Serge verkostet: Highland Park x7

Highland Park aus verschiedenen Quellen und verschiedenen Alters steht heute auf dem Verkostungsprogramm von Serge Valentin. Das Alter: Zwischen 8 und 35 Jahren – und die Punktwertung zwischen hoher Zustimmung und frenetischem Beifall.

Wie immer informiert sie unsere trockene Tabelle über einen Teilaspekt des wesentlich lesenswerteren Inhalts der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Highland Park 16 yo ‘Between You and I’ (48%, OB, 2025)85
Highland Park 8 yo ‘Old Orkney’ (47%, Decadent Drinks, bourbon and sherry refill hogsheads and butts)88
Highland Park 8 yo (100 proof, Gordon & MacPhail, UK, +/1970)94
Secret Orkney (HP) 25 yo 2000/2026 (52.6%, Sansibar & The Whisky Agency, cream sherry butt)89
Highland Park 22 yo 2003/2026 (55.9%, Thompson Bros., refill sherry wood, 336 bottles)88
Highland Park 35 yo 1988/2024 (50.1%, Aquavitae & Shinanoya, Divine Beasts, hogshead, 150 bottles)90
Highland Park 18 yo (43%, OB, +/-2005)87

Never Say Die Bourbon eröffnet Brand Home in Lexington/Kentucky

Never Say Die Bourbon, der in Deutschland von N10Bourbons importiert wird, wird nun in Lexington/Kentucky im Lauf des Augusts das erste eigene Brand Home eröffnen – sicherlich ein Anlaufpunkt für Fans der Marke unter unseren Lesern, die in Zukunft die Stadt im Osten von Louisville und Frankfort besuchen wollen. Der Bourbon hat eine interessante Geschichte: er wird zunächst in Kentucky destilliert und dort für sechs Jahre gereift, aber dann nach England in die White Peak Distillery in Derbyshire transferiert, wo er weiter reifen kann.

Dem europäischen Ursprung der Marke entsprechend gibt es im Brand Home ein Pub mit britischen Pub-Food und amerikanischen Snacks sowie eine Mikro-Destillerie auf zwei Ebenen.

Brian Luftman, einer der Mitbegründer von Never Say Die Bourbon sagte:

“The English pub and the live music are our way of continuing to pay homage to the horse and everything his story set in motion – right down to the Casbah Coffee Club and The Beatles. We can’t wait to welcome people through the doors.”

In den oberen Etagen erwartet die Gäste eine Präsentation der Markengeschichte von Never Say Die, um dann in einen mit Kalkstein und Eiche ausgestatteten Verkostungsraum zu kommen, dessen Tisch in Form einer ovalen Pferderennbahn gebaut ist. In einem Fasslager, das einem traditionellen Rickhouse nachempfunden ist, können Besucher ihren eigenen exklusiven Never Say Die Double Ocean Bourbon abfüllen – eine Abfüllung, die offiziell noch nicht erschienen ist

Das Brand Home befindet sich in 249 W. Short St., Lexington – wer mehr darüber wissen will, kann es hier erfahren.

Claxton’s Summer Release jetzt erhältlich: Claxton’s Warehouse No. 1 – Release #11

Der unabhängige Abfüller Claxton’s hat mit dem Release #11 in der Warehouse No. 1 Serie wieder ein schönes Paket unterschiedlichster Whiskys geschnürt, deren Spektrum von den Lowlands bis nach Islay reicht. Für Österreich wird das Claxton’s Summer Release von Genuss am Gaumen distribuiert – man hat uns dazu eine Pressemitteilung geschickt, in der die sechs neuen Bottlings samt Tasting Notes vorgestellt werden:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

CLAXTON’S WAREHOUSE NO. 1 – RELEASE #11

„We don’t love it because we sell it. We sell it because we love it.“

Genau deshalb findet ihr bei uns im GENUSS AM GAUMEN keine beliebigen Whiskys – sondern Abfüllungen, hinter denen wir zu 100 % stehen. Mit Release No. 11 der begehrten CLAXTON’S Warehouse Series No. 1 ist wieder eine Kollektion eingetroffen, die das Herz echter Whisky-Liebhaber höherschlagen lässt. Streng limitierte Single Cask Releases, die Charakter, Herkunft und Fassreifung auf beeindruckende Weise widerspiegeln.

Von der maritim-rauchigen Inselschönheit Bowmore, zu einem außergewöhnlichen Triple Distilled Auchentoshan aus dem Madeira Quarter Cask bis hin zum herrlich gereiften Blair Athol aus den Highlands – jede Abfüllung ein Einzelstück. Authentisch. Fassstark. Unverwechselbar.

ARDMORE 2015 – 10 JAHRE
Fresh PX Sherry Hogshead – nur 214 Flaschen

Cask Strength 56,1% Vol.

Tasting:
in der Nase mit üppigen Sherry-Tönen, Ingwerkuchen, Gewürzen & einem schön torfig-erdigen Rauch, am Gaumen erneut intensive süße Sherry-Noten mit mehr von diesem köstlichen Ingwerkuchen & süßem Rauch, das Finish zeigt süße BBQ Noten mit einem Schokolade-Orangen im Nachhall

AUCHENTOSHAN 2011 – 14 JAHRE

Fresh Madeira Quarter Cask – nur 160 Flaschen

Cask Strength 54,5% Vol.

