 1996 destilliert wurden und nach 28 bzw. 29 Jahren in die Flasche kamen, und dann noch als Draufgabe ein Ben Nevis 21yo, der 2024 in die Flasche kam.