Tasting:
saftige Fruchtsüße in der Nase – Ananas & Melone, sowie Noten von Vanillepudding-Creme, am Gaumen erneute Fruchtaromen – getrocknete Aprikose & Mango, nicht zu süß aber wunderbar mundfüllend, das Finish ist erneut sehr fruchtintensiv mit einem Touch von Orangenschalen im anhaltenden Nachhall

BLAIR ATHOL 1997 – 28 JAHRE

Refill Bourbon Hogshead – nur 194 Flaschen

Cask Strength 54,8% Vol.

Tasting:
in der Nase mit wunderbar üppigen Noten von Fruchtsalat – Passionsfrucht, Melone, Orange und all dies mit einem Touch von Gerstenzucker, am Gaumen sanft, elegant & ebenso fruchtig, viel mehr Gerstentöne, als wie es die Nase erahnen lässt, unglaublich ausbalanciert, lieblich fruchtiges Finish mit Aromen von Orangenschalen & Melone

BOWMORE 2015 – 11 JAHRE

6 Monate Finish in einem European Oak Cask – nur 280 Flaschen

Cask Strength 54,2% Vol.

Tasting:
üppige Nase mit Noten von Lagerfeuer & BBQ, zudem ein Hauch der bekannten Bowmore-Veilchen & etwas Balsamico-Creme, am Gaumen deutlich fruchtiger mit schönen Malztönen, Ingwerkuchen & erneut Lagerfeuer, komplexes & aromenreiches Finish mit einem rauchig-fruchtigen Nachhall

GLENROTHES 2011 – 14 JAHRE

New Bourbon Hogshead – nur 375 Flaschen

Cask Strength 57,8% Vol.

Tasting:
in der Nase mit Noten von getrockneten Früchten – Aprikose & Mango, sowie üppige Gerstentöne & ebenso tropische Früchte, auch am Gaumen überwiegen die Fruchtnoten – sanfte Früchte mit süßem Gebäck & erneuten Gerstenanklängen, ein Finish das definitiv nach mehr schmeckt mit sanften tropischen Früchten & abermals Gerste

MANNOCHMORE 2015 – 10 JAHRE

Fresh Oloroso Sherry Hogshead – nur 292 Flaschen

Cask Strength 57,3% Vol.

Tasting:
elegante Nase mit Noten von Staubzucker, Vanille-Creme, süßem Gerstenwasser & Eiche, am Gaumen zeigt sich eine tolle Gerstensüße mit sanften Früchten, Vanille & einem Touch von Süßigkeiten, mehr Frucht im Finish mit süßer Eiche im Nachhall

Sommer-Special im August:

Zu jeder Claxton’s-Bestellung schenken wir euch ein graviertes Claxton’s Tasting-Glas sowie ein exklusives Pin-Badge – solange der Vorrat reicht.

Diageo mit 27% weniger Profit – aber das so wichtige Scotch-Segment wächst

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Wie The Whiskey Wash in einem Artikel berichtet, ergeben sich aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen von Diageo höchst interessante Rückschlüsse: Für das am 30. Juni 2026 endende Geschäftsjahr gab es beim Getränkemulti einen Rückgang des ausgewiesenen operativen Gewinns um 27,2 % auf 3,16 Milliarden US-Dollar (2,37 Milliarden Pfund). Die Einbrüche basieren vor allem auf Rückgänge bei Tequila, kanadischen und amerikanischen Whiskey, wohingegen Scotch und die Biermarke Guinness einen Anstieg zeigten. Der gesamte Nettoumsatz sank um 3% auf 14,73 Milliarden Pfund.

Scotch zählte zu den Gewinnern mit 3% mehr Volumen und 2% mehr organischen Nettoumsatz (+5% ausgewiesener Nettoumsatz). Mit 24% des gesamten Nettoumsatzes ist Scotch die größte Kategorie bei Diageo.

+2% organischen Nettoumsatz konnte Johnnie Walker erzielen, vor allem durch ein zweistelliges Wachstum in Indien und der Türkei. In den USA ging der Nettoumsatz um 1,1% zurück, allerdings stiegen die Umsätze bei Johnnie Walker und den Single Malts.

Weltweit verkaufte sich kanadischer Whiskey um 15% weniger, amerikanischer Whiskey bei Diageo (u.a. Bulleit) ging im Volumen um 6% und im Nettoumsatz um 8% zurück.

Das verfügbare Cash von Diageo stieg jedenfalls um 463 Millionen Dollar auf 3,21 Milliarden Dollar – die Kriegskasse ist also bestens gefüllt.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich Dave Lewis, der CEO von Diageo:

“We are pleased with our progress in LAC, Europe and Africa. We are focused on recovering our competitiveness in NAM and we are working through the consequences of Government policy in Chinese white spirits.”

Ob die positive Entwicklung bei Scotch die Pläne für den Personalabbau bei Diageo in Schottland beeinfussen wird, wird sich erst zeigen. Wir bleiben für Sie jedenfalls am Ball…

Die gesamte Presseinfo von Diageo können Sie hier sehen.

R.I.P. June O’Connell – Gründerin der Skellig Six18 Distillery

Wie das Irish Whiskey Magazine auf seiner Facebook-Seite soeben berichtet, ist June O’Connell, die Gründerin der Skellig Six18 Distillery im County Kerry unerwartet verstorben.

Bild: LinkedIn

Nach einer erfolgreichen Karriere als Juristin (unter anderem als Partner in einer der größten fünf Kanzleien in Dublin und einer fast zehn Jahre dauernden Selbstständigkeit) gründete sie im Juli 2016 die Skellig Six18 Distillery in Cahersiveen im County Kerry, ihrer ursprünglichen Heimat. Mit der Gründung dort wollte sie bewusst Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region schaffen. Auch der Name Six18 hat einen lokalen Bezug: Er spielt auf die 618 Steinstufen an, die im 6. Jahrhundert von Mönchen in den Felsen der UNESCO-Welterbestätte Skellig Michael geschlagen wurden, um das Kloster auf dem Gipfel zu erreichen.

In Deutschland sind die Whiskeys der handwerklich arbeitenden Brennerei seit drei Jahren über irish-whiskeys.de erhältlich.

Unser Beileid zu diesem tragischen und viel zu frühen Verlust gilt der Familie, den Freunden und den Mitarbeitern der Brennerei.

House of Hazelwood bringt „Calm Waters“ 1992 Vintage Blended Malt

Mit dem auf 297 Flaschen limitierten „Calm Waters“ 1992 Vintage Blended Malt veröffentlicht House of Hazelwood, ein Unternehmen der Familie Grant, eine Hommage an den River Spey. Der „Calm Waters“ 1992 Vintage Blended Malt vereint in sich Speyside-Malts mit mehr Körper, natürlich wie bei allen Bottlings von House of Hazelwood aus den Privatfässern der Familie, und wurde mit 52,1% vol. Alkoholstärke aus  first fill und refill sherry butts in die Flasche gebracht. Er besitzt laut House of Hazelwood eine große Komplexität und einen Abgang, der so lang ist wie der Spey selbst.

Die Tasting Notes lesen sich wie folgt:

Nose

Rich and aromatic. Notes of treacle toffee and liquorice on the nose underpinned by a complex herbal influence with flourishes of fennel and linseed.

Palate

The palate brings further weight and depth, a full-bodied mouthfeel and a character that is at once indulgent and intense before meandering towards an exceptionally long, lingering finish.

Wer eine der 297 Flaschen sein Eigen nennen will, kann die Abfüllung zum Preis von 950 Pfund im Webshop von House of Hazelwood oder über die deutschen Fachhändler erwerben, wenn diese den „Calm Waters“ 1992 Vintage Blended Malt in ihrem Sortiment haben.

Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand

Spirituoseninitiative Westfalen: Höhere Spirituosensteuer trifft Betriebe vor Ort

In ohnehin nicht gerade einfachen Zeiten für Spirituosenproduzenten klingt eine geplante Erhöhung der Spirituosensteuer in Deutschland für viele Kleinbetriebe wie ein schlechter Scherz. Mit ihr wird es für sie noch schwieriger, ihre Prdukte an den Mann oder an die Frau zu bringen und damit den eigenen Beitrag zur regionalen Wirtschaft zu leisten.

17 westfälische Unternehmen, darunter auch Produzenten bekannter deutscher Whiskymarken, haben sich nun zur Spirituoseninitiative Westfalen zusammengeschlossen und auf eine gemeinsame Haltung zur Erhöhung der Sprituosensteuer geeinigt. Sie stellen Forderungen wie eine Umsetzung, die den Mittelstand nicht noch mehr belastet, mehr Vorlaufzeit und eine genaue Analyse, was die Erhöhung tatsächlich bringt – und kostet.

Gerne teilen wir für unsere Leser die aus dem Treffen entstandene Presseinformation – auch für andere Produzenten in ganz Deutschland:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Spirituoseninitiative Westfalen: Höhere Spirituosensteuer trifft Betriebe vor Ort

Beim Treffen in Oelde machen 17 westfälische Unternehmen sichtbar, was die geplante Erhöhung der Spirituosensteuer für Familienbetriebe, Beschäftigte, Investitionen und regionale Partner bedeuten kann. Sie fordern Dialog, ausreichende Vorlaufzeit und eine verbindliche Prüfung der Folgen.

Oelde, 6. August 2026. Vertreterinnen und Vertreter westfälischer Spirituosenunternehmen haben sich am Standort von Schwarze und Schlichte in Oelde auf gemeinsame Positionen zur geplanten Erhöhung der Alkoholsteuer auf Spirituosen verständigt. Die Unternehmen fordern eine mittelstandsverträgliche Umsetzung, eine ausreichende Vorlaufzeit und eine verbindliche Überprüfung der wirtschaftlichen und fiskalischen Folgen.

Die in der Spirituoseninitiative Westfalen zusammengeschlossenen 17 Unternehmen sind überwiegend mittelständische, familiengeführte Betriebe, die seit Generationen in der Region produzieren. Sie sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und sind eng mit Landwirtschaft, Handel, Gastronomie, Logistik und Tourismus verbunden.

„Eine Steueränderung lässt sich in unseren Unternehmen nicht per Knopfdruck umsetzen. Preise, Verträge, Warenbestände und Zollprozesse müssen rechtzeitig angepasst werden. Deshalb braucht es vor jeder Entscheidung eine ehrliche Prüfung der Folgen, und, sollte es zu einer Änderung kommen, eine Lösung, die in der Praxis des Mittelstands funktioniert“, sagt Katharina Schwarze, Geschäftsführerin der Schwarze und Schlichte GmbH C Co. KG.

Ausreichende Vorlaufzeit statt kurzfristiger Umsetzung

Unabhängig von der grundsätzlichen Bewertung einer Steuererhöhung sieht die Initiative ein mögliches Inkrafttreten unmittelbar zum Jahresbeginn besonders kritisch. Besonders im

wichtigen Jahresendgeschäft lassen sich die erforderlichen Anpassungen sowohl auf Hersteller- als auch Handelsseite nicht kurzfristig realisieren. Die Spirituoseninitiative Westfalen spricht

sich deshalb für ein Inkrafttreten frühestens zum 1. Juni 2027 aus. Sollte dieser Termin politisch nicht umsetzbar sein, müsse den Unternehmen zumindest eine ausreichend lange und verlässliche Vorbereitungszeit eingeräumt werden.

Planungssicherheit ist für mittelständische Unternehmen entscheidend. Wer Investitionen, Beschäftigung, regionale Produktion und Wertschöpfung sichern will, muss politische Entscheidungen verlässlich vorbereiten und ihre Folgen für die Betriebe berücksichtigen.

Steuerliche Belastung nachvollziehbar begründen

Nach Angaben der Initiative tragen Spirituosen bereits heute knapp 70 Prozent des

Steueraufkommens aus alkoholhaltigen Getränken, obwohl sie lediglich 4,6 Prozent des mengenmäßigen Konsums ausmachen. Eine zusätzliche und ausschließlich auf Spirituosen bezogene Belastung müsse daher fiskalisch, wirtschaftspolitisch und gesundheitspolitisch nachvollziehbar begründet werden.

Die Unternehmen weisen darauf hin, dass viele mittelständische Spirituosenhersteller zusätzliche Belastungen nicht ohne Weiteres durch andere Märkte, Produktbereiche oder Getränkekategorien ausgleichen können. Eine Steuererhöhung könne deshalb nicht nur die Betriebe selbst, sondern auch Zulieferer, Handel, Gastronomie und weitere regionale Partner treffen.

Steuererhöhung an ihren Folgen messen

Eine höhere Spirituosensteuer müsste sich an ihren eigenen Zielen messen lassen: mehr staatliche Einnahmen, weniger problematischer Alkoholkonsum und eine verhältnismäßige Belastung der betroffenen Betriebe. Dafür braucht es im weiteren Gesetzgebungsverfahren klare und transparente Kennzahlen. Dazu zählen insbesondere:

  • Absatzentwicklung und Steueraufkommen,
  • Auswirkungen auf Beschäftigung und Investitionen,
  • Folgen für regionale Wertschöpfung, Handel und Gastronomie,
  • Veränderungen des Konsumverhaltens sowie mögliche Ausweichbewegungen.

Nur auf dieser Grundlage lasse sich beurteilen, ob eine Steuererhöhung ihre fiskalischen und gesundheitspolitischen Ziele tatsächlich erreichen kann und in einem vertretbaren Verhältnis zu den wirtschaftlichen Folgen steht. Auch die Annahmen zur Preisentwicklung, zum Kaufverhalten und zu den erwarteten Mehreinnahmen müssten vor einer Entscheidung belastbar überprüft werden.

Dialog über die Folgen vor Ort

Die Spirituoseninitiative Westfalen will die politische Debatte konstruktiv begleiten und die Folgen möglicher Steueränderungen für Betriebe, Beschäftigte und regionale Partner sichtbar machen. Dazu sucht sie den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundestages, des Landtages und der Kommunalpolitik.

„Wer über die Besteuerung von Spirituosen spricht, muss auch über Arbeitsplätze, Ausbildung, regionale Wertschöpfung und unternehmerische Planungssicherheit sprechen. Unsere Unternehmen sind fest in Westfalen verwurzelt und wollen auch künftig hier investieren, ausbilden und produzieren“, sagt Hendrik Dirkwinkel, Geschäftsführer der Paehler-Rietberg Markenspirituosen GmbH.

Mit ihrer gemeinsamen Position setzt die Spirituoseninitiative Westfalen ein Zeichen für eine faire, transparente und mittelstandsverträgliche Ausgestaltung der Steuerpolitik.

Über die Spirituoseninitiative Westfalen

Die Spirituoseninitiative Westfalen ist ein Zusammenschluss von 17 regional verwurzelten Spirituosenunternehmen. Gemeinsam vertritt sie die Interessen mittelständischer und familiengeführter Hersteller und setzt sich für verlässliche politische Rahmenbedingungen, regionale Wertschöpfung und einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken ein.

BetriebOrt / Region
Privatbrennerei Boente GmbH C Co. KGRecklinghausen
Dörlemann GmbHRecklinghausen
Brennerei Ehringhausen GmbH C Co. KGWerne
August Eversbusch oHGHagen
Destillerie C Brennerei Heinrich Habbel GmbH C Co. KGSprockhövel
Kornbrennerei J. J. Kemper GmbH C Co. KGOlpe
Wilhelm Kisker GmbHHalle
Pott C Schöning – Die Kornwerkstatt e.K.Herzebrock-Clarholz
Krugmann Markenspirituosen GmbH C Co. KGMeinerzhagen
Northoff Feinbrennerei Inh. Stefan Northoff e.K.Lippetal-Hultrop
Paehler-Rietberg Markenspirituosen GmbHRietberg
Sandtel Spirituosen GmbHSalzbergen
Sauerländer Edelbrand GmbHRüthen-Kallenhardt
Kornbrennerei August SchierhölterGlandorf
Schoettker Qualitäts-Spirituosen-Destillerie GmbH C Co. KGLemgo
Heinrich Schroeder KGVerl
Schwarze C Schlichte GmbH C Co. KGOelde

Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Teil 7): „Was fuselst Du da?“ – die Fuselöle

In der deutschen Whiskyszene gibt es kaum jemanden, der mehr über die Chemie des Whiskys weiß als „Whiskyprofessor“ Dr. Heinz Weinberger. Viele kennen ihn noch aus seiner Zeit bei St. Kilian, wo er unter anderem im Rahmen der Live-Tastings chemische Vorgänge bei der Reifung und im Zusammenhang mit Whiskyaromen einfach und unterhaltsam erklärte.

Und weil Whisky seine Leidenschaft ist, tut er das nach dem Abgang bei St. Kilian weiter: Bei Facebook – und nun auch bei uns auf Whiskyexperts, wo wir unter anderem seine Erklär-Postings in lockere Abfolge wiedergeben wollen.

In der siebten Folge der Serie geht es um etwas, das man gefühlsmäßig gar nicht in seinem Whisky sehen will: Fuselöle. Aber, und hier klärt Dr. Heinz Weinberger auf, die Dosis macht das Gift. Warum der Brennmeister also danach trachten muss, die Fuselöle in genau der richtigen Menge bei der Destillation im Cut zu behalten, lesen Sie untenstehend:

Hier ist noch der Link zu den ersten drei Artikeln, falls Sie die versäumt haben:

GastartikelAutor: Dr. Heinz Weinberger

Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Teil 7): „Was fuselst Du da?“ – Die Fuselöle

Alles Fusel oder was?! Was in hoher Dosis Kopfschmerzen macht, sorgt in kleiner Menge für Fruchtigkeit, Tiefe und Mundgefühl. Willkommen in der Welt der Fuselöle.

Zugegeben: Der Begriff „Fusel“ klingt eher nach billigem Schnaps als nach hochwertigem Whisky. Aber ein genauer Blick lohnt sich.

Fuselöle sind höhere Alkohole, daher auch Fuselalkohole genannt. Sie besitzen mehr als zwei Kohlenstoffatome in ihrer chemischen Struktur. Also mehr als Ethanol, denn der hat zwei. Die Fuselalkohole entstehen als nicht verwertbare Nebenprodukte während der Gärung, wenn die Hefe Aminosäuren aus der Gerste verstoffwechselt.

In größeren Mengen können die Fuselöle tatsächlich unangenehm wirken: brennend im Geschmack und mitverantwortlich für Kopfschmerzen. Daher auch der Name „Fusel“. Doch in niedrigen Konzentrationen, wie sie im guten Destillat vorkommen, gilt das alte Prinzip von Paracelsus: Die Dosis macht’s.

Bereits bei der Gärung entstehen erste Ester. Während der Destillation und insbesondere der langen Fassreifung entwickelt sich dieses Esterprofil weiter. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Fuselöle. Wie jeder Alkohol reagieren sie mit Säuren zu Estern. Damit legen sie einen Teil des aromatischen Fundaments für jene Obst- und Fruchtnoten, die später aus dem Glas strömen.

Einige Beispiele: Essigsäure reagiert mit dem Fuselalkohol Propanol zu einem Ester, der nach Birne riecht. Mit Isobutanol entstehen fruchtige Ester mit Anklängen von Tropenfrüchten und Banane, während sich aus Isoamylalkohol ein Ester mit dem klassischen Bananenaroma bildet. Amylalkohol liefert Apfelnoten, und der Ester aus Essigsäure und 2-Phenylethanol wirkt süß, fruchtig und erinnert an Honig.

Was also im Glas herrlich nach Obstgarten klingt, beginnt bereits im Gärbottich, als Nebenprodukt der Hefe.

Und der Brennmeister? Der entscheidet beim Spirit Cut der 2. Destillation, wie viele Fuselalkohole in den New Make gelangen sollen. Zu wenig, und dem späteren Whisky fehlt ein Teil seiner Fruchtigkeit und seines Mundgefühls. Zu viel, und er wird unausgewogen.

Manchmal steckt das Beste in dem, was auf den ersten Blick wie ein unbedeutendes Nebenprodukt erscheint.

Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand

Serge verkostet: Grain Whiskys, dritter und letzter Teil

Auch heute geht es bei Serge um Grain Whisky, und diesmal sind es ingesamt acht Abfüllungen aus Invergordon, North British und aus den Niederlanden, von der Insel Texel, einen jungen De Lepelaar – mit dme Schwergewicht auf North British (6 der acht Abfüllungen).

In dieser Verkostung reicht das Alter der Grains von drei bis 58 Jahre – und die Wertungen von 78 bis 90 Punkte. Hier unsere Tabelle dazu:

AbfüllungPunkte

Invergordon 58 yo 1965/2025 (50%, Duncan Taylor, Signature Reserve, Frank McHardy 60th Anniversary bottling)90
North British 20 yo 2005/2025 (54.9%, Dràm Mor, refill bourbon barrel, cask #602953, 184 bottles)83
North British 32 yo 1992/2025 (47.9%, Dramfool, bourbon barrel, cask #320, 188 bottles)84
North British 31 yo 1993/2025 (44.3%, Lady of the Glen, refill bourbon barrel, cask #52734, 113 bottles)78
North British 34 yo 1991/2025 (43.5%, Tri Carragh, refill bourbon barrel, 165 bottles)80
North British 29 yo 1995/2025 (49.9%, James Eadie, Distilleries of Great Britain & Ireland, refill hogshead, 361 bottles)84
De Lepelaar 2021/2024 ‘Seaweed Tricolore Smoked Grain Whisky’ (45%, OB, palo cortado, 240 bottles)85
North British 30 yo 1993/2023 (48.9%, Volpe & Castello, Stonyhurst, Hong Kong Exclusive, cask #48668)81
Invergordon. Bild: Potstill

Nur in Lynchburg: Jack Daniels Distillery Series Selection #17 mit 69,2% vol. Alkoholstärke

„High Angel’s Share“ nennt Jack Daniel’s die Reifungsmethode, nach der die 17. Abfüllung der Jack Daniels Distillery Series Selection gelagert wurde: Ganz oben unter dem Dach der Coy Hill warehouses, dort, wo die Engel lieber Wasser als Alkohol trinken. Wir kennen das auch von den Barrel Strength Abfüllungen von Elijah Craig in Kentucky, die ebenso im Fass mehr Alkoholprozente gewinnen als sie zu verlieren, aber bei Jack Daniel’s hat man das letzte Mal vor 8 Jahren einen Whiskey dieser Art in der Distillery Series Selection herausgebracht, die immer schon für experimentelle Abfüllungen bekannt war.

Master Distiller Chris Fletcher hat gemeinsam mit Whiskey Taster Dale McGee den Jack Daniels Distillery Series Selection #17 mit 69,2% vol. Alkoholstärke abgefüllt – er reifte seit 2016 im Fass. Chris Fletcher erklärt den Vorgang so:

„This release is a perfect example of what happens when we let nature take the lead. By resting these barrels on the very top floor of our Coy Hill barrelhouse, the intense heat increased the angel’s share over the years. What’s left behind in the wood is a beautifully concentrated profile that showcases a whole different side of our traditional Tennessee Whiskey.“

Die Destillerie beschreibt den Jack Daniels Distillery Series Selection #17 wie folgt: Er umhüllt den Gaumen mit braunem Zucker, Bananenbrot und einem Hauch von Ahornsirup, bevor er in einen langen Abgang übergeht, der eine austarierte Eichennote und reichhaltigen, warmen Geschmack vermittelt.

Um in den Genuss dieses außergewöhnlichen Jack Daniel’s zu kommen, muss man allerdings in den White Rabbit Bottleshop der Brennerei in Lynchburg fahren (oder jemanden kennen, der ihn dort besorgen kann). Der Jack Daniels Distillery Series Selection #17 wird in Halbflaschen (375ml) verkauft und kostet 44,75 Dollar.

Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand

Duncan Taylor bringt erstmals eine Octave-Abfüllung aus einem Mizunara Cask

Der unabhängige Abfüller Duncan Taylor erweitert sein Portfolio der Octave-Abfüllungen nun mit einem neuen Fasstyp: die kleinen Octavefässer, die ca. 80 Flaschen ergeben und von Duncan Taylor als intensive Finishing-Methode verwendet werden, sind bislang aus Sherryfässern verschiedenster Art gebaut worden – nun erstmals aus einem Mizunarafass aus japanischer Eiche.

Jetzt gibt es bei The Spirits Embassy, dem eigenen Webshop von Duncan Taylor, einen 14 Jahre alten Auchentoshan, der „einige Monate“ nach seiner Erstreifung in einem Mizunara-Octavefass verbrachte. Abgefüllt sind die 76 Flaschen mit 52,1% vol. Alkoholstärke. Laut der Webseite von Duncan Taylor haben sich die Tasting Notes des Whiskys durch das Mizunara-Finish deutlich verändert:

Before Octavation – vanilla yogurt, honey ginger, gentle citrus, more gentle spice.

After Octavation – Rice pudding, golden syrup, mandarin, cedarwood, ginger warmth.

Bei einem Versand nach Deutschland kommt die Flasche auf 154,90 Euro, darin sind die Versandkosten bereits enthalten. Erhältlich ist die Abfüllung hier.

Neues von Atom Brands: That Boutique-y Whisky Company Summertime Specials

Bei ausgesuchten Fachhändlern finden Whiskyfreunde mit einem Faible für unabhängig abgefüllte Whiskys die Bottlings von That Boutique-y Whisky Company – und von dort gibt es jetztlaut einem Bericht von Drinks-Intel die Summertime Specials, sieben neue Abfüllungen. Neben Single Malt und einem Single Grain aus Girvan findet sich in der Serie auch ein World Whisky Blend, der aus Whiskys aus Schottland, Irland, Kanada und Japan besteht und in Sherry Casks gefinisht wurde. Zwei der Abfüllungen gibt es sowohl in Trinkstärke von 45,8% als auch in natürlicher Fassstärke

Hier die sieben Abfüllungen kurz beschrieben:

World Whisky Blend, 21 Jahre

Blend aus Whiskys aus Schottland, Irland, Kanada und Japan – in Sherryfässern nachgereift
Alkoholgehalt: 45,8 % vol.
Auflage: 475 Flaschen

Bowmore, 17 Jahre – Islay

Refill-Ex-Bourbonfass
Alkoholgehalt: 45,8 % vol.
Auflage: 343 Flaschen

Inchgower, 12 Jahre – Speyside

Refill-Hogshead, Finish in PX-Octave-Fässern
Alkoholgehalt: 45,8 % vol.
Auflage: 336 Flaschen

Clynelish, 12 Jahre – Highlands

Rejuvenated Hogshead
Alkoholgehalt: 45,8 % vol.
Auflage: 350 Flaschen

Girvan, 35 Jahre – Lowlands

Single Refill Barrel
Alkoholgehalt: 45,8 % vol.
Auflage: 203 Flaschen

Inchgower, 12 Jahre (Speyside)

Refill-Hogshead, Finish in PX-Octave-Fässern
Cask Strength
Alkoholgehalt: 55,2 % vol.
Auflage: ca. 98 Flaschen

Clynelish, 12 Jahre (Highlands)

Rejuvenated Hogshead
Cask Strength
Alkoholgehalt: 54,0 % vol.
Auflage: ca. 314 Flaschen

Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand

Serge verkostet: Grain Whiskys, Teil 2

North British, Invergordon, Strathclyde, Cambus und Dumbarton sind die Grain Distilleries, die den Stoff für den zweiten Teil der Grain-Verkostung von Serge Valentin liefern. Auch dabei: Eine Abfüllung von House of Hazelwood ist auch dabei, die gibt aber die Brennerei nicht an. Nachdem das Fass aber aus dem Privatbesitz der Familie Grant stammt (wie alle Whiskys unter der Marke), kann man mit fester Stimme und großer Sicherheit behaupten, dass es aus der familieneigenen Brennerei Girvan stammt.

Gute bis sehr gute Bewertungen gibt es in der Verkostung, und sogar 93 Punkte für die Girvan aus dem Jahr 1968:

AbfüllungPunkte

North British 33 yo 1991/2024 (43.3%, Tri Carragh, refill barrel, 163 bottles)82
Invergordon 47 yo 1977/2025 (43.6%, Exquisite Casks, refill bourbon barrel, cask #7, 204 bottles)83
North British 15 yo 2010/2025 (43.7%, Jean Boyer, Gifted Stills of Scotland, 2nd fill Port finish, 356 bottles)85
Strathclyde 30 yo 1994/2025 (44.2%, Tri Carragh, 1st fill bourbon barrel, 204 bottles)85
Cambus 31 yo 1993/2025 (50.9%, James Eadie, sherry butt, cask #48088, 349 bottles)85
North British 26 yo 1998/2024 (56.5%, Lady of the Glen, oloroso hogshead, cask #596158, 142 bottles)83
North British 32 yo 1991/2023 (45.6%, Zn09, Cyberpunk, first fill barrel, 244 bottles)87
Dumbarton 25 yo ‘Batch 1’ (50.5%, Living Souls, refill barrels, 2025)82
Invergordon 36 yo 1988/2024 (57.8%, Dramfool, Middle Cut, bourbon barrel, cask #1486, 156 bottles)84
House of Hazelwood 1968/2022 (49.2%, OB, The Cask Trials, single grain, 303 bottles)93

Und natürlich widmen wir unser Titelbild dem laut Serge Valentin deutlichen Gewinner dieser Verkostung, Girvan

Girvan Grain Distillery – hier stand einmal Ladyburn. Foto von Oliver Dixon, CC-Lizenz

whic veröffentlicht das vierte Kapitel der Legends of Scotland: Einen 13-jährigen Glen Ord aus erstbefüllten Bourbonfässern

Mit einem Highland-Whisky aus dem Bourbonfass, einem Glen Ord 13yo, setzt der Onlinehändler und unabhängige Abfüller whic.de die Serie „Legends of Scotland“ fort. Das Bottling nennt sich Andrew de Moray „The Forgotten General“ und wurde in Trinkstärke mit 46% vol. abgefüllt. 542 Flaschen davon gibt es, whic.de betont in der Aussendung auch den „fairen Preis“.

Hier alle Infos und die Verlinkung auf die Shopseite.

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

ZWEI STILLE GRÖSSEN AUS DEN HIGHLANDS

whic veröffentlicht das vierte Kapitel der Legends of Scotland: Einen 13-jährigen Glen Ord aus erstbefüllten Bourbonfässern

Bremen, 05.08.2026

Gemeinsam mit Signatory Vintage widmet whic das vierte Kapitel der limitierten Serie Legends of Scotland einem Mann, den die Geschichtsbücher übergangen haben. Andrew de Moray „The Forgotten General“ ist ein 13 Jahre alterHighland Single Malt Scotch Whisky aus der Glen Ord Distillery und ab sofort exklusiv bei whic erhältlich. Neben dem schottischen Strategen rückt somit eine Destillerie ins Licht, deren Single Malts hierzulande nur selten unter eigenem Namen ins Glas kommen.

1297 stand Andrew de Moray gemeinsam mit William Wallace bei Stirling Bridge, dem erstengroßen Erfolgim Kampf um die schottische Unabhängigkeit. Während Wallace zur Legende wurde, verschwand de Morays Name für rund 700 Jahre aus der Erinnerung. Das ändert sich nun: Sein Kapitel gehört dem Charakterprofil Rebels & Warriors, das in der Serie für Klarheit, Balance und klassische Bourbonfassreifung steht. In die Flasche brachte den Whisky Signatory Vintage, einer der angesehensten unabhängigen Abfüller.

Der Highlander leuchtet in einem satten Bernsteinton und verdankt seine Farbe allein der Vollreifungin zwei 1st Fill Bourbon Barrels. Die Fässer steuern Honig, zarte Vanille und cremige Karamellbonbons bei, aus dem Brennereicharakter kommen reife Äpfel, BirnenundQuitten sowie Zitrone und Limette. Am Gaumen werden helle Steinfrüchte  von malziger Würze und einer leicht wächsernen Textur getragen. Dazu treten Crème brûlée, Marzipan und Shortbread. Zimt, rosa Pfeffer und feines Eichenholz ergänzen die Aromen um eine würzige Note. Der lange Nachklang zeigt, was 13 Jahre im Fass bewirken – geröstetes Malz, Milchkaffee und Zartbitterschokolade legen sich um Apfelkompott, Nektarine und kräftigen Honig, ehe ein Hauch trockenes Heidekraut ausklingt.

Ins Glas kommt der Whisky in perfekter Trinkstärke von 46% Vol., ohne Farbstoff und ohne Kühlfilterung. 542 Flaschen sind aus den beiden Fässern entstanden, mehr wird es nicht geben. Der faire Preis lädt nicht nur zum Sammeln ein, sondern auch zum Genuss in kleiner Runde. Erhältlich ist der Whisky ab sofort unter: whic.de/legends-of-scotland.

„Andrew de Moray hat mich gepackt, weil er hinter dem Erfolg von Stirling Bridge stand und trotzdem niemand seinen Namen kennt. Bei Glen Ord ist es ähnlich, ohne unabhängige Abfüller wie Signatory Vintage hätte diese Brennerei bei uns kaum jemand pur im Glas. Beides zusammen in einer Flasche zu haben, ist für mich das Schönste an diesem Kapitel.“

Arne Wesche, Gründer von whic

Über die Serie Legends of Scotland

Von den nebelverhangenen Highlands bis zu den sturmgepeitschten Inseln – Schottlands Historie ist geprägt von Mut, Konsequenz und Handwerkskunst. Die Legends of Scotland fangen diesen epischen Spirit in einer Sammlung charaktervoller Drams ein, von denen jeder in einer wahren Geschichte verwurzelt ist.

Diese Serie ist eine Reise durch die Zeit: erbitterte Schlachten, hart erkämpfte Kronen und die Menschen, die eine Nation formten. Drei markante Charakterprofile gilt es zu erkunden.

  • Rebels & Warriors – Geprägt von Klarheit, Balance und klassischer Bourbonfassreifung
  • Kings & Queens – Definiert durch Eleganz, Tiefe und feinste Sherry-, Port- oder Weinfässer
  • Fields of Fate – Entscheidende Momente und rauchige Malts – kühn, intensiv und vom Schicksal geformt

Whiskys, in perfekter Trinkstärke von 46% Vol. abgefüllt und geschaffen, um gesammelt und an entspannten Abenden geteilt zu werden: ausdrucksstark und dennoch zugänglich.

Die Flaschen sind exklusiv bei whic.de erhältlich und unter folgender URL erhältlich: whic.de/legends-of-scotland